(19)
(11) EP 1 915 068 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
23.11.2016  Patentblatt  2016/47

(21) Anmeldenummer: 06776729.3

(22) Anmeldetag:  10.08.2006
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47B 21/00(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2006/007908
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2007/020005 (22.02.2007 Gazette  2007/08)

(54)

LABORTISCH

LABORATORY BENCH

PAILLASSE DE LABORATOIRE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 18.08.2005 DE 102005039496

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
30.04.2008  Patentblatt  2008/18

(73) Patentinhaber: Zeising Germany GmbH
91227 Leinburg (DE)

(72) Erfinder:
  • ZEISING, Rainer
    91227 Leinburg (DE)

(74) Vertreter: FDST Patentanwälte 
Nordostpark 16
90411 Nürnberg
90411 Nürnberg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A1- 10 063 774
US-A1- 2002 101 139
US-A1- 2004 164 659
US-A1- 2002 021 060
US-A1- 2003 197 451
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Labortisch für insbesondere feinmechanische Arbeiten z.B. eines Dentallabor-Technikers. Solche Labortische machen es erforderlich, nach vorgegebenen Informationen, z.B. nach Zeichnungen, zu arbeiten, die zweckmäßig bei der Arbeit des Labortechnikers in dessen Blickfeld zu positionieren sind. Herkömmlich werden diesem Zweck dienende Zeichnungen oberhalb der Arbeitsplatte an entsprechenden Haltestreben aufgehängt. Je nach Formatgröße des Informationsträgers ist die Arbeitsperson gezwungen, den Blick vom handwerklichen Arbeitsobjekt zum Informationsträger hin anzuheben. Das ist ergonomisch unzweckmäßig. Außerdem wirkt eine aufgebaute ortsfeste Haltevorrichtung optisch störend. Vielfach werden als Informationsträger auch Laptops verwendet, die auf der Arbeitsplatte aufgestellt sind. Dadurch ist deren Bildschirm zwar nahe am Niveau der Arbeitsfläche positioniert. Der relativ voluminöse Laptop stört indessen auf der Arbeitsplatte und ist insbesondere mit seinem Bildschirm Verschmutzungsgefahr ausgesetzt. Aus der US 2002/0101139 A1 ist ein Tisch bekannt, der gekennzeichnet ist durch eine die Tischarbeitsplatte durchsetzende Ausnehmung, welche in Blickrichtung der Arbeitsperson positioniert ist und den Durchtritt eines in abgetauchter Ruhestellung unterhalb der Arbeitsplatte positionierten Informationsträgers in eine über der Arbeitsplatte liegenden Blickinformationsstellung freigibt, wobei der Informationsträger motorisch gesteuert heb- und senkbar ist.

    [0002] Aus der US 2002/0101139 A1 ist ein Labortisch gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt.

    [0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Labortisch der eingangs genannten Art zu schaffen, der die Nachteile der herkömmlichen Arbeitsweise vermeidet und die Möglichkeit schafft, die Informationen der Arbeitsperson nur bei Bedarf zur Verfügung zu stellen. Außerdem liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Labortisch der eingangs genannten Art in besonderer Weise für Leerzwecke z.B. in Hörsälen geeignet zu machen, wo die jeweilige Arbeitsperson die für die handwerkliche Durchführung erforderliche Information nur in vorgegebenen Zeiträumen erhalten soll, die extern z.B. von einer Lehrperson bestimmbar sind. Diese Aufgabe wird durch Anspruch 1 gelöst.

    [0004] Der pneumatische Hubantrieb für das Schubteil des Informationsträgers ist nicht nur wegen seiner problemlosen Steuerbarkeit vorteilhaft. Ein wesentlicher Vorteil ist auch seine Geräuschlosigkeit, wie sie z.B. bei Lehrveranstaltungen erwünscht ist. Ein weiterer Vorteil des pneumatischen Hubantriebs ist die problemlose Absenkbarkeit des mit dem Informationsträger belasteten Schubteils durch steuerungstechnisch einfach zu bewerkstelligende Dekompression des Schubteils. Die Absenkbewegung des Hubantriebes erfordert nur die problemlos steuerbare Öffnung eines Verschlussventils.

    [0005] Durch die in die Arbeitsplatte integrierte Halterung des zeitentsprechend in der Regel elektronischen Informationsträgers, z.B. des Bildschirms eines Computers, wird die Information in optimaler Blicknähe der Arbeitsperson verfügbar gemacht. Noch nicht einmal ein Augenaufschlag der Arbeitsperson ist notwendig, um den Blick vom Arbeitsobjekt zur Information hin anzuheben und umgekehrt. Des Weiteren wird die Information nur für die Zeitdauer zur Verfügung gestellt, in welcher sie benötigt bzw. erwünscht ist. Wenn sich die Arbeitsperson handwerklich mit dem Arbeitsobjekt beschäftigt, kann der Informationsträger in seine Ruhestellung abgesenkt werden. Dann ist er von der Oberfläche der Arbeitsplatte entfernt abgekapselt und keiner Verschmutzungs- oder Beschädigungsgefahr ausgesetzt. In seiner abgesenkten und abgekapselten Ruhestellung stört der Informationsträger nicht oberhalb der Arbeitsplatte. Er steht nicht in den Arbeitsbereich hinein. Das Anheben des Informationsträgers in seine Funktionsstellung und sein Absenken in die gekapselte Ruhestellung sind problemlos von beliebigem Ort her zu bewerkstelligen.
    Der Informationsträger muss nicht integrierter Bestandteil des Labortisches sein. Vielmehr ist es zweckmäßig, den Labortisch nach Anspruch 3 so auszubilden, dass unterschiedliche Informationsträger jeweils wahlweise am Hubende der Hubeinheit positionierbar sind. Beim Einsatz des Labortisches zu Ausbildungszwecken ist es daher problemlos möglich, dass jede Arbeitsperson ihren eigenen Informationsträger - meist ein Computer bzw. Notebook - verwendet und wahlweise mit der Hubeinrichtung des Labortisches gemäß Anspruch 4 verbindet.
    Anspruch 6 sieht vor, dass bei inaktiviertem, also abgesenktem Informationsträger die Ausnehmung der Arbeitsplatte abgedichtet verschlossen ist. Dadurch wird verhindert, dass Verunreinigungen, z.B. für die handwerkliche Bearbeitung benötigte Flüssigkeiten, in den Ruheschacht des Informationsträgers eindringen. Außerdem steht dann die gesamte Oberfläche der Arbeitsplatte auch in ihren Randbereichen voll für die handwerkliche Arbeit zur Verfügung. Die Trennung der Oberfläche der Arbeitsplatte von der Hubeinrichtung und von dem mit ihr verbundenen Informationsträger wird durch die Ansprüche 6 und 8 weiter optimiert. Anspruch 7 macht die Deckfläche der Verschlussplatte für die Auflage von insbesondere leicht rollbaren Kleinteilen, wie Schrauben, Kugeln o.dgl. ungeeignet. Es wird dadurch die Gefahr vermieden, dass sie verloren gehen oder störend in den Dichtbereich zwischen Verschlussplatte und Arbeitsplatte hineingeraten.

    [0006] Durch die mittige Positionierung des Hubantriebes nach Anspruch 9 wird die Hub- und die Absenkbewegung möglicherweise beeinträchtigenden Verkantungen entgegengewirkt.

    [0007] Der Träger nach Anspruch 11 ermöglicht die erkennbare Markierung eines jeden Arbeitsplatzes zu Kontrollzwecken, beispielsweise bei Examensprüfungen.

    [0008] Die Verriegelbarkeit nach Anspruch 12 und 13 liefert einen wirksamen Diebstahlschutz außerhalb der planmäßigen Arbeitszeit.

    [0009] Die Fernsteuerbarkeit nach Anspruch 4 macht den Labortisch in besonderer Weise für Unterrichtszwecke geeignet. Hier kann die Lehrperson zentral der Wirksamkeit des Informationsträgers verfügbar machen. Das gilt auch für willkürlich zusammenfassbare Einheiten von Labortischen.

    [0010] Die Erfindung wird anhand der Figuren näher beschrieben. Es zeigen:
    Fig. 1
    teilweise die Oberfläche eines erfindungsgemäß ausgebildeten Labortisches mit in seine Blickinformationsstellung angehobenem, über die Arbeitplatte hinausstehenden Informationsträger,
    Fig. 2
    eine Darstellung analog Fig. 1 mit aus seiner Informationsstellung teilweise abgesenktem Informationsträger,
    Fig. 3
    den Informationsteil der Tischplatte gemäß Fig. 1 und Fig. 2 mit in abgetauchter Ruhestellung befindlichem Informationsträger, in der die Ausnehmung der Tischarbeitsplatte abgedichtet verschlossen ist,
    Fig. 4
    eine Draufsicht auf einen Rahmen zur Fixierung des Informationsträgers von der Blickseite der Arbeitsperson her,
    Fig. 5
    einen Querschnitt durch eine von der Arbeitsplatte separierte Hubeinheit in deren abgetauchter Ruhestellung,
    Fig. 6
    eine Darstellung analog Fig. 5 in ausgefahrener Informationsstellung der Hubeinheit, in welcher der die Informationseinheit umgebende Rahmen analog Fig. 1 voll über die Arbeitsplatte hinausstehend aufgetaucht ist.


    [0011] Der Labortisch 1 ist in den Fig. 1 bis 3 nur teilweise dargestellt, nämlich in einer Schrägdraufsicht auf die linke Seite vom Sitzplatz der Arbeitsperson her. Dieser Sitzplatz ist verdeutlicht durch die Positionierung eines nach Art der Griffknopfes einer Schublade positionierten Betätigungsgriff 2 für die Hubeinrichtung des Informationsträgers 3. Die Tischarbeitsplatte 4 ist in einem hier angehobenen Eckbereich von einer nicht näher dargestellten rechteckigen Ausnehmung 5 durchsetzt. Die nicht näher dargestellte Rechteckform der Ausnehmung 5 stellt ein Negativ für die im Wesentlichen rechteckige Querschnittsform des Informationsträgers 3. Die Ausnehmung 5 ist so bemessen, dass sie die Hebe- und-Senkbewegung des Informationsträgers 3 mit den dafür erforderlichen Passungsmaßen unbehindert ermöglicht und gegebenenfalls noch als Führung für die Heb- und Senk-Verschiebebewegung des Informationsträgers 3 verfügbar ist. Der Informationsträger 3 ist beim Ausführungsbeispiel bestückt i.Wes. mit einem Computerbildschirm 6. Die Ausnehmung 5 ist so positioniert, dass der Informationsträger 3 bzw. der von ihm getragene Bildschirm 6 der Sitzseite 7 der Arbeitsperson zugewandt sind.

    [0012] Der Informationsträger 3 ist am Hubende 8 des Schubteils 9 einer insgesamt mit 10 gekennzeichneten und in den Fig. 5 und 6 dargestellten Hubeinheit 10 auswechselbar fixiert. Diese Fixierung des Informationsträgers 3 erfolgt in einem Rahmen 11 (Fig. 4), der die Bildseite (Bildschirm 6) des Informationsträgers 3 umgibt und mit etwa vertikaler Rahmenebene am Hubende 8 des Schubteils 9 auswechselbar fixiert ist. Dazu kann der Rahmen 11 mit einer Rückwand 12 versehen sein, die ihrerseits von Befestigungsbohrungen 13 für Fixierschrauben durchsetzt ist.

    [0013] Die obere horizontale Rahmenstrebe 14 ist zweckmäßig so dimensioniert, dass sie in abgesenkter Ruhestellung des Schubteils 9 die Ausnehmung 5 der Arbeitsplatte 4 insbesondere abdichtend verschließt. Dazu ist die obere horizontale Rahmenstrebe 14 zweckmäßig mit einer auf ihre Außenkante 15 aufgesetzten, in Fig. 14 nicht dargestellten Verschlussplatte 16 bestückt, die auf der Arbeitsplatte 4 aufliegend die Randkanten der Ausnehmung 5 überdeckt, also in etwa der Ebene der Arbeitsplatte 4 über die Randkanten der Ausnehmung 5 nach außen hinaussteht.

    [0014] Die obere Deckfläche der Verschlussplatte 16 ist gegenüber der Oberfläche der Arbeitsplatte 4 geneigt. Aus Fig. 5 und 6 ist ersichtlich, dass die äußere Deckfläche der Verschlussplatte 16 durch nach Art eines Dachfirstes geneigte Teilflächen 17,18 gebildet ist, die in einem spitzen Winkel zur in Schließstellung auf der Arbeitsplatte 4 aufliegenden Deckseite der Verschlussplatte 16 stehen. Auf ihrer unteren Deckseite ist die Verschlussplatte 16 zweckmäßig mit einer gummiartigen Umlaufdichtung versehen, die in Eintauchstellung der Hubeinheit 10 auf der Arbeitsplatte 4 aufliegt.

    [0015] Der Hubantrieb des Schubteils 9 ist pneumatisch. Die Hubeinheit 10 ist etwa mittig zum Zentralbereichder Verschtussplatte 1-6 und/oder des symmetrisch zu ihr positionierten Informationsträgers 3 positioniert.

    [0016] Die Absenkbewegung des Hubantriebes erfolgt durch gesteuerte Öffnung eines Verschlussventils des Hubraumes des Hubantriebes und die kann beispielsweise durch den Betätigungsgriff 3 ausgelöst werden.

    [0017] Der Rahmen 11 des Informationsträgers 3 ist aus Edelstahl gefertigt. Die obere in abgetauchter Ruhestellung sichtbar positionierte Rahmenstrebe 14, z.B. ihre Teilfläche 17 kann zusätzlich ein Sichtfenster zum Einsatz eines Markierungsträgers enthalten (nicht dargestellt).

    [0018] Ebenfalls nicht dargestellt ist die Verriegelbarkeit des Hubantriebes in mindestens dessen abgesenkter Ruhestellung (Fig. 5). Diese Verriegelung kann auf selbsttätig mit herkömmlich bekannten Mitteln erfolgen. Die Halterung des Informationsträgers 3 in abgesenkter Ruhestellung der Hubeinheit 10 ist zweckmäßig gekapselt durch eine hier nicht dargestellte, an der Unterseite der Arbeitsplatte 4 fixierte Abdeckhaube.

    Bezugszeichenliste



    [0019] 
    1
    Labortisch
    2
    Betätigungsgriff
    3
    Informationsträger
    4
    Arbeitsplatte
    5
    Ausnehmung
    6
    Computerbildschirm
    7
    Sitzseite
    8
    Hubende
    9
    Schubteil
    10
    Hubeinheit
    11
    Rahmen
    12
    Rückwand
    13
    Fixier-/Befestigungsbohrung
    14
    obere Rahmenstrebe
    15
    Außenkante
    16
    Verschlussplatte
    17
    Teilfläche
    18
    Teilfläche



    Ansprüche

    1. Labortisch (1) für nach vorgegebenen Informationen wie Zeichnungen durchzuführende Arbeiten, mit einer die Tischarbeitsplatte (4) durchsetzenden Ausnehmung (5), welche im Blickbereich der Arbeitsperson positioniert ist und den Durchtritt eines in abgetauchter Ruhestellung unterhalb der Arbeitsplatte (4) positionierten Informationsträgers (3) in eine über der Arbeitsplatte (4) liegende Blickinformationsstellung frei gibt, mit einer unterhalb der Arbeitsplatte (4) angeordneten Hubeinheit (10), mit einem Schubteil (9), welches in der Hubeinheit (10) zum gesteuerten Heben und Senken vertikal verschiebbar ist, und mit einem pneumatischen Hubantrieb des Schubteils (9), dadurch gekennzeichnet, dass der Hubantrieb zur Absenkung durch gesteuerte Öffnung eines Verschlussventils des Hubraumes des Hubantriebs eingerichtet ist und der Informationsträger (3) in Blickrichtung der Arbeitsperson vor dem Schubteil (9) angeordnet ist.
     
    2. Labortisch nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der Informationsträger (3) einen Computerbildschirm (6) mit der Sitzseite (7) der Arbeitsperson zugewandter Bildebene enthält.
     
    3. Labortisch nach Anspruch 1 oder 2,
    gekennzeichnet durch
    eine auswechselbare Fixierung des Informationsträgers (3) am Hubende (8).
     
    4. Labortisch nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der Informationsträger (3) in einem Rahmen (11) fixiert ist, der die Bildseite des Informationsträgers (3) umgibt und mit etwa vertikaler Rahmenebene auf das Hubende (8) des Schubteils (9) aufgesetzt ist.
     
    5. Labortisch nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die obere horizontale Rahmenstrebe (14) in abgesenkter Ruhestellung des Schubteils (9) die Ausnehmung (5) der Arbeitsplatte (4) insbesondere abdichtend verschließt.
     
    6. Labortisch nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die obere horizontale Rahmenstrebe (14)in abgetauchter Ruhestellung des Informationsträgers (3) mit einer Verschlussplatte (16) auf der Arbeitsplatte (4) aufliegend die Randkanten der Ausnehmung (5) abdeckt.
     
    7. Labortisch nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die obere Deckfläche der Verschlussplatte (16) gegenüber der Oberfläche der Arbeitsplatte (4) geneigt ist, insbesondere mit ihr einen spitzen Winkel bildet.
     
    8. Labortisch nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
    gekennzeichnet durch
    eine gummiartige Umlaufdichtung an der Auflageseite der Verschlussplatte (16).
     
    9. Labortisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Hubeinheit (10) etwa mittig zum Zentralbereich der Verschlussplatte (16) und/oder Informationsträgers (3) positioniert ist.
     
    10. Labortisch nach einem der Ansprüche 4 bis 9,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der Rahmen (11) des Informationsträgers (3) aus Edelstahl gefertigt ist.
     
    11. Labortisch nach einem der Ansprüche 4 bis 10,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die obere, in abgetauchter Ruhestellung sichtbar positionierte Rahmenseite (16,17) ein Sichtfenster zum Einsatz eines Markierungsträgers enthält.
     
    12. Labortisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    gekennzeichnet durch
    eine Verriegelbarkeit des Hubantriebes in mindestens seiner abgesenkten Ruhestellung.
     
    13. Labortisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    gekennzeichnet durch
    eine gekapselte Halterung des Informationsträgers (3) in abgesenkter Ruhestellung.
     
    14. Aus einer Vielzahl von Labortischen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14 bestehende Tischgruppe zur Bestückung von Lehrsälen, insbesondere Hörsälen in Universitäten,
    wobei eine zentrale, gegebenenfalls serielle Femsteuerbarkeit der Tauchbewegungen der Informationsträger (3) und der Hubantriebsentriegelung vorhanden ist.
     
    15. Tischgruppe nach Anspruch 14,
    gekennzeichnet durch
    eine zur Gruppierung von Einheiten von Labortischen (1) ausgebildete Fernsteuerbarkeit.
     


    Claims

    1. Laboratory bench (1) for work to be carried out in accordance with prescribed information, such as drawings, comprising a clearance (5), which penetrates the bench worktop (4), is positioned in the field of view of the working person and allows an information carrier (3), which in the retracted position of rest is positioned underneath the worktop (4), to pass through into an information viewing position situated above the worktop (4), comprising a lifting unit (10), which is arranged underneath the worktop (4) and has a pushing part (9), which is vertically displaceable in the lifting unit (10) for controlled lifting and lowering, and comprising a pneumatic lifting drive of the pushing part (9), characterized in that the lifting drive is designed for lowering by controlled opening of a shut-off valve of the lifting chamber of the lifting drive and the information carrier (3) is arranged in front of the pushing part (9) in the viewing direction of the working person.
     
    2. Laboratory bench according to Claim 1, characterized in that the information carrier (3) comprises a computer screen (6) with the image plane facing the seating side (7) of the working person.
     
    3. Laboratory bench according to Claim 1 or 2, characterized by an exchangeable fixing of the information carrier (3) on the lifting end (8).
     
    4. Laboratory bench according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the information carrier (3) is fixed in a frame (11), which surrounds the image side of the information carrier (3) and is mounted with an approximately vertical frame plane on the lifting end (8) of the pushing part (9).
     
    5. Laboratory bench according to Claim 4, characterized in that, in the lowered position of rest of the pushing part (9), the upper horizontal frame member (14) closes the clearance (5) in the worktop (4), in particular in a sealing manner.
     
    6. Laboratory bench according to Claim 5, characterized in that, in the retracted position of rest of the information carrier (3), the upper horizontal frame member (14) covers the peripheral edges of the clearance (5) with a closure plate (16) resting on the worktop (4).
     
    7. Laboratory bench according to Claim 5, characterized in that the upper top surface of the closure plate (16) is inclined with respect to the surface of the worktop (4), in particular forms an acute angle with it.
     
    8. Laboratory bench according to one of Claims 5 to 7, characterized by a rubber-like surrounding seal on the bearing side of the closure plate (16).
     
    9. Laboratory bench according to one of the preceding claims, characterized in that the lifting unit (10) is positioned approximately centrally in relation to the central region of the closure plate (16) and/or the information carrier (3).
     
    10. Laboratory bench according to one of Claims 4 to 9, characterized in that the frame (11) of the information carrier (3) is produced from high-grade steel.
     
    11. Laboratory bench according to one of Claims 4 to 10, characterized in that the upper frame side (16, 17), positioned visibly in the retracted position of rest, contains a viewing window for the use of a marking carrier.
     
    12. Laboratory bench according to one of the preceding claims, characterized by a lockability of the lifting drive in at least its lowered position of rest.
     
    13. Laboratory bench according to one of the preceding claims, characterized by an encapsulated mounting of the information carrier (3) in the lowered position of rest.
     
    14. Group of benches, consisting of a multiplicity of laboratory benches (1) according to one of Claims 1 to 14, for fitting out lecture rooms, in particular lecture halls in universities, with central, optionally serial remote controllability of the retracting movements of the information carriers (3) and of the unlocking of the lifting drive.
     
    15. Group of benches according to Claim 14, characterized by a remote controllability designed for the grouping of units of laboratory benches (1).
     


    Revendications

    1. Paillasse de laboratoire (1) pour des travaux à réaliser en fonction d'informations prédéfinies telles que des dessins ;
    avec un évidement (5) traversant la plaque de travail de paillasse (4) positionné dans le champ de vision de la personne au travail et libérant, dans une position d'information visible reposant au-dessus de la plaque de travail (4), le passage d'un support d'information (3) positionné sous la plaque de travail (4) dans la position de repos rentrée, avec une unité de levage (10) disposée en dessous de la plaque de travail (4), avec une partie de poussée (9) pouvant être coulissée verticalement dans l'unité de levage (10) pour être levée et abaissée de façon commandée et avec un entraînement de levage hydraulique de la partie de poussée (9) ;
    caractérisée en ce que l'entraînement de levage est conçu pour s'abaisser par le biais de l'ouverture commandée d'une soupape de fermeture de la chambre de levage de l'entraînement de levage et que le support d'information (3) est disposé devant la partie de poussée (9) dans la direction du regard de la personne au travail.
     
    2. Paillasse de laboratoire selon la revendication 1, caractérisée en ce que le support d'information (3) contient un écran d'ordinateur (6) avec le plan d'image orienté vers le côté de siège (7) de la personne au travail.
     
    3. Paillasse de laboratoire selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par la fixation amovible du support d'information (3) à l'extrémité de levage (8).
     
    4. Paillasse de laboratoire selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le support d'information (3) est fixé dans un cadre (11) entourant le côté d'image du support d'information (3) et placé, avec le plan de cadre approximativement vertical, sur l'extrémité de levage (8) de la partie de poussée (9).
     
    5. Paillasse de laboratoire selon la revendication 4, caractérisée en ce que l'étai de cadre (14) horizontal supérieur ferme, notamment de façon étanche, l'évidement (5) de la plaque de travail (4), dans la position de repos abaissée de la partie de poussée (9).
     
    6. Paillasse de laboratoire selon la revendication 5, caractérisée en ce que l'étai de cadre (14) horizontal supérieur recouvre les arêtes de bordure de l'évidement (5) dans la position de repos rentrée du support d'information (3), avec une plaque de fermeture (16) reposant sur la plaque de travail (4).
     
    7. Paillasse de laboratoire selon la revendication 5, caractérisée en ce que la surface de couverture supérieure de la plaque de fermeture (16) est inclinée par rapport à la surface de la plaque de travail (4) et forme notamment avec elle un angle aigu.
     
    8. Paillasse de laboratoire selon l'une quelconque des revendications 5 à 7, caractérisée par un joint périphérique de type en caoutchouc disposé du côté portant de la plaque de fermeture (16).
     
    9. Paillasse de laboratoire selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'unité de levage (10) est positionnée approximativement de façon centrale par rapport à la région centrale de la plaque de fermeture (16) et/ou du support d'information (3).
     
    10. Paillasse de laboratoire selon l'une quelconque des revendications 4 à 9, caractérisée en ce que le cadre (11) du support d'information (3) est fabriqué en inox.
     
    11. Paillasse de laboratoire selon l'une quelconque des revendications 4 à 10, caractérisée en ce que le côté de cadre (16, 17) supérieur positionné de façon visible dans la position de repos rentrée contient une fenêtre d'observation pour insérer un support de marquage.
     
    12. Paillasse de laboratoire selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée par la possibilité de verrouiller l'entraînement de levage au moins dans sa position de repos abaissée.
     
    13. Paillasse de laboratoire selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée par la fixation encapsulée du support d'information (3) dans la position de repos abaissée.
     
    14. Groupe de paillasses composé d'une pluralité de paillasses de laboratoire (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 14 pour équiper des salles de cours, notamment des amphithéâtres dans des universités, les mouvements de rentrée des supports d'information (3) et le déverrouillage de l'entraînement de levage pouvant être télécommandés de façon centralisée, le cas échéant en série.
     
    15. Groupe de paillasses selon la revendication 14, caractérisé par la possibilité de télécommander des groupes d'unités de paillasses de laboratoire (1).
     




    Zeichnung




















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente