[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Mischen und Homogenisieren viskoser Medien,
mit einem zylindrischen oder trogförmigen, horizontal angeordneten Kessel, um dessen
Längsachse im Inneren des Kessels ein Mischorgan drehbar geführt ist.
[0002] Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus der
DE 37 28 710 A1 bekannt, die einen Mischer mit Mischwerk und Zerkleinerer beschreibt. Eine weitere
Vorrichtung ist aus
DE 1 184 325 bekannt.
[0003] Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf die Herstellung von Emulsionen wie beispielsweise
Cremes von relativ hoher Viskosität, wobei eine wesentliche Grundoperation das Homogenisieren
ist, die in einem sogenannten Homogenisator durchgeführt wird.
[0004] Der Mischbehälter oder Kessel, der das zu homogenisierende Produkt enthält und zu
dem der Homogenisator gehört, ist mit einem Mischorgan ausgerüstet, wobei wesentliche
Aufgaben sind: Sicherstellen einer gleichmäßigen Verteilung von Kesselinhalt und dem
vom Homogenisator zurückgeführten Material; Wärmezu- und abfuhr; Abstreifen der Kesselinnenwand,
insbesondere zur Vermeidung von Verkrustungen und zur Verbesserung des Wärmeübergangs;
und Austausch des Kesselinhalts von unten nach oben zwecks verbesserter Entgasung
des Produkts.
[0005] Bei der bekannten Vorrichtung ist ein seitlich in der zylindrischen Behälterwand
gelagerter Zerkleinerer bzw. Homogenisator vorgesehen, woraus sich das Problem ergibt,
daß ein Abstreifer, wenn er zusätzlich vorgesehen wird, eine kreisringförmige Fläche
im Bereich des Zerkleinerers nicht abstreifen könnte.
[0006] Außerdem weist die bekannte Vorrichtung pflugscharförmige Mischelemente auf, die
den Kesselinhalt durchmischen, ohne für eine in Axialrichtung gerichtete Strömung
zu sorgen.
[0007] Bislang werden für die Herstellung von Emulsionen, Cremes und Salben Horizontalmischer
nicht verwendet, obwohl ihr Einsatz gegenüber Mischvorrichtungen mit vertikal angeordnetem
Kessel große Vorteile bietet, wie beispielsweise ein größeres Verhältnis von Manteloberfläche
zu Volumen und damit einem besseren Wärmeübergang; größere Flüssigkeitsoberfläche
und weniger Flüssigkeitshöhe (geringerer statischer Druck am Boden und damit bessere
Entgasung); geringere Bauhöhe und damit deutlich einfachere Installation in bestehenden
Gebäuden; seitliche Öffnung und damit leichter Zugang zum Prozeßraum; Möglichkeit
einer beidseitigen Lagerung des Rührwerks.
[0008] Zur geeigneten Verwendung müssen allerdings einige Anforderungen erfüllt werden,
damit keine Nachteile gegenüber der vertikalen Anordnung bestehen bleiben. Dies sind
insbesondere: gute Durchmischung durch zirkulierende Strömung, gute Entleerbarkeit
bzw. geringe Restmengen, und gute Reinigbarkeit.
[0009] Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung dahingehend
zu verbessern, daß sie sich (auch) für die Verarbeitung von viskosen Emulsionen wie
Cremes usw. eignet.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung zum Mischen und Homogenisieren
viskoser Medien gelöst, mit einem zylindrischen oder trogförmigen, horizontal angeordneten
Kessel, um dessen Längsachse im Inneren des Kessels ein Mischorgan drehbar geführt
ist, wobei sich die Vorrichtung dadurch auszeichnet, daß unter dem Kessel ein Homogenisator
angeordnet ist, dessen Einlaß mit einer Unterseite des Kessels verbunden ist und dessen
Auslaß über eine Umpumpleitung mit einem von dem Einlaß entfernten Punkt des Kessels
verbunden ist, wobei das Mischorgan ein Abstreiforgan zum Abstreifen der zylindrischen
Innenwand des Kessels aufweist.
[0011] Es kann vorgesehen sein, daß das Abstreiforgan zum Abstreifen der im wesentlichen
gesamten inneren Oberfläche des Kessels ausgebildet ist, d.h. sowohl der zylindrischen
Oberfläche als auch mindestens einer der stirnseitigen Oberflächen.
[0012] Bevorzugt sind mehrere Abstreifelemente in Umfangsrichtung versetzt und in Axialrichtung
einander überlagernd angeordnet.
[0013] Das Abstreiforgan kann mindestens ein Hohlzylindersegment aufweisen.
[0014] In bevorzugter Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Mischorgan zum
Erzeugen einer zirkulierenden Strömung innerhalb des Kessels ausgebildet ist.
[0015] Das Mischorgan kann mindestens eine Mischwendel aufweisen.
[0016] Bevorzugt ist vorgesehen, daß das Mischorgan zum Erzeugen einer axialen Strömung
in Richtung auf den oder von dem Homogenisator weg ausgebildet ist.
[0017] Es kann vorgesehen sein, daß das Mischorgan mindestens zwei koaxiale Mischelemente
aufweist.
[0018] Das Mischorgan kann zwei gegenläufige Mischelemente aufweisen.
[0019] Das Mischorgan kann zwei Mischelemente aufweisen, von denen eines an einer stirnseitigen
Seitenwand (Deckel) und ein weiteres an einer gegenüberliegenden stirnseitigen Seitenwand
(Deckel) angeordnet sein kann.
[0020] Die Mischelemente können mit unabhängigen Antrieben versehen sein.
[0021] Bevorzugt ist vorgesehen, daß der Kessel um eine horizontale Achse kippbar gehalten
ist.
[0022] Zweckmäßigerweise ist der Kessel mit einer oben liegenden Inspektionsöffnung versehen,
die mit einem abnehmbaren Deckel verschlossen ist.
[0023] Bevorzugt sieht die Erfindung vor, daß der Kessel mindestens eine zu öffnende stirnseitige,
um eine vertikale Achse schwenkbare Seitenwand aufweist.
[0024] Bevorzugt ist vorgesehen, daß der Kessel im Bereich des Homogenisators mit einer
Vertiefung versehen ist.
[0025] Der Homogenisator kann unmittelbar an den Kessel angeflanscht sein, etwa mit seinem
Gehäuse, und ohne Zwischenschalterung einer eigenständigen Zuführungsleitung.
[0026] Es ist vorteilhaft, wenn der Kessel ganz oder teilweise doppelwandig ausgebildet
ist.
[0027] Zweckmäßigerweise sind an dem Mischorgan Reinigungsdüsen angeordnet.
[0028] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
von Ausführungsbeispielen, wobei auf eine Zeichnung Bezug genommen ist, in der
Fig. 1 eine schematische Längsschnitt- und eine stirnseitige Ansicht einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung zeigt,
Fig. 2 eine Querschnittsform eines zylindrischen und eines trogförmigen Kessels zeigt,
Fig. 3 und 4 jeweils eine Variante eines um eine horizontale Achse kippbaren Kessels
zeigen,
Fig. 5 ein koaxiales Mischorgan zeigt,
Fig. 6 eine Ausführung mit zwei Rührwerken zeigt,
Fig. 7 eine Ausführung mit zwei gegenläufigen, auf einer gemeinsamen Welle angeordneten
Mischelementen zeigt,
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht einer Tragstruktur für ein dreiarmiges Mischelement
(Ankerkorb) zeigt,
Fig. 9 eine schematische Querschnittsansicht, eine Seiten- und eine Draufsicht eines
Abstreifelements zeigt,
Fig. 10 ein Beispiel für eine Vorrichtung mit einem mit einer zu öffnenden Seitenwand
versehenen Kessel zeigt,
Fig. 11 verschiedene Anordnungen einer Umpumpleitung zeigt, und
Fig. 12 die Anordnung von Reinigungsdüsen an einem Mischorgan erläutert.
[0029] Fig. 1 erläutert den grundsätzlichen Aufbau einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
die einen horizontal liegenden, zylindrischen Kessel 2 mit einem um eine Längsachse
4 des Kessel drehbaren, wendelförmigen Mischorgan 6 und einen unterhalb des Kessels
angeordneten Homogenisator 8 aufweist. Das Mischorgan 6 kann eine durchgehende schraubenförmige
Wendel oder mehrere Wendelelemente 41 aufweisen, die sich jeweils über einen Winkelbereich
von beispielsweise 240° erstrecken und einander überlappend angeordnet sind.
[0030] Der zylindrische Kessel 2 ist an einem ersten Ende mit einem fest mit der zylindrischen
Außenwand 10 verbundenen Deckel 12 verschlossen, während er auf der gegenüberliegenden
Seite durch einen um eine vertikale Achse 14 schwenkbaren und an einem Scharnier 15
gehaltenen Deckel 16 verschlossen und nach dessen Öffnung in seinem vollem Querschnitt
zugänglich ist. Fig. 10 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit geschlossenem
und geöffnetem Deckel, der mit einem Schauglas 17 versehen ist.
[0031] An dem fest angebrachten Deckel 12 sind eine Lagerung 20 für das Mischorgan 6 sowie
ein Antrieb 24 angeordnet.
[0032] Der Homogenisator 8 ist mit seinem Einlaß 8a an einer tiefsten Stelle des Kessels
2 angeschlossen, wobei zum Zwecke einer günstigen Verarbeitbarkeit relativ viskoser
Medien eine den Einlaß 8a des Homogenisators mit dem Kessel verbindende Einlaßleitung
entweder entfällt oder sehr kurz gehalten ist, so daß das Produkt ausgehend vom Kessel
auf kürzestem Wege in den Homogenisator gelangt. Beispielsweise kann der Homogenisator
mit seinem Gehäuse unmittelbar an dem Kessel angeflanscht sein. Im dargestellten Beispiel
ist der Homogenisator in einer axialen Endposition des Kessels 2 angeordnet, kann
allerdings in Abhängigkeit von der Konfiguration des Kessels und des Mischorgans oder
Rührwerks gegebenenfalls vorteilhaft in der Mitte angeordnet sein. Die dargestellte
Positionierung ist besonders günstig, da bei geöffnetem Deckel 16 problemlos eine
Inspektion, Wartung usw. des Homogenisators durchgeführt werden kann.
[0033] Der Kessel 2 ruht auf einem relativ niedrigen Gestell 26 auf dem Boden 28, so daß
eine problemlose Erreichbarkeit sämtlicher wesentlicher Teile ohne Leitern, Gerüste
usw. gegeben ist, unabhängig von der Länge des Kessels. Der Kessel ist im Bereich
seines zylindrischen Mittelabschnitts und des linken Deckels 12 doppelwandig ausgebildet,
wobei eine Innenwand mit 2a und eine Außenwand mit 2b bezeichnet ist.
[0034] Der Kessel ist vakuumfest und innerhalb der betrieblichen Anforderungen druckfest
ausgebildet. Nach dem Homogenisieren muß durch Evakuieren häufig entgast werden, so
daß ein Leerraumvolumen in einem oberen Bereich des Kessels zweckmäßig ist. Hierzu
kann in an sich bekannter Weise ein Dom aufgesetzt werden.
[0035] Obwohl der Kessel grundsätzlich vollständig befüllt werden kann, wird eine Betriebsweise
mit einer Teilbefüllung von weniger als 90% der Maximalbefüllung bevorzugt, insbesondere
eine Teilbefüllung zwischen 70% und 80% der Maximalbefüllung.
[0036] Bei einem Betrieb mit Teilbefüllung nimmt aufgrund der geometrischen Verhältnisse
das Verhältnis von wärmeübertragender Fläche zu Volumen deutlich zu, wobei dies insbesondere
für einen horizontalen Kessel gilt, aufgrund der relativ schlankeren Konfiguration
des Füllmaterials im Verhältnis zu einem vergleichbaren vertikalen Kessel.
[0037] Da bei abnehmendem Füllgrad die spezifisch zur Verfügung stehende Homogenisatorleistung
zunimmt, kann und muß mit geringeren Füllgraden zur Sicherstellung der Produktqualität
schneller produziert werden. Für die Beibehaltung einer gewünschten Qualität werden
die Zeiten für Homogenisieren und Abkühlen an dem Füllgrad angepaßt.
[0038] Der Kessel ist idealerweise zylindrisch (Querschnittform "a"), kann aber auch als
Trog (Querschnittsform "b") ausgeführt sein, wie Fig. 2 zeigt. In diesem Fall sollte
die Füllhöhe so gewählt werden, daß eine Produktbenetzung nur in einem beheizten bzw.
gekühlten und abgestreiften Bereich vorliegt.
[0039] Zur besseren Entleerbarkeit kann der Kessel leicht geneigt oder kippbar angeordnet
sein. Eine Kippbarkeit um maximal 45° ist günstig. In diesem Fall kann die Entleerung
über den Homogenisator oder seitlich unten angeordnete Austrittsstutzen gewährleistet
werden.
[0040] Fig. 3 und 4 zeigen unterschiedliche Varianten der Abstützung und Schwenklagerung
eines um eine horizontale Achse 21 kippbaren Kessels. Ein mit 23 angedeuteter Antrieb
dient der Schwenkbewegung des Kessels.
[0041] Das Mischorgan ist wandgängig und ist mit Abstreifern versehen. Grundsätzlich sind
sämtliche bekannten Mischorgangeometrien anwendbar, wobei beispielhaft auf einen Artikel
von
M. Kraume "Mischen und Rühren", Wiley-VCH, 2003, verwiesen sei. Abstreifelemente sind mit 44 bezeichnet, wobei diese axial und in
Umfangsrichtung entlang des Mischorgans versetzt angeordnet sind. Bevorzugt sind auch
in den Deckelbereichen Abstreifelemente angeordnet.
[0042] Besonders zweckmäßig ist ein wendelförmiges Mischorgan ("helical ribbon"), an dem
ein oder mehrere Abstreifelemente befestigt sind. Zweckmäßigerweise bewirkt das Mischorgan
einen drehrichtungsabhängigen Produkttransport zu einer Seite des Kessels hin, wodurch
ein Transport zum Homogenisator hin, oder bei Drehrichtungswechsel von diesem weg,
sichergestellt werden kann.
[0043] Besonders zweckmäßig sind Mischorgane, die eine Zirkulation des Produkts innerhalb
des Kessels bewirken. Dies kann beispielsweise über eine außenliegende 40a und eine
innenliegende 40b Wendel oder Schraube erfolgen, wobei auf Fig. 5 verwiesen sei. Eine
Änderung der Drehrichtung des Mischorgans ändert die Strömungsrichtung des Produkts.
Innen- und Außenwendel 40a, b haben entgegengesetzte Wirkrichtungen. Dies bewirkt
neben einer Zirkulation auch eine milde Scherung des Produkts und damit Durchmischung
zwischen benachbarten Fluidschichten.
[0044] Bei einer Drehung im Gegenuhrzeigersinn, in Fig. 5 von links gesehen, werden die
mit Pfeilen angedeuteten Förderwirkungen und -richtungen erzielt. Die in Fig. 5 rechts
dargestellte schematische stirnseitige Draufsicht symbolisiert die räumliche Anordnung
der Mischwendeln, wobei - auf die linke Darstellung von links gesehen - ein zunehmender
Schwärzungsgrad eine abnehmende Entfernung des jeweiligen Punkts der Wendel von dem
(links von der Vorrichtung stehenden) Betrachter bedeutet. Entsprechendes gilt für
die Darstellung nach Fig. 10.
[0045] Eine andere vorteilhafte Ausführungsform beinhaltet ein Koaxialrührwerk, d.h. ein
außenliegendes Mischelement und ein auf einer separaten Welle liegendes, koaxial dazu
angeordnetes innenliegendes Mischelement. Die Mischelemente können von unabhängigen
Antrieben und in gleichen oder in entgegengesetzten Drehrichtungen angetrieben sein.
[0046] Dadurch, daß der Homogenisator unterhalb des Kessels angeordnet ist, stehen beide
Kesseldeckelseiten zur Verfügung, um ein Rührwerk aufzunehmen. Damit besteht die Möglichkeit,
zwei Koaxialrührwerke zu installieren, so daß bis zu vier separat angetriebene Mischelemente
zur Verfügung stehen können.
[0047] Fig. 6 zeigt eine bevorzugte Variante, bei der ein äußeres, relativ langsam laufendes
Mischelement (Anker mit Mischwendel(n)) 36 an dem feststehenden Deckel 12 angeordnet
ist und ein zentrales, relativ schnellaufendes zweites Mischelement 38 (Mischpropeller
mit zwei oder mehr Flügeln) an dem zu öffnenden Deckel 16 angeordnet ist. Beide Mischelemente
sind mit eigenen, separat steuerbaren Antrieben 24a, 24b versehen.
[0048] Falls der Homogenisator zentral oder mittig unterhalb des Kessels angeordnet ist,
und ein richtungsgebendes Mischorgan wie beispielsweise eine Mischwendel eingesetzt
wird, sollten zwei von beiden Seiten zur Mitte hin fördernde Wendeln 40 vorgesehen
sein, wie Fig. 7 zeigt.
[0049] Die Tragstruktur des radial außen angeordneten Mischelements, auch als Anker oder
Ankerkorb bezeichnet, benötigt mindestens einen Arm, beispielsweise zwei oder drei
Arme. Aus Gründen der Durchbiegung bei einseitiger Lagerung ist es vorteilhaft, drei
in Umfangsrichtung gleichmäßig beabstandete Arme zu wählen, da die Steifigkeit eines
Ankers bei vergleichsweise geringem Materialeinsatz dadurch erhöht wird. Fig. 8 zeigt
eine perspektivische Ansicht eines derartigen Ankers mit drei Armen 42. Die Kesselinnenfläche
ist mit kreisförmigen Konturen angedeutet. An einem Ende (oder beiden) ist der Ankerkorb
in einem oder beiden Deckeln des Kessels gelagert.
[0050] Die erforderlichen Abstreifelemente sind zweckmäßigerweise so ausgebildet, daß sie
leicht austauschbar sind. Für die Anwendung in einem horizontal liegenden Salbenmischer
sollte sie zusätzlich in der Art geformt sein, daß sie in vertikaler Richtung leicht
leerlaufen bzw. das Produkt leicht abläuft.
[0051] Eine bevorzugte Variante eines Abstreifelements 44 zeigt Fig. 9 oben in Form eines
je nach Drehrichtung unterschiedlich schräggestellten Hohlzylindersegments. Das Abstreifelement
44 ist bevorzugt aus fluoriertem Kunststoff gefertigt. Die äußere Oberfläche ist möglichst
nicht spanend bearbeitet, um die natürliche Glattheit aus dem Extrusionsprozeß zu
erhalten. Bei einer Variante 44a eines Abstreifelements (Fig. 9, Mitte und unten)
ist dessen Hohlzylindersegment mit seiner Achse 45 bezüglich der Kessellängsachse
4 leicht schräggestellt (Winkel α), wobei Längsränder des Abstreifelements bogenförmig
an die Kesselinnenfläche angepaßt sind. Auf diese Weise unterstützen die Abstreifelemente
die richtungsgebende Wirkung des Mischorgans.
[0052] Als bevorzugter Werkstoff wird PVDF eingesetzt, da die ideale Geometrie für die Halterung
durch ein thermisches Fügeverfahren darzustellen ist. Bevorzugt werden mehrere Abstreifelemente
in Umfangsrichtung versetzt und in axialer Richtung einander überlappend angeordnet,
so daß ein überlappendes Abstreifverhalten erzielt wird.
[0053] Da sich aufgrund der horizontalen Welle des Mischorgans eine gewisse Wellendurchbiegung
ergibt, sind im Vergleich zum vertikalen Kessel größere Abstände zwischen Holm und
Abstreifer zu berücksichtigen. Durch einen entsprechend breiter gewählten Abstreifer
kann dies gewährleistet werden, wobei mit dieser Eigenschaft auch Kessel mit weniger
präziser Rundheit eingesetzt werden können.
[0054] Die Abdichtung der Welle des Mischorgans ist ebenso wie die Abdichtung der Homogenisatorwelle
produktberührt. Je nach Anwendung (Feinchemie, Food, Kosmetik, Pharma) wird die Dichtung
unterschiedlich ausgeführt, beispielsweise als Radialwellendichtring, produktgeschmierte
Gleitringdichtung oder doppelt wirkende Gleitringdichtung mit Sperrmedium.
[0055] Falls erforderlich, kann die mindestens eine Welle des Mischorgans ein- oder beidseitig
gelagert sein. Eine einseitige Lagerung mit unten offenem Korb (Anker) ermöglicht
den Einsatz von zusätzlichen Rührwerken von der anderen Seite und erleichtert die
Gestaltung des seitlichen Deckels.
[0056] Fig. 11 erläutert unterschiedliche Möglichkeiten der Anordnung einer Umpumpleitung
46, mit der verhindert wird, daß aus dem Auslaß 8b des Homogenisators kommendes homogenisiertes
Produkt kurzschlußartig erneut in den Homogenisator eintritt. Mögliche Endpunkte der
Umpumpleitung 46 sind mit 48 bis 56 bezeichnet, wobei 48 eine kurze Rückführung nahe
dem Homogenisator 8 bezeichnet, 52 eine lange Rückführung nahe dem Homogenisator,
54 eine kurze Rückführung auf der Gegenseite des Homogenisators und 56 eine lange
Rückführung auf der Gegenseite des Homogenisators.
[0057] Es ist von Vorteil, wenn bei kleinen Füllgraden eine kurze Rückführung erfolgt. Besonders
bevorzugt ist eine kurze Rückführung derart, daß sie zentral in einem unteren Bereich
des Kessels angeordnet ist. Vorteilhafterweise kann die Rückführung tangential münden,
so daß sie die zirkulierende Strömung unterstützt.
[0058] Zu Erzielung eines möglichst vollständigen Austrags oder einer geringen Restmenge
innerhalb des Kessels ist es neben den bereits genannten Maßnahmen (Mischorgan mit
Förderrichtung zum Homogenisator, glatte Abstreifer) günstig, wenn das Mischorgan
eine vergleichsweise kleine Oberfläche aufweist. Außerdem kann das Mischorgan selbst
mit geeigneten Abstreifern versehen und dadurch von Produkt zu reinigen sein.
[0059] Weiterhin kann es günstig sein, unterhalb des Kessels im Bereich des Homogenisators
eine Vertiefung im Kesselmantel und/oder im Deckel vorzusehen, damit das Produkt möglichst
von selbst bis zum Homogenisator fließt.
[0060] Zur Reinigung des Kessels und der gesamten Vorrichtung von innen können vor Ort im
Kessel angebrachte oder dorthin bringbare Einrichtungen vorgesehen sein ("Cleaning
in Place", CIP). Die Reinigung erfolgt beispielsweise durch im Kesselmantel angeordnete
Düsen, die ausfahrbar angeordnet sein können, um den Betrieb des Mischorgans und der
Abstreifer während der Produktion nicht zu behindern. Alternativ oder zusätzlich können
Düsen 60 am oder im Mischorgan vorgesehen sein, wie Fig. 12 zeigt, so daß eine ideale
Heranführung der Reinigungsflüssigkeit an alle gewünschten Positionen möglich ist.
Das Mischorgan ist dazu zumindest teilweise als Hohlprofil ausgeführt. Die Zuführung
erfolgt über eine zentrale Welle 22. Die Düsen können ausfahrbar sein.
[0061] Ferner kann vorgesehen sein, Reinigungsköpfe durch eine Deckelseite durch Reinigungsöffnungen
im Deckel oder nach Aufklappen des Deckels einzuführen.
[0062] Die gesamte Anordnung wird bevorzugt durch eine speicherprogrammierbare Steuerung
geregelt. Sensoren für Druck, Temperatur, Durchfluß, pH-Wert, Partikelgröße und/oder
sonstige Produkteigenschaften geben die erforderlichen Eingangssignale.
[0063] Wesentliche Vorteile der vorliegenden Erfindung sind: gute Durchmischung; große Wärmeübertragungsfläche
und kurze Prozeßzeiten; niedrige Bauhöhe (Einbau in niedrige Gebäude möglich); Wegfall
von aufwendigen Deckelhubeinrichtungen (erforderlich bei vertikalem Kessel); leichter
Zugang zum Homogenisator für Inspektionen; gute Entgasung (große Oberfläche); keine
Bühne; einfache Produktzufuhr und beidseitiger Zugang und daraus resultierend große
Variabilität für die Konstruktion des Mischorgans.
Bezugszeichenliste
[0064]
- 2
- Kessel
- 2a
- Innenwand
- 2b
- Außenwand
- 4
- Längsachse
- 6
- Mischorgan
- 8
- Homogenisator
- 8a
- Einlaß
- 8b
- Auslaß
- 10
- Außenwand
- 12
- Deckel (Seitenwand)
- 14
- Schwenkachse
- 15
- Scharnier
- 16
- Deckel (Seitenwand)
- 17
- Schauglas
- 20
- Lagerung
- 21
- Achse
- 22
- Welle
- 23
- Schwenkantrieb
- 24
- Antrieb
- 24a, 24b
- Antrieb
- 26
- Gestell
- 28
- Boden
- 36
- erstes Mischelement
- 38
- zweites Mischelement
- 40
- Mischwendel
- 40a
- innenliegende Wendel
- 40b
- außenliegende Wendel
- 41
- Wendelelement
- 42
- Arm
- 44
- Abstreifelement
- 44a
- schräggestelltes Abstreifelement
- 45
- Achse
- 46
- Umpumpleitung
- 48
- kurze Rückführung
- 52
- lange Rückführung
- 54
- kurze Rückführung
- 56
- lange Rückführung
- α
- Winkel
1. Vorrichtung zum Mischen und Homogenisieren viskoser Medien, mit einem zylindrischen
oder druckförmigen, horizontal angeordneten Kessel (2), um dessen Längsachse (4) im
Inneren des Kessels (2) ein Mischorgan (6) drehbar geführt ist, wobei unter dem Kessel
(2) ein Homogenisator (8) angeordnet ist, dessen Einlaß (8a) mit einer Unterseite
des Kessels (2) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß dessen Auslaß (8b) über eine Umpumpleitung (46) mit einem von dem Einlaß (8a) entfernten
Punkt des Kessels (2) verbunden ist, wobei das Mischorgan (6) ein Abstreiforgan (44)
zum Abstreifen der zylindrischen Innenwand des Kessels (2) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstreiforgan (44) zum Abstreifen der gesamten inneren Oberfläche des Kessels
(2) ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Abstreifelemente (44) in Umfangsrichtung versetzt und in Axialrichtung einander
überlagernd angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstreiforgan mindestens ein Hohlzylindersegment aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstreiforgan (44) mindestens ein gegenüber der Längsachse (4) des Kessels (2)
schräg angestelltes Abstreifelement (44) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischorgan (6) zum Erzeugen einer zirkulierenden Strömung innerhalb des Kessels
(2) ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischorgan (6) mindestens eine Mischwendel (40) aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischorgan (6) zum Erzeugen einer axialen Strömung in Richtung auf den oder von
dem Homogenisator weg ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischorgan (6) mindestens zwei koxiale Mischelemente (36, 38) aufweist.
10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischorgan (6) zwei gegenläufige Mischelemente aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischorgan (6) zwei Mischelemente aufweist, von denen eines an einer stirnseitigen
Seitenwand (12) und ein weiteres an einer gegenüberliegenden stirnseitigen Seitenwand
(16) angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischelemente mindestens zwei unabhängige Antriebe aufweisen.
13. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kessel (2) um eine horizontale Achse kippbar gehalten ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kessel mit einer oben liegenden Inspektionsöffnung versehen ist, die mit einem
abnehmbaren Deckel verschlossen ist.
15. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kessel (2) mindestens eine zu öffnende stirnseitige, um eine vertikale Achse
schwenkbare Seitenwand (Deckel) (12, 16) aufweist.
16. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kessel (2) im Bereich des Homogenisators (8) mit einer Vertiefung versehen ist.
17. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kessel (2) in seinem zylindrischen oder trogförmigen Bereich ganz oder teilweise
doppelwandig ausgebildet ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder beide Deckel (12, 16) doppelwandig ausgebildet sind.
19. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an oder in dem Mischorgan (6) Reinigungsdüsen (60) angeordnet sind.
1. A device for mixing and homogenizing viscous media, with a cylindrical or pressure-formed,
horizontally positioned tank (2), around the longitudinal axis (4) of which a mixing
member (6) is rotatably guided inside the tank (2), wherein a homogenizer (8) is positioned
beneath the tank (2), its inlet (8a) being connected to an underside of the tank (2),
characterized in that its outlet (8b) is connected to a point of the tank (2) at a distance from the inlet
(8a) via a pumping transfer line (46), wherein the mixing member (6) has a scraping
member (44) for scraping the cylindrical inner wall of the tank (2).
2. The device according to claim 1, characterized in that the scraping member (44) is formed for scraping the whole inner surface of the tank
(2).
3. The device according to claim 1 or 2, characterized in that several scraping elements (44) are displaced in the circumferential direction and
positioned superimposed on each other in the axial direction.
4. The device according to any of the preceding claims, characterized in that the scraping member has at least one hollow cylinder segment.
5. The device according to any of the preceding claims, characterized in that the scraping member (44) has at least one scraping element (44) placed obliquely
relative to the longitudinal axis (4) of the tank (2).
6. The device according to any of the preceding claims, characterized in that the mixing member (6) is formed in order to produce a circulating flow inside the
tank (2).
7. The device according to any of the preceding claims, characterized in that the mixing member (6) has at least one mixer helix (40).
8. The device according to any of the preceding claims, characterized in that the mixing member (6) is formed in order to produce an axial flow in the direction
of the homogenizer or away from it.
9. The device according to any of the preceding claims, characterized in that the mixing member (6) has at least two coaxial mixing elements (36, 38).
10. The device according to any of the preceding claims, characterized in that the mixing member (6) has two mixing elements working in opposite directions.
11. The device according to any of the preceding claims, characterized in that the mixing member (10) has two mixing elements, one of which is positioned on a front
face sidewall (12), and a further one of which is positioned on an opposite front
face sidewall (16).
12. The device according to any of claims 9 to 11, characterized in that the mixing elements have at least two independent drives.
13. The device according to any of the preceding claims, characterized in that the tank (2) is held so as to be tiltable around a horizontal axis.
14. The device according to any of the preceding claims, characterized in that the tank is provided with an uppermost inspection aperture, which is closed with
a removable lid.
15. The device according to any of the preceding claims, characterized in that the tank (2) has at least one sidewall (lid) (12, 16) pivotable around a vertical
axis and to be opened on the front face.
16. The device according to any of the preceding claims, characterized in that the tank (2) is provided with a recess in the area of the homogenizer (8).
17. The device according to any of the preceding claims, characterized in that the tank (2) is formed totally or partly double-walled in its cylindrical or trough-shaped
area.
18. The device according to claim 17, characterized in that one or both lids (12, 16) are formed with double walls.
19. The device according to any of the preceding claims, characterized in that cleaning nozzles (60) are positioned on or in the mixing member (6).
1. Dispositif de mélange et d'homogénéisation de fluides visqueux, avec un réservoir
(2) disposé horizontalement, cylindrique ou ayant une forme résistant à la pression,
autour de l'axe longitudinal (4) duquel, à l'intérieur du réservoir (2), est guidé
à rotation un organe de mélange (6), dans lequel, sous le réservoir (2) est disposé
un homogénéisateur (8), dont l'admission (8a) est reliée à une face inférieure du
réservoir (2), caractérisé en ce que sont évacuation (8b) est reliée, par une conduite de repompage (46), à un point,
éloigné de l'admission (8a) du réservoir (2), l'organe de mélange (6) présentant un
organe racleur (44), pour racler la paroi intérieure cylindrique du réservoir (2).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'organe racleur (44) est réalisé pour racler la totalité de la surface interne du
réservoir (2),
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que plusieurs éléments racleurs (44) sont disposés, de façon décalée en direction périphérique
et en se superposant les uns les autres en direction axiale.
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'organe racleur présente au moins un segment de cylindre creux.
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'organe racleur (44) présente au moins un élément racleur (44), incliné obliquement
par rapport à l'axe longitudinal (4) du réservoir (2).
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'organe de mélange (6) est réalisé pour produire un écoulement circulatoire à l'intérieur
du réservoir (2).
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'organe de mélange (6) présente au moins un enroulement de mélange (40).
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'organe de mélange (6) est réalisé pour produire un écoulement axial dans le sens
du rapprochement ou de l'éloignement vis-à-vis de l'homogénéisateur.
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'organe de mélange (6) présente deux éléments de mélange (36, 38) coaxiaux.
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'organe de mélange (6) présente deux éléments de mélange en sens inverse.
11. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'organe de mélange (6) présente deux éléments de mélange, dont l'un est disposé
sur une paroi latérale (12) frontale, et un autre est disposé sur une paroi latérale
(16) frontale opposée.
12. Dispositif selon l'une des revendications 9 à 11, caractérisé en ce que les éléments de mélange présentent au moins deux entrainement indépendants.
13. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le réservoir (2) est maintenu de façon à pouvoir basculer autour d'un axe horizontal.
14. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le réservoir est muni d'une ouverture d'inspection placée en partie supérieure, fermée
avec un couvercle amovible.
15. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le réservoir (2) présente au moins une paroi latérale (couvercle) 12, 16 ouvrante,
disposée côté frontal, susceptible de pivoter autour d'un axe vertical.
16. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le réservoir (2) est muni d'une rigidification, dans la zone de l'homogénéisateur
(8).
17. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, dans sa zone cylindrique ou en forme d'auge, le réservoir (2) est totalement ou partiellement
réalisé avec une paroi double,
18. Dispositif selon la revendication 17, caractérisé en ce qu'un, ou les deux couvercles (12, 16) sont réalisés avec une paroi double.
19. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des buses de nettoyage (60) sont disposées sur, ou dans, l'organe de mélange (6).