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EP 1 918 468 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.09.2011 Patentblatt 2011/37 |
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Anmeldetag: 27.09.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verlorenes Abschalelement zum Ausschalen von Dehnfugen
Permanent shuttering element for casting expanision joints
Elément de coffrage perdu pour couler des joints de dilatation
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE LI |
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Priorität: |
25.10.2006 DE 202006016361 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.05.2008 Patentblatt 2008/19 |
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Patentinhaber: FWR Solutions GmbH |
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96342 Stockheim/Ofr. (DE) |
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Erfinder: |
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- Fischer, Willibald
96342 Stockheim/OFR (DE)
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Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser
Anwaltssozietät |
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Leopoldstrasse 4 80802 München 80802 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 312 937 DE-U1- 9 311 710
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DE-A1- 19 905 691
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Abschalelement für eine Dehnfuge der im Oberbegriff
von Anspruch 1 erläuterten Art.
[0002] Ein solches als wieder verwendbare Schalung ausgebildetes Abschalelement ist aus
der
DE 93 11 710 U1 bekannt. Dort werden die Sperrmatten auf spitze Dorne aufgesteckt, die an den Schaltafeln
aufgebracht sind. Diese Bauweise ist für verlorene Schalungen ungeeignet, weil die
Sperrmatten vor dem Einbau der Schalungen verlorengehen können.
[0003] Abschalungen, die sich auch für Dehnfugen eignen, sind auch aus der
DE 94 15 265 U und der
DE 201 18 098 U bekannt. Diese bekannten Schalungen sind auch als wieder verwendbare Schalungen ausgebildet,
wobei nach dem Vergießen des ersten Betonierabschnittes das Abschalelement entfernt
und auf der dadurch freigelegten Betonoberfläche eine Dehnfugenverfüllung in Form
einer Sperrmatte befestigt wird. Anschließend wird der zweite Betonierabschnitt gefertigt.
Wieder verwendbare Abschalelemente sind jedoch relativ arbeitsaufwändig. Der Versuch
einer Verwendung verlorener Abschalelemente auch zum Abschalen von Dehnfugen scheiterte
daran, dass bislang keine befriedigende Möglichkeit gefunden wurde, die Sperrmatte
bei Verwendung eines verlorenen Abschalelementes in der Fuge zu befestigen. Eine Befestigung
der Sperrmatte mit den üblichen Schalungsbefestigern, wie beispielsweise Rödeldraht
oder Kabelbinder oder mittels Aufsteckdornen, ist aufgrund bauaufsichtlicher Bestimmungen,
die besagen, dass bei (bestimmten) Dehnfugen kein die Fugen überbrückendes und an
der Außenseite der Sperrplatte vorstehendes Befestigungselement zulässig ist (beispielsweise
wegen Korrosionsgefahr), nicht immer möglich.
[0004] Aus der
DE 199 05 691 A1 ist eine verlorene Schalung für Dehnfugen ohne Sperrmatten bekannt.
[0005] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein verlorenes Abschalelement zum
Ausschalen von Dehnfugen bereitzustellen.
[0006] Die Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
[0007] Durch die Erfindung wird ein Abschalelement geschaffen, das im Beton verbleiben kann
und trotzdem eine allen baulichen Richtlinien genügende und einfache zu handhabende
Einbaumöglichkeit für eine Sperrmatte bietet. Das erfindungsgemäße Abschalelement
wird als einbaufertige Einheit bereitgestellt.
[0008] Vorteilhafte Weiterbildungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
[0009] Wenn die Dehnfuge Brandschutzrichtlinien genügen soll, so wird ein nicht brennbarer
oder schwer entflammbarer Kleber eingesetzt.
[0010] Ein bevorzugt verwendeter Kleber zum Befestigen der Sperrmatte auf der Schalungstafel
ist ein Kleber auf Zementbasis, der sich sowohl für brandgeschützte Dehnfugen als
auch für Anwendungszwecke eignet, wo ein Brandschutz nicht unbedingt erforderlich
ist.
[0011] Das Abschalelement ist bevorzugt mit einer Aussteifung versehen, die die unterschiedlichsten
Aussteifelemente enthalten kann.
[0012] Die Fugenbandhalterung kann entweder nur durch einen Spalt zwischen den Schaltafeln
gebildet werden, ist jedoch bevorzugt als eigenständiger Fugenbandhalter ausgebildet,
der in irgendeiner Weise mit den Schaltafeln verbunden ist.
[0013] Die Verwendung eines begrenzt betondurchlässigen Materials für die Schaltafel hat
mehrere Vorteile. Zum einen bietet dieses Material einen optimalen Untergrund für
das Ankleben der Sperrmatte. Insbesondere bei Verwendung von Klebern, die in größerer
Menge aufgebracht werden, wie dies bei Klebern auf Zementbasis der Fall ist, bieten
die betondurchlässigen Öffnungen in der Schaltafel genügend Raum, dass der Kleber
die Schaltafel umfließen kann und somit eine dauerhafte Befestigung der Sperrmatte
möglich ist. Zum anderen wird durch das begrenzt betondurchlässige Material die Anbindung
des verlorenen Abschalelements im Beton wesentlich verbessert.
[0014] Die Verbindung der Schaltafel mit der Aussteifung und dem Fugenbandhalter erfolgt
bevorzugt durch Schweißen.
[0015] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Abschalelements, und
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Abschalelement.
[0016] In den Fig. 1 und 2 ist ein erfindungsgemäßes Abschalelement 1 zum Abschalen von
Dehnfugen in Wänden und Platten oder dgl. ersichtlich. Das Abschalelement enthält
ein Schalungsmaterial 2 in Form zweier Schaltafeln 2a, 2b. Das Schalungsmaterial ist
bevorzugt betondurchlässsig, was am einfachsten mit Hilfe eines Streckmetallbleches
oder einer Gittermatte zu verwirklichen ist (in Fig.2 aus Gründen einer besseren Übersichtlichkeit
nur bereichsweise angedeutet). Lochbleche oder andere perforierte Materialien können
jedoch ebenfalls eingesetzt werden. Es ist weiterhin möglich, als Schalungsmaterial
2 auch irgendein anderes Material mit Vorsprüngen oder Oberflächenrauigkeiten einzusetzen,
die eine verbesserte Anbindung an den Beton und/oder einen nachfolgend noch zu beschreibenden
Kleber bieten. Die durch ein durchbrochenes Schalungsmaterial gebildeten Öffnungen
können jedoch größer sein als dies bei den üblichen verlorenen Schalungselementen
der Fall ist, da die Schaltafeln lediglich den Betonierdruck aufnehmen müssen und
keine Anschlussfläche zum anderen Betonierabschnitt bilden.
[0017] Die Schaltafeln sind in einer Ebene fluchtend miteinander ausgerichtet und über Bügel
3 so miteinander verbunden, dass zwischen benachbarten Kanten der beiden Schaltafeln
2a, 2b ein Spalt 4 zur Aufnahme einer Fugendichtung, insbesondere eines Fugenbandes,
verbleibt. Der Bügel 3 wölbt sich über dem Spalt 4, um einen ausreichenden Freiraum
für die Fugendichtung zu schaffen und ist mit zwei geraden Schenkeln 3a, 3b an den
Schaltafeln 2a, 2b befestigt. Der Bogen 3 und die Schenkel 3a, 3b sind bevorzugt so
steif, dass sie als Aussteifung für die Schaltafeln 2a, 2b wirken können. Bevorzugt
bestehen der Bügel 3 und die beiden Schenkel 3a, 3b aus einem einzigen, entsprechend
geformten Bewehrungsstab.
[0018] Außer dem Bügel 3 mit seinen Schenkeln 3a, 3b sind noch weitere Aussteifungselemente
vorgesehen, die insgesamt die Aussteifung 6 des Abschalelementes 1 bilden. Die Aussteifung
6 kann beispielsweise herkömmliche Gitterträger 7 und einzelne Bewehrungsstäbe 8 aufweisen.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist mit jeder Schaltafel 2a, 2b jeweils ein Gitterträger
7a, 7b verbunden, der auf den jeweiligen Schenkeln 3a, 3b sitzt und parallel zum Spalt
4 verläuft. Als Gitterträger kann jeder herkömmliche Gitterträger verwendet werden;
dargestellt ist ein Gitterträger mit dreieckigem Querschnitt, dessen Ecken durch Stäbe
und dessen zwei Seiten oberhalb der Basis jeweils durch eine wellenförmig gebogene
Bewehrungsschlange gebildet werden.
[0019] Die Bewehrungsstäbe 8 verlaufen quer zu den Gitterträgern 7 und im Wesentlichen parallel
zu den Schenkeln 3a, 3b, liegen jedoch auf der den Schenkeln 3a, 3b abgewandten Seite
auf den Gitterträgern 7a, 7b, diese rechtwinklig kreuzend, auf. Anstelle der dargestellten
geraden Bewehrungsstäbe 8 können jedoch auch Gitterträger ähnlich den Gitterträgern
7 bzw. Bewehrungsmatten oder dgl. verwendet werden. Die Anzahl, Art und Anordnung
der Aussteifungselemente hängt von den aufzunehmenden Kräften beim Betonieren ab und
kann nach Bedarf variiert werden.
[0020] Zum Festlegen der Fugendichtung ist eine Fugendichtungshalterung 9 vorgesehen. Obwohl
es theoretisch möglich ist, die Fugendichtung , insbesondere ein elastomeres Fugenband
direkt im Spalt 4 durch die beiden Kanten der Schalungstafeln 2a, 2b, insbesondere
aus Streckmetall oder einer Gittermatte, zu halten, ist bevorzugt ein gesondertes
Bauteil in Form eines Fugendichtungshalters 10 vorgesehen.
[0021] Der Fugendichtungshalter 10 im dargestellten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 enthält
zwei Formteile 10a, 10b, die an eine mittlere Verdickung , beispielsweise eines Dehnkörpers
(Mittelschlauch) eines Fugenbandes so angepasst sind, dass sie einen Aufnahmehohlraum
für diese Verdickung bilden, in der die Verdickung festgelegt werden kann. Die Formteile
10a, 10b erstrecken sich kontinuierlich über die gesamte Länge des Spaltes 4. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel weisen die Formteile 10a, 10b jeweils die gleiche halbkreis- bzw.
teilkreisförmig gebogene Form auf, können jedoch auch trapezförmig oder rechtwinklig
ausgebildet sein. Die Formteile 10a, 10b sind jeweils über einen Steg 11a, 11 b an
der jeweils zugeordneten Schaltafel 2a, 2b oder an Teilen der Aussteifung 6, beispielsweise
den Schenkeln 3a, 3b befestigt, bevorzugt angeschweißt.
[0022] Die Schaltafeln 2a, 2b, die Aussteifung 6 mit den Schenkeln 3a, 3b, den Gitterträgern
7a, 7b und den Bewehrungsstäben 8 sowie den Stegen 11a, 11b bestehen aus einem schweißbaren
Material, insbesondere einem Eisen- oder Stahlwerkstoff, und sind miteinander verschweißt.
[0023] An der dem Bügel 3 abgewandten Seite der Schaltafeln 2a, 2b ist jeweils eine Sperrmatte
12 befestigt, die aus einem ersten Sperrmattenteil 12a, das mit der ersten Schaltafel
2a verbunden ist, und einem zweiten Sperrmattenteil 12b besteht, das mit der zweiten
Schaltafel 2b verbunden ist. Als Sperrmatte kann jedes flächenförmige Element verwendet
werden. Bevorzugt besteht die Sperrmatte beispielsweise aus Mineral- oder Steinwolle
oder anderen mineralischen Dämmstoffen, extrudiertem Hartschaum, bituminierten Weichfaserplatten
oder anderen geeigneten Werkstoffen. Die beiden Sperrmattenteile 12a, 12b sind bevorzugt
so groß wie die zugeordneten Schaltafeln 2a, 2b, so dass sie diese, insbesondere über
den mit den Öffnungen versehenen Bereich, im wesentlichen vollflächig, aber ebenfalls
unter Freilassung des Spaltes 4 überdecken.
[0024] Die Sperrmattenteile 12a, 12b sind an den Schaltafeln 12a, 12b angeklebt, und zwar
bevorzugt direkt, wenn die Schaltafeln 2a, 2b die der Sperrplatte 12a, 12b zugewandte
Oberfläche bilden. Der Kleber 13 kann vollflächig aufgetragen sein, kann jedoch auch
bereichsweise in Form von Punkten oder Linien aufgetragen werden. Als Kleber 13 kann
ein doppelseitig klebendes Klebeband oder jeder geeignete Klebstoff verwendet werden,
bevorzugt ist jedoch ein Klebstoff auf Zementbasis. Ein geeigneter Kleber ist unter
dem Markennamen "RACOFIX" auf dem Markt. Dieser Kleber kann auch dann eingesetzt werden,
wenn die Dehnfuge brandgeschützt ausgebildet werden muss. Der Kleber erfüllt die Baustoffklasse
A1 nach DIN 4102 (nicht brennbar, ohne organische Bestandteile) und ist in der Lage,
Sperrmatten aus Materialien, die ebenfalls diese Baustoffklasse A1 erfüllen mit Metall
zu verbinden.
[0025] Durch die Verklebung ist keinerlei Durchdringung der Sperrmatte notwendig, so dass
das erfindungsgemäße Abschalelement 1 alle Anforderungen, insbesondere auch im Hinblick
auf den Brandschutz, erfüllt.
[0026] Das erfindungsgemäße Abschalelement wird als einbaufertige Einheit ausgebildet, d.h.
es enthält neben den mit dem Bügel 3 verbundenen Schaltafeln 2a, 2b und den daran
angeklebten Sperrmatten 12a, 12b auch die notwendige Aussteifung 6 und den Fugenbandhalter
10, so dass das Abschalelement 1 im Anlieferungszustand verbaut werden kann. Gegebenenfalls
ist es jedoch auch möglich, die notwendigen Aussteifungen und/oder einen bevorzugten
Fugenbandhalter erst auf der Baustelle mit dem Abschalelement zu verbinden.
[0027] In Abwandlung der beschriebenen und gezeichneten Ausführungsbeispiele können auch
andere Arten von Fugenbandhaltern, beispielsweise die in der
DE 201 18 098 U beschriebenen Fugenbandhalter, und eine andere Konstruktion der Aussteifung eingesetzt
werden. So muss z. B. die Aussteifung nicht symmetrisch an den Schaltafeln angeordnet
sein. Es ist weiterhin möglich, beim Abschalelement Materialien zu verwenden, die
nicht unbedingt schweißbar sind. Die Befestigung kann in diesem Falle auch durch Rödeln,
Schrauben oder dgl. erfolgen, solange die Sperrmatte nicht durchdrungen wird.
1. Abschalelement (1) für eine Dehnfuge, mit wenigstens einer ersten und einer zweiten
Schaltafel (2a, 2b) aus einem Schalungsmaterial (2), die unter Freilassung eines Fugendichtungsspaltes
(4) fluchtend nebeneinander angeordnet und über den Spalt (4) hinweg miteinander verbunden
sind, einer Fugendichtungshalterung (9) und mit jeweils einer an jeder Schaltafel
(2a, 2b) angebrachten Sperrmatte (12a, 12b), dadurch gekennzeichnet, dass das Abschalelement (1) als verlorene Schalung in Form einer einbaufähigen Einheit
ausgebildet ist, und dass die Sperrmatten (12a, 12b) an den Schaltafeln (2a, 2b) mittels
eines Klebers (13) befestigt sind.
2. Abschalelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ausbilden einer brandgeschützten Dehnfuge eine nicht brennbare oder schwer entflammbare
Sperrmatte (12) und ein nicht brennbarer oder schwer entflammbarer Kleber (13) oder
ein beidseitiges Klebeband vorgesehen ist.
3. Abschalelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrmatte (12) mit einem Kleber (13) oder einem Klebeband auf Zementbasis angeklebt
ist.
4. Abschalelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Schaltafel (2a, 2b) eine Aussteifung (6) befestigt ist.
5. Abschalelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussteifung (6) eine Mehrzahl von Aussteifungselementen (7, 8) enthält, die einander
kreuzend in einer ersten und einer zweiten quer zur ersten verlaufenden Richtung angeordnet
ist.
6. Abschalelement nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussteifung (6) einen Gitterträger (7a, 7b) enthält, der von der Schaltafel (2a,
2b) vorstehend angeordnet ist.
7. Abschalelement nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussteifung (6) einen Bügel (3, 3a, 3b) enthält, durch den die beiden Schaltafeln
(2a, 2b) über den Spalt (4) hinweg verbunden sind.
8. Abschalelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Fugendichtungshalterung (9) durch einen der Dicke der Fugendichtung angepassten
Spalt (4) zwischen den Sperrmatten (12a, 12b) und/oder den Schaltafeln (2a, 2b) gebildet
ist.
9. Abschalelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fugendichtungshalterung (9) einen Fugenbandhalter (10) aufweist, der einen an
die Form einer mittigen Verdickung (5a), insbesondere eines Dehnkörpers, eines Fugenbandes
(5) angepassten Aufnahmehohlraum aufweist.
10. Abschalelement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Fugendichtungshalterung (9) an der Schaltafel (2a, 2b) befestigt ist.
11. Abschalelement nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltafel (2a, 2b) ein betondurchlässiges Material, insbesondere ein Streckmetallblech
oder eine Gittermatte enthält.
12. Abschalelement nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltafel (2a, 2b), die Aussteifung (6) mit dem Bügel (3) und der Fugendichtungshalter
(10) miteinander verschweißt sind.
1. Shuttering element (1) for an expansion joint, comprising at least a first and a second
board (2a, 2b) made from a boarding material (2), which are disposed adjacent to one
another in alignment leaving a joint seal gap (4) free and joined to one another from
above away from the gap (4), a joint seal holder (9) and a respective barrier mat
(12a, 12b) placed on each board (2a, 2b), characterised in that the shuttering element (1) is a permanent shuttering in the form of a unit which
can be built in, and the barrier mats (12a, 12b) are secured to the boards (2a, 2b)
by means of a glue (13).
2. Shuttering element as claimed in claim 1, characterised in that, in order to obtain a flame-resistant expansion joint, a barrier mat (12) that is
inflammable or not readily flammable and a glue (13) that is inflammable or not readily
flammable or a double-sided adhesive tape is provided.
3. Shuttering element as claimed in claim 1 or 2, characterised in that the barrier mat (12) is adhered by means of a glue (13) or an adhesive tape with
a cement base.
4. Shuttering element as claimed in one of claims 1 to 3, characterised in that a stiffening (6) is secured to the board (2a, 2b).
5. Shuttering element as claimed in claim 4, characterised in that the stiffening (6) comprises a plurality of stiffening elements (7, 8) disposed in
an intersecting arrangement in a first direction and a second direction extending
transversely to the first direction.
6. Shuttering element as claimed in claim 4 or 5, characterised in that the stiffening (6) comprises a lattice support (7a, 7b) which is disposed so that
it stands up from the board (2a, 2b).
7. Shuttering element as claimed in one of claims 4 to 6, characterised in that the stiffening (6) comprises a brace (3, 3a, 3b) by means of which the two boards
(2a, 2b) are joined from above away from the gap (4).
8. Shuttering element as claimed in one of claims 1 to 7, characterised in that the joint seal holder (9) is provided in the form of a gap (4) between the barrier
mats (12a, 12b) and/or boards (2a, 2b) adapted to the thickness of the joint seal.
9. Shuttering element as claimed in one of claims 1 to 8, characterised in that the joint seal holder (9) has a joint tape holder (10) which has a receiving cavity
adapted to the shape of a central thickened region (5a), in particular an expansion
body, of a joint tape (5).
10. Shuttering element as claimed in one of claims 1 to 9, characterised in that the joint seal holder (9) is secured to the board (2a, 2b).
11. Shuttering element as claimed in one of claims 1 to 10, characterised in that the board (2a, 2b) comprises a material permeable to concrete, in particular an expanded
metal sheet or a mesh mat.
12. Shuttering element as claimed in one of claims 1 to 11, characterised in that the board (2a, 2b), the stiffening (6) incorporating the brace (3) and the joint
seal holder (10) are welded to one another.
1. Elément de coffrage (1) pour un joint de dilatation, avec au moins un premier et un
second panneau de coffrage (2a, 2b) en matériau de coffrage (2) qui sont disposés
côte à côte, dans l'alignement, avec entre les deux un interstice pour matériau d'étanchéité
(4), et qui sont reliés par-dessus l'interstice (4), une fixation de matériau d'étanchéité
(9) et une natte isolante (12a, 12b) qui est installée sur le panneau de coffrage
(2a, 2b) respectif, caractérisé en ce que l'élément de coffrage (1) est conçu comme un coffrage perdu, sous la forme d'une
unité prête à monter, et en ce que les nattes isolantes (12a, 12b) sont fixées aux panneaux de coffrage (2a, 2b) à l'aide
d'un adhésif (13).
2. Elément de coffrage selon la revendication 1, caractérisé en ce que pour former un joint de dilatation ignifuge, il est prévu une natte isolante (12)
non combustible ou difficilement inflammable et un adhésif (13) non combustible ou
difficilement inflammable, ou une bande adhésive double face.
3. Elément de coffrage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la natte isolante (12) est collée à l'aide d'un adhésif (13) ou d'une bande adhésive
à base de ciment.
4. Elément de coffrage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'un renforcement (6) est fixé au panneau de coffrage (2a, 2b).
5. Elément de coffrage selon la revendication 4, caractérisé en ce que le renforcement (6) contient plusieurs éléments de renforcement (7, 8) qui sont disposés,
croisés, dans un premier sens et dans un deuxième sens transversal par rapport au
premier.
6. Elément de coffrage selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que le renforcement (6) contient un support en forme de treillis (7a, 7b) qui dépasse
du panneau de coffrage (2a, 2b).
7. Elément de coffrage selon l'une des revendications 4 à 6, caractérisé en ce que le renforcement (6) contient un étrier (3, 3a, 3b) grâce auquel les deux panneaux
de coffrage (2a, 2b) sont reliés par-dessus l'interstice (4).
8. Elément de coffrage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le support de matériau d'étanchéité (9) est formé par un interstice (4), apte à être
adapté à l'épaisseur du matériau d'étanchéité, entre les nattes isolantes (12a, 12b)
et/ou les panneaux de coffrage (2a, 2b).
9. Elément de coffrage selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la fixation de matériau d'étanchéité (9) comporte un support de garniture d'étanchéité
(10) qui comporte un logement adapté à la forme d'un épaississement central (5a),
en particulier d'un corps de dilatation, d'une garniture d'étanchéité (5).
10. Elément de coffrage selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le support de garniture d'étanchéité (9) est fixé au panneau de coffrage (2a, 2b).
11. Elément de coffrage selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le panneau de coffrage (2a, 2b) contient un matériau perméable au béton, en particulier
une tôle de métal étiré ou une natte en treillis.
12. Elément de coffrage selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le panneau de coffrage (2a, 2b), le renforcement (6) avec l'étrier (3), et le support
de matériau d'étanchéité (10) sont soudés ensemble.


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