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(11) |
EP 1 896 643 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.10.2008 Patentblatt 2008/41 |
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Anmeldetag: 22.02.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/060170 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/120046 (16.11.2006 Gazette 2006/46) |
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WÄSCHETROCKNER
CLOTHES DRYER
SECHE-LINGE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
13.05.2005 DE 102005022353
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.03.2008 Patentblatt 2008/11 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- SCHUCK, Rolf
28562 New Bern, NC (US)
- SCHULZ, Manfred
12107 Berlin (DE)
- ZIEMANN, Andreas
14469 Potsdam (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 134 316 DE-A1- 2 745 865 US-A- 3 924 085
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WO-A-20/05073453 DE-A1- 3 301 636 US-A1- 2004 134 239
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Wäschetrockner mit einer durch eine in der Frontwand
eines Gehäuses angeordneten Beschickungsöffnung zugänglichen Trockenraum, mit einem
Aufreißverschluss für eine Tür der Beschickungsöffnung und mit einer Sicherheitsschaltvorrichtung,
die beim Öffnen der Tür die Betriebsspannung für den Wäschetrockner unterbricht. Die
einseitig am Gerätegehäuse angelenkte und in der horizontalen Ebene verschwenkbare
Tür ist in Schließstellung gegen unbeabsichtigtes Öffnen gesichert ist, wobei die
Sicherheitsschaltvorrichtung in Abhängigkeit von der Offen- oder Schließstellung der
Tür die Stromversorgung für den Wäschetrockner unterbricht oder einschaltet.
[0002] In der
DE 33 01 636 C2 wird eine aufreißbare Verschlussvorrichtung für Türen von elektrischen Haushaltgeräten
beschrieben, bei der die Sicherheitsschaltung mit der Verschlussvorrichtung mechanisch
in direkter Wirkverbindung steht. Bei dieser bekannten Vorrichtung ist in der Tür
eine Gabelfalle schwenkbar angeordnet, die beim Schließen und Öffnen der Tür durch
einen im Gerätegehäuse fest angeordneten Riegel jeweils in eine stabile Offen- oder
Schließstellung gebracht werden kann. Die Bewegung der Gabelfalle wird in der Art
eines Kniehebelgelenks über eine federbelastete Schubstange auf einen Stößel übertragen,
der einen im Stromkreis des Haushaltgerätes liegenden Schalter betätigt. Die Funktionselemente
dieser kombinierten Verschluss- und Sicherheitsschaltung sind so justiert, dass beim
Öffnen der Tür der Netzstromkreis des Gerätes unterbrochen wird, wenn der Kipppunkt
des Kniehebelgelenks durch die Aufreißbewegung überwunden ist.
[0003] Die Verschlussvorrichtung ist vormontiert in einem Schlossgehäuse untergebracht,
das in eine Tragplatte der Tür eingesetzt wird.
Ferner offenbart auch
US 3 924 085 A einen Wäschetrockner mit einer als Aufreißverschluss gestalteten Verschlussvorrichtung.
[0004] Vorrichtungen der beschriebenen Art, bei denen die Sicherheitsschaltung mit dem Aufreißverschluss
der Tür mechanisch gekoppelt ist, haben sich wegen ihrer Störanfälligkeit in der Praxis
nicht durchgesetzt. Bekannt geworden sind in einer Vielzahl von verschiedenen Ausführungsformen
Vorrichtungen, bei denen der Türverschluss und die Sicherheitsschaltung für die Netzspannung
funktionell von einander getrennt sind. Eine in der Praxis häufig anzutreffende Lösungsvariante
sieht vor, dass die Schaltvorrichtung durch einen unter Federspannung stehenden Stößel
betätigt wird, der bei Offenstellung der Tür aus der Frontwand des Haushaltgerätes
heraussteht und der beim Schließen der Tür durch den Türrahmen nach innen gedrückt
wird. Der Stößel ist regelmäßig im oberen Bereich der Beschickungsöffnung mittig angeordnet
und somit auch räumlich vom Türverschluss getrennt. Bekannt ist auch, den Stößel fest
am Türrahmen anzuordnen.
[0005] Mit dieser Anordnung des Stößels ist der Vorteil verbunden, dass bei einem möglichen
Tür-Anschlagwechsel, die Schaltvorrichtung für beide Anschlagsmöglichkeiten ohne Anpassungsarbeiten
in gleicher Weise funktioniert.
[0006] Schließ- und Schaltvorrichtung sind so justiert, dass in Schließstellung der Tür
die im Netzstromkreis des Gerätes liegenden Schaltkontakte eines Unterbrechungsschalters
geschlossen sind und diese durch Druckfedereinwirkung sich öffnen, sobald durch eine
Aufreißbewegung der Türrahmen aus der Schließposition abhebt und den Stößel freigibt.
[0007] Im Laufe der Zeit kann sich die Tür verziehen, etwa durch Alterung oder durch unsachgemäßen
Umgang mit dem Haushaltgerät. Nachteilig wirkt sich dann aus, dass die vom Hersteller
des Gerätes vorgenommene Justierung zwischen Verschluss- und Schaltvorrichtung verloren
geht und als Folge davon Störungen bei der Sicherheitsschaltung auftreten können.
Dann können nämlich beispielweise bei geschlossener Tür die Schaltkontakte nicht sicher
schließen, oder beim Öffnen der Tür wird die Stromversorgung für das Gerät allenfalls
verzögert unterbrochen.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es, für einen Wäschetrockner der eingangs genannten Art
eine gegenüber dem Stand der Technik konstruktiv verbesserte Lösung anzugeben, mittels
der die Justierung zwischen der Verschlussvorrichtung und dem Sicherheitsschalter
dauerhaft erhalten bleibt, auch wenn die räumliche Trennung des Baugruppen erhalten
bleibt. Es ist ferne Aufgabe der Erfindung, die Anzahl der zur fertigungstechnischen
Realisierung der erfindungsgemäßen Vorrichtung benötigten Einzelteile auf ein Minimum
zu beschränken, um den Aufwand bei der Lagerhaltung und der Montage des Wäschetrockners
zu verringern.
[0009] Enfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die im Anspruch 1 genannten Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen,
deren Merkmale ohne Abweichung von der erfindungsgemäßen Idee beliebig miteinander
kombinierbar sind.
[0010] Nach Maßgabe der Erfindung sind die Sicherheitsschaltvorrichtung funktionell getrennt
von der Verschlussvorrichtung in räumlicher Nähe zu dieser angeordnet ist. Vorzugsweise
sind der Schließkloben und der Dorn einstückig auf einem Trägerteil angeordnet und
aus festem Kunststoff gefertigt. Die Funktionsteile der Verschlussvorrichtung und
der Schaltvorrichtung auf sind gehäuseseitig ebenfalls in einem Kombinationsbaustein
integriert, so dass bei der Fertigung des Wäschetrockners in das Gerätegehäuse und
in den Türrahmen nur jeweils eine Baugruppe zu montieren ist.
[0011] Durch die räumliche Nähe der Verschlussvorrichtung und der Sicherheitsschaltung und
ihrer Anordnung in gemeinsamen Bausteinen ist gewährleistet, dass die beim Herstellen
des Wäschetrockners vorgenommene Abstimmung der Schalterfunktion in Abhängigkeit vom
Schließzustand der Tür dauerhaft erhalten bleibt. Ein Verziehen der Tür - etwa durch
Alterungserscheinungen oder unsachgemäßen Umgang mit dem Wäschetrockner - ist für
die einwandfreie Funktion der nach Maßgabe der Erfindung gestalteten Schließ- und
Sicherheitsschaltvorrichtung ohne Einfluss.
[0012] Die Funktionsteile der Verschluss- und Sicherheitsschaltvorrichtung sind konstruktiv
in einem türseitigen und einem gehäuseseitigen Baustein zusammengefasst, so dass im
Herstellungsprozess des Wäschetrockners nur zwei Einzelteile zu montieren sind. Bei
einer bevorzugten Ausführungsform ist in Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, als
Befestigungsmittel die zur Montage der Tür und die zur Verbindung von Lagerschild
und Frontwand eingesetzten Schrauben zu verwenden. Die Anzahl der in der Lagerhaltung
vorzuhaltenden Einzelteile und der Montageaufwand beim Einbau der erfindungsgemäßen
Bausteine sind somit auf ein Minimum reduziert. Im Vergleich zu bekannten Vorrichtungen
beinhaltet die Erfindung eine ökonomisch sehr günstige Lösung.
[0013] Die Erfindung sowie deren vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeiten werden nachstehend
am Beispiel einer bevorzugten Ausführungsform eines Wäschetrockners unter Bezugnahme
auf die nachfolgend aufgeführten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- einen Wäschetrockner mit frontseitiger Beschickungsöffnung,
- Fig. 2
- eine Tür in einer vom Trockenraum her gesehenen Ansicht,
- Fig. 3
- einen türseitigen Trägerbaustein in Seitenansicht,
- Fig. 4
- den türseitigen Trägerbaustein in perspektivischer Ansicht und
- Fig. 5
- den geräteseitigen Kombinationsbaustein.
[0014] In Fig. 1 ist ein frontbeschickbarer Wäschetrockner 1 in einer bevorzugten Ausführungsform
dargestellt. Die Beschickungsöffnung 3 des Wäschetrockners 1 ist mit einer über ein
Scharnier 6 am Gerätegehäuse angelenkten Tür 4 verschließbar. Die Tür 4 besteht aus
einem zweiteiligen Kunststoffrahmen 7 mit umlaufender Dichtung 19 und eingepasster
Klarsichtscheibe 5, die durch die miteinander verschraubten Rahmenteile gehalten wird.
[0015] Die Verschlussvorrichtung für die Tür 4 enthält eine bekannte Aufreißsicherung, bei
der die Tür 4 durch einen kräftigen Zug nach außen geöffnet wird. Die ebenfalls bekannte
Sicherheitsschaltvorrichtung ist funktionell getrennt von der Verschlussvorrichtung
in unmittelbarer räumlicher Nähe zu dieser angeordnet. Die Funktionsteile für beide
Vorrichtungen sind in einem türseitigen (8) und einem geräteseitigen Baustein 9 eingebunden.
[0016] An der Tür 4 gegenüber dem Scharnier 6 sind der Schließkloben 11 zum Verschließen
der Tür 4 und der Dorn 10 zum Betätigen der Sicherheitsschaltvorrichtung auf einem
gemeinsamen Trägerbaustein 8 angeordnet. Dieser türseitige Trägerbaustein 8 ist zusammen
mit dem Schließkloben 11 und dem Dorn 10 einstückig aus einem verstärkten Kunststoff
gefertigt.
[0017] Der Trägerbaustein 8 wird bei der Montage der Tür 4 in eine passgenaue, im Türrahmen
7 eingeformte Aufnahme eingelegt und durch Verschraubung der Rahmenteile eingepresst.
Die Verschraubung sichert den festen Sitz der im Rahmen 7 gehaltenen Klarsichtscheibe
5. Da weitere Schrauben oder andere Befestigungsmittel speziell für den stabilen Halt
des Trägerbausteins 8 im Türrahmen 7 nicht erforderlich sind, muss auch bei der Montage
kein zusätzlicher Mehraufwand geleistet werden.
[0018] Im gehäuseseitigen Baustein 9 (Fig. 5) sind der Türverschluss 16 und ein Gehäuse
15 zur Aufnahme des Kontaktschalters integriert. Der Baustein 9 hat ein Kunststoffgehäuse,
in dem die darin eingesetzten Teile, räumlich und funktionell getrennt, fest zueinander
positioniert sind.
[0019] Zur Sicherung gegen ein Verdrehen oder einen seitlichen Versatz sind am gehäuseseitigen
Baustein 9 mehrere Vorsprünge 17 angeformt, mittels derer sich der Baustein 9 einerseits
an der Frontwand 2 bzw. am Lagerschild 21 abstützt und andererseits in entsprechenden
Ausnehmungen eingreift. Damit ist der Baustein 9 sicher positioniert.
[0020] Der Baustein 9 kann anstellte der Vorsprünge 17 und Ausnehmungen oder zusätzlich
zu ihnen durch nur eine Schraube verschraubt werden, die an dieser Stelle das Lagerschild
21 und die Frontwand 2 des Wäschetrockners 1 verbindet. Dazu ist im Baustein 9 ein
Schraubloch 14 etwa mittig zwischen der Aufnahme 16 für die Verschlussvorrichtung
und dem Schaltergehäuse 15 vorgesehen.
[0021] Die fertigungstechnische Umsetzung der Erfindung ist insgesamt mit einem minimalen
Aufwand verbunden.
[0022] Der Schließkloben 11 weist eine fensterartige Öffnung 12 auf, in die beim Verschließen
der Tür der drehbare Nocken 18 eingreift. Unter Einwirkung einer Federkraft kann der
Nocken 18 zwei stabile Positionen einnehmen, die durch einen vorderen und einen hinteren
Anschlag bestimmt sind. Beim Öffnen oder Schließen der Tür 4 ist bis zu einem Kipppunkt
eine Federkraft zu überwinden, die dann den Nocken 18 selbsttätig in die entgegengesetzte
Position drückt. Der Aufreißverschluss ist so ausgelegt, dass die aufzuwendende Kraft
beim Öffnen der Tür 4 wesentlich größer ist als diejenige beim Verschließen.
[0023] Beim Schließen durch Druck auf die Tür 4 werden vom Dorn 10 Schaltkontakte der Sicherheitsschaltvorrichtung
gegen die Wirkung einer Druckfeder geschlossen. Diese schließen indirekt - z.B. durch
ein Relais - den Betriebsstromkreis des Wäschetrockners. Die Sicherheitsschaltvorrichtung
bietet in dieser Form sicherheitstechnische Vorteile; denn in Türnähe wird nur mit
Niederspannung gearbeitet.
[0024] Durch die aufeinander abgestimmte Größe des Dorns 10 und des Schließklobens 11 auf
der Türseite sowie der Anordnung und Schaltweite des Kontaktschalters und der Verschlussvorrichtung
auf der Geräteseite kann für die Schaltfunktion in Abhängigkeit von der Schließstellung
der Tür 4 eine sehr eng tolerierte Justierung vorgenommen werden. Die Konstruktion
des Trägerbausteins 8 und des Kombinationsbausteins 9, ihre Anordnung und ihre Befestigung
in der beschriebenen Art bewirken, dass die einmal eingestellte Justierung dauerhaft
erhalten bleibt.
[0025] An der Basis zum Trägerbaustein 8 sind der Dorn 10 und der Schließkloben 11 konisch
verbreitert. Dies dient einerseits der erhöhten Stabilität des Bausteins 8, zugleich
aber auch zur Stabilisierung von Dorn 10 und Schließkloben 11 und zur sicheren Positionierung
in Relation zur Schalter- bzw. Verschlussaufnahme 13, 18. Eine veränderte Position
der Tür 4 bleibt daher ohne negative Auswirkung für die einwandfreie Funktion der
erfindungsgemäßen Vorrichtung.
1. Wäschetrockner mit einer durch eine in der Frontwand (2) eines Gehäuses (20) angeordneten
Beschickungsöffnung (3) zugänglichen Trockenraum, mit einer als Aufreißverschluss
gestalteten Verschlussvorrichtung (11, 18) für eine Tür (4) der Beschickungsöffnung
(3) und mit einer Sicherheitsschaltvorrichtung (10, 13), die beim Öffnen der Tür (4)
die Betriebsspannung für den Wäschetrockner unterbricht, wobei die Sicherheitsschaltvorüchtung
(10, 13) einen Dorn (10) und eine dazu korrespondierende Schalteraufnahme (13) mit
einem Kontaktschalter, und die Verschlussvorrichtung (11, 18) einen Schließkloben
(11) und einen dazu korrespondierenden, in zwei stabile Positionen drehbaren Nocken
(18) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherheitsschaltvorrichtung (10, 13) funktionell getrennt von der Verschlussvorrichtung
(11, 18) ist, und dass der Dorn (10) und der Schließkloben (11) in einen an der Tür (4) angebrachten türseitigen
Baustein (8) und die Schalteraufnahme (13) und der Nocken (18) in einem an der Frontwand
(2) angebrachten gehäuseseitigen Baustein (9) integriert sind.
2. Wäschetrockner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der türseitige Baustein (8) ein verstärktes Kunststoffteil ist.
3. Wäschetrockner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tür (4) in einem zweigeteilten Türrahmen (7) gefasst ist, in den Ausnehmungen
zur Aufnahme des türseitigen Bausteins (8) eingeformt sind.
4. Wäschetrockner nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der türseitige Baustein (8) durch Presssitz im Türrahmen (7) gehalten ist, dessen
zwei Teile miteinander verschraubt sind.
5. Wäschetrockner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der gehäuseseitige Baustein (9) derart dimensioniert und ausgeformt ist, dass er
sich zwischen einem zur Abstützung einer Wäschetrommel dienenden, im Gehäuseinneren
angeordneten, die Tür (4) umgebenden Lagerschild (21) und der Frontwand (2) positionsgesichert
abstützt.
6. Wäschetrockner nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der mechanisch feste Sitz des gehäuseseitigen Bausteins (9) durch mindestens eine
in das Lagerschild (21) eingearbeitete Kontur (22) sowie durch in das Lagerschild
(21) und in Teile der Frontwand (2) eindringende Vorsprünge (17) gesichert ist.
1. Laundry drier with a drying chamber, which is accessible by a loading opening (3)
arranged in the front wall (2) of a housing (20), with a closure device (11, 18),
which is designed as a tear-open closure, for a door (4) of the loading opening (3)
and with a safety switching device (10, 13) which interrupts the operating voltage
for the laundry drier when the door (4) is opened, wherein the safety switching device
(10, 13) comprises a spike (10) and a switch receptacle (13), which corresponds therewith,
with a contact switch, and the closure device (11, 18) comprises a closing member
(11) and a dog (18), which corresponds therewith and which is rotatable into two stable
positions, characterised in that the safety switching device (10, 13) is functionally separate from the closure device
(11, 18) and that the spike (10) and the closing member (11) are integrated in a door-side
module (8) mounted on the door (4) and the switch receptacle (13) and the dogs (18)
are integrated in a housing-side module (9) mounted on the front wall (2).
2. Laundry drier according to claim 1, characterised in that the door-side module (8) is a reinforced plastics material part.
3. Laundry drier according to claim 1, characterised in that the door (4) is held in a two-part door frame (7), in which recesses for reception
of the door-side module (8) are formed.
4. Laundry drier according to claim 3, characterised in that the door-side module (8) is retained by press fit in the door frame (7), the two
parts of which are screw-connected together.
5. Laundry drier according to claim 1, characterised in that the housing-side module (9) is dimensioned and shaped in such a manner that it is
supported to be secured in position between a bearing panel (21), which serves for
support of a laundry drum and which is arranged in the housing interior and surrounds
the door (4), and the front wall (2).
6. Laundry drier according to claim 5, characterised in that the mechanical fixed seat of the housing-side module (9) is secured by at least one
contour (22), which is formed in the bearing panel (21), as well as by projections
(17) penetrating into the bearing panel (21) and into parts of the front wall (2).
1. Sèche-linge comprenant un espace de séchage accessible par une ouverture d'alimentation
(3) disposée dans la paroi avant (2) d'un boîtier (20), un dispositif de fermeture
(11, 18) conçu comme fermeture à ouverture rapide pour une porte (4) de l'ouverture
d'alimentation (3) et un dispositif de commutation de sécurité (10, 13), qui coupe
la tension de service pour le sèche-linge lors de l'ouverture de la porte (4), le
dispositif de commutation de sécurité (10, 13) présentant un mandrin (10) et un logement
de commutateur (13) correspondant à ce mandrin avec un interrupteur de contact, et
le dispositif de fermeture (11, 18) présentant un piston de fermeture (11) et une
came (18) correspondant à ce piston et pouvant être tournée dans deux positions stables,
caractérisé en ce que le dispositif de commutation de sécurité (10, 13) est séparé au plan fonctionnel
du dispositif de fermeture (11, 18) et en ce que le mandrin (10) et le piston de fermeture (11) sont intégrés dans un module (8) du
côté porte placé sur la porte (4) et le logement d'interrupteur (13) et la came (18)
sont intégrés dans un module (9) du côté boîtier placé sur la paroi avant (2).
2. Sèche-linge selon la revendication 1, caractérisé en ce que le module (8) côté porte est une partie plastique renforcée.
3. Sèche-linge selon la revendication 1, caractérisé en ce que la porte (4) est montée sur un cadre de porte (7) divisé en deux dans lequel sont
formés des évidements pour logement du module (8) côté porte.
4. Sèche-linge selon la revendication 3, caractérisé en ce que le module (8) côté porte est maintenu par un ajustement serré dans le cadre de porte
(7) dont les deux parties sont vissées l'une à l'autre.
5. Sèche-linge selon la revendication 1, caractérisé en ce que le module (9) côté boîtier est dimensionné et formé de telle sorte qu'il s'appuie
dans une position bloquée entre une flasque (21) servant au soutien d'un tambour à
linge, disposé à l'intérieur du boîtier et entourant la porte (4) et la paroi avant
(2).
6. Sèche-linge selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'ajustement serré au plan mécanique du module (9) du côté boîtier est bloqué par
au moins un contour (22) intégré dans la flasque (21) et par des saillies (17) pénétrant
dans la flasque (21) et dans des parties de la paroi avant (2).
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