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(11) |
EP 1 893 872 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.11.2010 Patentblatt 2010/44 |
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Anmeldetag: 31.05.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2006/000940 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/128441 (07.12.2006 Gazette 2006/49) |
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| (54) |
SCHRAUBENSPINDELPUMPE
SCREW DISPLACEMENT PUMP
POMPE A BROCHES HELICOIDALES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
02.06.2005 DE 102005025816
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.03.2008 Patentblatt 2008/10 |
| (73) |
Patentinhaber: Joh. Heinr. Bornemann GmbH |
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31683 Obernkirchen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- ROHLFING, Gerhard
32479 Hille (DE)
- JÄSCHKE, Axel
32427 Minden (DE)
- BRANDT, Jens-Uwe
31737 Rinteln (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stornebel, Kai et al |
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Gramm, Lins & Partner GbR
Theodor-Heuss-Strasse 1 38122 Braunschweig 38122 Braunschweig (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 405 160 DE-C- 715 860 US-A- 3 016 842
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DE-A1- 19 748 385 US-A- 2 381 695
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schraubenspindelpumpe in einflutiger, zweiwelliger Bauweise
mit einer Außenlagerung der beiden Schraubenspindeln und einem Pumpengehäuse, das
die Schraubenspindeln unter Bildung von Förderkammern umschließt und die Förderkammern
mit seiner inneren Mantelfläche außen begrenzt, sowie einem Saugraum für das zu anzusaugende
Medium und einem Druckraum, der das durch die Schraubenspindeln geförderte Medium
aufnimmt.
[0002] Es sind viele Schraubenspindelpumpenkonzepte bekannt, beispielsweise eine zweiwellige,
zweiflutige Ausgestaltung gemäß der
EP 0 699 276 B1, die insbesondere zur Förderung von unbehandelten Erdöl-Wasser-Gas-Gemischen eingesetzt
wird, die aus einer sehr großen Quelle oder aus vielen, zum Teil über 500 kleinen
Quellen austreten. Zweiflutige Schraubenspindelpumpen weisen ein Gehäuse auf, das
in einen Saugraum und einen Druckraum unterteilt ist. Die Förderschrauben laufen dabei
entweder direkt in dem Gehäuse oder in einem austauschbaren Gehäuseeinsatz, der in
das Gehäuse zwischen den Saugraum und den Druckraum eingeschoben wird. Das Gehäuse
hat dabei einerseits die Aufgabe, eine ausreichende Druckfestigkeit zur Aufnahme des
Prozessdruckes bereitzustellen und andererseits die Form und Lagesteifigkeit zur Einhaltung
der für den Druckerhöhungsprozess notwendigen Dichtspalt-Toleranzen zwischen den Förderschrauben
untereinander und den Förderschrauben und dem Gehäuse bzw. dem Gehäuseeinsatz bereitzustellen,
wobei die berührungslos laufenden Förderschrauben besonders hohe Anforderungen an
die möglichst kleinen Dichtspalte stellen, um einen hohen Wirkungsgrad zu erzielen.
[0003] Schraubenspindelpumpen in zweiwelliger, zweiflutiger Ausführung sind technisch sehr
aufwendig, in Herstellung und Wartung kostenintensiv und werden daher vorzugsweise
für größere Förderleistungen eingesetzt, die typischerweise zur Förderung von Einzelquellen
(Single-well-boosting) schon zu groß sind. Aus der
DE 715860 B1 ist eine Schraubenpumpe für Förderflüssigkeiten bekannt, die eine einseitige Außenlagerung
für die Förderschrauben aufweist. Die Förderschrauben werden von einem Gehäuse umschlossen,
das einstückig ausgebildet und an einem Gehäuseteil angeflanscht ist, in dem die Förderspindeln
gelagert sind Dieses Gehäuse kann für Wartungsarbeiten entfernt werden. Muss die Pumpe
gewartet werden, ist es notwendig, diese an den Zu- und Ablaufstutzen aus der Förderleitung
herauszutrennen und eine vollständig neue Pumpe einzubauen.
[0004] Alternativ zu einem Komplettaustausch kann eine Schraubenspindelpumpe vor Ort zerlegt
und repariert werden, was sehr zeitaufwendig ist. Zudem hat eine Pumpenmontage aus
mehreren Einzelteilen bei Kunden vor Ort den Nachteil, dass ein Pumpentest mit genauer
Ermittlung der Leistungsdaten nicht möglich ist, so dass zur Erfüllung geforderter
Leistungsparameter in der Regel ein kompletter Pumpemaustausch erforderlich ist.
[0005] Gerade bei Einzelquellenförderung kommt es zu starken Schwankungen in der Zusammensetzung
des Fördermediums. In hohem Maße unvorhersehbar wechseln sich Zustände von 100%iger
Flüssigkeitsförderung mit Phasen 100%iger Gasförderung ab, wobei die Phasen der 100%igen
Gasförderung für Schraubenspindelpumpen besonders kritisch sind, da bei herkömmlichen
Schraubenspindelpumpen nach einer gewissen Zeit einer Gasförderung die dichtende,
kühlende und schmierende Flüssigkeit abtransportiert ist. Dieser Zustand führt zu
einer Erwärmung der Förderschrauben und damit einhergehend zu einem Kontakt der Förderschraube
miteinander und dem Fördergehäuse, was zu einem erhöhten Verschleiß, gegebenenfalls
zum Stillstand der Pumpe führt. Die dadurch entstehenden Probleme bezüglich der Wartung
vor Ort wurden bereits beschrieben.
[0006] Die
EP 0 405 160 A1 beschreibt eine Schraubenspindelpumpe mit im Innenraum eines Pumpengehäuses angeordneter
Antriebsspindel und wenigstens einer dazu achsparallelen Dichtspindel sowie mit einem
Zulauf und einem Auslauf für ein von den Spindeln zuförderndes Strömungsmedium.
[0007] Die Spindeln sind von einem rohrartigen Gehäuseeinsatz umgeben, der mit dem ihn umfangenden
Pumpengehäuse wenigstens einen mit dem die Spindeln aufnehmenden Innenraum durch zumindest
einen Durchbruch verbundenen Ringraum begrenzt.
[0008] Zur Förderung von Einzelquellen werden neben Schraubenspindelpumpen auch Exzenterschneckenpumpen
eingesetzt, die jedoch zur Förderung von Multiphasengemischen nur bedingt tauglich
sind, da deren 100%ige Gasförderfähigkeit aufgrund entstehender Reibungswärme zeitlich
sehr begrenzt ist.
[0009] Als Konsequenz aus der Überdimensionierung der Multiphasenpumpen in zweiwelliger,
zweiflutiger Ausführung und in Ermangelung geeigneter Multiphasenpumpen mit geringeren
Leistungen, werden weltweit Tausende von Ölquellen nicht oder nicht mehr gefördert,
wodurch wertvolle Rohstoffe nicht genutzt werden.
[0010] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Pumpe bereitzustellen, die
kostengünstig herzustellen und zu warten ist und grundsätzlich für die Förderung von
Multiphasengemischen im Rahmen einer Einzelquellenförderung geeignet ist.
[0011] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine gattungsgemäße Schraubenspindelpumpe
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0012] Die erfindungsgemäße Schraubenspindelpumpe in einflutiger, zweiwelliger Bauweise
mit einer Außenlagerung der beiden Schraubenspindeln und einem Pumpengehäuse, das
die Schraubenspindeln unter Bildung von Förderkammern umschließt und die Förderkammern
mit seiner inneren Mantelfläche außen begrenzt, sowie einem Saugraum für das anzusaugende
Medium und einem Druckraum, der das durch die Schraubenspindeln geförderte Medium
aufnimmt, sieht vor, dass das Pumpengehäuse in einem Druckgehäuse eingeführt und an
dem Druckgehäuse befestigt ist, so dass der Druckraum das Pumpengehäuse zumindest
teilweise umgibt. Durch die Einführbarkeit des Pumpengehäuses in das Druckgehäuse
und eine Befestigung des Pumpengehäuses an dem Druckgehäuse ist es möglich, lediglich
das Pumpengehäuse mitsamt der darin angeordneten Schraubenspindeln und der Außenlagerung
auszutauschen, so dass in modularer Bauweise eine Schraubenspindelpumpe bereitgestellt
wird, die schnell repariert werden kann, indem die Verschleißteile komplett aus dem
Druckgehäuse entfernt werden können. Durch einen einfachen Austausch des Pumpengehäuses
mit den darin angeordneten Schraubenspindeln kommt es zudem zu einer mechanischen
Entkopplung zwischen dem Druckgehäuse und dem Pumpengehäuse, so dass druckbedingte
Verformungen innerhalb des Druckgehäuses nicht oder nur unmerklich auf das Pumpengehäuse
übertragen werden. Dadurch bleibt die Lagegenauigkeit der Schraubenspindeln zueinander
gewährleistet, da sich die Verformungen des Druckgehäuses nicht auf die Toleranzen
der Förderelemente, Dichtungen und Lager auswirken. Dies reduziert den Verschleiß
und ermöglicht das Einstellen eines geringen Spaltmaßes, was den Wirkungsgrad der
Pumpe erhöht. Zur Komprimierung bei einem Einsatz im Single-well-boosting ist es vorgesehen,
dass in dem Druckraum Separationseinrichtungen zum Trennen eines geförderten Multiphasengemisches
in eine Gasphase und eine Flüssigkeitsphase vorgesehen sind, so dass die getrennten
Phasen entweder separat abgeleitet oder ein Teil der separierten Flüssigkeitsphase
über eine Kurzschlussleitung von dem Druckraum zu dem Saugraum zurückgeleitet werden
kann, um ein Mindestmaß an Flüssigkeit innerhalb des Pumpengehäuses bereitzustellen,
damit die Schraubenspindeln gekühlt und die Spalte zwischen den Schraubenspindeln
sowie zwischen den Schraubenspindeln und dem Pumpengehäuse abgedichtet werden können.
[0013] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Pumpengehäuse das Druckgehäuse
durchragt, so dass das Pumpengehäuse zwei Anlage- oder Auflagerstellen in dem Druckgehäuse
hat. Dabei ist es vorgesehen, dass das Pumpengehäuse nur einseitig an dem Druckgehäuse
befestigt, insbesondere verschraubt ist, während das nicht an dem Druckgehäuse befestigte
Ende des Pumpengehäuses in einer Führung in dem Druckgehäuse gelagert ist.
[0014] Somit ist es möglich, dass das Pumpengehäuse im Druckgehäuse einseitig fest und auf
der anderen Seite leicht beweglich gelagert ist, wobei das geringe Spiel zwischen
dem Druckgehäuse und dem Pumpengehäuse über zumindest eine Dichtung abgedichtet ist,
so dass kein Fördermedium aus dem Druckraum durch Spalte in der Führung austreten
kann. Das geringe Spiel innerhalb der Führung in dem Druckgehäuse ermöglicht es, dass
durch den im Druckraum herrschenden Druck keine Verformungen innerhalb des Pumpengehäuses
auftreten, die das Spiel zwischen den Schraubenspindeln untereinander sowie zwischen
den Schraubenspindeln und dem Pumpengehäuse verändern könnten, sondern dass das Pumpengehäuse
insgesamt innerhalb des Druckgehäuses leicht verlagert wird
[0015] Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist die einfachere Fertigung
des Druckgehäuses aufgrund der geringeren Anforderungen an die Lagegenauigkeit der
Bauteile, so dass eine kostengünstige Herstellung des Druckgehäuses möglich ist. Darüber
hinaus ist die Wartung aufgrund der vollständigen Entnehmbarkeit des Pumpengehäuses
mit samt der Schraubenspindeln und der Lagereinheit erheblich vereinfacht.
[0016] Um trotz des einfachen Aufbaus eine möglichst steife Konstruktion zu erzielen, ist
es vorgesehen, das Pumpengehäuse über eine Trägerplatte an dem Druckgehäuse zu befestigen.
An der Trägerplatte sind somit sowohl das Druckgehäuse als auch das Pumpengehäuse
und gegebenenfalls auch die Lagereinheit, in der die Schraubenspindeln getrennt von
dem Förderstrom gelagert sind, befestigt. Die Schraubenspindeln sind in der Lagereinheit
gelagert, die wiederum mit dem Pumpengehäuse verbunden ist, so dass die Lagereinheit
komplett mit dem Pumpengehäuse und den Schraubenspindeln aus dem Druckgehäuse entfernbar
ist. Die Schraubenspindeln, das Pumpengehäuse und die Lagereinheit der Schraubenspindeln
sind also zu einem Fördermodul zusammenfassbar, das leicht ausgetauscht und nach der
Fertigung einem vollständigen Leistungstest unterzogen werden kann, so dass bei einem
Austausch des Fördermoduls gegen ein neues oder überarbeitetes Fördermodul vorhersagbar
ist, welche Leistungsparameter die Pumpe aufweist.
[0017] Da sich das Pumpengehäuse innerhalb des Druckraumes befindet, ist es möglich, die
Kurzschlussleitung innerhalb des Pumpengehäuses auszubilden, also eine direkte Verbindung
zwischen dem Pumpenraum und dem Saugraum herzustellen.
[0018] Durch die Kurzschlussleitung wird dosiert separierte Flüssigkeitsphase in den Saugraum
zurückgeleitet, was zwar Einbußen bezüglich des Wirkungsgrades der Pumpe mit sich
bringt, dafür bei dem Einsatz der Schraubenspindelpumpe zum Pumpen von Multiphasengemischen
jedoch eine wesentlich verlängerte Standzeit ermöglicht.
[0019] Das Pumpengehäuse kann außermittig in dem Druckgehäuse angeordnet sein, um einerseits
die Separation und die Rückführung separierter Flüssigkeitsphase durch eine Kurzschlussleitung
zur Saugseite der Schraubenspindeln zu erleichtern und um andererseits druckabhängige
Verformungen des Druckgehäuses nicht oder so auf die Lagereinheit bzw. die Schraubenspindeln
einwirken zu lassen, dass sie einer druckabhängigen Durchbiegung der Schraubenspirtdeln
entgegengesetzte Winkeländerung der Lagereinheit erzeugen.
[0020] Ergänzend können in dem Druckgehäuse Zuganker zur Vorspannung des Druckgehäuses gegenüber
der Schraubenspindellagerung angeordnet sein, so dass eine druckabhängige Winkeländerung
der Lagereinheit alternativ oder in Ergänzung zu der geeigneten Positionierung des
Pumpengehäuses in dem Druckgehäuse sowie der Wahl der Wandstärke und/oder dem Einsatz
von Materialien eingestellt werden kann.
[0021] Zur weiteren Funktionsintegration in das Fördermodul ist es vorgesehen, dass in dem
Pumpengehäuse der Saugraum ausgebildet ist, so dass dieser bezüglich der Dimensionierung
und der strömungstechnischen Gestaltung optimal auf die Förderschrauben angepasst
werden kann.
[0022] Um die Ausgestaltung des Druckgehäuses zu vereinfachen, ist es vorgesehen, dass das
Pumpengehäuse einen Teil der Wandung des Druckraumes ausbildet, also dass der Einsatz
des Pumpengehäuses einen Teil der Innenwandung des Druckraumes bildet. Dazu ist es
erforderlich, dass das Pumpengehäuse abgedichtet an dem Druckgehäuse befestigt ist,
wobei Durchleitungen oder Strömungskanäle für das geförderte Medium vorgesehen sind,
durch die das geförderte Medium in den Druckraum geleitet wird.
[0023] Ebenfalls sind Anschlusseinrichtungen für Zuleitungen oder Ableitungen an dem Druckgehäuse
ausgebildet, so dass das Druckgehäuse bei der Wartung der Pumpe nicht aus dem Leitungsnetz
entfernt werden muss, wodurch sich ein beträchtlicher Montageaufwand vermeiden lässt
und Dichtigkeitsprobleme durch das Ein- und Ausbauen kompletter Pumpen aus dem Leitungsnetz
vermieden werden.
[0024] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der einzigen Figur
erläutert, in der eine Schraubenspindelpumpe in Querschnittsansicht dargestellt ist.
[0025] In der Figur ist eine einflutige Schraubenspindelpumpe mit zwei Schraubenspindeln
1, 2 gezeigt, die aus miteinander über Zahnräder gekoppelten Wellen 10, 20 und daran
über Schrauben befestigte Rotoren 11, 12 bestehen. Die Wellen 10, 20 sind in einem
Lagergehäuse 19 gelagert und bilden eine Lagereinheit 9, die gegenüber dem zu fördernden
Medium abgedichtet ist. Die Rotoren 11, 12 sind in einem Pumpengehäuse 3 gelagert,
wobei die Mantelinnenfläche 3a des Pumpengehäuses 3 die Rotoren 11, 12 umschließen,
so dass durch die miteinander kämmenden Rotoren 11, 12 in Verbindung mit der Mantelfläche
3a Förderkammern 4 gebildet werden, in denen das zu fördernde Medium von einem Saugraum
5 in einen Druckraum 6 über Verbindungskanäle 16 gefördert wird. Sowohl zwischen den
Rotoren 11, 12 als auch zwischen den Rotoren 11, 12 und der Mantelfläche 3a herrscht
ein minimales Spiel, um die Leckrate der Pumpe möglichst gering zu halten.
[0026] Der Druckraum 6, vorliegend als ein Ringraum ausgebildet, wird von einem Druckgehäuse
7 gebildet, das den Druckraum 6 jeweils stirnseitig am Außenumfang abschließt. Der
innere Abschluss des Druckraumes 6 wird über die Außenwandung des Pumpengehäuses 3
realisiert, da das Pumpengehäuse 3 das Druckgehäuse 7 und damit den Druckraum 6 durchragt.
Das Pumpengehäuse 3 ist über Bolzen 40 an einer Trägerplatte 8 befestigt, an der ebenfalls
über Bolzen 41 die Lagereinheit 9 befestigt ist. Die Trägerplatte 8 wiederum ist über
Zuganker 42 mit dem Druckgehäuse 7 gekoppelt, so dass das Pumpengehäuse 3 über die
Bolzen 40, die Trägerplatte 8 und die Zuganker 42 einseitig an dem Pumpengehäuse 7
befestigt ist. Das Pumpengehäuse 3 ist im Bereich der Bolzen 40 mit einem ringförmigen
Flansch 37 versehen, der in eine korrespondierend ausgebildete Ausnehmung 27 des Pumpengehäuses
7 einführbar ist. Das der Trägerplatte 8 abgewandte Ende 30 des Pumpengehäuses 3 ist
in einer Ausnehmung 17 des Pumpengehäuses 7 gelagert, dort jedoch nicht verschraubt,
sondern nur über eine Dichtung 27 abgedichtet. Stirnseitig wird eine weitere Abdichtung
über eine Stirnplatte 15 abgedichtet, die eine Durchgangsöffnung 25 zum Einleiten
eines Fördermediums in den Saugraum 5 aufweist. Ebenfalls sind Gewinde 26 zur Aufnahme
von Anschlussmitteln oder Zuleitungen in der Stirnplatte 15 vorgesehen.
[0027] Die einseitige Lagerung des Pumpengehäuses 3 an dem Druckgehäuse 7 hat den Vorteil,
dass die modulartig aufgebaute Kombination aus dem Pumpengehäuse 3, der Lagereinheit
9 und den darin angeordneten Förderspindeln 1, 2 von Druckverformungen des Druckgehäuses
7 entkoppelt ist. Das Druckgehäuse 7 kann auf den jeweiligen Systemauslegungsdruck
ausgelegt sein und prinzipiell beliebig groß ausgestaltet werden, wobei lediglich
die Ausnehmungen 17, 27 und Anschlusseinrichtungen so ausgebildet sein müssen, dass
die entsprechenden Fördereinheiten oder Fördermodule aus Pumpengehäuse 3 und Lagereinheit
9 montiert werden können. Durch das Einsetzen der Fördereinheit in das Druckgehäuse
7 wird die Pumpe fertiggestellt, wobei das in die Fördereinheit integrierte Pumpengehäuse
3 gleichzeitig den Saugraum 5 ausbildet und für die Trennung von Saugraum 5 zum Druckraum
6 sorgt.
[0028] An dem Druckgehäuse 7 sind weiterhin Flansche 14 für die Ableitungen vorgesehen,
die fest installiert bleiben können.
[0029] In dem Druckraum 6 können Separationseinrichtungen für die Trennung von Gasphase
und Flüssigkeitsphase bei der Förderung von Multiphasengemischen vorgesehen sein.
Dies können Umlenkbleche oder Beruhigungszonen für die Erzeugung einer Strömungsgeschwindigkeit
nahe Null sein, wobei an solchen Stellen bevorzugt eine Kurzschlussleitung 13 vorgesehen
ist, die den Saugraum 5 mit dem Druckraum 6 verbindet. In der dargestellten Ausführungsform
ist die Kurzschlussleitung 13 in dem Pumpengehäuse 3 ausgebildet und an der Unterseite
angeordnet, so dass sich im unteren Teil des ringförmigen Druckraumes 6 befindliche
Flüssigkeit, die bis zum Pumpengehäuse 3 angefüllt ist, in den Saugraum 5 angesogen
und dort durch die Rotoren 11, 12 hindurch bewegt werden kann. Dadurch werden ein
Wärmetransport, eine Abdichtung und eine Schmierung der Rotoren 11, 12 bewirkt. Die
dargestellte Ausführungsform ist insbesondere geeignet, eine sichere Funktion der
Pumpe auch bei sehr unterschiedlichen Bohrlochkopfdrücken zu gewährleisten, die von
quasi atmosphärischen Drücken bis auf über 100 bar ansteigen können.
[0030] In der Einlassöffnung 25 oder davor können Pumpenschutzfilter integriert oder angeordnet
sein, um ungewünschte Partikel zurückzuhalten und Beschädigungen der Rotoren 11, 12
zu vermeiden.
1. Schraubenspindelpumpe in einflutiger, zweiwelliger Bauweise mit zweiSchraubenspindeln
(1, 2) und einem Pumpengehäuse (3), das die Schraubenspindeln (1, 2) unter Bildung
von Förderkammern (4) umschließt und die Förderkammern (4) mit seiner inneren Mantelfläche
(3a) außen begrenzt, sowie einem Saugraum (5) für das zu anzusaugende Medium und einem
Druckraum (6), der das durch die Schraubenspindeln (1, 2) geförderte Medium aufnimmt,
wobei das Pumpengehäuse (3) in einem Druckgehäuse (7) eingeführt und an dem Druckgehäuse
(7) befestigt ist, so dass der Druckraum (6) das Pumpengehäuse (3) zumindest teilweise
umgibt, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schraubenspindeln (1, 2) mit einer Außenlagerung gelagert sind und in
dem Druckraum (6) Separationseinrichtungen zum Trennen eines geförderten Multiphasengemisches
in eine Gasphase und in eine Flüssigkeitsphase vorgesehen sind und dass eine Kurzschlussleitung
(13) von dem Druckraum (6) zu dem Saugraum (5) vorgesehen ist, durch die separierte
Flüssigkeit in den Saugraum (5) zurück geleitet wird.
2. Schraubenspindelpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Pumpengehäuse (3) das Druckgehäuse (7) durchragt.
3. Schraubenspindelpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Pumpengehäuse (3) einseitig an dem Druckgehäuse (7) befestigt, insbesondere verschraubt
ist.
4. Schraubenspindelpumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Pumpengehäuse (3) über eine Trägerplatte (8) an dem Druckgehäuse (7) befestigt
ist.
5. Schraubenspindelpumpe nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das nicht an dem Druckgehäuse (7) befestigte Ende (30) des Pumpengehäuses (3) mit
Spiel in einer Führung (17) in dem Druckgehäuse (7) gelagert und das Pumpengehäuse
(3) über eine Dichtung (27) gegenüber dem Druckgehäuse (7) abgedichtet ist.
6. Schraubenspindelpumpe nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenspindeln (1, 2) in einer Lagereinheit (9) gelagert sind, die mit dem
Pumpengehäuse (3) verbunden ist.
7. Schraubenspindelpumpe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagereinheit (9) an einer Trägerplatte (8) befestigt, insbesondere verschraubt
ist.
8. Schraubenspindelpumpe nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenspindeln (1, 2), das Pumpengehäuse (3) und eine Lagereinheit (9) der
Schraubenspindeln (1, 2) zu einem Fördermodul zusammengefasst sind.
9. Schraubenspindelpumpe nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurzschlussleitung (13) in dem Pumpengehäuse (3) ausgebildet ist.
10. Schraubenspindelpumpe nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Pumpengehäuse (3) außermittig in dem Druckgehäuse (7) angeordnet ist.
11. Schraubenspindelpumpe nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Druckgehäuse (7) Zuganker (42) zur Vorspannung des Druckgehäuses (7) gegenüber
der Schraubenspindellagerung (9) angeordnet sind.
12. Schraubenspindelpumpe nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Pumpengehäuse (3) der Saugraum (5) ausgebildet ist.
13. Schraubenspindelpumpe nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Pumpengehäuse (3) einen Teil der Wandung des Druckraumes (6) bildet.
14. Schraubenspindelpumpe nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Anschlusseinrichtungen (14) für Zuleitungen und Ableitungen an dem Druckgehäuse (7)
ausgebildet sind.
1. Screw pump of single-entry, double-shaft construction with two screw shafts (1, 2)
and a pump housing (3) enclosing the screw shafts (1, 2) by forming conveying chambers
(4) and externally delimiting the conveying chambers (4) with its internal shell surface
(3a), as well as an suction chamber (5) for the medium to be induced and a pressure
chamber (6) to accommodate the medium pumped by the screw shafts (1, 2), whereby the
pump housing (3) is inserted into a pressure housing (7) and attached to the pressure
housing (7), so that the pressure chamber (6) encloses the pump housing (3) at least
in part, characterized in that the two screw shafts (1, 2) are supported with an external bearing and separation
devices are provided in the pressure chamber (6) to separate a pumped multi-phase
mixture into a gas phase and a liquid phase and that a bypass line (13) is provided
from the pressure chamber (6) to the induction chamber (5), through which line separated
liquid is guided back into the suction chamber (5).
2. Screw pump according to claim 1, characterized in that the pump housing (3) extends through the pressure housing (7).
3. Screw pump according to claim 1 or 2, characterized in that the pump housing (3) is attached, in particular screwed, to the pressure housing
(7) on one side.
4. Screw pump according to claim 3, characterized in that the pump housing (3) is attached to the pressure housing (7) via a base plate (8).
5. Screw pump according to claim 3 or 4, characterized in that the end (30) of the pump housing (3) not attached to the pressure housing (7) is
supported with clearance in a guideway (17) in the pressure housing (7), and the pump
housing (3) is sealed with respect to the pressure housing (7) by means of a seal
(27).
6. Screw pump according to one of the preceding claims, characterized in that the screw shafts (1, 2) are supported in a bearing unit (9) connected to the pump
housing (3).
7. Screw pump according to claim 6, characterized in that the bearing unit (9) is attached, in particular screwed, to a base plate (8).
8. Screw pump according to one of the preceding claims, characterized in that the screw shafts (1, 2), the pump housing (3) and a bearing unit (9) of the screw
shafts (1, 2) are combined to form a conveying module.
9. Screw pump according to one of the preceding claims, characterized in that the bypass line (13) is embodied in the pump housing (3).
10. Screw pump according to one of the preceding claims, characterized in that the pump housing (3) is arranged off-center in the pressure housing (7).
11. Screw pump according to one of the preceding claims, characterized in that tie rods (42) are arranged in the pressure housing (7) to prestress the pressure
housing (7) with respect to the screw shaft bearing (9).
12. Screw pump according to one of the preceding claims, characterized in that the suction chamber (5) is embodied in the pump housing (3).
13. Screw pump according to one of the preceding claims, characterized in that the pump housing (3) forms a part of the wall of the pressure chamber (6).
14. Screw pump according to one of the preceding claims, characterized in that connecting devices (14) for feed lines and discharge lines are embodied on the pressure
housing (7).
1. - Pompe à broches hélicoïdales de réalisation à double arbre à simple flux, comprenant
deux broches hélicoïdales (1, 2) et un carter de pompe (3) qui entoure les broches
hélicoïdales (1, 2) en formant des chambres d'acheminement (4) et qui délimite extérieurement
les chambres d'acheminement (4) avec sa surface latérale (3a) intérieure, ainsi qu'un
espace d'aspiration (5) pour le milieu à aspirer, et un espace de pression (6) qui
reçoit le milieu acheminé à travers les broches hélicoïdales (1, 2), le carter de
pompe (3) étant introduit dans un carter de pression (7) et fixé au carter de pression
(7), de façon que l'espace de pression (6) enceigne au moins partiellement le carter
de pompe (3), caractérisée en ce que les deux broches hélicoïdales (1, 2) sont supportées par un agencement de palier
extérieur et des dispositifs de séparation sont prévus dans l'espace de pression (6)
pour séparer en une phase gazeuse et en une phase liquide un mélange multi-phases
acheminé, et en ce qu'il est prévu une conduite de court-circuit (13) de l'espace de pression (6) vers l'espace
d'aspiration (5), à travers laquelle le liquide séparé est renvoyé dans l'espace d'aspiration
(5).
2. - Pompe à broches hélicoïdales selon la revendication 1, caractérisée en ce que le carter de pompe (3) traverse le carter de pression (7).
3. - Pompe à broches hélicoïdales selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le carter de pompe (3) est fixé d'un seul côté au carter de pression (7), en particulier
vissé.
4. - Pompe à broches hélicoïdales selon la revendication 3, caractérisée en ce que le carter de pompe (3) est fixé au carter de pression (7) par l'intermédiaire d'une
plaque de support (8).
5. - Pompe à broches hélicoïdales selon la revendication 3 ou 4, caractérisée en ce que l'extrémité (30) du carter de pompe (3) qui n'est pas fixée au carter de pression
(7) est montée avec du jeu dans un guidage (17) dans le carter de pression (7), et
le carter de pompe (3) est étanchéifié vis-à-vis du carter de pression (7) par l'intermédiaire
d'un joint (27).
6. - Pompe à broches hélicoïdales selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les broches hélicoïdales (1, 2) sont montées dans une unité de palier (9) qui est
reliée au carter de pompe (3).
7. - Pompe à broches hélicoïdales selon la revendication 6, caractérisée en ce que l'unité de palier (9) est fixée à une plaque de support (8), en particulier vissée.
8. - Pompe à broches hélicoïdales selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les broches hélicoïdales (1, 2), le carter de pompe (3) et une unité de palier (9)
des broches hélicoïdales (1, 2) sont regroupées en un module d'acheminement.
9. - Pompe à broches hélicoïdales selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la conduite de court-circuit (13) est formée dans le carter de pompe (3).
10. - Pompe à broches hélicoïdales selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le carter de pompe (3) est agencé excentré dans le carter de pression (7).
11. - Pompe à broches hélicoïdales selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que des tirants (42) sont agencés dans le carter de pression (7) pour précontraindre
le carter de pression (7) vis-à-vis des paliers de broche hélicoïdale (9).
12. - Pompe à broches hélicoïdales selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'espace d'aspiration (5) est formé dans le carter de pompe (3).
13. - Pompe à broches hélicoïdales selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le carter de pompe (3) forme une partie de la paroi de l'espace de pression (6).
14. - Pompe à broches hélicoïdales selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que des dispositifs de raccord (14) sont formés sur le carter de pression (7) pour des
conduits d'admission et de refoulement.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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