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(11) |
EP 1 890 939 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.07.2009 Patentblatt 2009/27 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.04.2006 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/061737 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/125703 (30.11.2006 Gazette 2006/48) |
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| (54) |
VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM BEFÜLLEN VON BEHÄLTERN
DEVICE AND METHOD FOR FILLING CONTAINERS
PROCEDE ET DISPOSITIF POUR REMPLIR DES CONTENANTS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE ES GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
24.05.2005 DE 102005023810
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.02.2008 Patentblatt 2008/09 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- WAECKERLIN, Jürg
8222 Beringen (CH)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
US-A- 3 269 091 US-A- 5 927 053 US-A1- 2002 157 919
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US-A- 3 373 664 US-A- 6 122 895
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Befüllen von Behältern
mit Stückgütern, gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, beziehungsweise 7.
Die Vorrichtung und das Verfahren eignen sich insbesondere zum Befüllen mit hoher
Schachtel-Leistung.
[0002] Vorrichtungen zum Befüllen von Behältern mit Stückgütern gemäss dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 sind bekannt (s. z.B.
US-A-2002/157919). Obwohl sie ein speditives und sicheres Befüllen der Behälter ermöglichen, besteht
bei den Anwendern weiterhin das Bedürfnis, auf einfache Weise die Schachtel-Leistung
einer solchen Anlage zu erhöhen.
[0003] Aus der
US 6,520,317 ist ein solches System und Verfahren bekannt, bei welchem die zu verpackenden Gegenstände
auf einem einzigen Stückgut-Transportband zugefördert werden. Die leeren Verpackungsbehälter
werden auf einem anderen Behälter-Transportband zugefördert, welches sich beidseitig
des Stückgut-Transportbandes, das die zu verpackenden Gegenstände transportiert, zweiteilt,
womit dann drei parallel verlaufende Bänder an einem Roboterarm vorbeilaufen, der
die einlaufenden zu verpackenden Gegenstände vom Stückgut-Transportband abholt und
in die Behälter auf den beiden vorbeilaufenden Behälter-Transportbändern übermittelt.
Die auslaufenden Behälter-Transportbänder werden dann wieder zu einem einzigen auslaufenden
Behälter-Transportband zusammengeführt und verlassen auf diesem die Station.
[0004] Diese Vorrichtung weist den Nachteil auf, dass sie zwar eine einfache Schnittstellen-Konfiguration
der Zufuhr- und Abführ= vorrichtungen aufweist, nämlich jeweils ein zulaufendes Stückgut-Transportband,
eine Anordnung, die ein Behälter-Transportband mit aufgerichteten Schachteln beliefert,
und eine Einrichtung, die das Behälter-Transportband aus der Station führt, jedoch
an sich intern relativ komplex ist, um damit eine nur vergleichsweise geringe Erhöhung
der Schachtel-Leistung zu erreichen.
[0005] Aus der
US 2002/0157919 A ist bereits eine Verpackungsmaschine zum Befüllen von Behältern mit Stückgut bekannt.
Auf mehreren Beladepfaden werden Behälter zugeführt zu einer Befüllvorrichtung zum
Einsetzen von Stückgütern in einen oder mehrere Behälter.
Vorteile der Erfindung
[0006] Es ist, ausgehend von diesem Stand der Technik, Aufgabe der Erfindung, auf kleiner
Grundfläche einer Verpackungsstation eine grössere Leistung von gefüllten Schachteln
pro Minute mit einer einfacheren Apparatur zu erreichen.
[0007] Diese Aufgabe löst eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1, sowie ein
Verfahren zur Zuführung von Stückgütern in eine Verpackungsstation einer Verpackungsmaschine
mit den Merkmalen des Anspruchs 7.
[0008] Die erfindungsgemässe Zuführ-Vorrichtung einer Verpackungsmaschine weist einen Förderer
zur Zuführung der Stückgüter entlang einem Zuführ-Pfad, einen parallel dazu angeordneten
ersten Belade-Pfad, und einen, zum ersten Pfad parallel angeordneten zweiten Belade-Pfad
auf, der vorteilhafterweise in Gegenrichtung betrieben wird.
[0009] Vorzugsweise ist stromaufwärts entlang des ersten, beziehungsweise des zweiten Belade-Pfades
eine Aufrichtungsanordnung für die zu befüllenden Schachteln, anschliessend die besagte
Transportvorrichtung für die zu befüllenden Schachteln, und stromabwärts eine Verschliess-Einrichtung
für die gefüllten Schachteln in gerader Linie hintereinander angeordnet.
[0010] Vorteilhafterweise ist die gesamte Vorrichtung auf einer einzigen Plattform angeordnet.
Bei der bevorzugten Ausgestaltung einer solchen Vorrichtung sind die Verschliess-Einrichtungen
in zwei der Ecken der Plattform vorgesehen, die gegenüber dem Zuführungsband oder
Förder-Vorrichtung für die Stückgüter liegen. Für eine optimale Platzausnutzung auf
einer solchen insgesamt überschaubaren Plattform ist die Befüllvorrichtung, also insbesondere
ein Roboter, selber angenähert zentral auf der Plattform angeordnet.
[0011] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Verpackungsstation werden die Funktionen
der Aufrichtungsanordnung, d.h. das Vereinzeln der Zuschnitte, die Falt-Operationen,
sowie das Aufrichten der Schachteln von oberhalb der Plattform bis auf Plattform-Ebene
hinunter, vorgesehen. Andererseits wird die Verschliess-Einrichtung vorteilhafterweise
so ausgestaltet, dass das Verschliessen des Deckels der Schachteln S, das Stapeln
der Schachteln sowie das Austragen derselben nacheinander vom Plattformniveau weg
von unten nach oben durchgeführt wird.
[0012] Mit einer solchen Verpackungsstation und dem entsprechenden Verfahren wird vorteilhafterweise
direkt ausgenutzt, dass bekannte Roboterarme bei üblicher Schachtelgrösse und Stückgutanzahl
eine Befüllungsleistung von 90 bis 150 Schachteln pro Minute erreichen können, dass
ein Stückgut-Transportband ohne weiteres Taktraten erreichen kann, die das Befüllen
von 150 Schachteln pro Minute gestatten, und dass Behälter-Transportbänder mit einer
vorgeschalteten Aufricht-Anordnung und einer nachgeschalteten Verschliesseinrichtung
zwar nur beispielsweise einen Durchsatz von ca. 45 Schachteln pro Minute aufweisen,
aber durch die unabhängige Parallelschaltung dieser letztgenannte Durchsatz verdoppelt
und damit auf das Niveau der anderen Systemkomponenten angehoben werden kann.
[0013] Dank der erfindungsgemässen Vorrichtung ist es damit möglich, auf einer einzigen
der Grösse nach üblichen Plattform, eine Schachtel-Leistung von beispielsweise 90
Schachteln pro Minute zu erreichen.
[0014] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemässen Vorrichtung und Varianten
mit erfindungsgemässen Verfahren gehen aus den abhängigen Patentansprüchen hervor.
Zeichnung
[0015] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der einzigen Zeichnung dargestellt.
Die einzige Figur zeigt eine schematische, perspektivische Ansicht einer erfindungsgemässen
Vorrichtung mit zu verpackenden Stückgütern und umlaufenden Schachteln.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0016] Die einzige Figur zeigt ein bevorzugtes Beispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung
zur Verpackung von Stückgütern S in einer Verpackungsstation 1 einer Verpackungsmaschine.
[0017] Im hier dargestellten Beispiel werden die einzelnen flachen, quaderförmigen Stückgüter
S einem Packstoff P zugeführt, bei welchem es sich um eine quaderförmige Schachtel
mit Deckel und entsprechenden Laschen handelt. Die Stückgüter S können natürlich auch
in anderer Form vorliegen, beispielsweise als Zylinder, Pastillen, durch Polygonzüge
definiert, etc.. Wesentlich ist ihre einzelne Greifbarkeit durch eine Befüllungsvorrichtung.
[0018] Die Stückgüter S werden von einer nicht dargestellten Schnittstelle horizontal quer
zu einer Kante oder Längsseite 13 einer Plattform 10 oberhalb von dieser geliefert.
Die ankommenden Stückgüter S werden rechtwinklig umgelenkt und auf einem endlos umlaufenden
Förderband 11 entlang eines Zuführ-Förderweges 12 angeliefert. Dabei kann es sich
auch um eine Förder-Kette oder ein anderes bekanntes geeignetes Fördermittel handeln,
welches die Stückgüter indexiert oder fortlaufend entlang dem Zuführ-Pfad 12 forttreibt.
Das umlaufende Förderband 11 ist in der Nähe der vorderen Kante 13 der Plattform 10
angeordnet. Die Plattform steht auf Füssen 9, von denen vier im Bereich der vorderen
Kante 13 dargestellt sind. Die Füsse 9 können insbesondere in ihrer Höhe einstellbar
sein, um die Plattform 10 horizontal auszurichten. Eine geeignete Plattform 10 kann
beispielsweise die Dimensionen 8 Meter mal 2 Meter aufweisen und aus Rasterplatten
zur leichten Fixierung der in der Figur genannten Elemente bestehen.
[0019] An der gegenüberliegenden Längs-Kante 14 der Plattform 10 ist eine Befüllungsvorrichtung
15 in Gestalt eines bekannten Zweiachs- oder Dreiachs-Roboters angeordnet, der über
eine Vielzahl von Greifern 16 verfügt, die parallel zum Zuführ-Pfad 12 angeordnet
sind. Die Bewegung der Greifer 16 des Roboter-Armes des Roboters 15 ist mindestens
in der Richtung quer zum Förderpfad 12 und in der Höhe möglich. Wie ausgeführt, sind
bei anderen Ausführungsbeispielen der Erfindung auch andere Befüllungsvorrichtungen
15 einsetzbar, sofern es sich um Vorrichtungen handelt, die Stückgüter S einzeln oder
im Verbund von einem Zuführ-Pfad 12 abheben und auf oder in Schachteln P im wesentlichen
von oben ablegen können. Vorteilhafterweise geschieht das Beladen strikt abwechlungsweise.
[0020] Parallel zum Zuführ-Pfad 12 sind hier nur schematisch angedeutete erste 21 und zweite
22 Beladungspfade oder Belade-Pfade dargestellt. Die Pfade 21 und 22 sind mit einem
Pfeil für die Beladungsrichtung versehen. Die Pfade 21 und 22 verlaufen parallel zum
Zuführ-Pfad 12 und bewegen sich zueinander in entgegengesetzter Richtung.
[0021] Auf eine Detail-Darstellung der Schachteltransport-Vorrichtungen 31 beziehungsweise
32, die den Transport der Schachteln P entlang der Pfade 21 beziehungsweise 22 bewerkstelligen,
ist aus Gründen der Klarheit verzichtet worden. Diese Vorrichtungen 31 und 32 sind
lediglich durch die Andeutung eines Transportbandes dargestellt. Es kann sich bei
diesen Vorrichtungen 31 und 32 um Endlos-Förderer, Förderketten oder andere geeignete
Fördervorrichtungen 31 beziehungsweise 32 handeln. Sie können prinzipiell auch unterschiedlich
ausgestaltet sein, obwohl die Verwendung von zwei identischen, gegenläufig arbeitenden
Einrichtungen auf den Belade-Pfaden 21 beziehungsweise 22 Wartungsvorteile bietet.
[0022] Wesentlich ist, dass die Belade-Pfade 21 und 22 parallel zu dem Zuführ-Pfad 12 verlaufen,
und dass der Roboter 15 mit den Greif-Vorrichtungen 16 geeignet ist, einzelne oder
Gruppen von Stückgütern S von dem Zuführ-Förderband 11 abzugreifen und, vorzugsweise
wechselnd, in vorbeilaufende Schachteln P zu füllen. Das heisst, die Greifvorrichtungen
16 ergreifen eine Gruppe von Stückgütern S und legen sie in eine oder mehrere Schachteln
P des einen Belade-Pfades 21 oder 22 ab. Dann ergreifen die Greifvorrichtungen 16
eine weitere Gruppe von Stückgütern S von der Förder-Vorrichtung 11 und legen diese
in eine oder mehrere Schachteln P des anderen Belade-Pfades 22 beziehungsweise 21
ab.
[0023] Bei der hier dargestellten vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die folgende
Anordnung in Querrichtung der Plattform 10 vorgesehen (also in Richtung von der einen
Längskante 13 zu der anderen Längskante 14): Förder-Vorrichtung 11, erste Schachteltransport-Vorrichtung
31, zweite Schachteltransport-Vorrichtung 32, Roboter 15. Es ist jedoch auch möglich,
die Zuführ-Vorrichtung 11 zwischen der ersten und der zweiten Schachteltransport-Vorrichtung
31 beziehungsweise 32 anzuordnen oder das Förderband 11 zwischen der zweiten Schachteltransport-Vorrichtung
32 und dem Roboterarm 15. Es können auch mehr als zwei Belade-Pfade 21 und 22 vorgesehen
sein, beispielsweise drei, bei denen dann die Reihenfolge quer zu den Pfaden lauten
kann: Förder-Vorrichtung 11, erste Schachteltransport-Vorrichtung 31, zweite Schachteltransport-Vorrichtung
32, dritte Schachteltransport-Vorrichtung und schliesslich Roboter 15.
[0024] Bei bekannten Verpackungsmaschinen ist stromaufwärts zu einer Befüll- oder Lade-Vorrichtung
mit dem Roboter 15 eine Aufricht-Anordnung 41 beziehungsweise 42 vorgesehen, und stromabwärts
der Lade-Vorrichtung mit den bereits gefüllten Schachteln P ist eine Verschliess-Einrichtung
51 beziehungsweise 52 angeordnet.
[0025] Die gegenläufige Anordnung der Förderpfade 21 beziehungsweise 22 führt dazu, dass
die beiden Aufricht-Anordnungen 41 beziehungsweise 42 und die Verschliess-Einrichtungen
51 beziehungsweise 52 an gegenüberliegenden Seiten des Roboters 15 angeordnet sind.
Bei einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel sind die Anordnungen 41 beziehungsweise
42 und 51 beziehungsweise 52 in einem nach oben führenden, quaderförmigen Raum eingeschlossen,
wie dies schematisch aus der Figur hervorgeht. Insbesondere sind die beiden gegenüberliegenden
Verschliess-Einrichtungen 51 beziehungsweise 52 in den Ecken der Plattform 10 angeordnet.
Bei einer anderen Ausführungsform können auch die gegenüberliegenden Ecken, d.h. die
in Verlängerung des Zuführ-Pfades 12 liegenden Ecken der Plattform 10, genutzt werden.
Zwischen diesen Einrichtungen 51 beziehungsweise 52 und der Befüll-Vorrichtung 15
sind die beiden Aufricht-Anordnungen 42 beziehungsweise 41 angeordnet, welche die
Schritte des Vereinzelns der Zuschnitte, die Faltoperation und das Aufrichten der
Schachtel P von oben nach unten bis auf das Niveau der Förderpfade 21 beziehungsweise
22 oberhalb der Plattform 10 ausführen. Gleiches gilt vorteilhafterweise für die Funktionen
der Verschliess-Einrichtungen 51 beziehungsweise 52, bei denen das Verschliessen des
Deckels der Schachteln S, das Stapeln der Schachteln sowie das Austragen derselben
von unten nach oben, von der Plattform 10 weg, durchgeführt wird.
[0026] Notwendige Elektronik kann nach dem Stand der Technik in einem Elektronikschrank
untergebracht werden, der insbesondere an einer Längsseite der Plattform 10 vorgesehen
sein kann.
[0027] Die erfindungsgemässe Vorrichtung und das erfindungsgemässe Verfahren ermöglichen
somit eine schnellere Befüllung von Packstoffen P mit Stückgütern S auf vergleichsweise
gleich grossem Raum, insbesondere auf einer Plattform 10.
Bezugszeichen-Liste
[0028]
- 1
- Verpackungsstation
- 9
- Fuss
- 10
- Plattform
- 11
- Förder-Vorrichtung
- 12
- Zuführ-Pfad
- 13
- Kante der Plattform
- 14
- Kante der Plattform
- 15
- Befüllvorrichtung, insbesondere Roboter
- 16
- Greifarme
- 21
- erster Belade-Pfad
- 22
- zweiter Belade-Pfad
- 31
- erste Schachteltransport-Vorrichtung
- 32
- zweite Schachteltransport-Vorrichtung
- 41
- erste Aufricht-Anordnung
- 42
- zweite Aufricht-Anordnung
- 51
- erste Verschliess-Einrichtung
- 52
- zweite Verschliess-Einrichtung
- S
- Stückgut
- P
- Packstoff, Schachtel
1. Verpackungsstation (1) einer Verpackungsmaschine zum. Befüllen von Behältern (P) mit
Stückgütern (S), mit einer Förder-Vorrichtung (11) zur Zuführung von Stückgütern (S)
entlang einem Zuführ-Pfad (12), mit einem parallel dazu angeordneten ersten Belade-Pfad
(21) zum Transport von Behältern (P), und mit einem, zum ersten Belade-Pfad (21) parallel
angeordneten zweiten Belade-Pfad (22) zum Transport von Behältern (P), und mit einer
Befüll-Vorrichtung (15) zum Ergreifen von einem oder mehreren Stückgütern (S) von
dem Zufuhr-Pfad (12) und zum Einsetzen der besagten ergriffenen Stückgüter (S) in
einen oder mehrere Behälter (P) auf dem einen oder dem anderen Belade-Pfad (21 oder
22), dadurch gekennzeichnet, dass die besagten Belade-Pfade (21 bzw. 22) aus einer in Bewegungsrichtung der zu füllenden
Behälter (P) aufgezählten Abfolge einer Aufricht-Anordnung (41 bzw. 42), einer Transport-Vorrichtung
(31 bzw. 32) und einer Verschliess-Einrichtung (51 bzw. 52) bestehen, und dass zwei
Belade-Pfade (21 oder 22) in Gegenrichtung zueinander betrieben werden.
2. Verpackungsstation (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass drei oder mehr Belade-Pfade mit in Bewegungsrichtung der zu füllenden Behälter (P)
aufgezählten Abfolge einer Aufricht-Anordnung, einer Transport-Vorrichtung und einer
Verschliess-Einrichtung vorgesehen sind.
3. Verpackungsstation (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befüll-Vorrichtung ein 2-oder 3-Achs-Roboter (15) ist, und/oder dass die Befüll-Vorrichtung
(15) die Behälter (P) auf den einzelnen Belade-Pfaden (12 oder 22) abwechselnd nacheinander
mit einem oder einer Gruppe von Stückgütern (S) beschickt.
4. Verpackungsstation (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Belade-Pfade (21 bzw. 22) mit der Aufricht-Anordnung (41 bzw. 42), der Transport-Vorrichtung
(31 bzw. 32) und der Verschliess-Einrichtung (51 bzw. 52) zusammen mit der Befüll-Vorrichtung
(15) und der Förder-Vorrichtung (11) auf einer Plattform (10), vorteilhafterweise
einer rechteckigen Plattform (10), angeordnet sind.
5. Verpackungsstation (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschliess-Einrichtungen in zwei der Ecken der Plattform (10) vorgesehen.sind,
die gegenüber der Förder-Vorrichtung (11) für die Stückgüter (S) liegen und/oder dass
die Befüllvorrichtung (15) in Bezug auf die Pfade (12, 21, 22) angenähert zentral
auf der Plattform (10) angeordnet ist.
6. Verpackungsstation (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Aufricht-Anordnung (41 bzw. 42) ein Vereinzeln der Zuschnitte, Falt-Operationen,
sowie ein Aufrichten der Schachteln (S) von oberhalb der Plattform (10) bis in den
Bereich der Transport-Vorrichtung (31 bzw. 32) in Nähe der Plattform-Ebene hinunter,
vorgesehen ist und/oder dass mit der Verschliess-Einrichtung (51 bzw. 52) das Verschliessen
des Deckels der Schachteln (S), das Stapeln der Schachteln (S) sowie das Austragen
derselben nacheinander vom Niveau der Transport-Vorrichtung (31 bzw. 32) in Nähe der
Plattform-Ebene weg von unten nach oben durchgeführt wird.
7. Verfahren zum Befüllen von Behältern (P) mit Stückgütern (S) in einer Verpackungsstation
(1) einer Verpackungsmaschine, mit den Schritten:
- des Zuführens von Stückgütern (S) entlang einem Zuführ-Pfad (12) mit einer Förder-Vorrichtung
(11)
- des Zuführens von leeren Behältern (P) mit einem parallel zu dem Zuführ-Pfad (12)
angeordneten ersten Belade-Pfad (21).
- des Zuführens von leeren Behältern (P) mit einem parallel zu dem Zuführ-Pfad (12)
angeordneten zweiten Belade-Pfad (22), und
- des Füllens der Behälter (P) mit Hilfe einer Befüll-Vorrichtung (15), die eines
oder mehrere Stückgüter (S) von dem Zuführ-Pfad (12) ergreift und das oder die besagten
ergriffenen Stückgüter (S) in einen oder mehrere Behälter (P) auf dem einen oder dem
anderen Belade-Pfad (21 oder 22) einsetzt, wobei
vor dem Zuführen der leeren Behälter (P) auf den besagten Belade-Pfaden (21 bzw. 22)
die leeren Behälter (P) in einer Aufricht-Anordnung (41 bzw. 42) aufgerichtet werden
und dass die gefüllten Behälter (P) nach dem Füllen mit Hilfe einer Verschliess-Einrichtung
(51 bzw. 52) geschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Beladepfade (21 oder 22) in Gegenrichtung zueinander betrieben werden.
1. Packaging station (1) of a packaging machine for filling containers (P) with articles
(S), having a conveying apparatus (11) for feeding articles (S) along a feed path
(12), having a first loading path (21) for transporting containers (P), which is arranged
parallel to the feed path, having a second loading path (22) for transporting containers
(P), which is arranged parallel to the first loading path (21), and having a filling
apparatus (15) for picking up one or more articles (S) from the feed path (12) and
for inserting the said picked-up articles (S) into one or more containers (P) on the
one loading path or the other (21 or 22), characterized in that the said loading paths (21, 22) comprise a respective erecting arrangement (41, 42),
a respective transporting apparatus (31, 32) and a respective closing device (51,
52), which follow one another in succession in the movement direction of the containers
(P) which are to be filled, and in that two loading paths (21 or 22) are operated in opposite directions to one another.
2. Packaging station (1) according to Claim 1, characterized by the provision of three or more loading paths with an erecting arrangement, a transporting
apparatus and a closing device following one another in succession in the movement
direction of the containers (P) which are to be filled.
3. Packaging station (1) according to either of Claims 1 and 2, characterized in that the filling apparatus is a 2-axis or 3-axis robot (15), and/or in that the containers (P) on the individual loading paths (21 or 22) are charged alternately
one after the other with an article (S) or group of articles (S) by means of the filling
apparatus (15).
4. Packaging station (1) according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the loading paths (21, 22) with the respective erecting arrangement (41, 42), the
respective transporting apparatus (31, 32) and the respective closing device (51,
52) are arranged, together with the filling apparatus (15) and the conveying apparatus
(11), on a platform (10), advantageously a rectangular platform (10).
5. Packaging station (1) according to Claim 4, characterized in that the closing devices are provided in two of the corners of the platform (10) which
are located opposite the conveying apparatus (11) for the articles (S), and/or in that the filling apparatus (15) is arranged more or less centrally on the platform (10),
as seen in relation to the paths (12, 21, 22).
6. Packaging station (1) according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the erecting arrangement (41, 42) provides for separation of the blanks, folding
operations and erection of the boxes (S) from above the platform (10) down into the
region of the transporting apparatus (31, 32) in the vicinity of the platform plane,
and/or in that the closing device (51, 52) closes the lids of the boxes (S) , stacks the boxes (S)
and discharges the same one after the other in the upward direction from the level
of the transporting apparatus (31, 32) in the vicinity of the platform plane.
7. Method of filling containers (P) with articles (S) in a packaging station (1) of a
packaging machine, having the following steps:
- feeding articles (S) along a feed path (12) using a conveying apparatus (11),
- feeding empty containers (P) using a first loading path (21), which is arranged
parallel to the feed path (12),
- feeding empty containers (P) using a second loading path (22), which is arranged
parallel to the feed path (12), and
- filling the containers (P) with the aid of a filling apparatus (15) which picks
up one or more articles (S) from the feed path (12) and inserts the said picked-up
article or articles (S) into one or more containers (P) on the one loading path or
the other (21 or 22), it being the case that, prior to the empty containers (P) being
fed on the said loading paths (21, 22), the empty containers (P) are erected in a
respective erecting arrangement (41, 42), and that, once filled, the filled containers
(P) are closed with the aid of a respective closing device (51, 52), characterized in that two loading paths (21 or 22) are operated in opposite directions to one another.
1. Station d'emballage (1) d'une machine d'emballage pour remplir des contenants (P)
avec des marchandises à la pièce (S), avec un dispositif d'alimentation (11) pour
amener des marchandises à la pièce (S) le long d'un chemin d'alimentation (12), avec
un premier chemin de chargement (21) disposé parallèlement à celui-ci pour le transport
de contenants (P), avec un deuxième chemin de chargement (22) disposé parallèlement
au premier chemin de chargement (21), et avec un dispositif de remplissage (15) pour
saisir une ou plusieurs pièces de marchandises (S) sur le chemin d'alimentation (12)
et déposer lesdites pièces de marchandise (S) dans un ou plusieurs contenants (P)
sur l'un ou l'autre chemin de chargement (21 ou 22), caractérisée en ce que lesdits chemins de chargement (21 ou 22) se composent d'une succession, comptée dans
la direction de déplacement des contenants (P) à remplir, d'un dispositif d'alignement
(41 ou 42), d'un dispositif de transport (31 ou 32) et d'un dispositif de fermeture
(51 ou 52), et en ce que deux chemins de chargement (21 ou 22) fonctionnent en sens inverse l'un de l'autre.
2. Station d'emballage (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'il est prévu trois chemins de chargement, ou plus, avec une succession, comptée dans
la direction de déplacement des contenants (P) à remplir, d'un dispositif d'alignement,
d'un dispositif de transport et d'un dispositif de fermeture.
3. Station d'emballage selon l'une quelconque des revendications 1 et 2, caractérisée en ce que le dispositif de remplissage est un robot à 2 ou 3 axes (15), et/ou en ce que le dispositif de remplissage (15) remplit les contenants (P) sur les chemins de chargement
individuels (21 ou 22), en alternance l'un après l'autre, avec un ou plusieurs groupes
de pièces de marchandise (S).
4. Station d'emballage (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les chemins de chargement (21 ou 22), avec le dispositif d'alignement (41 ou 42),
le dispositif de transport (31 ou 32) et le dispositif de fermeture (51 ou 52) sont
disposés, en compagnie du dispositif de remplissage (15) et du dispositif d'alimentation
(11), sur une plate-forme (10), avantageusement une plate-forme rectangulaire (10).
5. Station d'emballage (1) selon la revendication 4, caractérisée en ce que les dispositifs de fermeture sont prévus dans deux des angles de la plate-forme (10),
qui sont disposés en face du dispositif d'alimentation (11) pour les marchandises
à la pièce (S) et/ou en ce que le dispositif de remplissage (15) est disposé sur la plate-forme (10) pratiquement
en position centrale par rapport aux chemins (12, 21, 22).
6. Station d'emballage (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce qu'il est prévu, avec le dispositif d'alignement (41 ou 42), une séparation des coupons,
des opérations de pliage, ainsi qu'un alignement des boîtes (S) depuis au-dessus de
la plate-forme (10) jusque dans la région du dispositif de transport (31 ou 32), à
proximité de la plate-forme (10) vers le bas, et/ou en ce l'on effectue avec le dispositif
de fermeture (51 ou 52), de bas en haut à proximité du plan de la plate-forme, la
fermeture du couvercle des boîtes (S), l'empilement des boîtes (S) ainsi que la sortie
de celles-ci l'une après l'autre à partir du niveau du dispositif de transport (31
ou 32).
7. Procédé pour remplir des contenants (P) avec des marchandises à la pièce (S) dans
une station d'emballage (1) d'une machine d'emballage, comportant les étapes suivantes:
- amener des marchandises à la pièce (S) le long d'un chemin d'alimentation (12) avec
un dispositif d'alimentation (11);
- amener des contenants vides (P) avec un premier chemin de chargement (21) disposé
parallèlement au chemin d'alimentation (12);
- amener des contenants vides (P) avec un deuxième chemin de chargement (22) disposé
parallèlement au chemin d'alimentation (12); et
- remplir les contenants (P) à l'aide d'un dispositif de remplissage (15), qui saisit
une ou plusieurs pièces de marchandise (S) du chemin d'alimentation (12) et introduit
ladite ou lesdites pièces de marchandise (S) saisies dans un ou plusieurs contenants
(P) sur l'un ou l'autre chemin de chargement (21 ou 22), dans lequel, avant d'amener
les contenants vides (P) sur lesdits chemins de chargement (21 ou 22), les contenants
vides (P) sont alignés dans un dispositif d'alignement (41 ou 42) et en ce que les
contenants remplis (P) sont fermés après le remplissage à l'aide d'un dispositif de
fermeture (51 ou 52), caractérisé en ce que deux chemins de chargement (21 ou 22) fonctionnent en sens inverse l'un de l'autre.

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