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(11) |
EP 1 918 592 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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01.01.2014 Patentblatt 2014/01 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.10.2010 Patentblatt 2010/41 |
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Anmeldetag: 03.11.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Dichtringanordnung mit Dichtung, integrierter Endlagendämpfung und Deckel, für einen
Pneumatikzylinder
Sealing ring assembly with sealing means, integrated cushioning means and end cap
for a pneumatic cylinder
Ensemble de joint d'étanchéité avec joint, amortisseur de fin de course et fond pour
un vérin pneumatique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.05.2008 Patentblatt 2008/19 |
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Patentinhaber: Carl Freudenberg KG |
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69469 Weinheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Barillas, Gonzalo
36304 Alsfeld (DE)
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Vertreter: Hering, Hartmut |
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Patentanwälte
Berendt, Leyh & Hering
Innere Wiener Strasse 20 81667 München 81667 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-B1- 1 447 571 DE-B- 1 100 907 FR-A- 2 658 872
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DE-A1- 19 600 180 DE-B1- 2 164 832 JP-U- S57 205 403
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Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Dichtring anordnung mit einem Deckel und einem Dichtring
für einen Pneumatikzylinder .
Stand der Technik
[0002] Dichtringe, die in Pneumatikzylindern zur Anwendung gelangen und stirnseitige Deckel
gegenüber dem Zylinderrohr des Pneumatikzylinders abdichten, sind allgemein bekannt,
beispielsweise aus der
EP 1 447 571 B1. Die Dichtringe, die die stirnseitigen Deckel jeweils gegenüber dem Zylinderrohr
abdichten, sind durch übliche O-Ringe gebildet. Der Kolben weist stirnseitig beiderseits
jeweils eine dynamisch beanspruchte Dichtung auf, zur gegenseitigen Abdichtung der
mit einem Druckmittel beaufschlagbaren Räume. Als Endlagendämpfung ist ein stirnseitig
am Kolben über Druckfedermittel beabstandet angebrachtes, zumindest bereichsweise
eisenmetallisches Anschlagelement vorgesehen, das in einer kolbennahen Grundposition
durch die Magnetkraft mindestens eines Permanentmagneten am Kolben fixiert ist und
welches in einer kolbenfernen Arbeitsposition zur Endlagendämpfung in die jeweils
benachbarte Druckkammer hineinragt, wobei ein außen am Zylindergehäuse angeordnetes
verstellbares Magnetelement für die Erzeugung eines gegenüber dem Magnetfeld des Permanentmagneten
im Wesentlichen invertierten Magnetfelds vorgesehen ist, um eine Positionsänderung
des Anschlagelements aus der Grundposition in die Arbeitsposition zu erzielen, wenn
der Kolben kurz vor Erreichen der Endlage das Magnetelement passiert. Der vorbekannte
Pneumatikzylinder weist eine Vielzahl von Einzelteilen auf, was in fertigungstechnischer
und wirtschaftlicher Hinsicht wenig zufriedenstellend ist.
[0003] Eine gattungsgemäße Dichtringanordnung ist aus
FR 2658872 bekannt.
Darstellung der Erfindung
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Dichtring, einen Deckel mit Dichtring
und einen Pneumatikzylinder mit Deckel und Dichtring derart weiterzuentwickeln, dass
die jeweiligen Teile einfach und kostengünstig herstellbar sind. Insbesondere soll
der Dichtring bei einfachem Aufbau multifunktional sein. Durch die geringe Anzahl
von Teilen soll die Gefahr von Montagefehlern auf ein Minimum reduziert sein.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Auf
vorteilhafte Ausgestaltungen nehmen die darauf jeweils rückbezogenen Unteransprüche
Bezug.
[0006] Der Werkstoff des Dichtrings, der nicht Gegenstand der Erfindung ist, kann durch
einen an sich bekannten Dichtungs-Werkstoff gebildet sein und kann dadurch an die
jeweiligen Gegebenheiten des Anwendungsfalles angepasst werden,
[0007] Der Dämpfungspuffer, die statische Dichtung und die dynamische Dichtung können einstückig
ineinander übergehend und materialeinheitlich ausgebildet sein. Durch die Zusammenfassung
in einem Bauteil ist die Gefahr von Montagefehlern auf ein Minimum begrenzt.
[0008] Zur Abdichtung des Deckels gegenüber dem Zylinderrohr ist die statische Dichtung
wulstförmig ausgebildet und in einen kongruent ausgebildeten Hinterschnitt des Deckels
einschnappbar. Die statische Dichtung und der Deckel sind dadurch verliersicher miteinander
verbunden und bilden eine vormontierbare Einheit, die sich einfach montieren lässt.
[0009] Die Dichtlippe umfaßt eine erste Dichtkante, wobei die erste Dichtkante bei an dem
Dämpfungszapfen angelegter Dichtlippe dichtend an den Deckel angelegt ist. Die Abdichtung
der Dichtkante am Deckel ist dafür erforderlich, dass sich für die Endlagendämpfung
ein ausreichend hoher Druck innerhalb des abzudichtenden Raums aufbaut und sich der
Kolben anschließend gedämpft in seine Endlage bewegt, bis er sich an den Dämpfungspuffer
anlegt.
[0010] Die Dichtlippe umfaßt eine zweite Dichtkante, die bei an dem Dämpfungszapfen angelegter
Dichtlippe dichtend an den Deckel angelegt ist, wobei die zweite Dichtkante der ersten
Dichtkante in Richtung des druckbeaufschlagten Zylinderrohrs vorgeschaltet ist. Beim
Bewegen des Kolbens in die Endlage berührt der Dämpfungszapfen die Dichtlippe und
schließt somit die Druckkammer zum Kolben. Die zweite Dichtkante zum Deckel hat die
Aufgabe, Luft abzusperren, die durch vorhandene Belüftungsöffnungen dringen könnte.
[0011] Die erste Dichtkante kann mit radialem Abstand außenseitig von der zweiten Dichtkante
umschlossen sein. Dadurch kann die mehrstufige Funktion für die Bewegung des Kolbens
in seine Endlage erreicht werden. Die Dichtkanten können eine axial entgegen dem Kolben
offene, C-förmige Nut begrenzen.
[0012] Die Verbindungsöffnung kann zumindest eine stirnseitig am Umfang angeordnete Bohrung
umfassen und stirnseitig andererseits einen Ringkanal, der mit einer Drosselbohrung
im Zylinderrohr strömungsleitend verbindbar ist. Die Verbindungsöffnung innerhalb
des Dichtrings kann bei Herstellung des Dichtrings sofort mit eingeformt werden, sodass
es aufwendiger, nachträglicher Verfahrensschritte zur Herstellung der Verbindungsöffnung
nicht mehr bedarf. Je nachdem, wie die Charakteristik der Endlagendämpfung ausgelegt
wird, besteht die Möglichkeit, mehrere, bevorzugt gleichmäßig in Umfangsrichtung verteilt
angeordnete Bohrungen vorzusehen, die alle in den Ringkanal münden, wobei der Ringkanal
mit der Drosselbohrung im Zylinderrohr strömungsleitend verbindbar ist.
[0013] Die Stirnseiten des Dichtrings können durch eine Belüftungsöffnung verbunden sein,
wobei die Belüftungsöffnung das Zylinderrohr und die dem Zylinderrohr zugewandte Seite
der zweiten Dichtkante strömungsleitend verbindet. Durch eine solche Ausgestaltung
wird die Dichtlippe vom abzudichtenden Überdruck derart beaufschlagt, dass sich der
Druck an beiden Dichtkanten ausgleicht und diese dichtend und ohne Gefahr des Abhebens
an die abzudichtenden Oberflächen von Dämpfungszapfen und Deckel anlegen.
[0014] Das Medium, das abgedichtet wird, ist Luft.
[0015] Außerdem betrifft die Erfindung eine Dichtringanordnung mit einem Deckel für einen
Pneumatik-Zylinder, der mit einem Dichtring, wie zuvor beschrieben, verbunden ist
und mit diesem eine vormontierbare Einheit bildet. Der Hinterschnitt im Deckel kann
durch eine radial nach außen offene Nut gebildet sein, in der die wulstförmige statische
Dichtung dichtend angeordnet ist.
Kurzbeschreibung der Zeichnung
[0016] Ein schematisch dargestelltes Ausführungsbeispiel wird nachfolgend anhand der Figuren
1 bis 3 näher erläutert. Die Figuren 1 bis 3 zeigen den erfindungsgemäßen Dichtring,
den erfindungsgemäßen Deckel und den Pneumatikzylinder in voneinander abweichenden
Betriebszuständen.
Ausführung der Erfindung
[0017]
In Fig. 1 ist ein Pneumatikzylinder gezeigt, bei dem sich der Kolben 2 druckmittelbeaufschlagt
und ungebremst in Richtung seiner Endlage bewegt.
In Fig. 2 ist der Kolben aus Figur 1 gezeigt, wobei die Endlagendämpfung bereits eingesetzt
hat und sich der Kolben 2 mit deutlich verringerter Geschwindigkeit in Richtung seiner
Endlage bewegt.
In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel eines Pneumatikzylinders gezeigt mit dem erfindungsgemäßen
Deckel und dem erfindungsgemäßen Dichtring, wobei sich der Kolben 2 in seiner Endlage
befindet.
[0018] In den Figuren 1 und 2 ist ein Ausschnitt aus einem Pneumatikzylinder schematisch
gezeigt. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Dichtrings besteht der Pneumatikzylinder
nur aus wenigen Teilen, was in fertigungstechnischer und wirtschaftlicher Hinsicht
vorteilhaft ist. Auch die Gefahr von Montagefehlern ist durch den teilearmen Aufbau
reduziert.
[0019] Der Dichtring ist multifunktional und umfasst einen Dämpfungspuffer 1, der vom Kolben
2, wenn sich dieser in seiner Endlage befindet (Fig. 3), anliegend berührt wird. Außerdem
weist der Dichtring eine statische Dichtung 4 auf, mit der der stirnseitig am Pneumatikzylinder
angeordnete Deckel 5 gegenüber dem Zylinderrohr 3 abgedichtet ist. Darüber hinaus
weist der Dichtring eine dynamische Dichtung 6 mit einer dynamisch beanspruchten Dichtlippe
7 auf, die an die abzudichtende Oberfläche 8 des Dämpfungszapfens 9 anlegbar ist (Fig.
2 und Fig. 3). Weiter weist der Dichtring eine strömungsleitende Verbindungsöffnung
10 auf, die die Stirnseiten 11, 12 des Dichtrings verbindet, wobei die Verbindungsöffnung
10 in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel aus einer Bohrung 16 besteht, die die
dem Kolben 2 axial zugewandte Stirnseite 11 des Dichtrings mit einem Ringkanal 17
verbindet, der auf der dem Deckel 5 zugewandten Stirnseite 12 angeordnet ist und strömungsleitend
mit der Drosselbohrung 18 in Verbindung steht.
[0020] In Fig. 1 sind der Kolben 2 und der Dämpfungszapfen 9 in einer Position kurz vor
Einsetzen der Endlagendämpfung gezeigt. Am Ende des Hubs taucht der Dämpfungszapfen
9 in die dynamische Dichtung 6 mit ihrer Dichtlippe 7, schließt dadurch den restlichen
zu entlüftenden Druckraum ab, der nur noch über die Verbindungsöffnung 10, die aus
der Bohrung 16 und dem Ringkanal 17 besteht, und über die Drosselbohrung 18 des Pneumatikzylinders
entspannt werden kann.
[0021] Eine abweichende Ausgestaltung der Verbindungsöffnung 10 kann beispielsweise dadurch
gegeben sein, dass die Bohrung 16, wie zuvor beschrieben, einen Bestandteil des Dichtrings
bildet, sich der Ringkanal 17 jedoch nicht im Dichtring sondern im Deckel 5 befindet.
Eine solche Ausgestaltung ist im Vergleich zu der als vorteilhaft beschriebenen deutlich
aufwändiger, da es einer spanabhebenden Bearbeitung des Deckels 5 zur Herstellung
eines Ringkanals oder einer genauen Formgebung des Deckels bedarf. Der Ringkanal 17,
bevorzugt als Bestandteil des Dichtrings, ist deshalb vorteilhaft, weil dadurch der
Dichtring nicht winkelgenau in seinem Einbauraum positioniert werden muss.
[0022] Zum schnellen Belüften des Zylinderraums ist zumindest eine Belüftungsöffnung 19
vorgesehen, wobei bevorzugt mehrere, gleichmäßig in Umfangsrichtung verteilt angeordnete
Belüftungsöffnungen vorgesehen werden können.
[0023] Die statische erste Dichtung 4 ist durch ihren wulstförmigen Halteabschnitt formschlüssig
und dichtend in einen kongruent ausgebildeten Hinterschnitt 13 des Deckels 5 eingeschnappt
und bildet mit diesem eine vormontierbare Einheit.
[0024] Die dynamische Dichtung 6 umfasst die dynamisch beanspruchte Dichtlippe 7, die zwei
Dichtkanten 14, 15 aufweist, wobei die zweite Dichtkante 15 den Luftstrom durch die
Belüftungsöffnungen 19 während des Einfahrens in die Endlage absperrt. Bei an dem
Dämpfungszapfen 9 angelegter Dichtlippe 7 ist die zweite Dichtkante 15 dichtend an
den Deckel 5 angelegt, wobei die zweite Dichtkante 15 der ersten Dichtkante 14 in
Richtung des druckbeaufschlagten Zylinderrohrs 3 vorgeschaltet ist.
[0025] In Fig. 2 ist der Kolben 2 gezeigt, wobei die Endlagendämpfung bereits eingesetzt
hat und sich der Kolben 2 mit deutlich verringerter Geschwindigkeit in Richtung seiner
in Fig. 3 dargestellten Endlage bewegt.
[0026] In Fig. 3 ist der Kolben 2 in seiner Endlage am Dämpfungspuffer 1 anliegend gezeigt.
Bezugszeichenliste
[0027]
- 1
- Dämpfungspuffer
- 2
- Kolben
- 3
- Zylinderrohr
- 4
- statische Dichtung
- 5
- Deckel
- 6
- dynamische Dichtung
- 7
- dynamische Dichtlippe
- 8
- abzudichtende Oberfläche
- 9
- Dämpfungszapfen
- 10
- Verbindungsöffnung
- 11
- linke Stirnseite des Dichtrings
- 12
- rechte Stirnseite des Dichtrings
- 13
- Hinterschnitt
- 14
- erste Dichtkante
- 15
- zweite Dichtkante
- 16
- Bohrung
- 17
- Ringkanal
- 18
- Drosselbohrung
- 19
- Belüftungsöffnung
1. Dichtringanordnung für einen Pneumatikzylinder, die Dichtringanordnung umfassend einen
Deckel (5) und einen Dämpfungspuffer (1) für einen mit einem Druckmittel beaufschlagbaren
Kolben (2), welcher Kolben (2) in einem Zylinderrohr (3) axial hin- und herbewegbar
ist und die Dichtringanordnung ferner umfassend zumindest eine statische Dichtung
(4) zur Abdichtung des Zylinderrohrs (3) gegenüber dem stirnseitig mit dem Zylinderrohr
(3) verbundenen Deckel (5) und eine dynamische Dichtung (6) mit zumindest einer dynamisch
beanspruchten Dichtlippe (7), die während der bestimmungsgemäßen Verwendung des Dichtrings
an die abzudichtende Oberfläche (8) eines it dem Kolben (2) verbundenen und mit diesem
axial hin-und herbewegbaren Dämpfungszapfens (9) anlegbar ist, welcher Dämpfungszapfen
(9) in Kolbennähe im Durchmesser erweitert ist, wobei die Dichtringanordnung ferner
zumindest eine strömungsleitende Verbindungsöffnung (10) umfasst, die die axialen
Stirnseiten (11, 12) des Dichtrings verbindet, dadurch gekennzeichnet, dass die statische Dichtung (4) wulstförmig ausgebildet und in einen kongruent im Deckel
(5) ausgebildeten Hinterschnitt (13) einschnappbar ist, die Dichtlippe (7) eine erste
Dichtkante (14) umfasst, die erste Dichtkante (14) bei an dem Dämpfungszapfen (9)
angelegter Dichtlippe (7) dichtend an den Deckel (5) angelegt ist, die Dichtlippe
(7) eine zweite Dichtkante (15) umfasst, die bei an dem Dämpfungszapfen (9) angelegter
Dichtlippe (7) dichtend an den Deckel (5) angelegt ist und dass die zweite Dichtkante
(15) der ersten Dichtkante (14) in Richtung des druckbeaufschlagten Zylinderrohrs
(3) vorgeschaltet ist.
2. Dichtringanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Dichtkante (14) mit radialem Abstand außenseitig von der zweiten Dichtkante
(15) umschlossen ist.
3. Dichtringanordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtkanten (14, 15) eine axial entgegen dem Kolben (2) offene, C-förmige Nut
begrenzen.
4. Dichtringanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsöffnung (10) zumindest eine stirnseitig einerseits am Umfang angeordnete
Bohrung (16) umfasst, und stirnseitig andererseits einen Ringkanal (17), der mit einer
Drosselbohrung (18) im Zylinderrohr (3) strömungsleitend verbindbar ist.
5. Dichtringanordnung nach Anspruch 4 und einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnseiten (11, 12) durch eine Belüftungsöffnung (19) verbunden sind und dass
die Belüftungsöffnung (19) das Zylinderrohr (3) und die dem Zylinderrohr (3) zugewandte
Seite der zweiten Dichtkante (15) strömungsleitend verbindet.
6. Dichtringanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das abzudichtende Medium Luft ist.
7. Dichtringanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei der Deckel mit dem Dichtring
verbunden ist und mit diesem eine vormontierbare Einheit bildet.
8. Dichtringanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Hinterschnitt (13) durch eine radial nach außen offene Nut gebildet ist.
9. Dichtringanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dämpfungspuffer (1), die statische Dichtung (4) und die dynamische Dichtung (6)
einstückig ineinander übergehend und materialeinheitlich ausgebildet sind.
1. Gasket arrangement for a pneumatic cylinder, whereby the gasket arrangement comprises
a cover (5) and a damping buffer (1) for a piston (2), which piston (2) can be actuated
by a pressure medium and which can be moved axially to and fro in a cylinder pipe
(3) and in which the gasket arrangement also comprises at least one static seal (4)
to seal the cylinder pipe (3) vis-a-vis the cover (5), which is connected on the front
face to the cylinder pipe (3) and a dynamic seal (6) having at least one dynamically
loaded sealing lip (7), which, when the gasket is used as intended, can be connected
to the surface (8) that is to be sealed of a damping journal (9) connected to the
piston (2), and moved axially to and fro together with this latter, said damping journal
(9) being extended in its diameter in the vicinity of the piston, whereby the gasket
arrangement also comprises at least one fluidic connecting opening (10), which connects
the axial face ends (11, 12) of the gasket, characterised in that the static seal (4) is designed to be toric in shape and can be snapped into an undercut
(13) that has been introduced in a congruent manner in the cover (5), that the sealing
lip (7) comprises a first sealing edge (14), this first sealing edge (14) is placed
against the sealing lip (7), which in turn lies in a sealing manner against the cover
(5), when the sealing lip (7) is placed against the damping journal (9), the sealing
lip (7) comprises a second sealing edge (15), which is placed in a sealing manner
against the cover (5) when the sealing lip (7) is placed against the damping journal
(9) and that the second sealing edge (15) is upstream in relation to the first sealing
edge (14) in the direction of the pressure loaded cylinder pipe (3).
2. Gasket arrangement according to Claim 1 above, characterised in that the first sealing edge is enclosed externally at a radial distance by the second
sealing edge (15).
3. Gasket arrangement according to either Claim 1 or 2 above, characterised in that the sealing edges (14, 15) delimit a C-shaped groove, which is open vis-a-vis the
piston (2).
4. Gasket arrangement according to any of the Claims 1 to 3 above, characterised in that the connecting opening (10) comprises at least one bore (16) arranged at the face
end on one side of the perimeter and a circular channel (17) at the face end on the
other side, which can be connected in a fluidic manner to a throttling port (18) in
the cylinder pipe (3).
5. Gasket arrangement according to Claim 4 and any one of the Claims 1 to 3 above, characterised in that the face ends (11, 12) are connected by a ventilation port (19) and that the ventilation
port (19) fluidically connects the cylinder pipe (3) and the second sealing edge (15)
facing the cylinder pipe (3).
6. Gasket arrangement according to any of the Claims 1 to 5 above, characterised in that the medium to be sealed is air.
7. Gasket arrangement according to any of the Claims 1 to 6 above, whereby the cover
(5) is connected to the gasket and forms a unit with this latter that can be pre-assembled.
8. Gasket arrangement according to Claim 7 above, characterised in that the undercut (13) is in the form of a groove that is radially open to the outside.
9. Gasket arrangement according to Claim 1 above, characterised in that the damping buffer (1), the static seal (4) and the dynamic seal (6) are formed from
the same material in a single interlocking piece.
1. Ensemble bague d'étanchéité pour un cylindre pneumatique, l'ensemble bague d'étanchéité
comprenant un couvercle (5) et un tampon amortisseur (1) pour un piston (2) susceptible
d'être sollicité par un fluide sous pression, le piston (2) pouvant effectuer un mouvement
de va-et-vient dans un tube cylindrique (3) et l'ensemble bague d'étanchéité comprenant,
en outre, au moins une garniture d'étanchéité statique (4) servant à étancher le tube
cylindrique (3) par rapport au couvercle (5) qui est relié, côté face frontale, au
tube cylindrique (3), et une garniture d'étanchéité dynamique (6) avec au moins une
lèvre d'étanchéité (7) sollicitée dynamiquement, qui peut, pendant l'utilisation conforme
à l'usage prévu de la bague d'étanchéité, adhérer à la surface à étancher (8) d'un
tenon d'amortissement (9) qui est relié au piston (2) et peut effectuer un mouvement
de va-et-vient avec celui-ci, le tenon d'amortissement (9) présentant un diamètre
élargi à proximité du piston, l'ensemble bague d'étanchéité comprenant, en outre,
au moins une ouverture de communication (10) qui guide l'écoulement et relie les faces
frontales axiales (11, 12) de la bague d'étanchéité, caractérisé en ce que la garniture d'étanchéité statique (4) est conçue en forme de bourrelet et peut être
enclipsée dans une contre-dépouille conçue en forme complémentaire dans le couvercle
(5), en ce que la lèvre d'étanchéité (7) comprend une première arête d'étanchéité (14), en ce qu'à lèvre d'étanchéité (7) adhérente au tenon d'amortissement (9), la première arête
d'étanchéité (14) adhère de manière étanche au couvercle (5), en ce que la lèvre d'étanchéité (7) comprend une seconde arête d'étanchéité (15) qui, à lèvre
d'étanchéité adhérente au tenon d'amortissement (9), adhère de manière étanche au
couvercle (5) et la seconde arête d'étanchéité (15) est placée en amont de la première
arête d'étanchéité (14) dans la direction du tube cylindrique (3) mis sous pression.
2. Ensemble bague d'étanchéité suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la première arête d'étanchéité (14) est entourée, côté extérieur, avec un écart axial,
par la seconde arête d'étanchéité (15).
3. Ensemble bague d'étanchéité suivant une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que les arêtes d'étanchéité (14, 15) limitent une rainure en forme de C ouverte axialement
envers le piston (2).
4. Ensemble bague d'étanchéité suivant une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'ouverture de communication (10) comprend au moins un alésage (16) disposé circonférentiellement,
côté face frontale, d'une part et, d'autre part, côté face frontale, un canal annulaire
(17), qui peut être relié dans le tube cylindrique (3) à un trou d'étranglement (18)
de manière à guider l'écoulement.
5. Ensemble bague d'étanchéité suivant la revendication 4 et une des revendications 1
à 3, caractérisé en ce que les faces frontales (11, 12) sont reliées l'une à l'autre par une ouverture d'aération
(19) et en ce que l'ouverture d'aération (19) relie le tube cylindrique (3) et la face tournée vers
le tube cylindrique (3) de la seconde arête d'étanchéité (15) de manière à guider
l'écoulement.
6. Ensemble bague d'étanchéité suivant une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le fluide à étancher est l'air.
7. Ensemble bague d'étanchéité suivant une des revendications 1 à 6, le couvercle étant
relié à la bague d'étanchéité, avec laquelle il forme une unité pouvant être préassemblée.
8. Ensemble bague d'étanchéité suivant la revendication 7, caractérisé en ce que la contre-dépouille (13) est formée par une rainure ouverte radialement vers l'extérieur.
9. Ensemble bague d'étanchéité suivant la revendication 7, caractérisé en ce que le tampon amortisseur (1), la garniture d'étanchéité statique (4) et la garniture
d'étanchéité dynamique (6) se fondent les uns dans les autres de manière à ne former
qu'une seule pièce en une seule matière.
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