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(11) |
EP 1 892 461 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.03.2013 Patentblatt 2013/11 |
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Anmeldetag: 25.08.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Scheinwerfer für Fahrzeuge
Headlamp for a vehicle
Projecteur pour un véhicule
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.02.2008 Patentblatt 2008/09 |
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Patentinhaber: Hella KGaA Hueck & Co. |
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59552 Lippstadt (DE) |
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Erfinder: |
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- Peitz, Wolfgang
59581 Warstein (DE)
- Burg, Michael
59557 Lippstadt (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 667 205 DE-U1- 20 210 171 US-A- 1 825 084
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EP-A1- 1 382 900 FR-A1- 2 390 671 US-B1- 6 354 718
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Scheinwerfer für Fahrzeuge nach dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
[0002] Aus dem Dokument der Economic und Social Council der United Nations ECE/TRANS/WP.29/GRE2006/35
vom 21 Juli 2006 (zu finden unter http://www.unece.org/trans/doc/2006/wp29gre/ECE-TRANS-WP29-GRE-2006-35e.doc)
ist eine Glühlampe mit der Bezeichnung H15 für einen Scheinwerfer für Fahrzeuge bekannt.
Die Glühlampe weist einen Tagfahrlichtwendel und eine Fernlichtwendel auf. Der Fernlichtwendel
ist eine Blende zugeordnet, die zur Abschattung eines Reflektorabschnitts eines Reflektors
dient, wobei die Tagfahrlichtwendel zur Ausleuchtung des gesamten Reflektors ausgelegt
ist. Bei bekannten Zweifaden-Glühlampen ist eine Blende unterhalb einer Glühwendel
angeordnet. Würde bei der H15-Glühlampe die Blende wie sonst üblich unterhalb einer
Wendel angeordnet, würden Lichtstrahlen der Fernlichtwendel von der Innenseite der
Blende nach oben reflektiert und dann anschließend am Reflektor nach unten reflektiert.
Dadurch kann eine als störend empfundene fleckige Ausleuchtung im Vorfeld des Fahrzeuges
entstehen.
[0003] Aus der
EP 1 667 205 A2 ist ein Scheinwerfer für Fahrzeuge bekannt, der eine Glühlampe mit einer Fernlichtwendel
und einer Tagfahrlichtwendel aufweist. Unterhalb der Fernlichtwendel ist eine Blende
angeordnet, so dass das Licht zur Erzeugung des Fernlichtes in Richtung einer oberen
Reflexionsfläche eines Reflektors abgestrahlt und dort reflektiert wird.
[0004] Aus der
FR 2 390 671 A1 ist ein Scheinwerfer für Fahrzeuge mit einem schalenförmigen Reflektor und einer
Glühlampe bekannt, wobei die Glühlampe eine Fernlichtwendel und eine Abblendlichtwendel
aufweist. Oberhalb der Fernlichtwendel ist eine Blende angeordnet, so dass das von
der Fernlichtwendel abgestrahlte Lichtbündel ausschließlich auf einen unteren Bereich
des Reflektors trifft. Die Glühlampe ist mittig zu dem Reflektor angeordnet.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Scheinwerfer derart zu gestalten, dass durch
die der Fernlichtwendel zugeordneten Blende keine Lichtstrahlen entstehen, die nach
einer weiteren Reflexion am Reflektor das Vorfeld des Fahrzeugs stören bzw. fleckig
ausleuchten, und dass die Flächenaufteilung zwischen Tagfahrlicht und Fernlicht den
lichttechnischen Erfordernissen der Lichtfunktion besser angepasst wird.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe weist die Erfindung die Merkmale des Patentanspruchs 1
auf.
[0007] Durch die Erfindung sind die an der Innenseite der Blende reflektierten Lichtstrahlen
der Fernlichtwendel nach unten gerichtet und reflektieren danach am Reflektor nach
oben. Nach oben gerichtete Lichtstrahlen sind an der Fahrbahnausleuchtung nicht beteiligt,
und es können somit keine als störend empfundene Lichtflecken im Vorfeld des Fahrzeugs.
Dadurch, dass die Glühlampe um einen Versatz außermittig zu dem Reflektor angeordnet
ist, kann eine verbesserte Anpassung an lichttechnische Erfordernisse der Lichtfunktionen
erzielt werden.
[0008] In den meisten Scheinwerfern sind Zweifaden-Glühlampen mittig im Reflektor platziert,
wobei die Blende unterhalb einer Glühlampenwendel angeordnet ist. Bei dieser bekannten
Anordung würde sich bei der Glühlampe mit einer Fernlichtwendel und Tagfahrlichtwendel
(H15-Glühlampe) ein ungünstiges Verhältnis zwischen der nutzbaren Fläche für Fern-
und Tagfahrlicht ergeben, d.h. für das Fernlicht steht zuwenig Fläche zur Verfügung,
während das Tagfahrlicht mehr Fläche als nötig hat. Bei einem Verschieben der Glühlampe
nach unten, um dem Fernlicht mehr Fläche zur Verfügung zu stellen, ist der Reflektor
am vorderen Rand so geneigt sein, dass das obere Ende weit nach vorne ragt. Die heute
üblichen Abschlussscheibe verlaufen jedoch in entgegengesetzte Richtung geneigt. Eine
solche Anordnung ist nur bei entsprechend großen Einbautiefen am Fahrzeug möglich.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung können dies Nachteile beseitigt
werden, wenn der durch die Blende abschattbare obere Reflektorabschnitt eine für Tagfahrlicht
ausgelegte Reflexionsfläche und der Reflektor unterhalb der für Tagfahrlicht ausgelegten
Reflexionsfläche eine für Fernlicht ausgelegte untere Reflexionsfläche aufweist, wobei
die obere Reflexionsfläche für Tagfahrlicht maximal 25% der gesamten Reflexionsfläche
des Reflektors entspricht oder die Lampe entgegen der Lichtaustrittsrichtung des Reflektors
gesehen und ausgehend von der Mitte einer vertikalen mittleren Linie einen Versatz
nach oben hin von mindestens 5%, vorzugsweise 8 bis 12% der Reflektorhöhe aufweist
oder der gesamte Lampenkolben entgegen der Lichtaustrittsrichtung des Reflektors gesehen,
in der oberen Hälfte des Reflektors angeordnet ist. Durch eine außermittig die Reflektors
angeordnete Position der Lampe kann die Flächenaufteilung zwischen Tagfahrlicht und
Fernlicht den lichttechnischen Erfordernissen der Lichtfunktionen genau angepasst
werden. Somit kann der Reflektor so gestaltet sein, dass möglichst viel Lichtleistung
für das Fernlicht, aber noch genügend für das Tagfahrlicht zur Verfügung steht. In
diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, wenn der obere Rand des Reflektors gegenüber
seinem unteren Rand zur Rückseite des Reflektors nach hinten zurückversetzt angeordnet
ist. Dies ist erst möglich durch den außermittigen Versatz der Glühlampe nach oben
hin und die Form des Reflektors kann dieser mit seinem vorderen Rand der Neigung der
Abschlussscheibe der Scheinwerfers, die nach oben hin schräg nach hinten verläuft,
angepasst werden.
[0009] Der Reflektor ist optisch vorteilhaft ausgelegt, wenn bei eingeschalteten Tagfahrlicht
der untere Reflektorabschnitt eine bogenförmige Teillichtverteilung, deren Bogen nach
oben geöffnet ist, und der obere Reflektorabschnitt eine Teillichtverteilung erzeugt,
die oberhalb dieser verläuft und das Innere der bogenförmigen Teillichtverteilung
ausfüllt. In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, wenn die obere Reflexionsfläche
für Tagfahrlicht eine das Licht der Tagfahrlichtwendel streuende Optikfläche aufweist,
die eine obere Teillichtverteilung erzeugt, die zusammen mit einer unteren Teillichtverteilung,
die der untere Reflektorabschnitt für Fernlicht erzeugt, eine Gesamtlichtverteilung
für Tagfahrlicht ergibt, wobei das Licht der Tagfahrlichtwendel an der Reflexionsfläche
mindestens zwischen 15° und 25°, vorzugsweise zwischen 18° bis 22° streut.
[0010] Der Reflektor ist Verwindungssteif und ist vom Erscheinungsbild her ansprechend,
wenn die obere Reflexionsfläche für Tagfahrlicht von Optikelementen gebildete bogenförmig
verlaufende breite Streifenabschnitte und die untere Reflexionsfläche für Fernlicht
von Optikelementen gebildete vertikal verlaufende breite Streifenabschnitte aufweist,
wobei die Anzahl der angrenzenden Enden von den bogenförmig und vertikal verlaufenden
breiten Streifenabschnitten gleich groß ist.
[0011] Anhand der beigefügten Zeichnungen wird die Erfindung nachfolgend näher erläutert.
Dabei zeigt:
- Fig. 1
- in einem vertikalen mittleren Teilschnitt durch einen Scheinwerfer für Fahrzeuge einen
Reflektor mit einer Tagfahrlicht- und Fernlichtwendel und mit dem Verlauf der Lichtstrahlen
der Fernlichtwendel, wobei oberhalb der Fernlichtwendel eine Blende angeordnet ist,
- Fig. 2
- in einem vertikalen mittleren Teilschnitt den Reflektor der Figur 1 mit dem Verlauf
der Lichtstrahlen der Tagfahrlichtwendel,
- Fig. 3
- in einer Vorderansicht den Reflektor der Figuren 1 und 2 mit einer mittig angeordneten
Aufnahmeöffnung der Glühlampe, nach einer nicht erfindungsgemäßen Ausführung,
- Fig. 4
- in einer Vorderansicht einen anderen Reflektor eines Scheinwerfers für Fahrzeuge mit
einer außer mittig angeordneten Aufnahmenöffnung für eine Glühlampe,
- Fig. 5
- eine untere Teillichtverteilung, die von dem unteren Reflexionsabschnitt des Reflektors
der Figuren 1 bis 3 durch die Tagfahrlichtwendel erzeugt wird,
- Fig. 6
- eine Gesamtlichtverteilung für Tagfahrlicht, die sich aus der unteren Teillichtverteilung
und einer oberen Teillichtverteilung zusammensetzt, die von einem oberen Reflexionsabschnitt
des Reflektors erzeugt wird,
- Fig. 7
- eine Lichtverteilung für Fernlicht, die von dem unteren Reflexionsabschnitt des Reflektors
der Figuren 1 bis 3 durch die Fernlichtwendel erzeugt wird,
- Fig. 8
- in einer Vorderansicht den Reflektor der Figuren 1 bis 3 mit bogenförmigen und vertikalen
optischen Streifenabschnitten und
- Fig. 9
- in einer Seitenansicht den Reflektor der Figur 8.
[0012] Der Scheinwerfer für Fahrzeuge nach den Figuren 1 und 2 weist ein topfförmiges Gehäuse
(nicht dargestellt) und ein die Vorderseite des Gehäuse abdeckende lichtdurchlässige
Abschlussscheibe 16 auf, die zumindest abschnittsweise frei von Optikelementen ist.
Somit kann man in durch die Abschlussscheibe 16 hindurch in das Innere des Scheinwerfer
hinein sehen. Die Abschlussscheibe 16 ist nach oben hin nach hinten geneigt, d.h.
der oberen Rand der Abschlussscheibe 16 ist gegenüber dem unteren Rand nach hinten
zurückversetzt.
[0013] Hinter der schräg verlaufenden Abschlussscheibe 16 ist ein schalenförmiger Reflektor
1 angeordnet. Der Reflektor 1 besteht aus Kunststoff und weist im hinteren Bereich
eine Aufnahmeöffnung 17 für eine Glühlampe auf, von der eine Tagfahrlichtwendel 4,
eine Fernlichtwendel 3 und eine der Fernlichtwendel 3 zugeordnete wannenförmige Blende
5 dargestellt ist. Die Tagfahrlichtwendel 4 ist zwischen der Aufnahmeöffnung 17 und
der Fernlichtwendel 3 angeordnet, wobei die Fernlichtwendel 3 auf einer Achse 18 liegt,
die die Längsachse der Glühlampe bzw. die optische Achse des Reflektors 1 ist, und
die Tagfahrlichtwendel 4 etwas unterhalb der Achse 18 liegt. Die wannenförmige Blende
5 ist oberhalb der Fernlichtwendel 3 und symmetrisch zur einer vertikalen mittleren
Linie 9 angeordnet ist. Die Blende 5 schirmt eine obere Reflexionsfläche 7 eines oberen
Reflektorabschnitts 6 ab. Die durch die Blende 5 abgeschirmte Reflexionsfläche 7 ist
kleiner als die Reflexionsfläche, die oberhalb einer horizontalen Fläche liegt, in
der die Achse 18 verläuft. Auf die an die obere Reflexionsfläche 7 angrenzende untere
Reflexionsfläche 8, die als Freiformfläche ausgebildet sein kann, sind die Fernlichtstrahlen
19 gerichtet, die die untere Reflexionsfläche 8 zu einem weit in die Ferne reichendem
Lichtbündel sammelt. Das Fernlichtbündel erzeugt eine Fernlichtverteilung. Die Fernlichtstrahlen
19 verlaufen bis auf kleine Winkelabweichungen nahezu parallel.
[0014] Die auf die untere Reflexionsfläche 8 auftreffenden Lichtstrahlen 21 der Tagfahrlichtwendel
4 erzeugen wegen ihrer Defokussierung zur unteren Reflexionsfläche 8 eine bogenförmig
verlaufende untere Teillichtverteilung 15, wobei der Bogen nach oben geöffnet ist.
Die obere Reflexionsfläche 7 ist für Tagfahrlicht optimal ausgelegt und die auf die
obere Reflexionsfläche 7 auftreffenden Lichtstrahlen erzeugen eine Teillichtverteilung
12, die im wesentlichen oberhalb der unteren Teillichtverteilung 15 angeordnet ist.
Die obere Teillichtverteilung 12 füllt mit einem Bereich das Innere des Bogens der
unteren Teillichtverteilung 12 aus und weist einen Balken auf, der oberhalb der Enden
des Bogens der unteren Teillichtverteilung 15 verläuft.
[0015] Die obere Reflexionsfläche 7 des Reflektors weist mehrere bogenförmige optische Streifenabschnitte
13 auf, deren Verlauf dem Verlauf des äußeren Randes des Reflektors 1 angepasst ist
und/oder die die Aufnahmeöffnung 17 konzentrisch umgeben. Die bogenförmigen Streifenabschnitte
13 setzten sich jeweils aus nebeneinander angeordneten Optikelementen zusammen. Die
untere Reflexionsfläche 7 weist mehrere vertikal verlaufende optische Streifenabschnitte
14 auf, die bis an die bogenförmigen Streifenabschnitte 13 herangehen. Jedem Ende
der bogenförmigen Streifenabschnitte 13 ist zumindest ein vertikaler Streifenabschnitt
13 zugeordnet. Für den Betrachter erscheint die gesamte Reflexionsfläche des Reflektors
1 torbogenartig und somit besteht ein harmonisches Erscheinungsbild. Durch eine entsprechende
Ausbildung der Streifenabschnitte kann ein aus Kunststoff bestehender dünnwandiger
Reflektor eine ausreichende Steifigkeit und Wärmebeständigkeit aufweisen.
[0016] Bei dem Reflektor 1 nach den Figuren 1, 2 , 8 und 9 ist die Aufnahmeöffnung 17 außermittig
des Reflektors 1 angeordnet. Die Aufnahmeöffnung 17 ist entgegen der Lichtaustrittsrichtung
des Reflektors 1 gesehen nach oben hin versetzt (Versatz 10) angeordnet. Die äußeren
Reflektorabmessungen liegen zwischen 90 und 110 mm und der Versatz 10 beträgt etwa
8 bis 12 % der äußeren Reflektorabmessung. Durch den Versatz 10 kann die gesamte Reflexionsfläche
des Reflektors 1 so ausgelegt werden, dass der vordere Rand des Reflektors 1 ebenso
wie die Abschlussscheibe 16 nach oben hin schräg nach hinten verläuft. Dabei kann
der vordere Rand des Reflektors 1 etwa in einem äquidistanten Abstand zur Abschlussscheibe
16 verlaufen.
[0017] Bei dem nicht erfindungsgemäßen Reflektor 1 der Figur 3 ist die Aufnahmeöffnung 17
mittig im Reflektor 1 angeordnet.
Bezugszeichenliste
[0018]
- 1.
- Reflektor
- 2.
- Glühlampe
- 3.
- Fernlichtwendel
- 4.
- Tagfahrlichtwendel
- 5.
- Blende
- 6.
- oberer Reflektorabschnitt
- 7.
- obere Reflexionsfläche
- 8.
- untere Reflexionsfläche
- 9.
- vertikale Linie
- 10.
- Versatz
- 11.
- oberer Rand
- 12.
- obere Teillichtverteilung
- 13.
- bogenförmige Streifenabschnitte
- 14.
- vertikale Streifenabschnitte
- 15.
- untere Teillichtverteilung
- 16.
- Abschlussscheibe
- 17.
- Aufnahmeöffnung
- 18.
- Achse
- 19.
- Fernlichtstrahlen
- 20.
- Fernlichtverteilung
- 21.
- Lichtstrahlen
- 22.
- Lichtstrahlen
1. Scheinwerfer für Fahrzeuge mit einem schalenförmigen Reflektor (1), mit einer dem
Reflektor (1) zugeordneten Glühlampe (2), deren Lampenkolben in Lichtaustrittsrichtung
des Reflektors (1) weist und die eine Femlichtwendel (3) und eine Tagfahrlichtwendel
(4) aufweist, wobei die Tagfahrlichtwendel (4) zwischen dem Reflektor (1) und der
Fernlichtwendel (3) angeordnet ist und der Fernlichtwendel (3) eine Blende (5) zugeordnet
ist, durch die bei Fernlicht ein Reflektorabschnitt (6) abschattbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektorabschnitt (6) kleiner als die halbe Reflexionsfläche des Reflektors
(1) ist, dass die Blende (5) oberhalb der Fernlichtwendel (3) angeordnet ist, wobei
der durch die Blende (5) abschattbare Reflektorabschnitt (6) im oberen Bereich des
Reflektors (1) angeordnet ist, und dass die Glühlampe (2) außermittig des Reflektors
(1) um einen Versatz (10) nach oben hin versetzt angeordnet ist.
2. Scheinwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der durch die Blende (5) abschattbare obere Reflektorabschnitt (6) eine für Tagfahrlicht
ausgelegte Reflexionsfläche (7) aufweist.
3. Scheinwerfer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektor unterhalb der für Tagfahrlicht ausgelegten Reflexionsfläche eine für
Fernlicht ausgelegte untere Reflexionsfläche (8) aufweist.
4. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Reflexionsfläche (6) für Tagfahrlicht maximal 25% der gesamten Reflexionsfläche
des Reflektors (1) entspricht.
5. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Versatz (10) nach oben hin mindestens 5% der Reflektorhöhe beträgt.
6. Scheinwerfer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Glühlampe (2) um 8 bis 12 % nach oben versetzt angeordnet ist.
7. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass entgegen der Lichtaustrittsrichtung des Reflektors (1) gesehen, der gesamte Lampenkolben
in der oberen Hälfte des Reflektors (1) angeordnet ist.
8. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Rand (11) des Reflektors (1) gegenüber seinem unteren Rand (12) zur Rückseite
des Reflektors (1) nach hinten zurückversetzt angeordnet ist.
9. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Reflexionsfläche (7) für Tagfahrlicht eine das Licht der Tagfahrlichtwendel
(4) streuende Optikfläche aufweist, die eine obere Teillichtverteilung (12) erzeugt,
die zusammen mit einer unteren Teillichtverteilung (1), die die untere Reflexionsfläche
(8) für Fernlicht erzeugt, eine Gesamtlichtverteilung für Tagfahrlicht ergibt.
10. Scheinwerfer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Licht der Tagfahrlichtwendel (4) an der oberen Reflexionsfläche (6) mindestens
zwischen 15° und 25°, vorzugsweise zwischen 18° bis 22° streut.
11. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Reflexionsfläche (7) für Tagfahrlicht von Optikelementen gebildete bogenförmig
verlaufende breite Streifenabschnitte (13) und die untere Reflexionsfläche (8) für
Fernlicht von Optikelementen gebildete vertikal verlaufende breite Streifenabschnitte
(14) aufweist.
12. Scheinwerfer nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der angrenzenden Enden von den bogenförmig und vertikal verlaufenden breiten
Streifenabschnitten (13 und 14) gleich groß ist.
1. Headlamp for vehicles with a paraboloid reflector (1) having a light bulb (2) assigned
to the reflector (1) whose bulb points toward the light exit direction of the reflector
(1) and which has a high beam filament (3) and a daytime running light filament (4),
the daytime running light filament (4) being arranged between the reflector (1) and
the high beam filament (3), and the high beam filament (3) having a blind (5) assigned
by means of which a reflector section (6) is shaded when the high beam is operated,
characterized in that the reflector section (6) is smaller than half of the reflective surface of the reflector
(1), and in that the blind (5) is arranged above the high beam filament (3), the reflector section
(6) shaded by the blind (5) being arranged in the upper region of the reflector (1),
and wherein the light bulb (2) is arranged off-center in the reflector (1) by an offset
(10) toward the top of the reflector (1).
2. Headlamp according to Claim 1, characterized in that the upper reflector section (6) which can be shaded by the blind (5) has a reflective
surface (7) designed for daytime running light.
3. Headlamp according to Claim 2, characterized in that the reflector has a lower reflective surface (8) designed for high beam light below
the reflective surface designed for daytime running light.
4. Headlamp according to one of the Claims 1 to 3, characterized in that the upper reflective surface (6) for daytime running light corresponds to maximally
25% of the total reflective surface of the reflector (1).
5. Headlamp according to one of the Claims 1 to 4, characterized in that the offset (10) toward the top is at least 5% of the reflector height.
6. Headlamp according to Claim 5, characterized in that the light bulb (2) is arranged with an offset of 8 to 12% toward the top.
7. Headlamp according to one of the Claims 1 to 6, characterized in that the entire bulb is arranged in the upper half of the reflector (1) when looked at
from the direction opposed to the light aperture direction of the reflector (1).
8. Headlamp according to one of the Claims 1 to 7, characterized in that the upper edge (11) of the reflector (1) is arranged offset toward the back of the
reflector (1) relative to its lower edge (12).
9. Headlamp according to one of the Claims 1 to 8, characterized in that the upper reflective surface (7) for daytime running light has an optic surface distributing
the light of the daytime running light filament (4) generating an upper light distribution
(12), which, together with a lower light distribution (11) generated by the lower
reflective surface (8) for high beam light, results in a complete light distribution
for daytime running light.
10. Headlamp according to Claim 9, characterized in that the light of the daytime running light filament (4) distributes the light on the
upper reflective surface (6) at least between 15° and 25°, and preferably between
18° and 22°.
11. Headlamp according to one of the Claims 1 to 10, characterized in that the upper reflective surface (7) for daytime running light has curved, wide striped
sections (13) formed by optic elements and the lower reflective surface (8) for high
beam light has vertical, wide striped sections (14) formed by optic elements.
12. Headlamp according to Claim 11, characterized in that the number of the abutting ends of the curved and the vertical stripe sections (13
and 14) is identical.
1. Projecteur pour véhicules automobiles avec un réflecteur parabolique (1), avec une
lampe (2) attribuée au réflecteur (1), dont l'ampoule est dirigée vers la sortie de
lumière du réflecteur (1) et qui présente un filament incandescent de feu de route
(3) et un filament incandescent de feu de diurne (4), le filament de feu de diurne
(4) étant disposé entre le réflecteur (1) et le filament de feu de route (3) et un
masque (5) étant attribué au filament de feu de route (3) par lequel une section du
réflecteur (6) est obturée en cas de l'allumage du feu de route,
caractérisé en ce que
la section du réflecteur (6) est inférieure à la moitié de la surface réfléchissante
du réflecteur (1), que le masque (5) est disposé au-dessus du filament de feu de route
(3), la section du réflecteur (6) obturée par le masque (5) étant disposée dans la
partie supérieure du réflecteur (1) et que la lampe (2) est disposée de manière décalée
par rapport au réflecteur (1) d'un décalage (10) vers le haut du réflecteur (1).
2. Projecteur selon la revendication 1, caractérisé en ce que la section du réflecteur supérieure (6) obturée par le masque (5) présente une surface
réfléchissante (7) dimensionnée pour le feu de diurne.
3. Projecteur selon la revendication 2, caractérisé en ce que le réflecteur présente une surface réfléchissante inférieure (8) dimensionnée pour
le feu de route au-dessous de la surface réfléchissante dimensionnée pour le feu de
diurne.
4. Projecteur selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la surface réfléchissante supérieure (6) pour le feu de diurne correspond au maximum
à 25 % de la surface réfléchissante totale du réflecteur (1).
5. Projecteur selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le décalage (10) vers le haut s'élève au minimum à 5 % de la hauteur du réflecteur.
6. Projecteur selon la revendication 5, caractérisé en ce que la lampe (2) est disposée avec un décalage de 8 à 12 % vers le haut.
7. Projecteur selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'ampoule entière est disposée dans la moitié supérieure du réflecteur (1) vu en
sens inverse à la direction de sortie de lumière du réflecteur (1).
8. Projecteur selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le bord supérieur (11) du réflecteur (1) est décalée en arrière vers la face arrière
du réflecteur (1) par rapport à son bord inférieur (12).
9. Projecteur selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la surface réfléchissante supérieure (7) pour le feu de diurne présente une surface
optique diffusant la lumière du filament de feu de diurne (4) qui produit une répartition
supérieure de lumière (12) qui, ensemble avec une répartition inférieure de lumière
(11) qui produit la surface réfléchissante inférieure (8) pour le feu de route, engendre
une répartition lumineuse complète pour le feu de diurne.
10. Projecteur selon la revendication 9, caractérisé en ce que la lumière du filament de feu de diurne (4) diffuse au moins entre 15° et 25°, de
préférence entre 18° à 22° sur la surface réfléchissante supérieure (6).
11. Projecteur selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que la surface réfléchissante supérieure (7) pour le feu de diurne présente des sections
striées larges (13) s'étendant de manière arquée, formées par des éléments optiques
et la surface réfléchissante inférieure (8) pour le feu de route présente des sections
striées larges (14) s'étendant de manière verticale, formées par des éléments optiques.
12. Projecteur selon la revendication 11, caractérisé en ce que le nombre de bouts adjacents des sections striées larges (13 et 14) s'étendant de
manière arquée et verticale est identique.
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