Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Betrieb einer Entladungslampe.
Bei Niederdruckentladungslampen gibt es einen optimalen Betriebspunkt, der annähernd
durch den für die Gasentladung optimalen Dampfdruck in der Entladungslampe definiert
ist. Dieser optimale Dampfdruck stellt sich bei einer bestimmten Umgebungstemperatur
der Lampe und einem bestimmten Lampenstrom ein. Die Brennspannung erreicht dann ihr
Maximum. Bei größeren (und kleineren) Umgebungstemperaturen fällt die Brennspannung
ab, wenn der Lampenstrom konstant gehalten wird.
Stand der Technik
[0002] Die
EP 0 848 580 A1 offenbart ein elektronisches Vorschaltgerät zum Betrieb einer Entladungslampe, das
mit einem thermischen Sicherheitsschaltkreis ausgestattet ist, der den Betrieb des
Vorschaltgerätes unterbindet, wenn die Temperatur oder die Spannung an der Lampe einen
vorgegebenen Wert überschreitet.
[0003] Beim üblichen elektronischen Vorschaltgerät mit einer Schaltungsanordnung zum Betrieb
einer Niederdruckentladungslampe wird auf eine aktive Regelung der Lampenleistung
unabhängig von der Eingangsspannung verzichtet. Insbesondere weist die Lampe bei Netz-Unterspannung
eine geringere Leistungsaufnahme und einen geringeren Lichtstrom, bei Netz-Überspannung
jedoch eine höhere Leistungsaufnahme und einen höheren Lichtstrom auf als beim Betrieb
mit Netz-Nennspannung. Da die Leistungsaufnahme der Lampe nicht geregelt wird, ändert
sich bei der oben genannten thermisch bedingten Änderung der Brennspannung der
[0004] Leistungsaufnahme der Lampe nicht geregelt wird, ändert sich bei der oben genannten
thermisch bedingten Änderung der Brennspannung der Ausgangsstrom des elektrischen
Vorschaltgeräts. Ein erhöhter Ausgangsstrom führt wiederum zu einem Temperaturanstieg
der Lampe und damit zu einer weiteren Abnahme der Brennspannung. Diese Mitkopplung
verstärkt den Effekt der Brennspannungsabnahme bei steigender Umgebungstemperatur.
[0005] Eine ansteigende Umgebungstemperatur bedingt also eine Zunahme der Ströme in der
Lampe oder in der Schaltungsanordnung, was erhöhte Verluste und damit ein weiteres
Erhitzen der Bauteile des elektrischen Vorschaltgeräts zur Folge hat. Es kann zu thermischen
Überlastungen des Systems oder einzelner Bauteile kommen.
[0006] Nach dem gegenwärtigen Stand der Technik müssten für die Schaltungsanordnung Bauteile
verwendet werden, die auch im schlimmsten Falle ("worst case"), beispielsweise bei
einem Betrieb an Überspannung oder einer hohen Umgebungstemperatur, der thermischen
Belastung standhalten. Vor allem bei Transistoren und Kondensatoren entstehen dadurch
höhere Bauteilkosten.
Darstellung der Erfindung
[0007] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Schaltungsanordnung zum Betrieb einer
Niederdruckentladungslampe der oben genannten Art derart zu verbessern, dass mit ausreichender
Zuverlässigkeit thermische Überlastungen der Bauteile der Lampe verhindert werden.
Es sollen insbesondere kostengünstige Bauteile verwendbar sein.
[0008] Diese Aufgabe wird durch eine Schaltungsanordnung gemäß dem Anspruch 1 oder 3 gelöst.
[0009] Demnach werden leistungsbestimmende Bauteile der Schaltungsanordnung so temperaturabhängig
ausgeführt, dass bei steigender Temperatur die Leistungsaufnahme der Lampe begrenzt
wird.
[0010] Für Drosseln bietet sich zur Erreichung des gewünschten Effekts beispielsweise die
Verwendung eines Ferritmaterials mit niedriger Curie-Temperatur an, für keramische
Kapazitäten kann ein Keramikmaterial mit temperaturabhängiger Dielektrizitätskonstante
verwendet werden.
[0011] Leistungsbestimmende Bauteile können insbesondere solche Bauteile sein, die einen
Einfluss auf die Betriebsfrequenz haben, mit der die Lampe betrieben wird, wodurch
der Strom, mit dem die Lampe beaufschlagt wird, beeinflusst wird.
[0013] Die Schaltung nach der
EP 0 781 077 B1 ist eine Schaltungsanordnung zum Betrieb einer Entladungslampe, insbesondere einer
Niederdruckentladungslampe, mit einem Lastkreis, der mindestens eine strombegrenzende
Resonanzinduktivität und mindestens einen Kondensator aufweist, sowie mit einem freischwingenden
Inverter, der als Halb- oder Vollbrückenschaltung mit mindestens zwei Schaltelementen
ausgebildet ist. Die Schaltungsanordnung weist ferner eine Ansteuerschaltung zum Ansteuern
der Schaltelemente auf, welche einen LC-Parallelschwingkreis aufweist, der aus einer
Kapazität und einer diese Kapazität entladenden Induktivität besteht.
[0014] Bevorzugt steht der LC-Parallelschwingkreis parallel zu einem Zweig, der die Schaltstrecke
zwischen Steuer- und Referenzelektroden eines Schaltelements bildet, wobei die strombegrenzende
Resonanzinduktivität des Lastkreises eine Hilfswicklung trägt, die mit dem LC-Parallelschwingkreis
über einen Widerstand galvanisch verbunden ist.
[0015] Es kann nun sowohl die Kapazität als auch die Induktivität des LC-Parallelschwingkreises
temperaturabhängig ausgeführt werden. Entweder kann für die Kapazität ein temperaturabhängiger
Kondensator verwendet werden oder für die Induktivität eine temperaturabhängige Drossel
oder beides.
[0016] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist nicht die vollständige Kapazität oder Induktivität
temperaturabhärigig ausgeführt. Die Kapazität kann aus zwei Kondensatoren bestehen,
von denen der eine Kondensator temperaturunabhängig ausgeführt ist und der zweite
temperaturabhängig ausgeführt ist. Dasselbe ist bei der Drossel möglich, es können
zur Verwirklichung der Induktivität zwei Drosseln vorgesehen sein, von denen die eine
temperaturunabhängig und die andere temperaturabhängig ausgeführt ist.
[0017] Die Bauelemente stehen jeweils in Serie miteinander.
[0018] Durch die temperaturabhängige Kapazität bzw. Induktivität ändert sich die Frequenz
des LC-Parallelschwingkreises temperaturabhängig. Entsprechend ist die Ansteuerung
der gesamten Schaltung temperaturabhängig, und es steigt die Betriebsfrequenz der
Schaltungsanordnung mit der Temperatur, und die Ströme in den Bauteilen der Schaltungsanordnung
werden kleiner, der Strom in der Lampe wird kleiner und die thermische Belastung des
Systems wird begrenzt.
[0019] Die Schaltungsanordnung nach
EP 0 530 603 B1 ist eine Schaltungsanordnung zum Betrieb einer Entladungslampe, insbesondere einer
Niederdruckentladungslampe, mit einem Lastkreis, der mindestens eine strombegrenzende
Resonanzinduktivität und mindestens einen Kondensator aufweist, sowie mit einem freischwingenden
Inverter, der als Halbbrückenschaltung mit mindestens zwei Schaltelementen ausgebildet
ist, und mit einer Ansteuerschaltung zur Ansteuerung der Schaltelemente, wobei die
Ansteuerschaltung ein RC-Glied aufweist. Der Widerstand des RC-Glieds ist hierbei
derjenige, der mit einer von der strombegrenzenden Resonanzinduktivität des Lastkreises
getragenen Hilfswicklung galvanisch verbunden ist.
[0020] Das RC-Glied beeinflusst hierbei mit seinem Tiefpassverhalten ebenfalls die Betriebsfrequenz,
so dass auch hier die Kapazität temperaturabhängig ausgeführt sein kann. Abermals
ist es möglich, zwei Kondensatoren in Serie vorzusehen, von denen der eine temperatur-unabhängig
und der andere temperaturabhängig ausgeführt ist.
[0021] Das oben Gesagte gilt nicht nur für diejenigen Ausführungsformen aus der
EP 0 781 077 B1 und der
EP 0 530 603 B1 mit jeweils einem LC-Parallelschwingkreis oder einem RC-Glied, sondern auch für diejenigen
Ausführungsformen, die in diesen Schriften offenbart sind, bei denen zwei getrennte
Ansteuerschaltungen für die Halbbrückentransistoren realisiert sind. Es können dann
die Elemente in beiden Ansteuerschaltungen temperaturabhängig ausgeführt sein. Allerdings
ist auf ein ausreichend synchrones Temperaturverhalten beider Ansteuerkreise zu achten
um ein gleichzeitiges Einschalten beider Halbbrückentransistoren zu verhindern.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0022] Im Folgenden soll die Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele näher erläutert
werden. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Schaltungsanordnung zum Betrieb einer Niederdruckentladungslampe gemäß der EP 0 781 077 B1, bei der die vorliegende Erfindung verwirklicht werden kann,
- Figur 2
- eine erste Abwandlung der Schaltungsanordnung nach Figur 1,
- Figur 3
- eine zweite Abwandlung der Schaltungsanordnung nach Figur 1,
- Figur 4
- das Temperaturverhalten einer Kapazität, die aus zwei in Serie geschalteten Kondensatoren
besteht, von denen der eine näherungsweise linear temperaturabhängig ist, und
- Figur 5
- das Verhalten der Betriebsfrequenz, die von der Kapazität gemäß Figur 4 bestimmt ist.
Bevorzugte Ausführung der Erfindung
[0023] Die in Figur 1 dargestellte Schaltungsanordnung zum Betrieb einer Niederdruckentladungslampe
EL ist aus der
EP 0 781 077 B1 bekannt. Es handelt sich hierbei um eine Halbbrückenanordnung mit zwei Transistoren
T1 und T2, die von einer gemeinsamen Ansteuerschaltung AS gesteuert werden. Diese
Ansteuerschaltung besteht aus einer Sekundärwicklung HW1 auf einer den Lampenstrom
strombegrenzenden Drossel L1, die über einen Widerstand R2 einen Parallelschwingkreis
C2a, L2a anregt. Die Wechselspannung, die von diesem Parallelschwingkreis an die Steuereingänge
der komplementären Halbbrückentransistoren gelegt wird, führt zu einem alternierenden
Einschalten der beiden Transistoren T1 und T2, wodurch die am Kondensator C1 anliegende
Gleichspannung in bekannter Weise in eine hochfrequente Wechselspannung zur Versorgung
des Lastkreises (bestehend aus C5, C6, C7, C8, KL, EL, R3 und L1) umgeformt wird.
[0024] Der LC-Parallelschwingkreis aus C2a und L2a ist also zur Energieeinkopplung aus dem
Lastkreis mit der Hilfswicklung HW1 über den Widerstand R2 galvanisch verbunden.
[0025] Das hier mit TS bezeichnete Element muss nicht näher beschrieben werden. Es ist eine
Anlaufschaltung, die zum Start der selbstschwingenden Oszillation verwendet wird.
[0026] Die Betriebsfrequenz, mit der der Resonanzkreis gespeist wird, ist stark von der
Eigenresonanzfrequenz des aus C2a und L2a bestehenden Schwingkreises abhängig. Die
Bauteile C2a und L2a sind also leistungsbestimmende Bauteile, weil die Eigenresonanzfrequenz
über die Betriebsfrequenz der Schaltungsanordnung den Strom beeinflusst, mit dem die
Lampe EL beaufschlagt wird.
[0027] Erfindungsgemäß ist nun die Kapazität C2a oder die Induktivität L2a temperaturabhängig
ausgeführt. Bei steigender Temperatur soll hierbei die Kapazität bzw. die Induktivität
abnehmen und so die Eigenresonanzfrequenz des Parallelschwingkreises ansteigen. Dadurch
erhöht sich die Betriebsfrequenz der Schaltungsanordnung und damit der Wechselstromwiderstand
der Lampendrossel L1 mit steigender Temperatur. Die Ströme in den Bauteilen der Schaltungsanordnung
sowie in der Lampe werden dadurch kleiner, und die thermische Belastung des Systems
wird begrenzt.
[0028] Bei handelsüblichen Bauelementen kann die Variation der Kapazität bzw. der Induktivität
im zulässigen Temperaturbereich eventuell zu groß sein. Um eine einwandfreie Funktionsweise
der Schaltungsanordnung zu gewährleisten, und dies bei allen Temperaturwerten, wird
eine Ausführungsform gemäß der Figur 2 vorgeschlagen. Hierbei ist nur die Kapazität
temperaturabhängig ausgeführt. Die Kapazität besteht aus zwei Kondensatoren C2 und
C3, von denen der Kondensator C2 einen temperaturunabhängigen Wert aufweist, der näherungsweise
dem bei minimaler Temperatur gewünschten maximalen Wert der Kapazität entspricht.
Der zweite Kondensator C3 soll bei niedrigerer Temperatur einen deutlich größeren
Wert als der Kondensator C2 aufweisen, so dass die Gesamtkapazität der Serienschaltung
aus C2 und C3 im Wesentlichen durch die Größe von C2 definiert wird. Bei steigender
Temperatur soll die Kapazität von C3 deutlich kleiner werden, wodurch die Gesamtkapazität
der Serienschaltung abnimmt. Bei maximaler Temperatur soll die Kapazität einen minimalen
Wert erreichen.
[0029] Das Verhalten der Kapazität der Serienschaltung aus C2 und C3 ist in Figur 4 dargestellt.
Gezeigt ist beispielhaft die Gesamtkapazität eines Parallelschwingkreises nach Figur
2, bei dem C2 = 3,3 nF und C3 = 100 nF bei 10° Celsius. Die Kapazität des Kondensators
C3 ist als linear abnehmend angenommen und nimmt bis ca. 100° Celsius (im Modell sind
dies nur Näherungen) einen Wert von ebenfalls 3,3 nF an. Bei 100° Celsius sinkt daher
die Gesamtkapazität auf fast die Hälfte des Werts bei 10° Celsius.
[0030] In Figur 5 ist die Abhängigkeit der Eigenresonanzfrequenz des parallelen Schwingkreises
der oben genannten Art von der Temperatur des Kondensators C3 dargestellt.
[0031] In Figur 5 ist insbesondere deutlich zu erkennen, dass die Temperatur erst ab ca.
50° bis 60° Celsius einen merklichen Einfluss auf die Resonanzfrequenz hat. Bei Näherung
an 100° Celsius, wo es besonders kritisch wird, ist die Änderung der Resonanzfrequenz
besonders deutlich.
[0032] Zwischen 50° und 100° Celsius wird daher der Strom in der Entladungslampe stark reduziert,
so dass es nicht zu weiteren Erhitzungen von Bauteilen kommen kann.
[0033] Alternativ zu der in Figur 2 dargestellten Maßnahme, dass zwei Kondensatoren zur
Verwirklichung der Kapazität C2a bereitgestellt sind, von denen der eine temperaturabhängig
ist, kann auch die Induktivität L2a so gebildet sein, dass sie aus zwei Induktivitäten
L2 und L3 in Serie besteht, so wie dies in Figur 3 dargestellt ist. Eine der Drosseln,
L2, weist einen temperaturunabhängigen Wert auf, der näherungsweise dem bei maximaler
Temperatur gewünschten minimalen Wert entspricht. Die zweite Drossel L3 soll bei niedriger
Temperatur einen solchen Wert aufweisen, mit dem die Gesamtinduktivität der Serienschaltung
aus L2 und L3 dem für normale Temperaturen erforderlichen Wert entspricht. Bei steigender
Temperatur soll die Induktivität von L3 deutlich kleiner werden, bis sie bei maximaler
Temperatur einen minimalen Wert erreicht.
[0034] Die Ausführungsformen gemäß Figur 2 und Figur 3 sind auch miteinander kombinierbar,
d.h., es kann auch vorgesehen sein, dass sowohl die Kapazität C2a als auch die Induktivität
L2a jeweils aus temperaturabhängigen Elementen in Serie mit temperaturunabhängigen
Elementen bestehen.
[0035] Die Verwendung der Schaltung aus der
EP 0 781 077 B1 ist nur beispielhaft und dient der Erläuterung dessen, was unter leistungsbestimmendem
Bauteil zu verstehen ist. Die Schaltungsanordnung nach
EP 0 530 603 B1 ist in wesentlichen Teilen mit der hier unter Bezug auf die in Figur 1 dargestellten
Schaltungsanordnung aus der
EP 0 781 077 B1 identisch, wobei in der Ansteuerschaltung die Drossel L2a wegzulassen ist. Anstelle
eines LC-Parallelschwingkreises ergibt sich ein RC-Glied, dessen Tiefpasseigenschaften
in ähnlicher Weise Einfluss auf die Betriebsfrequenz haben. Entsprechend sieht es
die Erfindung bei dieser Schaltung auch vor, die Kapazität aus dem Ansteuerschaltkreis
temperaturabhängig auszubilden. Dies kann insbesondere auch anhand von zwei Kondensatoren
geschehen, die in Serie geschaltet sind, von denen einer stark temperaturabhängig
ist und der andere temperaturunabhängig ist.
[0036] Unter leistungsbestimmendem Bauteil im Sinne der Erfindung ist nicht jedes Bauteil
zu verstehen, das in marginaler Art und Weise Einfluss auf die Leistung hat, sondern
Bauteile, die geeignet sind, bei temperaturabhängiger Ausführung die Leistungsaufnahme
der Lampe merklich zu beeinflussen, um so einen sichtbaren Effekt betreffend die Temperatursteuerung
hervorzurufen.
1. Schaltungsanordnung zum Betrieb einer Entladungslampe (EL), bei der die Entladungslampe
eine Leistung aufnimmt und leistungsbestimmende Bauteile der Schaltungsanordnung derart
temperaturabhängig ausgeführt sind, dass bei steigender Temperatur die Leistungsaufnahme
der Lampe begrenzt wird, mit einem Lastkreis, der mindestens eine strombegrenzende
Resonanzinduktivität (L1) und mindestens einen Kondensator (C5, C6, C7, C8) aufweist
sowie mit einem freischwingenden Inverter, der als Halb- oder Vollbrückenschaltung
mit mindestens zwei Schaltelementen (T1, T2) ausgebildet ist, und mit einer Ansteuerschaltung
(AS) zur Ansteuerung der Schaltelemente (T1, T2), welche einen LC-Parallelschwingkreis
(L2a, C2a; L2, C2, C3; L2, L3, C2), bestehend aus einer Kapazität (C2a; C2, C3) und
einer diese Kapazität entladenden Induktivität (L2a; L2, L3) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Kapazität (C2a; C2, C3) oder bzw. und die Induktivität (L2a; L2, L3) des Parallelschwingkreises
temperaturabhängig ausgeführt ist, so dass bei steigender Temperatur die Leistungsaufnahme
der Entladungslampe (EL) begrenzt wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, wobei
a) die Kapazität des LC-Parallelschwingkreises aus zwei Kondensatoren (C2, C3) gebildet
ist, welche in Serie geschaltet sind, wobei der erste Kondensator (C2) temperaturunabhängig
ausgeführt ist und der zweite Kondensator (C3) temperaturabhängig ausgeführt ist oder
bzw. und
b) die Induktivität des LC-Parallelschwingkreises aus zwei in Serie geschalteten Drosseln
(L2, L3) gebildet ist, von denen die erste Drossel (L2) temperaturunabhängig ausgeführt
ist und die zweite Drossel (L3) temperaturabhängig ausgeführt ist.
3. Schaltungsanordnung zum Betrieb einer Entladungslampe, bei der die Entladungslampe
eine Leistung aufnimmt und leistungsbestimmende Bauteile der Schaltungsanordnung derart
temperaturabhängig ausgeführt sind, dass bei steigender Temperatur die Leistungsaufnahme
der Lampe begrenzt wird, mit einem Lastkreis, der mindestens eine strombegrenzende
Resonanzinduktivität und mindestens einen Kondensator aufweist, sowie mit einem freischwingenden
Inverter, der als Halbbrückenschaltung mit mindestens zwei Schaltelementen ausgebildet
ist, und mit einer Ansteuerschaltung zur Ansteuerung der Schaltelemente, wobei die
Ansteuerschaltung ein RC-Glied umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Kapazität des RC-Glieds temperaturabhängig ausgeführt ist, so dass bei steigender
Temperatur die Leistungsaufnahme der Entladungslampe begrenzt wird.
4. Schaltungsanordnung zum Betrieb einer Entladungslampe nach Anspruch 3, wobei die Kapazität
des RC-Glieds von zwei in Serie geschalteten Kondensatoren gebildet wird, von denen
der erste Kondensator temperaturunabhängig ausgeführt ist und der zweite Kondensator
temperaturabhängig ausgeführt ist.
1. Circuit arrangement for operating a discharge lamp (EL), in which the discharge lamp
consumes a power and power-determining component parts of the circuit arrangement
are designed to be temperature-dependent in such a way that, when the temperature
rises, the power consumption of the lamp is limited, with a load circuit, which has
at least one current-limiting resonant inductance (L1) and at least one capacitor
(C5, C6, C7, C8), and with a freely oscillating inverter, which is in the form of
a half-bridge or full-bridge circuit with at least two switching elements (T1, T2),
and with a drive circuit (AS) for driving the switching element (T1, T2), which has
an LC parallel resonant circuit (L2a, C2a; L2, C2, C3; L2, L3, C2) comprising a capacitance
(C2a; C2, C3) and an inductance (L2a; L2, L3), which discharges this capacitance,
characterized in that the capacitance and/or inductance (C2a; C2, C3) of the parallel resonant circuit
is designed to be temperature-dependent (L2a; L2, L3), with the result that when the
temperature rises, the power consumption of the discharge lamp (EL) is limited.
2. Circuit arrangement according to Claim 1, wherein
a) the capacitance of the LC parallel resonant circuit is formed from two capacitors
(C2, C3), which are connected in series, the first capacitor (C2) being designed to
be temperature-independent, and the second capacitor (C3) being designed to be temperature-dependent,
and/or
b) the inductance of the LC parallel resonant circuit is formed from two series-connected
inductors (L2, L3) of which the first inductor (L2) is designed to be temperature-independent,
and the second inductor (L3) is designed to be temperature-dependent.
3. Circuit arrangement for operating a discharge lamp, in which the discharge lamp consumes
a power and power-determining component parts of the circuit arrangement are designed
to be temperature-dependent in such a way that, when the temperature rises, the power
consumption of the lamp is limited, with a load circuit, which has at least one current-limiting
resonant inductance and at least one capacitor, and with a freely oscillating inverter,
which is in the form of a half-bridge circuit with at least two switching elements,
and with a drive circuit for driving the switching elements, the drive circuit comprising
an RC element, characterized in that the capacitance of the RC element is designed to be temperature-dependent, with the
result that when the temperature rises, the power consumption of the discharge lamp
is limited.
4. Circuit arrangement for operating a discharge lamp according to Claim 3, wherein the
capacitance of the RC element is formed by two series-connected capacitors, of which
the first capacitor is designed to be temperature-independent, and the second capacitor
is designed to be temperature-dependent.
1. Montage pour faire fonctionner une lampe ( EL ) à décharge dans lequel la lampe à
décharge reçoit une puissance et des composants du montage déterminant la puissance
sont réalisés en fonction de la température de manière à ce que, lorsque la température
s'élève, l'absorption de puissance de la lampe soit limitée, comprenant un circuit
de charge qui a au moins une inductance ( L1 ) de résonance limitant le courant et
au moins un condensateur ( C5, C6, C7, C8 ) ainsi qu'un onduleur à oscillation libre,
qui est constitué sous la forme d'un circuit en demi-pont ou en pont complet ayant
au moins deux éléments ( T1 ; T2 ) de commutation, et un circuit ( AS ) de commande
pour commander les éléments ( T1, T2 ) de commutation, lequel a un circuit oscillant
parallèle LC ( L2a, C2a, L2, C2, C3 ; L2, L3, C2 ) constitué d'une capacité ( C2a
; C2, C3 ) et d'une inductance ( L2a ; L2, L3 ) déchargeant cette capacité,
caractérisé en ce que
la capacité ( C2a ; C2, C3 ) ou respectivement et l'inductance ( L2a ; L2, L3 ) du
circuit oscillant parallèle est réalisée d'une manière dépendante de la température
de sorte que, lorsque la température s'élève, l'absorption de puissance de la lampe
( EL ) à décharge soit limitée.
2. Montage suivant la revendication 1, dans lequel
a ) la capacité du circuit oscillant parallèle LC est formée de deux condensateurs
( C2, C3 ) qui sont montés en série, le premier condensateur ( C2 ) étant réalisé
de manière à ne pas dépendre de la température et le deuxième condensateur ( C3 )
étant réalisé de manière à dépendre de la température ou respectivement et
b ) l'inductance du circuit oscillant parallèle LC est formée de deux bobines ( L2,
L3 ) montées en série, dont la première bobine ( L2 ) est réalisée de manière à ne
pas dépendre de la température et la deuxième bobine ( 13 ) est réalisée de manière
à dépendre de la température.
3. Montage pour faire fonctionner une lampe à décharge, dans lequel la lampe à décharge
reçoit une puissance et des composants du montage déterminant la puissance sont réalisés
en fonction de la température de manière à ce que, lorsque la température s'élève,
l'absorption de puissance de la lampe soit limitée, comprenant un circuit de charge
qui a au moins une inductance de résonance limitant le courant et au moins un condensateur
ainsi qu'un onduleur à oscillation libre, qui est constitué sous la forme d'un circuit
en demi-pont ou en pont complet ayant au moins deux éléments de commutation, et un
circuit de commande pour commander les éléments de commutation, dans lequel le circuit
de commande comprend un élément RC, caractérisé en ce que la capacité de l'élément RC est réalisée de manière à dépendre de la température
de sorte que, lorsque la température s'élève, l'absorption de puissance de la lampe
à décharge soit limitée.
4. Montage pour faire fonctionner une lampe à décharge suivant la revendication 3, dans
lequel la capacité de l'élément RC est formée de deux condensateurs montés en série,
dont le premier condensateur est réalisé de manière à ne pas dépendre de la température
et dont le deuxième condensateur est réalisé de manière à dépendre de la température.