[0001] Die Erfindung betrifft ein Kühlsystem für einen Scheinwerfer.
[0002] Aus der
WO 2004/029 507 A1 ist ein Scheinwerfer bekannt, der eine in einem Scheinwerfergehäuse angeordnete ein-
oder zweiseitig gesockelte Lichtquelle, die aus einer Lampe oder aus einem Brenner,
beispielsweise aus einer Entladungslampe in Form einer Halogen-Metalldampflampe, besteht,
und einen Reflektor aufweist, der das von der Lichtquelle abgegebene Licht in Richtung
einer frontseitigen Öffnung des Scheinwerfergehäuses reflektiert, die durch ein transparentes
Abdeckelement, beispielsweise eine Schutzscheibe oder Linsenscheibe, verschließbar
ist.
[0003] Neben der Abstrahlung von sichtbaren Lichtstrahlen erzeugt eine brennende Lichtquelle
in ihrem Lichtbogen bzw. in ihrem Filament auch im infraroten Spektralbereich liegende,
nicht sichtbare Wärmestrahlung, die durch die folgenden drei Prozesse an die Umgebung
der Lichtquelle abgegeben wird:
- a) die Wärmestrahlung wird von den die Lichtquelle umgebenden Bauteilen wie Reflektor,
Lichtquellensockel und Zuleitungen zur Lichtquelle sowie vom Scheinwerfergehäuse teilweise
absorbiert, die dadurch in ihren Materialeigenschaften negativ beeinflusst werden
und selbst als sekundäre Wärmequelle wirken,
- b) über die elektrischen Kontakte und über den Keramikkörper des Lichtquellensockels
findet eine Wärmeleitung statt und
- c) die Umgebungsluft der Lichtquelle wird aufgeheizt, steigt nach oben und zieht in
einem konvektiven Kühlungsprozess kühlere Luft von unten nach.
[0004] Um den letztgenannten Prozess zu unterstützen und einen Scheinwerfer großer Lichtleistung
mit kompakter Bauform zu schaffen, besteht das aus der
WO 2004/029 507 A1 bekannte Scheinwerfergehäuse aus einem oberen, zylinderförmigen Scheinwerfergehäuseteil
und einem unteren, quaderförmig ausgebildeten Scheinwerfergehäuseteil, an dem Belüftungsschächte
mit voneinander getrennten Belüftungskanälen angeordnet sind. Die Belüftungskanäle
sind durch Lamellen voneinander getrennt, die innerhalb des Belüftungsschachtes einen
an die Lufteintrittsöffnungen angrenzenden ersten Lamellenabschnitt und einen an die
Luftaustrittsöffnungen angrenzenden zweiten, gegenüber dem ersten Lamellenabschnitt
abgeknickten Lamellenabschnitt aufweisen.
[0005] Aus der
US 5,172,975 A ist ein Scheinwerfer mit einer Lichtquelle, einem Reflektor und einer Lichtaustrittsöffnung
in einem zylinderförmigen Scheinwerfergehäuse bekannt, an dem ebenfalls zur konvektiven
Kühlung der Umgebung der wärmeabgebenden Lichtquelle umlaufende, durch Lamellen begrenzte
Belüftungskanäle ausgebildet sind. Die Lamellen sind außerhalb des zylindrischen Scheinwerfergehäuses
abgeknickt und an ihren Enden umgebördelt, so dass zum einen der Austritt von Licht
aus dem Inneren des Scheinwerfergehäuses vermieden und zum anderen die Luftströmung
senkrecht vom Scheinwerfergehäuse weggerichtet ist.
[0006] Aus der
US 1 758 290 A ist ein Scheinwerfergehäuse mit an den Gehäusewänden angeordneten Belüftungsschächten
mit voneinander getrennten Belüftungskanälen bekannt, die durch Lamellen voneinander
getrennt sind, so dass sich gleichförmige Belüftungskanäle ergeben, über die Kühlluft
in das Innere des Scheinwerfergehäuses strömt. Die ins Innere des Scheinwerfergehäuses
ragenden Enden der Lamellen oberhalb und unterhalb der optischen Achse des Scheinwerfers
sind in jeweils entgegen gesetzte Richtungen nochmals abgeknickt, so dass die Enden
der oberhalb der optischen Achse angeordneten Lamellen zur Unterseite des Scheinwerfergehäuses
gerichtet sind, während die unterhalb der optischen Achse angeordneten Enden der Lamellen
zur Oberseite des Scheinwerfergehäuses gerichtet und beide Abschnitte in einem mittleren
horizontalen Teil miteinander verbunden sind, so dass durch die unterschiedliche Ausrichtung
der im Innern des Scheinwerfergehäuses befindlichen Enden der Lamellen eine verbesserte
Kühlluftzirkulation durch das Scheinwerfergehäuse erzielt wird.
[0007] Neben der von der Lichtquelle abgegebenen Wärmestrahlung wird auch von weiteren elektrischen
und elektronischen Bauteilen wie einem Zündgerät und den elektrischen Zuleitungen
Wärme an das Innere des Scheinwerfergehäuses abgegeben, die ebenfalls durch einen
konvektiven Kühlungsprozess abzuführen ist.
[0008] Ein weiteres Problem bei der Wärmeabfuhr aus einem Scheinwerfergehäuse besteht darin,
dass bei einer Neigung des Scheinwerfers gegenüber der Waagerechten die konvektive
Luftströmung in höher liegende Teile des Scheinwerfergehäuses geführt wird, so dass
es leicht zu lokalen Überhitzungen und in Folge davon zur Beschädigung oder Zerstörung
von Bauteilen kommen kann.
[0009] Um der konvektiven Luftströmung hinreichend Raum zu geben und die erhitzte Luft besser
an die Umgebung des Scheinwerfers abzuführen, werden die Scheinwerfergehäuse bekannter
Scheinwerfer großvolumig ausgelegt und an Ihrer Außenfläche stark gerippt, um die
Wärme abgebende Gehäusefläche zu vergrößern.
[0010] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Kühlsystem für einen Scheinwerfer
der eingangs genannten Art anzugeben, das die von einer Lichtquelle und anderen Bauteilen
des Scheinwerfers abgegebene Wärme auch bei gegenüber der Waagerechten geneigtem Scheinwerfer
mit größtmöglicher Wirkung bei minimalen Gehäuseabmessungen abführt und im Inneren
des Scheinwerfergehäuses befindliche Bauteile wirksam kühlt.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0012] Die erfindungsgemäße Lösung macht sowohl von einer konvektiven Luftströmung im Inneren
des Scheinwerfergehäuses als auch einer um das Scheinwerfergehäuse verlaufenden Konvektionsströmung
sowie einer senkrecht oder quer zumindest zu der das Scheinwerfergehäuse umströmenden
Konvektionsströmung gerichteten Kühlluftströmung Gebrauch. Während die innere Konvektionsströmung
die von der Lichtquelle und den Wärmeerzeugenden Bauteilen abgegebene Wärme aufnimmt,
aufsteigt und kühlere Luft von unten nachzieht, bewirkt die das Scheinwerfergehäuse
umströmende Konvektionsströmung eine Kühlung des Scheinwerfergehäuses. Die quer zu
diesen Strömungen verlaufende Kühlluftströmung führt die Wärmelast bei der Konvektionsströmung
teilweise und insbesondere auch dann ab, wenn der Scheinwerfer gegenüber der Waagerechten
geneigt betrieben wird.
[0013] Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht darin, dass die die konvektiven
Luftströmungen umgebende Kühlluftströmung deutlich kühler ist als die konvektiven
Luftströmungen, so dass das erfindungsgemäße Kühlsystem auch einen verbesserten Berührungsschutz
gewährleistet.
[0014] Dementsprechend ist das Kühlsystem für einen Schweinwerfer zur Ableitung der von
einer Lichtquelle und/oder optischen oder stromdurchflossenen elektrischen und elektronischen
Bauteilen in einem Scheinwerfergehäuse mit einem Lampengehäuse und einer Bodenwanne
abgegebenen Wärme mit einer innerhalb der Bodenwanne und des Lampengehäuse des Scheinwerfergehäuses
geführten ersten Konvektionsströmung durch eine erste Kühleinrichtung für eine das
Lampengehäuse zumindest teilweise in Umfangsrichtung umströmende zweite Konvektionsströmung
und eine zweite Kühleinrichtung für eine im Wesentlichen senkrecht zur zweiten Konvektionsströmung
gerichtete und parallel zur optischen Achse des Scheinwerfers verlaufende Kühlluftströmung
gekennzeichnet.
[0015] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung ist
dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kühleinrichtung ein im Lampengehäuse angeordnetes Mantelstromblech enthält,
in dessen Innenraum die erste Konvektionsströmung geführt ist und das von der zweiten
Konvektionsströmung umströmt ist, während die zweite Kühleinrichtung aus Kühlkanälen
besteht, die parallel zur optischen Achse des Scheinwerfers verlaufend um das Mantelstromblech
und mit radialem Abstand zum Mantelstromblech im Lampengehäuse angeordnet sind und
die Kühlluftströmung in Längsrichtung des Scheinwerfergehäuses führen, wobei die Kühlkanäle
in geringem radialen Abstand zum Mantelstromblech angeordnet sind und die zweite Konvektionsströmung
durch den zwischen dem Mantelstromblech und den Kühlkanälen gebildeten Spalt verläuft.
[0016] Durch die Anordnung eines Mantelstromblechs werden die Konvektionsströmungen und
die Kühlluftströmung gezielt geführt, wobei durch die Ausbildung eines Spaltes zwischen
dem Mantelstromblech und den in geringem radialen Abstand zum Mantelstromblech angeordneten
Kühlkanälen die um das Mantelstromblech geführte Konvektionsströmung verstärkt wird
und einen Teil der Wärmelast an die Kühlkanäle abgibt.
[0017] Vorzugsweise sind in dem der Gravitationsrichtung entgegen gesetzten oberen Abschnittes
des Mantelstromblechs erste Öffnungen angeordnet, die der Wärmeabfuhr von der inneren
Konvektionsströmung an die äußere Konvektionsströmung bzw. die Kühlkanäle und die
Umgebung dienen.
[0018] Weiterhin können zwischen den im Wesentlichen parallel zur optischen Achse verlaufenden
Kühlkanälen zweite Öffnungen zum Durchtritt der Konvektionsströmung vorgesehen werden,
die der Abfuhr der erwärmten Luft an die Umgebung dienen.
[0019] Um die Ableitung der erwärmten Luft an die Umgebung über die gesamte Länge des Scheinwerfers
sicher zu stellen, sind nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die zweiten Öffnungen
parallel zur optischen Achse des Scheinwerfers verlaufend durchgehend von der Frontseite
zur Rückseite des Scheinwerfergehäuses ausgebildet.
[0020] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist
dadurch gekennzeichnet, dass mehrere über den Umfang des Scheinwerfergehäuses verteilte zweite Öffnungen vorgesehen
sind, so dass die mittels der Konvektionsströmung abgeführte Wärme zu keiner starken
Erhitzung des Scheinwerfergehäuses entgegen der Gravitationsrichtung, d.h. von unten
nach oben führt.
[0021] Um ein Austreten von Streulicht aus dem Scheinwerfergehäuse zu verhindern, sind die
ersten und zweiten Öffnungen in Umfangsrichtung des Scheinwerfergehäuses versetzt
zueinander angeordnet.
[0022] Vorzugsweise bilden die Kühlkanäle Kühlkanalöffnungen an der Front- und Rückseite
des Scheinwerfergehäuses aus, so dass eine Kühlluftströmung erzeugt wird, die bei
einer Neigung des Scheinwerfers in der einen oder anderen Richtung verstärkt wird
und besonders in diesen kritischen Betriebszuständen des Scheinwerfers für eine wirksame
Wärmabfuhr sorgt.
[0023] Zur Verstärkung der Wärmeabfuhr kann das Mantelstromblech mit einem hitzebeständigen
schwarzen Lack lackiert werden und aus einer Aluminium-Guss- oder Druckgusslegierung
bestehen. Alternativ kann das Mantelstromblech mit einer vorzugsweise in einem plasmachemischen
Veredelungsverfahren aufgebrachten keramischen Beschichtung mit niedrigem Reflexionskoeffizienten
versehen werden.
[0024] Durch die Erzeugung einer fest haftenden Oxidkeramik-Metall-Verbindung auf dem Mantelstromblech
wird eine hohe Hitzebeständigkeit insbesondere der einen niedrigen Reflexionskoeffizienten
aufweisenden Färbung des Mantelstrombleches erzielt, die auch unter der Hitzeeinwirkung
auf Dauer nicht abblättert.
[0025] In einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung besteht das Scheinwerfergehäuse
aus einem im Wesentlichen zylinderförmigen Lampengehäuse, in dem eine Lichtquelle
und ein Reflektor angeordnet sind, der die von der Lichtquelle abgegebenen Lichtstrahlen
zu einer Lichtaustrittsöffnung des Lampengehäuses reflektiert, die mit einer lichtdurchlässigen
Scheibe abgedeckt ist, und einer in Gravitationsrichtung unterhalb des Lampengehäuses
angeordneten im Wesentlichen quaderförmigen oder polygonalen Bodenwanne, in der elektrische
und elektronische Bauteile, wie ein Zündgerät, Kabelzuführungen und dergleichen angeordnet
sind, wobei das Lampengehäuse das Mantelstromblech und die Kühlkanäle umfasst, die
Bodenwanne Lufteintrittsöffnungen für Kühlluft aufweist und die in der Bodenwanne
erwärmte Luft in den Innenraum des Mantelstromblechs des oberhalb der Bodenwanne angeordneten
Lampengehäuses gerichtet ist.
[0026] Diese Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung gewährleistet eine optimierte Konvektionsströmung
zur Ableitung der von den elektrischen und elektronischen Bauteilen in der Bodenwanne
abgegebenen Wärme sowie der von der Lichtquelle im Lampengehäuse abgegebenen Strahlungswärme
auch bei einem gegenüber der Waagerechten geneigt betriebenen Scheinwerfer und ermöglicht
ein Scheinwerfergehäuse mit minimalen Abmessungen bei gleichzeitig verbessertem Berührungsschutz.
[0027] Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels soll der der Erfindung
zugrunde liegende Gedanke näher erläutert werden. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Frontseitenansicht eines Scheinwerfers für Bühnen-, Studio-,
Film-, Fernseh- und Eventbeleuchtung mit einem erfindungsgemäßen Kreuzstrom-Kühlsystem;
- Fig. 2
- eine perspektivische Rückseitenansicht des Scheinwerfers gemäß Fig. 1;
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch den Scheinwerfer gemäß den Fig. 1 und 2;
- Fig. 4
- eine Vorderansicht des Scheinwerfergehäuses gemäß den Fig. 1 bis 3;
- Fig. 5
- einen Längsschnitt durch den das Scheinwerfergehäuse entlang der Linie V-V gemäß Fig.
4 und
- Fig. 6
- einen Querschnitt durch das Scheinwerfergehäuse entlang der Linie VI-VI gemäß Fig.
5.
[0028] Fig. 1 zeigt in perspektivischer Frontseitenansicht einen Scheinwerfer mit einem
Scheinwerfergehäuse 1, das aus einem Lampengehäuse 2 und einer Bodenwanne 3 besteht.
Das Lampengehäuse 2 weist ein Frontteil 4 und ein Rückteil 5 auf, die üblicherweise
aus Aluminium-Druckguss hergestellt sind. Das Frontteil 4 enthält eine Frontlinse
40 und ist mit einer Linsenfassung bzw. Vorsatzteil 6 verbunden, das über den Umfang
gleichmäßig verteilt vier Halteklauen 60 zur Aufnahme von Vorsatzelementen wie Diffuser,
Filterscheiben, Schutzscheiben und dergleichen enthält und über eine nicht näher bezeichnete
Spannvorrichtung mit dem Lampengehäuse 2 verbunden ist. Zur Verbindung des Scheinwerfergehäuses
1 mit einem Stativ zur stehenden Anordnung des Scheinwerfers bzw. mit einem Rig zur
hängenden Anordnung des Scheinwerfers ist ein Haltebügel 7 mit dem Lampengehäuse 2
über eine Bügelanlenkung verbunden.
[0029] Das Lampengehäuse 2 umgibt entsprechend der Querschnittsdarstellung in Fig. 3 eine
Lampe oder einen Brenner 8 und einen Reflektor 9, der die von der Lampe oder dem Brenner
8 abgegebenen Lichtstrahlen in Richtung der Frontlinse 40 gemäß Fig. 1 reflektiert.
[0030] Das Lampengehäuse 2 enthält gemäß den Fig. 1 bis 3, 5 und 6 ein Mantelstromblech
20 und mehrere um das Mantelstromblech 20 angeordnete Kühlkanälen 21 bis 26, die sich
parallel zu optischen Achse des Scheinwerfers erstrecken und eine profilierte, aber
nicht notwendigerweise gerippte Außenfläche zur Vergrößerung der wärmabgebenden Fläche
aufweisen. Die Kühlkanäle 21 bis 26 sind in geringem Abstand zum Mantelstromblech
20 angeordnet, so dass zwischen dem Mantelstromblech 20 und den Kühlkanälen 21 bis
26 ein Spalt 10 gebildet wird.
[0031] Zur Verstärkung der Wärmeabfuhr ist das Mantelstromblech 20 mit einem hitzebeständigen
schwarzen Lack lackiert und besteht vorzugsweise aus einer Aluminium-Guss- oder Druckgusslegierung.
Alternativ kann das Mantelstromblech 20 zur Erhöhung der Hitzebeständigkeit mit einer
in einem plasmachemischen Veredelungsverfahren aufgebrachten, fest haftenden keramischen
Beschichtung mit niedrigem Reflexionskoeffizienten versehen werden. Der plasmachemische
Prozeß läuft in speziellen wässrig-organischen Elektrolyten ab, in denen das Mantelstromblech
20 als Anode geschaltet ist, so dass durch Einwirkung des im Elektrolyten erzeugten
Sauerstoff-Plasmas auf die Oberfläche des Mantelstromblechs 20 das Metall partiell
geschmolzen und ein fest haftender Oxidkeramik-Metallverbund auf dem Mantelstromblech
20 entsteht, der gute Streueigenschaften aufweist.
[0032] Das Mantelstromblech 20 ist zur Bodenwanne 3 offen und weist entsprechen der Querschnittsdarstellung
der Fig. 3 eine Omega-Querschnittsform auf. An seiner der Bodenwanne 3 gegenüberliegenden
Oberseite enthält das Mantelstromblech 20 mehrere in Richtung der optischen Achse
des Scheinwerfers neben- und hintereinander angeordnete, sowohl dem Querschnitt der
Fig. 3 als auch dem Längsschnitt gemäß Fig. 5 zu entnehmende erste Öffnungen 11, 12,
13, denen an der Außenseite Kühlkanäle 22, 23, 24, 25 im Abstand des Spaltes 10 gegenüberstehen.
[0033] Zwischen den Kühlkanälen 21 bis 26 sowie zwischen den in Umfangsrichtung äußeren
Kühlkanälen 21 und 26 und der Bodenwanne 3 sind zweite Öffnungen 14 bis 19 ausgebildet,
durch die kühlere Umgebungsluft ein bzw. erhitzte Luft ausströmt.
[0034] In die Querschnittsdarstellung gemäß Fig. 3 sind symbolisch Pfeile eingetragen, die
die verschiedenen Luftströmungen im Inneren und an der Außenfläche des Mantelstromblechs
20 charakterisieren. Über nicht näher dargestellte Lufteintrittsöffnungen in der Bodenwanne
3 gelangt kühlere Außenluft in die Bodenwanne 3 und führt die dort von den in der
Bodenwanne 3 befindlichen elektrischen und elektronischen Bauteilen, wie beispielsweise
dem Zündgerät des Scheinwerfers und elektrischen Kabeln sowie Steuerelementen, abgegebene
Wärme in den Innenraum 200 des durch das Mantelstromblech 20 abgeschlossenen Lampengehäuses
2 ab. Durch die von der Lampe oder dem Brenner 8 abgegebene Wärmestrahlung wird die
im Innenraum 200 des Mantelstromblechs 20 des Lampengehäuses 2 zirkulierende innere
oder erste Konvektionsströmung K1 weiter erhitzt und gibt einen Teil der Wärme an
das Mantelstromblech 20 sowie über die im oberen Bereich des Mantelstromblechs 20
angeordneten ersten Öffnungen 11, 12, 13 in den zwischen dem Mantelstromblech 20 und
den Kühlkanälen 21 bis 26 ausgebildeten Spalt 10 ab.
[0035] Über die Öffnungen 14, 19, die zwischen den in Umfangsrichtung äußeren Kühlkanälen
21, 26 und der Bodenwanne 3 ausgebildet sind, wird Luft für die äußere oder zweite
Konvektionsströmung K2 angesaugt, die um das Mantelstromblech 20 geführt wird und
die Wärmelast teilweise an die Kühlkanäle 21 bis 26 bzw. durch die zweiten Öffnungen
15, 16, 17, 18 an die Umgebung abgibt.
[0036] Senkrecht zu den innerhalb des Mantelstromblechs 20 sowie um das Mantelstromblech
20 herum geführten inneren und äußeren bzw. ersten und zweiten Konvektionsströmungen
K1 und K2 wird eine Kühlluftströmung K3 in den Kühlkanälen 21 bis 26 geführt, die
gemäß Fig. 4 über frontseitige Kühlkanalöffnungen 41 bis 46 der Kühlkanäle 21 bis
26 sowie gemäß Fig. 2 über rückseitige Kühlkanalöffnungen 51 bis 56 geführt sind.
Die durch die Kühlkanäle 21 bis 26 geführte Kühlluftströmung K3 ist bei nach unten
geneigtem Scheinwerfer von den frontseitigen Kühlkanalöffnungen 41 bis 46 als Einlassöffnungen
zu den rückseitigen Kühlkanalöffnungen 51 bis 56 als Auslassöffnungen bzw. bei nach
oben gerichtetem Scheinwerfer von den rückseitigen Kühlkanalöffnungen 51 bis 56 als
Einlassöffnungen zu den frontseitigen Kühlkanalöffnungen 41 bis 46 als Auslassöffnungen
gerichtet.
[0037] Zusätzlich können im Rückteil 5 des Scheinwerfergehäuses 1 Öffnungen 50, 57, 58,
59 an der äußeren Peripherie des Rückteils 5 angeordnet werden, über die bei geneigtem
Scheinwerfer die an der Außenseite des Mantelstromblechs 20 geführte äußere Konvektionsströmung
K2 durch das Rückteil 5 an die Umgebung abgegeben wird.
[0038] Weiterhin können im Bereich der mittleren Fläche des Rückteils 5 abgedeckte Luftaustrittsschlitze
501, 502, 503 vorgesehen werden, über die im Innenraum 200 des Lampengehäuses 2, das
heißt innerhalb des Mantelstromblechs 20 befindliche erhitzte Luft insbesondere bei
geneigtem Scheinwerfer abgegeben wird.
[0039] Es liegt auch im Rahmen der vorliegenden Erfindung, seitlich an der Bodenwanne 3
angeordnete Kühlkästen entsprechend der eingangs zitierten
WO 2004/029507 A1 vorzusehen und mit geradlinigen oder abgeknickten Lamellen zur gezielten Luftstromführung
für eine Konvektionsströmung vorzusehen.
Bezugszeichenliste
[0040]
- 1
- Scheinwerfergehäuse
- 2
- Lampengehäuse
- 3
- Bodenwanne
- 4
- Frontteil
- 5
- Rückteil
- 6
- Vorsatzteil
- 7
- Haltebügel
- 8
- Lampe oder Brenner
- 9
- Reflektor
- 10
- Spalt
- 11 - 13
- erste Öffnungen
- 14 - 19
- zweite Öffnungen
- 20
- Mantelstromblech
- 21 - 26
- Kühlkanäle
- 40
- Frontlinse
- 41 - 46
- Frontseitige Öffnungen
- 51 - 59
- rückseitige Öffnungen
- 60
- Halteklauen
- 200
- Innenraum
- 501 - 503
- Luftaustrittsschlitze
- K1
- Erste Konvektionsströmung
- K2
- Zweite Konvektionsströmung
- K3
- Kühlluftströmung
1. Kühlsystem für einen Scheinwerfer zur Ableitung der von einer Lichtquelle (8) und/oder
optischen oder stromdurchflossenen elektrischen und elektronischen Bauteilen in einem
Scheinwerfergehäuse (1) mit einem Lampengehäuse (2) und einer Bodenwanne (3) abgegebenen
Wärme mit
- einer ersten Kühleinrichtung (11 - 20), innerhalb der eine erste Konvektionsströmung
(K1) durch den Innenraum (200) der Bodenwanne (3) und das Lampengehäuse (2) geführt
ist und die von einer das Lampengehäuse (2) zumindest teilweise in Umfangsrichtung
umströmenden zweiten Konvektionsströmung (K2) umströmt ist, und
- einer zweiten Kühleinrichtung (21 - 26) für eine im Wesentlichen senkrecht zur zweiten
Konvektionsströmung (K2) gerichtete und parallel zur optischen Achse des Scheinwerfers
verlaufende Kühlluftströmung (K3)
2. Kühlsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kühleinrichtung (11 - 20) aus einem im Lampengehäuse (2) angeordneten Mantelstromblech
(20) besteht in dessen der Gravitationsrichtung entgegen gesetztem (oberen) Abschnitt
erste Öffnungen (11 - 13) angeordnet sind, dass die zweite Kühleinrichtung aus kühlkanälen
(21 - 26) besteht, die parallel zur optischen Achse des Scheinwerfers verlaufend um
das Mantelstromblech (20) und mit radialem Abstand zum Mantelstromblech (20) im Lampengehäuse
(2) angeordnet sind und die Kühlluftströmung (K3) in Längsrichtung des Scheinwerfergehäuses
(1) führen, und dass zwischen den im Wesentlichen parallel zur optischen Achse des
Scheinwerfers verlaufenden Kühlkanälen (21 - 26) zweite Öffnungen (14 - 19) der Kühlkanäle
(21 - 26) zum Durchtritt der ersten und zweiten Konvektionsströmung (K1, K2) vorgesehen
sind
3. Kühlsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlkanäle (21 - 26) in geringem radialen Abstand zum Mantelstromblech (20) angeordnet
sind und dass die zweite Konvektionsströmung (K2) durch den zwischen dem Mantelstromblech
(20) und den Kühlkanälen (21 - 26) gebildeten Spalt (10) verläuft.
4. Kühlsystem nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Öffnungen (14 -19) im Wesentlichen parallel zur optischen Achse durchgehend
von der Frontseite zur Rückseite des Lampengehäuses (2) verlaufen.
5. Kühlsystem nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Öffnungen (11 - 13; 14 - 19) in Umfangsrichtung des Lampengehäuses
(2) versetzt zueinander angeordnet sind.
6. Kühlsystem nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlkanäle (21 - 26) Kühlkanalöffnungen (41 - 46; 51 - 56) an der Front- und
Rückseite des Lampengehäuses (2) ausbilden.
7. Kühlsystem nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Mantelstromblech (20) mit einem hitzebeständigen schwarzen Lack lackiert ist.
8. Kühlsystem nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Mantelstromblech (20) aus einer Aluminium-Guss- oder Druckgusslegierung besteht.
9. Kühlsystem nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Mantelstromblech (20) eine in einem plasmachemischen Veredelungsverfahren aufgebrachte
keramische Beschichtung mit niedrigem Reflexionskoeffizienten aufweist.
10. Kühlsystem nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem im Wesentlichen zylinderförmigen, das Mantelstromblech (20) und die Kühlkanäle
(21 - 26) umfassenden Lampengehäuse (2) eine Lichtquelle (8) und ein Reflektor (9)
angeordnet sind, der die von der Lichtquelle (8) abgegebenen Lichtstrahlen zu einer
Lichtaustrittsöffnung des Lampengehäuses (2) reflektiert, die mit einer lichtdurchlässigen
Scheibe (40) abgedeckt ist, und dass in der in Gravitationsrichtung unterhalb des
Lampengehäuses (2) angeordneten, im Wesentlichen quaderförmigen oder polygonalen Bodenwanne
(3) elektrische und elektronische Bauteile, wie ein Zündgerät, Kabelzuführungen und
dergleichen angeordnet sind.
11. Kühlsystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenwanne (3) Lufteintrittsöffnungen für Kühlluft aufweist und die durch die
Funktionselemente in der Bodenwanne (3) erwärmte Luft in den Innenraum (200) des Mantelstromblechs
(20) des oberhalb der Bodenwanne (3) angeordneten Lampengehäuses (2) gerichtet ist.
1. A cooling system for a projector for dissipating the heat output by a light source
(8) and/or optical components or electric and electronic components through which
current flows in a projector housing (1) with a lamp housing (2) and a base tray (3),
with
- a first cooling device (11-20) in which a first convection flow (K1) is guided through
the interior space (200) of the base tray (3) and the lamp housing (2) and around
which a second convection flow (K2) circulates which circulates around the lamp housing
(2) at least partially in the circumferential direction, and
- a second cooling device (21-26) for a cooling air flow (K3) which is directed substantially
perpendicularly to the second convection flow (K2) and runs parallel to the optical
axis of the projector.
2. The cooling system as claimed in claim 1,
characterized in that the first cooling device (11-20) comprised of a jacket flow plate (20) which is arranged
in the lamp housing (2), in whose (upper) section first openings (11-13) are arranged,
which (upper) section is counter to the direction of gravity, and in that the second cooling device comprises cooling ducts (21-26), which are arranged in
the lamp housing (2) around the jacket flow plate (20) and radially spaced apart from
the jacket flow plate (20) wherein they extend parallel to the optical axis of the
projector and which guide the cooling air flow (K3) in the longitudinal direction
of the projector housing (1), and in that second openings (14-19) of the cooling ducts (21-26) for the passage of the first
and second convection flows (K1, K2) are provided between the cooling ducts (21-26)
which cooling ducts extend substantially parallel to the optical axis of the projector.
3. The cooling system as claimed in claim 2,
characterized in that the cooling ducts (21-26) are arranged at a small radial spacing from the jacket
flow plate (20) and in that the second convection flow (K2) flows through the gap (10) formed between the jacket
flow plate (20) and the cooling ducts (21-26).
4. The cooling system as claimed in claim 2 or 3, characterized in that the second openings (14-19) extend substantially parallel to the optical axis such
that they lead through from the front face to the rear face of the lamp housing (2).
5. The cooling system as claimed in one of claims 2 to 4, characterized in that the first and second openings (11-13; 14-19) are arranged offset with respect to
one another in the circumferential direction of the lamp housing (2).
6. The cooling system as claimed in at least one of the preceding claims 2 to 5, characterized in that the cooling ducts (21-26) form cooling duct openings (41-46; 51-56) at the front
and rear faces of the lamp housing (2).
7. The cooling system as claimed in at least one of the preceding claims 2 to 6, characterized in that the jacket flow plate (20) is painted with a heat-resistant black lacquer.
8. The cooling system as claimed in at least one of the preceding claims, characterized in that the jacket flow plate (20) comprises an aluminum cast or pressure diecast alloy.
9. The cooling system as claimed in at least one of the preceding claims, characterized in that the jacket flow plate (20) has a ceramic coating with low reflection coefficient,
which is applied in a plasma-chemical finishing process.
10. The cooling system as claimed in at least one of the preceding claims, characterized in that in the substantially cylindrical lamp housing (2) which comprises the jacket flow
plate (20) and the cooling ducts (21-26), a light source (8) and a reflector (9) are
arranged, which reflector reflects the light beams emitted by the light source (8)
to a light exit opening of the lamp housing (2), the light exit opening being covered
by a transparent plate (40), and in that in the substantially cuboid or polygonal base tray (3) which is arranged in the direction
of gravity beneath the lamp housing (2), electric and electronic components, such
as an ignitor, cable leads and the like are arranged.
11. The cooling system as claimed in claim 10,
characterized in that the base tray (3) has air entrance openings for cooling air and the air heated by
the functional elements in the base tray (3) is directed into the interior space (200)
of the jacket flow plate (20) of the lamp housing (2) arranged above the base tray
(3).
1. Système de refroidissement pour un projecteur servant à dériver la chaleur émise par
une source lumineuse (8) et/ou par des composants électriques et électroniques optiques
ou parcourus par le courant dans un boîtier de projecteur (1) avec un boîtier d'éclairage
(2) et un carter de fond (3) comportant :
- un premier dispositif de refroidissement (11 - 20) à l'intérieur duquel un premier
flux de convection (K1) est guidé à travers l'espace intérieur (200) du carter de
fond (3) et à travers le boîtier d'éclairage (2) et qui est traversé par un second
flux de convection (K2) traversant le boîtier d'éclairage (2) au moins partiellement
dans le sens de la périphérie, et
- un second dispositif de refroidissement (21 - 26) pour un flux d'air de refroidissement
(K3) orienté essentiellement de manière transversale par rapport au second flux de
convection (K2) et s'étendant de manière parallèle par rapport à l'axe optique du
projecteur.
2. Système de refroidissement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier dispositif de refroidissement (11 - 20) se compose d'un tôle d'écoulement
à gaine (20) disposé dans le boîtier d'éclairage (2), dans la section (supérieure)
placée dans le sens opposé à la gravitation duquel sont disposées des premières ouvertures
(11 - 13), en ce que le second dispositif de refroidissement se compose de canaux de refroidissement (21
- 26), lesquels sont disposés dans le boîtier d'éclairage (2) de manière parallèle
par rapport à l'axe optique du projecteur en s'étendant autour du tôle d'écoulement
à gaine (20) et sont espacés de manière radiale par rapport au tôle d'écoulement à
gaine (20) et guident le flux d'air de refroidissement (K3) dans la direction longitudinale
du boîtier du projecteur (1), et en ce que sont prévues des secondes ouvertures (14 - 19) des canaux de refroidissement (21
- 26) pour le passage des premier et second flux de convection (K1, K2) entre les
canaux de refroidissement (21 - 26) s'étendant essentiellement de manière parallèle
par rapport à l'axe optique du projecteur.
3. Système de refroidissement selon la revendication 2, caractérisé en ce que les canaux de refroidissement (21 - 26) sont légèrement espacés de manière radiale
par rapport au tôle d'écoulement à gaine (20), et en ce que le second flux de convection (K2) s'étend à travers la fente (10) formée entre le
tôle d'écoulement à gaine (20) et les canaux de refroidissement (21 - 26).
4. Système de refroidissement selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que les secondes ouvertures (14 - 19) s'étendent essentiellement de manière parallèle
par rapport à l'axe optique en partant du côté frontal vers le côté arrière du boîtier
d'éclairage (2).
5. Système de refroidissement selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que les premières et secondes ouvertures (11 - 13 ; 14 - 19) sont disposées de manière
décalée les unes par rapport aux autres dans le sens de la périphérie du boîtier d'éclairage
(2).
6. Système de refroidissement selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes
2 à 5, caractérisé en ce que les canaux de refroidissement (21 - 26) comportent des ouvertures de canaux de refroidissement
(41 - 46 ; 51 - 56) au niveau du côté frontal et au niveau du côté arrière du boîtier
d'éclairage (2).
7. Système de refroidissement selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes
2 à 6, caractérisé en ce que le tôle d'écoulement à gaine (20) est peint avec une peinture noire résistante à
la chaleur.
8. Système de refroidissement selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le tôle d'écoulement à gaine (20) se compose d'un alliage de fonte d'aluminium ou
d'un alliage à coulée sous pression.
9. Système de refroidissement selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le tôle d'écoulement à gaine (20) présente un revêtement en céramique appliqué au
cours d'un procédé d'amélioration plasma-chimique, présentant un faible coefficient
de réflexion.
10. Système de refroidissement selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que sont disposés une source lumineuse (8) et un réflecteur (9) dans le boîtier d'éclairage
(2) essentiellement cylindrique, comportant le tôle d'écoulement à gaine (20) et les
canaux de refroidissement (21 - 26), lequel réflecteur réfléchit les rayons lumineux
émis par la source lumineuse (8) vers une ouverture de sortie de la lumière du boîtier
d'éclairage (2), laquelle ouverture de sortie de la lumière est recouverte d'une vitre
(40) translucide, et en ce que des composants électriques et électroniques tels qu'un appareil d'allumage, des conduites
de câble et similaire sont disposés dans le carter de fond (3) disposé dans le sens
de gravitation en dessous du boîtier d'éclairage (2) et étant essentiellement en forme
parallélépipédique ou polygonale.
11. Système de refroidissement selon la revendication 10, caractérisé en ce que le carter de fond (3) présente des ouvertures d'entrée d'air pour l'air de refroidissement,
et en ce que l'air réchauffé par les éléments de fonction dans le carter de fond (3) est orienté
dans l'espace intérieur (200) du tôle d'écoulement à gaine (20) du boîtier d'éclairage
(2) disposé au-dessus du carter de fond (3).