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EP 1 897 980 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.05.2010 Patentblatt 2010/21 |
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Anmeldetag: 15.08.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Band für eine Maschine zur Herstellung von Bahnmaterial, insbesondere Papier oder
Karton, und Verfahren zur Herstellung eines derartigen Bandes
Belt for a machine for manufacturing sheet material, in particular paper or cardboard
and method for manufacturing such a belt
Bande pour une machine destinée à la fabrication de matériaux en bande, en particulier
du papier ou du carton et procédé de fabrication d'une telle bande
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
08.09.2006 DE 102006042812
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.03.2008 Patentblatt 2008/11 |
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Patentinhaber: Voith Patent GmbH |
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89522 Heidenheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Bez, Frank
72820 Sonnenbühl (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 615 628
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US-A- 3 366 355
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Band für eine Maschine zur Herstellung von
Bahnmaterial, wie z.B. Papier oder Karton, sowie ein Verfahren zur Herstellung eines
derartigen Bandes.
[0002] In Maschinen zur Herstellung von Bahnmaterial, also beispielsweise Papiermaschinen,
werden in verschiedenen Sektionen Bänder eingesetzt, die zum Abziehen von Feuchtigkeit
aus dem zu fertigenden Bahnmaterial für Luft bzw. Dampf durchlässig sind. Derartige
beispielsweise in Presssektionen oder Trockensektionen einzusetzende Bänder werden
zum Bereitstellen dieser erforderlichen Permeabilität häufig als Gewebebänder bereitgestellt
mit in einer Bandlängsrichtung verlaufenden Längsfäden und in einer Bandquerrichtung
verlaufenden Querfäden, wobei im Allgemeinen die Bandlängsrichtung auch der Bewegungsrichtung
des Bandes entspricht. Um die Bänder in einer für derartige Maschinen erforderlichen
Endloskonfiguration bereitstellen zu können, ist es beispielsweise möglich, die Längsenden
eines in einem Webvorgang erzeugten Bandkörpers mit überstehenden, also nicht mit
Schussfäden des Bandkörpers verwobenen Endbereichen bereitzustellen. Diese Endbereiche
der an den beiden Enden des Bandkörpers überstehenden Längsfäden werden dann in einem
Verbindungsvorgang mit Verbindungs-Querfäden verwoben, so dass eine Verbindungszone
gebildet wird, in welcher zwar grundsätzlich eine der Gewebestruktur des restlichen
Bandkörpers entsprechende Gewebestruktur mit entsprechendem Bindungsmuster vorhanden
ist, in welcher jedoch noch die Fadenenden der mit den Verbindungs-Querfäden verwobenen
Längsfäden überstehen. Die Fadenenden werden dann gekürzt, so dass sie über die Oberfläche
der Gewebestruktur im Wesentlichen nicht überstehen. Ein solches Band ist aus
US-A-3 366 355 bekannt.
[0003] Es hat sich gezeigt, dass vor allem in den Randbereichen derartiger Bänder die Gefahr
besteht, dass die so gekürzten Fadenenden aus den Gewebezwischenräumen, gebildet durch
die Fadenenden umgebende Längs- bzw. Querfäden, herausschlüpfen, so dass ausgefranste
Streifen entstehen, die ein optisches Erscheinungsbild aufweisen, das demjenigen einer
Laufmasche entspricht. Die Tatsache, dass dieses Problem primär in den Randbereichen
eines derartigen Bands auftritt, also denjenigen Bereichen, die nicht mit dem zu fertigenden
Bahnmaterial in Kontakt treten, könnte darauf hindeuten, dass dieses Problem thermisch
induziert ist, da in diesen Bereichen eine Kühlung des im Fertigungsprozess erwärmenden
Bandes durch das voranzutransportierende Bahnmaterial nicht erzeugt wird. Auch die
Einwirkung von aus Reinigungsdüsen mit vergleichsweise hohem Druck abgegebener Reinigungsflüssigkeit
könnte dieses Herausschlüpfen der Fadenenden begünstigen.
[0004] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Band für eine Maschine zur Herstellung
von Bahnmaterial, insbesondere Papier oder Karton, vorzusehen, bei welchem das Problem
des Herausschlüpfens von Fadenenden beseitigt ist. Ferner ist es die Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung eines derartigen Bandes zur Herstellung von
Bahnmaterial vorzusehen.
[0005] Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird die eingangs genannte Aufgabe
gelöst durch ein Band für eine Maschine zur Herstellung von Bahnmaterial, insbesondere
Papier oder Karton, umfassend wenigstens eine Gewebelage mit im Wesentlichen in einer
Bandlängsrichtung verlaufenden Längsfäden und im Wesentlichen in einer Bandquerrichtung
verlaufenden Querfäden, wobei zum Bereitstellen einer Endloskonfiguration des Bandes
Endbereiche der Längsfäden mit Verbindungs-Querfäden verwoben sind, wobei an Fadenenden
von wenigstens einem Teil der mit Verbindungs-Querfäden verwobenen Längsfäden Querschnittserweiterungen
vorgesehen sind.
[0006] Da bei dem erfindungsgemäßen Band an den Fadenenden der Längsfäden Querschnittserweiterungen
gebildet sind, wird die Gefahr des Herausschlüpfens dieser Fadenenden aus den Gewebezwischenräumen
bzw. Gewebemaschen, gebildet durch die ein jeweiliges Fadenende umgebenden Längs-
und Querfäden, praktisch beseitigt.
[0007] Dabei kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die Querschnittserweiterungen einen
integralen Bestandteil der Längsfäden bilden. Auf diese Art und Weise kann das Anbringen
zusätzlicher Materialien, wie z.B. Klebstoff oder dergleichen, verzichtet werden.
Dies ist insbesondere daher vorteilhaft, da somit nicht auf die erforderliche Verträglichkeit
des Aufbaumaterials der Längsfäden mit zusätzlichem Material, wie z.B. Klebstoffen,
geachtet werden muss.
[0008] Beispielsweise kann wenigstens ein Teil der Querschnittserweiterungen durch Verknotung
der Fadenenden gebildet sein.
[0009] Bei einer alternativen Art und Weise zum Vorsehen der Querschnittserweiterungen wird
vorgeschlagen, dass wenigstens ein Teil der Querschnittserweiterungen durch Verformung
der Fadenenden gebildet ist. Hierzu hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen,
dass wenigstens ein Teil der mit Querschnittserweiterung versehenen Längsfäden aus
thermoplastischem Material aufgebaut ist und dass die Querschnittserweiterungen durch
Heißverformung gebildet sind.
[0010] Bei einer weiteren alternativen Variante kann vorgesehen sein, dass wenigstens ein
Teil der Querschnittserweiterungen durch Anbringen von Klemmelementen an den Fadenenden
gebildet ist. Diese Variante ist besonders dann vorteilhaft, wenn auf Grund der Dimensionierung
bzw. des Materials der Längsfäden ein Verknoten der Fadenenden bzw. das Verformen
der Fadenenden, beispielsweise durch thermische Einwirkung, nicht möglich ist.
[0011] Vor allem dann, wenn das Problem des Herausschlüpfens der Fadenenden primär in Randbereichen
eines derartigen Bandes zu erwarten ist, ist es vorteilhaft, wenn im Wesentlichen
nur in Randbereichen des Bandes Längsfäden mit Querschnittserweiterung vorgesehen
sind. Auf diese Art und Weise kann in demjenigen Breitenbereich des Bandes, in welchem
dieses Problem nicht zu erwarten ist, auf das Durchführen von Bearbeitungsmaßnahmen
zum Bereitstellen der Querschnittserweiterungen verzichtet werden, und es kann weiterhin
die Gefahr eliminiert werden, dass durch Querschnitsserweiterungen möglicherweise
gebildete Überstände Markierungseffekte in dem zu fertigenden Bahnmaterial generieren.
[0012] Um das Herausschlüpfen der Fadenenden zuverlässig verhindern zu können, wird vorgeschlagen,
dass die Querschnittserweiterungen an den Fadenenden derart bemessen sind, dass sie
größer sind als die im Bereich von derartige Fadenenden durch diese umgebende Fäden
erzeugten Gewebezwischenräume.
[0013] Auf Grund der Dimensionierung derartiger Bänder für Maschinen zur Herstellung von
Bahnmaterial ist es besonders vorteilhaft, wenn die Längsfäden Kettfäden sind und
die Querfäden Schussfäden sind. Somit können derartige Bänder bei vorgegebener Bandbreite
praktisch mit beliebiger Bandlänge gefertigt werden.
[0014] Wie bereits eingangs dargelegt, ist es möglich, derartige Bänder in verschiedenen
Bereichen von Maschinen zur Fertigung von Bahnmaterial, also beispielsweise Papiermaschinen,
einzusetzen. So kann ein derartiges Band beispielsweise zum Einsatz in einer Presssektion
vorgesehen sein. Auch ist es möglich, ein derartiges Band zum Einsatz in einer Trockensektion
vorzusehen.
[0015] Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird die eingangs genannte
Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zur Herstellung eines Bandes für eine Maschine
zur Herstellung von Bahnmaterial, insbesondere Papier oder Karton, umfassend die Maßnahmen:
- a) Herstellen eines wenigstens eine Gewebelage umfassenden Bandkörpers mit im Wesentlichen
in einer Bandlängsrichtung verlaufenden Längsfäden und im Wesentlichen in einer Badquerrichtung
verlaufenden Querfäden derart, dass an Bandkörperenden die Längsfäden mit Endbereichen
überstehen;
- b) Verweben der Endbereiche der Längsfäden an den Bandkörperenden mit Verbindungs-Querfäden
zum Bereitstellen einer Endloskonfiguration des Bandes;
- c) Vorsehen von Querschnittserweiterungen an Fadenenden von wenigstens einem Teil
der Längsfäden.
[0016] Bei diesem Verfahren kann weiterhin vorgesehen sein, dass nach Durchführung der Maßnahme
b) und vor Durchführung der Maßnahme c) die Fadenenden der Längsfäden auf ein vorbestimmtes
Überstandsmaß gekürzt werden.
[0017] Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen
detailliert beschrieben. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Teil-Längsschnittansicht eines Bandes für eine Maschine zur Herstellung von Bahnmaterial
in einer Verbindungszone;
- Fig. 2
- den in Fig. 1 dargestellten Teil des Bandes nach Erzeugung von Querschnittserweiterungen
an Fadenenden.
[0018] In Fig. 1 ist ein Band für eine Maschine zur Herstellung von Bahnmaterial allgemein
mit 10 bezeichnet. Dieses Band, das beispielsweise in einer Presssektion oder einer
Trockensektion eingesetzt werden kann, umfasst einen Bandkörper 12, der im dargestellten
Beispiel mit einer Gewebelage 14 aufgebaut ist. Diese Gewebelage 14 umfasst in einer
Bandlängsrichtung verlaufende Längsfäden 16 sowie quer dazu, also im Wesentlichen
in einer Bandquerrichtung verlaufende Querfäden 18. Bei Herstellung dieses Bandkörpers
können vorteilhafterweise die Längsfäden 16 Kettfäden sein, während die Querfäden
18 Schussfäden sind. Auf diese Art und Weise wird es möglich, bei vorgegebener Breite
eines derartigen Bandes 10 dieses mit nahezu beliebiger Länge zu weben.
[0019] Um das Band 10 in einer Endloskonfiguration bereitstellen zu können, wird der Bandkörper
12 beim Webvorgang so gewebt, dass an seinen beiden Endbereichen 20, 22 die Längsfäden
16, also beispielsweise Kettfäden, mit überstehenden, also nicht mit Querfäden 18,
beispielsweise Schussfäden, verwobenen Endbereichen 24 bzw. 26 bereitgestellt sind.
Es sei hier beispielsweise angenommen, dass die beiden erkennbaren Endbereiche 24
und 26 an den Enden 20, 22 des Bandkörpers 14 jeweilige Endbereiche desselben Längsfaden
16 sind, was selbstverständlich nicht zwingend der Fall sein muss. Diese Endbereiche
24, 26 der bzw. aller Längsfäden 16 werden dann zum Erzeugen einer Verbindungszone
V mit Verbindungs-Querfäden VQ verwoben. Im dargestellten Beispiel umfasst die Verbindungszone
V die Verbindungs-Querfäden 1, 2, 3, 4 und 5. In der Verbindungszone V wird also durch
die Endbereiche 24 und 26 der Längsfäden 16 und die Verbindungs-Querfäden VQ eine
Gewebestruktur erhalten, die vorzugsweise der Gewebestruktur, die im verbleibenden
Bandkörper 12 vorhanden ist, entspricht, so dass über die gesamte Länge des nunmehr
in Endloskonfiguration bereitgestellten Bandes 10 gleichmäßige Oberflächeneigenschaften
vorhanden sind.
[0020] Man erkennt in Fig. 1, dass bei der Erzeugung der Verbindungszone V Fadenenden 28
bzw. 30 der Längsfäden 16 bzw. der Endbereiche 24, 26 derselben über die Oberfläche
der einzigen Gewebelage 14 des EndlosBandes 10 überstehen. Um grundsätzlich Markierungseffekte
in dem zu fertigenden bzw. zu transportierenden Bahnmaterial zu vermeiden, kann vorgesehen
sein, dass diese Fadenenden 28 bzw. 30 an derjenigen Seite des Bands 10 hervorstehen,
die nicht in Kontakt mit dem Bahnmaterial tritt. Gleichwohl hat sich gezeigt, dass
vor allem in den thermisch stärker belasteten Randbereichen eines derartigen Transportbandes
die Gefahr besteht, dass die Fadenenden 28, 30 sich im Laufe der Betriebslebensdauer
aus den durch diese umgebende Längs- und Querfäden gebildeten Fadenzwischenräumen
herausschlüpfen und somit zu einem ausgefransten Erscheinungsbild führen.
[0021] Um diesem Problem entgegenzutreten, werden bei dem erfindungsgemäßen Band 10 im Bereich
dieser Fadenenden 28 bzw. 30 in nachfolgend beschriebener Art und Weise Querschnittserweiterungen
gebildet. Dabei wird zunächst nach dem Erzeugen der Verbindungszone V durch den Einsatz
von am Fadenende 28 in Fig. 1 erkennbaren Schneidwerkzeugen 32 dafür gesorgt, dass,
wie anhand des Fadenendes 30 bereits erkennbar, diese nur mit einem vorbestimmten
Ausmaß über die Gewebelage 14 hervorstehen. Dieses vorbestimmte Ausmaß kann, selbstverständlich
auch abhängig von der Dicke der Längsfäden 16, im Bereich von 3 bis 5mm liegen. Nachdem
zumindest in denjenigen Bereichen, in welchen Querschnittserweiterungen zu bilden
sind, also beispielsweise dem Randbereich eines derartigen Bandes 10, die Fadenenden
28 bzw. 30 auf diese vorbestimmte Länge gekürzt worden sind bzw. bereits beim Verbindungsvorgang
mit derartiger Länge bereitgestellt worden sind, werden dann an diesen Fadenenden
28 bzw. 30 die Querschnittserweiterungen vorgesehen. Dies kann bei Einsatz von Längsfäden
16 mit thermoplastischem Aufbaumaterial, beispielsweise Polyethylen, dadurch erfolgen,
dass durch ein in Fig. 2 angedeutetes Werkzeug 24, beispielsweise ein der Spitze eines
Lötkolbens, auf die Fadenenden 28 bzw. 30 eingewirkt wird. So kann durch Drücken auf
diese Fadenenden 28, 30 dafür gesorgt werden, dass diese abgeflacht und aufgeweitet
werden, so dass sich dann die in Fig. 2 erkennbaren Querschnittserweiterungen 36,
38 bilden. Da auch im Bereich der Fadenden 28, 30 die Längsfäden 16 jeweils unmittelbar
durch andere Längsfäden bzw. Querfäden umgeben sind, werden sich bei entsprechender
Druckbelastung durch das Werkzeug 34 die Querschnittserweiterungen 36, 38 so bilden,
dass sie sich an die Form der umgebenden Fäden anpassen. Dies bedeutet, dass die Querschnittserweiterungen
eine Abmessung aufweisen werden, die größer ist, als ein jeweiliger Gewebezwischenraum,
in welchem ein eine derartige Querschnittserweiterung 36 bzw. 38 aufweisender Längsfaden
16 sich zwischen den ihn umgebenden weiteren Längsfäden 16 bzw. Querfäden 18 erstreckt.
Auf diese Art und Weise kann zuverlässig dafür gesorgt werden, dass so behandelte
Fadenenden 28 bzw. 30 nicht mehr aus der Gewebestruktur herausschlüpfen können. Weiterhin
kann auf diese Art und Weise dafür gesorgt werden, dass die Fadenenden 28, 30 nicht
mehr über die Oberfläche des Bandes 10 hervorstehen, so dass auch dann, wenn die Seite
der Gewebelage 14, an welcher diese Querschnittserweiterungen 36, 38 vorhanden sind,
in Kontakt mit ein derartiges Band führenden bzw. vorantreibenden Walzen ist, nachteilhafte
Wechselwirkungen, die beispielsweise zu einer Laufunruhe führen könnten, vermieden
werden.
[0022] Wie bereits vorangehend dargelegt, ist es selbstverständlich möglich, eine derartige
Behandlung auf diejenigen Bereiche der Verbindungszone V zu beschränken, in welchen
die Gefahr des Herausschlüpfens der Bandenden besonders groß ist, also beispielsweise
die Randbereiche. In dem dazwischen liegenden Bereich, der auch in Kontakt mit dem
zu fertigenden Bahnmaterial tritt, kann beispielsweise auf diese Behandlung verzichtet
werden. Dort können beispielsweise die Bandenden 28 bzw. 30 noch weiter gekürzt werden,
da kein Material zur Erzeugung der Querschnittserweiterungen vorgehalten werden muss.
Weiterhin sei darauf hingewiesen, dass nicht notwendigerweise bei der vorangehend
beschriebenen thermischen Behandlung die Querschnittserweiterung durch Pressen eines
heißen Werkzeugs auf ein jeweiliges Bandende erzeugt werden müssen. Auch bereits ein
leichter Kontakt und eine entsprechende Erwärmung eines derartigen Fadenendes können
zur Folge haben, dass diese sich unter Bildung einer kugelartigen Querschnittserweiterung
zurückzieht, so dass diese kugelartige Querschnittserweiterung im Wesentlichen vollständig
innerhalb der Dicke der einzigen Gewebelage 14 liegt.
[0023] Bei einer alternativen Ausgestaltungsart ist es möglich, dass derartige Querschnittserweiterungen
nicht durch thermische Behandlung, sondern durch Verknotung, also das Bilden von Knoten
an den Fadenenden, erzeugt werden. Auch in diesem Falle bilden die Querschnittserweiterungen
also einen integralen Bestandteil der Längsfäden 16 selbst, da sie auch aus deren
Aufbaumaterial, wenngleich durch mechanische Behandlung, bereitgestellt sind.
[0024] Bei einer weiteren alternativen Ausgestaltungsart ist es möglich, an den Fadenenden
kleine klemmenartige bzw. klammerartige Organe anzubringen, die an den Fadenenden
28 bzw. 30 festgeklemmt werden und somit im Bereich dieser Fadenenden dann für eine
Querschnitsserweiterung sorgen und das Herausschlüpfen der Fadenenden aus den Gewebezwischenräumen
verhindern können. Es ist selbstverständlich, dass über die Breite eines derartigen
Bandes 10 auch verschiedene Arten von Querschnittserweiterungen vorgesehen sein können.
Weiter sei darauf hingewiesen, dass derartige Querschnittserweiterungen selbstverständlich
auch dann bereitgestellt werden können, wenn ein derartiges Band mit mehr als einer
Gewebelage aufgebaut ist, also beispielsweise eine bahnmaterialseitige Gewebelage
und eine maschinenseitige Gewebelage vorgesehen sind, die miteinander durch separate
oder ggf. auch Struktur bildende Bindefäden verbunden sind.
1. Band für eine Maschine zur Herstellung von Bahnmaterial, insbesondere Papier oder
Karton, umfassend wenigstens eine Gewebelage (14) mit im Wesentlichen in einer Bandlängsrichtung
verlaufenden Längsfäden (16) und im Wesentlichen in einer Bandquerrichtung verlaufenden
Querfäden (18), wobei zum Bereitstellen einer Endloskonfiguration des Bandes (10)
Endbereiche (24, 26) der Längsfäden (16) mit Verbindungs-Querfäden (VQ) verwoben sind,
dadurch gekennzeichnet, dass an Fadenenden (28, 30) von wenigstens einem Teil der mit Verbindungs-Querfäden (VQ)
verwobenen Längsfäden (16) Querschnittserweiterungen (36, 38) vorgesehen sind.
2. Band nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittserweiterungen (36, 38) einen integralen Bestandteil der Längsfäden
(16) bilden.
3. Band nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil der Querschnittserweiterungen (36, 38) durch Verknotung der Fadenenden
(28, 30) gebildet ist.
4. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil der Querschnittserweiterungen (36, 38) durch Verformung der Fadenenden
(28, 30) gebildet ist.
5. Band nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil der mit Querschnittserweiterung versehenen Längsfäden (16) aus
thermoplastischem Material aufgebaut ist und dass die Querschnittserweiterungen (36,
38) durch Heißverformung gebildet sind.
6. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil der Querschnittserweiterungen durch Anbringen von Klemmelementen
an den Fadenenden (28, 30) gebildet ist.
7. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass im Wesentlichen nur in Randbereichen des Bandes (10) Längsfäden (16) mit Querschnittserweiterung
(36, 38) vorgesehen sind.
8. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittserweiterungen (36, 38) an den Fadenenden (28, 30) derart bemessen
sind, dass sie größer sind als die im Bereich von derartige Fadenenden (28, 30) durch
diese umgebende Fäden (16, 18) erzeugten Gewebezwischenräume.
9. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die Längsfäden (16) Kettfäden sind und dass die Querfäden (18) Schussfäden sind.
10. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass das Band (10) zum Einsatz in einer Presssektion einer Maschine zur Herstellung von
Bahnmaterial vorgesehen ist.
11. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass das Band (10) zum Einsatz in einer Trockensektion einer Maschine zur Herstellung
von Bahnmaterial vorgesehen ist.
12. Verfahren zur Herstellung eines Bandes für eine Maschine zur Herstellung von Bahnmaterial,
insbesondere Papier oder Karton, insbesondere nach einem der vorangehenden Ansprüche,
umfassend die Maßnahmen:
a) Herstellen eines wenigstens eine Gewebelage (14) umfassenden Bandkörpers (12) mit
im Wesentlichen in einer Bandlängsrichtung verlaufenden Längsfäden (16) und im Wesentlichen
in einer Badquerrichtung verlaufenden Querfäden (18) derart, dass an Bandkörperenden
(20, 22) die Längsfäden (16) mit Endbereichen (24, 26) überstehen;
b) Verweben der Endbereiche (24, 26) der Längsfäden (16) an den Bandkörperenden (20,
22) mit Verbindungs-Querfäden (VQ) zum Bereitstellen einer Endloskonfiguration des
Bandes (10);
und gekennzeichnet durch das
c) Vorsehen von Querschnittserweiterungen (36, 38) an Fadenenden (28, 30) von wenigstens
einem Teil der Längsfäden (16).
13. Verfahren nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass nach Durchführung der Maßnahme b) und vor Durchführung der Maßnahme c) die Fadenenden
(28, 30) der Längsfäden (16) auf ein vorbestimmtes Überstandsmaß gekürzt werden.
1. Belt for a machine for producing web material, in particular paper or board, comprising
at least one fabric layer (14) having longitudinal filaments (16) running substantially
in a belt longitudinal direction and transverse filaments (18) running substantially
in a belt transverse direction, end regions (24, 26) of the longitudinal filaments
(16) being woven with transverse connecting filaments (VQ) in order to provide an
endless configuration of the belt (10), characterized in that cross-sectional widenings (36, 38) are provided at the filament ends (28, 30) of
at least some of the longitudinal filaments (16) woven with transverse connecting
filaments (VQ).
2. Belt according to Claim 1, characterized in that the cross-sectional widenings (36, 38) form an integral constituent part of the longitudinal
filaments (16).
3. Belt according to Claim 1 or 2, characterized in that at least some of the cross-sectional widenings (36, 38) are formed by knotting the
filament ends (28, 30).
4. Belt according to one of Claims 1 to 3, characterized in that at least some of the cross-sectional widenings (36, 38) are formed by deforming the
filament ends (28, 30).
5. Belt according to Claim 4, characterized in that at least some of the longitudinal filaments (16) provided with cross-sectional widening
are constructed from thermoplastic material, and characterized in that the cross-sectional widenings (36, 38) are formed by hot deformation.
6. Belt according to one of Claims 1 to 5, characterized in that at least some of the cross-sectional widenings are formed by fitting clamping elements
to the filament ends (28, 30).
7. Belt according to one of Claims 1 to 6, characterized in that longitudinal filaments (16) are provided with cross-sectional widening (36, 38) substantially
only in edge regions of the belt (10).
8. Belt according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the cross-sectional widenings (36, 38) at the filament ends (28, 30) are dimensioned
in such a way that they are larger than the fabric interspaces produced in the region
of such filament ends (28, 30) by filaments (16, 18) surrounding the latter.
9. Belt according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the longitudinal filaments (16) are warp filaments and characterized in that the transverse filaments (18) are weft filaments.
10. Belt according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the belt (10) is provided for use in a press section of a machine for producing web
material.
11. Belt according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the belt (10) is provided for use in a drying section of a machine for producing
web material.
12. Process for the production of a belt for a machine for producing web material, in
particular paper or board, in particular according to one of the preceding claims,
comprising the measures:
a) producing a belt body (12) comprising at least one fabric layer (14) having longitudinal
filaments (16) running substantially in a belt longitudinal direction and transverse
filaments (18) running substantially in a belt transverse direction in such a way
that, at belt body ends (20, 22), the longitudinal filaments (16) project with end
regions (24, 26);
b) weaving the end regions (24, 26) of the longitudinal filaments (16) at the belt
body ends (20, 22) with transverse connecting filaments (VQ) in order to provide an
endless configuration of the belt (10);
and characterized by
c) providing cross-sectional widenings (36, 38) at filament ends (28, 30) of at least
some of the longitudinal filaments (16).
13. Process according to Claim 12, characterized in that, after the measure b) has been carried out and before the measure c) is carried out,
the filament ends (28, 13) of the longitudinal filaments (16) are shortened to a predetermined
excess dimension.
1. Bande pour machine de fabrication d'un matériau en bande, en particulier de papier
ou de carton, comportant au moins une couche de tissu (14) dotée de fils longitudinaux
(16) qui s'étendent essentiellement dans le sens de la longueur de la bande et de
fils transversaux (18) qui s'étendent essentiellement dans le sens transversal de
la bande, des parties d'extrémité (24, 26) des fils longitudinaux (16) étant tissées
avec des fils transversaux de liaison (VQ) pour permettre de configurer la bande (10)
en boucle sans fin,
caractérisée en ce que
des agrandissements (36, 38) de section transversale sont prévus sur les extrémités
(28, 30) d'au moins une partie des fils longitudinaux (16) tissés avec les fils transversaux
de liaison (VQ).
2. Bande selon la revendication 1, caractérisée en ce que les agrandissements (36, 38) de section transversale font partie intégrante des fils
longitudinaux (16).
3. Bande selon les revendications 1 ou 2, caractérisée en ce qu'au moins une partie des agrandissements (36, 38) de section transversale est formée
en nouant les extrémités (28, 30) des fils.
4. Bande selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'au moins une partie des agrandissements (36, 38) de section transversale est formée
par déformation des extrémités (28, 30) des fils.
5. Bande selon la revendication 4, caractérisée en ce qu'au moins une partie des fils longitudinaux (16) dotés d'un agrandissement de section
transversale est réalisée en un matériau thermoplastique et en ce que les agrandissements (36, 38) de section transversale sont formés par déformation
à chaud.
6. Bande selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce qu'au moins une partie des agrandissements de section transversale est formée en appliquant
des éléments de pinçage sur les extrémités (28, 30) des fils.
7. Bande selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que les fils longitudinaux (16) à agrandissement (36, 38) de la section transversale
sont prévus essentiellement uniquement dans les bordures de la bande (10).
8. Bande selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les agrandissements (36, 38) de section transversale des extrémités (28, 30) des
fils sont dimensionnés de manière à être plus grands que les espaces intermédiaires
du tissu formé par ces fils (16, 18) qui entourent la partie occupée par ces extrémités
(28, 30) de fils.
9. Bande selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que les fils longitudinaux (16) sont des fils de chaîne et en ce que les fils transversaux (18) sont des fils de trame.
10. Bande selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que la bande (10) est prévue pour être utilisée dans la partie de pressage d'une machine
de fabrication d'un matériau en bande.
11. Bande selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que la bande (10) est prévue pour être utilisée dans la partie de séchage d'une machine
de fabrication d'un matériau en bande.
12. Procédé de fabrication d'une bande prévue pour une machine de fabrication d'un matériau
en bande, en particulier de papier ou de carton, en particulier selon l'une des revendications
précédentes, et comprenant les dispositions suivantes :
a) préparer un corps (12) en bande qui comprend au moins une couche de tissu (14)
et qui présente des fils longitudinaux (16) qui s'étendent essentiellement dans le
sens de la longueur de la bande et des fils transversaux (18) qui s'étendent essentiellement
dans la direction transversale de la bande, de telle sorte que les fils longitudinaux
(16) dotés de parties d'extrémité (24, 26) débordent aux extrémités (20, 22) du corps
de la bande,
b) tisser les parties d'extrémité (24, 26) des fils longitudinaux (16) situés sur
les extrémités (20, 22) du corps de la bande avec des fils transversaux de liaison
(VQ) pour obtenir une bande (10) configurée en boucle sans fin,
et caractérisé par la disposition qui consiste à
c) prévoir aux extrémités (28, 30) d'au moins une partie des fils longitudinaux (16)
des agrandissements (36, 38) de section transversale.
13. Procédé selon la revendication 12, caractérisé en ce qu'après l'exécution de la disposition (b) et avant l'exécution de la disposition (c),
les extrémités (28, 30) des fils longitudinaux (16) sont raccourcies à un débord de
dimension prédéterminée.

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