| (19) |
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(11) |
EP 1 911 588 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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20.06.2018 Patentblatt 2018/25 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.04.2013 Patentblatt 2013/16 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.09.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Farbmesskopfpositionierungsvorrichtung
Colour gauge head positioning device
Dispositif de positionnement d'une tête de mesure de couleur
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
13.10.2006 DE 102006048539
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.04.2008 Patentblatt 2008/16 |
| (73) |
Patentinhaber: Heidelberger Druckmaschinen
Aktiengesellschaft |
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69115 Heidelberg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Dr. Engler, Hans
69198 Schriesheim (DE)
- Dr. Huber, Werner
69168 Wiesloch (DE)
- Schneider, Manfred
74906 Bad Rappenau (DE)
- Becker, Volker
69231 Malschenberg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Haust, Christof |
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Heidelberger Druckmaschinen AG
Kurfürsten-Anlage 52-60 69115 Heidelberg 69115 Heidelberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-02/08730 DE-A1- 3 932 932 DE-A1- 10 213 635 GB-A- 2 107 047 US-A- 6 018 687 US-A1- 2002 054 292 US-A1- 2004 042 022 US-B2- 7 040 232
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WO-A1-2006/045621 DE-A1- 10 023 513 DE-U1- 8 816 978 US-A- 5 706 083 US-A- 6 157 439 US-A1- 2003 222 230 US-A1- 2004 213 436
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Bemerkungen: |
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Die Akte enthält technische Angaben, die nach dem Eingang der Anmeldung eingereicht
wurden und die nicht in dieser Patentschrift enthalten sind. |
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[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Positionierung eines Messkopfes
über einem Bedruckstoff mit einer Anzeigevorrichtung und einer motorisch angetriebenen
Positionierungsvorrichtung für den Messkopf, wobei die Positionierungsvorrichtung
für den Messkopf von einem Rechner ansteuerbar ist, welcher mit der Anzeigevorrichtung
verbunden ist.
[0002] Um die Qualität von produzierten Bedruckstoffen einer Druckmaschine zu überprüfen,
ist es notwendig, in regelmäßigen Abständen Probebogen zu ziehen und zu begutachten.
Eine objektive Begutachtung ist dabei nur mittels Messgeräten möglich, welche zum
einen die Farbe des Probebogens vermessen und zum anderen Registerabweichungen ermitteln.
Dazu sind aus dem Stand der Technik Farbmessgeräte und Registermessgeräte bekannt.
Nach der Entnahme eines Probebogens aus dem Auslegerstapel einer Druckmaschine wird
dieser auf einem Auflagepult aufgelegt und z. B. mittels einer Farbmesseinrichtung
verbunden. Diese Farbmesseinrichtung kann entweder das gesamte Druckbild auf dem Bedruckstoff
erfassen oder nur einzelne Punkte farbmetrisch vermessen und mit den Daten einer Druckvorlage
vergleichen. Wenn die Abweichungen des vermessenen Bogens im Verhältnis zu der Druckvorlage
in einem zulässigen Toleranzband liegen, ist der Bogen in Ordnung. Falls die Abweichungen
zu groß sind, müssen die Einstellungen der Druckmaschine geändert werden. Aus der
EP 13 88 418 B1 ist ein Verfahren zur Qualitätsüberwachung und zur Produktionsfreigabe beim Auflagedruck
bekannt. Bei diesem System werden einzelne Exemplare des Auflagedrucks im Bild farbmetrisch
vermessen und mit den Daten der Druckvorstufe verglichen. Bei Abweichungen werden
die Daten zur Farbregelung der Druckmaschine verwendet. Weiterhin können die Daten
des vermessenen Druckbildes mittels einer Datenverbindung an die Druckvorstufe übertragen
werden, so dass Prüfbilddaten in der Druckvorstufe zur Qualitätsüberwachung ausgewertet
werden können. Das Resultat der Qualitätsbewertung wird wiederum über eine Datenverbindung
an die Druckerei mit der Druckmaschine übermittelt, wobei die Druckereien in Abhängigkeit
des übermittelten Resultats die Freigabe für den Auflagedruck erteilt. Gemäß einer
Ausführungsform können in den digitalen Daten der Druckvorlage bereits ausgewählte
Messpositionen und auch Soll-Farbwerte zu diesen Messposition festgelegt werden, welche
dann später in der Drukkerei auf dem Bedruckstoff vermessen und zur Farbsteuerung
der Druckmaschine herangezogen werden. Des Weiteren ist in dem Patent
EP 1 388 418 B1 erwähnt, dass ein Druckbogen in eine Vielzahl gleichmäßig verteilter Messelemente
aufgeteilt ist und diese spektral vermessen werden. Die spektralen Bildmessdaten werden
dann am Bildschirm dargestellt.
[0003] Das Verfahren in der
EP 1 388 418 B1 bietet neben der Übertragung der Messpositionen von der Druckvorstufe zum Messgerät
allerdings nicht die Möglichkeit, einzelne Messpositionen im Nachhinein auszuwählen.
Falls also der Drucker am Messgerät selbst einzelne Messpositionen auswählen möchte,
so kann er dies bei diesem Verfahren nicht tun.
[0004] Die Patentanmeldung
US 2004/0042022A1 zeigt ein System zum Messen und Regeln der Farbdichte bei einer laufenden Druckmaschine.
Dabei wird die Farbmenge in den einzelnen Farbwerken auf Basis der Farbdichte der
einzelnen Farben in den gedruckten Bildern geregelt. Der gesamte Prozess beinhaltet
die Steuerung der Positionierung und linearen Bewegung einer digitalen Videokamera
mit Blitzlicht über ein bedrucktes Substrat. Während der Bilderfassung wird das Druckbild
mit dem Blitzlicht erleuchtet und ausgewählte Bilder mittels der digitalen Videokamera
erfasst und in digitaler Form abgespeichert. Auf diese Art und Weise kann der Bediener
der Druckmaschine über eine Konsole das Bild auswählen, zu dem er Farbwerte haben
möchte. Insbesondere kann der Bediener auch eine bestimmte Farbzone über einen Touchscreen
der Konsole auswählen. Um das gewünschte Bild aufzunehmen, wird der gewünschte Bereich
angefahren und das gewünschte Bild abgespeichert. Das abgespeicherte Bild kann dann
auf dem Bildschirm angezeigt werden. Auf dem angezeigten Bild kann dann der Bediener
über den Touchscreen einen gewünschten Bereich auswählen, zu dessen Farbqualität er
Näheres erfahren möchte. Wenn der Bediener diesen Bereich berührt, wird die durchschnittliche
Farbdichte aller Pixel in dem ausgewählten Bereich berechnet und auf dem Bildschirm
angezeigt.
[0005] Aus der Patentanmeldung
US 2002/0054292A1 geht ein Gerät zur Farbmessung hervor, welches pixelweise einen Bedruckstoff mittels
einer digitalen Kamera erfasst. Des Weiteren ist zur Farbmessung ein Farbmesskopf
in Form eines Spektralmesskopfes vorgesehen. Mittels der digitalen Kamera wird dabei
das gesamte Druckbild oder ein Teil des Druckbildes abgetastet. Ein Rechner bestimmt
auf Basis des digital erfassten Bildes, welche einzelnen Bildpunkte zusätzlich mit
dem Spektralmesskopf farbmetrisch vermessen werden sollen. Auf diese Art und Weise
soll das Farbmessverfahren ohne manuelle Einwirkungen des Drukkers durchgeführt werden.
[0006] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zu schaffen, welche
dem Benutzer die Möglichkeit bietet, gezielt einzelne Messpunkte für einen vorliegenden
Druckbogen auszuwählen, welche dann von einem Messgerät angefahren werden.
[0007] Erfindungsgemäß wird die vorliegende Aufgabe durch Patentanspruch 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen und den Zeichnungen zu entnehmen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird als Messgerät vorzugsweise ein Farbmessgerät
verwendet, welches einen Messkopf aufweist, mit dem die Oberfläche eines Bedruckstoffs
abgetastet werden kann. Der Messkopf muss dabei über der gesamten Oberfläche des Bedruckstoffes
positioniert werden können. Dazu ist zweckmäßigerweise eine motorisch angetriebene
Positionierungsvorrichtung vorhanden, welche z. B. den Messkopf in der Bedruckstoffebene
in X- und Y- Richtung eines kartesischen Koordinatensystems frei über dem Bedruckstoff
bewegen kann. Um mittels der Positionierungsvorrichtung den Messkopf gezielt an ausgewählte
Messpunkte auf dem Bedruckstoff steuern zu können, ist die Positionierungsvorrichtung
mit einer elektronischen Steuerung versehen, welche an einen Rechner anschließbar
ist. Dieser Rechner wiederum ist mit einer Anzeigevorrichtung verbunden, auf der der
zu vermessende Bedruckstoff angezeigt werden kann. Die Anzeigevorrichtung kann ein
Bildschirm sein oder eine Bildprojektionseinrichtung zur Darstellung des Bedruckstoffs.
Gemäß der vorliegenden Erfindung können nun auf dieser Anzeigevorrichtung vom Benutzer
gezielt Messpunkte ausgewählt werden, die dann der Rechner erfasst, abspeichert und
an die Positionierungsvorrichtung für den Messkopf weiterleitet. In Abhängigkeit der
vom Rechner gelieferten Daten, wird der Messkopf dann genau an die Position auf dem
Bedruckstoff verfahren, welche der Benutzer an der Anzeigevorrichtung eingegeben hat.
Der Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass der Benutzer keine Messkoordinaten
selbst eingeben muss und überprüfen muss, ob die Messkoordinaten mit dem gewünschten
Messpunkt übereinstimmen. Er kann stattdessen auf der Anzeigevorrichtung, welche einen
Bedruckstoff anzeigt, auf dem virtuellen Bedruckstoff die Messpunkte durch bloßes
Zeigen auswählen. Zu den so ausgewählten Punkten werden vom Rechner maßstabsgerecht
je nach Maßstab der Darstellung auf der Anzeigevorrichtung die jeweiligen Koordinaten
berechnet und in den Maßstab des reellen Bedruckstoffs umgerechnet, so dass die passenden
Koordinaten dann bei der Positionierungsvorrichtung für den Messkopf vorliegen. Die
Umrechnung erfolgt in Abhängigkeit der Größe der Anzeigevorrichtung und in Abhängigkeit
der Größe des dargestellten Bedruckstoffs. Auf diese Art und Weise kann der Benutzer
einer Messvorrichtung durch einfaches Zeigen auf die gewünschten Messpunkte des virtuellen
Bedruckstoffes die gewünschten Punkte auswählen. Dies ist insbesondere für Farbmessgeräte
interessant, bei denen einzelne Punkte zur Erfassung durch einen Farbmesskopf ausgewählt
werden müssen.
[0008] Die Vorliegende Erfindung zeichnet sich in einer Ausführungsform dadurch aus, dass
an den Rechner digitalisierte Daten des Druckbildes auf dem Bedruckstoff von einem
Rechner der Druckvorstufe aus übertragbar sind. Bei dieser Ausführungsform werden
die digitalisierten Daten der Druckvorlage, welche in der Druckvorstufe zur Produktion
der Druckform einer Offsetdruckmaschine benötigt werden, über eine Datenverbindung
direkt an den Rechner des Messgeräts übertragen. Die so übertragenen Daten können
dann auf der Anzeigevorrichtung dargestellt werden, so dass der Benutzer die Messpunkte
auf dem virtuell dargestellten Bedruckstoff aus der Druckvorstufe auswählen kann.
Die Übertragung der digitalisierten Daten aus der Druckvorstufe kann automatisch mit
der Auswahl eines neuen Druckauftrages erfolgen. So ist sicher gestellt, dass der
Benutzer immer gerade den Bedruckstoff auf der Anzeigevorrichtung vor sich hat, welcher
in der Druckmaschine auch tatsächlich produziert und anschließend vermessen wird.
[0009] Vorteilhafterweise ist vorgesehen, dass die Messpunkte auf der Anzeigevorrichtung
mittels einer Eingabevorrichtung auswählbar sind. Eingabevorrichtung kann eine Computermaus
sein, mit der der Bediener die entsprechenden Messpunkte auf dem Bildschirm anwählen
kann. Zusätzlich oder alternativ kann die Anzeigevorrichtung auch als Touch-Screen
ausgeführt sein, bei welchem der Benutzer durch einfaches Berühren der gewünschten
Stellen Messpositionen auf dem virtuellen Bedruckstoff auswählen kann. Die ausgewählten
Messpunkte werden dann im Rechner abgespeichert und zur Steuerung der Positioniereinrichtung
verwendet. Der Rechner kann dabei so programmiert sein, dass er zunächst eine Folge
von ausgewählten Messpunkten erfasst, diese dann abspeichert und nach Eingabe eines
Quittierungssignals durch den Benutzer die abgespeicherten Messpunkte der Reihe nach
mittels des Messkopfes und der Positionierungsvorrichtung abtastet. Ist der Messkopf
ein Farbmesskopf, so können die so erfassten Farbmesswerte an den Rechner zurückgeschickt
werden und ebenfalls auf der Anzeigevorrichtung dargestellt werden. Alternativ können
auch nur die Abweichungen zwischen der Druckvorlage und den erfassten Messwerten angezeigt
werden. Sollten die Abweichungen außerhalb der zulässigen Toleranzgrenzen liegen,
so können diese z. B. mit einer roten Markierung versehen werden, so dass sie dem
Benutzer ins Auge springen.
[0010] Besonders vorteilhaft, ist es dabei, wenn der Messkopf die Position des Bedruckstoffs
erfasst und bei der Ermittlung der Verfahrposition der Messpunkte berücksichtigt.
In diesem Fall kann der Messkopf die Lage des Bedruckstoffs relativ zum Messgerät
erfassen und so z. B. schräg aufliegende Bedruckstoffe entsprechend im Rechner korrigieren.
Dazu können z. B. die Kanten des Bedruckstoffs erfasst werden oder die Außenseite
des auf dem Bedruckstoff befindlichen Druckbildes. Ebenso können Positionsmarken,
Farbmessstreifen oder Registermarken auf dem Bedruckstoff, welche einen typischen
Aufbau aufweisen, zur Bestimmung der Lage des Bedruckstoffes erfasst werden. Durch
diese Korrektureinrichtung ist sichergestellt, dass auch dann die korrekten Messpositionen
auf dem Bedruckstoff vom Messkopf angefahren werden, wenn der Bedruckstoff relativ
zum Messgerät verschoben aufliegt.
[0011] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Messkopf einen geometrisch hoch auflösenden
Vorschausensor mit einer Auflösung von wenigstens 50 dpi aufweist. Eine solche optische
Auflösung reicht aus, um die Umgebung um einen Messpunkt herum präzise erfassen und
so den gewünschten Messpunkt z. B. zur Farbmessung präzise anfahren zu können. Das
aus der Druckvorstufe gelieferte Bild der Druckvorlage sollte zumindest eine geometrische
Auflösung von 25dpi haben, um in ausreichender Genauigkeit Messpunkte auf einem Bildschirm
auswählen zu können.
[0012] Vorteilhafterweise ist vorgesehen, dass der Messkopf einen spektral messenden Farbsensor
aufweist. Mit dem spektral messenden Farbsensor sind genaue Farbmessungen an den ausgewählten
Messpunkten möglich. Weiterhin kann der Messkopf über einen Lichtzeiger verfügen.
Mit diesem Lichtzeiger können auf dem Bedruckstoff die angefahrenen Messpunkte durch
einen Leuchtpunkt markiert werden. Der Benutzer hat so die Möglichkeit, optisch selbst
vor Ort auf dem Bedruckstoff zu überprüfen, ob die angefahrene Messposition mit der
von Ihm ausgewählten Messposition mit hinreichender Wahrscheinlichkeit übereinstimmt.
Dabei kann durch ein Blinken oder andere optische oder akustische Signale auch das
Erreichen der Messposition signalisiert werden, nachdem der Messkopf positioniert
wurde. Bevor die Messung durchgeführt wird, kann dem Bediener die Möglichkeit gegeben
werden, die angezeigte Position an der Anzeigevorrichtung zu bestätigen oder gegebenenfalls
zu korrigieren.
[0013] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass
der Messkopf mittels der Positionierungsvorrichtung beim Anfahren eines ausgewählten
Messpunktes die Umgebung des Messpunktes abscannt und dass die Ergebnisse des Scannens
im Rechner mit digitalisierten Bilddaten des Druckbildes auf dem Bedruckstoff verglichen
werden. In diesem Fall weist der Messkopf eine Scanneinrichtung auf, welche ein ausreichend
großes Feld um einen zu vermessenden Punkt herum optisch erfasst. Dies kann mit einem
Vorschausensor passieren, welcher eine gute geometrische Auflösung bietet und keine
besonders hohe Farbauflösung wie der Farbsensor aufweisen muss. Dieser Vorschausensor
ist für die Positionierung und die Erfassung der Messposition auf dem aufliegenden
Bedruckstoff zuständig und kann so die Feinpositionierung des Farbmesskopfs über dem
zu erfassenden Messpunkt steuern. Weiterhin kann die vom Farbmesskopf erfasste Fläche
deutlich geringer sein als die vom Vorschausensor erfasste Fläche. Durch die Verwendung
eines geometrisch hoch auflösenden Vorschausensors kann die Positioniergenauigkeit
des Farbsensors des Messkopfs verbessert werden.
[0014] Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand zweier Figuren näher beschrieben
und erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine motorisch angetriebene Farbmessvorrichtung auf einem Messtisch, welche mit einem
Rechner verbunden ist und
- Fig. 2
- eine Detailansicht eines Messkopfs in der motorisch angetriebenen Positionierungsvorrichtung
des Farbmessgeräts.
[0015] In Fig. 1 ist eine Farbmesseinrichtung abgebildet, welche an einen Rechner 4 angeschlossen
ist. Die Farbmesseinrichtung besteht aus einem Messtisch 2, auf den produzierte Bedruckstoffe
3 aufgelegt werden können. Die aufgelegten Bedruckstoffe 3 können mit einem Messbalken
1, z. B. farblich vermessen werden. Der Messbalken 1 in Fig. 1 ist in X-Richtung beweglich,
um so die gesamte Länge eines aufliegenden Bedruckstoffs 3 überfahren zu können. Der
Messbalken 1 wiederum weist einen in Y-Richtung verfahrbaren Messkopf 8 auf, mit dem
gezielt einzelne Messpunkte auf dem Bedruckstoff 3 angefahren werden können, um die
Messpunkte farblich zu vermessen. Weiterhin können mit dem Messkopf 8 z. B. Farbmessstreifen
13 auf dem Bedruckstoff 3 erfasst, identifiziert und vermessen werden. Die mit dem
Messkopf 8 erfassten Daten werden an einen Rechner 4 gesendet und können auf einem
am Rechner 4 angeschlossenen Bildschirm 5 dargestellt werden. Der Rechner 4 und der
Bildschirm 5 sind über eine Tastatur 6 und eine Maus 11 vom Bedienpersonal steuerbar.
Bei dem Rechner 4 kann es sich um ein handelsüblichen PC oder Laptop handeln, welcher
mit einer entsprechenden Steuerungsoftware zur Bedienung der Farbmesseinrichtung ausgestattet
ist. Der Rechner 4 steht über eine Kommunikationsverbindung auch mit einer Druckmaschine
7 in Verbindung, um Verstell- und Regelvorgänge am Farbwerk der Druckmaschine 7 vornehmen
zu können. Dazu hat der Rechner 4 Zugriff auf die digitalen Daten der Druckvorlage
zum jeweils produzierten Bedruckstoff 3. Die mit dem Messkopf 8 ermittelten Daten
werden in dem Rechner 4 mit den entsprechenden Daten der Druckvorlage verglichen und
so Abweichungen ermittelt. Falls die Abweichungen ein zulässiges Maß übersteigen,
so kann in der Druckmaschine 7 in den Farbwerken eine Soll-Ist-Wertregelung vorgenommen
werden.
[0016] Die vorliegende Farbmesseinrichtung misst bevorzugt einzelne Punkte auf dem Bedruckstoff
3 aus. Diese Messpunkte können entweder in der im Rechner 4 abgespeicherten Druckvorlage
bereits vorhanden sein, wenn sie als entsprechende Messpunkte in der Druckvorstufe
in die Datei der Druckvorlage bereits eingearbeitet sind. Oft möchte der Drucker jedoch
individuell eigene Messpunkte für die farbliche Vermessung des Druckbogens 3 festlegen.
Dies kann der Drucker in Fig. 1 über die Maus 11 und die Tastatur 6 vor dem Messvorgang
tun, in dem er am Bildschirm 5 einzelne Messpunkte auswählt. Dazu wird die Druckvorlage
auf dem Bildschirm 5 so detailgetreu wie möglich abgebildet. Die Auflösung der angezeigten
Druckvorlage wir im Wesentlichen durch die Auflösung des Bildschirms 5 begrenzt. Da
auch hoch auflösende Bildschirme 5 meist nicht über eine Darstellung von mehr als
2 Mio. Pixel hinauskommen, wird dem Benutzer in Verbindung mit dem Rechner 4 die Möglichkeit
gegeben, einzelne Bereiche auf dem Bildschirm 5 zu vergrößern. Mit dieser Lupenfunktion
kann der Benutzer auf dem Bildschirm 5 in der Vollbildansicht auf der angezeigten
Druckvorlage z. B. mittels der Maus einen bestimmten Bereich eingrenzen und markieren,
welcher dann auf Wunsch in vergrößerter Form auf dem Bildschirm 5 angezeigt wird.
Um eine exakte Auswahl von Messpunkten am Bildschirm 5 treffen zu können, sollte der
Ausschnitt in einer Auflösung von wenigstens 25 dpi angezeigt werden. Mittels der
Maus 11 kann dann der Benutzer die gewünschten Messpunkte am Bildschirm 5 markieren,
welche wiederum im Rechner 4 abgespeichert werden. Durch Hin- und Herschalten zwischen
Vollbildansicht und Vergrößerung können so beliebig viele Messpunkte ausgewählt werden.
Nachdem der Benutzer alle gewünschten Messpunkte ausgewählt hat, werden diese vom
Rechner 4 an das Messgerät gesendet und vom Messkopf 8 auf dem Bedruckstoff 3 nacheinander
angefahren. Dazu kann der Rechner 4 zunächst den günstigsten Verfahrweg aller ausgewählten
Messpunkte berechnen, so dass die Erfassung der gewünschten Messpunkte auf dem Bedruckstoff
3 in möglichst kurzer Zeit erfolgt.
[0017] Damit die am Bildschirm 5 ausgewählten Messpunkte mit den auf dem Bedruckstoff 3
tatsächlich vermessenen Messpunkten exakt übereinstimmen, muss eine Korrelierung der
Koordinaten des vermessenen Bedruckstoffes 3 und der auf dem Bildschirm 5 angezeigten
Bilddaten vorgenommen werden. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn der Bedruckstoff
3 auf dem Messtisch 2 schief aufgelegt wird. Dazu kann der Messkopf 8 zunächst eine
Ecke des Bedruckstoffs 3 vermessen und zudem weitere Marken wie Farbmessstreifen 13
auf dem Bedruckstoff 3. Anhand dieser Markierungen kann dann im Rechner 4 zunächst
die exakte Position des Druckbildes auf dem Bedruckstoff 3 ermittelt werden. Ausgehend
von dieser exakten Position werden dann die Koordinaten der vom Benutzer gelieferten
Messpunkte entsprechend angepasst, so dass auch bei schräg aufliegendem Bedruckstoff
3 exakt die gewünschten Messpunkte angefahren werden können. Die Druckvorlage kann
dabei entweder im Rechner 4 abgespeichert sein, oder der Rechner 4 kann direkt über
ein Intranet oder das Internet auf den Rechner der Druckvorstufe zugreifen und so
die Daten der Druckvorlage Online auf dem Bildschirm 5 darstellen.
[0018] In Fig. 2 ist der Messkopf 8 der Messeinrichtung aus Fig. 1 näher dargestellt. Es
ist zu erkennen, dass der Messkopf 8 über einen Farbsensor 10 zur spektralen Vermessung
von einzelnen Messpunkten auf dem Bedruckstoff 3 verfügt. Weiterhin verfügt der Messkopf
8 über einen Vorschausensor 9, welcher den Bedruckstoff 3 ebenfalls optisch abtastet.
Der Vorschausensor 9 ist dem Farbsensor 10 in Scannrichtung des Messbalkens 1 vorgeordnet,
so dass die Oberfläche des Bedruckstoffs 3 zunächst vom Vorschausensor 9 und dann
vom Farbsensor 10 erfasst wird. Der Vorschausensor 9 hat die Aufgabe, die Oberfläche
des Bedruckstoffs 3 in einer hohen geometrischen Auflösung von wenigsten 50 dpi abzuscannen,
um so genau den auf dem Bildschirm 5 vom Benutzer ausgewählten Messpunkt anzufahren.
Nach Erreichen der gewünschten Position wird mit Hilfe der vom Vorschausensor 9 erfassten
Daten der Farbsensor 10 so positioniert, dass genau der ausgewählte Messpunkt farbmetrisch
vermessen werden kann. Dies hat den großen Vorteil, dass der Farbsensor 10 keine hohe
geometrische Auflösung haben muss. Ebenso kann die vom Farbsensor 10 erfasste Fläche
wesentlich geringer sein als die vom Vorschausensor 9 erfasste Fläche, da der Farbsensor
10 nicht die Positionierung des Messkopfs 8 übernehmen muss und so auch nicht die
Umgebung des Messpunktes erfassen muss. Der geometrisch hoch auflösende Vorschausensor
9 eignet sich auch hervorragend dazu, Begrenzungen und Farbstreifen 13 auf dem Bedruckstoff
3 zu erfassen und so die Lage des Farbstreifen 13 als Anhaltspunkt für die Lage des
Bedruckstoffs 3 auf dem Messtisch 2 zu nutzen. Ebenso kann der Vorschausensor 9 den
Aufbau des Farbmessstreifens 13 erfassen und diesen so einem bestimmen Farbmessstreifentyp
zuordnen.
[0019] Des Weiteren weist der Messkopf 8 zwei Beleuchtungseinrichtungen 12 auf, welche die
vom Messkopf 8 erfasste Fläche auf dem Bedruckstoff 3 zur besseren Erfassung von Bildpunkten
ausleuchten. Die Beleuchtungseinrichtungen 12 können dabei so ausgebildet sein, dass
eine dem Vorschausensor 9 zugeordnet und die andere dem Farbsensor 10 zugeordnet ist.
Außerdem verfügt der Messkopf 8 noch über einen Lichtzeiger 14. Dieser Lichtzeiger
14 besteht aus einer hellen punktförmigen Lichtquelle, welche den erreichten Messpunkt
auf dem Bedruckstoff 3 optisch markiert. Der Messpunkt wird so für den Benutzer auf
dem Bedruckstoff 3 hell ausgeleuchtet, so dass der Benutzer vor Ort auf dem Bedruckstoff
erkennt, welcher Messpunkt gerade angefahren wird. Der Benutzer hat so die Möglichkeit
der optischen Kontrolle des angefahrenen Messpunktes und kann diesen mit dem auf dem
Bildschirm 5 ausgewählten Messpunkt vergleichen. Die Bedienoberfläche auf dem Bildschirm
5 kann dabei so ausgestaltet sein, das nach Erreichen der Messposition auf dem Bedruckstoff
3 zunächst eine Abfrage an den Benutzer gerichtet wird, ob er den vom Lichtzeiger
14 auf dem Bedruckstoff 3 markierten Messpunkt akzeptiert. Falls der Bediener das
OK gibt, wird der Messpunkt vermessen und die Messung fortgesetzt. Falls der Benutzer
mit dem angezeigten Messpunkt nicht einverstanden ist, kann ihm die Möglichkeit gegeben
werden, die angezeigte Messposition zu korrigieren. Der Bediener ist somit jederzeit
in der Lage, einen Abgleich zwischen dem auf dem Bildschirm 5 ausgewählten Messpunkt
und dem auf dem Bedruckstoff 3 tatsächlich angefahrenen Messpunkt vorzunehmen und
so den Messvorgang mit eigenen Augen zu kontrollieren.
[0020] Der Messbalken 1 und der Messkopf 8 in Fig. 1 sind mit elektrischen Antrieben versehen,
welche den Messbalken 1 in X-Richtung beliebig verfahren können in den Messkopf 8
in Y-Richtung beliebig verfahren können. Bei diesen Antrieben kann es sich um Linearantriebe
handeln. Durch Ansteuerung der Antriebe für den Messbalken 1 und den Messkopf 8 kann
der Rechner 4 die vom Benutzer ausgewählten Messpunkte selbständig anfahren. Der Bildschirm
5 kann auch als Touchscreen ausgebildet sein, so dass der Bediener die Messpunkte
auf dem Bildschirm 5 durch bloßes Berühren der Oberfläche des Bildschirms auswählen
kann. Diese Art der Eingabe ist besonders intuitiv, da der Bediener nur auf die gewünschten
Messpunkte am Bildschirm 5 zeigen muss. Zusätzlich oder alternativ zu dem Bildschirm
5 ist auch eine Projektion im Großformat mittels eines Videoprojektors möglich, In
diesem Fall können dann einzelne Messpunkte durch die Auswahl mit der Maus 11, deren
Mauszeiger ebenfalls projiziert wird ausgewählt werden. Ebenso ist eine Erfassung
der Gesten des Bedieners mittels einer Kamera möglich, so dass auch hier der Bediener
lediglich auf die Messpunkte zeigen muss.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0021]
- 1
- Messbalken
- 2
- Messtisch
- 3
- Bedruckstoff
- 4
- Rechner
- 5
- Bildschirm
- 6
- Tastatur
- 7
- Druckmaschine
- 8
- Messkopf
- 9
- Vorschausensor
- 10
- Farbsensor
- 11
- Maus
- 12
- Beleuchtungseinrichtung
- 13
- Farbmessstreifen
- 14
- Lichtzeiger
1. Vorrichtung zur Positionierung eines Messkopfes (8) über einem Bedruckstoff (3) mit
einer Anzeigevorrichtung (5) und einer motorisch angetriebenen Positionierungsvorrichtung
(1) für den Messkopf (8), wobei die Positionierungsvorrichtung (1) für den Messkopf
(8) von einem Rechner (4) ansteuerbar ist, welcher mit der Anzeigevorrichtung (5)
verbunden ist,
wobei auf der Anzeigevorrichtung (5) einzelne Messpunkte auswählbar sind und wobei
die Vorrichtung derart eingerichtet ist, dass der Messkopf (8) durch die Positionierungsvorrichtung
(1) in Abhängigkeit der ausgewählten Messpunkte positioniert wird, wobei der Messkopf
(8) einen Vorschausensor (9) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Vorschausensor (9) geometrisch hochauflösend ist und eine Auflösung von wenigstens
50 dpi aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass an den Rechner (4) digitalisierte Daten des Druckbildes auf dem Bedruckstoff (3)
von einem Rechner der Druckvorstufe aus übertragbar sind.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das digitalisierte Druckbild auf dem Bedruckstoff (3) auf der Anzeigevorrichtung
(5) darstellbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Messpunkte auf der Anzeigevorrichtung (5) mittels einer Eingabevorrichtung (6,
11) auswählbar sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Anzeigevorrichtung (5) ein Touch-Screen ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorrichtung derart eingerichtet ist, dass der Messkopf (8) die Position des Bedruckstoffs
(3) erfasst und bei der Ermittlung der Verfahrposition der Messpunkte berücksichtigt.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Messkopf (8) einen spektral messenden Farbsensor (10) aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Messkopf (8) einen Lichtzeiger (14) aufweist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorrichtung derart eingerichtet ist, dass auf der Anzeigevorrichtung (5) beim
Anfahren eines ausgewählten Messpunkts eine Quittierungsabfrage angezeigt wird.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorrichtung derart eingerichtet ist, der Messkopf (8) mittels der Positionierungsvorrichtung
(1) beim Anfahren eines ausgewählten Messpunktes die Umgebung des Messpunktes abscannt
und dass die Ergebnisse des Scannens im Rechner (5) mit digitalisierten Bilddaten
des Druckbildes auf dem Bedruckstoff (3) verglichen werden.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die vom Vorschausensor (9) erfasste Fläche größer ist als die vom Farbsensor (10)
erfasste Fläche.
1. Device for positioning a measuring head (8) above a printing material (3) including
a display device (5) and a motor-driven positioning device (1) for the measuring head
(8), the positioning device (1) for the measuring head (8) being actuatable by a computer
(4) that is connected to the display device (5),
wherein individual measuring points are selectable on the display device (5) and wherein
the device is set up in such a way that the measuring head (8) is positioned by the
positioning device (1) as a function of the selected measuring points,
wherein the measuring head (8) has a preview sensor (9),
characterized in
that the preview sensor (9) is a geometric high-resolution sensor with a resolution of
at least 50 dpi.
2. Device according to Claim 1,
characterized in
that digitized data of the printed image on the printing material (3) are transferrable
to the computer (4) from a prepress computer.
3. Device according to any one of the preceding claims,
characterized in
that the digitized printed image on the printing material (3) is displayable on the display
device (5).
4. Device according to any one of the preceding claims,
characterized in
that the measuring points are selectable on the display device (5) by means of an input
device (6, 11).
5. Device according to any one of the preceding claims,
characterized in
that the display device (5) is a touch screen.
6. Device according to any one of the preceding claims,
characterized in
that the device is set up in such a way that the measuring head (8) detects the position
of the printing material (3) and factors it in in the process of determining the displacement
position of the measuring points.
7. Device according to any one of the preceding claims,
characterized in
that the measuring head (8) includes a spectrally measuring colour sensor (10).
8. Device according to any one of the preceding claims,
characterized in
that the measuring head (8) includes a light pointer (14).
9. Device according to any one of the preceding claims,
characterized in
that the device is set up in such a way that upon approaching a selected measuring point,
a confirmation request is displayed on the display device (5).
10. Device according to any one of the preceding claims,
characterized in
that the device is set up in such a way that upon approaching a selected measuring point,
the measuring head (8) scans the surroundings of the measuring point by means of the
positioning device (1) and that the computer (5) compares the results of the scan
to digitized image data of the printed image on the printing material (3).
11. Device according to any one of the preceding claims,
characterized in
that the area examined by the preview sensor (9) is greater than the area examined by
the colour sensor (10).
1. Dispositif pour le positionnement d'une tête de mesure (8) au-dessus d'un substrat
imprimé (3) comprenant un dispositif d'affichage (5) et un dispositif de positionnement
motorisé (1) pour la tête de mesure (8), le dispositif de positionnement (1) pour
la tête de mesure (8) étant commandable par un ordinateur (4), qui est relié au dispositif
d'affichage (5),
la tête de mesure (8) présentant un capteur de prévisualisation (9)
caractérisé en ce
que le capteur de prévisualisation (9) a une haute résolution géométrique d'au moins
50 dpi.
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
des données de l'image d'impression digitalisées sur l'ordinateur (4) sont transférables
sur le substrat imprimé (3) par un ordinateur depuis l'étape préliminaire d'impression.
3. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'image d'impression numérisée sur le substrat imprimé (3) est représentable sur le
dispositif d'affichage (5).
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les points de mesure sont sélectionnables sur le dispositif d'affichage (5) au moyen
d'un dispositif de saisie (6, 11)
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le dispositif d'affichage (5) est un écran tactile.
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le dispositif est agencé de sorte que la tête de mesure (8) détecte la position du
substrat imprimé (3) et en tient compte à la détermination de la position de déplacement
des points de mesure.
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la tête de mesure (8) présente un capteur de mesure spectrale de couleur (9).
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la tête de mesure (8) présente un capteur (10) de mesure spectrale de couleur.
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la tête de mesure (8) présente un indicateur lumineux (14).
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le dispositif est agencé de sorte que la tête de mesure (8) scanne au moyen du dispositif
de positionnement (1) à l'approche d'un point de mesure l'environnement dans l'ordinateur
et en ce que les résultats du scan sont comparés dans l'ordinateur (5) aux données d'image numérisées
de l'image d'impression sur le substrat imprimé (3).
11. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le dispositif est agencé de sorte que la surface détectée par le capteur de prévisualisation
(9) est plus grande que la surface détectée par le capteur de couleur (10).


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