| (19) |
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(11) |
EP 1 890 949 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.12.2012 Patentblatt 2012/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.04.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/003829 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/117103 (09.11.2006 Gazette 2006/45) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUM WASCHEN UND/ODER REINIGEN VON MÜLLTONNEN UND/ODER ABFALLBEHÄLTERN
MITTELS EINES AUF EINEM FAHRZEUG ANGEORDNETEN WASCH-/REINIGUNGSSYSTEMS
APPARATUS FOR WASHING AND/OR CLEANING REFUSE BINS AND/OR WASTE CONTAINERS BY MEANS
OF A WASHING/CLEANING SYSTEM WHICH IS ARRANGED ON A VEHICLE
DISPOSITIF POUR LAVER ET/OU NETTOYER DES POUBELLES ET/OU DES CONTENEURS A ORDURES
AU MOYEN D'UN SYSTEME DE LAVAGE/NETTOYAGE MONTE DANS UN VEHICULE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
02.05.2005 DE 102005020312
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.02.2008 Patentblatt 2008/09 |
| (73) |
Patentinhaber: Storch, Klaus |
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83026 Rosenheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Storch, Klaus
83026 Rosenheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Zinken-Sommer, Rainer |
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Deutsche Bahn AG
Patentabteilung
Völckerstrasse 5 80939 München 80939 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 937 510 DE-A1- 2 901 599 FR-A- 2 585 303
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WO-A-01/19706 DE-U1- 29 615 431
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Waschen und/oder Reinigen von Mülltonnen
und/oder Abfallbehältern mittels eines auf einem Fahrzeug angeordneten Wasch-IReinigungssystems,
wobei am Heck des Fahrzeuges eine Aufnahme- und Kippvorrichtung für die zu reinigenden
Tonnen und/oder Behälter, eine Waschkammer sowie ein Düsenträger mit Spülköpfen und/oder
Düsenstöcken vorhanden ist.
[0002] Die Mülltonnen und/oder Abfallbehälter werden dabei von der Aufnahme- und Kippvorrichtung
erfasst, in die Waschkammer geführt und nehmen mit geöffnetem Deckel eine nach unten
weisende Lage ein. In dieser Lage werden die o. g. Behältnisse mittels eines Düsenträgers
über Spülköpfe und/oder Düsenstöcke gereinigt.
[0004] Alle diese bekannten Lösungen weisen folgende Nachteile auf:
- es wird ausschließlich Frischwasser zur Reinigung der Mülltonnen verwendet
- es findet keine Schmutzwasserreinigung statt
- die Reinigung wird mit kaltem Wasser durchgeführt
- das Reinigungswasser wird teilweise kreislaufgeführt und wird als Fäkalschlamm wieder
zur Reinigung verwendet
- es werden große Mengen Trinkwasser verschwendet
- austretende belastete Aerosole beeinträchtigen die Bürger, Natur und Arbeiter
[0005] Aus der
DE 199 20 210 C2 ist ein Mülltonnen-Reinigungsfahrzeug bekannt, welches zusätzlich zur einfachen Reinigung
von Mülltonnen einen Reinigungsflüssigkeitskreislauf aufweist. Hierbei wird die aus
der jeweils gereinigten Mülltonne ablaufende und verschmutzte Reinigungsflüssigkeit
durch eine Filtereinrichtung von ihren Grobbestandteilen befreit und anschließend
wenigstens teilweise im Kreislauf wieder verwendet.
Die Reinigung des Schmutzwassers in einer einzigen Filtereinrichtung kann vorzugsweise
nur auf Grobbestandteile gerichtet sein. Eine Wiederverwendung mechanisch grob gereinigten
Schmutzwassers im Kreislauf ist sehr problematisch, da dies nach vorliegenden Erfahrungen
in relativ kurzer Zeit zu einer Keimvermehrung und -ausbreitung führt, die den gesamten
Prozess zu einer gesundheitsgefährdenden Einrichtung werden lassen.
Sollten in einer einzigen Filtereinrichtung sämtliche Verschmutzungen des Wassers
eliminiert werden sollen, wäre diese Einrichtung sehr groß und in mehreren Stufen
zu konzipieren und damit sehr teuer und unhandlich auf einem Fahrzeug unterzubringen.
[0006] Darüber hinaus ist aus der
EP 0 937 510 B1 ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Waschen von Müllbehältern auf einem Fahrzeug
bekannt, wobei nach der Container-Reinigung in einer Waschstation des Fahrzeuges,
das ablaufende Wasser gesammelt sowie gereinigt und seinem Brauchwasser-Behälter zur
Wiederverwendung zugeführt wird. Die Wasserreinigung sieht dabei mindestens einen
Klärschritt vor, der nach Freigabe des Containers mindestens teilweise während der
Fahrt des Fahrzeuges in mindestens einer Sedimentationsstation durchgeführt wird,
die einen Klärbehälter mit Sammler aufweist. Der Sammler ist dabei am Boden der Sedimentationsstation
angeordnet und gibt den abgezogenen Schlamm an einen Sammelbehälter ab. Das Schmutzwasser
wird vor seiner Klärung mit Flockungsmitteln versetzt. Der Schlamm wird nach Erreichen
eines vorgegebenen Niveaus aus dem Sammelbehälter abgezogen und mittels einer Filterpresse
schlammentwässert.
Weiterhin weist dieses Mülltonnen-Reinigungsfahrzeug für den Überlauf der Sedimentationsstation,
die Durchleitung des Wassers durch eine Entbakterisierungsstation auf, die zwischen
der Reinigungseinheit und dem Behälter zwischengeschaltet ist. Diese Entbakterisierungsstation
umfasst mindestens eine UVC-Lampe.
Diese Lösung weist folgende Nachteile auf:
- die Reinigung des Schmutzwassers von Grob- und Feinbestandteilen erfolgt vorrangig
durch eine Sedimentationsstation mit Schlammsammler und nachfolgendem Sammelbehälter
auf der Basis der Zugabe von Flockungsmitteln
- die Zugabe von Flockungsmitteln für die Sedimentation des Schlammes erfordert den
Einsatz teurer Zusatzstoffe
- die ausschließliche Schlammabtrennung durch Sedimentation erfolgt sehr langsam und
ist für ein Mülltonnenreinigungsfahrzeug uneffektiv, da der sich absetzende Schlamm
durch die Schaukelbewegungen des Fahrzeuges im Einsatz immer wieder aufgeschüttelt
wird
- das Fahrzeug weist keine mechanischen oder elektrischen Filter auf
- die Funktionsweise der Entbakterisierungsstation soll mittels UVC-Lampen realisiert
werden und ist nicht näher beschrieben
- eine Entkeimung, ist mit einer UV-Lampe allein nicht möglich, da die gelösten Stoffe,
also Keime, Bakterien und Sporen das Licht reflektieren und so zu keinem brauchbaren
und von den Behörden akzeptierten Ergebnis führen würde.
[0007] Aus der
WO 01/19706 ist ein Waschfahrzeug für Abfallsammelbehälter, insbesondere Bio-Tonnen bekannt,
wobei das Fahrzeug einen Schmutzabscheider, einen Auffangraum mit Auffangwanne für
Schmutzwasser, einem Feinfilter, einem Waschraum zur Einführung der Tonnen und Sprühlanzen
verfügt.
Das Fahrzeug weist kein geschlossenes Wassersystem, keinen Pufferbehälter, keine Entkeimungsanlage,
keine Heißwasseraufbereitung und keinen beweglichen und frei schwenkbaren Düsenbalken
zur Mülltonnenaußenreinigung auf. Die Düsen sind starr ausgeführt und weder schwenkbar
noch ausfahrbar.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile des Standes der Technik durch
die Entwicklung eines sehr kompaktes Mülltonnenreinigungsfahrzeug zu beseitigen, bei
welchem neben einer wirkungsvollen und kompletten Innsowie Außenreinigung der Mülltonnen
inklusive deren Deckel, eine stufenweise Trennung der Festbestandteile des Schmutzwassers
- weitgehend ohne Zugabe von Zusatzstoffen - im Zusammenhang mit einer Keimreduktion
erreicht wird, so dass das gereinigte Wasser im Kreislauf dauerhaft gefahren werden
kann.
[0009] Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass
der mit einer Pumpe versehene Ablauftrichter mit einem Pufferbehälter und mit einem
einen an sich bekannten Feinfilter aufweisenden Reinigungsbehälter verbunden ist,
dem eine Aufbereitungsanlage zur Entkeimung und ein mit dem Düsenträger gekoppelter
Brauchwasserbehälter nachgeordnet ist, wobei als Rohrbestrahlung eine in einem Mantelrohr
und als Tauchvorrichtung im Brauchwasserbehälter und/oder im Pufferbehälter angeordnete
UV-Bestrahlungsvorrichtung befestigt ist und in der Waschkammer zusätzlich zur Innenreinigung
eine schwenkbare Düsenvorrichtung zur Tonnenaußenreinigung angeordnet ist.
[0010] Durch vier kreisförmig angeordneten UV-Lampen bei einem Rohrdurchmesser von 150 mm
über acht kreisförmig angeordneten UV - Lampen bei einem Rohrdurchmesser von 300 mm
bis zu 10 kreisförmig angeordneten UV-Lampen bei einem Rohrdurchmesser von 400 mm
wird eine völlige UV - Oxidation erreicht. Hierzu ist eine Stromstärke von min. 350
Volt notwendig. Ferner muss das zu reinigende Wasser permanent an den Röhren vorbeiftießen
um eine dauerhafte Entkeimung zu gewährleisten.
[0011] Die UV-Bestrahlungsvorrichtung kann auch mittels UV-Tauchlampen ausgeführt und in
den Behältern angeordnet sein. Die Tauchlampen müssen dabei von oben in den Behälter
gleitend eingebaut werden, um sich dem verändernden Wasserstandsniveau angleichen
zu können. Die Strahlkraft muss min. 400 Watt betragen. Es sind min. sechs Tauchlampen
notwendig, um wirksam eine Nachkeimung zu im Brauchwasserbehälter verhindern.
[0012] Die UV-Lampen sind dabei vorzugsweise jeweils mit einer längsverschiebbaren - Gummilippen
aufweisenden - Abstreifvorrichtung ausgeführt, die im Bedarfsfall oder intervallartig
oder ständig betrieben werden, um die UV-Lampen von Schmutzbestandteilen zu säubern
und den Wirkungsgrad der Bestrahlung ständig im optimalen Bereich zu halten.
[0013] Durch die UV-Bestrahlungsvorrichtung wird eine UV-Oxidation erreicht, die notwendig
für eine vollständige Keimbefreiung ist.
[0014] Der den Feinfilter aufweisende Reinigungsbehälter ist aus zwei untereinander verbundenen
und in Reihe geschalteten Kammern zusammengesetzt. Der Feinfilter besteht aus zwei
miteinander verbundenen Beutelfiltern. Die Filterfeinheit beträgt zwischen 1µ und
100µ
[0015] Der Feinfilter ist als Beutelfilter und/oder als Flächenfilter und/oder als Zyklonfilter
ausgeführt. Vorzugsweise wird ein Zyklon, zur Trennung der schweren Schwebstoffe aus
dem verschmutzten Wasser eingesetzt. Da diese Filterstufe noch zu grob ist, muss im
Anschluss der Beutelfilter gesetzt werden. Denkbar ist auch ein Flächenfilter, der
die gleiche Filtereigenschaft wie der Beutelfilter hat, jedoch mehr Platz benötigt.
[0016] Der Flächenfilter ist aus rostfreiem Stahl oder anderen nichtrostenden Materialien,
wie Edelstahl oder PVC aufgebaut ist und weist eine Maschenweite von 1µ bis 100µ auf.
[0017] Die Aufbereitungsanlage zur Entkeimung beinhaltet eine biologische und/oder mechanische
und/oder elektrische Reinigung. Die elektrische Variante mittels UV-Bestrahlung ist
aufgrund der Effektivität am wirksamsten.
[0018] Die Aufbereitungsanlage zur Entkeimung kann auch einen Membranfilter aufweisen. Dabei
wird durch mehrere Filterlagen und -anordnungen die Membrane in einem Edelstahlbehälter
aufgebaut. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn eine überdurchschnittliche
Wasserverschmutzung vorliegt.
[0019] Zwischen dem Reinigungsbehälter und der Aufbereitungsanlage und/oder zwischen der
Aufbereitungsanlage und dem Brauchwasserbehälter und/oder zwischen dem Brauchwasserbehälter
und dem Düsenträger ist eine Heißwasseraufbereitungsvorrichtung angeordnet, wobei
die Heißwasseraufbereitungsvorrichtung auf eine Wassertemperatur von 50 bis 70 °C,
vorzugsweise 63°C betrieben wird. Es ist notwendig, die Temperatur des Kreislaufwassers
anteilig wenigstens zeitweilig ca.10 Min. auf >63 °C anzuheben, um die Bildung von
Legionellen und anderen Erregern wirkungsvoll zu vermeiden.
[0020] Die Mülltonnenreinigungsvorrichtung sollte auch einen Zumischanschluss für Reinigungs-
und/oder Desinfektionsmittel aufweist, der hinter der Heißwasseraufbereitung, vor
den Düsenstöcken anzuordnen ist. Eine Zugabe von Reinigungs- und/oder Desinfektionsmitteln
wird immer dann notwendig, wenn Aschetonnen und stark verfettete Abfalltonnen gereinigt
werden müssen.
[0021] Die verwendeten Reinigungs- und/oder Desinfektionsmittel sollten vorzugsweise aus
biologisch abbaubaren Stoffen, z. B. natürlicher Zitronensäure zusammengesetzt sein
und in einer Menge von vorzugsweise von 1: 3000 - 1: 750 zugesetzt werden.
[0022] Die Mülltonnenreinigungsvorrichtung weist eine Anlage zur Stromerzeugung zum Betrieb
aller Aggregate auch im ausgeschalteten Fahrzeugzustand auf, die eine Leistung von
230 Volt bereitstellen muss.
[0023] Als Pumpe für den Ablauftrichter kommt vorzugsweise eine Tauchpumpe zum Einsatz.
[0024] Der Feinfilter und die Aufbereitungsanlage ist mit einer Abzugseinrichtung versehen,
die im Bodenbereich mit einem Schlauch zur Ableitung der Feinbestandteile in die Entsorgungsstelle
angeordnet ist. Die Partikelgröße beträgt hier zwischen 1 µ und 100µ.
[0025] Die schwenkbare Düsenvorrichtung zur Tonnenaußenreinigung ist vorzugsweise als gebogener
oder abgewinkelter Düsenbalken auszubilden, um die Außenfläche der Tonnen vollständig
zu säubern.
Der Düsenbalken wird beidseitig an den Waschkammeraußenflächen befestigt und ist in
Längsrichtung des Fahrzeuges beweglich sowie ausfahrbar ausgebildet, um eine Anpassung
an kleinere und größere Tonnen realisieren zu können. Die Tonnendeckel werden damit
ebenfalls vollständig inklusive deren hinteren Rand gesäubert.
[0026] Zur besseren Ableitung von festen Schmutzbestandteilen ist der Boden des Pufferbehälters
als eine Schräge in einer Neigung ausgebildet und weist am tiefsten Punkt zentral
einen Abzug auf.
[0027] Die Aufnahme- und Kippvorrichtung für die Tonnen weist mindestens einen, vorzugsweise
zwei Vakuum-Saugnäpfe bei Plastiktonnen und/oder mindestens einen, vorzugsweise zwei
Magneten bei Metalltonnen auf, die mit mindestens einem Stützhaken kombiniert sein
können.
Die Erfindung weist folgende Vorteile auf:
[0028]
- es wird nur sehr wenig Frischwasser zur Mülltonnenreinigung verwendet
- das Schmutzwasser wird im Kreislauf gefahren
- das Schmutzwasser wird in mehreren Stufen komplett gereinigt und über eine oder mehrere
Bestrahlungsvorrichtungen mit UV-Licht keimfrei gemacht
- ein Legionellenbefall wird durch den Einsatz einer Heißwasseraufbereitungsanlage verhindert,
die das gereinigte Wasser im unkritischen Temperaturbereich fährt
- durch die Verwendung mehrerer unabhängiger Filterstufen erfolgt eine nachhaltige Reinigung
des Schmutzwassers mit hoher Verfügbarkeit der fahrbaren Anlage
- es erfolgt (wenn überhaupt) nur eine eingeschränkte Sedimentation und mehr eine Filterung
des Schmutzwassers
- teure Flockungsmittel kommen nicht oder nur sehr eingeschränkt zur Anwendung
- das gesamte Fahrzeug zur Mülltonnenreinigung ist sehr kompakt ausgeführt
- der Einsatz einer oder mehrerer UV-Bestrahlungseinrichtungen sowohl als Rohrbestrahlung
mit Flüssigkeitsdurchfluss, wie auch als Behälterbestrahlung führt zu einer komplett
keimfreien Säuberung des Wassers
- speziell die Rohrbestrahlung ist sehr wirkungsvoll, da hier das Schmutzwasser in einem
endlosen Kreislauf einer ständigen Entkeimung unterzogen wird
- erstmals erfolgt neben der Innenreinigung der Tonnen und Behälter auch eine komplette
Außenreinigung inklusive der gesamten Deckelfläche mittels einer schwenkbaren Düsenbalkenvorrichtung
im Waschraum
- die teleskopartige Ausfahrbarkeit des Düsenbalkens sichert eine optimale Anpassung
an jede Tonnenform ab
- die UV-Lampen werden mittels einer separaten - Gummilippen aufweisenden - Abstreifvorrichtung
intervallartig oder ständig von Schmutzbestandteilen gereinigt und arbeiten damit
ständig im optimalen Bereich
Ausführungsbeisipiel
[0029] Anhand eines Ausführungsbeispieles soll nachfolgend die Erfindung näher erläutert
werde.
[0030] Dabei zeigt:
- Figur 1: das Mülltonnenreinigungsfahrzeug im Querschnitt
- Figur 2: die schwenkbare Düsenbalkenvorrichtung mit Waschkammer in der Draufsicht
- Figur 3: die schwenkbare Düsenbalkenvorrichtung mit Waschkammer im Querschnitt
[0031] Das Mülltonnenreinigungsfahrzeug 1 weist an seinem Heck die Aufnahme und Kippvorrichtung
2 für die zu reinigenden Mülltonnen oder Behälter 3 auf, in die der ausfahrbare Düsenträger
4 mit den Spülköpfen/Düsenstöcken 5 im Bereich der Waschkammer 6 einfährt, nachdem
über eine nicht dargestellte Vorrichtung der Deckel der Mülltonne 1 automatisch geöffnet
wurde (Figur 1).
Die Waschkammer 6 weist in ihrem unteren Bereich den Ablauftrichter 7 mit Grobfilter
8 und Abzug 9 sowie Tauchpumpe 10 auf.
Über die Leitung 11 wird das von Grobbestandteilen gereinigte Schmutzwasser der Mülltonnenreinigung
in den Pufferbehälter 12 geleitet, wo ein Absetzen verbliebener Schwebstoffe und wahlweise
eine UV-Bestrahlung stattfindet. Der Pufferbehälter 12 weist ebenfalls einen Abzug
13 für die Schwebstoffe auf, der nach Erreichen eines maximalen Niveaustandes an einer
Entsorgungsstelle betätigt wird.
[0032] Aus dem Pufferbehälter gelangt das Schmutzwasser in den Reinigungsbehälter 14, der
ein nicht dargestelltes Feinsieb für das Entfernen von Feinbestandteilen der Größenordnung
1µ und 100µ aufweist und wo wahlweise eine weitere UV-Bestrahlung stattfindet. Der
Abzug der Feinbestandteile erfolgt durch einen im Boden des Behälters angeordneten
Kugelhahn.
Nach der Feinreinigung wird das gereinigte Wasser zur Entkeimung in eine Aufbereitungsanlage
15 geleitet, in der die eigentliche UV-Bestrahlung mittels UV-Tauchlampen und/oder
ggf. eine nochmalige Feinreinigung mittels eines nicht dargestellten Membranfilters
durchgeführt wird.
Nachdem das Wasser gereinigt und vollständig entkeimt wurde, wird es über Leitung
16 mittels einer ebenfalls nicht dargestellten weiteren Pumpe in den Brauchwasserbehälter
17 gefördert, aus welchem es über die Leitung 18 bedarfsweise zur Heißwasseraufbereitungsanlage
19 gepumpt wird. In dieser Anlage wird das Wasser je nach Bedarf auf 50 bis 70°C,
vorzugsweise anteilig wenigstens zeitweilig ca.10 Minuten auf 63°C erhitzt, um einen
Legionellenbefall zu verhindern. Auch wird ein Teil der Bakterien und Keime bei dieser
Temperatur schon abgetötet. Aus der Heißwasseraufbereitungsanlage 19 gelangt das erhitzte
Wasser je nach Bedarf zum Düsenträger 4 und zu den Spülköpfen 5.
In der Waschkammer 6 ist mittels seitlicher Befestigungen 21 die schwenkbare Düsenvorrichtung
20 angeordnet, die in Längsrichtung teleskopartig ausfahrbar ist, um sich der jeweiligen
Tonnenform besser anpassen zu können (Figur 2; 3). Durch diese Düsenvorrichtung 20,
die vorzugsweise gebogen bis halbkreisförmig als Düsenbalken ausgebildet ist, aber
auch winklig ausgeführt sein kann, ist es möglich, zusätzlich zur Innenreinigung eine
optimale Außenreinigung der Tonnen inklusive deren gesamten Deckel auszuführen. Die
schwenkbare Düsenbalkenvorrichtung 20 zur Außenreinigung wird ebenfalls mit Kreislaufwasser
aus dem Brauchwasserbehälter 17 bzw. aus dem Heißwasserbehälter 19 versorgt.
Die Kippvorrichtung 2 weist mindestens einen, vorzugsweise zwei Saugnäpfe bei Plastiktonnen
und/oder mindestens einen, vorzugsweise zwei Magneten bei Metalltonnen auf, die mit
mindestens einem Stützhaken zum besseren Fixieren der Tonnen kombiniert sein können.
Liste der verwendeten Bezugszeichen
[0033]
- 1 -
- Mülltonnenreinigungsfahrzeug
- 2 -
- Aufnahme- und Kippvorrichtung
- 3 -
- Mülltonne/Behälter
- 4 -
- Düsenträger
- 5 -
- Spülkopf/Düsenstock
- 6 -
- Waschkammer
- 7 -
- Ablauftrichter
- 8 -
- Grobfilter
- 9 -
- Abzug
- 10 -
- Tauchpumpe
- 11 -
- Leitung
- 12 -
- Pufferbehälter
- 13 -
- Abzug
- 14 -
- Reinigungsbehälter
- 15 -
- Aufbereitungsanlage (Entkeimung)
- 16 -
- Leitung
- 17 -
- Brauchwasserbehälter
- 18 -
- Leitung
- 19 -
- Heißwasseraufbereitungsanlage
- 20 -
- schwenkbare Düsenbalkenvorrichtung
- 21 -
- seitliche Befestigung
1. Vorrichtung zum Waschen und/oder Reinigen von Mülltonnen und/oder Abfallbehältern
mittels eines auf einem Fahrzeug angeordneten Wasch-/ Reinigungssystems, wobei am
Heck des Fahrzeuges eine Aufnahme- und Kippvorrichtung für die zu reinigenden Tonnen
und/oder Behälter, eine Waschkammer sowie ein Düsenträger mit Spülköpfen und/oder
Düsenstöcken vorhanden ist und in der Waschkammer unter dem Düsenträger ein einen
Grobfilter aufweisender Ablauftrichter angeordnet ist,
gekennzeichnet dadurch, dass
der mit einer Pumpe (10) versehene Ablauftrichter (7) mit einem Pufferbehälter (12)
und mit einem einen Feinfilter aufweisenden Reinigungsbehälter (14) verbunden ist,
dem eine Aufbereitungsanlage (15) zur Entkeimung und ein mit dem Düsenträger (4) gekoppelter
Brauchwasserbehälter (17) nachgeordnet ist, wobei als Rohrbestrahlung eine in einem
Mantelrohr und als Tauchvorrichtung im Brauchwasserbehälter (17) und/oder im Pufferbehälter
(12) angeordnet UV-Bestrahlungsvorrichtung befestigt ist und in der Waschkammer (6)
zusätzlich zur Innenreinigung eine schwenkbare Düsenvorrichtung (20) zur Tonnenaußenreinigung
angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , gekennzeichnet dadurch, dass in einer Rohrleitung mit einem Durchmesser von 150 mm vorzugsweise 4 UV-Lampen, bei
einem Durchmesser von 300 mm vorzugsweise 8 UV-Lampen und bei einem Durchmesser von
400 mm vorzugsweise 10 UV-Lampen im Mantelrohr angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, dass die UV-Bestrahlungsvorrichtung mittels UV-Tauchlampen ausgeführt und wahlweise in
den Behältern (12; 14; 17) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, dass die UV-Lampen jeweils mit einer längsverschiebbaren - Gummilippen aufweisenden -
Abstreifvorrichtung ausgeführt sind, die intervallartig oder ständig zu betreiben
ist.
5. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, dass die UV-Bestrahlungsvorrichtung als UV-Oxidation ausgeführt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass der Feinfilter als Beutelfilter und/oder als Flächenfilter und/oder als Zyklonfilter
ausgeführt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet dadurch, dass der Flächenfilter aus rostfreiem Stahl oder anderen nichtrostenden Materialien aufgebaut
ist und eine Maschenweite von 1 µ bis 100 µ aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die Aufbereitungsanlage (15) zur Entkeimung eine biologische und/oder mechanische
und/oder elektrische Reinigung beinhaltet.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die Aufbereitungsanlage (15) zur Entkeimung einen Membranfilter aufweist.
10. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 9, gekennzeichnet dadurch, dass zwischen dem Reinigungsbehälter (14) und der Aufbereitungsanlage (15) und/oder zwischen
der Aufbereitungsanlage (15) und dem Brauchwasserbehälter (17) und/oder zwischen dem
Brauchwasserbehälter (17) und dem Düsenträger (4) eine Heißwasseraufbereitungsvorrichtung
(19) angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet dadurch, dass die Heißwasseraufbereitungsvorrichtung (19) auf eine Wassertemperatur von 50 bis
70 °C, vorzugsweise 63°C eingestellt ist, wobei die Wassertemperatur des Kreislaufwassers
anteilig mindestens 10 Minuten auf einen Wert von > 63°C anzuheben ist.
12. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 11, gekennzeichnet dadurch, dass das Fahrzeug (1) einen Zumischanschluss für Reinigungs- und/oder Desinfektionsmittel
aufweist, der hinter der Heißwasseraufbereitungsvorrichtung (19) und vor dem Düsenträger
(4) anzuordnen ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12. gekennzeichnet dadurch, dass die verwendeten Reinigungs- und/oder Desinfektionsmittel aus biologisch abbaubaren
Stoffen zusammengesetzt und in einer Menge von vorzugsweise 1: 1.3000 bis 1: 750 zuzusetzen
sind.
14. Vorrichtung nach Ansprüchen 1, 11 und 12, gekennzeichnet dadurch, dass als Reinigungs- und Desinfizierungsmittel Zitronensäure zur Anwendung kommt.
15. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 14, gekennzeichnet dadurch, dass das Fahrzeug (1) eine Anlage zur Stromerzeugung aufweist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die schwenkbare Düsenvorrichtung (20) als Düsenbalken ausgeführt ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, gekennzeichnet dadurch, dass der Düsenbalken an den Seitenwänden der Waschkammer (6) mittels seitlicher Befestigungen
(21) fixiert ist.
18. Vorrichtung nach Ansprüchen 16 und 17, gekennzeichnet dadurch, dass der Düsenbalken in Längsrichtung des Reinigungsfahrzeuges (1) beweglich und/oder
teleskopartig ausfahrbar ist.
1. A device for washing and/or cleaning refuse bins and/or waste containers by means
of a washing/cleaning system arranged on a vehicle, wherein a holding and tilting
device for the bins and/or containers to be cleaned, a washing chamber and a nozzle
carrier with rinsing heads and/or nozzle blocks are present at the rear of the vehicle,
and a draining funnel comprising a coarse filter is arranged in the washing chamber
below the nozzle carrier,
characterised in that
the draining funnel (7) equipped with a pump (10) is connected with a buffer container
(12) and with a cleaning container (14) comprising a fine filter, wherein the cleaning
container (14) has a treatment plant (15) for disinfection and a service water container
(17) coupled to the nozzle carrier (4) arranged downstream of it, wherein a UV radiation
device is provided, which is attached in a jacket pipe for pipe radiation as an immersion
device in the service water container (17) and/or in the buffer container (12) and
wherein additionally to inside cleaning a pivotable nozzle device (20) is arranged
in the washing chamber (6) for cleaning the outside of the bin.
2. Device according to claim 1, characterised in that a 150 mm diameter pipe has preferably 4 UV lamps, a 300 mm diameter pipe has preferably
8 UV lamps and a 400 mm diameter pipe has preferably 10 UV lamps arranged inside the
jacket pipe.
3. Device according to claims 1 and 2, characterised in that the UV radiation device is implemented by means of UV lamps and is optionally arranged
inside the containers (12; 14; 7).
4. Device according to claims 1 to 3, characterised in that the UV lamps are each implemented with a longitudinally movable, rubber-lips-comprising
wiper device, which wiper device is operable at intervals or constantly.
5. Device according to claims 1 to 4, characterised in that the UV radiation device is implemented in the form of UV oxidation.
6. Device according to claim 1, characterised in that the fine filter is implemented as a bag filter and/or as a sheet filter and/or as
a cyclone filter.
7. Device according to claim 6, characterised in that the sheet filter is constructed of stainless steel or other rust-free materials and
comprises a mesh width of between 1 µ and 100 µ.
8. Device according to claim 1, characterised in that the treatment plant (15) for disinfection comprises biological and/or mechanical
and/or electrical cleaning.
9. Device according to claim 1, characterised in that the treatment plant (15) for disinfection comprises a membrane filter.
10. Device according to claims 1 to 9, characterised in that a hot water preparation device (19) is arranged between the cleaning container (14)
and the treatment plant (15) and/or between the treatment plant (15) and the service
water container (17) and/or between the service water container (17) and the nozzle
carrier (4).
11. Device according to claim 10, characterised in that the hot water preparation device (19) is set to a water temperature of between 50
and 70°C, preferably 63°C, wherein the water temperature of the circulating water
is to be raised proportionally to a value of >63°C for at least 10 minutes.
12. Device according to claims 1 to 11, characterised in that the vehicle (1) comprises a connection for adding cleaning and/or disinfecting agents
which may be arranged downstream of the hot water preparation device (19) and upstream
of the nozzle carrier (4).
13. Device according to claim 12, characterised in that the cleaning and/or disinfecting agents used are composed of biologically degradable
substances and may be added at an amount preferably between 1 : 1,3000 and 1 : 750.
14. Device according to claims 1, 11 and 12, characterised in that the cleaning and disinfecting agent used is citric acid.
15. Device according to claims 1 to 14, characterised in that the vehicle (1) comprises a current generation plant.
16. Device according to claim 1, characterised in that the pivotable nozzle device (20) is implemented as a nozzle bar.
17. Device according to claim 16, characterised in that the nozzle bar is fixed to the side walls of the washing chamber (6) by means of
lateral attachments (21).
18. Device according to claims 16 and 17, characterised in that the nozzle bar is movable and/or telescopically extendable in longitudinal direction
of the cleaning vehicle (1).
1. Dispositif pour laver et/ou nettoyer des poubelles et/ou des conteneurs à déchets
au moyen d'un système de lavage/de nettoyage disposé sur un véhicule, à l'arrière
du véhicule, un dispositif de réception et de basculement pour les poubelles et/ou
conteneurs à nettoyer, une chambre de lavage ainsi qu'un porte-gicleurs avec des têtes
de rinçage et ou des porte-injecteurs étant présents et dans la chambre de lavage,
sous le porte-gicleurs étant disposé une trémie d'écoulement comportant un filtre
grossier,
caractérisé en ce que
la trémie d'écoulement (7) munie d'une pompe (10) est reliée à un réservoir tampon
(12) et à un réservoir de nettoyage (14) comportant un filtre fin, en aval duquel
est montée une installation de traitement (15) pour la désinfection et un réservoir
d'eau industrielle (17) couplé avec le porte-gicleurs (4), en tant qu'irradiation
tubulaire, un dispositif d'irradiation aux UV disposé dans un tube d'enveloppe ou
en tant que dispositif plongeant dans le réservoir d'eau industrielle (17) et/ou dans
le réservoir tampon (12) étant fixé et dans la chambre de lavage (6), en supplément
du nettoyage intérieur, un dispositif de gicleurs (20) pivotant étant disposé, en
tant que nettoyage extérieur des poubelles.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans un conduit tubulaire d'un diamètre de 150 mm, de préférence 4 lampes à UV, pour
un diamètre de 300 mm, de préférence 8 lampes à UV et pour un diamètre de 400 mm,
de préférence 10 lampes à UV sont disposées dans le tube d'enveloppe.
3. Dispositif selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que le dispositif d'irradiation aux UV est réalisé au moyen de lampes à UV plongeantes
et est disposé au choix dans les réservoirs (12 ; 14 ; 7).
4. Dispositif selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les lampes à UV sont réalisées chacune avec un dispositif racleur comportant une
lèvre en caoutchouc déplaçable, qui doit être manié par intervalles ou en permanence.
5. Dispositif selon les revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le dispositif d'irradiation aux UV est réalisé en tant qu'oxydation par UV.
6. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le filtre fin est réalisé en tant que filtre à poche et/ou en tant que filtre à grandes
surfaces et/ou en tant que filtre cyclone.
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que le filtre à grandes surfaces est conçu dans un acier inoxydable ou dans d'autres
matières inoxydables et présente un maillage de 1 µ à 100 µ.
8. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'installation de traitement (15) pour la désinfection comprend un nettoyage biologique
et/ou mécanique et/ou électrique.
9. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'installation de traitement (15) pour la désinfection comporte un filtre à membrane.
10. Dispositif selon les revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'entre le réservoir de nettoyage (14) et l'installation de traitement (15) et/ou entre
l'installation de traitement (15) et le réservoir d'eau industrielle (17) et/ou entre
le réservoir d'eau industrielle (17) et le porte-gicleurs (4) est disposé un dispositif
de préparation d'eau chaude (19).
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que le dispositif de préparation d'eau chaude (19) est réglé sur une température de l'eau
comprise entre 50 et 70 °C, de préférence à 63°C, la température de l'eau du circuit
devant être relevée au prorata au moins 10 minutes à une valeur > 63°C.
12. Dispositif selon les revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le véhicule comporte un raccord (1) de rajout de produit détergent et/ou désinfectant,
qui doit être disposé à l'arrière du dispositif de préparation d'eau chaude (19) et
à l'avant du porte-gicleurs (4).
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que les produits détergents et/ou désinfectants employés sont composés de matières biodégradables
et doivent être rajoutés dans une quantité de préférence de 1 : 1.3000 à 1 : 750.
14. Dispositif selon les revendications 1, 11 et 12, caractérisé en ce qu'en tant que produit détergent et désinfectant, on met en oeuvre de l'acide citrique.
15. Dispositif selon les revendications 1 à 14, caractérisé en ce que le véhicule (1) comporte une installation pour la génération de courant.
16. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de gicleurs (20) pivotant est réalisé en tant que rampe de gicleurs.
17. Dispositif selon la revendication 16, caractérisé en ce que la rampe de gicleurs est fixée sur les parois latérales de la chambre de lavage (6)
au moyen de fixations (21) latérales.
18. Dispositif selon les revendications 16 et 17, caractérisé en ce que la rampe de gicleurs est mobile et/ou télescopique en direction longitudinale du
véhicule de nettoyage (1).


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