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(11) |
EP 1 914 842 B9 |
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KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
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Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe Beschreibung |
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Corrigendum ausgegeben am: |
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16.11.2011 Patentblatt 2011/46 |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.06.2011 Patentblatt 2011/25 |
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Anmeldetag: 20.10.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Stecker für Koaxialkabel
Connector for coaxial cables
Connecteur pour câble coaxial
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
20.10.2006 ES 200602712
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.04.2008 Patentblatt 2008/17 |
| (73) |
Patentinhaber: TELEVES, S.A. |
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15706 Santiago de Compostela (ES) |
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Erfinder: |
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- Carbacido Couceiro, Esteban
15706 Santiago de Compostela (ES)
- Outes Gonzales, Francisco
15706 Santiago de Compostela (ES)
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Vertreter: Dosterschill, Peter |
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Dosterschill & Kollegen
Fichtenstrasse 11 85570 Ottenhofen 85570 Ottenhofen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 125 498 EP-A- 1 693 931 US-A- 5 482 475
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EP-A- 1 378 971 US-A- 4 708 414
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Koaxialstecker nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Der erfindungsgemäße Stecker dient insbesondere dazu, eine Fernsehantenne oder eine
VHF-Antenne an ein entsprechendes Empfangsgerät anzuschließen.
[0002] Das
Europäische Patent EP 0 902507 beschreibt einen Koaxialkabelstecker mit einem Innenleiter und einem Außenleiter,
wobei der Stecker aus einem ersten Verbindungselement, das im Inneren des Steckers
angeordnet ist, und aus einem zweiten Verbindungselement besteht, das um das erste
Element herum angeordnet ist; das erste Verbindungselement umfaßt eine erste Kontaktstelle
für eine galvanische Verbindung des ersten Verbindungselements mit dem ersten Element
des Koaxialkabels, insbesondere mit dem Innenleiter des Kabels, wobei das zweite Verbindungselement
eine zweite Kontaktstelle für eine galvanische Verbindung des zweiten Verbindungselements
und dem zweiten Element des Koaxialkabels aufweist, inbesondere des Außenleiters des
Kabels. Die erste Kontaktstelle des ersten Verbindungselements und des zweiten Verbinungselements
sind zugänglich für das Koaxialkabel mit dem Stecker, bevor die Verbindungselemente
mit dem Innenleiter und dem Außenleiter des Koaxialkabels verbunden sind; außerdem
weist der Stecker zumindest ein Element auf, das den Innenleiter des Koaxialkabels
an der ersten Kontaktstelle verbindet und/oder das den Außenleiter des Koaxialkabels
an der zweiten Kontaktstelle verbindet.
[0003] Ein Stecker der beschriebenen Art weist das Problem auf, dass eine visuelle Überprüfung
der hergestellten Verbindung nicht möglich ist; außerdem erfordert ein solcher Stecker
eine Vielzahl von Teilen, die den Herstellungsprozess erschweren.
[0004] Weiter wird auf das Dokument
EP 1 693 931 A2 verwiesen, das alle Merkmale des Oberbegriffs von Anspruch 1 zeigt.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Koaxialkabelstecker
zu schaffen, der den Zugang zu dem Inneren des Steckers ermöglicht mit dem Ziel, die
korrekte Anordnung und Verbindung des Koxialkabels herzustellen und zu verifizieren
und außerdem den Herstellungsprozess durch eine Reduzierung der Komponenten des Steckers
zu vereinfachen.
[0006] Diese Aufgabe wird durch einen Koaxialkabelstecker gelöst, der in den Ansprüchen
definiert ist.
[0007] Die Erfindung zeichnet sich durch eine Vielzahl von Vorteilen aus.
[0008] Der erfindungsgemäße Koaxialkabelstecker weist ein Gehäuse auf, das aus einem ersten
Teil und aus einem zweiten Teil besteht, wobei der erste Teil und der zweite Teil
des Gehäuses mittels eines Drehelements miteinander verbunden sind. Dies ist mit dem
Vorteil verbunden, dass das Innere des Steckers in einfacher Weise zugänglich ist
und der Verbindungszustand überprüft werden kann.
[0009] Der erfindungsgemäße Stecker ist dadurch gekennzeichnet, dass das Drehelement zwei
Zapfen (Schraubenführungsteile), zwei Kerben (Schraubenaufnahmeöffnungen) und zwei
Schrauben zum Befestigen der Zapfen in den Kerben aufweist. Diese Ausführungsform
zeichnet sich durch eine große mechanische Einfachheit aus, womit mögliche Mängel
hinsichtlich der Drehbewegung vermieden werden.
[0010] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Steckers ist dadurch
gekennzeichnet, dass der erste Teil und der zweite Teil des Gehäuses in ihrem Verbindungsbereich
einen Querschnitt in Form eines Rechtecks mit vier Seiten aufweisen und dass das Drehelement
an einer ersten Seite des Rechtecks angeordnet ist. Dies ist mit dem Vorteil verbunden,
dass im Inneren des Steckers gearbeitet werden kann und dass dabei die beiden Teile
des Steckergehäuses miteinander verbunden bleiben.
[0011] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Steckers ist dadurch
gekennzeichnet, dass das Koaxialkabel über eine zweite Seite des Rechtecks eingeführt
ist. Dies ermöglicht es, die Drehachse der Steckereinheit von dem Eingang des Steckers
zu trennen, was auf diese Weise eine größere Erleichterung bei Installation und Wartung
schafft.
[0012] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Steckers ist dadurch
gekennzeichnet, dass die erste Seite und die zweite Seite des Rechtecks gegenüberliegende
oder seitlich benachbarte Positionen einnehmen. Dies ermöglicht es, die Verbindungen
einfacher herzustellen und einfacher zu verifizieren.
[0013] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Steckers ist dadurch
gekennzeichnet, dass der erste Teil und der zweite Teil in Verschlußposition des Gehäuses
durch das Drehelement und durch ein Verschlußsystem miteinander verbunden sind. Damit
wird der Vorteil erzielt, dass die Verbindung von Koaxialkabel und Stecker gesichert
wird.
[0014] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Steckers ist dadurch
gekennzeichnet, dass das Verschlußsystem eine Schraube, eine Durchlaßöffnung und eine
Schrauböffnung aufweist. Dies zeichnet sich durch den Vorteil einer einfachen Realisierung
des Verschlußsystems aus und verleiht zugleich eine hohe Sicherheit.
[0015] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird nun beispielhaft, also nicht einschränkend,
ein erfindungsgemäßer Stecker anhand der Zeichnung beschrieben.
Figur 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Stecker in perspektivischer Ansicht.
Figur 2 zeigt einen erfindungsgemäßen Stecker in Explosionsansicht.
[0016] Wie aus Figur 1 zu ersehen ist, weist der erfindungsgemäße Stecker ein Gehäuse 1
auf, das aus einem ersten Teil 11 und aus einem zweiten Teil 12 besteht, wobei der
erste Teil 11 und der zweite Teil 12 des Gehäuses 1 miteinander durch ein Drehelement
2 verbunden sind. Dieses Drehelement weist zwei Zapfen 21, zwei Kerben 23 (Figur 1)
und zwei Schrauben 22 auf. Der erste Teil 11 und der zweite Teil 12 definieren eine
Innenzone 3 des Gehäuses 1, wo ein Koaxialkabel 5 über einen Kanal 4 eingeführt wird,
um das Koaxialkabel zu verbinden.
[0017] Figur 2 zeigt eine Explosionsansicht des erfindungsgemäßen Steckers. Wie aus Figur
2 zu ersehen ist, weist der erfindungsgemäße Stecker ein Gehäuse 1 auf, das aus einem
ersten Teil 11 und aus einem zweiten Teil 12 besteht. Diese zwei Teile sind durch
ein Drehelement 2 (siehe Figur 1) verbunden, das wie Figur 2 zeigt, Zapfen (Schraubenführungsteile)
21, die im zweiten Teil 12 angeordnet sind, zwei Aufnahmeöffnungen bzw. Kerben 23,
die im ersten Teil 11 angeordnet sind, und zwei Schrauben 22 aufweist. Die Teile bzw.
Zapfen 21 werden in die Aufnahmeöffnungen bzw. Kerben 23 eingeführt und mittels der
Schrauben 21 befestigt, wodurch die Drehung des zweiten Teils 12 bezüglich des ersten
Teils 11 und umgekehrt ermöglicht wird. Diese Drehbewegung ermöglicht es, das Gehäuse
1 für die Einführung des Koaxialkabels in den Hohlraum 3 zu öffnen, um die Verbindung
herzustellen und um die deren Güte visuell zu verifzieren. Eine Schraube 121, die
in einer Durchlaßöffnung 122 gelagert ist, die im zweiten Teil angeordnet ist, und
in die Schrauböffnung 111 eingeschraubt ist, die im ersten Teil angeordnet ist, bilden
das Verschlußsystem des Gehäuses 1. In dieser Weise wird der perfekte Verschluß des
Steckers gesichert, nachdem die Verbindungen erstellt sind. Damit wird auch eine perfekte
Verbindung mit dem Koaxialkabel 5 erreicht.
[0018] Figur 2 zeigt, dass ein Verlängerungsstück 112 völlig in dem ersten Teil 11 integriert
ist, wo dieses Verlängerungsstück ein elektrisch leitendes Element 6 aufweist, das
durch eine Abschirmung, durch ein metallisches Blatt oder durch Aluminium bzw. Aluminiumpapier
gebildet sein kann und das das Verbindungselement 7 umgibt, sobald es montiert ist.
Ein Befestigungselement 8 aus isolierendem Material umgibt das Verbindungselement
7, das teilweise in dem Verlängerungsstück 112 angeordnet ist. Ein weiterer Teil dieses
Elements 7 bleibt in dem Innenraum (Innenzone) 3 des Gehäuses 1 angeordnet. Diese
Innenzone weist einen Kanal 4 auf, in den das Koaxialkabel 6 eingeführt wird. Das
Befestigungselement 8 weist an einem seiner Endbereiche einen kleinen Kanal 81 auf,
in dem sich der Innenleiter Vivo?(stromführender Leiter) des Koaxialkabels erstreckt.
[0019] Der stromführende Leiter des Koaxialkabels 6 und das Verbindungselement 7 sind galvanisch
miteinander verbunden. Ein Isolierstück 9 ist in dem zweiten Teil 12 angeordnet und
drückt den stromführenden Leiter des Koaxialkabels gegen das Verbindungselement 7,
womit die perfekte Verbindung gefördert und gesichert wird, sobald das Gehäuse des
Koaxialkabelsteckers geschlossen wird. Der Kanal 4 befindet sich in dem ersten Teil
11 und in dem zweiten Teil 12 des Gehäuses 1. Dieses Gehäuse 1 ist aus isolierendem
Material erstellt und in diesem Kanal 4 wird die galvanische Verbindung mit dem Drahtgewebe
des Koaxialkabels hergestellt.
Bezugszeichenliste
[0020]
- 1
- Gehäuse
- 11
- Erster Teil
- 111
- Schrauböffnung
- 112
- Verlängerungsstück
- 12
- Zweiter Teil
- 121
- Schraube
- 122
- Durchlaßöffnung
- 2
- Drehelement
- 21
- Zapfen, Bolzen, Schraubenführungsteil
- 22
- Schraube
- 23
- Nute, Kerbe
- 3
- Innenzone
- 4
- Kanal
- 5
- Koaxialkabel
- 6
- Elektrisch leitendes Element
- 7
- Verbindungselement
- 8
- Befestigungselement
- 81
- Kleiner Kanal
1. Stecker für Koaxialkabel, welcher ein Gehäuse (1) aufweist, das aus einem ersten Teil
(11) und aus einem zweiten Teil (12) besteht,
wobei der erste Teil (11) und der zweite Teil (12) des Gehäuses (1) mittels eines
Drehelements (2) miteinander verbunden sind, wobei das Drehelement zwei Zapfen (21)
und zwei Kerben (23) aufweist
dadurch gekennzeichnet, dass das Drehelement (2) zwei Schrauben (22) aufweist zum Befestigen der Zapfen in den
Kerben.
2. Stecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Teil (11) und der zweite Teil (12) des Gehäuses (1) in ihrem Verbindungsbereich
einen Querschnitt in Form eines Rechtecks mit vier Seiten aufweisen und dass das Drehelement
(2) an einer ersten Seite des Rechtecks angeordnet ist.
3. Stecker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Koaxialkabel über eine zweite Seite des Rechtecks eingeführt ist.
4. Stecker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Seite und die zweite Seite des Rechtecks gegenüberliegende oder seitlich
benachbarte Positionen einnehmen.
5. Stecker nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Teil (11) und der zweite Teil (12) in Verschlußposition des Gehäuses (1)
durch das Drehelement (2) und durch ein Verschlußsystem miteinander verbunden sind.
6. Stecker nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlußsystem eine Schraube (121), eine Durchlaßöffnung (122) und eine Schrauböffnung
(111) aufweist.
1. A plug for coaxial cables, comprising a housing (1) consisting of a first part (11)
and of a second part (12),
the first part (11) and the second part (12) of the housing (1) being connected together
by means of a swivel element (2), the swivel element comprising two pins (21) and
two recesses (23),
characterised in that the swivel element (2) comprises two screws (22) for fixing the pins in the recesses.
2. A plug according to claim 1, characterised in that the first part (11) and the second part (12) of the housing (1) have in their connection
zone a cross-section in the form of a rectangle with four sides and in that the swivel element (2) is arranged on a first side of the rectangle.
3. A plug according to claim 2, characterised in that the coaxial cable is inserted via a second side of the rectangle.
4. A plug according to claim 2, characterised in that the first side and the second side of the rectangle occupy opposing or laterally
adjacent positions.
5. A plug according to any one of the preceding claims, characterised in that in the closed position of the housing (1) the first part (11) and the second part
(12) are connected together by the swivel element (2) and by a closing system.
6. A plug according to claim 5, characterised in that the closing system comprises a screw (121), a through hole (122) and a screw hole
(111).
1. Prise pour câble coaxial, présentant un boîtier (1), qui est constitué d'un premier
élément (11) et d'un second élément (12),
le premier élément (11) et le second élément (12) du boîtier (1) étant reliés entre
eux à l'aide d'un élément rotatif (2), l'élément rotatif présentant deux tourillons
(21) et deux rainures (23),
caractérisée par le fait que l'élément rotatif (2) présente deux vis (22) pour la fixation des tourillons dans
les rainures.
2. Prise selon la revendication 1, caractérisée par le fait que le premier élément (11) et le second élément (12) du boîtier (1) présentent dans
leur zone de liaison une section de la forme d'un rectangle doté de quatre côtés et
que l'élément rotatif (2) est disposé sur un premier côté du rectangle.
3. Prise selon la revendication 2, caractérisée par le fait que le câble coaxial est introduit par un second côté du rectangle.
4. Prise selon la revendication 2, caractérisée par le fait que le premier côté et le second côté du rectangle adoptent des positions en vis-à-vis
ou latéralement adjacentes.
5. Prise selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le fait que le premier élément (11) et le deuxième élément (12) sont reliés en position de fermeture
du boîtier (1) par l'élément rotatif (2) et par un système de fermeture.
6. Prise selon la revendication 5, caractérisée par le fait que le système de fermeture présente une vis (121), un orifice de passage (122) et un
orifice de vissage (111).


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