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(11) |
EP 1 899 998 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.01.2014 Patentblatt 2014/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.06.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2006/001130 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/000158 (04.01.2007 Gazette 2007/01) |
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| (54) |
SCHALTER FÜR EIN KRAFTFAHRZEUG
SWITCH FOR A MOTOR VEHICLE
COMMUTATEUR POUR VEHICULE AUTOMOBILE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
29.06.2005 DE 102005030239
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.03.2008 Patentblatt 2008/12 |
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Patentinhaber: Preh GmbH |
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97616 Bad Neustadt a.d. Saale (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- MARTIN, Michael
97618 Unsleben (DE)
- SCHUBERTH, Stefan
97616 Bad Neustadt (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bauer, Wulf et al |
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Bauer Vorberg Kayser
Patentanwälte
Goltsteinstrasse 87 50968 Köln 50968 Köln (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen elektrischen Schalter, insbesondere für ein Kraftfahrzeug,
bestehend aus einem Betätigungsorgan, das schwenkbar in einem Gehäuse aufgenommen
ist und einem Schaltstößel, der einerseits mit dem Betätigungsorgan und andererseits
mit einem auf einer Leiterplatte angeordneten Schaltelement in Wirkverbindung steht.
[0002] Die in Kraftfahrzeugen eingesetzten Schalter besitzen in vielen Fällen mehre Funktionen.
So werden beispielsweise für das selbstständige Öffnen der Seitenscheiben Schalter
eingesetzt, die mit einer Wippfunktion ausgestattet sind und die beispielsweise durch
Drücken und Ziehen zu betätigen sind. Wird ein derartiger Schalter zum Beispiel gedrückt,
so öffnet sich die Seitenscheibe und wird an diesem Schalter gezogen, so schließt
sich die Scheibe wieder. Bekannt sind ebenso Wippschalter, die derart aufgebaut sind,
dass auf beide Seiten der Wippe gedrückt werden kann. So öffnet sich beispielsweise
bei der Betätigung der ersten Seite der Wippe ein in das Fahrzeug integriertes Schiebedach
und bei der Betätigung der zweiten Seite der Wippe schließt sich dieses wieder.
[0003] Ein mit einem als Wippe ausgeführten Betätigungsorgan ausgestatteter Schalter ist
in der
DE 198 45 135 A1 beschrieben. Mittels der Wippe wird ein Schaltkontakt zwischen zwei Festkontakten
hin und her geschaltet, so dass entsprechend zwei unterschiedliche Funktionen anwählbar
sind. Nachteilig hieran ist der komplexe und damit teure Aufbau des Schalters.
[0004] In der
DE 100 51 171 B4 ist ein Schalter beschrieben, der in einem Gehäuse und in einem elastischen Abstützelement
aufgenommen ist. Neben den an den äußeren Enden vorhandenen elastischen Abstützelementen,
besitzt die Schaltwippe in der Mitte des Schalters einen Lagerpunkt, über den das
Betätigungselement des Schalters kippbar ist. Bei der Betätigung eines Endes des Betätigungsorgans
beziehungsweise der Schaltwippe drückt der Bediener gegen die Kraft des elastischen
Abstützelementes und die Federkraft des zu betätigenden Schaltelementes. Nach dem
Betätigen stellt sich die Schaltwippe selbstständig unter Einwirkung der auf die Schaltwippe
einwirkenden elastischen Kräfte wieder in die Ausgangsstellung zurück. An jedem Ende
der Schaltwippe ist ein derartiges elastisches Abstützelement sowie mindestens ein
Schaltelement auf einem Sockel angeordnet. Durch die Anordnung der Schaltwippe sowie
der dazugehörigen Elemente wird für einen derartigen Schalter eine relativ große Einbaufläche
benötigt.
[0005] Ein gattungsbildender Schalter ist aus der
DE 199 55 070 A1 bekannt. Der Schalter besteht aus einem Betätigungsorgan, das als Wippe ausgeführt
ist. Die Schaltwippe des Schalters wirkt mittels eines im Gehäuse geführten Schaltstößels
auf ein Schaltelement, das auf einer Leiterplatte im Gehäuse des Schalters angeordnet
ist. Das Betätigungsorgan ist kippbar im Gehäuse aufgenommen und wirkt je nach Kipprichtung
auf einen unterschiedlichen Schaltstößel.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Schalter zu entwickeln, der bei einer Zug- und
Druckbewegung am Betätigungsorgan schaltet, der dabei äußerst kompakt aufgebaut ist,
der sich gleichzeitig durch einen einfachen konstruktiven Aufbau auszeichnet und der
ein sicheres Betätigen der Schaltelemente ermöglicht.
[0007] Die erfindungsgemäße Aufgabe der Entwicklung eines elektrischen Schalters wird dadurch
gelöst, dass auf einer dem Schaltelement gegenüber liegenden Seite der Leiterplatte
ein weiteres Schaltelement angeordnet ist und dass der Schaltstößel als eine Schaltgabel
ausgeführt ist und dass die Schaltgabel in der Weise um die Leiterplatte herum angeordnet
ist, dass die Schaltgabel mit dem ersten und dem weiteren Schaltelement in Wirkverbindung
steht. Durch den erfindungsgemäßen Aufbau des elektrischen Schalters ist nun die Möglichkeit
geschaffen, die Schaltelemente in einem äußerst kleinen Raum im Schaltergehäuse anzuordnen
und somit eine kompakte Bauweise des Schalters zu realisieren. Dabei wird durch die
beidseitig der Leiterplatte angeordnete Schaltelemente und der erfindungsgemäß angeordneten
Schaltgabel beim Ziehen oder Drücken des Betätigungsorgans jeweils ein Schaltelement
betätigt. Es ist somit ein Zug-/Druckschalter entwickelt, der sich durch einen einfachen
konstruktiven Aufbau auszeichnet und somit äußerst kostengünstig herzustellen ist.
Durch die Anordnung einer Schaltgabel über den Schaltelementen wird bei einer Betätigung
der Schaltgabel, die unmittelbar über den Schaltelementen angeordnet ist, auf jeden
Fall bei einer Betätigung des Betätigungsorgan ein Schaltelement betätigt. Es ist
somit ein sicheres Betätigen des Schalters möglich.
[0008] Die Erfindung wird nachfolgend anhand zweier Ausführungsbeispiele näher beschrieben.
[0009] Es zeigt
- Figur 1
- eine dreidimensionale Ansicht auf eine Zusammenbauzeichnung eines erfindungsgemäß
ausgeführten elektrischen Schalters und
- Figur 2
- eine prinzipielle Anordnung der Schaltelemente und der Schaltwippe auf einer Leiterplatte.
[0010] In der Figur 1 ist eine dreidimensionale Zusammenbauzeichnung eines erfindungsgemäßen
Schalters 1 dargestellt. Der Schalter 1 besteht hierbei aus dem als Schaltwippe 2
ausgeführten Betätigungsorgan 2, das Kippbar in einem Gehäuse 3 aufgenommen ist. Innerhalb
des Gehäuses 3 ist eine Leiterplatte 4 angeordnet, die von einer zweiteiligen Schaltgabel
5, 6 umschlossen ist. Die Schaltgabel 5, 6 besteht dabei aus einem oberen einen Schaltstößel
7 tragenden oberen Schaltgabelelement 5 und einem unteren Schaltgabelelemt 6, wobei
die beiden Schaltgabelelemente formschlüssig ineinander steckbar ausgeführt sind.
Auf der Leiterplatte 4 sind Schaltelemente 8, 9 auf den gegenüberliegenden Seiten
10, 11 der Leiterplatte 4 angeordnet. Das Gehäuse 3 des Schalters 1 wird auf seiner
Unterseite 12 von einem Gehäuseboden 13 verschlossen.
[0011] Die Schaltwippe 2 ist im Gehäuse 3 kippbar beziehungsweise schwenkbar aufgenommen.
Dabei steht die Schaltwippe 2 mit der Schaltgabel 5, 6 und insbesondere mit dem oberen
Schaltgabelelement 5 in Wirkverbindung. Das obere Schaltgabelelement 5 wirkt mittels
des Schaltstößels 7 mit der Schaltwippe 2 zusammen. Hierbei ist vorzugsweise eine
formschlüssige Verbindung zwischen dem Schaltstößel 7 und der Schaltwippe 2 ausgebildet,
damit die Kippbewegung der Schaltwippe 2 beim Betätigen der Schaltwippe 2 von einer
Schwenkbewegung in eine Linearbewegung umgewandelt wird. Das obere Schaltgabelelement
5 sitzt unmittelbar mit einem flachen Bereich 14 auf dem Schaltelement 8 auf, so dass
durch die Linearbewegung des Schaltstößels 7 das Schaltelement 8 bei einer Betätigung
der Schaltwippe 2 in Richtung der Leiterplatte 4 betätigt wird. Das obere Schaltgabelelement
5 steht mit dem unteren Schaltgabelelement 6 in Wirkverbindung. Im zusammengebauten
Zustand werden das untere Schaltgabelelement 6 und das obere Schaltgabelelement 5
im Bereich der Nuten 15 des oberen Schaltgabelelementes 5 ineinander geschoben. Hierbei
wird eine entsprechend notwendige Verbindung zwischen dem oberen und unteren Schaltgabelelement
5, 6 hergestellt, so dass ein sicheres Schalten des oberen und unteren Schaltelementes
8, 9 gewährleistet ist. Im zusammengebauten Zustand liegt die ebene Fläche 16 des
unteren Schaltgabelelementes 6 spielfrei auf dem unteren Schaltelement 9 auf. Eine
spielfreie Anordnung der Schaltgabel 5, 6 ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn
die Federkräfte der Schaltelemente 8, 9 für das Zurückstellen der Schaltwippe 2 in
die neutrale Ausgangsposition Verwendung finden.
[0012] Neben den Schaltelementen 8, 9 sind auf der Leiterplatte 4 weitere Bauteile der Steuerschaltung
sowie Leuchtmittel 16 anordbar. Auf der der Schaltwippe 2 abgewandten Seite 11 sind
neben dem Schaltelement 9 Anschlußkontakte 17 angeordnet. Die Kontakte 17 reichen
in eine Buchse beziehungsweise einen Stecker 18, der in diesem Ausführungsbeispiel
in den Gehäuseboden 13 integriert ist, hinein.
[0013] Wird nun die Schaltwippe 2 betätigt, und zwar in der Weise, dass das obere Schaltgabelelement
5 in Richtung der Leiterplatte 4 bewegt wird, so wird das Schaltelement 8 betätigt
beziehungsweise geschaltet. Das untere Schaltgabelelement 9 entfernt sich dabei vom
Schaltelement 9, so dass lediglich das Schaltelement 8 kontaktiert wird. Durch die
Federkraft des Schaltelementes 8 wird die Schaltwippe 2 wieder in ihre Ausgangsposition
zurückbewegt. Hierbei ist es selbstverständlich möglich, auch weitere zur Rückstellung
der Schaltwippe benötigte Federelemente neben der Schaltgabel 5, 6 im Gehäuse 3 anzuordnen.
Wird nun die Schaltwippe 2 derart gekippt, dass sich die Schaltgabel 5, 6 in Richtung
der Schaltwippe 2 bewegt, so wird das Schaltelement 9 kontaktiert, wobei sich das
obere Schaltgabelelement 5 von dem Schaltelement 8 entfernt. Erfindungsgemäß ist somit
ein fehlerhaftes Bedienen der Schaltelemente 8, 9 ausgeschlossen, da lediglich ein
Schaltelement 8, 9 betätigbar ist.
[0014] In der Figur 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schaltgabel
19, 20 dargestellt, die seitlich über eine Leiterplatte 21 hinweg geschoben ist. Die
dargestellten beiden Schaltgabeln 19 und 20 sind seitlich über Aussparungen 22, 23
in der Leiterplatte über die Schaltelemente 24, 25 geschoben. In diesem Ausführungsbeispiel
ist die Schaltgabel 19, 20 als u-förmiges einteiliges Bauteil ausgeführt. Das u-förmige
Gabelelement greift dabei mit seinem unteren Schenkel 26 auf das untere Schaltelement
24 und der obere Schenkel 27 des u-förmigen Gabelelementes 19 wirkt unmittelbar auf
das obere Schaltelement 25. Hierbei ist lediglich eine Gabel 19 mit Bezugszeichen
versehen, um die Übersichtlichkeit der Zeichnung zu gewährleisten.
[0015] Um die Haptik am Schalter entsprechend einstellen zu können, ist in diesem Ausführungsbeispiel
die Leiterplatte 21 und insbesondere die Schaltelemente 24, 25 mit einer Schaltmatte
28 versehen. Durch die Anordnung der Schaltgabel 19, 20 über der Leiterplatte ist
ein konstruktiv einfach aufgebautes u-förmiges Gabelprofil, als ein beidseitig der
Leiterplatte 21 wirkender Schaltstößel, realisiert. Durch diesen simplen Aufbau kann
ein kompaktes Schalterelement realisiert werden, dass darüber hinaus mit minimalsten
konstruktiven Mitteln realisierbar ist.
[0016] An die Schaltgabel 19 sind Schaltstößel 29, 30 angeformt, die an ihrem oberen Ende
Verdickungen-31, 32 aufweisen, die formschlüssig in eine Aufnahme in der Schaltwippe
eingreifen. Strichpunktiert ist eine Drehachse 33 eines nicht dargestellten Betätigungsorganes
dargestellt. Das Betätigungsorgan ist um die Drehachse 33 herum in die Richtungen
des Pfeils P1 betätigbar. Diese Drehachse 33 ist ortsfest im Gehäuse aufgenommen,
so dass ein um die Drehachse 33 drehbares Betätigungsorgan an den Verdickungen 31,
32 der Schaltstößel 29, 30 eine Zug- oder Druckbewegung ausführt. Durch die kreisrunde
Ausformung der Verdickungen 31, 32 wird hierbei die Kipp- oder Schwenkbewegung in
eine lineare Bewegung umgewandelt. Hierzu kann beispielsweise in dem Betätigungsorgan
zusätzlich eine Führung für die Verdickungen 31, 32 integriert sein. Bei einer Zug-
oder Druckbewegung auf die Schaltstößel 29, 30 bewegt sich die Schaltgabel 19 rechtwinkelig
zur Leiterplatte 21 in Richtung des Pfeils P2 und betätigt somit die Schaltkontakte
24, 25 des Schalters.
[0017] Anzumerken bleibt hierbei, dass die Schaltgabel 5, 6, 19 und 20 vorzugsweise aus
Kunststoff gefertigt werden, wobei ebenso ein Leichtmetall einsetzbar ist. Darüber
hinaus ist die Ausbildung der Schaltgabel 5, 6, 19 und 20 nicht auf die dargestellten
Ausführungsformen beschränkt, sondern es ist ebenso vorstellbar, die Schaltgabeln
5, 6, 19, 20 auch mehrteilig und aus unterschiedlichen Werkstoffen herzustellen.
1. Elektrischer Schalter, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, bestehend aus einem Betätigungsorgan
(2), das schwenkbar in einem Gehäuse (3) aufgenommen ist und einem Schaltstößel (7,
29, 30), der einerseits mit dem Betätigungsorgan (2) und andererseits mit einem auf
einer Leiterplatte (4, 21) angebrachten Schaltelement (8, 9, 24, 25) in Wirkverbindung
steht, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer dem Schaltelement (8, 25) gegenüberliegenden Seite (11) der Leiterplatte
(4, 21) ein weiteres Schaltelement (9, 24) angeordnet ist und das der Schaltstößel
(7, 29, 30) als eine Schaltgabel (5, 6, 19, 20) ausgeführt ist und dass die Schaltgabel
(5, 6, 19, 20) in der Weise um die Leiterplatte (4, 21) herum angeordnet ist, dass
die Schaltgabel (5, 6, 19, 20) mit dem ersten (8, 25) und dem weiteren (9, 24) Schaltelement
in Wirkverbindung steht.
2. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltgabel (19, 20) U-förmig um die Leiterplatte (21) herum angeordnet ist und
mit je einem Schenkel (26, 27) des U in Wirkverbindung mit den Schaltelementen (24,
25) steht.
3. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltgabel (5, 6) die Leiterplatte (4) zumindest im Bereich der Schaltelemente
(8, 9) beidseitig umschließt.
4. Elektrischer Schalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltgabel (5, 6, 19, 20) mehrteilig ausgeführt ist.
5. Elektrischer Schalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltgabel (5, 6, 19, 20) formschlüssig mit dem Betätigungsorgan (2) verbunden
ist, so dass eine Kippbewegung des Betätigungsorgans (2) in eine lineare Bewegung
der Schaltgabel (5, 6, 19, 20) umwandelbar ist.
6. Elektrischer Schalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an jede Schaltgabel (5, 6, 19, 20) mindestens zwei Schaltstößel (29, 30) angeformt
sind.
7. Elektrischer Schalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass über jedem Schaltelement (8, 9, 24, 25) oder über alle Schaltelemente (8, 9, 24,
25) eine Schaltmatte (28) angeordnet ist, so dass die Schaltgabel (5, 6, 19, 20) unmittelbar
auf die Schaltmatte (28) und mittelbar auf die Schaltelemente (8, 9, 24, 25) wirkt.
1. An electrical switch, in particular for a motor vehicle, consisting of an actuating
organ (2) pivotably accommodated in a housing (3), and a switching tappet (7, 29,
30), which is operatively connected with, on the one hand, the actuating organ (2)
and, on the other hand, with a switching member (8, 9, 24, 25) mounted on a circuit
board (4, 21), characterised in that a further switching member (9, 24) is disposed on a side (11) of the circuit board
(4, 21) opposite to the switching member (8, 25), and that the switching tappet (7,
29, 30) is configured as a switching fork (5, 6, 19, 20), and that the switching fork
(5, 6, 19, 20) is disposed around the circuit board (4, 21) in such a way that the
switching fork (5, 6, 19, 20) is operatively connected to the first (8, 25) and the
further (9, 24) switching member.
2. The electrical switch according to claim 1, characterised in that the switching fork (19, 20) is disposed in a U-shape around the circuit board (21)
and is operatively connected by one leg (26, 27) of the U, respectively, to the switching
members (24, 25).
3. The electrical switch according to claim 1, characterised in that the switching fork (5, 6) clasps around the circuit board (4) on both sides at least
in the region of the switching members (8, 9).
4. The electrical switch according to one or more of the claims 1 to 3, characterised in that the switching fork (5, 6, 19, 20) has a multi-part configuration.
5. The electrical switch according to one or more of the claims 1 to 4, characterised in that the switching fork (5, 6, 19, 20) is positively connected to the actuating organ
(2) so that a tilting motion of the actuating organ (2) can be converted into a linear
motion of the switching fork (5, 6, 19, 20).
6. The electrical switch according to one or more of the claims 1 to 5, characterised in that at least two switching tappets (29, 30) are moulded on to each switching fork (5,
6, 19, 20).
7. The electrical switch according to one or more of the claims 1 to 6, characterised in that a switching mat (28) is disposed over each switching member (8, 9, 24, 25) or over
all switching members (8, 9, 24, 25) in such a way that the switching fork (5, 6,
19, 20) acts directly on the switching mat (28) and indirectly on the switching members
(8, 9, 24, 25).
1. Commutateur électrique, en particulier pour un véhicule automobile, se composant d'un
organe de commande (2) qui est logé à pivotement à l'intérieur d'un boîtier (3), et
d'un poussoir de commutation (7, 29, 30) qui est en liaison active avec, d'un côté,
ledit organe de commande (2) et avec, de l'autre côté, un élément de commutation (8,
9, 24, 25) monté sur une carte de circuits imprimés (4, 21), caractérisé par le fait qu'un autre élément de commutation (9, 24) est disposé sur une face (11) de ladite carte
de circuits imprimés (4, 21), qui se trouve en regard de l'élément de commutation
(8, 25), et que ledit poussoir de commutation (7, 29, 30) est réalisé comme une fourchette
de commutation (5, 6, 19, 20) et que ladite fourchette de commutation (5, 6, 19, 20)
est disposée autour de ladite carte de circuits imprimés (4, 21) de telle manière
que la fourchette de commutation (5, 6, 19, 20) soit en liaison active avec lesdits
premier (8, 25) et autre (9, 24) éléments de commutation.
2. Commutateur électrique selon la revendication 1, caractérisé par le fait que ladite fourchette de commutation (19, 20) est disposée en U autour de la carte de
circuits imprimés (21) et est en liaison active avec les éléments de commutation (24,
25) par respectivement une branche (26, 27) de l'U.
3. Commutateur électrique selon la revendication 1, caractérisé par le fait que ladite fourchette de commutation (5, 6) entoure des deux côtés ladite carte de circuits
imprimés (4) au moins au niveau des éléments de commutation (8, 9).
4. Commutateur électrique selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que ladite fourchette de commutation (5, 6, 19, 20) est réalisée en plusieurs parties.
5. Commutateur électrique selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que ladite fourchette de commutation (5, 6, 19, 20) est reliée à engagement positif à
l'organe de commande (2) de sorte qu'un mouvement basculant dudit organe de commande
(2) puisse être transformé en un mouvement linéaire de la fourchette de commutation
(5, 6, 19, 20).
6. Commutateur électrique selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que deux poussoirs de commutation (29, 30) au moins sont surmoulés sur chaque fourchette
de commutation (5, 6, 19, 20).
7. Commutateur électrique selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait qu'un tapis de commutation (28) est disposé sur chaque élément de commutation (8, 9,
24, 25) ou sur l'ensemble des éléments de commutation (8, 9, 24, 25) de sorte que
ladite fourchette de commutation (5, 6, 19, 20) agisse directement sur ledit tapis
de commutation (28) et indirectement sur les éléments de commutation (8, 9, 24, 25).


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