[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Positionieren von vorzugsweise in einer
Kombifalzmaschine bewegten blattförmigen Gegenständen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Bei kombinierten Taschenschwertfalzmaschinen, so genannten Kombifalzmaschinen, werden
die Parallelbrüche in einer ersten Falzstation im Taschenfalzprinzip gefalzt, während
die nachfolgenden Kreuzbrüche mit einem vertikal arbeitenden Falzschwert ausgeführt
werden. Hierzu werden die gefalzten Bogen nach dem Parallelbruchausgang zu einer Kreuzbruchstation
mittels Transportbändern schlupffrei transportiert. Um einen tatsächlich schlupffreien
Transport zu gewährleisten, muss das transportierte flächige Gut niedergehalten und
vertikal auf das Transportband gedrückt werden. Zur Erzeugung der hierzu erforderlichen
vertikalen Anpresskraft werden sowohl Belastungskugeln als auch Führungsrollen eingesetzt.
Derartige Belastungskugelsysteme sind beispielsweise aus dem deutschen Gebrauchsmuster
DE 84 06 391 bekannt. In der letzten Zeit hat sich jedoch der Einsatz von Führungsrollen vermehrt
durchgesetzt, die beispielsweise im deutschen Gebrauchsmuster
DE 93 04 281 beschrieben sind. Diese weisen gegenüber dem Belastungskugelsystem besondere Vorteile
auf, die beispielsweise darin bestehen, dass mit Führungsrollen eine spurgenaue Bogenführung
erreicht werden kann.
[0003] Zur exakten Falzung im Messerfalzwerk ist es notwendig, dass die dem Kreuzbruchanschlag
am nächsten liegende Führungsrolle exakt positioniert ist, das heißt also, dass der
Bogen "frei" zwischen dem Vorderkantenanschlag und der Führungsrolle liegt. Um dies
zu gewährleisten, muss die Führungsrolle so positioniert werden, dass sich die Rolle
gerade noch dreht und weder auf der Bogenhinterkante noch direkt auf dem Falzbogen
steht. Eine derartige Vorrichtung ist aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift
DE 299 04 757 bekannt. Hierin wird eine Vorrichtung zum Niederhalten und Belasten von bewegten
blattförmigen Gegenständen vorgeschlagen, bei der zum Niederhalten der Gegenstände
eine oder mehrere Führungsrollen vorgesehen sind. Zur genauen Positionierung der Führungsrollen
ist wenigstens eine dieser Führungsrollen mit einer Markierung ausgestattet.
[0004] Aus der
EP 0 807 597 A2 ist eine Vorrichtung zum Positionieren von in einer Falzmaschine bewegten Bogen bekannt.
Die Bogen werden von Transportbändern gegen einen Anschlag gefördert, wobei sich das
obere und untere Transportband nur im Einlauf- und Auslaufbereich des Schwertfalzwerkes
berühren.
[0005] Bei heute üblichen Messerfalzwerken wird ein Bogen mit voller Produktionsgeschwindigkeit
gegen einen feststehenden Anschlag gefahren. Die kinetische Energie der Bewegung spannt
den Bogen wie eine Feder und wird dann als Rücksprung schlagartig frei. Beim Zurückspringen
wandert der Bogen entgegen der Papierlaufrichtung, so dass seine Lage nicht mehr exakt
bestimmt ist. Die Transportbänder laufen weiter und treiben den zurückgesprungenen
Bogen wieder mit voller Geschwindigkeit gegen den Anschlag. Der Bogen prellt so lange,
bis die Kraft der Bänder und Transporteinrichtungen in Richtung des Anschlags größer
ist als die aus der Federkraft des Bogens resultierende Rückspringkraft. Nach einiger
Zeit kommt der Bogen zur Ruhe und die Bänder laufen unter ihm durch. Der Bogen kann
nun mit dem Schwert gefalzt werden.
[0006] Die Dauer, die der sich nun unruhig hin und her bewegende Bogen benötigt, um plan
und ausgerichtet vor dem Anschlag zu liegen, reduziert die mögliche Produktionsleistung.
[0007] Das "Prellen" des Bogens wird umso stärker, je weiter der Bogen zurückspringen kann,
da er beim wieder nach vorne Laufen weitere Energie zugeführt bekommt.
[0008] Zum Vermeiden des Zurückspringens des Bogens von den Anschlägen ist es bekannt, Bürsten
an die Falzbogenhinterkante zur Endlagenfixierung des Falzbogens oder eine Bürstenleiste
auf die Falzbogenoberseite zu stellen. Die Bürstenleiste, die die Falzbogenoberseite
abbremst, ist allerdings gerade für Falzbogen mit einem geringen Flächengewicht nachteilig,
da eine symmetrische Anlage und damit ein gleichmäßiges Abbremsen nur schwer möglich
ist. Zudem ist die Einstellung und Positionierung der Bürsten oder Bürstenleiste zeitaufwendig.
[0009] Mit den aus dem deutschen Gebrauchsmuster
DE 93 04 281 bekannten Führungsrollen lässt sich das "Prellen" des Bogens bereits in vielen Anwendungsfällen
recht gut vermeiden. Bei hohen Geschwindigkeiten und großen Grammaturen reicht jedoch
die Wirkung dieser Führungsrollen allein nicht mehr aus.
[0010] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine alternative Vorrichtung zu
schaffen, die die Beruhigungszeiten des Bogens beim Auftreffen auf den Anschlag eines
Messerfalzwerkes auch bei hohen Geschwindigkeiten und großen Grammaturen reduziert
und durch die gleichzeitig eine störungsfreie Falzung im Schwertfalzwerk erfolgen
kann.
[0011] Diese Aufgabe wird gelöst mit einer Vorrichtung gemäß den kennzeichnenden Merkmalen
von Anspruch 1.
[0012] In einer bevorzugten Ausführungsform wird der Bogen zwischen einem oberen und einem
unteren Transportband gegen einen Anschlag bewegt. Hierbei berühren sich das obere
und untere Transportband jedoch nur im Einlauf- und Auslaufbereich des Schwertfalzwerkes.
Die Hinterkante des Bogens wird gerade eben noch von den sich berührenden Transportbändern
erfasst. Hierdurch wird einerseits ein Zurückprellen des Bogens vermieden und zum
anderen wird gewährleistet, dass der Bogen im Schwertfalzwerk leicht, d.h. ohne Reibung
zwischen Bogen und Transportbändern gefalzt werden kann.
[0013] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die mindestens eine Andrückrolle
formatabhängig verstellbar.
[0014] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind sowohl der Vorderkantenanschlag
als auch die mindestens eine Andrückrolle für die Hinterkante des Bogens auf beweglichen
Schlitten befestigt. Hierdurch wird eine einfache Einstellung auf unterschiedliche
Bogenformate möglich.
[0015] Bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden im Folgenden
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im Einzelnen näher beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht der wesentlichen Teile der erfindungsgemäßen Vorrichtung für ein
minimales Bogenformat
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Vorrichtung gemäß Fig. 1
- Fig. 3
- eine Seitenansicht der wesentlichen Teile der erfindungsgemäßen Vorrichtung für ein
maximales Bogenformat
[0016] Die Figuren zeigen die wesentlichen Teile von einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung 10. In den Figuren wurden dem Fachmann bekannte Elemente wie Antriebe,
Kurven, Gehäuse, Steuerungen usw. nur stark vereinfacht gezeigt, wenn sie im Belieben
des Fachmanns liegen.
[0017] Die gezeigte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung 10 ist Teil einer
Kombifalzmaschine und ist dort dem ersten Schwertfalzwerk vorgeordnet. Kombifalzmaschinen
und Schwertfalzwerke sind dem Fachmann aus dem Stand der Technik in großer Anzahl
bekannt. In einer solchen Kombifalzmaschine werden die Parallelbrüche in einer ersten
Falzstation im Taschenfalzprinzip gefalzt, während die nachfolgenden Kreuzbrüche mit
einem vertikal arbeitenden Falzschwert ausgeführt werden. Hierzu werden die gefalzten
Bogen 1 nach dem Parallelbruchausgang zu einer Kreuzbruchstation schlupffrei transportiert.
[0018] Beim Ausrichten der Bogen 1 mit Vorderkanten- und Hinterkantenanschlägen im ersten
Schwertfalzwerk wird der Falzbogen längsmittig zum nachfolgenden Schwertfalzwerk ausgerichtet.
[0019] Die Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung 10. Diese Vorrichtung besteht
aus einer unteren Transporteinheit 3 und einer oberen Transporteinheit 4. Die untere
Transporteinheit 3 weist als Transportband 3.1 ein Endlosband auf, welches an seinen
beiden Enden um Umlenkrollen 3.2 geführt wird. Das Transportband 3.1 bildet so einen
unteren Trum 3.3 und einen oberen Trum 3.4.
[0020] Die obere Transporteinheit 4 weist als Transportband 4.1 ein Endlosband auf, welches
an seinen beiden äußeren Enden um Umlenkrollen 4.2 geführt wird. Das Transportband
4.1 bildet so einen unteren Trum 4.3 und einen oberen Trum 4.4.
[0021] Der untere Trum 4.3 wird weiterhin rechts und links vom Vorderkantenanschlag 5.1
über Umlenkrollen 4.5.2 und 4.6.2 vom oberen Trum 3.4 des unteren Transportbandes
3.1 abgehoben, so dass sich der obere Trum 3.4 des Transportbandes 3.1 und der untere
Trum 4.3 des Transportbandes 4.1 nur im Einlaufbereich A und im Auslaufbereich B berühren.
Die Berührung der beiden Trume 3.4 und 4.3 in den Bereichen A und B wird unterstützt
durch Andrückrollen 4.7, 4.6.3 bzw. 4.7 und 4.5.3.
[0022] Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind die Umlenkrollen 4.5.2, die Andrückrolle 4.5.3 und
der Vorderkantenanschlag 5.1 mit dem Lichttaster 5.2 an beweglichen Schlitten 4.5
befestigt. Weiterhin sind die Umlenkrollen 4.6.2, die Andrückrollen 4.6.3 und 4.6.4
an beweglichen Schlitten 4.6 befestigt. Durch eine auseinander oder gegeneinander
gerichtete Bewegung der beweglichen Schlitten 4.5 und 4.6 kann somit der Vorderkantenanschlag
5.1 und die Hinterkantenpositionierung, geleitet durch die Andrückrolle 4.6.4, auf
unterschiedliche Formate des Bogens 1 (wie aus den Fig. 1 und 3 ersichtlich) eingestellt
werden.
[0023] Die Laufgeschwindigkeiten der Transportbänder 3.1 und 4.1 sind gleich.
[0024] Ein Bogen 1 wird mittels der Transportbänder 3.1 und 4.1 mit Hilfe der Andrückrollen
4.7 und 4.6.3 in Transportrichtung (Pfeil T) bis an den Vorderkantenanschlag 5.1 transportiert.
Der Bogen wird stets längsmittig zum nachfolgenden Falzschwert ausgerichtet. Zur Einstellung
des korrekten Bogenformates wird die eine Hälfte des Verstellweges mit dem beweglichen
Schlitten 4.5 und die zweite Hälfte mit dem beweglichen Schlitten 4.6 eingestellt.
[0025] Hierbei positioniert der Vorderkantenanschlag 5.1 die Bogenvorderkante und die Andrückrolle
4.6.4 des beweglichen Schlittens 4.6 die Hinterkante des Bogens 1. Hierdurch wird
das Zurückspringen des Bogens 1 beim Anschlagen an den Vorderkantenanschlag 5.1 verhindert.
[0026] Durch diese Vorrichtung wird erreicht, dass der Bogen zum einen markierungsfrei transportiert
wird, eine einfache Formatverstellung ermöglicht wird und der Bogen beim Falzvorgang
nicht durch Reibungskräfte zwischen Bogen und Transportbändern beeinflusst wird.
Liste der Bezugszeichen
[0027]
- 1
- Bogen
- 1.1
- Bogen Minimalformat
- 1.2
- Bogen Maximalformat
- 3
- Untere Transporteinheit
- 3.1
- Transportband
- 3.2
- Umlenkrolle
- 3.3
- unterer Trum
- 3.4
- oberer Trum
- 4
- obere Transporteinheit
- 4.1
- Transportband
- 4.2
- Umlenkrolle
- 4.3
- unterer Trum
- 4.4
- oberer Trum
- 4.5
- beweglicher Schlitten
- 4.5.2
- Umlenkrolle
- 4.5.3
- Andrückrolle
- 4.6
- beweglicher Schlitten
- 4.6.2
- Umlenkrolle
- 4.5.3
- Andrückrolle
- 4.6
- beweglicher Schlitten
- 4.6.2
- Umlenkrolle
- 4.6.3
- Andrückrolle
- 4.6.4
- Andrückrolle
- 4.7
- Andrückrolle
- 5.1
- Vorderkantenanschlag
- 5.2
- Lichttaster
- 6
- Falzschwert
- 10
- Vorrichtung
- A
- Einlaufrichtung
- B
- Auslaufbereich
- T
- Transportrichtung
1. Vorrichtung (10) zum Positionieren von in einer Kombifalzmaschine bewegten Bogen (1),
bestehend aus mindestens einem oberen Transportband (4.1) und mindestens einem unteren
Transportband (3.1), zwischen denen der Bogen gegen einen Anschlag (5.1) gefördert
wird, wobei sich das obere Transportband (4.1) und das untere Transportband (3.1)
nur im Einlauf (A) und Auslaufbereich (B) des Schwertfalzwerkes berühren,
dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens eine Andrückrolle (4.6.4) formatabhängig auf die Hinterkante des beruhigten
Bogens (1) einstellbar wirksam ist, wenn der Bogen mit seiner Vorderkante am Anschlag
(5.1) anliegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
sowohl die Andrückrolle (4.5.3) als auch der Vorderkantenanschlag (5.1) mit Bewegungsschlitten
(4.5) fest verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
der untere Trum (4.3) des oberen Transportbandes (4.1) im Einlaufbereich (A) um Umlenkrollen
(4.2) und eine Andrückrolle (4.7) gerührt ist, im einlaufseitigen Schwertfalzbereich
zwischen zwei am beweglichen Schlitten (4.6) befestigten Umlenkrollen (4.6.2) vom
unteren Transportband (3.1) weg in Richtung zum oberen Trum (4.4) des oberen Transportbandes
(4.1) geführt wird, im auslaufseitigen Schwertfalzbereich zwischen zwei am beweglichen
Schlitten (4.5) befestigten Umlenkrollen (4.5.2) vom oberen Trum (4.4) des oberen
Transportbandes (4.1) weg zum unteren Transportband (3.1) geführt wird und am Ende
des Auslaufbereiches um Umlenkrollen (4.2) und eine Andrückrolle (4.7) gerührt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
durch Verschieben der Bewegungsschlitten (4.5, 4.6) die Andrückrolle (4.6.4) formatabhängig
auf die Hinterkante des Bogens einstellbar ist.
1. Device (10) for positioning sheets (1) moved in a combination folder, consisting of
at least one upper transport belt (4.1) and at least one lower transport belt (3.1),
between which the sheet is conveyed against a stop (5.1), wherein the upper transport
belt (4.1) and the lower transport belt (3.1) only contact each other in the inlet
region (A) and in the outlet region (B) of the blade folding unit,
characterized in
that at least one pressure roller (4.6.4) that is adjustable in a format-dependent way
acts on the trailing edge of the calmed sheet (1) when the leading edge of the sheet
rests against the stop (5.1).
2. Device according to Claim 1,
characterized in that
both the pressure roller (4.5.3) and the leading edge stop (5.1) are firmly connected
to movement slides (4.5).
3. Device according to Claim 2,
characterized by
the facts that
in the inlet region (A), the lower strand (4.3) of the upper transport belt (4.1)
is guided by deflection rollers (4.2) and a pressure roller (4.7),
in the inlet-side blade folding region, the lower strand (4.3) is guided away from
the lower transport belt (3.1) and towards the upper strand (4.4) of the upper transport
belt (4.1) between two deflection rollers (4.6.2) fixed to the movable slide (4.6),
in the outlet-side blade folding region, the lower strand (4.3) is guided away from
the upper strand (4.4) of the upper transport belt (4.1) and towards the lower transport
belt (3.1) between two deflection rollers (4.5.2) fixed to the movable slide (4.5),
and,
at the end of the outlet region, the lower strand (4.3) is guided by deflection rollers
(4.2) and a pressure roller (4.7).
4. Device according to Claim 2 or 3,
characterized in
that by displacing the movement slides (4.5, 4.6), the pressure roller (4.6.4) is adjustable
to the trailing edge of the sheet in a format-dependent way.
1. Dispositif (10) pour le positionnement de feuilles (1) placées dans une machine de
pliage combinée se composant d'au moins une bande de transport supérieure (4.1) et
au moins d'une bande de transport inférieure (3.1) entre lesquelles la feuille est
transportée contre une butée (5.1), la bande supérieure de transport (4.1) et la bande
de transport inférieure (3.1) ne se touchent que dans la zone d'entrée(A) et de sortie
(B) d'un groupe de pliage à couteaux,
Caractérisé en ce que
Au moins une bobine de pression (4.6.4) est active de manière réglable en fonction
du format sur le bord arrière de la feuille (1) au repos quand la feuille s'applique
contre la butée (5.1) par son bord avant.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que aussi bien le rouleau de pression (4.5.3) que la butée de bord avant (5.1) sont reliés
solidairement aux chariots mobiles (4.5).
3. Dispositif selon la revendication 2,
Caractérisé en ce que
Le brin inférieur (4.3) de la bande de transport supérieure (4.1) est guidé dans la
zone d'entrée (A) autour de poulies de renvoi (4.2) et un galet de pression (4.7),
est guidé dans la zone de pliage à couteau entre deux poulies de renvoi (4.6.2) fixées
sur le chariot mobile (4.6) en s'éloignant de la bande de transport inférieure (3.1)
en direction du brin supérieur (4.4) de la bande de transport supérieure (4.1), est
guidé dans la zone de pliage à couteau côté sortie entre deux poulies de renvoi (4.5.2)
fixés sur le chariot mobile (4.5) en s'éloignant du brin supérieur (4.4) de la bande
supérieure de transport (4.1) en direction de la bande de transport inférieure (3.1)
et à l'extrémité de la zone de sortie autour de poulies de renvoi (4.2) et d'une bobine
de pression (4.7).
4. Dispositif selon la revendication 2 ou 3. caractérisé en ce que par déplacement des chariots mobiles (4.5, 4.6), la bobine de pression (4.6.4) est
réglable en fonction du format sur le bord arrière de la feuille.