[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zentrieren einer Kupplungsscheibe einer
Kraftfahrzeugkupplung relativ zur Kurbelwelle eines Kraftfahrzeugmotors, bestehend
aus einem Aufnahmeelement, auf welches die Kupplungsscheibe mit einer Durchgangsbohrung
ihrer Lagernabe aufsetzbar ist, sowie einem Zentrierzapfen, welcher in eine Lagerbohrung
der Kurbelwelle einsetzbar ist, wobei der Zentrierzapfen aus wenigstens zwei radial
verstellbaren, in ihren axialen Endbereichen mit trichterförmig verlaufenden Stellflächen
versehenen Klemmbacken besteht, welche in einem Endbereich einer Zugstange zwischen
einem ersten und einem zweiten eine Spreizvorrichtung bildenden Kegelelement aufgenommen
sind, welche gegeneinander axial verstellbar sind und Kegelflächen aufweisen, welche
mit den Stellflächen zum Aufspreizen der Klemmbacken in Wirkverbindung stehen.
[0003] Der Gegenstand der
DE 299 15 947 U1 betrifft eine Vorrichtung zur passgenauen Vormontage einer Kraftfahrzeugkupplung.
Zu diesem Zweck ist bei dieser Vorrichtung u.a. ein Zentrierwerkzeug vorgesehen, welches
aus einem zentralen Führungsrohr besteht, das eine zentrale, beidseitig offene Durchgangsbohrung
aufweist. Diese Durchgangsbohrung ist im Bereich ihres einen Endes mit einem radial
erweiterten Aufnahmeabschnitt versehen, in welchen ein sogenannter Klemmkonus auswechselbar
eingesteckt ist. Der Klemmkonus bildet bei dem bekannten Zentrierwerkzeug vier Spreizelemente
und weist ebenfalls eine beidseitig offene Durchgangsbohrung auf.
[0004] Des Weiteren ist bei diesem bekannten Zentrierwerkzeug eine Zugstange vorgesehen,
welche die Durchgangsbohrung des Führungsrohres und die zu diesem Führungsrohr fluchtende
Durchgangsbohrung des Klemmkonus vollständig durchragt. In ihrem dem Klemmkonus gegenüberliegenden
Endbereich weist die Zugstange ein Stellgewinde auf, mit welchem die Zugstange aus
dem Führungsrohr axial herausragt. In ihrem aus dem Klemmkonus herausragenden Endbereich
ist an der Zugstange ein sogenannter Spreizkegel vorgesehen, welcher zum radialen
Aufspreizen der Spreizelemente des Klemmkonus dient.
[0005] Hierzu weist die Durchgangsbohrung des Klemmkonus im Bereich der Spreizelemente einen
kegeligen oder trichterförmigen Stellabschnitt mit inneren Kegelflächen auf, in welche
der Spreizkegel einziehbar ist. Dementsprechend ist zum Einziehen des Spreizkegels
die Zugstange relativ zum Klemmkonus und relativ zum Führungsrohr verstellbar. Für
diese Stellbewegung ist auf das aus dem Führungsrohr herausragenden Stellgewinde eine
Stellmutter aufgeschraubt, durch deren Betätigung der Spreizkegel in die Spreizelemente
eingeschoben wird. Während dieses Einschiebens des Spreizkegels in die Spreizelemente
werden diese aufgrund der Kegelform des Spreizkegels sowie der Kegelflächen der Spreizelemente
radial auseinander gedrückt.
[0006] Diese Spreizelemente des Klemmkonus dienen zur festsitzenden, klemmenden Aufnahme
einer Lagernabe einer Kupplungsscheibe, wie diese bei Kraftfahrzeugkupplungen eingesetzt
wird. In diesem am Zentrierwerkzeug montierten Zustand der Kupplungsscheibe kann diese
an einer an einer Kurbelwelle eines Kraftfahrzeugmotors montierten Schwungscheibe
angesetzt werden. Zur konzentrischen Ausrichtung der Kupplungsscheibe zur Schwungscheibe
und damit zur Kurbelwelle kann ein Zentrierdorn vorgesehen sein, welcher über einen
Gewindezapfen stirnseitig in eine Gewindebohrung des Spreizkegels der Zugstange einschraubbar
ist.
[0007] Ein solcher Zentrierdorn ist jedoch lediglich dann einsetzbar, wenn die Kurbelwelle
eine entsprechende Lagerbohrung aufweist, in welche der Zentrierdorn entsprechend
einsetzbar ist. So wird bei anderen Zentrierwerkzeugen auf einen solchen Zentrierdorn
auch verzichtet, wie dies beispielsweise zur
WO 86/02588 beschrieben ist.
[0008] Außer dem oben beschriebenen Zentrierwerkzeug sind auch einfachere Ausführungsformen
aus dem Stand der Technik bekannt. Bei solchen einfachen Zentrierwerkzeugen handelt
es sich um sogenannte Zentrierdorne, welche als abgesetzte Zylinderelemente ausgebildet
sind. Ein solcher Zentrierdorn weist zur konzentrischen Lagerung der Kupplungsscheibe
an einer Kurbelwelle bzw. an einer an einer Kurbelwelle feststehend montierten Schwungscheibe
einen Zentrierzapfen auf, welcher passend in eine entsprechende Lagerbohrung der Kurbelwelle
einsteckbar ist. An diesen Zentrierzapfen schließt sich zur Kupplungsscheibe hin ein
weiterer Aufnahmeabschnitt an, dessen Außendurchmesser an den Innendurchmesser der
Durchgangsbohrung der Lagernabe der Kupplungsscheibe derart angepasst ist, dass die
Kupplungsscheibe mit äußerst geringem Spiel auf diesen Aufnahmeabschnitt aufsteckbar
ist. D.h., dieser Lagerabschnitt entspricht dem Klemmkonus des oben zur
DE 299 15 947 U1 beschriebenen Zentrierwerkzeuges, ist jedoch nicht radial verstellbar. Dabei ist
der Durchmesser dieses Aufnahmeabschnittes im Normalfall größer ausgebildet als der
Durchmesser des Zentrierzapfens. Dies ist jedoch stets von der Kupplungs- bzw. Motorkonstruktion
abhängig. D.h., dass im Normalfall der Durchmesser der Innendurchgangsbohrung der
Lagernabe der Kupplungsscheibe größer ausgebildet ist als der Innendurchmesser der
Lagerbohrung in der Kurbelwelle.
[0009] Aus der
DE 86 02 006 U1 ist eine Vorrichtung zum Zentrieren von Kupplungsscheiben einer sogenannten Zweischeibenkupplung
bekannt. Diese Vorrichtung weist ein als Spannhülse bezeichnetes Aufnahmeelement auf,
auf welches eine erste Kupplungsscheibe mit der Durchgangsbohrung ihrer Lagernabe
aufsetzbar ist. Des Weiteren ist ein Zentrierzapfen vorgesehen, welcher aus radial
verstellbaren Klemmbacken besteht. Dieser Zentrierzapfen dient zur Aufnahme einer
zweiten Kupplungsscheibe, welche mit der Durchgangsbohrung ihrer Lagernabe auf den
Zentrierzapfen aufsetzbar ist. Der Zentrierzapfen ist in einem Endbereich einer Zugstange
zwischen einem ersten Kegelelement und eine zweiten Kegelelement angeordnet, welche
gegeneinander verstellbar sind und zusammen eine Spreizvorrichtung bilden. Das eine
Kegelelement ist dabei feststehend am Ende der Zugstange angeordnet, während das zweite
Kegelelement Bestandteil eines hohlen Spanndorns ist, welcher relativ zur Zugstange
verstellbar auf dieser angeordnet ist. Bei einer axialen Relativbewegung des Spanndorns
zur Zugstange werden die Klammbacken durch die Kegelelemente radial nach außen verstellt,
so dass die zweite Kupplungsscheibe feststehend mit dem Zentrierzapfen in Verbindung
bringbar ist. Das Aufnahmeelement wird durch radial verstellbare Klemmbacken gebildet,
welche zwischen einem sich an das zweite Kegelelement anschließenden dritten Kegelelement
des Spanndorns und einem vierten Kegelelement eines relativ zum Spanndorn verstellbaren
Hohlschaftes angeordnet sind. Wird dieser Hohlschaft relativ zum Spanndorn axial verstellt,
so bewirken das dritte und das vierte Kegelelement eine Radialverstellung der Klammbacken
des Aufnahmeelementes, so dass die erste Kupplungsscheibe feststehend auf dem Aufnahmeelement
festlegbar ist. Mit dieser Konstruktion können folglich zwei Kupplungsscheiben einer
Zweischeibenkupplung relativ zueinander konzentrisch ausgerichtet werden, wobei die
Radialverstellung der Klemmbacken des Aufnahmeelements und die Radialverstellung der
Klemmbacken des Zentrierzapfens separat erfolgt. Eine präzise konzentrische Ausrichtung
der Kupplungsscheiben relativ zur Kurbelwelle ist hier nicht vorgesehen.
[0010] Weiter ist aus der
FR 2 665 660 A1 eine Vorrichtung zur konzentrischen Ausrichtung von Kupplungsscheiben bekannt, bei
welchen eine Art Zentrierzapfen im Endbereich einer Zugstange vorgesehen ist. Diese
Zentrierzapfen wird aus einer elastischen Hülse gebildet, deren Durchmesser bei einer
axialen Kompression vergrößert wird, so dass eine Klemmwirkung mit einer Lagernabe
einer ersten, auf die Hülse aufgesetzten Kupplungsscheibe bewirkbar ist. An diese
Hülse schließt sich auf der Zugstange eine Art Abstandshalter an, dem wiederum in
axialer Richtung eine zweite als Aufnahmeelement dienende zweite, elastische Hülse
folgt. Bei axialen Kompression dieser zweiten Hülse wird deren Durchmesser ebenfalls
vergrößert, so dass eine zweite mit ihrer Lagernabe auf die zweite Hülse aufgesetzte
Kupplungsscheibe klemmend und damit feststehend mit der zweiten Hülse in Eingriff
bringbar ist. Eine präzise konzentrische Ausrichtung der Kupplungsscheiben relativ
zur Kurbelwelle ist auch hier nicht vorgesehen.
[0011] Zwischenzeitlich sind jedoch Motorkonstruktionen bekannt geworden, bei welchen die
mit einer Innenverzahnung versehene Durchgangsbohrung der Lagernabe der Kupplungsscheibe
zumindest minimal kleiner in ihrem Innendurchmesser ausgebildet ist als der Innendurchmesser
der Lagerbohrung in der Kurbelwelle des Kraftfahrzeugmotors. Dies bedeutet, dass zum
zentrierten Ansetzen der Kupplungsscheibe an der Kurbelwelle bzw. der an der Kurbelwelle
feststehend montierten Schwungscheibe ein Zentrierdorn verwendet werden müsste, dessen
Zentrierzapfen ebenfalls einen größeren Durchmesser aufweist als der mit der Lagernabe
in Eingriff zu bringende Aufnahmeabschnitt des Zentrierdornes. Dies hätte wiederum
zur Folge, dass nach der Montage der Kupplungsscheibe sowie der Druckplatte der Kraftfahrzeugkupplung
der Zentrierdorn nicht mehr entfernt werden kann. D.h., dass nach der Montage der
Kupplung der Zentrierdorn aufgrund des im Durchmesser größer ausgebildeten Zentrierzapfens
nicht mehr aus der Kupplungsscheibe bzw. der Durchgangsbohrung der Lagernabe der Kupplungsscheibe
herausgezogen werden kann, da sich der Zentrierzapfen "hinter" der Kupplungsscheibe
zur Kurbelwelle hin befindet.
[0012] Demzufolge liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Zentrieren
einer Kupplungsscheibe relativ zur Kurbelwelle zu schaffen, wobei der Innendurchmesser
der Lagernabe zumindest minimal kleiner ist als der Innendruchmesser der Lagerbohrung
in der Kurbelwelle und wobei die Zentriervorrichtung kompakt ausgebildet ist.
[0013] Die Aufgabe wir erfindungsgemäß zusammen mit den Merkmalen des Obergriffes des Anspruches
1 dadurch gelöst, dass das Aufnahmeelement eine Durchgangsbohrung aufweist, mit welcher
das Aufnahmeelement axial verstellbar auf derselben Zugstange gelagert ist und, dass
die Zugstange in ihrem dem Zentrierzapfen gegenüberliegenden Endbereich ein Stellgewinde
aufweist, auf welches eine Stellmutter axial verstellbar aufgeschraubt ist und, dass
durch Betätigen der Stellmutter eine relative Stellbewegung des Aufnahmeelementes
und der Kegelelemente relativ zur Zugstange erfolgt, wobei die Stellbewegung der Kegelelemente
durch das Aufnahmeelement bewirkt wird und, dass der Außendurchmesser des Zentrierzapfens
in einer radial inneren Ausgangsstellung seiner Klemmbacken kleiner oder höchstens
gleich groß ist wie der Innendurchmesser der Durchgangsbohrung der Lagernabe und,
dass der Zentrierzapfen mit seinen sich in ihrer Ausgangsstellung befindenden Klemmbacken
in die Lagerbohrung der Kurbelwelle einsetzbar ist und mittels der Spreizvorrichtung
radial zumindest soweit aufspreizbar ist, dass der Zentrierzapfen mit seinen Klemmbacken
in der Lagerbohrung der Kurbelwelle anliegt, deren Bohrungsdurchmesser größer ist
als der Innendurchmesser der Durchgangsbohrung der Lagernabe.
[0014] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung wird eine Vorrichtung zur Verfügung gestellt,
mittels welcher eine Kupplungsscheibe mit einer Lagernabe, die eine Durchgangsbohrung
mit einem kleineren Innendurchmesser als der Innendruchmesser der Lagerbohrung der
Kurbelwelle aufweist montierbar und in einfacher Weise gegenüber der Kurbelwelle koaxial
ausrichtbar. Durch die radiale Verstellbarkeit des Zentrierzapfens mit seinen Klemmbacken
ist der Zentrierzapfen durch eine kleinere Durchgangsbohrung der Lagernabe insbesondere
nach der vollständigen Kupplungsmontage bei montierter Kupplungsscheibe wieder aus
der Durchgangsbohrung der Lagernabe herausnehmbar.
[0015] Der maximal einstellbare Durchmesser des Zentrierzapfens entspricht dabei zumindest
dem Innendurchmesser der Lagerbohrung der Kurbellwelle. Durch diese Ausgestaltung
wird der Zentrierdorn zwangsläufig durch die nach dem Aufspreizen an der Innenwand
der Lagerbohrung der Kurbelwelle anliegenden Klemmbacken koaxial zur Längsmittelachse
der Kurbelwelle ausgerichtet und somit die auf dem Zentrierdorn bzw. seines Aufnahmeabschnittes
sitzende Kupplungsscheibe mit der Durchgangsbohrung ihrer Lagernabe ebenfalls konzentrisch
zur Längsmittelachse der Kurbelwelle ausgerichtet.
[0016] Die nachfolgende Getriebemontage ist damit ebenfalls problemlos durchführbar, da
die Getriebewelle einerseits mit der Lagerbohrung der Kurbelwelle und andererseits
mit der innenverzahnten, konzentrisch zur Lagerbohrung der Kurbelwelle ausgerichteten
Durchgangsbohrung in Eingriff bringbar ist.
[0017] Durch die in axialer Verlängerung zu den Spreizelementen des Klemmkonus vorgesehenen
Zentrierzapfen mit seinen wenigstens zwei Klemmbacken weist dieser in seinem nicht
gespreizten Zustand kleinere Außenabmessungen auf als die Lagerbohrung, in welchen
der Zentrierzapfen einzusetzen ist. Dieses zwischen den Klemmbacken des Zentrierzapfens
und der Lagerbohrung vorgesehene Spiel ist jedenfalls so groß bemessen, dass Verschmutzungen,
insbesondere Öl- oder Fettfilme, in der Lagerbohrung oder auf dem Zentrierzapfen keine
Dichtwirkung entfalten können. Somit ist die erfindungsgemäße Vorrichtung mit ihrem
Zentrierzapfen einfach in die Lagerbohrung der Kurbelwelle einschiebbar.
[0018] Um nun eine konzentrische Ausrichtung der auf den Spreizelementen des Klemmkonus
der erfindungsgemäßen Vorrichtung sitzenden Kupplungsscheibe zur Längsmittelachse
der Kurbelwelle sicher zu erreichen, ist eine Spreizvorrichtung vorgesehen, mittels
welcher die Klemmbacken radial aufspreizbar sind. Durch diese Spreizvorrichtung sind
somit die Klemmbacken im Prinzip auf ihrer kompletten axialen Länge flächig mit der
Lagerbohrung der Lagerbohrung in Eingriff bringbar, so dass zwangsläufig eine koaxiale
Ausrichtung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zusammen mit der auf den Spreizelementen
sitzenden Lagernabe der Kupplungsscheibe auf die Längsmittelachse der Kurbelwelle
erfolgt. Nach der Montage der Druckplatte der Kraftfahrzeugkupplung ist die Spreizvorrichtung
wieder zu lösen, so dass die Klemmbacken wiederum radial nach innen verstellt werden
und die gesamte erfindungsgemäße Vorrichtung in einfacher Weise wieder abnehmbar ist.
[0019] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den weiteren Unteransprüchen
entnehmbar.
[0020] So kann gemäß Anspruch 2 vorgesehen sein, dass die Klemmbacken verstellbar auf der
Zugstange angeordnet sind und wenigstens eine umlaufende Aufnahmenut aufweisen und,
dass die Klemmbacken mittels wenigstens eines in die Aufnahmenut einsetzbaren, elastischen
O-Ringes an der Zugstange gesichert sind. Durch diese Ausgestaltung wird ein äußerst
einfacher Aufbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung erreicht. Des Weiteren bewirkt
der O-Ring oder es bewirken die O-Ringe eine radiale Rückstellung, sobald der axiale
Abstand der Kegelelemente vergrößert wird.
[0021] Weiter kann das erste Kegelelement gemäß Anspruch 3 am äußeren, durch die Klemmbacken
hindurch ragenden Ende der Zugstange feststehend angeordnet sein während das zweite
Kegelelement auf der Zugstange dem ersten Kegelelement bezüglich der Klemmbacken axial
gegenüberliegend axial verschiebbar angeordnet ist. Durch diese Ausgestaltung ergibt
sich ebenfalls ein äußerst einfacher Aufbau, wobei eine Betätigung bzw. Verschiebung
der beiden Kegelelemente zueinander durch eine axiale Verstellung der Zugstange erfolgen
kann.
[0022] Zur weiteren Vereinfachung des Aufbaus kann gemäß Anspruch 4 vorgesehen sein, dass
auf der Zugstange ein Zentrierdorn axial verstellbar angeordnet ist und, dass die
Zugstange ein Stellgewinde aufweist, mit welchem zur Axialverstellung des Zentrierdorns
eine Stellmutter in Eingriff steht. Der Zentrierdorn dient dabei zur Aufnahme der
Legernabe der Kupplungsscheibe. Durch diese Ausgestaltung ergibt sich ein äußert einfacher
und kompakter Aufbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0023] Zur äußerst einfachen Axialverstellung des zweiten Kegelelementes relativ zum ersten
Kegelelement kann gemäß Anspruch 5 vorgesehen sein, dass durch die Axialverstellung
des Zentrierdorns die Axialverstellung des zweiten Kegelelementes zum Aufspreizen
der Klemmbacken bewirkbar ist.
[0024] Dabei kann für eine äußerst einfache Herstellung gemäß Anspruch 6 vorgesehen sein,
dass das zweite Kegelelement einstückiger Bestandteil des Zentrierdorns ist.
[0025] Die Ausgestaltung gemäß Anspruch 7 betrifft eine Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen
Vorrichtung, welche beispielsweise in Zusammenhang mit einer Vorspanneinrichtung einsetzbar
ist, wie diese beispielhaft in der Eingangs gewürdigten
DE 299 15 947 U1 beschrieben ist.
[0026] Dazu kann gemäß Anspruch 7 die Zugstange in einem Führungsrohr axial verstellbar
aufgenommen sein. Im ersten Endbereich des Führungsrohres ist als Aufnahmeelement
für die Kupplungsscheibe bzw. deren Lagernabe ein mit aus dem Führungsrohr axial vorstehenden
Spreizelementen versehener Klemmkonus vorgesehen, wobei durch die Axialverstellung
der Zugstange im Führungsrohr ein Spreizkegel zum Aufspreizen der Spreizelemente axial
in die Spreizelemente einschiebbar ist. Die Lagernabe wird dabei nach dem Aufspreizen
der Spreizelemente klemmend an den Spreizelementen gehalten. Bei dieser Ausführungsvariante
ersetzt das Führungsrohr mit seinem Klemmkonus das starre Aufnahmeelement, so dass
die Vorrichtung auch variabel für Kupplungsscheiben mit Lagernaben mit unterschiedlich
dimensionierten Durchgangsbohrungen einsetzbar ist.
[0027] Für eine solche Ausführungsvariante kann gemäß Anspruch 8 das zweite Kegelelement
Bestandteil des Spreizkegels sein wobei der Spreizkegel axial verschiebbar auf der
Zugstange gelagert ist. Dies ergibt wiederum einen äußerst kompakten Aufbau bei gleichzeitig
einfacher Bedienung der Vorrichtung. Insbesondere kann durch diese Ausgestaltung mit
einer einzigen Stellbewegung der Zugstange sowohl ein Aufspreizen der Spreizelemente
zur klemmenden Aufnahme der Lagernabe der Kupplungsscheibe sowie ein Aufspreizen der
Klemmbacken bewirkt werden. Da der Spreizkegel einerseits mit den Spreizelementen
des Klemmkonus und andererseits mit den Klemmbacken in Verbindung steht, führt eine
Axialbewegung des ersten Kegelelementes in Richtung des Klemmkonus dazu, dass über
die Klemmbacken auch der Spreizkegel in die Spreizelemente eingeschoben wird und somit
zum Aufspreizen dieser Spreizelemente führt.
[0028] Hierzu können die entsprechend zugehörigen Kegelwinkel der Kegelelemente sowie des
Kegelelementes des Spreizkegels gemäß Anspruch 9 unterschiedlich ausgestaltet sein.
So können gemäß Anspruch 9 die nachfolgend nochmals erläuterten Varianten vorgesehen
sein, welche sich unterschiedlich auf die Handhabung der Vorrichtung auswirken.
[0029] So kann der Spreizkegel zu den Spreizelementen des Klemmkonus einen in die Spreizelemente
einschiebbaren Kegelabschnitt aufweisen. Dieser Kegelabschnitt kann einen Kegelwinkel
α aufweisen, der größer ist als die Kegelwinkel β und δ der Kegelelemente. Bei dieser
Ausgestaltung werden bei der Axialverstellung der Zugstange zunächst die beiden Klemmbacken
über die Kegelelemente radial nach außen verstellt. D.h., dass für diesen Fall der
Kegelwinkel die Vorrichtung zunächst mit dem Zentrierdorn in die Lagerbohrung der
Kurbelwelle einzusetzen ist. Liegen die Klemmbacken in der Lagerbohrung an und wird
die Zugstange weiter axial verstellt, so beginnt die Radialverstellung der Spreizelemente
über den mit einem größeren Kegelwinkel ausgestatteten Kegelabschnitt des Spreizelementes.
[0030] In einer weiteren Variante, können der Kegelwinkel des Kegelabschnittes α und die
der Kegelelemente β und δ gleich groß sein. In diesem Fall findet eine Radialverstellung
der Spreizelemente und der Klemmbacken etwa gleichzeitig statt. Für diese Ausgestaltung
bedeutet dies, dass die Kupplungsscheibe zunächst im Bereich der Spreizelemente des
Klemmkonus anzusetzen ist und zusammen mit der Vorrichtung an der Kurbelwelle anzusetzen
ist. Dabei wird beim Ansetzen an der Kurbelwelle die Vorrichtung mit ihrem Zentrierzapfen
in die Lagerbohrung der Kurbelwelle eingesetzt und die Kupplungsscheibe an die an
der Kurbelwelle montierte Schwungscheibe angelegt. Beim Anziehen der Stellmutter und
damit der Axialverstellung der Zugstange werden die Spreizelemente und die Klemmbacken
annährend gleichzeitig radial nach außen verstellt, so dass sich in einem "Arbeitsgang"
eine Ausrichtung und ein festsitzender Halt der Vorrichtung zusammen mit der Kupplungsscheibe
an der Kurbelwelle bzw. an der Schwungscheibe erfolgt.
[0031] Im dritten Fall kann der Kegelwinkel α des Kegelabschnittes des Spreizelementes kleiner
ausgebildet sein als die Kegelwinkel der Kegelelemente β und δ. Damit ergibt sich
bei der Axialverstellung der Zugstange zunächst eine Radialverstellung der Spreizelemente.
Sind die Spreizelemente in der Lagernabe der Kupplungsscheibe angeordnet, so wird
das radiale Aufspreizen der Spreizelemente durch den Innendurchmesser der Lagernabe
begrenzt. Ist ein festsitzender, klemmender Halt der Spreizelemente in der Lagernabe
der Kupplungsscheibe erreicht, so wird auch eine weitere Axialverstellung des Spreizkegels
in die Spreizelemente hinein verhindert. Demzufolge bewirken nun die beiden an den
beiden Kegelelementen vorgesehenen Kegelflächen der Kegelelemente im Zusammenwirken
mit den Stellflächen der Klemmbacken ein radiales Aufspreizen der Klemmbacken, so
dass diese wiederum festsitzend mit der Lagerbohrung der Kurbelwelle in Eingriff bringbar
sind.
[0032] Dabei kann der Kegelwinkel α des Kegelabschnittes des Spreizkegels beispielsweise
etwa 20° bis 40° betragen. D.h., dass beim Einschieben des Spreizkegels mit seinem
Kegelabschnitt in die Spreizelemente hinein ein relativ geringer Widerstand entgegengesetzt
wird, da der Kegelwinkel α des Spreizkegels relativ klein ist. Demgegenüber können
die Kegelwinkel der Kegelflächen der Kegelelemente β und δ beispielsweise erheblich
größer ausgebildet sein und in einem Bereich zwischen 90° und 120° liegen. Dies bedeutet
wiederum, dass zum Aufspreizen der Klemmbacken in radialer Richtung größere Axialkräfte
auf die Kegelelemente einwirken müssen als zum Aufspreizen der Spreizelemente. Damit
kann erreicht werden, dass zunächst die Kupplungsscheibe mit den Spreizelementen des
Klemmkonus zumindest leicht klemmend und korrekt ausgerichtet in Eingriff gebracht
werden können, bevor ein Aufspreizen der Klemmbacken bewirkt wird. So kann die erfindungsgemäße
Vorrichtung aufgrund dieser Wahl der Kegelwinkel zusammen mit der bereits auf den
Spreizelementen feststehend angeordneten Kupplungsscheibe an der Lagerbohrung der
Kurbelwelle und damit auch an einer auf dem Ende der Kurbelwelle montierten Schwungscheibe
angesetzt werden.
[0033] Weiter kann gemäß Anspruch 10 vorgesehen sein, dass unterschiedliche, gegeneinander
austauschbare Spreizkegel unterschiedlicher axialer Länge sowie unterschiedliche Klemmkonusse
mit Spreizelementen unterschiedlichen Durchmessers vorgesehen sind. Durch diese unterschiedlichen
Spreizkegel und unterschiedlichen Klemmkonusse ist einerseits der axiale Abstand zwischen
den Spreizelementen und den Klemmbacken auf unterschiedliche Abstände einstellbar.
Dies kann für unterschiedlich dimensionierte Kupplungskonstruktionen notwendig sein,
bei welchen im eingebauten Zustand der Kupplungsscheibe der Abstand zwischen der Lagernabe
der Kupplungsscheibe zur Lagerbohrung der Kurbelwelle unterschiedlich groß ist und
somit auch der Abstand in axialer Richtung zwischen den Spreizelementen und den Klemmbacken
unterschiedlich einzustellen ist. Andererseits ist die Vorrichtung auch in einfacher
Weise zur Verwendung für Kupplungsscheiben mit Lagernaben unterschiedlich dimensionierter
Durchgangsbohrungen umrüstbar.
[0034] Um die erfindungsgemäße Vorrichtung auch für unterschiedlich dimensionierte Lagerbohrungen
an unterschiedlichen Kraftfahrzeugmotoren einsetzen zu können, können gemäß Anspruch
11 auch unterschiedliche, gegeneinander austauschbare Klemmbacken mit unterschiedlichen
Durchmessern und/oder unterschiedlichen Längen vorgesehen sein.
[0035] Die Anzahl der Klemmbacken kann dabei natürlich größer als zwei sein. Bei den nachfolgend
beispielhaft beschriebenen Ausführungsbeispielen sind Zentrierzapfen mit insgesamt
drei identisch ausgebildeten Klemmbacken vorgesehen. Die Anzahl der Klemmbacken kann
jedoch auch größer sein.
[0036] Dabei ist die Erfindung nicht auf die konkrete Ausgestaltung gemäß der Ausführungsbeispiele
beschränkt, da viele Einzelheiten, insbesondere auch die Art der Betätigung zum Aufspreizen
der Klemmbacken auch abweichend ausgestaltet sein kann. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Explosionsdarstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einer Zugstange,
einem Führungsrohr, einer Stellmutter sowie einem Klemmkonus mit Spreizkegeln und
einem aus drei Klemmbacken bestehenden Zentrierzapfen, einem O-Ring sowie einer stirnseitig
an der Zugstange montierbaren Stellplatte;
- Fig. 2
- eine vergrößerte Darstellung einer Klemmbacke, von welcher beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
insgesamt drei identisch ausgebildete Exemplare vorgesehen sind;
- Fig. 3
- einen Vertikalschnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung in ihrem Endbereich,
in welchem der Zentrierzapfen angeordnet ist;
- Fig. 4
- die komplett montierte erfindungsgemäße Vorrichtung im Vertikalschnitt in ihrem an
einer Kurbelwelle mit Schwungscheibe und Kupplungsscheibe angesetzten Zustand;
- Fig. 5
- zeigt beispielhaft eine vergrößerte perspektivische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels
eines Zentrierzapfens, welcher beim dargestellten Ausführungsbeispiel ebenfalls aus
insgesamt drei identisch ausgebildeten Klemmbacken besteht;
- Fig. 6
- eine vergrößerte Darstellung einer der Klemmbacken des Zentrierzapfens aus Fig. 5.
- Fig. 7
- eine perspektivische Explosionsdarstellung einer Zugstange, einer Zugmutter zusammen
mit einem Zentrierdorn;
- Fig. 8
- einen Vertikalschnitt durch eine fertig montierte Vorrichtung aus den Fig. 5 bis 7
zusammen mit einer Kupplungsscheibe, einer Kurbelwelle mit montierter Schwungscheibe
im Teilschnitt;
- Fig. 9
- die Darstellung aus Fig. 8 mit der an der Kurbelwelle und der Kupplungsscheibe angesetzten
Vorrichtung.
[0037] In Fig. 1 sind die einzelnen Bestandteile eines ersten Ausführungsbeispiels einer
erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 dargestellt. Diese in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung
1 kann als separates Zentrierwerkzeug oder auch beispielsweise als Zentrierwerkzeug
zusammen mit der aus der
DE 299 15 947 U1 bekannten Vorspanneinrichtung eingesetzt werden.
[0038] So kann diese erfindungsgemäße Vorrichtung 1 beispielsweise aus einem in Fig. 1 verkürzt
dargestellten Führungsrohr 2 bestehen, welches eine beidseitig offene Durchgangsbohrung
3 aufweist. Diese Durchgangsbohrung 3 weist beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
im vorderen, ersten Endbereich 4 des Führungsrohres 2 einen radial erweiterten Aufnahmeabschnitt
5 auf.
[0039] In diese Durchgangsbohrung 3 ist eine Zugstange 6 axial verstellbar einsetzbar, welche
in Fig. 1 ebenfalls verkürzt dargestellt ist. Diese Zugstange 6 weist in ihrem rechten
Endbereich ein Stellgewinde 7 auf, welches aus dem zweiten, rechten Endbereich 8 des
Führungsrohres 2 im montierten Zustand zumindest teilweise axial herausragt. An dieses
Stellgewinde 7 schließt sich axial nach vorne ein Schaftabschnitt 9 an, an dessen
freiem Ende ein erstes Kegelelement 10 angeordnet ist. Dieses erste Kegelelement 10
weist zum Schaftabschnitt 9 hin eine Kegelfläche 11 auf.
[0040] Auf die Zugstange 6 ist ein Klemmkonus 12 aufschiebbar, welcher im montierten Zustand
mit einem Lagerabschnitt 13 in den Aufnahmeabschnitt 5 der Durchgangsbohrung 3 des
Führungsrohres 2 einsetzbar ist. Diesem Lagerabschnitt 13 axial gegenüberliegend bildet
der Klemmkonus 12 beim vorliegenden Ausführungsbeispiel insgesamt vier Spreizelemente
14, welche radial erweitert ausgebildet sind und im montierten Zustand das Führungsrohr
2 axial nach vorne überragen. Diese vier Spreizelemente 14 werden durch insgesamt
vier Trennschlitze 15 gebildet.
[0041] Des weiteren ist aus Fig. 1 ersichtlich, dass der Klemmkonus 12 eine beidseitig offene
Durchgangsbohrung 16 aufweist, welche zur Lagerung des Klemmkonus 12 auf dem Schaftabschnitt
9 der Zugstange 6 vorgesehen ist. Im Bereich der Spreizelemente 14 bildet die Durchgangsbohrung
16 einen kegelförmig erweiterten Stellabschnitt 17, welcher mit einem Spreizkegel
18 zusammenwirkt. Der Spreizkegel 18 weist zur verstellbaren Lagerung auf dem Schaftabschnitt
9 der Zugstange 6 ebenfalls eine beidseitig offene Durchgangsbohrung 19 auf. Zum Klemmkonus
12 hin ist der Spreizkegel 18 kegelförmig verjüngt ausgebildet, so dass beim Einschieben
des Spreizkegels 18 in den Stellabschnitt 17 der Spreizelemente 14 diese radial auseinander
gedrückt werden.
[0042] Dementsprechend bildet der Spreizkegel 18 zu den Spreizelementen 14 hin einen sich
radial verjüngenden Kegelabschnitt 20. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ist am
Spreizkegel 18 diesem Kegelabschnitt 20 axial gegenüberliegend ein zweites Kegelelement
21 vorgesehen, welches eine ringförmige Kegelfläche 22 bildet. Durch diese Kegelfläche
22 wird in Zusammenwirken mit den Kegelflächen 11 des ersten Kegelelementes 10 der
Zugstange 6 ein Aufspreizen dreier Klemmbacken 23 bewirkt, welche zusammen eine Art
Zentrierzapfen 24 bilden. Diese drei Klemmbacken 23 werden im montierten Zustand durch
zwei elastische O-Ringe 25 am Schaftabschnitt 9 der Zugstange 6 oder an den Kegelelementen
10 und 21 gehalten. Im montierten Zustand befinden sich somit die drei Klemmbacken
23 zwischen dem ersten Kegelelement 10 und dem zweiten Kegelelement 21. Hier kann
auch vorgesehen sein, dass das zweite Kegelelement 21 als separates Bauteil ausgebildet
ist.
[0043] Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ist zur radialen Vergrößerung der Kegelfläche
des ersten Kegelelementes 10 eine Stützscheibe 26 vorgesehen, welche mittels eines
Gewindezapfens 27 und einem Innengewinde 28 der Zugstange 6 eben anliegend am ersten
Kegelelement 10 montierbar ist. Zur radialen Vergrößerung der Kegelfläche 11 bildet
die Stützscheibe 26 zum Schaftabschnitt 9 hin einen umlaufenden, vorstehenden Ringsteg
29, welcher zum Schaftabschnitt 9 hin eine kegelförmig abgeschrägte Kegelflächenerweiterung
30 bildet. Diese Stützscheibe 26 ist nicht für jede Ausführungsform von Klemmbacken
notwendig. Sind die Klemmbacken 23 in ihrem Außendurchmesser bzw. in ihren Außenabmessungen
kleiner ausgebildet, so kann die Stützscheibe mit ihrer Kegelflächenerweiterung 30
auch entfallen.
[0044] Wie bereits oben erwähnt, durchragt die Zugstange 6 das Führungsrohr 2 und steht
über den zweiten Endbereich 8 des Führungsrohres 2 zumindest teilweise mit seinem
Stellgewinde 7 axial vor. Auf dieses Stellgewinde 7 ist eine Stellmutter 31 aufschraubbar,
durch deren Betätigung eine Axialverstellung der Zugstange 6 im Führungsrohr 2 bewirkbar
ist. Durch diese Axialverstellung wird das erste Kegelelement 10 mit seiner Kegelfläche
11 sowie die Kegelflächenerweiterung 30 der Stützscheibe 26 gegen die Klemmbacken
23 gedrückt, so dass diese wiederum den Spreizkegel 18 in den Stellabschnitt 17 der
Spreizelemente 14 hinein drücken. Dadurch wird ein radiales Aufspreizen zunächst der
Spreizelemente 14 bewirkt. Ist auf diesen Spreizelementen 14 eine Lagernabe einer
Kupplungsscheibe einer Kraftfahrzeugkupplung angeordnet, so ist der radiale Aufspreizweg
begrenzt. Sitzt nun die Lagernabe feststehend auf den Spreizelementen 14, so ist eine
weitere Axialverschiebung des Spreizkegels 18 nicht mehr möglich.
[0045] Dies bedeutet, dass bei weiterer Verstellung der Zugstange 6 in Richtung des Pfeiles
32 die drei Klemmbacken 23 aufgrund der Kegelfläche 11 mit der Kegelflächenerweiterung
30 sowie der Kegelfläche 22 des zweiten Kegelelementes 21 ein radiales Aufspreizen
dieser Klemmbacken 23 bewirkt wird. Zu diesem Zweck bilden die Klemmbacken 23 in ihren
beiden axialen Endbereichen etwa trichterförmig verlaufende Stellflächen 33 bzw. 34,
deren Kegelwinkel dem Kegelwinkel der entsprechend zugeordneten Kegelflächen 11 bzw.
22 angepasst ist.
[0046] Hierzu zeigt Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung einer Klemmbacke 23, welche beim
vorliegenden Ausführungsbeispiel in drei identischen Ausführungen vorgesehen ist,
welche zusammen den Zentrierzapfen 24 bilden, wie dies aus Fig. 1 ersichtlich ist.
[0047] Es ist erkennbar, dass die Klemmbacke 23 frontseitig wie auch rückseitig jeweils
eine Stellfläche 33 bzw. 34 aufweist, welche zu einem inneren Bohrungsabschnitt 35
trichterförmig geneigt verläuft. Durch diese Ausgestaltung wird eine Radialverstellung
dieser Klemmbacke 23 bewirkt, sobald ein entsprechender axialer Druck auf die Stellflächen
33 und 34 ausgeübt wird.
[0048] Zur radial elastischen, aber festsitzenden Halterung der Klemmbacke 23 bzw. aller
Klemmbacken 23 aus Fig. 1 sind die beiden O-Ringe 25 vorgesehen, wie bereits oben
erwähnt. Zur unverlierbaren Aufnahme dieser beiden O-Ringe 25 weisen die Klemmbacken
23 jeweils zwei Aufnahmenuten 36 auf, wie dies für die Klemmbacke 23 in Fig. 2 dargestellt
ist.
[0049] Anstatt der oben beschriebenen Funktionsweise, nämlich dass die radiale Aufspreizung
der Spreizelemente 14 sowie der Klemmbacken 23 durch eine einzige Stellbewegung der
Zugstange 6 in Richtung des Pfeiles 32 erfolgt, kann das Aufspreizen auch durch zwei
getrennte Bauteile erfolgen.
[0050] So ist durchaus denkbar, dass beispielsweise das erste Klemmelement 10 an einer separaten
Zugstange feststehend angeordnet ist, welche die Zugstange 6 axial vollständig durchragt.
An dem aus der Zugstange 6 im Bereich ihres Stellgewindes 7 herausragenden Endbereich
kann dann eine zweite Stellmutter auf dieser zweiten Zugstange vorgesehen sein. Bei
einer solchen Ausgestaltung können die Spreizvorgänge der Spreizelemente 14 sowie
der Klemmbacken 23 getrennt voneinander bewirkt werden.
[0051] Fig. 3 zeigt einen Vertikalschnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 in ihrem
vorderen, die Klemmbacken 23 sowie die Spreizelemente 14 aufweisenden Endbereich.
Es ist erkennbar, dass die Klemmbacken 23 über die beiden O-Ringe 25 gehalten werden.
In der dargestellten Mittelstellung liegen die Klemmbacken 23 mit ihren jeweiligen
Stellflächen 33 und 34 an den jeweiligen Kegelflächen 22 und 11 der Kegelelemente
10 und 21 an. Zusätzlich werden die Klemmbacken 23 noch über die umlaufende Kegelflächenerweiterung
30 der Stützscheibe 26 abgestützt. Es ist leicht vorstellbar, dass sich bei Bewegung
des Spreizkegels 18 in Richtung des Pfeiles 37 der Abstand der Kegelelemente 10 und
21 verringert, so dass zwangsläufig die Klemmbacken 23 radial nach außen verstellt
werden. Bei entgegengesetzter Stellrichtung der Zugstange 6 vergrößert sich der axiale
Abstand der Kegelelemente 10 und 21, so dass die Klemmelemente 10 und 21 durch die
elastsichen O-Ringe 25 radial nach innen verstellt werden, bis sie an der Zugstange
6 anliegen.
[0052] Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Kegelwinkel β und δ der Keilflächen
11 und 22 identisch ausgebildet und betragen etwa zwischen 85° und 125° vorzugsweise
etwa 110°. Demgegenüber beträgt der Kegelwinkel α des Kegelabschnittes 20 des Spreizkegels
18 beim vorliegenden Ausführungsbeispiel etwa zwischen 20° und 45° vorzugsweise etwa
30°. Diese Kegelwinkel können auch anders dimensioniert sein, insbesondere kann der
Kegelwinkel α des Kegelabschnittes 20 auch größer ausgebildet sein als die Kegelwinkel
β und δ der Keilflächen 11 und 22, wie bereits oben zu den Ansprüchen ausgeführt.
Wichtig ist bei der Auswahl der Kegelwinkel α, β und δ lediglich, dass eine Radialverstellung
der Spreizelement 14 und der Klemmbacken 23 sicher durchführbar ist und auch deren
im Wesentlichen selbständige Rückstellung sicher gewährleistet ist.
[0053] Durch diese im Ausführungsbeispiel dargestellten unterschiedlichen Kegelwinkel β,
δ und α wird erreicht, dass bei einer Zustellbewegung der Zugstange 6 entgegen des
Pfeiles 37 zunächst der Spreizkegel 18 mit seinem Kegelabschnitt 20 in die Spreizelemente
14 hinein gedrückt wird. Dies deshalb, weil aufgrund der größeren Kegelwinkel β und
δ der Widerstand aufgrund der erhöhten Reibung zwischen den Kegelflächen 22, 11 und
den zugehörigen Stellflächen 33 und 34 wesentlich größer ist, so dass eine Abstandsverringerung
zwischen den Kegelflächen 11 und 22 zunächst verhindert wird. Da die Spreizelemente
14 im Einsatz eine Lagernabe einer Kupplungsscheibe klemmend aufnehmen wird nach einem
gewissen Stellweg des Spreizkegels 8 entgegen des Pfeiles 37 ein weiteres Aufspreizen
der Spreizelemente 14 behindert, nachdem die Spreizelemente 14 in der Durchgangsbohrung
der Lagernabe zur Anlage gekommen sind. Durch weiteres Verstellen der Zugstange 6
entgegen des Pfeiles 37 wird nun der Abstand zwischen den Kegelelementen 10 und 21
verringert, wodurch das radiale Aufspreizen der Klemmbacken 23 bewirkt wird. Befinden
sich die Klemmbacken 23 in einer Lagerbohrung einer Kurbelwelle, so werden die Klemmbacken
23 mit dieser Lagerbohrung feststehend in Eingriff gebracht. Einen solchen Zustand
zeigt beispielhaft Fig. 4 im Vertikalschnitt.
[0054] In Fig. 4 ist die Vorrichtung 1 mit ihrem Führungsrohr 2 sowie ihrer Zugstange 6
ebenfalls axial verkürzt dargestellt. Es ist erkennbar, dass die Zugstange 6 mit ihrem
Stellgewinde 7 das zweite Ende 8 des Führungsrohres 2 axial überragt. Auf das Stellgewinde
7 ist die Stellmutter 31 aufgeschraubt. Der Klemmkonus 12 ist festsitzend in seinem
Lagerabschnitt 13 im Aufnahmeabschnitt 5 der Durchgangsbohrung 3 des Führungsrohres
2 eingesetzt. Die Spreizelemente 14 überragen das vordere erste Ende 4 des Führungsrohres
2 in axialer Richtung. In der Darstellung gemäß der Fig. 4 ist auf die Spreizelemente
14 eine Lagernabe 40 mit ihrer Durchgangsbohrung 38 einer nur teilweise dargestellten
Kupplungsscheibe 41 einer Kraftfahrzeugkupplung aufgesetzt.
[0055] Durch entsprechendes Einschieben des Spreizkegels 18 entgegen der Pfeilrichtung 37
in die Spreizelemente 14 werden diese radial nach außen gegen die Innenwand der Lagerbohrung
38 gedrückt, so dass dadurch ein festsitzender, klemmender Halt der Lagernabe 40 auf
den Spreizelementen 14 erreicht wird.
[0056] Des Weiteren ist aus Fig. 4 eine Schwungscheibe 42 ersichtlich, welche feststehend
an einem Montageflansch 43 einer Kurbelwelle 44 montiert ist. Im Bereich dieses Montageflansches
43 der Kurbelwelle 44 weist diese eine Lagerbohrung 45 auf, welche einen größeren
Innendurchmesser aufweist als die Durchgangsbohrung 38 der Lagernabe 40.
[0057] In diese Lagerbohrung 45 ist der Zentrierzapfen 24 mit seinen Klemmbacken 23 eingesetzt.
Es ist leicht vorstellbar, dass durch radiales Aufspreizen der Klemmbacken 23, wie
bereits zu Fig. 3 beschrieben, ein festsitzender Halt der gesamten Vorrichtung 1 an
der Lagerbohrung 45 der Kurbelwelle 44 erreichbar ist. Aufgrund der besonderen Ausgestaltung
der Klemmbacken 23 sowie der Kegelelemente 10 und 22 wird eine koaxiale Ausrichtung
der gesamten Vorrichtung 1 zur Längsmittelachse 46 der Kurbelwelle 44 erreicht.
[0058] Aufgrund der konstruktiven Ausgestaltung, insbesondere der einstückigen Anordnung
des zweiten Kegelelementes 21 am Spreizkegel 18 kann durch eine einzige Stellbewegung
der Zugstange 6 entgegen des Pfeiles 37 sowohl ein Aufspreizen der Spreizelemente
14 als auch der Klemmbacken 23 bewirkt werden. Aufgrund der beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
gewählten unterschiedlichen Kegelwinkel (Fig. 3) ist zunächst eine feststehende, klemmende
Verbindung zwischen den Spreizelementen 14 und der Lagernabe 40 erreichbar, wobei
durch weiteres Verstellen der Zugstange 6 entgegen des Pfeiles 37 anschließend ein
Aufspreizvorgang der Klemmbacken 23 erfolgt. Damit ist eine einfache und sichere Handhabung
der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 sicher gewährleistet.
[0059] Durch die koaxiale Ausrichtung der Vorrichtung 1 und damit auch der Lagernabe 40
gegenüber der Längsmittelachse 46 der Kurbelwelle 44 ist nach der vollständigen Montage
der gesamten Kupplung, wie dies aus dem Stand der Technik bekannt ist, in einem nachfolgenden
Arbeitsgang ein Getriebe mit seiner Getriebewelle in einfacher und sicherer Weise
montierbar. Insbesondere wird durch die koaxiale Ausrichtung der Lagernabe 40 zur
Längsmittelachse 46 der Kurbelwelle 44 erreicht, dass die Getriebewelle einerseits
mit der Durchgangsbohrung 38 der Lagernabe 40 der Kupplungsscheibe 41 und andererseits
mit der Lagerbohrung 45 der Kurbelwelle 44 in Eingriff bringbar ist.
[0060] Fig. 5 zeigt beispielhaft eine vergrößerte perspektivische Darstellung eines zweiten
Ausführungsbeispiels eines Zentrierzapfens 50, welcher beim dargestellten Ausführungsbeispiel
ebenfalls aus insgesamt drei identisch ausgebildeten Klemmbacken 51 besteht. Diese
Klemmbacken sind in Fig. 5 in ihrer radial nach innen verstellten Ausgangsstellung
dargestellt. Im Unterschied zu den Klemmbacken 23 des Zentrierzapfens aus Fig. 1 weisen
die in Fig. 5 vergrößert dargestellten Klemmbacken 51 einen kleineren Außendurchmesser
auf, so dass zum Aufspreizen der Klemmbacken 51 des Zentrierzapfen 50 insbesondere
die Stützscheibe 26 aus Fig. 1 nicht benötigt wird.
[0061] Ansonsten sind diese Klemmbacken 51 im wesentlichen identisch ausgebildet wie die
Klemmbacken 23 aus Fig. 1. So weisen diese Klemmbacken 51 ebenfalls Aufnahmenuten
52 auf, welche zur Aufnahme von in Fig. 5 nicht weiter dargestellten O-Ringen dienen,
wie dies bereits zur Ausführungsform nach Fig. 1 beschrieben wurde. Des weiteren bilden
die vorderen und hinteren Stirnseiten der Klemmbacken 51 ebenfalls trichterartig ausgebildete
Stellflächen 53 und 54, wie dies insbesondere für die in Fig. 6 in vergrößerter Darstellung
gezeigten, unteren Klemmbacke 51 erkennbar ist. Des weiteren bilden die Klemmbacken
51 jeweils innere Bohrungsabschnitte 55, welche zusammen in dem in Fig. 5 dargestellten
Zustand eine Art Durchgangsbohrung bilden.
[0062] Fig. 7 zeigt für das Ausführungsbeispiel des Zentrierzapfens 50 eine weitere Zugstange
60, welche in ihrem rechten Endbereich ein Stellgewinde 61 aufweist. An dieses Stellgewinde
61 schließt sich, ähnlich wie bei der Ausführungsform der Zugstange 6 aus Fig. 1,
ein Schaftabschnitt 62 an, an dessen linken Ende ein erstes Kegelelement 63 angeordnet
ist. Dieses Kegelelement 63 weist zum Schaftabschnitt 62 hin eine Kegelfläche 64 auf,
mit welcher die in Fig. 5 vorderen Stellflächen 53 der Klemmbacken 51 in Betrieb in
Eingriff bringbar sind. Dieses Kegelelement 63 könnte auch als separates Bauteil ausgebildet
sein, welches feststehend an der Zugstange 60 befestigt ist.
[0063] Des Weiteren ist der Zugstange 60 ein zweites Kegelelement 65 zugeordnet, welches
beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ringförmig ausgebildet ist und eine zentrale
Durchgangsbohrung 66 aufweist. Mit dieser Durchgangsbohrung ist das zweite Kegelelement
65 auf die Zugstange 60, insbesondere dessen Schaftabschnitt 62 axial verstellbar
aufschiebbar. Zum ersten Kegelelement 63 hin bildet das zweite Kegelelement 65 ebenfalls
eine Kegelfläche 67, mit welcher die Klemmbacken 51 mit ihren "hinteren" Stellflächen
54 in Eingriff bringbar sind.
[0064] D.h., dass im montierten Zustand die Klemmbacken 51 des Zentrierzapfens 50 auf dem
Schaftabschnitt 62 aufgenommen werden und sich zwischen den beiden Kegelelementen
63 und 65 befinden. Durch eine Axialverstellung des zweiten Kegelelementes 65 in Richtung
des Pfeiles 68 wird der Abstand zwischen dem zweiten Kegelelement 65 und dem ersten
Kegelelement 63 verringert, so dass aufgrund des Zusammenwirkens der Kegelfläche 64
mit den Stellflächen 53 einerseits und der Kegelfläche 67 mit den Stellflächen 54
andererseits die Klemmbacken 51 radial nach außen bewegt werden.
[0065] Zur Ausführung der Stellbewegung und zur Lagerung einer Lagernabe einer Kupplungsscheibe
ist bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 5 bis 7 ein Zentrierdorn 70 vorgesehen,
welcher eine zentrale Durchgangsbohrung 71 aufweist. Dieser Durchgangsbohrung 71 ist
der Zentrierdorn 70, nachdem die Klemmbacken 51 zusammen mit dem zweiten Kegelelement
65 auf den Schaftabschnitt 62 montiert sind, auf die Zugstange 60 aufschiebbar, bis
dieser mit seiner vorderen Stirnseite 72 rückseitig am zweiten Kegelelement 65 anliegt.
Hierbei ist auch eine einstückige Ausbildung des zweiten Kegelelementes 65 mit dem
Zentrierdorn 70 vorstellbar.
[0066] Zur Verstellung dieses Zentrierdornes 70 auf der Zugstange 60 ist wiederum eine Stellmutter
73 vorgesehen, welche entsprechend auf das Stellgewinde 61 der Zugstange 60 aufschraubbar
ist. Zur Aufnahme der Lagernabe einer Kupplungsscheibe bildet der Zentrierdorn 70
beim vorliegenden Ausführungsbeispiel zur Stellmutter 73 hin einen radial erweiterten
Aufnahmeabschnitt 74, dessen Außendurchmesser dem Innendurchmesser der Durchgangsbohrung
der Lagernabe derart angepasst ist, dass die Lagernabe der Kupplungsscheibe mit äußerst
geringem Spiel auf diesen Aufnahmeabschnitt aufschiebbar ist.
[0067] An diesem Aufnahmeabschnitt 74 des Zentrierdornes 70 schließt sich ein radial verjüngter
Zentrierzapfen 75 an, welcher beim dargestellten Ausführungsbeispiel beispielsweise
in eine radial verjüngt ausgebildete Lagerbohrung einer Kurbelwelle passend einsetzbar
ist. D.h., dass der in diesem Ausführungsbeispiel dargestellte Zentrierdorn 70 nach
Art eines herkömmlichen Zentrierdornes verwendet werden kann, sofern die Durchgangsbohrung
der Lagernabe der Kupplungsscheibe einen größeren Innendurchmesser aufweist als der
Innendurchmesser der Lagerbohrung der Kurbelwelle. Diese spezielle Ausgestaltung ist
allerdings nicht notwendig. So kann sich der Aufnahmeabschnitt 74 auch über die komplette
Länge des Zentrierdornes 70 erstrecken. Jedoch ist bei dieser beispielhaft dargestellten
Ausgestaltung der Zentrierdorn 70 variabel in herkömmlicher Weise oder zusammen mit
dem zusätzlichen Zentrierzapfen 50 mit seinem radial verstellbaren Klemmbacken 51
seines Zentrierdorns 50 einsetzbar.
[0068] Hierzu zeigt Fig. 8 den montierten Zustand der Vorrichtung 80 aus den Bestandteilen
der zu Fig. 5 bis 7 beschriebenen Bauteilen. Es ist erkennbar, dass die Stellmutter
73 auf das Stellgewinde 74 der Zugstange 60 aufgeschraubt ist. Des Weiteren ist der
Zentrierdorn 70 mit seiner Durchgangsbohrung 71 ebenfalls auf die Zugstange 60 aufgeschoben.
Daran schließt sich das zweite Kegelelement 65 an, welches flächig am Zentrierdorn
70 anliegt. Zwischen dem ersten Kegelelement 63 und dem zweiten Kegelelement 65 sind
die Klemmbacken 51 des Zentrierzapfens 50 aufgenommen. Zur radial elastischen Fixierung
sind aus Fig. 8, wie bereits zur Fig. 3 beschrieben, die O-Ringe 25 eingesetzt. Es
ist leicht vorstellbar, dass bei einer Axialverstellung des Zentrierdorns 70 in Richtung
des Pfeiles 68 durch Betätigung der Stellmutter 73 der Abstand des zweiten Kegelelementes
65 zum ersten Kegelelement 63 verringert wird. Dadurch wird eine Radialverstellung
der Klemmbacken 51 radial nach außen bewirkt.
[0069] Fig. 8 zeigt dabei den ungespannten Ausgangszustand der erfindungsgemäßen Vorrichtung
80. Rechts neben der Vorrichtung 80 ist wiederum eine Lagernabe 81 dargestellt, welche
mit einer eine schematisch dargestellte Innenverzahnung 82 aufweisenden Durchgangsbohrung
89 versehen ist, wie dies allgemein aus dem Stand der Technik bekannt ist. Diese Lagernabe
81 dient in Betrieb zur drehfesten Lagerung einer Kupplungsscheibe 83 auf einer entsprechenden
Getriebewelle.
[0070] Die Kupplungsscheibe 83 ist in Fig. 8 zusammen mit der Lagernabe 81 in ihrem an einer
Schwungscheibe 84 korrekt angesetzten Zustand dargestellt. Die Schwungscheibe 84 ist
wiederum an einem Montageflansch 85 einer Kurbelwelle 86 feststehend montiert. Im
Bereich dieses Montageflansches 85 weist die Kurbelwelle 86 eine Lagerbohrung 87 auf,
welche im normalen Betrieb eines Kraftfahrzeugmotors zur Aufnahme eines Endabschnittes
einer Getriebewelle dienen kann. Wie aus Fig. 8 ersichtlich ist und durch die gestrichelten
Linien 88 angedeutet ist, weist bei dieser dargestellten Ausführungsform der Lagernabe
81 sowie der Kurbelwelle 86 mit ihrem Montageflansch 85 die Lagerbohrung 87 einen
größeren Innendurchmesser auf als die Durchgangsbohrung 89 mit ihrer Innenverzahnung
82 der Lagernabe 81.
[0071] In der in Fig. 8 dargestellten, ungespannten Ausgangslage der Vorrichtung 80 sind
die Klemmbacken 51 des Zentrierzapfens 50 radial soweit nach innen gestellt, dass
diese sicher durch die Durchgangsbohrung 89 der Lagernabe 81 hindurch steckbar sind.
Diesen hindurch gesteckten Zustand zeigt beispielhaft Fig. 9. Es ist erkennbar, dass
die Lagernabe 81 mit ihrer Durchgangsbohrung 89 passend vom Aufnahmeabschnitt 74 des
Zentrierdornes 70 aufgenommen wird. Des Weiteren ragt die Vorrichtung 80 mit ihrem
Zentrierzapfen 50 in die Lagerbohrung 87 der Kurbelwelle 86 hinein. Es ist erkennbar,
dass in diesem unverspannten Zustand die Klemmbacken 51 des Zentrierzapfens 50 einen
relativ großen radialen Abstand zur Innenwand der Lagerbohrung 87 aufweist.
[0072] Des Weiteren ist leicht vorstellbar, dass die Klemmbacken 51 durch Verstellung der
Stellmutter 73 in Richtung des Pfeiles 68 und somit der gleichzeitigen Verstellung
des Zentrierdornes 70 zusammen mit dem zweiten Kegelelement 65 der Abstand des zweiten
Klemmelementes 65 zum ersten Klemmelement 63 verringert wird. Dadurch wird eine radiale
Stellbewegung der Klemmbacken 51 radial nach außen bewirkt, bis diese mit der Lagerbohrung
87 der Kurbelwelle 86 in Kontakt stehen. Durch leichtes, weiteres Anziehen der Stellmutter
73 ergibt sich auch hier eine vollständig koaxiale Ausrichtung der Vorrichtung 80
relativ zur Längsmittelachse 90 der Kurbelwelle 86. Dies wiederum hat zur Folge, dass
über dem Aufnahmeabschnitt 74 des Zentrierdornes 70 die Lagernabe 81 zusammen mit
der Kupplungsscheibe 83 konzentrisch zur Längsmittelachse 90 ausgerichtet wird, so
dass wiederum die komplette Kupplungsscheibe 83 relativ zur Schwungscheibe 84 in ihre
Sollposition gelangt.
[0073] Ein solcher festsitzender Eingriff ist für das Ausführungsbeispiel des Zentrierzapfens
24 beispielhaft in Fig. 4 für das vorangegangen beschriebenen Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 dargestellt.
[0074] Nach der vollständigen Montage der Kraftfahrzeugkupplung, d.h. nach der Montage der
Druckplatte in bekannter Weise, kann nun die Stellmutter 73 in entgegengesetzter Richtung
zum Pfeil 68 verstellt werden, so dass dies wiederum zu einer axialen Rückstellung
des zweiten Kegelelementes 65 führt. Aufgrund der federelastischen Wirkung der beiden
O-Ringe 25 (Fig. 9) werden somit die Klemmbacken 51 des Zentrierzapfens 50 wiederum
radial nach innen verstellt, so dass die Vorrichtung 80 wieder aus der Kupplung, respektive
aus der Lagerbohrung 87 sowie der Durchgangsbohrung 89 entnehmbar ist.
1. Vorrichtung (1, 80) zum Zentrieren einer Kupplungsscheibe (41, 83) einer Kraftfahrzeugkupplung
relativ zur Kurbelwelle (44, 86) eines Kraftfahrzeugmotors, bestehend aus einem Aufnahmeelement
(12, 70), auf welches die Kupplungsscheibe (41, 83) mit einer Durchgangsbohrung (38,
89) ihrer Lagernabe (40, 81) aufsetzbar ist, sowie einem Zentrierzapfen (24, 50),
welcher in eine Lagerbohrung (45, 87) der Kurbelwelle (44, 86) einsetzbar ist, wobei
der Zentrierzapfen (24, 50) aus wenigstens zwei radial verstellbaren, in ihren axialen
Endbereichen mit trichterförmig verlaufenden Stellflächen (33, 34, 53, 54) versehenen
Klemmbacken (23, 51) besteht, welche in einem Endbereich einer Zugstange (6, 60) zwischen
einem ersten und einem zweiten eine Spreizvorrichtung bildenden Kegelelement (10,
21, 63, 65) aufgenommen sind, welche gegeneinander axial verstellbar sind und Kegelflächen
(11, 22, 64, 67) aufweisen, welche mit den Stellflächen (33, 34, 53, 54) zum Aufspreizen
der Klemmbacken (23, 51) in Wirkverbindung stehen,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Aufnahmeelement (12, 70) eine Durchgangsbohrung (16, 71) aufweist, mit welcher
das Aufnahmeelement (12, 70) axial verstellbar auf derselben Zugstange (6, 60) gelagert
ist und, dass die Zugstange (6, 60) in ihrem dem Zentrierzapfen (24, 50) gegenüberliegenden
Endbereich ein Stellgewinde (7, 61) aufweist, auf welches eine Stellmutter (31, 73)
axial verstellbar aufgeschraubt ist und,
dass durch Betätigen der Stellmutter (31, 73) eine relative Stellbewegung des Aufnahmeelementes
(12, 70) und der Kegelelemente (10, 21, 63, 65) relativ zur Zugstange (6, 60) erfolgt,
wobei die Stellbewegung der Kegelelemente (10, 21, 63, 65) durch das Aufnahmeelement
(12, 70) bewirkt wird und,
dass der Außendurchmesser des Zentrierzapfens (24, 50) in einer radial inneren Ausgangsstellung
seiner Klemmbacken (23, 51) kleiner oder höchstens gleich groß ist wie der Innendurchmesser
der Durchgangsbohrung (38, 89) der Lagernabe (40, 81) und,
dass der Zentrierzapfen (24, 50) mit seinen sich in ihrer Ausgangsstellung befindenden
Klemmbacken (23, 51) in die Lagerbohrung (45, 89) der Kurbelwelle (44, 86) einsetzbar
ist und mittels der Spreizvorrichtung (10, 22) radial zumindest soweit aufspreizbar
ist, dass der Zentrierzapfen (24, 20) mit seinen Klemmbacken (23, 51) in der Lagerbohrung
(45, 89) der Kurbelwelle (44, 86) anliegt, deren Bohrungsdurchmesser größer ist als
der Innendurchmesser der Durchgangsbohrung (38, 39) der Lagernabe (40, 81).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbacken (23, 51) verstellbar auf der Zugstange (6, 60) angeordnet sind und
wenigstens eine umlaufende Aufnahmenut (36, 52) aufweisen und,
dass die Klemmbacken (23, 51) mittels wenigstens eines in die Aufnahmenut (36, 52)
einsetzbaren, elastischen O-Ringes (25) an der Zugstange (6, 60) gesichert sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Kegelelement (10, 63) am äußeren, durch die Klemmbacken (23, 51) hindurch
ragenden Ende der Zugstange (6, 60) feststehend angeordnet ist und, dass das zweite
Kegelelement (21, 65) auf der Zugstange (6, 60) dem ersten Kegelelement (10, 63) bezüglich
der Klemmbacken (23, 51) axial gegenüberliegend axial verschiebbar angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Zugstange (60) ein Zentrierdorn (70) axial verstellbar angeordnet ist und,
dass die Zugstange ein Stellgewinde (61) aufweist, mit welchem zur Axialverstellung
des Zentrierdorns (70) eine Stellmutter (73) in Eingriff steht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Axialverstellung des Zentrierdorns (70) die Axialverstellung des zweiten
Kegelelementes (65) zum Aufspreizen der Klemmbacken (51) bewirkbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
dass das zweite Kegelelement (65) einstückiger Bestandteil des Zentrierdorns (70) ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Zugstange (6) in einem Führungsrohr (2) axial verstellbar aufgenommen ist und,
dass im ersten Endbereich (4) des Führungsrohres (2) als Aufnahmeelement für die Kupplungsscheibe
(41) bzw. deren Lagernabe (40) ein mit aus dem Führungsrohr (2) axial vorstehenden
Spreizelementen (14) versehener Klemmkonus (12) vorgesehen ist und,
dass durch die Axialverstellung der Zugstange (6) im Führungsrohr (2) ein Spreizkegel
(18) zum Aufspreizen der Spreizelemente (14) axial in die Spreizelemente (14) einschiebbar
ist und,
dass die Lagernabe (40) nach dem Aufspreizen der Spreizelemente (14) klemmend an den Spreizelementen
(14) gehalten ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Kegelelement (21) Bestandteil des Spreizkegels (18) ist und,
dass der Spreizkegel (18) axial verschiebbar auf der Zugstange (6) gelagert ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der (Spreizkegel (18) zu den Spreizelementen (14) des Klemmkonus (12) einen in die
Spreizelemente (14) einschiebbaren Kegelabschnitt (20) mit einem Kegelwinkel α aufweist
und,
dass die Kegelflächen (11, 22) der Kegelelemente (10, 21) jeweils einen Kegelwinkel
β bzw. δ aufweisen und, dass der Kegelwinkel α größer, gleich groß oder kleiner ist
als die Kegelwinkel β bzw. δ der Kegelelemente (10, 21).
10. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
dass unterschiedliche, gegeneinander austauschbare Spreizkegel (18) unterschiedlicher
axialer Länge sowie unterschiedliche Klemmkonusse (12) mit Spreizelementen (14) unterschiedlichen
Durchmessers vorgesehen sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass unterschiedliche, gegeneinander austauschbare Zentrierzapfen (24, 50) mit unterschiedlich
dimensionierten Klemmbacken (23, 51) zum Ansetzen an Kurbelwellen (44, 86) mit unterschiedlich
dimensionierten Lagerbohrungen (45, 89) vorgesehen sind.
1. Apparatus (1, 80) for centring a clutch plate (41, 83) of a motor vehicle clutch relative
to the crankshaft (44, 86) of a motor vehicle engine, consisting of a receptacle element
(12, 70), onto which the clutch plate (41, 83) can be placed with a through hole (38,
89) of its bearing hub (40, 81), and a centring journal (24, 50) which can be inserted
into a bearing bore (45, 87) of the crankshaft (44, 86), the centring journal (24,
50) consisting of at least two radially adjustable clamping jaws (23, 51) which are
provided in their axial end regions with actuating faces (33, 34, 53, 54) which run
in a funnel-shaped manner, which clamping jaws (23, 51) are received in an end region
of a pull rod (6, 60) between a first and a second conical element (10, 21, 63, 65)
which form a spreading apparatus, can be adjusted axially with respect to one another
and have conical faces (11, 22, 64, 67) which are operatively connected to the actuating
faces (33, 34, 53, 54) for spreading open the clamping jaws (23, 51), characterized in that the receptacle element (12, 70) has a through hole (16, 71), by way of which the
receptacle element (12, 70) is mounted axially adjustably on the said pull rod (6,
60), and in that the pull rod (6, 60) has an actuating thread (7, 61) in its end region which lies
opposite the centring journal (24, 50), onto which actuating thread (7, 61) an actuating
nut (31, 73) can be screwed in an axially adjustable manner, and in that a relative actuating movement of the receptacle element (12, 70) and the conical
elements (10, 21, 63, 65) relative to the pull rod (6, 60) takes place by way of actuation
of the actuating nut (31, 73), the actuating movement of the conical elements (10,
21, 63, 65) being brought about by way of the receptacle element (12, 70), and in that the external diameter of the centring journal (24, 50) in a radially inner starting
position of its clamping jaws (23, 51) is smaller than or at most as great as the
internal diameter of the through hole (38, 89) of the bearing hub (40, 81), and in that the centring journal (24, 50) can be inserted with its clamping jaws (23, 51) which
are situated in their starting position into the bearing bore (45, 89) of the crankshaft
(44, 86) and can be spread radially by means of the spreading apparatus (10, 22) at
least to such an extent that the centring journal (24, 20) bears with its clamping
jaws (23, 51) in the bearing bore (45, 89) of the crankshaft (44, 86), the bore diameter
of which bearing bore (45, 89) is greater than the internal diameter of the through
hole (38, 39) of the bearing hub (40, 81).
2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the clamping jaws (23, 51) are arranged adjustably on the pull rod (6, 60) and have
at least one circumferential receptacle groove (36, 52), and in that the clamping jaws (23, 51) are secured on the pull rod (6, 60) by means of at least
one elastic O-ring (25) which can be inserted into the receptacle groove (36, 52).
3. Apparatus according to Claim 2, characterized in that the first conical element (10, 63) is arranged in a stationary manner at the outer
end of the pull rod (6, 60), which outer end protrudes through the clamping jaws (23,
51), and in that the second conical element (21, 65) is arranged axially displaceably on the pull
rod (6, 60) so as to lie axially opposite the first conical element (10, 63) with
regard to the clamping jaws (23, 51).
4. Apparatus according to Claim 2 or 3, characterized in that a centring mandrel (70) is arranged axially adjustably on the pull rod (60), and
in that the pull rod has an actuating thread (61), with which an actuating nut (73) is in
engagement for the axial adjustment of the centring mandrel (70).
5. Apparatus according to Claim 4, characterized in that the axial adjustment of the centring mandrel (70) can bring about the axial adjustment
of the second conical element (65) in order to spread open the clamping jaws (51).
6. Apparatus according to Claim 4 or 5, characterized in that the second conical element (65) is an integral constituent part of the centring mandrel
(70).
7. Apparatus according to Claim 2 or 3, characterized in that the pull rod (6) is received axially adjustably in a guide tube (2), and in that, in the first end region (4) of the guide tube (2), a clamping cone (12) which is
provided with spreading elements (14) which project axially out of the guide tube
(2) is provided as receptacle element for the clutch plate (41) or its bearing hub
(40), and in that a spreading cone (18) for spreading open the spreading elements (14) can be pushed
axially into the spreading elements (14) by way of the axial adjustment of the pull
rod (6) in the guide tube (2), and in that, after the spreading elements (14) are spread open, the bearing hub (40) is held
in a clamping manner on the spreading elements (14).
8. Apparatus according to Claim 7, characterized in that the second conical element (21) is a constituent part of the spreading cone (18),
and in that the spreading cone (18) is mounted axially displaceably on the pull rod (6).
9. Apparatus according to Claim 7, characterized in that, towards the spreading elements (14) of the clamping cone (12), the spreading cone
(18) has a conical section (20) with a cone angle α which can be pushed into the spreading
elements (14), and in that the conical faces (11, 22) of the conical elements (10, 21) in each case have a cone
angle β and δ, respectively, and in that the cone angle α is greater than, equal to or smaller than the cone angle β and δ
of the conical elements (10, 21).
10. Apparatus according to Claim 7, characterized in that different spreading cones (18) of different axial length which can be exchanged for
one another and different clamping cones (12) with spreading elements (14) of different
diameter are provided.
11. Apparatus according to one of Claims 1 to 10, characterized in that different centring journals (24, 50) which can be exchanged for one another with
differently dimensioned clamping jaws (23, 51) are provided for attachment to crankshafts
(44, 86) with differently dimensioned bearing bores (45, 89).
1. Dispositif (1, 80) pour le centrage d'un disque d'embrayage (41, 83) d'un embrayage
de véhicule automobile par rapport au vilebrequin (44, 86) d'un moteur de véhicule
automobile, constitué d'un élément de réception (12, 70) sur lequel peut être posé
le disque d'embrayage (41, 83) avec un alésage traversant (38, 89) de son moyeu de
palier (40, 81), ainsi que d'un tourillon de centrage (24, 50), qui peut être inséré
dans un alésage de palier (45, 87) du vilebrequin (44, 86), le tourillon de centrage
(24, 50) se composant d'au moins deux mâchoires de serrage (23, 51) réglables radialement,
pourvues dans leurs régions d'extrémité axiales de faces de réglage (33, 34, 53, 54)
s'étendant en forme d'entonnoir, lesquelles mâchoires de serrage sont reçues, dans
une région d'extrémité d'une tige de traction (6, 60), entre un premier et un deuxième
élément conique (10, 21, 63, 65) formant un dispositif d'écartement, lesquels sont
réglables axialement l'un par rapport à l'autre et présentent des faces coniques (11,
22, 64, 67) qui sont en liaison fonctionnelle avec les faces de réglage (33, 34, 53,
54) pour écarter les mâchoires de serrage (23, 51),
caractérisé en ce que
l'élément de réception (12, 70) présente un alésage traversant (16, 71) avec lequel
l'élément de réception (12, 70) est supporté de manière réglable axialement sur la
même tige de traction (6, 60), et en ce que la tige de traction (6, 60), dans sa région d'extrémité opposée au tourillon de centrage
(24, 50), présente un filetage de réglage (7, 61) sur lequel est vissé un écrou de
réglage (31, 73) de manière réglable axialement, et
en ce que par l'actionnement de l'écrou de réglage (31, 73), il se produit un mouvement de
réglage relatif de l'élément de réception (12, 70) et des éléments coniques (10, 21,
63, 65) par rapport à la tige de traction (6, 60), le mouvement de réglage des éléments
coniques (10, 21, 63, 65) étant provoqué par l'élément de réception (12, 70), et
en ce que le diamètre extérieur du tourillon de centrage (24, 50), dans une position de sortie
radialement interne de ses mâchoires de serrage (23, 51), est inférieur ou tout au
plus égal au diamètre intérieur de l'alésage traversant (38, 89) du moyeu de palier
(40, 81) et
en ce que le tourillon de centrage (24, 50), avec ses mâchoires de serrage (23, 51) se trouvant
dans leur position de sortie, peut être inséré dans l'alésage de palier (45, 89) du
vilebrequin (44, 86) et, au moyen du dispositif d'écartement (10, 22), peut être écarté
radialement au moins dans une mesure telle que le tourillon de centrage (24, 20) s'applique
avec ses mâchoires de serrage (23, 51) dans l'alésage de palier (45, 89) du vilebrequin
(44, 86), dont le diamètre d'alésage est supérieur au diamètre intérieur de l'alésage
traversant (38, 39) du moyeu de palier (40, 81).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les mâchoires de serrage (23, 51) sont disposées de manière réglable sur la tige
de traction (6, 60) et présentent au moins une rainure de réception périphérique (36,
52) et
en ce que les mâchoires de serrage (23, 51) sont fixées sur la tige de traction (6, 60) au
moyen d'au moins un joint torique élastique (25) pouvant être inséré dans la rainure
de réception (36, 52).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que le premier élément conique (10, 63) est disposé de manière fixe à l'extrémité extérieure
de la tige de traction (6, 60) faisant saillie à travers les mâchoires de serrage
(23, 51) et en ce que le deuxième élément conique (21, 65) est disposé de manière déplaçable axialement
sur la tige de traction (6, 60) axialement à l'opposé du premier élément conique (10,
63) par rapport aux mâchoires de serrage (23, 51).
4. Dispositif selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce qu'un mandrin de centrage (70) est disposé de manière réglable axialement sur la tige
de traction (60) et
en ce que la tige de traction présente ùn filetage de réglage (61) avec lequel un écrou de
réglage (73) est en prise en vue du réglage axial du mandrin de centrage (70).
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que, par le réglage axial du mandrin de centrage (70), le réglage axial du deuxième élément
conique (65) peut être effectué pour écarter les mâchoires de serrage (51).
6. Dispositif selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que le deuxième élément conique (65) est un constituant d'une seule pièce du mandrin
de centrage (70).
7. Dispositif selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que la tige de traction (6) est reçue de manière réglable axialement dans un tube de
guidage (2) et
en ce que dans la première région d'extrémité (4) du tube de guidage (2) est prévu un cône
de serrage (12) pourvu d'éléments d'écartement (14) dépassant axialement hors du tube
de guidage (2) en tant qu'élément de réception pour le disque d'embrayage (41) ou
pour son moyeu de palier (40), et
en ce que par le réglage axial de la tige de traction (6) dans le tube de guidage (2), un cône
d'écartement (18) peut être enfoncé axialement dans les éléments d'écartement (14)
pour écarter les éléments d'écartement (14), et
en ce que le moyeu de palier (40) est retenu après l'écartement des éléments d'écartement (14)
par serrage sur les éléments d'écartement (14).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que le deuxième élément conique (21) fait partie du cône d'écartement (18) et
en ce que le cône d'écartement (18) est monté de manière déplaçable axialement sur la tige
de traction (6).
9. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que le cône d'écartement (18) présente, par rapport aux éléments d'écartement (14) du
cône de serrage (12), une portion conique (20) pouvant être enfoncée dans les éléments
d'écartement (14), avec un angle de conicité α,
en ce que les faces coniques (11, 22) des éléments coniques (10, 21) présentent à chaque fois
un angle de conicité β ou δ, et en ce que l'angle de conicité α est supérieur, identique ou inférieur à l'angle de conicité
β ou δ des éléments coniques (10, 21).
10. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que différents cônes d'écartement (18) remplaçables les uns par les autres, de longueurs
axiales différentes et de cônes de serrage différents (12), sont pourvus d'éléments
d'écartement (14) de diamètres différents.
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que différents tourillons de centrage (24, 50) remplaçables les uns par les autres sont
pourvus de mâchoires de serrage de dimensions différentes (23, 51) pour l'application
contre des vilebrequins (44, 86) ayant des alésages de palier de dimensions différentes
(45, 89).