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(11) |
EP 1 908 591 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.08.2010 Patentblatt 2010/33 |
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Anmeldetag: 26.09.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Reinigungsvorrichtung für eine Rotationsdruckmaschine
Cleaning device for a rotary printing press
Dispositif de nettoyage pour une presse rotative
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT SE |
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Priorität: |
27.09.2006 DE 102006046071
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.04.2008 Patentblatt 2008/15 |
| (73) |
Patentinhaber: technotrans AG |
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48336 Sassenberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Hämäläinen, Klaus
80220 Joensuu (FI)
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| (74) |
Vertreter: Müller-Boré & Partner
Patentanwälte |
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Grafinger Straße 2 81671 München 81671 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 461 898 DE-A1- 3 812 678 DE-A1- 19 860 854
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DE-A1- 3 120 983 DE-A1- 10 053 322
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung zum Reinigen zumindest einer, eine
Papierbahn führenden Leitwalze, welche Reinigungsvorrichtung Wenigstens eine im Bereich
der zu reinigenden Leitwalze koaxial zu dieser in dem durch die Papierbahn umgrenzten
Freiraum angeordnete Reinigungsbürste hat, die ein Borstenfeld mit wendelförmig umlaufenden
Borsten aufweist und die zumindest während des Reinigungsvorgangs mit ihrem Borstenfeld
wenigstens bereichsweise die Leitwalze reinigend beaufschlagt, wobei die Reinigungsvorrichtung
mindestens einen Schmutzauslaß hat, über den die mittels der zumindest einen Reinigungsbürste
von der Leitwalze entfernten Schmutzpartikel absaugbar oder dergleichen abführbar
sind.
[0002] In den Insbesondere zum Zeitungsdruck verwendeten Rotationsdruckmaschinen wird die
Papierbahn über eine Vielzahl von Leitwalzen geführt, welche Leitwalzen zur Bahnführung
sowie zur Umlenkung der Papierbahn im Maschineninneren dienen. Dabei wird das frisch
bedruckte Papier über solche Leitwalzen geführt, so dass eine Teilmenge der noch frischen
Druckfarbe an den betreffenden Leitwalzen haften bleiben kann. Man hat daher diesen
Leitwalzen bereits eine grobe oder strukturierte Walzenoberfläche gegeben, damit die
mit dem Papier oder der darauf befindlichen Druckfarbe in Kontakt kommenden Kontaktflächen
an der Walzenoberfläche möglichst klein gehalten werden können. Die auf der Walzenoberfläche
dennoch verbleibende Druckfarbe kann jedoch mit der Zeit zu einem unerwünschten Farbauftrag
auf die nachfolgenden Partien der Papierbahn und somit zu einem gewissen Farbschleier
auf dem Zeitungspapier führen.
[0003] Damit dieser Farbschleier nicht übermäßig störend in Erscheinung tritt, müssen die
Leitwalzen von Zeit zur Zeit gereinigt werden. Bedenkt man, dass sich eine Vielzahl
solcher Leitwalzen in einer Druckmaschine befinden, wird klar, dass eine solche Reinigung
der Leitwalzen mit einem nicht unerheblichen Aufwand verbunden sein kann.
[0004] Man hat daher auch eine Reinigungsvorrichtung geschaffen, bei der das Reinigen der
Leitwalzen produktionsabhängig für die verschiedenen Bahnwege durch Wischen mit Hilfe
der Papierbahnen erfolgt. Dazu werden die Papierbahnen vor dem Einlaufen in die Druckwerke
beidseitig mit Waschmittel getränkt. Die nassen Papierbahnen werden mit niedriger
Geschwindigkeit durch die Maschine gezogen. Bremseinheiten stoppen bei unterschiedlichen
Umschlingungswinkeln die Leitwalzen in verschiedenen getakteten Zeiten und erzeugen
dadurch den Abwischvorgang. Dabei nimmt die Papierbahn festgesetzte Farbreste und
Papierstaub von den Leitwalzen auf und fördert sie aus der Maschine. Das Blockieren
der Leitwalzen erfolgt bei dem bis zu mehreren Minuten dauernden Waschvorgang mehrmals,
damit auch die gesamte Oberfläche der Leitwalzen gereinigt wird. Zum Trockenreiben
der Leitwalzen werden diese ebenfalls mehrmals bis zum Stillstand abgebremst, während
die trockene Papierbahn vorbeiläuft. Bedenkt man, dass dieser mittels einer nassen
Papierbahn durchgeführte Waschvorgang über einen Zeitraum von mehreren Minuten durchzuführen
ist und berücksichtigt man, dass eine leistungsfähige Druckmaschine annähernd 100
Meter Papier pro Minute durchlaufen können, wird klar, dass der mit der vorbekannten
Reinigungsvorrichtung durchgeführte Waschvorgang zu einem "Abfallberg" von mehreren
100 Metern Papierabfall führen kann, wobei dieser Papierabfall mit Reinigungsmittel
durchtränkt und mit überschüssiger Druckfarbe verschmutzt ist und daher an sich nur
als Sonderabfall entsorgt werden sollte.
[0005] Aus der
DE 38 12 678 C3 ist bereits eine Reinigungsvorrichtung zum Reinigen von zylindrischen Mantelflächen
in einer Bogenrotationsmaschine bekannt, die eine walzenförmige Reinigungsbürste hat,
welche Reinigungsbürste in den nicht bogenführenden Bereich an die Mantelfläche des
Zylinders während des Druckes anstellbar ist. Die Reinigungsbürste der aus
DE 38 12 678 C3 vorbekannten Reinigungsvorrichtung, die auch ein Borstenfeld mit spiralförmig angeordneten
Borstenreihen aufweisen kann, ist in einer Absaugglocke angeordnet, die einen, sich
über die Längserstreckung der Reinigungsbürste reichenden Saugluftanschluß hat. Die
vorbekannte Reinigungsvorrichtung, die bei geringen Rüstzeiten einen abschmierfreien
Bogentransport mit einem hohen Grad an Funktionssicherheit durch relativ einfache
und betriebssichere Maschinenelemente für eine lange Laufdauer gewährleisten soll,
erfordert aufgrund ihrer langen Einbautiefe einen vergleichsweise hohen Platzaufwand
in dem regelmäßig sehr beengten Maschineninneren der Rotationsdruckmaschine.
[0007] Es besteht daher insbesondere die Aufgabe, eine Reinigungsvorrichtung der eingangs
erwähnten Art zu schaffen, die sich durch eine hohe Reinigungswirkung und vorzugsweise
auch durch einen geringen Platzbedarf auszeichnet.
[0008] Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht bei der Reinigungsvorrichtung
der eingangs erwähnten Art darin, dass das Borstenfeld der zumindest einen Reinigungsbürste
wenigstens zwei benachbarte Teilbereiche mit gegensinnig umlaufenden Borsten hat,
die die in diesen Teilbereichen von der Leitwalze entfernten Schmutzpartikel entweder
zu einem zwischen den benachbarten Reinigungsbürsten-Teilbereichen angeordneten gemeinsamen
Schmutzauslass oder zu jeweils einem seitlich an den Stirnendbereichen der benachbarten
Reinigungsbürsten-Teilbereiche vorgesehenen Schmutzauslass bewegen.
[0009] Die erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung weist zumindest eine Reinigungsbürste
auf, deren Borstenfeld wenigstens zwei benachbarte Teilbereiche mit gegensinnig umlaufenden
Borsten hat. Da die Borsten in diesen Teilbereichen wendelförmig umlaufen und da die
von diesen Borsten gelösten Schmutzpartikel nur über diese Teilbereiche und somit
über eine im Vergleich zur gesamten Längserstreckung der Reinigungsbürste vergleichsweise
kurze Wegstrecke zum Schmutzauslass zu transportieren sind, vermag die Reinigungsbürste
der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung diese Schmutzpartikel vergleichsweise
leicht zu entfernen und aus dem Bereich der Leitwalze abzutransportieren. Da die Reinigungsbürste
die gelösten Schmutzpartikel entweder zu einem zwischen den benachbarten Reinigungsbürsten-Teilbereichen
angeordneten gemeinsamen Schmutzauslass oder zu jeweils einem seitlich an den Stirnendbereichen
der benachbarten Reinigungsbürsten-Teilbereiche vorgesehenen Schmutzauslass bewegt,
und da die erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung eine über die Längserstreckung der
Reinigungsbürste reichende Absaugglocke somit entbehrlich macht, zeichnet sich die
erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung durch eine geringe Einbautiefe und somit durch
einen vergleichsweise geringen Platzbedarf aus. Da die gegensinnigen Teilbereiche
der Reinigungsbürste die an der Leitwalze befindlichen Schmutzpartikel leicht lösen
und im Inneren der Reinigungsvorrichtung bis zum benachbarten Schmutzauslass transportieren
können, zeichnet sich die erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung auch durch eine hohe
Reinigungswirkung aus.
[0010] Um über die gesamte Längserstreckung der Leitwalze eine gleichbleibend hohe Reinigungswirkung
zu erzielen, ist es vorteilhaft, wenn die beiden Teilbereiche des Borstenfeldes der
zumindest einen Reinigungsbürste eine etwa gleichgroße Längserstreckung aufweisen
und etwa in der Mitte des Borstenfeldes aneinander angrenzen.
[0011] Vorteilhafterweise ist vorgesehen, dass die Reinigungsbürste quer zur Leitwalzen-Längserstreckung
beweglich gelagert ist und die Leitwalze mittels einer Andruckkraft druckbeaufschlagt.
Da bei diesem Erfindungsvorschlag die Reinigungsbürste quer zur Leitwalzen-Längserstreckung
beweglich gelagert und mittels einer Andruckkraft gegen die Leitwalze gepresst wird,
wird die hohe Reinigungswirkung der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung noch zusätzlich
begünstigt.
[0012] Da die Reinigungsbürste entsprechend der Leitwalze vergleichsweise lang sein kann,
ist es zweckmäßig, wenn die Reinigungsbürste an ihren Bürstenendbereichen und/oder
im Bereich des Borstenfeldes vorzugsweise zwischen den Reinigungsbürsten-Teilbereichen
beweglich gelagert und/oder von einer Andruckkraft druckbeaufschlagt ist. Eine solche
Reinigungsvorrichtung kann auch bei großen und leistungsfähigen RollenRotationsdruckmaschinen
mit vergleichsweise langen Leitwalzen eingesetzt werden.
[0013] Dabei sieht eine besonders einfache und vorteilhafte Ausführungsform gemäß der Erfindung
vor, dass als Andruckkraft zumindest eine Druckfeder vorgesehen ist, welche wenigstens
ein Reinigungsbürsten-Lager druckbeaufschlagt.
[0014] Erfindungsgemäß ist weiterhin vorgesehen, dass die Reinigungsbürste und die ihr zugeordnete
Leitwalze einen gemeinsamen Drehantrieb haben. Weisen die Reinigungsbürste und die
ihr zugeordnete Leitwalze einen gemeinsamen Drehantrieb auf, wird nicht nur die platzsparende
Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung begünstigt, vielmehr kann
die erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung die Leitwalze sowohl bei still stehender
Rotationsdruckmaschine als auch während der Produktion bei laufender Papierbahn reinigen.
Da auch die Leitwalze mit dem gemeinsamen Drehantrieb in Antriebsverbindung steht,
lässt sich die Leitwalze auch bei Stillstand der Rotationsdruckmaschine mit oder ohne
über die Leitwalze geführte Papierbahn bewegen und reinigen.
[0015] Die Reinigungsvorrichtung kann auch nachträglich noch besonders leicht an vorhandene
Rotationsdruckmaschinen montiert werden, wenn der Drehantrieb mit der Leitwalze über
wenigstens ein Reibrad in Antriebsverbindung steht, und wenn das Reibrad die Walzenoberfläche
der Leitwalze beaufschlagt.
[0016] Die hohe Reinigungswirkung der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung wird noch
zusätzlich begünstigt, wenn die Reinigungsbürste im Vergleich zu der ihr zugeordneten
Leitwalze gegenläufig drehantreibbar ist.
Dabei sieht eine besonders einfache und platzsparende Ausführungsform gemäß der Erfindung
vor, dass die Reinigungsbürste und die ihr zugeordnete Leitwalze einen gemeinsamen
Drehantrieb haben.
[0017] Um die erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung auch bei großen und leistungsfähigen
Rotationsdruckmaschinen mit vergleichsweise langen Leitwalzen einsetzen zu können,
sieht eine Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, dass die Welle der zumindest einen
Reinigungsbürste 'im Verlauf ihrer Längserstreckung mittels wenigstens einer Wellenlagerung
zusätzlich abgestützt ist. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn zumindest eine
Wellenlagerung in der Trennebene zwischen den gegensinnig umlaufenden Borsten der
erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung vorgesehen ist.
[0018] Besonders zweckmäßig ist es, wenn die Reinigungsbürste die zu reinigende Leitwalze
federnd beaufschlagt.
[0019] Eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung sieht vor, dass die Reinigungsbürste
im Bereich ihrer Wellenlagerung mittels wenigstens einer Druckfeder druckbeaufschlagt
ist, welche Druckfeder die Reinigungsbürste gegen die reinigende Leitwalze presst.
[0020] Eine besonders einfache und kostensparende Ausführungsform gemäß der Erfindung sieht
vor, dass die Reinigungsvorrichtung ein Gehäuse hat, das aus einem Strangpreßprofil
und/oder aus einem Metall- oder Kunststoffprofil hergestellt ist.
[0021] Die Reinigungswirkung der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung lässt sich noch
zusätzlich wesentlich steigern, wenn das Gehäuse der Reinigungsvorrichtung einen längsseitig
offenen Hohlraum hat, in dem die Reinigungsbürste drehbar gelagert ist.
[0022] Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Hohlraum der Reinigungsvorrichtung in seinem
lichten Innenumfang mit geringem Abstand an den Außenumfang der Reinigungsbürste formangepasst
ist.
[0023] Weitere Merkmale gemäß der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
eines erfindungsgemäßen Ausführungsbeispieles in Verbindung mit den Zeichnungen. Nachstehend
wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles noch näher erläutert.
[0024] Es zeigt:
Fig. 1 eine Reinigungsvorrichtung zum Reinigen der in ei-ner Rotationsdruckmaschine
befindlichen Leitwalze, wobei bei die Reinigungsvorrichtung hier in einem Querschnitt
gezeigt ist,
Fig. 2 die Reinigungsvorrichtung aus Figur 1 in einem Teil-Längsschnitt, wobei die
Reinigungsvorrichtung im Bereich der Wellenlagerung ihrer Reinigungsbürste dargestellt
ist,
Fig. 3 die für die Reinigungsbürste vorgesehene Wellenlagerung der Reinigungsvorrichtung
aus den Fig. 1 und 2, und
Fig. 4 die Reinigungsvorrichtung aus den Fig. 1 bis 3 im Bereich des der Reinigungsbürste
einerseits und der Leitwalze andererseits zugeordneten gemeinsamen Drehantriebs.
In den Figuren 1 und 2 ist eine Reinigungsvorrichtung 1 zum Reinigen der zylindrischen
Mantelfläche einer Leitwalze 2 dargestellt. Diese Leitwalze 2 ist in einer ansonsten
nicht weiter gezeigten Rollen-Rotationsdruckmaschine vorgesehen und soll dort die
Papierbahn 3 führen. Die Reinigungsvorrichtung 1 weist dazu eine koaxial zur Leitwalze,
2 angeordnete Reinigungsbürste 4 auf, die ein Borstenfeld mit wendelförmig umlaufenden
Borsten 5 hat. Die Reinigungsbürste 4 ist in dem durch die Papierbahn 3 umgrenzten
Freiraum und somit im "Schatten" der von der Papierbahn 3 umschlungenen Leitwalze
2 angeordnet. Diese Reinigungsbürste 4 kann mit ihrem Borstenfeld zumindest während
des Reinigungsvorganges die Leitwalze 2 wenigstens bereichsweise reinigend beaufschlagen.
[0025] Die Reinigungsvorrichtung 1 weist beidseits an ihren Stirnendbereichen jeweils einen
Schmutzauslaß 6 auf; über die beidseits an den Stirnendbereichen' der Reinigungsbürste
4 vorgesehenen Schmutzauslässe 6 können die mittels der Reinigungsbürste 4 gelösten
Schmutzpartikel abgeführt werden. Da die Reinigungsvorrichtung 1 eine über die Längserstreckung
der Reinigungsbürste 4 reichende Absaugglocke entbehrlich macht, und da die hier dargestellte
Reinigungsvorrichtung 1 stattdessen an ihren Stirnendbereichen jeweils einen Schmutzauslaß
6 hat, zeichnet sich die Reinigungsvorrichtung 1 durch eine geringe Einbautiefe und
somit durch einen vergleichsweise geringen Platzbedarf aus. Um die Schmutzpartikel
in der Reinigungsvorrichtung 1 in Richtung zum angrenzenden Schmutzauslaß 6 transportieren
zu können, hat die Reinigungsbürste 4 zwei Teilbereiche 7, 8 und mit gegensinnig umlaufenden
Borsten, die die in diesen Teilbereichen 7, 8 von der Leitwalze 2 entfernten Schmutzpartikel
zum jeweils angrenzenden Schmutzauslaß 6 bewegen. Von den beidseits vorgesehenen Schmutzauslässen
6 ist in Figur 2 nur ein Schmutzauslaß 6 zu sehen. Da die gegensinnigen Teilbereiche
7, 8 der Reinigungsbürste 4 die an der Leitwalze 2 befindlichen Schmutzpartikel leicht
lösen und im Inneren der Reinigungsvorrichtung 1 bis zum be-nachbarten Schmutzauslaß
6 transportieren können, zeichnet sich die Reinigungsvorrichtung 1 auch durch eine
gute Reinigungswirkung aus.
[0026] Aus einem Vergleich der Figuren 1 und 2 wird deutlich, dass die beiden Teilbereiche
7, 8 des Borstenfeldes der Reinigungsbürste 4 eine etwa gleichgroße Längserstreckung
aufweisen und etwa in der Mitte des Borstenfeldes aneinander angrenzen. Die Welle
9 der Reinigungsbürste 4 ist an ihren beiden Wellenendbereichen und zusätzlich auch
im Verlauf ihrer Längserstreckung vorzugsweise etwa mittig mittels einer Wellenlagerung
10 abgestützt. Dabei wird die Reinigungsbürste 4 im Bereich ihrer Wellenlagerung 10
mittels wenigstens einer Druckfeder 20 druckbeaufschlagt, welche Druckfeder 20 die
Reinigungsbürste 4 gegen die zu reinigende Leitwalze 2 presst.
[0027] In Fig. 3 ist die Reinigungsvorrichtung 1 im Bereich einer ihrer Wellenlagerungen
10 dargestellt. In Fig. 3 ist gut zu erkennen, dass die Reinigungsbürste 4 an ihren
Bürstenendbereichen und vorzugsweise auch im Bereich des Borstenfeldes zwischen den
Reinigungsbürsten-Teilbereichen 7, 8 beweglich gelagert ist. Die Reinigungsbürste
ist dazu in einem Reinigungsbürsten-Lager 21 gehalten, welches mittels einer Andruckkraft
gegen die Leitwalze bewegbar ist. Dabei ist als Andruckkraft zumindest eine Druckfeder
20 vorgesehen, welche sich an einer Lageraufnahme 23 abstützt und das Reinigungsbürsten-Lager
21 druckbeaufschlagt.
[0028] Die Reinigungsvorrichtung 1 weist ein Gehäuse 12 auf, das aus einem Strangpressprofil
hergestellt ist. Das Gehäuse 12 hat einen Hohlraum 13, der in seinem lichten Querschnitt
mit geringem Abstand an den Außenumfang der Reinigungsbürste 4 formangepaßt ist. Der
Hohlraum ist längsseitig offen, wobei aus der längsseitigen Hohlraumöffnung 14 des
Strangpressprofils 12 die Borsten 5 der Reinigungsbürste 4 einsatzbereit vorstehen.
[0029] In Figur 2 ist angedeutet, dass die Reinigungsbürste 4 und die von ihr zu reinigende
Leitwalze 2 einen gemeinsamen Drehantrieb 15 aufweisen. Dieser Drehantrieb 15 ist
vorzugsweise so ausgestaltet, dass die Leitwalze 2 einerseits und die Reinigungswalze
4 andererseits gegenläufige Drehrichtungen haben.
[0030] In Fig. 4 ist der gemeinsame Drehantrieb 15 näher dargestellt, welcher der Leitwalze
2 einerseits und der Reinigungswalze 4 andererseits zugeordnet ist. Dieser Drehantrieb
15 weist einen Antriebsmotor 25 auf, dessen Antriebswelle über einen durch die Antriebsräder
26, 27 angedeuteten Riemenantrieb mit der Reinigungswalze 4 verbunden ist. Diesem
Riemenantrieb ist ein Riemenspanner 28 zugeordnet, der trotz der beweglichen Lagerung
der Reinigungsbürste 4 für einen stets gespannten Antriebsriemen sorgt. Die gegenläufige
Drehrichtung der Leitwalze 2 wird über zwei Zahnräder 29, 30 erreicht, die über einen
weiteren, durch die Antriebsräder 31, 32 angedeuteten Riemenantrieb mit einem Reibrad
33 in Antriebsverbindung stehen. Dieses Reibrad 33 beaufschlagt die Walzenoberfläche
der hier nicht weiter dargestellten Leitwalze 2. In Fig. 4 ist angedeutet, dass die
Reinigungsvorrichtung 1 mit Hilfe zumindest eines Pneumatikzylinders 34 an die Leitwalze
2 angelegt oder von dieser auf Abstand gebracht werden kann.
[0031] In Fig. 1 ist angedeutet, dass das Gehäuse 12 der Reinigungsvorrichtung 1 ein sich
vorzugsweise über die Reinigungsbürste 4 erstreckendes Waschmittel-Sprührohr 35 aufweisen
kann, das einen Sprühmittelauftrag auf die Reinigungsbürste 4 erlaubt. Im unteren
Bereich des Gehäuses 12 ist ein Waschmittel-Ablauf 36 vorgesehen, in welchem das verwendete
Waschmittel wieder aufgefangen und aus dem Gehäuse 12 abgeführt werden kann.
[0032] Die hier dargestellte Reinigungsvorrichtung 1 zeichnet sich durch ihren geringen
Platzbedarf sowie durch ihre hohe Reinigungswirkung aus.
1. Reinigungsvorrichtung (1) zum Reinigen zumindest einer, eine Papierbahn (3) führenden
Leitwalze (2) in einer Rotationsdruckmaschine, welche Reinigungsvorrichtung (1) wenigstens
eine im Bereich der zu reinigenden Leitwalze (2) koaxial zu dieser in dem durch die
Papierbahn (3) umgrenzten Freiraum anordenbare Reinigungsbürste (4) hat, die ein Borstenfeld
mit wendelförmig umlaufenden Borsten (5) aufweist und die (4) zumindest während des
Reinigungsvorgangs mit ihrem Borstenfeld wenigstens bereichsweise die Leitwalze (2)
reinigend beaufschlagbar gestaltet ist, wobei die Reinigungsvorrichtung (1) mindestens
einen Schmutzauslaß (6) hat, über den die mittels der zumindest einen Reinigungsbürste
(4) von der Leitwalze (2) entfernbaren Schmutzpartikel abführbar sind, wobei das Borstenfeld
der zumindest einen Reinigungsbürste (4) wenigstens zwei benachbarte Teilbereiche
(7, 8) mit gegensinnig umlaufenden Borsten hat, mittels derer die in diesen Teilbereichen
(7, 8) von der Leitwalze (2) entfernten Schmutzpartikel entweder zu einem zwischen
den benachbarten Reinigungsbürsten-Teilbereichen (7, 8) angeordneten gemeinsamen Schmutzauslass
oder zu jeweils einem seitlich an den Stirnendbereichen der benachbarten Reinigungsbürsten-Teilbereiche
(7, 8) vorgesehenen Schmutzauslass (6) bewegen, dadurch gekennzeichnet, daβ die Reinigungsbürste (4) einen Drehantrieb (15) hat, wobei der Drehantrieb (15) mit
der Leitwalze (2) über wenigstens ein Reibrad (33) in Antriebsverbindung mit der Leitwalze
bringbar ist, wobei die Walzenoberfläche der Leitwalze (2) durch das Reibrad (33)
beaufschlagbar ist.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teilbereiche (7, 8) des Borstenfeldes der zumindest einen Reinigungsbürste
(4) eine gleich große Längserstreckung aufweisen und in der Mitte des Borstenfeldes
aneinander angrenzen.
3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsbürste (4) quer zur Leitwalzen-Längserstreckung beweglich gelagert
ist und die Leitwalze (2) mittels einer Andruckkraft druckbeaufschlagt.
4. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsbürste (4) an ihren Bürstenendbereichen und/oder im Bereich des Borstenfeldes
vorzugsweise zwischen den Reinigungsbürsten-Teilbereichen (7, 8) beweglich gelagert
und/oder von einer Andruckkraft druckbeaufschlagt ist.
5. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Andruckkraft zumindest eine Druckfeder (20) vorgesehen ist, welche wenigstens
ein Reinigungsbürsten-Lager (21) druckbeaufschlagt.
6. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsbürste (4) im Vergleich zu der ihr zugeordneten Leitwalze (2) gegenläufig
drehantreibbar ist.
7. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsvorrichtung (1) ein Gehäuse (12) hat, das aus einem Strangpressprofil
und/oder aus einem Metall- oder Kunststoffprofil hergestellt ist.
8. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12) der Reinigungsvorrichtung (1) einen längsseitig offenen Hohlraum
(13) hat, in dem die Reinigungsbürste (4) drehbar gelagert ist.
9. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum (13) in seinem lichten Innenumfang mit geringem Abstand an den Außenumfang
der Reinigungsbürste (4) formangepasst ist.
10. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei der Drehantrieb (15)
mit der Leitwalze derart in Antriebsverbindung steht, dass sich die Leitwalze auch
bei Stillstand der Rotationsdruckmaschine mit oder ohne über die Leitwalze geführter
Papierbahn bewegen läßt.
11. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei der Drehantrieb (15)
einen Antriebsmotor (25) aufweist, dessen Antriebswelle über Riemenantrieb mit der
Reinigungswalze (4) verbunden ist.
12. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 11, wobei dem Riemenantrieb ein Riemenspanner
(28) zugeordnet ist, der trotz der beweglichen Lagerung der Reinigungsbürste (4) für
einen stets gespannten Antriebsriemen sorgt.
13. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 12, wobei die gegenläufige Drehrichtung der Leitwalze
(2) über zwei Zahnräder (29, 30) erreicht wird, die über einen weiteren, durch die
Antriebsräder (31, 32) angedeuteten Riemenantrieb mit dem Reibrad (33) in Antriebsverbindung
stehen.
1. Cleaning equipment (1) for cleaning at least one guide roll (2) in a rotary printing
press that feeds a paper web (3), which cleaning equipment (1) has at least one cleaning
brush (4) in the range of the guide roll (2) that should be cleaned, which is arranged
coaxially to this cleaning equipment (1) in the expansion space, defined by the paper
web (3), which possesses a bristle field with helically revolving brushes (5), and
the brushes are brought with their bristle field to the guide roll (2) with the purpose
of cleaning at least in some areas, during the cleaning process; wherein the cleaning
equipment (4) has at least one dirt discharge unit (6), through which the dirt particles
could be removed from the guide roll (2) by the means of at least one cleaning brush
(4), wherein the bristle field of the at least one cleaning brush (4) has at least
two adjacent sub areas (7, 8) with brushes revolving in the opposite direction, which
move the dirt particles, removed from the guide roll (2), into these sub areas (7,
8) either to the sub areas of a conjoint dirt discharge unit, which is arranged between
the adjacent sub areas of the cleaning brush (7, 8) or respectively to a dirt discharge
unit (6), provided sideways to the adjacent sub areas of the cleaning brush (7, 8)
at the end faces, characterized in that the cleaning brush (4) has a rotary drive (15), wherein the rotary drive (15) can
be brought into driving connection with the guide roll (2) through at least one friction
wheel (33), wherein the roll surface of the guide roll (2) is contacted by the friction
wheel (33).
2. Cleaning equipment pursuant to claim 1 is characterized through the fact that both sub areas (7, 8) of the bristle field of at least one
cleaning bristle (4) possess an approximately equal longitudinal extension and adjoin
to each other approximately in the center of the bristle field.
3. Cleaning equipment pursuant to claim 1 or 2 is characterized through the fact that the cleaning bristle (4) is mounted so it could be moved diagonally
to the longitudinal extension of the guide roll and the guide roll (2) is brought
under pressure by the means of a pressing force.
4. Cleaning equipment pursuant to one of claims 1 through 3 is characterized through the fact that the cleaning bristle (4) is mounted so it could be moved at
its bristle end faces and/or in the area of the bristle field preferably between sub
areas of the cleaning bristles (7, 8) and/or is brought under pressure by the means
of a pressing force.
5. Cleaning equipment pursuant to one of claims 1 through 4 is characterized through the fact that at least one pressure spring (20) is provided as a pressing
force, which is brought under pressure to at least one cleaning bristles mount (21).
6. Cleaning equipment pursuant to one of claims 1 through 5 is characterized through the fact that the cleaning bristle (4) and the guide roll (2), assigned to
it, have a joint rotary drive (15).
7. Cleaning equipment pursuant to one of claims 1 through 6 is characterized through the fact that the cleaning equipment (1) has a body (12) that is produced
from an extrusion profile and/or from a metallic or plastic profile.
8. Cleaning equipment pursuant to one of claims 1 through 7 is characterized through the fact that the body (12) of the cleaning equipment (1) has an opening
(13) located alongside, in which the cleaning bristle (4) is mounted so it could rotate.
9. Cleaning equipment pursuant to one of claims 1 through 8 is characterized through the fact that the opening (13) with its unobstructed inner perimeter is adjusted
with a small gap to the outer perimeter of the cleaning bristle (4).
10. Cleaning equipment pursuant to one of claims 1 through 9, wherein the rotary drive
(15) is in driving connection with the guide roll such that the guide roll can be
moved with or without a paper web fed via the guide roll during a standstill of the
rotary printing press.
11. Cleaning equipment pursuant to one of claims 1 through 10, wherein the rotary drive
(15) has a driving motor (25), the drive shaft of which is connected with the cleaning
roll (4) through a belt transmission.
12. Cleaning equipment pursuant to claim 11, wherein a belt tightener (28) is assigned
to the belt transmission, which provides for a constantly tensioned drive belt despite
the cleaning brush (4) being movable mounted.
13. Cleaning equipment pursuant to claim 12, wherein the opposite direction of rotation
of the guide roll (2) is achieved by means of two gears (29, 30), which are connected
with the friction wheel (33) through another belt transmission, which is indicated
through drive wheels (31, 32).
1. Dispositif de nettoyage (1) pour nettoyer au moins un rouleau de guidage (2) guidant
une bande de papier (3) dans une presse rotative, lequel dispositif de nettoyage (1)
présente au moins une brosse de nettoyage (4) pouvant être agencée dans la zone du
rouleau de guidage (2) à nettoyer, de manière coaxiale à celui-ci dans l'espace libre
délimité par la bande de papier (3), la brosse de nettoyage (4) présentant un champ
de poils avec des poils (5) tournant de manière hélicoïdale et étant conçue au moins
pendant la procédure de nettoyage de manière à pouvoir solliciter au moins partiellement
le rouleau de guidage (2) avec son champ de poils de manière nettoyante, le dispositif
de nettoyage (1) ayant au moins une décharge de saleté (6), par laquelle les particules
de saleté pouvant être éliminées du rouleau de guidage (2) au moyen de la au moins
une brosse de nettoyage (4) peuvent être évacuées, dans lequel le champ de poils de
la au moins une brosse de nettoyage (4) a au moins deux zones partielles (7, 8) adjacentes
avec des poils tournant en sens inverse, au moyen desquelles les particules de saleté
éliminées du rouleau de guidage (2) dans ces zones partielles (7, 8) se déplacent
soit vers une décharge de saleté commune agencée entre les zones partielles (7, 8)
adjacentes de la brosse de nettoyage, soit vers une décharge de saleté (6) prévue
respectivement sur le côté des zones d'extrémités frontales des zones partielles (7,
8) adjacentes de la brosse de nettoyage, caractérisé en ce que la brosse de nettoyage (4) a un entraînement rotatif (15), l'entraînement rotatif
(15) avec le rouleau de guidage (2) pouvant être amené en connexion d'entraînement
avec le rouleau de guidage par le biais d'au moins une roue de friction (33), la surface
de rouleau du rouleau de guidage (2) pouvant être sollicitée par la roue de friction
(33).
2. Dispositif de nettoyage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deux zones partielles (7, 8) du champ de poils de la au moins une brosse de nettoyage
(4) présentent une étendue longitudinale de même grandeur et sont adjacentes l'une
à l'autre au milieu du champ de poils.
3. Dispositif de nettoyage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la brosse de nettoyage (4) est logée de manière mobile transversalement à l'étendue
longitudinale du rouleau de guidage et sollicite le rouleau de guidage (2) par pression
au moyen d'une force de pression.
4. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la brosse de nettoyage (4) est logée de manière mobile au niveau de ses zones d'extrémités
de brosse et/ou dans la zone du champ de poils de préférence entre les zones partielles
(7, 8) de la brosse de nettoyage et/ou est sollicitée par pression par une force de
pression.
5. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'au moins un ressort de compression (20), qui sollicite par pression au moins un roulement
de brosse de nettoyage (21), est prévu comme force de pression.
6. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la brosse de nettoyage (4) peut être entraînée en rotation dans le sens contraire
comparé au rouleau de guidage (2) qui lui est attribué.
7. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le dispositif de nettoyage (1) présente un boîtier (12) qui est fabriqué à partir
d'un profilé filé et/ou d'un profilé en métal ou en matière plastique.
8. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le boîtier (12) du dispositif de nettoyage (1) présente un espace creux (13) ouvert
sur le côté longitudinal dans lequel la brosse de nettoyage (4) est logée de manière
rotative.
9. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'espace creux (13) est adapté dans sa périphérie interne à la forme de la périphérie
externe de la brosse de nettoyage (4) avec un faible écartement.
10. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications 1 à 9, dans lequel l'entraînement
rotatif (15) se trouve en connexion d'entraînement avec le rouleau de guidage de telle
sorte que le rouleau de guidage peut être déplacé même lorsque la presse rotative
est en arrêt avec ou sans bande de papier guidée par le rouleau de guidage.
11. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications 1 à 10, dans lequel l'entraînement
rotatif (15) présente un moteur d'entraînement (25) dont l'arbre d'entraînement est
raccordé au rouleau de nettoyage (4) par un entraînement par courroie.
12. Dispositif de nettoyage selon la revendication 11, dans lequel est attribué à l'entraînement
par courroie un tendeur de courroie (28) qui a pour fonction que la courroie d'entraînement
soit toujours tendue malgré le logement mobile de la brosse de nettoyage (4).
13. Dispositif de nettoyage selon la revendication 12, dans lequel la direction de rotation
contraire du rouleau de guidage (2) est obtenue par deux roues d'engrenage (29, 30)
qui se trouvent en connexion d'entraînement avec la roue de friction (33) par un autre
entraînement par courroie indiqué par les roues d'entraînement (31, 32).
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