(19)
(11) EP 1 912 883 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
23.12.2015  Patentblatt  2015/52

(21) Anmeldenummer: 06742546.2

(22) Anmeldetag:  07.04.2006
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E04H 7/18(2006.01)
B65D 90/04(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2006/003170
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2006/105978 (12.10.2006 Gazette  2006/41)

(54)

VERFAHREN ZUR AUSKLEIDUNG EINES BEHÄLTERS UND AUSKLEIDUNG EINES BEHÄLTERS

METHOD FOR LINING A CONTAINER AND LINING OF A CONTAINER

PROCEDE POUR LE GARNISSAGE INTERIEUR D'UN CONTENANT ET GARNITURE INTERIEURE D'UN CONTENANT


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 07.04.2005 DE 202005005522 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
23.04.2008  Patentblatt  2008/17

(73) Patentinhaber: SARNA PATENT- UND LIZENZ-AG
6060 Sarnen (CH)

(72) Erfinder:
  • BÜCHI, Moritz
    6072 Sachseln (CH)
  • VON ROTZ, Josef
    6064 Kerns (CH)

(74) Vertreter: Sika Patent Attorneys 
c/o Sika Technology AG Corp. IP Dept. Tüffenwies 16 Postfach
8048 Zürich
8048 Zürich (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 926 304
DE-A1- 3 320 867
US-A- 5 282 550
EP-A- 1 426 528
US-A- 5 282 282
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    Technisches Gebiet



    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auskleiden eines Behälters gemäss Oberbegriff des Anspruchs 1, sowie eine Auskleidung gemäss dem Oberbegriff des unabhängigen Vorrichtungsanspruches.

    Stand der Technik



    [0002] Behälter für die Aufnahme von Flüssigkeiten finden ihre Verwendung unter anderem bei Wasserspeichern, insbesondere Trinkwasserreservoirs. Es versteht sich, dass bei derartigen Anlagen die gespeicherte Flüssigkeit vor Verschmutzungen aller Art in sicherer Weise zu schützen ist. Dazu werden die Wände dieser Wasserspeicher in der Regel mit einem besonders geeigneten Schutzanstrich versehen oder mit Kunststoffmaterial ausgekleidet. Leider lässt sich bei der Verwendung eines Schutzanstrichs nicht vermeiden, dass bei einem Mauerriss oder bei Alterungserscheinungen des Mauerwerks das gespeicherte Wasser verunreinigt wird oder Wasser aus dem Speicher ausfliessen kann. Dies gilt natürlich für alle Arten von Flüssigkeitsbehältern, wie Schwimmbecken, Tanks für Chemikalien oder Lebensmittel.

    [0003] Es ist deshalb auch schon vorgeschlagen worden, bspw. in der EP 1 022 412, einen mit Verstärkungsfasern versehenen Schutzbelag aus Kunststoff zu verwenden. Derartige Beläge lösen sich wegen mangelndem Feuchtigkeitsaustauschs im Laufe der Zeit wieder vom Untergrund. Eine Sanierung von Grossbehältern mit derartigen Schutzbelägen ist unverhältnismässig aufwändig.

    [0004] Aus der EP 1 426 528 ist ein Verfahren zur Auskleidung eines Wasserreservoirs mittels Kunststoffbahnen bekannt. Dieses sieht vor, das Mauerwerk des Reservoirs mit einem Distanzhalter in Form von genoppten Folien, Karton oder einem Gewirk zu belegen und diesen Distanzhalter wasserseitig mit einer wasserdicht aushärtenden Kunststoffschicht auszustreichen. Leider erweist sich die Montage einer derartigen Auskleidung als äusserst aufwändig und lässt sich eine derartige Auskleidung nur sehr schwer in überhängend geneigten Bereichen in gleichmässiger und homogener Weise anbringen.

    [0005] Es ist auch bekannt, ein Vlies auszulegen und dieses mit Nägeln am Untergrund zu befestigen. Auf diesem Vlies werden Kunststoffbahnen befestigt, indem diese entlang ihres Randbereichs mit Nägeln am Untergrund befestigt werden. Die durch die Nägel erzeugten Verletzungen/Löcher in den Kunststoffbahnen werden durch ein überlappendes Verschweissen der Kunststoffbahnen wieder wasserdicht abgeschlossen. Leider erweist sich die Montage einer derartigen Auskleidung weiterhin als aufwändig.

    [0006] Aus der US 5,282,550 ist ein Schüttgutbehälter bekannt, der eine flexible Auskleidung aufweist die im oberen Rand des Behälters befestigt ist.

    [0007] Aus der EP 0 926 304 sind Schwimmbeckenabdeckungen für Freiluftschwimmbecken bekannt, bei denen die Abdeckung unmittelbar am Beckenrand angebracht werden kann.

    [0008] Aus der DE 33 20 867 ist ein Verfahren zur Erleichterung der Montage einer Innenverkleidung in einem Flüssigkeitstank und eine dafür geeignete Innenverkleidung bekannt. Die Innenverkleidung besteht aus einer luftdurchlässigen Zwischenschicht und einer luftdichten Innenhülle die vorkonfektioniert gefertigt werden.

    Darstellung der Erfindung



    [0009] Es ist deshalb Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Auskleiden eines Behälters mit Hilfe von wasserdichten Kunststoffbahnen zu schaffen, welches montage- und sanierungsfreundlich ist.

    [0010] Es ist insbesondere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine wasserdichte Auskleidung für Behälter zu schaffen, welche die Nachteile der bekannten Auskleidungen nicht aufweist und welche sich in einfacher Weise auch an überhängend geneigten Partien des Behälters befestigen lässt.

    [0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss mit einem Verfahren gemäss des ersten Anspruchs und einer Auskleidung mit den Merkmalen des unabhängigen Vorrichtungsanspruches gelöst.

    [0012] Insbesondere wird bei diesem Verfahren die Innenseite des Behälters mit Klettverschluss-artigen Bändern und/oder Streifen bestückt, an welchen eine Dichtungsbahn aus Kunststoff mittels Befestigungselementen aufgebracht wird. Es versteht sich, dass es einerlei ist, ob die Klettverschluss-artigen Bänder Haken aufweisen, welche mit Ösen der Befestigungselemente der Dichtungsbahn zusammenwirken, oder ob diese Bänder mit Ösen versehen sind, welche mit Haken der Befestigungselemente der Dichtungsbahn zusammenwirken.

    [0013] Vorteilhaft ist die Verwendung von Velcro®-artig aneinander haftenden Elementen. Die derart am Untergrund, d.h. an der Innenseite des Behälters fixierten Dichtungsbahnen werden vorteilhafterweise überlappend miteinander verbunden, insbesondere verschweisst, um eine wasserdichte Auskleidung zu bilden. Vorteilhafterweise weisen die Dichtungsbahnen als Befestigungselemente eine vollflächige Vlieskaschierung auf. Es versteht sich, dass diese Klettverschluss-artig wirkende Kaschierung auch nur partiell aufgebracht sein kann.

    [0014] Die Vorteile des erfindungsgemässen Verfahrens und der erfindungsgemässen Auskleidung sind dem Fachmann unmittelbar ersichtlich und sind insbesondere in der äusserst einfachen Montage zu sehen, wodurch die Montagekosten gesenkt werden können, sowie in der weiteren Verbesserung der Langzeitsicherheit. Dieser Aufbau ist gegenüber dem Untergrund beweglich und nimmt bei Rissbildungen oder anderen Bewegungen des Behälters keinen Schaden. Als besonders vorteilhaft erweist es sich, dass zwischen Dichtungsbahn und Untergrund bzw. Behälterwand ein luftdurchlässiger Zwischenraum erzeugt wird, welcher für den Feuchtigkeitsaustausch vorteilhaft ist.

    [0015] Die hier vorliegende Erfindung eignet sich insbesondere zur Auskleidung von Grossbehältern.

    [0016] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

    Kurze Beschreibung der Zeichnungen



    [0017] Im folgenden werden anhand der Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Gleiche Elemente sind in den verschiedenen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

    [0018] Es zeigen:
    Fig. 1:
    schematische Darstellung einer räumlichen Ansicht eines Behälters mit Schnitt durch einen erfindungsgemässen Aufbau;
    Fig. 2:
    schematische Darstellung eines Schnittbildes durch eine erfindungsgemässe Auskleidung.


    [0019] Es sind nur die für das unmittelbare Verständnis der Erfindung wesentlichen Elemente gezeigt.

    Wege zur Ausführung der Erfindung



    [0020] Aus Figur 1 ist ein Behälter 1, insbesondere ein Grossbehälter wie ein Wasserreservoir, in räumlicher Darstellung gezeigt. Dieses Wasserreservoir weist Wände 2 auf, die im vorliegenden Fall aus Rohbeton gefertigt sind. Säulen 3 stützen eine Deckenplatte. Rückseitig sind Klettverschluss-artige Befestigungselemente 4 ersichtlich, welche vor dem Aufbringen einer Dichtungsbahn 5 am Rohbeton der Wände 2 befestigt werden. Die Dichtungsbahn kann dabei aus beliebigen Materialien bestehen. Erfindungsgemäss weisen die Dichtungsbahnen 5 Befestigungselemente 6 auf, welche mit den Klettverschluss-artigen Befestigungselementen 4 zusammenwirken. Vorteilhafterweise ist das Befestigungselement 6 eine Vlieskaschierung, welche zumindest teilweise auf der Dichtungsbahn angeordnet ist. Das Befestigungselement 6 kann aber auch ein anderes Klettverschluss-artiges Element sein oder eine Kombination von Vlieskaschierung und Klettverschluss-artigem Element. Über dem Rohbeton, insbesondere bodenseitig, kann eine Isolationsschicht 7 oder eine zusätzliche Drainageschicht vorgesehen sein, auf welche die Dichtungsbahnen 5 aufgelegt werden.

    [0021] Bei der Montage der erfindungsgemässen Auskleidung werden in einem ersten Schritt Klettbänder oder Klettstreifen mit Hilfe von Befestigungselementen, insbesondere Hammerschlag-Nieten, auf dem rohen Beton befestigt. Im Bereich der Gehrungen werden die Klettbänder 4 vorzugsweise über die gesamte Länge der Gehrung montiert, während es im Wandbereich genügt, Klettbänder 4 nur an ausgewählten Stellen zu befestigen. In einem zweiten Montageschritt wird eine erste Dichtungsbahn aus Kunststoff an den senkrecht verlaufenden Klettbändern befestigt, d.h. verklettet. Die folgenden Bahnen werden mit einer Überlappung von einigen cm, z.B. ca. 6 cm, in gleicher Weise an der Wand 2 verlegt und anschliessend von oben nach unten miteinander verschweisst. Im Bereich der Gehrungen werden die Dichtungsbahnen 5 kalt gebogen und ohne zu schneiden durchgehend verlegt. Damit braucht lediglich die letzte Wandbahn in Längsrichtung geschnitten zu werden. Sämtliche Bahnen können mit einem Schweissautomaten bekannter Art miteinander verschweisst werden. Vorteilhafterweise wird ein Schweissautomat Leister X84-Reservoir verwendet und die Verschweissung erfolgt nahtbündig.

    [0022] Nachdem die Wandflächen 2 verlegt worden sind, werden deckenseitig Randabschlussschienen 11 montiert. Die einzelnen Wandbahnen 5 können dann entlang dieser Randabschlussschienen 11 geschnitten und gegen die Rohbetonwand 2 mit einem geeigneten Dichtungsmittel 12, insbesondere Kitt, abgedichtet werden. Entlüftungsventile 13 werden erst nach dem Abschienen aufgeschweisst, damit diese ringsum auf derselben Höhe montiert werden können.

    [0023] Die Wandbahnen 5 werden bodenseitig exakt auf der gewünschten Höhe angezeichnet und gerade zurück geschnitten, vorteilhafterweise mit einem Lasergerät. Danach werden Anschlussbahnen 5' eingemessen und kalt verbogen. Die Anschlussbahnen 5' werden ebenfalls an den Klettstreifen 4 befestigt und anschliessend mit dem Schweissautomat längs verschweisst. Die Bahnen werden im Bereich der Gehrungen stumpf geschnitten und auf der horizontalen Fläche mit einem Kunststoffband 8 überschweisst. Ebenso werden die vertikalen Schweissstellen anschliessend mit einem Handschweissgerät verschweisst. Ebenso lassen sich die Säulen 3 auskleiden. Erst wenn die Säulen 3 ausgemessen sind, wird an einem Muster getestet, ob die Dichtungsbahnen richtig zugeschnitten sind. Die Dichtungsbahnen werden im Bereich der Kanten mit einem Gasbrenner erwärmt und passgenau gefaltet. An den äusseren zwei Kanten wird im Abstand von etwa 1.5 m je eine Schlaufe angeschweisst. Die vorgeformte Bahn wird dann um die Säule 3 gelegt und mit Spanngurten straff verzurrt. Derart kann der überlappende Bereich mit dem Schweissautomat verschweisst werden. Danach werden die Spanngurte und die Befestigungsschlaufen wieder entfernt.

    [0024] Für die Bodenfläche können die Anschlussbahnen 5' überlappungsfrei ausgelegt und/oder geschnitten werden. Die Stosskante der Bahnen kann mit einem Kunststoffband überschweisst werden, wobei das Band vorteilhafterweise zuerst an die Anschlussbahn 5' und anschliessend an die Bodenbahn geschweisst wird. Ebenso können die Anschlussnähte an der Wand mit einem Band und mit Hilfe eines Handschweissgerätes respektive eines Schweissautomaten miteinander verschweisst werden. Dasselbe ist für die Auskleidung der Säulensockel vorgesehen.

    [0025] Der Aufbau der erfindungsgemässen Auskleidung ist aus Figur 2 ersichtlich. Dabei wird an die Rohbetonwand 2 in einem ersten Schritt ein Klettband oder Klettstreifen 4 mit Hilfe von von Befestigungselementen, insbesondere Hammerschlag-Nieten, befestigt. Die hier Vlies-kaschierten Dichtungsbahnen 5 werden mit den Klettbändern 4 verklettet, um eine erste Fixierung der Dichtungsbahnen an der Behälterwand 2 zu erreichen. Mit einer Randabschlussschiene 11 wird die Dichtungsbahn 5 an die Wand 2 gepresst. Mit Dichtungsmaterial 12 wird der Zwischenraum zwischen Dichtungsbahn 5 und Betonwand 2 luftdicht verschlossen. Nachträglich aufgesetzte Entlüftungsventile 13 erlauben den Druckausgleich zwischen der ausgekleideten Kammer und dem Zwischenraum. Es versteht sich, dass in Bereichen, in denen Einbauteile aus Metall, wie Treppen oder Einlaufrutschen, auf dem ausgekleideten Boden abgestellt werden ein zusätzliches Vlies- oder Schaumstück über die Dichtungsbahnen gelegt werden kann, welches wiederum mit einer Abdeckfolie abgedeckt und mit der Dichtungsbahn verschweisst wird.

    [0026] Obwohl das erfindungsgemässe Auskleidungsverfahren hier nur anhand eines Wasserreservoirs beispielhaft beschrieben worden ist, versteht es sich, dass dieses Verfahren auch in anderen beliebigen Bereichen verwendet werden kann und insbesondere für die Auskleidung von Tanks für Lebensmittel (z.B. Wein, Oel) oder Chemikalien, Schwimmbecken, Deponien und dergleichen.


    Ansprüche

    1. Verfahren zum Auskleiden eines Behälters (1), insbesondere eines Reservoirs, eines Tanks oder eines Beckens, mit einer wasserdichten Kunststoffschicht, wobei in einem ersten Schritt mehrere Klettverschluss-artige erste Befestigungselemente (4) an der Innenseite des Behälters (1) befestigt werden, und in einem zweiten Schritt mindestens eine Dichtungsbahn (5) aus Kunststoff angebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsbahn mindestens eine partielle Vlieskaschierung (6) aufweist, und die Dichtungsbahn mittels dieser Vlieskaschierung am ersten Befestigungselement (4) befestigt wird.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Klettverschluss-artige erste Befestigungselement (4) in Form von einem Klettband oder Klettstreifen ausgestaltet ist.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Dichtungsbahnen (5) angeordnet werden und dass die Dichtungsbahnen (5) anschliessend wasserdicht miteinander verbunden, insbesondere verschweisst werden.
     
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsbahnen (5) überlappend verschweisst werden.
     
    5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsbahnen (5) im Bereich ihrer oberen Schnittkante mit einer Randabschlussschiene (11) versehen werden.
     
    6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsbahnen (5) mit Entlüftungsventilen (13) versehen werden.
     
    7. Behälter (1), insbesondere ein Reservoir, ein Tank oder ein Becken, welcher eine Auskleidung mit einer wasserdichten Kunststoffschicht aufweist, wobei dieser Behälter (1) innenseitig mehrere Klettverschluss-artige erste Befestigungselemente (4) aufweist, an denen mindestens eine Dichtungsbahn (5) aus Kunststoff angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsbahn mindestens eine partielle Vlieskaschierung (6) aufweist, und die Dichtungsbahn mittels dieser Vlieskaschierung am ersten Befestigungselement (4) befestigt ist.
     
    8. Behälter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Klettverschluss-artige erste Befestigungselement (4) in Form von einem Klettband oder Klettstreifen ausgestaltet ist.
     
    9. Behälter nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Dichtungsbahnen (5) angeordnet werden und dass die Dichtungsbahnen (5) anschliessend wasserdicht miteinander verbunden, insbesondere verschweisst werden.
     
    10. Behälter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsbahnen (5) überlappend verschweisst sind.
     
    11. Behälter nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsbahnen (5) im Bereich ihrer oberen Schnittkante mit einer Randabschluss-Schiene (11) versehen sind.
     
    12. Behälter nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsbahnen (5) mit Entlüftungsventilen (13) versehen sind.
     


    Claims

    1. A method for lining a container (1), in particular a reservoir, a tank or a basin, with a waterproof layer of plastic, wherein, in a first step, a number of first fastening elements (4), similar to a hook-and-loop fastener, are fastened to the inner side of the container (1) and, in a second step, at least one sealing sheet (5) of plastic is attached, characterized in that the sealing sheet includes at least one partial nonwoven lamination (6), and the sealing sheet is fastened to the first fastening element (4) by means of this nonwoven lamination.
     
    2. The method as claimed in claim 1, characterized in that the first fastening element (4), similar to a hook-and-loop fastener, is designed in the form of a hook-and-loop band or hook-and-loop strip.
     
    3. The method as claimed in claim 1 or 2, characterized in that a number of sealing sheets (5) are arranged, and in that the sealing sheets (5) are subsequently connected, in particular welded, to one another, with a waterproof effect.
     
    4. The method as claimed in claim 3, characterized in that the sealing sheets (5) are welded in an overlapping manner.
     
    5. The method as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the sealing sheets (5) are provided in the region of the upper cut edge with an edge finishing rail (11).
     
    6. The method as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the sealing sheets (5) are provided with venting valves (13).
     
    7. A container (1), in particular a reservoir, a tank or a basin, with a waterproof layer of plastic, wherein this container (1) is provided on the inner side with a number of first fastening elements (4), similar to a hook-and-loop fastener, to which at least one sealing sheet (5) of plastic is attached, characterized in that the sealing sheet includes at least one partial nonwoven lamination (6), and the sealing sheet is fastened to the first fastening element (4) by means of this nonwoven lamination.
     
    8. The container as claimed in claim 7, characterized in that the first fastening element (4), similar to a hook-and-loop fastener, is designed in the form of a hook-and-loop band or hook-and-loop strip.
     
    9. The container as claimed in claim 7 or 8, characterized in that a number of sealing sheets (5) are arranged and in that the sealing sheets (5) are subsequently connected, in particular welded, to one another, with a waterproof effect.
     
    10. The container as claimed in claim 9, characterized in that the sealing sheets (5) are welded in an overlapping manner.
     
    11. The container as claimed in one of claims 7 to 10, characterized in that the sealing sheets (5) are provided in the region of the upper cut edge with an edge finishing rail (11).
     
    12. The container as claimed in one of claims 7 to 11, characterized in that the sealing sheets (5) are provided with venting valves (13).
     


    Revendications

    1. Procédé de garnissage d'un contenant (1), en particulier d'un réservoir, d'une cuve ou d'un bassin, avec une couche étanche à l'eau de plastique, dans lequel dans une première étape, un nombre de premiers éléments de fixation (4), similaires à un élément de fixation Velcro, sont fixés au côté intérieur du contenant (1) et dans une seconde étape, au moins une feuille étanche (5) de plastique est attachée, caractérisé en ce que la feuille étanche inclut au moins une lamination partiellement non tissée (6), et la feuille étanche est fixée au premier élément de fixation (4) à l'aide de cette lamination non tissée.
     
    2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier élément de fixation (4) similaire à un élément de fixation Velcro, est conçu sous la forme d'une bande Velcro ou d'un ruban Velcro.
     
    3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un nombre de feuilles étanches (5) est agencé et en ce que les feuilles étanches (5) sont reliées ultérieurement, en particulier soudées les unes aux autres avec un effet étanche à l'eau.
     
    4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que les feuilles étanches (5) sont soudées de manière chevauchante.
     
    5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les feuilles étanches (5) sont prévues dans la région du bord coupé supérieur avec un rail de finition de bord (11).
     
    6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les feuilles étanches (5) sont dotées de valves de ventilation (13).
     
    7. Contenant (1), en particulier réservoir, cuve ou bassin, avec une couche étanche à l'eau de plastique, dans lequel ce contenant (1) est monté sur le côté intérieur avec un nombre de premiers éléments de fixation (4), similaires à un élément de fixation Velcro, auquel au moins une feuille étanche (5) de plastique est attachée, la feuille étanche inclut au moins une lamination partiellement non tissée (6), et la feuille étanche est fixée au premier élément de fixation (4) à l'aide de cette lamination non tissée.
     
    8. Contenant selon la revendication 7, caractérisé en ce que le premier élément de fixation (4) similaire à un élément de fixation Velcro, est conçu sous la forme d'une bande Velcro ou d'un ruban Velcro.
     
    9. Contenant selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce qu'un nombre de feuilles étanches (5) est agencé et en ce que les feuilles étanches (5) sont reliées ultérieurement, en particulier soudées les unes aux autres avec un effet étanche à l'eau.
     
    10. Contenant selon la revendication 9, caractérisé en ce que les feuilles étanches (5) sont soudées de manière chevauchante.
     
    11. Contenant selon l'une quelconque des revendications 7 à 10, caractérisé en ce que les feuilles étanches (5) sont prévues dans la région du bord coupé supérieur avec un rail de finition de bord (11).
     
    12. Contenant selon l'une quelconque des revendications 7 à 11, caractérisé en ce que les feuilles étanches (5) sont dotées de valves d'aération (13).
     




    Zeichnung








    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente