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EP 1 892 480 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.11.2010 Patentblatt 2010/47 |
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Anmeldetag: 22.08.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Durchlauf-Erhitzer für eine Nutzflüssigkeit, Verwendung des Durchlauf-Erhitzers und
Verfahren zum Erhitzen einer Nutzflüssigkeit in einer solchen hydraulischen Schaltung
Continuous flow-heater for fluid, use of said continuos-flow heater and method of
heating a workfluid in such a hydraulic circuit
Chauffe eau pour des liquides, utilisation dudit chauffe-eau et méthode de chauffage
d'un fluide dans un tel circuit hydraulique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.02.2008 Patentblatt 2008/09 |
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Patentinhaber: Sun-Systems GmbH |
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6300 Wörgl (AT) |
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Erfinder: |
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- Lechner, Georg
6361 Hopfgarten (AT)
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Vertreter: Leske, Thomas |
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Frohwitter
Patent- und Rechtsanwälte
Possartstrasse 20 81679 München 81679 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 3 827 585 DE-A1-102005 019 856 DE-U1- 8 705 241 DE-U1- 29 922 010 GB-A- 1 294 730
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DE-A1- 4 142 488 DE-C1- 19 807 657 DE-U1- 29 515 195 DE-U1-202004 009 559
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Durchlauf-Erhitzer für eine Nutzflüssigkeit mit einem
Speicherbehälter, der eine wärme-abgebende Flüssigkeit aufnimmt.
[0002] Derartige Durchlauf-Erhitzer sind bekannt. Der Ausdruck bedeutet, dass die Nutzflüssigkeit
erwärmt wird, indem sie innen durch die Rohre eines Wärmeaustauschers hindurchströmt,
der von außen beheizt wird. Die Nutzflüssigkeit wird also nicht etwa dadurch erwärmt,
dass ein größerer Vorratsbehälter der Nutzflüssigkeit dauernd beheizt wird. Ein praktisches
Anwendungsgebiet für den erfindungsgemäßen Durchlauf-Erhitzer ist die Bereitstellung
von Nutz- oder Brauchwasser in Wohngebäuden. Das Brauchwasser wird dort für die Zwecke
des Haushalts, der Küche und im Bad zum Baden oder Duschen benötigt. Das Besondere
der BrauchwasserEntnahme besteht darin, dass in unregelmäßigen Abständen stark schwankende
Mengen von Brauchwasser zu entnehmen sind. Die zur Verfügung stehende Menge an entnehmbarer
Nutzflüssigkeit ist oftmals nicht ausreichend.
[0003] Ein Beispiel für einen Durchlauf-Erhitzer aus dem Stand der Technik zeigt die
DE 41 42 488 A1. Bei diesem Durchlauf-Erhitzer ist die Erwärmung der Nutzflüssigkeit mit der Erwärmung
des Heizungswassers kombiniert. Die Abgase eines Gasbrenners durchströmen eine gewendelte
Rohrschlange, die aus einem Koaxialrohr gebildet ist. Durch das Innenrohr des Koaxialrohres
strömt bei Entnahme die Nutzflüssigkeit, während das Heizungswasser in dem Ringraum
zwischen dem Innen- und dem Außenrohr geführt ist. Damit ständig eine genügende Menge
von Nutzflüssigkeit zur Verfügung gestellt werden kann, ist dem Koaxialrohr-Wärmeaustauscher
ein Speicherbehälter für die Nutzflüssigkeit nachgeschaltet. Dieser Speicherbehälter
ist ein nach dem Verdrängungsprinzip arbeitender Schichtenspeicher; die Nutzflüssigkeit
wird von einer Ladepumpe in Kreislauf durch den Koaxialrohr-Wärmeaustauscher und den
Schichtenspeicher gefördert. Die Entnahme der Nutzflüssigkeit erfolgt aus dem Schichtenspeicher.
[0004] Eine andere Ausführung zeigt ein Durchlauf-Erhitzer gemäß der
DE 198 07 657 C1. Bei dieser bekannten Ausführung ist ein Wärmeaustauscher aus gewendelten Rohren
in einem Speicherbehälter angeordnet. Der Speicherbehälter ist mit Wasser gefüllt,
das durch verschiedene Einrichtungen erwärmt wird. Hierzu kann ein eingebauter oder
danebenstehender Heizkessel dienen. Zusätzlich kann auch eine Solaranlage oder eine
Wärmepumpe zum Erwärmen des Speicherwassers dienen. Für die Nutzflüssigkeit ist kein
eigener Speicher vorgesehen. Damit die Wärmekapazität des Speicherwassers ausreicht,
stets eine genügende Menge von Nutzflüssigkeit aufzuheizen, muss der Speicherbehälter
genügend groß dimensioniert sein, und es muss die Möglichkeit bestehen, ihn kurzzeitig
stark aufzuheizen.
[0005] Wieder eine andere Möglichkeit zeigt die
DE 38 27 585 C2. Diese Schrift behandelt einen Brauchwasser-Speichererhitzer. Ein groß dimensionierter
Speichererhitzer dient zur Aufnahme der Brauch- oder Nutzflüssigkeit. In dem Speicherbehälter
ist zudem ein Wärmeaustauscher aus gewendelten Rohren eingebaut. Die Rohre sind nach
Art eines zylindrischen Gewindeganges angeordnet. Ein erster Abschnitt des Wärmeaustauschers
ist mit Koaxialrohren versehen, wobei in einem Außenrohr ein Innenrohr angeordnet
ist. In das Innenrohr tritt die kalte Nutzflüssigkeit ein und geht am Ende des Innenrohres
in das Innere des Speicherbehälters über. In dem Außenrohr ist eine wärme-abgebende
Flüssigkeit geführt, die zunächst den ganzen Querschnitt des Außenrohres ausfüllt
und sodann in dem Ringraum zwischen Außen- und Innenrohr geführt ist. Im Bereich des
Koaxialrohres strömt die wärme-abgebende Flüssigkeit im Gegenstrom zur Nutzflüssigkeit.
Bei dieser Anordnung erwärmt die einlaufende wärme-abgebende Flüssigkeit somit zunächst
die bereits im Speicherbehälter befindliche Nutzflüssigkeit und sodann im Wärmeaustausch
mit dem Innenrohr des Koaxialrohres auch direkt die einströmende kalte Nutzflüssigkeit.
Die wärme-abgebende Flüssigkeit wird dadurch bereits gut ausgenutzt; es ist aber noch
immer ein sehr großer Speicherbehälter für die Nutzflüssigkeit erforderlich.
[0006] DE 20 2004 009559 U1 zeigt einen Wärmetauscher mit einem nach oben offenen, drucklosen Behälter, welcher
einen Innenraum (2) umgibt. Der Innenraum (2) ist mit einem Trägermedium (18) gefüllt.
In einem oberen Teil des Innenraums (2) befindet sich ein ko-axialer Wärmetauscher,
in dessen Innenrohr ein Kältemittel strömt. Der ko-axiale Wärmetauscher wird von dem
im Innenraum befindlichen Trägermedium (18) umgeben. In dem ko-axialen Ringrohr des
Wärmetauschers wird Frischwasser erwärmt.
[0007] Durch die getrennte Führung des Kältemittels im Innenrohr und des Trägermediums im
Innenraum wird über das im Ringraum des ko-axialen Wärmetauschers strömenden Frischwassers
eine Temperaturbeeinflussung des jeweils anderen wärme-abgebenden Mediums erreicht.
Dabei kann es vorkommen, dass ein überhitztes Kühlmittel durch Wärmeübertrag auf das
Frischwasser, welches weiter das Trägermedium im Innenraum erwärmt.
[0008] DE 195 35 265 C1 zeigt einen in einem Behälter eines Heißwasserbereiters befindlichen Zweikammer-Wärmetauscher,
der aus zwei ko-axialen schraubenartig gewendelten Rohren ausgebildet ist. Dabei wird
eine Nutzflüssigkeit in ein Innenrohr des Zweikammer-Wärmetauschers durch Zuführung
von Frischwasser in dem Behälter verdrängt, und fließt durch einen Ausfluss, der mit
dem Innenrohr verbunden ist, aus dem Heißwasserbereiter. In dem ringförmigen Außenbereich
des Zweikammer-Wärmetauschers fließt im Gegenstrom Frischwasser in den Behälter. Nachteilig
bei dieser Vorrichtung ist, dass das gesamte in dem Behälter befindliche Wasser auf
einem bestimmten Temperaturniveau gehalten werden muss, damit Wasser eine bestimmten
Temperatur dem Behälter entnommen werden kann.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Durchlauf-Erhitzer für eine Nutzflüssigkeit
mit einem Speicherbehälter zu schaffen, der eine wärmeabgebende Flüssigkeit aufnimmt,
wobei durch eine Verbesserung des Wärmeüberganges auf einen Vorratsspeicher für die
Nutzflüssigkeit verzichtet werden kann.
[0010] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Gesamtheit der Merkmale des Anspruchs
1.
[0011] Sie besteht somit in einem Durchlauf-Erhitzer für eine Nutzflüssigkeit, mit einem
Speicherbehälter, der eine wärme-abgebende Flüssigkeit aufnimmt, und mit einem Koaxialrohr-Wärmeaustauscher,
der in dem Speicherbehälter angeordnet ist und aus einem gewendelten Außenrohr sowie
einem in diesem befindlichen Innenrohr besteht, wobei das Innenrohr von derselben
wärme-abgebenden Flüssigkeit durchströmt wird, die in dem Speicherbehälter enthalten
ist, während der Ringquerschnitt zwischen dem Innen- und Außenrohr von der Nutzflüssigkeit
durchströmt wird und das Innen- und Außenrohr nach Flüssigkeitsführung und Anschlüssen
vollständig getrennt sind.
[0012] Bei dem erfindungsgemäßen Durchlauf-Erhitzer wird die durch den Koaxialrohr-Wärmeaustauscher
strömende Nutzflüssigkeit gleichzeitig von innen und von außen aufgeheizt. Das Aufheizen
von innen erfolgt durch die wärme-abgebende Flüssigkeit, die durch das Innenrohr des
Koaxialrohres strömt. Das Aufheizen von außen erfolgt durch die in dem Speicherbehälter
befindliche wärme-abgebende Flüssigkeit. Dadurch lässt sich der Wärmeübergang sehr
günstig gestalten, und auch der Speicherbehälter für die wärme-abgebende Flüssigkeit
muss nicht übermäßig groß werden. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung hat zudem den
Vorteil, dass nicht ein Speicherbehälter für die Nutzflüssigkeit (Brauchwasser), in
dem die Flüssigkeit öfter steht, sauber und keimfrei gehalten werden muss, sondern
nur der Ringraum des Koaxialrohr-Wärmeaustauschers, was mit den üblichen technischen
und chemischen Mitteln einfacher zu bewerkstelligen ist.
[0013] Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Durchlauf-Erhitzers sind in den
Ansprüchen 2 bis 10 angegeben.
[0014] Anspruch 11 ist auf eine Verwendung des erfindungsgemäßen Durchlauf-Erhitzers für
die hygienische Erwärmung von Brauchwasser in Gebäuden gerichtet. Die Ansprüche 12
bis 14 betreffen eine hydraulische Schaltung eines Erhitzers für eine Nutzflüssigkeit,
wobei von einem Stand der Technik gemäß der
DE 38 27 585 C2 ausgegangen wird.
[0015] Erfindungsgemäß ist somit auch das Verfahren zum Erhitzen einer Nutzflüssigkeit durch
eine wärmeabgebende Flüssigkeit in einer hydraulische Schaltung mit einem Speicherbehälter,
in dem ein Koaxialrohr-Wärmeaustauscher, bestehend aus einem gewendelten Außenrohr
und einem in diesem befindlichen Innenrohr, angeordnet ist, mit getrennter Flüssigkeitsführung
und getrennten Anschlüssen von Innen- und Außenrohr und mit Mündung des einen Endes
des Innenrohres in das Innere des Speicherbehälters, wobei die hydraulische Schaltung
derart erfolgt, dass die Nutzflüssigkeit durch den Ringquerschnitt zwischen dem Außenrohr
und dem Innenrohr geleitet wird, während die wärme-abgebende Flüssigkeit durch das
Innenrohr strömt und in dem Speicherbehälter zum Beaufschlagen des Koaxialrohr-Wärmeaustauschers
von außen enthalten ist.
[0016] Dank des Verfahrens nach dem Anspruch 12 wird somit aus dem Brauchwasser-Speichererhitzer
gemäß der
DE 38 27 585 C2 ein DurchlaufErhitzer für die Brauch- oder Nutzflüssigkeit mit den Vorteilen, wie
sie bereits für den Anspruch 1 aufgezählt worden sind.
[0017] Vorteilhafte Ausgestaltungen der hydraulischen Schaltung sind in den Ansprüchen 13
und 14 angegeben.
[0018] Die Erfindung wird anschließend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
noch näher erläutert. In den Figuren ist das Folgende dargestellt:
Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch einen Durchlauf-Erhitzer gemäß der Erfindung.
Fig. 2 zeigt in einem Querschnitt das Prinzip des Koaxialrohr-Wärmeaustauschers bei
dem erfindungsgemäßen Durchlauf-Erhitzer.
Fig. 3 verdeutlicht das Detail 1 der Fig. 1 in vergrößerter Darstellung.
Fig. 4 zeigt den Schnitt gemäß der Linie A-A in Fig.1.
[0019] Figur 1 zeigt den erfindungsgemäßen Durchlauf-Erhitzer in einem Längsschnitt. Er
besteht aus einem Speicherbehälter 1, der in dem hier gewählten Ausführungsbeispiel
als Standbehälter mit senkrechter Längsachse dargestellt ist. Der Speicherbehälter
1 kann als druckloser oder druckfester Behälter ausgeführt sein und eine geteilte
oder geschlossene Isolierung 17 aufweisen.
[0020] In dem Speicherbehälter 1 sind verschiedene Wärmeaustauscher untergebracht. In seinem
oberen Bereich befindet sich der Koaxialrohr-Wärmeaustauscher 2. Er erstreckt sich
nur über einen Teil der Höhe des Speicherbehälters 1 nach unten, im dargestellten
Ausführungsbeispiel bis zu der Schnittlinie A-A . Der Koaxialrohr-Wärmeaustauscher
2 besteht aus gewendelten Rohren. Im Ausführungsbeispiel ist eine Wendelung nach Art
eines zylindrischen Schraubenganges, wie bei einer Schraubenfeder, dargestellt. Der
Koaxialrohr-Wärmeaustauscher 2 könnte jedoch auch spiralförmig oder spiralförmig-kegelförmig
(wie bei einer Kegelfeder) ausgebildet sein. Die gewendelten Rohre des Koaxialrohr-Wärmeaustauschers
2 sind als Koaxialrohre ausgebildet, wie ein Querschnitt durch ein einzelnes Rohr
gemäß der Figur 2 zeigt. Es befindet sich ein Innenrohr 3 in einem Außenrohr 4, wobei
zwischen dem Innenrohr 3 und dem Außenrohr 4 ein Ringquerschnitt 6 gebildet wird.
Der Vollquerschnitt des Innenrohres 3 ist mit der Bezugsziffer 5 bezeichnet. Innen-
und Außenrohr 3, 4 können starr oder flexibel ausgebildet sein.
[0021] Das Innenrohr 3 und das Außenrohr 4 sind nach Flüssigkeitsführung und Anschlüssen
vollständig getrennt geführt. Zum Anschluss sind ein oberes T-Stück 7 und zwei untere
T-Stücke 8a und 8b vorgesehen. Das obere T-Stück 7 ist oben an dem Speicherbehälter
1 vorgesehen und in Figur 3 vergrößert dargestellt. Im Zusammenhang der Figuren 1
und 2 ergibt sich, dass über das obere T-Stück 7 das Innenrohr 3 zu einem ersten Umschaltventil
14a und das Außenrohr 4 zu einem zweiten Umschaltventil 14b geführt ist.
[0022] Die unteren T-Stücke 8a und 8b befinden sich an dem unteren Ende des Koaxialrohr-Wärmeaustauschers
2 und sind in Figur 4 vergrößert dargestellt. Die weiterführenden Verbindungen sind
in Figur 4 ebenfalls angedeutet. Das Innenrohr 3 des Koaxialrohr-Wärmeaustauschers
2 ist somit durch das erste untere T-Stück 8a und das zweite untere T-Stück 8b hindurch
abgedichtet nach außen geführt. Es wird an einer nicht dargestellten Stelle mit dem
Inneren des Speicherbehälters 1 in Verbindung gebracht. Es kann aber auch über das
erste untere T-Stück 8a unmittelbar dem Inneren des Speicherbehälters 1 zugeführt
werden.
[0023] Das Außenrohr 4 des Koaxialrohr-Wärmeaustauschers 2 steht über die beiden T-Stücke
8a und 8b mit einer Zirkulationsleitung 15 in Verbindung, die zu dem zweiten Umschaltventil
14b geführt ist, aber auch mit einer Pumpe 16 in Verbindung steht. Aus Figur 4 geht
nicht unmittelbar hervor, dass an dem ersten unteren T-Stück 8a auch eine nach unten
führende Öffnung vorhanden ist; das erste untere T-Stück bildet somit ein räumliches
oder doppeltes T-Stück. Über diese zusätzliche Öffnung steht das Außenrohr 4 mit einem
Normalrohr-Wärmeaustauscher 9 in Verbindung.
[0024] Der Normalrohr-Wärmeaustauscher 9 ist als zylindrische Rohrschlange nach Art einer
Schraubenfeder ausgebildet Er besteht aus normalen Rohren, beispielsweise aus Edelstahl,
mit einem Vollquerschnitt und ist über das erste untere T-Stück 8a mit dem Ringquerschnitt
des Koaxialrohr-Wärmeaustauschers 2 in Reihe geschaltet. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
reicht er bis in den Bodenbereich des Speicherbehälters 1. Sein Anschluss 9a ist dort
nach außen geführt.
[0025] Den Koaxialrohr-Wärmeaustauscher 2 und den Normalrohr-Wärmeaustauscher 9 konzentrisch
umgebend sind in dem Speicherbehälter 1 ferner drei Zusatz-Wärmeaustauscher 10, 11
und 12 mit getrennten eigenen Anschlüssen vorgesehen. Die Zusatz-Wärmeaustauscher
10, 11, 12 können zum Beispiel an Solarregister oder an ein System zur Wärmerückgewinnung
angeschlossen sein.
[0026] Bei seinem bestimmungsgemäßen Gebrauch wird dem bisher beschriebenen Durchlauf-Erhitzer
über die Anschlussleitung 20 die wärme-abgebende Flüssigkeit mittels einer Pumpe 13
zugeführt. Über das erste Umschaltventil 14a und das obere T-Stück 7 gelangt die wärme-abgebende
Flüssigkeit in den Vollquerschnitt 5 des Innenrohres 3, das sich in dem Koaxialrohr-Wärmeaustauscher
2 befindet. Über das erste Umschaltventil 14a und die unteren T-Stücke 8a und 8b besteht
aber auch eine Verbindung zu dem Inneren des Speicherbehälters 1. Mittels thermischer
Zirkulation oder durch Zwangsförderung mittels der Pumpe 13 kann die wärme-abgebende
Flüssigkeit durch den Speicherbehälter 1 und den Vollquerschnitt 5 des Innenrohres
3 gefördert werden. Dabei ist auch ein Kreislauf durch das Innenrohr 3 möglich, ohne
dass wärme-abgebende Flüssigkeit von außen zugeführt wird. Wesentlich ist vor allem,
dass dieselbe wärme-abgebende Flüssigkeit den Ringquerschnitt 6 des Koaxialrohr-Wärmeaustauschers
2 sowohl von innen als auch von außen beaufschlagt. Der jeweils gewünschte und erforderliche
Strömungszustand der wärme-abgebende Flüssigkeit kann nach Maßgabe eines ersten Temperaturfühlers
18 (Messstelle) gesteuert werden, der die Temperatur der Nutzflüssigkeit überwacht.
[0027] Die Nutzflüssigkeit wird über den Anschluss 9a dem Normalrohr-Wärmeaustauscher 9
zugeführt und gelangt an der Übergangsstelle bei dem ersten unteren T-Stück 8a in
den Ringquerschnitt 6 des Koaxialrohr-Wärmeaustauschers 2. Sie strömt dann bei Bedarf
über das obere T-Stück 7 und das zweite Umschaltventil 14b zum Verbraucher ab. Die
Nutzfiüssigkeit kann aber auch im Kreislauf durch die Zirkulationsleitung 15 geführt
werden.
[0028] Die gewünschte Strömungsführung kann nach Maßgabe eines zweiten Temperaturfühlers
19 automatisch oder von Hand eingestellt werden. Die beiden Flüssigkeiten können innerhalb
des Koaxialrohr-Wärmeaustauschers grundsätzlich im Gegenstrom oder Gleichstrom geführt
werden.
[0029] Das bevorzugte Anwendungsgebiet des beschriebenen Durchlauf-Erhitzers ist die hygienische
Erwärmung von Brauchwasser in Gebäuden. Daher wird als Nutzwasser in der Regel Kaltwasser
zugeführt. Dieses erwärmt sich schon beim Durchströmen des Normalrohr-Wärmeaustauschers
9, weil dieser von außen durch die wärme-abgebende Flüssigkeit beaufschlagt ist, die
sich in dem Speicherbehälter 1 befindet. Beim Durchströmen des Koaxialrohr-Wärmeaustauschers
2 kommt noch das Aufheizen von innen hinzu, weil die in dem Innenrohr 3 befindliche
wärme-abgebende Flüssigkeit die Nutzflüssigkeit ebenfalls aufheizt.
[0030] Die Zusatz-Wärme-Austauscher 10, 11, 12 können die in dem Speicherbehälter 1 befindliche
wärme-abgebende Flüssigkeit, welche den Normalrohr-Wärmeaustauscher 9 und den Koaxialrohr-Wärmeaustauscher
2 von außen beaufschlagt, zusätzlich aufheizen. Diese Zusatz-Wärmeaustauscher 10,
11, 12 können einzeln oder gemeinsam angeordnet werden. Sie sind besonders dann vorteilhaft,
wenn zusätzliche Wärmequellen wie Solarregister oder Systeme zur Wärmerückgewinnung
zur Verfügung stehen, die von derjenigen Wärmequelle unabhängig sind, durch die die
dem Durchlauferhitzer zugeführte wärme-abgebende Flüssigkeit ihre Wärme zu Anfang
erhalten hat.
[0031] Die Zweckbestimmung der beschriebenen Anordnung ist die Erwärmung von Nutzwasser.
Wenn sich in dem Speicherbehälter 1 und dem Vollquerschnitt des Innenrohres 3 eine
gekühlte Flüssigkeit befindet, kommt naturgemäß für die Nutzflüssigkeit eine Kühlwirkung
zustande.
[0032] Die Nutzflüssigkeit wird bei Bedarf über das zweite Umschaltventil 14b abgezogen.
Die Austrittstemperatur wird über den zweiten Temperaturfühler (Messstelle) 19 überwacht.
Ist die Austrittstemperatur zu hoch, kann die Nutzflüssigkeit auch vollständig oder
als Teilstrom über die Zirkulationsleitung 15 im Kreislauf durch den Koaxialrohr-Wärmeaustauscher
geleitet werden.
[0033] Die Zirkulationsleitung 15 kann auch dazu benutzt werden, mittels der Pumpe 16 die
das Nutzwasser führenden Leitungen des Durchlauf-Erhitzers zu reinigen, beispielsweise
auch zur Bekämpfung von Legionellen.
Bezugsziffernliste
[0034]
- 1
- Speicherbehälter
- 2
- Koaxialrohr-Wärmeaustauscher
- 3
- Innenrohr
- 4
- Außenrohr
- 5
- Vollquerschnitt
- 6
- Ringquerschnitt
- 7
- oberes T-Stück
- 8a
- erstes unteres T-Stück
- 8b
- zweites unteres T-Stück
- 9
- Normalrohr-Wärmeaustauscher
- 9a
- Anschluss des Normalrohr-Wärmeaustauschers
- 10
- erster Zusatz-Wärmeaustauscher (oben)
- 11
- zweiter Zusatz-Wärmeaustauscher (Mitte)
- 12
- dritter Zusatz-Wärmeaustauscher (unten)
- 13
- Pumpe
- 14a
- erstes Umschaltventil
- 14b
- zweites Umschaltventil
- 15
- Zirkulationsleitung
- 16
- Pumpe
- 17
- Isolierung
- 18
- erster Temperaturfühler (Messstelle)
- 19
- zweiter Temperaturfühler (Messstelle)
- 20
- Anschlussleitung
1. Durchlauf-Erhitzer für eine Nutzflüssigkeit,
mit einem Speicherbehälter (1), der eine wärme-abgebende Flüssigkeit aufnimmt,
und mit einem Koaxialrohr-Wärmeaustauscher (2), der in dem Speicherbehälter (1) angeordnet
ist und aus einem gewendelten Außenrohr (4) sowie einem in diesem befindlichen Innenrohr
(3) besteht,
während der Ringquerschnitt (6) zwischen Innen- und Außenrohr (3, 4) von der Nutzflüssigkeit
durchströmt wird und das Innen- und Außenrohr (3, 4) nach Flüssigkeitsführung und
Anschlüssen vollständig getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, dass
das Innenrohr (3) von derselben wärme-abgebenden Flüssigkeit durchströmt wird, die
in dem Speicherbehälter (1) enthalten ist.
2. Durchlauf-Erhitzer nach Anspruch 1, bei dem der Speicherbehälter (1) als Standbehälter
mit senkrechter Längsachse ausgebildet ist und das gewendelte Außenrohr (4) und Innenrohr
des Koaxialrohr-Wärmeaustauschers (2) nach Art von spiralförmig angeordneten oder
zylindrischen Schraubengängen gewunden ist, deren Mittellinie etwa der des Speicherbehätters
(1) entspricht.
3. Durchlauf-Erhitzer nach Anspruch 1 oder 2, bei dem das Innenrohr des Koaxialrohr-Wärmeaustauschers
(2) jeweils an der Eintritts- und Austrittsstelle der wärme-abgebenden Flüssigkeit
mittels T-förmiger Anschlussstücke (7, 8) abgedichtet durch das Außenrohr (4) des
Koaxialrohr-Wärmeaustauschers (2) hindurchgeführt ist.
4. Durchlauf-Erhitzer nach Anspruch 2 oder 3, bei dem sich der Koaxialrohr-Wärmeaustauscher
(2) oben in .dem Speicherbehälter (1) befindet, sich nur über einen Teil von dessen
Höhe erstreckt und unterhalb des Koaxialrohr-Wärmeaustauschers (2) in dem Speicherbehälter
(1) ein Normalrohr-Wärmeaustauscher (9) angeordnet ist, wobei die Anordnung derart
getroffen ist, dass der Kreisquerschnitt des Normalrohr-Wärmeaustauschers (9) und
der Ringquerschnitt (6) des Koaxial-Wärmeaustauschers (2) nacheinander von unten nach
oben von der Nutzflüssigkeit durchströmt werden, der Normalrohr-Wärmeaustauscher (9)
also dem Koaxialrohr-Wärmeaustauscher vorgeschaltet (2) ist.
5. Durchlauf-Erhitzer nach Anspruch 4, bei dem der Normalrohr-Wärmeaustauscher (9) aus
einem gewendelten Rohr aus Edelstahl besteht, das nach Art von zylindrischen Schraubengängen
gewunden ist.
6. Durchlauf-Erhitzer nach einem der Ansprüche 3 bis 5, bei dem sich die Eintrittsstelle
für die wärme-abgebende Flüssigkeit oben an dem Koaxialrohr-Wärmeaustauscher (2) befindet
und die Austrittsstelle im Übergangsbereich zwischen dem Koaxialrohr-Wärmeaustauscher
(2) und dem Normalrohr-Wärmeaustauscher (9) angeordnet ist.
7. Durchlauf-Erhitzer nach Anspruch 6, bei dem das Innenrohr (3) des Koaxialrohr-Wärmeaustauschers
(2) an der Austrittsstelle in den Speicherbehälter (1) mündet.
8. Durchlauf-Erhitzer nach Anspruch 6, bei dem das Innenrohr (3) des Koaxialrohr-Wärmeaustauschers
(2) an der Austrittsstelle abgedichtet durch den Speicherbehälter (1) hindurch nach
außen geführt ist.
9. Durchlauf-Erhitzer nach einem der Ansprüche 4 bis 8, mit einem oder mehreren Zusatz-Wärmeaustauschern
(10, 11, 12), die als Normalrohre in Form von zylindrischen Schraubengängen den Normalrohr-Wärmeaustauscher
(9) abschnittsweise umgeben und von einer wärme-abgebenden Flüssigkeit durchströmt
sind, die getrennt geführt und aufgeheizt von derjenigen wärme-abgebenden Flüssigkeit
ist, die sich im Innenrohr (3) des Koaxialrohr-Wärmeaustauschers (2) und dem Speicherbehälter
(1) befindet.
10. Durchlauf-Erhitzer nach Anspruch 9, bei dem die Zusatz-Wärmeaustauscher (10, 11, 12)
an ein Solarregister oder an ein System zur Wärmerückgewinnung angeschlossen sind.
11. Verwendung eines Durchlauf-Erhitzers nach den Ansprüchen 1 bis 10 für die hygienische
Erwärmung von Brauchwasser in Gebäuden.
12. Verfahren zum Erhitzen einer Nutzflüssigkeit durch eine wärmeabgebende Flüssigkeit
in einer hydraulische Schaltung mit einem Speicherbehälter (1), in dem ein Koaxialrohr-Wärmeaustauscher
(2), bestehend aus einem gewendelten Außenrohr (4) und einem in diesem befindlichen
Innenrohr (3), angeordnet ist, mit getrennter Flüssigkeitsführung und getrennten Anschlüssen
von Innen- und Außenrohr (3, 4) wobei die hydraulische Schaltung derart erfolgt, dass
die Nutzflüssigkeit durch den Ringquerschnitt (6) zwischen dem Außenrohr (4) und dem
Innenrohr (3) geleitet wird, während dieselbe wärmeabgebende Flüssigkeit durch das
Innenrohr (3) strömt und in dem Speicherbehälter (1) zum Beaufschlagen des Koaxialrohr-Wärmeaustauschers
von außen enthalten ist.
13. Verfahren nach Anspruch 12, bei der nach Maßgabe der Stellung eines ersten Umschaltventils
(14a) die wärme-abgebende Flüssigkeit im Innenrohr (3) des Koaxialrohr-Wärmeaustauschers
(2) entweder in thermischer Zirkulation im Kreislauf geführt ist oder bei Unterschreiten
einer bestimmten Temperatur der Nutzflüssigkeit am Ausgang des Koaxialrohr-Wärmeaustauschers
(2) als aufgeheizter Zufuhrstrom betrieben wird.
14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, bei der die Nutzflüssigkeit nach Maßgabe ihrer
Temperatur beim Austritt aus dem Koaxialrohr Wärmeaustauscher (2) entweder direkt
der Verbrauchsstelle zugeleitet wird oder ganz oder teilweise im Kreislauf zu dem
Koaxialrohr-Wärmeaustauscher (2) gefördert wird, wobei die hierzu dienende Zirkulationsleitung
(15) auch zum Reinigen und Entkeimen des Koaxialrohr-Wärmeaustauschers (2) umgeschaltet
werden kann.
1. Continuous flow heater for a work fluid,
with a storage tank (1) which receives a heat-dispensing liquid,
and with a coaxial tube heat exchanger (2) which is arranged in the storage tank (1)
and consists of a coiled outer tube (4) and an inner tube (3) located in the latter,
while the work fluid flows through the annular cross section (6) between the inner
and outer tube (3, 4), and the inner and outer tube (3, 4) are completely separated
in terms of guiding of liquid and connections, characterized in that the same heat-dispensing liquid which is contained in the storage tank (1) flows
through the inner tube (3),
2. Continuous flow heater according to Claim 1, in which the storage tank (1) is designed
as an upright-type tank with a vertical longitudinal axis, and the coiled outer tube
(4) and inner tube of the coaxial tube heat exchanger (2) are coiled in the manner
of spirally arranged or cylindrical screw threads, the central line of which approximately
corresponds to that of the storage tank (1).
3. Continuous flow heater according to Claim 1 or 2, in which the inner tube of the coaxial
tube heat exchanger (2) is in each case guided through the outer tube (4) of the coaxial
tube heat exchanger (2) in a manner sealed at the entry and exit point of the heat-dispensing
liquid by means of T-shaped connecting pieces (7, 8).
4. Continuous flow heater according to Claim 2 or 3, in which the coaxial tube heat exchanger
(2) is located at the top of the storage tank (1) and extends only over part of the
height of said storage tank, and a standard tube heat exchanger (9) is arranged in
the storage tank (1) below the coaxial tube heat exchanger (2), wherein the arrangement
is provided in such a manner that the work fluid passes successively from the bottom
to the top through the circular cross section of the standard tube heat exchanger
(9) and the annular cross section (6) of the coaxial heat exchanger (2), i.e. the
standard tube heat exchanger (9) is connected upstream of the coaxial tube heat exchanger
(2).
5. Continuous flow heater according to Claim 4, in which the standard tube heat exchanger
(9) consists of a coiled stainless steel tube which is wound in the manner of cylindrical
screw threads.
6. Continuous flow heater according to one of Claims 3 to 5, in which the entry point
for the heat-dispensing liquid is located at the top of the coaxial tube heat exchanger
(2) and the exit point is arranged in the transition region between the coaxial tube
heat exchanger (2) and the standard tube heat exchanger (9).
7. Continuous flow heater according to Claim 6, in which the inner tube (3) of the coaxial
tube heat exchanger (2) leads at the exit point into the storage tank (1).
8. Continuous flow heater according to Claim 6, in which the inner tube (3) of the coaxial
tube heat exchanger (2) is guided through the storage tank (1) to the outside in a
manner sealed at the exit point.
9. Continuous flow heater according to one of Claims 4 to 8, with one or more additional
heat exchangers (10, 11, 12) which, as standard tubes in the form of cylindrical screw
threads, surround sections of the standard tube heat exchanger (9) and through which
a heat-dispensing liquid flows, said liquid being guided and heated separately from
that heat-dispensing liquid which is located in the inner tube (3) of the coaxial
tube heat exchanger (2) and the storage tank (1).
10. Continuous flow heater according to Claim 9, in which the additional heat exchangers
(10, 11, 12) are connected to a solar register or to a system for recovering heat.
11. Use of a continuous flow heater according to Claims 1 to 10 for the hygienic heating
of service water in buildings.
12. Method of heating a work fluid by means of a heat-dispensing liquid in a hydraulic
circuit with a storage tank (1) in which a coaxial tube heat exchanger (2), consisting
of a coiled outer tube (4) and an inner tube (3) located in the latter, is arranged,
with separate guiding of liquid and separate connections of inner and outer tubes
(3, 4), wherein the hydraulic circuit is effected in such a manner that the work fluid
is conducted through the annular cross section (6) between the outer tube (4) and
the inner tube (3) while said heat-dispensing liquid flows through the inner tube
(3) and is contained in the storage tank (1) so as to act upon the coaxial tube heat
exchanger from the outside.
13. Method according to Claim 12, in which, according to the position of a first switchover
valve (14a), the heat-dispensing liquid in the inner tube (3) of the coaxial tube
heat exchanger (2) is either circulated thermally in the circuit or, if the work fluid
drops below a certain temperature, is operated at the output of the coaxial tube heat
exchanger (2) as a heated feed stream.
14. Method according to Claim 12 or 13, in which the work fluid, according to the temperature
thereof at the exit from the coaxial tube heat exchanger (2), is either supplied directly
to the consumption point or is entirely or partially conveyed in the circuit to the
coaxial tube heat exchanger (2), wherein the circulation line (15) serving for this
purpose can also be switched over for cleaning and disinfecting the coaxial tube heat
exchanger (2).
1. Chauffe-eau continu pour un liquide utilitaire, avec un réservoir d'accumulation (1),
qui contient un liquide cédant de la chaleur, et avec un échangeur de chaleur à tubes
coaxiaux (2), qui est disposé dans le réservoir d'accumulation (1) et qui se compose
d'un tube extérieur hélicoïdal (4) ainsi que d' un tube intérieur (3) se trouvant
dans celui-ci tandis que la section transversale annulaire (6) entre le tube intérieur
(3) et le tube extérieur (4) est parcourue par le liquide utilitaire et les tubes
intérieur et extérieur (3, 4) sont entièrement séparés au niveau du guidage des liquides
et des raccord, caractérisé en ce que dans lequel le tube intérieur (3) est parcouru par le même liquide cédant de la chaleur
que celui qui est contenu dans le réservoir d'accumulation (1).
2. Chauffe-eau continu selon la revendication 1, dans lequel le réservoir d'accumulation
(1) se présente sous la forme d'un réservoir stationnaire avec un axe longitudinal
vertical et le tube extérieur hélicoïdal (4) et le tube intérieur de l'échangeur de
chaleur à tubes coaxiaux (2) sont enroulés à la manière de filets de vis disposés
en spirale ou cylindriques, dont l'axe central correspond sensiblement à celui du
réservoir d'accumulation (1) .
3. Chauffe-eau continu selon la revendication 1 ou 2, dans lequel le tube intérieur de
l'échangeur de chaleur à tubes coaxiaux (2) est conduit à travers le tube extérieur
(4) de l'échangeur de chaleur à tubes coaxiaux (2) en étant chaque fois rendu étanche,
au point d'entrée et de sortie du liquide cédant de la chaleur, au moyen de pièces
de raccordement en forme de T (7, 8).
4. Chauffe-eau continu selon la revendication 2 ou 3, dans lequel l'échangeur de chaleur
à tubes coaxiaux (2) se trouve en haut dans le réservoir d'accumulation (1), ne s'étend
que sur une partie de la hauteur de celui-ci et un échangeur de chaleur à tube normal
(9) est disposé dans le réservoir d'accumulation (1) en dessous de l'échangeur de
chaleur à tubes coaxiaux (2), dans lequel la disposition est réalisée de telle manière
que la section transversale circulaire de l'échangeur de chaleur à tube normal (9)
et la section transversale annulaire (6) de l'échangeur de chaleur à tubes coaxiaux
(2) soient parcourues l'une après l'autre de bas en haut par le liquide utilitaire,
donc que l'échangeur de chaleur à tube normal (9) soit installé avant l'échangeur
de chaleur à tubes coaxiaux (2).
5. Chauffe-eau continu selon la revendication 4, dans lequel l'échangeur de chaleur à
tube normal (9) se compose d'un tube hélicoïdal en acier spécial, qui est enroulé
à la manière de filets de vis cylindriques.
6. Chauffe-eau continu selon l'une quelconque des revendications 3 à 5, dans lequel le
point d'entrée pour le liquide cédant de la chaleur se situe en haut sur l'échangeur
de chaleur à tubes coaxiaux (2) et le point de sortie est disposé dans la région de
transition entre l'échangeur de chaleur à tubes coaxiaux (2) et l'échangeur de chaleur
à tube normal (9).
7. Chauffe-eau continu selon la revendication 6, dans lequel le tube intérieur (3) de
l'échangeur de chaleur à tubes coaxiaux (2) débouche au point de sortie dans le réservoir
d'accumulation (1).
8. Chauffe-eau continu selon la revendication 6, dans lequel le tube intérieur (3) de
l'échangeur de chaleur à tubes coaxiaux (2) est conduit vers l'extérieur à travers
le réservoir d'accumulation (1) en étant rendu étanche au point de sortie.
9. Chauffe-eau continu selon l'une quelconque des revendications 4 à 8, avec un ou plusieurs
échangeurs de chaleur supplémentaires (10, 11, 12) qui, sous la forme de tubes normaux
en forme de filets de vis cylindriques, entourent localement l'échangeur de chaleur
à tube normal (9) et qui sont parcourus par un liquide cédant de la chaleur, qui est
guidé et chauffé séparément du liquide cédant de la chaleur qui se trouve dans le
tube intérieur (3) de l'échangeur de chaleur à tubes coaxiaux (2) et dans le réservoir
d'accumulation (1).
10. Chauffe-eau continu selon la revendication 9, dans lequel les échangeurs de chaleur
supplémentaires (10, 11, 12) sont raccordés à un registre solaire ou à un système
de récupération de chaleur.
11. Utilisation d'un chauffe-eau continu selon les revendications 1 à 10 pour le chauffage
hygiénique d'eau utilitaire dans des bâtiments.
12. Procédé pour chauffer un liquide utilitaire au moyen d'un liquide cédant de la chaleur
dans un circuit hydraulique avec un réservoir d'accumulation (1), dans lequel un échangeur
de chaleur à tubes coaxiaux (2), composé d'un tube extérieur hélicoïdal (4) et d'un
tube intérieur (3) se trouvant dans celui-ci, avec un guidage de liquide séparé et
des raccords séparés pour les tubes intérieur et extérieur (3, 4), dans lequel le
circuit hydraulique est réalisé de telle manière que le liquide utilitaire soit conduit
à travers la section transversale annulaire (6) entre le tube extérieur (4) et le
tube intérieur (3), tandis que ce même liquide cédant de la chaleur circule à travers
le tube intérieur (3) et est contenu dans le réservoir d'accumulation (1) pour alimenter
de l'extérieur l'échangeur de chaleur à tubes coaxiaux.
13. Procédé selon la revendication 12, dans lequel, selon la position d'une première soupape
d'inversion (14a), le liquide cédant de la chaleur présent dans le tube intérieur
(3) de l'échangeur de chaleur à tubes coaxiaux (2) est soit envoyé en circulation
thermique dans le circuit soit, en cas de descente en dessous d'une température déterminée
du liquide utilitaire à la sortie de l'échangeur de chaleur à tubes coaxiaux (2),
utilisé comme courant d'appoint chauffé.
14. Procédé selon la revendication 12 ou 13, dans lequel le liquide utilitaire est, selon
sa température à la sortie de l'échangeur de chaleur à tubes coaxiaux (2), soit fourni
directement au point de consommation soit envoyé totalement ou partiellement dans
le circuit vers l'échangeur de chaleur à tubes coaxiaux (2), dans lequel la conduite
de circulation (15) utilisée à cet effet peut aussi être inversée pour le nettoyage
et la décontamination de l'échangeur de chaleur à tubes coaxiaux (2).

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