[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein System und ein Verfahren zur Erfassung der
Position einer Aufzugkabine.
[0002] Um eine Aufzugkabine in einem Aufzugschacht zwischen verschiedenen Positionen zu
verfahren, ist die Kabine an einem flexiblen Trag- und/oder Antriebsmittel aufgehängt.
In jüngster Zeit haben sich neben herkömmlichen Stahlseilen auch Riemen als Trag-
und/oder Antriebsmittel etabliert, die beispielsweise die Aufzugkabine mit einem Gegengewicht
koppeln und/oder eine Zugkraft zum Heben bzw. Senken der Kabine übertragen.
[0003] Zur Steuerung der Aufzugkabine ist die Kenntnis ihrer Position, also ihrer Lage im
Aufzugschacht erforderlich. Aus der Position kann durch Differenzierung nach der Zeit
auch die Geschwindigkeit bzw. Beschleunigung der Aufzugkabine ermittelt werden, die
ebenfalls bei der Steuerung (beispielsweise des Anfahr- bzw. Abbremsvorgangs oder
bei der Überwachung einer Höchstgeschwindigkeit/-beschleunigung), aber auch beispielsweise
zur Bestimmung des tatsächlichen Kabinengesamtgewichts als Quotient aus von einem
Antriebsmittel auf die Kabine ausgeübter Kraft und der resultierenden Beschleunigung
verwendet werden kann.
[0004] Um die Position der Aufzugkabine zu bestimmen, schlägt die
EP 1 278 693 B1 einen an der Aufzugkabine angeordneten Drehgeber vor, der mit einem separaten, im
Schacht gespannten Zahnriemen formschlüssig zusammenwirkt. Nachteilig erfordert dieser
Vorschlag einen zusätzlichen Zahnriemen.
[0005] Die
WO 2004/106209 A1 schlägt daher vor, den Tragriemen selbst zu codieren und mittels eines im Aufzugschacht
angeordneten Detektors dessen Position zu erfassen. Die Codierung soll nach der Druckschrift
bevorzugt durch ein in den Riemen eingebettetes magnetisches Material, Änderungen
(insbesondere Vergrößerungen) von im Riemen angeordneten Drähten oder ein zusätzliches
Kabel im Riemen realisiert und durch einen entsprechenden Detektor berührungslos erfasst
werden. Von Rillen im Riemen rät die
WO 2004/106209 A1 aufgrund der Geräuschprobleme ausdrücklich ab.
[0006] Bei der Erfassung der Codierung, wie sie die
WO 2004/106209 A1 vorschlägt, bewegt sich der Riemen nicht nur entsprechend der Bewegung der Aufzugkabine,
sondern kann sich gegenüber dem Detektor zusätzlich aufgrund von Longitudinal-, Transversal-
und/oder Torsionsschwingungen bewegen, die beispielsweise durch Systemträgheiten,
Bewegungen der Kabineninsassen oder Stick-Slip-Effekte in der Führung der Aufzugkabine
induziert werden. Solche zusätzlichen Bewegungen des Riemens werden von dem Detektor
fälschlich als Positionsänderungen der Aufzugkabine erfasst und verfälschen die Positionsbestimmung.
Diese Fehler verstärken sich, wenn aus den Positionen die Geschwindigkeiten oder gar
Beschleunigungen ermittelt werden.
[0007] Ein weiterer Nachteil des aus der
WO 2004/106209 A1 bekannten Systems besteht darin, dass die vorgeschlagenen Detektoren, insbesondere
optische oder magnetische Systeme, elektrische Energie benötigen und so im Schadensfall,
beispielsweise einem Brand nicht mehr funktionstüchtig sind, so dass es nicht mehr
möglich ist, mit ihrer Hilfe die Aufzugskabine sicher in eine vorbestimmte Position
(beispielsweise eine Notausstiegsposition zum nächstgelegenen Stockwerk oder dem Erdgeschoß)
zu bewegen, beispielsweise indem der Aufzug manuell angetrieben wird.
[0008] Schließlich sind die in der
WO 2004/106209 A1 vorgeschlagenen Systeme für die in einem Aufzugschacht herrschenden Umgebungsbedingungen,
insbesondere einer Verschmutzung oder Abnutzung des Riemens, nicht optimal, da einerseits
die magnetische oder optische Codierung geschwächt und andererseits die zu deren Erfassung
notwendigen empfindlichen Detektoren beschädigt werden können.
[0009] Ausgehend von der
WO 2004/106209 A1 ist es daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein System und ein Verfahren
zur Erfassung der Position einer Aufzugkabine zur Verfügung zu stellen, das von Schwingungen
des Riemens nicht oder nur wenig beeinträchtigt wird.
[0010] Diese Aufgabe wird durch die in den unabhängigen Ansprüchen definierte Verfahren
und Vorrichtungen gelöst.
[0011] Ein System zur Erfassung der Position einer Aufzugkabine nach der vorliegenden Erfindung
umfasst einen Riemen, an dem die Aufzugkabine aufgehängt ist, und einen Detektor zur
Erfassung der Position des Riemens. Erfindungsgemäß weist der Riemen auf einer ersten
Seite eine Verzahnung auf, in die ein Zahnrad des Detektors formschlüssig eingreift.
[0012] Hierdurch beeinträchtigen Longitudinalschwingungen in Riemenlängsrichtung, Torsionsschwingungen
um die Riemenlängsachse und Transversalschwingungen in Richtung der Riemenquerachse
die erfasste Position des Riemens nicht bzw. nur geringfügig, da sie einerseits durch
den formschlüssigen Eingriff des Zahnrades in die Verzahnung des Riemens gedämpft
oder sogar unterbunden werden, und andererseits eine Relativbewegung des Riemens in
eine andere als die Abwälzrichtung der Verzahnung, wie sie bei den vorgenannten Torsions-
oder Transversalschwingungen auftritt, keine oder nur eine geringe Änderung der Winkellage
des Zahnrades bewirken.
[0013] Ausserdem benötigt der mechanische, formschlüssige Abgriff der Riemenposition mittels
des Zahnrades nicht zwingend elektrische Energie. Daher gestattet ein System nach
einer bevorzugten Ausführung der vorliegenden Erfindung auch bei einem Energieausfall
beispielsweise infolge eines Brandfalles eine Bestimmung der Riemenposition und ermöglicht
so ein manuelles Steuern der Aufzugkabine in eine Notausstiegsposition.
[0014] Das die Riemenposition mechanisch abgreifende Zahnrad kann gegenüber den im Aufzugschacht
herrschenden Umgebungsbedingungen, insbesondere Schmutz, Feuchtigkeit und dergleichen
wesentlich widerstandsfähiger als bekannte optische oder magnetische Detektoren sein.
Es wird darüber hinaus auch nicht durch elektrische oder magnetische Felder gestört,
wie sie beispielsweise in der Nähe eines die Aufzugkabine hebenden Elektromotors auftreten
können. Auch wechselnde Lichtverhältnisse, etwa bei Zuschalten von Wartungslampen
im Aufzugschacht, beeinflussen die Positionserfassung mittels eines Zahnrades im Gegensatz
zu optischen Systemen nicht.
[0015] Unter einer Verzahnung wird vorliegend eine Anordnung alternierender Vorsprünge (Zähne)
und Vertiefungen (Zahnlücken) verstanden, die sich wenigstens teilweise in Richtung
der Riemenquerachse erstrecken, insbesondere Gerad-, Schräg-, Doppel- oder Mehrfachverzahnungen,
wobei die einzelnen Vorsprünge und die hierzu vorzugsweise komplementären Vertiefungen
in der Verzahnung bzw. dem Zahnrad beispielsweise einen kreissegment-, zykloiden-
oder evolventenförmigen Querschnitt aufweisen können. Solche Verzahnungen, insbesondere
Schrägverzahnungen oder Verzahnungen mit evolventenförmigen oder runden Zähnen, können
vorteilhaft die im Betrieb auftretenden Riemenschwingungen und Geräusche reduzieren.
Sie können auch eine besonders präzise Positionsbestimmung ermöglichen.
[0016] Bevorzugt kann ein Spannelement wie beispielsweise eine oder mehrere Führungsrollen
oder ein federkraftbeaufschlagter Spanner den Riemen gegen das Zahnrad vorspannen
und so den formschlüssigen Eingriff sicherstellen. Hierdurch können Schwingungen des
Riemens, die die Positionsbestimmung beeinträchtigen, weiter reduziert oder ganz unterdrückt
werden.
[0017] Der Riemen kann mehrere Seile oder Litzen aus ein- oder mehrfach verdrillten Drähten
und/oder Kunststoffgarnen umfassen, die als Zugträger dienen und von einem Riemenkörper,
beispielsweise aus einem elastischen Kunststoff, umhüllt sind. Die Verzahnung kann
dabei durch Urformen dieser Kunststoffumhüllung ausgebildet sein. In einer bevorzugten
Weiterbildung kann die Kunststoffumhüllung hierzu eine oder mehrere die Verzahnung
aufweisende Schichten aus einem anderen Material, insbesondere einem anderen Kunststoff,
aufweisen, das vorzugsweise besonders hart, formstabil und/oder abriebfest ist.
[0018] In einer bevorzugten Ausführung ist das Zahnrad mit einem Drehgeber, insbesondere
einem Inkremental-Drehgeber oder Winkelcodierer, gekoppelt, der ein der absoluten
oder relativen Winkellage entsprechendes Positionssignal ausgibt. Ein Drehgeber zur
Ausgabe eines Positionssignals, das der relativen Winkellage entspricht, kann besonders
einfach, kostengünstig und/oder robust ausgebildet sein. Durch Aufaddieren der vollständigen
Umdrehungen kann auch mit einem solchen Drehgeber indirekt die absolute Position der
Kabine bestimmt werden.
[0019] Vorteilhafterweise kann auch ein Drehgeber verwendet werden, der die absolute Winkellage,
also die Anzahl der (Teil)Umdrehungen des Zahnrades aus einer Nulllage direkt angibt.
So kann beispielsweise ein auf die Achse des Drehgebers aufgewickeltes Band die absolute
Position des Riemens anzeigen. Gleichermaßen kann das Zahnrad mit dem Drehgeber über
eine Übersetzung gekoppelt sein, so dass eine vollständige Umdrehung des Drehgebers
mehreren Umdrehungen des Zahnrades entspricht. Besonders vorteilhaft kann der Drehgeber
eine Gray-Codierung verwenden. In einer besonders bevorzugten Ausführung umfasst der
Drehgeber einen Multiturn-Drehgeber, der zwei oder mehr Codescheiben enthält, die
jeweils eine oder mehrere parallele Code-Spuren aufweisen und über ein Untersetzungsgetriebe
miteinander gekoppelt sind, um die absolute Winkellage zu bestimmen.
[0020] Die Ausgabe der absoluten Winkellage weist den Vorteil auf, dass keine Positionen,
insbesondere nicht die bisher ausgeführten vollständigen Umdrehungen des Zahnrades
gespeichert werden müssen. Somit kann beispielsweise nach einem Stromausfall durch
Erkennen der absoluten Winkellage direkt die Position des Riemens bestimmt werden,
ohne erst wieder eine Referenzposition anfahren zu müssen.
[0021] Auch Mischformen sind möglich, bei denen beispielsweise der Drehgeber die Position
des Riemens, ausgehend von jeweils einem Stockwerk anzeigt, i.e. nach Verfahren der
Kabine um ein Stockwerk wieder die gleiche Position anzeigt. In einer Verarbeitungslogik
kann dann durch Aufaddieren der zurückgelegten Stockwerke wiederum die absolute Position
des Riemens bzw. der Kabine bestimmt werden. Im Schadensfall kann es dann ausreichend
sein, die Position der Kabine relativ zur nächstliegenden Schachtür zu bestimmen,
um die Kabine sicher in eine Notausstiegsposition zu verfahren.
[0022] Ein erfindungsgemäßes System kann weiter eine Verarbeitungseinheit zur Bestimmung
der Position der Aufzugkabine aus dem Positionssignal umfassen. Wie vorstehend erläutert,
kann diese von dem Drehgeber die absolute oder relative Winkellage erhalten. Als relative
Winkellage wird dabei die vom Zahnrad bzw. Drehgeber ausgeführte Drehung modulo 2π
bezeichnet, während die absolute Winkellage die gesamte, gegenüber einer Referenzposition
ausgeführte Drehung bezeichnet, die mithin auch ein Mehrfaches von 2π betragen kann.
[0023] Bei Inbetriebnahme des Systems wird dieses vorzugsweise kalibriert, wobei die Verarbeitungseinheit
insbesondere eine Referenzposition des Riemens abspeichert. Ausgehend von dieser Referenzposition
bestimmt die Verarbeitungseinheit dann eine theoretische Position der Aufzugkabine
aus der absoluten Winkellage des Drehgebers, indem sie diese beispielsweise mit dem
Teilkreisradius des Zahnrades multipliziert. Erhält die Verarbeitungseinheit nur eine
relative Winkellage, so addiert sie die ausgeführten vollständigen Umdrehungen auf
und zählt diese zur relativen Winkellage hinzu, bevor sie diese Summe wiederum mit
dem Teilkreisradius des Zahnrades multipliziert.
[0024] Der Riemen kann, beispielsweise in Form eines Flaschenzuges, über- oder untersetzt
an der Aufzugkabine angelenkt, d.h. befestigt oder umgelenkt sein, so dass eine Positionsänderung
des Riemens nicht direkt einer Positionsänderung der Aufzugkabine entspricht. Ist
beispielsweise der Riemen über eine lose Rolle an der Aufzugkabine angelenkt, so halbiert
die Verarbeitungseinheit das Positionssignal bzw. die Positionsänderung des Riemens,
bevor sie hieraus die Position der Aufzugkabine im Schacht berechnet.
[0025] Neben diesen systematischen Unterschieden zwischen der Position des Riemens und der
Aufzugkabine können noch weiter Abweichungen auftreten, wenn sich der Riemen beispielsweise
aufgrund statischer oder dynamischer Lasten in Längsrichtung dehnt. Daher umfasst
in einer bevorzugten Weiterbildung die Verarbeitungseinheit eine Korrektureinheit
zur Korrektur des Positionssignals. Hierbei können beispielsweise Korrekturwerte,
die das tatsächliche Gewicht der Aufzugkabine, die hierbei auftretende Dehnung des
Riemens oder dergleichen berücksichtigen, als Tabellenwerte abgespeichert sein. Wenn
beispielsweise von einer Vorrichtung zur Erfassung des tatsächlichen Kabinengewichts
festgestellt wird, dass dieses dem maximal zulässigen Gesamtgewicht entspricht und
aus Versuchen oder Berechnungen bekannt ist, dass sich der Riemen dabei gegenüber
dem Nominalgewicht um 10% dehnt, so korrigiert die Korrektureinheit die von der Verarbeitungseinheit
anhand der Winkellage bestimmte theoretische Kabinenposition um 10%.
[0026] Gleichermaßen kann auch eine Kabinenposition, die durch eine weitere Messeinrichtung
wie beispielsweise einen Kontaktschalter bestimmt wird, der von der Aufzugkabine ausgelöst
wird, bei der Korrektur der Positionsbestimmung berücksichtigt werden. So kann beispielsweise
der Offset zwischen der theoretischen Kabinenposition, die anhand der Position des
Riemens durch die Verarbeitungseinheit berechnet wird, und der tatsächlichen Kabinenposition
, die durch eine solche Messeinrichtung erfasst wird, der beispielsweise aus einer
Dehnung des Riemens resultieren kann, in der Korrektureinheit erfasst und abgespeichert
werden. Anschließend können die von der Verarbeitungseinheit ermittelten Kabinenpositionen
um diesen abgespeicherten Offset korrigiert werden, wobei vorteilhafterweise dieser
Offsetwert jeweils aktualisiert wird, sobald von der weiteren Messeinrichtung eine
neue Kabinenposition erfasst worden ist.
[0027] Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform weist der Riemen eine der ersten Seite abgewandte
zweite Seite auf, über welche der Riemen reibschlüssig von einem Treibrad bzw. einer
Treibwelle angetrieben ist.
[0028] In einer besonders bevorzugten Ausführung weist der Riemen auf seiner zweiten Seite
wenigstens eine in Riemenlängsrichtung orientierte Keilrippe oder eine ebene Fläche
auf, über welche der Riemen mit dem Treibrad bzw. mit der Treibwelle in Kontakt steht.
Hierdurch kann vorteilhaft die gleiche Treibfähigkeit bei niedrigerer Riemenspannung
realisiert werden. Bei solchen niedrigeren Riemenspannungen treten stärkere Riemenschwingungen
auf, die bei herkömmlichen Detektoren nachteilig die Positionsbestimmung beeinträchtigen.
Die erfindungsgemäße Kombination einer Verzahnung auf der ersten Riemenseite mit Keilrippen
auf der zweiten Riemenseite gestattet jedoch eine Bestimmung der Position des Riemens,
die wie vorstehend ausgeführt, von solchen Riemenschwingungen weniger beeinträchtigt
ist. Vorteilhafterweise führen solche Keilrippen den Riemen seitlich auf den Treib-
bzw. Umlenkrädern. Dadurch werden Seitwärtsbewegungen des Riemens verhindert, und
eine problemlose Positionserfassung durch den Detektor ermöglicht.
[0029] Die Verzahnung kann in einer besonders bevorzugten Ausführung auf einer ersten Seite
eines Flachriemens ausgebildet sein, die einer zweiten Seite gegenüber liegt, die
mit mindestens einem Treib- und/oder Umlenkrad in Eingriff bzw. in Kontakt gelangt.
Damit kann eine relativ breite Verzahnung realisiert werden, die in Bezug auf quer
zur Verzahnung auftretende Verschiebungen gegenüber dem Zahnrad des Detektors unempfindlicher
ist. Zusätzlich spannen die Treib- und/oder Umlenkrädern den Riemen gegen die Verzahnung
vor und erhöhen so die Zuverlässigkeit und Präzision des Zahneingriffs.
[0030] Alternativ kann die Verzahnung auch an einer Schmalseite eines Flachriemens ausgebildet
sein, die bevorzugt etwa rechtwinkelig zu einer Seite orientiert ist, die mit einem
oder mehreren Treib- und/oder Umlenkrädern in Eingriff kommt. Da ein Flachriemen in
seiner Querrichtung aufgrund des höheren Flächenträgheitsmomentes steifer gegenüber
Biegungen ist, kann eine solche Verzahnung formstabiler sein, so dass Verformungen
des Riemens, die die Positionsbestimmung beeinträchtigen würden, geringer sind.
[0031] Schließlich kann der vorzugsweise als Flachriemen ausgebildete Riemen auch mit seiner
die Verzahnung aufweisenden ersten Seite mit mindestens einem der Treib- und/oder
Umlenkräder in Eingriff, bzw in Kontakt gelangen. Die der ersten Seite gegenüberliegende
zweite Seite kann zur Verminderung der Reibung auf Umlenkrädern flach sein oder zur
Führung in Treib- bzw. Umlenkrädern ebenfalls ein Profil, beispielsweise ebenfalls
eine Verzahnung oder eine oder mehrere Keilrippen aufweisen. Der Riemen kann nur mit
seiner ersten, die Verzahnung aufweisenden Seite, oder nur mit seiner dieser gegenüberliegenden
zweiten Seite, die bevorzugt Keilrippen aufweist, oder mit seiner ersten und zweiten
Seite mit einem oder mehreren Treib- und/oder Umlenkrädern in Eingriff kommen.
[0032] In einer besonders bevorzugten Ausführung umschlingt der Riemen eine Anordnung von
Umlenk- und/oder Treibrädern stets mit derselben, der ersten Seite gegenüberliegenden
zweiten Seite, so dass seine erste Seite, die die Verzahnung trägt, nicht mit diesen
Umlenk- und/oder Treibrädern in Kontakt kommt. Dies schont die Verzahnung und erhöht
so die Lebensdauer des Systems.
[0033] Insbesondere zu diesem Zweck kann der Riemen zwischen zwei Rädern der Anordnung von
Umlenk- und/oder Treibrädern um seine Längsachse verdrillt sein. Umschlingt beispielsweise
der Riemen zwei aufeinander folgende Räder in derselben Ebene, jedoch in gegenläufigen
Richtungen, so kann der Riemen zwischen diesen beiden Rädern um 180° um seine Längsachse
verdrillt sein, so dass er beide Räder mit derselben (zweiten) Seite umschlingt. Sind
die Achsen der beiden aufeinander folgenden Räder hingegen nicht parallel, sondern
beispielsweise rechtwinkelig zueinander orientiert, so kann der Riemen um den entsprechenden
Winkel, in diesem Fall also 90° verdrillt sein.
[0034] Insbesondere Umlenkräder, die keine Zugkräfte in den Riemen einleiten, sondern diesen
nur führen, können auch mit der ersten, mit der Verzahnung versehenen Seite des Riemens
in Eingriff kommen, da hierdurch einerseits die Verzahnung kaum beansprucht, andererseits
aber, insbesondere beispielsweise bei einer Doppelschrägverzahnung, der Riemen auch
in Querrichtung ausreichend geführt wird.
[0035] In einer Ausführung der vorliegenden Erfindung ist der Detektor inertialfest in einem
Aufzugschacht angeordnet, in dem die Aufzugkabine verfährt. Dies weist den Vorteil
auf, dass die vom Detektor erzeugten Positionssignale einfach an eine inertialfeste
Aufzugsteuerung übertragen werden können.
[0036] Bei Ausfall der elektrischen Energieversorgung kann ein erfindungsgemäß mit einem
Zahnrad versehener Detektor, der formschlüssig mit dem Riemen zusammenwirkt und dessen
Position mechanisch abgreift, bevorzugt auch ohne elektrische Energie eine Positionsbestimmung
und damit eine manuell angetriebene Verschiebung der Kabine in eine Notausstiegsposition
ermöglichen. So kann beispielsweise bei Stromausfall zur Evakuierung von Passagieren
ein Treibrad an der Antriebsmaschine von Hand gedreht werden, während ein Detektor,
der die Position auch visuell anzeigt, beobachtet wird. Vorzugsweise zeigt ein solcher
Detektor die Absolutposition des Riemens an. Durch Beobachtung dieses Detektors kann
im Falle einer Evakuierung festgestellt werden, wann die manuell angehobene oder abgesenkte
Kabine eine vorgegebene Notausstiegsposition (beispielsweise im Erdgeschoss) erreicht
hat.
[0037] Bevorzugt ist das Zahnrad zwischen einem Treibrad und der Aufhängung der Aufzugkabine
inertialfest angeordnet, so dass Dehnungen des Riemens im Bereich eines Gegengewichts
die Positionsbestimmung nicht beeinträchtigen.
[0038] In einer anderen Ausführung der vorliegenden Erfindung ist der Detektor an der Aufzugkabine
angeordnet. Damit kann das Positionssignal direkt in der Aufzugkabine zur Verfügung
gestellt werden. Zum anderen ist der Riemen an der Aufzugkabine in der Regel durch
eine oder mehrere Führungsrollen geführt, durch die er vorteilhaft gegen das Zahnrad
vorgespannt werden kann.
[0039] Weitere Aufgaben, Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen und den nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen. Hierzu
zeigt:
- Fig. 1
- eine Aufzuganlage mit einem System zur Erfassung der Position einer Aufzugkabine nach
einer ersten Ausführung der vorliegenden Erfindung in schematisierten Form; und
- Fig. 2
- eine Aufzuganlage mit einem System zur Erfassung der Position einer Aufzugkabine nach
einer zweiten Ausführung der vorliegenden Erfindung in einer der Fig. 1 entsprechenden
Darstellung.
- Fig. 3
- einen Abschnitt eines zur Erfassung der Position der Aufzugkabine verwendbaren Riemens
[0040] Fig. 1 zeigt eine Aufzuganlage mit einer in einem Schacht 7 vertikal verfahrbaren
Aufzugkabine 1. Zum Heben und Senken der Kabine ist ein Riemen 2 an seinem einen Ende
im Aufzugschacht befestigt (nicht dargestellt) und läuft von dort über zwei am Dach
der Kabine 1 angeordnete Umlenkräder 5 und ein von einem Elektromotor (nicht dargestellt)
angetriebenes Treibrad 4 zu einem Umlenkrad am Gegengewicht 6.
[0041] Der Riemen ist als Flachriemen ausgebildet, in dem mehrere Drahtseile als Zugträger
in einem Riemenkörper aus Polyurethan angeordnet sind. Er umschlingt das Treibrad
4 und die Umlenkräder 5 mit einer zweiten Flachseite 2.2 (in Fig. 1 dunkel dargestellt).
Diese weist mehrere in Riemenlängsrichtung verlaufende Keilrippen auf, die mit komplementären
Nuten im Treibrad 4 und den Umlenkrädern 5 in Eingriff sind. Hierdurch kann die Riemenspannung
deutlich gesenkt und gleichzeitig eine ausreichende Treibfähigkeit des Treibrades
4 sichergestellt werden.
[0042] Da der Riemen das Treibrad 4 und das benachbarte Umlenkrad 5 gegensinnig umschlingt
(in Fig. 1 ist der Riemen 2, ausgehend vom Gegengewicht 6, um das Treibrad 4 mathematisch
negativ, um das anschließende Umlenkrad 5 mathematisch positiv gebogen), ist der Riemen
2 zwischen diesen beiden Rädern 4, 5 um 180° um seine Längsachse verdrillt, so dass
jeweils seine zweite, mit den Keilrippen versehene Flachseite 2.2 mit den Führungsflächen
der Räder 4, 5 in Eingriff kommt.
[0043] Auf der der zweiten Flachseite 2.2 gegenüberliegenden ersten Flachseite 2.1 (in Fig.
1 hell dargestellt) des Riemens 2 ist eine Verzahnung ausgebildet, in die ein Zahnrad
3A eines Detektors (nicht dargestellt) eingreift. Das Zahnrad 3A ist in der Nähe des
Treibrades 4 inertialfest im Aufzugschacht 7 angeordnet, so dass der Riemen 2 durch
das Treibrad 4 und das Zahnrad 3A geführt wird. Sind Zahnrad und Treibrad nahe genug
beieinander angeordnet, insbesondere nur durch einen Spalt getrennt, der im Wesentlichen
der Riemenstärke entspricht, so drückt vorteilhaft das Treibrad den Riemen auf das
Zahnrad und verhindert so ein Überspringen von Zähnen, was die Präzision der Positionserfassung
verbessert.
[0044] Das Zahnrad 3A ist mit einer Drehgeber (nicht dargestellt) verbunden, der die relative
Winkellage des Zahnrades, i.e. dessen Umdrehung modulo 2π bestimmt und ein entsprechendes
Signal an eine Verarbeitungseinheit ausgibt. Diese bestimmt durch Hinzuaddieren der
bereits erfolgten vollständigen Umdrehungen entsprechend ihres Vorzeichens (i.e. Subtrahieren
gegenläufiger Umdrehungen) die absolute Position des Riemens 2, indem sie den sich
ergebenden Gesamtwinkel (relative Winkellage zuzüglich vollständiger Umdrehungen)
mit dem Teilkreisradius des Zahnrades 3A multipliziert. Die Verarbeitungseinheit halbiert
zwecks Berücksichtigung der Flaschenzuganordnung des Riemens 2 anschließend diesen
Wert und bestimmt daraus die Position der Kabine 1 im Schacht 7.
[0045] Jedes Mal, wenn die Kabine 1 einen in der Nähe einer Schachttür angeordneten Kontaktschalter
(nicht dargestellt) betätigt, erfasst eine Korrektureinheit diese tatsächliche Position
der Kabine 1 und vergleicht sie mit dem aus der Riemenposition ermittelten theoretischen
Wert. Weicht der aus der Riemenposition ermittelte Wert - beispielsweise aufgrund
einer Riemendehnung oder eines Überspringens der Verzahnung im Zahnrad 3A von der
so bestimmten tatsächliche Position der Kabine 1 ab, so speichert die Korrektureinheit
diese Abweichung und addiert sie nachfolgend zu der aus der Zahnradposition bestimmten
theoretischen Kabinenposition.
[0046] Da die Riemenposition durch den mechanischen Abgriff relativ präzise und mit hoher
Auflösung erfasst wird, kann durch einfache bzw. zweifache Differenzierung nach der
Zeit auch die Geschwindigkeit bzw. Beschleunigung des Riemens präzise ermittelt werden,
wobei insbesondere eine gleich bleibenden Riemendehnung außer Betracht bleiben kann.
Dies gestattet eine Überwachung maximal auftretender Geschwindigkeits- und Beschleunigungswerte,
das Abfahren vorgegebener Geschwindigkeitsprofile und eine Abschätzung der Kabinengesamtmasse
aus dem Quotienten der von Treibrad 4 auf den Riemen 2 ausgeübten Zugkraft und der
resultierenden Beschleunigung.
[0047] Fig. 2 zeigt eine Aufzuganlage mit einem System zur Erfassung der Position einer
Aufzugkabine nach einer zweiten Ausführung der vorliegenden Erfindung in einer der
Fig. 1 entsprechenden Darstellung. Gleiche Elemente sind dabei mit übereinstimmenden
Bezugszeichen versehen, so dass zu deren Erläuterung auf die vorstehende Beschreibung
Bezug genommen und nachfolgend nur auf die Unterschiede zur ersten Ausführung eingegangen
wird.
[0048] In der zweiten Ausführung ist ein Zahnrad 3B drehbar an der Kabine 1 angeordnet und
greift in die Verzahnung auf der ersten Seite 2.1 des Riemens 2 in der Nähe des einen
Umlenkrades 5 ein, so dass der Riemen zwischen Umlenkrad 5 und Zahnrad 3B zusätzlich
geführt ist.
[0049] Das Zahnrad 3B ist über eine Untersetzung mit einem Drehgeber (nicht dargestellt)
derart gekoppelt, dass ein Verfahren der Aufzugkabine 1 zwischen einer obersten und
untersten maximal möglichen Position, bei der das Zahnrad 3B mehrere vollständige
Umdrehung ausführt, gerade einer vollständigen Umdrehung einer Encoderscheibe entspricht.
Somit gibt die absolute Winkellage der Encoderscheibe direkt die absolute Position
des Riemens 2 wieder, aus der wie bei der ersten Ausführung die Position der Kabine
1 bestimmt werden kann.
[0050] Fig. 3 zeigt einen Abschnitt des vorstehend beschriebenen, als Trag- und Antriebsmittel
für die Aufzugkabine sowie zur Erfassung von deren Position dienenden Riemens 2. Der
Riemen hat im Wesentlichen die Form eines Flachriemens. Auf seiner ersten Seite 2.1
weist dieser eine Verzahnung (10) mit quer zu seiner Längsrichtung orientierten Zähnen
auf, in die - wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt - ein Zahnrad des Detektors formschlüssig
eingreift. Auf seiner zweiten Flachseite 2.2 weist der Riemen mehrere in Riemenlängsrichtung
verlaufende Keilrippen 8 auf, die mit etwa komplementären Nuten im Treibrad 4 und
den Umlenkrädern 5 in Eingriff gelangen. Mit dem Bezugszeichen 9 sind Zugträger bezeichnet,
die in den Riemenkörper des Riemens 2 integriert und vorzugsweise als Drahtseile oder
Kunstfaserseile ausgeführt sind. Die Zugträger sind erforderlich, weil die Festigkeit
des Riemenkörpers nicht ausreicht, um die im Riemen auftretenden Zugkräfte zu übertragen.
1. Aufzuganlage mit einem System zur Erfassung der Position einer Aufzugkabine (1), mit
einem Riemen (2), an dem die Aufzugkabine aufgehängt ist, und einem Detektor zur Erfassung
der Position des Riemens, dadurch gekennzeichnet, dass der Riemen auf einer ersten Seite (2.1) eine Verzahnung (10) aufweiset, in die ein
Zahnrad (3A; 3B) des Detektors formschlüssig eingreift, wobei der Riemen (2) eine
der ersten Seite (2.1) abgewandte zweite Seite (2.2) aufweist, über die der Riemen
(2) reibschlüssig von einem Treibrad (4) bzw. einer Treibwelle angetrieben ist.
2. Aufzuganlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnrad mit einem Drehgeber gekoppelt ist, der ein der absoluten oder relativen
Winkellage entsprechendes Positionssignal ausgibt.
3. Aufzuganlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass es weiter eine Verarbeitungseinheit zur Bestimmung der Position der Aufzugkabine
aus dem Positionssignal umfasst.
4. Aufzuganlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verarbeitungseinheit eine Korrektureinheit zur Korrektur des Positionssignals
umfasst.
5. Aufzuganlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Riemen (2) auf der der ersten Seite abgewandten zweiten Seite (2.2) einen oder
mehrere Keilrippen (8) oder eine ebene Fläche aufweist, über die der Riemen (2) mit
dem Treibrad (4) bzw. der Treibwelle in Kontakt steht.
6. Aufzuganlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Riemen eine Anordnung von Umlenk- und/oder Treibrädern (4, 5) mit derselben Seite
umschlingt.
7. Aufzuganlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Riemen zwischen zwei Rädern der Anordnung von Umlenk- und/oder Treibrädern um
seine Längsachse, insbesondere um 180°, verdrillt ist.
8. Aufzuganlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Detektor inertialfest in einem Aufzugschacht (7) angeordnet ist, in dem die Aufzugkabine
verfährt.
9. Aufzuganlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bist 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Detektor an der Aufzugkabine angeordnet ist.
10. Verfahren zur Erfassung der Position einer Aufzugkabine (1) mittels einer Aufzugsanlage
nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit den Schritten:
Erfassen der Winkellage des Zahnrades (3A, 3B); und
Bestimmung der Position der Aufzugkabine aus dieser Winkellage.
1. Lift installation with a system for detecting the position of a lift cage (1), with
a belt (2) at which the lift cage is suspended and a detector for detecting the position
of the belt, characterised in that the belt has on a first side (2.1) a toothing (10) in which a gearwheel (3A; 3B)
of the detector mechanically positively engages, wherein the belt (2) has a second
side (3.2) which is remote from the first side (2.1) and by way of which the belt
(2) is driven by a drive wheel (4) or a drive shaft by friction couple.
2. Lift installation according to claim 1, characterised in that the gearwheel is coupled with a rotation transmitter which issues a position signal
corresponding with the absolute or relative angular position.
3. Lift installation according to claim 2, characterised in that it further comprises a processing unit for determining the position of the lift cage
from the position signal.
4. Lift installation according to claim 3, characterised in that the processing unit comprises a correction unit for correction of the position signal.
5. Lift installation according to any one of the preceding claims, characterised in that the belt (2) has on the second side (2.2) remote from the first side one or more
wedge ribs (8) or a planar surface, by way of which the belt (2) is disposed in contact
with the drive wheel (4) or the drive shaft.
6. Lift installation according to any one of the preceding claims, characterised in that the belt loops around an arrangement of deflecting and/or drive wheels (4, 5) by
the same side.
7. Lift installation according to claim 6, characterised in that the belt is twisted about its longitudinal axis, in particular through 180°, between
two wheels of the arrangement of deflecting and/or drive wheels.
8. Lift installation according to any one of the preceding claims, characterised in that the detector is arranged to be inertially fixed in a lift shaft (7) in which the
lift cage moves.
9. Lift installation according to any one of the preceding claims 1 to 7, characterised in that the detector is arranged at the lift cage.
10. Method for detecting the position of the lift cage (1) by means of a lift installation
according to any one of the preceding claims, comprising the steps of detecting the
angular position of the gearwheel (3A, 3B) and determining the position of the lift
cage from this angular position.
1. Installation d'ascenseur avec un système pour détecter la position d'une cabine d'ascenseur
(1), avec une courroie (2) à laquelle la cabine est suspendue, et un détecteur pour
détecter la position de la courroie, caractérisée en ce que la courroie présente sur une première face (2.1) une denture (10) dans laquelle une
roue dentée (3A ; 3B) du détecteur vient en prise par complémentarité de forme, étant
précisé que la courroie (2) présente une seconde face (2.2), opposée à la première
face (2.1), par l'intermédiaire de laquelle elle est entraînée par friction par une
poulie motrice (4) ou un arbre moteur.
2. Installation d'ascenseur selon la revendication 1, caractérisée en ce que la roue dentée est accouplée à un capteur de rotation qui émet un signal de position
correspondant à la position angulaire absolue ou relative.
3. Installation d'ascenseur selon la revendication 2, caractérisée en ce qu'elle comprend par ailleurs une unité de traitement pour définir la position de la
cabine d'ascenseur à partir du signal de position.
4. Installation d'ascenseur selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'unité de traitement comprend une unité de correction pour la correction du signal
de position.
5. Installation d'ascenseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la courroie (2) présente, sur sa seconde face (2.2) opposée à sa première face, une
ou plusieurs nervures cunéiformes (8) ou une surface plane par l'intermédiaire desquelles
la courroie (2) est en contact avec la poulie motrice (4) ou l'arbre moteur.
6. Installation d'ascenseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la courroie s'enroule avec la même face sur un dispositif de poulies de déviation
et/ou motrices (4, 5).
7. Installation d'ascenseur selon la revendication 6, caractérisée en ce que la courroie est tordue sur son axe longitudinal, en particulier de 180°, entre deux
poulies du dispositif de poulies de déviation et/ou motrices.
8. Installation d'ascenseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le détecteur est disposé de manière fixe et inerte dans une gaine d'ascenseur (7)
dans laquelle la cabine circule.
9. Installation d'ascenseur selon l'une des revendications 1 à 7 précédentes, caractérisée en ce que le détecteur est disposé sur la cabine d'ascenseur.
10. Procédé pour détecter la position d'une cabine d'ascenseur (1) à l'aide d'une installation
d'ascenseur selon l'une des revendications précédentes, avec les étapes :
de détection de la position angulaire de la roue dentée (3A, 3B) ; et
de définition de la position de la cabine d'ascenseur à partir de cette position angulaire.