| (19) |
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(11) |
EP 1 893 365 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.11.2010 Patentblatt 2010/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.06.2006 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/005993 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/136404 (28.12.2006 Gazette 2006/52) |
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| (54) |
WERKZEUGBEFESTIGUNGSEINRICHTUNG FÜR EINEN KEILTRIEB
TOOL FASTENING DEVICE FOR A CAM DRIVE
DISPOSITIF DE FIXATION D'OUTIL POUR DISPOSITIF D'ENTRAÎNEMENT PAR CAME
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
23.06.2005 DE 102005029140
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.03.2008 Patentblatt 2008/10 |
| (73) |
Patentinhaber: Weigelt, Elke |
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51515 Kürten (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Weigelt, Elke
51515 Kürten (DE)
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| (74) |
Vertreter: Lippert, Stachow & Partner |
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Patentanwälte
Frankenforster Strasse 135-137 51427 Bergisch Gladbach 51427 Bergisch Gladbach (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 484 588
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US-A- 5 904 064
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Oberteil-Keiltrieb mit einer Werkzeugbefestigungseinrichtung
mit zumindest einer mit einem Werkzeug versehbaren Seitenfläche, wobei der Keiltrieb
ein Schieberelement und ein Treiberelement aufweist und wobei die Werkzeugbefestigungseinrichtung
nach unten in Bezug auf den Oberteil- Keiltrieb in dessen Arbeitsposition demontierbar
befestigt ist. Die Erfindung betrifft weiterhin eine Werkzeugbefestigungseinrichtung
für einen Keiltrieb mit einem Schieberelement und einem Treiberelement, wobei die
Werkzeugbefestigungseinrichtung zumindest eine mit einem Werkzeug versehbare Seitenfläche
und eine Verbindungseinrichtung zum form- und/oder kraftschlüssigen Verbinden mit
dem Schieberelement aufweist. Ein solcher Oberteil-Keiltrieb und eine solche Werkzeugbefestigungseinrichtung
sind aus der
EP-A-0484588 bekannt.
[0002] Ein Keiltrieb dient zur Umlenkung von senkrecht wirkenden Kräften einer Presse, die
zur Herstellung von Blechformteilen, insbesondere Karosserieteilen, verwendet wird,
in eine beliebige, von der Vertikalen abweichende Richtung. Gerade bei der Herstellung
von Karosserieteilen tritt aufgrund der Bauteilgeometrien, die Hinterschneidungen
und andere unregelmäßig geformte Teilbereiche aufweisen, das Problem auf, dass diese
nicht mit in senkrechter Richtung stanzenden oder pressenden Stanzen oder Pressen
bearbeitet werden können, so dass zu diesem Zweck Keiltriebe eingesetzt werden müssen.
Derartige Keiltriebe bestehen im Wesentlichen aus einem Schieberführungselement bzw.
Führungsbett, einem Treiberelement bzw. Treibkeil und einem Schieberelement bzw. Laufschlitten,
der über die beiden anderen Elemente, die aufgrund der Keilform umgelenkte Richtung
der Presskraft überträgt. Ein Keiltrieb kann, je nach Anwendungsfall im Oberteil oder
im Unterteil eines Presswerkzeugs angeordnet werden. Seine Wirkung ist in beiden Fällen
die gleiche, nämlich die Umlenkung der durch das Presswerkzeug erzeugten Kräfte in
eine von der Vertikalen abweichende Richtung. Üblicherweise entscheidet der Grad der
Umlenkung der Presskraft darüber, ob der Keiltrieb im unteren oder im oberen Teil
des Presswerkzeugs angeordnet wird. Eine Umlenkung von bis zu 20° zur Sohle des Presswerkzeugs
(Horizontale) wird zumeist mit Keiltrieben im Unterteil des Presswerkzeugs vorgesehen,
wohingegen größere Umlenkungen zugunsten einer besseren Entnahmemöglichkeit der Karosserieteile
aus dem Presswerkzeug zumeist durch Vorsehen von Keiltrieben im Oberteil des Presswerkzeugs
ausgeführt werden. Der Grad der Umlenkung hängt ansonsten davon ab, welcher Bearbeitungsvorgang
durch das Presswerkzeug durchgeführt werden soll, wobei Keiltriebe insbesondere beim
Lochen von Durchgangsöffnungen, Beschneiden von Teilbereichen einer Karosserie bis
hin zum Abkanten und Nachformen hinterschnittener Teilbereiche, welche nicht von oben
oder unten erreicht werden können, eingesetzt werden.
[0003] Der Keiltrieb ist somit nur ausführendes Organ eines Presswerkzeugs und dient dem
Antrieb, z.B. eines Lochstempels, Schneidmessers oder einer Formbacke in dem Presswerkzeug.
Der Keiltrieb selbst berührt die Werkstücke dabei üblicherweise nicht. Eine Berührung
oder ein Eingriff in die Karosserieteile erfolgt lediglich durch die an dem Keiltrieb
befestigten Werkzeuge (Lochstempel, Schneidmesser, Formbacken etc.). Die Werkzeuge
sind jeweils entsprechend an die Neigung des Keiltriebs angepasst, um die schräg ausgerichtete
Bearbeitung eines Werkstücks zu ermöglichen. Aufgrund des schräg ausgerichteten Aufbaus
kommt es nicht nur zu Fertigungsproblemen, sondern auch zu erhöhten Herstellungskosten.
Dies lässt sich auch bereits daraus entnehmen, dass beim ersten Aufbauen, sowie beim
Wechsel der Stanz- und Form-Normalien der gesamte Keiltrieb auseinandergenommen werden
muss. Dies ist jedoch in vielen Fällen nur sehr schwierig möglich, da sich der Laufschlitten
eines Treibkeiles auf Grund seiner unwinkligen Außenform nur sehr schlecht in einen
Schraubstock etc. einspannen lässt. So kann die Anbringung von Bearbeitungswerkzeugen
häufig nur mit sehr hohem und unverhältnismäßigem Kostenaufwand erfolgen.
[0004] Um dieses Problem zu lösen, wurden Werkzeugbefestigungseinrichtungen entwickelt,
die an dem Schieberelement des Keiltriebs befestigt werden können, um die Schneid-
und Formwerkzeuge auch außerhalb des Keiltriebs und des Presswerkzeugs mit Bearbeitungswerkzeugen
vormontieren zu können, so dass der Wechsel der Werkzeuge schnell und unproblematisch
erfolgen kann.
[0005] Eine solche Werkzeugbefestigungseinrichtung ist beispielsweise in der
DE 198 60 178 C1 offenbart. Diese als Montageplatte bezeichnete Werkzeugbefestigungseinrichtung wird
über von hinten zugängliche Befestigungsschrauben demontiert, was bedeutet, dass sie
nur demontiert werden kann, wenn das Schieberelement so weit nach oben gefahren wird,
dass es von hinten, also von dem Treiberelement aus zugänglich ist. Die Werkzeugbefestigungseinrichtung
ist als rechtwinklige Platte ausgebildet und wird auf der Frontseite des Schieberelements
angeordnet und dort von einem Absatz nach unten in Richtung zu der Schieberführung
auf dem Treiberelement hin abgestützt. Die Werkzeugbefestigungseinrichtung weist außerdem
eine T-förmige Nut auf, um seitliche Schübe auf den Laufschlitten zu übertragen.
[0006] Derartige Werkzeugbefestigungseinrichtungen weisen den großen Vorteil auf, dass ein
Wechsel verschlissener Werkzeuge sowie auch der Erstaufbau in der Serienproduktion
erheblich erleichtert wird, da lediglich nur ein kleiner Teil des Keiltriebs, nämlich
die Werkzeugbefestigungseinrichtung, demontiert und zusammen mit dem zu ersetzenden
Werkzeug aus dem Presswerkzeug entnommen zu werden braucht. Hierdurch wird eine zeitraubende
und zumeist sehr aufwendige vollständige Demontage des gesamten Keiltriebs ersetzt,
was üblicherweise aufgrund der oft stark beengten Platzverhältnisse in einem Presswerkzeug
und der schweren Zugänglichkeit des Keiltriebs recht arbeitsintensiv ist. Allerdings
ist es erforderlich, dass die Werkzeugbefestigungseinrichtung die hohen Anforderungen
an die Toleranz und auftretende Kräfte innerhalb eines Presswerkzeugs erfüllt, was
unter anderem bedeutet, dass die Werkzeugbefestigungseinrichtung sich nicht selbständig
lösen darf und auch seitlich auftretende Schübe abgefangen werden müssen. Zudem sollte
sie leicht zugänglich und reproduzierbar genau montierbar und demontierbar sein, um
die hohen Anforderungen an die genaue Positionierung der Werkzeuge an dem Keiltrieb
zu erfüllen. Da Keiltriebe zumeist Kräfte von mehreren hundert Tonnen übertragen,
ist es erforderlich, dass die Werkzeugbefestigungseinrichtung beim Vortrieb, also
dem Arbeitsgang, sicher und fest an dem Keiltrieb sitzt, ohne sich durchzubiegen.
Bei der Rückzugsbewegung darf sich die Werkzeugbefestigungseinrichtung ebenfalls weder
verbiegen noch von dem Keiltrieb abgerissen oder aus ihrer Lage herausgezogen werden,
selbst wenn ein an ihr befestigtes Werkzeug beim Stanzen oder Formen sich in dem jeweiligen
Werkstück verhakt und hierdurch einen Widerstand hervorruft, der beim Zurückziehen
überwunden werden muss. In der Regel treten Rückzugskräfte von etwa 10 bis 15 Prozent
der Arbeitskraft auf, also ebenfalls nicht unerhebliche Kräfte, die die Werkzeugbefestigungseinrichtung
ertragen können muss.
[0007] Gemäß der
DE 198 60 178 C1 ist die Montageplatte über von hinten zugängliche Befestigungsschrauben demontierbar,
wobei die Befestigungsschrauben in waagerechter Richtung, also in Arbeitsrichtung
des Keiltriebs angeordnet sind. Würde die Montageplatte senkrecht oder zumindest schräg
zur Arbeitsrichtung des Keiltriebs angeordnet, müssten die Befestigungsschrauben recht
groß dimensioniert werden, was zumeist auf Grund der sehr beengten Platzverhältnisse
in einem Presswerkzeug kaum möglich ist.
[0008] Mit einer Werkzeugbefestigungseinrichtung sollte es möglich sein, eine Gratbildung
und einen unnötigen Verschleiß der Bearbeitungswerkzeuge zu vermeiden, wobei die Toleranz
bzw. Wiederholgenauigkeit der Positionierung der Werkzeugbefestigungseinrichtung bei
maximal 0,02 mm liegen sollte. Üblicherweise können derartig geringe Toleranzen mit
den bekannten Werkzeugbefestigungseinrichtungen nicht erzielt werden, auch nicht mit
der nach
DE 198 60 178 C1.
[0009] Ein Oberteil-Keiltrieb und eine Werkzeugbefestigungseinrichtung der eingangs genannten
Art sind aus der
EP-A-0484588 bekannt. An der in die Arbeitsrichtung des Keiltriebs weisenden Stirnseite des Schieberelements
ist eine plattenförmige Werkzeugbefestigungseinrichtung für einen Lochstempel durch
in der Arbeitsrichtung verlaufende Schrauben montiert. Zur Demontage der Werkzeugbefestigungseinrichtung
vom Schieberelement ist zunächst die Schraubverbindung zwischen dem Werkzeug und der
Werkzeugbefestigungseinrichtung zu lösen. Daraufhin können die die Werkzeugbefestigungseinrichtung
am Schieberelement haltenden Schrauben in Arbeitsrichtung gelöst werden. Anschließend
kann die plattenförmige Werkzeugbefestigungseinrichtung von der betreffenden Stirnseite
des Schieberelements aus seiner Position in einer beliebigen Richtung senkrecht zur
Arbeitsrichtung vom Schieberelement entfernt werden.
[0010] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Oberteil-Keiltrieb mit
einer Werkzeugbefestigungseinrichtung sowie eine Werkzeugbefestigungseinrichtung für
einen solchen Keiltrieb zu schaffen, wobei die oben genannten Voraussetzungen hinsichtlich
der Wiederholgenauigkeit und Toleranzen erfüllt werden, so dass ein Betreiber seine
Herstellungskosten und Wartungsaufwand reduzieren kann, wobei die Werkzeugbefestigungs-einrichtung
leicht von dem Keiltrieb demontiert, bei der Montage jedoch wiederholgenau an dem
Keiltrieb positioniert und dort befestigt werden kann, selbst stabil ist und auch
im Betrieb gegenüber den hohen Kräften im Presseneinsatz positionsgenau sitzt.
[0011] Die Aufgabe wird gelöst mit einem Oberteil-Keiltrieb gemäß den Merkmalen des Anspruchs
1 sowie einer Werkzeugbefestigungseinrichtung gemäß den Merkmalen des Anspruchs 11.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
[0012] Durch das Vorsehen zumindest eines Führungsprismas und/oder zumindest einer prismatischen
Aussparung und/oder zumindest einem Prismaabschnitt als Verbindungseinrichtung zum
Verbinden mit dem Treiberelement des Keiltriebs ist es vorteilhaft möglich, eine Abstützung
der Werkzeugbefestigungseinrichtung auf dem Treiberelement auch während der Bewegung
bei der Bearbeitung eines Werkstücks, also beim Vortrieb und beim Rückzug, zu erzeugen.
[0013] Die erfindungsgemäße Werkzeugbefestigungseinrichtung für einen Keiltrieb, die sowohl
mit dem Schieber- als auch dem Treiberelement form- und/oder kraftschlüssig verbunden
ist, ermöglicht es, dass ein Depositionieren während des Betriebs des Keiltriebs im
Wesentlichen unterbunden werden kann. Ferner ist es möglich, die Wiederholgenauigkeit
der Montage der Werkzeugbefestigungseinrichtung auch nach deren Wechsel bzw. Wechsel
des auf dieser befestigten Werkzeugs in dem gewünschten minimalen Bereich von weniger
als 0,02 mm zu halten. Dadurch, dass die Werkzeugbefestigungseinrichtung sowohl mit
dem Schieber- als auch dem Treiberelement form- und/oder kraftschlüssig verbunden
ist, erfolgt eine Abstützung und Positionierung in zumindest zwei Richtungen, wodurch
die gewünschte Positionsgenauigkeit erreicht werden kann. Aufgrund der Möglichkeit,
die Werkzeugbefestigungseinrichtung in einem Winkel im Wesentlichen senkrecht zur
Arbeitsrichtung des Keiltriebs in Richtung des geöffneten Keiltriebs demontieren zu
können, ist eine bessere Zugänglichkeit zu der oder den Befestigungsmitteln, mit denen
die Werkzeugbefestigungseinrichtung an dem Keiltrieb befestigt ist, gegeben. Bei dem
Aufbau gemäß der
DE 19860 178 C1 müssen der Schieber und der Treiber erst sehr weit auseinander gefahren werden, um
die Montageplatte von dem Schieber lösen und abnehmen zu können. Durch die vorteilhafte
Möglichkeit, auch ohne ein solches vollständiges Auseinanderfahren von Treiber- und
Schieberelement die Werkzeugbefestigungseinrichtung von dem Keiltrieb demontieren
zu können, ist nicht nur ein leichterer Wechsel, sondern auch eine Kosteneinsparung
möglich, da der Wechsel der Werkzeugbefestigungseinrichtung schneller erfolgen kann,
als dies im Stand der Technik möglich ist.
[0014] Häufig verbreitet ist mittlerweile der Einsatz von in Serie gefertigten Standard-Keiltrieben,
was für den Käufer bedeutet, dass er einen standardmäßig fertig bearbeiteten Keiltrieb
ab Lager beziehen kann. Lediglich die Befestigungsbohrungen der jeweiligen Schneid-
und Formwerkzeuge, also Bearbeitungswerkzeuge muss der Käufer noch individuell einbringen.
Dies bedeutet also, dass der Käufer den fertig montierten Keiltrieb vollständig demontieren
muss, um ihn auf seiner eigenen Bearbeitungsvorrichtung für den jeweiligen Einsatzbereich
spezifisch bearbeiten, also insbesondere entsprechende Befestigungsbohrungen für die
Bearbeitungswerkzeuge an diesem anbringen zu können. Grundsätzlich kann er hier zwar
auch auf eine Montageplatte gemäß der
DE 198 60 178 C1 zurückgreifen, wodurch sein Aufwand durchaus bereits vermindert wird, da diese Montageplatte
als im Wesentlichen flache Platte ausgebildet ist mit zueinander parallelen Flächen,
die gut in eine Bearbeitungsvorrichtung eingespannt werden können. Allerdings ist
diese Montageplatte nicht völlig problemlos an jedem Standard-Keiltrieb montierbar
und von diesem demontierbar. Hingegen kann der Montageaufwand mit einer erfindungsgemäßen
Werkzeugbefestigungseinrichtung, die demgegenüber sehr leicht an einem Keiltrieb montiert
und von diesem demontiert werden kann, um 80 % reduziert werden. Die erfindungsgemäße
Werkzeugbefestigungseinrichtung ist, da sie vorzugsweise zumindest eine der zumindest
einen der mit einem Bearbeitungswerkzeug versehbaren Seitenfläche im Wesentlichen
parallele Fläche aufweist, zur nachträglichen Bearbeitung sehr gut geeignet, da sie
sich dadurch erheblich leichter in einen Schraubstock etc. einer Bearbeitungsvorrichtung
einspannen lässt als ein unrechtwinkliger und zumeist bizarr geformter Körper eines
Laufschlittens bzw. Schieberelements. Den Vorteil einer leichten Einspannbarkeit weist
zwar bereits die Montageplatte gemäß
DE 198 60 178 C1 auf. Dieser gegenüber weist die erfindungsgemäße Werkzeugbefestigungseinrichtung
den großen Vorteil auf, dass deren Verbindungseinrichtungen, die eine form- und/oder
kraftschlüssige Verbindung sowohl mit dem Schieber- als auch mit dem Treiberelement
ermöglichen, eine sichere Verbindung mit beiden Elementen und damit eine Positionierung
und einen Halt gegen Verkippen und Verschieben in verschiedene Richtungen ermöglichen.
[0015] Durch Vorsehen der erfindungsgemäßen Werkzeugbefestigungseinrichtung ergeben sich
erhebliche Kostenvorteile bezüglich der Herstellung und Wartung eines Keiltriebs,
wobei beispielsweise die gesamten Betriebs- und Erstbearbeitungskosten über den Fertigungszeitraum,
der mit einem Keiltrieb abgedeckt wird, hinweg gesehen, sich auf unter 50 % senken
lassen. Gerade die Betriebs- und Erstbearbeitungskosten können ansonsten ein Vielfaches
dessen betragen, was ein Keiltrieb in der Anschaffung überhaupt kostet.
[0016] Bevorzugt ist die Verbindungseinrichtung zum formschlüssigen Verbinden eine Nut-
und Federverbindung. Durch Vorsehen einer solchen Nut- und Federverbindung oder mehrerer
solcher Verbindungen über die Werkzeugbefestigungseinrichtung hinweg ist das Einhalten
einer bestimmten Positionierung auch unter großen Presskräften problemlos möglich.
Gerade auch beim Vortrieb kann hierbei ein Durchbiegen der Werkzeugbefestigungseinrichtung
vermieden werden, da die Nut- und Federverbindung optimal auch mit höheren Druckkräften
beaufschlagt werden kann und aufgrund der formschlüssigen Verbindung die Werkzeugbefestigungseinrichtung
hierbei nicht ausweicht, sondern als Einheit mit dem Keiltrieb wirkt. Auch beim Rückzug
des Bearbeitungswerkzeugs aus dem Werkstück, bei dem sich ansonsten das Bearbeitungswerkzeug
leicht im Werkstück verhaken und somit eine Widerstandskraft gegen das Zurückziehen
aufbringen kann, erweist sich eine formschlüssige Verbindung, wie eine Nut- und Federverbindung,
als besonders vorteilhaft, da auch dabei die Werkzeugbefestigungseinrichtung stabil
in ihrer Positionierung an dem Keiltrieb verbleibt.
[0017] Bevorzugt ist das zumindest eine Führungsprisma und/oder die zumindest eine prismatische
Aussparung einstückig mit dem Grundkörper der Werkzeugbefestigungseinrichtung ausgebildet.
Alternativ ist das zumindest ein Führungsprisma als separates Element ausgebildet
und mit dem Grundkörper der Werkzeugbefestigungseinrichtung verbindbar oder verbunden.
Besonders bevorzugt können das zumindest eine Führungsprisma und der Grundkörper der
Werkzeugbefestigungseinrichtung miteinander durch Befestigungsmittel, insbesondere
Schrauben verbindbar oder verbunden sein.
[0018] Die Art, wie das Führungsprisma mit der Werkzeugbefestigungseinrichtung verbunden
ist, ob dieses mit dieser einstückig oder lediglich mit dieser verbunden ist, kann
von der jeweiligen Baugröße des Keiltriebs und dessen sonstigem Aufbau abhängig gemacht
werden. Das Führungsprisma kann blockartig als ein, mit auf das Treiberelement angepasster
prismatischer Gleitfläche versehenes Element oder gleitplattenartig ausgebildet sein.
Alternativ kann nur eine prismatische Aussparung vorgesehen sein. Die jeweilige Ausbildung
kann von den aufzunehmenden Kräften abhängig gemacht werden. Eine einstückige Ausbildung
der Werkzeugbefestigungseinrichtung und des Führungsprismas eignet sich besonders
bei kleineren Keiltrieben, wohingegen das Ausbilden des Führungsprismas als separates
Element sich besonders bei mittleren und großen Keiltrieben eignet, wobei hier ebenfalls
das Führungsprisma lediglich als schmales Plattenelement oder als kompaktes Bauteil
ausgebildet sein kann, ebenfalls jeweils abhängig von der Größe des Keiltriebs, also
auch von den bei der Werkstückbearbeitung auftretenden Kräften.
[0019] Das Führungsprisma kann, um keine Behinderung beim Gleiten auf dem Treiberelement
darzustellen, vorteilhaft mit Befestigungsmitteln, die in Längsrichtung der Werkzeugbefestigungseinrichtung
und zumindest teilweise versenkt in dem Führungsprismakörper angeordnet werden, versehen
sein. Zur Demontage des Führungsprismas von der Werkzeugbefestigungseinrichtung wird
lediglich das Schieberelement in Bearbeitungsrichtung verschoben, wobei dann die entsprechenden
Befestigungsmittel bei dem Oberteil-Keiltrieb in dessen Arbeitsposition von unten
zugänglich sind, so dass eine Demontage der Werkzeugbefestigungseinrichtung problemlos
erfolgen kann. Vorteilhaft kann die Werkzeugbefestigungseinrichtung dabei in einem
Winkel senkrecht zur Arbeitsrichtung des Keiltriebs in Richtung des geöffneten Keiltriebs
demontiert werden, bei Montage bzw. Demontage nach unten in Bezug auf die Arbeitsposition
eines Oberteil-Keiltriebs. Der etwa senkrechte Winkel zur Arbeitsrichtung des Keiltriebs
führt zur leichten Zugänglichkeit bei Montage und Demontage der Werkzeugbefestigungseinrichtung.
[0020] Bevorzugt weist der erfindungsgemäß ausgestaltete Keiltrieb zumindest einen zu der
Werkzeugbefestigungseinrichtung weisenden Abschnitt auf, der zur Aufnahme von Rückzugskräften
zumindest eine Verbindungseinrichtung zum form- und/oder kraftschlüssigen Verbinden
mit der Werkzeugbefestigungseinrichtung aufweist. Vorzugsweise ist eine solche Verbindungseinrichtung
zum formschlüssigen Verbinden einer Nut- und Federverbindung, die besonders bevorzugt
auf der dem Führungsprisma gegenüberliegenden Seite der Werkzeugbefestigungseinrichtung
vorgesehen ist. Hierdurch wird nach Montage der Werkzeugbefestigungseinrichtung der
Teil, der die formschlüssige Verbindung bildet, in die gewünschte Position gedrückt
und hält darin fest, ohne dass eine zusätzliche Befestigung, z.B. über Schrauben etc.
erforderlich wäre. Gleichwohl kann die Werkzeugbefestigungseinrichtung auf der Seite,
zu der sie von dem Keiltrieb abnehmbar ist, über zumindest ein Befestigungsmittel,
insbesondere eine Schraube, an dem Keiltrieb befestigt sein. Dies ist jedoch nicht
unbedingt erforderlich, da nach dem Positionieren der Werkzeugbefestigungseinrichtung
zwischen Schieber- und Treiberelemente diese form- und kraftschlüssig sitzt.
[0021] Zur Aufnahme von höheren Massenbeschleunigungskräften ist bevorzugt zumindest ein
seitliches Haltelaschenelement vorgesehen, das sich über den Bereich des zumindest
einen Führungsprismas hinweg bis zu dem Treiberelement erstreckt. Besonders bevorzugt
greift das zumindest eine Haltelaschenelement seitlich an oder unter dem Treiberelement
an. Als ebenfalls vorteilhaft erweist es sich, wenn sich das zumindest eine Haltelaschenelement
zwischen dem Schieberelement und dem Treiberelement erstreckt, insbesondere an dem
Schieberelement befestigt ist. Ein solches Haltelaschenelement ermöglicht eine Fixierung
der Werkzeugbefestigungseinrichtung auch in seitlicher Richtung, also in der Richtung,
in der die formschlüssige Verbindung, zumindest wenn sie in Form einer Nut- und Federverbindung,
die nur in einer Richtung ausgerichtet ist, vorliegt, keinen Halt bietet. Das Vorsehen
eines Führungsprismas bietet zwar grundsätzlich den gewünschten Halt in dieser seitlichen
Richtung. Allerdings erweist es sich gerade bei großen auftretenden Massenbeschleunigungskräften
als vorteilhaft, zusätzlich zu dem stabilen Führungsprisma dieses auch noch seitlich
an dem Schieberelement zu fixieren, über die Haltelaschenelemente. Dadurch, dass das
zumindest eine Haltelaschenelement Schieberelement und Treiberelement seitlich zueinander
lediglich fixiert, ist weiterhin eine Bewegung in Längsrichtung des Treiberelements
möglich, wird also durch die Haltelaschenelemente nicht behindert. Zu diesem Zweck
weist das zumindest eine Haltelaschenelement eine entsprechende Formgebung auf, die
ein Angreifen an dem Treiberelement ermöglicht, nicht jedoch an diesem festgelegt
wird. Eine Befestigung des Haltelaschenelements erfolgt vorzugsweise an dem Schieberelement,
da das Schieberelement auf dem Treiberelement gleitet. Grundsätzlich ist es auch möglich,
ein Haltelaschenelement an dem Treiberelement zu befestigen und über die Oberfläche
des Schieberelements sich erstrecken und entlang diesem gleiten zu lassen, insbesondere
an einer dort vorgesehenen Aussparung oder Nut, die sich gegebenenfalls auch in die
Oberfläche der Werkzeugbefestigungseinrichtung fortsetzen kann.
[0022] Vorzugsweise sind ein oder mehrere Haltenasen zum Übertragen von Kräften beim Zurückziehen
des Schieberelements vorgesehen, die an dem Treiberelement verhakbar oder in diesem
einrastbar sind. Das Einrasten erfolgt bevorzugt in einer entsprechenden Nut oder
Aussparung im Treiberelement, wobei eine Bewegung des Schieberelements entlang dem
Treiberelement zugelassen wird.
[0023] Zur näheren Erläuterung der Erfindung werden im Folgenden Ausführungsbeispiele anhand
der Zeichnungen näher beschrieben. Diese zeigen in:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines Keiltriebs mit einer erfindungs- gemäßen Werkzeugbefestigungseinrichtung,
- Figur 2
- eine perspektivische Ansicht von unten auf die Werkzeugbefesti- gungseinrichtung gemäß
Figur 1,
- Figur 3
- eine perspektivische Ansicht der Werkzeugbefestigungseinrichtung gemäß Figur 1 und
Figur 2 ohne Führungsprisma,
- Figur 4
- eine perspektivische Ansicht eines Keiltriebs mit einer erfindungs- gemäßen Werkzeugbefestigungseinrichtung
in einer zweiten Aus- führungsform mit Gleitplatten,
- Figur 5
- eine perspektivische Explosionsansicht von unten auf den Keiltrieb mit Werkzeugbefestigungseinrichtung
gemäß Figur 4,
- Figur 6
- eine perspektivische Ansicht des Keiltriebes gemäß Figur 5 mit Werkzeugbefestigungseinrichtung
mit prismatischer Aussparung, ohne Gleitplatten,
- Figur 7
- eine perspektivische Ansicht eines Oberteil-Keiltriebs mit einer drit- ten Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Werkzeugbefesti- gungseinrichtung,
- Figur 8
- eine perspektivische, teilweise Explosionsansicht eines Teils des Oberteil-Keiltriebs
gemäß Figur 7,
- Figur 9
- eine perspektivische Ansicht des Oberteil-Keiltriebs gemäß Figur 8 in der Blickrichtung
von unten,
- Figur 10
- eine perspektivische Ansicht eines Oberteil-Keiltriebs mit einer vier- ten Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Werkzeugbefesti- gungseinrichtung,
- Figur 11
- eine perspektivische Ansicht des Oberteil-Keiltriebs gemäß Figur 10 in der Blickrichtung
von unten,
- Figur 12
- eine perspektivische Ansicht eines Teils des Oberteil-Keiltriebs ge- mäß Figur 10,
- Figur 13
- eine perspektivische Ansicht eines Oberteil-Keiltriebs mit einer fünf- ten Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Werkzeugbefesti- gungseinrichtung,
- Figur 14
- eine perspektivische Ansicht von unten auf einen Teil des Oberteil- Keiltriebs gemäß
Figur 13,
- Figur 15
- eine perspektivische Teilexplosionsansicht des Oberteil-Keiltriebs gemäß Figur 14,
ohne Führungsprisma,
- Figur 16
- eine perspektivische Ansicht von unten auf die Teilexplosionsansicht gemäß Figur 15,
und
- Figur 17
- eine perspektivische Ansicht auf den in den Figuren 15 und 16 dar- gestellten Teil
des Oberteil-Keiltriebs in zusammengefügter Position.
[0024] Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform einer Werkzeugbefestigungseinrichtung
10 in Montage an einem Keiltrieb 1. Der Keiltrieb weist ein Schieberelement 2, ein
Treiberelement 3 und ein Schieberführungselement 4 auf, wobei das Schieberführungselement
4 und Schieberelement 2 über eine Führungsklammer 5 zusammengehalten sind. Die Werkzeugbefestigungseinrichtung
10 lagert an dem Schieberelement 2 auf dessen Frontseite 21 mit ihrer rückwärtigen
Seite 20 an. Mit dem Schieberelement 2 ist die Werkzeugbefestigungseinrichtung 10
über eine Nut- und Federverbindung 11, 22 formschlüssig verbunden. Die Werkzeugbefestigungseinrichtung
10 weist dabei ein auskragendes Element 11 und das Schieberelement 2 eine Nut 22 auf.
In die Nut greift formschlüssig das auskragende Element der Werkzeugbefestigungseinrichtung
10 ein.
[0025] Auf ihrer zu dem Treiberelement 3 gerichteten Seite weist die Werkzeugbefestigungseinrichtung
10 in ihrem Grundkörper 12 eine Aussparung 13 auf, in die ein Führungsprisma 14 eingesetzt
ist. Das Führungsprisma 14 ist auf einem Treiberprisma 31 des Treiberelements gleitfähig
gelagert.
[0026] An der Frontfläche 19 der Werkzeugbefestigungseinrichtung kann an einer anwendungsspezifisch
gewählten Stelle ein Werkzeug befestigt werden. Die Befestigung kann leicht vor der
Montage der Werkzeugbefestigungseinrichtung an dem Schieberelement erfolgen.
[0027] Wie Figur 2 entnommen werden kann, sind der Grundkörper 12 und das Führungsprisma
14 miteinander über Schrauben 15 verbunden, die in entsprechenden Durchgangsöffnungen
16, 17 im Führungsprisma und im Grundkörper 12 eingefügt sind. Wie ebenfalls Figur
2 entnommen werden kann, ist jeweils auch eine Schraube 15 in dem Führungsprisma 14
zur Befestigung von diesem an dem Schieberelement direkt vorgesehen und entsprechend
eine Öffnung 16, 17 auch im Führungsprisma 14 und dem Schieberelement 2. Dadurch,
dass das Führungsprisma 14 sich im Wesentlichen über die gesamte Überdeckungsfläche
von Schieberelement und Treiberelement erstreckt, ist nicht nur eine besonders gute
Abstützung des Schieberelements mit Grundkörper 12 gegenüber dem Treiberelement, sondern
auch ein besonders guter und fester Sitz auf dem Treiberelement möglich.
[0028] Um gerade bei großen Keiltrieben, bei denen große Massenbeschleunigungen während
des Betriebs auftreten können, einen noch besseren Halt von Schieberelement und Treiberelement
aneinander zu gewährleisten bzw. als Zwangsrückholeinrichtung, sind Haltelaschen 50,
51, beidseitig an dem Schieberelement 2 vorgesehen. Die Haltelaschen übergreifen jeweils
das Führungsprisma 14 und stützen sich an dem Treiberelement 3 ab, wie dies den Figuren
1 und 3 entnommen werden kann. An dem Schieberelement ist zum Anordnen der Haltelaschen
jeweils eine Ausnehmung 24 vorgesehen, wobei die Haltelaschen in dieser über Schrauben
befestigt sind, wie in Figur 1 lediglich angedeutet. Zu diesem Zweck weisen die Haltelaschen
in diesem Bereich Bohrungen und Ausnehmungen auf, um die Schraubenköpfe zu versenken,
so dass nicht die Gefahr des Abtrennens von diesen beim Einbau des Keiltriebs besteht.
[0029] Die Haltelaschen greifen mit als Haltenasen ausgebildeten auskragenden Enden 52,
53 (Figuren 2 und 3) in eine entsprechende Ausnehmung oder einen entsprechend ausgebildeten
Bereich 32 des Treiberelements ein. Hierdurch wird bei der Bewegung des Keiltriebs,
also des Schieberelements gegenüber dem Treiberelement, ein sicherer Halt der beiden
Elemente aneinander zusätzlich verstärkt. Die Haltelaschen können zusätzlich weitere
auskragende Abschnitte aufweisen, die ein Übertragen von Kräften beim Zurückziehen
des Schieberelements ermöglichen, wobei sie sich in dem Treiberelement verhaken und
eine Zwangsrückholung unterstützen.
[0030] Die Übertragung von Querkräften und Schüben erfolgt aufgrund der formschlüssigen
Verbindung von Werkzeugbefestigungseinrichtung 10 und Schieberelement 2 aneinander
sowie Führungsprisma 14 und Grundkörper 12 der Werkzeugbefestigungseinrichtung 10
aneinander über das Führungsprisma 14 und das Treiberprisma 31, auf das das Führungsprisma
14 aufgesetzt ist. Der Grundkörper 12 der Werkzeugbefestigungseinrichtung 10 selbst
wird ebenfalls über das Führungsprisma 14 in die gewünschte Lage gepresst, so dass
während eines Bearbeitungsvorgangs, also im Betrieb des Keiltriebs eine kraftschlüssige
Verbindung in diesem Bereich sichergestellt ist.
[0031] Wie insbesondere aus den Figuren 2 und 3 ersichtlich, ist eine Montage und Demontage
der Werkzeugbefestigungseinrichtung völlig problemlos nach unten in Richtung Treiberelement
3 möglich, wobei es sich bei dem Keiltrieb 1 um einen Oberteilkeiltrieb handelt. Hierdurch
wird der Nachteil des Standes der Technik vermieden, dass in Richtung zu dem Schieberführungselement
oder einem anderen Element, das wenig Raum um sich herum aufweist, eine Demontage
der Werkzeugbefestigungseinrichtung erfolgen muss. Vielmehr ist bei dem erfindungsgemäßen
Aufbau der Werkzeugbefestigungseinrichtung und eines entsprechend ausgerüsteten Keiltriebs
eine völlig problemlose Montage und Demontage der Werkzeugbefestigungseinrichtung
an und von dem Keiltrieb möglich.
[0032] Eine genaue Lagebestimmung und Positioniergenauigkeit kann beispielsweise auch durch
Stiftbohrungen an den Seiten der Werkzeugbefestigungseinrichtung erfolgen. Derartige
Stiftbohrungen sind bei der Werkzeugbefestigungseinrichtung und dem Schieberelement
in Figur 1 seitlich vorgesehen und mit dem Bezugszeichen 18, 23 versehen. Diese Stiftbohrungen
können grundsätzlich ebenfalls zur Befestigung von Schieberelement 2 und Werkzeugbefestigungseinrichtung
aneinander dienen.
[0033] Aufgrund des Vorsehens der Nut- und Federverbindungen, also formschlüssigen Verbindungen,
kann außerdem die gewünschte Wiederholgenauigkeit in Bezug auf die Lage bzw. Position
der Werkzeugbefestigungseinrichtung an dem Keiltrieb bzw. Schieberelement und Treiberelement
sichergestellt werden, wobei dies mit einer Ungenauigkeit von weniger als 0,02 mm
möglich ist. Darüber hinaus ist es vorteilhaft möglich, nach einer Demontage der Werkzeugbefestigungseinrichtung
den Grundkörper in eine entsprechende Bearbeitungseinrichtung einzuspannen und für
das Anbringen von Stanzstempeln, Fräsern etc. passgenaue Bohrungen einzubringen, da
die Frontfläche und die rückwärtige Fläche des Grundkörpers der Werkzeugbefestigungseinrichtung
im Wesentlichen parallel zueinander ausgebildet sind. Hierdurch ist ein flaches Einspannen
und passgenaues Positionieren zum Einbringen von Bohrungen zum Befestigen von Bearbeitungswerkzeugen
völlig problemlos möglich, ebenfalls mit einer ausgesprochen hohen Wiederholgenauigkeit,
so dass auch nach einem Wechsel eines Werkzeugs und/oder der Werkzeugbefestigungseinrichtung
weiterhin sehr hohe Genauigkeitsanforderungen erfüllt werden können.
[0034] In den Figuren 4, 5 und 6 ist eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Werkzeugbefestigungseinrichtung 200 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform sind der
Grundkörper 212 sowie das Führungsprisma anders ausgebildet als bei der Ausführungsform
gemäß Figur 1 bis 3. In dem in den Figuren 4, 5 und 6 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist der Grundkörper 212 der Werkzeugbefestigungseinrichtung im Wesentlichen L-förmig
in der Seitenansicht mit einem aufragenden Teilabschnitt 211 und einem etwa rechtwinklig
von diesem abstehenden Abschnitt 215. Sie weist anstelle der eckigen Aussparung 13
eine prismatische Aussparung 213 auf. Das Führungsprisma entsteht durch Auffügen von
Gleitplatten 214 auf die Flächen der prismatischen Aussparung 213. In dem Ausführungsbeispiel
gemäß Figur 4 und 5 sind zwei solcher Gleitplatten 214 vorgesehen. Diese Gleitplatten
lagern auf dem Treiberprisma 31 auf. Diese Gleitplatten können verhältnismäßig dünn
ausgebildet sein. Eine zusätzliche Befestigung von diesen an dem Grundkörper 212 ist
über Klemmen und/oder Schrauben möglich, was durch die Öffnung 217 in dem Grundkörper
212 angedeutet ist. Auch eine beliebige andere Befestigungsart ist zwischen den Gleitplatten
und dem Grundkörper möglich. Über die Öffnungen 217 ist auch eine Lagebestimmung und
Positionierung der Gleitplatten 214 mit der gewünschten Genauigkeit möglich. Die prismatische
Aussparung 213 weist einen sich in Längsrichtung des unteren Abschnitts 215 des L-förmigen
Grundkörpers erstreckenden Steg 216 auf. An diesen grenzen die Gleitplatten 214 an.
Der Steg dient somit ebenfalls der Positionierung der Gleitplatten mit der gewünschten
Genauigkeit. Das Treiberprisma 31 kann im mittleren Bereich gegebenenfalls auch auf
diesem Steg 216 gleiten. In der in den Figuren 4 bis 6 dargestellten Ausführungsform
wird dies allerdings nicht erfolgen, da der Steg mit Ausnehmungen versehen ist, die
das Treiberprisma beschädigen und damit eine Bewegung behindern könnten.
[0035] Der untere Abschnitt 215 des L-förmigen Grundkörpers weist auf der der prismatischen
Aussparung 213 entgegengesetzten zu dem Schieberelement weisenden Seite 218 Nuten
auf, die den Figuren 4 bis 6 jedoch nicht entnommen werden können. In diese Nuten
greifen auskragende Stege 25 auf der Unterseite des Schieberelements 2 ein, wobei
die Stege 25 in Längsrichtung des auskragenden Abschnitts 215 des L-förmigen Grundkörpers
der Werkzeugbefestigungseinrichtung angeordnet sind. Die beiden Stege 25 werden durch
einen Quersteg 26 untereinander verbunden, so dass ein Anschlag für den unteren Abschnitt
215 des L-förmigen Grundkörpers der Werkzeugbefestigungseinrichtung gegeben ist. Eine
gewollte Bewegung der Werkzeugbefestigungseinrichtung in Querrichtung des Keiltriebs
kann durch das Vorsehen der ineinandergreifenden Stege 25 und Nuten vorteilhaft verhindert
werden. Eine weitere formschlüssige Verbindung zwischen Schieberelement und Grundkörper
ist im oberen Bereich des Grundkörpers durch einen dort auskragenden Quersteg 219
in Kombination mit der Nut 22 im oberen Bereich des Schieberelements 2 möglich. Die
Befestigung entspricht hierbei also der in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Ausführungsform
des Keiltriebs mit Werkzeugbefestigungseinrichtung. Der untere Abschnitt 215 des L-förmigen
Grundkörpers bildet im Prinzip einen angefügten Teil des Grundkörpers 12 gemäß Figur
1 bis 3. Auch die sonstige Befestigung über Haltelaschen 50, 51 kann wie in den Figuren
1 bis 3 gezeigt erfolgen.
[0036] Ebenso wie bei der Ausführungsform gemäß Figur 1 bis 3 können bei dieser Ausführungsform
gemäß Figur 4 bis 6 beim Aufsetzen und während der Bearbeitung eines Werkstücks auftretende
Presskräfte über das Führungsprisma direkt auf die Werkzeugbefestigungseinrichtung
übertragen werden, wodurch eine stabile Zwangslage während der Bearbeitung bezüglich
der Werkzeugbefestigungseinrichtung entsteht. Dies erweist sich wiederum für die Genauigkeit
der Bearbeitung als vorteilhaft.
[0037] Über die von unten, also von der Seite des Treiberelements, auf das die Werkzeugbefestigungseinrichtung
aufgefügt wird, eingebrachten Schrauben kann die Werkzeugbefestigungseinrichtung gegen
ein Herunterfallen von dem Schieberelement gesichert werden.
[0038] In den Figuren 7 bis 12 ist eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Werkzeugbefestigungseinrichtung in Anordnung an einem Schieberelement mit einem Treiberelement
eines Oberteil-Keiltriebs dargestellt. Die Werkzeugbefestigungseinrichtung 300 weist
wiederum einen L-förmigen Grundkörper 312 auf. Der L-förmige Grundkörper weist einen
aufragenden Abschnitt 311 sowie einen unteren quer zu diesem angeordneten Abschnitt
315 auf. Im Gegensatz zu der Ausführungsform gemäß Figur 4 bis 6 weist der aufragende
obere Abschnitt 311 auf seiner Oberseite zu dem auskragenden Abschnitt des Schieberelements
weisend keinen auskragenden Steg, sondern vielmehr auf dieser Oberseite eine Ausnehmung
319 auf. Diese Ausnehmung 319 ist auf drei Seiten von randseitigen Stegen umgeben.
Ein auskragender Abschnitt 27 des Schieberelements weist zum Eingreifen in die Ausnehmung
319 einen in Richtung zu der Werkzeugbefestigungseinrichtung auskragenden Quersteg
28 auf. Der Quersteg 28 ist vorteilhaft im Wesentlichen so ausgebildet, dass er formschlüssig
in die Ausnehmung 319 passt. Der Steg kann besonders gut der Figur 12 entnommen werden.
[0039] Der untere Abschnitt 315 ist in Form von drei Längsstegen 316, 317, 318 ausgebildet.
Die Längsstege werden über Schraubverbindungen auf der Unterseite 29 des Schieberelements
2 befestigt. Zu diesem Zweck weisen sowohl die Längsstege als auch die Unterseite
des Schieberelements Bohrungen bzw. Durchgangsöffnungen auf, in die Schrauben eingefügt
werden können.
[0040] Die zwischen dem mittleren Längssteg 317 und den äußeren Längsstegen 316, 318 gebildeten
Längsöffnungen 313, 314 sind so ausgebildet, dass Prismaabschnitte 320, 321 dort eingefügt
werden können. Die Prismaabschnitte 320, 321 sitzen nach dem Zusammenbau des Keiltriebs
auf dem Treiberprisma 31 auf. Sie werden über Schrauben oder durch Klemmverbindung
oder eine geeignete andere Verbindung mit dem Grundkörper der Werkzeugbefestigungseinrichtung
verbunden. Eine Anpassung an unterschiedliche Breiten des Schieberelements und/oder
Treiberelements bzw. von dessen Treiberprisma kann durch Änderung der Breitenerstreckung
und Längenerstreckung des Grundkörpers und der Prismaabschnitte erfolgen. Dies ist
auch bereits den Figuren 7 bis 12 zu entnehmen, in denen unterschiedlich breit ausgebildete
Werkzeugbefestigungseinrichtungen und Prismaabschnitte dargestellt sind. Die Prismaabschnitte
können dabei unterschiedlich steile Flanken aufweisen, um an die Gegebenheiten des
Treiberprismas angepasst zu sein.
[0041] Wie den Figuren 10 bis 12 zu entnehmen ist, können die Prismaabschnitte 320, 321
über die außenseitige vordere Erstreckung des Grundkörpers 312 hinausragen. Falls
jedoch das an der Außenseite der Werkzeugbefestigungseinrichtung anzubringende Werkzeug
dadurch behindert wird, ist es grundsätzlich ebenfalls möglich, die Außenflächen der
Prismaabschnitte 320, 321 und des Grundkörpers 312 miteinander fluchten zu lassen.
[0042] Die Figuren 13 bis 17 zeigen eine weitere Ausführungsform eines mit einer erfindungsgemäßen
Werkzeugbefestigungseinrichtung 400 ausgerüsteten Oberteil-Keiltriebs. Dieser Oberteil-Keiltrieb
unterscheidet sich von dem in den Figuren 1 bis 3 dargestellten dadurch, dass das
Treiberelement 430 nicht mit einem schräg angeordneten Treiberprisma, sondern mit
einem im Wesentlichen waagerecht angeordneten Treiberprisma 431 versehen ist. Entsprechend
ist auch das Schieberelement 420 so geformt, dass ein Gleiten auf dem im Wesentlichen
waagerecht angeordneten Treiberprisma möglich ist. Hierzu weist das Schieberelement
einen in Richtung zu dem Treiberelement länger ausgebildeten Abschnitt 428 auf. Der
verlängerte Abschnitt umgreift das Führungsprima der Werkzeugbefestigungseinrichtung
auf drei Seiten. Hierdurch ist in Treibrichtung ein rückwärtiger Halt für das Führungsprisma
414 gegeben. Das Führungsprisma ist ansonsten entsprechend der Ausbildung in den Figuren
1 bis 3 an dem Schieberelement befestigt. Der Grundkörper 412 der Werkzeugbefestigungseinrichtung
ist über seitliche Nuten 410, 411 an dem Schieberelement 420 befestigt, wobei das
Schieberelement entsprechend auskragende Stege 422, 423 sowie Nuten 424, 425 in Längsrichtung
aufweist, in die entsprechend auskragende Abschnitte 408, 409 des Grundkörpers eingreifen.
Hierdurch ist ebenfalls eine formschlüssige und kraftaufnehmende Befestigung des Grundkörpers
der Werkzeugbefestigungseinrichtung an dem Schieberelement möglich. Das Führungsprisma
414 kann an dem Schieberelement und dem Grundkörper über Schrauben befestigt sein,
entsprechend der Ausführungsform in den Figuren 1 bis 3.
[0043] Neben den im Vorstehenden beschriebenen und in den Figuren dargestellten Ausführungsformen
von Keiltrieben und Werkzeugbefestigungseinrichtungen für diese können noch innerhalb
des Umfangs der Ansprüche zahlreiche weitere erdacht werden, bei denen jeweils eine
form- und/oder kraftschlüssige Verbindung zwischen der Werkzeugbefestigungseinrichtung
und dem Schieber- und Treiberelement vorgesehen ist. Insbesondere können auch innerhalb
des Umfangs der Ansprüche Mischformen der in den Figuren dargestellten Werkzeugbefestigungseinrichtungen
in Abhängigkeit von dem jeweiligen Anwendungswunsch entworfen werden.
Bezugszeichenliste
[0044]
- 1
- Keiltrieb
- 2
- Schieberelement
- 3
- Treiberelement
- 4
- Schieberführungselement
- 5
- Führungsklammer
- 10
- Werkzeugbefestigungseinrichtung
- 11
- Auskragendes Element der Nut- und Federverbindung
- 12
- Grundkörper
- 13
- Aussparung
- 14
- Führungsprisma
- 15
- Schraube
- 16
- Schrauben
- 17
- Durchgangsöffnung
- 18
- Öffnung
- 19
- Frontfläche
- 20
- Rückwärtige Seite
- 21
- Frontseite
- 22
- Nut
- 23
- Stiftbohrung
- 24
- Ausnehmung
- 25
- Auskragender Steg
- 26
- Auskragender Quersteg
- 27
- Auskragender Abschnitt
- 28
- Quersteg
- 29
- Unterseite
- 31
- Treiberprisma
- 32
- Bereich
- 50
- Haltelasche
- 51
- Haltelasche
- 52
- Auskragendes Ende
- 53
- Auskragendes Ende
- 200
- Werkzeugbefestigungseinrichtung
- 211
- Teilabschnitt
- 212
- Grundkörper
- 213
- prismatische Aussparung
- 214
- Gleitplatte
- 215
- Abschnitt
- 216
- Steg
- 217
- Durchgangsöffnung/Ausnehmung
- 218
- Seite
- 219
- Quersteg
- 300
- Werkzeugbefestigungseinrichtung
- 311
- Aufragender Abschnitt
- 312
- Grundkörper
- 313
- Längsöffnung
- 314
- Längsöffnung
- 315
- Unterer Abschnitt
- 316
- Längssteg
- 317
- Längssteg
- 318
- Längssteg
- 319
- Ausnehmung
- 320
- Prismaabschnitt
- 321
- Prismaabschnitt
- 400
- Werkzeugbefestigungseinrichtung
- 408
- Abschnitt
- 409
- Abschnitt
- 410
- Nut
- 411
- Nut
- 412
- Grundkörper
- 414
- Führungsprisma
- 420
- Schieberelement
- 422
- Steg
- 423
- Steg
- 424
- Nut
- 425
- Nut
- 428
- Abschnitt
- 430
- Treiberelement
- 431
- Treiberprisma
1. Oberteil-Keiltrieb (1) mit einer Werkzeugbefestigungseinrichtung (10,200,300,400)
mit zumindest einer mit einem Werkzeug versehbaren Seitenfläche (19), wobei der Keiltrieb
(1) ein Schieberelement (2,420), ein Schieberführungselement (4) und ein Treiberelement
(3,430) aufweist und wobei die Werkzeugbefestigungseinrichtung (10,200,300,400) nach
unten in Bezug auf den Oberteil-Keiltrieb (1) in dessen Arbeitsposition demontierbar
am Schieberelement (2,420) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugbefestigungseinrichtung (10,200,300,400) mit zumindest einem Führungsprisma
(14,414) und/oder zumindest einer prismatischen Aussparung (213) und/oder zumindest
einem Prismaabschnitt (320,321) zum Auflagern auf einem Treiberprisma (31,431) des
Treiberelements (3,340) versehen ist.
2. Oberteil-Keiltrieb (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugbefestigungseinrichtung (10,200,300,400) in einem Winkel 15 senkrecht
zur Arbeitsrichtung des Keiltriebs in Richtung des geöffneten Keiltriebs demontierbar
ist.
3. Oberteil-Keiltrieb (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Keiltrieb (1) zumindest einen zu der Werkzeugbefestigungseinrichtung (10,200,300,400)
weisenden Abschnitt aufweist, der zur Aufnahme von Rückzugskräften zumindest eine
Verbindungseinrichtung (11,14,22,213, 214, 215, 219, 313, 314, 316, 317, 318, 319,
408,409,410,411,414) zum form und/oder kraftschlüssigen Verbinden mit der Werkzeugbefestigungseinrichtung
(10,200,300,400) aufweist.
4. Oberteil-Keiltrieb (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugbefestigungseinrichtung (10,200,300,400) auf der Seite, zu der sie von
dem Keiltrieb abnehmbar ist, über zumindest ein Befestigungsmittel, insbesondere Schrauben,
an dem Keiltrieb befestigt ist.
5. Oberteil-Keiltrieb (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Führungsprisma mit dem Grundkörper der Werkzeugbefestigungseinrichtung
einstückig oder mit diesem verbindbar ausgebildet ist.
6. Oberteil-Keiltrieb (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die prismatische Aussparung (213) blockartig als ein mit auf das Treiberelement (3)
angepasster/n prismatischer/n Gleitfläche(n) versehenes Element und/oder mit Gleitplatten
(214) versehen ist.
7. Oberteil-Keiltrieb (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme von höheren Massenbeschleunigungskräften zumindest ein seitliches Haltelaschenelement
(50,51) vorgesehen ist, das sich über den Bereich des zumindest einen Führungsprismas
(14,414) und/oder den zumindest einen Prismaabschnitt (320,321) hinweg bis zu dem
Treiberelement (3,430) erstreckt.
8. Oberteil-Keiltrieb (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Haltelaschenelement (50,51) seitlich an oder unter dem Treiberelement
angreift.
9. Oberteil-Keiltrieb (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Haltenasen (52,53) zum Übertragen von Kräften beim Zurückziehen
des Schieberelements vorgesehen sind, die an dem Treiberelement verhakbar oder in
diesem einrastbar sind.
10. Oberteil-Keiltrieb (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugbefestigungseinrichtung (10,200,300,400) L-förmig ein- oder mehrteilig
ausgebildet ist, wobei ein Teilabschnitt (14,215,315,414) auf der Ober- und/oder Unterseite
und ein Teilabschnitt (12,211,311,412) auf der Frontseite (21) des Schieberelements
angeordnet ist.
11. Werkzeugbefestigungseinrichtung (10,200,300,400) für einen Keiltrieb (1) mit einem
Schieberelement (2, 420), einem Schieberführungselement (4) und einem Treiberelement
(3,430), insbesondere nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Werkzeugbefestigungseinrichtung
(10,200,300,400) zumindest eine mit einem Werkzeug versehbare Seitenfläche (19) und
eine Verbindungseinrichtung (11, 22, 219, 319, 408, 409, 410, 411) zum form- und/oder
kraftschlüssigen Verbinden mit dem Schieberelement aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugbefestigungseinrichtung (10,200,300,400) zumindest eine Verbindungseinrichtung
(14,213,214,215,313,314,316,317, 318, 414) zum formschlüssigen Verbinden mit dem Treiberelement
aufweist.
12. Werkzeugbefestigungseinrichtung (10,200,300,400) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine zu der zumindest einen mit einem Werkzeug versehbaren Seitenfläche
(19) im Wesentlichen parallele Fläche (20) vorgesehen ist.
13. Werkzeugbefestigungseinrichtung (10,200,300,400) nach einem der Ansprüche 11 oder
12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung zum form- und/oder kraftschlüssigen Verbinden zumindest
ein auf einer Seite der Werkzeugbefestigungseinrichtung (10) vorgesehenes Führungsprisma
(14,414) und/oder zumindest eine prismatische Aussparung (213) und/oder zumindest
einen Prismaabschnitt (320,321) umfasst.
14. Werkzeugbefestigungseinrichtung (10,200,300,400) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Führungsprisma und/oder die zumindest eine prismatische Aussparung
einstückig mit dem Grundkörper der Werkzeugbefestigungseinrichtung ausgebildet ist.
15. Werkzeugbefestigungseinrichtung (10,200,300,400) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Führungsprisma (14,414) als separates Element ausgebildet und
mit dem Grundkörper (12,412) der Werkzeugbefestigungseinrichtung (10,400) verbunden
ist.
16. Werkzeugbefestigungseinrichtung (10,200,300,400) nach Anspruch 13 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Führungsprisma (14,414) und der Grundkörper 20 (12,412) der Werkzeugbefestigungseinrichtung
(10,400) miteinander durch Befestigungsmittel, insbesondere Schrauben (15), verbunden
sind.
17. Oberteil-Keiltrieb (1) nach Anspruch 3 oder Werkzeugbefestigungseinrichtung (10,200,300,400)
nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung (11,22,25,28,219,319,408,409,410,411,422, 423,424,425)
zum formschlüssigen Verbinden eine Nut- und Federverbindung ist.
18. Werkzeugbefestigungseinrichtung (10,200,300,400) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugbefestigungseinrichtung (10,200,300,400) für einen Oberteil-Keiltrieb
(1) ist und nach unten in Bezug auf den Oberteil-Keiltrieb in dessen Arbeitsposition
demontierbar ist.
1. An upper part wedge drive (1) with a tool fastening device (10, 200, 300, 400) having
at least one lateral surface (19) which can be provided with a tool, wherein the wedge
drive (1) has a slider element (2, 420), a slider guide element (4) and a driver element
(3, 430) and whereby the tool fastening device (10, 200, 300, 400) is fastened to
the slider element (2, 420) dismantleably downwardly in relation to the upper part
wedge drive (1) in the working position thereof,
characterized in that
the tool fastening device (10, 200, 300, 400) is provided with at least one guide
prism (14, 414) and/or at least one prismatic recess (213) and/or at least one prism
portion (320, 321) for support on a driver prism (31, 431) of the driver element (3,
340).
2. An upper part wedge drive (1) as set forth in claim 1 characterized in that the tool fastening device (10, 200, 300, 400) can be dismantled at an angle 15 perpendicularly
to the working direction of the wedge drive in the direction of the opened wedge drive.
3. An upper part wedge drive (1) as set forth in claim 1 or 2 characterized in that the wedge drive (1) has at least one portion which faces towards the tool fastening
device (10, 200, 300, 400) and which to carry return traction forces has at least
one connecting device (11, 14, 22, 213, 214, 215, 219, 313, 314, 316, 317, 318, 319,
408, 409, 410, 411, 414) for positively lockingly and/or force-lockingly connecting
to the tool fastening device (10, 200, 300, 400).
4. An upper part wedge drive (1) as set forth in one of claims 1 through 3 characterized in that on the side towards which it is removable from the wedge drive the tool fastening
device (10, 200, 300, 400) is fixed to the wedge drive by way of at least one fastening
means, in particular screws.
5. An upper wedge drive (1) as set forth in one of claims 1 through 4 characterized in that the at least one guide prism is integral or adapted to be connectable to the main
body of the tool fastening device.
6. An upper part wedge drive (1) as set forth in one of claims 1 through 5 characterized in that the prismatic recess (213) is provided block-like in the form of an element provided
with one or more prismatic sliding surfaces adapted to the driver element (3) and/or
is provided with sliding plates (214).
7. An upper part wedge drive (1) as set forth in one of claims 1 through 6 characterized in that to carry higher mass acceleration forces there is provided at least one lateral holding
bar element (50, 51) which extends beyond the region of the at least one guide prism
(14, 414) and/or the at least one prism portion (320, 321) to the driver element (3,
430).
8. An upper part wedge drive (1) as set forth in claim 7 characterized in that the at least one holding bar element (50, 51) engages laterally at or under the driver
element.
9. An upper part wedge drive (1) as set forth in one of claims 1 through 8 characterized in that there are provided one or more holding noses (52, 53) for the transmission of forces
when the slider element is pulled back, which can be brought into hooking engagement
on the driver element or can be latched therein.
10. An upper part wedge drive (1) as set forth in one of claims 1 through 9 characterized in that the tool fastening device (10, 200, 300, 400) is of an L-shaped configuration in
one or more parts, wherein a portion (14, 215, 315, 414) is arranged on the top side
and/or the underside and a portion (12, 211, 311, 412) is arranged on the front side
(21) of the slider element.
11. A tool fastening device (10, 200, 300, 400) for a wedge drive (1) having a slider
element (2, 420), a slider guide element (4) and a driver element (3, 430), in particular
as set forth in one of the preceding claims, wherein the tool fastening device (10,
200, 300, 400) has at least one lateral surface (19) which can be provided with a
tool and a connecting device (11, 22, 219, 319, 408, 409, 410, 411) for positively
lockingly connecting to the slider element
characterized in that
the tool fastening device (10, 200, 300, 400) has at least one connecting device (14,
213, 214, 215, 313, 314, 316, 317, 318, 414) for positively lockingly connecting to
the driver element.
12. A tool fastening device (10, 200, 300, 400) as set forth in claim 11 characterized in that there is provided at least one surface (20) which is substantially parallel to the
at least one lateral surface (19) which can be provided with at tool.
13. A tool fastening device (10, 200, 300, 400) as set forth in one of claims 11 or 12
characterized in that the connecting device for positively locking and/or force locking connection includes
at least one guide prism (14, 414) provided on a side of the tool fastening device
(10) and/or at least one prismatic recess (213) and/or at least one prism portion
(320, 321) .
14. A tool fastening device (10, 200, 300, 400) as set forth in claim 13 characterized in that the at least one guide prism and/or the at least one prismatic recess is formed integrally
with the main body of the tool fastening device.
15. A tool fastening device (10, 200, 300, 400) as set forth in claim 13 characterized in that the at least one guide prism (14, 414) is in the form of a separate element and is
connected to the main body (12, 412) of the tool fastening device (10, 400).
16. A tool fastening device (10, 200, 300, 400) as set forth in claim 13 or 15 characterized in that the at least one guide prism (14, 414) and the main body 20 (12, 412) of the tool
fastening device (10, 400) are connected together by fastening means, in particular
screws (15).
17. An upper part wedge drive (1) as set forth in claim 3 or a tool fastening device (10,
200, 300, 400) as set forth in one of claims 11 through 16 characterized in that the connecting device (11, 22, 25, 28, 219, 319, 408, 409, 410, 411, 422, 423, 424,
425) for positively locking connection is a tongue-and-groove connection.
18. A tool fastening device (10, 200, 300, 400) as set forth in claim 11 characterized in that the tool fastening device (10, 200, 300, 400) is meant for an upper part wedge drive
(1) and is fastened dismantleably downwardly in relation to the upper part wedge drive
in the working position thereof.
1. Dispositif d'entrainement par came d'une partie supérieure (1) comprenant un dispositif
de fixation des outils (10, 200, 300, 400) avec l'au moins une face latérale (19)
qui peut être munie d'un outil, ledit dispositif d'entrainement par came (1) comportant
un élément coulisseau (2, 420), un élément de guidage de l'élément coulisseau (4)
et un élément moteur (3, 430) et le dispositif de fixation des outils (10, 200, 300,
400) étant fixé, de façon démontable, à l'élément coulisseau (2, 420) vers le bas
par rapport au dispositif d'entrainement par came d'une partie supérieure (1) dans
sa position de travail, caractérisé en ce que le dispositif de fixation des outils (10, 200, 300, 400) est muni d'au moins un renversé
de guidage (14, 414) et/or d'au moins un évidement prismatique (213) et/ou d'au moins
un segment de vé (320, 321) pour être supporté sur un vé moteur (31, 431) de l'élément
moteur (3, 340).
2. Dispositif d'entrainement par came d'une partie supérieure (1) selon la revendication
1, caractérisé en ce que le dispositif de fixation des outils (10, 200, 300, 400) est démontable dans un angle
15 perpendiculairement à la direction de travail du dispositif d'entrainement par
came vers le dispositif d'entrainement par came ouvert.
3. Dispositif d'entrainement par came d'une partie supérieure (1) selon la revendication
1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif d'entrainement par came (1) comporte au moins une partie qui est orientée
vers le dispositif de fixation des outils (10, 200, 300, 400) et qui comporte, pour
la prise des forces de retour, au moins un dispositif de liaison (11, 14, 22, 213,
214, 215, 219, 313, 314, 316, 317, 318, 319, 408, 409, 410, 411, 414) pour la liaison
positive ou non-positive avec le dispositif de fixation des outils (10, 200, 300,
400).
4. Dispositif d'entrainement par came d'une partie supérieure (1) selon l'une des revendications
1 à 3, caractérisé en ce que le dispositif de fixation des outils (10, 200, 300, 400) est fixé au dispositif d'entrainement
par came au côté vers lequel il peut être démonté du dispositif d'entrainement par
came, par au moins un moyen de fixation, particulièrement par des boulons.
5. Dispositif d'entrainement par came d'une partie supérieure (1) selon l'une des revendications
1 à 4, caractérisé en ce que l'au moins un renversé de guidage est formé en une partie avec le corps de base du
dispositif de fixation des outils ou peut être relié au corps de base.
6. Dispositif d'entrainement par came d'une partie supérieure (1) selon l'une des revendications
1 à 5, caractérisé en ce que l'évidement prismatique (213) est agencé comme un élément en forme de bloc muni d'une
ou de surface(s) de glissement prismatique(s) adaptée(s) à l'élément moteur (3) et/ou
est muni de plaques de glissement (214).
7. Dispositif d'entrainement par came d'une partie supérieure (1) selon l'une des revendications
1 à 6, caractérisé en ce que, pour la prise des forces supérieures d'accélération des masses, il est prévu au
moins un élément de collier de soutien latéral (50, 51) s'étendant par-dessus la partie
de l'au moins un renversé de guidage (14, 414) et/ou l'au moins un segment prismatique
(320, 321) jusqu'á l'élément moteur (3, 430).
8. Dispositif d'entrainement par came d'une partie supérieure (1) selon la revendication
7, caractérisé en ce que l'au moins un élément de collier de soutien (50, 51) engage latéralement sur le ou
au-dessous de l'élément moteur.
9. Dispositif d'entrainement par came d'une partie supérieure (1) selon l'une des revendications
1 à 8, caractérisé en ce qu'ils sont prévus un ou plusieurs de tenons de soutien (52, 53) pour transmettre des
forces lors du retirement de l'élément coulisseau, lesdits tenons étant agencés pour
accrocher sur ou verrouiller dans l'élément moteur.
10. Dispositif d'entrainement par came d'une partie supérieure (1) selon l'une des revendications
1 à 9, caractérisé en ce que le dispositif de fixation des outils (10, 200, 300, 400) est agencé en forme d'un
L et en une ou plusieurs parties, un tronçon (14, 215, 315, 414) étant arrangé sur
la surface supérieure et/ou inférieure et un tronçon (12, 211, 311, 412) étant arrangé
sur la face frontale (21) de l'élément coulisseau.
11. Dispositif de fixation des outils (10, 200, 300, 400) destiné à un dispositif d'entrainement
par came (1), comprenant un élément coulisseau (2, 420), un élément de guidage du
coulisseau (4) et un élément moteur (3, 430), en particulier selon l'une des revendications
précédentes, ledit dispositif de fixation des outils (10, 200, 300, 400) comportant
au moins une face latérale (19) qui peut être munie d'un outil et un dispositif de
liaison (11, 22, 219, 319, 408, 409, 410, 411) pour la liaison positive et/ou non-positive
avec l'élément coulisseau, caractérisé en ce que le dispositif de fixation des outils (10, 200, 300, 400) comporte au moins un dispositif
de liaison (14, 213, 214, 215, 313, 314, 316, 317, 318, 414) pour la liaison positive
avec l'élément moteur.
12. Dispositif de fixation des outils (10, 200, 300, 400) selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'il est prévue au moins une surface (20) parallèle à l'au moins une face latérale (19)
qui peut être muni d'un outil.
13. Dispositif de fixation des outils (10, 200, 300, 400) selon l'une des revendications
11 ou 12, caractérisé en ce que le dispositif de liaison pour la liaison positive et/ou non-positive comporte au
moins un renversé de guidage (14, 414) prévu à l'un des côtés du dispositif de fixation
des outils (10) et/ou au moins un évidement prismatique (213) et/ou au moins un section
de vé (320, 321).
14. Dispositif de fixation des outils (10, 200, 300, 400) selon la revendication 13, caractérisé en ce que l'au moins un renversé de guidage et l'au moins un évidement prismatique forment
une partie avec le corps de base du dispositif de fixation des outils.
15. Dispositif de fixation des outils (10, 200, 300, 400) selon la revendication 13, caractérisé en ce que l'au moins un renversé de guidage (14, 414) est formé comme un élément séparé et
est relié au corps de base (12, 412) du dispositif de fixation des outils (10, 400).
16. Dispositif de fixation des outils (10, 200, 300, 400) selon la revendication 13 ou
15, caractérisé en ce que l'au moins un renversé de guidage (14, 114) et le corps de base 20 (12, 412) du dispositif
de fixation des outils (10, 400) sont reliés l'un à l'autre par des moyens de fixation,
en particulier par des boulons (15).
17. Dispositif d'entrainement par came d'une partie supérieure (1) selon la revendication
3 ou dispositif de fixation des outils (10, 200, 300, 400) selon l'une des revendications
11 à 16, caractérisés en ce que le dispositif de liaison (11, 22, 25, 28, 219, 319, 408, 409, 410, 411, 422, 423,
424, 425) pour la liaison positive est une liaison en forme de languette et rainure.
18. Dispositif de fixation des outils (10, 200, 300, 400) selon la revendication 11, caractérisé en ce que le dispositif de fixation des outils (10, 200, 300, 400) est destiné à dispositif
d'entrainement par came d'une partie supérieure (1) et est fixé, de façon démontable,
vers le bas par rapport au dispositif d'entrainement par came d'une partie supérieure
dans sa position de travail.
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