| (19) |
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(11) |
EP 1 913 252 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.09.2017 Patentblatt 2017/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.07.2006 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/064660 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/014887 (08.02.2007 Gazette 2007/06) |
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| (54) |
BRENNSTOFFEINSPRITZVENTIL
FUEL INJECTION VALVE
SOUPAPE D'INJECTION DE CARBURANT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR IT |
| (30) |
Priorität: |
04.08.2005 DE 102005037319
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.04.2008 Patentblatt 2008/17 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- REITER, Ferdinand
71706 Markgroeningen (DE)
- VOGEL, Christof
96120 Bischberg (DE)
- LOUIS, Chris
Hanahan, SC 29410 (US)
- SCHEDAY, Gerald
75428 Illingen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 797 313 DE-C1- 4 003 227 US-A- 5 634 596
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WO-A-99/01661 JP-A- 2003 269 290 US-A- 5 918 818
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Bemerkungen: |
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Die Akte enthält technische Angaben, die nach dem Eingang der Anmeldung eingereicht
wurden und die nicht in dieser Patentschrift enthalten sind. |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Brennstoffeinspritzventil nach der Gattung des Hauptanspruchs.
[0002] Beispielsweise ist aus der
DE 40 03 227 A1 ein Brennstoffeinspritzventil bekannt, das einen von einer Magnetspule umgebenen
Kern, einen Anker, durch den ein mit einem festen Ventilsitz zusammenwirkender Ventilschließkörper
mittels eines mit dem Anker verschweißten Verbindungsrohres betätigbar ist, ein rohrförmiges
metallenes Zwischenteil, das mit seinem einen Ende mit einem dem Anker zugewandten
Ende des Kerns und mit seinem anderen Ende mit einem rohrförmigen Verbindungsteil
durch Schweißen dicht verbunden ist, und zumindest ein die Magnetspule übergreifendes
bügelförmiges Leitelement umfasst, das mit seinem dem Ventilschließkörper zugewandten
Ende mit dem Verbindungsteil und mit seinem anderen Ende mit dem Kern durch Schweißen
verbunden ist. Dabei erfolgt die Verschweißung jeweils zweier sich überlappender Bauteile
des Brennstoffeinspritzventils in einer Querschnittsverringerung eines der beiden
zu verschweißenden Teile.
[0003] Nachteilig bei dem aus der oben genannten Druckschrift bekannten Brennstoffeinspritzventil
ist insbesondere, dass die Herstellung der Verbindungen zwischen den einzelnen Komponenten
des Brennstoffeinspritzventils kompliziert und damit zeit- und kostenintensiv ist.
Weiterhin werden die verschweißten Stellen thermisch belastet und büßen dadurch in
ihrer Festigkeit und Biegesteifigkeit ein, was zu erheblichen Resonanzen durch unterschiedlich
starke Gehäuseteile und damit verbundene Geräuschentwicklung beim Betrieb des Brennstoffeinspritzventils
führen kann. Des weiteren bewirkt ein unterhalb der saugrohrseitigen Dichtung angespritzter
Stützring, dass Kontaktstellen zwischen Gehäuse und Ventilhülse nicht zuverlässig
abgedichtet sind, was insbesondere beim Turbobetrieb der Brennkraftmaschine zu Problemen
wegen schlechter Abdichtung führen kann.
[0004] Aus der
US 5,918,818 A ist bereits ein Brennstoffeinspritzventil bekannt, das eine Magnetspule, die mit
einem von einer Rückstellfeder beaufschlagten Anker zusammenwirkt, der zusammen mit
einer Ventilnadel ein axial bewegliches Ventilteil bildet, aufweist. An der Ventilnadel
ist ein Ventilschließkörper vorgesehen, der mit einem Ventilsitzkörper einen Dichtsitz
bildet. Zwischen der Magnetspule und einem Ventilgehäuse ist dabei kein Dichtkörper
vorgesehen, sondern ein viereckförmiger Anschlagring. Dieser Anschlagring ist zwischen
einem stromabwärtigen Endstück des festen Innenpols und einem Endabschnitt des Ventilgehäuses
eingebracht. Das Endstück des Innenpols und der Endabschnitt des Ventilgehäuses sind
dabei so flanschartig ausgeformt, dass ein ringförmiger Zwischenraum gebildet ist,
in den der Anschlagring passgenau eingesetzt werden kann. Dabei weist der in Figur
4 dargestellte Anschlagring eine viereckförmige Kontur auf, bei der asymmetrisch ein
radial äußerer Bereich so weit über die untere Stirnfläche des Innenpols übersteht,
dass er die Anschlagfunktion für den bei bestromter Magnetspule angezogenen Anker
übernimmt. Das Anschlagelement mit seiner schräg geneigten Anschlagfläche muss im
Betrieb des Einspritzventils millionenfach die Anschläge des Ankers auffangen und
muss deswegen metallisch ausgebildet und zusätzlich gehärtet und mgw. mit Verschleißschutzschichten
versehen sein.
EP1797313 offenbart ein weiteres Brennstoffeinspritzventil mit einem im Querschnitt viereckförmigen
Elastomer-Dichtkörper zwischen dem Spulenträger und einer radial verlaufenden Schulter
des Ventilgehäuses.
Vorteile der Erfindung
[0005] Das erfindungsgemäße Brennstoffeinspritzventil mit den kennzeichnenden Merkmalen
des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, dass zwischen dem Ventilgehäuse,
einer Ventilhülse und einer Magnetspule eine zuverlässige Abdichtung durch ein kraftstoffbeständiges
Elastomer axial möglich ist. Diese Abdichtung ist ein vorzugsweise aus Gummi gefertigter
im Querschnitt viereckförmiger Dichtkörper, was den Vorteil hat, dass der verwendete
Dichtkörper einfach und kostengünstig ist. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass
der Dichtkörper innerhalb des Brennstoffeinspritzventils nur einen geringen Platzbedarf
aufweist, der zusätzlich dadurch noch verringert wird, dass der Dichtkörper nach der
Montage im eingebauten Zustand eingespannt und verpresst ist.
[0006] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterentwicklungen
des im Hauptanspruch angegebenen Brennstoffeinspritzventils möglich.
[0007] Von Vorteil ist es, den Dichtkörper weitgehend trapezähnlich auszuführen, wobei diese
Querschnittskontur ausschließlich im unverspannten Zustand des Dichtkörpers vorliegt.
Erfindungsgemäß ist der Dichtkörper in dem Bereich zwischen einer Unterseite eines
die Magnetspule aufnehmenden Spulenträgers, einer äußeren Mantelfläche einer Ventilhülse
und einer radial verlaufenden Schulter des Ventilgehäuses eingebracht. Im vollständig
eingebauten Zustand füllt der Dichtkörper diesen Aufnahmebereich weitgehend aus und
garantiert über seinen unmittelbaren Körperkontakt zu diesen Ventilbauteilen eine
sichere und zuverlässige Abdichtung. Der Dichtkörper besitzt letztlich im verpressten
Zustand einen ellipsen- bzw. eiförmigen Querschnitt.
[0008] Dabei kann der Spulenträger in idealer Weise an seiner Unterseite einen umlaufenden
Kragen oder mehrere über den Umfang verteilte Noppen aufweisen, die den Aufnahmebereich
des Dichtkörpers radial nach außen begrenzen.
Zeichnung
[0009] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung vereinfacht dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 einen schematischen
Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß ausgestalteten Brennstoffeinspritzventils;
Figur 2 einen schematischen Teilschnitt durch das erfindungsgemäß ausgestaltete Brennstoffeinspritzventil
im Bereich des Ausschnitts IV in Figur 1 mit einem noch nicht verpressten Dichtkörper,
Figur 3 eine vergrößerte Darstellung des Dichtkörpers im Querschnitt und Figur 4 einen
schematischen Teilschnitt durch das erfindungsgemäß ausgestaltete Brennstoffeinspritzventil
im Bereich des Ausschnitts IV in Figur 1 mit einem nach der Montage im eingebauten
Zustand verpressten Dichtkörper.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0010] Nachfolgend wird ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand von Figur 1
beispielhaft beschrieben. Figur 1 zeigt in einer schematisierten Schnittdarstellung
einen Längsschnitt durch ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß ausgestalteten
Brennstoffeinspritzventils 1, welches insbesondere zum Einspritzen von Brennstoff
in ein nicht näher dargestelltes Saugrohr einer Brennkraftmaschine geeignet ist.
[0011] Das Brennstoffeinspritzventil 1 umfasst eine Magnetspule 2, die auf einen Spulenträger
3 gewickelt ist. Der Spulenträger 3 ist in einem topfförmigen Ventilgehäuse 4, das
als Magnettopf des elektromagnetischen Kreises dient, gekapselt.
[0012] Der Spulenträger 3 wird von einer Ventilhülse 5 durchgriffen, die rohrförmig ausgestaltet
ist. Abströmseitig eines in der Ventilhülse 5 angeordneten Innenpols 6 ist ein Anker
7 angeordnet, der mit einer Ventilnadel 8 verbunden ist. Die Ventilnadel 8 steht in
Wirkverbindung mit einem im Ausführungsbeispiel kugelförmigen Ventilschließkörper
10, der mit einem Ventilsitzkörper 11 einen Dichtsitz bildet. Stromabwärts des Dichtsitzes
ist wenigstens eine Abspritzöffnung 13 ausgebildet, aus der der Brennstoff in das
nicht weiter dargestellte Saugrohr eingespritzt wird.
[0013] Der Anker 7 ist im Ruhezustand des Brennstoffeinspritzventils 1 von einer Rückstellfeder
14 mit einer Kraft so beaufschlagt, dass das Brennstoffeinspritzventil 1 durch den
Andruck des Ventilschließkörpers 10 auf den Ventilsitzkörper 11 geschlossen gehalten
wird. Die Rückstellfeder 14 ist in einer Ausnehmung 15 des Ankers 7 bzw. des Innenpols
6 angeordnet und wird durch eine Einstellhülse 16 auf Vorspannung gebracht. Zulaufseitig
der Einstellhülse 16 ist ein topfförmiges Filterelement 17 in die Ventilhülse 5 vorzugsweise
eingepresst. Der Brennstoff, der über eine zentrale Brennstoffzufuhr 18 zugeleitet
wird, durchströmt das Brennstoffeinspritzventil 1 durch ein Zuleitungsrohr 24, die
Ausnehmung 15 und strömt zum Ventilsitzkörper 11 und zur Abspritzöffnung 13.
[0014] Zur Montage an einer nicht weiter dargestellten Brennstoffverteilerleitung ist das
Brennstoffeinspritzventil 1 im Bereich der zentralen Brennstoffzufuhr 18 mit einer
Dichtung 19 versehen. Eine weitere Dichtung 20 dichtet die nicht weiter dargestellte
Verbindung zwischen dem Brennstoffeinspritzventil 1 und dem Saugrohr ab. Die Magnetspule
2 wird über eine Leitung von einem über einen elektrischen Steckkontakt 21 zuführbaren
elektrischen Strom erregt. Der Steckkontakt 21 ist Teil eines elektrischen Anschlusssteckers
22 aus Kunststoff, der über eine Kunststoffumspritzung am Ventilgehäuse 4, an der
Ventilhülse 5 bzw. am Zuleitungsrohr 24 mit angespritzt sein kann.
[0015] Wird der Magnetspule 2 über eine nicht weiter dargestellte elektrische Leitung ein
elektrischer Strom zugeführt, baut sich ein magnetisches Feld auf, das bei ausreichender
Stärke den Anker 7 entgegen der Kraft der Rückstellfeder 14 und entgegen der Strömungsrichtung
des Brennstoffs in die Magnetspule 2 hineinzieht. Dadurch wird ein zwischen dem Anker
7 und dem Innenpol 6 ausgebildeter Arbeitsspalt 23 geschlossen. Durch die Bewegung
des Ankers 7 wird auch die mit dem Anker 7 verbundene Ventilnadel 8 in Hubrichtung
mitgenommen, so dass der Ventilschließkörper 10 vom Ventilsitzkörper 11 abhebt und
Brennstoffüber die Abspritzöffnung 13 abgespritzt wird.
[0016] Das Brennstoffeinspritzventill 1 wird geschlossen, sobald der die Magnetspule 2 erregende
Strom abgeschaltet und das Magnetfeld soweit abgebaut ist, dass die Rückstellfeder
14 den Anker 7 vom Innenpol 6 abdrückt, wodurch sich die Ventilnadel 8 in Abströmrichtung
bewegt und der Ventilschließkörper 10 auf dem Ventilsitzkörper 11 aufsetzt.
[0017] Die Ventilhülse 5 ist rohrförmig ausgestaltet. Zwischen Ventilgehäuse 4, Spulenträger
3 und Ventilhülse 5 ist erfindungsgemäß ein Dichtkörper 25 aus einem Elastomerwerkstoff,
vorzugsweise aus Gummi, vorgesehen, der eine zuverlässige Abdichtung der Ventilhülse
5 gegenüber dem Ventilgehäuse 4 darstellt.
[0018] Figur 2 zeigt einen schematischen Teilschnitt durch das erfindungsgemäß ausgestaltete
Brennstoffeinspritzventil 1 im Bereich des Ausschnitts IV in Figur 1 mit einem noch
nicht verpressten Dichtkörper 25. Der Dichtkörper 25 ist viereckförmig und dabei trapezähnlich
im Querschnitt ausgebildet. Der Einbau des Dichtkörpers 25 erfolgt derart, dass der
Dichtkörper 25 in den Bereich zwischen einer Unterseite 27 des Spulenträgers 3, einer
äußeren Mantelfläche 28 der Ventilhülse 5 und einer radial verlaufenden Schulter 29
des Ventilgehäuses 4 eingeschoben wird. Während das Ventilgehäuse 4 bereits an der
Ventilhülse 5 befestigt bzw. festgehalten wird, wird der Spulenträger 3 mit der Magnetspule
2 erst nach dem Einbringen des Dichtkörpers 25 in das Ventilgehäuse 4 eingeschoben.
Zu diesem Zeitpunkt liegt der Dichtkörper 25 in einem unverspannten Zustand mit einer
ringförmigen Kontur und einem rechteckförmigen Querschnitt, wie er in Figur 3 gezeigt
ist, vor.
[0019] Mit einer Innenseite 30 liegt der Dichtkörper 25 an der äußeren Mantelfläche 28 der
Ventilhülse 5 an, wobei die Innenseite 30 und die Mantelfläche 28 nicht exakt parallel
verlaufen. Der Dichtkörper 25 verläuft vielmehr mit seiner Innenseite 30 leicht geneigt
zur Längsachse des Brennstoffeinspritzventils 1 und damit auch geneigt zur Mantelfläche
28 der Ventilhülse 5 bzw. zur Außenseite 31 des Dichtkörpers 25. Deshalb beschreibt
der Querschnitt des Dichtkörpers 25 auch kein ideales Trapez, sondern er hat nur annährend
diese Form. Die dem Spulenträger 3 zugewandte Oberseite 32 des Dichtkörpers 25 verläuft
schräg geneigt zur Längsachse des Brennstoffeinspritzventils 1, z.B. unter einem Winkel
von ca. 45°, während die der Schulter 29 zugewandte Unterseite 33 des Dichtkörpers
25 im rechten Winkel zur Längsachse des Brennstoffeinspritzventils 1 verläuft. Die
Kanten des Dichtkörpers 25 sind z.B. abgerundet, wobei die Radien aller abgerundeten
Kanten unterschiedlich sein können.
[0020] Der Spulenträger 3 weist an seiner Unterseite 27 einen radial umlaufenden Kragen
12 auf, der radial außerhalb des Dichtkörpers 25 angeordnet ist und der bei einem
eingespannten Zustand des Dichtkörpers 25 an der Schulter 29 des Ventilgehäuses 4
anliegt (Figur 4). Alternativ zu einem umlaufenden Kragen 12 können auch mehrere Noppen
radialsymmetrisch an der Unterseite 27 des Spulenträgers 3 angebracht sein.
[0021] Beim Einbau des Dichtkörpers 25 bzw. beim Zusammenbau des Brennstoffeinspritzventils
1 wird irgendwann der Zeitpunkt erreicht, an dem der Spulenträger 3 mit seiner Unterseite
27 erstmalig den Dichtkörper 25 an seinem höchsten Punkt berührt und der in Figur
2 gezeigt ist. Dieser höchste Punkt des Dichtkörpers 25 liegt im (abgerundeten) Kantenbereich
des Übergangs von der Oberseite 32 zur Außenseite 31. Von diesem Zeitpunkt an wird
bei der weiteren Montage der Dichtkörper 25 verformt.
[0022] Figur 4 zeigt einen schematischen Teilschnitt durch das erfindungsgemäß ausgestaltete
Brennstoffeinspritzventil 1 im Bereich des Ausschnitts IV in Figur 1 mit einem nach
der Montage im eingebauten Zustand verpressten Dichtkörper 25. Bei seiner während
der Montage erfolgenden Verformung wandert das Elastomermaterial des Dichtkörpers
25 weitgehend radial nach außen. Das Material weicht jedoch geringfügig auch in andere
Richtungen aus, so dass eine optimale Abdichtung mit dem erfindungsgemäßen Dichtkörper
25 erzielbar ist. Durch den bei der Montage nach unten wandernden Kragen 12 des Spulenträgers
3 ist eine radial äußere Begrenzung für die Ausweichbewegung des Dichtkörpers 25 gegeben,
so dass im vollständig eingebauten Zustand der Dichtkörper 25 eingespannt und verpresst
zwischen der Unterseite 27 des Spulenträgers 3, dem Kragen 12 des Spulenträgers 3,
der Schulter 29 des Ventilgehäuses 4 und der äußeren Mantelfläche 28 der Ventilhülse
5 mit Körperkontakt zu diesen Bauteilen vorliegt. Die Größe des Kragens 12 legt insofern
den Grad der Verformung des Dichtkörpers 25 fest. Die im Querschnitt viereckförmige
Kontur des Dichtkörpers 25 im Ausgangszustand ist im eingebauten und verpressten Zustand
in gewisser Weise aufgehoben, da der Dichtkörper 25 nun einen ellipsen- bzw. eiförmigen
Querschnitt besitzt.
[0023] Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Insbesondere
sind beliebige Kombinationen der verschiedenen Merkmale möglich.
1. Brennstoffeinspritzventil (1) mit einer Magnetspule (2), die mit einem von einer Rückstellfeder
(14) beaufschlagten Anker (7) zusammenwirkt, der zusammen mit einer Ventilnadel (8)
ein axial bewegliches Ventilteil bildet, wobei an der Ventilnadel (8) ein Ventilschließkörper
(10) vorgesehen ist, der mit einem Ventilsitzkörper (11) einen Dichtsitz bildet, wobei
ein im Querschnitt viereckförmiger Dichtkörper (25), der aus einem brennstoffbeständigen
Elastomerwerkstoff, insbesondere Gummi, besteht, zwischen der Magnetspule (2) und
einem Ventilgehäuse (4) eingebracht ist, wobei das Ventilgehäuse (4) eine radial verlaufende
Schulter (29) umfasst, die die Magnetspule (2) untergreift und der Dichtkörper (25)
in den Bereich zwischen einer Unterseite (27) eines Spulenträgers (3) und der radial
verlaufenden Schulter (29) des Ventilgehäuses (4) eingeschoben ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Dichtkörper (25) im eingebauten und verpressten Zustand einen ellipsen- bzw.
eiförmigen Querschnitt besitzt.
2. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Dichtkörper (25) ringförmig umläuft und im unverspannten Zustand einen trapezähnlichen
Querschnitt besitzt.
3. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Dichtkörper (25) eine Innenseite (30), eine Außenseite (31), eine Oberseite (32)
und eine Unterseite (33) hat, wobei die größte axiale Ausdehnung des Dichtkörpers
(25) zwischen den Übergängen der Außenseite (31) zu der Oberseite (32) und der Unterseite
(33) liegt.
4. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Innenseite (30) und die Außenseite (31) nicht parallel zueinander verlaufen.
5. Brennstoffeinspritzventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kanten des Dichtkörpers (25) abgerundet sind.
6. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Radien der abgerundeten Kanten des Dichtkörpers (25) unterschiedlich sind.
7. Brennstoffeinspritzventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Dichtkörper (25) in dem Bereich zwischen einer Unterseite (27) eines die Magnetspule
(2) aufnehmenden Spulenträgers (3), einer äußeren Mantelfläche (28) einer Ventilhülse
(5) und einer radial verlaufenden Schulter (29) des Ventilgehäuses (4) eingebracht
ist.
8. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Spulenträger (3) an seiner Unterseite (27) einen umlaufenden Kragen (12) oder
mehrere über den Umfang verteilte Noppen aufweist, die den Aufnahmebereich des Dichtkörpers
(25) radial nach außen begrenzen.
9. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Dichtkörper (25) im vollständig eingebauten Zustand zwischen der Unterseite (27)
des Spulenträgers (3), dem Kragen (12) oder den Noppen des Spulenträgers (3), der
äußeren Mantelfläche (28) der Ventilhülse (5) und der Schulter (29) des Ventilgehäuses
(4) mit Körperkontakt zu diesen Bauteilen eingespannt ist.
1. Fuel injection valve (1) having a magnet coil (2) which interacts with an armature
(7), which armature is acted on by a restoring spring (14) and, together with a valve
needle (8), forms an axially movable valve part, wherein, on the valve needle (8),
there is provided a valve closing body (10) which, with a valve seat body (11), forms
a sealing seat, wherein
a sealing body (25) which is of tetragonal cross section and which is composed of
a fuel-resistant elastomer material, in particular rubber, is inserted between the
magnet coil (2) and a valve housing (4), wherein the valve housing (4) comprises a
radially running shoulder (29) which engages under the magnet coil (2), and the sealing
body (25) is pushed into the region between a bottom side (27) of a coil carrier (3)
and the radially running shoulder (29) of the valve housing (4),
characterized
in that the sealing body (25) has an elliptical or egg-shaped cross section when in the installed
and compressed state.
2. Fuel injection valve according to Claim 1,
characterized
in that the sealing body (25) is of ring-shaped encircling form and has a trapezium-like
cross section when in the non-braced state.
3. Fuel injection valve according to Claim 2,
characterized
in that the sealing body (25) has an inner side (30), an outer side (31), a top side (32)
and a bottom side (33), wherein the greatest axial extent of the sealing body (25)
is situated between the transitions of the outer side (31) to the top side (32) and
the bottom side (33).
4. Fuel injection valve according to Claim 2 or 3,
characterized
in that the inner side (30) and the outer side (31) do not run parallel to one another.
5. Fuel injection valve according to one of the preceding claims,
characterized
in that the edges of the sealing body (25) are rounded.
6. Fuel injection valve according to Claim 5,
characterized
in that the radii of the rounded edges of the sealing body (25) differ.
7. Fuel injection valve according to one of the preceding claims,
characterized
in that the sealing body (25) is inserted into the region between a bottom side (27) of a
coil carrier (3) accommodating the magnet coil (2), an outer shell surface (28) of
a valve sleeve (5), and a radially running shoulder (29) of the valve housing (4).
8. Fuel injection valve according to Claim 7,
characterized
in that the coil carrier (3) has, on its bottom side (27), an encircling collar (12) or multiple
studs distributed over the circumference, which studs delimit the receiving region
of the sealing body (25) in a radially outward direction.
9. Fuel injection valve according to Claim 8,
characterized
in that the sealing body (25), when in the fully installed state, is braced between the bottom
side (27) of the coil carrier (3), the collar (12) or the studs of the coil carrier
(3), the outer shell surface (28) of the valve sleeve (5) and the shoulder (29) of
the valve housing (4), so as to be in physical contact with said components.
1. Soupape d'injection de carburant (1) avec une bobine magnétique (2), qui coopère avec
un induit (7) soumis à un ressort de rappel (14), et qui forme avec un pointeau (8)
une partie de soupape mobile axialement, dans laquelle il est prévu sur le pointeau
(8) un corps de fermeture de soupape (10), qui forme avec un corps de siège de soupape
(11) un siège étanche, dans laquelle un corps d'étanchéité (25) de section transversale
quadrangulaire, qui se compose d'un matériau élastomère résistant au carburant, en
particulier de caoutchouc, est inséré entre la bobine magnétique (2) et un corps de
soupape (4), dans laquelle le corps de soupape (4) comprend un épaulement s'étendant
radialement (29), qui soutient la bobine magnétique (2) et le corps d'étanchéité (25)
est glissé dans la région entre un côté inférieur (27) d'un support de bobine (3)
et l'épaulement s'étendant radialement (29) du corps de soupape (4), caractérisée en ce que le corps d'étanchéité (25) possède, dans l'état monté et serré, une section transversale
en forme d'ellipse ou d'oeuf.
2. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 1, caractérisée en ce que le corps d'étanchéité (25) entoure en forme d'anneau et possède dans l'état détendu
une section transversale d'allure trapézoïdale.
3. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 2, caractérisée en ce que le corps d'étanchéité (25) a un côté intérieur (30), un côté extérieur (31), un côté
supérieur (32) et un côté inférieur (33), dans laquelle la plus grande extension axiale
du corps d'étanchéité (25) se situe entre les transitions du côté extérieur (31) vers
le côté supérieur (32) et le côté inférieur (33).
4. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 2 ou 3, caractérisée en ce que le côté intérieur (30) et le côté extérieur (31) ne sont pas parallèles l'un à l'autre.
5. Soupape d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les arêtes du corps d'étanchéité (25) sont arrondies.
6. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 5, caractérisée en ce que les rayons des arêtes arrondies du corps d'étanchéité (25) sont différents.
7. Soupape d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le corps d'étanchéité (25) est inséré dans la région entre un côté inférieur (27)
d'un support de bobine (3) recevant la bobine magnétique (2), une surface latérale
extérieure (28) d'une douille de soupape (5) et un épaulement s'étendant radialement
(29) du corps de soupape (4).
8. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 7, caractérisée en ce que le support de bobine (3) présente sur son côté inférieur (27) un collet périphérique
(12) ou plusieurs bosses réparties sur la périphérie, qui limitent radialement vers
l'extérieur la région de réception du corps d'étanchéité (25).
9. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 8, caractérisée en ce que le corps d'étanchéité (25) est serré, dans l'état entièrement monté, entre le côté
inférieur (27) du support de bobine (3), le collet (12) ou les bosses du support de
bobine (3), la surface latérale extérieure (28) de la douille de soupape (5) et l'épaulement
(29) du corps de soupape (4) avec un contact matériel avec ces composants.


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