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(11) |
EP 1 918 439 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.09.2011 Patentblatt 2011/38 |
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Anmeldetag: 03.11.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Klemm- Schneideinrichtung mit Fadenzuweis- und Fadenabstreifvorrichtung
Thread clamping and severing arrangement with thread assigning and removing device
Ensemble pour pincer et sectionner des fils avec dispositif pour attribuer et enlever
les fils
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE IT |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.05.2008 Patentblatt 2008/19 |
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Patentinhaber: H. Stoll GmbH & Co. KG |
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72760 Reutlingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Mohr, Jürgen, Dipl.-Ing.
72768 Reutlingen (DE)
- Haap, Christian, Dipl.-Ing.
72116 Mössingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kohler Schmid Möbus |
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Patentanwälte
Kaiserstrasse 85 72764 Reutlingen 72764 Reutlingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 554 669 WO-A-93/11291
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EP-A- 0 990 724
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Klemm-Schneideinrichtung einer Flachstrickmaschine mit
mehreren Klemmstellen zur Klemmung eines Fadens nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Bei Klemm-Schneideinrichtungen, die an ihrer dem Gestrick zugewandten Längsseite
einen Fangarm haben, welcher den zu klemmenden und abzuschneidenden Faden auf ein
unter dem Kammspalt liegendes Niveau drückt, und bei denen viele Klemm-Schneidstellen
nebeneinander angeordnet sind, tritt häufig das Problem auf, dass bei den Klemm-Schneidstellen,
die einen größeren Abstand zum Fangarm haben, der Faden nicht so in die Fangnadel
eingebracht ist, dass er optimal geklemmt und optimal abgeschnitten werden kann.
[0003] Wird bei einer Klemm-Schneideinrichtung dieser Bauart an einer vom Fanghaken entfernten
Klemm-Schneidstelle die Fangnadel ausgetrieben, um die Fadenklemmung aufzulösen, wobei
ihre nachfolgende Klemm-Schneidstelle aber einen Faden geklemmt hat, der bereits wieder
dem Strickvorgang zugeführt ist, kann es vorkommen, dass die Fangnadel an ihrer verzahnten
Seite diesen Faden erfasst und in ihrer Vortriebsbewegung mitbewegt und dann in ihrer
Rückzugsbewegung soweit mitnimmt, dass dieser Faden in derjenigen Klemmstelle nochmals
geklemmt wird, die ihren Faden soeben freigegeben hat. Ein solcher doppelt geklemmter
Faden führt zu Störungen, denn von der Steuerung her kann ein Faden nur an der Klemm-Schneidstelle
freigegeben werden, in deren Fangnadel er vom Fadenführer eingelegt wurde.
[0004] Bei vielen nacheinander angeordneten Klemm-Schneidstellen sind auch viele Fäden an
der Stirnseite der Klemm-Schneideinrichtung vorhanden. Dabei verlaufen gespannte Fäden
von der Klemm-Schneidstelle zum Gestrick. Weiterhin sind spannungslose Fäden, deren
Klemmung gelöst wurde, vorhanden. Wenn die gespannten und die spannungslosen Fäden
die Möglichkeit haben, sich räumlich anordnen zu können, so kommt es leicht zum Verschränken
der Fäden, die geklemmt sind, und der Fäden, deren Klemmung gelöst ist. Dadurch kann
der von der Klemmung gelöste Faden nicht der Abzugsbewegung des Gestricks folgen und
zieht die Randmaschen der letzten Strickreihe, die mit ihm gebildet wurde, zusammen.
[0005] Aus der
EP 0 990 724 A2 der Anmelderin ist eine Klemm- und Schneideinrichtung bekannt, bei der ein rotatorisch
bewegliches Fadenzuweisorgan einen oder mehrere Fäden durch eine Schwenkbewegung einer
Klemm- und Schneidstelle zuführt.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Klemm-Schneideinrichtung der eingangs
genannten Art derart weiterzubilden, dass die genannten Nachteile vermieden und möglichst
wenig bewegte Elemente benötigt werden.
[0007] Gelöst wird diese Aufgabe auf besonders einfache und überraschende Art und Weise
durch eine Klemm-Schneideinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Durch diese
Maßnahme wird sichergestellt, dass der zwischen einem Fadenführer und einem Fanghaken
vor der Stirnseite der Klemm-Schneideinrichtung schräg verlaufende Faden von der Fangnadel
richtig ergriffen wird und zuverlässig geklemmt und geschnitten wird. Insbesondere
wird sichergestellt, dass der zu klemmende und zu schneidende Faden nicht nur im oberen
Bereich der Fangnadel geklemmt und geschnitten wird. Ein zuverlässigeres Klemmen und
ein besseres Schneiden erfolgt, wenn der Faden im unteren Bereich der Fangnadel geklemmt
wird. Diesem unteren Bereich der Fangnadel, der auch eine Primärschnittkante aufweist,
wird der Faden durch das
[0008] Fadenzuweiselement zugeführt.
[0009] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform kann sich dem Fadenzuweiselement
der Wirkeinrichtung zumindest ein Fadenabstreifelement anschließen. Ein Fadenabstreifelement
kann auch unabhängig von einem Fadenzuweiselement vorgesehen werden. Daher wird das
Vorsehen eines Fadenabstreifelements an einer Klemm-Schneideinrichtung auch als eigenständige
Erfindung betrachtet. Durch das Fadenabstreifelement wird sichergestellt, dass bei
einer Rückzugsbewegung der Fangnadel der Faden einer benachbarten Klemmstelle von
der Fangnadel abgestreift wird und somit nicht zwischen der Verzahnung und dem Ritzel
der der Fangnadel zugeordneten Klemmstelle eingeklemmt wird.
[0010] Bei einer Ausgestaltung der Erfindung kann sich außerdem an das Fadenabstreifelement
der Wirkeinrichtung zumindest ein Fadenleitelement anschließen. Durch ein Fadenleitelement
wird sichergestellt, dass sich die Fäden vor der Stirnseite der Klemm-Schneideinrichtung
nicht verheddern.
[0011] Insbesondere wird sichergestellt, dass die Fäden keine räumliche Anordnung einnehmen,
sondern flächig am Fadenleitelement anliegen. Bei einer Weiterbildung kann das Fadenleitelement
in einem Bereich unterhalb der Klemmstellen vorgesehen sein.
[0012] Besonders bevorzugt ist es, wenn die Fadenleitelemente materialschlüssig mit den
Fadenabstreifelementen verbunden sind. Somit können die Fadenleitelemente integraler
Bestandteil der Fadenzuweis- und Fadenabstreifvorrichtung sein.
[0013] In der Klemm-Schneideinrichtung gemäß der Erfindung ist wenn das Fadenzuweiselement
auf der dem Fanghaken zugewandten Seite der Klemmstelle angeordnet, da dadurch der
von dem Fanghaken kommende Faden der Klemmstelle richtig zugeführt werden kann.
[0014] Besondere Probleme beim Klemmen und Schneiden können sich an vom Fanghaken entfernt
gelegenen Stellen ergeben. Deshalb ist es vorteilhaft, wenn die Klemmstellen nebeneinander
angeordnet sind und zumindest der vom Fanghaken am weitesten entfernten Klemmstelle
ein Fadenzuweiselement zugeordnet ist.
[0015] Ein störungsarmer Betrieb einer Flachstrickmaschine kann sichergestellt werden, wenn
mehreren Klemmstellen ein Fadenzuweiselement zugeordnet ist. Je mehr Klemmstellen
ein Fadenzuweiselement zugeordnet ist, desto zuverlässiger kann das Klemmen und Schneiden
erfolgen.
[0016] Bei einer Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass die mehreren Klemmstellen, denen
ein Fadenzuweiselement zugeordnet ist, in der vom Fanghaken entfernt gelegenen Hälfte
der Klemm-Schneideinrichtung angeordnet sind. In der vom Fanghaken entfernt gelegenen
Hälfte kommt es besonders häufig zu Störungen, wenn kein erfindungsgemäßes Fadenzuweiselement
verwendet wird, da dort der zu klemmende und zu schneidende Faden in seiner Höhenposition
von den Klemmstellen besonders weit entfernt ist.
[0017] Besonders vorteilhaft ist es, wenn mehrere Fadenzuweiselemente, die unterschiedlichen
Klemmstellen zugeordnet sind, zu einer Einheit zusammengefasst sind und die Einheit
an der Klemm-Schneideinrichtung befestigt ist. Durch diese Maßnahme wird die Herstellung
und die Montage der Fadenzuweiselemente erleichtert. Mehrere Fadenzuweiselemente können
gemeinsam montiert werden. Dadurch ergibt sich eine Zeitersparnis im Vergleich zur
Montage jedes einzelnen Fadenzuweiselements. Es können eine oder mehrere Einheiten,
die jeweils mehrere Fadenzuweiselemente aufweisen, vorgesehen sein. Bei einer Klemm-Schneideinrichtung
mit 16 Klemmstellen können beispielsweise acht Einheiten mit zwei Fadenzuweiselementen,
vier Einheiten mit vier Fadenzuweiselementen, zwei Einheiten mit acht Fadenzuweiselementen
oder eine Einheit mit 16 Fadenzuweiselementen vorgesehen sein. Es kann auch ausreichend
sein, eine Einheit mit beispielsweise vier Fadenzuweiselementen im vom Fanghaken entfernt
gelegenen Bereich der Klemm-Schneideinrichtung vorzusehen.
[0018] Besonders bevorzugt ist es, wenn alle Fadenzuweiselemente zu einer Einheit zusammengefasst
sind. Diese Einheit kann zudem so ausgebildet sein, dass durch sie die Fangnadeln
und Klingen der Klemmstellen an der Klemm-Schneideinrichtung in vertikaler Richtung
fixiert werden. Zu diesem Zweck kann die Einheit eine Leiste aufweisen.
[0019] Weitere Vorteile ergeben sich, wenn die Fadenzuweiselemente zumindest auf der Höhe
eines oberen Bereichs, insbesondere im Höhenbereich einer Sekundärschnittkante, einer
Fangnadel der jeweils zugeordneten Klemmstelle angeordnet sind. Durch diese Maßnahme
kann während einer Rückzugsbewegung der Fangnadel der zu klemmende Faden an dem Fadenzuweiselement
und einer an die Sekundärschnittkante anschließenden Fläche anliegen und an dieser
Fläche, die üblicherweise schräg zur Bewegungsrichtung der Fangnadel ausgerichtet
ist, und dem Fadenzuweiselement nach unten in Richtung auf die Primärschnittkante
gleiten.
[0020] Eine verbesserte Fadenzuweisung ergibt sich, wenn die Fadenzuweiselemente zumindest
abschnittsweise schräg von einem oberen zu einem unteren Höhenbereich der Klemmstelle
ausgerichtet sind.
[0021] Das Abstreifen des Fadens von einer Fangnadel gestaltet sich als besonders effektiv,
wenn das Fadenabstreifelement in einem unteren Bereich bezogen auf die Höhe der Klemmstellen
angeordnet ist.
[0022] Besonders vorteilhaft ist es, wenn beidseits einer Klemmstelle jeweils ein Fadenabstreifelement
vorgesehen ist. Hierdurch wird sichergestellt, dass der Faden unterhalb der Fangnadel
nicht schräg verläuft und zuverlässig von der Fangnadel abgestreift wird.
[0023] Ein Faden wird zuverlässig vom unteren Bereich einer Fangnadel weggeführt, wenn die
Fadenabstreifelemente schräg nach unten verlaufen oder gebogen ausgebildet sind.
[0024] Wenn jeweils ein Fadenabstreifelement und ein Fadenzuweiselement materialschlüssig
miteinander verbunden sind, vereinfacht sich die Herstellung. Außerdem müssen das
Fadenabstreifelement und das Fadenzuweiselement nicht einzeln an der Klemm-Schneideinrichtung
befestigt werden, sondern können zusammen montiert werden. In einer einfachsten Ausführung
können ein Fadenabstreifelement und ein materialschlüssig damit verbundenes Fadenzuweiselement
eine Fadenzuweis- und Fadenabstreifvorrichtung bilden. Vorzugsweise sind jedoch mehrere
Fadenabstreifelemente und Fadenzuweiselemente jeweils materialschlüssig miteinander
verbunden und zu einer insbesondere kammartigen Einheit zusammengefasst. Sie bilden
dadurch eine Fadenzuweis- und Fadenabstreifvorrichtung. Vorteilhafterweise muss nur
eine einzige Fadenzuweis- und Fadenabstreifvorrichtung, die mehrere Fadenzuweiselemente
und Fadenabstreifelemente umfasst, an der Klemm-Schneideinrichtung montiert werden.
Bei einer erfindungsgemäßen Klemm-Schneideinrichtung wird ein störungsarmer Betrieb
ermöglicht. Daher können mehr Klemmstellen als bisher verwendet werden. Insbesondere
können bei gleich bleibender Länge der Klemm-Schneideinrichtung doppelt so viele Klemmstellen,
beispielsweise 16 Klemmstellen, vorgesehen werden.
[0025] Wenn die Fadenzuweiselemente schmaler sind als die Fadenabstreifelemente, wird sichergestellt,
dass ein zu schneidender Faden einer Klinge einer Klemmstelle im richtigen Winkel,
insbesondere nicht zu steil, zugeführt wird, sodass ein zuverlässiges Abschneiden
gewährleistet ist.
[0026] In den Rahmen der Erfindung fällt außerdem eine Flachstrickmaschine mit einer Klemm-Schneideinrichtung,
wie sie oben beschrieben ist.
[0027] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden detaillierten
Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung anhand der Figuren der Zeichnung,
die erfindungswesentliche Einzelheiten zeigt, sowie aus den Ansprüchen.
[0028] In der schematischen Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt,
welche in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert werden.
Es zeigen:
[0029]
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf eine Klemm-Schneideinrichtung;
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die Stirnseite der Klemm-Schneideinrichtung in Pfeilrichtung X
der Fig. 1;
- Fig. 3
- einen vergrößerten Ausschnitt der Klemm-Schneideinrichtung auf der Seite des Fadenführers;
- Fig. 4 - 6
- in leicht schematisierter Darstellung eine vergrößerte Teilansicht der Fig.3 in Blickrichtung
des Pfeils Y;
- Fig. 7
- die Klemm-Schneideinrichtung in derselben Lage wie in Fig.1;
- Fig. 8
- eine Detaildarstellung eines Randbereichs der Klemm-Schneideinrichtung mit einer ausgefahrenen
Fangnadel;
- Fig. 9
- eine Seitenansicht der Klemm-Schneideinrichtung der Fig. 8 in Pfeilrichtung Y;
- Fig. 10
- eine Detaildarstellung eines Randbereichs der Klemm-Schneideinrichtung mit einer Fangnadel
in einer Rückzugsbewegung;
- Fig. 11
- eine Seitenansicht der Klemm-Schneideinrichtung der Fig. 10 in Pfeilrichtung Y.
[0030] Die Fig. 1 zeigt eine Klemm-Schneideinrichtung 1, welche beispielsweise sechzehn
Klemm-Schneidstellen 2, die nacheinander bzw. nebeneinander angeordnet sind, aufweist,
in Planlage dargestellt. Die Klemm-Schneideinrichtung 1 ist mit einer Fadenzuweis-
und Fadenabstreifvorrichtung 6 ausgerüstet.
[0031] Diese Fadenzuweis- und Fadenabstreifvorrichtung 6 hat für jede Klemm-Schneidstelle
2 oder nur für ausgewählte Klemm-Schneidstellen 2 eine noch näher zu beschreibende
Wirkeinrichtung 61.
[0032] Die Führungsplatte 3 ist der Tragkörper aller Funktionselemente. In den Nuten 31
sind die Fangnadeln 21 längsverschiebbar gelagert. Nicht dargestellt sind bewegungseinleitende
Elemente, welche von den Schlossteilen eines Schlittens beaufschlagt werden und die
Vortriebs- und Rückzugsbewegung der Fangnadeln 21 bewirken.
[0033] An der dem Gestrick 200 zugewandten Längsseite der Führungsplatte 3 ist eine Abdeckung
4 befestigt. Sie deckt die nicht dargestellte Mechanik ab, welche eine translatorische
Bewegungseinleitung des Fanghakens 5 in eine Schwenkbewegung des Fanghakens 5 umwandelt.
Der Fanghaken 5 ist in der Führungsplatte 3 schwenkbar gelagert. In der Nut 41, welche
durch eine Ausfräsung in der Führungsplatte 3 und der Abdeckung 4 gebildet wird, sind
die nicht dargestellten Elemente verschiebbar gelagert, welche die Bewegung des Fanghakens
5 bewirken und dazu von den Schlossteilen des Schlittens beaufschlagt werden.
[0034] Die Klemm-Schneidstellen 2 umfassen jeweils eine Fangnadel 21, welche in ihrem Fadenfangbereich
einseitig eine Verzahnung eingearbeitet hat, ein Klemmritzel 22, welches drehbar an
einem Schwenklager 23 gelagert ist, und eine Klinge 24, welche schwenkbar an der Führungsplatte
3 gelagert ist. Die Innenseite des Fadenfangbereichs der Fangnadel 21 weist eine Schnittkante
auf.
[0035] Die Fadenzuweis - und Fadenabstreifvorrichtung 6 ist in einer bevorzugten Ausführung
einstückig ausgebildet. An jeder Klemm-Schneidstelle 2 befindet sich vorzugsweise
eine zugeordnete Wirkeinrichtung 61, welche ein Fadenzuweiselement 62, ein Fadenabstreifelement
63 und ein Fadenleitelement 64 umfasst. Diese Fadenzuweis- und Fadenabstreifvorrichtung
6 ist mittels Schrauben 65 mit der Führungsplatte 3 verbunden. Von einer Leiste 6'
stehen die Wirkeinrichtungen 61 ab. Die Leiste 6' fixiert zumindest einige der beweglichen
Elemente der Klemmstellen 2 in ihrer Höhenposition bezüglich der Führungsplatte 3.
[0036] Die Fadenzuweis- und Fadenabstreifvorrichtung 6 könnte auch aus so vielen einzelnen
Wirkeinrichtungen 61 bestehen, wie Klemm-Schneidstellen 2 vorhanden sind. Außerdem
könnten die Wirkeinrichtungen 61 in kleinerer Stückzahl als bei der bevorzugten Ausführungsform
miteinander verbunden sein. Es ist auch möglich, die Wirkeinrichtungen 61 nur an den
Klemm-Schneidstellen 2 anzuordnen, welche sich in einer entfernten Position zum Fanghaken
5 befinden.
[0037] Der Faden 150, welcher zu der letzten Masche des Gestricks 200 Verbindung hat, ist
vom Fadenführer 100 so weit von der Spule abgezogen worden, dass er von der am weitesten
vom Fanghaken 5 entfernten Klemm-Schneidstelle 2 festgeklemmt und abgeschnitten werden
kann.
[0038] Der Faden 150 wird, nachdem der Fadenführer 100 den Fanghaken 5 passiert hat, von
diesem erfasst und auf ein möglichst tiefes Niveau gedrückt. Von diesem Niveau steigt
das Fadentrum 150' bis zur Auslauföffnung 101 des Fadenführers 100 ständig an und
geht dann als Fadentrum 150" durch den Fadenführer 100 zur Fadenspule.
[0039] Die Fig. 2 zeigt die Klemm-Schneideinrichtung 1 in der Ansicht in Richtung des Pfeils
X der Fig.1. Das Fadentrum 150' hat seine tiefste Position am Fanghaken 5 und steigt
ständig an bis zur Auslaufsöffnung 101 des Fadenführers 100. Je weiter eine Klemm-Schneidstelle
2 vom Fanghaken 5 entfernt ist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass der Faden 150,
welcher von der letzten Strickreihe kommt, die mit diesem Faden gebildet wurde, an
der Position am Fadenfangbereich bzw. Haken der Fangnadel 21 anliegt, in welcher der
Faden 150 optimal geklemmt und abgeschnitten wird.
[0040] In der beispielhaft dargestellten Klemm-Schneideinrichtung 1 können in maximal sechzehn
Klemm-Schneidstellen 2 Fäden geklemmt sein. Im Bereich der Stirnseite der Klemm-Schneideinrichtung
1 können sich Fäden befinden, welche von ihrer Strickreihe kommend vom Fanghaken 5
niedergehalten und von einer Fangnadel 21 erfasst und an der betreffenden Klemm-Schneidstelle
2 geklemmt und abgeschnitten werden, oder von der Klemm-Schneidstelle 2 kommend vom
Fanghaken 5 niedergehalten und ihrer ersten Strickreihe zugeführt werden.
[0041] Damit alle Strickfäden sich in einer Ebene zur Stirnseite der Klemm-Schneideinrichtung
1 anordnen können, hat jede Wirkeinrichtung 61 nachfolgend auf das Fadenabstreifelement
63 ein Fadenleitelement 64. Die Fadenzuweiselemente 62 sind schmaler ausgebildet als
die Fadenabstreifelemente 63. Dadurch wird eine Ausnehmung realisiert, die eine flachere
Zuführung des Fadens 150 auf die Klinge 24 ermöglicht.
[0042] Die Fig. 3 zeigt in einem vergrößerten Detailbereich der Fig.1 die Fadeneinlage in
die Fangnadel 21 der vom Fanghaken 5 am weitesten entfernten Klemm-Schneidstelle 2.
Die Fangnadel 21 ist in ihre Fadenfangposition ausgetrieben, und der Fadenführer 100
hat das Fadentrum 150' in die Fangnadel 21 eingelegt. Bei der Rückzugsbewegung der
Fangnadel 21 in ihre Grundposition wird der Faden 150 zwischen der Verzahnung 210
der Fangnadel 21 und den Zähnen des Ritzels 22 eingeklemmt und anschließend mit der
Klinge 24 an der der Verzahnung gegenüberliegenden Seite der Fangnadel 21 abgeschnitten.
Dadurch ist der Faden 150 zwischen dem Gestrick 200 und dem Fadenführer 100 getrennt.
[0043] Die Figuren 4 bis 6 zeigen in leicht schematisierter Darstellung eine vergrößerte
Teilansicht der Fig.3 in Blickrichtung des Pfeils Y, sowie die Wirkungsweise des Fadenzuweiselements
62 der Wirkeinrichtung 61 der Fadenzuweis- und Fadenabstreifvorrichtung 6.
[0044] Ausweislich der Fig. 4 ist der Faden 150 durch den Fadenführer 100 in die Fangnadel
21 eingelegt worden. Die Fangnadel 21 befindet sich in ihrer Rückzugsbewegung in Richtung
des Pfeils Z. Der Faden 150 liegt im oberen Bereich der schräg verlaufenden Fläche
212 an, welche mit der gerade verlaufenden Fläche 211 die Innenkontur der Fangnadel
21 bildet.
[0045] Die Fläche 212 bildet mit der der Verzahnung 210 gegenüberliegenden Außenseite der
Fangnadel 21 die Sekundärschnittkante, und die Fläche 211 bildet mit der Außenseite
die Primärschnittkante.
[0046] Ausweislich der Fig. 5 ist die Fangnadel 21 so weit in Richtung des Pfeils Z zurückgezogen,
dass der Faden 150 an dem Fadenzuweiselement 62 der Wirkeinrichtung 61 der Fadenzuweis-
und Fadenabstreifvorrichtung 6 anliegt.
[0047] In der Fig. 6 befindet sich die Fangnadel 21 weiterhin in ihrer Rückzugsbewegung
in Richtung des Pfeils Z. Das Fadenzuweiselement 62 der Wirkeinrichtung 61 der Fadenzuweis-
und Fadenabstreifvorrichtung 6 hat den Faden 150 in eine Position an der Innenkontur
der Fangnadel 21 gebracht, an welcher er sicher geklemmt und sicher abgeschnitten
werden kann. Den Figuren 5, 6 entnimmt man, dass der Faden 150 zwischen dem schräg
nach unten in Richtung Klemmstelle 2 weisenden Fadenzuweiselement 62 und der ebenfalls
schräg nach unten, von der Klemmstelle 2 weg weisenden Fläche 212 angeordnet ist und
von diesen nach unten gezwungen wird, wobei der Faden 150 an dem Fadenzuweiselement
62 und der Fläche 212 nach unten gleitet.
[0048] Die Fig. 7 zeigt die Klemm-Schneideinrichtung 1 in derselben Lage wie in Fig.1. Beispielsweise
ist die Fangnadel 21' der Klemm-Schneidstelle 2', welche den zweitgrößten Abstand
zum Gestrick 200 hat, ausgetrieben worden, um den Faden, welchen sie geklemmt hatte,
freizugeben. Bei ihrer Austriebsbewegung besteht die Gefahr, dass ihre Verzahnung
210' den Faden 155, welcher in der nachfolgenden Klemm-Schneidstelle 2" geklemmt ist
und bereits wieder dem Strickvorgang zugeführt wurde, erfasst und dieser Faden 155
mindestens einen Teil der Austriebsbewegung der Fangnadel 21' mitgezogen wird.
[0049] Da die Fangnadel 21' der Klemm-Schneidstelle 2' nach ihrer Austriebsbewegung zum
Lösen ihres geklemmten Fadens wieder in ihre Grundposition zurückgezogen wird, kann
der bereits in der Klemm-Schneidstelle 2" geklemmte Faden 155 noch zusätzlich in der
Klemm-Schneidstelle 2' geklemmt werden.
[0050] Da das System, welches die Klemm-Schneideinrichtung 1 steuert, immer nur veranlassen
kann, dass ein Faden an der Klemm-Schneidstelle freigegeben wird, an welcher er durch
den Fadenführer in deren Fangnadel eingelegt wurde, führt eine doppelte Klemmung eines
Fadens zu Störungen.
[0051] Derartige Störungen werden durch das Fadenabstreifelement der Wirkeinrichtung der
Klemmstelle, in welcher der Faden geklemmt ist, und das Fadenabstreifelement der Wirkeinrichtung
der Klemmstelle, welche ihren Faden freigegeben hat, verhindert. Im Beispiel sind
das die Klemmstellen 2'und 2" mit ihren Wirkeinrichtungen 61' und 61" und deren Fadenabstreifelemente
63' und 63", die beidseits der Klemmstelle 2' angeordnet sind.
[0052] Die Fig. 8 zeigt in einem vergrößerten Detailbereich der Fig.7 die ausgetriebene
Fangnadel 21', welche durch die Austriebsbewegung den Faden freigegeben hat, der sich
in der Klemm-Schneidstelle 2' befand. Bei dieser Austriebsbewegung hat die Fangnadel
21' mit ihrer verzahnten Seite 210' den Faden 155 erfasst, welcher bereits in der
nachfolgenden Klemmstelle 2" geklemmt ist, und hat ihn in ihrer Austriebsrichtung
mitgenommen.
[0053] Die Fig. 9 zeigt in leicht schematisierter Darstellung eine vergrößerte Teilansicht
der Fig.8 in Blickrichtung des Pfeils Y. Die ausgetriebene Fangnadel 21' hat mit ihrer
verzahnten Seite 210' den Faden 155 erfasst, welcher bereits in der nachfolgenden
Klemmstelle geklemmt ist, und ihn in ihrer Austriebsrichtung mitgenommen.
[0054] Die Fig. 10 zeigt in einer der Fig.8 entsprechenden Darstellung die Fangnadel 21'
in dem Moment ihrer Rückzugsbewegung, in welchem sie den in ihrer Verzahnung 210'
erfassten Faden 155 an die Fadenabstreifelemente 63' und 63" der Wirkeinrichtungen
61' und 61" der Fadenzuweis- und Fadenabstreifvorrichtung 6 anlegt.
[0055] Bei der weiteren Rückzugbewegung der Fangnadel 21' wird der Faden 155' durch die
beiden Abstreifelemente 63' und 63" von der Fangnadel 21' abgestreift und kann somit
nicht zwischen ihrer Verzahnung 210' und dem Ritzel 22' eingeklemmt werden.
[0056] Die Fig. 11 zeigt in leicht schematisierter Darstellung eine vergrößerte Teilansicht
der Fig.10 in Blickrichtung des Pfeils Y. Der durch die Verzahnung 210' der Fangnadel
21' erfasste Faden liegt an dem sichtbaren Abstreifelement 63" der Wirkeinrichtung
61" und an dem dahinter liegenden und daher nicht sichtbaren Abstreifelement 63' der
Wirkeinrichtung 61' an. Er wird bei der weiteren Rückzugsbewegung der Fangnadel 21'
durch die Abstreifelemente 63' und 63" von der Fangnadel 21' abgestreift.
1. Klemm-Schneideinrichtung (1) einer Flachstrickmaschine mit mehreren Klemmstellen (2,
2', 2") zur Klemmung eines Fadens (150, 155), wobei zumindest einer Klemmstelle (2,
2', 2") eine Wirkeinrichtung (61) mit einem Fadenzuweiselement (62) zugeordnet ist,
das den zu klemmenden Faden (150, 155) einer Schneidkante, insbesondere einer Primärschneidkante,
einer Fangnadel (21, 21') der Klemmstelle (2, 2', 2") zuweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemm-Schneideinrichtung (1) einen Fanghaken (5) aufweist und das Fadenzuweiselement
(62) auf der dem Fanghaken (5) zugewandten Seite der Klemmstelle (2, 2', 2" angeordnet
ist.
2. Klemm-Schneideinrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich dem Fadenzuweiselement (62) der Wirkeinrichtung (61) ein Fadenabstreifelement
(63) anschließt.
3. Klemm-Schneideinrichtung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich an das Fadenabstreifelement (63) der Wirkeinrichtung (61) ein Fadenleitelement
(64) anschließt.
4. Klemm-Schneideinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmstellen (2, 2', 2") nebeneinander angeordnet sind und zumindest der von
dem Fanghaken (5) am weitesten entfernten Klemmstelle (2, 2', 2") ein Fadenzuweiselement
(62) zugeordnet ist.
5. Klemm-Schneideinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehreren Klemmstellen (2, 2', 2") ein Fadenzuweiselement (62) zugeordnet ist.
6. Klemm-Schneideinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mehreren Klemmstellen (2, 2', 2"), denen ein Fadenzuweiselement (6) zugeordnet
ist, in der vom Fanghaken (5) entfernt gelegenen Hälfte der Klemm-Schneideinrichtung
(1) angeordnet sind.
7. Klemm-Schneideinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Fadenzuweiselemente (62), die unterschiedlichen Klemmstellen (2, 2', 2")
zugeordnet sind, zu einer Einheit zusammengefasst sind und die Einheit an der Klemm-Schneideinrichtung
(1) befestigt ist.
8. Klemm-Schneideinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass alle Fadenzuweiselemente (62) zu einer Einheit zusammengefasst sind.
9. Klemm-Schneideinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenzuweiselemente (62) zumindest auf der Höhe eines oberen Bereichs, insbesondere
im Höhenbereich einer Sekundärschnittkante, einer Fangnadel (21, 21') der jeweils
zugeordneten Klemmstelle (2, 2', 2") angeordnet sind.
10. Klemm-Schneideinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenzuweiselemente (62) zumindest abschnittsweise schräg von einem oberen zu
einem unteren Höhenbereich der Klemmstelle (2, 2', 2") ausgerichtet sind.
11. Klemm-Schneideinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Fadenabstreifelement (63, 63' 63") im unteren Höhenbereich der Klemmstellen (2,
2', 2") angeordnet ist.
12. Klemm-Schneideinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beidseits einer Klemmstelle (2, 2', 2") jeweils ein Fadenabstreifelement (63, 63',
63") vorgesehen ist.
13. Klemm-Schneideinrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenabstreifelemente (63, 63' 63") schräg nach unten verlaufend oder gebogen
ausgebildet sind.
14. Klemm-Schneideinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Fadenabstreifelement (63, 63' 63") und ein Fadenzuweiselement (62) materialschlüssig
miteinander verbunden sind.
15. Klemm-Schneideinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenzuweiselemente (62) schmaler sind als die Fadenabstreifelemente (63, 63'
63").
16. Klemm-Schneideinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Fadenleitelement (64) in einem Bereich unterhalb der Klemmstellen (2, 2', 2")
vorgesehen ist.
17. Klemm-Schneideinrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenleitelemente (64) mit den Fadenabstreifelementen (63, 63' 63") materialschlüssig
verbunden sind.
18. Flachstrickmaschine mit einer Klemm-Schneideinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche.
1. Clamping and cutting device (1) of a flat bed knitting machine with several clamping
points (2, 2', 2") for clamping a thread (150, 155), wherein a knitting device (61)
with a thread allocation element (62) is assigned to at least one clamping point (2,
2', 2"), which thread allocation element allocates the thread (150, 155) to be clamped
to a cutting edge, in particular a primary cutting edge, of a tuck needle (21, 21')
of the clamping point (2, 2', 2"), characterized in that the clamping and cutting device (1) has a catch hook (5) and the thread allocation
element (62) is arranged on the side of the clamping point (2, 2', 2") facing towards
the catch hook (5).
2. Clamping and cutting device (1) according to claim 1, characterized in that a thread stripper element (63) adjoins the thread allocation element (62) of the
knitting unit (61).
3. Clamping and cutting device (1) according to claim 2, characterized in that a thread guide element (64) adjoins the thread stripper element (63) of the knitting
unit (61).
4. Clamping and cutting device according to one of the preceding claims, characterized in that the clamping points (2, 2', 2") are arranged next to one another and a thread allocation
element (62) is assigned at least to the clamping point (2, 2', 2") furthest removed
from the catch hook (5).
5. Clamping and cutting device according to one of the preceding claims, characterized in that a thread allocation element (62) is assigned to several clamping points (2, 2', 2").
6. Clamping and cutting device according to claim 5, characterized in that the several clamping points (2, 2', 2"), to which a thread allocation element (6)
is assigned, are arranged in the half of the clamping and cutting device (1) situated
furthest from the catch hook (5).
7. Clamping and cutting device according to one of the preceding claims, characterized in that several thread allocation elements (62), which are assigned to different clamping
points (2, 2', 2"), are combined to form a unit, and the unit is attached to the clamping
and cutting device (1).
8. Clamping and cutting device according to one of claims 5 through 7, characterized in that all of the thread allocation elements (62) are combined to form a unit.
9. Clamping and cutting device according to one of claims 5 through 8, characterized in that the thread allocation elements (62) are arranged at least at the height of an upper
region, in particular in the height region of a secondary cutting edge, of a tuck
needle (21, 21') of the respectively assigned clamping point (2, 2', 2").
10. Clamping and cutting device according to one of claims 5 through 9, characterized in that the thread allocation elements (62) at least in some sections are aligned obliquely
from an upper to a lower height region of the clamping point (2, 2', 2").
11. Clamping and cutting device according to one of claims 2 through 10, characterized in that the thread stripper device (63, 63', 63") is arranged in the lower height region
of the clamping points (2, 2', 2").
12. Clamping and cutting device according to one of the preceding claims, characterized in that respectively one thread stripper element (63, 63', 63") is provided on both sides
of a clamping point (2, 2', 2").
13. Clamping and cutting device according to one of claims 11 through 12, characterized in that the thread stripper elements (63, 63', 63") are embodied running obliquely downwards
or in a curved manner.
14. Clamping and cutting device according to one of the preceding claims, characterized in that respectively one thread stripper element (63, 63', 63") and a thread allocation device
(62) are connected to one another by adhesive force.
15. Clamping and cutting device according to one of claims 5 through 14, characterized in that the thread allocation elements (62) are narrower than the thread stripper elements
(63, 63', 63").
16. Clamping and cutting device according to one of claims 3 through 15, characterized in that the thread guide element (64) is provided in a region below the clamping points (2,
2', 2").
17. Clamping and cutting device according to one of claims 12 through 16, characterized in that the thread guide elements (64) are connected to the thread stripper elements (63,
63', 63") by adhesive force.
18. Flat bed knitting machine with a clamping and cutting device (1) according to one
of the preceding claims.
1. Dispositif (1) de pincement-sectionnement d'un métier à tricoter rectiligne, comprenant
plusieurs points (2, 2', 2") de pincement pour le pincement d'un fil (150, 155), dans
lequel à au moins un point (2, 2', 2") de pincement est associé un dispositif (61)
de tricotage ayant un élément (62) d'attribution du fil, qui attribue le fil (150,
155) à pincer à une arête de coupe, notamment à une arête de coupe primaire d'une
aiguille (21, 21') de retenue du point (2, 2', 2") de pincement, caractérisé en ce que le dispositif (1) de pincement-sectionnement comporte un cliquet (5) et l'élément
(62) d'attribution du fil est disposé du côté du point (2, 2', 2") de pincement tourné
vers le cliquet (5).
2. Dispositif (1) de pincement-sectionnement suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'un élément (63) de détachement du fil se raccorde à l'élément (62) d'attribution du
fil du dispositif (61) de tricotage.
3. Dispositif (1) de pincement-sectionnement suivant la revendication 2, caractérisé en ce qu'un élément (64) de guide-fil se raccorde à l'élément (63) de détachement du fil du
dispositif (61) de tricotage.
4. Dispositif (1) de pincement-sectionnement suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les points (2, 2', 2") de pincement sont disposés les uns à côté des autres et un
élément (62) d'attribution du fil est associé au moins au point (2, 2', 2") de pincement
le plus éloigné du cliquet (5).
5. Dispositif (1) de pincement-sectionnement suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un élément (62) d'attribution du fil est associé à plusieurs points (2, 2', 2") de
pincement.
6. Dispositif (1) de pincement-sectionnement suivant la revendication 5, caractérisé en ce que les plusieurs points (2, 2', 2") de pincement, auxquels est associé un élément (6)
d'attribution du fil, sont disposés dans la moitié du dispositif (1) de pincement-sectionnement
éloigné du cliquet(5).
7. Dispositif (1) de pincement-sectionnement suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que plusieurs éléments (62) d'attribution du fil, qui sont associés à des points (2,
2', 2") de pincement différents, sont rassemblés en une unité et l'unité est fixée
au dispositif (1) de pincement-sectionnement.
8. Dispositif (1) de pincement-sectionnement suivant l'une des revendications 5 à 7,
caractérisé en ce que tous les éléments (62) d'attribution du fil sont rassemblés en une unité.
9. Dispositif (1) de pincement-sectionnement suivant l'une des revendications 5 à 8,
caractérisé en ce que les éléments (62) d'attribution du fil sont disposés, au moins au niveau d'une partie
supérieure, notamment dans la partie haute d'une arête de coupe secondaire, d'une
aiguille (21, 21') de retenue du point (2, 2', 2") de pincement associé respectivement.
10. Dispositif (1) de pincement-sectionnement suivant l'une des revendications 5 à 8,
caractérisé en ce que les éléments (62) d'attribution du fil sont, au moins par tronçon, inclinés d'une
partie haute supérieure à une partie haute inférieure du point (2, 2', 2") de pincement.
11. Dispositif (1) de pincement-sectionnement suivant l'une des revendications 2 à 10,
caractérisé en ce que l'élément (63, 63', 63") de détachement du fil est disposé dans la partie haute inférieure
des points (2, 2', 2") de pincement.
12. Dispositif (1) de pincement-sectionnement suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un élément (63, 63', 63") de détachement du fil est prévu des deux côtés d'un point
(2, 2', 2") de pincement.
13. Dispositif (1) de pincement-sectionnement suivant l'une des revendications 5 à 9,
caractérisé en ce que les éléments (63, 63', 63") de détachement du fil sont inclinés vers le bas ou sont
courbés.
14. Dispositif (1) de pincement-sectionnement suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que respectivement un élément (63, 63', 63") de détachement du fil et un élément (62)
d'attribution du fil sont reliés entre eux à complémentarité de matière.
15. Dispositif (1) de pincement-sectionnement suivant l'une des revendications 5 à 14,
caractérisé en ce que les éléments (62) d'attribution du fil sont plus étroits que les éléments (63, 63',
63") de détachement du fil.
16. Dispositif (1) de pincement-sectionnement suivant l'une des revendications 3 à 15,
caractérisé en ce que l'élément (64) de guide-fil est prévu dans une partie en dessous des points (2, 2',
2") de pincement.
17. Dispositif (1) de pincement-sectionnement suivant l'une des revendications 12 à 16,
caractérisé en ce que les éléments (64) de guide-fil sont reliés à complémentarité de matière avec les
éléments (63, 63', 63") de détachement du fil.
18. Métier à tricoter rectiligne ayant un dispositif (1) de pincement-sectionnement suivant
l'une des revendications précédentes.
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