[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Umwandlung mechanischer Bewegungen
in elektrische Signale, die zur Prozesssteuerung dienen, nach dem Oberbegriff des
Patentanspruches 1.
[0002] Aus der
CH 688 065 A5 ist eine solche Vorrichtung zu entnehmen, in dessen Gehäuse vier Polschuhe angeordnet
sind, die mit dem Steuerknüppel fest verbunden werden und daher jede Kippbewegung
des Steuerknüppels nachvollziehen. Zwei gegenüberliegende Polschuhe sind als Permanentmagnete
ausgebildet und mit einem magnetisch leitenden L-förmig ausgebildeten Profil fest
verbunden, so dass die Bewegungen der einzelnen Polschuhe an die beiden Profile weitergegeben
wird. Im Bereich der im Gehäuse integrierten Leiterplatte ist ein sogenannter Hall-Sensor,
also ein Sensor, der die Änderungen des Magnetfeldes messen kann, vorgesehen.
[0003] Das magnetisch leitende Blech endet im Bereich des jeweiligen Hall-Sensors, so dass
durch diesen die Bewegungen der Polschuhe, also die Änderungen des Magnetfeldes beim
Betätigen des Steuerknüppels, ermittelbar ist. Die derart ausgewerteten magnetischen
Signale werden anschließend in elektrische Signale, beispielsweise durch einen Mikroprozessor,
umgerechnet und an eine elektrische Einheit für deren Prozessführung weitergegeben.
Somit können die Bewegungen des Steuerknüppels zunächst in Änderungen eines Magnetfeldes
und anschließend in elektrische Signal zur Prozessführung umgewandelt werden. Durch
eine solche Joystick-Vorrichtung können demnach Steuersignale auf einen Bildschirm
oder dgl. übertragen werden.
[0004] Als nachteilig bei diesem Stand der Technik hat sich herausgestellt, dass der Steuerknüppel
ausschließlich in einer Ebene bewegt werden kann. Eine solche Bewegung entspricht
einer Kippbewegung des Steuerknüppels. Wenn jedoch zusätzliche Informationen durch
den Steuerknüppel an die elektrisch betriebene Baugruppe weitergegeben werden sollen,
beispielsweise durch einen Drehknopf, sind zusätzliche Leitungen vorzusehen, durch
die diese elektrischen Signale an die Leiterplatte und deren Bauteile übertragen werden.
Diese Leitungen müssen demnach im Kippwinkelbereich des Steuerknüppels, also im Bereich
der Lagerung des Steuerknüppels, verlaufen und unterliegen in diesem Übergangsbereich
einer erheblichen Biegebelastung, so dass diese Leitungen oftmals kaputt gehen.
[0005] Darüber hinaus ist der Bauaufwand für eine solche Steuerknüppelvorrichtung äußerst
aufwändig, denn die die magnetischen Änderungen übertragenden Profile sind äußerst
exakt zu fertigen und einzubauen.
[0006] Aus der
US 3,739,316 ist eine Vorrichtung zu entnehmen, durch die die Bewegungen eines Steuerknüppels
erfassbar und in elektrische Signale umwandelbar sind. Der Steuerknüppel ist dabei
in einem Gehäuse kippbar gelagert. Das dem Gehäuse zugewandet freie Ende des Steuerknüppels
ist dabei trieblich mit einer Vielzahl von mechanischen Bauteilen, wie beispiesweise
Zahnrädern, Rückstellfedern und Aufnahmeschuhen, verbunden. Die Bewegungen des Steuerknüppels
werden daher in Rotationsbewegungen der Zahnräder und in Längenausdehnung der Rückstellfeder
umgewandelt. Diese mechanischen Bauteile sind mit Stellgliedern verbunden, durch die
die Rotationsbewegung der Zahnräder und die Längenänderungen der Rückstellfedern messbar
sind. Die derartig erzeugten mechanischen Messsignale können in elektrische Signale
umgewandelt werden, die die Bewegungsänderungen des Steuerknüppels abbilden und in
entsprechenden elektrischen Geräten zu deren Steuerung verwendet werden können.
[0007] Als nachteilig bei diesem Stand der Technik hat sich herausgestellt, dass eine Vielzahl
von mechanischen Bauteilen zu verwenden ist, deren Herstellung äußerst kostenintensiv
ist, denn jedes verwendete mechanische Bauteil, insbesondere die Zahnräder und die
Rückstellfeder, sind mit äußerster Präzision zu fertigen. Darüber hinaus ist der Zusammenbau
einer solchen Vorrichtung äußerst kostenintensiv, denn jedes einzelne Bauteil ist
an die entsprechende Position zu bringen und dort zu fixieren. Dies erfordert einen
erheblichen Zeitaufwand; des Weiteren ist diese technische Fertigung mit einer erheblichen
optischen Problematik verbunden, denn die äußerst klein bemessenen mechanischen Bauteile
können nicht mit dem bloßen Auge positioniert werden, sondern vielmehr sind optische
Hilfsmittel, beispielsweise Lupen und dergleichen, erforderlich, um die exakte Positionierung
und Montage dieser Kleinteile vornehmen zu können.
[0008] Des Weiteren hat sich bei der Verwendung solcher mechanischen Umwandlungsvorrichtungen
als nachteilig herausgestellt, dass die Bewegungsänderungen des Steuerknüppels nicht
exakt durch die mechanischen Bauteile umgewandelt werden, so dass Messungenauigkeiten
entstehen, die dazu beitragen, dass die Bewegungen des Steuerknüppels nicht optimal
in dem elektrischen Gerät abgebildet werden. Dies führt oftmals zu Bedienungsfehlern
und anderen unerwünschten Störungen bei der Bedienung der elektrischen Geräte.
[0009] Aus den Druckschriften
US 4,459,578 sowie der
EP 0872957 A1 sind Umwandlungsvorrichtungen beschrieben, bei denen die Bewegungen der mit dem Steuerknüppel
gekoppelten Arme über Hall-Sensoren und Magnete gemessen werden.
[0010] Dabei ist aus der
US 4,459,578 zu entnehmen, dass die mit dem Steuerknüppel verbundenen Arme in Langlöchern geführt
gehalten sind und somit durch die Bewegung des Steuerknüppels Linearbewegungen im
Bereich der Hall-Sensoren stattfinden.
[0011] Als nachteilig hat sich dabei herausgestellt, dass die Bewegungen des Steuerknüppels
lediglich eindimensional in Bewegungen, nämlich in Linearbewegungen, umgesetzt werden.
Folglich können beispielsweise Rotationen des Steuerknüppels nicht in elektrische
Schaltsignale umgewandelt werden.
[0012] In der
EP 0872957 A1 ist gezeigt, dass die Arme, die mit dem Steuerknüppel krafischlüssig verbunden sind,
Relativbewegungen im Bereich der Hall-Sensoren ausführen können, wenn der Steuerknüppel
gekippt wird. Auch durch diese Umwandlungsvorrichtung sind Rotationsbewegungen bzw.
Überlagerungen von Kipp- und Rotationsbewegungen nicht übertragbar auf die Arme an
denen die Magnete im Bereich der Hall-Sensoren angeordnet sind, können solche Rotations-
oder Überlagerungsbewegungen nicht messen.
[0013] Aus der
US 3,942,148 ist eine Vorrichtung zur Umwandlung von Kippbewegungen eines Joysticks in elektrische
Signale zu entnehmen. Der Joystick ist dabei im Inneren des Gehäuses gelagert und
weist an diesen senkrecht zueinander abstehende Zapfen auf, die in den Jahrführungen
gehalten sind und somit die Kippbewegungen des Joysticks übertragen. An den freien
Enden der jeweiligen Zapfen sind Sensoren in Form von Sensoren angeordnet.
[0014] Als Nachteilig bei diesem Stand der Technik hat sich herausgestellt, dass ausschließlich
Kippbewegungen des Steuerknüppels aufgrund der konstruktiven Verbindung zwischen diesem
und den Sensoren übertragbar sind. Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung
der eingangs genannten Gattung zur Verfügung zu stellen, mittels der sowohl die Kippbewegungen
des Steuerknüppels als auch zusätzliche weitere Bewegungen, beispielsweise Drehungen
des Steuerknüppels, und zwar auch in dessen gekippten Stelfungen, übertragen zu können.
Dabei soll der Bauaufwand gering und die Funktion der Vorrichtung soll zuverlässig
und dauerhaft gewährleistet sein.
[0015] Diese Aufgaben werden durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentanspruches
1 gelöst.
[0016] Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0017] Dadurch, dass die Signalgeber mit Mitnehmer verbunden sind, die im Gehäuse drehbar
gelagert werden, wird die Position jedes Signalgebers im Gehäuse exakt festgelegt
und unterliegt auch während einer längeren Betriebsdauer keinerlei Veränderungen durch
Krafteinflüsse oder sonstigen Erschütterungen. Des Weiteren ist die Zuordnung der
Signalgeber im Bereich der auf einer Leiterplatte angebrachten Empfangs-Sensoren exakt
vornehmbar, so dass die Einstellung der Feldänderungen oder des Sensorsignals auch
bei einer längeren Betriebsdauer nicht ungewollten Schwankungen unterliegt. Da nämlich
der Abstand zwischen den Signalgebern, die ortsfest an den Mitnehmern abgestützt sind
und den auf der Leiterplatte angebrachten Empfangs-Sensoren konstant beibehalten wird,
bleibt der Abstand zwischen diesen Bauteilen nach der Montage unverändert, so dass
durch die einmalige Einstellung und Kalibrierung der Vorrichtung ein zuverlässiger
und exakter Betrieb möglich ist.
[0018] In der Zeichnung ist ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel dargestellt, das nachfolgend
näher erläutert wird. Im Einzelnen zeigt:
- Figur 1
- eine Vorrichtung, mit einem in einem Gehäuse eingesetzten kippbaren und drehbaren
Steuerknüppel, dessen Bewegungen auf vier Zwischenglieder übertragen werden, die an
in dem Gehäuse eingesetzten Mitnehmern angeformt sind, in Explosionsdarstellung,
- Figur 2
- die Vorrichtung gemäß Figur 1 im zusammengebauten Zustand, entlang der Schnittlinie
II-II,
- Figur 3
- die Vorrichtung gemäß Figur 1 um 45° gedreht gegenüber der Figur 2, im Schnitt,
- Figur 4
- die Vorrichtung gemäß Figur 1 in Unteransicht,
- Figur 5
- eine Ausführungsvariante der Vorrichtung nach Figur 1, mit einem in einem Gehäuse
kipp- und drehbar eingesetzten Steuerknüppel, dessen Bewegungen über vier Zwischenglieder
an vier in das Gehäuse eingesetzten als Drehpotentiometer ausgebildeten Mitnehmern
übertragbar ist, im Schnitt,
- Figur 6
- die Vorrichtung gemäß Figur 5 mit im Gehäuse zusätzlich vorgesehenen elektrischen
Leitungen, im Schnitt und
- Figur 7
- die Vorrichtung gemäß Figur 5, in Ansicht von unten.
[0019] Figur 1 kann eine Vorrichtung 1 zur Umwandlung von mechanischen Bewegungen eines
in einem Gehäuse 2 kippbar und drehbar gelagerten Steuerknüppels 3 entnommen werden.
Durch die Bewegungen des Steuerknüppels 3 sollen elektrische Signale erzeugt werden,
die zu einer Prozesssteuerung, beispielsweise auf einem Computerbildschirm, dienen
und die dem sichtbaren Bewegungsablauf eines Pfeils oder dgl. nachempfunden sind.
[0020] Zur Bewegungsausrichtung ist an dem Steuerknüppel 3 in dessen unteren im Gehäuse
angeordneten Bereich eine Kugel 7 angeformt, die als Lager für den Steuerknüppel 3
in dem Gehäuse 2 wirkt. Die Kugel 7 des Steuerknüppels 3 wird dabei von zwei Führungsplatten
5 und 6 umgriffen und in diesen drehbar und kippbar gehalten. Die Führungsplatten
5 und 6 sind an dem Gehäuse 2 über Schrauben 19 und Muttern 21 abgestützt.
[0021] Die Führungsplatten 5 und 6 sind nach außen durch eine Abdeckung 4 und ein Abschlussgehäuse
24 verschlossen. Um den Eintritt von Staub und sonstigen Verschmutzungen zu verhindern
kann ein nicht dargestellter Faltenbalg auf das Abschlussgehäuse 24 aufgeschoben werden.
Der Steuerknüppel 3 durchgreift die Abdeckung 4 und das Abschlussgehäuse 24, so dass
dieser von außen manuell greifbar ist. Das Abschlussgehäuse 24 übt dabei eine Rückstellkraft
auf den Steuerknüppel 3 aus, durch die dieses in die Ausgangslage überführt ist.
[0022] Des Weiteren ist an dem im Gehäuse 2 endenden unteren Abschnitt des Steuerknüppels
3 ein Teller 15 fest angebracht, von dem vier Stifte 16 abstehen. Das Gehäuse 2 weist
vier rund ausgebildete Aufnahmen 10 auf, in die jeweils ein Mitnehmer 11 eingesetzt
ist. Die Mitnehmer 11 sind in Richtung einer im Gehäuse 2 untergebrachten Leiterplatte
17 offen ausgebildet und in diesen ist jeweils ein Permanent-Magnet 8 oder 9 derart
eingesetzt, dass zwei benachbarte PermanentMagnete 8 oder 9 unterschiedlich gepolt
sind, so dass diese ein andersartig ausgebildetes Magnetfeld erzeugen.
[0023] An die Mitnehmer 11 ist jeweils ein als Zwischenglied 12 wirkender Steg 13 angeformt,
der in Richtung des Steuerknüppels 3, also in das Zentrum des Gehäuses 2, zugekehrt
ist. In den jeweiligen Steg 13 ist ein Langloch 14 eingearbeitet, in das die Stifte
16 des Tellers 15 eingreifen. Somit ist der Steuerknüppel 3 trieblich mit den vier
Mitnehmern 11 und damit mit den Permanentmagneten 8 oder 9 verbunden. Die Rotationsachse
der Permanentmagnete 8 und 9 verläuft senkrecht zu der von einer Leiterplatte 17 gebildeten
horizontalen Ebene.
[0024] Auf der Leiterplatte 17 sind vier Magnetsensoren, die als sogenannte Hall-Sensoren
18 aufgebaut sind, angebracht. Die Position der jeweiligen Hall-Sensoren 18 ist dem
jeweiligen Permanentmagnet 8 oder 9 zugeordnet, so dass die Permanentmagnete 8 oder
9 unmittelbar oberhalb und fluchtend zu den Hall-Sensoren 18 verlaufen.
[0025] Den Figuren 2 bis 4 kann entnommen werden, dass bei einer Bewegung des Steuerknüppels
3 in einer Ebene, die Mitnehmer 11 über die Zwischenglieder 12 im Gehäuse 2 in ihrer
Position verändert werden, denn die Mitnehmer 11 sind drehbar im Gehäuse 2 gelagert,
so dass durch eine Kippbewegung und/oder eine Verdrehung des Steuerknüppels 3 eine
Lageveränderung der jeweiligen Mitnehmer 11 erzeugt wird. Durch die Rotation und der
damit verbundenen Winkelveränderung der Mitnehmer 11 gegenüber den Sensoren 18 wird
jedoch auch das von den Permanentmagneten 8 oder 9 erzeugte Magnetfeld unmittelbar
im Bereich der Hall-Sensoren 18 verändert. Die Hall-Sensoren 18 messen demnach die
Magnetfeldänderungen und geben diese an eine elektrische Auswerteeinrichtung, die
der Leiterplatte 17 zugeordnet ist, beispielsweise einem Mikroprozessor oder einer
andersartig aufgebauten Recheneinheit, weiter. Durch diese Recheneinheiten können
die magnetischen Signale der Hall-Sensoren 18 derart in elektrische Signale umgewandelt
werden, dass mittels diesen eine Bewegung eines Pfeils auf einem Bildschirm erkennbar
ist, oder dass bestimmte Eingabebefehle durch den Steuerknüppel 3 übertragen und weitergeleitet
werden.
[0026] Des Weiteren ist ersichtlich, dass in dem Gehäuse 2 eine Trennplatte 34 eingesetzt
ist, durch die die Mitnehmer 11 in dem Gehäuse 2 abgestützt werden.
[0027] In Figur 4 ist gezeigt, dass die vier Stifte 16 in dem jeweiligen Langloch 14 der
Stege 13 bewegbar eingesetzt sind, so dass durch die Bewegung des Steuerknüppels 3
die jeweiligen Stifte 16 in den Langlöchern 14 verfahren werden und dadurch eine Drehbewegung
der Mitnehmer 11 und demnach der Permanentmagnete 8 oder 9 entsteht. Es ist denkbar,
lediglich zwei Permanentmagnete 8 oder 9 in jeweils zwei Mitnehmer 11 unterzubringen.
Das zusätzliche Paar von Permanentmagneten 8 oder 9 dient entweder der Betriebssicherheit,
wenn das erste Paar von Permanentmagneten 8 und 9 ausfällt oder zu zusätzlichen Messungen
von Rotationsbewegungen. Durch die Drehung und/oder Kippung des Steuerknüppels 3 werden
nämlich die von vier Mitnehmern 11 im gleichen Drehsinn bewegt; dies wird von der
Rechen- und Auswerteeinheit erkannt und in entsprechende elektrische Signale umgewandelt.
Wird der Steuerknüppel 3 zusätzlich oder ausschließlich gekippt, bewegen sich jeweils
die der Kippbewegung gegenüberliegende Mitnehmer 11 in entgegensetzter Drehrichtung
zueinander.
[0028] Den Figuren 5 bis 7 kann entnommen werden, dass an dem im Gehäuse 2 untergebrachten
freien Ende des Steuerknüppels 3 der Teller 15' fest angebracht ist, in dem nunmehr
vier Führungsnuten 33 eingearbeitet sind. An den jeweiligen Mitnehmern 11 sind Zapfen
31 angeformt, deren freien Ende dem Steuerknüppel 3 zugekehrt sind, also in das Zentrum
des Gehäuses 2 ragen. Die freien Enden der Zapfen 31 sind als Kugelkopf 32 ausgebildet
und in die jeweilige Führungsnut 33 eingesetzt. Die jeweiligen Kugelköpfe 32 können
in der Führungsnut 33 längsverschieblich bewegt werden, so dass die mechanische Übertragung
der Bewegungsrichtung des Steuerknüppels 3 auf die Mitnehmer 11 gewährleistet ist.
[0029] Die Breite der Führungsnuten 33 entspricht dem Durchmesser der darin eingesetzten
Kugelköpfe 32.
[0030] Zusätzlich sind im Inneren des Steuerknüppels 3 mehrere elektrische Leitungen 36
vorgesehen, die mit einem am freien nach außen abstehenden Ende des Steuerknüppels
3 angebrachten Drehknopf oder Taster verbunden sind. Die durch die Drehung des Drehknopfes
oder durch die Betätigung des Tasters erzeugten elektrischen Signale werden an die
Leiterplatte 17 durch die Leitungen 36 übertragen und von einer auf der Leiterplatte
17 angebrachten elektrischen Recheneinheit verwerket und in elektrische Signale umgewandelt.
Der Austritt der elektrischen Leitungen 36 aus dem Steuerknüppel 3 erfolgt unmittelbar
im Inneren des Gehäuses 2 und in geringem Abstand zu der Kippebene 35 des Steuerknüppels
3, so dass die elektrischen Leitungen 36 vorteilhafterweise keinen großen Auslenkbewegungen
ausgesetzt sind und daher wenig mechanisch belastet werden.
[0031] Ferner können über die Leitungen 36 im Steuerknüppel 3 befindlichen Leuchtdioden
angesteuert werden.
[0032] Die Rückstellung des Steuerknüppels 3 in eine Ausgangslage erfolgt durch eine am
Abschlussgehäuse 24 aufgesetzte Feder 22, die zwischen dem Abschlussgehäuse 24 und
ein am Steuerknüppel 3 angebrachter Anschlag 23 eingesetzt ist. Sobald der Steuerknüppel
3 daher in eine bestimmte Winkellage gekippt oder gedreht wird, entsteht eine Kraft,
die auf die Feder 22 einwirkt und die durch diese zusammengepresst wird. Sobald der
Steuerknüppel 3 daher wieder keiner Auslenkkraft unterworfen wird, schnappt die Feder
22 in ihre Ursprungslage zurück und richtet den Steuerknüppel 3 senkrecht zu dem Gehäuse
2 verlaufend aus. Dies entspricht der Ausgangslage des Steuerknüppels 3 in Bezug auf
das Gehäuse 2.
[0033] In dem Gehäuse 2 können auch mehrere Steuerknüppel 3 vorgesehen sein. Die Hall-Sensoren
18 oder Empfangssensoren sind dann auf der einen Leiterplatte 17 angeordnet, so dass
eine solche Ausbildung weniger Platz benötigt und einfach herzustellen ist.
[0034] Des weiteren können die Zwischenglieder (12) derart zusammenwirken, dass eine Über-oder
Untersetzung der Bewegung des Steuerknüppels erfolgt.
1. Vorrichtung (1) zur Umwandlung mechanischer Bewegungen in elektrische Signale, die
zur Prozesssteuerung dienen,
- mit einem Gehäuse (2), in dem ein Steuerknüppel (3) zur Aufnahme und Übertragung
der Bewegungen in einer Ebene kippbar angeordnet ist,
- mit mindestens zwei dem Steuerknüppel (3) zugeordneten Signalgebern (8, 9), die
mittels Zwischenglieder (12) der Vorrichtungs (1) trieblich mit dem Steuerknüppel
(3) verbunden sind, und durch die ein Feld in der Bewegungs-Ebene des Steuerknüppels
(3) erzeugbar ist,
- mit mindestens zwei mit den Signalgebern (8, 9) jeweils zusammen wirkenden Empfangssensoren
(18), die unmittelbar im Bereich der Signalgeber (8, 9) in dem Gehäuse (2) untergebracht
sind und durch die die Änderung des Feldes messbar ist,
- mit jeweils einem fest an die Signalgeber (8, 9) verbundenen Mitnehmer (11), der
jeweils in kraftschlüssiger Wirkverbindung mit dem Steuerknüppel (3) steht,
- wobei die Zwischenglieder (12) als Zapfen (31) ausgebildet sind, die an jeweils
einem der Mitnehmer (11) angeformt sind und die in Richtung des Steuerknüppels (3)
weisen, wobei
jeder der Signalgeber (8, 9) drehbar in dem Gehäuse (2) gelagert ist,
wobei die Signalgeber (8, 9) als Permanentmagnete (8, 9) ausgebildet sind, durch die
ein Magnet-Feld erzeugbar ist, wobei die Empfangssensoren (18) als Hallsensoren ausgebildet
sind, wobei mittels der trieblichen Wirkverbindung zwischen dem Steuerknüppel (3)
und den Signalgebern (8, 9) eine Drehbewegung und/oder eine Kippbewegung des Steuerknüppels
(3) in eine Rotationsbewegung der Signalgeber (8, 9) zu deren Positionsveränderung
gegenüber den Empfangssensoren (18) übertragbar ist, wobei die freien Enden der Zapfen
(31) jeweils in einer Führungsnut (33) eingesetzt sind, die jeweils in einen mit dem
Steuerknüppel (3) fest verbundenen Teller (15) eingearbeitet sind, wobei die in den
Führungsnuten (33) angeordneten freien Enden der Zapfen (31) als Kugelkopf (32) ausgebildet
sind und wobei die Breite der jeweiligen Führungsnut (33) mit dem Durchmesser des
jeweiligen Kugelkopfes (32) korrespondiert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens eines der Zwischenglieder (12) als Über- oder Untersetzungsglied ausgebildet
ist, durch das die Bewegungen des Steuerknüppels (3) erhöht bzw. verringert sind.
3. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rotationsachsen der Signalgeber (8, 9) senkrecht zu einer, vorzugsweise horizontalen,
Ebene verlaufen,
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Steuerknüppel (3) im Gehäuse (2) drehbar gelagert ist und dass die Drehbewegungen
des Steuerknüppels (3) durch die Zwischenglieder (12) auf die Mitnehmer (11) übertragbar
sind.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Gehäuse (2) eine Leiterplatte (17) benachbart zu den Signalgeber (8, 9) angeordnet
ist, auf der die Empfangssensoren (18) vorgesehen sind und durch die die Änderungen
des Feldes in elektrische Signale zur Prozesssteuerung umwandelbar sind.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in das Gehäuse (2) eine Trennplatte (34) eingesetzt ist, in der die Signalgeber (8,
9) abgestützt gehalten sind.
1. A device (1) for transforming mechanical movements into electrical signals used for
process control,
- with a housing (2) in which a control stick (3) is arranged so as to allow it to
tilt in one plane in order to adsorb and transmit the movement,
- with at least two signal transmitters (8, 9) allocated to the control stick (3)
which are in a driving connection with the control stick (3) by means of intermediate
elements (12) of the device (1), and by means of which a field can be generated in
the movement plane of the control stick (3),
- with at least two reception sensors (18) interacting with the signal transmitters
(8, 9), in which case the reception sensors (18) are accommodated immediately in the
area of the signal transmitters (8, 9) in the housing (2), and by means of which the
change in the field can be measured,
- with a driver (11) firmly connected to each of the signal transmitters (8, 9), each
of which is in a force-locking active connection with the control stick (3),
- in which case the intermediate elements (12) are configured as pins (31) which are
each formed on one of the drivers (11) and point in the direction of the control stick
(3), in which case each of the signal transmitters (8, 9) is mounted in the housing
(2) in a rotating arrangement,
in which case the signal transmitters (8, 9) are configured as permanent magnets (8,
9) which allow a magnetic field to be generation, in which case the reception sensors
(18) are configured as Hall sensors, in which case the driving active connection between
the control stick (3) and the signal transmitters (8, 9) allows a rotational movement
and/or a tilting movement of the control stick (3) to be transferred into a rotational
movement of the signal transmitters (8, 9) in order to change their position in relation
to the reception sensors (18), in which case the free ends of the pins (31) are each
inserted in a guide groove (33), each of which is worked into a plate (15) that is
firmly connected to the control stick (3), in which case the free ends of the pins
(31) arranged in the guide grooves (33) are configured as a ball head (32) and in
which case the width of the corresponding guide groove (33) corresponds to the diameter
of the corresponding ball head (32).
2. The device in accordance with Claim 1,
characterised in that
at least one of the intermediate elements (12) is configured as a step-up or step-down
element, by means of which the movements of the control stick (3) are increased or
reduced..
3. The device in accordance with one or more of the aforementioned claims,
characterised in that
the axes of rotation of the signal transmitters (8, 9) are at right angles to a plane
which is preferably horizontal.
4. The device in accordance with one or more of the aforementioned claim,
characterised in that
the control stick (3) is mounted in the housing (2) in a rotating arrangement and
that rotational movements of the control stick (3) can be transmitted to the drivers
(11) by means of the intermediate elements (12).
5. The device in accordance with one or more of the aforementioned claims,
characterised in that
a circuit board (17) is arranged in the housing (2) adjacent to the signal transmitter
(8, 9), the reception sensors (18) are provided on the circuit board (17) and allow
the changes in the field to be converted into electrical signals for process control.
6. The device in accordance with one or more of the aforementioned claims,
characterised in that
a partition plate (34) is inserted in the housing (2) and the signal transmitters
(8, 9) are held supported in this plate (34).
1. Dispositif (1) servant à la transformation de mouvements mécaniques en signaux électriques
pour la commande de procédés,
- comprenant un boîtier (2) dans lequel est logé, de manière basculante dans un plan,
un levier de commande (3) pour la saisie et la transmission des mouvements,
- avec au moins deux transmetteurs de signaux (8, 9) assignés au levier de commande
(3) qui, moyennant des éléments intermédiaires (12) du dispositif (1), sont liés par
entraînement avec le levier de commande (3) et qui créent un champ dans le plan de
mouvement du levier de commande (3),
- avec au moins deux capteurs de réception (18) collaborant respectivement ensemble
avec les transmetteurs de signaux (8, 9) qui sont arrangés directement près des transmetteurs
de signaux (8, 9) dans le boîtier (2) et qui permettent de mesurer le changement du
champ,
- avec respectivement un entraîneur (11) raccordé rigidement aux transmetteurs de
signaux (8, 9) et lié respectivement de manière entraînée par adhérence avec le levier
de commande (3),
- où les éléments intermédiaires (12) sont conçus en tant que tétons (31) formés sur
respectivement un des entraîneurs (11), et donnant en direction du levier de commande
(3), où chacun des transmetteurs de signaux (8, 9) est logé en rotation dans le boîtier
(2), où les transmetteurs de signaux (8, 9) sont conçus en tant qu'aimants permanents
(8, 9) qui permettent de créer un champ magnétique, où les capteurs de réception (18)
sont conçus en tant que capteurs de Hall, où, moyennant la liaison par adhérence entre
le levier de commande (3) et les transmetteurs de signaux (8, 9), il se laisser transmettre
une rotation et/ou un basculement du levier de commande (3) en une rotation des transmetteurs
de signaux (8, 9) en vue de leur déplacement par rapport aux capteurs de réception
(18), où les extrémités libres des tétons (31) sont insérées respectivement dans une
rainure de guidage (33) pratiquée respectivement dans un plateau (15) rigidement lié
au levier de commande (3), où les extrémités libres des tétons (31) disposées dans
les rainures de guidage (33) sont conçues en tant que têtes sphériques (32), et où
la largeur de la rainure de guidage respective (33) correspond au diamètre de la tête
sphérique respective (32).
2. Dispositif d'après la revendication 1,
caractérisé en ce que
au moins un des éléments intermédiaires (12) est conçu en tant qu'élément de surmultiplication
ou de démultiplication ayant pour fonction d'agrandir ou de réduire les mouvements
du levier de commande (3).
3. Dispositif d'après une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les axes de rotation des transmetteurs de signaux (8, 9) sont perpendiculaires à un
plan de préférence horizontal.
4. Dispositif d'après une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le levier de commande (3) est logé en rotation dans le boîtier (2) et que les éléments
intermédiaires (12) permettent de transmettre les rotations du levier de commande
(3) aux entraîneurs (11).
5. Dispositif d'après une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
dans le boîtier (2), il est prévu une carte imprimée (17) avoisinant les transmetteurs
de signaux (8, 9), sur laquelle sont arrangés les capteurs de réception (18), et qui
permet de transformer les changements du champ en signaux électriques pour la commande
de procédés.
6. Dispositif d'après une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
dans le boîtier (2), il est monté une plaque de séparation (34) dans laquelle sont
retenus les transmetteurs de signaux (8, 9).