| (19) |
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(11) |
EP 1 902 251 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.10.2011 Patentblatt 2011/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.06.2006 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/005915 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/136377 (28.12.2006 Gazette 2006/52) |
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| (54) |
BAUGRUPPE FÜR EXPLOSIONSGESCHÜTZTE LEUCHTE
ASSEMBLY FOR AN EXPLOSION-PROOF LUMINAIRE
UNITE STRUCTURALE CONÇUE POUR UN APPAREIL D'ECLAIRAGE ANTIDEFLAGRANT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
20.06.2005 DE 202005009624 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.03.2008 Patentblatt 2008/13 |
| (73) |
Patentinhaber: Cooper Crouse-Hinds GmbH |
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59494 Soest (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HARNISCHMACHER, Friedheim
58706 Menden (DE)
- SCHWARZ, Gerhard
69436 Schönbrunn (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser |
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Leopoldstrasse 4 80802 München 80802 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 987 488 US-A- 5 534 664
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US-A- 5 381 321
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Baugruppe für zumindest eine insbesondere explosionsgeschützte
Leuchte aus wenigstens einer Lampe, einer Spannungsversorgungseinrichtung und einer
Verbindungseinrichtung, welche miteinander und über die Verbindungseinrichtung mit
einer externen Spannungsversorgung elektrisch verbindbar sind.
[0002] Aus der Praxis ist eine solche Baugruppe bekannt, die in einem Gehäuse Lampe, Spannungsversorgungseinrichtung
und Verbindungseinrichtung aufweist, wobei die Verbindungseinrichtung eine aus dem
Gehäuse nach aussen geführte Durchgangsverdrahtung umfasst. Die entsprechenden Teile
sind innerhalb des Gehäuses in verschiedenster Weise elektrisch miteinander verbunden,
wobei diese elektrischen Verbindungen nicht explosionsgeschützt sind, da bei der aus
der Praxis vorbekannten Baugruppe der Explosionsschutz über ein bestimmtes Dichtungssystem
und einen Verschlussmechanismus zwischen einem Grundgehäuse und einer Schutzwanne
als Gehäuseteil gebildet ist.
[0003] Soll bei einer solchen Baugruppe zur Wartung oder Reparatur ein Teil, wie Lampe,
Spannungsversorgungseinrichtung oder Verbindungseinrichtung repariert oder ersetzt
werden, sind dazu spezielle Vorkenntnisse erforderlich, so dass nur geschultes Fachpersonal
mit spezieller Zulassung für elektrische Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen
die Wartung oder Reparaturen durchführen darf.
[0004] Da gegebenenfalls nur eine geringe Anzahl eines solchen Fachpersonals zur Verfügung
steht, kann die Wartung bzw. Reparatur gegebenenfalls nur verzögert oder in grösseren
Zeitabständen durchgeführt werden. Ausserdem besteht trotz des geschulten Fachpersonals
ein erhöhtes Risiko bei einer solchen Wartung oder Reparatur.
[0005] US-A-5,534,664 offenbart eine explosionsgeschützte Umhüllung für Beleuchtungssysteme in explosionsgefährdeten
Bereichen. Die Umhüllung dient sowohl zur Umhüllung elektronischer Bauteile, als auch
zur Bildung einer Verbindung zum Leuchtmittel und zu einer Hüllröhre.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Baugruppe der eingangs genannten Art
dahingehend zu verbessern, dass auch ohne spezielle Kenntnisse in einfacher und sicherer
Weise eine Wartung einer entsprechenden Leuchte im explosionsgefährdeten Bereich durchgeführt
werden kann, wobei gleichzeitig die Leuchte eine große Flexibilität hinsichtlich der
Bestandteile der Baugruppe aufweist.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Erfindungsgemäß sind die verschiedenen Teile der Baugruppe als Einzelmodule ausgebildet,
wie Lampenmodul, Spannungsversorgungsmodul und Verbindungsmodul, wobei diese Einzelmodule
mittels explosionsgeschützter Verbindungselemente miteinander verbindbar sind. Dies
gilt ebenfalls für die entsprechende Verbindung zwischen Verbindungsmodul und der
externen Spannungsversorgung.
[0009] Durch die Verwendung solcher Einzelmodule sind keine speziellen Erfordernisse an
ein Gehäuse aus Grundgehäuse und Schutzwanne hinsichtlich Explosionsschutz gestellt,
so dass beispielsweise die Schutzwanne ohne Spannungsabschaltung der Lampe demontiert
und anschließend ein Einzelmodul zur Wartung oder Reparatur entnommen werden kann.
Auch dies kann ohne Spannungsabschaltung erfolgen. Da die Erfordernisse bei der Montage
oder Demontage, zur Wartung bzw. Reparatur einer solchen Leuchte gegenüber der vorbekannten
Leuchte erheblich vereinfacht und sicherer durchführbar sind, ist speziell geschultes
Fachpersonal nicht erforderlich. Statt dessen können die Module vor Ort und ohne spezielle
Maßnahmen gewartet oder ausgetauscht werden.
[0010] Insbesondere bei Leuchtstofflampen kann es in diesem Zusammenhang als vorteilhaft
angesehen werden, wenn das Spannungsversorgungsmodul ein elektronisches Vorschaltgerät
aufweist.
[0011] Je nach Erfordernis besteht außerdem die Möglichkeit, dass die Einzelmodule vor der
Lampenmontage miteinander verbunden sind, wozu die entsprechenden explosionsgeschützten
Verbindungselemente benutzt werden. Auf diese Weise kann die bereits zu einer Leuchte
zusammengesetzte Baugruppe insgesamt gehandhabt werden und bei der Montage an der
entsprechenden Stelle befestigt und mit der externen Spannungsversorgung verbunden
werden.
[0012] Bei anderen Montagen kann es günstig sein, wenn die Einzelmodule während der Lampenmontage
miteinander verbunden werden.
[0013] Die Verbindungselemente können in unterschiedlicher Weise ausgebildet sein, solange
sie entsprechend explosionsgeschützt sind. Ein Beispiel für solche Verbindungselemente
der Einzelmodule sind Steckverbinder. Solche Steckverbinder können direkt an den entsprechenden
Einzelmodulen angeordnet sein, so dass im Wesentlichen die Einzelmodule aneinandergesteckt
werden und dadurch beispielsweise nach ihrer Verbindung relativ stabil für weitere
Handhabungen sind.
[0014] Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, zwischen bestimmten Einzelmodulen auch bestimmte
Verbindungselemente vorzusehen. Dadurch kann beispielsweise verhindert werden, dass
Einzelmodule miteinander verbunden werden, die nicht für bestimmte Bereiche beim Explosionsschutz
geeignet sind, nur für bestimmte Spannungen geeignet sind oder dergleichen. Dazu können
die entsprechenden Verbindungselemente beispielsweise kodiert sein, so dass nur solche
mit passender Kodierung miteinander verbindbar sind.
[0015] Wenn solche Erfordernisse nicht notwendig sind, besteht die Möglichkeit, dass alle
Verbindungselemente der Einzelmodule gleichartig aufgebaut sind. Dadurch kann beispielsweise
ein Lampenmodul der einen Leuchte in einfacher Weise auch in eine andere Leuchte eingesetzt
werden. Dies gilt analog für die anderen Einzelmodule.
[0016] Um die Montage der Leuchte zu vereinfachen, kann zumindest ein Einzelmodul Befestigungsmittel
zur Leuchtenmontage an Mast, Decke, Wand oder dergleichen aufweisen. Je nach Größe
der Lampe besteht ebenfalls die Möglichkeit, das entsprechende Befestigungsmittel
an bei oder mehr Einzelmodulen vorgesehen sind.
[0017] Das Lampenmodul umfasst in der Regel nicht nur das eigentliche Leuchtmittel, sondern
kann beispielsweise auch eine Reflektoreinrichtung aufweisen. Dabei wird das Leuchtmittel
mit zugeordneter Reflektoreinrichtung direkt mit den anderen Einzelmodulen verbunden,
wodurch die Montage vereinfacht ist.
[0018] Bei einem Ausführungsbeispiel können die Einzelmodule mit jeweils einem anderen Einzelmodul
verbindbar sein, so dass beispielsweise ein Lampenmodul mit einem Spannungsversorgungsmodul
und einem Verbindungsmodul zusammengesetzt wird, um die entsprechende Leuchte zu bilden.
[0019] Es ist außerdem denkbar, dass zwei oder mehr Lampenmodule mit einem Spannungsversorgungsmodul
und beispielsweise auch zwei oder mehr Spannungsversorgungsmodule mit einem Verbindungsmodul
verbindbar sind. Dadurch erhält man eine größere Variation bei dem Leuchtenaufbau.
[0020] Bei bestimmten Leuchten kann es erforderlich sein, dass diese beispielsweise zusätzlich
einen wiederaufladbaren Batteriesatz aufweisen, um im Falle einer Spannungsunterbrechung
eine gewisse Notbeleuchtung durch die Leuchte aufrechtzuerhalten. Erfindungsgemäß
kann es dabei als günstig angesehen werden, wenn die Baugruppe weiterhin ein mit wenigstens
einem der anderen Einzelmodule verbindbares Notversorgungsmodul aufweist. Dieses Notversorgungsmodul
enthält die wiederaufladbaren Batterien.
[0021] Es besteht die Möglichkeit, dass die Einzelmodule direkt miteinander verbindbar sind,
indem beispielsweise die Teile eines entsprechenden Steckverbinders so ausgebildet
sind, dass sie in den entsprechenden Gehäusen der Module integriert sind. Auf diese
Weise werden die Module im Wesentlichen direkt miteinander verbunden. Es besteht ebenfalls
die Möglichkeit, dass Steckerteil und/oder Buchsenteil eines solchen Steckverbinders
mit dem zugeordneten Einzelmodul über ein flexibles Kabel verbunden sind. Dadurch
können die Einzelmodule in größerem Abstand zueinander angeordnet werden und es ergibt
sich mehr Flexibilität bezüglich der relativen Anordnung solcher Einzelmdule.
[0022] Um ein Einzelmodul im Prinzip in Reihe zwischen zwei andere Einzelmodule zu verschalten,
können einem solchen Einzelmodul zumindest ein Steckerteil und ein Buchsenteil verschiedener
Steckverbinder zugeordnet sein.
[0023] Um mehr Optionen beim Lampenmodul zu erhalten, kann dieses aus verschiedenen Untermodulen
zusammensetzbar sein. Beispiele für solche Untermodule sind ein Reflektormodul, ein
Schutzwannenmodul und dergleichen. Diese entsprechenden Untermodule können zusammen
mit einer oder mehreren Lampen zu dem entsprechenden Lampenmodul zusammengesetzt werden.
Um auch in diesem Zusammenhang auf spezielle Anforderungen zur Verbindung der Untermodule
zu verzichten, können diese durch entsprechende explosionsgeschützte Steckverbinder
miteinander verbindbar sein. Dies gilt insbesondere für den Steckverbinder zur Verbindung
einer Lampe mit Reflektor- und/oder Schutzwannenmodul.
[0024] Um ein entsprechendes Kabel aus einem Einzelmodul oder Untermodul für einen Steckverbinder
herausführen zu können, kann ein Teil des Steckverbinders mittels einer explosionsgeschützten
Verschraubung am Einzel- oder Untermodul befestigt sein.
[0025] Im Folgenden werden vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der in
der Zeichnung beigefügten Figuren näher erläutert.
[0026] Es zeigen:
- Figur 1
- eine Prinzipdarstellung in Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Baugruppe aus Lampenmodul,
Spannungsversorgungsmodul und Verbindungsmodul;
- Figur 2a) bis 2d)
- perspektivische Draufsichten auf verschiedene Ausführungsbeispiele insbesondere für
Lampenmodule sowie damit verbundenes Spannungsversorgungs- und Verbindungsmodul;
- Figur 3
- eine perspektivische Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Baugruppe,
und
- Figur 4a) bis 4c)
- drei Ausführungsvarianten eines Lampenmoduls mit Untermodulen.
[0027] In Figur 1 ist eine Prinzipdarstellung einer Baugruppe 1 für eine Leuchte 2 aus einer
Anzahl von Einzelmodulen dargestellt. Diese Einzelmodule sind ein Lampenmodul 7 mit
der eigentliche Lampe 3, ein Spannungsversorgungsmodul 8 als Spannungsversorgungseinrichtung
4 und ein Verbindungsmodul 9 als Verbindungseinrichtung 5 zu einer beispielsweise
externen Spannungsversorgung 6. Die Einzelmodule sind alle separat handhabbar und
zur Wartung oder Reparatur austauschbar. Zur Verbindung der Einzelmodule sind zwischen
diesen entsprechende Verbindungseinrichtungen, wie beispielsweise Steckverbinder 13
angeordnet. Da die entsprechende Leuchte 2 in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt
wird, sind diese Steckverbinder 13 als Verbindungseinrichtungen explosionsgeschützt
mit entsprechender Zündschutzart, wie druckfeste Kapselung, erhöhte Sicherheit oder
dergleichen ausgebildet.
[0028] Die Einzelmodule sind ebenfalls so ausgebildet, dass sie in explosionsgefährdeten
Bereichen einsetzbar sind.
[0029] Durch die Verwendung solcher Einzelmodule und der entsprechenden Verbindungseinrichtungen
zwischen diesen besteht die Möglichkeit, dass auch im Prinzip "Laien" ein solches
Einzelmodul ohne Spannungsabschaltung entfernen oder durch ein anderes ersetzen können.
Es besteht nicht die Notwendigkeit, dass dies durch speziell qualifiziertes Fachpersonal
durchgeführt wird. Das heißt, ein Austausch eines entsprechenden Moduls kann während
des Betriebs und ohne besondere Vorkenntnisse erfolgen.
[0030] Das in Figur 1 dargestellte Lampenmodul 7 enthält bereits eine Reflektoreinrichtung
21 und an diesem Einzelmodul wie auch am Spannungsversorgungsmodul 8 sind Befestigungsmittel
15 zur Montage der Leuchte und damit der gesamten Baugruppe 1 an beispielsweise einem
Mast, einer Decke, einer Wand oder dergleichen vorgesehen.
[0031] Die Befestigungsmittel 15 können an jedem Einzelmodul oder auch nur an einem Einzelmodul
vorgesehen sein, wobei die Anordnung der Befestigungsmittel vom Gewicht der gesamten
Baugruppe 1 und von Ort und Art der Befestigung abhängen.
[0032] Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass als weiteres Einzelmodul oder gegebenenfalls
auch als Teil eines anderen Einzelmoduls ein Notversorgungsmodul 16 mit insbesondere
wiederaufladbaren Batterien oder Akkumulatoren verwendet wird. Dieses dient bei Ausfall
der externen Spannungsversorgung zur Notbeleuchtung mittels der Leuchte 2.
[0033] In den Figuren 2a) bis 2d) sind verschiedene Ausführungsbeispiele insbesondere für
Lampenmodule 7 dargestellt.
[0034] In Figur 2a) ist das Lampenmodul 7 mit einer Leuchtstofflampe als Leuchtmittel ausgebildet.
Diese ist zur Verbindung mit einem weiteren Einzelmodul, wie Spannungsversorgungsmodul
8 oder Verbindungsmodul 9 mit einem Steckerteil 10 als Verbindungselement ausgebildet.
Dieses Steckerteil 10 ist über ein flexibles Kabel 17 mit dem Lampenmodul 7 verbunden.
[0035] Analoge Leuchtmittel sind in Figuren 2b) bis 2d) dargestellt. Insbesondere in den
Figuren 2c) und 2d) sind mehrere Lampenmodule 7 mit einem entsprechenden Spannungsversorgungsmodul
8 über ein zugeordnetes Steckerteil 10 verbunden. Das Spannungsversorgungsmodul 8
weist einen entsprechenden Buchsenteil 11 als Verbindungselement eines Steckverbinders
13 auf.
[0036] In Figur 2d) sind vier Lampenmodule 7 mit einem Spannungsversorgungsmodul 8 verbunden.
[0037] In Figur 2c) ist außerdem noch eine Reflektoreinrichtung 21 angeordnet, an der gegebenenfalls
die Lampenmodule 7 und auch das Spannungsversorgungsmodul 8 befestigt werden können.
[0038] Über das Verbindungsmodul 9 erfolgt über einen entsprechenden Steckverbinder 13 die
Verbindung mit einem Lampenmodul 7 bzw. einem Spannungsversorgungsmodul 8 und vom
Verbindungsmodul 9 dann die Verbindung zur externen Spannungsquelle 6, siehe auch
Figur 1.
[0039] Zum Herausführen des entsprechenden Kabels 17 aus einem der Einzelmodule 7, 8 oder
9 ist eine explosionsgeschützte Verschraubung 20 vorgesehen, siehe auch die weiteren
Figuren.
[0040] Zur Vereinfachung sind entsprechende weitere Kabel 17 zur Verbindung von beispielsweise
Spannungsversorgungsmodul 8 nach Figur 2c) oder 2d) mit dem Verbindungsmodul 9 nicht
dargestellt. Dies gilt analog für das Verbindungsmodul 9 und dessen Verbindung mit
der externen Spannungsquelle 6.
[0041] In Figur 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel ähnlich zu Figur 2b) dargestellt.
Insbesondere sind hier entsprechende Kabel 17 des Verbindungsmoduls 9 dargestellt,
die sowohl zur Verbindung mit weiteren Verbindungsmodulen 9 oder auch direkt einer
externen Spannungsversorgung 6 dienen können.
[0042] In Figuren 4a) bis 4c) sind verschiedene Ausführungsbeispiele für ein Lampenmodul
7 dargestellt, das aus Untermodulen zusammensetzbar ist. Ein Untermodul ist beispielsweise
ein Reflektormodul 18, an dem ein entsprechendes Leuchtmiftel lösbar angesteckt ist.
Die entsprechende Steckverbindung zwischen Leuchtmittel und Reflektormodul 18 kann
ebenfalls explosionsgeschützt ausgeführt sein.
[0043] Das Reflektormodul 18 kann auch Teile der Lampenelektronik enthalten, wobei über
eine entsprechende explosionsgeschützte Verschraubung 20 ein Kabel 17 nach außen geführt
ist zur Verbindung mit Spannungsversorgungsmodul 8 oder Verbindungsmodul 9.
[0044] In Figur 4b) ist das Reflektormodul 18 gekrümmt und über eine explosionsgeschützte
Verschraubung 20 sind entsprechende Steckkontakte vom Lampenmodul 7 nach außen geführt.
Diese dienen zur Befestigung des Lampenmoduls am Reflektormodul 18.
[0045] In Figur 4 sind zwei Lampenmodule 7 parallel zueinander angeordnet und am Reflektormodul
18 in entsprechender Weise befestigt. Zusätzlich kann noch ein Schutzwannenmodul 19
vorgesehen sein, das die entsprechenden Lampenmodule 7 bzw. Leuchtmittel schützt.
Eine entsprechende Führung eines Kabels nach außen erfolgt wiederum über eine explosionsgeschützte
Verschraubung 20, wobei in Figuren 4 solche Kabel zur Vereinfachung nicht dargestellt
sind.
1. Baugruppe (1) für zumindest eine explosionsgeschützte Leuchte (2) aus wenigstens einer
Lampe (3), einer Spannungsversorgungseinrichtung (4) und einer Verbindungseinrichtung
(5), welche miteinander und über die Verbindungseinrichtung (5) mit einer externen
Spannungsversorgung (6) elektrisch verbindbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass Lampe (3), Spannungsversorgungseinrichtung (4) und Verbindungseinrichtung (5) als
Einzelmodule (7, 8, 9) ausgebildet sind, welche mittels explosionsgeschützter Verbindungselemente
(10, 11, 13) miteinander verbunden sind, wobei das Spannungsversorgungsmodul (4, 8)
ein elektronisches Vorschaltgerät (12) aufweist.
2. Baugruppe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Einzelmodule (7, 8, 9) vor Leuchtenmontage miteinander verbunden sind.
3. Baugruppe nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Einzelmodule (7, 8, 9) während der Leuchtenmontage miteinander verbindbar sind.
4. Baugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Verbindungselement (10, 11) der Einzelmodule (7, 8, 9) als Steckverbinder (13)
ausgebildet ist.
5. Baugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindungselemente (10, 11) der Einzelmodule (7, 8, 9) gleichartig aufgebaut
sind.
6. Baugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Lampenmodul (7) eine Reflektoreinrichtung (14) aufweist.
7. Baugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest ein Einzelmodul (7, 8, 9) Befestigungsmittel (15) zur Leuchtenmontage an
Mast, Decke, Wand oder dergleichen aufweist.
8. Baugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwei oder mehr Leuchtenmodule (7) mit einem Spannungsversorgungsmodul (8) verbindbar
sind.
9. Baugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwei oder mehr Spannungsversorgungsmodule (8) mit einem Verbindungsmodul (9) verbindbar
sind.
10. Baugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Baugruppe (1) weiterhin ein mit wenigstens einem der anderen Einzelmodule (7,
8, 9) verbindbares Notversorgungsmodul (16) aufweist.
11. Baugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der explosionsgeschützte Steckverbinder (13) ein Steckerteil (10) und ein Buchsenteil
(11) aufweist, wobei Steckerteil (10) und/oder Buchsenteil (11) mit dem zugeordneten
Einzelmodul (7, 8, 9) über ein flexibles Kabel (17) verbunden sind.
12. Baugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Einzelmodul (7, 8, 9, 16) zumindest ein Steckerteil (10) und ein Buchsenteil
(11) aufweist, die verschiedenen Steckverbindern (13) zugeordnet sind.
13. Baugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Lampenmodul (7) ein Reflektormodul (18) und/oder ein Schutzwannenmodul (19) aufweist,
wobei jede Lampe (2) mittels insbesondere explosionsgeschützter Steckverbinder mit
einem dieser Module (18, 19) verbindbar ist.
14. Baugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Teil (10, 11) des Steckverbinders (13) mittels einer explosionsgeschützten Verschraubung
(20) am Einzelmodul (7, 8, 9, 16) befestigt ist.
1. Assembly (1) for at least an explosion-proof luminaire (2) formed of at least a lamp
(3), a power supply device (4) and a connection device (5) which can be electrically
connected to one another and, via the connection device (5), to an external power
supply (6), characterised in that the lamp (3), power supply device (4) and connection device (5) are formed as individual
modules (7, 8, 9) which are interconnected by means of explosion-proof connection
elements (10, 11, 13), the power supply module (4, 8) comprising an electronic ballast
(12).
2. Assembly according to claim 1, characterised in that the individual modules (7, 8, 9) are interconnected before assembly of the luminaire.
3. Assembly according to either claim 1 or claim 2, characterised in that the individual modules (7, 8, 9) can be interconnected during assembly of the luminaire.
4. Assembly according to any one of the preceding claims, characterised in that the connection element (10, 11) of the individual modules (7, 8, 9) is formed as
a plug connector (13).
5. Assembly according to any one of the preceding claims, characterised in that the connection elements (10, 11) of the individual modules (7, 8, 9) are constructed
in an identical manner.
6. Assembly according to any one of the preceding claims, characterised in that the lamp module (7) comprises a reflector device (14).
7. Assembly according to any one of the preceding claims, characterised in that at least one individual module (7, 8, 9) comprises fastening means (15) for assembly
of the luminaire on a mast, ceiling, wall or the like.
8. Assembly according to any one of the preceding claims, characterised in that two or more luminaire modules (7) can be connected to a power supply module (8).
9. Assembly according to any one of the preceding claims, characterised in that two or more power supply modules (8) can be connected to a connection module (9).
10. Assembly according to any one of the preceding claims, characterised in that the assembly (1) further comprises an emergency supply module (16) which can be connected
to at least one of the other individual modules (7, 8, 9).
11. Assembly according to any one of the preceding claims, characterised in that the explosion-proof plug connector (13) comprises a plug part (10) and a socket part
(11), the plug part (10) and/or socket part (11) being connected to the associated
individual module (7, 8, 9) via a flexible cable (17).
12. Assembly according to any one of the preceding claims, characterised in that an individual module (7, 8, 9, 16) comprises at least a plug part (10) and a socket
part (11) which are associated with different plug connectors (13).
13. Assembly according to any one of the preceding claims, characterised in that the lamp module (7) comprises a reflector module (18) and/or a protecting trough
module (19), each lamp (2) being connectable to one of these modules (18, 19), in
particular by means of explosion-proof plug connectors.
14. Assembly according to any one of the preceding claims, characterised in that a part (10, 11) of the plug connector (13) is fastened on the individual module (7,
8, 9, 16) by means of an explosion-proof screw connection (20).
1. Bloc (1) pour au moins un appareil d'éclairage antidéflagrant (2) constitué d'au moins
une lampe (3), d'un dispositif d'alimentation en tension (4) et d'un dispositif de
connexion (5), qui peuvent être connectés électriquement l'un à l'autre et par le
biais du dispositif de connexion (5) à une alimentation en tension externe (6),
caractérisé en ce que
la lampe (3), le dispositif d'alimentation en tension (4) et le dispositif de connexion
(5) se présentent sous la forme de modules individuels (7, 8, 9), qui sont connectés
l'un à l'autre au moyen d'éléments de connexion antidéflagrants (10, 11,13), dans
lequel le module d'alimentation en tension (4, 8) présente un ballast électronique
(12) montée en amont.
2. Bloc selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les modules individuels (7, 8, 9) sont connectés l'un à l'autre avant le montage de
l'appareil d'éclairage.
3. Bloc selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
les modules individuels (7, 8, 9) sont connectés l'un à l'autre pendant le montage
de l'appareil d'éclairage.
4. Bloc selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'élément de connexion (10,11) des modules individuels (7, 8, 9) se présente sous
la forme d'un connecteur enfichable (13).
5. Bloc selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les éléments de connexion (10,11) des modules individuels (7, 8, 9) sont construits
de manière identique.
6. Bloc selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le module de lampe (7) présente un dispositif réflecteur (14).
7. Bloc selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
au moins un module individuel (7, 8, 9) présente des moyens de fixation (15) pour
le montage de l'appareil d'éclairage sur un mât, un plafond, un mur ou similaire.
8. Bloc selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
deux modules de lampe (7) ou plus peuvent être connectés à un module d'alimentation
en tension (8).
9. Bloc selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
deux modules d'alimentation en tension (8) ou plus peuvent être connectés à un module
de connexion (9).
10. Bloc selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le bloc (1) présente en outre un module d'alimentation d'urgence (16) qui peut être
connecté à au moins l'un des autres modules individuels (7, 8, 9).
11. Bloc selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le connecteur enfichable antidéflagrant (13) présente une partie enfichable (10) et
une partie d'enfichage (11), dans lequel la partie enfichable (10) et/ou la partie
d'enfichage (11) est ou sont connectées au module individuel correspondant (7, 8,
9) via un câble flexible (17).
12. Bloc selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
un module individuel (7, 8, 9, 16) présente au moins une partie enfichable (10) et
une partie d'enfichage (11), qui sont affectées à divers connecteurs enfichables (13).
13. Bloc selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le module de lampe (7) présente un module réflecteur (18) et/ou un module à vasque
de protection (19), dans lequel chaque lampe (2) peut être connectée au moyen de connecteurs
enfichables, en particulier antidéflagrants, à un de ces modules (18, 19).
14. Bloc selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
une partie (10, 11) du connecteur enfichable (13) est fixe au moyen d'un vissage antidéflagrant
(20) sur le module individuel (7, 8, 9, 16).


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