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<ep-patent-document id="EP07019569A1" file="EP07019569NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="1916203" kind="A1" date-publ="20080430" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-2">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSKBAHRIS..MT..RS..</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.4  (29 Nov 2007) -  1100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>1916203</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>20080430</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>07019569.8</B210><B220><date>20071005</date></B220><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102006049871</B310><B320><date>20061023</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20080430</date><bnum>200818</bnum></B405><B430><date>20080430</date><bnum>200818</bnum></B430></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>B65F   3/00        20060101AFI20080129BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Müllsammelbehälter eines Müllfahrzeugs und Verfahren zu seiner Herstellung</B542><B541>en</B541><B542>Waste collection container of a refuse collection vehicle and method of manufacturing the same</B542><B541>fr</B541><B542>Récipient de collecte des déchets d'un camion de collecte et son procédé de fabrication</B542></B540><B590><B598>1</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>FAUN Umwelttechnik GmbH &amp; Co.</snm><iid>02706331</iid><irf>03775-07 La/bs</irf><adr><str>Am Mittleren Moos 59</str><city>86167 Augsburg</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Begermann, Herbert</snm><adr><str>Am Südhang 3</str><city>32676 Lügde</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Marczinke, Georg</snm><adr><str>Jantzen Park 8</str><city>27729 Hambergen b. Bremen</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Laufhütte, Dieter</snm><sfx>et al</sfx><iid>00061841</iid><adr><str>Lorenz-Seidler-Gossel 
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<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Die Erfindung zeigt einen Müllsammelbehälter eines Müllfahrzeugs mit einem Front- und einem Heckrahmen (10;30) sowie einem dazwischenliegenden Korpus (20), der gebogenen Blechsegmente umfasst, wobei die gebogenen Blechsegmente Überlappungsbereiche aufweisen, in denen sich benachbarte Blechsegmente überlappen. Ebenso umfasst die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Müllsammelbehälters, bei welchem benachbarte Blechsegmente in ihren Überlappungsbereichen miteinander verbunden - insbesondere verschweißt, vernietet oder verklebt - werden.
<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="163" he="111" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft einen Müllsammelbehälter eines Müllfahrzeugs mit einem Front- und einem Heckrahmen sowie einem dazwischenliegenden Korpus, der gebogene Blechsegmente umfasst, sowie ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Müllsammelbehälters.</p>
<p id="p0002" num="0002">Ein gattungsgemäßer Müllsammelbehälter eines Müllfahrzeugs ist z. B. aus <patcit id="pcit0001" dnum="DE2905029"><text>DE 2905029</text></patcit> bekannt. Dabei sind der Front- und der Heckrahmen über in den Ecken angeordnete Längsverstrebungen miteinander verbunden, wobei die gebogenen Blechsegmente zwischen den Längsstreben angeordnet und mit diesen verbunden sind. Durch die gebogenen Blechsegmente ergibt sich zwar eine flexible Konstruktion, die eine geringe Blechstärke erlaubt, die Längsverstrebungen machen den Müllsammelbehälter allerdings relativ schwer und führen zu einer hohen Anzahl von Schweißnähten.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0003" num="0003">Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, einen Müllsammelbehälter eines Müllfahrzeuges zur Verfügung zu stellen, welcher leichter ist und einfacher hergestellt werden kann. Zudem ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein entsprechendes Verfahren zur Herstellung eines solches Müllsammelbehälters zur Verfügung zu stellen.</p>
<p id="p0004" num="0004">Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe von einem Müllsammelbehälter gemäß Anspruch 1 und einem Verfahren zur Herstellung eines solchen Müllsammelbehälters gemäß Anspruch 12 erfüllt.</p>
<p id="p0005" num="0005">Der erfindungsgemäße Müllsammelbehälter ist nunmehr dadurch gekennzeichnet, dass die gebogenen Blechsegmente Überlappungsbereiche aufweisen, in denen sich benachbarte Blechsegmente überlappen. So kann einerseits auf zusätzliche Verstärkungsprofile wie z. B. Längsstreben verzichtet werden und andererseits die Fertigung erleichtert werden, da durch die Überlappungsbereiche der Blechsegmente weniger Elemente miteinander verbunden werden müssen.</p>
<p id="p0006" num="0006">Vorteilhafterweise erstrecken sich die Überlappungsbereiche der Blechsegmente dabei parallel zur Längsachse des Korpus. Die Blechsegmente überlappen sich damit entlang ihrer Längsseiten. Die gebogenen Blechsegmente sind dabei vorteilhafterweise in der Richtung parallel zur Längsachse des Korpus nicht gebogen, während sie quer zur Längsachse gebogen sind. Dabei sind die Blechsegmente vorteilhafterweise in den Eckbereichen des Korpus mit geringen Krümmungsradien gebogen, während sie an den Seitenwänden sowie im Dach- und Bodenbereich mit großen Krümmungsradien gebogen sind. Durch diese Konstruktion erhöht sich die Stabilität des Korpus sowohl parallel zur Längsachse als auch quer zur Längsachse.</p>
<p id="p0007" num="0007">Vorteilhafterweise bestehen dabei zumindest die Seiten und das Dach des Korpus nur aus gebogenen Blechsegmenten. So kann insbesondere auf Längsverstrebungen in diesem Bereich verzichtet werden, was das Gewicht reduziert sowie die Anzahl der Verbindungen verringert.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0008" num="0008">Weiterhin vorteilhafterweise besteht der gesamte Korpus im Wesentlichen aus den gebogenen Blechsegmenten. So kann ein besonders leichter und einfach zu fertigender Korpus hergestellt werden.</p>
<p id="p0009" num="0009">Weiterhin vorteilhafterweise weisen die Blechsegmente Sicken oder Abkantungen auf. Diese Sicken oder Abkantungen verleihen den Blechen zusätzlich Stabilität und erlauben so eine stabile Konstruktion des Müllsammelbehälters auch ohne zusätzliche Verstrebungen bei geringen Blechstärken.</p>
<p id="p0010" num="0010">Vorteilhafterweise verlaufen dabei die Sicken oder Abkantungen parallel zur Längsachse des Korpus. So geben sie dem Müllsammelbehälter in dieser Richtung noch zusätzlich Stabilität, während die Stabilität quer zur Längsachse des Korpus durch die gebogene Form der Bleche bereits gewährleistet ist und die Bleche in dieser Richtung außerdem nur unter Zugspannung stehen, welcher sie leicht widerstehen können.</p>
<p id="p0011" num="0011">Vorteilhafterweise umfasst der erfindungsgemäße Müllsammelbehälter Führungsschienen, welche durch Sicken oder Abkantungen in den Blechen gebildet werden. So können diese Führungsschienen ohne zusätzlichen Aufwand z. B. in die Seitenwände des Korpus integriert werden.</p>
<p id="p0012" num="0012">Vorteilhafterweise werden benachbarte Blechsegmente in ihren Überlappungsbereichen z. B. durch Schweißen, Nieten oder Verkleben miteinander verbunden. So können die Blechsegmente leicht und sicher miteinander verbunden werden, wobei sich durch die Überlappungsbereiche zwischen den Blechsegmenten nur wenige Verbindungen ergeben.</p>
<p id="p0013" num="0013">Weiterhin vorteilhafterweise besteht der Boden des Korpus aus einem oder mehreren Bodenblechen, wobei der Boden mit längs verlaufenden Bodenträgern verbindbar oder verbunden ist. Diese Bodenträger erlauben es, den Müllsammelbehälter mit dem Müllfahrzeug zu verbinden.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0014" num="0014">Vorteilhafterweise sind daher am Boden Bodenschienen angebracht, die mit den Bodenträgern lösbar verbindbar sind. So können z. B. IPE-Träger gem. DIN 30722 verwendet werden. So lässt sich der Müllsammelbehälter von den Bodenschienen und damit auch vom Müllfahrzeug trennen.</p>
<p id="p0015" num="0015">Alternativ können die Bodenträger auch mit dem Bodenblech oder den Bodenblechen fest verbunden sein, was insgesamt eine noch stabilere Konstruktion erlaubt. Dabei können die Bodenträger ein hutförmiges Profil aufweisen und mit der Krempe des hutförmigen Profils mit dem Bodenblech oder den Bodenblechen verbunden sein.</p>
<p id="p0016" num="0016">Die vorliegende Erfindung umfasst weiterhin ein Verfahren zur Herstellung eines Müllsammelbehälters, wobei benachbarte Blechsegmente in ihren Überlappungsbereichen miteinander verbunden werden und dabei vorteilhafterweise verschweißt, vernietet oder verklebt werden. So lässt sich der erfindungsgemäße Müllsammelbehälter einfach und kostengünstig herstellen, da nur wenige Verbindungen nötig sind.</p>
<p id="p0017" num="0017">Vorteilhafterweise wird dabei der Frontrahmen vor dem Zusammenbau mit dem Korpus vorgefertigt. Dies erlaubt eine einfache Führung der Schweißnähte, weil diese weiterhin gut zugänglich sind, sowie die Integration von Kranösen in den Frontrahmen. Zudem erlaubt die Vorfertigung des Frontrahmens die Herstellung eines besonders torsions- und biegesteifen Frontrahmens, wobei der Schwerpunkt des Müllsammelbehälters durch das Eigengewicht des Frontrahmens zusätzlich nach vorne wandert. Zudem markiert der Frontrahmen visuell den Beginn des erfindungsgemäßen Müllsammelbehälters.</p>
<p id="p0018" num="0018">Weiterhin vorteilhafterweise besteht der Heckrahmen des Müllsammelbehälters aus Einzelteilen, welche während dem Verfahren zur Herstellung des Müllsammelbehälters beim Zusammenbau mit dem Korpus einzeln aufgesetzt und mit diesem und untereinander verbunden werden. Dies erlaubt einen besonders einfachen Zusammenbau<!-- EPO <DP n="5"> --> des erfindungsgemäßen Müllsammelbehälters. Zudem kann ein Heckrahmen für alle Funktionseinheiten verwendet werden.</p>
<p id="p0019" num="0019">Vorteilhafterweise umfasst das erfindungsgemäße Verfahren einen ersten Schritt, bei welchem eine Bodengruppe durch Verbinden von einem oder mehreren Boddenblechen, Bodenträgern oder Bodenschienen und einem Unterseitenprofil des Heckrahmens hergestellt wird. So ergibt sich eine stabile Bodengruppe, auf welche weiter aufgebaut werden kann.</p>
<p id="p0020" num="0020">Vorteilhafterweise umfasst das Verfahren einen zweiten Schritt, bei welchem die Bodengruppe mit Seitenblechen zusammengefügt wird und auf diese Seitenbleche ein Dachblech aufgesetzt wird.</p>
<p id="p0021" num="0021">Weiterhin vorteilhafterweise wird in einem dritten Schritt der Frontrahmen positioniert und die restlichen Heckrahmenteile aufgesetzt. So können alle Einzelteile korrekt gegeneinander ausgerichtet und positioniert werden, bevor sie endgütig miteinander verbunden werden.</p>
<p id="p0022" num="0022">Vorteilhafterweise werden die noch nicht miteinander verbundenen Teile des Müllsammelbehälters in einem vierten Schritt miteinander verbunden. Dies kann wiederum vorteilhafterweise durch Verschweißen, Vernieten oder Verkleben geschehen. Als letzter Schritt kann der Müllsammelbehälter dann geputzt und gereinigt werden.</p>
<p id="p0023" num="0023">Dir vorliegende Erfindung wird nun anhand von Zeichnungen näher beschrieben werden.</p>
<p id="p0024" num="0024">Dabei zeigen
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>ein Müllfahrzeug mit dem erfindungsgemäßen Müllsammelbehälter,</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>den Korpus des Müllsammelbehälters,<!-- EPO <DP n="6"> --></dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>den Frontrahmen des Müllsammelbehälters,</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>den Korpus des Müllsammelbehälters zusammen mit dem Heckrahmen,</dd>
<dt>Fig. 5 a und 5 b</dt><dd>zwei verschiedene Ausführungsbeispiele einer Bodengruppe des Müllsammelbehälters mit Bodenträgern,</dd>
<dt>Fig. 6</dt><dd>eine Explosionszeichnung des erfindungsgemäßen Müllsammelbehälters.</dd>
</dl></p>
<p id="p0025" num="0025">Fig. 1 zeigt ein Müllfahrzeug mit einem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemä-βen Müllsammelbehälters. Das Müllfahrzeug weist dabei eine Fahrerkabine 5 auf, drei bereifte Achsen 6 sowie ein Fahrgestell 7, auf dem der erfindungsgemäße Müllsammelbehälter montiert ist. Der Müllsammelbehälter besteht dabei aus einem Frontrahmen 10, einem Heckrahmen 30 sowie einem zwischen Front- und Heckrahmen angeordnetem Korpus 20. Der Frontrahmen 10 steht dabei im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse des Müllsammelbehälters, während der Heckrahmen 30 schräg angeordnet ist, so dass seine Oberseite weiter vorne positioniert ist als seine Unterseite. Am Heckrahmen 30 ist noch die Beladevorrichtung 8 des Müllfahrzeugs angeordnet.</p>
<p id="p0026" num="0026">Fig. 2 zeigt den Aufbau des erfindungsgemäßen Korpus aus gebogenen Blechsegmenten 21 bis 24. Die Blechsegmente 21 bis 24 sind dabei zum einen mit großen Krümmungsradien nach außen gewölbt, da so der Druck, welcher von dem im Korpus gelagertem Müll ausgeübt wird, den Korpus lediglich auf Zug belastet. Da die Zugfestigkeit von Metallblechen relativ hoch ist, können so dünne Bleche zum Einsatz kommen. Die Ecken des Korpus 20 werden ebenfalls von den gebogenen Blechsegmenten gebildet, welche in diesen Bereichen kleinere Krümmungsradien aufweisen.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0027" num="0027">Wie insbesondere in dem vergrößerten Ausschnitt unten in Fig. 2 zu sehen ist, weisen die gebogenen Blechsegmente Überlappungsbereiche 40 auf, in welchen sich benachbarte Blechsegmente überlappen. Der vergrößerte Ausschnitt zeigt dabei die Überlappungsbereiche 40 des linken Bodenblechs 23 mit dem rechten Bodenblech 24. Die Überlappungsbereiche 40 erstrecken sich dabei parallel zur Längsachse des Korpus in den Randbereichen der Blechsegmente. Das Bodenblech 24 ist dabei entlang seines linken Längsrandes mit einer leichten Abstufung versehen, welche den Beginn des Überlappungsbereichs 40 markiert. Darüber kommt der Überlappungsbereich 40 des linken Bodenblechs 23 zu liegen, wobei die beiden Bodenbleche 23 und 24 im Überlappungsbereich 40 miteinander verschweißt sind.</p>
<p id="p0028" num="0028">Auf die gleiche Art und Weise sind auch die Seitenbleche 22 mit den Bodenblechen 23 und 24 sowie dem Dachblech 21 verbunden. Die jeweiligen Überlappungsbereiche 40 zwischen dem Dachblech 21 und dem Seitenblech 22 sowie dem Seitenblech 22 und dem Bodenblech 24 sind in den beiden vergrößerten Ausschnitten rechts in Fig. 2 ebenfalls zu sehen. Durch die Überlappungsbereiche der Blechsegmente, in welchen diese direkt miteinander verbunden sind, kann auf Stützelemente verzichtet werden und so Gewicht eingespart werden.</p>
<p id="p0029" num="0029">Um die Stabilität der Konstruktion zu erhöhen, weisen die Blechsegmente Sicken bzw. Abkantungen 25 und 26 auf. Das Dachblech 21 weist dabei zwei parallel zur Längsachse des Korpus verlaufende Sicken 26 auf, welche die Stabilität des Daches erhöhen. Die Abkantungen 25 im linken und rechten Bodenblech 23 bzw. 24 erhöhen nicht nur die Stabilität der Konstruktion, sondern dienen gleichzeitig auch als Führungsschienen, so dass auch hierfür keine zusätzlichen Längsstreben von Nöten sind.</p>
<p id="p0030" num="0030">Der Korpus ist damit komplett aus Blechsegmenten zusammengesetzt, welche Überlappungsbereiche aufweisen, in denen sie miteinander verschweißt sind. So kann auch die Anzahl der Schweißnähte bei der Konstruktion des erfindungsgemä-βen Korpus minimiert werden. Die Blechsegmente 21 bis 24 können dabei einfach durch Rollformen und Abkanten hergestellt werden.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0031" num="0031">Fig. 3 zeigt den Frontrahmen 10 des erfindungsgemäßen Müllsammelbehälters. Dieser wird extern vorgefertigt, was eine besonders torsions- und biegesteife Konstruktion ermöglicht. Zudem können die Schweißnähte einfach geführt werden und sind leicht zugänglich. Desweiteren sind in den vorgefertigten Frontrahmen 10 Kranösen 11 sowie elektrische und hydraulische Zuleitungen 12 integriert. Die torsions-und biegesteife Konstruktion weist zudem ein relativ hohes Eigengewicht auf, so dass der Schwerpunkt des Müllsammelbehälters nach vorne wandert und so eine gleichmäßige Verteilung des Gewichts auf die vordere und hintere Achse ermöglicht.</p>
<p id="p0032" num="0032">Fig. 4 zeigt den Korpus 20 mit bereits angebautem Heckrahmen 30. Der Heckrahmen 30 besteht dabei aus einem Unterseitenprofil 31, linken und rechten Seitenprofilen 32 sowie einem Oberseitenprofil 33. Diese werden von außen auf den Korpus 20 aufgesetzt und mit diesem verschweißt. Die Innenseiten der Seitenprofile 31 bis 33 weisen eine den gebogenen Blechsegmenten entsprechende Krümmung auf und können so direkt auf diese aufgesetzt und mit diesen verschweißt werden. In dem vergrößerten Ausschnitt rechts in Fig. 4 ist eine der Sicken 26 des Dachblechs 21 zu sehen, welche unter dem Oberseitenprofil 33 des Heckrahmens 30 hervorragt. Das Oberseitenprofil 33 liegt auf dem Rest des Dachblechs 21 auf und ist dort mit diesem verschweißt.</p>
<p id="p0033" num="0033">In Fig. 5 a ist ein erstes Ausführungsbeispiel der Bodengruppe des erfindungsgemäßen Müllsammelbehälters gezeigt. Dabei sind zwei längs verlaufende Bodenträger 50 vorgesehen, welche ein Profil in Form eines Hutes aufweisen und direkt mit den Bodenblechen 23 bzw. 24 verschweißt sind. Ebenso sind sie mit dem Unterseitenprofil 31 des Heckrahmens 30 verschweißt. So ergibt sich ein besonders stabiler Aufbau des erfindungsgemäßen Müllsammelbehälters, da die Bodenträger 50 zusätzlich zur Stabilität des Müllsammelbehälters beitragen und so die Festigkeit des Korpus unterstützen.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0034" num="0034">In Fig. 5 b ist ein zweites Ausführungsbeispiels der Bodengruppe des erfindungsgemäßen Müllsammelbehälters gezeigt. Hierbei sind an den Bodenblechen 23 und 24 Bodenschienen 51 angebracht, welche auf IPE-Trägern 50 (DIN 30722) laufen und durch welche die Müllsammelbehälter auswechselbar sind. Zur Erhöhung der Stabilität des Bodens des Müllsammelbehälters sind zudem Querstreben 52 vorgesehen, welche ebenfalls an den Bodenblechen 23 und 24 angebracht sind.</p>
<p id="p0035" num="0035">Fig. 6 zeigt nun eine Explosionszeichnung des erfindungsgemäßen Müllsammelbehälters, anhand derer das Verfahren zur Herstellung des Müllsammelbehälters erläutert wird.</p>
<p id="p0036" num="0036">In einem ersten Schritt wird dabei die Bodengruppe aus Bodenträgern bzw. Bodenschienen, den Bodenblechen 23 und 24 sowie dem Unterseitenprofil 31 des Heckrahmens 30 zusammengeschweißt.</p>
<p id="p0037" num="0037">Daraufhin werden die Seitenwände 22 mit der Bodengruppe zusammengefügt und das Dachblech 21 auf die Seitenbleche 22 aufgesetzt.</p>
<p id="p0038" num="0038">In einem dritten Schritt wird der Frontrahmen 10 positioniert sowie die Heckanteile 32 und 33 auf den Korpus aufgesetzt.</p>
<p id="p0039" num="0039">Nachdem alle Teile korrekt zueinander positioniert sind, wird der Müllsammelbehälter ausgeschweißt und daraufhin geputzt und gereinigt.</p>
</description><!-- EPO <DP n="10"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Müllsammelbehälter eines Müllfahrzeugs mit einem Front- und einem Heckrahmen sowie einem dazwischenliegenden Korpus, der gebogenen Blechsegmente umfasst,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> die gebogenen Blechsegmente Überlappungsbereiche aufweisen, in denen sich benachbarte Blechsegmente überlappen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Müllsammelbehälter gemäß Anspruch 1, wobei sich die Überlappungsbereiche der Blechsegmente parallel zur Längsachse des Korpus erstrecken.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Müllsammelbehälter gemäß Anspruch 1, wobei zumindest die Seiten und das Dach des Korpus nur aus gebogenen Blechsegmenten bestehen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Müllsammelbehälter gemäß Anspruch 1, wobei der gesamte Korpus im wesentlichen aus den gebogenen Blechsegmenten besteht.<!-- EPO <DP n="11"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Müllsammelbehälter gemäß Anspruch 1, wobei die Blechsegmente Sicken oder Abkantungen aufweisen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Müllsammelbehälter gemäß Anspruch 5, wobei die Sicken oder Abkantungen parallel zur Längsachse des Korpus verlaufen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="0007">
<claim-text>Müllsammelbehälter gemäß Anspruch 5, welcher Führungsschienen umfasst, die durch Sicken oder Abkantungen gebildet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="0008">
<claim-text>Müllsammelbehälter gemäß Anspruch 1, wobei benachbarte Blechsegmente in ihren Überlappungsbereichen z.B. durch Schweißen, Nieten oder Verkleben miteinander verbunden sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="0009">
<claim-text>Müllsammelbehälter gemäß Anspruch 1, wobei der Boden des Korpus aus einem oder mehreren Bodenblechen besteht und wobei der Boden mit längs verlaufenden Bodenträgern verbindbar oder verbunden ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="0010">
<claim-text>Müllsammelbehälter gemäß Anspruch 9, wobei an dem Boden Bodenschienen angebracht sind, über die er mit den Bodenträgern lösbar verbindbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0011" num="0011">
<claim-text>Müllsammelbehälter gemäß Anspruch 9, wobei die Bodenträger mit dem Bodenblech oder den Bodenblechen fest verbunden sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0012" num="0012">
<claim-text>Verfahren zu Herstellung eines Müllsammelbehälters gemäß Anspruch 1, wobei benachbarte Blechsegmente in ihren Überlappungsbereichen miteinander verbunden - insbesondere verschweißt, vernietet oder verklebt - werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0013" num="0013">
<claim-text>Verfahren gemäß Anspruch 12, wobei der Frontrahmen vor dem Zusammenbau mit dem Korpus vorgefertigt wird.<!-- EPO <DP n="12"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0014" num="0014">
<claim-text>Verfahren gemäß Anspruch 12, wobei der Heckrahmen aus Einzelteilen besteht und diese Einzelteile beim Zusammenbau mit dem Korpus einzeln aufgesetzt und mit diesem und untereinander verbunden werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0015" num="0015">
<claim-text>Verfahren gemäß Anspruch 12, wobei als erster Schritt eine Bodengruppe durch Verbinden von einem oder mehreren Bodenblechen, Bodenträgern oder Bodenschienen und einem Unterseitenprofil des Heckrahmens hergestellt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0016" num="0016">
<claim-text>Verfahren gemäß Anspruch 15, wobei als zweiter Schritt die Bodengruppe mit Seitenblechen zusammengefügt wird und auf diese ein Dachblech aufgesetzt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0017" num="0017">
<claim-text>Verfahren gemäß Anspruch 16, wobei als dritter Schritt der Frontrahmen positioniert wird und die Heckrahmenteile aufgesetzt werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0018" num="0018">
<claim-text>Verfahren gemäß Anspruch 17, wobei als vierter Schritt die noch nicht verbundenen Teile des Müllsammelbehälters miteinander verbunden werden.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="13"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="141" he="199" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="14"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="157" he="221" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="15"> -->
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<search-report-data id="srep" lang="de" srep-office="EP" date-produced=""><doc-page id="srep0001" file="srep0001.tif" wi="150" he="233" type="tif"/><doc-page id="srep0002" file="srep0002.tif" wi="155" he="233" type="tif"/></search-report-data>
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<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="DE2905029"><document-id><country>DE</country><doc-number>2905029</doc-number></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0002]</crossref></li>
</ul></p>
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