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(11) |
EP 1 896 720 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.12.2010 Patentblatt 2010/48 |
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Anmeldetag: 03.05.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/062029 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/131426 (14.12.2006 Gazette 2006/50) |
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HOCHDRUCKSPEICHERRAUM MIT INTEGRIERTEM DROSSEL- UND FILTERELEMENT
HIGH-PRESSURE ACCUMULATOR CHAMBER WITH INTEGRATED THROTTLE AND FILTER ELEMENT
CHAMBRE D'ACCUMULATION HAUTE PRESSION A ELEMENT D'ETRANGLEMENT ET FILTRANT INTEGRE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
10.06.2005 DE 102005026992
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.03.2008 Patentblatt 2008/11 |
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Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- DEGN, Markus
A-4813 Altmünster (AT)
- ROSENKRANZ, Horst
A-4030 Linz (AT)
- THURNER, Peter
A-2380 Perchtoldsdorf (AT)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 612 921 DE-A1- 10 224 836 US-A- 4 111 370 US-B1- 6 415 768
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EP-A- 0 889 233 DE-C1- 19 739 810 US-A- 4 625 919
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Kraftstoftbinspritzeinrichtung gemäß des Oberbegriffes
des Patentanspruches 1.
Stand der Technik
[0002] DE 20 2004 019 820.7 bezieht sich auf eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung für einen Dieselmotor. Die Kraftstoffeinspritzeinrichtung
weist mehrere Abzweigrohre auf, die der Kraftstoffabfuhr aus einem Kraftstoffhochdruckspeicher
der Kraftstoffeinspritzeinrichtung dienen. In jedem dieser Abzweigrohre ist eine Drossel
angebracht, die durch ein Trägerelement verkörpert ist, welches seinerseits durch
Fixierelemente, die mit dem Anstauchen eines Anschlusskopfes an dem Abzweigrohr herausgebildet
werden und die eine lichte Weite des Abzweigrohres beidseits des Trägerelementes einengen,
im Bereich des Anschlusskopfes fixiert ist. Das Drosselelement ist in dem Trägerelement
als eine Durchgangsbohrung mit einer ersten Teilbohrung und einer zweiten Teilbohrung
ausgeführt, wobei das Trägerelement eine im Wesentlichen zylindrische Mantelfläche
aufweist.
[0003] DE 100 60 785 A1 bezieht sich auf eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung mit einem Kraftstoffhochdruckspeicher.
An dem Kraftstoffhochdruckspeicher sind Abzweigrohre anschraubbar, die jeweils eine
Drossel zum Abbau von Druckpulsationen in der Kraftstoffeinspritzeinrichtung enthalten.
Die Drosseln sind jeweils als ein Rohrstück ausgebildet, das an einem Ende des Abzweigrohres,
an dem ein Anschlusskopf angebracht ist, oder im Inneren des Abzweigrohres nahe diesem
Ende angeordnet ist. Drosselelemente in Hochdruckspeichern (Common Rail) dienen der
Druckwellendämpfung innerhalb des Hochdruckspeicherkörpers. Dazu werden zum Beispiel
zylindrische Drosselstücke in Anschlussbohrungen des Hochdruckspeichers (Common Rail),
die zu den einzelnen Kraftstoffinjektoren oder auch zu der den Hochdruckspeicher beaufschlagenden
Hochdruckpumpe führen, eingepresst. Die in die Anschlussbohrungen eingepressten Drosselelemente
dienen einer Verbesserung der Dämpfung von Druckschwingungen innerhalb des Kraftstoffeinspritzsystems
und ermöglichen dadurch eine Steigerung der Druckfestigkeit der einzelnen Komponenten.
[0004] Bei bisherigen Ausführungsvarianten von Hochdruckeinspritzsystemen mit Hochdruckspeicherraum
(Common Rail) ist es Stand der Technik, dass vor den jeweiligen Kraftstoffinjektoren,
über welche der hoch verdichtete Kraftstoff in die Brennräume der Verbrennungskraftmaschine
eingespritzt wird, Stabfilter angeordnet sind Die unmittelbar vor den einzelnen Kraftstoffinjektoren
angeordneten Stabfilter haben die Aufgabe, Mischanteile aus dem Kraftstoff beziehungsweise
feste ungelöste Teilchen abzutrennen. Stabfilter, die lasergebohrte Löcher aufweisen,
werden bei Hochdruckspeichereinspritrsystemen zum Filtern von verschiedenen Partikeln
aus dem Kraftstoff eingesetzt.
Darstellung der Erfindung
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Kraftstofteinspritzeinrichtung, insbesondere
ein Hochdruckspeichereinspritzsystem bereitzustellen, bei welchem die in die einzelnen
Hochdruckzuleitungen zu den Kraflstoffinjektoren integrierten Stabfilter entfallen
können.
[0006] Der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösung folgend wird dies dadurch erreicht, dass
zur Dämpfung von Druckpulsationen innerhalb des Hochdruckspeichereinspritzsystems
in Anschlussbohrungen des Hochdruckspeichers Einpressdrosselelemente mit einem integrierten
Filterelement eingebracht werden. Durch den im Hochdruckspeicher herrschenden hohen
Druck können eventuell im Kraftstoff verbliebene Partikel, wie zum Beispiel Rückstände
aus dem Kraftstofftank, zerkleinert werden, indem sie durch die feinen Löcher des
als Siebfilter ausgebildeten Filterelementes gedrückt werden. Dadurch kann ein Verstopfen
des Filterelementes vermieden werden. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, das als
Siebfilter ausgebildete Filterelement mit dem Einpressdrosselelement zu kombinieren
und dadurch den Stabfilter, welcher sich gemäß des aus dem Stand der Technik bekannten
Lösungen zur Zeit direkt vor dem Kraftstoffinjektor in der Hochdruckzuleitung befindet,
zu ersetzen. Mit dieser Lösung lässt sich eine erhebliche Senkung der Produktionskosten
erreichen.
[0007] Das erfindungsgemäß vorgeschlagene Einpressdrosselelement mit integriertem Filter
kann sowohl als einstufig wirkende Drossel als auch als zweistufige Drossel ausgebildet
sein. Je nach Ausführungsvariante können in einen Drosselelement-Träger entweder eine
Durchgangsbohrung mit konstantem Bohrungsdurchmesser oder auch eine abgestufte Bohrung
mit einem ersten Drosselabschnitt und einem zweiten Drosselabschnitt eingebracht werden.
[0008] Die Verbindung der Bauteile, das heißt des Filterelementes und des Einpressdrosselelementes
kann, zum Beispiel im Wege eines stoffschlüssigen Fügeverfahrens, wie zum Beispiel
des Lötens, erreicht werden.
[0009] Mit der vorgeschlagenen Lösung lassen sich insbesondere montagetechnische Vorteile
dahingehend erreichen, dass das Trägerelement, in welchem die einstufige Einpressdrossel
entweder als eine Durchgangsbohrung oder als eine zwei Drosselabschnitte bildende
gestufte Durchgangsbohrung ausgebildet wird, mit daran integriertem als Siebfilter
ausgebildeten Filterelement in die jeweiligen Anschlussbohrungen der Hochdruckzuleitungen
der Kraftstoffinjektoren eingepresst wird. Dadurch lässt sich erreichen, dass sichergestellt
ist, dass das in den Hohlraum des Hochdruckspeicherraumes (Common Rail) ragende Filterelement
seine Filterfunktion optimal erfüllt und aufgrund der Eintauchtiefe des Filterelementes
in den Hohlraum des Hochdruckspeicherraumes (Common Rail) sichergestellt ist, dass
sämtliche an der Umfangsfläche eines zum Beispiel zylindrisch ausgebildeten Filterelementes
ausgeführten feinen Filteröffnungen mit dem unter Höchstdruck stehenden Kraftstoff
beaufschlagt werden. Damit ist die gesamte Umfangsfläche des Filterelementes zur Filterung
des Kraftstoffes nutzbar.
[0010] Der Trägerkörper der ein- oder zweistufige ausbildbaren Einpressdrossel wird bevorzugt
in die Wand des Hochdruckspeicherraumes eingepresst, wodurch eine kraftschlüssige
Verbindung zwischen dem Trägerkörper, der ebenfalls bevorzugt zylindrisch ausgebildet
ist, und der Bohrungswandung der Anschlussbohrung in der Wand des Hochdruckspeicherraumes
(Common Rail) erreicht wird.
[0011] Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Lösung kann sowohl in einem Schmiede-Rail (WFR-Rail
= Warm Forged Rail) als auch in einem LWR-Rail, d. h. in einem lasergeschweißten Hochdruckspeicher
zum Einsatz kommen. An der Außenmantelfläche des Hochdruckspeicherraumes (Common Rail)
können die Anschlussstücke, an denen die einzelnen zu den Kraftstoffinjektoren führenden
Hochdruckzuleitungen angeschlossen werden, platziert werden. Dazu kann eine Zentrierfläche
für die Anschlussstücke im Bereich der Anschlussbohrungen, in welche die Einpressdrossel
mit integriertem Filterelement eingelassen ist, ausgebildet werden. Die Anschlussstücke,
die auch als Hochdruckfitting bezeichnet werden, können an der Außenmantelfläche des
Hochdruckspeicherraumes (Common Rail) verschweißt werden. Dadurch lässt sich eine
hochdruckdichte Verbindung der Anschlussbohrung mit der Hochdruckleitung zu den einzelnen
Kraftstoffinjektoren erreichen.
Zeichnung
[0012] Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachstehend näher erläutert.
[0013] Es zeigt:
- Figur 1
- einen Querschnitt durch einen Hochdruckspeicherraum gemäß des Standes der Technik,
- Figur 2
- einen Schnitt gemäß des Schnittverlaufes II-II in Figur 1 und
- Figur 3
- einen Hochdruckspeicherraum, in welchem das erfindungsgemäß vorgeschlage- ne Einpressdrosselelement
mit integriertem Filterelement eingebracht ist.
Ausführungsbeispiele
[0014] Figur 1 ist ein Querschnitt eines aus dem Stand der Technik bekannten Hochdruckspeicherraums
(Common Rail) mit Anschlussstück zu entnehmen.
[0015] Wie aus Figur 1 hervorgeht, umfasst eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung einen Hochdruckspeicherraum
10, der rohrförmig ausgebildet ist. Im in Figur 1 dargestellten Querschnitt sind die
einen Hohlraum 12 des Hochdruckspeicherraumes 10 (Common Rail) beaufschlagende Hochdruckpumpe
sowie die einzelnen vom Hochdruckspeicherraum 10 (Common Rail) beaufschlagen Kraftstoffinjektoren
nicht dargestellt. Hochdruckleitungen 18 verbinden die Kraftstoffinjektoren sowie
die Hochdruckpumpe mit dem Hochdruckspeicherraum 10.
[0016] Der Hochdruckspeicherraum 10 umfasst eine Wand 14, die einen sich senkrecht zur Zeichenebene
gemäß Figur 1 verlaufenden Hohlraum 12 begrenzt. Die Außenmantelfläche der Wand 14
ist mit Bezugszeichen 16 gekennzeichnet. In der Wand 14 des Hochdruckspeicherraumes
10 befinden sich einzelnen Anschlussbohrungen 24, in welche ein Drosselelement 28
integriert ist. Das Drosselelement 28 ragt mit seinem einer Begrenzungsfläche 30 des
Hohlraumes 12 zuweisenden Seite in den Hohlraum 12 des Hochdruckspeicherraumes 10
hinein.
[0017] An der Außenmantelfläche 16 sind im Bereich der einzelnen Anschlussbohrungen 24 Anschlussstücke
18 aufgenommen. Das in Figur 1 dargestellte Anschlussstück 18 umfasst ein Außengewinde
20, an welchem die zu dem nicht dargestellten Kraftstoffinjektor führende mit unter
hohem Druck stehende Kraftstoff beaufschlagte Hochdruckleitung 21 druckdicht befestigt
wird. Der Strömungsquerschnitt innerhalb des Anschlussstückes 18 ist durch Bezugszeichen
22 gekennzeichnet. Die in die Wand 14 des Hochdruckspeicherraumes 10 eingebrachte
Anschlussbohrung 24 geht oberhalb des Drosselelementes 28 in einen Anschlusskegel
26 über, an welchem die Hochdruckleitung 21 zum Kraftstoffinjektor oder zur Hochdruckpumpe
angeschlossen ist. Die Strömungsrichtung des Kraftstoffes zum in Figur 1 nicht dargestellten
Kraftstoffinjektor ist durch Bezugszeichen 32 angedeutet. Die Hochdruckleitung 21
weist an ihrem dem Hochdruckspeicherraum 10 zuweisenden Ende einen Bund 23 auf, der
nach Anziehen einer Überwurfmutter 19 druckdicht in den Anschlusskegel 26 eingepresst
wird, wodurch ein druckdichter Anschluss der Hochdruckleitung 21 am Hochdruckspeicherraum
10 entsteht.
[0018] Aus der Darstellung gemäß Figur 2 geht ein Schnitt gemäß des Schnittverlaufes II-II
in Figur 1 hervor.
[0019] Der Darstellung gemäß Figur 2 ist entnehmbar, dass das mit dem Außengewinde 20 versehene
Anschlussstück 18 an einer Kontaktfläche 34 die Außenmantelfläche 16 des Hochdruckspeicherraumes
10 berührt. Die Kontaktfläche 34 liegt in einer Vertiefung 36 in der Wand 14 des Hochdruckspeicherraums
10. Das Anschlussstück 18, welches auch als Hochdruckfitting bezeichnet wird, wird
an der Kontaktfläche 34 beispielsweise im Wege einer stoffschlüssig erzeugten Verbindung,
zum Beispiel durch Löten oder durch Schweißen, mit der Außenmantelfläche 16, beziehungsweise
dem Boden der Vertiefung 36 in der Wand 14 des Hochdruckspeicherraumes 10 verbunden.
[0020] Der Darstellung gemäß Figur 3 ist das erfindungsgemäß vorgeschlagene Einpressdrosselelement
mit integriertem Filterelement zu entnehmen.
[0021] Ein in Figur 3 dargestelltes Einpressdrosselelement 40 umfasst einen Drosselelement-Träger
50, der vorzugsweise zylindrisch ausgebildet ist. In den Drosselelement-Träger 50
ist ein Filterelement 44 integriert, welcher bevorzugt als Siebfilter ausgebildet
ist. Das Filterelement 44 umfasst eine Mantelfläche 48, die eine Vielzahl kleinster
Sieblöcher 46 enthält. Das in den Drosselelement-Träger 50 integrierte Filterelement
44 ragt in einer Eintauchtiefe 54 in den Hohlraum 12 des Hochdruckspeicherraumes 10
hinein. Aufgrund des durch die Hochdruckpumpe erzeugten hohen Druckniveaus im Hohlraum
12 des Hochdruckspeicherraumes 10 werden eventuell in den Hochdruckspeicherraum 10
geförderte Verunreinigungen, die im Kraftstoff enthalten sein können, durch die in
sehr kleinem Durchmesser ausgebildeten Sieblöcher 46 an der Mantelfläche 48 des Filterelementes
44 gedrückt und auf diese Weise zerkleinert.
[0022] Der in Figur 3 dargestellte Drosselelement-Träger 50 kann sowohl eine einstufig wirkende
Drossel aufweisen, als auch die in Figur 3 dargestellte gestufte Drossel. Die gestufte
Drossel innerhalb des Drosselelement-Trägers 50 ist durch einen ersten Drosselabschnitt
58, der sich ummittelbar an das Filterelement 44 anschließt sowie einen zweiten Drosselabschnitt
60 gekennzeichnet. Im hier dargestellten Ausführungsbeispiel weist der erste Drosselabschnitt
58 einen geringeren Durchmesser auf als der zweite Drosselabschnitt 60 im Drosselelement-Träger
50. Die Eintauchtiefe 54 des Filterelementes 44 in den Hohlraum 12 des Hochdruckspeicherraumes
10 wird so gewählt, dass sämtliche Sieblöcher 46 an der Mantelfläche 48 des Filterelementes
44 durch den im Hohlraum 12 des Hochdruckspeicherraumes 10 enthaltenen, unter sehr
hohem Druck stehenden Kraftstoff beaufschlagt sind. Die Stirnseite des Filterelementes
44, welches in den Hohlraum 12 des Hochdruckspeicherraumes 10 (Common Rail) hineinragt,
ist durch Bezugszeichen 56 gekennzeichnet.
[0023] Die Anordnung des Filterelementes 44, welches in den Drosselelement-Träger 50 integriert
ist gemäß der Darstellung in Figur 3 bewirkt, dass aufgrund des im Hohlraum 12 des
Hochdruckspeicherraumes 10 herrschenden, sehr hohen Druckniveaus Partikel durch die
Sieblöcher 46 in der Mantelfläche 48 des Filterelementes 44 gedrückt werden, das ein-
oder zweistufig ausgebildete Einpressdrosselelement 40 passieren und somit ein Verstopfen
des in den Hohlraum 12 hineinragenden Filterelementes 44 wirksam unterbunden wird.
Das Einpressdrosselelement 40, sei es ein- oder zweistufig ausgebildet, wird in dem
Drosselelement-Träger 50 aufgenommen, der bevorzugt zylinderförmig ausgebildet ist.
Die Anschlussbohrung 24 geht in Richtung auf eine Ansatzfläche 52 an der Außenmantelfläche
16 des Hochdruckspeicherraumes 10 in den Anschlusskegel 26 über. Die an der Außenmantelfläche
16 des Hochdruckspeicherraumes 10 ausgebildete Ansatzfläche 52 dient als eine Zentrier-
oder Montagefläche für das Anschlussstück 18, auch als Hochdruckfitting bezeichnet.
An der Kontaktfläche 34 zwischen der unteren Stirnseite des Anschlussstückes 18 mit
Außengewinde 20 und der Außenmantelfläche 16 des Hochdruckspeicherraumes 10, können
das Anschlussstück 18 und der Hochdruckspeicherraum 10 im Wege einer hochdruckfesten,
bevorzugt stoffschlüssig ausgebildeten Verbindung befestigt werden. Aufgrund des kraftschlüssig
in die Anschlussbohrung 24 eingebrachten Drosselelement-Trägers 50 ist die Anschlussbohrung
24 gegen ein Unterkriechen von Kraftstoff zwischen der Mantelfläche des Drosselelement-Trägers
50 und der Bohrungsfläche der Anschlussbohrung 24 abgedichtet, so dass der in die
Hochdruckleitung 21 einschießende Kraftstoff zur Passage des in die Einpressdrossel
40 integrierten Filterelementes 44 gezwungen ist. Dadurch wiederum wird die gesamte
in die Hochdruckleitung 21 eintretende Kraftstoffmenge gefiltert. Mit der erfindungsgemäß
vorgeschlagenen Lösung ist die Integration eines Stabfilters in die zum Kraftstoffinjektor
führende Hochdruckleitung und das Anordnung dieses Stabfilters unmittelbar vor dem
Kraftstoffinjektor entbehrlich.
Bezugszeichenliste
[0024]
- 10
- Hochdruckspeicherraum (Common Rail)
- 12
- Hohlraum
- 14
- Wand
- 16
- Außenmantelfläche
- 18
- Anschlussstück
- 19
- Überwurfmutter
- 20
- Außengewinde
- 21
- Hochdruckleitung
- 22
- Strömungsquerschnitt Anschlussstück
- 23
- Bund
- 24
- Anschlussbohrung
- 26
- Anschlusskegel für Hochdruckleitung
- 28
- Drosselelement
- 30
- Begrenzungsfläche Hohlraum
- 32
- Strömungsrichtung Kraftstoff zum Kraftstof- finjektor
- 34
- Kontaktfläche Außenmantel 16
- 36
- Vertiefung Außenmantelfläche 16
- 40
- Einpressdrosselelement
- 42
- Verengung Strömungsquerschnitt
- 44
- Filterelement
- 46
- Sieblöcher
- 48
- Mantelfläche Filterelement
- 50
- Drosselelement-Träger
- 52
- Ansatzfläche Anschlussstück 18
- 54
- Eintauchtiefe Filterelement 44
- 56
- Stirnseite Filterelement
- 58
- erster Drosselabschnitt
- 60
- zweiter Drosselabschnitt
1. Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Verbrennungskraftmaschine mit einem Hochdruckspeicherraum
(10) mit mehreren der Kraftstoffabfuhr vom oder der Kraftstoffzufuhr zum Hochdruckspeicherraum
(10) dienenden Anschlussbohrungen (24), an denen Hochdruckzuleitungen zu Kraftstoffinjektoren
oder Kraftstoffzufuhrleitungen von einer Hochdruckquelle mittels Anschlussstücken
(18) angeschlossen werden, wobei den Hochdruckzuleitungen zu den Kraftstoffinjektoren
mindestens ein Drosselelement-Träger (50) zugeordnet ist, der ein ein- oder mehrstufig
ausgebildetes Drosselelement (28) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosselelemente (40) als Einpressdrosseln ausgeführt sind, deren Drosselelement-Träger
(50) ein dem Kraftstoffspeicherraum (10) zuweisendes Filterelement (44) umfasst.
2. Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (44) mit einer Mantelfläche (48) in einer Eintauchtiefe (54) in
einen Hohlraum (12) des Hochdruckspeicherraumes (10) hineinragt.
3. Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Mantelfläche (48) des Filterelementes (44) Sieblöcher (46) ausgebildet sind.
4. Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sieblöcher (46) an der Mantelfläche (48) des Filterelementes (44) gleichmäßig
verteilt ausgeführt sind.
5. Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sieblöcher (46) an der Mantelfläche (48) und an einer Stirnseite (56) des Filterelementes
(44) angeordnet sind.
6. Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (44) mit dem Drosselelement-Träger (50) stoffschlüssig oder kraftschlüssig
verbunden ist.
7. Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (44) mit dem Drosselelement-Träger (50) verlötet oder verschweißt
ist.
8. Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Drosselelement (40) eine Durchgangsbohrung oder einen ersten Drosselabschnitt
(58) sowie einen zweiten Drosselabschnitt (60) zwischen dem Filterelement (44) und
einem Diffusorbereich (26) der Anschlussbohrung (24) aufweist.
9. Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drosselelement-Träger (50) mit an diesem aufgenommenen Filterelement (44) kraftschlüssig
in der Anschlussbohrung (24) aufgenommen ist.
10. Verwendung einer Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß einem oder mehreren der vorstehenden
Ansprüche in einem lasergeschweißten Hochdruckspeicherraum (10) oder in einem geschmiedeten
Hochdruckspeicherraum (10).
1. Fuel injection device for an internal combustion engine, having a high-pressure accumulator
chamber (10) with a plurality of connecting bores (24) which serve for discharging
fuel from or supplying fuel to the high-pressure accumulator chamber (10) and to which
high-pressure supply lines to fuel injectors or fuel supply lines from a high-pressure
source are connected by means of connecting pieces (18), with the high-pressure supply
lines to the fuel injectors being assigned at least one throttle element carrier (50)
which has a throttle element (28) of single-stage or multi-stage design, characterized in that the throttle elements (40) are designed as press-in throttles whose throttle element
carrier (50) comprises a filter element (40) which points towards the fuel accumulator
chamber (10).
2. Fuel injection device according to Claim 1, characterized in that the filter element (44) projects with a lateral surface (48) into a cavity (12) of
the high-pressure accumulator chamber (10) to a protrusion depth (54).
3. Fuel injection device according to Claim 2, characterized in that sieve holes (46) are formed on the lateral surface (48) of the filter element (44).
4. Fuel injection device according to Claim 3, characterized in that the sieve holes (46) are formed so as to be distributed uniformly on the lateral
surface (48) of the filter element (44).
5. Fuel injection device according to Claim 3, characterized in that the sieve holes (46) are arranged on the lateral surface (48) and on an end side
(56) of the filter element (44).
6. Fuel injection device according to Claim 1, characterized in that the filter element (44) is connected to the throttle element carrier (50) in a cohesive
or non-positively locking fashion.
7. Fuel injection device according to Claim 6, characterized in that the filter element (44) is soldered or welded to the throttle element carrier (50).
8. Fuel injection device according to Claim 1, characterized in that the throttle element (40) has a through bore or a first throttle section (58) and
a second throttle section (60) between the filter element (44) and a diffuser region
(26) of the connecting bore (24).
9. Fuel injection device according to Claim 1, characterized in that the throttle element carrier (50) with the filter element (44) held thereon is held
in a non-positively locking fashion in the connecting bore (24).
10. Use of a fuel injection device according to one or more of the preceding claims in
a laser-welded high-pressure accumulator chamber (10) or in a forged high-pressure
accumulator chamber (10).
1. Dispositif d'injection de carburant pour un moteur à combustion interne, comprenant
un espace accumulateur de haute pression (10) comprenant plusieurs alésages de raccordement
(24) servant à l'évacuation du carburant depuis l'espace accumulateur de haute pression
(10) ou à l'alimentation de cet espace en carburant, auxquels sont raccordées des
conduites d'amenée de haute pression conduisant à des injecteurs de carburant ou à
des conduites d'amenée de carburant provenant d'une source haute pression au moyen
d'éléments de raccordement (18), au moins un support d'élément d'étranglement (50)
étant associé aux conduites d'amenée de haute pression conduisant aux injecteurs de
carburant, lequel présente un élément d'étranglement (28) réalisé à un ou plusieurs
étages, caractérisé en ce que les éléments d'étranglement (40) sont réalisés sous forme d'étranglements d'enfoncement,
dont le support d'élément d'étranglement (50) comprend un élément filtrant (44) tourné
vers l'espace accumulateur de carburant (10).
2. Dispositif d'injection de carburant selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément filtrant (44) pénètre, avec une surface d'enveloppe (48), dans un renfoncement
(54) dans un espace creux (12) de l'espace accumulateur de haute pression (10).
3. Dispositif d'injection de carburant selon la revendication 2, caractérisé en ce que des perforations de tamis (46) sont réalisées sur la surface d'enveloppe (48) de
l'élément filtrant (44).
4. Dispositif d'injection de carburant selon la revendication 3, caractérisé en ce que les perforations de tamis (46) sont réparties uniformément sur la surface d'enveloppe
(48) de l'élément filtrant (44).
5. Dispositif d'injection de carburant selon la revendication 3, caractérisé en ce que les perforations de tamis (46) sont disposées sur la surface d'enveloppe (48) et
sur un côté frontal (56) de l'élément filtrant (44).
6. Dispositif d'injection de carburant selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément filtrant (44) est connecté au support d'élément d'étranglement (50) par
engagement par liaison de matière ou par engagement par force.
7. Dispositif d'injection de carburant selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'élément filtrant (44) est brasé ou soudé au support d'élément d'étranglement (50).
8. Dispositif d'injection de carburant selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément d'étranglement (40) présente un alésage traversant ou une première portion
d'étranglement (58) ainsi qu'une deuxième portion d'étranglement (60) entre l'élément
filtrant (44) et une région de diffuseur (26) de l'alésage de raccordement (24).
9. Dispositif d'injection de carburant selon la revendication 1, caractérisé en ce que le support d'élément d'étranglement (50) est reçu par engagement par force dans l'alésage
de raccordement (24) avec l'élément filtrant (44) reçu sur celui-ci.
10. Utilisation d'un dispositif d'injection de carburant selon l'une quelconque ou plusieurs
des revendications précédentes dans un espace accumulateur de haute pression (10)
soudé au laser ou dans un espace accumulateur de haute pression forgé (10).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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