| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 895 068 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
|
Nach dem Einspruchsverfahren |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
|
27.05.2015 Patentblatt 2015/22 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
09.09.2009 Patentblatt 2009/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.07.2007 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Vorrichtung zur manuellen Betätigung eines sanitären Unterputzspülkastens, Unterputzspülers
oder Unterputzventils
Device for manual operation of a flush-mounted WC cistern, flush-mounted scourer or
flush-mounted valve
Dispositif destiné à l'actionnement manuel d'une chasse d'eau sanitaire, en particulier
chasse d'eau ou robinet d'arrêt à encastrer
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
24.08.2006 DE 202006013003 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
05.03.2008 Patentblatt 2008/10 |
| (73) |
Patentinhaber: VIEGA GmbH & Co. KG |
|
57439 Attendorn (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Droste, Stefan
57439 Attendorn (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Cohausz & Florack |
|
Patent- & Rechtsanwälte
Partnerschaftsgesellschaft mbB
Bleichstraße 14 40211 Düsseldorf 40211 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 733 749 EP-A1- 0 733 749 DE-A1- 3 940 037 DE-A1- 19 504 471 DE-A1- 19 813 711 DE-U1- 29 919 792
|
EP-A- 0 779 397 EP-A2- 1 300 520 DE-A1- 10 001 449 DE-A1- 19 645 678 DE-C2- 4 005 753 DE-U1- 81 340 842
|
|
| |
|
|
- 'Internationale Patent-klassifikation', Bd. 3, 06 August 1994, CARL HEYMANNS VERLAG
KG, MÜNCHEN - KÖLN - BERLIN - BONN Seiten 16;18 - 20-22
- http://publikationen.dpma.de/DPMApublikatio nen/shw_dsn_dpi.do...
- SANIT Eisenberg - Neuheiten I/2006
- Fliesen bis ins Stilwerk - Potsdamer Neueste Nachrichten http://www.pno.de/potsdam/82102
- Fliesenkreuze zum verlegen von Fliesen und Platten Fliesen Bauunternehmen
|
|
| |
|
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur manuellen Betätigung eines sanitären
Unterputzspülkastens, Unterputzspülers oder Unterputzventils, umfassend eine Halterung
mit Befestigungselementen, ein an der Halterung bewegbar gehaltenes Bedienelement
und eine das Bedienelement umgebende, mit der Halterung lösbar verbundene rahmenförmige
Sichtblende.
[0002] Unterputzspüler und Unterputzspülkästen für Urinale bzw. WCs werden üblicherweise
über Betätigungsplatten betätigt, die an der den Unterputzspüler oder Unterputzspülkasten
abdeckenden Wandverkleidung angeordnet werden. Herkömmliche Betätigungsplatten bestehen
aus einer Sichtblende mit einem integrierten, bewegbar an der Sichtblende gehaltenen
Bedienelement, das beispielsweise als Druckknopf oder schwenkbare Drucktaste ausgeführt
ist. Diese Art von Betätigung ist zum Beispiel aus dem Dokument
EP 077 9 397-A bekannt.
[0003] Im Sanitärbereich besteht allgemein der Wunsch nach einfach bedienbaren, hygienisch
günstig gestalteten Betätigungsplatten. Herkömmliche Betätigungsplatten zur manuellen
Betätigung von WC-Unterspülkästen oder Urinal-Unterputzspülern bestehen aus Kunststoff
oder Metall, wobei die Herstellung solcher Betätigungsplatten beispielsweise durch
Spritzgießen bzw. Tiefziehen erfolgt.
[0004] Viele Kunden wünschen sich hinsichtlich der Form und Oberfläche gattungsgemäßer Betätigungsvorrichtungen
eine besondere Gestaltung, um ihrem Bad eine individuellere Wirkung zu geben.
[0005] Vor diesem Hintergrund liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
Betätigungsvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die einfach zu reinigen
ist, eine hygienisch optimale Berührungsfläche aufweist und sich in ihrer ästhetischen
Wirkung gegenüber herkömmlichen Betätigungsplatten aus Kunststoff oder Metall deutlich
unterscheidet.
[0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Betätigungsvorrichtung mit den im Anspruch
1 angegebenen Merkmalen gelöst.
[0007] Glatte Glasflächen bietet eine hygienisch optimale Oberfläche, die sich leicht reinigen
lässt und für Bakterienwachstum unanfällig ist. Des weiteren lässt sich Glas durch
unterschiedliche Oberflächenbehandlungen in vielfältiger Weise gestalten, so dass
eine Vielzahl von Designs zur Verfügung gestellt werden kann.
[0008] Die als Drücker dienende Glasplatte kann erfindungsgemäß beispielsweise eine durch
Ätzen oder Sandstrahlen aufgerauhte Rückseite aufweisen. Alternativ oder ergänzend
kann bei der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung auch die Vorderseite der Glasplatte
durch Ätzen oder Sandstrahlen geringfügig aufgerauht sein, insbesondere um eine rutschsichere
Berührungsfläche und somit eine gute Haptik zu schaffen.
[0009] Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung
ist dadurch gekennzeichnet, dass die Glasplatte als Spiegel ausgeführt ist. Der Benutzer
kann sich in diesem Fall in der Betätigungsvorrichtung betrachten, die für den Benutzer
somit einen Zusatznutzen bietet.
[0010] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
die Glasplatte aus Spiegelglas gefertigt ist, wobei die Vorderseite oder die Rückseite
des Spiegelglases mattiert ist. Alternativ kann auch ein Glasspiegel verwendet werden,
der mit einer von hinten mattierten Oberfläche bzw. Glasplatte versehen ist. Diese
beiden Ausgestaltungen rufen beim Betrachter der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung
jeweils eine optische Täuschung hervor, denn es wird ihm suggeriert, dass er durch
die Glasplatte hindurchschaut. In Wirklichkeit liegt jedoch eine Spiegelung durch
die mattierte Oberfläche vor. Das heißt, der Betrachter kann das, was sich hinter
dem Spiegel befindet, nicht sehen, hat auf der anderen Seite aber den Eindruck, er
könne durch die Glasplatte hindurchschauen.
[0011] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung
besteht darin, dass die Glasplatte rückseitig mit einer undurchsichtigen Klebefolie
versehen ist. Durch eine entsprechende Klebefolie lässt sich auf kostengünstige Weise
eine Farbgestaltung sowie insbesondere eine Mattierung der Glasscheibe erreichen.
Zudem verbessert die Klebefolie die Bruchsicherheit der Glasplatte. Insbesondere kann
die als Drücker dienende Glasplatte der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung aus
Verbund-Sicherheitsglas bestehen. Solche Glasplatten bestehen aus mindestens zwei
Glasscheiben, die durch eine zwischengeordnete Klebefolie miteinander verbunden sind.
[0012] Eine aus technischer sowie ästhetischer Sicht vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Betätigungsvorrichtung besteht ferner darin, dass das Bedienelement in seiner Normalstellung
gegenüber der Sichtblende nach vorne vorsteht, wobei die dem Bedienelement zugeordnete,
als Drücker dienende Glasplatte gegenüber der Mantelfläche des Bedienelements seitlich
vorspringt, und wobei in der Normalstellung des Bedienelements der Abstand der Schmalseite
oder Schmalseiten der Glasplatte zu der Mantelfläche des Bedienelements größer ist
als der Abstand der Rückseite der Glasplatte zur Vorderseite der Sichtblende. Durch
diese Ausgestaltung ergibt sich für den Betrachter der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung
der Eindruck, als ob die Glasplatte vor der Wand bzw. Sichtblende schwebt. Außerdem
ist die Drückerfläche (Glasplatte) so besonders gut zugänglich, so dass sich die Glasplatte
in diesem Fall sehr einfach mit handelsüblichen Reinigungsmitteln reinigen lässt.
[0013] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin,
dass die Glasplatte lösbar an dem Bedienelement angebracht ist. Die lösbare Verbindung
kann dabei beispielsweise aus einer Rastverbindung oder Magnetverbindung bestehen,
indem an der Rückseite der Glasplatte entsprechende Clipelemente oder Magnete bzw.
Magneten zugeordnete Metallbleche befestigt sind. Die gesamte Betätigungsvorrichtung
ist zudem vorzugsweise modular aufgebaut, so dass Glasplatten verschiedenster Größe
und Form appliziert, insbesondere angeklebt werden können, ohne dass dies kostenintensive
neue Werkzeuge erfordert, jedoch jeweils der Vorderseite der Betätigungsvorrichtung
eine unterschiedliche Anmutung verleiht.
[0014] Vorzugsweise ist der Durchmesser oder die Diagonale der Glasplatte gleich groß oder
sogar größer als der Durchmesser oder die Diagonale der Sichtblende. Die erfindungsgemäße
Betätigungsvorrichtung bietet dann in Bezug auf die Größe einer vorgegebenen Revisionsöffnung
ein Optimum an Drückerfläche (Bedienfläche).
[0015] Um den Vorsprung der Betätigungsvorrichtung in den Raum gering zu halten und so ein
mögliches Verletzungsrisiko an Stoßkanten zu minimieren, ist erfindungsgemäß vorgesehen,
dass die Sichtblende flach ausgebildet ist und eine ebene Vorderseite aufweist. Die
Sichtblende lässt sich besonders flach ausführen, wenn die Halterung, welche die Sichtblende
trägt, unmittelbar an einer Unterputzeinheit befestigbar ist und die Sichtblende,
nicht wie üblich eingehängt wird, was eine entsprechende Dicke der Sichtblende voraussetzt,
sondern mittels Magneten mit der Halterung
verbunden und hierzu lediglich von vorne auf diese aufgesetzt wird.
[0016] Weitere bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung
sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0017] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer zwei Ausführungsbeispiele darstellenden
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Vorderansicht einer Betätigungsvorrichtung in einer ersten Ausführungsform, wobei
sich das Bedienelement mit der als Drücker dienenden Glasplatte in einer Normalstellung
(Ausgangsstellung) befindet;
- Fig. 2
- eine Schnittansicht der Betätigungsvorrichtung entlang der Linie A-A der Fig. 1, von
links betrachtet;
- Fig. 3
- eine Schnittansicht der Betätigungsvorrichtung entlang der Linie C-C der Fig. 1, von
oben betrachtet;
- Fig. 4
- eine Rückansicht der Betätigungsvorrichtung der Fig. 1;
- Fig.5
- eine Schnittansicht eines Abschnitts der Betätigungsvorrichtung entlang der Linie
D-D der Fig. 4;
- Fig. 6
- eine Schnittansicht eines Abschnitts der Betätigungsvorrichtung entlang der Linie
E-E der Fig. 4;
- Fig. 7
- eine perspektivische Vorderansicht der Betätigungsvorrichtung der Fig. 1;
- Fig. 8
- eine perspektivische Seitenansicht der Betätigungsvorrichtung der Fig. 1;
- Fig. 9
- eine Schnittansicht entsprechend Fig. 2, wobei sich aber das Bedienelement mit der
Glasplatte in einer einen Spülvorgang auslösenden Betätigungsstellung befindet;
- Fig. 10
- eine perspektivische Vorderansicht entsprechend Fig. 7, wobei sich aber gegenüber
Fig. 7 das Bedienelement mit der Glasplatte in einer einen Spülvorgang auslösenden
Betätigungsstellung befindet;
- Fig. 11
- eine perspektivische Seitenansicht entsprechend Fig. 8, wobei sich aber gegenüber
Fig. 8 das Bedienelement mit der Glasplatte in einer einen Spülvorgang auslösenden
Betätigungsstellung befindet;
- Fig. 12
- eine Explosionsdarstellung der Betätigungsvorrichtung der Fig. 1 in perspektivischer
Vorderansicht;
- Fig. 13
- eine Explosionsdarstellung der Betätigungsvorrichtung der Fig. 1 in perspektivischer
Rückansicht;
- Fig. 14
- eine perspektivische Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung
in einer zweiten Ausführungsform, wobei sich das Bedienelement mit der als Drücker
dienenden Glasplatte in einer Normalstellung befindet;
- Fig. 15
- eine perspektivische Seitenansicht der Betätigungsvorrichtung der Fig. 14; und
- Fig. 16
- eine perspektivische Seitenansicht entsprechend Fig. 15, wobei sich aber gegenüber
Fig. 15 das Bedienelement mit dem Drücker in einer einen Spülvorgang auslösenden Betätigungsstellung
befindet.
[0018] Die in der Zeichnung dargestellte Betätigungsvorrichtung ist insbesondere zur Betätigung
eines Unterputzspülers oder Unterputzspülkastens eines Urinals bestimmt. Sie eignet
sich aber auch zur Betätigung eines WC-Unterputzspülkastens.
[0019] Die Betätigungsvorrichtung ist modular aufgebaut. Sie weist zunächst als Plattform
eine der Revisionsöffnung des Unterputzspülers bzw. Unterputzspülkastens zugeordnete
Halterung 1 auf. Die Halterung 1 ist rahmenförmig ausgebildet und kann daher auch
als Grundrahmen bezeichnet werden. Sie besteht aus einem flanschförmigen Abschnitt
1.1, an dem ein rückseitig vorstehender Kragen 1.2 einteilig angeformt ist. Der flanschförmige
Abschnitt 1.1 ist mit vier Befestigungselementen in Form von Durchbrüchen (Löchern)
1.3 zur Durchführung von Befestigungsschrauben versehen. Über ihre Befestigungselemente
1.3 ist die Halterung 1 unmittelbar an einer Unterputzeinheit befestigbar.
[0020] An dem Kragen 1.2 der Halterung 1 sind innenseitig Querstege 1.4 angeformt, die mit
Ausnehmungen (Durchbrüchen) 1.5, 1.6 zur Aufnahme von Zentrierelementen bzw. Verrastung
von Rastzungen einer zweiten Halterung 2 versehen sind. Die zweite Halterung 2 weist
einen schalenförmig ausgebildeten Abschnitt 2.2 auf, an den wiederum ein flanschförmiger
Abschnitt 2.1 angeformt ist. Der flanschförmige Abschnitt 2.1 trägt die in den Ausnehmungen
1.6 der ersten Halterung 1 verrastbaren Rastzungen 2.6 sowie bolzenförmige Zentrierelemente
2.5, die in die zylindrischen Ausnehmungen 1.5 der Halterung 1 eingesteckt werden.
Die zweite Halterung 2 wird von vorne in den Grundrahmen, d.h. die erste Halterung
1 eingesetzt. Der obere und der untere Quersteg 1.4 des Kragens 1.2 springen gegenüber
der Vorderseite des flanschförmigen Abschnitts 1.1 soweit zurück, dass die zweite
Halterung 2 im montierten Zustand bündig mit der Vorderseite des flanschförmigen Abschnitts
1.1 der ersten Halterung 1 abschließt (vgl. Figuren 2 und 3).
[0021] An dem schalenförmigen Abschnitt 2.2, der rückseitig gegenüber dem flanschförmigen
Abschnitt 2.1 vorspringt, stehen rückseitig zwei zylindrische Hülsen 2.3 vor, die
an ihren hinteren Stirnseiten den Innendurchmesser der Öffnung reduzierende Anschläge
2.4 aufweisen. In die Hülsen 2.3 sind Gleitbuchsen 2.7 eingesetzt, in die wiederum
mit einem Bedienelement 3 formschlüssig verbundene Gleitstangen 3.1 eingeführt sind.
Die Gleitstangen 3.1 sind durch an der Rückseite des Bedienelements 3 einteilig angeformte
Buchsen 3.2 formschlüssig gehalten. Durch die Hülsen 2.3, Gleitbuchsen 2.7 und Gleitstangen
3.1 ist das Bedienelement 3, mit dem ein Spülvorgang ausgelöst wird, in der zweiteiligen
Halterung 1, 2 linear geführt. Ferner ist das Bedienelement 3 über zwei an der Halterung
2 abgestützte Schraubenfedern 3.4 in Richtung seiner Normalstellung elastisch vorgespannt.
[0022] In den Figuren 3 und 12 ist zu erkennen, dass die an dem schalenförmigen Abschnitt
2.2 der zweiten Halterung 2 einteilig angeformten Hülsen 2.3 etwas in den schalenförmigen
Abschnitt 2.2 hineinragen, wobei der so vorhandene Vorsprung als Zentrierelement oder
radialer Halter für die jeweilige Schraubenfeder 3.4 dient. An der gegenüberliegenden
Seite ragen die die Gleitstangen 3.1 haltenden Buchsen 3.2 des Bedienelements 3 in
die Schraubenfedern 3.4 hinein.
[0023] Von der Rückseite des Bedienelements 3 stehen vier Widerhaken 3.5 vor, die in der
Ausgangsstellung des Bedienelements 3 an der Halterung 2 ausgebildete Anschläge formschlüssig
hintergreifen. Die Halterung 2 weist hierzu den Widerhaken 3.5 zugeordnete Durchbrüche
2.8 auf, durch die die Widerhaken 3.5 mit Spiel hindurchragen und linear verschiebbar
sind, wobei die obere bzw. untere Kante des jeweiligen Durchbruchs 2.8 als Anschlag
für das nach oben oder unten abgewinkelte Ende des zugeordneten Widerhakens 3.5 dient.
[0024] Zwischen den beiden die Gleitstangen 3.1 haltenden Buchsen 3.2 weist das Bedienelement
3 eine weitere Buchse 3.6 auf, in die ein Stopfen 3.7 form- und reibschlüssig eingesetzt
ist. Der Stopfen 3.7 ist aus Metall, vorzugsweise aus Messing gefertigt und einem
(nicht dargestellten) Auslösehebel oder Auslösestift des Unterputzspülers bzw. Unterputzspülkastens
zugeordnet.
[0025] Dementsprechend ist in der Halterung 2 zwischen den die Gleitbuchsen 2.7 haltenden
Hülsen 2.3 ein Durchbruch 2.9 ausgebildet, durch den die Buchse 3.6 mit dem Stopfen
3.7 bei Betätigung des Bedienelements 3 mit Spiel hindurchbewegt wird. Dabei werden
die Schraubenfedern 3.4 elastisch zusammengedrückt. Gleichzeitig werden die Gleitstangen
3.1 aus den Hülsen 2.3 und die Widerhaken 3.5 aus den Durchbrüchen 2.8 der Halterung
2 teilweise herausbewegt (vgl. Figuren 9 und 11).
[0026] Das Bedienelement 3 weist eine ebene, im wesentlichen rechteckige Vorderseite 3.8
auf, die seitlich in einen umlaufenden, nach hinten vorstehenden Randsteg 3.9 übergeht.
Der Randsteg 3.9, d.h. die Mantelfläche des Bedienelements 3 ist als geschlossene
Oberfläche ausgebildet (vgl. Figuren 12 und 13). In seiner Normalstellung (Ausgangsstellung)
ragt das Bedienelement 3 mit seinem Randsteg 3.9 in den schalenförmigen Abschnitt
2.2 der Halterung 2, so dass die Buchsen 2.7, Gleitstangen 3.1 und Federn 3.4 von
außen nicht sichtbar sind (vgl. insbesondere Figuren 2, 3 und 8).
[0027] An dem Randsteg 3.9 sind kleine lineare, parallel zueinander verlaufende Erhebungen
3.91 ausgebildet, welche das Bedienelement 3 innerhalb des schalenförmigen Abschnitts
2.2 der Halterung 2 ausrichten und beim Betätigen des Bedienelements 3 die Reibung
zwischen Halterung und Bedienelement verringern.
[0028] Die zweiteilige Halterung 1, 2 ist mit einer rahmenförmigen Sichtblende 4 versehen,
die sehr flach bzw. dünn ausgebildet ist und eine ebene Vorderseite 4.1 aufweist.
Seitlich weist die Sichtblende 4 einen kleinen, nach hinten vorspringenden Randsteg
4.2 auf, dessen Tiefe der Dicke des flanschförmigen Abschnitts 1.1 des Grundrahmens,
d.h. des ersten Teils 1 der zweiteiligen Halterung 1, 2 entspricht. Im montierten
Zustand der Betätigungsvorrichtung ist die Schmalseite des flanschförmigen Abschnitts
1.1 der Halterung 1 somit durch die Sichtblende 4 vollständig abgedeckt.
[0029] In den hier dargestellten Ausführungsbeispielen ist die Sichtblende 4 im wesentlichen
rechteckig ausgebildet (vgl. Figuren 12 bis 16). Sie weist an ihrer Rückseite vier
Hülsen 4.3 auf, die den bolzenförmigen Zentrierelementen 2.5 der zweiten Halterung
2 zugeordnet und in diese einsteckbar sind. In die Hülsen 4.3 werden von der Rückseite
der Halterung 2 her Befestigungsschrauben 4.4 eingeschraubt.
[0030] Wie Fig. 6 zeigt, ist die Bohrung des Zentrierelements 2.5 an dessen rückseitiger
Stirnseite abgesetzt, so dass die Bohrung dort einen reduzierten Durchmesser aufweist.
Der Durchmesser des Schraubenkopfes ist dabei größer als der kleinere Durchmesser
der Bohrung des Zentrierelements 2.5 bemessen. Die Hülsen 4.3 der Sichtblende 4 haben
vorzugsweise ein Innengewinde, in das die Schrauben 4.4 einschraubbar sind.
[0031] Die maximale Verschiebung des Bedienelements 3 in Richtung der Halterung 2 ist durch
die Tiefe des Randsteges 3.9 begrenzt. Wie in Fig. 9 zu erkennen ist, ist die Tiefe
des Randsteges 3.9 so bemessen, dass bei Anlage des Randsteges 3.9 an der Innenseite
des schalenförmigen Abschnitts 2.2 der Halterung 2 die Vorderseite des Bedienelements
3 noch geringfügig über die Vorderseite der rahmenförmigen Sichtblende 4 hinaus nach
außen vorsteht.
[0032] Erfindungsgemäß ist das Bedienelement 3 an seiner Vorderseite mit einer oberflächenbehandelten
Glasplatte 5 als Drücker versehen. Die Glasplatte 5 ist flach ausgebildet und besitzt
eine Dicke von maximal 10 mm. Vorzugsweise liegt ihre Dicke im Bereich von 4 mm bis
8 mm. Die Vorderseite 5.1 der Glasplatte ist glatt und eben ausgebildet.
[0033] Die Glasplatte 5 kann insbesondere aus Floatglas bestehen. Floatglas ist ein Tafelglas,
das auf einer Metallschmelze schwimmend erstarrt. Ein Schleifen und Polieren erübrigt
sich.
[0034] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel springt die Glasplatte 5 gegenüber der Mantelfläche
3.9 des Bedienelements 3 seitlich soweit vor, dass der Eindruck entsteht, als ob die
Glasplatte 5 vor der Wand bzw. Sichtblende 4 schweben würde. Die Befestigung der Glasplatte
5 am Bedienelement 3 kann beispielsweise durch eine Verklebung oder durch Magnete
(nicht gezeigt) realisiert sein.
[0035] Insbesondere kann die Glasplatte 5 auch aus farblosem oder getöntem Spiegelglas gefertigt
sein. Als Spiegelglas wird dabei ein hochwertiges Floatglas verwendet, das vorzugsweise
mit einer Spiegelschicht aus reinem Chrom belegt ist, welche in Siliziumnitrit eingebettet
ist. Durch die Chromschicht ist das Spiegelglas korrosionsfest, unempfindlich gegen
Wasserdampf und handelsübliche Reinigungsmittel.
[0036] Wie erwähnt, handelt es sich bei der Glasplatte 5 um eine oberflächenbehandelte Glasplatte,
beispielsweise um eine mattierte bzw. satinierte und/oder beschichtete Glasplatte
oder Spiegelglasplatte. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Glasplatte 5 von
hinten oder vorne mattiert und/oder mit einem undurchsichtigen Material hinterklebt
ist.
[0037] Ebenso kann der Drücker 5 als Spiegelglasplatte von hinten oder vorne mattiert sein.
Hierdurch wird der Eindruck des Schwebens verstärkt, da so die rückseitige Befestigung
der Glasplatte bzw. Spiegelglasplatte 5 am Bedienelement 3 für den Benutzer oder Betrachter
visuell nicht erkennbar ist.
[0038] In den Figuren 2 und 3, welche die Normalstellung des Bedienelements 3 darstellen,
ist zu sehen, dass der Abstand der Schmalseiten der Glasplatte 5 zu der Mantelfläche
3.9 des Bedienelements 3 größer ist als der Abstand der Rückseite 5.2 der Glasplatte
5 zur Vorderseite 4.1 der Sichtblende 4. In dem in den Figuren 1 bis 11 dargestellten
Ausführungsbeispiel entsprechen Höhe und Breite der im wesentlichen rechteckigen Glasplatte
5 der Höhe bzw. Breite der Sichtblende 4. Die Diagonale der Glasplatte 5 ist somit
gleich groß wie die Diagonale der Sichtblende 4. Es liegt jedoch auch im Rahmen der
Erfindung, die Glasplatte 5 als Drücker so zu bemessen, dass dessen Diagonale größer
ist als die Diagonale der Sichtblende 4.
[0039] In dem in den Figuren 14 bis 16 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die als Drücker
dienende Glasplatte Drücker 5' kleiner als die Sichtblende 4 ausgebildet. Im übrigen
entspricht die Betätigungsvorrichtung gemäß den Figuren 14 bis 16 aber dem in den
Figuren 1 bis 13 dargestellten Ausführungsbeispiel.
[0040] Die Ausführung der Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele
beschränkt. Erfindungsgemäß ist auch die Sichtblende 4 aus einer oberflächenbehandelten
Glasplatte gefertigt. Die Sichtblende 4 kann dabei insbesondere aus der gleichen Glasart
gefertigt sein und den gleichen Aufbau, die gleiche Beschichtung und/oder die gleiche
Oberfläche aufweisen wie die als Drücker dienende Glasplatte 5, 5'. Anstelle einer
Schraubverbindung sind erfindungsgemäß Magnete zur lösbaren Verbindung der Sichtblende
4 mit der Halterung 1 vorgesehen. Des weiteren kann auch die oberflächenbehandelte
Glasplatte 5, 5' mittels einer lösbaren Verbindung, beispielsweise mittels Magneten
an dem Bedienelement 3 angebracht sein. Ferner ist die Erfindung nicht auf rechteckig
geformte Sichtblenden 4 sowie rechteckig geformte Glasplatten 5, 5' beschränkt. Denn
ebenso können für die Sichtblende 4 und den Drücker 5, 5' auch andere Formen gewählt
werden, beispielsweise eine ovale oder kreisrunde Form.
1. Vorrichtung zur manuellen Betätigung eines sanitären Unterputzspülkastens, Unterputzspülers
oder Unterputzventils, umfassend eine Halterung (1, 2) mit Befestigungselementen (1.3),
ein an der Halterung bewegbar gehaltenes Bedienelement (3) und eine das Bedienelement
umgebende, mit der Halterung lösbar verbundene rahmenförmige Sichtblende (4),
dadurch gekennzeichnet, dass
das Bedienelement (3) an seiner Vorderseite mit einer glatten, oberflächenbehandelten
Glasplatte (5, 5') als Berührungsfläche versehen ist, wobei die Glasplatte (5, 5')
rückseitig mit einer undurchsichtigen Beschichtung versehen ist, und dass die Sichtblende
(4) aus einer oberflächenbehandelten Glasplatte gefertigt ist, wobei die Sichtblende
(4) flach ausgebildet ist und eine ebene Vorderseite (4.1) aufweist, und wobei die
Sichtblende (4) mittels Magneten mit der Halterung (2) lösbar verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderseite der Glasplatte (5, 5') eben ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Glasplatte (5, 5') aus Verbund-Sicherheitsglas gebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Glasplatte (5, 5') aus Floatglas gebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die undurchsichtige Beschichtung durch eine Klebefolie gebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Glasplatte (5, 5') aus Spiegelglas gefertigt ist, wobei die Vorderseite oder
die Rückseite des Spiegelglases mattiert ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Glasplatte (5, 5') aus getöntem Spiegelglas gefertigt ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Glasplatte (5, 5') aus Spiegelglas gefertigt und rückseitig mit einer eine mattierte
Oberfläche aufweisenden zweiten Glasplatte versehen ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die Glasplatte (5, 5') flach ausgebildet ist und eine Dicke von maximal 10 mm aufweist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die Glasplatte (5, 5') mittels einer lösbaren Verbindung an dem Bedienelement (3)
angebracht ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die Glasplatte (5, 5'), mit welcher das Bedienelement (3) versehen ist, als plattenförmiger
Drücker gegenüber der Mantelfläche (3.9) des Bedienelements (3) seitlich vorspringt,
wobei in der Normalstellung des Bedienelements der Abstand der Schmalseite oder Schmalseiten
der Glasplatte zu der Mantelfläche (3.9) des Bedienelements (3) größer ist als der
Abstand der Rückseite (5.2) der Glasplatte (5, 5') zur Vorderseite (4.1) der Sichtblende
(4).
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser oder die Diagonale der Glasplatte (5, 5') gleich groß oder größer
als der Durchmesser oder die Diagonale der Sichtblende (4) ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass die Sichtblende (4) aus der gleichen Art von Glasplatte (5, 5') gefertigt ist, mit
welcher das Bedienelement (3) versehen ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelfläche (3.9) des Bedienelements (3) als geschlossene Oberfläche ausgebildet
ist.
1. A device for manually operating a sanitary built-in flush box, a built-in flushing
valve or a built-in valve, comprising a support (1, 2) having mounting elements (1.3),
an operating element (3) movably supported on the support, and a frame-shaped cover
screen (4) which is removable attached to the support and surrounds the operating
element,
characterized in that the operating element (3) is provided at its front with a smooth, surface-treated
glass plate (5, 5') as a touch surface, wherein the glass plate (5, 5') is provided
with an opaque coating on its backside, and in that the cover screen (4) is made from a surface-treated glass plate, wherein the cover
screen (4) is formed flat and has a flat front (4.1), and wherein the cover screen
(4) is detachably connected to the support (2) by means of magnets.
2. The device according to claim 1,
characterized in that the front of the glass plate (5, 5') is formed flat.
3. The device according to claim 1 or 2,
characterized in that the glass plate (5, 5') is made of laminated safety glass.
4. The device according to one of claims 1 to 3,
characterized in that the glass plate (5, 5') is made of float glass.
5. The device according to one of claims 1 to 4,
characterized in that the opaque coating is made of an adhesive film.
6. The device according to one of claims 1 to 5,
characterized in that the glass plate (5,5') is made of mirror glass, the front or the backside of the
mirror glass being frosted.
7. The device according to one of claims 1 to 6,
characterized in that the glass plate (5, 5') is made of tinted mirror glass.
8. The device according to one of claims 1 to 7,
characterized in that the glass plate (5, 5') is made of mirror glass and is provided on its backside with
a second glass plate having a frosted surface.
9. The device according to one of claims 1 to 8,
characterized in that the glass plate (5, 5') is formed flat and has a thickness of maximally 10 mm.
10. The device according to one of claims 1 to 9,
characterized in that the glass plate (5, 5') is mounted to the operating element (3) by means of a detachable
connection.
11. The device according to one of claims 1 to 10,
characterized in that the glass plate (5, 5') which is provided for the operating element (3) projects
at the side with respect to the lateral area (3.9) of the operating element (3) in
the form of a plate-shaped pushing device, wherein in the normal position the distance
of the narrow side or the narrow sides of the glass plate to the lateral area (3.9)
of the operating element (3) is larger than the distance of the backside (5.2) of
the glass plate (5, 5') to the front (4.1) of the cover screen (4).
12. The device according to one of claims 1 to 11,
characterized in that the diameter or the diagonal of the glass plate (5, 5') is equal to or larger than
the diameter or the diagonal of the cover screen (4).
13. The device according to one of claims 1 to 12,
characterized in that the cover screen (4) is made from the same type of glass plate (5, 5') which is provided
for the operating element (3).
14. The device according to one of claims 1 to 13,
characterized in that the lateral area (3.9) of the operating element (3) is formed as a closed surface.
1. Dispositif pour actionner manuellement un réservoir de chasse encastré sanitaire,
une chasse encastrée ou une vanne encastrée, comportant un support (1, 2) doté d'éléments
de fixation (13), un élément d'actionnement (3) maintenu à déplacement sur le support
et une plaque d'écran (4) en forme de cadre reliée de manière libérable au support,
caractérisé en ce que
le côté avant de l'élément d'actionnement (3) est doté d'une plaque de verre (5, 5')
lisse à surface traitée qui sert de surface de contact, le côté arrière de la plaque
de verre (5, 5') étant doté d'un revêtement opaque, et que la plaque d'écran (4) est
réalisée à partir d'une plaque de verre à surface traitée, la plaque d'écran (4) étant
plane et présente un côté avant (4.1) plan, et la plaque d'écran (4) étant reliée
de manière libérable au support (2) au moyen d'aimants.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le côté avant de la plaque de verre (5, 5') est plan.
3. Dispositif selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la plaque de verre (5, 5') est constituée d'un verre feuilleté de sécurité.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la plaque de verre (5, 5') est réalisée en verre flotté.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le revêtement opaque est formé par une feuille adhésive.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la plaque de verre (5, 5') est formée d'un verre à glace, le côté avant ou le côté
arrière du verre à glace étant maté.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la plaque de verre (5, 5') est réalisée en verre à glace teinté.
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la plaque de verre (5, 5') est réalisée en verre à glace et est dotée sur son côté
arrière d'une deuxième plaque de verre qui présente une surface mate.
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la plaque de verre (5, 5') est plane et a une épaisseur de 10 mm au maximum.
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la plaque de verre (5, 5') est appliquée sur l'élément d'actionnement (3) au moyen
d'une liaison libérable.
11. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que la plaque de verre (5, 5') de laquelle l'élément d'actionnement (3) est doté déborde
latéralement de la surface d'enveloppe (3.9) de l'élément d'actionnement (3) pour
former un poussoir en forme de plaque, la distance entre le côté étroit ou les côtés
étroits de la plaque de verre et la surface d'enveloppe (3.9) de l'élément d'actionnement
(3) étant plus grande que la distance entre le côté arrière (5.2) de la plaque de
verre (5, 5') et le côté avant (4.1) de la plaque d'écran (4) lorsque l'élément d'actionnement
est en position normale.
12. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le diamètre ou la diagonale de la plaque de verre (5, 5') sont égaux ou supérieurs
au diamètre ou à la diagonale de la plaque d'écran (4).
13. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que la plaque d'écran (4) est réalisée avec un même type de plaque de verre (5, 5') que
celle dont l'élément d'actionnement (3) est doté.
14. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que la surface d'enveloppe (3.9) de l'élément d'actionnement (3) est configurée sous
la forme d'une surface fermée.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente