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(11) |
EP 1 892 423 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.07.2009 Patentblatt 2009/30 |
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Anmeldetag: 01.08.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Linearantriebseinrichtung mit Schwerlastführungsmitteln
Linear drive device with guide devices for heavy loads
Dispositif d'entraînement linéaire doté de moyens de guidage pour charges lourdes
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
26.08.2006 DE 202006013135 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.02.2008 Patentblatt 2008/09 |
| (73) |
Patentinhaber: FESTO AG & Co. KG |
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73734 Esslingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Weberruss, Rolf
71394 Kernen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Abel, Martin |
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Patentanwälte
Magenbauer & Kollegen
Plochinger Strasse 109 73730 Esslingen 73730 Esslingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 182 359 WO-A-93/09351 US-B1- 6 371 647
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EP-A- 1 589 235 DE-A1- 19 840 876
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Linearantriebseinrichtung mit Schwerlastführungsmitteln,
mit einer Führungsstruktur, die zwei unter Parallelausrichtung mit Abstand nebeneinander
angeordnete Längsholme aufweist, die durch eine den zwischen ihnen vorhandenen Querabstand
überbrückende Verbindungseinrichtung zu einer starren Baugruppe zusammengefasst sind
und die jeweils eine längsverlaufende Führungsschiene tragen, mit einem an den beiden
Führungsschienen linear verschiebbar gelagerten Hubschlitten und mit mindestens einem
sich längs der Hubstrecke des Hubschlittens erstreckenden kolbenstangenlosen Linearantrieb,
dessen Abtriebsglied mit dem Hubschlitten antriebsmäßig gekoppelt ist.
[0002] Linearantriebseinrichtungen dieser Art werden insbesondere dann eingesetzt, wenn
relativ schwere Komponenten linear zu verlagern und/oder zu positionieren sind, wobei
sie auch zum Aufbau von Mehrachssystemen eingesetzt werden können. Aus dem Katalog
"
Der Pneumatic-Katalog 97/98", 33. Auflage, Seiten 1.6/22-1 und 1.6/22-2, der Festo
AG & Co., Ruiter Str. 82, 73734 Esslingen, ist eine Linearantriebseinrichtung der eingangs genannten Art bekannt, die über
zwei je eine Führungsschiene tragende Längsholme verfügt, die ein einstückiger Bestandteil
eines U-förmigen Profilelementes sind. Auf den Führungsschienen ist ein den Zwischenraum
zwischen den beiden Längsholmen überbrückender Hubschlitten verschiebbar gelagert.
In dem Zwischenraum zwischen den beiden Längsholmen sitzt ein für den Antrieb des
Hubschlittens verantwortlicher kolbenstangenloser Linearantrieb, der an dem die beiden
Längsholme verbindenden Quersteg des U-förmigen Profilteils befestigt ist. Bei dieser
an sich zuverlässig arbeitenden Linearantriebseinrichtung besteht die Problematik,
dass die Herstellbarkeit des die beiden Längsholme aufweisenden U-Profilteils größenmäßig
begrenzt ist und dass sie gleichwohl auch schon bei geringeren Baugrößen ein oftmals
an Ort und Stelle nur unter Schwierigkeiten unterbringbares Bauvolumen aufweist. Zudem
erfordert die zu den Längsholmen exakt parallele Ausrichtung des Linearantriebes einen
hohen fertigungstechnischen Aufwand. Bei geringerer Genauigkeit kann aufgrund von
Abweichungen in der Parallelität ein erhöhter Verschleiß sowohl am Linearantrieb als
auch am Hubschlitten und an den Führungsschienen auftreten.
[0003] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine für Schwerlastanwendungen geeignete
Linearantriebseinrichtung zu schaffen, die auch bei großen Baugrößen mit kompaktem
Bauvolumen realisierbar ist und dabei mit geringem Aufwand eine hohe Fertigungspräzision
ermöglicht.
[0004] Zu Lösung dieser Aufgabe ist vorgesehen, dass die beiden Längsholme der Führungsstruktur
als eigenständige Komponenten ausgeführt sind, von denen mindestens eine von dem mindestens
einen kolbenstangenlosen Linearantrieb gebildet ist, wobei die Verbindungseinrichtung
in dem zwischen den beiden Längsholmen definierten Zwischenraum angeordnet ist.
[0005] Die voneinander unabhängige Realisierung der beiden Längsholme ermöglicht, gemeinsam
mit der zugeordneten Verbindungseinrichtung, die Realisierung von Führungsstrukturen
großer Baugröße, also vom Anwendungsfall abhängend mit großer Länge und/oder großer
Breite und/oder großer Höhe. Die Führungsstruktur ist hier nicht als einheitliches
Bauteil zu fertigen, sondern es ist eine Fertigung in kleineren Einzelkomponenten
möglich, die erst anschließend zu der Führungsstruktur zusammengesetzt werden. Indem
der mindestens eine kolbenstangenlose Linearantrieb in Baueinheit mit mindestens einem
der Längsholme ausgeführt ist, wird für die Installation des Linearantriebes kein
zu den Längsholmen zusätzlicher Einbauraum benötigt, was ungeachtet der momentan gewählten
Baugröße kompakte Abmessungen der Linearantriebseinrichtung, vor allem in der Breitenrichtung,
ermöglicht. Der Zwischenraum zwischen den beiden Längsholmen kann zur platzsparenden
Unterbringung der Verbindungseinrichtung genutzt werden.
[0006] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass durch die Integration von Linearantrieb
und Längsholm eine automatische Parallelausrichtung von Führungsmitteln und Antriebsmitteln
stattfindet, was den Zusammenbau der Linearantriebseinrichtung vereinfacht und dennoch
im Betrieb eine hohe Präzision mit geringer Verschleißanfälligkeit verbindet.
[0007] Insbesondere wenn nur verhältnismäßig geringe Lasten zu transportieren sind und/oder
bei einem Betrieb mit horizontal ausgerichteter Hubstrecke des Hubschlittens genügt
es, wenn nur einer der beiden Längsholme von einem kolbenstangenlosen Linearantrieb
gebildet ist. Der andere Längsholm übernimmt dann ausschließlich Führungsaufgaben.
Vor allem bei schwereren Lasten, insbesondere in Verbindung mit vertikal orientierter
Hubstrecke, sind bevorzugt beide Längsholme in Gestalt von kolbenstangenlosen Linearantrieben
ausgeführt, deren Abtriebsglieder gleichzeitig antriebsmäßig auf den Hubschlitten
einwirken können, um bei Synchronbetrieb eine exakte Verlagerung des Hubschlittens
mit hoher Antriebskraft durchführen zu können.
[0008] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
[0009] Der mindestens eine kolbenstangenlose Linearantrieb könnte als elektrischer Antrieb
konzipiert sein. Vorzugsweise kommt jedoch ein fluidbetätigter Linearantrieb zum Einsatz,
insbesondere ein Typ, der für einen Betrieb mit Druckluft ausgelegt ist. Sind beide
Längsholme von Linearantrieben gebildet, ist auch eine Hybridausgestaltung möglich,
wobei es sich bei dem einen Linearantrieb um einen fluidischen Linearantrieb und bei
dem anderen Linearantrieb um einen elektrischen Linearantrieb handelt.
[0010] Ungeachtet vom Typ des Linearantriebes liegt zweckmäßigerweise eine Ausgestaltung
als Schlitzzylinder vor, der über ein rohrförmiges Gehäuseteil verfügt, welches von
einem Längsschlitz durchsetzt ist, der von einem Mitnehmerglied durchgriffen ist,
über das die Antriebsverbindung zwischen Abtriebsglied und Hubschlitten vorgenommen
ist.
[0011] Ein identisch gestaltetes Gehäuseteil kann auch bei einem nicht als Linearantrieb
konzipierten Längsholm Verwendung finden, wobei man in diesem Fall zur Einsparung
von Kosten auf das Abtriebsglied verzichten kann. Die Verwendung von Gleichteilen
für das die Führungsschiene tragende Bauteil erweist sich hierbei als weiterer Vorteil.
Auf die Herstellung eines spezifisch gestalteten, lediglich den Führungszwecken dienenden
Bauteils kann mithin verzichtet werden.
[0012] Die Führungsschienen sind zweckmäßigerweise an in die gleiche Richtung und hierbei
von einer zwischen den beiden Längsholmen verlaufenden Hauptebene weg weisenden Längsseiten
der Längsholme angeordnet. Die antriebsmäßige Kopplung zwischen einem jeweiligen Abtriebsglied
und dem Hubschlitten findet hierbei zweckmäßigerweise im Bereich der von der Führungsschiene
des anderen Längsholmes entgegengesetzten Längsseite der jeweils zugeordneten Führungsschiene
statt.
[0013] Der Hubschlitten lässt sich besonders einfach realisieren, wenn er über zwei gesonderte,
jeweils an einer der Führungsschienen verschiebbar gelagerte Laufwagen verfügt, die
über eine starre Tragplatte miteinander verbunden sind. An der Tragplatte können Befestigungsmittel
zum Anbringen der zu transportierenden Last vorgesehen sein.
[0014] Vorzugsweise enthält die Verbindungseinrichtung mindestens einen Verbindungskörper,
der in dem Zwischenraum zwischen den beiden Linearantrieben aufgenommen ist und dabei
diesen Zwischenraum überbrückt. Bei diesem mindestens einen Verbindungskörper handelt
es sich wie bei den beiden Längsholmen um eine eigenständige Komponente, sodass eine
problemlose Fertigung unabhängig von den Längsholmen möglich ist. Der Verbindungskörper
ist letztlich so an den beiden Längsholmen befestigt, dass er gemeinsam mit diesen
eine starre Baugruppe bildet, wobei insbesondere eine lösbare Befestigung vorliegt,
sodass bei Bedarf eine Zerlegung möglich ist, beispielsweise wenn ein Linearantrieb
aufgrund eines Defektes ausgetauscht werden muss.
[0015] Die Fixierung des mindestens einen Verbindungskörpers erfolgt an jedem Längsholm
zweckmäßigerweise ausschließlich klemmend. Eine unmittelbare Schraubverbindung erübrigt
sich daher. Dies vereinfacht auch Feinjustierungen der einzelnen Komponenten relativ
zueinander beim Zusammenbau der Linearantriebseinrichtung. Eine besonders kompakte
Anordnung ergibt sich, wenn der mindestens eine Verbindungskörper in seiner Gesamtheit
innerhalb des Zwischenraumes zwischen den beiden Längsholmen aufgenommen ist. Er ragt
dann an keiner der beiden offenen Seiten des Zwischenraumes störend hinaus. Insbesondere
kann er an einer der beiden offenen Seiten des Zwischenraumes bündig mit den dort
liegenden benachbarten Außenflächen der Längsholme abschließen.
[0016] Bei einer möglichen Ausführungsform enthält die Verbindungseinrichtung lediglich
einen einzige Verbindungskörper der vorstehend erläuterten Art, der sich hierbei zweckmäßigerweise
vom einen bis zum anderen Endbereich der beiden Längsholme erstreckt, sodass Letztere
nicht oder nur geringfügig axial über den Verbindungskörper hinausragen. Hieraus resultiert
eine besonders steife Verbindung, die für höchste Ansprüche prädestiniert ist.
[0017] Bei einer alternativen Bauform enthält die Verbindungseinrichtung mehrere voneinander
unabhängige Verbindungskörper, die in dem Zwischenraum mit axialem Abstand zueinander
platziert sind und jeweils eine starre Verbindung zwischen den beiden Längsholmen
bewirken. Auf diese Weise ist weiterhin eine äußerst stabile Verbindung zwischen den
beiden Längsholmen gewährleistet, wobei sich gleichzeitig eine nicht unbeträchtliche
Gewichtseinsparung ergibt.
[0018] Mindestens einer der Verbindungskörper kann in seiner Längsrichtung von mindestens
einem zu seinen beiden Stirnflächen ausmündenden Hohlraum durchsetzt sein. Dieser
Hohlraum kann allein zur Gewichtseinsparung dienen, doch kann er auch eine Zusatzfunktion
erfüllen, beispielsweise zur Führung eines Fluides oder zur Aufnahme von elektrischen
und/oder fluidischen Leitungsmitteln.
[0019] Auch unabhängig von mindestens einem Hohlraum kann der mindestens eine Verbindungskörper
mit Mitteln ausgestattet sein, die eine Anbringung von zusätzlich zu den Längsholmen
vorhandenen Zusatzbauteilen ermöglichen, beispielsweise Halterungen für elektrische
und/oder fluidische Leitungen, für Sensoren, für Positionserfassungsmittel, für Steuerelemente,
wie Ventile oder dergleichen, und/oder für eine für den Betrieb der Linearantriebseinrichtung
verwendete elektronische Steuereinrichtung.
[0020] Jedem Verbindungskörper sind zweckmäßigerweise zwei Klemmvorrichtungen zugeordnet,
über die die Klemmbefestigung am benachbarten Längsholm möglich ist. Es ist von Vorteil,
wenn der Verbindungskörper die Klemmvorrichtungen trägt, sodass diese nicht gesondert
gehandhabt werden müssen.
[0021] Zweckmäßigerweise tragen die Längsholme an den einander zugewandten Außenflächen
je mindestens eine über ein hinterschnittenes Querschnittsprofil verfügende Klemmleiste,
mit der die Klemmvorrichtungen zusammenwirken können. Jede Klemmvorrichtung kann insbesondere
zwei relativ zueinander verstellbare Halteklauen aufweisen, die an der Klemmleiste
klemmend angreifen können.
[0022] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert.
In dieser zeigen:
- Figur 1
- eine bevorzugte erste Bauform der erfindungsgemäßen Linearantriebseinrichtung, die
mit einem einzigen Verbindungskörper ausgestattet ist, in einer perspektivischen Darstellung,
- Figur 2
- die Anordnung aus Figur 1 in einer Stirnansicht mit Blickrichtung gemäß Pfeil II,
teilweise aufgebrochen,
- Figur 3
- eine weitere Ausführungsform der Linearantriebseinrichtung, die mit mehreren, beabstandet
zueinander aufeinanderfolgend angeordneten Verbindungskörpern ausgestattet ist, wiederum
in einer perspektivischen Ansicht, und
- Figur 4
- die Anordnung aus Figur 3 in einer teilweise aufgebrochenen Stirnansicht mit Blickrichtung
gemäß Pfeil IV.
[0023] Die gesamthaft mit Bezugsziffer 1 bezeichnete Linearführungseinrichtung enthält im
Wesentlichen eine Führungsstruktur 2 und einen diesbezüglich unter Ausführung einer
Arbeitsbewegung 3 längs einer Hauptachse 4 linear verschiebbaren Hubschlitten 5. Die
Arbeitsbewegung 3 wird im Falle des Ausführungsbeispiels der Figuren 1 und 2 gemeinsam
von zwei kolbenstangenlosen Linearantrieben 6 hervorgerufen, im Falle des Ausführungsbeispiels
der Figuren 3 und 4 von nur einem einzigen kolbenstangenlosen Linearantrieb 6. Jeder
Linearantrieb 6 ist Bestandteil der Führungsstruktur 2.
[0024] Die Führungsstruktur 2 enthält zwei mit paralleler Ausrichtung mit Abstand längsseits
nebeneinander angeordnete Längsholme 7, die parallel zu der Hauptachse 4 ausgerichtet
sind. Sie haben untereinander die gleiche Länge.
[0025] Die beiden Längsholme 7 erstrecken sich in einer in Figuren 2 und 4 angedeuteten
Hauptebene 8, die von der Hauptachse 4 und einer dazu rechtwinkeligen Querachse 12
der Führungsstruktur 2 aufgespannt ist.
[0026] Die beiden Längsholme 7 definieren zwischen sich, aufgrund ihrer gegenseitigen Beabstandung,
einen Zwischenraum 13. In diesem befindet sich eine Verbindungseinrichtung 14, die
die beiden Längsholme 7 unter Überbrückung des Zwischenraumes 13 fest miteinander
verbindet, sodass sich eine starre, selbsttragende Baugruppe ergibt.
[0027] Durch die Unterbringung der Verbindungseinrichtung 14 in dem Zwischenraum 13 wird
unter anderem erreicht, dass sich die Verbindungseinrichtung 14 nicht oder nur unwesentlich
auf die Bauhöhe der Führungsstruktur 2 auswirkt, die in Richtung einer zu der Hauptebene
8 rechtwinkeligen Hochachse 11 gemessen wird.
[0028] Jeder Längsholm 7 trägt eine parallel zu der Hauptachse 4 verlaufende Führungsschiene
15. Diese hat zweckmäßigerweise ein hinterschnittenes Querschnittsprofil. Bevorzugt
ist sie schwalbenschwanzförmig profiliert, wie dies in Figur 2 exemplarisch zum Ausdruck
kommt.
[0029] Die Führungsschienen 15 befinden sich an in die gleiche Richtung von der Hauptebene
8 wegweisenden Längsseiten der Längsholme 7, die im Folgenden der besseren Unterscheidung
wegen als Führungsseiten 16 bezeichnet seien. Die beiden Führungsschienen 15 verlaufen
bei beiden Ausführungsbeispielen in einer gemeinsamen, zu der Hauptebene 8 parallelen
Führungsebene 17.
[0030] Die Führungsschienen 15 sind fest am jeweils zugeordneten Längsholm 7 angebracht,
wobei es sich um bezüglich der Längsholme 7 separate oder auch einstückige Komponenten
handeln kann.
[0031] Der Hubschlitten 5 übergreift die Führungsstruktur 2 im Bereich der beiden Führungsschienen
15. Dabei überbrückt er den Zwischenraum 13. Bevorzugt enthält er zwei an jeweils
einer der Führungsschienen 15 in Richtung der Hauptachse 4 linear verschiebbar gelagerte
Laufwagen 18, die an den Endabschnitten einer den Zwischenraum 13 überbrückenden Tragplatte
22 befestigt sind, wobei die Tragplatte 22 mit beliebigen Befestigungsmitteln 23,
beispielsweise Gewindebohrungen oder Durchgangsbohrungen, ausgestattet ist, über die
an der Tragplatte 22 eine vom Hubschlitten 5 zu transportierende Last fixierbar ist.
[0032] Die Laufwagen 18 können durch Gleitführungsmittel und/oder durch Wälzführungsmittel
an den Führungsschienen 15 gelagert sein.
[0033] Bei einer nicht dargestellten Ausführungsform bilden die Tragplatte 22 und die Laufwagen
18 eine einstückige Baueinheit.
[0034] Da der Hubschlitten 5 gleichzeitig an zwei zueinander beabstandeten Führungsschienen
15 quer zu der Arbeitsbewegung 3 abgestützt ist, eignet er sich für den Transport
auch schwerer Lasten. Selbstverständlich können mit der Linearantriebseinrichtung
1 bei Bedarf auch Lasten mit geringem Gewicht transportiert und/oder positioniert
werden.
[0035] Die beiden Längsholme 7 sind eigenständige, separate Komponenten, die nur durch die
Verbindungseinrichtung 14 in der gewünschten Zuordnung gehalten sind. Sie können daher
einzeln und unabhängig voneinander gefertigt werden, was insbesondere auch die Realisierung
großer Abmessungen begünstigt.
[0036] Ein weiteres charakteristisches Merkmal der Linearantriebseinrichtung 1 besteht darin,
dass der mindestens eine kolbenstangenlose Linearantrieb 6 keine zusätzlich zu den
Längsholmen 7 vorhandene Komponente ist, sondern in Baueinheit mit einem Längsholm
7 ausgeführt ist. Mit anderen Worten werden ein oder beide Längsholme 7 unmittelbar
von einem kolbenstangenlosen Linearantrieb 6 gebildet. Somit kann das von den Komponenten
der Linearantriebseinrichtung 1 eingenommene Bauvolumen gering gehalten werden. Insbesondere
wird der Zwischenraum 13 nicht zur Aufnahme eines Linearantriebes benötigt und steht
zur Aufnahme einer eine hohe Steifigkeit aufweisenden Verbindungseinrichtung 14 zur
Verfügung.
[0037] Bei jedem Längsholm 7 ist der die zugeordnete Führungsschiene 15 tragende Längenabschnitt
zweckmäßigerweise von einem Rohrkörper 24 gebildet, dessen Länge insbesondere der
Länge der vom Hubschlitten 5 durchfahrbaren Hubstrecke entspricht. An die beiden Stirnseiten
eines jeweiligen Rohrkörpers 24 angesetzte Abschlussdeckel 25, 26 bilden den stirnseitigen
Abschluss jedes Längsholmes 7.
[0038] In den Fällen, in denen der Längsholm 7 von einem kolbenstangenlosen Linearantrieb
6 gebildet ist, fungiert der Rohrkörper 24 als rohrförmiges Gehäuseteil 27, dessen
Innenraum einen Aufnahmeraum 28 für ein Abtriebsglied 29 des betreffenden Linearantriebes
6 bildet.
[0039] Bevorzugt sind die kolbenstangenlosen Linearantriebe 6 in durch Fluidkraft betätigbarer
Bauart konzipiert, wobei sie insbesondere mit Druckluft betrieben werden. Hier ist
dann das Abtriebsglied 29 als längs des Aufnahmeraumes 28 verschiebbarer Kolben ausgebildet,
der den Aufnahmeraum 28 unter Abdichtung axial in zwei Beaufschlagungskammern unterteilt,
die über Steuerkanäle 32 in aufeinander abgestimmter Weise so mit einem Druckmedium
beaufschlagbar sind, dass das Abtriebsglied 29 zu der Arbeitsbewegung 3 angetrieben
wird.
[0040] Die antriebsmäßige Kopplung jedes Abtriebsgliedes 29 mit dem Hubschlitten 5 erfolgt
über ein Mitnehmerglied 33, das einen die Wandung des Gehäuseteils 27 radial durchsetzenden
Längsschlitz 34 durchgreift, der sich über die Länge des Gehäuseteils 27 erstreckt.
Zur Abdichtung der beiden diesseits und jenseits des kolbenartigen Abtriebsgliedes
29 angeordneten Beaufschlagungskammern ist ein nicht weiter abgebildetes Dichtband
vorgesehen, das von innen her an den Flanken des Längsschlitzes 34 dichtend anliegt,
wobei es im Bereich des Abtriebsgliedes 29 von dem Längsschlitz nach innen abhebbar
ist, um den Durchgriff des Mitnehmergliedes 33 zu gestatten. Dieser Aufbau entspricht
demjenigen eines sogenannten, als solches bekannten Schlitzzylinders, sodass auf weitere
detaillierte Erläuterungen verzichtet werden kann.
[0041] Jedenfalls greift jedes Mitnehmerglied 33 einerseits am Abtriebsglied 29 und andererseits
an dem Hubschlitten 5 an, Letzteres insbesondere durch antriebsmäßige Kopplung mit
dem zugeordneten Laufwagen 18. Der Hubschlitten 5 macht die Bewegung des oder der
antriebsmäßig angekoppelten Abtriebsglieder 29 synchron mit.
[0042] Anstelle einer mechanischen Kopplung zwischen Abtriebsglied 29 und Hubschlitten 5
könnte auch eine berührungslose magnetische Kopplung vorliegen. In diesem Fall könnte
auf einen Längsschlitz 34 in dem Gehäuseteil 27 verzichtet werden.
[0043] In nicht weiter abgebildeter Weise könnte mindestens ein kolbenstangenloser Linearantrieb
6 auch als elektrischer Linearantrieb ausgebildet sein. Hierbei kann das Abtriebsglied
29 von einer Gewindebohrung durchsetzt sein, mit der es auf einer elektrisch zu einer
Rotationsbewegung antreibbaren Gewindespindel sitzt, deren Rotationsbewegung in eine
Linearbewegung des Abtriebsgliedes 29 umgewandelt wird, welche wiederum über ein Mitnehmerglied
33 oder auch durch magnetische Kopplung auf den Hubschlitten 5 übertragbar ist.
[0044] Es besteht auch die Möglichkeit, innerhalb ein und derselben Linearantriebseinrichtung
1 einen mit Fluidkraft und einen elektrisch betriebenen Linearantrieb 6 zu kombinieren.
[0045] Bei dem Rohrkörper 24 handelt es sich insbesondere um ein profiliertes Strangpressteil,
das, beispielsweise aus Aluminiummaterial, sehr kostengünstig gefertigt werden kann.
[0046] Ist nur ein Linearantrieb 6 vorhanden - vgl. Figuren 3 und 4 -, kann als Rohrkörper
24 für den antriebslosen Längsholm 7 gleichwohl ein Gehäuseteil 27 verwendet werden,
wie es normalerweise für den Aufbau eines Linearantriebes 6 zum Einsatz kommt. Dies
ermöglicht die kostengünstige Verwendung von Gleichteilen. Man wird dann lediglich
das Abtriebsglied 29 und zweckmäßigerweise auch das zugeordnete Mitnehmerglied 33
und/oder das Dichtband zur Kosteneinsparung weglassen.
[0047] Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, die antriebsmäßige Kopplung zwischen dem jeweiligen
Abtriebsglied 29 und dem zugeordneten Laufwagen 18 auf derjenigen Längsseite der Führungsschiene
15 des zugeordneten Linearantriebes 6 vorzunehmen, die der Führungsschiene 15 des
anderen Längsholmes entgegengesetzt ist. Sind wie im Falle der Figuren 1 und 2 zwei
Linearantriebe 6 vorhanden, sind somit die beiden Führungsschienen 15 an ihren voneinander
wegweisenden Längsseiten von den betreffenden Koppelstellen flankiert.
[0048] Um dies zu realisieren, ist der jeweilige Längsschlitz 34 so angeordnet, dass das
ihn passierende Mitnehmerglied 33 an der dem Zwischenraum 13 abgewandten Längsseite
an der zugeordneten Führungsschiene 15 vorbeigreift. In diesem Zusammenhang ist es
zweckmäßig, wenn der Längsschlitz 34 so angeordnet ist, dass seine Schlitzebene 35
bezüglich der Hauptebene 8 einen schrägen Verlauf hat. Die beiden Schlitzebenen 35
können insbesondere unter Bildung einer V-förmigen Konfiguration angeordnet sein,
wie dies in Figur 2 bei 36 illustriert ist.
[0049] Es ist von besonderem Vorteil, wenn die Längsschlitze 34 im Gehäuseteil 27 oder Rohrkörper
24 in dem Übergangsbereich zwischen der Führungsseite 16 und der von dem Zwischenraum
13 abgewandten Außenseite 37 ausgebildet sind. Dadurch bleibt besagte Außenseite 37
im Wesentlichen unbelegt und kann für beliebige Befestigungsmaßnahmen genutzt werden,
beispielsweise zur Befestigung der Führungsstruktur 2 an einer externen Tragstruktur
oder auch zum Anbringen von Zusatzteilen.
[0050] Den Verbindungseinrichtungen 14 beider Ausführungsbeispiele ist gemeinsam, dass sie
jeweils mindestens einen in dem Zwischenraum 13 angeordneten und dabei diesen Zwischenraum
13 überbrückenden Verbindungskörper 38 aufweisen, der jeweils an beiden Längsholmen
7 so befestigt ist, dass durch diese Komponenten eine starre Baugruppe definiert wird.
Die beiden Ausführungsbeispiele unterscheiden sich jedoch in der Anzahl der verwendeten
Verbindungskörper 38.
[0051] Bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2 ist ein einziger Verbindungskörper
38 vorhanden, der eine leistenförmige Längsgestalt aufweist und der über eine ausreichend
große Baulänge verfügt, um die erforderliche Verbindungssteifigkeit zu gewährleisten.
Zweckmäßigerweise erstreckt er sich in Achsrichtung der Hauptachse 4 zwischen den
beiden Endbereichen der Längsholme 7, wobei seine Baulänge exemplarisch der Baulänge
des Rohrkörpers 24 entspricht. Er kann folglich stirnseitig von den an die Rohrkörper
24 eventuell angesetzten Abschlussdeckeln 25, 26 überragt werden.
[0052] Bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 3 und 4 sind mehrere, kürzere Verbindungskörper
38 vorhanden, die mit Abstand zueinander in Achsrichtung der Hauptachse 4 aufeinanderfolgend
angeordnet sind, sodass der Zwischenraum 13 an mehreren zueinander beabstandeten Stellen
von je einem Verbindungskörper 38 überbrückt wird.
[0053] Die mehreren Verbindungskörper 38 sind untereinander zweckmä-ßigerweise identisch
gestaltet. Ihre Anzahl orientiert sich vor allem an der gewünschten Baulänge der Führungsstruktur
2. Es liegt hier ein modularer Aufbau vor, der es ermöglicht, die Verbindungskörper
38 hinsichtlich Anzahl und Position variabel einzusetzen. Verglichen mit der Bauform
der Figuren 1 und 2 ist hier vorteilhaft, dass die Verbindungskörper 38 nicht auf
eine bestimmte Länge zugeschnitten werden müssen, sondern man auf eine standardisierte,
kürzere Baulänge zurückgreift und dann lediglich die Anzahl der Verbindungskörper
38 variiert.
[0054] Als besonders zweckmäßig hat es sich erwiesen, den beiden Endbereichen des Längsholmpaares
je einen äußeren Verbindungskörper 38 zuzuordnen und zusätzlich einen einzigen weiteren
Verbindungskörper 38 vorzusehen, der, insbesondere mittig, zwischen den äußeren Verbindungskörpern
38 platziert wird.
[0055] Es ist von Vorteil, wenn jeder Verbindungskörper 38 in seiner Längsrichtung von mindestens
einem, zu seinen beiden Stirnflächen ausmündenden Hohlraum 42 durchsetzt ist. Durch
entsprechende Querschnittsgestaltung der Hohlräume 42 kann eine verstrebte Querschnittsstruktur
erzielt werden, die bei geringem Gewicht über eine hohe Steifigkeit verfügt. Insofern
hat sich die aus der Zeichnung ersichtliche Querschnittsprofilierung als besonders
zweckmäßig erwiesen.
[0056] Mindestens ein Hohlraum 42 kann auch verwendet werden, um mindestens eine fluidische
und/oder elektrische Leitung hindurchzuführen, die für den Betrieb der Linearführungseinrichtung
1 benötigt wird. Insbesondere wenn ein praktisch über die gesamte Länge der Führungsstruktur
2 einstückig durchgehender Verbindungskörper 38 vorhanden ist, kann mindestens ein
Hohlraum 42 auch unmittelbar zur Fluidführung verwendet werden.
[0057] Zweckmäßigerweise ist die Verbindungseinrichtung 14 ausgebildet, um auf lösbare Weise
eine rein klemmende Befestigung des Verbindungskörpers 38 am jeweils zugeordneten
Längsholm 7 zu ermöglichen.
[0058] In diesem Zusammenhang kann jeder Längsholm 7 an der dem anderen Längsholm 7 und
mithin dem Zwischenraum 13 zugewandten Außenfläche eine mit einem hinterschnittenen
Querschnittsprofil ausgestattete Klemmleiste 43 aufweisen. Die Klemmleiste 43 erstreckt
sich ununterbrochen über die gesamte Länge des Rohrkörpers 24, mit dem sie einstückig
ausgebildet sein kann. Exemplarisch ist sie schwalbenschwanzförmig profiliert. Der
Verbindungskörper 38 ist über je eine Klemmvorrichtung 44 an die Klemmleiste 43 angeklemmt.
Je eine solche Klemmvorrichtung 44 befindet sich im Bereich der beiden je einem Längsholm
7 zugewandten Außenseiten jedes Verbindungskörpers 38. Von Vorteil ist hierbei, wenn
die Klemmvorrichtungen 44 vom zugeordneten Verbindungskörper 38 getragen sind, sodass
sie bei der Installation des Verbindungskörpers 38 automatisch an der gewünschten
Stelle platziert werden, was die Handhabung stark vereinfacht.
[0059] Zweckmäßigerweise enthält jede Klemmvorrichtung 44 zwei in Richtung der Hochachse
11 zueinander beabstandete Halteklauen 45, 46, die in der Achsrichtung der Hochachse
11 relativ zueinander verstellbar sind. Sie nehmen eine die Klemmleiste 43 an entgegengesetzten
Längsseiten hintergreifende Klemmposition ein und können durch Verändern ihrer Relativposition
mit der Klemmleiste 43 verspannt werden. Gleichzeitig stützt sich der Verbindungskörper
38 hierbei großflächig am zugeordneten Längsholm 7 ab, insbesondere an der ihm zugewandten
ebenen Außenfläche 47 der Klemmleiste 43.
[0060] Um die Relativlage der beiden Halteklauen 45, 46 bequem und mit ausreichend hoher
Stellkraft justieren zu können, enthält jede Klemmvorrichtung 44 zweckmäßigerweise
ein manuell, gegebenenfalls unter Verwendung eines Werkzeugs, betätigbares Stellglied
48. Dieses ist insbesondere als im Verbindungskörper 38 gelagerte Stellschraube ausgebildet.
[0061] Vorzugsweise enthält jede Klemmvorrichtung 44 eine fest und vorzugsweise einstückig
an dem Verbindungskörper 38 angeordnete feststehende Halteklaue 45, der in Richtung
der Hochachse 11 eine relativ zum Verbindungskörper 38 bewegliche Halteklaue 46 gegenüberliegt,
die mit dem Stellglied 48 zusammenwirkt. Beim Zusammenbau der Führungsstruktur 2 kann
somit der Verbindungskörper 38 mit seinen beiden feststehenden Halteklauen 45 in die
Klemmleiste 43 eingehängt werden, um anschließend durch Betätigung des Stellgliedes
48 die bewegliche Halteklaue 46 zu betätigen und zu fixieren.
[0062] Bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2 ist die Klemmbewegung der beweglichen
Halteklaue 46 eine Linearbewegung, in Achsrichtung der Hochachse 11. Bei dem Ausführungsbeispiel
der Figuren 3 und 4 ist die Klemmbewegung der beweglichen Halteklaue 46 eine Schwenkbewegung.
Hier wirkt das Stellglied 48 auf einen Übertragungshebel 52, der die Schwenkbewegung
der beweglichen Halteklaue 46 verursacht.
[0063] Jede Klemmvorrichtung 44 kann über nur ein Paar einander zugeordneter Halteklauen
45, 46 verfügen, oder auch über mehrere in Richtung der Hauptachse 4 aufeinanderfolgend
angeordnete Halteklauenpaare.
[0064] Solange die Klemmvorichtung 44 noch nicht festgezogen ist, kann der Verbindungskörper
38 längs des zugeordneten Längsholmes 7 verschoben und an der gewünschten Stelle positioniert
werden.
[0065] Aus Figuren 2 und 4 wird deutlich, dass der mindestens eine Verbindungskörper 38
in seiner Gesamtheit innerhalb des Zwischenraumes 13 angeordnet sein kann. Er ist
insbesondere so platziert, dass er mit den den Führungsseiten 16 entgegengesetzten
Außenflächen der Längsholme 7 bündig abschließt. Zum Hubschlitten 5 hin ist in der
Achsrichtung der Hochachse 11 hingegen zweckmäßigerweise ein gewisser Abstand 53 eingehalten.
[0066] An den dem Hubschlitten 5 entgegengesetzten, in Figuren 2 und 4 nach unten weisenden
Außenflächen der Längsholme 7 können bei Bedarf noch Montageplatten 54 angebracht
sein, die als Schnittstellenelemente und/oder als Adapter zur Anbringung der Führungsstruktur
2 an einer Tragstruktur, beispielsweise ein Maschinengestell, verwendbar sind.
[0067] Es sei noch nachzutragen, dass die Längsholme 7 anstelle einer Klemmleiste 43 auch
mindestens einen anderen, für den Angriff der Halteklauen 45, 46 geeigneten Klemmabschnitt
aufweisen könne. Beispielsweise kann ein Klemmabschnitt von der Nutflanke einer hinterschnittenen
Längsnut gebildet sein, die in den Außenumfang des Rohrkörpers 24 eingebracht ist.
1. Linearantriebseinrichtung mit Schwerlastführungsmitteln, mit einer Führungsstruktur
(2), die zwei unter Parallelausrichtung mit Abstand nebeneinander angeordnete Längsholme
(7) aufweist, die durch eine den zwischen ihnen vorhandenen Querabstand überbrückende
Verbindungseinrichtung (14) zu einer starren Baugruppe zusammengefasst sind und die
jeweils eine längsverlaufende Führungsschiene (15) tragen, mit einem an den beiden
Führungsschienen (15) linear verschiebbar gelagerten Hubschlitten (5) und mit mindestens
einem sich längs der Hubstrecke des Hubschlittens (5) erstreckenden kolbenstangenlosen
Linearantrieb (6), dessen Abtriebsglied (29) mit dem Hubschlitten (5) antriebsmäßig
gekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Längsholme (7) der Führungsstruktur (2) als eigenständige Komponenten
ausgeführt sind, von denen mindestens eine von dem mindestens einen kolbenstangenlosen
Linearantrieb (6) gebildet ist, wobei die Verbindungseinrichtung (14) in dem zwischen
den beiden Längsholmen (7) definierten Zwischenraum (13) angeordnet ist.
2. Linearantriebseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Längsholme (7) von je einem kolbenstangenlosen Linearantrieb (6) gebildet sind,
wobei die Abtriebsglieder (29) beider Linearantriebe (6) mit dem Hubschlitten (5)
antriebsmäßig gekoppelt sind.
3. Linearantriebseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine kolbenstangenlose Linearantrieb (6) vom durch Fluidkraft, insbesondere
mittels Druckluft, betätigbaren Typ ist.
4. Linearantriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine kolbenstangenlose Linearantrieb (6) ein sogenannter Schlitzzylinder
ist.
5. Linearantriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der die Führungsschiene (15) tragende Abschnitt jedes Längsholmes (7) als profiliertes
Strangpressteil ausgebildet ist.
6. Linearantriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Längsholm (7) einen die zugeordnete Führungsschiene (15) tragenden Rohrkörper
(24) aufweist.
7. Linearantriebseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohrkörper (24) des als Linearantrieb (6) ausgebildeten Längsholmes (7) ein Gehäuseteil
(27) bildet, in dem das Abtriebsglied (29) des Linearantriebes (6) linear bewegbar
aufgenommen ist.
8. Linearantriebseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseteil (27) einen Längsschlitz (34) aufweist, durch den ein zur Kopplung
des Abtriebsgliedes (29) mit dem Hubschlitten (5) dienendes Mitnehmerglied (33) hindurchragt.
9. Linearantriebseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Falle der Ausgestaltung beider Längsholme (7) als Linearantriebe (6) die Längsschlitze
(34) der Gehäuseteile (27) so angeordnet sind, dass ihre Schlitzebenen (35) in einer
V-förmigen Konstellation verlaufen.
10. Linearantriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Längsholme (7) in einer gemeinsamen, den Zwischenraum (13) durchquerenden
Hauptebene (8) verlaufen, wobei die beiden Führungsschienen (15) an in die gleiche
Richtung und von der Hauptebene (8) wegweisenden Längsseiten der Längsholme (7) angeordnet
sind.
11. Linearantriebseinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die antriebsmäßige Kopplung zwischen dem Abtriebsglied (29) des mindestens einen
Linearantriebes (6) und dem Hubschlitten (5) auf der dem Zwischenraum (13) abgewandten
äußeren Längsseite der zugeordneten Führungsschiene (15) vorgenommen ist.
12. Linearantriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubschlitten (5) zwei durch eine Tragplatte (22) starr miteinander verbundene
Laufwagen (18) besitzt, die an je einer der Führungsschienen (15) verschiebbar gelagert
sind.
13. Linearantriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung (14) mindestens einen in dem Zwischenraum (13) zwischen
den beiden Linearantrieben (6) angeordneten und dabei diesen Zwischenraum (13) überbrückenden
Verbindungskörper (38) aufweist, der eine bezüglich der beiden Längsholme (7) gesonderte
Komponente ist und der an den beiden Längsholmen (7) derart befestigt ist, dass er
gemeinsam mit diesen eine starre Baugruppe bildet.
14. Linearantriebseinrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Verbindungskörper (38) an beiden Längsholmen (7) lösbar befestigt
ist.
15. Linearantriebseinrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungskörper (38) ausschließlich klemmend am jeweiligen Längsholm (7) befestigt
ist.
16. Linearantriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Verbindungskörper (38) in seiner Gesamtheit innerhalb des zwischen
den beiden Längsholmen (7) befindlichen Zwischenraumes (13) angeordnet ist.
17. Linearantriebseinrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Verbindungskörper (38) an der dem Hubschlitten (5) entgegengesetzten
Seite der Längsholme (7) mit deren Außenflächen im Wesentlichen bündig abschließt,
während zum Hubschlitten (5) hin ein Abstand zwischen dem mindestens einen Verbindungskörper
(38) und den dem Hubschlitten (5) zugewandten Außenflächen (16) der Längsholme (7)
vorliegt.
18. Linearantriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung (14) über einen einzigen, sich zweckmäßigerweise vom einen
zum anderen Endbereich der Längsholme (7) erstreckenden Verbindungskörper (38) verfügt.
19. Linearantriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung (14) über mehrere, längs der Längsholme (7) mit Abstand
zueinander angeordnete und unabhängig voneinander an den Längsholmen (7) fixierte
Verbindungskörper (38) verfügt.
20. Linearantriebseinrichtung nach Anspruch 19, gekennzeichnet durch zwei den beiden Endbereichen der Längsholme (7) zugeordnete äußere Verbindungskörper
(38) und einen, insbesondere mittig, dazwischen angeordneten weiteren Verbindungskörper
(38).
21. Linearantriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Verbindungskörper (38) in seiner Längsrichtung von mindestens
einem, zu seinen beiden Stirnflächen ausmündenden Hohlraum (42) durchsetzt ist.
22. Linearantriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass den beiden je einem Längsholm (7) zugewandten Längsseiten des mindestens einen Verbindungskörpers
(38) eine Klemmvorrichtung (44) zugeordnet ist, über die der Verbindungskörper (38)
am zugeordneten Längsholm (7) klemmend fixiert ist.
23. Linearantriebseinrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtungen (44) von dem mindestens einen Verbindungskörper (38) getragen
sind.
24. Linearantriebseinrichtung nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Längsholm (7) an der dem anderen Längsholm (7) zugewandten Außenfläche mindestens
eine ein hinterschnittenes Querschnittsprofil aufweisende Klemmleiste (43) aufweist,
die von der zugeordneten Klemmvorrichtung (44) klemmend umgreifbar ist.
25. Linearantriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass jede Klemmvorrichtung (44) zwei relativ zueinander verstellbare Halteklauen (45,
46) aufweist, die an einem insbesondere von einer ein hinterschnittenes Querschnittsprofil
aufweisenden Klemmleiste (43) gebildeten Klemmabschnitt des zugeordneten Längsholmes
(7) klemmend angreifen.
26. Linearantriebseinrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass jede Klemmvorrichtung (44) eine fest und insbesondere einstückig an dem Verbindungskörper
(38) angeordnete feststehende Halteklaue (45) und eine diesbezüglich mittels eines
insbesondere von einer Stellschraube gebildeten Stellgliedes (48) bewegliche Halteklaue
(46) aufweist.
1. Linear drive device with heavy-load guidance means, with a guide structure (2) having
two longitudinal stays (7) arranged parallel to and with clearance from one another
and combined by means of a connecting device (14) bridging the lateral distance between
them to form a rigid assembly, and each having a longitudinal guide rail (15) with
a stroke carriage (5) capable of linear sliding movement mounted on the two guide
rails (15), and with at least one rodless linear drive (6) extending along the movement
path of the stroke carriage (5), the output member (29) of which is coupled to the
stroke carriage (5) for drive purposes, characterised in that the two longitudinal stays (7) of the guide structure (2) are designed as independent
components, at least one of which is formed by the one or more rodless linear drives
(6), wherein the connecting device (14) is located in the space (13) between the two
longitudinal stays (7).
2. Linear drive device according to claim 1, characterised in that each of the two longitudinal stays (7) is formed by a rodless linear drive (6), wherein
the output members (29) of both linear drives (6) are coupled to the stroke carriage
(5) for drive purposes.
3. Linear drive device according to claim 1 or 2, characterised in that the rodless linear drive or drives (6) is/are of the type operable by fluid power,
in particular by means of compressed air.
4. Linear drive device according to any of claims 1 to 3, characterised in that the rodless linear drive or drives (6) is/are a so-called slotted cylinder.
5. Linear drive device according to any of claims 1 to 4, characterised in that the section of each longitudinal stay (7) carrying the guide rail (15) is in the
form of a profiled extruded part.
6. Linear drive device according to any of claims 1 to 5, characterised in that each longitudinal stay (7) has a tubular body (24) carrying the assigned guide rail
(15).
7. Linear drive device according to claim 6, characterised in that the tubular body (24) of the longitudinal stay (7) in the form of a linear drive
(6) forms a housing section (27) in which the output member (29) of the linear drive
(6) is accommodated with the facility for linear movement.
8. Linear drive device according to claim 7, characterised in that the housing section (27) has a longitudinal slot (34) through which extends a driving
member (33) serving to couple the output member (29) to the stroke carriage (5).
9. Linear drive device according to claim 8 characterised in that, in the case where both longitudinal stays (7) are in the form of linear drives (6),
the longitudinal slots (34) of the housing sections (27) are so arranged that their
slot planes (35) run in a V-shaped formation.
10. Linear drive device according to any of claims 1 to 9, characterised in that the two longitudinal stays (7) run in a common main plane (8) passing through the
space (13), wherein the two guide rails (15) are arranged on longitudinal sides of
the longitudinal stays (7) pointing in the same direction and away from the main plane
(8).
11. Linear drive device according to claim 10, characterised in that the coupling for drive purposes between the output member (29) of the linear drive
or drives (6) and the stroke carriage (5) is effected on the outer long side of the
assigned guide rail (15) which faces away from the space (13).
12. Linear drive device according to any of claims 1 to 11, characterised in that the stroke carriage (5) has two trolleys (18) joined rigidly together by a support
plate (22), and each mounted slidably on one of the guide rails (15).
13. Linear drive device according to any of claims 1 to 12, characterised in that the connecting device (14) has at least one connecting body (38), located in and
at the same time bridging the space (13) between the two linear drives (6), which
is a separate component from the two longitudinal stays (7) and is so fixed to the
two longitudinal stays (7) that, together with them, it forms a rigid assembly.
14. Linear drive device according to claim 13, characterised in that the connecting body or bodies (38) is or are fastened releasably to both longitudinal
stays (7).
15. Linear drive device according to claim 13 or 14, characterised in that the connecting body (38) is fastened solely by clamping to each longitudinal stay
(7).
16. Linear drive device according to any of claims 13 to 15, characterised in that the connecting body or bodies (38) is or are arranged in its or their totality within
the space (13) between the two longitudinal stays (7).
17. Linear drive device according to claim 16, characterised in that the connecting body or bodies (38) terminate(s) on the side of the longitudinal stays
(7) opposite the stroke carriage (5) and substantially flush with their outer surfaces,
while towards the stroke carriage (5) there is a clearance between the connecting
body or bodies (38) and the outer surfaces (16) of the longitudinal stays (7) facing
the stroke carriage (5).
18. Linear drive device according to any of claims 13 to 17, characterised in that the connecting device (14) has a single connecting body (38) which expediently extends
from one end section to the other end section of the longitudinal stays (7).
19. Linear drive device according to any of claims 13 to 17, characterised in that the connecting device (14) has several connecting bodies (38), spaced apart along
the length of the longitudinal stays (7) and fixed to the longitudinal stays (7) independently
of one another.
20. Linear drive device according to claim 19, characterised by two outer connecting bodies (38) assigned to the two end sections of the longitudinal
stays (7) and one further connecting body (38) arranged in between, in particular
centrally.
21. Linear drive device according to any of claims 13 to 20, characterised in that at least one hollow space (42) passes axially through the connecting body or bodies
(38), opening out at its or their two end faces.
22. Linear drive device according to any of claims 13 to 21, characterised in that the two side walls of the connecting body or bodies (38) facing each longitudinal
stay (7) are assigned a clamping fixture (44), via which the connecting body (38)
is clamped to the assigned longitudinal stay (7).
23. Linear drive device according to claim 22, characterised in that the clamping fixtures (44) are carried by the connecting body or bodies (38),
24. Linear drive device according to claim 22 or 23, characterised in that each longitudinal stay (7) has on the outer surface facing the other longitudinal
stay (7) at least one clamping rail (43) with an undercut cross-sectional profile,
which may be encompassed in clamping by the assigned clamping fixture (44).
25. Linear drive device according to any of claims 22 to 24, characterised in that each clamping fixture (44) has two holding claws (45, 46), adjustable relative to
one another, which act for clamping purposes on a clamping section of the assigned
longitudinal stay (7) formed by a clamping rail (43) with an undercut cross-sectional
profile.
26. Linear drive device according to claim 25, characterised in that each clamping fixture (44) has a stationary holding claw (45) fixed to and in particular
integral with the connecting body (38), and a holding claw (46) which is movable relative
to the former, in particular by means of a control element (48) formed by a setting
screw.
1. Dispositif d'entraînement linéaire doté de moyens de guidage pour charges lourdes,
avec une structure de guidage (2) qui présente deux longerons (7) disposés parallèlement
à distance l'un de l'autre, qui sont réunis en un sous-ensemble rigide par un dispositif
de jonction (14) couvrant la distance transversale présente entre eux et qui portent
chacun un rail de guidage (15) d'extension longitudinale, avec un chariot mobile (5)
monté mobile linéairement sur les deux rails de guidage (15) et avec au moins un entraînement
linéaire (6) sans tige de piston s'étendant le long de la course de déplacement du
chariot mobile (5), dont l'organe de sortie (29) est couplé en entraînement avec le
chariot mobile (5), caractérisé en ce que les deux longerons (7) de la structure de guidage (2) sont conformés en composants
autonomes dont au moins l'un est formé par l'entraînement linéaire (6) sans tige de
piston au nombre d'au moins un, le dispositif de jonction (14) étant placé dans l'intervalle
(13) défini entre les deux longerons (7).
2. Dispositif d'entraînement linéaire selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deux longerons (7) sont formés chacun par un entraînement linéaire (6) sans tige
de piston, les organes de sortie (29) des deux entraînements linéaires (6) étant couplés
en entraînement au chariot mobile (5).
3. Dispositif d'entraînement linéaire selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'entraînement linéaire (6) sans tige de piston au nombre d'au moins un est du type
actionné par la force d'un fluide, en particulier au moyen d'air comprimé.
4. Dispositif d'entraînement linéaire selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'entraînement linéaire (6) sans tige de piston au nombre d'au moins un est ce qu'on
appelle un vérin à fente.
5. Dispositif d'entraînement linéaire selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la section de chaque longeron (7) portant le rail de guidage (15) est conformée en
pièce profilée extrudée.
6. Dispositif d'entraînement linéaire selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que chaque longeron (7) présente un corps tubulaire (24) portant le rail de guidage (15)
associé.
7. Dispositif d'entraînement linéaire selon la revendication 6, caractérisé en ce que le corps tubulaire (24) du longeron (7) conformé en entraînement linéaire (6) forme
une partie boîtier (27) dans laquelle l'organe de sortie (29) de l'entraînement linéaire
(6) est reçu de manière mobile linéairement.
8. Dispositif d'entraînement linéaire selon la revendication 7, caractérisé en ce que la partie de boîtier (27) présente une fente longitudinale (34) à travers laquelle
dépasse un organe d'entraînement (33) servant au couplage de l'organe de sortie (29)
avec le chariot mobile (5).
9. Dispositif d'entraînement linéaire selon la revendication 8, caractérisé en ce que, dans le cas de la configuration des deux longerons (7) en entraînements linéaires
(6), les fentes longitudinales (34) des parties boîtier (27) sont disposées de telle
manière que leurs plans de fente (35) s'étendent selon une configuration en V.
10. Dispositif d'entraînement linéaire selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les deux longerons (7) s'étendent dans un plan principal (8) commun traversant l'intervalle
(13), les deux rails de guidage (15) étant placés sur des côtés longitudinaux des
longerons (7) tournés dans la même direction et tournant le dos au plan principal
(8).
11. Dispositif d'entraînement linéaire selon la revendication 10, caractérisé en ce que le couplage d'entraînement entre l'organe de sortie (29) de l'entraînement linéaire
(6) au nombre d'au moins un et le chariot mobile (5) est effectué sur le côté longitudinal
extérieur du rail de guidage associé (15) qui est opposé à l'intervalle (13).
12. Dispositif d'entraînement linéaire selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le chariot mobile (5) possède deux corps mobiles (18) reliés rigidement l'un à l'autre
par une plaque porteuse (22), qui sont montés coulissants chacun sur l'un des rails
de guidage (15).
13. Dispositif d'entraînement linéaire selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que le dispositif de jonction (14) présente au moins un corps de jonction (38) placé
dans l'intervalle (13) entre les deux entraînements linéaires (6) et couvrant ainsi
cet intervalle (13), corps qui est un composant séparé des deux longerons (7) et qui
est fixé de telle manière sur les deux longerons (7) qu'il forme avec eux un sous-ensemble
rigide.
14. Dispositif d'entraînement linéaire selon la revendication 13, caractérisé en ce que le corps de jonction (38) au nombre d'au moins un est fixé de manière amovible aux
deux longerons (7).
15. Dispositif d'entraînement linéaire selon la revendication 13 ou 14, caractérisé en ce que le corps de jonction (38) est fixé exclusivement par coincement sur chaque longeron
(7).
16. Dispositif d'entraînement linéaire selon l'une des revendications 13 à 15, caractérisé en ce que le corps de jonction (38) au nombre d'au moins un est placé dans sa totalité à l'intérieur
de l'intervalle (13) situé entre les deux longerons (7).
17. Dispositif d'entraînement linéaire selon la revendication 16, caractérisé en ce que, du côté des longerons (7) opposé au chariot mobile (5), le corps de jonction (38)
au nombre d'au moins un fait suite aux surfaces extérieures de ceux-ci sensiblement
en affleurement, tandis qu'en direction du chariot mobile (5), une distance existe
entre le corps de jonction (38) au nombre d'au moins un et les surfaces extérieures
(16) des longerons (7) tournées vers le chariot mobile (5).
18. Dispositif d'entraînement linéaire selon l'une des revendications 13 à 17, caractérisé en ce que le dispositif de jonction (14) dispose d'un unique corps de jonction (38) s'étendant,
de manière avantageuse, d'une partie d'extrémité à l'autre des longerons (7).
19. Dispositif d'entraînement linéaire selon l'une des revendications 13 à 17, caractérisé en ce que le dispositif de jonction (14) dispose de plusieurs corps de jonction (38) placés
à distance les uns des autres le long des longerons (7) et fixés indépendamment les
uns des autres sur les longerons (7).
20. Dispositif d'entraînement linéaire selon la revendication 19, caractérisé par deux corps de jonction (38) extérieurs associés aux parties d'extrémité des longerons
(7) et un autre corps de jonction (38) placé entre les précédents, en particulier
au milieu.
21. Dispositif d'entraînement linéaire selon l'une des revendications 13 à 20, caractérisé en ce que le corps de jonction (38) au nombre d'au moins un est traversé dans sa direction
longitudinale par au moins une cavité (42) débouchant dans ses deux surfaces frontales.
22. Dispositif d'entraînement linéaire selon l'une des revendications 13 à 21, caractérisé en ce qu'aux deux côtés longitudinaux du corps de jonction (38) au nombre d'au moins un tournés
chacun vers un longeron (7) est associé un dispositif de blocage (44) par l'intermédiaire
duquel le corps de jonction (38) est fixé par coincement sur le longeron (7) associé.
23. Dispositif d'entraînement linéaire selon la revendication 22, caractérisé en ce que les dispositifs de blocage (44) sont portés par au moins un corps de jonction (38).
24. Dispositif d'entraînement linéaire selon la revendication 22 ou 23, caractérisé en ce que chaque longeron (7) présente sur sa surface extérieure tournée vers l'autre longeron
(7) au moins une barre de blocage (43) présentant un profil transversal à contre-dépouille,
barre qui peut être saisie de manière bloquante par le dispositif de blocage (44)
associé.
25. Dispositif d'entraînement linéaire selon l'une des revendications 22 à 24, caractérisé en ce que chaque dispositif de blocage (44) présente deux griffes de maintien (45, 46) réglables
l'une par rapport à l'autre, qui se mettent en prise de blocage sur une section de
blocage du longeron (7) associé formée en particulier par une barre de blocage (43)
présentant un profil transversal à contre-dépouille.
26. Dispositif d'entraînement linéaire selon la revendication 25, caractérisé en ce que chaque dispositif de blocage (44) présente une griffe de maintien (45) stationnaire
placée fixement et en particulier d'un seul tenant sur le corps de jonction (38),
ainsi qu'une griffe de maintien (46) mobile par rapport à la précédente au moyen d'un
organe de réglage (48) formé en particulier par une vis de réglage.
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In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur
- Der Pneumatic-Katalog 97/98Festo AG & Co [0002]