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EP 1 888 266 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.09.2008 Patentblatt 2008/36 |
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Anmeldetag: 12.05.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/004463 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/122710 (23.11.2006 Gazette 2006/47) |
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VORRICHTUNG ZUR DREHVERRIEGELUNG EINER, IN DEN STÄNDERFENSTERN VON WALZGERÜSTEN IN
LAGEREINBAUSTÜCKEN LAGERNDEN WALZWERKSWALZE
DEVICE FOR ROTATIONALLY LOCKING A ROLLING MILL ROLLER MOUNTED IN BEARING INSERTS IN
THE STAND WINDOWS OF ROLL STANDS
DISPOSITIF POUR BLOQUER LE MOUVEMENT DE ROTATION D'UN CYLINDRE DE LAMINOIR MONTE DANS
DES PIECES D'INSERTION DE PALIER DANS LES FENETRES DE L'OSSATURE DE CAGES DE LAMINOIR
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
14.05.2005 DE 102005022440
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.02.2008 Patentblatt 2008/08 |
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Patentinhaber: SMS Demag AG |
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40237 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- DENKER, Wolfgang
57258 Freudenberg (DE)
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Vertreter: Klüppel, Walter et al |
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Patentanwälte Hemmerich & Kollegen
Hammerstrasse 2 57072 Siegen 57072 Siegen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Drehverriegelung einer, in den Ständerfenstern
von Walzgerüsten in Lagereinbaustücken lagernden Walzwerkswalze. Dokument
DE 43 34 021 C1 offenbart eine gattungsgemäße Vorrichtung. Beim Auswechseln solcher Walzen verwendet
man Schienenkonstruktionen, mit deren Hilfe die Walzen zusammen mit ihren Lagereinbaustücken
durch die Ständerfenster des Walzgerüstes hindurch ein- und aus diesen herausgefahren
werden. Diese Schienen und die für die Verfahrbewegungen notwendigen Antriebselemente
nehmen vor dem Walzgerüst viel Raum in Anspruch und behindern dadurch das Einbringen
und die Bewegung von Zusatzaggregaten für den Walzbetrieb.
[0002] Man hat deshalb schon vorgeschlagen, den Walzenwechsel mit einem Tragbalken, sog.
Porterbar, vorzunehmen. Dabei wird ein Zapfen der Walze mit dem an einem Kran hängenden
Porterbar verbunden, und die Walze in dieser Position aus dem Gerüst herausgefahren.
Bei diesem Verfahren ergibt sich die Schwierigkeit, dass die Lagereinbaustücke sich
während der Transportbewegungen um die Walzen drehen. Der Erfindung liegt die Aufgabe
zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die die Lagereinbaustücke während des Ausbringens
und des Transports bis zum Wiedereinbringen in das Walzgerüst zur Walze hin drehverriegelt
und anschließend, nachdem die Walze mit Walzeneinbaustücken in das Gerüst eingebracht
worden ist, bei ihrem Anschluss an die Antriebseinrichtung z. B. bei Aufbringen des
Treffers auf den Walzenzapfen diese Drehverriegelung außer Wirkung bringt. Diese Aufgabe
wird durch ein auf den Zapfen der Walze aufgeschobenes zylindrisches Schiebegehäuse
gelöst, das außenseitig ebene Flächenabschnitte aufweist, die in einer Schiebeposition
an entsprechenden Flächenabschnitten von mit dem Lagereinbaustück verbundenen Anschlagelementen
anliegen und damit das zylindrische Schiebegehäuse gegen das Lagereinbaustück drehverriegeln.
Wie die Erfindung weiter vorsieht, kann das Schiebegehäuse als eine zylindrische Flanschringbüchse
ausgebildet sein, deren Flanschringe außenseitig diese ebenen Flächenabschnitte aufweisen.
Weitere Ausbildungsmerkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen niedergelegt.
[0003] Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausbildung der Vorrichtung
näher erläutert.
[0004] In der Zeichnung zeigen in schematischer Darstellung:
- Figur 1
- die Ansicht eines Radialschnitts durch Walzenzapfen und Schiebegehäuse, gesehen in
Richtung auf das Lagereinbaustück;
- Figur 2
- die Seitenansicht eines Teilschnittes durch Figur 1;
- Figur 3
- die Ansicht eines anderen Radialschnitts entsprechend Fig. 1;
- Figur 4
- die Seitenansicht von Fig. 3 und
- Figur 5
- eine Einzelheit der Ansicht nach Fig. 3.
[0005] Wie aus den Figuren 1 und 2 zu ersehen, ist auf dem Walzenzapfen WZ eine axial verschiebbare
Flanschringhülse FB angeordnet, deren Flanschring FR außenseitig ebene Flächenabschnitte
FA aufweist. Auf dem Lagereinbaustück LS sind Anschläge AS mit Anlageflächen für die
ebenen Flächenabschnitte FA des Flanschrings FR angeordnet. Wie in Fig. 2 dargestellt,
sitzt auf dem Walzenzapfen WZ der Treffer TR des Walzenantriebs und die Unterseite
des Flanschrings FR liegt auf im Lagereinbaustück LS angeordneten Stützfedem SF auf,
die den Flanschring FR gegen die Stirnseite des Treffers TR drücken. In dieser Position
befinden sich die ebenen Flächenabschnitte FA des Flanschrings FR außerhalb des Anschlags
AS mit der Folge, dass der Walzenzapfen WZ mit dem Flanschring FR im Lagereinbaustück
LS frei drehen kann. Wird, wie aus Fig. 4 zu ersehen ist, für den Transport der Walze
der Walzenzapfen WZ vom Treffer TR freigegeben, dann drücken die Stützfedem SF im
Lagereinbaustück LS den Flanschring in eine Position, bei der dessen Anlageflächen
AF an dem Anschlag AS anliegen und damit den Flanschring FR auf dem Walzenzapfen WZ
drehblockieren. Diese Blockierung wird nach Einbringen der Walze mit den Lagereinbaustücken
LS in das Walzgerüst durch den auf Walzenzapfen WZ aufgeschobenen Treffer TR aufgehoben,
der den Flanschring FR wieder in die in Fig. 2 dargestellte Position schiebt.
Bezugszeichenverzeichnis
[0006]
- WZ
- Walzenzapfen
- FR
- Flanschring
- FA
- Flanschringabschnitt
- LS
- Lagereinbaustück
- AS
- Anschläge
- TR
- Treffer
- SF
- Stützfedern
1. Vorrichtung zur Drehverriegelung einer in Lagereinbaustücken (LS) lagernden Walzwerkswalze
mit den Lagereinbaustücken (LS),
gekennzeichnet durch
ein axial verschiebbar auf den Zapfen (WZ) der Walze aufgesetztes Schiebegehäuse,
das ebene Flächenabschnitte (FA) aufweist, die in einer Schiebeposition des Gehäuses
an Gegenflächen von fest mit dem Lagereinbaustück (LS) verbundenen Anschlagelementen
(AS) anliegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Schiebegehäuse als Flanschringscheibe (FR) ausgebildet ist, deren Flansche außenseitig
ebene Flächenabschnitte (FA) aufweisen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Flanschring (FR) auf in den Lagereinbaustücken (LS) angeordneten Stützfedem (SF)
aufliegt.
1. Device for rotational locking of a rolling mill roll, which is mounted in mounting
chocks (LS), together with the mounting chocks (LS), characterised by a slide housing which is placed on the pin (WZ) of the roll to be axially displaceable
and which has planar surface sections (FA) which in one slide position of the housing
bear against counter surfaces of abutment elements (AS) fixedly connected with the
bearing chock (LS).
2. Device according to claim 1, characterised in that the slide housing is constructed as a flange ring slide (FR), the flanges of which
have planar surface sections (FA) at the outside.
3. Device according to claim 1, characterised in that the flange ring (FR) rests on support springs (SF) arranged in the mounting chocks
(LS).
1. Dispositif pour bloquer le mouvement de rotation d'un cylindre de laminoir monté dans
des empoises de palier (LS) avec les empoises de palier (LS) caractérisé par un bâti de déplacement placé de manière axialement déplaçable sur le tourillon (WZ)
du cylindre, qui présente des sections de surface (FA) planes, qui se placent, dans
une position de déplacement du bâti, contre des surfaces opposées d'éléments de butée
(AS) reliés de manière fixe avec l'empoise de palier (LS).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bâti de déplacement est réalisé sous forme de disque annulaire à bride (FR), dont
les brides présentent, à l'extérieur, des sections de surface planes (FA).
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'anneau à bride (FR) se place sur des ressorts d'appui (SF) disposés dans les empoises
de palier (LS).


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente