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(11) |
EP 1 899 235 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.04.2011 Patentblatt 2011/17 |
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Anmeldetag: 19.05.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/004833 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/125585 (30.11.2006 Gazette 2006/48) |
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SEITENFALTENSACK MIT ROLLBODEN
BLOCK BOTTOM SIDE GUSSET BAG
SAC A SOUFFLETS LATERAUX COMPORTANT UNE BASE ENROULEE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
25.05.2005 US 136724
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.03.2008 Patentblatt 2008/12 |
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Patentinhaber: Windmöller & Hölscher KG |
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49525 Lengerich/Westf. (DE) |
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Erfinder: |
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- KÖHN, Uwe
49078 Osnabrück (DE)
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-01/05671 GB-A- 1 258 303
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DE-A1- 10 106 289 US-A1- 2004 136 622
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Sack nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Derartige Säcke sind bekannt. So zeigt zum Beispiel die
DE 101 06 289 A1 einen solchen Sack. Zu den Nachteilen eines mit einem derart einfachen Herstellverfahren
hergestellten Sackes gehört es, dass die Bodenfaltung sich insbesondere dann öffnet,
wenn der gefüllte Sack gestapelt wird und die Faltung direkt mechanischer Belastung
ausgesetzt wird. Zu dieser mechanischen Belastung kann gehören, dass ein weiterer
schwerer, gefüllter Sack an dieser Bodenfaltung vorbei geführt wird und die Faltung
aufbricht.
[0003] Das Dokument
US 2004/136622 A1 offenbart einen Seitefaltensack, aus Kunststoff, an dessen Ende zusätzliche Klappen
befestigt sind. Wird nun das Ende des Schlauchstücks umgeschlagen, so kann mit den
zusätzlichen Klappen die Faltung an der Frontwand befestigt werden. Die Klappen reichen
dann von der Rückwandung aus über die Faltung hinaus bis zur Frontwandung. Die Herstellung
eines solchen Sacks ist aufwändig.
[0004] Daher besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, einen weiteren Sack vorzuschlagen,
bei dem der Bodenbereich eine größere Haltbarkeit aufweist. Die Aufgabe wird durch
die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 erfüllt.
[0005] Zu den zusätzlichen Vorteilen eines solchen Sackes gehört, dass sich durch das Vorhandensein
des Bodendeckblattes eine Quader- oder Kastenform des gefüllten Sackes noch einfacher
einstellt. Eine besondere Festigkeit weisen Säcke aus gerektem Polyolefin-Material
auf. In der Regel werden zu diesem Zweck Polyolefin-Fäden gebildet und zumeist monoachsial,
das heißt entlang ihrer Längsachse, gereckt. Diese Fäden werden oft zu Flachbahnen
verwebt, aus denen später Schläuche erzeugt werden. Die Fäden können allerdings auch
direkt zu einem Rundschlauch verarbeitet werden. Dieses Polyolefin-Material und seine
Eigenschaften sind bekannt. Sie sind unter anderem in der
WO 95/30598 dargelegt. Die Weiterverarbeitung dieses Materials erfordert großes Know-How. So
ist es zum Beispiel notwendig, bei der Verschweißung dieser Säcke besondere Verfahrensschritte
einzuhalten, um die Festigkeit des gereckten Materials nicht wieder zu verlieren.
Die vorgenannte Druckschrift enthält auch Angaben zu diesem Thema und zu den verwendeten
Temperaturbereichen.
[0006] Trotz dieser Tatsache sind wärmeinduzierte Fügeverfahren im Zusammenhang mit der
Verarbeitung des erfindungsgemäßen Sackes besonders vorteilhaft. Unter wärmeinduziert
ist hierbei ein jedes Fügeverfahren zu verstehen, welches Wärmezufuhr benötigt. Das
heißt, auch Klebeverfahren, die mit temperaturabhängigen Klebem durchgeführt werden,
gehören zu den wärmeinduzierten Fügeverfahren. Dasselbe gilt für jede Art der Verarbeitung
von Extrudat.
[0007] Besonders vorteilhaft sind jedoch Schweißverfahren, bei denen beispielsweise das
Polyolefin-Gewebe angeschweißt wird. Hierbei ist, wie erwähnt, zu beachten, dass die
Festigkeit des Polyolefin-Gewebes durch die monoachsiale Ausrichtung der Makromoleküle
in den Polyolefin-Bändchen nicht verloren geht.
[0008] Eine weitere vorteilhafte Möglichkeit in der Verarbeitung dieses Materials besteht
darin, die Beschichtung, die oft über das Polyolefin-Bändchengewebe aufgebracht wird,
anzuschweißen. Die Gewebe werden oft beschichtet, um insbesondere bei der Verfüllung
staubfähigen Materials eine höhere Dichtigkeit des Gewebes herbeizuführen.
[0009] Der erfindungsgemäße Sack weist eine Bodenfaltung auf, die um eine Achse vorgenommen
wurde, die im Wesentlichen quer zur Längsachse des Schlauchstückes oder Schlauchstückbereichs
verläuft. Eine solche Faltung lässt sich besonders leicht durchführen. Auch diese
Faltung trägt zu der späteren Kastenform des befüllten Sackes bei und ist daher von
besonderem Vorteil. Durch eine doppelte Faltung wird nicht nur die Stabilität des
Bodenbereiches, sondern auch ihre Dichtigkeit erheblich und in überraschendem Maße
gesteigert. Die Doppelfaltung führt einen noch stärkeren Boden herbei, der, insbesondere
im Zusammenwirken mit dem Zettel, auch wieder die Kastenform des Sackes unterstützt.
Bei der Anbringung des Zettels ist darauf zu achten, dass zumindest Teile der Bodenfaltung
mit dem Zettel überdeckt werden, so dass die Faltung durch den Zettel geschützt wird.
Je nach Zettel kann es jedoch auch ausreichend sein, wenn weite Bereiche ungeschützt
verbleiben und wenn der Zettel beispielsweise in Form von Klebebändern lediglich Teilbereiche
der Faltung überdeckt.
[0010] Für die Herstellung der erfindungsgemäßen Säcke eignen sich Schlauchstücke, welche
Gerad- und/oder Stäffelschnitte aufweisen. Besonders einfach sind die erfindungsgemäßen
Säcke jedoch im Geradschnitt herzustellen. Ein bevorzugter Einsatzbereich der erfindungsgemäßen
Säcke dürfte in der Speicherung und dem Transport von Schüttgut, insbesondere von
staubförmigen Gütern zu suchen sein. In diesem Bereich sind Säcke üblich, die ebenfalls
eine Kastenform aufweisen, die jedoch mit gefalteten Klotzböden versehen sind. Diese
Säcke sind aufwändiger herstellbar. Ebenfalls üblich sind Kreuzbodensäcke in diesem
Bereich.
[0011] Unter Fügeprozess ist in der vorliegenden Druckschrift alles zu verstehen, was Materialien
miteinander verbindet. Ausdrücklich erwähnt wurden bereits Schweiß- und Klebeprozesse
sowie Verbindungen von Kunststoffteilen mit Extrudat. Als Zettel lassen sich je nach
den Anforderungen an die Stabilität des Sackes auch verschiedene Materialien einsetzen.
Diese Materialien können gleich oder von dem Sackmaterial oder dem Schlauchstückmaterial
verschieden sein. Bei besonders hohen mechanischen Belastungen kann Olefin Gewebe
verwendet werden. Hier sind ebenfalls wieder die Verbindungsmodälitäten beziehungsweise
die bei der Verarbeitung von Polyolefin-Gewebe empfehlenswerten Verarbeitungsbedingungen
einzuhalten. Erneut wird auf die Druckschrift
WO 95/30598 verwiesen. Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn zur Herstellung einer Verbindung
die äußere Schicht des Schlauch- oder Sackmaterials angeschmolzen wird. Bevorzugt
wird eine äußere Beschichtung angeschmolzen. Die dazu benötigte Wärme kann dabei durch
erhitzte Luft, die auf die Fügestelle geblasen wird, zur Verfügung gestellt werden.
[0012] Weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung gehen aus der gegenständlichen Beschreibung
und den Ansprüchen hervor.
[0013] Die einzelnen Figuren zeigen:
- Fig. 1
- Perspektivische Ansicht eines Schlauches beziehungsweise Schlauchstücks zur Herstellung
eines erfindungsgemäßen Sackes
- Fig. 2
- Seitenansicht eines Schlauchstücks, bei dem ein Ende eingerollt wird
- Fig. 3
- Aufsicht auf das Ende eines erfindungsgemäßen Sackes
- Fig. 4
- Seitenansicht eines Endes eines erfindungsgemäßen Sackes
[0014] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Schlauches 1 oder eines Schlauchstücks,
welches zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung eines erfindungsgemäßen
Sackes 2 geeignet ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel weist der Schlauch 1 eine
Längsnaht 3 auf. Mittels Bildung einer solchen Längsnaht wird in der Regel aus einer
Flachbahn ein Schlauch hergestellt. Alternativ kann der Schlauch 1 auch aus einem
rundgeformten Material bestehen, so dass keine Längsnähte vorhanden sind. Der in der
Fig. 1 gezeigte Schlauch 1 weist Seitenfalten 4 auf, die mit der Tiefe A (siehe Fig.
3) zwischen der vorderen Wandung 5 und der hinteren Wandung 6 des Schlauches 1 eingelegt
sind.
[0015] Ein Schritt des Verfahrens zur Herstellung erfindungsgemäßer Säcke 2 wird aus der
Fig. 2 deutlich. Um eine Achse, welche quer zur Längsnaht 3 und in der Ebene parallel
zu den Wandungen 5 und 6 des Schlauches verläuft, wird das untere Ende des Schlauches
8 gefaltet. Dabei kann das gefaltete Ende 8 des Schlauches auf der vorderen Wandung
5 des Schlauches 1 bzw. des Sackes 2 zu liegen kommen (wie dargestellt) oder auf der
hinteren Wandung 6 (nicht dargestellt). Jeweils zwei Schichten, die durch das Umfalten
aufeinander gelegt werden, können durch einen geeigneten Fügeprozess miteinander verbunden
werden.
[0016] Nach dem Falten des Endes 8 wird ein Zettel 9 mit dem gefalteten Ende 8 und auf die
Wandung, auf welcher die Falte aufliegt, verbunden. Im in den Figuren 3 und 4 gezeigten
Ausführungsbeispiel ist der Zettel 9 demnach mit dem Ende 8 und mit der vorderen Wandung
5 verbunden. Der Zettel 9 erstreckt sich über die gesamte Breite des Sackes 2 oder
des Schlauches 1. Die Breite B des Zettels 9 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel
etwas kleiner oder gleich der Tiefe A der Seitenfalten. Wenn die Breite des Zettels
9 kleiner oder gleich der Tiefe A ist und eine Seitenkante des Zettels 9 in der nähe
der Falt achse angeordnet ist, dann befindet sich der Zettel 9 ausschließlich im Bodenbereich
des Sackes, wenn dieser, beispielsweise aufgrund einer Befüllung, eine Klotzform ausbildet.
In diesem Fall ist der Boden auch bei einem befüllten Sack gegenüber mechanischen
Belastungen sehr widerstandsfähig. Um die Festigkeit nochmals zu verbessern, kann
es vorgesehen sein, dass sich das gefaltete Ende 8 über die Hälfte der Breite B des
Zettels 9 erstreckt.
| Bezugszeichenliste |
| 1 |
Schlauch |
| 2 |
Sack |
| 3 |
Längsnaht |
| 4 |
Seitenfalte |
| 5 |
Vordere Wandung |
| 6 |
Hintere Wandung |
| 7 |
Faltachse |
| 8 |
Unteres Ende des Schlauches |
| 9 |
Zettel |
| A |
Tiefe der Seitenfalten |
| B |
Breite des Zettels 9 |
| 10 |
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| 11 |
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| 12 |
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| 13 |
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| 14 |
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| 15 |
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| 16 |
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| 17 |
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| 18 |
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| 20 |
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1. Seitenfaltensack, welcher folgende Merkmale umfasst:
- einen Schlauchstückbereich mit den Frontwandungen (5, 6) und den Seitenwandungen
des Sackes, wobei die Seitenwandungen Seitenfalten (4) aufweisen, welche mit einer
Tiefe (A) eingelegt sind,
- zumindest einen Bodenbereich an einem Ende des Schlauchstückbereichs, welcher zumindest
eine Faltung des Schlauchstückmaterials von 180 ° um eine Achse aufweist, die quer
zu den Seitenfalten verläuft,
- wobei ein Zettel der Breite (B) vorgesehen ist, der zumindest Teile des gefalteten
Bereichs im Bodenbereich überdeckt und der mit dem gefalteten Ende und der Frontwandung,
auf welcher die Faltung aufliegt, verbunden ist, wobei sich die Breite (B) des Zettels
quer zur Achse der Faltung des Bodenbereichs des Schlauchstücks erstreckt,
dadurch gekennzeichnet,
dassder Seitenfaltensack beschichtetes Gewebe aus gerecktem Polyolefin-material umfasst
und
dass die Breite (B) des Zettels kleiner oder gleich der Tiefe (A) der Seitenfalten
(4) ist.
2. Seitenfaltensack nach dem vorstehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass
auch der Zettel beschichtetes Gewebe aus gerecktem Polyolefinmaterial umfasst.
3. Seitenfaltensack nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verbindungen des Zettels mit dem Schlauchstückmaterial und/oder von umgeschlagenem
Schlauchstückmaterial zu zumindest einer Wandung des Schlauchstückmaterials wärmeinduziert
sind.
4. Seitenfaltensack nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der zumindest eine Bodenbereich zwei Faltungen des Schlauchstückmaterials von 180°
um eine Achse aufweist, die quer zu den Seitenfalten verläuft.
5. Seitenfaltensack nach dem vorstehenden Anspruch
dadurch gekennzeichnet, dass
jeweils zwei Schichten des Schlauchmaterials, die nach den Faltungen aufeinander liegen,
durch einen geeigneten Fügeprozess miteinander verbunden sind.
6. Seitenfaltensack nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das gefaltete Ende des Seitenfaltensacks sich über die Hälfte der Breite (B) des Zettels
erstreckt.
7. Verfahren zur Herstellung eines Seitenfaltensackes, welcher beschichtetes Gewebe aus
gerecktem Polyolefinmaterial umfasst,
- bei dem Abschnitte eines Seitenfaltenschlauches bereitgestellt werden
und
- bei dem in zumindest einem Endbereich des Abschnitts eine Faltung des Schlauchstückmaterials
um 180 °um eine Achse vorgenommen wird, die quer zu den Seitenfalten verläuft,
- bei dem zumindest Teile des gefalteten Bereichs im Bodenbeireich mit einem Zettel
der Breite (B) überdeckt werden und bei dem der Zettel mit dem gefalteten Ende und
der Frontwandung, auf welcher die Faltung aufliegt, verbunden wird, wobei sich die
Breite (B) des Zettels quer zur Achse der Faltung des Bodenbereichs des Schlauchstücks
erstreckt,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Zettel mit der Frontwandung und dem gefalteten Ende verbunden wird, wobei die
Breite (B) des Zettels kleiner oder gleich der Tiefe (A) der Seitenfalten (4) ist.
8. Verfahren nach dem vorstehenden Anspruch
dadurch gekennzeichnet, dass
zwei Faltungen vorgenommen werden, wobei jeweils zwei Schichten, die durch jeweils
eine Faltung aufeinander gelegt werden, durch ein geeignetes Fügeverfahren miteinander
verbunden werden.
9. Verfahren nach einem der beiden vorstehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
das zumindest auf Teile des gefalteten Bereichs und auf Teile einer Wandung des Seitenfaltensackes
ein Zettel, welcher Gewebe aus gerecktem Polyolefinmaterial umfasst, aufgebracht wird.
10. Verfahren nach Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
Endbereich des Seitenfaltensackes, welcher um 180 ° umgefaltet wird, sich über die
Hälfte der Breite des Zettels erstreckt.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Fügeprozesse, die zur Verbindung des umgefalteten Schlauchstückmaterials mit zumindest
einer Wandung des Schlauchstückbereichs und/oder die Fügeprozesse, die zur Verbindung
des umgeschlagenen Schlauchstückmaterials mit dem Zettel führen, zumindest zum Teile
wärmeinduziert sind.
12. Verfahren nach dem vorstehenden Anspruch,
dadurch gekenntzeichnet, dass
die Wärme für den wärmeinduzierten Fügeprozess zumindest zum Teil mit Luft zugeführt
wird.
13. Verfahren nach einem der beiden vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
mit Hilfe der Wärme eine auf das Sackmaterial aufgebrachte Beschichtung zumindest
teilweise aufgeschmolzen wird.
14. Verfahren nach dem vorstehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Schlauchstück aus einem Schlauch durch Staffelschnitte und/oder Geradschnitte
gebildet wird.
1. Side-gusset bag which comprises the following features:
- a tubular-piece region with the front walls (5, 6) and the side walls of the bag,
the side walls having side folds (4) which are inserted with a depth (A),
- at least one bottom region at one end of the tubular-piece region, which bottom
region has at least one fold of the tubular-piece material of 180° about an axis which
extends transversely with respect to the side folds,
- a tab of width (B) being provided, which tab covers at least parts of the folded
region in the bottom region, and which tab is connected to the folded end and the
front wall, on which the fold rests, the width (B) of the tab extending transversely
with respect to the axis of the fold of the bottom region of the tubular piece, characterized
in that the side-gusset bag comprises coated woven fabric made from oriented polyolefin material,
and
in that the width (B) of the tab is smaller than or equal to the depth (A) of the side folds
(4).
2. Side-gusset bag according to the preceding claim, characterized in that the tab also comprises coated woven fabric made from oriented polyolefin material.
3. Side-gusset bag according to one of the preceding claims, characterized in that the connections of the tab to the tubular-piece material and/or of turned-over tubular-piece
material to at least one wall of the tubular-piece material are thermally induced.
4. Side-gusset bag according to one of the preceding claims, characterized in that the at least one bottom region has two folds of the tubular-piece material of 180°
about an axis which extends transversely with respect to the side folds.
5. Side-gusset bag according to the preceding claim, characterized in that in each case two layers of the tube material which lie on top of one another after
the folds are connected to one another by a suitable joining process.
6. Side-gusset bag according to one of the preceding claims, characterized in that the folded end of the side-gusset bag extends over half the width (B) of the tab.
7. Method for producing a side-gusset bag which comprises coated woven fabric made from
oriented polyolefin material,
- in which method sections of a side-gusset tube are provided, and
- in which method, in at least one end region of the section, a fold of the tubular-piece
material is performed by 180° about an axis which extends transversely with respect
to the side folds,
- in which method at least parts of the folded region in the bottom region are covered
with a tab of width (B), and in which method the tab is connected to the folded end
and the front wall, on which the fold rests, the width (B) of the tab extending transversely
with respect to the axis of the fold of the bottom region of the tubular piece,
characterized in that
a tab is connected to the front wall and the folded end, the width (B) of the tab
being smaller than or equal to the depth (A) of the side folds (4).
8. Method according to the preceding claim, characterized in that two folds are performed, in each case two layers which are laid on top of one another
by in each case one fold being connected to one another by a suitable joining process.
9. Method according to either of the two preceding claims, characterized in that a tab which comprises woven fabric made from oriented polyolefin material is applied
at least to parts of the folded region and to parts of a wall of the side-gusset bag.
10. Method according to Claims 7 to 9, characterized in that one end region of the side-gusset bag, which end region is folded over by 180°, extends
over half the width of the tab.
11. Method according to one of Claims 7 to 10, characterized in that the joining processes which lead to the connection of the folded-over tubular-piece
material to at least one wall of the tubular-piece region and/or the joining processes
which lead to the connection of the turned-over tubular-piece material to the tab
are at least partially thermally induced.
12. Method according to the preceding claim, characterized in that the heat for the thermally induced joining process is supplied at least partially
with air.
13. Method according to one of the two preceding claims, characterized in that a coating which is applied to the bag material is fused at least partially with the
aid of the heat.
14. Method according to the preceding claim, characterized in that the tubular piece is formed from a tube by staggered cuts and/or straight cuts.
1. Sac à plis latéraux, qui comprend les caractéristiques suivantes:
- une zone de pièce tubulaire avec les parois frontales (5, 6) et les parois latérales
du sac, où les parois latérales présentent des plis latéraux (4) qui sont insérés
avec une profondeur (A),
- au moins une zone de fond à une extrémité de la zone de pièce tubulaire, qui présente
au moins un pliage du matériau de pièce tubulaire de 180° autour d'un axe qui s'étend
transversalement aux plis latéraux,
- où une petite feuille de la largeur (B) est prévue qui recouvre au moins des parties
de la zone pliée dans la zone de fond et est reliée à l'extrémité pliée et à la paroi
frontale sur laquelle repose le pliage, où la largeur (B) de la petite feuille s'étend
transversalement à l'axe du pliage de la zone de fond de la pièce tubulaire, caractérisé en ce que
le sac à plis latéraux comprend un tissu revêtu en matériau de polyoléfine orienté
et
en ce que la largeur (B) de la petite feuille est plus petite ou égale à la profondeur (A)
des plis latéraux (4).
2. Sac à plis latéraux selon la revendication précédente, caractérisé en ce qu'aussi la petite feuille comprend du tissu revêtu en matériau de polyoléfine orienté.
3. Sac à plis latéraux selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les liaisons de la petite feuille avec le matériau de la pièce tubulaire et/ou le
matériau de pièce tubulaire rabattu sont induites par la chaleur vers au moins une
paroi du matériau de pièce tubulaire.
4. Sac à plis latéraux selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la au moins une zone de fond présente deux pliages du matériau de pièce tubulaire
de 180° autour d'un axe qui s'étend transversalement aux plis latéraux.
5. Sac à plis latéraux selon la revendication précédente, caractérisé en ce qu'à chaque fois deux couches du matériau tubulaire qui, après le pliage, reposent l'une
sur l'autre, sont reliées l'une à l'autre par un processus de jonction approprié.
6. Sac à plis latéraux selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'extrémité pliée du sac à plis latéraux s'étend sur la moitié de la largeur (B)
de la petite feuille.
7. Procédé de fabrication d'un sac à plis latéraux, qui comprend un tissu revêtu en matériau
de polyoléfine orienté,
- dans lequel des sections d'un tuyau à plis latéraux sont mises à disposition et
- dans lequel, dans au moins une zone d'extrémité de la section, un pliage du matériau
de pièce tubulaire de 180° autour d'un axe est effectué, qui s'étend transversalement
aux plis latéraux,
- dans lequel au moins des parties de la zone pliée dans la zone de fond sont recouvertes
par une petite feuille de la largeur (B), et dans lequel la petite feuille est reliée
à l'extrémité pliée et à la paroi frontale sur laquelle repose le pliage, où la largeur
(B) de la petite feuille s'étend transversalement à l'axe du pliage de la zone de
fond de la pièce tubulaire,
caractérisé en ce qu'une petite feuille est reliée à la paroi frontale et à l'extrémité pliée, où la largeur
(B) de la petite feuille est plus petite ou égale à la profondeur (A) des plis latéraux
(4).
8. Procédé selon la revendication précédente, caractérisé en ce que deux pliages sont exécutés, où à chaque fois deux couches, qui sont posées l'une
sur l'autre par respectivement un pliage, sont reliées l'une à l'autre par un processus
de jonction approprié.
9. Procédé selon l'une des deux revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une petite feuille est posée sur des parties de la zone pliée et sur des
parties d'une paroi du sac à plis latéraux, et qui comprend un tissu en matériau de
polyoléfine orienté.
10. Procédé selon les revendications 7 à 9, caractérisé en ce que la zone d'extrémité du sac à plis latéraux, qui est repliée selon 180°, s'étend sur
la moitié de la largeur de la petite feuille.
11. Procédé selon l'une des revendications 7 à 10, caractérisé en ce que les processus- de jonction qui entraînent la liaison du matériau de pièce tubulaire
replié avec au moins une paroi de la zone de pièce tubulaire et/ou les processus de
jonction, qui mènent à la liaison du matériau de pièce tubulaire rabattu avec la petite
feuille, sont induits au moins en partie par la chaleur.
12. Procédé selon la revendication précédente, caractérisé en ce que la chaleur pour le processus de jonction induit par la chaleur est amenée au moins
en partie avec l'air.
13. Procédé selon l'une des deux revendications précédentes, caractérisé en ce qu'à l'aide de la chaleur, un revêtement appliqué au matériau de sac est amené au moins
partiellement à fondre.
14. Procédé selon la revendication précédente, caractérisé en ce que la pièce tubulaire est formée par un tuyau par des coupes échelonnées et/ou des coupes
droites.

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