| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 916 331 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
09.09.2009 Patentblatt 2009/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.06.2007 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Siebleiste für Papiererzeugungsanlagen
Drainage foil for paper production facility
Barre de criblage pour installations de production de papier
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
16.10.2006 AT 17102006
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
30.04.2008 Patentblatt 2008/18 |
| (73) |
Patentinhaber: |
|
- Bartelmuss, Klaus
8833 Teufenbach (AT)
- Bartelmuss, Heinz
8833 Teufenbach (AT)
|
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Bartelmuss, Klaus
8833 Teufenbach (AT)
- Bartelmuss, Heinz
8833 Teufenbach (AT)
|
| (74) |
Vertreter: Atzwanger, Richard |
|
Patentanwalt
Nothartgasse 16 1130 Wien 1130 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 010 924 DE-A1- 2 026 457
|
WO-A-84/03314
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die gegenständliche Erfindung betrifft eine Siebleiste für Papiererzeugungsanlagen,
welche an ihrer dem Siebband zugewandten Seite mit einer Verschleißleiste ausgebildet
ist, welche eine Mehrzahl von über deren Längserstreckung nebeneinander liegenden
und mindestens zwei Schichten von aneinander liegenden Platten aus einem keramischen
Material, welche miteinander durch Klebung verbunden sind, enthält.
[0002] Papiererzeugungsanlagen sind mit mindestens einem Siebband ausgebildet, welches längs
der Anlage bewegbar ist, wobei am Beginn der Anlage auf das Siebband ein Papierbrei
aufgebracht wird. Über einen ersten Bereich der Bewegung des Siebbandes wird die im
Papierbrei enthaltenen Flüssigkeit, insbesondere Wasser, abgeführt. Über weitere Bereiche
der Bewegung des Siebbandes wird das auf diesem befindliche Papiermaterial getrocknet,
wobei es in der Folge vom Siebband abgehoben und weiter bearbeitet bzw. verarbeitet
wird. Dabei wird das Siebband über Siebleisten geführt, welche einerseits dazu dienen,
das Siebband abzustützen und andererseits dazu dienen, von der Unterseite des Siebbandes
die aus dem Papierbrei austretende Flüssigkeit abzustreifen bzw. auf den Papierbrei
eine Saugwirkung auszuüben. Derartige Siebleisten sind in der gestellfesten Anlage
auswechselbar angeordnet, um sie jederzeit durch eine neue Siebleiste ersetzen zu
können.
[0003] Bekannte Siebbänder sind aus einem Drahtgeflecht aus einem Kunststoffmaterial hergestellt.
Aufgrund der Härte dieses Materials, weiters aufgrund der Geschwindigkeit von etwa
30m/sec, mit welcher das Siebband über die Siebleisten hinwegbewegt wird und schließlich
aufgrund der Aggressivität der aus dem Papierbrei austretenden Flüssigkeiten unterliegen
die das Siebband abstützenden Siebleisten einem sehr hohen Verschleiß, weswegen sie
an der dem Siebband zugewandten Seite mit einer verschleißfesten Beschichtung ausgebildet
sein müssen.
[0004] Bekannte Siebleisten, welche z. B. aus einem glasfaserverstärkten Kunststoffmaterial
hergestellt sind, sind hierfür an ihrer dem Siebband zugewandten Seite über ihre gesamte
Länge mit Platten aus einem keramischen Material, insbesondere aus Aluminiumoxid,
beschichtet, durch welche eine Verschleißleiste gebildet ist. Diese bekannten Platten
weisen z. B. eine der Siebleiste entsprechende Breite, eine der doppelten Breite entsprechende
Länge und eine Dicke von etwa 5 mm bis 8 mm auf.
[0005] Derartige Platten aus einem keramischen Material, welche in einem Sinterverfahren
hergestellt werden, sind einerseits in ihrer Herstellung sehr teuer. Andererseits
können sie nur mit großem Aufwand bearbeitet werden, wodurch gleichfalls ein hoher
Kostenaufwand bedingt wird. Da zudem das für ihre Herstellung verwendete keramische
Material sehr spröde ist, unterliegen diese Platten bei ihrer Verwendung zur Beschichtung
von Siebleisten einer großen Gefährdung durch Brüche bzw. durch Sprünge, welche deshalb
vermieden werden müssen, da durch die sich hierdurch ausbildenden Kanten das über
sie hinwegbewegte Siebband beschädigt wird.
Beschädigungen der Platten durch Brüche derselben können deshalb verursacht werden,
da die Oberflächen der Platten aufgrund des über diese hinweg bewegten Siebbandes
stark erwärmt werden und da die Platten aus einem keramischen Material eine sehr geringe
thermische Leitfähigkeit aufweisen, weswegen in derartigen Platten große thermische
Spannungen auftreten.
[0006] Aus der
EP 0010924 A ist eine Verschleißleiste bekannt, welche aus einer Schicht von dünnen Platten besteht,
welche an der Oberfläche der Siebleiste durch Klebung befestigt ist. Eine derartige
Siebleiste ist auch aus der
DE 2026457 A1 bekannt. Diese weiters bekannten Siebleisten entsprechen jedoch deshalb nicht den
bestehenden technischen Anforderungen, da sie nur mit einer einzigen Schicht von Platten
aus einem keramischen Material ausgebildet sind, weswegen sie eine sehr geringe Betriebsdauer
aufweisen.
[0007] Aus der
WO 84/03314 A (Feldmühle AG) ist weiters eine Verschleißleiste bekannt, welche aus einer Mehrzahl
von über deren Längsrichtung nebeneinander und zwei Schichten von aneinander liegenden
Platten aus einem keramischen Material besteht, wobei die Platten miteinander verklebt
sind. Da bei dieser bekannten Verschleißleiste nur zwei Schichten von keramischen
Platten vorgesehen sind, müssen diese jedoch eine relativ große Dicke aufweisen, weswegen
in derartigen Verschleißleisten ungeachtet dessen, dass sie zweischichtig ausgebildet
sind, sehr große thermische Spannungen auftreten können. Zudem weisen auch derartige
Verschleißleisten eine sehr große Sprödigkeit bzw. eine sehr geringe Elastizität auf,
wodurch sie stark bruchgefährdet sind.
[0008] Der gegenständlichen Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Siebleiste
zu schaffen, durch welche die vorstehend angeführten Nachteile vermieden werden. Dies
wird erfindungsgemäß dadurch erzielt, dass die Verschleißleiste mindestens drei Schichten
von ebenflächigen Platten aus einem keramischen Material, welche eine Dicke von 0,5
mm bis 3 mm, insbesondere von 0,5 mm bis 1 mm, aufweisen, enthält.
[0009] Durch eine derartige Ausbildung der Verschleißleiste werden einerseits aufgrund der
gegenüber herkömmlichen Platten aus einem keramischen Material wesentlich geringeren
Dicken der einzelnen aneinander geschichteten Platten in diesen wesentlich geringere
thermische Spannungen verursacht. Zudem ist eine derartige geschichtete Verschleißleiste
aufgrund der zwischen den mindestens drei Schichten befindlichen Klebeschichten wesentlich
elastischer, als dies für bekannte Verschleißleisten zutrifft, weswegen die Gefahr
der Beschädigung einer derartigen geschichteten Verschleißleiste durch Sprünge oder
Brüche wesentlich geringer ist, als dies bei bisher bekannten Verschleißleisten der
Fall ist.
[0010] Vorzugsweise sind die Platten der aneinander liegenden Schichten mit einander zugeordneten
Vorsprüngen bzw. Ausnehmungen ausgebildet, wodurch sie miteinander auch mechanisch
verriegelt sind. Weiters sind vorzugsweise die Stoßfugen der in unmittelbar nebeneinander
liegenden Schichten befindlichen Platten gegeneinander versetzt. Nach einer ersten
bevorzugten Ausführungsform befinden sich die Platten der Verschleißleiste angenähert
in der Ebene des Siebbandes.
[0011] Ein weiterer Nachteil von bekannten Verschleißleisten, welche mit nebeneinander liegenden
Platten aus einem keramischen Material ausgebildet sind, besteht darin, dass sie in
der Bewegungsrichtung des Siebbandes verlaufende Stoßfugen aufweisen, wodurch die
Abstreifwirkung der sich quer zum Siebband erstreckenden Siebleiste über die Breite
des Siebbandes nicht die angestrebte Gleichmäßigkeit aufweist. Dieser Nachteil wird
bei einer zweiten bevorzugten Ausführungsform dadurch vermieden, dass die Platten
der Verschleißleiste quer zum Siebband ausgerichtet sind, sodass die Seitenflächen
der Platten der Verschleißleiste dem Siebband gegenüber liegen.
[0012] Dabei kann die Verschleißleiste mit der Siebleiste durch Verklebung verbunden sein.
Weiters kann die Siebleiste mit einer Klemmeinrichtung zur Befestigung der Verschleißleiste
ausgebildet sein, welche vorzugsweise darin besteht, dass die Siebleiste an ihrer
dem Siebband zugeordneten Oberfläche mit einer Anschlagleiste und mit einer lösbar
befestigten Klemmleiste ausgebildet ist, wobei die Verschleißleiste zwischen der Anschlagleiste
und der Klemmleiste verklemmbar ist. Weiters kann die Verschleißleiste an der Siebleiste
dadurch befestigt sein, dass die Siebleiste an der dem Siebband zugewandten Seite
über ihre Länge mit einer Nut oder mit einer Leiste ausgebildet ist und dass die Verschleißleiste
an der der Siebleiste zugewandten Seite mit einer gegengleichen Leiste bzw. einer
Nut ausgebildet ist, wobei die jeweilige Leiste in die Nut eingesetzt ist.
[0013] Die Verschleißleiste kann einen rechteckigen oder einen trapezartigen Querschnitt
aufweisen. Hierbei kann die Verschleißleiste einerseits im Querschnitt rechteckige
Platten und andererseits im Querschnitt trapezförmige Platten enthalten, wobei sich
vorzugsweise die im Querschnitt trapezförmigen Platten an zumindest einer der beiden
Außenflächen befinden.
[0014] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform können die in den einzelnen Schichten
angeordneten Platten aus keramischen Materialien mit unterschiedlichen Härten hergestellt
sein. Dabei können insbesondere die unmittelbar an das Siebband zur Anlage gelangenden
Platten bzw. die in Bewegungsrichtung des Siebbandes ersten Platten der Verschleißleiste
aus einem sehr harten keramischen Material hergestellt sein, wogegen die anderen Platten
aus demgegenüber weniger harten und somit etwas weniger spröden keramischen Materialien
hergestellt sein können.
[0015] Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
- FIG.1, FIG.2, FIG.3, FIG.4
- vier Varianten einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Siebleiste, jeweils
in axonometrischer Darstellung; und
- FIG.5, FIG.6, FIG.7, FIG.8
- vier Varianten einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Siebleiste, gleichfalls
jeweils in axonometrischer Darstellung.
[0016] In FIG. 1 ist eine z. B. aus glasfaserverstärktem Kunststoff hergestellte Siebleiste
1 dargestellt, welche an ihrer dem Siebband einer Papiererzeugungsanlage zugeordneten
Seite mit einer Verschleißleiste 2, die aus einer Mehrzahl von übereinander geschichteten
Platten 21 aus einem keramischen Material besteht, versehen ist. Die Platten 21 sind
an der Oberfläche der Siebleiste 1 und miteinander mittels Klebstoffschichten 3 befestigt.
[0017] Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Verschleißleiste 2 durch drei Schichten
von Platten 21 gebildet, wobei die Platten 21 von unmittelbar aneinanderliegenden
Schichten gegeneinander versetzt sind.
[0018] Da die Platten 21 einerseits eine sehr geringe Dicke von etwa 0,5 mm bis 1 mm bzw.
bis maximal 3 mm aufweisen und da sich andererseits zwischen den Platten 21 die Klebstoffschichten
3 befinden, ist eine Siebleiste 1 geschaffen, deren Verschleißleiste 2 gegenüber bekannten
Verschleißleisten, welche nur eine einzige Schichte von wesentlich dickeren Platten
aufweisen, wesentlich elastischer und damit weitaus weniger bruchgefährdet ist, wodurch
sie weit weniger oft beschädigt wird, als dies für bisher bekannte Verschleißleisten
zutrifft. Dies wird dadurch erzielt, dass einerseits in den einzelnen Platten 21 aufgrund
von deren sehr geringen Dicke nur geringe thermische Spannungen auftreten und dass
andererseits aufgrund des geschichteten Aufbaues und der zwischen den einzelnen Platten
21 befindlichen Klebstoffschichten 3 die Verschleißleiste 2 eine wesentlich größere
Elastizität aufweist, als dies für bekannte Verschleißleisten, welche durch einzelne
wesentlich dickere nebeneinander liegende Platten aus einem keramischen Material bestehen,
der Fall ist.
[0019] Die Siebleiste 1 gemäß FIG. 1 ist an ihrer den Platten 21 abgewandten Seite über
ihre gesamte Länge mit einer hinterschnittenen Nut 11 ausgebildet, mittels welcher
sie auf einer in der Papiererzeugungsanlage vorgesehenen Tragleiste lösbar befestigt
werden kann, wodurch sie jederzeit durch eine neue Siebleiste ersetzt werden kann.
Die Siebleiste 1a gemäß FIG. 2 unterscheidet sich von der Siebleiste 1 gemäß FIG.
1 nur dadurch, dass sie an ihrer den Platten 21 abgewandten Seite über ihre gesamte
Länge mit einem an beiden Seiten hinterschnittenen Sockel 12 ausgebildet ist, wodurch
sie in eine zugeordnete Nut einer Tragleiste einschiebbar und derart an dieser befestigbar
ist.
[0020] Die Siebleiste 1a gemäß FIG.3 unterscheidet sich von der Siebleiste 1a gemäß FIG.2
dadurch, dass die einzelnen Platten 21a der Verschleißleiste 2a in ihrem mittleren
Bereich an ihrer Oberseite jeweils mit einer Nut 22 und an ihrer Unterseite jeweils
mit einer der Nut 22 gegengleichen, vorspringenden Leiste 23 ausgebildet sind, wobei
die Leisten 23 in die Nuten 22 der jeweils darunterliegenden Platten 21a einragen.
Zudem ist die Siebleiste 1a an ihrer Oberseite gleichfalls mit einer Nut 13 ausgebildet,
in welche die Leisten 23 der anliegenden Platten 21a einragen. Hierdurch wird zusätzlich
zu den zwischen den einzelnen Schichten der Platten 21a befindlichen Klebeschichten
3 eine mechanische Verriegelung der einzelnen Platten 21a miteinander bewirkt.
[0021] Die Siebleiste 1b gemäß FIG.4 unterscheidet sich von den Ausführungsvarianten gemäß
den FIG.1 bis FIG.3 dadurch, dass die Platten 21 und 21b der Verschleißleiste 2b dahingehend
unterschiedliche Querschnitte aufweisen, dass die obersten Platten 21b quer zur Längserstreckung
der Verschleißleiste 2b einen trapezförmigen Querschnitt aufweisen, wobei sich die
Dicke der Platten 21b in Bewegungsrichtung des Siebbandes verkleinert, wogegen die
anderen Platten 21 über ihre gesamten Fläche einen gleichen Querschnitt aufweisen.
Auch diese Siebleiste 1b ist mit einer Befestigungsnut 11 ausgebildet.
[0022] Die in FIG.5 dargestellte zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Siebleiste
1c unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform einer Siebleiste gemäß den FIG.1
bis FIG.4 dadurch, dass die Oberflächen der Platten 21c der Verschleißleiste 2c nicht
angenähert parallel zum Siebband angeordnet sind, sondern vielmehr quer zum Siebband
ausgerichtet sind, sodass dieses an die Seitenflächen der Platten 21c zur Anlage kommt.
Auch dabei sind die Platten 21c mittels zwischen diesen befindlichen Klebstoffschichten
3 miteinander verbunden.
Die Befestigung dieser Verschleißleiste 2c an der Siebleiste 1c erfolgt dabei dadurch,
dass die Siebleiste 1c an ihrer dem Siebband zugewandten Oberseite mit einer hinterschnittenen
Nut 14 ausgebildet ist, in welche eine von der Verschleißleiste 2c abragende Leiste
24 einragt. Die Siebleiste 1c ist zu ihrer Befestigung an einer Tragleiste mit einem
an beiden Seiten hinterschnittenen Sockel 12 ausgebildet.
[0023] Die Ausführungsvarianten gemäß den FIG.6 und FIG.7 unterscheiden sich von der Ausführungsform
gemäß FIG.5 durch die Art der Befestigung der Verschleißleisten 2d an der Siebleiste
1c. Hierfür ist die Siebleiste 1c an ihrer dem Siebband zugeordneten Seite mit einer
Anschlagleiste 14 ausgebildet und ist weiters eine an der Siebleiste 1c lösbar befestigte
Klemmleiste 15 vorgesehen, wobei die Verschleißleiste 2d zwischen der Anschlagleiste
14 und der Klemmleiste 15 verklemmbar ist. Hierdurch kann die Verschleißleiste 2d
in sehr einfacher Weise von der Siebleiste 1c entfernt und durch eine neue Verschleißleiste
2d ersetzt werden.
Die Verschleißleiste 2d unterscheidet sich dabei von der Verschleißleiste 2c gemäß
FIG.5 dadurch, dass sie durch im Querschnitt trapezförmige, außen liegende Platten
21d und durch mindestens eine Schichte von zwischen den Platten 21d befindlichen,
im Querschnitt rechteckigen Platten 21 gebildet ist. Auch dabei sind die Platten 21
und 21 d miteinander mittels Klebstoffschichten 3 verbunden.
[0024] Die Ausführungsvariante gemäß FIG.8 unterscheidet sich von den Ausführungsvarianten
gemäß den FIG.6 und FIG.7 dadurch, dass die Siebleiste 1d, welche mit einer Nut 11,
mit einer Anschlagleiste 14 und mit einer Klemmleiste 15 ausgebildet ist, mit einer
Verschleißleiste 2e versehen ist, welche aus mehreren Schichten von miteinander verklebten
Platten 21c besteht, welche sämtliche rechteckige Querschnitte aufweisen.
[0025] Diese in den FIG.5 bis FIG.8 dargestellte zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Siebleiste gewährleistet einerseits die Vorteile der ersten Ausführungsform, nämlich
eine verminderte Sprödigkeit der Verschleißleiste, wodurch die Gefahr von Beschädigungen
derselben vermindert wird. Da die einzelnen Platten der Verschleißleiste in Längsrichtung
der Leiste gegeneinander versetzt sind, weisen diese andererseits an der an das Siebband
anliegenden Fläche keine in Bewegungsrichtung des Siebbandes durchgehenden Stoßfugen
auf, wodurch die Siebleiste über ihre gesamte Länge die gleiche Wirkung aufweist.
[0026] Die einzelnen Platten 21, 21a, 21b und 21c können aus Siliziumkarbid oder Aluminiumoxid,
Zirkonoxid oder Siliziumnitrid hergestellt sein. Siliziumkarbid stellt dabei das härteste
und sprödeste keramische Material dar. Aluminiumoxid ist etwas weniger hart bzw. spröde
und Zirkonoxid sowie Siliziumnitrid sind etwas weniger hart und spröde als Aluminiumoxid.
Dabei können die einzelnen Schichten der Verschleißleiste aus unterschiedlichen keramischen
Materialien hergestellt sein. Vorzugsweise sind die an das Siebband zur Anlage kommenden
Platten bzw. diejenigen Platten, auf welche das Siebband aufläuft, aus einem sehr
harten keramischen Material hergestellt, wogegen die darunter liegenden Platten bzw.
die in Bewegungsrichtung des Siebbandes folgenden Platten aus einem etwas weniger
harten keramischen Material hergestellt sind. Hierdurch weist die Verschleißleiste
eine sehr große Verschleißfestigkeit und zudem eine hohe Elastizität auf.
1. Siebleiste (1) für Papiererzeugungsanlagen, welche an ihrer dem Siebband zugewandten
Seite mit einer Verschleißleiste (2) ausgebildet ist, welche eine Mehrzahl von über
deren Längserstreckung nebeneinander liegenden und mindestens zwei Schichten von aneinander
liegenden Platten (21) aus einem keramischen Material, welche miteinander durch Klebung
verbunden sind, enthält, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschleißleiste (2) mindestens drei Schichten von ebenflächigen Platten (21)
aus einem keramischen Material, welche eine Dicke von 0,5 mm bis 3 mm, insbesondere
von 0,5 mm bis 1 mm, aufweisen, enthält.
2. Siebleiste (1a) nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (21a) der aneinander liegenden Schichten der Verschleißleiste (2a) mit
einander zugeordneten Vorsprüngen (23) bzw. Ausnehmungen (22) ausgebildet sind, wodurch
sie miteinander auch mechanisch verriegelt sind.
3. Siebleiste (1) nach einem der Patentansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stoßfugen der in unmittelbar nebeneinander liegenden Schichten befindlichen Platten
(21) gegeneinander versetzt sind.
4. Siebleiste (1) nach einem der Patentansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Platten (21) der Verschleißleiste (2) angenähert in der Ebene des Siebbandes
befinden.
5. Siebleiste (1c) nach einem der Patentansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (21c) der Verschleißleiste (2c) quer zum Siebband ausgerichtet sind,
sodass die Seitenflächen der Platten (21c) der Verschleißleiste (2c) dem Siebband
gegenüber liegen.
6. Siebleiste (1) nach einem der Patentansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit der Verschleißleiste (2) durch Verklebung verbunden ist.
7. Siebleiste (1c) nach einem der Patentansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer Klemmeinrichtung (14, 15) zur Befestigung der Verschleißleiste (2d)
ausgebildet ist.
8. Siebleiste (1c) nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie an ihrer dem Siebband zugeordneten Oberfläche mit einer Anschlagleiste (14) und
mit einer lösbar befestigten Klemmleiste (15) ausgebildet ist, wobei die Verschleißleiste
(2d) zwischen der Anschlagleiste (14) und der Klemmleiste (15) verklemmbar ist.
9. Siebleiste (1b, 1c) nach einem der Patentansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschleißleiste (2b, 2d) einen trapezartigen Querschnitt aufweist.
10. Siebleiste (1c) nach Patentanspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschleißleiste (2d) einerseits im Querschnitt rechteckige Platten [21] und
andererseits im Querschnitt trapezförmige Platten (21d) enthält, wobei sich vorzugsweise
die im Querschnitt trapezförmigen Platten (21d) an zumindest einer der beiden Außenflächen
befinden.
11. Siebleiste (1c) nach einem der Patentansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sie an der dem Siebband zugewandten Seite über ihre Länge mit einer Nut (14) oder
mit einer Leiste ausgebildet ist und dass die Verschleißleiste (2c) an der der Siebleiste
(1c) zugewandten Seite mit einer gegengleichen Leiste (24) bzw. einer Nut ausgebildet
ist, wobei die jeweilige Leiste (24) in die Nut (14) eingesetzt ist.
12. Siebleiste (1) nach einem der Patentansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die in den einzelnen Schichten befindlichen Platten (21) aus unterschiedlich harten
keramischen Materialien hergestellt sind.
13. Siebleiste (1) nach Patentanspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die an das Siebband zur Anlage kommenden Platten (21) bzw. die in Bewegungsrichtung
des Siebbandes ersten Platten der Verschleißleiste (2) aus einem sehr harten keramischen
Material hergestellt sind, wogegen die weiteren Platten aus demgegenüber weniger harten
keramischen Materialien hergestellt sind.
1. A drainage foil (1) for papermaking installations, which is provided on its side facing
the wire belt with a wear bar (2), which includes a plurality of plates (21) of a
ceramic material located next to one another over the longitudinal extension of said
wear bar and adjoining one another in at least two layers, said plates being joined
together by adhesive bonding, characterised in that the wear bar (2) contains at least three layers of plane plates (21) of a ceramic
material, which have a thickness of from 0.5 mm to 3 mm, in particular of from 0.5
mm to 1 mm.
2. A drainage foil (1a) according to claim 1, characterised in that the plates (21a) of the adjacent layers of the wear bar (2a) are provided with mutually
associated projections (23) and/or recesses (22), whereby they are also locked together
mechanically.
3. A drainage foil (1) according to either one of claims 1 and 2, characterised in that the butt joints of the plates (21) located in layers lying directly next to one another
are staggered relative to one another.
4. A drainage foil (1) according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the plates (21) of the wear bar (2) are located approximately in the plane of the
wire belt.
5. A drainage foil (1c) according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the plates (21c) of the wear bar (2c) are oriented sideways on to the wire belt,
such that the side faces of the plates (21c) of the wear bar (2c) face the wire belt.
6. A drainage foil (1) according to any one of claims 1 to 5, characterised in that it is joined to the wear bar (2) by bonding.
7. A drainage foil (1c) according to any one of claims 1 to 6, characterised in that it is provided with a clamping means (14, 15) for securing the wear bar (2d).
8. A drainage foil (1c) according to claim 7, characterised in that it is provided on its surface associated with the wire belt with a rebate bar (14)
and with a detachably secured clamping bar (15), the wear bar (2d) being grippable
between the rebate bar (14) and the clamping bar (15).
9. A drainage foil (1b, 1c) according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the wear bar (2b, 2d) has a trapezoidal cross-section.
10. A drainage foil (1c) according to claim 9, characterised in that the wear bar (2d) on the one hand comprises cross-sectionally rectangular plates
(21) and on the other hand cross-sectionally trapezoidal plates (21d), the cross-sectionally
trapezoidal plates (21d) preferably being located on at least one of the two outer
faces.
11. A drainage foil (1c) according to any one of claims 1 to 10, characterised in that it is provided over its length on the side facing the wire belt with a groove (14)
or with a bar and in that the wear bar (2c) is provided on the side facing the drainage foil (1c) with a complementary
bar (24) or a groove, the respective bar (24) being inserted into the groove (14).
12. A drainage foil (1) according to any one of claims 1 to 11, characterised in that the plates (21) located in the individual layers are made from ceramic materials
of different hardnesses.
13. A drainage foil (1) according to claim 12, characterised in that the plates (21) coming to rest against the wire belt or the plates of the wear bar
(2) which are first in the direction of movement of the wire belt are made from a
very hard ceramic material, whereas the other plates are made from ceramic materials
of comparatively lower hardness.
1. Barre de tamis (1) pour installation de production de papier, qui est pourvue sur
son côté tourné vers la bande de tamis d'une barre d'usure (2) comprenant plusieurs
plaques (21) en matériau céramique qui sont juxtaposées dans le sens longitudinal
de ladite barre d'usure (2) et superposées en au moins deux couches et qui sont reliées
entre elle par collage, caractérisée en ce que la barre d'usure (2) comprend au moins trois couches de plaques (21) d'égale surface
en matériau céramique qui ont une épaisseur de 0,5 mm à 3 mm, en particulier de 0,5
mm à 1 mm.
2. Barre de tamis (1a) selon la revendication 1, caractérisée en ce que les plaques (21a) des couches superposées de la barre d'usure (2a) sont pourvues
de saillies (23) et de creux (22) associés mutuellement, grâce auxquels elles sont
aussi verrouillées ensemble mécaniquement.
3. Barre de tamis (1) selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisée en ce que les joints des plaques (21) situées dans des couches directement voisines sont décalés
les uns par rapport aux autres.
4. Barre de tamis (1) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les plaques (21) de la barre d'usure (2) se trouvent approximativement dans le plan
de la bande de tamis.
5. Barre de tamis (1c) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les plaques (21c) de la barre d'usure (2c) sont orientées transversalement par rapport
à la bande de tamis, de sorte que les faces latérales des plaques (21c) de la barre
d'usure (2c) se trouvent en face de la bande de tamis.
6. Barre de tamis (1) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce qu'elle est reliée à la barre d'usure (2) par collage.
7. Barre de tamis (1c) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'elle est pourvue d'un dispositif de serrage (14, 15) pour la fixation de la barre
d'usure (2d).
8. Barre de tamis (1c) selon la revendication 7, caractérisée en ce qu'elle est pourvue, sur sa face associée à la bande de tamis, d'une barre de butée (14)
et d'une barre de serrage (15) fixée de manière amovible, la barre d'usure (2d) étant
apte à être serrée entre la barre de butée (14) et la barre de serrage (15).
9. Barre de tamis (1b, 1c) selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la barre d'usure (2b, 2d) présente une section transversale trapézoïdale.
10. Barre de tamis (1c) selon la revendication 9, caractérisée en ce que la barre d'usure (2d) comprend d'une part des plaques (21) à section transversale
rectangulaire et d'autre part des plaques à section transversale trapézoïdale (21d),
les plaques à section transversale trapézoïdale (21d) se trouvant de préférence sur
l'une au moins des deux faces extérieures.
11. Barre de tamis (1c) selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce qu'elle est pourvue sur sa longueur, sur son côté tourné vers la bande de tamis, d'une
rainure (14) ou d'un rebord et en ce que la barre d'usure (2c) est pourvue, sur son côté tourné vers la barre de tamis (1c),
d'un rebord correspondant (24) ou d'une rainure, chaque rebord (24) étant placé dans
la rainure (14) respective.
12. Barre de tamis (1) selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que les plaques (21) qui se trouvent dans les couches individuelles (21) sont fabriquées
à partir de matériaux céramiques de duretés différentes.
13. Barre de tamis (1) selon la revendication 12, caractérisée en ce que les plaques (21) qui viennent s'appliquer contre la bande de tamis ou les premières
plaques de la barre d'usure (2), dans le sens de mouvement de la bande de tamis, sont
fabriquées à partir d'un matériau céramique très dur, tandis que les autres plaques
sont fabriquées à partir de matériaux céramiques moins durs.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente