| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 909 058 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
10.11.2010 Patentblatt 2010/45 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.09.2007 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Sicherungsvorrichtung für den Zünder eines Projektiles
Safety device for the fuse of a projectile
Dispositif de sécurisation pour l'amorce d'un projectile
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
CH DE FR GB LI SE |
| (30) |
Priorität: |
07.10.2006 DE 102006047552
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
09.04.2008 Patentblatt 2008/15 |
| (73) |
Patentinhaber: JUNGHANS Microtec GmbH |
|
78655 Dunningen-Seedorf (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Zinell, Alexander
78733 Aichhalden (DE)
- Hennig, Reiner
78087 Mönchweiler (DE)
- Kaden, Rolf
78056 Villingen-Schwenningen (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Diehl Patentabteilung |
|
c/o Diehl Stiftung & Co. KG
Stephanstrasse 49 90478 Nürnberg 90478 Nürnberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 509 037 US-A- 3 088 988 US-A1- 2006 060 102
|
GB-A- 2 070 739 US-A- 4 089 268
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Sicherungsvorrichtung mit einer anström- und temperaturabhägig
wirkenden Vorrohr-Sicherungseinrichtung (14) für den Zünder eines Projektils.
[0002] Eine derartige Sicherungsvorrichtung ist aus der
DE 31 26 289 C bei einem Geschoss zum Gewährleisten seines zweiten Sicherungskriteriums, der Vorrohrsicherheit
nach dem abschussabhängigen ersten Sicherungskriterium, bekannt. Zwischen Eintrittsöffnungen
in der Stirnfläche und Austrittsöffnungen in der Kegelstumpf-Mantelfläche des Zünders
verlaufen dort etwa achsparallel durch den Zünder Staudruckkanäle, in die ein temperaturabhängig
sich verformendes Entriegelungselement hineinragt. Wenn dieses infolge hinreichend
langen Freifluges von der Stauströmung hinreichend stark aufgeheizt ist, verändert
es seine geometrische Form und entriegelt dadurch das unter Federspannung stehende
zweite Entsicherungselement, zur Freigabe des später etwa auf Zieleinschlag ansprechenden
Geschosszünders.
[0003] Eine solche mechanische Entriegelung ist allerdings insbesondere nach langen Depotlagerzeiten
funktionskritisch und generell störanfällig. Darüber hinaus beeinträchtigt die aus
den Zündermantelflächen austretende komprimierte Anströmung das ballistische Verhalten
des Geschosses. Eine hinreichend rasche, starke Staudruckerwärmung in derartigen Strömungskanälen
tritt bei einem langsameren Projektil wie einem Lenkflugkörper womöglich gar nicht
auf. Wenn der in niedriger Höhe und insbesondere in sandiger, staubiger oder vereisungsgefährdend
feuchtkalter Umgebung operiert, droht sogar ein Verstopfen der Strömungskanäle und
damit der Ausfall des zweiten Entsicherungskriteriums, wodurch das Projektil zum Blindgänger
wird.
[0004] Aus der
US 2006/060102 A1, welche einen Ausgangspunkt fur den Anspruch 1 bildet, ist es bekannt, Geschosse
mit zumindest einem Sensor zu versehen, der in der Lage ist, im Vorfeld der Scharfstellung
oder Zündung eines Initiators das Vorliegen einer Bedingung festzustellen. Es kann
sich dabei um einen Sensor handeln, der auf externe Faktoren, die in Zusammenhang
mit der Bewegung des Geschosses stehen, anspricht. Weiterhin kann vorgesehen sein,
dass eine Zündeinrichtung des Geschosses auf den zeitlichen Verlauf oder ein Profil
eines Sensorsignals anspricht.
[0005] In Erkenntnis dieser Gegebenheiten liegt der Erfindung die technische Problemstellung
zugrunde, eine Sicherungsvorrichtung für zuverlässigere Funktion gerade auch bei langsameren
Projektilen und unter kritischen Umgebungseinflüssen auszulegen und in Zusammenhang
damit auch Eingriffsmöglichkeiten in das zweite Entsicherungskriterium zu eröffnen.
[0006] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im Hauptanspruch angegebenen wesentlichen
Merkmale gelöst. Danach erfolgt wieder ein Erfassen und Auswerten einer flugzeitabhängigen
Temperaturänderung; wobei nun aber kein anströmungsabhängiges Aufheizen mehr verarbeitet
wird, sondern ein anströmungsabhängiges Abkühlen einer elektrischen Aufheizung.
[0007] Das eröffnet ein breites Spektrum von betriebsabhängigen Vorgabemöglichkeiten für
das Entsicherungsverhalten, da z. B. der Zeitpunkt des Einsetzens und der zeitliche
Gradient der Erwärmung eines Widerstands-Heizelementes in Abhängigkeit vom ersten,
dem abschussabhängigen Entsicherungskriterium elektrisch gesteuert werden kann. Die
Auswertung auf Eintreten des zweiten Sicherungskriteriums erfolgt in einem elektronischen
System, das erst mit Zuschalten seiner Funktionsenergie aktiviert wird, was eine weitere
Zuverlässigkeitssteigerung erbringt. Für die Freigabe der Zünderfunktion nach Erreichen
der Vorrohrsicherheit sind keine zu bewegenen Konstruktionsteile mehr erforderlich,
insbesondere kann ein elektrischer Inline-Zündkreis mit EFI-Detonator aus der Auswerteschaltung
für den temperaturabhängigen Heizstromfluss direkt elektrisch scharfgeschaltet werden.
[0008] Das als Sensor für die Vorrohrsicherheit dienende Heizelement kann als flache, etwa
mäandrisch verlaufende Struktur von Widerstandsdraht ohne mechanische Eingriffe in
den Zünder auf dessen im Wesentlichen konische Außenmantelfläche aufgebracht, etwa
aufgeklebt werden. Die Laminarströmung entlang dieser Oberfläche und somit auch das
aerodynamische Verhalten des Projektiles werden dadurch praktisch nicht beeinträchtigt;
und das Innere des Zünders bleibt gegen Umwelteinflüsse hermetisch abgeschlossen.
[0009] Abwandlungen und Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Lösung ergeben sich aus den
weiteren Ansprüchen und, auch hinsichtlich deren Vorteilen, aus nachstehender Beschreibung
von in der Zeichnung auf das Funktionswesentliche unmaßstäblich vereinfacht skizzierten
bevorzugten Realisierungsbeispielen. Die einzige Figur der Zeichnung zeigt in abgebrochenem
Axial-Längsschnitt durch die Zünder-Ogive eines Projektils Realisierungsmöglichkeiten
des erfindungsgemäß temperaturabhängigen zweiten Entsicherungskriteriums.
[0010] Ein Projektil 11 ist frontal mir einem eingeschraubten Zünder 12 bestückt. Auf dessen
Verbringung spricht eine erste oder Handhabungs-Sicherungseinrichtung 13 an, deren
Entsicherungskriterium etwa die Beschleunigung oder der Treibladungsgasdruck im Abschussrohr
einer Starteinrichtung oder das Reißen einer Vorsteckerleine ist (in der Zeichnung
nicht berücksichtigt). Ein Zünden der Gefechtsladung im Projektil 11 darf jedoch erst
erfolgen können, wenn zusätzlich Vorrohrsicherheit gegeben ist, weil das Projektil
eine Sicherheitsstrecke vor seiner Starteinrichtung durchmessen hat. Die wird durch
die erfindungsgemäß ausgelegte elektrische Vorrohr-Sicherungseinrichtung 14 gewährleistet.
[0011] Die Funktion der Vorrohr-Sicherungseinrichtung 14 beruht auf dem Effekt des von der
Anströmung 15 hervorgerufenen Abkühlens (wenigstens) eines elektrisch gespeisten Widerstands-Heizelementes
16, das etwa im mittleren Krümmungsbereich auf der ballig-kegelstumpfförmigen Außen-
oder Mantelfläche 17 des Zünders 12 der Freiflug-Anströmung 15 ausgesetzt ist.
[0012] In Abhängigkeit vom Ansprechen der erwähnten Handhabungs-Sicherungseinrichtung 13,
vorzugsweise zeitgesteuert dagegen verzögert, wird ein Heizstromkreis 18 mittels eines
Schalters 19 geschlossen und dadurch das Heizelement 16 aus einer Heizspannungsquelle
20 auf eine Temperatur deutlich über Umgebungstemperatur aufgeheizt. An sich würde
sich damit ein Stromfluss einstellen, der abgesehen von der Heizspannung durch den
dann gegebenen Widerstandswert des Heizelementes 16 bestimmt ist, welcher seinerseits
mit steigender Temperatur ansteigt. Tatsächlich weist ein im Heizstromkreis 18 liegendes
elektronisches Strommessgerät 21 aber einen größeren als diesen stationär zu erwartenden
Stromfluss aus, weil das Heizelement 16 von der Anströmung 15 abgekühlt wird. Mit
andauernder Abkühlung durch die Anströmung 15 (wofür deren Temperaturkonstanz angenommen
werden kann, aber nicht maßgeblich ist) sinkt der Widerstand des Heizelementes 16,
steigt also der Strom durch das Messgerät 21 an. Das wird in einer dem Messgerät 21
nachfolgenden Auswerteschaltung 22 erfasst. Die wird zweckmäßigerweise erst zeitverzögert
gegenüber dem Einschalten des Heizelementes 16 in Betrieb genommen, wenn sich im Heizstromkreis
18 angenähert stationäre elektrische Verhältnisse eingestellt haben. Das zweite Entsicherungskriterium
ist danach erfüllt, wenn der Stromfluss durch das Messgerät 21 weiter, bis auf einen
vorgegebenen Wert, angestiegen ist. Nun wird von der Auswerteschaltung 22 der elektrische
Zündkreis für die Gefechtsladung im Projektil 11 (in der Zeichnung nicht berücksichtigt)
scharfgeschaltet.
[0013] Ein eindeutiges Scharfschaltverhalten wird gefördert, wenn die über die Strommessung
erfasste anströmungsbedingte Abkühlung des Heizelementes 16 von der Temperatur in
der Montageumgebung des Heizelementes 16, also von der Anström- und von der Gerätetemperatur
möglichst unabhängig ist. Das wird erreicht mit einer zur Umgebungstemperatur proportionalen
Kompensationsinformation 23 für die Auswerteschaltung 22. Um die Kompensationsinformation
23 zu gewinnen, kann am Montageort des Heizelementes 16 zusätzlich ein elektronischer
Temperatursensor eingesetzt werden. Auswertetechnisch weniger aufwendig ist der Einsatz
eines als Temperatursensor dienenden zusätzlichen, gleichen und gleich betriebenen
sowie ausgewerteten Vergleichs-Heizelementes 16', das im Gegensatz um erstgenannten
Heizelement 16 so eingebaut wird, dass es möglichst keine Abkühlung von der Anströmung
15 erfährt. Dafür kann es etwa thermisch isoliert direkt unter dem ersterwähnten Heizelement
16 angeordnet sein, wo der Metallkörper der Zünders 12 eine aus überlagerten Umwelteinflüssen
bestimmte Momentantemperatur aufweist, die insbesondere sowohl noch abschussbedingt
wie auch schon anströmbedingt ist. Wegen der guten Temperaturleitfähigkeit des metallenen
Zündergehäuses kann dieses Vergleichs-Heizelement 16' aber auch innerhalb der äußeren
Mantelfläche 17 des Zünder 12, vorzugsweise wieder dicht bei dem Heizelement 16, angeordnet
sein; was in der Zeichnung aber symbolisch abseits des Heizelementes 16 berücksichtigt
ist. Ein solcher Einbau im Innern der Mantelfläche 17 fördert einen wünschenswert
nur flach auftragenden Aufbau des Sensor-Heizelementes 16 außen auf der Mantelfläche
17.
[0014] In der Zeichnung ist zusätzlich berücksichtigt, dass es zweckmäßig sein kann, zwei
gleich gespeiste Heizelemente 16 - 16" in Richtung der Anströmung 15 distanziert hintereinander
anzuordnen. Auch das fördert das anströmbedingt temperaturschwellenabhängige Scharfschaltverhalten
der Auswerteschaltung 22. Denn das in Flugrichtung gegen die Anströmung 15 vorne liegende
Heizelement 16 wird wie beschrieben von der Anströmung 15 abgekühlt, während im Abstand
zum dahinter gelegen Heizelement 16" auftretende Miniwirbel 24 einen Teil der vom
vorderen Heizelement 16 abgezogenen Wärmeenergie auf das im Strömungsschlagschatten
dahinter gelegene Heizelement 16" übertragen. Beim ersten Heizelement 16 wird dadurch
die Erwärmung gehindert, während gleichzeitig beim dahinter gelegenen zweiten Heizelement
die Erwärmung gefördert wird. Das führt in den beiden Heizstromkreisen 18, 18" trotz
gleicher Speisung zu deutlich unterschiedlichen von den Strommessgeräten 21, 21" erfassten
Heizströmen, also in der Auswerteschaltung 22 zu einer Differenzverarbeitung mit entsprechend
wünschenswert signifikanterem Scharfschaltverhalten für den Zündstromkreis.
[0015] Dieses Verhalten erfährt eine noch weitere Verbesserung im Falle einer indirekten
Erwärmung der in Richtung der Anströmung 15 hintereinander gelegenen Heizelemente
16-16". Dafür sind sie nicht unmittelbar auf der Zünder-Mantelfläche 17 angeordnet,
sondern auf einer Art Heizmatte 25, die ihrerseits auf die Mantelfläche 17 montiert
ist und für die ein eigener Heizkreis 26 ohne Heizstromerfassung vorgesehen ist. Die
von der Heizmatte 25 ausgehende Erwärmung wird gleichmäßig in die beiden Heizelemente
16 - 16" übertragen. Deren Heizstromkreise 18, 18" führen deshalb gleiche Ströme,
wenn noch mangels nennenswerter Anströmung 15 praktisch keine Temperaturbeeinflussung
auftritt. Erst in der Feiflugphase des Projektils 11 hingegen tritt wieder der zuvor
beschriebene Effekt auf, dass die Erwärmung des vorderen Heizelementes 16 gehindert,
dagegen die des hinteren Heizelementes 16" gefördert wird, so dass die Auswerteschaltung
22 für das Scharfschalten des Zündkreises über die Messgeräte 21, 21" unterschiedliche
Ströme erfasst.
[0016] Auch bei langsamen Projektilen 11 und ohne Beeinträchtigung deren aerodynamischen
Verhaltens sowie unabhängig von der Umgebungsatmosphäre erbringt es also eine zuverlässige
Vorrohrsicherheit, wenn erfindungsgemäß eine Sicherungsvorrichtung mit einer anström-
und temperaturabhängig wirkenden Sicherungseinrichtung 14 beim gegen Umwelteinflüsse
hermetisch geschlossenen Projektil-Zünder 12 als Messeinrichtung für die anströmabhängige
Abkühlung eines stromdurchflossenen Leiters im Heizstromkreis 18 eines nur flach auf
der Zünder-Mantelfläche 17 auftragenden Widerstands-Heizelementes 16 ein einer Auswerteschaltung
22 zum Scharfschalten des Zündstromkreises vorgeschaltetes elektronisches Strommessgerät
21 aufweist; wobei vorzugsweise zwei gleichgespeiste Heizelemente 16, 16" in Richtung
der Anströmung 15 hintereinander, und gegebenenfalls außerdem als Umwelt-Temperatursensor,
zum Liefern einer Kompensationsinformation 23 an die Auswerteschaltung 22, ein Vergleichs-Heizelement
16' von der Anströmung 15 unbeeinflusst, vorgesehen sind.
Bezugszeichenliste
[0017]
- 11
- Projektil
- 12
- Zünder (vor 11)
- 13
- Handhabungs-Sicherungseinrichtung
- 14
- Vorrohr-Sicherungseinrichtung
- 15
- Anströmung (gegen 12)
- 16
- Heizelement (auf 17, in 16)
- 17
- Mantelfläche (von 12)
- 18
- Heizstromkreis (über 16)
- 19
- Schalter (in 18)
- 20
- Heizspannungsquelle (in 18)
- 21
- Strommessgerät (in 18)
- 22
- Auswerteschaltung (21, 21" nachgeschaltet)
- 23
- Kompensationsinformation (von 16' auf 22)
- 24
- Miniwirbel (von 15 zwischen 16 - 16")
- 25
- Heizmatte (unter 16 - 16")
- 26
- Heizkreis (für 25)
1. Sicherungsvorrichtung mit einer anström- und temperaturabhängig wirkenden Vorrohr-Sicherungseinrichtung
(14) für den Zünder (12) eines Projektils (11), wobei die Sicherungseinrichtung (14)
eine Messeinrichtung für die anströmabhängige Abkühlung eines stromdurchflossenen
Leiters aufweist, wobei der Leiter wenigstens zwei auf der Zünder-Mantelfläche (17)
der Freiflug-Anströmung (15) ausgesetzte und in Richtung der Freiflug-Anströmung (15)
hintereinander gelegene Heizelemente (16, 16") mit gleichgespeisten Heizstromkreisen
(18, 18") umfasst.
2. Sicherungsvorrichtung nach dem vorangehenden Anspruch,
wobei der Leiter in einem Heizstromkreis (18) liegt, der in Abhängigkeit vom Ansprechen
einer Handhabungs-Sicherungseinrichtung (13) betreibbar ist.
3. Sicherungsvorrichtung nach dem vorangehenden Anspruch,
wobei die Heizelemente (16 - 16") ihrerseits auf einer elektrischen Heizmatte (25)
mit eigenem Heizkreis (26) angeordnet sind.
4. Sicherungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
wobei die Messeinrichtung ein im Heizstromkreis (18 bzw. 18") liegendes und auf eine
Auswerteschaltung (22) zur Freigabe des Scharfschaltens eines Zündstromkreises geschaltetes
Strommessgerät (21 bzw. 21") aufweist.
5. Sicherungsvorrichtung nach dem vorangehenden Anspruch,
wobei der Auswerteschaltung (22) eine Kompensationsinformation (23) von einem nicht
der Anströmung (15) ausgesetzter Temperatursensor aufgeschaltet ist.
6. Sicherungsvorrichtung nach dem vorangehenden Anspruch,
wobei als Temperatursensor zusätzlich ein Vergleichs-Heizelement (16') in eigenem
messtechnisch erfasstem Heizstromkreis (18') vorgesehen ist.
7. Sicherungsvorrichtung nach dem vorangehenden Anspruch,
wobei das Vergleichs-Heizelement (16') unter einem der Anströmung (15) ausgesetzten
Heizelement (16 bzw. 16") angeordnet ist.
8. Sicherungsvorrichtung nach dem vorangehenden Anspruch,
wobei das Vergleichs-Heizelement (16') innerhalb der Zünder-Mantelfläche (17) angeordnet
ist.
1. Safety and arming unit with a safe separation distance device (14), which acts as
a function of the incident flow and the temperature, for the fuze (12) of a projectile
(11), wherein the safety device (14) has a measurement device for the cooling, as
a function of the incident flow, of a conductor through which current passes, wherein
the conductor comprises at least two heating elements (16, 16") which are placed on
the fuze casing surface (17) of the free-flight incident flow (15) and located one
behind the other in the free-flight incident flow direction (15) and have heating
circuits (18, 18") fed in the same way.
2. Safety and arming unit according to the preceding claim, wherein the conductor is
located in a heating circuit (18) which can be operated as a function of the response
of a handling safety device (13).
3. Safety and arming unit according to the preceding claim, wherein the heating elements
(16-16") are themselves arranged on an electrical heating mat (25) with its own heating
circuit (26).
4. Safety and arming unit according to one of the preceding claims, wherein the measurement
device has a current measurement appliance (21 or 21", respectively) which is located
in the heating circuit (18 or 18", respectively) and is connected to an evaluation
circuit (22) in order to allow a firing circuit to be armed.
5. Safety and arming unit according to the preceding claim, wherein compensation information
(23) from a temperature sensor which is not subject to the incident flow (15) is passed
to the evaluation circuit (22).
6. Safety and arming unit according to the preceding claim, wherein a comparison heating
element (16') is additionally provided as a temperature sensor in a dedicated heating
circuit (18') that is used for measurement purposes.
7. Safety and arming unit according to the preceding claim, wherein the comparison heating
element (16') is arranged under a heating element (16 or 16") that is subject to the
incident flow (15).
8. Safety and arming unit according to the preceding claim, wherein the comparison heating
element (16') is arranged within the fuze casing surface (17).
1. Dispositif de sécurité présentant un équipement de sécurité d'un pré-tube (14), agissant
en fonction de l'afflux et de la température, pour le détonateur (12) d'un projectile
(11), l'équipement de sécurité (14) présentant un dispositif de mesure pour le refroidissement
en fonction de l'afflux d'un conducteur traversé par un courant, le conducteur comprenant
au moins deux éléments chauffants (16, 16") munis de circuits électriques de chauffage
(18, 18") à alimentation symétrique exposés à l'afflux en vol libre (15) sur la surface
d'enveloppe du détonateur (17) et disposés l'un derrière l'autre dans la direction
de l'afflux en vol libre (15).
2. Dispositif de sécurité selon la revendication précédente, le conducteur se trouvant
dans un circuit électrique de chauffage (18) qui peut fonctionner en fonction du déclenchement
d'un équipement de sécurité anti-manipulation (13).
3. Dispositif de sécurité selon la revendication précédente, les éléments chauffants
(16, 16") étant disposés de leur côté sur une natte chauffante électrique (25) munie
de son propre circuit de chauffage (26).
4. Dispositif de sécurité selon l'une des revendications précédentes, le dispositif de
mesure présentant un appareil de mesure du courant (21 ou 21") qui se trouve dans
le circuit électrique de chauffage (18 ou 18") et qui est connecté à un circuit d'interprétation
(22) pour valider la mise en alerte d'un circuit électrique d'allumage.
5. Dispositif de sécurité selon la revendication précédente, une information de compensation
(23) d'une sonde de température non exposée à l'afflux (15) étant fournie au circuit
d'interprétation (22).
6. Dispositif de sécurité selon la revendication précédente, un élément chauffant de
comparaison (16') étant en plus prévu comme sonde de température dans un circuit électrique
de chauffage (18') ayant sa propre métrologie d'acquisition.
7. Dispositif de sécurité selon la revendication précédente, l'élément chauffant de comparaison
(16') étant disposé sous un élément chauffant (16 ou 16") exposé à l'afflux (15).
8. Dispositif de sécurité selon la revendication précédente, l'élément chauffant de comparaison
(16') étant disposé à l'intérieur de la surface d'enveloppe du détonateur (17).

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente