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(11) |
EP 1 895 066 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.10.2009 Patentblatt 2009/41 |
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Anmeldetag: 30.07.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Betätigungsvorrichtung für einen Urinal-Unterputzspüler oder WC-Unterspülkasten
Actuator device for a urinal mounted flush with the wall or a WC tank mounted flush
with the wall
Dispositif d'actionnement pour un laveur urinaire encastré ou caisse de laveur encastré
pour WC
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
24.08.2006 DE 202006013004 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.03.2008 Patentblatt 2008/10 |
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Patentinhaber: VIEGA GmbH & Co. KG |
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57439 Attendorn (DE) |
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Erfinder: |
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- Droste, Stefan
57439 Attendorn (DE)
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Vertreter: Cohausz & Florack |
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Patent- und Rechtsanwälte
Bleichstraße 14 40211 Düsseldorf 40211 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 039 050 EP-A- 1 353 013
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EP-A- 1 300 520 DE-A1- 2 541 547
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Betätigungsvorrichtung für einen Urinal-Unterputzspüler
oder WC-Unterputzspülkasten, umfassend eine einer Revisionsöffnung des Unterputzspülers
oder Unterputzspülkastens zugeordnete Abdeckung mit Befestigungselementen, ein an
der Abdeckung bewegbar gehaltenes Bedienelement und eine mit der Abdeckung lösbar
verbundene rahmenförmige Sichtblende, wobei im montierten Zustand das Bedienelement
die Sichtblende durchdringt und zur Auslösung eines Spülvorgangs aus einer Ausgangsstellung
in Richtung des Unterputzspülers oder Unterputzspülkastens bewegbar ist.
[0002] Unterputzspüler und Unterputzspülkästen für Urinale bzw. WCs werden üblicherweise
über Betätigungsplatten betätigt, die an der den Unterputzspüler oder Unterputzspülkasten
abdeckenden Wandverkleidung angeordnet werden. Herkömmliche Betätigungsplatten bestehen
aus einer Sichtblende mit einem integrierten, bewegbar an der Sichtblende gehaltenen
Bedienelement, das beispielsweise als Druckknopf oder schwenkbare Drucktaste ausgeführt
ist. Die Sichtblende überdeckt dabei üblicherweise mit erheblichem Übermaß die Revisionsöffnung,
die einer Wartung und gegebenenfalls Reparatur innerer Komponenten des Unterputzspülers
bzw. Unterputzspülkastens dient, wie z.B. von Ventilen oder Dichtungen. Dieser Art
von Betätigungsvorrichtung ist aus dem Dokument
EP-A-1 300 520 bekannt.
[0003] Hinsichtlich der Abmessungen solcher Betätigungsplatten werden von vielen Kunden
kleinere Betätigungsplatten gewünscht. Die Mindestgröße solcher Betätigungsplatten
ist jedoch durch die Größe der Revisionsöffnung bestimmt, durch welche Komponenten
des Unterputzspülers bzw. Unterputzspülkastens erforderlichenfalls ausbaubar sein
müssen. Darüber hinaus besteht im Sanitärbereich allgemein der Wunsch nach hygienisch
günstig gestalteten Betätigungsplatten.
[0004] Vor diesem Hintergrund liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
Betätigungsvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die einerseits relativ
kleine Umfangsabmessungen aufweist, andererseits aber zugleich einfach zu bedienen
sowie einfach zu reinigen ist.
[0005] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Betätigungsvorrichtung mit den im Anspruch
1 angegebenen Merkmalen gelöst.
[0006] Die erfindungsgemäße Betätigungsvorrichtung ist sowohl für Urinal-Unterputzspüler
als auch für WC-Unterputzspülkästen geeignet. Sie umfasst im wesentlichen eine der
Revisionsöffnung zugeordnete Abdeckung mit Befestigungselementen, ein an der Abdeckung
bewegbar gehaltenes Bedienelement, eine mit der Abdeckung lösbar verbundene rahmenförmige
Sichtblende und einen plattenförmigen, an der Vorderseite des Bedienelements angeordneten
Drücker, der gegenüber der Mantelfläche des Bedienelements seitlich vorspringt, wobei
in der Ausgangsstellung des Bedienelements der Abstand der Schmalseite oder Schmalseiten
des Drückers zu der Mantelfläche des Bedienelements größer ist als der Abstand der
Rückseite des Drückers zu der Vorderseite der Sichtblende.
[0007] Die Erfindung stellt eine Betätigungsvorrichtung für Urinal-Unterputzspüler und WC-Unterputzspülkästen
bereit, die bei kleiner Vorderseitenfläche, die nicht oder nur geringfügig größer
als die Revisionsöffnung des zugeordneten Unterputzspülers oder WC-Unterputzspülkastens
ist, gleichwohl eine relativ große Drückerfläche zur Auslösung eines Spülvorgangs
bietet. Der plattenförmige Drücker "schwebt" dabei vor der Sichtblende und der Wandverkleidung
und ist somit besonders leicht zu bedienen. Außerdem ist die Reinigung der erfindungsgemäßen
Betätigungsvorrichtung einfach, da deren Drückerfläche gut zugänglich ist.
[0008] Hinsichtlich einer einfachen Reinigung sieht die Erfindung insbesondere vor, dass
die Vorderseite des plattenförmigen Drückers glatt und eben ausgebildet ist. Der Drücker
kann dabei aus beliebigem Material, insbesondere aus Holz, Metall oder kostengünstig
aus Kunststoff hergestellt sein. Besonders bevorzugt ist jedoch eine Ausgestaltung,
bei der der Drücker aus einer Glasplatte oder Spiegelglasplatte besteht. Glas bietet
eine hygienisch optimale Oberfläche, die sich leicht reinigen lässt und für Bakterienwachstum
unanfällig ist.
[0009] Vorzugsweise ist der Durchmesser oder die Diagonale des plattenförmigen Drückers
gleich groß oder sogar größer als der Durchmesser oder die Diagonale der Sichtblende.
Die erfindungsgemäße Betätigungsvorrichtung bietet dann in Bezug auf die Größe der
vorgegebenen Revisionsöffnung ein Optimum an Drückerfläche (Bedienfläche).
[0010] Um den Vorsprung der Betätigungsvorrichtung in den Raum gering zu halten und so ein
mögliches Verletzungsrisiko an Stoßkanten zu minimieren, ist gemäß einer weiteren
Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass die Sichtblende flach ausgebildet ist
und eine ebene Vorderseite aufweist. Die Sichtblende lässt sich besonders flach ausführen,
wenn gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung die in die Revisionsöffnung einsetzbare
Abdeckung, welche die Sichtblende trägt, unmittelbar an einer Unterputzeinheit befestigbar
ist und die Sichtblende, nicht wie üblich eingehängt wird, was eine entsprechende
Dicke der Sichtblende voraussetzt, sondern mittels Rastelementen, Magneten, Schrauben
oder reibschlüssig gehaltener Klemmstifte mit der rahmenförmigen Abdeckung verrastet
bzw. verbunden und hierzu lediglich von vorne auf diese aufgesetzt wird.
[0011] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung
ist in diesem Zusammenhang dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung zweiteilig ausgebildet
ist, wobei das eine Teil mit dem anderen Teil durch Rastelemente lösbar verbunden
ist. Das eine Teil der Abdeckung ist dabei vorzugsweise rahmenförmig ausgebildet und
über Befestigungselemente, beispielsweise Befestigungslöcher, unmittelbar mit der
Unterputzeinheit verbindbar, während das andere Teil Führungselemente für eine lineare
Führung des Bedienelements aufweist und mit Befestigungselementen für die Sichtblende
versehen ist.
[0012] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen besteht darin, dass der
plattenförmige Drücker lösbar an dem Bedienelement angebracht ist. Die lösbare Verbindung
kann dabei beispielsweise aus einer Schraubverbindung, Rastverbindung oder Magnetverbindung
bestehen. Die gesamte Betätigungsvorrichtung ist zudem vorzugsweise modular aufgebaut,
so dass plattenförmige Drücker verschiedenster Größe, Form sowie Materialart appliziert,
insbesondere angeschraubt oder angeklebt werden können, ohne dass dies kostenintensive
neue Werkzeuge erfordert, jedoch jeweils der Vorderseite der Betätigungsvorrichtung
eine unterschiedliche Anmutung verleiht.
[0013] Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung
sieht vor, dass das Bedienelement über ein dämpfendes Element, insbesondere über eine
Feder, eine Silikonbremse oder einen Gummipuffer mit der Abdeckung gekoppelt ist.
Hierdurch wird eine angenehme Haptik bei der Betätigung der Vorrichtung erreicht und
ein bei herkömmlichen Betätigungsplatten oftmals auftretendes Klappern verhindert.
[0014] Weitere bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung
sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0015] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer zwei Ausführungsbeispiele darstellenden
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung in einer ersten
Ausführungsform, wobei sich das Bedienelement mit dem Drücker in einer Ausgangsstellung
(Normalstellung) befindet;
- Fig. 2
- eine Schnittansicht der Betätigungsvorrichtung entlang der Linie A-A der Fig. 1, von
links betrachtet;
- Fig. 3
- eine Schnittansicht der Betätigungsvorrichtung entlang der Linie C-C der Fig. 1, von
oben betrachtet;
- Fig. 4
- eine Rückansicht der Betätigungsvorrichtung der Fig. 1;
- Fig. 5
- eine Schnittansicht eines Abschnitts der Betätigungsvorrichtung entlang der Linie
D-D der Fig. 4;
- Fig. 6
- eine Schnittansicht eines Abschnitts der Betätigungsvorrichtung entlang der Linie
E-E der Fig. 4;
- Fig. 7
- eine perspektivische Vorderansicht der Betätigungsvorrichtung der Fig. 1;
- Fig. 8
- eine perspektivische Seitenansicht der Betätigungsvorrichtung der Fig. 1;
- Fig. 9
- eine Schnittansicht entsprechend Fig. 2, wobei sich aber das Bedienelement mit dem
Drücker in einer einen Spülvorgang auslösenden Betätigungsstellung befindet;
- Fig. 10
- eine perspektivische Vorderansicht entsprechend Fig. 7, wobei sich aber gegenüber
Fig. 7 das Bedienelement mit dem Drücker in einer einen Spülvorgang auslösenden Betätigungsstellung
befindet;
- Fig. 11
- eine perspektivische Seitenansicht entsprechend Fig. 8, wobei sich aber gegenüber
Fig. 8 das Bedienelement mit dem Drücker in einer einen Spülvorgang auslösenden Betätigungsstellung
befindet;
- Fig. 12
- eine Explosionsdarstellung der Betätigungsvorrichtung der Fig. 1 in perspektivischer
Vorderansicht;
- Fig. 13
- eine Explosionsdarstellung der Betätigungsvorrichtung der Fig. 1 in perspektivischer
Rückansicht;
- Fig. 14
- eine perspektivische Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung
in einer zweiten Ausführungsform, wobei sich das Bedienelement mit dem Drücker in
einer Ausgangsstellung (Normalstellung) befindet;
- Fig. 15
- eine perspektivische Seitenansicht einer Betätigungsvorrichtung der Fig. 14; und
- Fig. 16
- eine perspektivische Seitenansicht entsprechend Fig. 15, wobei sich aber gegenüber
Fig. 15 das Bedienelement mit dem Drücker in einer einen Spülvorgang auslösenden Betätigungsstellung
befindet.
[0016] Die in der Zeichnung dargestellte Betätigungsvorrichtung ist insbesondere zur Betätigung
eines Unterputzspülers oder Unterputzspülkastens eines Urinals bestimmt. Sie eignet
sich aber auch zur Betätigung eines WC-Unterputzspülkastens.
[0017] Die erfindungsgemäße Betätigungsvorrichtung ist modular aufgebaut. Sie weist zunächst
als Plattform eine der Revisionsöffnung des Unterputzspülers bzw. Unterputzspülkastens
zugeordnete Abdeckung 1 auf. Die Abdeckung 1 ist rahmenförmig ausgebildet und kann
daher auch als Grundrahmen bezeichnet werden. Sie besteht aus einem flanschförmigen
Abschnitt 1.1, an dem ein rückseitig vorstehender Kragen 1.2 einteilig angeformt ist.
Der flanschförmige Abschnitt 1.1 ist mit vier Befestigungselementen in Form von Durchbrüchen
(Löchern) 1.3 zur Durchführung von Befestigungsschrauben versehen. Über ihre Befestigungselemente
1.3 ist die Abdeckung 1 unmittelbar an einer Unterputzeinheit befestigbar.
[0018] An dem Kragen 1.2 der Abdeckung 1 sind innenseitig Querstege 1.4 angeformt, die mit
Ausnehmungen (Durchbrüchen) 1.5, 1.6 zur Aufnahme von Zentrierelementen bzw. Verrastung
von Rastzungen einer zweiten Abdeckung 2 versehen sind. Die zweite Abdeckung 2 weist
einen schalenförmig ausgebildeten Abschnitt 2.2 auf, an den wiederum ein flanschförmiger
Abschnitt 2.1 angeformt ist. Der flanschförmige Abschnitt 2.1 trägt die in den Ausnehmungen
1.6 der ersten Abdeckung 1 verrastbaren Rastzungen 2.6 sowie bolzenförmige Zentrierelemente
2.5, die in die zylindrischen Ausnehmungen 1.5 der Abdeckung 1 eingesteckt werden.
Die zweite Abdeckung 2 wird von vorne in den Grundrahmen, d.h. die erste Abdeckung
1 eingesetzt. Der obere und der untere Quersteg 1.4 des Kragens 1.2 springen gegenüber
der Vorderseite des flanschförmigen Abschnitts 1.1 soweit zurück, dass die zweite
Abdeckung 2 im montierten Zustand bündig mit der Vorderseite des flanschförmigen Abschnitts
1.1 der ersten Abdeckung 1 abschließt (vgl. Figuren 2 und 3).
[0019] An dem schalenförmigen Abschnitt 2.2, der rückseitig gegenüber dem flanschförmigen
Abschnitt 2.1 vorspringt, stehen rückseitig zwei zylindrische Hülsen 2.3 vor, die
an ihren hinteren Stirnseiten den Innendurchmesser der Öffnung reduzierende Anschläge
2.4 aufweisen. In die Hülsen 2.3 sind Gleitbuchsen 2.7 eingesetzt, in die wiederum
mit einem Bedienelement 3 formschlüssig verbundene Gleitstangen 3.1 eingeführt sind.
Die Gleitstangen 3.1 sind durch an der Rückseite des Bedienelements 3 einteilig angeformte
Buchsen 3.2 formschlüssig gehalten. Durch die Hülsen 2.3, Gleitbuchsen 2.7 und Gleitstangen
3.1 ist das Bedienelement 3, mit dem ein Spülvorgang ausgelöst wird, in der zweiteiligen
Abdeckung 1, 2 linear geführt. Ferner ist das Bedienelement 3 über zwei an der Abdeckung
2 abgestützte Schraubenfedern 3.4 in Richtung seiner Ausgangsstellung (Normalstellung)
elastisch vorgespannt.
[0020] In den Figuren 3 und 12 ist zu erkennen, dass die an dem schalenförmigen Abschnitt
2.2 der zweiten Abdeckung 2 einteilig angeformten Hülsen 2.3 etwas in den schalenförmigen
Abschnitt 2.2 hineinragen, wobei der so vorhandene Vorsprung als Zentrierelement oder
radialer Halter für die jeweilige Schraubenfeder 3.4 dient. An der gegenüberliegenden
Seite ragen die die Gleitstangen 3.1 haltenden Buchsen 3.2 des Bedienelements 3 in
die Schraubenfedern 3.4 hinein.
[0021] Von der Rückseite des Bedienelements 3 stehen vier Widerhaken 3.5 vor, die in der
Ausgangsstellung des Bedienelements 3 an der Abdeckung 2 ausgebildete Anschläge formschlüssig
hintergreifen. Die Abdeckung 2 weist hierzu den Widerhaken 3.5 zugeordnete Durchbrüche
2.8 auf, durch die die Widerhaken 3.5 mit Spiel hindurchragen und linear verschiebbar
sind, wobei die obere bzw. untere Kante des jeweiligen Durchbruchs 2.8 als Anschlag
für das nach oben oder unten abgewinkelte Ende des zugeordneten Widerhakens 3.5 dient.
[0022] Zwischen den beiden die Gleitstangen 3.1 haltenden Buchsen 3.2 weist das Bedienelement
3 eine weitere Buchse 3.6 auf, in die ein Stopfen 3.7 form- und reibschlüssig eingesetzt
ist. Der Stopfen 3.7 ist aus Metall, vorzugsweise aus Messing gefertigt und einem
(nicht dargestellten) Auslösehebel oder Auslösestift des Unterputzspülers bzw. Unterputzspülkastens
zugeordnet. Dementsprechend ist in der Abdeckung 2 zwischen den die Gleitbuchsen 2.7
haltenden Hülsen 2.3 ein Durchbruch 2.9 ausgebildet, durch den die Buchse 3.6 mit
dem Stopfen 3.7 bei Betätigung des Bedienelements 3 mit Spiel hindurchbewegt wird.
Dabei werden die Schraubenfedern 3.4 elastisch zusammengedrückt. Gleichzeitig werden
die Gleitstangen 3.1 aus den Hülsen 2.3 und die Widerhaken 3.5 aus den Durchbrüchen
2.8 der Abdeckung 2 teilweise herausbewegt (vgl. Figuren 9 und 11).
[0023] Das Bedienelement 3 weist eine ebene, im wesentlichen rechteckige Vorderseite 3.8
auf, die seitlich in einen umlaufenden, nach hinten vorstehenden Randsteg 3.9 übergeht.
Der Randsteg 3.9, d.h. die Mantelfläche des Bedienelements 3 ist als geschlossene
Oberfläche ausgebildet (vgl. Figuren 12 und 13). In seiner Ausgangsstellung (Normalstellung)
ragt das Bedienelement 3 mit seinem Randsteg 3.9 in den schalenförmigen Abschnitt
2.2 der Abdeckung 2, so dass die Buchsen 2.7 , Gleitstangen 3.1 und Federn 3.4 von
außen nicht sichtbar sind (vgl. insbesondere Figuren 2, 3 und 8).
[0024] An dem Randsteg 3.9 sind kleine lineare, parallel zueinander verlaufende Erhebungen
3.91 ausgebildet, welche das Bedienelement 3 innerhalb des schalenförmigen Abschnitts
2.2 der Abdeckung 2 ausrichten und beim Betätigen des Bedienelements 3 die Reibung
zwischen Abdeckung 2 und Bedienelement 3 verringern.
[0025] Die zweiteilige Abdeckung 1, 2 ist mit einer rahmenförmigen Sichtblende 4 versehen,
die sehr flach bzw. dünn ausgebildet ist und eine ebene Vorderseite 4.1 aufweist.
Seitlich weist die Sichtblende 4 einen kleinen, nach hinten vorspringenden Randsteg
4.2 auf, dessen Tiefe der Dicke des flanschförmigen Abschnitts 1.1 des Grundrahmens,
d.h. des ersten Teils 1 der zweiteiligen Abdeckung 1, 2 entspricht. Im montierten
Zustand der Betätigungsvorrichtung ist die Schmalseite des flanschförmigen Abschnitts
1.1 der Abdeckung 1 somit durch die Sichtblende 4 vollständig abgedeckt.
[0026] In den hier dargestellten Ausführungsbeispielen ist die Sichtblende 4, die vorzugsweise
aus Kunststoff oder Metall besteht, im wesentlichen rechteckig ausgebildet (vgl. Figuren
12 bis 16). Sie weist an ihrer Rückseite vier Hülsen 4.3 auf, die den bolzenförmigen
Zentrierelementen 2.5 der zweiten Abdeckung 2 zugeordnet und in diese einsteckbar
sind. In die Hülsen 4.3 werden von der Rückseite der Abdeckung 2 her Befestigungsschrauben
4.4 eingeschraubt.
[0027] Wie Fig. 6 zeigt, ist die Bohrung des Zentrierelements 2.5 an dessen rückseitiger
Stirnseite abgesetzt, so dass die Bohrung dort einen reduzierten Durchmesser aufweist.
Der Durchmesser des Schraubenkopfes ist dabei größer als der kleinere Durchmesser
der Bohrung des Zentrierelements 2.5 bemessen. Die Hülsen 4.3 der Sichtblende 4 haben
vorzugsweise ein Innengewinde, in das die Schrauben 4.4 einschraubbar sind.
[0028] Die maximale Verschiebung des Bedienelements 3 in Richtung der Abdeckung 2 ist durch
die Tiefe des Randsteges 3.9 begrenzt. Wie in Fig. 9 zu erkennen ist, ist die Tiefe
des Randsteges 3.9 so bemessen, dass bei Anlage des Randsteges 3.9 an der Innenseite
des schalenförmigen Abschnitts 2.2 der Abdeckung 2 die Vorderseite des Bedienelements
3 noch geringfügig über die Vorderseite der rahmenförmigen Sichtblende 4 hinaus nach
außen vorsteht.
[0029] Erfindungsgemäß ist das Bedienelement 3 an seiner Vorderseite mit einem plattenförmigen
Drücker 5 versehen, der gegenüber der Mantelfläche 3.9 des Bedienelements 3 seitlich
soweit vorspringt, dass der Eindruck entsteht, als ob der Drücker 5 vor der Wand bzw.
Sichtblende 4 schweben würde. Die Befestigung des Drückers 5 am Bedienelement 3 kann
beispielsweise durch eine Verklebung realisiert sein.
[0030] Der Drücker 5 ist flach ausgebildet und besitzt eine Dicke von maximal 10 mm. Vorzugsweise
liegt die Dicke des plattenförmigen Drückers 5 im Bereich von 4 mm bis 8 mm. Seine
Vorderseite 5.1 ist glatt und eben ausgebildet. Vorzugsweise besteht der Drücker 5
aus einer Glasplatte oder Spiegelglasplatte, wobei es sich insbesondere um eine behandelte
Platte, beispielsweise eine mattierte bzw. satinierte und/oder beschichtete Glasplatte
oder Spiegelglasplatte handeln kann. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Glasplatte
von hinten oder vorne mattiert und mit einem undurchsichtigen Material hinterklebt
ist. Ebenso kann der Drücker 5 als Spiegelglasplatte von hinten oder vorne mattiert
sein. Hierdurch wird der Eindruck des Schwebens verstärkt, da so die rückseitige Befestigung
der Glasplatte bzw. Spiegelglasplatte am Bedienelement 3 für den Benutzer oder Betrachter
visuell nicht erkennbar ist.
[0031] In den Figuren 2 und 3, welche die Ausgangsstellung des Bedienelements 3 darstellen,
ist zu sehen, dass der Abstand der Schmalseiten des Drückers 5 zu der Mantelfläche
3.9 des Bedienelements 3 größer ist als der Abstand der Rückseite 5.2 des Drückers
5 zur Vorderseite 4.1 der Sichtblende 4. In dem in den Figuren 1 bis 11 dargestellten
Ausführungsbeispiel entsprechen Höhe und Breite des im wesentlichen rechteckigen Drückers
5 der Höhe bzw. Breite der Sichtblende 4. Die Diagonale des plattenförmigen Drückers
5 ist somit gleich groß wie die Diagonale der Sichtblende 4. Es liegt jedoch auch
im Rahmen der Erfindung, den plattenförmigen Drücker 5 so zu bemessen, dass dessen
Diagonale größer ist als die Diagonale der Sichtblende 4.
[0032] In dem in den Figuren 14 bis 16 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der plattenförmige,
im wesentlichen rechteckige Drücker 5' dagegen kleiner als die Sichtblende 4 ausgebildet.
Im übrigen entspricht die Betätigungsvorrichtung gemäß den Figuren 14 bis 16 aber
dem in den Figuren 1 bis 13 dargestellten Ausführungsbeispiel.
[0033] Die Ausführung der Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele
beschränkt. Vielmehr sind verschiedene Varianten möglich, die auch bei grundsätzlich
abweichender Gestaltung von der in den Ansprüchen angegebenen Erfindung Gebrauch machen.
So liegt es beispielsweise auch im Rahmen der Erfindung, das Bedienelement 3 nicht
über Federn, sondern über eine Silikonbremse, Gummipuffer oder ein anderes dämpfendes
Element mit der Abdeckung 2 zu koppeln. Auch können anstelle von Schrauben 4.4 Clipelemente
oder Magnete zur lösbaren Verbindung der Sichtblende 4 mit der Abdeckung 2 vorgesehen
sein. Des weiteren kann der plattenförmige Drücker 5, 5' auch mittels einer lösbaren
Verbindung, beispielsweise mittels Magneten an dem Bedienelement 3 angebracht sein.
Ferner ist die Erfindung nicht auf rechteckig geformte Sichtblenden 4 sowie rechteckig
geformte Drücker 5, 5' beschränkt. Denn ebenso können für die Sichtblende 4 und den
Drücker 5, 5' auch andere Formen gewählt werden, beispielsweise eine ovale oder kreisrunde
Form.
1. Betätigungsvorrichtung für einen Urinal-Unterputzspüler oder WC-Unterputzspülkasten,
umfassend eine einer Revisionsöffnung des Unterputzspülers oder Unterputzspülkastens
zugeordnete Abdeckung (1, 2) mit Befestigungselementen (1.3), ein an der Abdeckung
bewegbar gehaltenes Bedienelement (3) und eine mit der Abdeckung lösbar verbundene
rahmenförmige Sichtblende (4), wobei im montierten Zustand das Bedienelement (3) die
Sichtblende (4) durchdringt und zur Auslösung eines Spülvorgangs aus einer Ausgangsstellung
in Richtung des Unterputzspülers oder Unterputzspülkastens bewegbar ist, das Bedienelement
(3) in der Ausgangsstellung gegenüber der Sichtblende (4) nach vorne vorsteht und
an seiner Vorderseite mit einem plattenförmigen Drücker (5, 5') versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Drücker (5,5') gegenüber der Mantelfläche (3.9) des Bedienelements (3) seitlich
vorspringt, wobei in der Ausgangsstellung des Bedienelements (3) der Abstand der Schmalseite
oder Schmalseiten des Drückers (5, 5') zu der Mantelfläche (3.9) des Bedienelements
(3) größer ist als der Abstand der Rückseite (5.2) des Drückers (5, 5') zur Vorderseite
(4.1) der Sichtblende (4).
2. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Durchmesser oder die Diagonale des plattenförmigen Drückers (5) gleich groß oder
größer als der Durchmesser oder die Diagonale der Sichtblende (4) ist.
3. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Bedienelement (3) in der Abdeckung (1, 2) linear geführt ist.
4. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdeckung (1, 2) mindestens eine Gleitbuchse (2.7) aufweist, in der eine mit dem
Bedienelement (3) verbundene Gleitstange (3.1) eingeführt ist.
5. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Bedienelement (3) über mindestens eine an der Abdeckung (2) abgestützte Feder
(3.4) in Richtung seiner Ausgangsstellung elastisch vorgespannt ist.
6. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Bedienelement (3) mit mindestens einem an seiner Rückseite vorstehenden Widerhaken
(3.5) versehen ist, der in der Ausgangsstellung des Bedienelements (3) einen an der
Abdeckung (2) ausgebildeten Anschlag formschlüssig hintergreift.
7. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Vorderseite (5.1) des plattenförmigen Drückers (5, 5') glatt und eben ausgebildet
ist.
8. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass der Drücker (5, 5') aus einer Glasplatte besteht.
9. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
der plattenförmige Drücker (5, 5') flach ausgebildet ist und eine Dicke von maximal
10 mm aufweist.
10. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
der plattenförmige Drücker (5, 5') mittels einer lösbaren Verbindung an dem Bedienelement
angebracht ist.
11. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Sichtblende (4) flach ausgebildet ist und eine ebene Vorderseite (4.1) aufweist.
12. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Bedienelement (3) über ein dämpfendes Element, insbesondere über einen Gummipuffer,
eine Feder (3.4) oder eine Silikonbremse mit der Abdeckung (2) gekoppelt ist.
13. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Mantelfläche (3.9) des Bedienelements (3) als geschlossene Oberfläche ausgebildet
ist.
14. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdeckung (1) rahmenförmig ausgebildet ist, derart, dass sie über ihre Befestigungselemente
(1.3) unmittelbar an einer Unterputzeinheit befestigbar ist.
15. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdeckung (1, 2) zweiteilig ausgebildet ist, wobei das eine Teil (1) mit dem anderen
Teil (2) durch Rastelemente (2.6) lösbar verbunden ist.
16. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Sichtblende (4) mittels Schrauben (4.4), Clipelementen oder Magneten mit der Abdeckung
(2) lösbar verbunden ist.
1. An operating device for a built-in urinal flushing device or a built-in toilet flush
box, comprising a cover (1, 2) associated with an inspection opening of the built-in
flushing device or built-in flush box having mounting elements (1.3), an operating
element (3) which is movably supported on the cover and a frame-shaped cover screen
(4) which is removable attached to the cover, wherein the operating element (3) penetrates
the cover screen (4) in its mounted state and can be moved from a normal position
towards the built-in flushing device or built-in flush box for initiating a flushing
process, the operating element (3) protruding forward relative to the cover screen
(4) in its normal position and being provided at its front with a plate-shaped pushing
device (5, 5'), characterized in that the pushing device (5, 5') laterally projects with respect to the surrounding surface
(3.9) of the operating element (3), wherein the distance of the narrow side or sides
of the pushing device (5, 5') to the surrounding surface (3.9) of the operating element
(3) in its normal position is larger than the distance of the backside (5.2) of the
pushing device (5, 5') to the front (4.1) of the cover screen (4).
2. The operating device according to claim 1, characterized in that the diameter or the diagonal of the pushing device (5) is equal in size or larger
than the diameter or the diagonal of the cover screen (4).
3. The operating device according to claim 1 or 2, characterized in that the operating element (3) is linearly guided in the cover (1, 2).
4. The operating device according to one of claims 1 to 3, characterized in that the cover (1, 2) includes at least one slide bush (2.7) into which a sliding rod
(3.1) connected to the operating element (3) is inserted.
5. The operating device according to one of claims 1 to 4, characterized in that the operating element (3) is resiliently biased in the direction of its normal position
by means of at least one spring (3.4) supported by the cover (2).
6. The operating device according to one of claims 1 to 5, characterized in that the operating element (3) is provided with at least one barb (3.5) protruding from
its backside which in the normal position of the operating element (3) engages in
a form-fit behind a catch formed on the cover (2).
7. The operating device according to one of claims 1 to 6, characterized in that the front side (5.1) of the plate-shaped pushing device (5) is formed smooth and
planar.
8. The operating device according to one of claims 1 to 7, characterized in that the pushing device (5) is made of a glass plate.
9. The operating device according to one of claims 1 to 8, characterized in that the plate-shaped pushing device (5, 5') is formed flat and has a thickness of maximally
10 mm.
10. The operating device according to one of claims 1 to 9, characterized in that the plate-shaped pushing device (5, 5') is mounted to the operating element (3) by
means of a detachable connection.
11. The operating device according to one of claims 1 to 10, characterized in that the cover screen (4) is formed flat and has a planar front (4.1).
12. The operating device according to one of claims 1 to 11, characterized in that the operating element (3) is connected to the cover (2) via a damping element, in
particular a rubber buffer, a spring (3.4) or a silicone damper.
13. The operating device according to one of claims 1 to 12, characterized in that the surrounding surface (3.9) of the operating element (3) is formed as a closed
surface.
14. Operating device according to one of claims 1 to 13, characterized in that the cover (1) is formed as a frame in such a way that it can be mounted by means
of its fastening elements (1.3) directly to a built-in unit.
15. The operating device according to one of claims 1 to 14 characterized in that the cover (1, 2) is formed in two parts, one part (1) being detachably connected
to the other part (2) by means of locking elements (2.6).
16. The operating device according to one of claims 1 to 15, characterized in that the cover screen (4) is detachably connected to the cover (2) by means of screws
(4.4), clip elements or magnets.
1. Dispositif d'actionnement pour une chasse d'eau d'urinoir encastrée dans un mur ou
d'un réservoir de chasse d'eau de WC encastré dans un mur, qui comprend un couvercle
(1, 2) associé à une ouverture de contrôle de la chasse d'eau encastrée dans un mur
ou du réservoir de chasse d'eau encastré dans un mur, avec des éléments de fixation
(1.3), un élément de commande (3) relié, mobile, au couvercle, et un cache (4) en
forme de cadre, qui est relié, de manière amovible, au couvercle, l'élément de commande
(3), à l'état monté, pénétrant dans le cache (4), et pouvant être déplacé, à partir
d'une position de départ, en direction de la chasse d'eau encastrée dans un mur ou
du réservoir de chasse d'eau encastré dans un mur, pour le déclenchement d'un processus
de chasse d'eau, l'élément de commande (3), dans la position de départ, étant en saillie
en avant par rapport au cache (4), et étant équipé, sur sa face avant, d'un poussoir
en forme de plaque (5, 5'), caractérisé en ce que le poussoir (5, 5') fait saillie latéralement par rapport à la surface latérale (3.9)
de l'élément de commande (3), la distance entre le côté étroit du poussoir (5, 5')
et la surface latérale (3.9) de l'élément de commande (3), étant, dans la position
de départ dudit élément de commande (3), plus grande que la distance entre la face
arrière (5.2) du poussoir (5, 5') et la face avant (4.1) du cache (4).
2. Dispositif d'actionnement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le diamètre ou la diagonale du poussoir en forme de plaque (5) est aussi grand/e
ou plus grand/e que le diamètre ou la diagonale du cache (4).
3. Dispositif d'actionnement selon revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de commande (3) sont guidé linéairement dans le couvercle (1, 2).
4. Dispositif d'actionnement selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le couvercle (1, 2) présente au moins un manchon de glissement (2.7), dans lequel
est introduite une barre de glissement (3.1), qui est reliée à l'élément de commande
(3).
5. Dispositif d'actionnement selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'élément de commande (3) est précontraint élastiquement en direction de sa position
de départ, par l'intermédiaire d'au moins un ressort (3.4), qui s'appuie au couvercle
(2).
6. Dispositif d'actionnement selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'élément de commande (3) est pourvu d'au moins un barbillon (3.5) en saillie sur
sa face arrière, qui, dans la position de départ de l'élément de commande (3), s'accroche,
par emboîtement, derrière une butée, qui est formée sur le couvercle (2).
7. Dispositif d'actionnement selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la face avant (5.1) du poussoir en forme de plaque (5, 5') est de conception lisse
et plane.
8. Dispositif d'actionnement selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le poussoir (5, 5') est constitué par une plaque de verre.
9. Dispositif d'actionnement selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le poussoir en forme de plaque (5, 5') est de forme plate et présente une épaisseur
de 10 mm au maximum.
10. Dispositif d'actionnement selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le poussoir en forme de plaque (5, 5') est fixé à l'élément de commande par une liaison
amovible.
11. Dispositif d'actionnement selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le cache (4) est de forme plate et présente une face avant (4.1) plane.
12. Dispositif d'actionnement selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que l'élément de commande (3) est raccordé au couvercle (2) par l'intermédiaire d'un
élément amortisseur, en particulier par l'intermédiaire d'un tampon en caoutchouc,
d'un ressort (3.4) ou d'un frein à la silicone.
13. Dispositif d'actionnement selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que la surface latérale (3.9) de l'élément de commande (3) est réalisée en tant que surface
fermée.
14. Dispositif d'actionnement selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le couvercle (1) est configuré en forme de cadre, de sorte à pouvoir être fixé directement
à une unité encastrée dans un mur, au moyen de ses éléments de fixation (1.3).
15. Dispositif d'actionnement selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que le couvercle (1, 2) est composé de deux parties, la première partie (1) étant reliée
de manière amovible à la deuxième partie (2) au moyen d'éléments d'encliquetage (2.6).
16. Dispositif d'actionnement selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que le cache (4) est relié au couvercle de manière amovible, au moyen de vis (4.4), de
clips ou d'aimants.
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