| (19) |
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(11) |
EP 1 882 995 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.01.2012 Patentblatt 2012/03 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.07.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Zeitschaltuhr mit elektronischem Anzeigemittel
Clock timer with electronic display device
Minuterie dotée de moyens d'affichage électroniques
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
28.07.2006 DE 202006011590 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.01.2008 Patentblatt 2008/05 |
| (73) |
Patentinhaber: Legrand GmbH |
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59494 Soest (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Böhnke, Jürgen
59494 Soest (DE)
- Ehrenberg, Gregor
59494 Soest (DE)
- Picken, Andreas
58097 Hagen (DE)
- Tebrake, Gregor
59494 Soest (DE)
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| (74) |
Vertreter: Graefe, Jörg et al |
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Fritz Patent- und Rechtsanwälte
Postfach 1580 59705 Arnsberg 59705 Arnsberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 119 312 DE-U1- 9 320 245
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EP-A- 0 563 972
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine programmierbare Zeitschaltuhr mit einem elektronischen
Anzeigemittel und mit einem Steuermittel zum Ansteuern des Anzeigemittels, wobei das
Steuermittel geeignet und eingerichtet ist, das Anzeigemittel zur Darstellung eines
Programms, der Uhrzeit, eines Schaltzustands, einer Zeitskala und/oder Anderem darzustellen.
[0002] Aus den Druckschriften mit den Veröffentlichungsnummern
EP 0 119 312 A2 und
DE 34 38 196 A1 sind programmierbare Zeitschaltuhren der eingangs genannten Art zur Steuerung von
Heizungsregelsystemen bekannt. Derartige Zeitschaltuhren werden in Heizungsanlagen
eingesetzt, um die Betriebszeiten der Heizung zu steuern. In den Druckschriften sind
Varianten dargestellt, bei denen das Programm, welches die Zeitschaltuhr und somit
die gesamte Heizungsanlage durchläuft, für den gesamten Tag oder für alle sieben Tage
einer Woche dargestellt ist. Dabei sind Zeitskalen vorgesehen, neben denen Segmente
(Programmsegmente) der Anzeige hervorgehoben sind für den Fall, dass zu dieser Zeit
die Heizungsanlage eingeschaltet sein soll. Soll kein Betrieb der Heizungsanlage erfolgen,
bleiben diese Programmsegmente unsichtbar.
[0003] Der Nachteil der in den beiden Druckschriften dargestellten Zeitschaltuhren ist,
dass eine höhere Auflösung der Darstellung des Programms nicht möglich ist. Jedem
Programmsegment ist die Zeit von einer Stunde zugeordnet, eine andere, höhere Auflösung
ist nicht möglich, da dies zu übermäßig großen Anzeigemitteln führte.
[0004] Während die zeitliche Auflösung des dargestellten Programms für eine Heizungsanlage
ausreichend sein mag, kann es für andere Anwendungen sinnvoll sein, eine höhere Auflösung
der Darstellung des Programms zu haben. Es sind beispielsweise Anwendungen denkbar,
bei denen eine Auflösung der Programmdarstellung in eine Minute-, fünf Minuten- oder
zehn Minuten-Schritten gewünscht ist.
[0005] Programmierbare elektronische Zeitschaltuhren mit einer derartig großen Auflösung
der Programmdarstellung mittels einer Zeitskala und der Zeitskala zugeordneten Programmsegmenten
sind bisher nicht möglich. Allerdings kann eine höhere Auflösung der Darstellung des
Programms bei analogen Zeitschaltuhren erreicht werden.
[0006] Vor dem Hintergrund der Nachteile von den bisher bekannten elektronischen programmierbaren
Zeitschaltuhren liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Zeitschaltuhr der eingangs
genannten Art so weiterzubilden, dass eine größere Auflösung der Programmdarstellung
möglich ist. Dieses ist insbesondere in einem Programmiermodus, in dem die Zeitschaltuhr
von einem Benutzer programmiert werden kann, vorteilhaft.
[0007] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Zeitskala zumindest in
dem Programmiermodus einen darzustellenden Zeitabschnitt von weniger als 24 Stunden,
vorzugsweise von ein bis drei Stunden, besonders vorzugsweise einen darzustellenden
Zeitabschnitt von ca. 2 Stunden umfasst. Dadurch, dass man die Zeitskala und somit
auch die Programmierung nicht vollständig von 0 bis 24 Stunden, sondern einen Zeitabschnitt
der Zeitskala von weniger als 24 Stunden darstellt, kann bei gleicher Größe des Anzeigemittels
eine höhere Auflösung der Programmdarstellung erreicht werden. Dieses erhöht die Lesbarkeit
und Erkennbarkeit von Details der Programmdarstellung deutlich. Außerdem wird durch
die Darstellung der Programmierung bei einem Betrachter der Eindruck einer analogen
Zeitschaltuhr geweckt. Auch bei analogen Zeitschaltuhren werden nur Ausschnitte der
Zeitskala in einem Fenster des Gehäuses einer Zeitschaltuhr sichtbar, sofern die Achse
der Programmwalze parallel zur Frontseite der Schaltuhr verläuft und die Anordnung
der Zeitskala auf der umlaufenden Programmwalze erfolgt. Die erfindungsgemäße Darstellung
der Zeitskala nach Art einer analogen Schaltuhr erleichtert manchem Benutzer den Umstieg
auf die digitale Zeitschalttechnik.
[0008] Eine erfindungsgemäße Zeitschaltuhr weist vorteilhaft einen Speicher auf, in der
das Programm der Zeitschaltuhr gespeichert sein kann. In dem Programm sind die Schaltzustände
von einem oder mehreren Ausgängen der Zeitschaltuhr angegeben, die während der Ausführung
des Programms in einem Dauerbetriebsmodus der Zeitschaltuhr eingenommen werden. Außerdem
sind die Zeiten für die Wechsel der Schaltzustände von einem oder mehreren Kanälen
angegeben, die während der Ausführung des Programms ausgeführt werden.
[0009] Der programmierbare Zeitabschnitt, für welchen in dem Programm die Schaltzustände
bzw. die Wechsel der Schaltzustände festgelegt sind, kann eine Länge von einem Tag
oder einer Woche haben. Es kann sich also um eine Tages- oder Wochenschaltuhr handeln.
[0010] Gemäß der Erfindung kann das Steuermittel der Zeitschaltuhr geeignet und eingerichtet
sein, den darzustellenden Zeitabschnitt zu ändern. Es ist dabei insbesondere möglich,
dass bei unveränderter Länge des darzustellenden Zeitabschnitts ein Anfangszeitpunkt
und ein Endzeitpunkt des darzustellenden Zeitabschnitts geändert wird. Die Änderung
des Anfangszeitpunktes und des Endzeitpunktes kann schrittweise vorzugsweise in 5,
10, 15, 20 oder 30 Minuten oder in eine Stunde-Schritten erfolgen. Wird die Darstellung
der Zeitskala und damit auch der Programmierung schrittweise nach oben oder unten,
d. h. nach später oder früher verschoben, ergibt sich bei einem Betrachter der Eindruck
einer umlaufenden Programmwalze, wie er ihn von einer analogen Zeitschaltuhr gewohnt
ist.
[0011] Eine erfindungsgemäße Zeitschaltuhr kann so ausgestaltet sein, dass das Steuermittel
geeignet und eingerichtet ist, die Länge des darzustellenden Zeitabschnitts zu ändern,
was einer Veränderung der Auflösung der Zeitskala beziehungsweise der Darstellung
der Programmierung entspricht.
[0012] Das Steuermittel einer erfindungsgemäßen Schaltuhr kann ferner eingerichtet und geeignet
sein, das Anzeigemittel zur Darstellung so anzusteuern, dass die Zeitskala im Programmiermodus
der Zeitschaltuhr angezeigt wird. Oftmals ist es erwünscht, dass in einem Dauerbetriebsmodus
die gesamte Programmierung der Zeitschaltuhr über einen Tag oder über sieben Tage
auf einem Blick zumindest ansatzweise erkennbar ist. Wegen der geringen Auflösung
ist diese Darstellung jedoch für eine Programmierung einer Zeitschaltuhr, die in fünf
oder zehn Minutenschritten schalten kann, nicht zweckdienlich. Daher ist es vorteilhaft,
wenn die Zeitskala beziehungsweise der darzustellende Zeitabschnitt der Zeitskala
zumindest in dem Programmiermodus der Zeitschaltuhr angezeigt wird. Ebenso ist es
natürlich möglich, dass der Zeitabschnitt der Zeitskala auch in einem Dauerbetriebsmodus
der Zeitschaltuhr dargestellt wird. Besonders vorteilhaft kann zwischen einer Programmübersicht
im 24-Stunden-Format beziehungsweise 7- Tage-Format und der Darstellung des Zeitabschnitts
der Zeitskala hin- und hergeschaltet werden.
[0013] Das Steuermittel einer erfindungsgemäßen Zeitschaltuhr ist vorteilhaft so eingerichtet,
dass das Anzeigemittel zur Darstellung angesteuert wird, um benachbart zu dem darzustellenden
Zeitabschnitt der Zeitskala die Programmierung der Zeitschaltuhr für diesen Zeitabschnitt
darzustellen. Die Programmierung wird dann vorteilhaft durch Hervorhebungen von Segmenten
des Anzeigemittels markiert, wobei die Markierungen beziehungsweise Hervorhebungen
die Zeiten kennzeichnen, zu denen ein Ausgang der Zeitschaltuhr eingeschaltet ist.
[0014] Das Steuermittel einer erfindungsgemäßen Zeitschaltuhr kann so eingerichtet sein,
dass es in einem Ruhezustand im Dauerbetriebsmodus der Zeitschaltuhr das Anzeigemittel
zur Darstellung eines darzustellenden Zeitabschnitts von einem Tag oder einer Woche
ansteuert. Dieser Ruhezustand kann von der Zeitschaltuhr beispielsweise eingenommen
werden, wenn innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums keine Benutzereingabe erfolgt.
Die Auflösung der Darstellung des darzustellenden Zeitabschnitts kann in einem solchen
Fall in sieben Spalten zu 24 Zeilen für die sieben Tag der Woche bzw. die 24 Stunden
eines Tages erfolgen. In den Spalten bzw. Zeilen kann dann die Programmierung der
Zeitschaltuhr dargestellt werden. Ein Benutzer hat so die Möglichkeit im Ruhezustand
der Zeitschaltuhr auf einen Blick einen groben Überblick über die Programmierung der
Zeitschaltuhr zu gewinnen.
[0015] Das Steuermittel kann ferner geeignet und eingerichtet sein, das Anzeigemittel so
anzusteuern, dass ein Punkt hervorgehoben wird, der einer bestimmten Zeit auf der
Zeitskala entspricht und diese bestimmte Zeit markiert. Bei diesem Punkt kann es sich
zum einen um die aktuelle Uhrzeit oder aber um die Uhrzeit handeln, für die im Programmiermodus
derzeit eine Programmierung eingestellt werden kann d. h. für die momentan die Schaltzustände
programmierbar sind (Programmierzeit). Diese Zeit kann auch in Ziffernform mittels
des Anzeigemittels angezeigt werden, wozu das Anzeigemittel entsprechend von dem Steuermittel
angesteuert wird.
[0016] Der hervorgehobene Punkt kann die Mitte des darzustellenden Zeitabschnitts markieren.
[0017] Das Steuermittel einer erfindungsgemäßen Zeitschaltuhr kann geeignet und eingerichtet
sein, die momentan programmierbare Zeit (Programmierzeit) zu ändern. Ebenso kann es
möglich sein, mit dem Steuermittel die aktuelle Uhrzeit zu ändern.
[0018] Ein erster Schalter einer erfindungsgemäßen Zeitschaltuhr kann dafür vorgesehen sein,
in Zusammenwirkung mit dem Steuermittel die Programmierzeit oder die aktuelle Zeit
vorzugsweise um eine, fünf, zehn, fünfzehn, zwanzig oder dreißig Minuten oder eine
Stunde schrittweise zu ändern.
[0019] Das Steuermittel kann ferner geeignet und eingerichtet sein, das Anzeigemittel zum
Darstellen eines Zeigers zum Anzeigen eines Wochentages anzusteuern. Der Zeiger kann
beispielsweise am Rand der Anzeige des Anzeigemittels wandern und auf entsprechende
Markierungen auf einer Gehäuseoberseite der Zeitschaltuhr weisen. Bei einem Wechsel
der bestimmten Zeit, d. h. insbesondere der aktuellen Zeit oder der Programmierzeit
über Mitternacht hinaus kann mit dem Zeiger je nach Richtung des Wechsels der vorgehende
Tag oder der nachfolgende Tag angezeigt oder markiert werden.
[0020] Eine erfindungsgemäße Zeitschaltuhr kann ferner einen zweiten Schalter umfassen,
der geeignet und eingerichtet ist in Zusammenwirkung mit dem Steuermittel während
der Programmierung der Zeitschaltuhr, d. h. im Programmiermodus, zum Festlegen der
Zeiten, zu denen ein Ausgang der Zeitschaltuhr eingeschaltet ist, und der Zeiten,
zu denen ein Ausgang der Zeitschaltuhr ausgeschaltet ist, in entgegengesetzte Richtungen
bewegt zu werden. Die Richtungen können dabei parallel zu den Richtungen liegen, in
denen sich die vorzugsweise balkenförmigen Programmsegmente in der Anzeige erstrecken.
Mit der Bewegung des zweiten Schalters in die ein oder die andere Richtung könnte
gleichzeitig die Programmierzeit schrittweise um eine, fünf, zehn, fünfzehn, zwanzig
oder dreißig Minuten oder eine Stunde geändert werden. Außerdem kann gleichzeitig
der darzustellende Zeitabschnitt der Zeitskala um den gleichen Betrag verschoben werden.
Sofern der zweiten Schalter längere Zeit betätigt bleibt, können auch mehrer Schritte
hintereinander ausgeführt werden. Die Schritte können bei längerer Betätigung auch
beschleunigt ausgeführt werden.
[0021] Der erste Schalter und der zweiten Schalter sind vorzugsweise in einem Schalter zusammengefasst.
Bei dem Schalter kann es sich dann um einen Fünf-Wege-Schalter handeln.
[0022] Die Zeitschaltuhr kann vorteilhaft als Schaltschrank- beziehungsweise Verteilereinbauzeitschaltuhr
ausgebildet sein. Eine solche Zeitschaltuhr kann dann eine Breite von einem Modul
haben. Ist ein größeres Display gewünscht, kann eine größere Modulbreite gewählt werden.
[0023] Eine programmierbare Zeitschaltuhr der erfindungsgemäßen Art ist anhand der Zeichnungen
näher beschrieben. Darin zeigt
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Zeitschaltuhr im Dauerbetriebsmodus,
- Fig. 2
- eine erste Ansicht der Zeitschaltuhr im Programmiermodus,
- Fig. 3
- eine zweite Ansicht der Zeitschaltuhr im Programmiermodus und
- Fig. 4 bis 6
- die Veränderung der Darstellung durch das Anzeigemittel während eines Programmiervorgangs.
[0024] Die erfindungsgemäße und in Fig. 1 dargestellte programmierbare Zeitschaltuhr weist
ein Gehäuse 1 auf, an dem ein Eingang 2 zur Verbindung der Zeitschaltuhr mit einem
Stromnetz und ein Ausgang 3 zur Verbindung mit einer Last vorgesehen sind. Der Ausgang
3 zur Last kann geschaltet werden.
[0025] In der Vorderseite des Gehäuses 1 ist ein Fenster vorgesehen, in welches ein Anzeigemittel
4 eingesetzt ist. Über dieses Anzeigemittel 4 werden für einen Benutzer verschiedene
Informationen zum Beispiel über den derzeitigen Schaltzustand, die aktuelle Uhrzeit
und das Programm der Zeitschaltuhr dargestellt.
[0026] Bei der dargestellten programmierbaren Zeitschaltuhr handelt es sich um eine Wochenzeitschaltuhr.
Am Rand der Vorderseite des Gehäuses 1 zum Fenster beziehungsweise zum Anzeigemittel
4 hin sind Zahlen beziehungsweise eine Zeitskala aufgedruckt oder eingraviert, deren
Bedeutung später noch näher erläutert wird.
[0027] Unterhalb des Fensters ist auf der Vorderseite ein Multifunktions-5-Wege-Schalter
(Wippdrucktaster) vorgesehen, über welchen die Zeitschaltuhr programmiert werden kann.
[0028] Die am Rand oberhalb des Fensters angebrachten Ziffern von 1 bis 7 bezeichnen die
sieben Wochentage einer Woche. Die am Rand rechts des Anzeigemittels 4 angebrachte
Skala von 0 bis 24 stehen für die 24 Stunden eines Tages.
[0029] Das Anzeigemittel ist vorzugsweise eine Punktmatrixanzeige mit 20 Spalten und 36
Zeilen. Je nach Ansteuerung des Anzeigemittels werden verschiedene Punkte der Punktmatrixanzeige
angesteuert und markiert. Dazu ist ein nicht dargestelltes Steuermittel vorgesehen.
[0030] Im Dauerbetriebsmodus steuert das Steuermittel das Anzeigemittel 4 der Zeitschaltuhr
folgendermaßen an (Fig. 1):
[0031] Die oberen vierundzwanzig Zeilen des Anzeigemittels 4 dienen der Anzeige des Schaltprogramms,
mit welchem die Zeitschaltuhr programmiert ist. In einem Bereich unterhalb dieses
Bereichs wird die aktuelle Uhrzeit angezeigt. Im unteren Teil der Anzeige wird der
aktuelle Schaltzustand am Ausgang 3 der Zeitschaltuhr angezeigt.
[0032] Die Anzeige des Programms erfolgt folgendermaßen: Jedem Wochentag sind zwei Spalten
der Bildpunkte zugeordnet. Diese Spalten sind nebeneinander beabstandet durch eine
Leerspalte angeordnet. Die Spalten erstrecken sich dabei unterhalb der an der Oberseite
der Anzeige in die Vorderseite des Gehäuses 1 eingebrachten Ziffern. So erstrecken
sich die ersten beiden Spalten unterhalb der Ziffer eins, die für den ersten Tag der
Woche (Montag) steht. Entsprechend erstrecken sich die letzten beiden Spalten unter
der sieben, die für den siebten Tag der Woche, also den Sonntag steht.
[0033] In Abhängigkeit von der Programmierung sind die Felder in den den Wochentagen zugeordneten
Doppelspalten markiert oder nicht. Soll zu der durch die Skala auf der rechten Seite
des Anzeigemittels gekennzeichneten Uhrzeit der Ausgang 3 eingeschaltet sein, dann
sind die entsprechenden Bildpunkte markiert. Beispielsweise ist die Programmierung
im vorliegenden Fall so gestaltet, dass am Montag Morgen zwischen sechs und acht Uhr
der Ausgang 3 der Zeitschaltuhr eingeschaltet ist. Am Dienstag ist beispielsweise
der Ausgang 3 zwischen acht und vierzehn Uhr ausgeschaltet. Ein blinkender Bildpunkt
6 zeigt den aktuellen Wochentag und die aktuelle Uhrzeit an. Durch die gewählte Darstellung
im Dauerbetriebsmodus kann ein Benutzer durch einen schnellen Blick die Programmierung
der Zeitschaltuhr erfassen.
[0034] Die Auflösung in der Darstellung des Dauerbetriebsmodus beträgt eine Stunde. Da jedoch
eine Programmierung der Zeitschaltuhr mit größerer Auflösung möglich ist, wird zum
Programmieren der Zeitschaltuhr zu einer anderen Darstellungsart gewechselt, wie sie
nachstehend anhand der Figuren 2 bis 6 näher erläutert wird.
[0035] Im Programmiermodus wird zum einen im unteren Bereich der Anzeige die zu programmierende
Zeit angezeigt. Zusätzlich wird durch das Anzeigemittel 4 von oben nach unten eine
Zeitskala 7 dargestellt. Die Zeitskala 7 gibt dabei einen Zeitabschnitt von zwei Stunden,
zwanzig Minuten wieder. Die Zeitskala 7 ist mit Ziffern 8 versehen, welche die Uhrzeiten
angeben.
[0036] Oberhalb der Zeitskala 7 ist am oberen Rand der Anzeige ein durch zwei Bildpunkte
gebildeter Zeiger 12 vorgesehen, durch welchen der Wochentag markiert wird, dessen
Zeitfenster programmiert wird. So wird zum Beispiel bei einer Anzeige wie sie in Fig.
4 zu erkennen ist eine Programmierung für 13.55 Uhr für den vierten Wochentag, d.
h. für jeden Donnerstag möglich.
[0037] Die rechten vier Spalten der Anzeige neben der Zeitskala 7 sind zur Darstellung der
Programmierung vorgesehen. Erscheinen dort in einer Zeile vier Bildpunkte hervorgehoben,
markiert dies das Einschalten des Ausgangs 3 der Zeitschaltuhr für diesen Zeitpunkt.
In Fig. 5 ist dargestellt, dass der Ausgang der Zeitschaltuhr um 13.55 Uhr eingeschaltet
wird. Um 14.00 Uhr wird der Ausgang 3 wieder ausgeschaltet.
[0038] Ein blinkender Referenzbildpunkt 10 (siehe Fig. 2 bis 6) bildet als Skalenreferenzpunkt
die jeweilige Programmierzeit 9 auf der quasi analogen Zeitskala 7 ab. Der blinkende
Referenzpunkt 10 ist dazu etwa mittig unveränderlich auf der Zeitskala 7 angeordnet,
wohingegen sich die Zeitskala 7 in Bezug auf den Skalenreferenzpunkt verschieben kann,
sofern die Programmierzeit 9 geändert wird. Dadurch ist es möglich, dass man immer
ca. eine Stunde vor und eine Stunde nach dem Programmierzeitpunkt im Überblick sieht.
[0039] Zum Fortschalten der Programmierzeit 9 wird der Multifunktionsschalter 5 nach oben
beziehungsweise nach unten bewegt, je nach dem in welche Richtung die Programmierzeit
9 geändert werden soll. Die Änderung der Programmierzeit 9 kann dabei analog zur Auflösung
der Zeitskala 7 in 5-Minuten-Schritten erfolgen. Es ist jedoch ebenso möglich, dass
eine höhere, aber auch eine geringere Auflösung zum Fortschreiten der Programmierzeit
9 gewählt ist.
[0040] Wird durch das Ändern der Programmierzeit 9 der Mitternachtszeitpunkt überschritten
, springt der Zeiger 12 für den Wochentag abhängig von der Richtung der Änderung auf
den vorausgehenden beziehungsweise den folgenden Tag.
[0041] Ausgehend vom Dauerbetriebsmodus wird durch verschiedene Bewegungen des Multifunktionsschalters
5 in den Programmiermodus gewechselt. Es erscheint dann eine Ansicht wie in den Figuren
2 bis 6. Wird der Multifunktionsschalter 5 kurzzeitig in seine obere Stellung gebracht,
wird die Zeitskala um einen Bildpunkt nach oben verschoben. Dieses entspricht einer
Verschiebung um fünf Minuten. Entsprechend wird die Zeitskala 7 um einen Bildpunkt
nach unten verschoben, wenn der Multifunktionsschalter 5 kurzzeitig in seine untere
Stellung gebracht wird. Wird der Multifunktionsschalter 5 in der jeweiligen Stellung
gehalten, dann wird die gesamte Zeitskala 7 und die daneben angeordneten Programmsegmente
11 entsprechend wiederholt schrittweise um jeweils einen Bildpunkt nach oben beziehungsweise
unten verschoben, solange der Multifunktionsschalter 5 in der Stellung gehalten wird.
Es ist dabei möglich, dass bei einer längeren Betätigungsdauer zum Beispiel von länger
als fünf Sekunden die Geschwindigkeit der Verschiebung erhöht wird. Für den Betrachter
entsteht dabei der virtuelle Eindruck einer sich drehenden Programmscheibe, wie er
sie von einer analogen Zeitschaltuhr gewöhnt ist.
[0042] Wird im Programmiermodus der Multifunktionsschalter 5 in seine rechte Position gebracht
und gehalten, dann werden ab diesem Zeitpunkt alle Programmsegmente 11 rechts neben
dem Skalenreferenzpunkt fortlaufend markiert (Fig. 5 und 6), was einem Einschalten
des Ausgangs 3 der Zeitschaltuhr zu den entsprechenden Zeiten entspricht. Gleichzeitig
wird mit der Markierung ein schrittweises Fortschalten der Programmierzeit 9, und
ein entsprechendes Verschieben der Zeitskala 7 erreicht. Wird der Multifunktionsschalter
5 in seine linke Position gebracht, wird eine eventuelle Markierung der Programmsegmente
11 rechts neben den Skalenreferenzpunkt 10 aufgehoben. Wird der Multifunktionsschalter
5 dabei in seiner linken Position gehalten, werden ab diesem Zeitpunkt alle Markierungen
von Programmsegmenten 11 rechts neben dem Skalenreferenzpunkt 10 fortlaufend ausgeschaltet
und die Programmierzeit 9 fortgeschaltet, wobei die Zeitskala 7 sich gleichzeitig
schrittweise aufwärts verschiebt.
[0043] Somit bewirkt im Programmiermodus jede Bewegung des Multifunktionsschalters 5 in
seine rechte Position eine Markierung der
Programmsegmente 11 rechts neben der Zeitskala 7 in Höhe des Skalenreferenzpunktes 10 und die Weiterschaltung der digitalen Zeitanzeige 9 sowie
einer Programmübersicht bestehend aus der Zeitskala 7 und den Programmsegmenten 11
um vorzugsweise fünf Minuten beziehungsweise um einen Bildpunkt. Wird der Multifunktionsschalter
5 in dieser rechten Position gehalten, dann werden die Uhrzeit und die Programmübersicht
fortlaufend um jeweils fünf Minutenschritte aufwärts gezählt beziehungsweise verschoben,
wobei bei jedem Schritt die Programmsegmente 11 in der Höhe des blinkenden Skalenreferenzpunkts
10 markiert werden. Bei Erreichen des Mitternachtszeitpunktes springt der Wochentaganzeiger
12 auf den folgenden Wochentag und die Skalenbeschriftung 8 zeigt den Wechsel von
24 auf 1 oder von 23:00 auf 0:00 Uhr an. Auf diese Weise kann eine gesamte Woche programmiert
werden.
1. Programmierbare Zeitschaltuhr mit einem elektronischen Anzeigemittel (4) und mit einem
Steuermittel zum Ansteuern des Anzeigemittels, wobei das Steuermittel geeignet und
eingerichtet ist, das Anzeigemittel (4) zur Darstellung eines Programms, der Uhrzeit,
eines Schaltzustandes, einer Zeitskala (7) und/oder Anderem anzusteuern
dadurch gekennzeichnet,
dass die vom Anzeigemittel darzustellende Zeitskala (7) zumindest während einer Programmierung
der Zeitschaltuhr, d.h. in einem Programmiermodus nur einen einzigen darzustellenden
Zeitabschnitt von weniger als 24 Stunden umfasst.
2. Zeitschaltuhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitskala (7) einen darzustellenden Zeitabschnitt von 1 bis 3 Stunden, insbesondere
von ca. 2 Stunden umfasst.
3. Zeitschaltuhr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitschaltuhr einen Speicher umfasst.
4. Zeitschaltuhr nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Speicher das Programm der Zeitschaltuhr gespeichert ist.
5. Zeitschaltuhr nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Programm die Schaltzustände bzw. die Zeiten der Wechsel von Schaltzuständen
von einem oder mehreren schaltbaren Ausgängen angegeben sind, die während der Ausführung
des Programms, d.h. in einem Dauerbetriebsmodus der Zeitschaltuhr, eingenommen bzw.
ausgeführt werden und in dem Programmiermodus der Zeitschaltuhr programmierbar sind.
6. Zeitschaltuhr nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Programm die Schaltzustände bzw. die Zeiten der Wechsel der Schaltzustände
für einen programmierbare Zeitabschnitt von einem Tag oder einer Woche gespeichert
sind.
7. Zeitschaltuhr nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuermittel geeignet und eingerichtet ist, den darzustellenden Zeitabschnitt
zu ändern.
8. Zeitschaltuhr nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuermittel geeignet und eingerichtet ist, bei unveränderter Länge des darzustellenden
Zeitabschnitts einen Anfangszeitpunkt und einen Endzeitpunkt des darzustellenden Zeitabschnitts
zu ändern.
9. Zeitschaltuhr nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuermittel geeignet und eingerichtet ist den darzustellenden Zeitabschnitt
in der Art zu ändern, dass sich der Anfangszeitpunkt und der Endzeitpunkt vorzugsweise
um eine, fünf, zehn, fünfzehn, zwanzig oder dreißig Minuten oder eine Stunde schrittweise
verändern.
10. Zeitschaltuhr nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuermittel geeignet und eingerichtet ist, die Länge des darzustellenden Zeitabschnitts
zu ändern.
11. Zeitschaltuhr nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuermittel geeignet und eingerichtet ist, das Anzeigemittel (4) zur Darstellung
anzusteuern, um die Zeitskala (7) im Programmiermodus der Zeitschaltuhr anzuzeigen.
12. Zeitschaltuhr nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuermittel geeignet und eingerichtet ist, das Anzeigemittel (4) zur Darstellung
anzusteuern, um die Zeitskala (7) in einem Dauerbetriebsmodus anzuzeigen.
13. Zeitschaltuhr nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuermittel geeignet und eingerichtet ist, das Anzeigemittel (4) zur Darstellung
anzusteuern, um benachbart zum darzustellenden Zeitabschnitt der Zeitskala (7) die
Programmierung der Zeitschaltuhr für diesen Zeitabschnitt darzustellen.
14. Zeitschaltuhr nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Programmierung durch Hervorhebungen darstellbar ist, die Zeiten kennzeichnen,
zu denen ein Ausgang der Zeitschaltuhr eingeschaltet ist.
15. Zeitschaltuhr nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuermittel geeignet und eingerichtet ist, das Anzeigemittel (4) zumindest in
einem Ruhezustand des Dauerbetriebsmodus zur Darstellung eines darzustellenden Zeitabschnitts
von einem Tag oder einer Woche anzusteuern.
16. Zeitschaltuhr nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflösung der Darstellung des darzustellenden Zeitabschnitts in sieben Spalten
zu je 24 Zeilen für die sieben Tage der Woche bzw. die 24 Stunden eines Tages vorgesehen
ist.
17. Zeitschaltuhr nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuermittel geeignet und eingerichtet ist, das Anzeigemittel (4) anzusteuern,
um einen Punkt (6, 10) hervorzuheben, der eine bestimmte Zeit auf der Zeitskala (7)
oder auf einer weiteren Zeitskala markiert.
18. Zeitschaltuhr nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass im Dauerbetriebsmodus die bestimmte Zeit die aktuelle Uhrzeit ist.
19. Zeitschaltuhr nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Punkt (10) im Programmiermodus die Zeit markiert, zu der die Schaltzustände momentan
programmierbar sind.
20. Zeitschaltuhr nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Punkt (10) die Mitte des darzustellenden Zeitabschnitts markiert.
21. Zeitschaltuhr nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuermittel geeignet und eingerichtet ist die momentan programmierbare Zeit
zu ändern.
22. Zeitschaltuhr nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitschaltuhr einen ersten Schalter (5) hat, der geeignet und eingerichtet ist
in Zusammenwirkung mit dem Steuermittel die momentan programmierbaren Zeit vorzugsweise
um eine, fünf, zehn, fünfzehn, zwanzig oder dreißig Minuten oder eine Stunde schrittweise
zu ändern.
23. Zeitschaltuhr nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuermittel geeignet und eingerichtet ist, das Anzeigemittel anzusteuern, um
eine bestimmte Zeit (9), insbesondere die bestimmte Zeit im Sinne eines der Ansprüche
17 bis 22 in Ziffern anzuzeigen.
24. Zeitschaltuhr nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die aktuelle Zeit mit dem ersten Schalter in Zusammenwirkung mit dem Steuermittel
schrittweise um eine, fünf, zehn, fünfzehn, zwanzig oder dreißig Minuten oder eine
Stunde änderbar ist.
25. Zeitschaltuhr nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuermittel geeignet und eingerichtet ist, das Anzeigemittel zum Darstellen
eines Zeigers (12) zum Anzeigen eines Wochentags anzusteuern.
26. Zeitschaltuhr nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuermittel geeignet und eingerichtet ist, mit dem Zeiger beim Wechsel der bestimmten
Zeit über Mitternacht je nach Richtung des Wechsels den vorhergehenden oder den nachfolgenden
Wochentag anzuzeigen.
27. Zeitschaltuhr nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitschaltuhr einen zweiten Schalter (5) hat, der geeignet und eingerichtet ist
in Zusammenwirkung mit dem Steuermittel während der Programmierung der Zeitschaltuhr
zum Festlegen der Zeiten, zu denen ein Ausgang der Zeitschaltuhr eingeschaltet ist,
und der Zeiten, zu denen ein Ausgang der Zeitschaltuhr ausgeschaltet ist, in entgegen
gesetzte Richtungen bewegt zu werden.
28. Zeitschaltuhr nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig zur Bewegung des zweiten Schalters (5) in die eine Richtung oder in
die andere Richtung die momentan programmierbare Zeit mit dem zweiten Schalter schrittweise
um eine, fünf, zehn, fünfzehn, zwanzig oder dreißig Minuten oder eine Stunde veränderbar
und die Zeitskala um den gleichen Betrag verschiebbar ist.
29. Zeitschaltuhr nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Schalter und der zweite Schalter in einem Schalter zusammengefasst sind.
30. Zeitschaltuhr nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (5) ein Fünf-Wege-Schalter ist.
31. Zeitschaltuhr nach einem der Ansprüche 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitschaltuhr eine Schaltschrank-Einbau-Zeitschaltuhr ist.
32. Zeitschaltuhr nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitschaltuhr eine Breite von einem Modul hat
1. Programmable timer switch having an electronic display means (4) and having a control
means for actuating the display means, wherein the control means is suitable and set
up for actuating the display means (4) to present a programme, the time of day, a
switching state, a timescale (7) and/or other,
characterized in that
the timescale (7) which can be presented by the display means comprises only a single
presentable time period of less than 24 hours at least during programming of the timer
switch, i.e. in a programming mode.
2. Timer switch according to Claim 1, characterized in that the timescale (7) comprises a presentable time period of between 1 and 3 hours, particularly
of approximately 2 hours.
3. Timer switch according to Claim 1 or 2, characterized in that the timer switch comprises a memory.
4. Timer switch according to Claim 3, characterized in that the memory stores the programme for the timer switch.
5. Timer switch according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the programme contains an indication of the switching states or the times at which
switching states of one or more switchable outputs change, said switching states or
times being adopted or executed during the execution of the programme, i.e. in a continuous
mode of operation of the timer switch, and being able to be programmed in the programming
mode of the timer switch.
6. Timer switch according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the programme stores the switching states or the times at which the switching states
change for a programmable time period of one day or one week.
7. Timer switch according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the control means is suitable and set up for changing the presentable time period.
8. Timer switch according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the control means is suitable and set up for changing a start time and an end time
for the presentable time period for an unaltered length of the presentable time period.
9. Timer switch according to Claim 8, characterized in that the control means is suitable and set up for changing the presentable time period
such that the start time and the end time are altered in steps of preferably one,
five, ten, fifteen, twenty or thirty minute(s) or one hour.
10. Timer switch according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the control means is suitable and set up for changing the length of the presentable
time period.
11. Timer switch according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the control means is suitable and set up for actuating the display means (4) for
presentation in order to display the timescale (7) in the programming mode of the
timer switch.
12. Timer switch according to one of Claims 1 to 11, characterized in that the control means is suitable and set up for actuating the display means (4) for
presentation in order to display the timescale (7) in a continuous mode of operation.
13. Timer switch according to one of Claims 1 to 12, characterized in that the control means is suitable and set up for actuating the display means (4) for
presentation in order to present the programming of the timer switch for the presentable
time period of the timescale (7) next to said time period.
14. Timer switch according to Claim 13, characterized in that the programming can be presented by highlight elements which denote times at which
an output of the timer switch is switched on.
15. Timer switch according to one of Claims 1 to 14, characterized in that the control means is suitable and set up for actuating the display means (4) to present
a presentable time period of one day or one week at least in a quiescent state of
the continuous mode of operation.
16. Timer switch according to Claim 15, characterized in that the resolution of the presentation of the presentable time period is provided in
seven columns of 24 rows each for the seven days of the week and the 24 hours in a
day.
17. Timer switch according to one of Claims 1 to 16, characterized in that the control means is suitable and set up for actuating the display means (4) in order
to highlight a dot (6, 10) which marks a particular time on the timescale (7) or on
a further timescale.
18. Timer switch according to Claim 17, characterized in that in the continuous mode of operation the particular time is the current time of day.
19. Timer switch according to Claim 17 or 18, characterized in that the dot (10), in the programming mode, marks the time at which the switching states
are currently programmable.
20. Timer switch according to one of Claims 17 to 19, characterized in that the dot (10) marks the middle of the presentable time period.
21. Timer switch according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the control means is suitable and set up for changing the currently programmable
time.
22. Timer switch according to Claim 21, characterized in that the timer switch has a first switch (5) which is suitable and set up for interacting
with the control means to change the currently programmable time in steps of preferably
one, five, ten, fifteen, twenty or thirty minute(s) or one hour.
23. Timer switch according to one of Claims 1 to 22, characterized in that the control means is suitable and set up for actuating the display means in order
to display a particular time (9), particularly the particular time within the context
of one of Claims 17 to 22, in digits.
24. Timer switch according to Claim 19, characterized in that the current time can be changed with the first switch in interaction with the control
means in steps of one, five, ten, fifteen, twenty or thirty minutes or one hour.
25. Timer switch according to one of Claims 1 to 24, characterized in that the control means is suitable and set up for actuating the display means to present
a pointer (12) for indicating a day of the week.
26. Timer switch according to Claim 25, characterized in that the control means is suitable and set up for using the pointer to indicate the preceding
or subsequent day of the week when a particular time is changed through midnight,
depending on the direction of the change.
27. Timer switch according to one of Claims 1 to 26, characterized in that the timer switch has a second switch (5) which is suitable and set up for interacting
with the control means in order to be moved in opposite directions during the programming
of the timer switch for the purpose of stipulating the times at which an output of
the timer switch is switched on and the times at which an output of the timer switch
is switched off.
28. Timer switch according to Claim 27, characterized in that at the same time as the second switch (5) is moved in one direction or in the other
direction the currently programmable time can be altered with the second switch in
steps of one, five, ten, fifteen, twenty or thirty minute(s) or one hour and the timescale
can be displaced by the same amount.
29. Timer switch according to Claim 27 or 28, characterized in that the first switch and the second switch are combined in one switch.
30. Timer switch according to Claim 29, characterized in that the switch (5) is a five-way switch.
31. Timer switch according to one of Claims 1 to 30, characterized in that the timer switch is a cubicle-mounting timer switch.
32. Timer switch according to Claim 31, characterized in that the timer switch has a width of one module.
1. Minuterie programmable comprenant un moyen d'affichage électronique (4) et comprenant
un moyen de commande pour commander le moyen d'affichage, le moyen de commande étant
conçu et configuré pour commander le moyen d'affichage (4) afin qu'il représente un
programme, l'heure, un état de commutation, une graduation de temps (7) et/ou autre,
caractérisée en ce
que la graduation de temps (7) à représenter par le moyen d'affichage, au moins pendant
une programmation de la minuterie, c'est-à-dire dans un mode de programmation, n'englobe
qu'une seule portion de temps à représenter de moins de 24 heures.
2. Minuterie selon la revendication 1, caractérisée en ce que la graduation de temps (7) englobe une portion de temps à représenter de 1 à 3 heures,
notamment de 2 heures environ.
3. Minuterie selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la minuterie comprend une mémoire.
4. Minuterie selon la revendication 3, caractérisée en ce que le programme de la minuterie est enregistré dans la mémoire.
5. Minuterie selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que dans le programme sont indiqués les états de commutation ou les instants de changement
des états de commutation d'une ou de plusieurs sorties commandables, lesquels sont
adoptés ou exécutés pendant l'exécution du programme, c'est-à-dire dans un mode de
fonctionnement continu de la minuterie, et sont programmables dans le mode de programmation
de la minuterie.
6. Minuterie selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que dans le programme sont enregistrés les états de commutation ou les instants de changement
des états de commutation pour une portion de temps programmable d'un jour ou d'une
semaine.
7. Minuterie selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le moyen de commande est conçu et configuré pour modifier la portion de temps à représenter.
8. Minuterie selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le moyen de commande est conçu et configuré pour, en cas de longueur inchangée de
la portion de temps à représenter, modifier un instant de début et un instant de fin
de la portion de temps à représenter.
9. Minuterie selon la revendication 8, caractérisée en ce que le moyen de commande est conçu et configuré pour modifier la portion de temps à représenter
de telle sorte que l'instant de début et l'instant de fin sont modifiés de préférence
par pas d'une, de cinq, de dix, de quinze, de vingt ou de trente minutes ou encore
d'une heure.
10. Minuterie selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que le moyen de commande est conçu et configuré pour modifier la longueur de la portion
de temps à représenter.
11. Minuterie selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que le moyen de commande est conçu et configuré pour commander le moyen d'affichage (4)
destiné à la représentation pour afficher la graduation de temps (7) en mode de programmation
de la minuterie.
12. Minuterie selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que le moyen de commande est conçu et configuré pour commander le moyen d'affichage (4)
destiné à la représentation pour afficher la graduation de temps (7) dans un mode
de fonctionnement continu.
13. Minuterie selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que le moyen de commande est conçu et configuré pour commander le moyen d'affichage (4)
destiné à la représentation pour représenter, à côté de la portion de temps à représenter
de la graduation de temps (7), la programmation de la minuterie pour cette portion
de temps.
14. Minuterie selon la revendication 13, caractérisée en ce que la programmation peut être représentée par des mises en valeur qui identifient les
instants auxquels une sortie de la minuterie est mise en circuit.
15. Minuterie selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisée en ce que le moyen de commande est conçu et configuré pour commander le moyen d'affichage (4)
au moins dans un mode de repos du mode de fonctionnement continu pour la représentation
d'une portion de temps à représenter d'un jour ou d'une semaine.
16. Minuterie selon la revendication 15, caractérisée en ce que la résolution de la représentation de la portion de temps à représenter est prévue
en sept colonnes de 24 lignes chacune pour les sept jours de la semaine ou les 24
heures d'une journée.
17. Minuterie selon l'une des revendications 1 à 16, caractérisée en ce que le moyen de commande est conçu et configuré pour commander le moyen d'affichage (4)
de manière à mettre en valeur un point (6, 10) qui marque un instant donné sur la
graduation de temps (7) ou sur une autre graduation de temps.
18. Minuterie selon la revendication 17, caractérisée en ce qu'en mode de fonctionnement continu, l'instant donné est l'heure courante.
19. Minuterie selon la revendication 17 ou 18, caractérisée en ce que le point (10) en mode de programmation marque l'instant auquel peuvent momentanément
être programmés les états de commutation.
20. Minuterie selon l'une des revendications 17 à 19, caractérisée en ce que le point (10) marque le centre de la portion de temps à représenter.
21. Minuterie selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le moyen de commande est conçu et configuré pour modifier l'instant momentanément
programmable.
22. Minuterie selon la revendication 21, caractérisée en ce que la minuterie comprend un premier commutateur (5) qui est conçu et configuré pour,
en interaction avec le moyen de commande, modifier l'instant momentanément programmable
de préférence par pas d'une, de cinq, de dix, de quinze, de vingt ou de trente minutes
ou encore d'une heure.
23. Minuterie selon l'une des revendications 1 à 22, caractérisée en ce que le moyen de commande est conçu et configuré pour commander le moyen d'affichage afin
d'afficher un instant donné (9) en chiffres, notamment un instant donné dans le sens
de l'une des revendications 17 à 22.
24. Minuterie selon la revendication 19, caractérisée en ce que l'instant courant peut être modifié avec le premier commutateur en interaction avec
le moyen de commande par pas d'une, de cinq, de dix, de quinze, de vingt ou de trente
minutes ou encore d'une heure.
25. Minuterie selon l'une des revendications 1 à 24, caractérisée en ce que le moyen de commande est conçu et configuré pour commander le moyen d'affichage afin
de représenter un pointeur (12) pour indiquer un jour de la semaine.
26. Minuterie selon la revendication 25, caractérisée en ce que le moyen de commande est conçu et configuré pour indiquer avec le pointeur le jour
précédent ou suivant de la semaine lors de la modification de l'instant donné au-delà
de minuit, suivant le sens de la modification.
27. Minuterie selon l'une des revendications 1 à 26, caractérisée en ce que la minuterie comprend un deuxième commutateur (5) qui est conçu et configuré pour,
en interaction avec le moyen de commande pendant la programmation de la minuterie
en vue de définir les instants auxquels une sortie de la minuterie est mise en circuit
et les instants auxquels une sortie de la minuterie est mise hors circuit, être déplacé
dans des directions opposées.
28. Minuterie selon la revendication 27, caractérisée en ce que l'instant momentanément programmable avec le deuxième commutateur peut être modifié
par pas d'une, de cinq, de dix, de quinze, de vingt ou de trente minutes ou encore
d'une heure et la graduation de temps peut être décalée de la même durée simultanément
avec le déplacement du deuxième commutateur (5) dans une direction ou dans l'autre
direction.
29. Minuterie selon la revendication 27 ou 28, caractérisée en ce que le premier commutateur et le deuxième commutateur sont regroupés en un seul commutateur.
30. Minuterie selon la revendication 29, caractérisée en ce que le commutateur (5) est un commutateur tétrapolaire.
31. Minuterie selon l'une des revendications 1 à 30, caractérisée en ce que la minuterie est une minuterie à monter dans un tableau électrique.
32. Minuterie selon la revendication 31, caractérisée en ce que la minuterie a la largeur d'un module.
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