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(11) |
EP 1 910 764 B9 |
| (12) |
KORRIGIERTE NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
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Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B2) |
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Korrekturen, siehe Ansprüche DE |
| (48) |
Corrigendum ausgegeben am: |
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02.12.2020 Patentblatt 2020/49 |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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08.07.2020 Patentblatt 2020/28 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.01.2013 Patentblatt 2013/01 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.07.2006 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/006653 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/009615 (25.01.2007 Gazette 2007/04) |
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| (54) |
PLATTENELEMENT FÜR EINEN PLATTENKÜHLER
PLATE ELEMENT FOR A PLATE COOLER
ELEMENT DE PLAQUE POUR REFROIDISSEUR A PLAQUES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
22.07.2005 DE 102005034305
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.04.2008 Patentblatt 2008/16 |
| (73) |
Patentinhaber: MAHLE Behr GmbH & Co. KG |
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70469 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- RICHTER, Jens
71723 Grossbottwar (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grauel, Andreas |
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Grauel IP
Patentanwaltskanzlei
Wartbergstrasse 14 70191 Stuttgart 70191 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 512 930 WO-A-2005/098334 WO-A1-2005/012820 JP-A- H11 193 998 JP-A- 2002 107 089 US-A- 5 222 551 US-A- 5 988 269
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EP-A2- 1 394 491 WO-A1-2005/009669 JP-A- 11 193 998 JP-A- 2000 320 986 US-A- 4 987 955 US-A- 5 913 361 US-A1- 2006 032 621
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[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Plattenelement für einen Plattenkühler sowie
einen Plattenkühler, umfassend eine Mehrzahl von baugleichen Plattenelementen.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Plattenkühler bekannt, bei denen eine Anzahl von zumeist
baugleichen, alternierend angeordneten Plattenelementen übereinander angeordnet sind,
wobei zwei getrennte Systeme von Kammern gebildet werden, wobei ein erstes wärmeübertragendes
Medium durch das eine Kammersystem und ein zweites Medium durch das andere Kammersystem
strömt. Allgemein besteht dabei die Problematik, die Strömungswege der Medien innerhalb
der Kammern zu optimieren, so dass bei gegebener Baugröße und Plattenanzahl ein möglichst
optimaler Wärmetausch zwischen den beiden Medien gegeben ist.
[0003] DE 199 39 264 A1 beschreibt einen Plattenwärmerübertrager in Stapelbauweise, bei dem eine Mehrzahl
identischer Plattenelemente aufeinander festgelegt und entlang eines konischen Außenrandes
miteinander verlötet sind. Die Plattenelemente weisen jeweils vier im Wesentlichen
kreisrunde Öffnungen innerhalb eines Bodenbereiches des Plattenelementes auf, wobei
zwei der kreisrunden Öffnungen jeweils einen abgekragten Rand haben. Jeder der abgekragten
Ränder ist zu dem Außenrand beabstandet angeordnet. Bei Stapelung der Plattenelemente
ergibt sich in den Bereichen zwischen dem Außenrand und den Abkragungen der Öffnungen
ein erhebliches Volumen, in dem sich ein wärmeführendes Medium mit besonders geringer
Strömungsgeschwindigkeit befindet. Zum einen wird hierdurch der Wirkungsgrad des Wärmetauschers
bei gegebenen Abmessungen ungünstig beeinflußt. Zum anderen ermöglichen solche Bereiche
von annähernd stehendem Medium die Ablagerung von mitgeführten Partikeln und die Agglomeration
zu großvolumigen Ablagerungen. Ein spontanes Lösen solcher größerer Ablagerungen kann
sich schädlich auf ein Gesamtsystem auswirken, beispielsweise wenn der Wärmetauscher
ein Ölkühler eines Kraftfahrzeugmotors ist.
[0004] Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Plattenelement für einen Plattenkühler anzugeben,
mittels dessen ein in seinem Wirkungsgrad und seine Ablagerungsresistenz verbesserter
Plattenkühler herstellbar ist.
[0005] Diese Aufgabe wird für ein eingangs genanntes Plattenelement erfindungsgemäß mit
den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Durch diese Formgebung, insbesondere durch die zwischen Seitenwandung und zweitem
Öffnungsrand verlaufende Sockelfläche wird auf einfache Weise erreicht, dass ein besonders
kleiner Anteil an wärmetragendem Medium in einem strömungsarmen Bereich eines Plattenkühlers
vorhanden ist. Insbesondere hinsichtlich der Medienströmung ungünstige Bereiche zwischen
Außenrand des Plattenkühlers und Medienöffnungen werden verkleinert oder eliminiert,
so daß das Medium hauptsächlich zwischen den
[0007] Öffnungen und somit in seinen Hauptströmungsbereichen vorhanden ist. Insgesamt kann
somit eine gleiche Tauscherleistung bei kleinerem im Plattenkühler vorhandenem Medienvolumen
erzielt werden. Hierdurch kann ein Plattenkühler insgesamt leichter und kleinbauender
ausgebildet werden.
[0008] Im Interesse einer einfachen Herstellung eines Plattenkühlers ist das Plattenelement
mit einem zweiten, baugleichen Plattenelement verbindbar, wobei in der verbundenen
Anordnung eine im Wesentlichen flächige Anlage der Sockelfläche des Plattenelements
des zweiten Plattenelement vorliegt. Durch die baugleiche Ausführung des zweiten Plattenelements
wird eine besonders wirtschaftliche Fertigung eines Plattenkühlers ermöglicht.
[0009] Weiterhin bevorzugt ist das Plattenelement dabei mit dem zweiten Plattenelement zumindest
im Bereich der flächigen Anlage flächig verlötet. Im Gegensatz zu der aus dem Stand
der Technik bekannten im Wesentlichen linienförmigen Verlötung, die durch die im Prinzip
eindimensionale Ausbildung der Ränder gegeben ist, kann somit bei einem erfindungsgemäßen
Plattenelement eine wesentlich größere Kontaktfläche benachbarter Plattenelemente
eines Plattenkühlers verlötet sein, so dass insgesamt eine besonders große Festigkeit
und eine besonders große Langzeitstabilität gegenüber Rissen und auftretenden Leckagen
gegeben ist.
[0010] Bei einem erfindungsgemäßen Plattenelement weisen die Öffnungen eine sich in einer
Längsrichtung erstreckende, von einer Kreisform abweichende Form auf. Hier ist auf
einfache Weise ermöglicht, dass das Medium in einem besonders breiten Bereich einen
aus erfindungsgemäßen Plattenelementen bestehenden Plattenkühler durchströmt. Eine
sichere Verbindung von Plattenelementen mit von einer Kreisform abweichender Form
der Öffnungen ist insbesondere bei der vorgenannten flächigen Anlage beziehungsweise
flächigen Verlötung gegeben.
[0011] Ein erfindungsgemäßes Plattenelement weist eine Profilierung auf, wobei die Profilierung
in einem Strömungsweg zur Beeinflussung der Strömung des Mediums angeordnet ist. Durch
eine solche Profilierung kann die Verteilung des Mediumstromes über das Plattenelement
zum Zwecke der Optimierung der Tauscherleistung verbessert werden. Im Interesse einer
einfachen Herstellung ist die Profilierung bevorzugt durch Prägung bzw. Verformung
des Bodens des Plattenelements ausgebildet.
[0012] Dabei ist die Profilierung wellenförmig, wobei zwischen der Profilierung des Plattenelements
und der Profilierung eines baugleichen zweiten Plattenelements, welches an dem ersten
Plattenelement festgelegt ist, eine Mehrzahl von Berührungsstellen der Profilierungen
vorliegen. Hierdurch läßt sich eine besonders gezielte Führung des Mediumstromes durch
die Profilierung erreichen.
[0013] Im Interesse einer einfachen Herstellung ist das Plattenelement insgesamt aus einer
Metallplatte konstanter Dicke herstellbar. Die Formung des Plattenelements aus der
Metallplatte konstanter Dicke kann dabei mittels an sich bekannter Verfahren erfolgen,
etwa mittels Tiefziehen, Gesenkschmieden oder anderen Methoden. Das Material der Metallplatte
ist bevorzugt eine Aluminiumlegierung, um insgesamt eine leichte Bauweise eines Plattenkühlers
zu ermöglichen.
[0014] Ein erfindungsgemäßer Plattenkühler umfasst eine Mehrzahl von baugleichen Plattenelementen
nach Anspruch 1. Hierdurch werden die Vorteile der Formgebung des erfindungsgemäßen
Plattenelements mit einer kostengünstigen Serienfertigung eines Plattenkühlers kombiniert.
[0015] Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich aus dem nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiel
sowie aus den abhängigen Ansprüchen.
[0016] Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Plattenelements
und eines Plattenkühlers beschrieben und anhand der anliegenden Zeichnungen näher
erläutert.
- Fig. 1
- zeigt eine räumliche Ansicht eines erfindungsgemäßen Plattenelements von unten, wobei
ein konischer umlaufender Rand in die Zeichnungsebene hineinragt.
- Fig. 2
- zeigt eine räumliche Ansicht des Plattenelements aus Fig. 1 von oben, wobei der umlaufende
Rand aus der Zeichnungsebene herausragt.
- Fig. 3
- zeigt eine Detailvergrößerung des Plattenelements aus Fig. 1.
- Fig. 4
- zeigt einen Querschnitt durch vier in alternierender Orientierung aufeinander gestapelter
Plattenelemente nach Fig. 1, welche insgesamt einen Teil eines Plattenkühlers ausbilden.
- Fig. 5
- zeigt eine Detailansicht eines Querschnitts durch ein einzelnes Plattenelement nach
Fig. 1.
- Fig. 6
- zeigt eine Draufsicht auf eine nicht erfindungsgemäße Abwandlung des Plattenelements
aus Fig. 1, wobei anstelle von eingeprägten Profilierungen eine separate Turbulenzeinlage
vorgesehen ist.
[0017] Das Plattenelement gemäß Fig. 1 umfasst eine Bodenebene 1 mit zwei sich in Strömungsrichtung
eines Medium gegenüberliegenden Öffnungen 2, 3 eines ersten Typs, welche beide einen
in der Bodenebene 1 liegenden Rand 2a, 3a aufweisen. Die beiden ersten Öffnungen 2,
3 sind jeweils länglich ausgebildet, wobei ein Längsdurchmesser der Öffnungen 2, 3
etwas mehr als das 1,5-fache eines Querdurchmessers ausmacht. Die Strömung des Mediums
erfolgt senkrecht zu der Längsrichtung der Öffnungen 2, 3. Das Plattenelement 1 weist
in der Draufsicht eine rechteckige Form mit stark verrundeten Ecken auf. Die beiden
ersten Öffnungen 2, 3 sind beide an der gleichen Längsseite in den Eckbereichen des
Rechtecks angeordnet.
[0018] An der gegenüberliegenden Längsseite sind zwei Öffnungen 4, 5 eines zweiten Typs
vorgesehen, welche in Form und Öffnungsweite den ersten Öffnungen 2,3 gleichen. Die
Ränder 4a, 5a der zweiten Öffnungen 4, 5 sind jedoch nicht in Höhe der Bodenebene
1 angeordnet, sondern liegen in einer zu der Bodenebene 1 parallelen Ebene. Ebenso
in dieser Ebene liegen den Öffnungen 4,5 jeweils zugeordnete Sockelflächen 6, 7, des
Plattenelements, welche zu der Bodenebene 1 parallel, aber in Richtung der Hochachse
des Plattenelements versetzt angeordnet sind. Die Hochachse ist als in Fig. 6 senkrecht
zur Zeichenebene definiert. Die Öffnungen 4,5 sind vorliegend als einfache Durchbrechungen
der Sockelflächen 6, 7 ausgeformt. Sie können jedoch auch eine Abkragung aufweisen
oder andere Abweichungen von einem einfachen Ausschnitt in der Sockelfläche.
[0019] Die Sockelflächen 6, 7 sind teilweise von einem jeweiligen verrundeten Rand 6a, 7a
der Bodenebene 1 begrenzt und auf Höhe der Sockelflächen 6, 7 teilweise von einem
verrundeten Ansatz 8b einer das Plattenelement umlaufenden Seitenwandung 8. Die Seitenwandung
8 umläuft das Plattenelement vollständig und weist einen vollständig in der gleichen
Ebene liegenden Außenrand 8a auf. Diese Seitenwandung 8 ist zudem nicht rechtwinklig
zu der Bodenebene 1 angeordnet, sondern leicht nach außen geneigt, weswegen sie insgesamt
eine konische Anordnung hat. Hierdurch werden mehrerer baugleiche Plattenelemente
ineinander stapelbar, wobei der Außenrand 8a jeweils auf einer gewissen Höhe der Seitenwandung
8 des nächsten Plattenelements anliegt und an dieser Stelle mit diesem verlötet ist
(siehe Fig. 4).
[0020] Die Sockelflächen 6, 7 erstrecken sich jeweils von dem Ansatz 8b der Seitenwandung
8 bis zu dem Rand 4a, 5a der zweiten Öffnungen 4, 5. Der Ansatzes 8b liegt im Bereich
der Sockelflächen 6, 7 nicht auf gleicher Höhe wie im Bereich des Bodens 1, weshalb
Stufen 8c im Verlauf des Ansatzes 8c vorkommen. Wie die gestapelte Darstellung gemäß
Fig. 4 verdeutlicht, ergibt die flächige Anlage einer Sockelfläche 6, 7 an dem Boden
1 des nachfolgenden, um 180° verdreht angeordneten Plattenelements eine flächige Verlötung,
die besonders stabil und sicher gegenüber während der Betriebsdauer auftretender Leckagen
ist.
[0021] Wie Fig. 4 verdeutlicht, ist durch die alternierende Anordnung und dichtende Verlötung
mehrerer Plattenelemente ein Teil eines Plattenkühlers ausgebildet, der ein erstes
System A und ein zweites System B von Kammern umfasst. Dabei durchfließt ein erstes
wärmetragendes Medium, beispielsweise Wasser und/oder Glykol, das erste System A jeweils
von einer Plattenöffnung zur anderen senkrecht zur Zeichnungsebene in Fig. 4, und
ein zweites wärmetragendes Medium, beispielsweise Motoröl, durchfließt das zweite
System B jeweils von einer Plattenöffnung zur anderen senkrecht zur Zeichnungsebene
in Fig. 4.
[0022] Die Herstellung des erfindungsgemäßen Plattenelements kann durch ein herkömmliches
Umformverfahren erfolgen, wobei ein Rohling eine einfache Platte konstanter Dicke
aus einer Aluminiumlegierung ist.
[0023] Das bevorzugte Plattenelement gemäß Fig. 1 bis Fig. 5 weist zudem eine Profilierung
9 der Bodenebene 1 auf. Diese Profilierung umfasst im Wesentlichen eine Mehrzahl von
Zickzack- oder wellenförmigen Vertiefungen, die jeweils einen durchgehenden Kanal
darstellen und von unten in den Boden 1 des Plattenelements eingeprägt sind. Jeder
der zickzackförmigen Kanäle 9 quert einen gedachten Strömungsweg des Mediums, welcher
jeweils von einer kurzen Seite des Plattenelements zur gegenüberliegenden kurzen Seite
des Plattenelements verläuft. Die Kanäle 9 sind zudem so positioniert, dass sich bei
Stapelung baugleicher Plattenelemente eine möglichst große Zahl von Überkreuzungen
von Kanälen 9 des einen Plattenelements mit Kanälen 9 des anderen Plattenelements
ergibt. An diesen Kreuzungsstellen liegen jeweils Berührungspunkte der benachbarten
Kanäle 9 vor, was durch eine entsprechende Dimensionierung ihrer Prägetiefe sichergestellt
ist. Bevorzugt sind die Platten an den Berührungspunkten miteinander verlötet.
[0024] Insgesamt wird hierdurch eine gezielte Umlenkung und Verwirbelung des durchströmenden
Mediums erreicht, was zu einer optimalen Kapazität des Wärmetauschers beiträgt.
[0025] In einer Abwandlung gemäß Fig. 6 ist ein nicht erfindungsgemäßes Plattenelement bis
auf die Profilierungen 9 identisch mit dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis Fig.
5 ausgebildet, wobei anstelle der Profilierungen 9 eine in Fig. 6 schraffierte Turbulenzeinlage
10 an dem Plattenelement vorgesehen. ist. Derartige Turbulenzeinlagen 10 zur Verbesserung
der thermischen Tauscherleistung sind an sich aus dem Stand der Technik bekannt.
[0026] Sämtliche der Zeichnungen sind maßstabsgerecht, so dass ihnen gegebenenfalls Maßverhältnisse
entnommen werden können.
1. Plattenelement für einen Plattenkühler, umfassend
einen das Plattenelement zumindest teilweise umlaufenden, im Wesentlichen in einer
Ebene liegenden Außenrand (8a), wobei der Außenrand (8a) einen oberen Abschluss einer
umlaufenden Seitenwandung (8) bildet,
einen in einer Bodenebene liegenden Boden (1),
zumindest eine erste, als Durchbrechung des Bodens ausgebildete und in der Bodenebene
liegende Öffnung (2, 3) zum Durchtritt eines Mediums, und
zumindest eine zweite Öffnung (4, 5), wobei ein Öffnungsrand (4a, 5a) der zweiten
Öffnung in einer zu der Bodenebene parallelen Ebene verläuft, welche gegenüber der
Bodenebene in senkrechter Richtung versetzt ist,
wobei
ein zweiter Rand (6a, 7a) zumindest abschnittsweise eine zu der Bodenebene (1) im
Wesentlichen parallele Sockelfläche (6, 7) begrenzt, wobei die Sockelfläche (6, 7)
zumindest von der zweiten Öffnung (4, 5) bis zu der Seitenwandung (8) verläuft und
in zu der Bodenebene senkrechter Richtung gegenüber dem Boden versetzt ist, wobei
das Plattenelement in der Bodenebene eine Profilierung aufweist, wobei die Profilierung
in einem Strömungsweg zur Beeinflussung der Strömung des Mediums angeordnet ist und
die Profilierung wellenförmig ist, wobei zwischen der Profilierung des Plattenelements
und der Profilierung eines baugleichen um 180° verdreht angeordneten zweiten Plattenelements
eine Mehrzahl von Berührungsstellen der Profilierungen vorliegen, wobei zumindest
eine der Öffnungen eine sich in einer Längsrichtung erstreckende, von einer Kreisform
abweichende Form aufweist, wobei die beiden ersten Öffnungen (2, 3) jeweils länglich
ausgebildet sind, wobei ein Längsdurchmesser der ersten Öffnungen (2, 3) etwas mehr
als das 1,5-fache eines Querdurchmessers ausmacht, wobei die Strömung des Mediums
senkrecht zu der Längsrichtung der ersten Öffnungen (2, 3) erfolgt, wobei das Plattenelement
in der Draufsicht eine rechteckige Form mit verrundeten Ecken aufweist und wobei die
beiden ersten Öffnungen (2, 3) beide an der gleichen Längsseite in den Eckbereichen
des Rechtecks angeordnet sind und an der gegenüberliegenden Längsseite zwei zweite
Öffnungen (4, 5) vorgesehen sind, welche in Form und Öffnungsweite den ersten Öffnungen
(2, 3) gleichen.
2. Plattenelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Plattenelement mit einem zweiten, baugleichen Plattenelement verbindbar ist,
wobei in der verbundenen Anordnung eine im Wesentlichen flächige Anlage der Sockelfläche
des Plattenelements an dem zweiten Plattenelement vorliegt.
3. Plattenelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Plattenelement mit dem zweiten Plattenelement zumindest im Bereich der flächigen
Anlage flächig verlötet ist.
4. Plattenelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilierung durch Prägung des Bodens des Plattenelements ausgebildet ist.
5. Plattenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Plattenelement insgesamt aus einer Metallplatte konstanter Dicke herstellbar
ist.
6. Plattenkühler, umfassend eine Mehrzahl von baugleichen Plattenelementen nach Anspruch
1.
1. A plate element for a plate cooler, comprising
an outer edge (8a) which extends around at least a part of the periphery of the plate
element and is located essentially in one plane, wherein the outer edge (8a) forms
an upper end of a peripheral side wall (8),
a bottom (1) located in a bottom plane,
at least one first opening (2, 3), which is designed as a perforation of the bottom
and is located in the bottom plane, for a medium to pass, and
at least one second opening (4, 5), wherein an opening edge (4a, 5a) of the second
opening runs in a plane which is parallel to the bottom plane and which is offset
relative to the bottom plane in a perpendicular direction,
wherein
a second edge (6a, 7a) delimits at least some sections of a base surface (6, 7) which
is essentially parallel to the bottom plane (1), wherein the base surface (6, 7) runs
at least from the second opening (4, 5) to the side wall (8) and is offset relative
to the bottom in a direction perpendicular to the bottom plane, wherein the plate
element has a profiling in the bottom plane, wherein the profiling is arranged in
a flow path so as to influence the flow of the medium and the profiling is undulated,
wherein a plurality of contact points of the profilings are present between the profiling
of the plate element and the profiling of an identical second plate element which
is rotated by 180°, wherein at least one of the openings has a shape which extends
in a longitudinal direction and is different from a circular shape, wherein the two
first openings (2, 3) are respectively formed in a longitudinal manner, wherein a
longitudinal diameter of the first openings (2, 3) is a bit more than 1.5 times a
transverse diameter, wherein the flow of the medium is perpendicular to the longitudinal
direction of the first openings (2, 3), wherein the plate element has, in plane view,
a rectangular form with rounded edges and wherein the two first openings (2, 3) are
both arranged on the same longitudinal side in the edge regions of the rectangle and
on the opposite longitudinal side two second openings (4, 5) are provided which have
the same form and opening width as the first openings (2, 3).
2. The plate element according to claim 1, characterized in that the plate element can be connected to a second, identical plate element, wherein
in the connected arrangement, the base surface of the plate element has contact with
the second plate element essentially in a planar manner.
3. The plate element according to claim 2, characterized in that the plate element is soldered in a planar manner to the second plate element, at
least in the region of the planar contact.
4. The plate element according to claim 1, characterized in that the profiling is formed by embossing the bottom of the plate element.
5. The plate element according to any one of the preceding claims, characterized in that the plate element as a whole can be produced from a metal plate having a constant
thickness.
6. A plate cooler, comprising a plurality of identical plate elements according to claim
1.
1. Elément de plaque pour un refroidisseur à plaques, comprenant :
un bord extérieur (8a) entourant au moins partiellement l'élément de plaque, de façon
circulaire, et se trouvant sensiblement dans un plan, où le bord extérieur (8a) forme
une fermeture supérieure d'une paroi latérale circulaire (8),
un fond (1) se trouvant dans un plan de fond,
au moins une première ouverture (2, 3) configurée comme une percée du fond et se trouvant
dans le plan de fond, ladite première ouverture servant au passage d'un milieu en
circulation, et
au moins une deuxième ouverture (4, 5), où un bord d'ouverture (4a, 5a) de la deuxième
ouverture s'étend dans un plan parallèle au plan de fond, plan parallèle qui est décalé,
dans le sens vertical, par rapport au plan de fond,
où
un deuxième bord (6a, 7a) limite au moins, par segments, une surface de socle (6,
7) sensiblement parallèle au plan de fond (1), où la surface de socle (6, 7) s'étend
au moins depuis la deuxième ouverture (4, 5) jusqu'à la paroi latérale (8) et est
décalée par rapport au fond, dans une direction perpendiculaire au plan de fond, où
l'élément de plaque présente, dans le plan de fond, un profilage, où le profilage
est disposé dans une trajectoire d'écoulement servant à influencer l'écoulement du
milieu en circulation, et le profilage est de forme ondulée, où une pluralité de points
de contact des profilages est présente entre le profilage de l'élément de plaque et
le profilage d'un deuxième élément de plaque identique dans sa construction et disposé
en étant tourné de 180°, où au moins l'une des ouvertures présente une forme s'étendant
dans la direction longitudinale et s'écartant d'une forme de cercle, où les deux premières
ouvertures (2, 3) sont configurées en étant à chaque fois de forme oblongue, où un
diamètre longitudinal des premières ouvertures (2, 3) fait environ plus de 1,5 fois
un diamètre transversal, où l'écoulement du milieu en circulation se produit perpendiculairement
à la direction longitudinale des premières ouvertures (2, 3), où l'élément de plaque
présente, vu de dessus, une forme rectangulaire ayant des coins arrondis, et où les
deux premières ouvertures (2, 3) sont disposées toutes les deux sur le même grand
côté, dans les parties angulaires du rectangle, et il est prévu, sur le grand côté
opposé, deux deuxièmes ouvertures (4, 5) qui, concernant la forme et la largeur d'ouverture,
sont semblables aux premières ouvertures (2, 3).
2. Elément de plaque selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de plaque peut être assemblé avec un deuxième élément de plaque identique
dans sa construction, où, dans l'agencement assemblé, il se produit un appui - sensiblement
sur une grande étendue - de la surface de socle de l'élément de plaque, sur le deuxième
élément de plaque.
3. Elément de plaque selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément de plaque est brasé, sur une grande étendue, avec le deuxième élément de
plaque, au moins dans la zone de l'appui formé sur une grande étendue.
4. Elément de plaque selon la revendication 1, caractérisé en ce que le profilage est réalisé par matriçage du fond de l'élément de plaque.
5. Elément de plaque selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de plaque peut être fabriqué, dans sa totalité, à partir d'une plaque de
métal d'épaisseur constante.
6. Refroidisseur à plaques comprenant une pluralité d'éléments de plaques identiques
dans leur construction, selon la revendication 1.
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