Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur chargenweisen Wärmebehandlung von
Glühgut, das in einem Glühraum nach einem Ausspülen von Luft mit einem Spülgas unter
Schutzgas auf eine vorgegebene Behandlungstemperatur erwärmt wird, wobei das Schutzgas
in Abhängigkeit vom Anfall an Verunreinigungen in unterschiedlichen Mengen durch den
Glühraum gefördert wird.
Stand der Technik
[0002] Metallbänder und -drähte werden zur Rekristallisation einer Wärmebehandlung unter
Schutzgas unterworfen, das vor allem Oxidationsvorgänge an der Oberfläche des Glühgutes
durch Luftsauerstoff verhindern soll. Dabei wird zunächst die Luft aus dem Glühraum
durch ein unbrennbares Gas, vorzugsweise Stickstoff ausgespült, bis der Sauerstoffgehalt
auf ein zulässiges Höchstmaß abgesenkt ist, bevor die Wärmebehandlung unter einem
Schutzgas, beispielsweise Stickstoff oder Wasserstoff durchgeführt wird. Da am Glühgut
üblicherweise Schmiermittelreste anhaften, werden beim Erwärmen des Glühgutes auf
die Behandlungstemperatur diese Verunreinigungen während einer Abdampfphase abgedampft,
wobei die abgedampften Verunreinigungen durch das durch den Glühraum geförderte Schutzgas
verdünnt und ausgespült werden. Aus wirtschaftlichen Gründen wird dabei die Menge
des durch den Glühraum geförderten Schutzgases in Abhängigkeit von der jeweils anfallenden
Menge an abgedampften Verunreinigungen gesteuert. Mit dem Anstieg der Oberflächentemperatur
des Glühgutes nimmt zunächst die abgedampfte Verunreinigungsmenge rasch zu, um dann
nach dem Verdampfen der Hauptmenge an Verunreinigungen trotz steigender Oberflächentemperaturen
wieder abzufallen. Der Verlauf der abgedampften Verunreinigungsmengen über die Abdampfphase
bestimmt während des Hauptanfalls an abdampfenden Verunreinigungen einen größten Förderstrom
an Schutzgas durch den Glühraum, wobei mit zunehmender Abnahme abdampfender Verunreinigungen
und zunehmender Verdünnung der Verunreinigungen im Schutzgas die durch den Glühraum
geförderte Schutzgasmenge verringert werden kann, bis gegen das Ende der Wärmebehandlung
nur mehr ein die Glühgutbehandlung nicht mehr beeinträchtigender Verunreinigungsrest
im Glühraum vorhanden ist, so daß beim Abkühlen des Glühgutes nur noch eine wärmebedingte
Volumsverkleinerung zur Aufrechterhaltung eines vorgegebenen Mindestdruckes im Glühraum
auszugleichen ist. Ein ähnliches Verfahren ist in
DE-B3-10347312 erwähnt. Trotz dieser Anpassung der durch den Glühraum geförderten Schutzgasmenge
an die Abdampfphase bleibt jedoch die je Charge einzusetzende Schutzgasmenge vergleichsweise
hoch.
Darstellung der Erfindung
[0003] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs geschilderten
Art zur Wärmebehandlung von Glühgut so auszugestalten, daß die chargenweise erforderliche
Menge an Schutzgas verringert werden kann.
[0004] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß das nach dem Hauptanfall an
Verunreinigungen aus dem Glühraum abgezogene, mit einer Restmenge an Verunreinigungen
belastete Schutzgas gegebenenfalls nach einer Zwischenlagerung während des Hauptanfalls
an Verunreinigungen einer folgenden Charge in den Glühraum gefördert wird, bevor unbelastetes
Schutzgas in den Glühraum eingeleitet wird.
[0005] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß ein entsprechend hoher Reinheitsgrad
des Schutzgases nur am Ende der Wärmebehandlung des Glühgutes Glühgutes erforderlich
ist, so daß während des Hauptanfalls an Verunreinigungen auch mit solchen Verunreinigungen
belastetes Schutzgas durch den Glühraum gefördert werden kann, wenn die Belastung
begrenzt und damit eine ausreichende Verdünnungswirkung gewährleistet wird. Aus diesem
Grunde kann das nach dem Hauptanfall der Verunreinigungen aus dem Glühraum abgezogene,
mit einer Restmenge an Verunreinigungen belastete Schutzgas einer folgenden Charge
während des Hauptanfalls an Verunreinigungen wieder in den Glühraum gefördert werden,
so daß ein erheblicher Teil der sonst verworfenen Schutzgasmenge aus einer vorausgehenden
Charge wieder verwendet werden und einen Teil des sonst erforderlichen unbelasteten
Schutzgases ersetzen kann, ohne die Behandlung des Glühgutes zu beeinträchtigen. Das
unbelastete Schutzgas wird nur in einem Ausmaß eingesetzt, das am Ende der Wärmebehandlung
eine von Verunreinigungen weitgehend freie Schutzgasatmosphäre erlaubt, wie sie auch
bei herkömmlichen Wärmebehandlungen vorliegt. Um das bei der Wärmebehandlung einer
Charge abgezogene, mit einem beschränkten Restgehalt an Verunreinigungen belastete
Schutzgas für die Wärmebehandlung einer folgenden Charge einsetzen zu können, kann
das aus einem Glühraum abgezogene Schutzgas in einen weiteren parallel, aber hinsichtlich
der Beschickung zeitlich versetzt betriebenen Glühraum eingeleitet werden. Es ist
aber selbstverständlich auch möglich, das aus einem Glühraum abgezogene Schutzgas
zwischenzulagern, was die erfindungsgemäße Schutzgasführung beim Vorsehen nur eines
einzigen Glühraumes sichert und die Beschickung mehrerer Glühräume voneinander zeitlich
unabhängig macht.
[0006] In ähnlicher Weise kann auch das gegen das Ende des Spülvorganges hin nur mehr mit
einer Sauerstoffrestmenge belastete Spülgas während einer folgenden Charge eingesetzt
werden, wobei es für den Einsatz dieses Spülgases mit einer Restbelastung an Verunreinigungen
während einer folgenden Charge davon abhängt, ob das Spülgas auch als Schutzgas Verwendung
findet oder nicht. Wird beispielsweise Stickstoff als Spül- und Schutzgas verwendet,
so kann das aus dem Glühraum abgezogene Spülgas bei einer entsprechend geringen Verunreinigung
durch einen Restgehalt an Sauerstoff auch während der dem Spülvorgang folgenden Wärmebehandlung
in den Glühraum eingeleitet werden, was bei unterschiedlichen Gasen für die Spülung
und die Wärmebehandlung nicht möglich ist.
[0007] Da insbesondere bei der Wärmebehandlung von Glühgut mit Oberflächenverunreinigungen
im Auslaufbereich der Abdampfphase der Anfall an Verunreinigungen asymptotisch abnimmt,
ergibt sich für das zwischengelagerte, aus dem Glühraum abgezogene Schutzgas eine
durchschnittliche Verunreinigung, die im Hinblick auf die Verhältnisse im Glühraum
während der Abdampfphase nach oben zu beschränken ist. Damit ein vorgegebener oberer
Grenzwert in einfacher Weise eingehalten werden kann, kann das mit Verunreinigungen
belastete Schutz- bzw. Spülgas zwischengelagert werden, sobald sein Anteil an Verunreinigungen
einen oberen Grenzwert unterschreitet, der 10 % über dem durchschnittlichen Anteil
an Verunreinigungen des zwischengelagerten Schutz- bzw. Spülgases liegt.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
[0008] Anhand der Zeichnung wird das erfindungsgemäße Verfahren näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- eine Anlage zur Wärmebehandlung von Glühgut nach dem erfindungsgemäßen Verfahren in
einem schematischen Blockschaltbild,
- Fig. 2
- den Temperaturverlauf des Glühgutes über die Behandlungszeit an der Gutoberfläche
und im Gutinneren sowie den dabei auftretenden Anfall an abdampfenden Verunreinigungen
und
- Fig. 3
- den während der Behandlungszeit auftretenden Bedarf an Schutzgas.
Weg zur Ausführung der Erfindung
[0009] Gemäß der Fig. 1 sind zur Wärmebehandlung von Glühgut, beispielsweise von Metallband-
oder Metalldrahtbunden, Glühräume 1 vorgesehen, die chargenweise mit dem Glühgut beschickt
werden. Diese z.B. durch Haubenöfen gebildeten Glühräume 1 sind in herkömmlicher Art
an eine Schutzgaszuleitung 2 und an eine Schutzgasableitung 3 angeschlossen. Darüber
hinaus ist eine Abgasleitung 4 vorgesehen, über die ein Speicher 5 geladen werden
kann, und zwar gemäß dem Ausführungsbeispiel mit Hilfe eines Kompressors 6. Entladen
wird der Speicher 5 über eine an die Glühräume 1 angeschlossene Leitung 7, die über
eine Einrichtung 8 zur Druckregelung mit dem Speicher 5 verbunden ist.
[0010] Wird das Glühgut in den jeweiligen Glühräumen 1 nach einem Spülvorgang mit Hilfe
von Spülgas unter Schutzgasatmosphäre erwärmt, so ergibt sich gemäß der Fig. 2 ein
Temperaturverlauf T
1 an der Glühgutoberfläche. Die Kurve T
2 deutet den Temperaturverlauf im Glühgutinneren an. Aufgrund der Oberflächenerwärmung
des Glühgutes dampfen an der Oberfläche anhaftende Schmiermittelreste ab, wobei gemäß
der Kurve 9, die die während einer Abdampfphase 10 abdampfenden Verunreinigungsmengen
veranschaulicht, zunächst die abdampfenden Verunreinigungsmengen mit der Oberflächentemperatur
T1 stark zunehmen, um dann wegen der zunehmenden Oberflächenreinigung abzufallen und
sich einem vernachlässigbaren Restwert zu nähern. Dies bedeutet, daß im Bereich des
Hauptanfalls an abdampfenden Verunreinigungen eine größte Menge an Schutzgas durch
die Glühräume 1 gefördert werden muß, um für ein Ausspülen und damit für eine Verdünnung
der Verunreinigungen zu sorgen. In der Fig. 3 ist die jeweils erforderliche Schutzgasmenge
durch die abgestufte Kurve 11 angedeutet. Der Abschnitt a entspricht dem größten Bedarf
an Schutzgas während des Hauptanfalls an abdampfenden Verunreinigungen. Da dieser
Hauptanfall an Verunreinigungen nicht durch unbelastetes Schutzgas aus der Schutzgasleitung
2 verdünnt und ausgespült werden muß, wird hiefür Schutzgas aus dem Speicher 5 eingesetzt,
das nur begrenzt mit Verunreinigungen belastet ist. Dieses vorbelastete und mit dem
Hauptanfall an Verunreinigungen zusätzlich belastete Schutzgas wird aus dem Glühraum
1 abgezogen und verworfen bzw. verbrannt, falls es sich um ein brennbares Schutzgas
handelt. Im Anschluß an den Abschnitt a wird während der Abschnitte b und c den Glühräumen
1 unbelastetes Schutzgas aus der Schutzgaszuleitung 2 zugeführt, um für eine entsprechende
Reinigung der Schutzgasatmosphäre innerhalb der Glühräume 1 zu sorgen, wenn die Wärmebehandlung
abgebrochen und die Kühlphase eingeleitet wird. Da mit abnehmendem Anfall an abdampfenden
Verunreinigungen gemäß dem abfallenden Ast der Kurve 9 und der Zufuhr von unbelastetem
Schutzgas die Belastung des Schutzgases mit abgedampften Verunreinigungen abnimmt,
kann das aus den Glühräumen 1 abgezogene, nur geringfügig mit abgedampften Verunreinigungen
belastete Schutzgas für den späteren Einsatz während des Hauptanfalls an abdampfenden
Verunreinigungen in einer folgenden Charge zwischengelagert werden. Zu diesem Zweck
wird dieses Schutzgas über die Leitung 4 dem Kompressor 6 zum Laden des Speichers
5 zugeführt. Wegen der während des Auslaufens der Abdampfphase 10 abnehmenden Abdampfrate
ergibt sich im Speicher 5 eine durchschnittliche Belastung des Schutzgases durch die
abgedampften Verunreinigungen. Damit dieser Durchschnittswert unterhalb eines vorgegebenen
Grenzwertes gehalten werden kann, kann der Gasabzug aus den Glühräumen 1 über die
Leitung 4 dann einsetzen, wenn die Belastung des abgezogenen Schutzgases einen oberen
Grenzwert m unterschreitet, der 10 % über dem durchschnittlichen Anteil an Verunreinigungen
des im Speicher 5 zwischengelagerten Schutzgases liegt. Das belastete Schutzgas aus
dem Speicher 5 kann dann für den Beginn der Abdampfphase 10 einer folgenden Charge
eingesetzt werden, und zwar im Bereich der Abschnitte d und a der Kurve 11. Ist der
obere Grenzwert m für die Belastung des abzuziehenden Schutzgases während der Abdampfphase
10 zum Zeitpunkt t
1 erreicht, so kann die in der Fig. 3 schraffiert angedeutete Schutzgasmenge im Speicher
5 abgespeichert werden.
[0011] Wird als Schutzgas ein brennbares Schutzgas, beispielsweise Wasserstoff, eingesetzt,
so kann die Luft aus den Glühräumen 1 vor jeder Glühung nicht durch das Schutzgas
ausgespült werden, es muß vielmehr ein nicht brennbares Spülgas verwendet werden.
In der Fig. 3 ist dieser Spülgaseinsatz durch die Kurve 12 angedeutet. In analoger
Weise ist das brennbare Schutzgas vor dem Belüften der Glühräume 1 am Ende der Kühlphase
mit Hilfe eines nicht brennbaren Spülgases auszuspülen, wie dies die Kurve 13 andeutet.
In der Fig. 1 ist die Spülgaszuleitung mit 14 bezeichnet. Der Austrag des Spülgases
erfolgt über die Leitung 15.
[0012] Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel
beschränkt. So könnte auf das Vorsehen eines Speichers 5 verzichtet werden, wenn die
Beschickung der Glühräume 1 zeitlich so versetzt erfolgt, daß die ab dem Zeitpunkt
t
1 aus einem der Glühräume 1 abgezogene Schutzgasmenge dem anderen Glühraum 1 zugeführt
wird, und zwar während des Hauptanfalls der abdampfenden Verunreinigungen, so daß
die benötigte Schutzgasmenge in den Abschnitten d und a der Fig. 3 zumindest teilweise
durch die aus dem jeweils anderen Glühraum 1 abgezogene Schutzgasmenge abgedeckt werden
kann.
[0013] Außerdem ist es möglich, daß gemäß den Kurven 12 und 13 eingesetzte Spülgas zum Teil
wieder zu verwenden, wenn diese Spülgase aus dem Glühraum 1 einen entsprechend geringen
Anteil an Verunreinigungen aufweisen, die beim Ausspülen der Luft durch den Luftsauerstoff
und beim Ausspülen des Schutzgases durch das Schutzgas bestimmt werden. Das nur vergleichsweise
gering belastete Spülgas kann während einer folgenden Charge zu Beginn der Spülvorgänge
vorteilhaft eingesetzt werden. Falls das Spülgas dem Schutzgas entspricht, ist es
selbstverständlich auch möglich, das geringfügig mit Verunreinigungen belastete Spülgas
auch während der Wärmebehandlung unter Schutzgasatmosphäre in der beschriebenen Weise
einzusetzen.
1. Verfahren zur chargenweisen Wärmebehandlung von Glühgut, das in einem Glühraum nach
einem Ausspülen von Luft mit einem Spülgas unter Schutzgas auf eine vorgegebene Behandlungstemperatur
erwärmt wird, wobei das Schutzgas in Abhängigkeit vom Anfall an Verunreinigungen in
unterschiedlichen Mengen durch den Glühraum gefördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß das nach dem Hauptanfall an Verunreinigungen aus dem Glühraum abgezogene, mit einer
Restmenge an Verunreinigungen belastete Schutzgas gegebenenfalls nach einer Zwischenlagerung
während des Hauptanfalls an Verunreinigungen einer folgenden Charge in den Glühraum
gefördert wird, bevor unbelastetes Schutzgas in den Glühraum eingeleitet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das gegen das Ende des Spülvorganges noch mit einer Sauerstoffrestmenge belastete
Spülgas aus dem Glühraum abgezogen und gegebenenfalls nach einer Zwischenlagerung
während einer folgenden Charge in den Glühraum gefördert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das mit Verunreinigungen belastete Schutz- bzw. Spülgas zwischengelagert wird, sobald
sein Anteil an Verunreinigungen einen oberen Grenzwert unterschreitet, der 10 % über
dem durchschnittlichen Anteil an Verunreinigungen des zwischengelagerten Schutz- bzw.
Spülgases liegt.
1. Method for the batch heat-treatment of annealing product which, in an annealing chamber,
after the air has been flushed out using a flushing gas, is heated to a preset treatment
temperature in a protective gas atmosphere, wherein different quantities of the protective
gas are fed through the annealing chamber according to the accumulation of impurities,
characterised in that the protective gas, which is drawn from the annealing chamber after the main accumulation
of impurities and is loaded with a residual quantity of impurities, is fed into the
annealing chamber possibly after intermediate storage during the main accumulation
of impurities of a subsequent batch before non-loaded protective gas is introduced
into the annealing chamber.
2. Method as claimed in claim 1, characterised in that the flushing gas still loaded with a residual quantity of oxygen towards the end
of the flushing process is drawn from the annealing chamber and fed into the annealing
chamber possibly after intermediate storage during a subsequent batch.
3. Method as claimed in claim 1 or 2, characterised in that the protective or flushing gas loaded with impurities is intermediately stored as
soon as its proportion of impurities falls below an upper limit value which is 10%
above the average proportion of impurities of the intermediately stored protective
or flushing gas.
1. Procédé pour réaliser un traitement thermique de produit à recuire par charges successives,
le produit à recuire, placé dans une chambre de recuit après avoir procédé à une évacuation
de l'air avec un gaz de rinçage, étant chauffé à une température de traitement prédéterminé,
sous une atmosphère de gaz protecteur, le gaz protecteur étant pompé à travers la
chambre de recuit, en des quantités différentes, en fonction de la production d'impuretés,
caractérisé en ce que le gaz protecteur, extrait de la chambre de recuit après que le principal de la production
d'impuretés est survenu, pollué par une quantité résiduelle d'impuretés, le cas échéant
après un stockage intermédiaire, est pompé dans la chambre de recuit pendant le principal
de la production d'impuretés d'une charge subséquente, avant que du gaz protecteur
non pollué soit introduit dans la chambre de recuit.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, vers la fin du processus de rinçage, du gaz de rinçage, encore pollué avec une quantité
résiduelle d'oxygène, est extrait de la chambre de recuit et, le cas cas échéant après
un stockage intermédiaire, est pompé dans la chambre de recuit pendant une charge
subséquente.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le gaz protecteur et/ou de rinçage, pollué avec des impuretés, est mis en stockage
intermédiaire, dès que sa teneur en impuretés descend au-dessous d'une valeur limite
supérieure, située à 10 % au-dessus de la teneur moyenne en impuretés du gaz protecteur
et/ou de rinçage mis en stockage intermédiaire.