| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 910 129 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
15.08.2012 Patentblatt 2012/33 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.06.2006 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP2006/062806 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2007/009836 (25.01.2007 Gazette 2007/04) |
|
| (54) |
BILDAUFNAHMESYSTEM
IMAGE RECORDING SYSTEM
SYSTEME DE PRISE D'IMAGES
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
20.07.2005 DE 102005033863
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
16.04.2008 Patentblatt 2008/16 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
|
70442 Stuttgart (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- HAUG, Karsten
70372 Stuttgart (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 376 154 US-B1- 6 576 884
|
US-A1- 2005 094 410
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft ein Bildaufnahmesystem nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1. Ein Bildaufnahmesystem der in Rede stehenden Art wird vorzugsweise in Kraftfahrzeugen
eingesetzt, um Bilder des Fahrzeugumfelds zu gewinnen und, in Verbindung mit Assistenzsystemen,
dem Fahrer die Führung des Fahrzeugs zu erleichtern. Insbesondere erfasst ein derartiges
Bildaufnahmesystem auch Fahrzeuge, die sich auf der gleichen Fahrspur oder benachbarten
Fahrspuren vor dem eigenen Fahrzeug fortbewegen. Ein derartiges Bildaufnahmesystem
umfasst wenigstens einen Bildsensor und ein diesem Bildsensor zugeordnetes optisches
System, das ein Aufnahmefeld des Fahrzeugumfelds auf den Bildsensor abbildet. Eine
wichtige Aufgabe solcher Assistenzsysteme ist die präzise Messung des Abstands, da
nur mit Kenntnis genauer Abstandswerte optische Fahrspur- und Abstandsüberwachungssysteme
zuverlässig genug funktionieren. Weiterhin werden solche Bildaufnahmesysteme in zunehmendem
Umfang für die Funktion "Night Vision" eingesetzt, bei der die von Infrarot-Femscheinwerfern
ausgeleuchtete Szene über eine auch im Infrarotbereich empfindliche Kamera aufgenommen
und dem Fahrer auf einem Display dargestellt wird, um eine größere Sichtweite zu ermöglichen.
Die bei derartigen Bildaufnahmesystemen verwendeten Bildsensoren sind üblicherweise
CCD- oder CMOS-Kameras. Da diese Kameras nicht dauernd belichten, also während der
kompletten Framephase, sondern nur in bestimmten Zeitintervallen (z.B. Shutter-Time
bei CCD-Kameras), besteht das Risiko, dass von dem Bildaufnahmesystem erfasste gepulste
Lichtquellen verfälscht dargestellt werden. Verfälscht dargestellt bedeutet in diesem
Zusammenhang, dass die Lichtquellen mit zu geringer Intensität, mit zu hoher Intensität
oder, im schlimmsten Fall, von dem Bildaufnahmesystem gar nicht erfasst und wiedergegeben
werden. Bei den gepulsten Lichtquellen kann es sich beispielsweise um in LED-Technologie
ausgeführte Bremsoder Heckleuchten vorausfahrender Fahrzeuge oder um entgegenkommende
Fahrzeuge mit gepulster LED-Frontbeleuchtung handeln. Die verfälschte Darstellung
entsteht dadurch, dass die Einschaltphasen der gepulsten Lichtquellen nicht mit den
Belichtungsphasen der Kamera übereinstimmen. Die mangelhafte Erfassung und Darstellung
der gepulsten Lichtquellen kann jedoch gefährliche Situationen heraufbeschwören. Eine
Gefährdung entsteht beispielsweise dadurch, dass der Fahrer des eigenen Fahrzeugs
bei einem Blick auf sein Night-Vision-Display nicht mehr erkennt, dass das vorausfahrende
Fahrzeug bremst. Hier droht ein Auffahrunfall. Bei Nachtfahrt sind vorausfahrende
oder entgegenkommende Fahrzeuge auf dem Display schlechter erkennbar, da die gepulsten
Lichtquellen nicht mehr deutlich dargestellt werden.
[0002] Aus der gattungsbildenden
EP 1 367 154 A1 ist ein Nachtsichtsystem für ein Fahrzeug bekannt, umfassend eine gepulste Lichtquelle
für die Beleuchtung der Umgebung des Fahrzeugs, wobei die Lichtquelle mit einer vorgebbaren
Pulssteuerung arbeitet, weiter umfassend einen Lichtempfänger, der mindestens ein
Signal als Reaktion auf von ihm empfangenes Licht erzeugt, sowie eine Steuereinrichtung,
der das mindestens eine Signal des Lichtempfängers zuführbar ist, und welche die Pulssteuerung
der Lichtquelle in Abhängigkeit von dem mindestens einen Signal des Lichtempfängers
verändert. Dadurch soll verhindert werden, dass das Nachtsichtsystem des Fahrzeugs
durch die Lichtquelle eines mit einem vergleichbaren Nachtsichtsystem ausgerüsteten
aber in Gegenrichtung fahrenden Fahrzeugs geblendet wird.
[0003] Aus
US 2005/0094410 A1 ist ein im Wesentlichen der
EP 1 367 154 A1 entsprechendes Nachtsichtsystem für ein Fahrzeug bekannt, umfassend eine primäre
gepulste Lichtquelle im nahen Infrarotbereich (NIR) für die Beleuchtung der Umgebung
des Fahrzeugs und eine sekundäre Triggerlichtquelle, die mit einer vorgebbaren Pulssteuerung
auf einer zweiten Lichtwellenlänge arbeitet. Das Nachtsichtsystem umfasst weiter einen
Lichtempfänger, der Licht der zweiten Wellenlänge detektiert. Die Pulse der Triggerlichtquelle
dienen der Erfassung der Pulssteuerung der primären NIR (near infrared) Lichtquelle
eines jeweiligen Fahrzeugs. Nach Erfassung der Lichtsignale der Triggerlichtquelle
eines Fremdfahrzeugs beeinflusst ein Steuergerät des Nachtsichtsystems des Egofahrzeugs
die Pulsphase der primären NIR Lichtquelle des Egofahrzeugs derart, dass diese außer
Phase mit der Lichtquelle des herannahenden Fremdfahrzeugs ist. Dies ist dadurch möglich,
dass die Pulssteuerung der NIR Lichtquelle des Fremdfahrzeugs durch Erfassung der
Lichtsignale seiner Triggerlichtquelle bekannt ist. Auf diese Weise kann jedes Fahrzeug
die primären Lichtquellen derart steuern, dass sie außer Phase sind und sich somit
nicht nachteilig beeinflussen.
[0004] Aus
US 6,576,884 B1 sind ein Verfahren und ein System für die Steuerung der Empfangsphase (gating) eines
Lichtempfängers bekannt. Das System umfasst einen Sensor, der Licht erfasst und ein
dem erfassten Licht entsprechendes Signal erzeugt. Eine Steuereinrichtung empfängt
das Signal, passt ein Steuersignal für den Lichtempfänger an dieses Signal an und
führt dem Lichtempfänger ein entsprechend angepasstes Ausgangssignal zu.
[0005] Aus
DE 100 33 103 A1 ist ein Infrarot-Sichtsystem bekannt, das mindestens eine IR-Lichtquelle und mindestens
ein IR-Sichtgerät zur Darstellung eines von der IR-Lichtquelle ausleuchtbaren Reliefs
aufweist, wobei zusätzlich ein IR-Detektor zur Erkennung eines IR-Fremdpulses vorhanden
ist. Die Druckschrift geht davon aus, dass die genannten Sichtsysteme in Kraftfahrzeugen
eingesetzt werden und auch sich begegnende Kraftfahrzeuge damit ausgerüstet sind.
Der zusätzlich vorgesehene IR-Detektor detektiert störende IR-Lichtimpulse eines fremden
Fahrzeugs, die das eigene Sichtsystem blenden könnten. Weiterhin steuert der IR-Detektor
die Eigen-Pulsfrequenz derart, dass sie der Fremd-Pulsfrequenz angeglichen wird. Die
Angleichung erfolgt beispielsweise derart, dass bei Abwesenheit eines IR-Fremdstrahlers
die gesamte Zeit das Relief ausgeleuchtet wird und bei Vorhandensein eines oder mehrerer
Fremdstrahler die Strahlzeit des eigenen IR-Systems so eingestellt wird, dass eine
maximale Beleuchtungszeit verbleibt.
[0006] Auch aus
US 2003/0043280 A1 ist ein Bilderfassungssystem mit einer Infrarotkamera und einem Infrarotstrahler
bekannt, der den Erfassungsbereich der Infrarotkamera beleuchtet. Zusätzlich umfasst
das Bilderfassungsystem einen Sensor, der bei Erfassung einer fremden gepulsten Lichtquelle
in dem Erfassungsbereich des Bildaufnahmesystems die Infrarotkamera derart steuert,
dass die fremde gepulste Lichtquelle von der Kamera möglichst nicht erfasst wird.
Vorteile der Erfindung
[0007] Demgegenüber ermöglicht die Erfindung eine wesentlich verbesserte Erfassung gepulster
Lichtquellen, um auf diese Weise die Erkennung von gepulsten Lichtquellen zu verbessern
und dadurch die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Zu diesem Zweck umfasst das Bildaufnahmesystem
vorteilhaft einen Strahlungssensor mit einer im Wesentlichen gleichen Intensitätsdynamik,
mit einem im Wesentlichen gleichen Öffnungswinkel und einer im Wesentlichen gleichen
Blickrichtung wie die Kamera für die Erfassung gepulster Lichtquellen. Weiterhin umfasst
das Bildaufnahmesystem eine Steuereinrichtung, die aus den Signalen der Kamera und
des Strahlungssensors die Diskrepanz ermittelt. In Abhängigkeit von der festgestellten
Diskrepanz wird in einer einfachen Ausführungsvariante ein Warnsignal erzeugt, das
den Fahrer auf Mängel der Displaydarstellung hinweist. Zusätzlich kann das Display
zeitweise dunkel gesteuert oder auch abgeschaltet werden. In komplexeren Ausführungsvarianten
wird die Belichtungsphase der Kamera in Abhängigkeit von der Diskrepanz mit der Einschaltphase
der Lichtquelle synchronisiert. In einer weiteren Ausführungsvariante wird das Bildaufnahmesystem
einerseits in einem linearen und andererseits in einem nicht linearen Modus betrieben.
Erfasste Bilder werden verglichen. Bei Auftreten gepulster Lichtquellen werden wenigstens
Teilbereiche der in dem nicht linearen Modus erfassten Bilder durch entsprechende
Teilbereiche der in dem linearen Modus erfassten Bilder ersetzt.
Zeichnung
[0008] Die Erfindung wird nachstehend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen
näher erläutert.
[0009] Es zeigen:
- Figur 1:
- ein Blockschaltbild eines Bildaufnahmesystems;
- Figur 2:
- ein Blockschaltbild für die Ermittlung der Diskrepanz;
- Figur 3:
- ein erstes Diagramm mit Darstellung der Belichtungsphase einer Kamera und der Einschaltphase
einer gepulsten Lichtquelle;
- Figur 4:
- ein weiteres Diagramm mit Darstellung der Belichtungsphase einer Kamera und der Einschaltphase
einer gepulsten Lichtquelle;
- Figur 5:
- ein weiteres Diagramm mit Darstellung der Belichtungsphase einer Kamera und der Einschaltphase
einer gepulsten Lichtquelle;
- Figur 6:
- ein weiteres Diagramm mit Darstellung der Belichtungsphase einer Kamera und der Einschaltphase
einer gepulsten Lichtquelle;
- Figur 7:
- ein weiteres Diagramm mit Darstellung der Belichtungsphase einer Kamera und der Einschaltphase
einer gepulsten Lichtquelle;
- Figur 8:
- die Darstellung eines Reglers, der in Abhängigkeit von der eingangsseitig zugeführten
Diskrepanz die Belichtungsphase verändert.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0010] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. Ein erstes Ausführungsbeispiel
wird unter Bezug auf Figur 1 erläutert, die ein Blockschaltbild eines Bildaufnahmesystems
1 und eine Bildszene 6 darstellt. Das Bildaufnahmesystem 1 umfasst eine Kamera 2,
insbesondere eine CCD- oder CMOS-Kamera. Zusätzlich umfasst das Bildaufnahmesystem
1 einen Strahlungsdetektor 3, der möglichst eine mit der Kamera 2 übereinstimmende
Intensitätsdynamik sowie den gleichen öffnungswinkel und die gleiche Blickrichtung
wie die Kamera 2 aufweist. Bei dem Strahlungsdetektor 3 handelt es sich vorzugsweise
um eine Photodiode oder einen Phototransistor. Die Kamera 2 und der Strahlungsdetektor
3 sind mit einem Steuergerät 4 verbunden. Das Steuergerät 4 ist mit einem Display
4 verbunden.
Der Strahlungsdetektor 3 ermittelt quasi kontinuierlich einen mittleren Helligkeitspegel
der gesamten Bildszene 6, die von dem Bildaufnahmesystem 1 erfasst wird. Aus dem Histogramm
des Kamerabildes, das für eine Belichtungsregelung gebildet wird, wird durch Rückrechnung
mittels der bekannten Belichtungsparameter zu diesem Histogramm ebenfalls eine mittlere
Helligkeit gebildet. Sofern diese beiden Helligkeitspegel signifikant voneinander
abweichen, kann darauf geschlossen werden, dass sich gepulste Lichtquellen 7 in dem
Erfassungsbereich des Bildaufnahmesystems 1 befinden, die von der Kamera 2 nicht vollständig
erfasst werden, da ihre Belichtungsphase zumindest teilweise mit den Dunkelphasen
der gepulsten Lichtquellen 7 zusammenfällt. Diese Situation wird im Folgenden als
Diskrepanz bezeichnet. Bei einer einfachen Ausführungsvariante der Erfindung wird
bei dem Vorliegen einer derartigen Diskrepanz eine Warnung auf dem Display 5 des Bildaufnahmesystems
1 ausgegeben. Diese Warnung kann beispielsweise den Fahrer auffordern, besonders aufmerksam
auf die Straße zu schauen und die Darstellung auf dem Display 5 zumindest zeitweilig
außer Acht zu lassen. Bei einer alternativen Ausführungsvariante kann, ggf. in Verbindung
mit einer derartigen Warnung, das Display 5 zumindest zeitweise ausgeschaltet werden,
da es die Fahrzeugumgebung, insbesondere dort vorhandene gepulste Lichtquellen 7,
nicht mehr richtig darstellt.
[0011] Figur 2 zeigt ein Blockschaltbild, anhand dessen die Ermittlung der Diskrepanz erläutert
wird. Mit Bezugsziffer 2 ist wiederum die Kamera des Bildaufnahmesystems 1 bezeichnet.
Mit Bezugsziffer 3 ist ein zusätzlicher Strahlungsdetektor bezeichnet. Die Kamera
2 ist mit einem Funktionsmodul 20 verbunden. Das Funktionsmodul 20 ist mit einem Funktionsmodul
21 verbunden. Ein Funktionsmodul 24 ist mit der Kamera 2 und mit dem Funktionsmodul
21 verbunden. Das Funktionsmodul 21 ist mit einem Funktionsmodul 22 verbunden. Der
Strahlungsdetektor 3 ist mit dem Funktionsmodul 22 verbunden. Das Funktionsmodul 22
ist mit einem Funktionsmodul 23 verbunden. Bei Aufnahme einer Bildszene wird von der
Kamera 2 ein Strom von Videodaten bereitgestellt. Die Wortbreite kann beispielsweise
8 Bit betragen. Die Videodaten der Kamera 2 werden dem Funktionsmodul 20 zugeführt,
das aus diesen Videodaten zunächst ein Histogramm der digitalen Grauwerte ermittelt.
Unter Berücksichtigung der jeweils gewählten Belichtungsparameter und Betriebskenngrößen
der Kamera 2, wie beispielsweise Blendenzahl und Empfmdlichkeit des in der Kamera
2 eingesetzten Imagers (Funktionsmodul 24), wird das Histogramm der digitalen Grauwerte
dann in dem Funktionsmodul 21 in ein Histogramm absoluter Helligkeitswerte umgerechnet.
In einem weiteren Schritt wird dann, beispielsweise durch Integration, aus diesen
Helligkeitswerten ein Mittelwert der Helligkeit bestimmt. Dieser Mittelwert wird dann
in dem Funktionsmodul 22 mit einem Mittelwert der Helligkeit verglichen, der mittels
des zusätzlichen Strahlungsdetektors 3 erfasst worden ist. Der Vergleich kann vorteilhaft
durch eine Differenzbildung der beiden genannten Mittelwerte in dem Funktionsmodul
22 erfolgen. Dieser Vergleich liefert die gewünschte Diskrepanz. Vorteilhaft kann
durch Vorgabe eines Schwellwerts noch eine binäre Form der Diskrepanz gewonnen werden.
Solange der vorgebbare Schwellwert unterschritten ist, nimmt die Diskrepanz den Wert
NULL an. Wird der vorgebbare Schwellwert überschritten, nimmt die Diskrepanz den Wert
EINS an.
[0012] Sofern das Bildaufnahmesystem 1 eine zu einem Restart fähige Kamera 2 umfasst, kann,
in einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung, versucht werden, die Belichtungsphase
der Kamera 2 derart zu verschieben, dass die Belichtungsphase der Kamera 2 und die
Einschaltphase der gepulsten Lichtquelle 7 phasenrichtig synchronisiert werden. Dies
wird anhand von Figur 2, Figur 3 und Figur 4 erläutert, die jeweils Belichtungsphasen
(Kurve K2) der Kamera 2 und Einschaltphasen (Kurve K7) der gepulsten Lichtquelle 7
darstellen. In Figur 2 beginnt die Belichtungsphase der Kamera 2 gemäß Kurve K2 zum
Zeitpunkt t0 und endet zum Zeitpunkt t1. Die Einschaltphase der gepulsten Lichtquelle
7 dagegen beginnt bei t2 und endet bei t3. Da keine zeitliche Überlappung gegeben
ist, bedeutet das in der Praxis, dass die Kamera 2 die gepulste Lichtquelle 7 nicht
erfasst. Die sich hieraus ergebende Gefährdung der Verkehrsteilnehmer ist offensichtlich.
In Figur 3 beginnt die Belichtungsphase der Kamera 2 gemäß Kurve K2 bei ta und endet
bei te. Die Einschaltphase der gepulsten Lichtquelle 7 liegt wiederum zwischen t2
und t3. Auf diese Weise ergibt sich eine zeitliche Überlappung zwischen der Belichtungsphase
und der Einschaltphase in dem Intervall t2 bis te. Figur 3 zeigt schließlich eine
optimierte Situation, bei der Belichtungsphase der Kamera 2 und die Einschaltphase
der gepulsten Lichtquelle 7 völlig übereinstimmen, da beide das Zeitintervall t2-t3
abdecken. Hierbei ist eine ideale Situation angenommen, bei der die Dauer der Belichtungsphase
und die Dauer der Einschaltphase im Wesentlichen gleich lang sind. In der Praxis können
aber Belichtungsphase und Einschaltdauer unterschiedlich lang sein. Es ist daher anzustreben,
dass die Belichtungsphase einen möglichst großen Teil der Einschaltphase abdeckt.
Eine zu einem Restart fähige Kamera läuft nicht in einem festen Takt, sondern kann,
getriggert durch einen externen Impuls, zu der Aufnahme eines neuen Bildes gezwungen
werden. Vorzugsweise wird die Belichtungsphase der Kamera 2 daher zunächst um eine
halbe Framedauer verschoben. Dann wird erneut berechnet, ob eine Diskrepanz vorliegt.
Sollte dies immer noch der Fall sein, wird die Belichtungsphase der Kamera 2 wiederum
um eine halbe Framedauer nach vom verschoben. Die beschriebene Maßnahme wird so lange
wiederholt, bis die Diskrepanz hinreichend klein wird. Vorzugsweise kann dafür ein
Grenzwert der Diskrepanz vorgegeben werden.
[0013] Dieser Zusammenhang wird im Folgenden nochmals unter Bezugnahme auf Figur 6 erläutert,
in der mehrere aufeinander folgende Belichtungsphasen dargestellt sind. Die Belichtungsphasen
sind dabei durch die senkrecht angeordneten, gestrichelt gezeichneten Strecken voneinander
getrennt. Das obere, mit Bezugsziffer 60.1 bezeichnete Impulsdiagramm repräsentiert
das optische Ausgangssignal eines gepulsten Strahlungssenders, beispielsweise einer
LED-Lichtquelle, die mit einer konstanten Impulsfolgefrequenz gesteuert wird. Die
Leuchtdauer ist jeweils konstant. Das mittlere Impulsdiagramm 60.2 repräsentiert die
Belichtungsphasen der Kamera 2 und des Strahlungsempfängers 3. Figur 6 zeigt nun beispielhaft,
wie eine zunächst bestehende Phasendifferenz zwischen der gepulsten LED-Lichtquelle
und der zu einem Restart fähigen Kamera 2 geregelt wird. Fähig zu einem Restart bedeutet
in diesem Zusammenhang, dass die Belichtungszeiten der Kamera 2 nicht in einem festen
Taktraster verlaufen, sondern zeitlich veränderbar sind und beispielsweise über einen
binären Eingang getriggert werden können. Derartige Kameras werden beispielsweise
auch in der Fertigungsüberwachung häufig eingesetzt. Der mit Bezugsziffer 60.3 bezeichnete
Kurvenverlauf stellt die Diskrepanz dar. Wie in Figur 6 erkennbar, weisen die gepulste
Lichtquelle (Impulsdiagramm 60.1) und die Belichtungsphase (Impulsdiagramm 60.2) der
Kamera 2 zunächst eine Phasendifferenz von ca. 180° auf, sie sind also praktisch gegenphasig.
Die Diskrepanz (Kurve 60.3) ist damit deutlich positiv und führt damit bei dem in
Figur 8 dargestellten Dreipunktregler zu einer positiven Phasenverschiebung. Innerhalb
von vier Kamerazyklen wird die bestehende Phasendifferenz ausgeregelt. Anstelle eines
Dreipunktreglers könnte auch ein PI-, PD-, PID-Regler oder eine beliebige geeignete
Regelstrategie eingesetzt werden.
[0014] Bei einer anderen Ausführungsvariante der Erfindung wird eine Kamera 2 vorgesehen,
die nicht zu einem beliebigen Restart fähig ist. Derartige Kameras sind relativ weit
verbreitet. Bei dieser Ausführungsvariante wird die Belichtungszeit der Kamera 2 derart
verändert, dass die Einschaltphasen der gepulsten Lichtquelle 7 vollständig erfasst
werden. Hierzu wird zunächst auf maximale Belichtungszeit geschaltet, die der Framedauer
entspricht. Zusätzlich wird die Kamera 2 von einem nicht linearen auf einen linearen
Aufnahmemodus umgeschaltet. Das bedeutet, dass keine nicht belichteten Phasen durch
eine nicht lineare Knickkennlinie entstehen. Gleichzeitig wird die Verstärkung verringert,
um eine Überbelichtung in hellen Bereichen des Erfassungsbereichs der Kamera 2 möglichst
gering zu halten. Durch diese Maßnahmen ist sichergestellt, dass gepulste Lichtquellen
7 vollständig erfasst werden. Das so gewonnene Bild wird auf absolute Helligkeit zurückgerechnet
und mit dem zuvor aufgenommenen, ebenfalls zurückgerechneten aber nicht vollständig
belichteten Bild verglichen. Signifikante Unterschiede zwischen den beiden Bildern
ergeben sich an den Stellen, an denen sich gepulste Lichtquellen befinden. Diese Stellen
werden dann im Originalbild durch die in einem linearen Aufnahmemodus ermittelten
Intensitäten ersetzt, wodurch nun auch gepulste Lichtquellen in ihrer tatsächlichen
Intensität erfasst und sichtbar werden.
[0015] Dieser Zusammenhang wird i Folgenden nochmals unter Bezug auf Figur 7 erläutert.
Das Impulsdiagramm 70.1 stellt wiederum das optische Ausgangssignal eines gepulsten
Strahlungssenders, insbesondere einer LED-Lichtquelle, dar. Das Impulsdiagramm 70.2
stellt Belichtungsphasen einer nicht zu einem Restart fähigen Kamera dar. Hierbei
handelt es sich beispielsweise um eine klassische CCD- oder CMOS-Kamera, deren Belichtungsphasen
immer an dem Ende eines Kamerazyklus unmittelbar vor dem Auslesezeitpunkt liegen.
Das Ende der Belichtungsphase kann also nicht verschoben werden. Lediglich die Länge
der Belichtungsphase kann verändert werden. Wiederum dient die Diskrepanz (Kurve 70.3)
als Eingangsgröße für einen Regler, beispielsweise einen Dreipunktregler gemäß Figur
8. Wie bei dem zuvor beschriebenen Beispiel einer zu einem Restart fähigen Kamera
können jedoch auch andere Reglertypen zur Anwendung kommen. Wie aus Figur 7 ersichtlich
ist, überlappen sich die aktiven Steuerphasen der LED-Lichtquelle (Impulsdiagramm
70.1) und der nicht zu einem Restart fähigen Kamera (Impulsdiagramm 70.2) zunächst
überhaupt nicht. Die Diskrepanz nimmt daher zunächst einen relativ großen positiven
Wert an (Kurve 70.3). Dies führt in dem Regler (Figur 8) zu einer Verlängerung der
Belichtungszeit bei gleichzeitiger Reduktion des Gain der Kamera. Die Absolutverstärkung
der Kamera (näherungsweise Produkt aus Belichtungsdauer, Gain und einer Konstante)
wird also nicht verändert. Die Bewegungsunschärfe und der Rauschpegel der Kamera nehmen
dabei allerdings zu. In dem dritten der in Figur 7 dargestellten Kamerazyklen findet
zum ersten Mal eine Überlappung statt, was zur Folge hat, dass die Diskrepanz (Kurve
70.3) zurückgeht. In dem vierten Kamerazyklus wurde die Diskrepanz schließlich vollständig
ausgeregelt. Die LED-Lichtquelle wird nun vollständig in ihrer wahren Lichtintensität
erfasst.
[0016] Für den Fall, dass das eigene Fahrzeug mit gepulsten Frontscheinwerfern ausgerüstet
ist (z.B. mit LED- oder Laserscheinwerfern), die mit den Belichtungsphasen der Kamera
synchronisiert sind, so sind, analog zu den Belichtungsphasen der Kamera, auch die
Beleuchtungsphasen der eigenen Frontscheinwerfer zu verschieben.
1. Bildaufnahmesystem (1) mit einer Kamera (2) für die Erfassung eines Fahrzeugumfeldes,
mit einem zusätzlichen Strahlungssensor (3) für die Erfassung einer gepulsten Lichtquelle
(7), sowie eine von dem Strahlungssensor (3) steuerbare Steuereinrichtung (4), dadurch gekennzeichnet, dass aus dem Histogramm des Kamerabildes ein mittlerer Helligkeitspegel gebildet wird,
dass der zusätzliche Strahlungssensor (3) quasikontinuierlich einen mittleren Helligkeitspegel
ermittelt, dass die beiden genannten Helligkeitspegel verglichen und eine Abweichung
der Helligkeitspegel als Diskrepanz ermittelt wird, und dass bei Auftreten einer Diskrepanz
die Belichtungsphase der Kamera (2) derart verschoben wird, dass die Belichtungsphase
der Kamera (2) und die Einschaltphase der gepulsten Lichtquelle (7) phasenrichtig
synchronisiert werden.
2. Bildaufnahmesystem (1) mit einer Kamera (2) für die Erfassung eines Fahrzeugumfeldes,
mit einem zusätzlichen Strahlungssensor (3) für die Erfassung einer gepulsten Lichtquelle
(7), sowie eine von dem Strahlungssensor (3) steuerbare Steuereinrichtung (4), dadurch gekennzeichnet, dass aus dem Histogramm des Kamerabildes ein mittlerer Helligkeitspegel gebildet wird,
dass der zusätzliche Strahlungssensor (3) quasikontinuierlich einen mittleren Helligkeitspegel
ermittelt, dass die beiden genannten Helligkeitspegel verglichen und eine Abweichung
der Helligkeitspegel als Diskrepanz ermittelt wird, und dass bei Auftreten einer Diskrepanz
die Bildwiedergabe des Bildaufnahmesystems (1) abgeschaltet und/oder eine Warnanzeige
ausgegeben wird.
3. Bildaufnahmesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kamera (2) eine CCD- oder eine CMOS-Kamera ist.
4. Bildaufnahmesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kamera (2) eine zu einem Restart fähige Kamera ist.
5. Bildaufnahmesystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlungssensor (3) eine im Wesentlichen gleiche Intensitätsdynamik, einen im
Wesentlichen gleichen Öffnungswinkel und eine im Wesentlichen gleiche Blickrichtung
wie die Kamera (2) des Bildaufnahmesystems (1) aufweist.
6. Bildaufnahmesystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Regler vorgesehen ist, dem die Diskrepanz als Eingangsgröße zuführbar ist.
7. Bildaufnahmesystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Belichtungsphase der Kamera (2) solange zeitlich verändert wird bis ein vorgebbarer
Grenzwert der Diskrepanz erreicht ist.
8. Bildaufnahmesystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Synchronisation der Belichtungsphase der Kamera (2) mit der Einschaltphase
der Lichtquelle (7) die Belichtungsphase der Kamera (2) zunächst um eine halbe Framedauer
verschoben und dann die sich einstellende Diskrepanz erfasst wird.
9. Bildaufnahmesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine binäre Form der Diskrepanz dadurch gewonnen wird, dass der ermittelte Wert der
Diskrepanz mit dem vorgebbaren Grenzwert verglichen wird, wobei bei Unterschreiten
des Grenzwerts der Wert NULL für die Diskrepanz gesetzt wird und wobei bei Überschreiten
des Grenzwerts die Diskrepanz den Wert EINS annimmt.
1. Image recording system (1) having a camera (2) for detecting the surroundings of a
vehicle, and having an additional radiation sensor (3) for detecting a pulsed light
source (7), and a control device (4) which can be controlled by the radiation sensor
(3), characterized in that a mean brightness level is formed from the histogram of the camera image, in that the additional radiation sensor (3) determines a mean brightness level in a quasi-continuous
fashion, in that the two said brightness levels are compared and a deviation of the brightness levels
is determined as a discrepancy, and in that upon the occurrence of a discrepancy the exposure phase of the camera (2) is shifted
in such a way that the exposure phase of the camera (2) and the switch-on phase of
the pulsed light source (7) are synchronized with the correct phase.
2. Image recording system (1) having a camera (2) for detecting the surroundings of a
vehicle, and having an additional radiation sensor (3) for detecting a pulsed light
source (7), and a control device (4) which can be controlled by the radiation sensor
(3), characterized in that a mean brightness level is formed from the histogram of the camera image, in that the additional radiation sensor (3) determines a mean brightness level in a quasi-continuous
fashion, in that the two said brightness levels are compared and a deviation of the brightness levels
is determined as a discrepancy, and in that upon the occurrence of a discrepancy the image reproduction of the image recording
system (1) is switched off and/or a warning display is output.
3. Image recording system according to one of the preceding claims, characterized in that the camera (2) is a CCD or a CMOS camera.
4. Image recording system according to one of the preceding claims, characterized in that the camera (2) is a camera capable of restarting.
5. Image recording system (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the radiation sensor (3) has substantially the same intensity dynamics, substantially
the same aperture angle and substantially the same viewing direction as the camera
(2) of the image recording system (1).
6. Image recording system (1) according to one of the preceding claims, characterized in that a controller is provided which can be fed the discrepancy as input variable.
7. Image recording system (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the exposure phase of the camera (2) is temporally varied until a prescribable limit
value of the discrepancy is reached.
8. Image recording system (1) according to one of the preceding claims, characterized in that for the purpose of synchronization of the exposure phase of the camera (2) with the
switch-on phase of the light source (7), the exposure phase of the camera (2) is firstly
shifted by half a frame period, and the resulting discrepancy is then detected.
9. Image recording system according to one of the preceding claims, characterized in that a binary form of the discrepancy is obtained by virtue of the fact that the determined
value of the discrepancy is compared with the prescribable limit value, the value
ZERO being set for the discrepancy in the event of undershooting of the limit value,
and the discrepancy assuming the value ONE upon overshooting of the limit value.
1. Système (1) d'enregistrement d'image doté d'une caméra (2) qui saisit l'environnement
d'un véhicule, d'une sonde supplémentaire de rayonnement (3) qui détecte une source
(7) de lumière pulsée ainsi que d'un dispositif de commande (4) apte à être commandé
par la sonde de rayonnement (3),
caractérisé en ce que
un niveau moyen de luminosité est formé à partir de l'histogramme de l'image de la
caméra,
en ce que la sonde supplémentaire de rayonnement (3) détermine de manière quasi continue un
niveau moyen de luminosité,
en ce que lesdits deux niveaux de luminosité sont comparés et qu'un écart entre les niveaux
de luminosité est déterminé comme constituant une anomalie et
en ce qu'au cas où une anomalie survient, la phase d'éclairage de la caméra (2) est décalée
de telle sorte que la phase d'éclairage de la caméra (2) et la phase de branchement
de la source (7) de lumière pulsée soient synchronisées en accord de phases.
2. Système (1) d'enregistrement d'image doté d'une caméra (2) qui saisit l'environnement
d'un véhicule, d'une sonde supplémentaire de rayonnement (3) qui détecte une source
(7) de lumière pulsée ainsi que d'un dispositif de commande (4) apte à être commandé
par la sonde de rayonnement (3),
caractérisé en ce que
un niveau moyen de luminosité est formé à partir de l'histogramme de l'image de la
caméra,
en ce que la sonde supplémentaire de rayonnement (3) détermine de manière quasi continue un
niveau moyen de luminosité,
en ce que lesdits deux niveaux de luminosité sont comparés et qu'un écart entre les niveaux
de luminosité est déterminé comme constituant une anomalie et
en ce qu'au cas où une anomalie survient, la reproduction de l'image par le système (1) d'enregistrement
d'image est désactivée et/ou un affichage d'avertissement est délivré.
3. Système d'enregistrement d'image selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la caméra (2) est une caméra CCD ou une caméra CMOS.
4. Système d'enregistrement d'image selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la caméra (2) est une caméra apte à redémarrer.
5. Système (1) d'enregistrement d'image selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la sonde de rayonnement (3) présente une dynamique d'intensité, un angle d'ouverture
et une direction d'observation essentiellement identiques à ceux de la caméra (2)
du système (1) d'enregistrement d'image.
6. Système (1) d'enregistrement d'image selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il présente un régulateur auquel l'anomalie peut être apportée en tant que grandeur
d'entrée.
7. Système (1) d'enregistrement d'image selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la phase d'éclairage de la caméra (2) est modifiée temporellement jusqu'à atteindre
une valeur limite prédéterminée de l'anomalie.
8. Système (1) d'enregistrement d'image selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que pour synchroniser la phase d'éclairage de la caméra (2) sur la phase de branchement
de la source (7) de lumière, la phase d'éclairage de la caméra (2) est d'abord déplacée
de la moitié de la durée d'une trame, l'anomalie qui s'établit étant ensuite saisie.
9. Système d'enregistrement d'image selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une forme binaire de l'anomalie est obtenue en comparant la valeur déterminée de l'anomalie
à la valeur limite prédéterminée, ZERO étant imposé pour l'anomalie lorsque la valeur
limite n'est pas atteinte et l'anomalie prenant la valeur UN lorsque la valeur limite
est dépassée.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente