[0001] Die Erfindung betrifft ein Ein-Blatt-Überkopf-Tor mit den Merkmalen des Oberbegriffs
des beigefügten Anspruches 1 wie es aus der
US 3 188 698 A bekannt ist.
[0002] Die
DE 16 92 017 U1 beschreibt, wie die
FR 15 21 631 C1, ein Kipptor mit einem starren Torblatt, dessen oberer Bereich über Hebel an eine
Zarge angelenkt ist und das unterhalb der Hebelanlenkung über Rollen oder dergleichen
Führungselementen in an der Zarge angebrachten vertikalen Führungsschienen geführt
ist. Die Führungselemente sind mit Abstand von der unteren Torblattkante an den seitlichen
Torblatträndern angelenkt. Durch diese Mechanik schwingt die untere Torblattkante
bei dem Öffnungsvorgang aus der Schließebene hinaus und ragt in der horizontalen Öffnungslage
des Torblatts eine Art Vordach bildend aus der Garagenöffnung heraus. Ein Vorteil
dieses auch als "Canopy-Tor" bezeichneten Tortyps ist der geringe Platzbedarf im Garageninnern.
Auch müssen im Garageninnern keine horizontalen Führungsschienen oder dergleichen
montiert werden. Die bekannten Tore der gattungsgemäßen Art sind mit Gegengewichten
zum Torblattgewichtsausgleich versehen, deren Bewegungsbahn entlang der vertikalen
Zargenholme verläuft und die jeweils mit Seilzügen, deren freie Enden im Bereich der
Torblattführungselemente am Torblatt angreifen, versehen. In eben diesem Bereich sind
Absturzsicherungen vorgesehen, die das Torblatt bei plötzlichem Schlaff-Werden eines
Seilzuges gegen Absturz sichern.
[0004] Die
DE 92 02 302 U1 beschreibt ein Einblatt-Überkopf-Tor mit einer Torzarge und einem starren Torblatt,
das mit seinem unteren Bereich an einer ersten der Zarge zugeordneten im wesentlichen
vertikalen Führungsschiene und mit seinem oberen Bereich an einer zweiten der Torzarge
zugeordneten im wesentlichen horizontalen Führungsschiene derart geführt ist, dass
das Torblatt im Bewegungsverlauf zwischen seiner horizontalen Öffnungslage und seiner
vertikalen Schließlage im Ganzen abkippt. Als Kraftquelle für den Gewichtsausgleich
ist auch hier eine über Seilzüge wirkende Gegengewichtseinrichtung vorgesehen.
[0005] Die aus der
FR 15 21 631 C1, der
DE 16 92 017 U1 und der
DE 92 02 302 U1 bekannten Einblatt-Überkopf-Tore zeichnen sich im Gegensatz zu den aus mehreren Torblattgliedern
gebildeten Sektionaltoren durch einfachere Herstellung und Montage und damit meist
auch durch ihren günstigeren Preis aus. Insbesondere können diese Art Tore bereits
am Herstellort in hohem Maße vormontiert werden und im vormontierten Zustand zum Montageort
transportiert werden.
[0006] Aus der eingangs erwähnten
US 3 188 698 A ist ein Hub-Schiebetor mit einer durch eine Schenkelfeder vorgespannten Sperrklinke
bekannt.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Einblatt-Überkopf-Tor nach dem Oberbegriff des
beigefügten Anspruches 1 bei Kippbarkeit des Torblattes auch nach längerem oder häufigen
Betrieb sicherer zu gestalten.
[0008] Zum Lösen dieser Aufgabe ist ein Einblatt-Überkopf-Tor des im Oberbegriff des Anspruches
1 genannten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 weitergebildet.
[0009] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0010] Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung, bei der sich ein Sperrklinkenhebel beim
Betrieb des Tores relativ zu dem Torblatt verschwenkt, ist eine Vorspannfeder zum
Vorspannen des Sperrklinkenhebels in die Erfassungsstellung unter Belastung beim Torbetrieb
stets in Bewegung.
[0011] Zur Vermeidung eines dadurch bedingten Federbruchs der Vorspannfeder ist erfindungsgemäß
vorgesehen, dass diese Feder im gesamten Verschwenkbereich zwischen dem Sperrklinkenhebel
und Torblatt ausschließlich auf Verdrehung eines an der Feder ausgebildeten Wendelbereiches
beansprucht ist. Belastungen durch ständige bereichsweise Verbiegung einer Feder werden
somit vermieden. Die Federbelastung wird wie bei einer auf Zug belasteten Schraubenfeder
auf mehrere Windungen eines Wendelbereiches verteilt, die sich untereinander verdrehen.
[0012] Eine solche Federausbildung und -anordnung hat eine besonders hohe Lebensdauer, so
dass Gefahren durch Federbruch vermieden oder zumindest so weit wie möglich eingedämmt
sind.
[0013] Die gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgesehene Anlenkung von
Rollen oder dergleichen in einer der Zarge zugeordneten vertikalen Führungsschiene
geführten Torblattführungselementen nicht an der unteren Torblattkante, sondern näher
zu einer Hebelanlenkung eines zum Führen der oberen Torblatthälfte vorhandenen Hebelwerks
und/oder zur vertikalen Torblattmitte hin versetzt hat gleich mehrere Vorteile: Zum
einen sind ein vertikaler Führungsbereich an der Zarge und damit die Führungsschienen
und eventuelle Gegenlager für die Absturzsicherung kürzer als bei weiter zur unteren
Torblattkante hin versetzten Führungsrollen. Zum anderen ist der Torbewegungsbereich
von dem Garageninneren weiter nach außen versetzt - die untere Torblattkante schwenkt
im Zuge der Öffnungsbewegung nach außen hin aus -, so dass im Inneren des zu verschlieβenden
Raumes mehr Platz beispielsweise für parkende Autos zur Verfügung steht.
[0014] Vorteilhafterweise greift an beiden Torblattseiten jeweils eine von zwei Seileinheiten
der das Torblatt mit der Torsionsfederwelle verbindenden Seilzuges an, welche Seileinheiten
jeweils durch ein Seil oder mehrere parallele Seile gebildet sind. Mit dem anderen
Ende werden die Seileinheiten jeweils auf an den Enden der Torsionsfederwelle vorgesehene
Seiltrommeln oder dergleichen Wickeleinrichtung aufgewickelt.
[0015] Die Befestigung von Lagerelementen der Torsionsfederwelle erfolgt z.B. unmittelbar
am oberen Zargenholm. Die Dimensionen der Torsionsfederwelle, d.h. insbesondere deren
Außendurchmesser (ggfs. auch der der Seiltrommeln) ist weiter bevorzugt derart, dass
sie nicht über die Zargenholme hinausragt und zwar weder nach außen noch nach innen
zur Toröffnung hin. Diese kompakte Bauart ermöglicht eine vollständige Vormontage
der Gewichtsausgleichseinrichtung des Torblattes beim Hersteller, ohne dass die Gewichtsausgleichseinrichtung
bei der Montage stört.
[0016] Absturzsicherungen sind bisher hauptsächlich für sich zumindest teilweise im wesentlichen
rein vertikal bewegende Torblätter vorgeschlagen worden, also beispielsweise solche
von Deckengliedertoren, deren untere Paneele den Großteil ihrer Bewegung in vertikalen
Führungsschienen geführt zurücklegen, oder von Hubtoren, welche im ganzen nach oben
geführt werden. Bekannte Absturzsicherungen umfassen am entsprechenden seitlichen
Torblattbereich fest gelagerte Gehäuse, in denen eine Sperrklinke schwenkbar gelagert
ist, welche bei Schlaffwerden des Seiles ausgelöst wird - dies meist über Freigabeelemente,
welche sich bei Schlaffwerden des Seiles aus dem Bewegungsbereich der Sperrklinke
bewegen. Solche bekannten Absturzsicherungen sind einerseits kompliziert im Aufbau
und andererseits nicht auf die hier interessierenden Kipp- oder Schwenktore übertragbar,
da ja diese Kipp- oder Schwenktore neben einer vertikalen Bewegung auch eine Kippbewegung
durchführen, diese Art von Absturzsicherungen aber einen Torblattbereich zum Anordnen
der Sperrklinke erfordern, dessen Ausrichtung während des zu sichernden Torblattbewegungsablaufes
konstant bleibt.
[0017] Die hier beschriebenen Absturzsicherungen weisen dagegen vorteilhafterweise ein an
oder parallel zur Rollenachse um die Rollenachse schwenkbar gelagertes Sperrklinkenelement
auf, das bei Verkippen des Torblattes relativ zum Torblatt schwenken kann und dadurch
seine Lage relativ zu einer ortsfesten Eingriffsausbildung, welche im Auslösefall
von der Sperrklinke erfasst wird, beibehält. Die Absturzsicherungsvorrichtung lässt
sich weiterhin besonders einfach dadurch ausbilden, dass sie eine an einem Sperrklinkenhebel
ausgebildete, Sperrklinke umfasst, die in Sperr- oder Eingriffslage federbelastet
vorgespannt ist und die durch die Seilzugspannung entgegen dieser Vorspannung in ihre
Freigabestellung gezogen ist. Dies lässt sich besonders einfach dadurch realisieren,
dass das torblattseitige Ende jeder Seileinheit nicht am Torblatt selber angreift,
sondern an dem Sperrklinkenhebel und die Seilzugkräfte über den Sperrklinkenhebel,
die Sperrklinke in die Freigabestellung ziehend, auf das Torblatt überträgt.
[0018] Der Sperrklinkenhebel kann durch einen wenigstens zweiarmigen Hebel gebildet sein,
wobei ein Hebelarm als Sperrklinke ausgebildet ist und einen die Eingriffsausbildung
in der Sperrstellung erfassenden Eingriffsbereich aufweist und der zweite Hebelarm
einen Angriff für die Seilzugeinrichtung aufweist. Es ist zwar auch eine einarmige
Ausbildung denkbar, beispielsweise dadurch, dass die Seilzugspannung die Sperrklinke
im Normalbetrieb gegen einen Anschlag zieht. Dieser sollte dann aber zur Vermeidung
eines komplizierten Aufbaus auch auf dem schwenkbaren Sperrklinkenelement ausgebildet
sein. Bei der zweiarmigen Lösung kommt man ohne Anschlag und mit kurzen Eingriffswegen
aus. Besonders einfach ist die Ausbildung, wenn ein solcher Sperrklinkenhebel direkt
an der Rollenachse der einzelnen seitlichen Führungsrolle an jeder Seite schwenkbar
gelagert ist.
[0019] Die Rollenachse ist im allgemeinen parallel zur Torblattebene und legt vorzugsweise
auch die Kippachse für das Tor fest. Aufgrund der Lagerung des Sperrklinkenhebels
eben an dieser Achse lässt sich dieser in seiner Freigabestellung beispielsweise in
vertikaler oder leicht schräg zur Vertikalen liegender Freigabestellung während der
gesamten Torblattbewegung halten. Wird das Seil schlaff, so bewegt sich der Sperrklinkenhebel
durch die Federvorbelastung in die Sperrstellung und greift dann in die Eingriffsausbildung
ein, so dass das Torblatt auch im Auslösefall weiterhin an seiner Rollenachse gehalten
wird.
[0020] Die Eingriffsausbildung lässt sich besonders vorteilhaft und einfach direkt an oder
in der Führungsschiene für die Rollen ausbilden. Bei der eben geschilderten Ausführungsform
mit an der Rollenachse schwenkbar gelagertem Sperrklinkenhebel kann beispielsweise
ein etwa zur Toröffnungsebene paralleler, eine Bahn für eine Rolle bildender Bereich
der Führungsschiene mit der Eingriffsausbildung versehen sein. In besonders einfacher
Ausgestaltung ist einfach auf dem gesamten Verlauf der Führungsschiene an diesem zur
Toröffnungsebene parallelen Bereich eine Reihe von Öffnungen vorgesehen, wobei das
Eingriffsende der Sperrklinke entsprechend mit einem spitzen Winkel endend so ausgebildet
ist, dass dieses Ende bei durch Schlaffwerden des Seiles freigegebener Sperrklinke
in die in Fallrichtung gesehen nächste Öffnung eingeführt wird und dort das Torblatt
gegen Absturz sichert.
[0021] An dem zweiten Hebelarm ist ein Seilangriff vorzugsweise nicht mittig vorgesehen,
sondern außermittig, an der der Eingriffsausbildung in bestimmungsgemäßem Gebrauch
angewandten Längshälfte des zweiarmigen Hebels, welcher die Sperrklinke bildet. Diese
auβermittige Anordnung sorgt bei straffem Seil für die Aufbringung eines Drehmomentes
auf die Sperrklinke, und zwar entgegen der Vorspannung. Der außermittigen Anordnung
äquivalent wäre eine entsprechende Abwinklung der Hebelarme zueinander oder eine entsprechende
Versetzung der Hebelachse am Sperrklinkenhebelkörper. Die außermittige Anordnung ist
der einfacheren Fertigung wegen und aus Platzgründen derzeit bevorzugt.
[0022] Die Vorspannung selbst ist derart gewählt, dass sie im gesamten Verschwenk- oder
Kippwinkelbereich des Torblattes genügend Spannung zum Auslösen der Sperrklinke bereit
stellt, aber dennoch niemals so groß wird, dass sie nicht durch die Seilzugspannung
überwunden werden kann. Im oberen Bereich kann auch ein Abdeckelement vorgesehen sein,
um die oberste Öffnung oder die obersten Öffnungen gegen Eingriff der Sperrklinke
abzudecken. So bleibt das Tor auch bei einem geringfügigen Nachlassen der Torsionsfederspannung
oder schlechterer Abstimmung funktionsfähig, wobei dennoch die Herstellung der Führungsschiene
als Stück eines Endlosprofils mit einer durchgängigen Reihe von Öffnungen industriell
vorteilhaft möglich ist. Andererseits können insbesondere aufgrund des Abdeckelements
die Führungsschienen links und rechts identisch ausgebildet und damit einfacher industriell
herstellbar sein. Links werden sie dann gegenüber der rechten Anordnung auf dem Kopf
gestellt an der Zarge angebracht, bspw. geschweißt. Die jeweils oberste Öffnung, die
auf der jeweils anderen Seite als unterste Öffnung notwendig ist, kann dann durch
ein Eingriffteil gegen Eingriff durch die Sperrklinke gesichert sein. Anstelle oder
zusätzlich zu einer Abdeckfunktion könnte ein solches Eingriffsteil, das beispielsweise
durch eine aufklipsbare Klammer gebildet sein kann, auch derart ausgebildet sein,
dass es als eine Art Raste für die Rolle zum Halten des Torblattes in der obersten
Stellung und zum Vorsehen einer für die Bedienperson spürbaren die Öffnungsstellung
markierenden Rastschwelle wirkt.
[0023] Die Tor- bzw. Torsionsfederwelle muss für die hier beschriebene Anordnung besonders
kompakt ausgebildet sein. Auch die eventuellen Torsionsfeder(n) darf bzw. dürfen keinen
großen Durchmesser aufweisen. Bei den Toren der in Rede stehenden Art ist auch die
Belastung der Torsionsfeder völlig anders als beispielsweise bei einem Sektionaltor.
Bei den Toren der in Rede stehenden Art ist die auszugleichende Gewichtskraft des
Tores nämlich während des ganzen Torverlaufs gleich. Aus diesem Grunde hat man bisher
auch keine Torsionsfedern als Gewichtsausgleichseinrichtung, sondern Gegengewichte
verwendet, da deren Kraft gleich bleibt, während sich die Federkraft von Gewichtsausgleichsfedern
beim Torlauf ständig ändert. Entsprechend der kompakten Ausmaße muss die Torsionsfederanordnung
der hier betrachteten Tore über einen langen Torsionsbereich, beispielsweise mehr
als 20 Umdrehungen, wirksam sein. Z.B. wird die Torsionsfeder herstellerseitig um
ca. 30 Umdrehungen vorgespannt. Die Torsionsfederbelastung ist also hier gerade am
Anfang einer Öffnungsbewegung besonders hoch. Bei ersten Testen hat man zum Erreichen
der kompakten Ausmaße ein Massivstab als Torsionsfederwelle eingesetzt. Aufgrund der
Torsionsfederbelastung hat sich so eine Welle stark verbogen und eine Eierbewegung
"wie eine Wurst" durchgeführt, was zu unruhigem Lauf, verkürzter Lebensdauer und unerwünschten
Geräuschen geführt hat.
[0024] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführung der Erfindung wird nun die hier als
Torwelle bezeichnete Antriebswelle abschnittsweise oder ganz als Hohlwelle ausgeführt.
Die Torwelle ist also ganz oder abschnittsweise durch ein Rohr gebildet. Ein solches
Rohr hat bei gleicher Masse einen größeren Außendurchmesser und ein größeres Widerstandsbiegemoment
als eine Vollwelle. Dadurch ist die Durchbiegung - auch bei Anflanschen eines Antriebs
an die Torwelle und dem sich ergebenden Eigengewicht - geringer. Eine geringere Durchbiegung
verringert die Lagerbelastung und beugt somit einem sicherheitsrelevanten Ausfall
der Gewichtsausgleichseinrichtung selbst bei längerem und häufigerem Betrieb ohne
Wartung vor. Dennoch kann auf zusätzliche Stützlager verzichtet werden.
[0025] Durch den Einsatz einer Hohlwelle als Torwelle und vorzugsweise als Torsionsfederwelle
einer Torsionsfedereinrichtung wird die oben erwähnte für den Transport und die Montage
außerordentlich vorteilhafte Ausbildung und Anordnung der Antriebseinheit innerhalb
der von der Zarge überstrichenen Fläche ohne Nachteile in Bezug auf ruhigen Lauf und
Lebensdauer ermöglicht.
[0026] Bei anderen Arten von Toren mit Torsionsfederwellen treten die erwähnten spezifischen
Probleme nicht auf. Beispielsweise ist die Torsionsfeder bei Sektionaltoren konisch
vorgespannt. Ein Eiern in dem Maße wie bei den hier in Rede stehenden Kipptoren mit
kompakter vormontierter Kraftquelleneinheit tritt dort nicht auf. Auch werden Sektionaltore
in Einzelteilen und nicht in dem Maße vormontiert, wie die hier in Rede stehenden
Einblatt-Überkopf-Tore geliefert.
[0027] Zur Stabilität des Torwelle wäre ein möglichst großer Rohrdurchmesser wünschenswert.
Dem stehen aber die zur Verfügung stehenden begrenzten Ausmaße gegenüber, denn das
Rohr muss in die Torsionsfeder eingreifen können und diese soll einen Durchmesser
kleiner als die Höhe bzw. Breite des parallelen Zargenholmes haben. Insbesondere ist
aber die Lagerung eines dicken Rohres problematisch, denn dies würde einerseits für
die geforderte kompakte Anordnung zu große Lagerelemente, andererseits aber auch mit
dem Durchmesser steigende Lagerreibungskräfte ergeben. In weiter bevorzugter Ausgestaltung
ist vorgesehen, die mit einem Rohrprofil gebildete Torwelle mit verschieden dicken
Abschnitten zu versehen, nämlich dickeren Abschnitten, die die Welle gegen Verbiegen
stabilisieren, und dünneren, an denen die Welle gelagert ist. Vorteilhafterweise sind
die Wellenenden gelagert und somit die Endabschnitte der ein Rohrprofil aufweisenden
Torwelle dünner ausgeführt als deren sich zwischen den Lagerelementen erstreckender
Mittelabschnitt. Die Ausbildung mit dünneren und dickeren Abschnitten ist auf verschiedene
Arten möglich. Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Torwelle einstückig
ausgebildet mit konischen Übergangsbereichen zwischen den Abschnitten verschiedenen
Durchmessers. In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist die Torwelle aus Rohren
verschiedenen Durchmessers zusammengefügt, wobei beispielsweise ein Ende eines dünneren
Rohres in ein dickeres Rohr mittels einer (Keil-)Verzahnung drehfest in ein dickeres
eingesetzt ist. Anstelle von Keilverzahnungen sind auch andere drehfeste Verbindungen
(Schweißen, Splintverbindungen,...) für die Rohre unterschiedlichen Durchmessers denkbar.
[0028] Im Prinzip reicht es zum Erzielen der zuvor erläuterten Vorteile auch aus, wenn die
Torwelle nur in den für die Stabilität relevanten Bereichen rohrförmig ausgebildet
ist. Das Rohrprofil muss auch nicht über die gesamte Wellenlänge kreisrund sein, es
könnten auch Stabilitätsgründen zumindest abschnittsweise auch andere Rohrprofilformen
(quadratisch, sternförmig, mit Verstärkungsansätzen,...) zum Einsatz kommen.
[0029] Die erfindungsgemäßen Vorteile lassen sich auch bei gattungsgemäßen (Canopy-)Toren
erzielen, deren Torblätter und Gewichtsausgleichseinrichtungen zur Montage an einem
Holzrahmen wie aus der
EP 0 513 773 A1 entnehmbar - auf die für weitere Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird - ohne
Zarge aber mit Beschlagteilen vormontiert sind.
[0030] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend anhand der hier beigefügten
Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigt:
- Fig. 1
- eine perspektivische Rückansicht eines Einblatt-Überkopf-Kipptores in geschlossenem
Zustand;
- Fig. 2
- ein perspektivische Rückansicht des Kipptores nach Fig. 1 in geöffnetem Zustand zur
Verdeutlichung des Bewegungsablaufes des Kipptores;
- Fig. 3
- eine perspektivische Rückansicht einer ersten Ausführungsform einer oberen Ecke des
Kipptores nach Fig. 1;
- Fig. 4
- rein zu Erläutenrngszwecken eine perspektivische Rückansicht eines seitlichen Bereichs
des Kipptores nach Fig. 1 mit einer Rollenführung;
- Fig. 5 - 7
- rein zu Erläuterungszwecken verschiedene Ansichten einer nicht von der Erfindung erfassten
Absturzsicherungsvorrichtung für das Kipptor;
- Fig. 8 -10
- rein zu Erläuterungszwecken verschiedene Ansichten einer weiteren, nicht von der Erfindung
erfassten Ausführungsform einer Absturzsicherungsvorrichtung für das Kipptor;
- Fig. 11
- eine perspektivische Detailansicht der Absturzsicherung gemäß der Ausführungsform
der Fig. 5 - 7 in besonders bevorzugter erfindungsgemäβer Ausgestaltung;
- Fig. 12
- eine Draufsicht auf eine zum Vorspannen des Sperrklinkenhebels nach Fig. 5-7, Fig.
8-10 und Fig. 11 verwendbaren Feder;
- Fig. 13
- ein Führungselement zum Führen der Feder von Fig. 12;
- Fig. 14
- eine perspektivische Rückansicht einer zweiten Ausführungsform der oberen Ecke des
Einblatt-Überkopf-Kipptores in geschlossenem Zustand;
- Fig. 15
- eine perspektivische Ansicht einer bei dem Kipptor nach Fig. 1 verwendeten zweiten
Ausführungsform einer Torsionsfederwelle;
- Fig. 16
- eine perspektivische Ansicht einer dritten Ausführungsform einer bei dem Kipptor verwendbaren
Torsionsfederwelle; und
- Fig. 17
- eine perspektivische Ansicht eines Teils der Torsionsfederwelle gemäß Fig. 16.
[0031] Das in Fig. 1 bis 4 gezeigte Ein-Blatt-Überkopf-Tor - hier ein Kipptor - besitzt
ein starres Torblatt 1 und eine Zarge 2. An seitlichen vertikalen Zargenholmen 3 und
4 der Zarge 2 sind sich nur über einen Teilbereich der seitlichen Zargenholme vertikal
erstreckende Führungsschienen 5 angeordnet. Am oberen horizontalen Zargenholm 6 ist
eine Torblattgewichtsausgleichseinrichtung 7 angeordnet. Diese ist gebildet durch
eine Torsionsfederwelle 8, welche an ihren beiden Enden Seiltrommeln 9 trägt und gegenüber
dem Zargenholm 6 mittels einer einzelnen Torsionsfeder 10 vorgespannt ist.
[0032] An den Seiltrommeln 9 sind links und rechts jeweils durch ein Drahtseil 11 gebildete
Seileinheiten einer Seilzugeinrichtung aufwickelbar gehalten. Die freien Enden der
Drahtseile 11 greifen jeweils an einer Absturzsicherungsvorrichtung 12 an, welche
bei Schlaffwerden eines der Drahtseile 11 das Torblatt 1 durch Eingriff an durch eine
Reihe von Öffnungen 13 gebildete Eingriffsausbildungen, die längs der Führungsschienen
5 verteilt vorgesehen sind, festsetzen und im Normalbetrieb die Seilzugkraft auf das
Torblatt 1 überträgt.
[0033] Wie am besten aus den Figuren 3 und 4 ersichtlich, hat die Führungsschiene 5 in etwa
eine J-Profilform, d.h. eine Profilform mit einem Steg 5a und zwei Schenkeln 5b und
5c, von denen ein erster Schenkel 5b wie der U-Schenkel eines U-Profils eben und im
wesentlichen senkrecht zu dem Steg 5a verlaufend und der zweite Schenkel 5c wie der
C-Schenkel eines C-Profils eine Rollenbahn bildend rinnenförmig gekrümmt ausgebildet
ist.
[0034] Bei dem in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Reihe von Öffnungen
13 mit gleichem Abstand zueinander in dem C-Schenkel 5c ausgebildet. Die Führungsschiene
5 und damit deren Enden 5d und 5e sind relativ zu einer normal zur Führungsschienenlängsrichtung
verlaufenden Mittelebene der Führungsschiene 5 spiegelbildlich zueinander ausgebildet.
Auf diese Weise sind identisch ausgebildete Führungsschienen 5 an beiden vertikalen
Zargenholmen 3 und 4 und links und rechts verwendbar. Das jeweils obere Ende 5d der
linken und rechten Führungsschiene 5 ist mit einer Klammer 5f versehen, die auf das
Ende 5d, genauer auf ein dort vorhandenes sich quer zur Führungsschienenlängsrichtung
erstreckendes erstes Langloch 5g aufgeklipst ist. Die Klammer 5f greift mit ihrem
freien, einen nach innen gebogenen Bereich 5fa aufweisendem Ende 5fb durch ein sich
längs zur Führungsschienenlängsrichtung erstreckendes zweites Langloch 5h in die durch
den C-Schenkel 5c gebildete Rollenbahn ein. Weiter ist an dem oberen Ende 5d im Innern
der Führungsschiene 5 ein durch einen Gummipuffer 5i mit schwalbenschwanzförmigen
Ende gebildeter Rollenanschlag vorgesehen.
[0035] Das Torblatt 1 weist weiterhin, wie am besten aus Fig. 4 ersichtlich, an seinen beiden
Torblattseitenrändern 14 an konzentrischen Rollenachsen 15, die sich parallel zur
Torblattebene horizontal erstrecken, gelagerte Rollen 16 auf. Die Rollen 16 sind in
den Führungsschienen 5 zur vertikalen Bewegung geführt. Wie aus den Fig. 1 - 4 ersichtlich,
sind die Rollen 16 nicht an der unteren Torblattkante 17, sondern nahe der horizontalen
Mittellinie M des Torblattes 1 angeordnet. Zwischen den Rollen 16 und der oberen Torblattkante
18 greift ein aus seitlichen Hebeln 19 gebildetes Hebelwerk an dem Torblatt 1 an dessen
Torblattseitenrändern 14 an. Die Hebel 19 sind einenends ortsfest zu der Zarge 2 im
Nahbereich des oberen Zargenholmes 6 und anderenends an den Torblattseitenrändern
1 über über die Führungsschienen 5 reichende U-Profilstücke 35 gelagert.
[0036] In Fig. 1 ist das Torblatt 1 in seiner vertikalen Schließlage und in Fig. 2 in seiner
horizontalen Öffnungslage wiedergegeben. Im Laufe der Öffnungsbewegung werden die
Rollen 16 innerhalb den Führungsschienen 5 vertikal nach oben geführt. Dabei führt
das Torblatt 1 eine Schwenk- oder Kippbewegung um die Rollenachse 15 aus, welche durch
die Hebel 19 geführt wird. Die Torblattunterkante 17 schwingt dabei aus der Toröffnungsebene
nach außen heraus, weswegen man das hier beschriebene Tor im Prinzip auch als Schwingtor
bezeichnen könnte. In der Öffnungsstellung rasten die Rollen 16 an der Klammer 5f
ein.
[0037] In Fig. 1 ist das Tor fertig zum Transport vom Herstellerort zur Baustelle und zur
einfachen Endmontage vormontiert gezeigt. Die Drahtseile 11 sitzen an der Absturzsicherungsvorrichtung
12 an. Es gibt nur eine Feder 10 zum Gewichtsausgleich an der dem zu verschließenden
Raum zugewandten Innenseite des Tores. Diese ist in Form einer Torsionsfeder 10 ausgebildet.
Falls die Torsionsfeder 10 brechen würde, wären sofort beide Drahtseile 11 entspannt,
und dann würde sofort die auf ein schlaffes Seil ansprechende Absturzsicherungsvorrichtung
12 durch Eingriff in die nächste Eingriffsausbildung 13 auslösen.
[0038] Im folgenden werden verschiedene Ausführungsformen für eine Absturzsicherungsvorrichtung
12 näher erläutert
[0039] Eine erste nicht erfindungsgemäße Ausführungsform der Absturzsicherungsvorrichtung
12 ist in den Fig. 5 bis 7 näher verdeutlicht.
[0040] Fig. 5 zeigt die Absturzsicherungsvorrichtung 12 in geschnittener Seitenansicht,
Fig. 6 in geschnittener Rückansicht und Fig. 7 zeigt die Absturzsicherungsvorrichtung
12 in Draufsicht.
[0041] Die Absturzsicherungsvorrichtung 12 umfasst einen in etwa U-profilförmigen Rollenhalter
20, an welchem die Rolle 16 mittels einer Lagerhülse 21 gelagert ist. Dieser U-profilförmige
Rollenhalter 20 wird an dem entsprechenden seitlichen Torblattseitenrand 14 befestigt
und weist hierzu entsprechende Schraubenöffnungen 22 auf. Die Rollen 16 sind in dem
etwa J-profilförmigen Führungsschienen 5 geführt. Ebenfalls auf der Lagerhülse 21
gelagert, und zwar schwenkbar um die Rollenachse 15, ist ein Sperrklinkenelement,
welches hier als zweiarmiger Sperrklinkenhebel 23 ausgebildet ist. An einem ersten
Hebelarm 24 ist das Drahtseil 11 eingehängt. Der zweite Hebelarm 25 wirkt mit seinem
freien spitz zulaufenden Eingriffsende 29 als Sperrklinke 26. Wie aus Fig. 6 ersichtlich,
ist der zweite Hebelarm 25 derart ausgebildet, dass das Eingriffsende 29 der Sperrklinke
26 innerhalb der Führungsschiene 5 angeordnet ist. Wie aus Fig. 5 ersichtlich, welche
die Absturzsicherungsvorrichtung 12 im Eingriffsfall bei schlaffem Seil 11 zeigt,
ist das spitze Eingriffsende 29 der Sperrklinke 26 hin zu einem der beiden parallel
zur Ebene der zu verschließenden Toröffnung anzuordnenden Profilschenkel 5b, 5c der
Führungsschiene 5 hin abgewinkelt, so dass das spitze Eingriffsende 29 hin zu diesem
Profilschenkel - an dem hier vorliegenden Beispiel der C-Profilschenkel 5c - reicht,
in welchem in regelmäßigen Abständen die Eingriffsausbildungen in Form der Öffnungen
13 vorgesehen sind. Die Öffnungen 13 haben in Länge und Breite eine größere Ausdehnung
als das Eingriffsende 29, so dass dieses leicht in die Öffnungen 13 eingreifen kann.
[0042] An dem ersten Hebelarm 24 ist das Drahtseil 11 nicht mittig angehängt, sondern soweit
wie möglich entfernt von der Seite hin, von der an dem anderen Hebelarm 25 das Eingriffsende
29 abragt. Außerdem ist eine Feder 30 vorgesehen, welche den Sperrklinkenhebel 23
in die in Fig. 5 gezeigte Eingriffstellung vorspannt.
[0043] Wenn das Drahtseil 11 straff gezogen ist, und somit die Gewichtsausgleichseinrichtung
7 wirksam ist, wird der Sperrklinkenhebel 23 entgegen dieser Vorspannung gezogen,
wobei die außermittige Anbringung des torblattseitigen Endes des Drahtseiles 11 durch
Aufbringen eines entsprechenden Drehmomentes hilft.
[0044] Die Spannung der Feder 30 ist so gewählt, dass sie auch in der in Fig. 2 gezeigten
Öffnungstellung, in der sich der Rollenhalter 20 mit etwa 90° zur Längsrichtung des
Sperrklinkenhebels 23, an welchem ja das Drahtseil 11 angreift, abgewinkelt erstreckt,
noch genügend Vorspannung zum Auslösen der Sperrklinke 26 bei schlaffem Drahtseil
11 liefert. In der in Fig. 1 gezeigten Schließstellung sind der Sperrklinkenhebel
23 und der Rollenhalter 20 nahezu parallel zueinander. Durch die Verdrehung ist die
Vorspannung der Feder 30 in dieser Stellung etwas höher; sie ist aber immer noch wesentlich
geringer als die durch die Torsionsfeder 10 über die Drahtseilspannung auf den Sperrklinkenhebel
23 übertragene Kraft, die die Sperrklinke 26 in ihrer Freigabestellung hält.
[0045] In den Fig. 8 bis 10 ist eine zweite nicht erfindungsgemäße Ausführungsform der Absturzsicherungsvorrichtung
12 gezeigt. Diese unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform im wesentlichen
nur durch die Form des Sperrklinkenhebels 23. Die Funktion und die sonstige Ausbildung
ist im wesentlichen dieselbe wie die in der ersten Ausführungsform, so dass auf die
obigen Ausführungen in vollem Umfang verwiesen werden kann. In beiden Ausführungsformen
lassen sich die Sperrklinkenhebel 23 einfach als Blechstanzteile herstellen. Das Eingriffsende
29 der zweiten Ausführungsform ist nicht spitz zulaufend, wie das der ersten Ausführungsform,
sondern durch eine leicht abgewinkelte Lasche 27 gebildet.
[0046] Bei den Ausführungsformen der Absturzsicherungsvorrichtung 12 gemäß den Fig. 4-10
bewegt sich der Sperrklinkenhebel 23 mit jedem Öffnungs- und Schließvorgang relativ
zu dem Torblatt 1. Die Feder 30 ist bei gegenüber der in Fig. 6 gezeigten Stellung
um 180° verschwenktem Sperrklinkenhebel 23 ungespannt und in der in Fig. 6 gezeigten
Stellung um 180° gespannt. Im Betrieb bewegt sich der Sperrklinkenhebel 23 entsprechend
der Torblattbewegung in einem Winkelbereich zwischen etwa 180° und 90°. Die Feder
30 ist in Betrieb also immer um mindestens 90° vorgespannt. Aufgrund der ständigen
Belastung der Feder 30 könnte es bei längerem Gebrauch zu einem Ausfall der Feder
30 durch Federbruch kommen. Ein solcher Federbruch würde im wesentlichen unbemerkt
bleiben und hätte die fatale Folge des Ausfalls der Absturzsicherungsvorrichtung 12.
[0047] Bei ersten Prototypen hat man für die Feder 30 bei Sperrklinken übliche eng - d.
h. auf Berührung ihrer Windungen - gewickelte Schenkelfedern verwendet. Solche Schenkelfedern
gehören zur Gruppe der Biegefedern, deren Federkraft im wesentlichen durch Verbiegen
und nicht durch eine Verdrehung erreicht wird. Verbiegungen können aber bei dauerhaftem
Einsatz zu Federbrüchen führen.
[0048] Fig. 11 zeigt eine erfindungsgemäße Ausbildung, bei der ein Bruch der zur Klinkenvorspannung
dienenden Feder 30 trotz ständiger Bewegungsbelastung während des Torbetriebes vermieden
oder zumindest höchst unwahrscheinlich ist.
[0049] Wie Fig. 12 zeigt, ist hierzu die Feder 30 eine - wie eine Schraubenfeder - auf Lücke
gewickelte Torsionsvorspannfeder mit einem Wendelbereich 102, wo die einzelnen Federwindungen
104 mit Abstand derart gewickelt sind, dass sich die Windungen 104 im gesamten Relativverschwenkbereich
von 0 - 180° des an dem Torblatt 1 zu befestigenden Rollenhalters 20 und des Sperrklinkenhebels
23 nicht berühren. Die Feder 30 weist weiter einen ersten Federschenkel 106 zum Erfassen
des Sperrklinkenhebels 23 und einen zweiten Federschenkel 108 zur Anlage an dem Rollenhalter
20 auf.
[0050] Weiter ist zwischen die Rollenachse 15, genauer zwischen die in Fig. 11 nicht zu
sehende Lagerhülse und die Feder 30 ein Buchsenelement 110 eingesetzt, das in Fig.
13 einzeln dargestellt ist. Dieses als Federführungselement dienende Buchsenelement
110 weist einen rohr- oder hülsenförmigen Abschnitt 112 und einen Anschlussteil, hier
in Form eines wäscheklammerförmigen Führungs- oder Erfassungsabschnitts 114, auf.
Der Erfassungsabschnitt 114 hat eine Vertiefung 116, in die der erste Federschenkel
106 eingeführt ist.
[0051] Auf diese Weise bewegt sich das Buchsenelement 110 stets zusammen mit dem ersten
Federschenkel 106 und, da dieser in einer Öffnung in dem Sperrklinkenhebel 23 formschlüssig
eingreift, auch stets mit dem Sperrklinkenhebel 23. Der Erfassungsabschnitt 116 führt
dabei den ersten Federschenkel 106 auf einer Kreisbewegung um eine zu dem hülsenförmigen
Abschnitt 112 konzentrischen Achse. Dies verhindert, dass der erste Federschenkel
106 gegenüber dem Wendelbereich 102 ohne Verdrehung desselben verbogen werden kann.
Eine Relatiwerschwenkung des Sperrklinkenhebels und des Rollenhalters 20 führt daher
nur zu einer Verdrehung des Wendelbereichs 102 und nicht zu einer Verbiegung des Federschenkels
106. Auf diese Weise wird die Feder 30 stets auf Verdrehung und nicht auf Verbiegung
belastet. Dabei liegt der Wendelbereich 102 niemals direkt auf einer sich gegenüber
dem ersten Federschenkel bewegenden Hülse wie beispielsweise der Lagerhülse 21, sondern
allenfalls auf dem hülsenförmigen Abschnitt 112 auf, der sich mit dem ersten Federschenkel
106 mitbewegt.
[0052] In nicht dargestellten Ausführungsformen reicht der rohr- oder hülsenförmige Abschnitt
112 nur teilweise in den Wendelbereich 102 hinein, so dass die nahe dem zweiten Federschenkel
108 liegenden Windungen 104 bei Verringerung des Durchmessers des Wendelbereichs 102
allenfalls auf einem sich relativ zu dem Rollenhalter 20 und damit relativ zu dem
zweiten Federschenkel 108 nicht bewegenden Teil, nämlich beispielsweise der Lagerhülse
21 aufliegt, während Windungen 104 nahe des ersten Federschenkels 106 bei Verringerung
des Durchmessers des Wendelbereiches 102 allenfalls auf dem hülsenförmigen Abschnitt
112 aufliegen.
[0053] Der Wendelbereich 102, die Lagerhülse 21 und der rohr- oder hülsenförmige Abschnitt
112 sind jedoch so bemessen, dass die Feder 30 in einer Anordnung, in der sie im gespannten
Zustand ihren Durchmesser verringert, auch bei Maximalspannung (180° Relativerdrehung
zwischen Sperrklinkenhebel 23 und Rollenhalter 20) nicht auf in den Wendelbereich
102 eingeführten Elementen 110, 21 aufliegt.
[0054] Das Buchsenelement 110 kann aus jedem geeigneten Material, vorzugsweise aus festen
Kunststoffen bestehen.
[0055] Im folgenden werden nun anhand der Fig. 14 bis 17 vorteilhafte Ausführungsformen
der hier als Kraftquelle eingesetzten Gewichtsausgleichseinrichtung 7 näher erläutert.
[0056] Die Torsionsfeder 10 der Gewichtsausgleichseinrichtung 7 hat beispielsweise einen
Innendurchmesser von etwa 30 bis 40 mm, vorzugsweise etwa 35 mm. Darin ist die Torsionsfederwelle
8 eingeführt. Die Torsionsfederwelle 8 ist mit ihren Endabschnitten 50 in an der Zarge
2 befestigten Lagerelementen 51 gelagert. Die Lagerelemente 51 sind im wesentlichen
U-förmig mit einem an der Zarge 2 befestigten Steg 52 und zwei jeweils ein Lager 54
für den Endabschnitt 50 aufweisenden U-Schenkeln 53. Die Seiltrommel 9 ist jeweils
zwischen den beiden U-Schenkeln 53 angeordnet.
[0057] Die Torsionsfederwelle 8 ist in den in Fig. 14 bis 17 gezeigten Ausführungsformen
als Hohlwelle rohrförmig ausgebildet. Dies verringert eine Neigung der Torsionsfederwelle
8, sich unter Last der im Torverlauf ungleichmäßigen Vorspannung der Torsionsfeder
10 zu verbiegen.
[0058] Die rohrförmige Torsionsfederwelle 8 soll, um Stabilität zu haben, einen Durchmesser
von mehr als 20 mm, vorzugsweise von ca. 25 mm oder mehr, haben. Andererseits soll
an die mit Rohrprofil ausgestattete Torsionsfederwelle 8 an einem ihrer Endabschnitte
50 ein Antrieb oder dergleichen angeflanscht werden können. Dies würde normalerweise
über einen Ringflansch und Verschrauben geschehen. Bei einem Durchmesser von 25 mm
kommt man mit dem Ringflansch aber bereits über die Ausmaße der Zarge (z.B. des oberen
Zargenholmes) hinaus. Aus diesem Grunde ist die rohrförmige Torsionsfederwelle 8 in
ihrem mittleren Abschnitt 55 dicker (z.B. ca. Durchmesser 25 mm) und hin zu ihren
Endabschnitten 50 verjüngt ausgeführt, beispielsweise auf einen Durchmesser von ca.
15 mm. Die Torsionsfederwelle 8 ist an ihren dünneren Abschnitten, d.h. hier den Endabschnitten
50, gelagert. Dadurch gibt es bedeutend weniger Lagerreibung und weniger Lagerwiderstand
wegen des geringeren Rohrdurchmessers. Andererseits hat das große Rohrprofil einen
Stabilitätsvorteil. Dies ist besonders vorteilhaft für Tore mit Antrieb. Man hat ein
stabiles Rohrprofil in der Mitte und ein verdünntes Rohrprofil am Ende.
[0059] Bei der in den Fig. 14 und 15 gezeigten Ausführungsform der rohrförmigen Torsionsfederwelle
8 ist diese durch ein einstückiges Rohr 56 gebildet. Das Rohr 56 zeigt zwei Endabschnitte
50 mit kleinerem Durchmesser, den mittleren Abschnitt 55 mit größerem Durchmesser
und einen konischen Übergangsbereich 57.
[0060] Die Herstellung dieses Rohres 56 geschieht folgendermaßen: Das Rohr 56 wird gezogen.
Zwischen dem dünnen und dem dicken Durchmesser gibt es im Übergangsbereich 57 eine
konische Übergangsstrecke, der Winkel des konischen Stücks zur Waagerechten beträgt
ca. 15 bis 20°. Die Längserstreckung des konischen Überganges beläuft sich auf beispielsweise
35 - 45 mm, vorzugsweise ca. 40 mm.
[0061] In den Fig. 16 und 17 ist noch eine weitere Ausführungsform einer als Torsionsfederwelle
8 einsetzbaren Hohlwelle gezeigt. Auch sie weist den dickeren mittleren Abschnitt
55 und die dünneren Endabschnitte 50 auf. Die Abschnitte 55, 50 unterschiedlichen
Durchmessers sind hier aber durch Einzelrohre 58, 59 gebildet. Die die Endabschnitte
50 bildenden dünneren Rohre 58 weisen jeweils an einem Ende eine Keilverzahnung 60
auf. Das den mittleren Abschnitt 55 bildende dickere Rohr 59 ist an seinen beiden
Enden mit entsprechender Innenverzahnung ausgebildet, in welche die keilverzahnten
Enden der dünneren Rohre 58 im zusammengesetzten Zustand eingreifen.
[0062] Die beschriebenen Ausbildungen von Absturzsicherungsvorrichtungen 12 und Gewichtsausgleichseinrichtungen
7 sind auch geeignet für ein ähnlich wie in Fig. 1 aufgebautes Tor mit unteren Rollen
und oberem Hebelwerk, das aber nicht ausschwingt, also an der unteren Torkante in
der senkrechten Laufschiene gelagert ist, oder auch für ein Tor mit zwei Laufrollenpaaren
- wie etwa der in der
DE 100 05 745 A1, auf die für weitere Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird, beschriebenen Art.
[0063] Eine weitere Ausführungsform eines Tores ergibt sich durch Ersetzen der in den Zeichnungen
dargestellten Zarge 2 durch eine - gegebenenfalls bauseits bereits vorhandenen oder
anzufertigende - Holzzarge. Das Torblatt 1 wird dann analog wie das in der
EP 0 513 773 A1 (siehe insbesondere die Fig. 4 bis 6 sowie den zugehörigen Text) gezeigte und beschriebene
Torblatt mit seinen Beschlagteilen vormontiert zur Baustelle geliefert.
Bezugszeichenliste
| 1 |
Torblatt |
19 |
Hebel |
| 2 |
Zarge |
20 |
U-proflförmiger Rollenhalter |
| 3 |
linker vertikaler Zargenholm |
21 |
Lagerhülse |
| 4 |
rechter vertikaler Zargenholm |
22 |
Schraubenöffnungen |
| 5 |
Führungsschiene |
23 |
Sperrklinkenhebel |
| 5a |
Steg |
24 |
erster Hebelarm |
| 5b |
erster Schenkel (U-Schenkel) |
25 |
zweiter Hebelarm |
| 5c |
zweiter Schenkel (C-Schenkel) |
26 |
Sperrklinke |
| 5d |
oberes Ende |
27 |
abgewinkelte Lasche |
| 5e |
unteres Ende |
29 |
Eingriffsende |
| 5f |
Klammer |
30 |
Feder zum Vorspannen der Sperrklinke |
| 5fa |
gebogener Bereich |
|
|
| 5fb |
freies Ende |
42 |
Normalbetriebsstellung, Freigabestellung des Sperrklinkenhebels 37 |
| 5g |
erstes Langloch |
|
| 5h |
zweites Langloch |
|
| 5i |
Gummipuffer |
50 |
Endabschnitt |
| 6 |
oberer horizontaler Zargenholm |
51 |
Lagerelement |
| 7 |
Torblattgewichtsausgleichseinrichtung |
52 |
Steg |
| |
53 |
U-Schenkel |
| 8 |
Torsionsfederwelle |
54 |
Lager |
| 9 |
Seiltrommel |
55 |
mittlerer Abschnitt |
| 10 |
Torsionsfeder |
56 |
einstückiges Rohr |
| 11 |
Drahtseil |
57 |
Übergangsbereich |
| 12 |
Absturzsicherungsvorrichtung |
58 |
dünneres Rohr |
| 13 |
Öffnungen (Eingriffsausbildung) |
59 |
dickeres Rohr |
| 14 |
Torblattseitenränder |
60 |
Keilverzahnung |
| 15 |
Rollenachse |
102 |
Wendelbereich |
| 16 |
Rolle |
104 |
Windungen |
| 17 |
untere Torblattkante |
106 |
erster Federschenkel |
| 18 |
obere Torblattkante |
108 |
zweiter Federschenkel |
| 110 |
Buchsenelement |
114 |
Erfassungsabschnitt |
| 112 |
rohr- oder hülsenförmiger Abschnitt |
116 |
Vertiefung |
| |
M |
horizontale Torblattmittellinie |
1. Einblatt-Überkopf- Kipp- oder Schwenktor mit:
einem starren Torblatt (1),
einer Zarge (2), in der das Torblatt (1) geführt ist,
einer Seilzugeinrichtung (11, 9), die an jeder Torblattseite je eine aus einem Zugmittel,
insbesondere einem Seil und mehr insbesondere einem Drahtseil (11), oder aus mehreren
parallel geführten Zugmitteln gebildete Seileinheit umfasst, welche einenends am Torblatt
(1) und anderenends an einer Kraftquelle, insbesondere einer Gewichtsausgleichseinrichtung
(7), angreifen, und
einer Absturzsicherungsvorrichtung (12), die das Torblatt (1) bei Schlaffwerden einer
Seileinheit (11) der Seilzugeinrichtung gegen Absturz sichert und einen Sperrklinkenhebel
(23) umfasst, der mittelbar oder unmittelbar am Torblatt sich beim Öffnungs- und Schließvorgang
relativ zu dem Torblatt (1) verschwenkend gelagert und in Sperrlage durch eine Feder
(30) elastisch vorgespannt ist und an dem das torblattseitige Ende der Seilzugeinrichtung
(11, 9) angreift, wobei die Seilzugkräfte über den Sperrklinkenhebel (23) auf das
Torblatt (1) übertragen werden und der Sperrklinkenhebel durch die Seilzugspannung
der Seilzugeinrichtung (11) entgegen der Vorspannung der Feder (30) in der Freigabestellung
gehalten wird,
wobei die Windungen (104) der Feder (30) wenigstens teilweise einen sich mit dem Sperrklinkenhebel
(23) bewegenden Einsatz (110, 112) umgreifen, so dass die Feder (30)
zum Vorspannen der Sperrklinke der Absturzsicherungsvorrichtung im gesamten Verschwenkbereich
zwischen Sperrklinkenhebel (23) und Torblatt (1) ausschließlich auf Verdrehung ihres
Wendelbereiches (102) beansprucht ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Torblatt aus einer im wesentlichen vertikalen Schließlage in eine im wesentlichen
horizontale Öffnungslage im Ganzen nach oben abkippend ausgebildet ist,
dass der Einsatz durch ein sich mit dem Sperrklinkenhebel mitbewegendes Buchsenelement
(110) gebildet ist,
dass das Buchsenelement (110) einen zwischen der Feder (30) und einer Lagerhülse (21)
für den Sperrklinkenhebel (23) eingesetzten Lagerteil (112) und einen an den Sperrklinkenhebel
(23) anschließbaren Anschlussteil (114) aufweist und
dass der Wendelbereich (102) einen derartigen Innendurchmesser hat, dass er im gesamten
Verschwenkbereich zwischen Sperrklinkenhebel (23) und Torblatt (1) im wesentlichen
nicht auf dem die Feder durchgreifenden Einsatz (110) aufliegt.
2. Tor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Anschlussteil einen wäscheklammerartigen, vorzugsweise an einem Ende des Buchsenelements
(110) ausgebildeten Erfassungsabschnitt (114) aufweist, welcher den klinkenseitigen
Federschenkel (106) der als auf Abstand gewickelte Schenkelfeder ausgebildeten Feder
(30) aufnimmt.
3. Tor nach einem der voranstehenden Ansprüche, ausgebildet als Kipptor, dadurch gekennzeichnet, dass das Torblatt (1) aus einer im wesentlichen vertikalen Schließlage in eine im wesentlichen
horizontale Öffnungslage im Ganzen nach oben abkippbar ist,
dass der Zarge (2), in einer vertikalen Richtung verlaufende Führungsschienen (5)
für ein Paar am Torblatt (1) angelenkter Torblattführungselemente zum vertikalen Führen
des Tores, insbesondere für ein Paar seitlich an dem Torblatt (1) zur Führung desselben
um eine Rollenachse (15) drehbar angelenkter Rollen (16), und ein Hebelwerk (19),
das einenends ortsfest zu der Zarge (2) und anderenends an den seitlichen Torblatträndern
(14) des Torblatt (1) oberhalb des Angriffspunktes der Torblattführungselemente (16)
gelagert ist, zugeordnet sind,
dass die Absturzsicherungsvorrichtung (12) das Torblatt (1) bei Schlaffwerden einer
Seileinheit (11) der Seilzugeinrichtung gegen Absturz sichert,
und dass die Gewichtsausgleichseinrichtung (7) durch eine Torsionsfederwelle (8),
die an der Zarge (2) sich entlang eines oberen horizontalen Zargenholms (6) erstreckend
befestigt ist und nur eine Torsionsfeder (10) aufweist, gebildet ist.
4. Tor nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die einzelnen Windungen (104) des Wendelbereiches (102) derart gewickelt sind, dass
sie in entspanntem Zustand nicht aufeinander aufliegen.
5. Tor nach Anspruch 3 oder nach Anspruch 3 und einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rollen (16) näher zur Mitte der vertikalen seitlichen Torblattränder (14) als
zur unteren Torblattkante (17) in der unteren Hälfte des Torblatts (1) angeordnet
sind.
6. Tor nach Anspruch 3 oder nach Anspruch 3 und einem der voranstehenden Ansprüche 4
oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Sperrklinkenhebel (23) um die gemeinsame Rollenachse (15) der beiden Rollen (16)
schwenkbar gelagert ist.
7. Tor nach Anspruch 1 oder nach Anspruch 1 und einem der voranstehenden Ansprüche 4
bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Sperrklinkenhebel (23) zwei Hebelarme (24, 25) aufweist, wobei die Seilzugeinrichtung
an einem ersten (24) dieser Hebelarme angreift und die Sperrklinke (26) an dem zweiten
Hebelarm (25) zum Eingriff in ein von über die Führungsschiene (5) verteilten Öffnungen
(13) ausgebildet ist.
8. Tor nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Seilzugeinrichtung (11) an dem ersten Hebelarm (24) außermittig an der den Öffnungen
(13) in bestimmungsgemäßen Gebrauch abgewandten Längshälfte des Sperrklinkenhebels
(23) angreift.
9. Tor nach einem der voranstehenden Ansprüche 7-8,
dadurch gekennzeichnet
dass die Öffnungen (13) an einem zur Ebene der durch das Tor zu verschließenden Toröffnung
parallel anzuordnenden Bereich der Zarge (2),
insbesondere an einem eine Bahn für Torblattführungsrollen (16) bildendem Führungsbereich
(5c) einer Führungsschiene (5) ausgebildet sind.
1. Single-leaf overhead tilt or up and over door, comprising:
a rigid door leaf (1),
a frame (2) in which the door leaf (1) is guided,
a Bowden cable device (11,9) comprising on each side of the door leaf a respective
cable unit constituted by a traction mechanism, particularly a cable and more particularly
a steel cable (11), or by several parallel guided traction mechanisms, and engaging
the door leaf (1) on one end and a power source,
particularly a balancing device (7), on the other end, and
an anti-drop device (12), which secures the door leaf (1) against crashing down if
one of said cable units (11) slackens and which comprises a pawl lever (23), which
is directly or indirectly supported on the door leaf so as to pivot relative to the
door leaf (1) during the opening or closing operation and which is resiliently pre-loaded
in the locking position by means of a spring (30) and
which is engaged by the door leaf-side end of the Bowden cable device (11, 9), wherein
the cable tension forces are transmitted to the door leaf (1) via the pawl lever (23)
and said pawl lever is held in the release position against the pre-load of the spring,
through the cable tension of the Bowden cable device (11),
wherein the spring coils (104) of the spring (30) at least partly surround an insert
(110, 112) that moves along with the pawl lever (23) so that the spring (30) for pre-loading
the pawl lever of the anti-drop device is exclusively subject to twisting loads of
its spiral region (102) within the entire pivoting range between the pawl lever (23)
and the door leaf (1),
characterized in
that the door leaf is configured in such a manner that it upwardly tilts as a whole from
a substantially vertical closed position to a substantially horizontal opened position,
that the insert is formed by a sleeve element (110) that moves along with the pawl lever,
that the sleeve element (110) includes a bearing part (112) inserted between the spring
(30) and a bearing sleeve (21) for the pawl lever (23), and a connecting part (114)
that can be connected to the pawl lever (23) and that the spiral region (102) has
an inner diameter such that it does not substantially bear on the insert (110) penetrating
the spring within the entire pivoting range between the pawl lever (23) and the door
leaf (1).
2. Door according to claim 1,
characterized in that the connecting part has a peg-like gripping section (114) preferably formed on one
end of the sleeve element (110), said gripping section (114) receiving the pawl-side
spring leg (106) of the spring (30) configured as a leg spring wound in spaced-apart
manner.
3. Door according to one of the preceding claims, configured as a tilt door, characterized in that the door leaf (1) as a whole can be upwardly tilted from a substantially vertical
closed position to a substantially horizontal opened position,
that the frame (2) is assigned guide rails (5) running in a vertical direction for
a pair of door guiding elements hinged to the door leaf (1) for guiding the door vertically,
in particular for a pair of rollers (16) laterally coupled to the door leaf (1) for
rotatably guiding the door leaf (1) about a roller axis (15), and a lever system (19)
supported on one end in a stationary manner with respect to the door frame (2) and
on the other end on the lateral door leaf rims (14) of the door leaf (1) above the
contact point of the door leaf guiding elements (16), that the anti-drop device (12)
secures the door leaf (1) against crashing down if one of the cable units (11) slackens,
and that the balancing device (7) is formed by a torsion spring shaft (8), which is
fixed to the frame (2) so as to extend along an upper horizontal frame element (6)
and which comprises only one torsion spring (10).
4. Door according to one of the preceding claims, characterized in that the individual windings (104) of the spiral region (102) are wound in such a manner
that the same do not bear on each other in the relaxed state.
5. Door according to claim 3 or according to claim 3 and one of the preceding claims,
characterized in that the rollers (16) are disposed closer to the center of the vertical lateral rims (14)
of the door leaf than to the lower edge (17) of the door leaf in the lower half of
the door leaf (1).
6. Door according to claim 3 or according to claim 3 and one of the preceding claims
4 or 5, characterized in that the pawl lever (23) is supported for pivoting about the common roller axis (15) of
said two rollers (16).
7. Door according to claim 1 or according to claim 1 and one of the preceding claims
4 to 6, characterized in that the pawl lever (23) has two lever arms (24, 25), wherein the Bowden cable device
(24) engages on a first one (24) of these lever arms, and the pawl (26) is formed
on the second lever arm (25) for engaging with one of openings (13) distributed over
the guide rail (5).
8. Door according to claim 7, characterized in that the Bowden cable device (11) engages on the first lever arm (24) eccentrically on
the longitudinal half of the pawl lever (23) which, in normal use, is turned away
from the openings (13).
9. Door according to one of the preceding claims 7 to 8, characterized in that the openings (13) are formed in a region of the frame (2) to be arranged parallel
to the plane of the door opening to be closed by the door, in particular in a guide
region (5c) of a guide rail (5) forming a track for guide rollers (16) of the door
leaf.
1. Porte à un panneau basculante ou pivotante par sa partie supérieure comportant :
- un panneau de porte rigide (1),
- un châssis dormant (2) dans lequel est guidé le panneau de porte (1),
- un dispositif de commande par câble (11, 9) qui comporte respectivement de chaque
côté du panneau de porte une unité de câble formée par des moyen de traction, en particulier
un câble et plus particulièrement un câble métallique (11), ou par plusieurs moyens
de traction guidés parallèlement, qui vient en prise par une extrémité sur le panneau
de porte (1) et par l'autre extrémité sur une source de force, en particulier un dispositif
à contre poids (7), et
- un dispositif de protection anti-chute (12) qui protège le panneau de porte (1)
contre les chutes en cas de relâchement d'une unité de câble (11) du dispositif de
commande par câble et comporte un levier à cliquet d'arrêt (23) qui est monté directement
ou indirectement sur le panneau de porte (1) de façon à pouvoir pivoter relativement
à ce panneau lors du processus d'ouverture et de fermeture, qui est rappelé élastiquement
par un ressort (30) dans la position de blocage, et sur lequel vient en prise l'extrémité
située côté panneau de porte du dispositif de commande par câble (11, 9), les forces
de traction des câbles étant transmises sur le panneau de porte (1) par l'intermédiaire
du levier à cliquet d'arrêt (23), et ce levier à cliquet d'arrêt étant maintenu dans
la position de libération par la tension de traction des câbles du dispositif de commande
par câble (11) contre la force de rappel du ressort (30),
- les spires (104) du ressort (30) entourant au moins partiellement un insert (110,
112) se déplaçant avec le levier à cliquet d'arrêt (23) de sorte que pour pré-contraindre
le cliquet d'arrêt du dispositif de protection contre les chutes, le ressort (30)
ne soit sollicité dans la totalité de la plage de pivotement, entre le levier à cliquet
d'arrêt (23) et le panneau de porte (1), que par torsion de sa zone hélicoïdale (102),
caractérisée en ce que
le panneau de porte est réalisé de façon à pouvoir totalement basculer vers le haut
d'une position de fermeture essentiellement verticale à une position d'ouverture essentiellement
horizontale,
l'insert est formé par un élément de douille (100) se déplaçant conjointement avec
le levier à cliquet d'arrêt,
l'élément de douille (110) comporte une partie de palier (112) située entre le ressort
(30) et un manchon de palier (21) pour le levier à cliquet d'arrêt (23) et une partie
de connexion (114) pouvant être connectée au levier à cliquet d'arrêt (23), et
la zone hélicoïdale (102) a un diamètre interne dimensionné pour qu'elle ne s'applique
essentiellement pas sur l'insert (110) passant au travers du ressort dans la totalité
de la plage de pivotement entre le levier à cliquet d'arrêt (23) et le panneau de
porte (1).
2. Porte conforme à la revendication 1,
caractérisée en ce que
la partie de connexion comporte une partie de détection (114) en forme de pince à
linge de préférence réalisée à une extrémité de l'élément de douille (110) qui reçoit
la branche élastique (106) située côté cliquet du ressort (30) réalisé sous la forme
d'un ressort à branches enroulé sur un intervalle.
3. Porte conforme à l'une des revendications précédentes, réalisée sous la forme d'une
porte basculante,
caractérisée en ce qu'
à partir d'une position de fermeture essentiellement verticale, le panneau de porte
(1) peut être basculé en totalité vers le haut dans une position d'ouverture essentiellement
horizontale,
au châssis dormant (2) sont associés des rails de guidage (5) s'étendant en direction
verticale pour une paire d'éléments de guidage du panneau de porte articulés sur ce
panneau de porte (1), de façon à permettre le guidage vertical de la porte, en particulier
pour une paire de galets de roulement (16) montés latéralement sur le panneau de porte
(1) mobile en rotation autour d'un axe (15), pour permettre de guider ce panneau et
un élément à levier (19) qui est monté à une extrémité sur le châssis dormant (2)
et à son autre extrémité sur les bords latéraux (14) du panneau de porte (1) au-dessus
du point d'attaque des éléments de guidage (16) du panneau de porte,
le dispositif de protection contre les chutes (12) protège le panneau de porte (1)
contre les chutes en cas de relâchement d'une unité de câble (11) du dispositif de
commande par câble, et
le dispositif à contrepoids (7) est formé par un arbre à ressort de torsion (8) qui
est fixé sur le châssis dormant (2) en s'étendant le long du longeron horizontal supérieur
(6) du châssis dormant et ne comporte qu'un seul ressort de torsion (10).
4. Porte conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
les différentes spires (104) de la zone hélicoïdale (102) sont enroulées de sorte
qu'elles ne s'appliquent pas les unes contre les autres à l'état détendu.
5. Porte conforme à la revendication 3 ou à la revendication 3 et à l'une des revendications
précédentes,
caractérisée en ce que
les galets (16) sont situés plus près du milieu des bords latéraux verticaux (14)
du panneau de porte que de l'arête inférieure (17) de ce panneau de porte (1) dans
la moitié inférieure de celui-ci.
6. Porte conforme à la revendication 3 ou à la revendication 3 et à l'une des revendications
précédentes 4 ou 5,
caractérisée en ce que
le levier à cliquet d'arrêt (23) est monté pivotant autour de l'axe commun (15) des
deux galets (16).
7. Porte conforme à la revendication 1 ou à la revendication 1 et à l'une des revendications
précédentes 4 à 6,
caractérisée en ce que
le levier à cliquet d'arrêt (23) comporte deux bras de levier (24, 25), et le dispositif
de commande par câble vient en prise sur un premier (24) de ces bras de levier tandis
que le cliquet d'arrêt (26) est situé sur le second bras de levier (25) pour venir
en prise dans une ouverture parmi des ouvertures (13) réparties sur le rail de guidage
(5).
8. Porte conforme à la revendication 7,
caractérisée en ce que
le dispositif de commande par câble (11) vient en prise sur le premier bras de levier
(24) en position excentrée sur la moitié de la longueur du levier à cliquet d'arrêt
(23) située à l'opposé des ouvertures (13) lors d'une utilisation conforme.
9. Porte conforme à l'une des revendications précédentes 7 à 8, caractérisée en ce que
les ouvertures (13) sont réalisées sur une zone du châssis dormant (2) parallèle au
plan de l'ouverture devant être fermée par la porte, en particulier dans une zone
de guidage (5c) d'un rail de guidage (5) formant une piste pour les galets de guidage
(16) du panneau de porte.