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Klocke Späth Barth 
Zürichstrasse 34</str><city>8134 Adliswil/Zürich</city><ctry>CH</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B880><date>20080430</date><bnum>200818</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
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<heading id="h0001"><i><u>Gebiet der Erfindung</u></i></heading>
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft ein System zur Erzeugung, zur Übermittlung und zum Austausch georeferenzierter Nachrichten (GN). Unter Georeferenzierung wird die Zuweisung raumbezogener Referenzinformation zu einem Datensatz verstanden; im vorliegenden Fall ist eine georeferenzierte Nachricht meist eine Textnachricht die zusätzlich einen Punkt oder einen anderen Bezug zu Realweltkoordinaten und/oder anderen Realweltortsangaben (z.B. Latitude und Longitude, Höhe, ggf. auch Bewegungsrichtung, Geschwindigkeit, etc.) enthält. Die Textnachricht bezieht sich auf den zugeordneten Punkt bzw. die zugewiesenen Koordinaten. Damit ist es möglich, ein Geschehen oder eine Sachangabe mittels eines Textes und/oder Bildern näher zu beschreiben und/oder dem Text oder Inhalt der Nachricht durch die Koordinaten der Georeferenz einen exakten Standort zuzuweisen.</p>
<heading id="h0002"><i><u>Hintergrund und Stand der Technik</u></i></heading>
<p id="p0002" num="0002">GN sind von grosser, oft entscheidender Bedeutung für die raumzeitliche Erfassung und Koordination von Einsätzen von Feuerwehren, technischen oder medizinischen Hilfsorganisationen, Polizei, Sicherheitspersonal, etc. insbesonders dann, wenn es sich um räumlich ausgedehnte Einsätze handelt, bei denen kein Sichtkontakt besteht. Die bisher üblicherweise eingesetzte Kommunikation über Sprechfunk vermag nur einen Teil der Information zu übermitteln und ist in angespannten Situationen fehleranfällig oder sogar unmöglich. Dazu kommt, dass Ortsangaben von der Kenntnis des Übermittlers abhängen; werden beispielsweise bei einem Grossbrand Feuerwehrleute aus einer anderen Gemeinde aufgeboten, kann man nicht erwarten, dass sie zwischen<!-- EPO <DP n="2"> --> Rauch, Trümmern und Wasser auch noch Hausnummern oder Strassenschilder entziffern, sofern solche überhaupt noch vorhanden und lesbar sind.</p>
<p id="p0003" num="0003">Auch bei der Überwachung und Steuerung von öffentlichen Verkehrsmitteln, z.B. eines Nahverkehrsnetzes in einer Grossstadt ist eine genaue, eventuell automatisch erzeugte Ortsangabe bei der Übermittlung von vorhandenen Störungen nützlich.</p>
<p id="p0004" num="0004">In der Verkehrsfliegerei sind automatische Positionsangaben zur Flugverkehrskontrolle heute Standard; die Position eines Verkehrsflugzeugs wird mit Radar überwacht und angezeigt, dazu übermittelt das Flugzeug mittels eines Transponders laufend Kennzeichen und Höhe in die Flugverkehrskontrollstelle, so dass der Controller eine genaue Kenntnis über Position und Höhe der von ihm überwachten Flugzeuge hat. Meist ist auch ein Kollisionswarnsystem integriert. Weitere Angaben und Anweisungen erfolgen per Sprechfunk. Ein solches System ist allerdings für den portablen Betrieb ungeeignet.</p>
<p id="p0005" num="0005">Für den Strassenverkehr sind auch Informationssysteme bekannt, bei denen eine mobile, teilweise automatische Ermittlung und Übermittlung von Verkehrsdichte und/oder Verkehrsstau zusammen mit GPS- oder anderen Lokalisierungsdaten erfolgt, also eine Nutzung georeferenzierter Nachrichten (GN). Ein solches, an oder in einem Fahrzeug angeordnetes System ist z.B. im Yoshida <patcit id="pcit0001" dnum="US5699056A"><text>US-Patent 5 699 056</text></patcit> beschrieben. Dieses System ist jedoch nur in einer Richtung wirksam, indem es die Verkehrsdaten ermittelt und überträgt, d.h. es findet keine zweiseitige Kommunikation zwischen Sender und Empfänger statt. Ob sich dieses System für den mobilen Betrieb am Körper oder in der Hand einer Person eignet, bleibt offen.</p>
<p id="p0006" num="0006">Ein in mancher Beziehung ähnliches, aber komplexeres Warnsystem ist im Lemelson <patcit id="pcit0002" dnum="US6028510A"><text>US-Patent 6 028 510</text></patcit> beschrieben. Dort werden GN von einer mobilen Überwachungsplattform, z.B. einem Flugzeug, an eine Zentrale gesandt, die diese Nachrichten verarbeitet und klassifiziert, insbesondere entsprechend ihrer Gefährlichkeit, und als GN an mobile Empfänger, z.B. Pager, übermittelt. Jeder Empfänger kann dann auf der Grundlage seiner eigenen Position und der gemeldeten Gefahr seine aktuelle Gefährdung abschätzen. Auch dieses System ist jedoch wieder nur in einer Richtung wirksam, es ist z.B. keine Rückmeldung des mobilen Empfängers vorgesehen.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0007" num="0007">In der Groth et al. <patcit id="pcit0003" dnum="US6741932B"><text>US-Patent 6 741 932</text></patcit> ist ein Broadcasting-System beschrieben, d.h. ein System, bei dem von einer Sendezentrale Verkehrsnachrichten an eine Vielzahl von Empfängern übermittelt werden. Dabei werden den Nachrichten "location reference codes" zugeordnet, die sich auf entlang der betreffenden Verkehrsader liegende Lokationen beziehen. Die Sendezentrale ist der einzige Sender im System, die Empfänger verfügen über keinerlei Sendemöglichkeit. Noch nicht einmal eine Rückmeldung oder dgl. vom Empfänger an den Sender ist vorgesehen.</p>
<p id="p0008" num="0008">In den Hoffberg <patcit id="pcit0004" dnum="US6252544B"><text>US-Patenten 6 252 544</text></patcit>, <patcit id="pcit0005" dnum="US6429812B"><text>6 429 812</text></patcit> und <patcit id="pcit0006" dnum="US6791472B"><text>6 791 472</text></patcit> ist schliesslich ein sehr umfangreiches und vielfältiges System beschrieben, in dem mobile Kommunikationsgeräte, die mit einem Positionsgeber ausgerüstet sind, Nachrichten erstellen und mit ihrer jeweiligen Position verknüpfen können, also GN erstellen können und diese GN an eine Zentrale senden, die Wichtigkeit oder Priorität dieser Nachrichten ermitteln kann. Allerdings ist diesen Patenten kein Hinweis zu entnehmen, wie in einem solchen System im Detail eine Verknüpfung einer Nachricht mit einer Position erfolgen soll, sondern es ist offenbar eine automatische Verknüpfung von Nachricht und derzeitiger Position des betreffenden Kommunikationsgeräts vorgesehen. Auch ist offen gelassen, ob eine Übermittlung von GN unmittelbar zwischen mobilen Kommunikationsgeräten erfolgen kann oder ob das sendende Kommunikationsgerät einen Einfluss oder eine Wahlmöglichkeit für die Positionsangabe hat.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<heading id="h0003"><i><u>Die Erfindung</u></i></heading>
<p id="p0009" num="0009">Ausgehend vom genannten Stand der Technik hat es sich die Erfindung zum Ziel gesetzt, ein mobiles System zur Erzeugung, zur Übermittlung und zum Austausch von GN zu schaffen, das eine grössere Flexibilität als die bekannten Systeme aufweist, das eine Wahlmöglichkeit für die Verknüpfung der Geodaten mit der zu sendenden Nachricht vorsieht, das eine Wahlmöglichkeit für den Empfang von Sendungen vorsieht und das schliesslich portabei, d.h. von einer Person tragbar, ist und diese bei ihrer Tätigkeit möglichst wenig behindert.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0010" num="0010">Die Erfindung ist in den unabhängigen Ansprüchen definiert.</p>
<p id="p0011" num="0011">Ein erfindungsgemässes System erlaubt das Senden von GN in beiden Richtungen, d.h. von einem Mobil- oder anderem Gerät zu einer Zentrale und umgekehrt. Auch ist die direkte Kommunikation zwischen Mobilgeräten möglich, wie auch zwischen einer ersten Zentrale und einer zweiten, anderen Zentrale. Anders gesagt, die Kommunikation erfolgt unabhängig vom benutzten Gerät, jeder Teilnehmer kann sowohl als Sender wie als Empfänger fungieren.</p>
<p id="p0012" num="0012">Auch erlaubt das erfindungsgemässe System das Senden von GN jeweils an einen oder mehrere Empfänger. Damit werden andere, vorhandene Kommunikationsmittel, z.B. Funkgeräte, entlastet, da positionsbezogene Informationen nicht über diese Kanäle übertragen werden müssen. Vor allem lassen GN weniger Interpretationsspielraum zu als herkömmliche Nachrichten, Koordinaten werden von allen Teilnehmern gleich verstanden, besonders wenn sie auf einer Karte automatisch und unmittelbar angezeigt werden. Es besteht kein Zweifel, dass Ortsbeschreibungen missverständlich sein können, normalerweise Ortskenntnisse voraussetzen und häufig Nachfragen notwendig machen.</p>
<p id="p0013" num="0013">Grob gesagt besteht die Erfindung aus einer neuartigen, modularen Kombination mehrer Einzeltechnologien, die z.T. auf dem Markt zur Verfügung stehen. Zum besseren Verständnis wird die Erfindung nachfolgend erst einmal in ihrer Wirkungsweise anhand eines Beispiels beschrieben. Weiter unten folgt dann ein Beispiel für die Implementierung</p>
<p id="p0014" num="0014">Einzelheiten der Erfindung können der nachfolgenden Beschreibung der Funktionen und des/der Ausführungsbeispiels/e sowie den Patentansprüchen entnommen werden.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<heading id="h0004"><i><u>Kurze Beschreibung der Zeichnungen</u></i></heading>
<p id="p0015" num="0015">Nachfolgend sind Ausführungsbeispiele, insbesondere die Funktion der Erfindung, anhand von Zeichnungen detailliert beschrieben. Auf den Zeichnungen zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>einen Ausschnitt eines Displays eines Laptops oder PCs (grosser Bildschirm) mit einer Nachricht und einem Ortsplan für das Versenden einer GN;</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>den Ausschnitt von <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> mit einer gewählten Positionsangabe;</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>einen ersten Bildschirm eines Mobilgeräts, bei dem wegen der limitierten Displayfläche Nachricht und Kartenansicht auf zwei Bildschirmseiten aufgeteilt sind. In diesem ersten Bildschirm sieht man die Nachricht;</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>den zweiten Bildschirm des Mobilgeräts mit der Kartenansicht;</dd>
<dt>Fig. 5</dt><dd>nochmals den ersten Bildschirm des Mobilgeräts mit der Anzeige, dass eine Georeferenz hinzugefügt wurde;</dd>
<dt>Fig. 6</dt><dd>Übersicht der möglichen Wege einer GN vom Sender über den Nachrichten-Server zu einem oder mehreren Empfängern;</dd>
<dt>Fig. 7</dt><dd>eine Darstellung der Text-Nachricht, also die erste Bildschirmseite bei Verwendung eines Mobilgeräts auf der Empfängerseite (passend zu den <figref idref="f0001 f0002 f0003">Fign. 1 bis 3</figref>);<!-- EPO <DP n="7"> --></dd>
<dt>Fig. 8</dt><dd>den Kartenausschnitt zur Nachricht der <figref idref="f0007">Fig. 7</figref>, d.h. die Bildschirmseite bei Verwendung eines Mobilgeräts auf der Empfängerseite mit der markierten Position;</dd>
<dt>Fig. 9</dt><dd>eine Darstellung der GN bei Verwendung eines Empfangsgeräts mit einem grossen Bildschirm (passend zu den <figref idref="f0001 f0002 f0003">Fign. 1 bis 3</figref>);</dd>
<dt>Fig. 10</dt><dd>eine funktionelle Übersicht über den Weg einer GN vom Sender zu den Empfängern;</dd>
<dt>Fig. 11</dt><dd>eine bildliche Zusammenfassung der Sendefunktionen;</dd>
<dt>Fig. 12</dt><dd>eine bildliche Zusammenfassung der Funktionen des Nachrichtenservers;</dd>
<dt>Fig. 13</dt><dd>eine bildliche Zusammenfassung der Empfängerfunktionen; und</dd>
<dt>Fig. 14</dt><dd>eine Darstellung der Applikation in den verschiedenen Ebenen.</dd>
</dl></p>
<heading id="h0005"><i><u>Beschreibung von Funktionsbeispielen</u></i></heading>
<p id="p0016" num="0016"><figref idref="f0001">Fig. 1</figref> zeigt ein typisches Bild eines gemäss der Erfindung ausgestalteten Displays auf einem Computerbildschirm, hier als vergleichsweise grosses Display eines Laptops.</p>
<p id="p0017" num="0017"><figref idref="f0002">Fig. 2</figref> ist das gleiche Bild, aber mit hinzugefügter Positionsangabe gemäss der Erfindung.</p>
<p id="p0018" num="0018">Die Display-Anordnung in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> ist zweigeteilt mit einem Textfeld 1 im unteren Bereich und einem Kartenfeld 2 im oberen Bereich. Diese Anordnung ist natürlich nicht zwingend; sie kann ebenso umgekehrt werden oder eine seitlich<!-- EPO <DP n="8"> --> versetzte Anordnung der Felder gewählt werden. Wegen der üblicherweise knappen Platzverhältnisse auf dem Display mancher mobilen Geräte können diese 2 Bereiche auch auf 2 verschiedenen Seiten untergebracht werden. Die <figref idref="f0003">Fign. 3</figref> und <figref idref="f0004">4</figref> zeigen dafür ein Beispiel.</p>
<p id="p0019" num="0019">Im Textfeld 1 finden sich einige Zeilen in üblicher Anordnung, wie sie heute bereits genutzt werden; hier im Beispiel ein Bereich für eine Nachricht 3 vom SMS- oder e-Mail-Typ, eine Adress-Zeile zum Eintragen der Empfänger 4 und eine Zeile mit einigen typischen Icons 5.</p>
<p id="p0020" num="0020">Neu - und in bekannten Geräten nicht vorhanden - sind in der Icon-Zeile das Icon 6 mit der Erläuterung "Create Georeference" und die Zeile 7 mit der Angabe "Position". Letztere ist (noch) leer.</p>
<p id="p0021" num="0021">Im Beispiel, das weiter unten genauer beschrieben wird, enthält der Nachrichtentext "Kollision eines Personenwagens mit dem 4er Tram am Central" bereits einen Hinweis auf die Unfallstelle, allerdings nur in grober Form. Der "Central" in Zürich ist ein - wie der Name schon andeutet - zentral gelegener Platz mit sehr hohem Verkehrsaufkommen von Trams (Strassenbahnen), Autos und Fussgängern, der dazu verkehrstechnisch so ungünstig geformt ist, dass in Stosszeiten meist eine manuelle Verkehrsregelung durch mehrere Polizisten erfolgt. Um den sich kreuzenden Tramverkehr von 5 oder 6 Tramlinien bei einem Unfall wie hier im Beispiel einigermassen aufrecht erhalten zu können, d.h. von der Tramleitzentrale entsprechende Ersatzfahrzeuge einzusetzen und Umleitungen anzuordnen, reicht die Angabe "am Central" mit der Liniennummer keinesfalls aus.</p>
<p id="p0022" num="0022">Hier setzt nun die Erfindung ein. Grundsätzlich wird im Gerät ein Kartenausschnitt der Umgebung des Gerätestandorts angezeigt; dies kann einfach mittels einer gespeicherten Karte, hier der Stadt Zürich, und einem GPS-Orientierungssystem<!-- EPO <DP n="9"> --> erfolgen. Solche Orientierungssysteme werden in ähnlicher Form als Navigationssysteme für Autos und andere Fahrzeuge angeboten. Die sendende Person (z.B. ein Tramführer, nachfolgend "Sender" genannt) hat nun einerseits die Möglichkeit, den Kartenausschnitt zu wählen oder zu verändern. Im Beispiel wird er (oder sie) den Kartenausschnitt so modifizieren, dass die Unfallstelle gut auf der Karte erkennbar dargestellt ist.</p>
<p id="p0023" num="0023">Dann wird der Sender den Mauszeiger (Cursor) zuerst auf das "Create Georeference" Icon (oder Button), danach auf die genaue Unfallstelle führen und dann mit einem entsprechenden Eingabe-Befehl, z.B. per Mausklick, die Koordinaten dieses Punktes, also der Unfallstelle, der Nachricht beifügen. Gleichzeitig wird der Punkt auf dem Display markiert, z.B. mittels eines Rechtecks.</p>
<p id="p0024" num="0024">In <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> ist das entsprechende Display-Bild dargestellt. Im Kartenfeld sind die Tramstation am Central, die im Kartenmaterial enthalten ist, dargestellt und der genaue Unfallort mit einem Rechteck 8 markiert. Im Textfeld darunter ist nun die Positionszeile mit der genauen Positionsangabe 9 als Punkt-Koordinatenpaar versehen. Dies erfolgt vorzugsweise automatisch bei Ausführung des o.g. Eingabe-Befehls. Zusätzlich sind im Kartenfeld noch andere Angaben, hier z.B. Koordinatenlinien (Kilometerlinien) 10, dargestellt.</p>
<p id="p0025" num="0025">Die Beifügung des ausgewählten Punkt-Koordinatenpaares zur Textnachricht kann als Anhang (Attachment) erfolgen, kann also beispielsweise korrigiert oder gelöscht werden oder es können mehrere Punkt-Koordinatenpaare beigefügt werden.</p>
<p id="p0026" num="0026">In vielen Fällen erfüllt ein sog. "Handheld" oder "Palmtop", d.h. ein in der Hand gehaltener, manuell oder per Spracheingabe bedienbarer Taschencomputer, wie er heute als Mobilgerät in vielen Branchen und in den unterschiedlichsten Ausführungsformen verwendet wird, die Erfordernisse besser als ein vergleichsweise<!-- EPO <DP n="10"> --> grosser Laptop. Auch ein entsprechend ausgerüstetes Mobiltelefon (Handy) kann vorteilhaft verwendet werden, wenn es einen ausreichend grossen Bildschirm aufweist. Weiter können auch so genannte TabletPCs eingesetzt werden.</p>
<p id="p0027" num="0027">Solche Taschencomputer oder Handys (nachfolgend Mobilgeräte genannt) haben natürlich wesentlich kleinere Displayflächen, sodass eine Aufteilung in Textfeld und Kartenfeld kaum in vernünftiger Grösse machbar ist. Die Lösung dieses Problems besteht dann in zwei oder mehr nacheinander aufrufbaren Screens oder Bildschirmen, z.B. einem (ersten) Textscreen, der nur ein oder mehrere Textfelder enthält (für z.B. Nachricht und Adressen), und einem wahlweise aufrufbaren Kartenscreen, der nur einen Kartenausschnitt enthält. Dazu enthalten die Screens entsprechende Befehlsfelder oder -tasten, auf Englisch meist mit "buttons" bezeichnet.</p>
<p id="p0028" num="0028"><figref idref="f0003">Fig. 3</figref> zeigt einen solchen ersten Bildschirm eines Mobilgerätes mit der zu übermittelnden Nachricht und dem Adressaten (Recipient), hier der Zentrale. Dies entspricht prinzipiell dem Textfeld der <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>. Weiterhin sind drei Befehlstasten vorgesehen, die so gross ausgebildet sein können, das sogar eine Bedienung mit einem Handschuh möglich ist, was z.B. im Rettungsbereich eine Rolle spielen kann. "Back" ist für die Rückschaltung zum vorherigen Bildschirm, "Attach" für die Beifügung der Georeferenz (zweiter Bildschirm, siehe <figref idref="f0004">Fig. 4</figref>) und "Send" für das Absenden der GN.</p>
<p id="p0029" num="0029"><figref idref="f0004">Fig. 4</figref> zeigt den zweiten Bildschirm des Mobilgerätes mit dem Kartenausschnitt des Standorts. Die Knöpfe "+" und "-" erlauben die Vergrösserung oder Verkleinerung, also das Zoomen der Karte. Mittels eines Stifts oder einfach mit dem Finger wird der betreffende Punkt, hier z.B. der Unfallort, markiert, was durch einen kleinen Kreis angezeigt ist. Mit der Taste "OK" werden die Koordinaten<!-- EPO <DP n="11"> --> dieses Punktes bestimmt und der zu übermittelnden Nachricht beigefügt.</p>
<p id="p0030" num="0030"><figref idref="f0005">Fig. 5</figref> zeigt wieder den ersten Bildschirm des Mobilgerätes, nun mit einer Anzeige (unten rechts über dem Pfeilsymbol), dass eine Georeferenz beigefügt wurde und damit die Nachricht zu einer GN macht. Bei Betätigung der "Send"-Taste dieses Bildschirms wird die GN an den Adressaten, hier an die Zentrale, abgesandt.</p>
<p id="p0031" num="0031"><figref idref="f0006">Fig. 6</figref> stellt eine Übersicht der möglichen Wege einer GN vom Sender über den Nachrichten-Server zu einem oder mehreren Empfängern dar. Hier ist der Sender wiederum als Laptop (siehe <figref idref="f0001">Fign. 1</figref> und <figref idref="f0002">2</figref>) dargestellt. Die Verwendung einer (oder sogar mehrerer, räumlich verteilter) Zentralen kann sich bei ausgedehnten Netzen als vorteilhaft erweisen. Die grosse Kartenansicht kann z.B. in einer Zentrale angezeigt werden, was besonders sich bei Auftreten mehrerer gleichzeitiger Brennpunkte durch Unfälle oder andere Störungen als vorteilhaft erweisen kann.</p>
<p id="p0032" num="0032">Während die <figref idref="f0001 f0002 f0003 f0004 f0005">Fign. 1 bis 5</figref> sich auf die Sendeseite bezogen, wird in den <figref idref="f0007 f0008 f0009">Fign. 7 bis 9</figref> die Empfängerseite dargestellt, also die Ansichten, die sich dem Empfänger einer GN bieten.</p>
<p id="p0033" num="0033">So ist in <figref idref="f0007">Fig. 7</figref> der erste Bildschirm eines Mobilgeräts dargestellt, der den Sendezeitpunkt, den Absender, den Adressaten und die empfangene Textnachricht zeigt, dazu wiederum die Markierung, dass es sich um eine GN handelt.</p>
<p id="p0034" num="0034">Da, wie oben erwähnt, die Displayfläche eines Mobilgeräts beschränkt ist, sind die Anzeigen für Nachricht und Karte wiederum auf zwei Bildschirmseiten aufgeteilt, zwischen welchen hin und her geschaltet werden kann.<!-- EPO <DP n="12"> --></p>
<p id="p0035" num="0035">In <figref idref="f0008">Fig. 8</figref> ist nun die zweite Bildschirmseite eines Mobilgeräts mit dem Kartenausschnitt, der Georeferenz und der eingeblendeten übermittelten Nachricht gezeigt. Dabei wird die Karte nicht übertragen, sondern ist typischerweise im Mobilgerät gespeichert, was eine wesentlich bessere Nutzung des zur Verfügung stehenden Übertragungsbandes erlaubt. Es ist offensichtlich, dass die eingeblendete, unmittelbar lesbare Nachricht eine Fehlinterpretation über den Ort des Geschehens praktisch ausschliesst. Dabei kann mit einer entsprechenden Farbmarkierung die Lesbarkeit verbessert oder Interpretation noch verdeutlicht werden, z.B. rot für Unfälle und blau für weniger kritische Situationen, z.B. eine klemmende Tramweiche.</p>
<p id="p0036" num="0036"><figref idref="f0009">Fig. 9</figref> zeigt eine Darstellung, wie sie für die empfangene GN auf einem grösseren Bildschirm, z.B. einem Laptop oder auch in der Zentrale, möglich wird. Eine Umschaltung ist dann nicht mehr erforderlich. Natürlich kann auch hier, was nicht dargestellt ist, die Nachricht unmittelbar in den Kartenausschnitt eingetragen sein. Dies würde sich bei Grossdarstellungen auf einer Wandkarte in einer Zentrale als sinnvoll erweisen, da eine solche automatische, stets auf dem Laufenden gehaltene Kartendarstellung eine generalstabsmässige Planung von Einsätzen erheblich erleichtert.</p>
<p id="p0037" num="0037"><figref idref="f0010">Fig. 10</figref> stellt eine Übersicht über den Weg einer GN vom Sender zu den Empfängern dar. Wie oben erläutert, legt der Sender den (oder die) Empfänger fest, erfasst den Nachrichtentext, fügt die Georeferenz hinzu und sendet die so erstellte GN an den Nachrichtenserver. Dieser empfängt die Nachricht und leitet sie in der Weise an die Empfänger weiter, dass diese sie in einer Mailbox oder auf andere Weise abrufen können. Beim Empfänger wird dann die GN in der oben beschriebenen Weise geräteabhängig dargestellt.<!-- EPO <DP n="13"> --></p>
<p id="p0038" num="0038">In <figref idref="f0011">Fig. 11</figref> ist das Verfahren für die Erstellung einer GN aus der Sicht des Senders dargestellt; etwas modifiziert, da es die Angabe mehrerer Georeferenzen erlaubt. Um eine GN zu verfassen, öffnet der Benutzer den Bildschirm zur Erstellung von GNs, wie in den <figref idref="f0001 f0002 f0003 f0004 f0005">Fign. 1 bis 5</figref> gezeigt. Der Benutzer legt den oder die Empfänger 1 der GN fest. Danach erfasst er den zu versendenden Text 2 (normalerweise eine Beschreibung der Situation, welche den Kontext des angehängten Punkt (oder Punkte) definiert). Weiter fügt der Benutzer der GN noch einen georeferenzierten Punkt hinzu, um die Nachricht als GN auszuzeichnen. Dies geschieht mit dem Auswählen eines Punktes auf der eingeblendeten Karte. Der letztgenannte Vorgang kann vom Benutzer mehrere Male wiederholt werden, um (ähnlich einem Anhang in einer e-Mail) verschiedene georeferenzierte Punkte hinzuzufügen. Mittels eines Klicks auf die Send-Taste wird die ggf. verschlüsselte Übermittlung der Nachricht an den Nachrichtenserver initiiert.</p>
<p id="p0039" num="0039">In <figref idref="f0012">Fig. 12</figref> sind die Funktionen des Nachrichtenservers dargestellt. Dieser nimmt die GN vom Sender entgegen und legt sie in das Nachrichtenausgangsfach des Senders. Typischerweise werden die GN auf dem Server persistent gehalten, bis der Sender (oder die Zentrale) die Nachricht ausdrücklich löscht. Als nächsten Schritt geht der Nachrichtenserver durch die in der GN definierte Empfängerliste und legt jedem Empfänger eine Kopie der Nachricht in dessen Nachrichteneingangsfach, d.h. die Mailbox. Das Ausliefern der Nachricht kann auf zwei verschiedene Arten geschehen: Entweder fragt der Empfänger den Nachrichtenserver in einem gewissen Zeitintervall ab, um neu eingetroffene Nachrichten abzurufen (analog e-Mail), oder der Nachrichtenserver versucht von sich aus, die GN an den Empfänger auszuliefern (analog SMS). Je nach Sachlage wird das eine oder andere Verfahren vorzuziehen sein.</p>
<p id="p0040" num="0040">Die Empfängerseite ist in <figref idref="f0013">Fig. 13</figref> dargestellt. Wie oben erwähnt, empfängt die Applikation die GN vom Nachrichtenserver oder fragt diesen in einem festgelegten<!-- EPO <DP n="14"> --> Zeitintervall nach neuen GN ab. Sobald die GN komplett empfangen wurde, wird der Benutzer über den Empfang informiert und die GN kann in einem Fenster dargestellt werden.</p>
<p id="p0041" num="0041">Das Nachrichtenfenster der empfangen Nachricht stellt den Text der GN und die verschiedenen angehängten georeferenzierten Punkte anhand eines Symbols dar. Falls es sich um ein Gerät mit kleiner Bildschirmgrösse handelt, also z.B. um ein Mobilgerät, wird die Karte in einem separaten Bildschirm dargestellt, zu welchem mit Druck auf das Symbol (siehe <figref idref="f0007">Fign. 7</figref> und <figref idref="f0008">8</figref>) gewechselt werden kann. Geräte mit ausreichend grossem Bildschirm zeigen die Karte im selben Bildschirm zusammen mit dem Text (zweigeteilter Bildschirm, siehe <figref idref="f0009">Fig. 9</figref>). Die Karte wird beim Anwählen eines Symbols für einen angehängten Punkt auf diesen zentriert und der Punkt wird auf der Karte sichtbar gemacht (z.B. Rechteck in <figref idref="f0009">Fig. 9</figref>).</p>
<p id="p0042" num="0042">Nachfolgend werden die wichtigsten Funktionsabläufe nochmals in Kurzform beschrieben. Ihre Implementierung, soweit sie sich nicht für die Fachperson von selbst ergibt, ist weiter unten näher erläutert.</p>
<p id="p0043" num="0043">Ein typischer Ablauf in allgemeiner Form:
<ol id="ol0001" ol-style="">
<li>(1) Der Benutzer/Sender erfasst den Text, also die (Text-)Nachricht. Dann markierter auf seinem Gerät den Bezugspunkt, welcher der Nachricht hinzugefügt werden soll und auf die sich der Text bezieht, mittels Mauszeiger und Klick unmittelbar in der Karte. Weiterhin gibt er den oder die Empfänger an. All dies kann natürlich auch in anderer Reihenfolge durchgeführt werden.</li>
<li>(2) Die Software im Gerät des Senders wandelt die durch den eingegebenen Bezugspunkt definierten "Bildschirmkoordinaten" in Realweltkoordinaten (z.B. WGS84) um.<!-- EPO <DP n="15"> --></li>
<li>(3) Der georeferenzierte Bezugspunkt wird in einem speziell dafür vorgesehenen Feld gespeichert, womit die resultierende GN erstellt ist. Diese wird nun für die Sendung kodiert.</li>
<li>(4) GN wird an den Nachrichten-Server geschickt, wo sie allen in der GN angegebenen Empfängern in ihr "Postfach" gelegt wird, d.h. jedem bezeichneten Empfänger steht nun die GN zur Verfügung und er kann sie auf seinem Gerät empfangen.</li>
<li>(5) Die GN ist (z.B. mit einem Symbol) für die angehängte georeferenzierte Information als solche gekennzeichnet. Der Empfänger kann mit einem Klick auf das Symbol die Karte auf den Punkt zentrieren oder in andere Kartenansichten wechseln. Der in der GN enthaltene Punkt wird auf der Karte z.B. mit einem Rechteck markiert angezeigt.</li>
</ol></p>
<p id="p0044" num="0044">In den folgenden zwei Beispielen sollen diese Funktionen nun etwas detaillierter beschrieben werden um die Vorteile der Erfindung, insbesondere des erfindungsgemässen Verfahrens, aufzuzeigen.</p>
<heading id="h0006"><i>Beispiel 1: Kollision Tram</i>/<i>Personenwagen am Central in Zürich</i></heading>
<p id="p0045" num="0045">Dieser Fall wurde oben bereits in angesprochen. Ausgangslage ist eine Kollision eines Personenwagens mit dem 4er Tram am Central. Der Tramführer, nachfolgend und in den Zeichnungen Peter Muster genannt, macht Meldung an die Zentrale. Er führt ein Mobilgerät mit sich, z.B. einen PDA, auf welchem er die Textnachricht eingibt (<figref idref="f0003">Fig. 3</figref>) und anschliessend die genaue Unfallstelle auf der Karte markiert (<figref idref="f0004">Fig. 4</figref>). Letztere wird, wie oben beschrieben, mit dem Drücken der "Attach"-Taste als georeferenzierter Punkt der Nachricht hinzugefügt und macht diese zu einer GN (<figref idref="f0005">Fig. 5</figref>). Mit einem Klick auf die "Send"-Taste<!-- EPO <DP n="16"> --> wird die GN an den Nachrichten-Server geschickt und steht nun der Zentrale zur Verfügung.</p>
<p id="p0046" num="0046">Die Zentrale sieht die neue Meldung (<figref idref="f0009">Fig. 9</figref>) und die Karte wird beim Öffnen dieser Meldung, typischerweise mit einem Klick auf die Meldung analog zu einem Mailprogramm, auf den Punkt zentriert und der Punkt mit einem Marker z.B. einem Rechteck versehen. Dadurch kennt die Zentrale den genauen Unfallort und weiss, dass nur die Linien 4 und 15 von der Kollision betroffen sind und umgeleitet, bzw. durch Busse ersetzt werden müssen.</p>
<p id="p0047" num="0047">Der Empfänger, hier also die Tramleitzentrale "sieht" den Kartenausschnitt um die empfangenen Koordinaten zusammen mit der Meldung im Textfeld. Die Grösse des Kartenausschnitts, der Zoomfaktor, kann vom Empfänger gewählt werden.</p>
<p id="p0048" num="0048">Üblicherweise wird der Kartenausschnitt und/oder das Kartenmaterial nicht übertragen, sondern steht dem Empfänger unmittelbar, d.h. aus einer eigenen Speicherquelle, zur Verfügung. Nicht vorhandenes Kartenmaterial kann bei Bedarf anderweitig beschafft werden, beispielsweise von einem Map-Server geliefert.</p>
<p id="p0049" num="0049">Als nächstes wird die Zentrale mittels GN ein Service-Fahrzeug, den "VBZ Troubleshooter" (VBZ steht für "Zürcher Verkehrsbetriebe"), aufbieten, der zur Unfallstelle fährt und die Instandstellung möglicher Schäden einleitet, um den Trambetrieb schnellstmöglich wieder zu gewährleisten.</p>
<p id="p0050" num="0050">Gleichzeitig werden die Chauffeure der betroffenen Linien 4 und 15 mittels GN über den Unfall informiert und angewiesen über die Umleitungs-Tramstationen "Kunsthaus" und "ETH/Universitätsspital" zu verkehren.<!-- EPO <DP n="17"> --></p>
<p id="p0051" num="0051">Der VBZ Troubleshooter meldet der Zentrale, vorteilhafterweise wieder mit einer GN, dass die Unfallstelle geräumt ist und die Gleise am Central wieder befahren werden können. Worauf diese mittels GN die Linien 4 und 15 informiert, dass die Unfallstelle am Central geräumt ist und die Trams anstelle der Umleitung wieder die normale Route fahren können.</p>
<p id="p0052" num="0052">Durch die unmittelbare Verbindung von geografischer Anzeige und Textnachricht wird eine schnelle und eindeutige Behebung von kritischen Situationen mit einem Minimum an Fehlermöglichkeiten ermöglicht. Insbesondere kann damit eine fehlerhafte Lokalisierung, die bei einem Verkehrsbetrieb zu massiven, kaum reparablen Verzögerungen führt, nahezu ausgeschlossen werden. Wenn z.B. Textnachrichten in der Zentrale <u>automatisch</u> auf einem Grossbildschirm an derjenigen Stelle der Karte eingeblendet werden, auf die sich die Textnachrichten beziehen, kann man eine Fehlinterpretation mit grosser Wahrscheinlichkeit ausschliessen.</p>
<heading id="h0007"><i>Beispiel 2: Flugzeugabsturz in unwegsamen Gelände (Wald)</i></heading>
<p id="p0053" num="0053">Ausgangslage ist der Absturz eines Flugzeugs in unwegsamen Gelände, z.B. in einem Waldstück an einem Hügel. Die genaue Absturzstelle ist nicht bekannt und Strassen, welche allenfalls als Zufahrtswege von Rettungskräften benützt werden könnten, gibt es nur wenige. Welche davon die richtige ist, kann nicht eruiert werden, da die Absturzstelle unbekannt ist.</p>
<p id="p0054" num="0054">Ein Helikopter der Rega, das ist die schweizerische Rettungsflugwacht, und ein Polizeihelikopter sind auf dem Weg, um die Unfallstelle auszumachen. Der Rega-Helikopter findet die Unfallstelle und informiert die Zentrale mittels GN über die genauen Koordinaten und, per Text oder sogar mit Fotos, über die Lage, wie sie sich aus der Luft präsentiert. Gleichzeitig werden Rega-Retter, unter ihnen ein Arzt, mit der Winde am Unfallort abgesetzt.<!-- EPO <DP n="18"> --></p>
<p id="p0055" num="0055">Die Zentrale fordert den Polizeihelikopter auf, zusätzlich benötigtes Material aufzuladen und an die durch eine GN exakt markierte Unfallstelle zu fliegen. Dort soll z.B. eine Lichtung geschlagen werden, um die Bergung der Verletzten zu vereinfachen. Weiter sucht die Zentrale die nächstgelegene, ggf. mit schweren Fahrzeugen befahrbare Strasse und dirigiert die Rettungskräfte, die vom Boden aus (und nicht aus der Luft) operieren, mittels GN an die richtige Stelle.</p>
<p id="p0056" num="0056">Die mit der Winde abgesetzten Rega-Retter haben nun schon Verletzte für den Transport bereit gemacht, diese werden nun an die nächste Strasse geflogen, wo sie von den eintreffenden Rettungskräften in Empfang genommen werden können.</p>
<p id="p0057" num="0057">Auch hier ist es wieder offensichtlich, dass die unmittelbare Verbindung von geografischer Anzeige und Textnachricht eine schnelle und eindeutige Lokalisierung einer Unfallstelle mit einem Minimum an Fehlermöglichkeiten ermöglicht. Dass dies Menschenleben retten kann, liegt auf der Hand. Aber auch der Einsatz von Rettungskräften und Rettungsgerät, sei es fliegendes oder fahrbares, kann damit optimiert werden. Bei einem Grossunfall, z.B. dem Absturz eines Verkehrsflugzeugs, kann sich dies als ausschlaggebende Verbesserung von Rettungsmassnahmen erweisen, da eine Koordination in bisher unbekannter Weise möglich wird.</p>
<heading id="h0008"><i><u>Beschreibung eines Implementierungsbeispiels</u></i></heading>
<p id="p0058" num="0058">Die nachfolgende Applikationsbeschreibung ist in der für Software-Beschreibungen üblichen Terminologie abgefasst. Die benutzten Begriffe bedürfen daher keiner weiteren Erläuterung.</p>
<p id="p0059" num="0059"><figref idref="f0014">Fig. 14</figref> zeigt den Aufbau der Applikation in den verschiedenen Ebenen. Ebene 1 betrifft das Erfassen einer GN auf einem Client. Der MessageStub wird<!-- EPO <DP n="19"> --> gebraucht, um auf der entsprechenden Komponente auf dem Server, dem MessageProvider, die Liste der Benutzer anzufordern. Diese wird für das Festlegen der Empfänger der Nachricht verwendet. Weiter bietet der MessageStub einen Container für die Nachricht, also für den Text und die eingebetteten georeferenzierten Punkte. Der MapStub übernimmt die Kartendarstellung und bietet auch die Funktionalität, einen auf der Karte geklickten Punkt von Bildschirmkoordinaten in die entsprechenden Realweltkoordinaten (WGS84) umzuwandeln. Die Information kann dann vom MessageStub der Nachricht hinzugefügt werden, damit die Koordinaten der Punkte in der GN nicht von Hand eingetragen werden müssen.</p>
<p id="p0060" num="0060">Ebene 2 ist die Service-Ebene. Sie ist für die Verwaltung der verschiedenen Module, hier Map- und MessageStub, verantwortlich. Sie bietet auch gleich eine Abstraktion zur Kommunikationsebene, damit diese, abhängig von der darunter liegenden Hardware, ausgetauscht werden kann. Die fertige GN wird somit für das Versenden an die Service-Ebene weitergereicht, die sie ihrerseits an die Kommunikations-Ebene 3 weitergibt.</p>
<p id="p0061" num="0061">In der Kommunikations-Ebene 3 wird die GN für den Versand entsprechend kodiert und nach Bedarf unter Verwendung von gängigen Verschlüsselungsverfahren (z.B. RSA) verschlüsselt.</p>
<p id="p0062" num="0062">Die Kommunikations-Ebene 3 verwendet schlussendlich die Client Hardware 4 zum Versenden der GN über das Internet. Dabei wird die jeweilig am besten passende Übertragungs-Technologie aus einer Palette von zur Verfügung stehenden Technologien ausgewählt und für die Übertragung verwendet. Eine solche Palette kann beispielsweise GRPS, UMTS, EDGE und WLAN umfassen, sodass eine sichere Kommunikation mit einer Vielzahl unterschiedlicher Hardware möglich ist. Damit wird sichergestellt, dass sowohl Mobilgeräte wie PDAs, Smartphones, Handhelds, TabletPCs und Laptops, als auch normale<!-- EPO <DP n="20"> --> PCs erreichbar sind und zur Verfügung stehen. Vorteilhafterweise wird die Applikation in einer betriebssystemunabhängigen Programmiersprache geschrieben, sodass unterschiedliche Betriebssysteme unterstützt werden können.</p>
<p id="p0063" num="0063">Dargestellt in <figref idref="f0014">Fig. 14</figref> ist die Übertragung über das Internet.</p>
<p id="p0064" num="0064">Auf der Serverseite nimmt die Server-Hardware 5 die Daten vom Internet entgegen und leitet diese an die Kommunikations-Ebene 6 des Servers weiter. Auf dieser Ebene werden die empfangenen Daten ggf. entschlüsselt und dekodiert und damit die ursprüngliche Nachricht wieder hergestellt.</p>
<p id="p0065" num="0065">Die Service-Ebene 7 im Server agiert auch hier als Schnittstelle zwischen den verschiedenen Provider-Modulen (hier Map- und Message-Provider) und der Kommunikations-Ebene 6.</p>
<p id="p0066" num="0066">Der MessageProvider in Ebene 8 ist für die Verwaltung der einzelnen Nachrichtenein- und -ausgangsfächer zuständig und legt die Nachricht dem Sender in das Nachrichtenausgangsfach und den in der GN angegebenen Empfängern in die Nachrichteneingangsfächer. Somit steht die GN für den Empfang bereit. Ein MapProvider (Kartenserver) kann in der Ebene 8 des Servers vorhanden sein, um einem Empfänger bei Bedarf dasjenige Kartenmaterial zu liefern, welches für die Anzeige der in der GN eingebetteten Punkte notwendig ist.</p>
<p id="p0067" num="0067">Die Nachricht kann nun von einem Empfänger abgeholt (e-Mail-Verfahren) oder kann vom Server an den Empfänger geschickt werden (SMS-Verfahren). Dazu leitet der MessageProvider die Nachricht über die Service-Ebene 7 wiederum an die Kommunikations-Ebene 6, die nun wieder das Kodieren und Verschlüsseln übernimmt.<!-- EPO <DP n="21"> --></p>
<p id="p0068" num="0068">Clientseitig, also beim Empfänger, werden die übertragenen Daten wieder entschlüsselt und zu einem Nachrichtenobjekt zusammengesetzt. Über die Service-Ebene 2 werden sie dem MessageStub in Ebene 1 weitergereicht, wo die Nachricht dann schlussendlich in Text und Bild dargestellt werden kann. Um die an der GN "angehängten" Koordinatenpunkte auf einer Kartenansicht darzustellen, wird der MapStub verwendet. Der MapStub in Ebene 1 zentriert die Kartenansicht auf den jeweilig ausgewählten Punkt in der Nachricht.</p>
<p id="p0069" num="0069">Falls das notwendige Kartenmaterial nicht im Client/Empfänger vorhanden sein sollte, kann es über eine eigene Nachricht vom MapProvider angefordert werden.</p>
<p id="p0070" num="0070">Es gibt offensichtlich eine Vielzahl von weiteren Modifikationen, die für die Fachperson ohne erfinderisches Zutun ermittelt und implementiert werden können; die nachfolgenden Patentansprüche sollen auch diese nichterfinderischen Modifikationen mit umfassen.</p>
</description><!-- EPO <DP n="22"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Verfahren zur drahtlosen Übermittlung oder zum Austausch von georeferenzierten Nachrichten zwischen einer Vielzahl von mit einem Lokalisierungssystem versehenen Mobilgeräten und mindestens einer Zentrale, <i>wobei</i>
<claim-text>- Mobilgeräte und Zentrale als Sende-Empfänger ausgebildet sind,</claim-text>
<claim-text>- in einem ersten Sende-Empfänger eine georeferenzierte Nachricht erstellt wird,</claim-text>
<claim-text>- mindestens ein zweiter Sende-Empfänger als Empfänger dieser georeferenzierten Nachricht bestimmt wird,</claim-text>
<claim-text>- die georeferenzierte Nachricht an die Zentrale übermittelt wird und von dort an den bestimmten Empfänger gesandt wird oder, zum Abruf bereit gehalten wird,</claim-text>
<claim-text>- der oder die zweiten Sende-Empfänger die empfangene Nachricht georeferenziert darstellt.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1, <i>wobei</i><br/>
vom ersten Sende-Empfänger die Karte der Umgebung des durch das Lokalisierungssystem ermittelten jeweiligen Standortes angezeigt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1, <i>wobei</i><br/>
die georeferenzierte Nachricht aus mindestens zwei Teilnachrichten besteht, wovon
<claim-text>- die erste Teilnachricht eine Textnachricht oder eine Bilddarstellung ist, die vorzugsweise einen Tatbestand oder ein Ereignis betrifft, und</claim-text>
<claim-text>- die zweite Teilnachricht eine Koordinatenangabe in einem dem Sende-Empfänger bekannten Koordinatensystem darstellt.</claim-text><!-- EPO <DP n="23"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 2, <i>wobei</i><br/>
neben der Georeferenz auch das Koordinatensystem oder eine Identifikation des zu benutzenden Koordinatensystems vom Sender übermittelt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 3, <i>wobei</i><br/>
die erste Nachricht mit mehreren Georeferenzen verknüpft wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 3. <i>bei dem</i><br/>
die Darstellung auf dem Sende-Empfänger auf zwei oder mehr Bildschirmseiten erfolgt, wobei eine erste Bildschirmseite die erste Nachricht als Text und eine zweite Bildschirmseite eine Karte zeigt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 3, <i>bei dem</i><br/>
eine simultane Darstellung auf dem Sende-Empfänger auf einer einzigen Bildschirmseite erfolgt, wobei die Bildschirmseite in ein Textfeld für die Darstellung der ersten Nachricht und ein Kartenfeld für die Darstellung der Georeferenz aufgeteilt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Verfahren nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, <i>bei dem</i> die Erstellung bzw. Eintragung der Georeferenz durch Auswahl, insbesondere Anklicken eines Bezugspunktes auf einer Kartendarstellung in einer Bildschirmseite, erfolgt.<!-- EPO <DP n="24"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Verfahren nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, <i>bei dem</i> in der Zentrale eine automatisierte, d.h. unmittelbar nach Empfang angezeigte, gleichzeitige Darstellung sämtlicher empfangener georeferenzierter Nachrichten auf einer das betreffende Gebiet umfassenden Karte erfolgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>System zur Durchführung des Verfahrens nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9 zur drahtlosen Übermittlung oder zum Austausch von georeferenzierten Nachrichten zwischen Mobilgeräten in einem Netzwerk, <i>wobei</i>
<claim-text>- eine Vielzahl von als Sende-Empfänger ausgebildeten Mobilgeräten und mindestens eine als Sende-Empfänger ausgebildete Zentrale vorgesehen sind,</claim-text>
<claim-text>- wobei jedes Mobilgerät mit einem Lokalisierungssystem versehen ist und Adressierungsmittel für andere Mobilgeräte und die Zentrale aufweist und</claim-text>
<claim-text>- die Zentrale Speichermittel zur Zwischenspeicherung empfangener georeferenzierter Nachrichten, Adressierungsmittel für alle adressierbaren Mobilgeräte und Sendemittel zur Übertragung der zwischengspeicherten georeferenzierten Nachrichten aufweist.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>System nach Anspruch 10, <i>wobei</i><br/>
die Sende-Empfänger prinzipiell gleichartig aufgebaut sind und Mittel sowohl zum Senden als auch zum Empfang und zur Darstellung übermittelter georeferenzierter Nachrichten aufweisen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>System nach Anspruch 10, <i>worin</i><br/>
die Zentrale ein Nachrichtenserver zur Steuerung und abrufbaren Speicherung des Übermittlungsverkehrs und zur Speicherung des für die Georeferenzierung erforderlichen Kartenmaterials ist.<!-- EPO <DP n="25"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="0013">
<claim-text>System nach Anspruch 10, <i>worin</i><br/>
das Lokalisierungssystem als GPS mit einer gespeicherten Karte ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0014" num="0014">
<claim-text>System nach Anspruch 11, <i>worin</i><br/>
die übermittelte georeferenzierte Nachricht eine Kartendarstellung umfasst, die den mittels des Lokalisierungssystems ermittelten Standort des sendenden Mobilgeräts und die Umgebung dieses Standorts angibt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0015" num="0015">
<claim-text>System nach Anspruch 11, <i>worin</i><br/>
das empfangende Mobilgerät eine Kartendarstellung enthält, die den mittels des Lokalisierungssystems ermittelten Standort des sendenden Mobilgeräts und die Umgebung dieses Standorts anzeigt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0016" num="0016">
<claim-text>System nach mindestens einem der Ansprüche 10 bis 15, <i>worin</i><br/>
die Mobilgeräte manuelle Tasten umfassen, die auch unter erschwerten Bedingungen, insbesondere mit Handschuhen, bedienbar sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0017" num="0017">
<claim-text>System nach mindestens einem der Ansprüche 10 bis 15, <i>worin</i>
<claim-text>- die Zentrale weiterhin enthält:</claim-text>
<claim-text>- Speichermittel zur Aufnahme von Kartenmaterial,</claim-text>
<claim-text>- Mittel zum Abrufen und Übermitteln des von einem Mobilgerät benötigten Kartenmaterials.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0018" num="0018">
<claim-text>System nach mindestens einem der Ansprüche 10 bis 15, <b><i>dadurch gekennzeichnet, dass</i></b><br/>
in der Zentrale Mittel vorgesehen sind zur automatisierten, gleichzeitigen, unmittelbar nach Empfang angezeigten Darstellung empfangener georeferenzierter<!-- EPO <DP n="26"> --> Nachrichten in einer Grossdarstellung auf einer das betreffende Gebiet umfassenden Karte.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0019" num="0019">
<claim-text>System nach Anspruch 10, <i>worin</i><br/>
das Netzwerk zur drahtlosen Übermittlung der georeferenzierten Nachrichten das Internet ist.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="27"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Method for wireless transmission or exchange of georeferenced messages between a plurality of mobile devices equipped with a localising system and at least one control centre <i>wherein</i>
<claim-text>- the mobile devices and control centre are in the form of transceivers.</claim-text>
<claim-text>- a georeferenced message is generated in a first transceiver,</claim-text>
<claim-text>- at least one second transceiver is defined as receiver of this georeferenced message,</claim-text>
<claim-text>- the georeferenced message is transmitted to the control centre and from there is sent to the defined receiver or is kept ready for retrieval,</claim-text>
<claim-text>- the second transceiver(s) display(s) the message in georeferenced form.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Method according to claim 1. <i>wherein</i><br/>
the first transceiver shows the map of the surrounding area of the location detected by the localising system.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Method according to claim 1, <i>wherein</i><br/>
the georeferenced message consists of at least two partial messages, of which
<claim-text>- the first partial message is a text message or an image representation which preferably concerns a statement of facts or an event, and</claim-text>
<claim-text>- the second partial message represents co-ordinate details in a co-ordinate system known to the transceiver.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Method according to claim 2, <i>wherein</i><br/>
in addition to the georeference, the co-ordinate system or an identification of the co-ordinate system to be used is transmitted by the transmitter.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Method according to claim 3, <i>wherein</i><br/>
the first message is linked with several georeferences.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Method according to claim 3, <i>in which</i><br/>
the display on the transceiver is provided on two or more screen pages, a first screen page showing the first message as text and a second screen page showing a map.<!-- EPO <DP n="28"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Method according to claim 3, <i>in which</i><br/>
a simultaneous display on the transceiver is provided on a single screen page, while the screen page is divided into a text field for displaying the first message and a map field for displaying the georeference.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Method according to at least one of the preceding claims, <i>in which</i> the production and/or entry of the georeference occurs by means of selection, in particular by clicking on a reference point on a map display on a screen page.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Method according to at least one of the preceding claims, <i>in which</i> all georeferenced messages received are simultaneously and automatically shown, i.e. displayed immediately following receipt, in the control centre on a map covering the area concerned.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>System for implementing the method according to at least one of claims 1 to 9 for the wireless transmission or for the exchange of georeferenced messages between mobile devices in a network, <i>wherein</i>
<claim-text>- a plurality of mobile devices in the form of transceivers and at least one control centre in the form of a transceiver are provided,</claim-text>
<claim-text>- wherein each mobile device is provided with a localising system and has addressing means for other mobile devices and the control centre and</claim-text>
<claim-text>- the control centre has means of storage for buffer storage of received georeferenced messages, addressing means for all addressable mobile devices and transmission means for transmitting the buffered georeferenced messages.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>System according to claim 10, <i>wherein</i><br/>
the transceivers are in principle of identical construction and have means for both transmitting and receiving and for displaying transmitted georeferenced messages.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>System according to claim 10, <i>in which</i><br/>
the control centre is a message server for controlling and retrievably storing the transmission traffic and for storing the map material necessary for the georeferencing.<!-- EPO <DP n="29"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="0013">
<claim-text>System according to claim 10, <i>in which</i><br/>
the localising system is in the form of a GPS with a stored map.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0014" num="0014">
<claim-text>System according to claim 11, <i>in which</i><br/>
the transmitted georeferenced message includes a map display which shows the location of the transmitting mobile device detected by means of the localising system and the surrounding area of this location.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0015" num="0015">
<claim-text>System according to claim 11, <i>in which</i><br/>
the receiving mobile device contains a map display which shows the location of the transmitting mobile device detected by means of the localising system and the surrounding area of this location.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0016" num="0016">
<claim-text>System according to at least one of claims 10 to 15, <i>in which</i><br/>
the mobile devices include manual keys which can be used even in difficult conditions. in particular when wearing gloves.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0017" num="0017">
<claim-text>System according to at least one of claims iso to 15, <i>in which</i>
<claim-text>- the control centre further contains:</claim-text>
<claim-text>- storage means for recording map material,</claim-text>
<claim-text>- means of retrieval and transmission of the map material required by a mobile device.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0018" num="0018">
<claim-text>System according to at least one of claims 10 to 15, <b><i>characterised in that</i></b><br/>
means are provided in the control centre for the automatic, simultaneous display, immediately following receipt, of received georeferenced messages in a large display on a map covering the area concerned.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0019" num="0019">
<claim-text>System according to claim 10, <i>in which</i><br/>
the network for wireless transmission of the georeferenced messages is the Internet.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="30"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Procédé de transmission sans fil ou d'échange de messages géoréférencés entre une pluralité d'appareils mobiles pourvus d'un système de localisation et au moins une centrale, dans lequel
<claim-text>- appareils mobiles et centrale sont réalisés sous la forme d'émetteurs-récepteurs,</claim-text>
<claim-text>- un message géoréférencé est généré dans un premier émetteur-récepteur,</claim-text>
<claim-text>- au moins un deuxième émetteur-récepteur est défini comme destinataire de ce message géoréférencé,</claim-text>
<claim-text>- le message géoréférencé est transmis à la centrale et de là envoyé au destinataire défini ou tenu prêt au rappel,</claim-text>
<claim-text>- le ou les deuxième(s) émetteur(s)-récepteur(s) présente(nt) le message reçu de manière géoréférencée.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1, dans lequel<br/>
le premier émetteur-récepteur affiche la carte de l'environnement du lieu respectif déterminé par le système de localisation.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1, dans lequel<br/>
le message géoréférencé se compose d'au moins deux messages partiels, dont
<claim-text>- le premier message partiel est un message textuel ou une représentation visuelle qui concerne de préférence un état de fait ou un événement, et</claim-text>
<claim-text>- le deuxième message partiel représente une indication de coordonnées dans un système de coordonnées connu de l'émetteur-récepteur.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Procédé selon la revendication 2, dans lequel<br/>
en plus de la géoréférence, l'émetteur transmet aussi le système de coordonnées ou une identification du système de coordonnées à utiliser.<!-- EPO <DP n="31"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Procédé selon la revendication 3, dans lequel<br/>
le premier message est associé à plusieurs géoréférences.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Procédé selon la revendication 3, dans lequel<br/>
la représentation sur l'émetteur-récepteur a lieu sur deux pages écran ou plus, une première page écran montrant le premier message sous forme de texte et une deuxième page écran montrant une carte.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Procédé selon la revendication 3, dans lequel<br/>
une représentation simultanée a lieu sur une seule page écran sur l'émetteur-récepteur, la page écran étant divisée en un champ de texte pour la représentation du premier message et un champ de carte pour la représentation de la géoréférence.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Procédé selon au moins l'une des revendications précédentes, dans lequel<br/>
la génération ou l'entrée de la géoréférence s'effectue par sélection, en particulier en cliquant sur un point de référence d'une représentation cartographique sur une page écran:</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Procédé selon au moins l'une des revendications précédentes, dans lequel<br/>
dans la centrale a lieu une représentation automatisée, c'est-à-dire affichée immédiatement après réception et simultanée de tous les messages géoréférencés reçus sur une carte comprenant la région concernée.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Système pour réaliser le procédé selon au moins l'une des revendications 1 à 9 pour la transmission sans fil ou l'échange de messages géoréférencés entre des appareils mobiles sur un réseau, dans lequel
<claim-text>- une pluralité d'appareils mobiles réalisés sous la forme d'émetteurs-récepteurs et au moins une centrale réalisée sous la forme d'un émetteur-récepteur sont prévues,<!-- EPO <DP n="32"> --></claim-text>
<claim-text>- chaque appareil mobile étant pourvu d'un système de localisation et présentant des moyens d'adressage pour d'autres appareils mobiles et la centrale et</claim-text>
<claim-text>- la centrale présente des moyens de mémorisation pour le stockage temporaire de messages géoréférencés reçus, des moyens d'adressage pour tous les appareils mobiles adressables et des moyens d'émission pour transmettre les messages géoréférencés stockés temporairement.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Système selon la revendication 10, dans lequel<br/>
les émetteurs-récepteurs possèdent la même structure de principe et présentent des moyens aussi bien pour émettre que pour recevoir et pour représenter des messages géoréférencés transmis.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Système selon la revendication 10, dans lequel<br/>
la centrale est un serveur de messages pour la commande et le stockage avec possibilité de rappel du trafic de transmission et pour le stockage du matériel cartographique nécessaire pour le géoréférencement.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="0013">
<claim-text>Système selon la revendication 10, dans lequel<br/>
le système de localisation est réalisé sous la forme d'un GPS avec une carte mémorisée.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0014" num="0014">
<claim-text>Système selon la revendication 11, dans lequel<br/>
le message géoréférencé transmis comprend une représentation cartographique qui indique le lieu de l'appareil mobile émetteur déterminé au moyen du système de localisation et l'environnement de ce lieu.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0015" num="0015">
<claim-text>Système selon la revendication 11, dans lequel<br/>
l'appareil mobile récepteur contient une représentation cartographique qui affiche le lieu de l'appareil mobile émetteur déterminé au moyen du système de localisation et l'environnement de ce lieu.<!-- EPO <DP n="33"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0016" num="0016">
<claim-text>Système selon au moins l'une des revendications 10 à 15, dans lequel<br/>
les appareils mobiles comprennent des touches manuelles qui peuvent être actionnées même dans des conditions difficiles, en particulier avec des gants.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0017" num="0017">
<claim-text>Système selon au moins l'une des revendications 10 à 15, dans lequel<br/>
la centrale contient en outre :
<claim-text>- des moyens de mémorisation pour l'enregistrement de matériel cartographique,</claim-text>
<claim-text>- des moyens pour appeler et transmettre le matériel cartographique dont un appareil mobile a besoin.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0018" num="0018">
<claim-text>Système selon au moins l'une des revendications 10 à 15, <b>caractérisé en ce que</b><br/>
dans la centrale, il est prévu des moyens pour la représentation automatisée, simultanée, affichée immédiatement après réception de messages géoréférencés reçus, en représentation agrandie sur une carte comprenant la région concernée.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0019" num="0019">
<claim-text>Système selon la revendication 10, dans lequel<br/>
le réseau de transmission sans fil des messages géoréférencés est l'internet.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="34"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="165" he="186" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="35"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="165" he="200" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="36"> -->
<figure id="f0003" num="3"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="162" he="149" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="37"> -->
<figure id="f0004" num="4"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="165" he="136" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="38"> -->
<figure id="f0005" num="5"><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="165" he="126" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="39"> -->
<figure id="f0006" num="6"><img id="if0006" file="imgf0006.tif" wi="165" he="135" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="40"> -->
<figure id="f0007" num="7"><img id="if0007" file="imgf0007.tif" wi="165" he="135" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="41"> -->
<figure id="f0008" num="8"><img id="if0008" file="imgf0008.tif" wi="164" he="144" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="42"> -->
<figure id="f0009" num="9"><img id="if0009" file="imgf0009.tif" wi="165" he="186" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="43"> -->
<figure id="f0010" num="10"><img id="if0010" file="imgf0010.tif" wi="165" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="44"> -->
<figure id="f0011" num="11"><img id="if0011" file="imgf0011.tif" wi="122" he="226" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="45"> -->
<figure id="f0012" num="12"><img id="if0012" file="imgf0012.tif" wi="110" he="202" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="46"> -->
<figure id="f0013" num="13"><img id="if0013" file="imgf0013.tif" wi="95" he="220" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="47"> -->
<figure id="f0014" num="14"><img id="if0014" file="imgf0014.tif" wi="151" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="US5699056A"><document-id><country>US</country><doc-number>5699056</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0005]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="US6028510A"><document-id><country>US</country><doc-number>6028510</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0006]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="US6741932B"><document-id><country>US</country><doc-number>6741932</doc-number><kind>B</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0007]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0004" dnum="US6252544B"><document-id><country>US</country><doc-number>6252544</doc-number><kind>B</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0004">[0008]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0005" dnum="US6429812B"><document-id><country>US</country><doc-number>6429812</doc-number><kind>B</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0005">[0008]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0006" dnum="US6791472B"><document-id><country>US</country><doc-number>6791472</doc-number><kind>B</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0006">[0008]</crossref></li>
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