[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen offenen Seitenfalten-Sack nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 und des Anspruchs 10.
[0002] Befüllbare Seitenfalten-Säcke der gattungsgemäßen Art werden üblicherweise aus einer
Schlauchfolie gefertigt. Im Zuge der Konfektionierung wird ein Ende eines Schlauchabschnittes
geschlossen und es werden die winklig ausgerichteten Eckschweißnähte hergestellt,
die als durchgehende oder als abschnittsweise Schweißnähte ausgebildet sein können.
Die Eckschweißnähte sorgen dafür, dass sich die Seitenfalten-Säcke nach dem Füllvorgang
zur Verbesserung der Stapelbarkeit quaderförmig ausformen.
[0003] Damit sich innerhalb des gefüllten Seitenfalten-Sackes keine Luftblase bildet, soll
Luft während des Füllvorganges und ggf. auch noch danach aus dem Inneren des Seitenfalten-Sackes
wieder entweichen können. Zur Realisierung einer Entlüftung ist es bekannt, z.B. die
zur Herstellung verwendete Folie mit Öffnungen (Perforationen) zu versehen oder in
der Folie Entlüftungskanäle vorzusehen und diese labyrinthförmig zu gestalten. Ferner
ist es bekannt, vorzugsweise in die die Seitenfalten bildenden Materiallagen Entlüftungsöffnungen
einzubringen.
[0004] Bei den zuvor beschriebenen Möglichkeiten ist zwar eine ausreichende Entlüftung der
Seitenfalten-Säcke gegeben, nachteilig ist jedoch die entweder sehr aufwendige Ausgestaltung
oder eine Ausgestaltung derart, dass durch die Entlüftungsöffnungen oftmals Feuchtigkeit
oder Wasser in das Innere des Seitenfalten-Sackes eindringen kann.
[0005] Aus der
US 32 37 844 ist der Verschluss eines Sackes bekannt, bei dem wenigstens eine Ecke des Sackes
mit Schweißnähten versehen ist, die unterbrochen ist, so dass die Luft durch die unverschweißten
Zwischenräume hindurchströmen kann. Wenigstens eine Sackwandung ist mit Entlüftungsöffnungen
versehen, durch die die Luft dann nach außen entweichen kann. Bei einer Ausführung
ist die Verschlussnaht an einer Ecke abgewinkelt und parallel zu dieser abgewinkelten
Schweißnaht ist eine weitere unterbrochene Schweißnaht vorgesehen. Zwischen diesen
beiden Schweißnähten sind Entlüftungsöffnungen vorgesehen, so dass die Luft austreten
kann.
[0006] Aus der
US 53 51 828 ist ein Mehrkammer-Beutel bekannt, der an einer Seite mit zwei parallel und im Abstand
zueinander verlaufenden Schweißnähten versehen ist. Zwischen diesen beiden Schweißnähten
sind jeweils für jede Kammer zwei Öffnungen vorgesehen, die nach außen hin offen sind.
Durch diese Öffnungen wird Luft von außen in die Packkissen gedrückt, um durch den
entstehenden Innendruck ein Labyrinth zu verschließen, so dass mit Luft gefüllte Packkissen
als Versandschutz gebildet werden.
[0007] Aus der EP () 243 750 A, die die Merkmale des Oberbegriffs der Ansprüche 1 und 10
offenbart, ist ein Seitenfaltensack aus thermoplastischer Kunststofffolie mit Entlüftungsöffnungen
(Figur 4) bekannt, bei dem die Eckabschweißungen bildenden Schweißnähte mit Abstand
vor den äußeren Kanten des flach gelegten Sackes enden. Um Labyrinthdichtungen zu
bilden, verlaufen parallel zu den Eckabschweißnähten und im geringes Abstand zu diesen
von den äußeren Kanten schräg nach innen verlaufende Schweißnähte. Diese Schweißnähte
können unterschiedliche Länge aufweisen. Ferner sind in den durch den Eckabschweißnähten
gebildeten Zwickel Entlüftungsöffnungen vorgesehen.
[0008] Der Erfindung liegt die Ausgabe zugrunde, die Eckschweißnahtanordnung eines offenen
Seitenfalten-Sackes der eingangs näher beschriebenen Art so zu modifizieren, dass
das Eindringen von Fremdkörpern, insbesondere von Feuchtigkeit wirksamer verhindert
wird.
[0009] Die gestellte Aufgabe wird gemäß einem ersten Vorschlag durch eine Schweißnahtanordnung
gemäß den Merkmalen des Kennzeichens des Anspruches 1 gelöst.
[0010] Die Schweißanhtanordnung ist einerseits so ausgelegt, dass die Wirkung der Eckschweißnähte
voll erhalten bleibt, dass jedoch gleichzeitig die Luft aus dem Inneren des Seitenfaltensackes
entweichen kann. Die Entlüftungsöffnung kann so gestaltet und an einer solchen Stelle
vorgesehen sein, dass auch bei einer Lagerung im Freien kein Wasser oder Feuchtigkeit
in das Innere des Scitenfalen-Sackes eindringen kann oder in einer zu vertretenden
Menge eindringen kann. Die Schweißnahtanordnung ist so ausgelegt, dass das Eindringen
von Wasser oder Feuchtigkeit in das Innere des Seitenfaltensackes noch zusätzlich
erschwert wird.
[0011] Die Schweißnahtanordnung kann in verschiedener Weise ausgeführt sein. Unabhängig
von der jeweiligen Gestaltung weist jedoch jede Schweißnahtanordnung vorzugsweise
eine parallel und im Abstand zur Längskante des Seitenfalten-Sackes verlaufende Schweißnaht
auf, an die sich eine winklig, vorzugsweise unter 30° bis 60°, insbesondere vorzugsweise
unter 45° zur Längskante verlaufende Schweißnaht anschließt, die im Abstand zur Längskante
des Seitenfalten-Sackes endet und eine Formschweißnaht bilden. Die unter vorzugsweise
45° verlaufende Schweißnaht liegt der Einfüllöffnung des Seitenfalten-Sackes abgewandt,
bzw. sie ist die untere Schweißnabt. Da sie im Abstand zur Längskante des Seitenfalten-Sackes
endet, kann die Luft durch diesen unterbrochenen Bereich ausströmen.
[0012] Besonders vorteilhaft ist, dass der wenigstens eine Entlüftungskanal jeder Schweißnahtanordnung
in der Entlüftungsöffnung einmündet. Dadurch kann der austretende Luftstrom ungehindert
nach außen kommen Es ist ferner noch vorteilhaft, wenn der wenigstens eine Entlüftungskanal
labyrinthartig ausgebildet ist.
[0013] Ein weiterer Vorteil dieser Gestaltung der Eckenabschweißung ist es, dass die aus
dem Seitenfalten-Sack austretende, Produkt mitnehmende Restluft mehrfach umgelenkt
wird.
[0014] Durch eine geeignete Gestaltung des Labyrinthes kommt es außerdem zu einer wiederholten
Geschwindigkeitsänderung des austretenden Restluft-Produktgemisches. Beide Effekte
- Umlenken und Geschwindigkeitsänderung - bewirken ein Abscheiden mitgeschleppten
Produktes und somit eine Verminderung der Staubentwicklung während des Entlüftungsvorganges.
[0015] So ist es vorteilhaft, wenn die Entlüftungsöffnungen in den die Seitenfalten begrenzenden
Materiallagen vorgesehen sind. Dadurch befinden sich diese Entlüftungsöffnungen in
den senkrechten Wandungen des Seitenfaltensackes, wenn die Seitenfalten-Säcke flach
liegend gestapelt sind. Dadurch wird das Eindringen von Wasser in das Innere des Seitenfaltensackes
wirksam verhindert.
[0016] Bei einem einlagigen Kunststoff-Seitenfalten-Sack würden sich fertigungsbedingt zwei
Entlüftungsöffnungen je Eckenschweißung ergeben. Diese Anzahl ist jedoch nicht unbedingt
notwendig. So ist vorgeschen, dass die in die äußeren Materiallagen eingebrachten
Entlüftungsöffnugen im Anschluss bereits wieder verschlossen werden, beispielsweise
bei Kunststoffsäcken durch ein Zusatzmedium wie z. B. Label, Kunststoff, Lack oder
dergleichen.
[0017] Es ist ferner vorzugsweise möglich, dass die Entlüftungsöffnungen als gestanzte Löcher
oder als Schlitze ausgebildet sind. Sofern die Entlüftungsöffungen Schlitze sind,
verlaufen diese, bezogen auf den ungefüllten Zustand des Seitenfalten-Sackes, vorzugsweise
parallel und im Abstand zu den Längskanten des Seitenfalten-Sackes. Sofern die in
den äußeren Materiallagen eingebrachten Entlüftungsöffzungen wieder verschlossen werden,
was insbesondere vorteilhaft ist, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhinden,
kann dies z.B. auch durch Verschweißen erfolgen. Hierbei kann es zweckmäßig sein,
während des Sehweißvorganges eine Kühlvorrichtung in die Seitenfalten einzubringen,
um die nach innen gewandten Schlitze bzw. die Seitenfaltenlagen nicht mit zu versehweißen.
[0018] Die einer Schweißnahtanordnung zugeordnete Entlüftungsöffnung kann nach einer Alternative
auch in der kopfseitigen Verschlussnaht angeordnet sein. Es wird dann ein bestimmter
Bereich der Verschlussnaht von der Schweißung ausgenommen. Die Entlüftungsöffnung
kann dabei im Abstand zu der zugeordneten Längskante oder angrenzend an die Längskante
des Seitenfalten-Sackes vorgesehen sein.
[0019] Die gestellte Aufgabe wird gemäß einem zweiten Vorschlag durch eine Schweißnahtanordnung
gemäß den Merkmalen des Kennzeichens des Anspruches 10 gelöst. Bei dieser Ausführung
stehen die Schweißnähte mit ihren freien Enden im Abstand zur Seitenfaltensack-Längskante.
Bei dieser Ausführung ist die Entlüftungsöffnung in bevorzugter Ausführung durch eine
Unterbrechung der kopfseitigen Schweißnaht gebildet.
[0020] Die Sehweißnahtanordnung sollte unabhängig von der jeweiligen Ausgestaltung ein Schweißnahtverbund
aus wenigstens zwei Schweißnähten sein.
[0021] Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezug auf die Zeichnung noch näher erläutert.
Es zeigen:
Figuren 1 bis 3 den oberen Bereich eines Seitenfalten-Sackes mit drei verschiedenen
erfindungsgemäßen Ausführungen der Schweißnahtanordnung,
Figur 4 das Einbringen der Entlüftungsöffnungen in die die Seitenfalten
bildenden Materiallagen, rein schematisch,
Figur 5 die Verschweißung der Entlüftungsöffnungen in den äußeren Materiallagen zeigend,
rein schematisch,
Figur 6 den Seitenfalten-Sack im Querschnitt zeigend, mit den gemäß den
Figuren 4 und 5 behandelten Materiallagen,
Figur 7 einen Seitenfalten-Sack als weiteres
Beispiel, das nicht zur Erfindung gehört,
Figur 8 den oberen Bereich eines
anderen Beispiels, das nicht zur Erfindung gehört,
Figur 9 die obere Ecke eines gefüllten und verschlossenen Seitenfalten-Sackes eines
weiteren Beispiels, das nicht zur Erfindung gehört, in einer perspektivischen Darstellung
und
Figur 10 eine der Figur 9 entsprechende Draufsicht.
[0022] Der in den Figuren 1 bis 10 dargestellte Sack ist ein Seitenfaltensack.
[0023] In Fig. 1 bis 3 ist der Seitenfalten-Sack 1 im ungefüllten, flach gelegten Zustand
dargestellt. Nach dem Füllvorgang wird die Einfüllöffnung durch eine Schweißnaht 2,
die auch als Kopfnaht bezeichnet wird, verschlossen. Der Seitenfalten-Sack 1 ist mit
Entlüftungsöffnungen 3 versehen, die aus eingestanzten Löchern oder durch Schlitze
gebildet sein können. Bei der Ausführung nach der Figur 1 sind die Entlüftungsöffnungen
durch eingestanzte Löcher gebildet, während bei den Ausführungen nach den Figuren
2 und 3 die nachträglich angebrachte Schweißnaht unterbrochen ist.
[0024] Bei der Ausführung nach der Figur 2 liegt die Entlüftungsöffnung 3 im Abstand zur
zugeordneten Längskante 4 des Seitenfalten-Sackes. Bei der Ausführung nach der Figur
3 liegt die Entlüftungsöffnung 3 angrenzend an die Längskante 4 des Seitenfalten-Sackes
1.
[0025] Jede Schweißnahtanordnung gemäß den Figuren 1 bis 3 weist eine Schweißnaht 5 auf,
die vorzugsweise parallel und im Abstand zur Längskante 4 des Seitenfalten-Sackes
verläuft. An diese Schweißnaht 5 schließt sich eine weitere Schweißnaht 6 an, die
hier unter einem Winkel von 45° zur Längskante 4 des Seitenfalten-Sackes 1 verläuft.
Diese Schweißnaht 6 liegt dem oberen Rand des Seitenfalten-Sackes 1 abgewandt.
[0026] Bei der Ausführung nach der Figur 1 weist die Schweißnahtanordnung zwei weitere Schweißnähte
7, 8 auf, die ebenfalls unter einem Winkel von vorzugsweise 45° zur Längskante 4 des
Seitenfalten-Sackes 1 verlaufen sowie jeweils im Abstand zueinander angeordnet sind.
Die Figur 1 zeigt, dass die Schweißnähte 6 und 8 im Abstand zur Längskante 4 enden,
und dass sich darüber hinaus die freien Enden überlappen, so dass der austretende
Luftstrom zweimal umgeleitet wird, bevor er durch die Entlüftungsöffnung 3 ins Freie
gelangt. Dabei kommt es zum Abscheiden des von der Luft mitgerissenen Produktes, das
sich in den dargestellten Ablagerungsebenen 15 absetzt. Diese Ausführung gewährleistet,
dass die Luft aus dem Seitenfalten-Sackinneren entweichen kann, dass jedoch der Eintritt
von Wasser oder Feuchtigkeit wirksam verhindert ist.
[0027] Die Konfiguration der Schweißnahtanordnung gemäß der Figur 2 entspricht dem der Figur
1, jedoch ist die Entlüftungsöffnung durch die Unterbrechung der Schweißnaht 2 gebildet,
oder dadurch, dass die Folienlagen in diesem Bereich unverschweißbar sind, beispielsweise
durch Beschichtung mit einem Trennlack.
[0028] Bei der Ausführung nach der Figur 3 ist die Schweißnahtanordnung noch mit einer weiteren
Schweißnaht 9 ausgestattet, die parallel und im Abstand zur Schweißnaht 6 und demzufolge
vorzugsweise unter einem Winkel von 45° zur Längskante 4 des Seitenfalten-Sackes 1
verläuft. Die Schweißnaht 9 endet im dargestellten Ausführungsbeispiel im Abstand
zur Längskante 4.
[0029] Figur 3 zeigt deutlich, dass der austretende Luftstrom auch hier mehrmals umgeleitet
wird, so dass das Eindringen von Wasser oder Feuchtigkeit wirksam verhindert ist.
Es ist dazu vorteilhaft, wenn die Entlüftungsöffnung 3 an die Längskante 4 des Seitenfalten-Sackes
1 angrenzt. Es ist jedoch auch möglich, dass die Entlüftungsöffnung 3 im Abstand zur
Längskante 4 liegt. Darüber hinaus könnten auch wenigstens eine oder mehrere lochartige
Entlüftungsöffnungen 3 gemäß der Figur 1 in den Seitenfalten-Sackwandungen vorgesehen
sein, die beispielsweise durch Nadelungen hergestellt sein können.
[0030] Die die Schweißnahtanordnung bildenden Schweißnähte 5 bis 10 sind beispielhaft zu
sehen. Wesentlich ist, dass der austretende Luftstrom mehrfach umgeleitet wird, und
dass die Schweißnähte sich gegenseitig überlappen, wodurch das Eindringen von Feuchtigkeit
oder Wasser in das Seitenfalten-Sackinnere wirksam verhindert ist.
[0031] Figur 4 zeigt rein schematisch das Einbringen der Entlüftungsöffnung 3 in die die
Seitenfalten 11 begrenzenden Materiallagen. Hierzu werden in die Seitenfalten 11 plattenförmige
Widerlager 12 eingebracht. Die Entlüftungsöffnungen 3 werden dann durch Stempel 13,
Nadeln 14, Messer und dergleichen hergestellt. Die Stempel 13 können als Stanzwerkzeuge
ausgelegt oder auch beheizt sein, so dass es zum Abschmelzen der kontaktierenden Bereiche
kommt. Mit der gemäß der Figur 4 dargestellten Anordnung werden demzufolge die die
Seitenfalten 11 bildenden inneren und äußeren Materiallagen mit Öffnungen versehen.
[0032] Wenn die gefüllten Seitenfalten-Säcke flach liegend gestapelt werden, befinden sich
die Entlüftungsöffnungen auch in den die Seitenfalten 11 begrenzenden äußeren Materiallagen
in den Breitseiten und den oberen und unteren Materiallagen.
[0033] Um das Eindringen über die Öffnungen in die äußeren Materiallagen zu verhindern,
ist vorgesehen, dass gemäß der Figur 5 die Entlüftungsöffnungen der die Seitenfalten
11 begrenzenden äußeren Materiallagen mittels Schweißstempeln 14 verschweißt werden.
Dazu werden in die Seitenfalten 11, z. B. Kühlplatten als Widerlager 12 eingeführt,
da dadurch verhindert wird, dass die Entlüftungsöffnungen in den inneren Materiallagen
ebenfalls verschweißt werden.
[0034] Die Figur 6 zeigt den noch nicht gefüllten Seitenfalten-Sack 1 im Querschnitt. Es
ist daraus zu entnehmen, dass nur die die Seitenfalten 11 begrenzenden inneren Materiallagen
mit den Entlüftungsöffnungen 3 versehen sind, während die Entlüftungsöffnungen der
die Seitenfalten 11 begrenzenden äußeren Materiallagen durch Zusatzmedien wie z.B.
Label, Klebstoff, Lack 16 o.a. verschlossen sind. Es ergibt sich aus der Figur 6,
dass nach dem Füllen des Seitenfalten-Sackes 1 die Seitenfalten 11 ausgezogen werden,
so dass die die Seitenfalten 11 begrenzenden inneren Materiallagen senkrecht stehen,
wenn der Seitenfalten-Sack flach liegend gestapelt wird. Dadurch ist das Eindringen
von Wasser oder Feuchtigkeit deutlich erschwert.
[0035] Die Figur 7 zeigt einen Seitenfalten-Sack 1 in einer weiteren, nicht erfindungsgemäßen
Ausführung. In dieser Figur ist auch gezeigt, dass das der Einfüllöffnung gegenüberliegende
Ende des Seitenfalten-Sackes 1 durch eine Bodennaht 17 verschlossen ist. Ferner zeigt
die Figur, dass in allen vier Ecken der Seitenfalten-Sack mit Eckenschweißungen versehen
ist. Diese Eckenschweißungen bestehen aus den Schweißnähten 5 und 6, die eine Formschweißnaht
bilden und unterbrochen sind, so dass eine Luftaustrittsöffnung gebildet ist. Die
Entlüftungsöffnungen 3 sind im unteren, der Bodennaht 17 zugeordneten Bereich vorgesehen.
Wie durch die strichpunktierten Linien angedeutet, sind parallel und im Abstand zu
den Seitenkanten 4 des Seitenfalten-Sackes 1 Schweißnähte 18 vorgesehen, die einen
weiteren Entlüftungskanal bilden, durch den die Luft von der der kopfseitigen Schweißnaht
3 zugewandten Seite zu den Luftaustrittsöffnungen 3 strömt. Diese Ausführung bietet
den Vorteil, dass im Bereich der kopfseitigen Schweißnaht 3 der Seitenfalten-Sack
1 vollkommen geschlossen ist.
[0036] Die Figur 8 zeigt die obere Ausbildung eines weiteren Beispieles eines Seitenfalten-Sackes
1. Danach ist gemäß der Figur 8 die linke Eckenschweißung aus den beiden Schweißnähten
5, 6 gebildet, die eine Formschweißnaht bilden und im Abstand zur Seitenkante 4 und
zur kopfseitigen Schweißnaht 3 enden. An der gegenüberliegenden Seite endet die Schweißnaht
6 vor der Seitenkante 4. Parallel und im Abstand zur kopfseitigen Schweißnaht 3 ist
eine weitere Schweißnaht 19 vorgesehen, so dass die aus dem Seitenfalten-Sack 1 ausströmende
Luft durch die von der Schweißnaht 6 begrenzte Öffnung durch einen von den Schweißnähten
3 und 19 gebildeten Kanal zu der Ausströmöffnung 3 strömen kann.
[0037] In der Figur 9 wird ein weiteres Gestaltungsbeispiel dargestellt, bei dem die Luft
nach dem Anbringen der kopfseitigen Schweißnaht 2 nach dem Füllvorgang austreten kann.
Diese strömt zunächst durch den Spalt zwischen dem Ende der Schweißnaht 6 und der
Seitenkante 4 in den Bereich, der aus der Seitenfalte und der äußeren Wandung des
Seitenfaltensackes gebildet ist, anschließend durch den Spalt der aus den Schweißnähten
5 und der innenliegenden Kante der Seitenfalte 11 gebildet ist. Danach tritt sie durch
die Entlüftungsöffnung 3 aus. Diese Luftführung zeigt insbesondere die Figur 10
[0038] Der Seitenfalten-Sack 1 kann an dem der Schweißnaht 2 gegenüberliegenden Ende ebenfalls
mit Eckenschweißungen und durch eine nicht dargestellte Schweißnaht verschlossen sein.
Es ist jedoch auch möglich, dass der Seitenfalten-Sack 1 an der der Schweißnaht 2
gegenüberliegenden Seite einen durch Faltung gebildeten Boden aufweist. Die Fixierung
des Bodens kann durch Schweißung oder durch Klebung erfolgen.
[0039] Die Schweißnahtanordnung kann auch als Schweißnahtverbund gesehen werden, da mindestens
zwei Schweißnähte 5, 6 bis 10 funktionell so gelegt werden müssen, dass ein Entlüftungskanal
gebildet wird.
[0040] Die Schweißnähte 5 bis 10 können einzeln nacheinander hergestellt werden. Es ist
jedoch möglich, dass sämtliche Schweißnähte 5 bis 10 mit einem Werkzeug hergestellt
werden.
Bezugszeichen
[0041]
- Seitenfalten-Sack
- 1
- Schweißnaht
- 2
- Entlüftungsöffnung
- 3
- Längskante
- 4
- Schweißnaht
- 5, 6, 7, 8, 9, 10
- Seitenfalte
- 11
- Widerlager
- 12
- Stempel
- 13
- Nadel
- 14
- Ablagerung
- 15
- Label
- 16
- Bodennaht
- 17
- Schweißnaht
- 18
- Schweißnaht
- 19
1. Seitenfalten-Sack (1) aus einem schweißfähigen Material, der vorzugsweise an einem
Ende geschlossen ist und bei dem das gegenüberliegende Ende eine nach dem Füllvorgang
verschließbare Einfüllöffnung aufweist, wobei zumindest die an die Einfüllöffnung
angrenzenden Randbereiche mit wenigstens einer oder mehreren Eckschweißnähten versehen
sind, und der wenigstens eine Entlüftungsöffnung (3) aufweist, wobei zumindest eine
Ecke oder mehrere Ecken, vorzugsweise alle vier Ecken des Seitenfalten-Sackes (1),
mit jeweils wenigstens einer Eckschweißnaht versehen ist bzw. sind, die als eine einen
Entlüftungskanal bildende Schweißnahtanordnung ausgebildet ist/sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
a. die Schweißnahtanordnung eine parallel und im Abstand zur Längskante (4) des Seitenfalten-Sackcs
(1) verlaufende Schweißnaht (5) aufweist, an die sich eine winklig zur Längskante
(4) des Seitenfalten-Sackes (1) verlaufende Schweißnaht (6) anschließt, die im Abstand
zur Längskante (4) des Seitenfalten-Sackes (1) endet wobei die Schweißnähte (5, 6)
eine Formschweißnaht bilden und
b. die Schweißnahtanordnung mindestens zwei weitere Schweißnähte (7, 8) aufweist,
die parallel und im Abstand zueinander verlaufen, und die wechselweise im Abstand
vor der parallel und im Abstand zur Längskante (4) verlaufenden Schweißnaht (5) oder
im Abstand zur Längskante (4) des Seitenfalten-Sackes (1) enden, und dass sich die
freien Enden der Schweißnähte (6, 7, 8) überlappen.
2. Seitentalten-Sack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die winklig verlaufende Schweißnaht (6) unter 30° bis 60°, vorzugsweise unter 45°,
winkelig zur Längskante (4) des Seitenfalten-Sackes (1) ausgerichtet ist.
3. Scitenfahen-Sack nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Entlüftungskanal jeder Schweißnahtanordnung in der Engtlüftungsöffnung
(3) einmündet.
4. Seitenfalten-Sack nach Anspruch 1 und/oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Entlüftungskanal labyrinthartig ausgebildet ist.
5. Seitenfalten-Sack nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dieEntlüftungsöffnungen (3) in den die Scitenfalten (11) begrenzenden Materiallagen
vorgesehen sind.
6. Seitenfalten-Sack nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Entlüftungsöffnungen in den die Seitentalten (11) begrenzenden äußeren Materiallagen
wieder verschlossen sind.
7. Scitenfaltell-Sack nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Entlüftungsöffnungen in den die Seitenfalten (11) begrenzenden äußeren Materiallagen
durch jeweils ein Zusatzmedium, wie z.B. Label, Klebstoff, Lack (16) und dergleichen
verschlossen sind.
8. Seitenfalten-Sack nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Entlüftungsöffnungen (3) als gestanzte, geschnittene oder durch Materialabschmelzung
eingebrachte Löcher oder als Schlitze ausgebildet sind.
9. Seitenfalten-Sack nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung einer Entlüftungsöffung (3) die kopfseitige Schweißnaht (2) bereichsweise
frei von der Schweißung ist, und dass die Entlüftungsöffnung (3) angrenzend an die
Längskante (4) oder im Abstand zur Längskante (4) des Seitenfalten-Sackcs (1) vorgesehen
ist.
10. Scitenfalten-Sack (1) aus einem schweißfähigen Material, der vorzugsweise an einem
Ende geschlossen ist und bei dem das gugenüberliegende Ende eine nach dem Füllvorgang
verschließbare Einfüllöffnung aufweist, wobei zumindest die an die Einfüllöffnung
angrenzenden Randbereiche mit wenigstens einer oder mehreren Eckschweißnähten vorsehen
sind, und der wenigstens ein Entlüftungsöffnung (3) aufweist, wobei zumindest eine
Ecke oder mehrere Ecken, vorzugsweise alle vier Ecken des Seitenfalten-Sackes (1),
mit jeweils wenigstens einer Eckschweißnaht versehen ist bzw. sind, die als eine einen
Entlüftungskanal bildende Schweißnahtanordnung ausgebildet ist/sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schweißnahtanordnung zwei parallel und im Abstand sowie unter einem Winkel von
bevorzugt 45° zur Längskante (4) des Seitenfalten-Sackes verlaufende Schweißnähte
(6, 9) aufweist, die im Abstand zur Längskante (4) des Seitenfalten-Sackes (1) enden,
wobei sich an der der Entlüftungsöffnung (3) zugewandten Schweißnaht (9) eine winkelförmige
Schweißnaht (10) anschließt, die an der Längskante (4) des Seitenfalten-Sackes (1)
endet,
11. Seitenfalten-Sack nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Entlüftungsöffnung (3) im Bereich zwischen einer innenliegenden Seitenkante einer
Seitenfalte (11) und einer im Abstand zur Seitenkante (4) des Seitenfalten-Sackes
(1) verlaufenden Schweißnaht (5) der Schweißnahtanordnung derart vorgesehen ist, dass
die ausströmende Luft von einer Seite der Seitenfalte (11) aus dem Innenbereich des
Seitenfalten-Sackes (1) in den Bereich der Eckschweißnaht (5,6) strömt und um die
der innenliegende Seitenkante Seitenfalte (11) herum auf der anderen Seite der Seitenfalte
(11) nach außen strömt.
1. Gusseted bag made of a weldable material, which is preferably closed at one end and
in which the opposite end has a filling hole which can be closed after the filling
process, wherein at least the edge regions adjoining the filling hole are provided
with one or more corner welds, and which has at least one vent opening (3), wherein
one or more corners, preferably all four corners of the gusseted bag (1), is/are provided
with at least one corner weld designed as a corner weld arrangement forming a vent
passage,
characterised in that
a. the weld arrangement comprises a weld (5) extending parallel to and at a distance
from the longitudinal edge (4) of the gusseted bag (1), which is adjoined by a weld
(6) extending at an angle to the longitudinal edge (4) of the gusseted bag (1) and
ending at a distance from the longitudinal edge (4) of the gusseted bag (1), the welds
(5, 6) forming a shaped weld, and
b. in that the weld arrangement comprises at least two further welds (7, 8) extending parallel
to and at a distance from one another and ending alternately at a distance in front
of the weld (5) extending parallel to and at a distance from the longitudinal edge
(4) or at a distance from the longitudinal edge (4) of the gusseted bag (1), and in that the free ends of the welds (6, 7, 8) overlap.
2. Gusseted bag according to claim 1, characterised in that the weld (6) extending at an angle is oriented at an angle of 30° to 60°, preferably
45°, relative to the longitudinal edge (4) of the gusseted bag (1).
3. Gusseted bag according to claim 1 or 2, characterised in that the at least one vent passage of each weld arrangement terminates in the vent opening
(3).
4. Gusseted bag according to claim 1 and/or 2, characterised in that the at least one vent passage is designed in the manner of a labyrinth.
5. Gusseted bag according to one or more of the preceding claims, characterised in that the vent openings (3) are provided in the material layers bounding the gussets (11).
6. Gusseted bag according to any of the preceding claims, characterised in that the vent openings are closed in the outer material layers bounding the gussets (11).
7. Gusseted bag according to claim 5 or 6, characterised in that the vent openings are closed in the outer material layers bounding the gussets (11)
by an auxiliary medium, such as a label, adhesive, lacquer (16) or the like.
8. Gusseted bag according to any of the preceding claims, characterised in that the vent openings (3) are holes or slots which are stamped, cut or produced by melting.
9. Gusseted bag according to any of the preceding claims, characterised in that sections of the head-end weld (2) are unwelded to form a vent opening (3), and in that the vent opening (3) is provided adjacent to the longitudinal edge (4) or at a distance
from the longitudinal edge (4) of the gusseted bag (1).
10. Gusseted bag made of a weldable material, which is preferably closed at one end and
in which the opposite end has a filling hole which can be closed after the filling
process, wherein at least the edge regions adjoining the filling hole are provided
with one or more corner welds, and which has at least one vent opening (3), wherein
one or more corners, preferably all four corners of the gusseted bag (1), is/are provided
with at least one corner weld designed as a corner weld arrangement forming a vent
passage, characterised in that the weld arrangement comprises two welds (6, 9) extending parallel to each other
and at a distance from and at an angle of preferably 45° relative to the longitudinal
edge (4) of the gusseted bag, which terminate at a distance from the longitudinal
edge (4) of the gusseted bag (1), wherein the weld (9) adjacent to the vent opening
(3) is adjoined by an angular weld (10) terminating at the longitudinal edge (4) of
the gusseted bag (1).
11. Gusseted bag according to any of the preceding claims, characterised in that the vent opening (3) is provided in the region between an inner side edge of a gusset
(11) and a weld (5) of the weld arrangement which extends at a distance from the side
edge (4) of the gusseted bag (1) in such a way that the air discharged from one side
of the gusset (11) flows from the inner region of the gusseted bag (1) into the region
of the corner weld (5, 6) and around the inner side edge of the gusset (11) to be
discharged on the other side of the gusset (11).
1. Sachet à soufflet (1) en matériau soudable, de préférence fermé à une extrémité, et
dans lequel l'extrémité opposée présente une ouverture de remplissage refermable après
l'opération de remplissage, dans lequel au moins les zones marginales adjacentes à
l'ouverture de remplissage sont munies d'au moins une ou plusieurs soudures d'angle,
et ledit sachet présentant au moins un orifice d'aération (3), dans lequel au moins
un coin ou plusieurs coins, de préférence l'ensemble des quatre coins du sachet à
soufflet (1) est ou sont muni(s) respectivement d'au moins une soudure d'angle qui
est/sont réalisée(s) comme un agencement de soudure formant un canal d'aération,
caractérisé en ce que
a) l'agencement de soudure présente une soudure (5) s'étendant en parallèle et à distance
du bord longitudinal (4) du sachet à soufflet (1), suivie d'une soudure (6) s'étendant
sous un angle par rapport au bord longitudinal (4) du sachet à soufflet (1), ladite
soudure se terminant à distance du bord longitudinal (4) du sachet à soufflet (1),
dans lequel les soudures (5, 6) constituent une soudure formée, et
b) l'agencement de soudure présente au moins deux autres soudures (7, 8) s'étendant
en parallèle et à distance l'une de l'autre, et qui se terminent alternativement à
distance devant la soudure (5) s'étendant en parallèle et à distance au bord longitudinal
(4), ou se terminent à distance du bord longitudinal (4) du sachet à soufflet (1),
et en ce que les extrémités libres des soudures (6, 7, 8) se chevauchent.
2. Sachet à soufflet selon la revendication 1, caractérisé en ce que la soudure (6) s'étendant sous un angle est orientée sous un angle de 30° à 60°,
de préférence de 45°, par rapport au bord longitudinal (4) du sachet à soufflet (1).
3. Sachet à soufflet selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que ledit au moins un canal d'aération de chaque agencement de soudure débouche sur l'orifice
d'aération (3).
4. Sachet à soufflet selon la revendication 1 et/ou la revendication 2, caractérisé en ce que ledit au moins un canal d'aération est réalisé à la manière d'un labyrinthe.
5. Sachet à soufflet selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que les orifices d'aération (3) sont prévus dans les couches de matériau limitant les
soufflets (11).
6. Sachet à soufflet selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les orifices d'aération sont refermés dans les couches de matériau extérieures limitant
les soufflets (11).
7. Sachet à soufflet selon les revendications 5 ou 6, caractérisé en ce que les orifices d'aération sont fermés dans les couches de matériau extérieures limitant
les soufflets (11) respectivement par un support supplémentaire, comme par exemple
une étiquette, un adhésif, un vernis (16) et similaires.
8. Sachet à soufflet selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les orifices d'aération (3) sont réalisés comme des trous ou des fentes poinçonnés,
découpés ou pratiqués par fusion de matière.
9. Sachet à soufflet selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que pour former un orifice d'aération (3), la soudure (2) frontale est non soudée par
endroits et en ce que l'orifice d'aération (3) est prévu de façon adjacente au bord longitudinal (4) ou
à distance du bord longitudinal (4) du sachet à soufflet (1).
10. Sachet à soufflet (1) en matériau soudable, de préférence fermé à une extrémité, et
dans lequel l'extrémité opposée présente une ouverture de remplissage refermable après
l'opération de remplissage, dans lequel au moins les zones marginales adjacentes à
l'ouverture de remplissage sont munies d'au moins une ou de plusieurs soudures d'angle,
et ledit sachet présente au moins un orifice d'aération (3), dans lequel au moins
un coin ou plusieurs coins, de préférence l'ensemble des quatre coins du sachet à
soufflet (1) est ou sont muni(s) respectivement d'au moins une soudure d'angle qui
est/sont réalisée(s) comme un agencement de soudure formant un canal d'aération, caractérisé en ce que l'agencement de soudure présente deux soudures (6, 9) s'étendant en parallèle et
à distance ainsi que sous un angle de préférence de 45° au bord longitudinal (4) du
sachet à soufflet qui se terminent à distance du bord longitudinal (4) du sachet à
soufflet (1), dans lequel la soudure (9) tournée vers l'orifice d'aération (3) est
suivie d'une soudure (10) en forme d'angle qui se termine au niveau du bord longitudinal
(4) du sachet à soufflet (1).
11. Sachet à soufflet selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'orifice d'aération (3) est prévu dans la zone entre un bord latéral d'un soufflet
(11) et une soudure (5) de l'agencement de soudure, s'étendant à distance du bord
latéral (4) du sachet à soufflet (1), de telle sorte que l'air sortant s'écoule depuis
un côté du soufflet (11) depuis l'intérieur du sachet à soufflet (1) dans la zone
de la soudure d'angle (5, 6) et en contournant le bord latéral situé à l'intérieur
du soufflet (11) s'écoule de l'autre côté du soufflet (11) vers l'extérieur.