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(11) |
EP 1 918 107 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.03.2011 Patentblatt 2011/10 |
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Anmeldetag: 14.09.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Reinigungsvorrichtung für Druckwalzen
Cleaning device for printing rollers
Dispositif de nettoyage pour rouleaux d'impression
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
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Priorität: |
26.10.2006 DE 102006050490
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.05.2008 Patentblatt 2008/19 |
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Patentinhaber: Technotrans AG |
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48336 Sassenberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Kosciesza, Hary
33178 Borchen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Müller-Boré & Partner
Patentanwälte |
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Grafinger Straße 2 81671 München 81671 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 315 144 DE-A1-102004 035 399
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EP-A- 0 696 504 GB-A- 2 277 056
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für Druckwalzen oder -zylinder
mit Hilfe eines Reinigungstuches, das gegen die zu reinigende Oberfläche gedrückt
und von einer Vorratswelle zu einer Sammelwelle für verschmutztes Reinigungstuch transportiert
wird, mit einem Antrieb zum Drehen der Sammelwelle, der einen Antriebszylinder umfasst,
dessen Kolbenstange mit einem schwenkbaren Hebel verbunden ist, der mit einem Freilauf
zusammenwirkt, der beim Vorschub des Kolbens Drehmoment überträgt, beim Rückzug des
Kolbens dagegen entkoppelt.
[0002] Eine Reinigungsvorrichtung dieser Art ist aus der
DE 10 2004 035 399.9 A1 der Anmelderin bekannt. Bei der bekannten Vorrichtung wird das Reinigungstuch, das
mit Wasser und/oder einem Reinigungsmittel besprüht wird, über eine elastische Leiste,
insbesondere Gummileiste gezogen und durch diese gegen die Oberfläche der zu reinigenden
Walze gedrückt. Nach Eintritt einer gewissen Verschmutzung wird das Reinigungstuch
taktweise von einer Vorratswelle zu einer Sammelwelle gezogen und auf diese aufgewickelt.
Die Reinigungsvorrichtung liegt in einem langgestreckten Gehäuse mit zwei Endplatten,
in denen die beiden Enden der Vorratswelle und der Sammelwelle gelagert sind. Auch
die erwähnte elastische Leiste erstreckt sich von der einen Endplatte zu der anderen.
Als Antrieb zur Drehung der Wickelwelle wird ein Nachstellzylinder beschrieben, dessen
Kolbenstange an einem Außenring eines Freilauflagers derart angreift, dass die Wickelwelle
beim Vorschub der Kolbenstange in Wickelrichtung gedreht wird, beim Rückhub dagegen
aufgrund des Freilauf-Effekts stehenbleibt.
[0003] Die
GB 2 277 056 A beschreibt eine Vorrichtung zur Reinigung von Zylindern einer Druckmaschine umfassend
ein Reinigungstuch, das von einer austauschbaren Vorratsrolle abgewickelt und auf
einer Schmutztuchrolle aufgewickelt werden kann. Beschrieben wird reversierbarer Antrieb
zum Vorschub und zum teilweisen Rückaufwickeln des Reinigungstuchs. Als Antrieb wird
ein elektronisch regelbarer Elektromotor, der ein Zahnrad antreibt, das beweglich
montiert ist, so dass es entweder mit einem Zahnrad, das mit der Vorratsrolle verbunden
ist, oder mit einem Zahnrad, das mit der Schmutztuchrolle verbunden ist, in Eingriff
bringbar ist.
[0004] Eine Vorrichtung, die nach diesem Funktionsprinzip ausgebildet ist, arbeitet an sich
zufriedenstellend. Naturgemäss ist der auf der Vorratswelle verfügbare Tuchvorrat
begrenzt, so dass das Reinigungstuch von Zeit zu Zeit gewechselt werden muss. Dies
führt zu Betriebsunterbrechungen und damit zu Zeitverlusten. Im übrigen ist die Ausnutzung
des Reinigungstuches verhältnismässig unökonomisch. Während zu Beginn eines Reinigungsvorganges
viel Schmutz anfällt, nimmt die Schmutzlast nach und nach immer mehr ab, so dass das
Reinigungstuch schliesslich allenfalls noch geringfügig verschmutzt wird.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine platzsparende und günstig herzustellende
Reinigungsvorrichtung zu schaffen, mit der die Intervalle, in denen das Reinigungstuch
gewechselt werden muss, verlängert und die Ausnutzung des Reinigungstuches insgesamt
ökonomischer gestaltet werden können.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der Freilauf mit einem Antriebsrad
verbunden ist und dass der Antriebszylinder und das Antriebsrad auf einer schwenkbar
am Vorrichtungsgehäuse gelagerten Halterung angebracht sind, die in ihrer Schwenkbewegung
beweglich ist zwischen einer ersten Stellung, in der eine Antriebsverbindung des Antriebsrades
zur Sammelwelle für verschmutztes Reinigungstuch besteht, und einer zweiten Stellung,
in der eine Antriebsverbindung zur Vorratswelle besteht.
[0007] Das bedeutet, dass die Transportrichtung des Reinigungstuches umgeschaltet werden
kann. Das Reinigungstuch kann also sowohl von der Vorratswelle auf die Sammelwelle
gezogen werden als auch umgekehrt von der Sammelwelle zurück zur Vorratswelle. Das
gegen Ende eines Reinigungsvorgangs nur noch geringfügig verschmutzte Reinigungstuch
kann also noch einmal genutzt werden zur Reinigung stark verschmutzter Walzenoberflächen.
[0008] Vorzugsweise ist das Antriebsrad ein Zahnrad und auf der Sammelwelle sowie der Vorratswelle
befinden sich ebenfalls Zahnräder, mit denen das Antriebsrad abwechselnd in Eingriff
gebracht werden kann. Wenn die Drehrichtung der Vorratswelle beim Rücklauf des Bandes
entgegengesetzt zu der Drehrichtung der Sammelwelle beim Vorlauf sein soll, befindet
sich zwischen dem Antriebs-Zahnrad und dem Zahnrad auf einer der Wollen ein Zwischenzahnrad.
[0009] Die Halterung, auf der sich der Antriebszylinder und das Antriebsrad befinden, ist
vorzugsweise als flache Platte ausgebildet, die an einem Ende der Reinigungsvorrichtung
gelagert ist. Als Antrieb zum Schwenken dieser Platte ist vorzugsweise ein Schwenkzylinder,
insbesondere Luftzylinder vorgesehen, der gestellfest an der Reinigungsvorrichtung
gelagert ist, so dass die schwenkbare Platte mit Hilfe des Schwenkzylinders geschwenkt
werden kann.
[0010] Vorzugsweise geht der Schwenkzylinder für die schwenkbare Halterung bzw. Platte am
Ende eines Antriebsvorganges in eine Sperrstellung, so dass er nicht durch den Hub
des Antriebszylinders zurückgedrückt werden kann. Diese Gefahr könnte deshalb bestehen,
weil der Antriebszylinder wesentlich stärker ist als der Schwenkzylinder der schwenkbaren
Platte.
[0011] Auf der schwenkbaren Platte ist im übrigen eine Kurvenrolle vorgesehen, die zum einen
mit einem Fühler für die Wickeldicke auf der Sammelwelle verbunden ist und zum anderen
gegen den schwenkbaren Hebel des Antriebs anliegt. Diese Kurvenrolle dient zur Hubbegrenzung
des Antriebszylinders und zur Anpassung des Hubes des Antriebszylinders an den Durchmesser
der aufgewickelten Bahn auf der Sammelwelle, so dass mit jedem Hub ein gleich langes
Stück des Reinigungstuches aufgewickelt werden kann.
[0012] Die Kurvenrolle, die die Hubbegrenzung des Antriebszylinders bewirkt, wird durch
den Durchmesserfühler für die Wickeldicke auf der Sammelwelle gedreht und damit eingestellt.
[0013] Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten
Zeichnungen näher erläutert.
- Fig. 1
- ist eine Ansicht auf eines der Enden einer insgesamt balkenförmigen Reinigungsvorrichtung
in der Stellung für Vorwärtstransport des Reinigungstuches;
- Fig. 2
- ist eine entsprechende Darstellung, bezieht sich jedoch auf den Rücktransport des
Reinigungstuches;
- Fig. 3
- ist eine vergrößerte Teildarstellung zu Fig. 1.
[0014] Im oberen Bereich der Fig. 1 ist die geometrische Achse einer senkrecht zur Zeichenebene
stehenden Welle markiert, die in der Zeichnung verdeckt ist und die hier als Vorratswelle
10 bezeichnet werden soll. Die Vorratswelle 10 dient zur Aufnahme einer Vorratsrolle
eines sauberen Reinigungstuches. Dieses Reinigungstuch wird in nicht dargestellter
Weise über eine elastische Leiste gezogen und so Schritt für Schritt auf eine Sammelwelle
übertragen, die ebenfalls senkrecht zur Zeichenebene in Fig. 1 steht und ebenfalls
durch ihre geometrische Achse repräsentiert wird. Die Sammelwelle 12 befindet sich
im unteren Bereich der Fig. 1. Die beiden Wellen 10 und 12 sind zwischen zwei Endplatten
14 gelagert, die die balkenförmige Reinigungsvorrichtung an beiden Seiten tragen und
begrenzen.
[0015] Auf den beiden Wellen 10 und 12 befinden sich Zahnräder 16 und 18, auf die später
eingegangen werden soll. Im übrigen ist auf der Endplatte 14 in einer Achse 20 eine
schwenkbare Platte 22 angebracht, auf der einige der in Fig. 1 und 2 gezeigten Elemente
gelagert sind, wie anschließend erläutert werden soll. Die schwenkbare Platte 22 steht
mit einem Schwenkzylinder 24 in Verbindung, dessen Kolbenstange 26 in einer Achse
28 schwenkbar mit der schwenkbaren Platte 22 verbunden ist.
[0016] Auf der schwenkbaren Platte 22 ist ein Antriebszylinder 30 in einer Achse 32 schwenkbar
gelagert. Der Antriebszylinder 30 weist eine Kolbenstange 34 auf, die mit einem Hebel
36 über eine Achse 38 schwenkbar verbunden ist. Der Hebel 36 seinerseits steht mit
einem Außenring eines nicht dargestellten Freilaufs in Verbindung, dessen Innenring
mit einem Zahnrad 40 in Verbindung steht, das in einer Achse 42 auf der erwähnten
schwenkbaren Platte 22 gelagert ist.
[0017] Der nicht dargestellte Freilauf bewirkt, dass beim Ausfahren der Kolbenstange 34
des Antriebszylinders 30 Drehmoment über den Hebel 36 und den Freilauf auf das Zahnrad
40 übertragen wird, beim Rückhub der Kolbenstange 34 dagegen keine Antriebsverbindung
besteht, das Zahnrad also stehenbleibt.
[0018] Auf der schwenkbaren Platte 22 ist im übrigen eine schwenkbare Sperrklinke 44 angebracht,
die in das Zahnrad 40 eingreifen und diese sperren kann. Dadurch kann verhindert werden,
dass der Antrieb unbeabsichtigt nachläuft.
[0019] Auf dem Ende der Vorratswelle 10 befindet sich das bereits erwähnte Zahnrad 16, und
auf dem Ende der Sammelwelle ist das Zahnrad 18 befestigt. Das Zahnrad 16 auf der
Vorratswelle kämmt mit einem weiteren Zahnrad 46, das in einer Achse 48 am Vorrichtungsgehäuse,
genauer gesagt an der in Fig. 1 und 2 dargestellten Endplatte 14 gelagert ist.
[0020] Auf der schwenkbaren Platte 22, die um die Achse 20 mit Hilfe des Schwenkzylinders
24 geschwenkt werden kann, befinden sich der Antriebszylinder 30, der in der Achse
32 gelagert ist, und das Zahnrad 40 mit seiner Achse 42.
[0021] Wie ein Vergleich von Fig. 1 und 2 zeigt, kann durch Schwenkung der schwenkbaren
Platte 22 zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position das Zahnrad 40
alternativ mit dem Zahnrad 18 der Sammelwelle (Vorwärtsantrieb) oder mit dem Zahnrad
16 der Vorratswelle (Rücktransport) in Eingriff gebracht werden.
[0022] Da die Vorratswelle 16 in entgegengesetzter Richtung zu der Sammelwelle 18 gedreht
werden muß, ist das Zahnrad 46 als Zwischenzahnrad vorgesehen, das eine Drehrichtungsumkehr
bewirkt.
[0023] Zu Fig. 2 ist der guten Ordnung halber zu ergänzen, dass die Verbindung zwischen
der Kolbenstange 26 des Schwenkzylinders 24 und der schwenkbaren Platte hier als gelöst
dargestellt ist. Tatsächlich ist die Achse 28 der Kolbenstange 26 mit der Achse 52
der schwenkbaren Platte 22 identisch, oder es besteht eine Verbindung über ein Koppelgelenk,
wie später beschrieben wird.
[0024] Fig. 1 zeigt die Stellung, in der das Zahnrad 40 mit dem Zahnrad 18 der Sammelwelle
in Eingriff steht. In dieser Stellung wird die Sammelwelle in Vorwärtsrichtung gedreht.
Es handelt sich um den üblichen Betrieb, bei dem das Reinigungstuch von der Vorratswelle
zur Sammelwelle gezogen wird.
[0025] Andererseits zeigt Fig. 2 die Stellung, in der das Zahnrad 40 mit dem Zahnrad 46
in Eingriff steht, das das Zwischenzahnrad des Antriebs bildet.
[0026] Alle in der Zeichnung dargestellten Elemente, die nicht auf der schwenkbaren Platte
22 gelagert sind, sind auf der mit 14 bezeichneten Endplatte des Gehäuses befestigt
oder gelagert, die das nicht dargestellte Gehäuse der Reinigungsvorrichtung abschließt.
Dies gilt insbesondere für die beiden Wellen 10 und 12 mit ihren Zahnrädern 16 und
18, die schwenkbare Platte 22 selbst mit ihrem Schwenkzylinder 24, das Zwischenzahnrad
46, und eine Kurvenrolle 56, die in einer Achse 58 drehbar auf der Endplatte 14 gelagert
ist. Die Kurvenrolle 56 kann durch einen schwenkbaren Fühler 60 in ihrer Winkelposition
eingestellt werden, der hinter der Endplatte 14 liegt und daher nur gestrichelt dargestellt
ist. Der Fühler dient dazu, die Dicke des aufgenommenen Wickels des verschmutzten
Reinigungstuchs auf der Sammelwelle 12 abzutasten.
[0027] Dieser Wert ist von Bedeutung, da es von der Dicke des Wickels abhängt, wie lang
ein Abschnitt des Reinigungstuches ist, der bei einer bestimmten Drehung der Wickelwelle
aufgenommen wird. Der Drehwinkel, den die Wickelwelle 12 bei jedem Hub des Antriebszylinders
30 zurücklegt, hängt naturgemäß andererseits von der Länge dieses Hubes ab.
[0028] Tendenziell wird daher die Hublänge der Kolbenstange 34 um so kürzer eingestellt,
je dicker der Wickel auf der Wickelwelle ist. Die Kurvenrolle 56 bildet dabei einen
Anschlag für die Schwenkung des Hebels 36 und damit für den Hub des Zylinders 30.
[0029] Fig. 3 ist ein vergrößerter Ausschnitt aus Fig. 1 und zeigt die schwenkbare Platte
22 mit dem Hebel 36 und dem Zahnrad 40 sowie dem Zahnrad 18 auf der Sammelwelle. In
dieser Stellung besteht die Gefahr, dass der wesentlich stärkere Antriebszylinder
30 den relativ schwachen Schwenkzylinder 24 der schwenkbaren Platte 22 zurückdrängt,
so dass es beispielsweise zu einer nicht erwünschten Schwenkung der schwenkbaren Platte
22 durch den Antriebszylinder 30 kommt.
[0030] Fig. 3 zeigt daher ein Gelenk, das die Kolbenstange 26 mit der schwenkbaren Platte
22 verbindet und mit 62 bezeichnet ist. Die schwenkbare Platte 22 wird durch das Gelenk
62 gesperrt.
1. Reinigungsvorrichtung zur Reinigung von Druckwalzen oder -zylindern mit Hilfe eines
gegen die zu reinigende Oberfläche drückbaren Reinigungstuches, mit einer Vorratswelle
(10) und einer Sammelwelle (12), wobei verschmutztes Reinigungstuch von der Vorratswelle
(10) zu der Sammelwelle (12) transportierbar ist, und mit einem Antrieb (30,34,40)
zum Drehen der Sammelwelle (12), der einen Antriebszylinder (30) umfasst, dessen Kolbenstange
(34) mit einem schwenkbaren Hebel (36) verbunden ist, der mit einem Freilauf zusammenwirkt,
der beim Vorschub des Kolbens Drehmoment überträgt, beim Rückzug des Kolbens dagegen
entkoppelt, dadurch gekennzeichnet, dass der Freilauf mit einem Antriebsrad (40) verbunden ist und dass der Antriebszylinder
(30) und das Antriebsrad (40) auf einer schwenkbar am Vorrichtungsgehäuse gelagerten
Halterung (22) angebracht sind, die in ihrer Schwenkbewegung beweglich ist zwischen
einer ersten Stellung, in der eine Antriebsverbindung des Antriebsrades (40) zur Sammelwelle
(12) für verschmutztes Reinigungstuch besteht, und einer zweiten Stellung, in der
eine Antriebsverbindung zur Vorratswelle (10) besteht.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsrad ein Zahnrad (40) ist, und dass sich entsprechende Zahnräder auf der
Sammelwelle (12) und der Vorratswelle (10) befinden.
3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Zahnräder (18,16) auf der Sammelwelle (12) und der Vorratswelle (10) mit
einem weiteren, am Vorrichtungsgehäuse gelagerten Zahnrad (46) kämmt und dass die
Antriebsverbindung für eines der Zahnräder (16, 18) auf einer der Wellen zum Antriebszahnrad
(40) über das als Zwischenzahnrad dienende Zahnrad (46) erfolgt.
4. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung eine flache Platte (22) ist.
5. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung einen Schwenkzylinder (24) als Schwenkantrieb aufweist.
6. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Sperrklinke (64) auf der schwenkbaren Platte zur Blockierung des Antriebszahnrades
(40).
7. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Kurvenrolle (56), dessen Umfangsfläche die jeweilige Endstellung des Hubes des
Antriebszylinders (30) bestimmt und die mit Hilfe eines Fühlers einstellbar ist, der
die Dicke des Wickels des verschmutzten Reinigungstuches auf der Sammelwelle (12)
abtastet.
8. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine schwenkbar auf der schwenkbaren Platte (22) angebrachte Sperrklinke (44), die
in einer ihrer Positionen in das Antriebszahnrad (40) eingreift.
9. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Gelenk (62) in der Verbindung zwischen dem Schwenkzylinder (24) und der schwenkbaren
Platte (22), das die schwenkbare Platte nach der Schwenkung in eine ihrer beiden Endpositionen
verriegelt.
1. A cleaning device for cleaning printing rollers or cylinders with the help of a cleaning
cloth pressable against the surface to be cleaned, with a supply shaft (10) and a
collecting shaft (12), wherein soiled cleaning cloth is transportable from the supply
shaft (10) to the collecting shaft (12), and with a drive (30, 34, 40) for rotating
the collecting shaft (12), which comprises a drive cylinder (30), the piston rod (34)
of which is connected to a pivotable lever (36) interacting with a freewheel that
transmits torque when the piston is advanced, but decouples when the piston is retracted,
characterized that the freewheel is connected to a driving wheel (40) and that the drive cylinder
(30) and the driving wheel (40) are attached to a holder (22) pivotally supported
on the device housing, said holder being movable in the pivoting movement thereof
between a first position, in which a drive connection of the driving wheel (40) to
the collecting shaft (12) for soiled cleaning cloth is established, and a second position,
in which a drive connection to the collecting shaft (10) is established.
2. The cleaning device according to claim 1, characterized in that the driving wheel is a gear (40), and that corresponding gears are located on the
collecting shaft (12) and the supply shaft (10).
3. The cleaning device according to claim 2, characterized in that one of the gears (18, 16) on the collecting shaft (12) and the supply shaft (10)
meshes with a further gear (46) supported on the device housing, and that the drive
connection for one of the gears (16, 18) on one of the shafts to the driving gear
(40) is established via the gear (46) that serves as the intermediate gear.
4. The cleaning device according to one of claims 1 to 3, characterized in that the holder is a flat plate (22).
5. The cleaning device according to claim 4, characterized in that the holder has a pivoting cylinder (24) as the pivot drive.
6. The cleaning device according to one of the preceding claims, characterized by a locking pawl (64) on the pivotable plate for blocking the driving gear (40).
7. The cleaning device according to one of the preceding claims, characterized by a cam roller (56), the circumferential surface of which determines the respective
final position of the stroke of the drive cylinder (30) and which is adjustable with
the help of a sensing head that scans the thickness of the winding of the soiled cleaning
cloth on the collection shaft (12).
8. The cleaning device according to one of the preceding claims, characterized by a locking pawl (44) pivotally attached on the pivotable plate (22), which engages
with the driving gear (40) in one of its positions.
9. The cleaning device according to one of the preceding claims, characterized by a hinge (62) in the joint between the pivoting cylinder (24) and the pivotable plate
(22), which locks the pivotable plate in one of its two final positions after pivoting.
1. Dispositif de nettoyage destiné au nettoyage de rouleaux ou cylindres d'impression
à l'aide d'un tissu de nettoyage pouvant être pressé contre la surface à nettoyer,
comprenant un arbre d'alimentation (10) et un arbre collecteur (12), le tissu de nettoyage
encrassé étant transportable de l'arbre d'alimentation (10) à l'arbre collecteur (12),
et comprenant un entraînement (30, 34, 40) pour pivoter l'arbre collecteur (12) qui
comprend un cylindre d'entraînement (30) dont la tige de piston (34) est reliée à
un levier pivotant (36) qui coopère avec une course libre, qui transmet le couple
lorsque le piston avance, et assure un découplage au retour du piston, caractérisé en ce que la course libre est reliée à un pignon d'entrée (40) et en ce que le cylindre d'entraînement (30) et le pignon d'entrée (40) sont appliqués sur un
support (22) logé pivotant sur le boîtier de dispositif, lequel support étant mobile
dans son mouvement pivotant entre une première position, dans laquelle existe une
liaison d'entraînement du pignon d'entrée (40) avec l'arbre collecteur (12) pour le
tissu de nettoyage encrassé, et une seconde position dans laquelle existe une liaison
d'entraînement avec l'arbre d'alimentation (10).
2. Dispositif de nettoyage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le pignon d'entrée est une roue dentée (40) et en ce que des roues dentées correspondantes se trouvent sur l'arbre collecteur (12) et l'arbre
d'alimentation (10).
3. Dispositif de nettoyage selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'une des roues dentées (18, 16) sur l'arbre collecteur (12) et l'arbre d'alimentation
(10) s'engrène avec une autre roue dentée (46) montée sur le boîtier de dispositif
et en ce que la liaison d'entraînement pour une des roues dentées (16, 18) a lieu sur un des arbres
vers la roue dentée d'entraînement (40) en passant par la roue dentée (46) servant
de roue dentée intermédiaire.
4. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le support est un plateau plat (22).
5. Dispositif de nettoyage selon la revendication 4, caractérisé en ce que le support comporte un cylindre pivotant (24) en tant qu'entraînement pivotant.
6. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par un cliquet d'arrêt (64) sur le plateau pivotant destiné à bloquer la roue dentée
d'entraînement (40).
7. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par un rouleau de guidage (56) dont la surface périphérique détermine la position finale
respective de course du cylindre d'entraînement (30) et qui est réglable au moyen
d'un capteur qui détecte l'épaisseur du rouleau de tissu de nettoyage encrassé sur
l'arbre collecteur (12).
8. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par un cliquet d'arrêt (44) qui est monté pivotant sur le plateau pivotant (22) et s'engage
dans une de ses positions dans la roue dentée d'entraînement (40).
9. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par une articulation (62) dans la liaison entre le cylindre pivotant (24) et le plateau
pivotant (22), laquelle articulation verrouille le plateau pivotant après le pivotement
dans une de ses deux positions finales.
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