| (19) |
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(11) |
EP 1 915 517 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.03.2009 Patentblatt 2009/12 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.07.2006 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/006702 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/017027 (15.02.2007 Gazette 2007/07) |
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SCHALTBARER SCHLEPPHEBEL EINES VENTILTRIEBS EINER BRENNKRAFTMASCHINE
SWITCHABLE CAM FOLLOWER OF A VALVE TRAIN OF AN INTERNAL COMBUSTION ENGINE
LEVIER ENTRAINE COMMUTABLE D'UN MECANISME DE DISTRIBUTION D'UN MOTEUR A COMBUSTION
INTERNE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
05.08.2005 DE 102005037053
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.04.2008 Patentblatt 2008/18 |
| (73) |
Patentinhaber: Schaeffler KG |
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91074 Herzogenaurach (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- GEMEIN, Stefan
90763 Fürth (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 733 783 DE-A1- 10 211 038 DE-A1-6102004 007 76 US-A- 5 544 626 US-B1- 6 314 928
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WO-A-20/04053303 DE-A1- 10 308 995 FR-A1- 2 733 539 US-A1- 2005 132 990 US-B1- 6 325 030
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Gebiet der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft einen schaltbaren Schlepphebel eines Ventiltriebs einer Brennkraftmaschine,
mit einem Außen- und einem zwischen dessen Seitenwänden angeordneten Innenhebel, welcher
Innenhebel eine auf einem Bolzen gelagerte Rolle als Gegenlauffläche für einen Hubnocken
zwischen seinen Armen besitzt, wobei dem Schlepphebel an einer Unterseite an einem
Ende eine Anlage für ein Gaswechselventil und am anderen Ende ein Schwenklager immanent
sind, wobei die Hebel an einem der Enden auf einer gemeinsamen Achse verlaufen und
an dem der Achse abgewandten Ende sich längs erstreckende, im Nockengrundkreis zueinander
fluchtende Aufnahmen haben, wobei in wenigstens einer der Aufnahmen ein Koppelmittel
angeordnet ist, das für eine Kopplung der Hebel abschnittsweise in die gegenüberliegende
Aufnahme verlagerbar ist (siehe
US-A-5 544 626).
Hintergrund der Erfindung
[0002] Um eine fluchtende Position von Aufnahmen für Koppelmittel im Nockengrundkreis bei
aus dem Stand der Technik vorbekannten Hebeln darzustellen, hat ein jeweiliger Außenhebel
einen den entsprechenden Innenhebel in etwa im Bereich einer Quermittelebene bügelartig
untergreifenden Anschlag. Aufgrund der notwendigen Übergangsradien dieses bügelartigen
Anschlags von den Armen des Außenhebels in Querrichtung gesehen muss ein derartiger
Schlepphebel relativ breit bauen, da der Innenhebel nicht im Radienbereich auf eine
Oberseite des Querbügels anschlagen kann. Sollte dennoch ein Anschlagen im Bereich
der Radien erfolgen, ist mit einer unnötig hohen Materialbelastung zu rechnen. Auch
können Zustände auftreten, bei denen keine ausreichende Fluchtung des Koppelmittels
zur gegenüberliegenden Aufnahme gegeben ist, so dass eine Kopplung nicht realisiert
werden kann.
[0003] Zum anderen liegt auf der Hand, dass aufgrund des die Unterseite des Innenhebels
übergreifenden Querbügels der Schlepphebel unnötig tief baut. Hier können Freigängigkeitsprobleme
im Zylinderkopfbereich auftreten.
[0004] Nachteilig ist es des Weiteren, dass der Bolzen für die Rolle als Gegenlaufflächen
im Innenhebel verstemmt oder anderweitig mit dem Innenhebel befestigt werden muss.
Dies erhöht den Fertigungsaufwand. Zudem ist die Rolle mit Bolzen nach erstmaliger
Befestigung nicht wieder demontierbar. Eine Demontage wäre jedoch ggf. für den Service-Fall
bzw. für den Fall einer Zupaarung von vorsortierten Rollen zur Spieleinstellung wünschenswert.
Aufgabe der Erfindung
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Schlepphebel der vorgenannten Gattung zu
schaffen, bei dem die aufgeführten Nachteile beseitigt sind.
Lösung der Aufgabe
[0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass der Bolzen im Innenhebel
"fliegend" gelagert ist und mit je einem Ansatz geringfügig über die Arme des Innenhebels
hinaussteht, wobei im Koppelfall Oberseiten der Ansätze an Unterseiten von Anschlagflächen
anliegen, die an Innenflächen der Seitenwände des Außenhebels appliziert sind.
[0007] Somit sind die vorbeschriebenen Nachteile beseitigt. Der Schutzbereich dieser Erfindung
bezieht sich auch auf Lösungen an schaltbaren Schlepphebeln, bei denen eine so genannte
"Querverriegelung" appliziert ist. Aufgrund der internen Anschlagmaßnahmen, die vorzugsweise
von Innenflächen von Seitenwänden des Außenhebels einteilig ausgehen, kann auf den
vorgenannten bügelartigen Anschlag, welcher den Innenhebel untergreift, verzichtet
werden. Der Bolzen für die Rolle wird demnach geringfügig breiter als der Innenhebel
gestaltet, so dass dessen Oberseiten in einfacher Art und Weise an Unterseiten der
Anschlagflächen im Koppelfall anliegen. Somit wird eine Fluchtung der Aufnahmen für
die Koppelmittel im Nockengrundkreis geschaffen. Gleichzeitig kann über diese Anschlagmaßnahmen
eine Freigängigkeit der Gegenlauffläche des Innenhebels im Nockengrundkreis in Bezug
auf deren Nocken realisiert werden. Durch letztgenannte Maßnahme wird eine konstruktive
Überbestimmung vermieden und gleichzeitig Grundkreisreibung reduziert.
[0008] Unter der Bezeichnung "fliegend" ist eine Anordnung des Bolzens in der entsprechenden
Aufnahme im Innenhebel gemeint, die auf jedwede Befestigung verzichtet. Der Bolzen
zentriert sich somit mit seinen Außenstirnseiten an Innenflächen der Seitenwände des
Außenhebels selbst.
[0009] Zweckmäßigerweise werden Unterseiten der Anschlagflächen, die ggf. auch separat ausgebildet
sein können, komplementär zu Oberseiten der Bolzen realisiert.
[0010] Anstelle des vorgesehenen "Hubumschalters" als Schlepphebel kann auch ein "Hubabschalter"
vorliegen, d.h. im Entkoppelfall der Hebelteile würde keine Öffnung des Gaswechselventils
realisiert werden.
[0011] Zweckmäßigerweise ragen die Anschlagflächen nur geringfügig von den Innenflächen
der Seitenwände des Außenhebels nach innen. In weiterer Fortbildung der Erfindung
ist es zudem vorgesehen, die Anschlagflächen einteilig von Oberseiten der Seitenwände
des Außenhebels ausgehen zu lassen. Diese können auch einteilig mit Gegenlaufflächen
für Niedrighubnocken, die als Gleitflächen ausgebildet sein können, dargestellt werden,
so dass im Querschnitt in diesem Bereich ein T- oder eine T-ähnliches Profil vorliegt.
Es ist jedoch auch vorgesehen, die Anschlagflächen beabstandet zu den vorgenannten
Oberseiten tiefer anzuordnen.
[0012] Auch ist eine Lösung vom Schutzbereich eingeschlossen, bei der am Außenhebel ebenfalls
Rollen als Gegenlaufflächen appliziert sind oder bei der lediglich am Außenhebel Rollen
als Gegenlaufflächen vorliegen und der Innenhebel mit einer Gleitfläche versehen ist.
[0013] Die vorgeschlagene Lost-Motion-Feder baut relativ kompakt. Außerdem ist durch Anlage
deren einen Schenkels auf einer Oberseite eines Querstegs des Außenhebels im Entkoppelfall
eine "Ausdrehsicherung" für den Innenhebel in Zylinderkopfrichtung geschaffen, derart,
dass der Bolzen nicht verloren gehen kann.
[0014] Anstelle der Drehschenkelfeder als Lost-Motion-Feder können ggf. auch Schraubendruckfedern
oder dergleichen eingesetzt werden. Als Schwenklager für den Schlepphebel ist insbesondere
an eine Kalotte gedacht. Über diese kann der Schlepphebel auf einem Kopf eines hydraulischen
oder mechanischen Abstützelements gelagert sein. Ggf. ist jedoch auch eine Anordnung
des Schlepphebels auf einer Schwenkachse o. dgl. denkbar und vorgesehen.
[0015] Eine besonders zweckmäßige Variante einer Zufuhr von Hydraulikmittel zum Schlepphebel
zur Verlagerung der Koppelmittel in wenigstens eine Richtung liegt dann vor, wenn
das Hydraulikmittel über den Kopf des Abstützelements, das Schwenklager und einen
kurzen Hydraulikmittelkanal direkt in die Aufnahme für das Koppelmittel geleitet wird.
Der Schlepphebel kann dabei so vorliegen, dass er im drucklosen Zustand entweder mechanisch
verriegelt oder mechanisch entriegelt ist.
[0016] Ggf. können an dem erfindungsgemäßen Schlepphebel auch weitere Beaufschlagungsmittel
für den wenigstens einen Kolben als Koppelmittel vorgesehen sein, so beispielsweise
eine beidseitig hydraulische, eine elektromagnetische, eine magnetische und ähnliches.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
[0017] Die Erfindung ist zweckmäßigerweise anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Schlepphebel;
- Figur 2
- einen Längsschnitt durch den Außenhebel des vorgenannten Schlepphebels und
- Figur 3
- einen Querschnitt durch den Schlepphebel im Bereich dessen Bolzen in Richtung zur
Anlage für das Gaswechselventil.
Ausführliche Beschreibung der Zeichnung
[0018] Die Figuren offenbaren einen schaltbaren Schlepphebel 1 für einen Ventiltrieb einer
Brennkraftmaschine. Dieser hat einen Außenhebel 3. Zwischen Seitenwänden 2 des Außenhebels
3 ist ein Innenhebel 4 gelagert. Dieser weist zwei beabstandete Arme 7 auf, zwischen
denen eine Rolle als Gegenlauffläche 6 für einen Großhubnocken verläuft. Diese Rolle
ist hier über Wälzkörper auf einem Bolzen 5 gelagert, der "fliegend", demnach nicht
befestigt, im Innenhebel 4 verläuft.
[0019] Der Außenhebel 3 hat an einem Ende 11 an einer Unterseite 8 ein als Kalotte ausgebildetes
Schwenklager 12. Über dieses ist er auf einem Kopf eines beispielsweise hydraulischen
Abstützelements verschwenkbeweglich lagerbar. Am anderen Ende 9 hat der Außenhebel
3 an der Unterseite 8 einen Quersteg 25 mit einer Anlage 10 für ein Gaswechselventil.
Ggf. kann der Schlepphebel 1 auch so ausgelegt sein, dass er zur Öffnung mehrerer
gleichwirkender Gaswechselventile dient.
[0020] Des Weiteren geht hervor, dass der Außenhebel 3 oberhalb des Schwenklagers 12 eine
hier längs verlaufende Aufnahme 13 besitzt. In dieser Aufnahme 13 sitzt im Entkoppelfall
ein beispielsweise kolbenartiges Koppelmittel 15. Am anderen Ende 9 ist eine Achse
12a angeordnet, auf welcher die Hebel 3, 4 zueinander relativ verschwenkbeweglich
verlaufen.
[0021] Wie insbesondere Figur 3 offenbart, ist innerhalb der Arme 7 des Innenhebels 4 auf
der Achse 12a eine Drehschenkelfeder 22 als Lost-Motion-Feder angeordnet. Dabei ist
deren wenigstens einer Schenkel 23 (s. a. Fig. 1) auf einer Oberseite 24 des vorgenannten
Quersteges 25 abgestützt. Deren anderer Schenkel 26 wirkt gegen einen Querbalken 27
des Innenhebels 4. Somit ist eine Rückführung des Innenhebels 4 in dessen Abkoppelmodus
an seinen Großhubnocken garantiert.
[0022] Zu erkennen ist außerdem (s. insb. Figur 3), dass Oberseiten 20 der Seitenwände 2
des Außenhebels 3 zumindest im Bereich einer Mitte segmentartig nach außen zur Bildung
von Gleitflächen als Gegenlaufflächen 21 für Nocken abstehen. Diese Gegenlaufflächen
21 bilden von Innenflächen 19 der Seitenwände 2 abschnittsweise und geringfügig nach
innen abstehende Anschlagflächen18.
[0023] Der Bolzen 5 ragt mit seinen beidendigen Ansätzen 15a geringfügig über die Arme 7
des Innenhebels 4 hinaus. Zur Schaffung einer fluchtenden Position der Aufnahme 13
zu einer Aufnahme 14 an einer Unterseite des Innenhebels 4, schlagen Oberseiten 16
der Ansätze 15a des Bolzens 5 an komplementäre Unterseiten 17 der Anschlagfläche 18
an, wobei hier auch eine Kopplung in eine Bohrung denkbar ist. Bei Nockengrundkreisdurchlauf
ist die als Rolle ausgebildete Gegenlauffläche 6 des Innenhebels 4 ohne Nockenkontakt,
wobei sich die vorhergehend genannten Gegenlaufflächen 21 am Außenhebel 3 an ihren
Nocken abstützen.
Liste der Bezugszahlen
[0024]
- 1)
- Schlepphebel
- 2)
- Seitenwand
- 3)
- Außenhebel
- 4)
- Innenhebel
- 5)
- Bolzen
- 6)
- Gegenlauffläche
- 7)
- Arm
- 8)
- Unterseite
- 9)
- Ende
- 10)
- Anlage
- 11)
- Ende
- 12)
- Schwenklager
- 12a)
- Achse
- 13)
- Aufnahme
- 14)
- Aufnahme
- 15)
- Koppelmittel
- 15a)
- Ansatz
- 16)
- Oberseite
- 17)
- Unterseite
- 18)
- Anschlagfläche
- 19)
- Innenfläche
- 20)
- Oberseite
- 21)
- Gegenlauffläche
- 22)
- Drehschenkelfeder
- 23)
- Schenkel
- 24)
- Oberseite
- 25)
- Quersteg
- 26)
- Schenkel
- 27)
- Querbalken
- 28)
- Hydraulikmittelkanal
1. Schaltbarer Schlepphebel (1) eines Ventiltriebs einer Brennkraftmaschine, mit einem
Außen- und einem zwischen dessen Seitenwänden (2) angeordneten Innenhebel (3, 4),
welcher Innenhebel (4) eine auf einem Bolzen (5) gelagerte Rolle als Gegenlauffläche
(6) für einen Hubnocken zwischen seinen Armen (7) besitzt, wobei dem Schlepphebel
(1) an einer Unterseite (8) an einem Ende (9) eine Anlage (10) für ein Gaswechselventil
und am anderen Ende (11) ein Schwenklager (12) immanent sind, wobei die Hebel (3,
4) an einem der Enden (9, 11) auf einer gemeinsamen Achse (12a) verlaufen und an dem
der Achse (12a) abgewandten Ende (11, 9) sich längs erstreckende, im Nockengrundkreis
zueinander fluchtende Aufnahmen (13, 14) haben, wobei in wenigstens einer der Aufnahmen
(13, 14) ein Koppelmittel (15) angeordnet ist, das für eine Kopplung der Hebel (3,
4) abschnittsweise in die gegenüberliegende Aufnahme (14, 13) verlagerbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (5) im Innenhebel (4) "fliegend" gelagert ist und mit je einem Ansatz
(15a) geringfügig über die Arme (7) des Innenhebels (4) hinaussteht, wobei im Koppelfall
Oberseiten (16) der Ansätze (15) an Unterseiten (17) von Anschlagflächen (18) anliegen,
die an Innenflächen (19) der Seitenwände (2) des Außenhebels (3) appliziert sind.
2. Schlepphebel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagflächen (18) einteilig von Oberseiten (20) der Seitenwände (2) des Außenhebels
(3) ausgehen, wobei deren Unterseiten (17) komplementär zu den Ansätzen (15a) des
Bolzen (5) sind.
3. Schlepphebel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Seitenwand (2) des Außenhebels (3) an ihrer Oberseite (20) einteilig mit einer
abstehenden, segmentartigen Gleitfläche als Gegenlauffläche (21) für einen weiteren
Hubnocken dargestellt ist, welche Gegenlauffläche (21) glattflächig von der Oberseite
(20) aus zur Bildung der entsprechenden Anschlagfläche (18) abschnittsweise nach innen
ragt.
4. Schlepphebel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Seitenwand (2) des Außenhebels (3) an deren Oberseite (20) mit einer Gleitfläche
als Gegenlauffläche (21) für einen respektiven Niedrighubnocken und die Rolle im Innenhebel
(4) als Gegenlauffläche (6) für einen Großhubnocken ausgebildet sind, wobei entweder
die Gegenlauffläche (6) des Innenhebels (4) oder die Gegenlaufflächen (21) des Außenhebels
(3) im Nockengrundkreis kontaktfrei vorliegen.
5. Schlepphebel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlage (10) für das Gaswechselventil sowie das Schwenklager (12) am Außenhebel
(3) angeordnet sind, wobei die Achse (12a) auf der Seite der Anlage (10) verläuft.
6. Schlepphebel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (12a) zwischen den Armen (7) des Innenhebels (4) von wenigstens einer Drehschenkelfeder
(22) als Lost-Motion-Feder umschlossen ist, wobei deren einenendiger Schenkel (23)
gegen eine Oberseite (24) eines Quersteges (25) des Außenhebels (3) wirkt, welcher
Quersteg (25) die Anlage (10) für das Gaswechselventil anderenseitig besitzt und wobei
deren anderenendiger Schenkel (26) unter einen Querbalken (27) des Innenhebels (4)
greift, welcher Querbalken (27), in Hebellängsrichtung von der Achse (12a) aus gesehen,
vor der Rolle als Gegenlauffläche (6) angeordnet ist.
7. Schlepphebel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenklager (12) als Kalotte zur Auflage auf einem Kopf eines mechanischen oder
hydraulischen Abstützelements ausgebildet ist, wobei die Aufnahme (13) für das Koppelmittel
(15) oberhalb des Schwenklagers (12) im Bereich einer Längsmittelachse des Schlepphebels
(1) angeordnet und zumindest im Falle einer Verwendung eines hydraulischen Abstützelements
von einem Hydraulikmittelkanal geschnitten ist, der vom Schwenklager (12) ausgeht.
1. Switchable drag lever (1) of a valve timing mechanism of an internal combustion engine,
having an outer lever and an inner lever (3, 4) arranged between the side walls (2)
of the said outer lever, which inner lever (4) has a roller mounted on a spike (5)
acting as an opposing running face (6) for a lifting cam between its arms (7), a rest
(10) for a gas exchange valve being intrinsic to the drag lever (1) on an underside
(8) at one end (9), and a pivoting bearing (12) being intrinsic to the drag lever
(1) at the other end (11), the levers (3, 4) extending at one of the ends (9, 11)
on a common pin (12a) and having receptacles (13, 14) which extend longitudinally
at the end (11, 9) facing away from the pin (12a) and are aligned with respect to
one another in the cam base circle, one coupling means (15) being arranged in at least
one of the receptacles (13, 14), which coupling means can be displaced for coupling
the levers (3, 4) in sections in the receptacle (14, 13) which lies opposite, characterized in that the spike (5) is mounted in the inner lever (4) in a "floating" manner and protrudes
with in each case one projection (15a) slightly beyond the arms (7) of the inner lever
(4), upper sides (16) of the projections (15a) bearing in the coupling case against
undersides (17) of stop faces (18) which are applied to inner faces (19) of the side
walls (2) of the outer lever (3).
2. Drag lever according to Claim 1, characterized in that the stop faces (18) emanate integrally from upper sides (20) of the side walls (2)
of the outer lever (3), their undersides (17) being complementary with respect to
the projections (15a) of the spike (5).
3. Drag lever according to Claim 2, characterized in that each side wall (2) of the outer lever (3) is presented on its upper side (20) integrally
with a protruding, segment-like sliding face as opposing running face (21) for a further
lifting cam, which opposing running face (21) protrudes with a smooth surface in sections
to the inside from the upper side (20) in order to form the corresponding stop face
(18).
4. Drag lever according to Claim 1, characterized in that each side wall (2) of the outer lever (3) is configured on its upper side (20) with
a sliding face as opposing running face (21) for a respective low-lift cam and the
roller in the inner lever (4) is configured as opposing running face (6) for a high-lift
cam, either the opposing running face (6) of the inner lever (4) or the opposing running
faces (21) of the outer lever (3) being present without contact in the cam base circle.
5. Drag lever according to Claim 1, characterized in that the rest (10) for the gas exchange valve and the pivoting bearing (12) are arranged
on the outer lever (3), the pin (12a) extending on the side of the rest (10).
6. Drag lever according to Claim 5, characterized in that the pin (12a) between the arms (7) of the inner lever (4) is enclosed by at least
one swivel pin spring (22) as lost-motion spring, its limb (23) at one end acting
against an upper side (24) of a transverse web (25) of the outer lever (3), which
transverse web (25) has the contact (10) for the gas exchange valve on the other side,
and its limb (26) at the other end acting under a transverse bar (27) of the inner
lever (4), which transverse bar (27) is arranged in front of the roller as opposing
running face (6), as viewed in the longitudinal direction of the lever from the pin
(12a).
7. Drag lever according to Claim 1, characterized in that the pivoting bearing (12) is configured as a spherical cap for support on a head
of a mechanical or hydraulic supporting element, the receptacle (13) for the coupling
means (15) being arranged above the pivoting bearing (12) in the region of a longitudinal
centre axis of the drag lever (1) and, at least in the case of the use of a hydraulic
supporting element, being intersected by a hydraulic-medium channel which emanates
from the pivoting bearing (12).
1. Levier entraîné commutable (1) d'un mécanisme de soupape d'un moteur à combustion
interne, comprenant un levier extérieur (3) et un levier intérieur (4) disposé entre
ses parois latérales (2), lequel levier intérieur (4) possède un rouleau monté sur
un boulon (5) en tant que surface de roulement conjuguée (6) pour une came de levage
entre ses bras (7), le levier entraîné (1) comprenant sur un côté inférieur (8) à
une extrémité (9), une installation (10) pour une soupape d'échange de gaz, et à l'autre
extrémité (11) un palier pivotant (12), les leviers (3, 4) s'étendant à l'une des
extrémités (9, 11) sur un axe commun (12a), et à l'extrémité (11, 9) opposée à l'axe
(12a), ayant des logements (13, 14) s'étendant longitudinalement, en affleurement
l'un avec l'autre dans le cercle de base de la came, un moyen d'accouplement (15)
étant disposé dans au moins l'un des logements (13, 14), lequel peut être déplacé
en partie dans le logement opposé (14, 13) pour un accouplement des leviers (3, 4),
caractérisé en ce que le boulon (5) est monté "flottant" dans le levier intérieur (4), et fait saillie
avec un bout respectif (15a) légèrement au-delà des bras (7) du levier intérieur (4),
les côtés supérieurs (16) des bouts (15a) s'appliquant, dans le cas d'un accouplement,
contre les côtés inférieurs (17) de surfaces de butée (18), qui sont appliquées contre
des surfaces intérieures (19) des parois latérales (2) du levier extérieur (3).
2. Levier entraîné selon la revendication 1, caractérisé en ce que les surfaces de butée (18) partent d'une seule pièce depuis les côtés supérieurs
(20) des parois latérales (2) du levier extérieur (3), leurs côtés inférieurs (17)
étant complémentaires des bouts (15a) du boulon (5).
3. Levier entraîné selon la revendication 2, caractérisé en ce que chaque paroi latérale (2) du levier extérieur (3) est constituée au niveau de son
côté supérieur (20) d'une seule pièce par une surface de glissement saillante de type
segmenté servant de surface de roulement conjuguée (21) pour une autre came de levage,
laquelle surface de roulement conjuguée (21) fait saillie en partie vers l'intérieur
avec une surface plane depuis le côté supérieur (20) pour former la surface de butée
(18) correspondante.
4. Levier entraîné selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque paroi latérale (2) du levier extérieur (3) est réalisée sur son côté supérieur
(20) avec une surface de glissement servant de surface de roulement conjuguée (21)
pour une came de levage à faible levée respective, et les rouleaux sont réalisés dans
le levier intérieur (4) sous forme de surface de roulement conjuguée (6) pour une
came de levage à grande levée, soit la surface de roulement conjuguée (6) du levier
intérieur (4) soit la surface de roulement conjuguée (21) du levier extérieur (3)
se trouvant sans contact dans le cercle de base de la came.
5. Levier entraîné selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'installation (10) pour la soupape d'échange de gaz ainsi que le palier pivotant
(12) sont disposés sur le levier extérieur (3), l'axe (12a) s'étendant du côté de
l'installation (10).
6. Levier entraîné selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'axe (12a) est enfermé entre les bras (7) du levier intérieur (4) par au moins un
ressort à branches rotatif (22) servant de ressort de mouvement perdu, sa branche
(23) à une extrémité agissant contre un côté supérieur (24) d'une nervure transversale
(25) du levier extérieur (3), laquelle nervure transversale (25) possédant l'installation
(10) pour la soupape d'échange de gaz de l'autre côté, et sa branche (26) à l'autre
extrémité venant en prise sous une poutre transversale (27) du levier intérieur (4),
laquelle poutre transversale (27), vue dans la direction longitudinale du levier depuis
l'axe (12a), étant disposée avant le rouleau sous forme de surface de roulement conjuguée
(6).
7. Levier entraîné selon la revendication 1, caractérisé en ce que le palier pivotant (12) est réalisé sous forme de calotte pour s'appliquer sur une
tête d'un élément de support mécanique ou hydraulique, le logement (13) pour le moyen
d'accouplement (15) étant disposé au-dessus du palier pivotant (12) dans la région
d'un axe médian longitudinal du levier entraîné (1), et étant traversé par un canal
de fluide hydraulique au moins dans le cas d'une utilisation d'un élément de support
hydraulique, ce canal partant du palier pivotant (12).

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