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(11) |
EP 1 918 645 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.12.2009 Patentblatt 2009/52 |
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Anmeldetag: 31.10.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Garofentür
Door for a baking oven
Porte d'un four de cuisson
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.05.2008 Patentblatt 2008/19 |
| (73) |
Patentinhaber: Electrolux Home Products Corporation N.V. |
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1930 Zaventem (BE) |
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Erfinder: |
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- Wälzlein, Klaus
91126 Schwabach (DE)
- Heisswolf, Bernd
91541 Rothenburg ob der Tauber (DE)
- Pörner, Harald
91220 Schnaittach (DE)
- Walther, Christoph
91541 Rothenburg/Tauber (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hochmuth, Jürgen |
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C/o AEG Hausgeräte GmbH
Patents, Trademarks & Licensing 90327 Nürnberg 90327 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 507 034 DE-A1- 10 163 150
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EP-A1- 0 735 324 GB-A- 2 158 225
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Tür zum Verschließen der Beschickungsöffnung eines Garraums
eines Garofens, insbesondere eines Haushaltsgarofens.
[0002] Garöfen (oder: Backöfen, Bratöfen) mit einer durch eine Tür verschließbaren Beschickungsöffnung
eines Garraums (oder: Ofenmuffel, Backkasten, Bratröhre) sind zur Verwendung im Haushalt
(privaten Küchen) oder auch im Bereich der Gastronomie (oder Großküchen) in vielfältigen
Ausführungsformen bekannt. Solche Garöfen können verschiedene Garbetriebsarten (oder:
Garfunktionen) aufweisen zum Garen von in den Garraum eingebrachtem Gargut und auch
weitere Betriebsarten, insbesondere eine Pyrolysebetriebsart zur pyrolytischen Selbstreinigung
des Muffelinnnenraums. Die häufigsten Garbetriebsarten sind thermische Garbetriebsarten,
bei denen das Gargut mittels dem Gargut zugeführter Wärmeenergie, insbesondere von
elektrischen oder gasbeheizten Oberhitze-, Unterhitze-und/oder Heißluftheizungen,
erwärmt und gegart wird, Mikrowellen-Garbetriebsarten, bei denen das Gargut in dem
Garraum mittels dem Gargut zugeführter Mikrowellen, die von der im Gargut enthaltenen
Flüssigkeit absorbiert und in Wärme umgewandelt werden, gegart wird und Dampf-Garbetriebsarten,
bei denen Dampf in den Garraum eingeleitet wird und das Gargut mittels des Dampfes
gegart wird.
[0003] Aus
EP 1 106 932 A2 ist eine Tür für einen Garofen, vorzugsweise für den Haushalt, bekannt mit wenigstens
zwei voneinander beabstandeten Trägerelementen, die aus einem temperaturbeständigen
mechanisch stabilen Polymerwerk-stoff, insbesondere einem thermoplastischen oder einem
duroplastischen Polymerwerkstoff, gebildet sind und mit einer Außenscheibe, mit der
die Trägerelemente über jeweils eine Klebeverbindung verbunden sind. An den beiden
Trägerelementen sind Aufnahmemittel und/oder Befestigungsmittel angeordnet, die mit
dem zugehörigen Trägerelement als zusammenhängendes Formteil ausgebildet sind und
zum Aufnehmen bzw. Befestigen einer weiteren Türscheibe, insbesondere einer Innenscheibe
oder Zwischenscheibe, und/oder wenigstens einer weiteren Türkomponente, insbesondere
jeweils eines Türscharniers und/oder wenigstens einer dritten Türscheibe und/oder
eines Türgriffs, vorgesehen sind. Eines oder mehrere der Funktionsteile der Tür, insbesondere
der Türgriff oder wenigstens eine der Türscheiben, kann mit den Trägerelementen zu
gemeinsamen Formkörpern integriert sein und besteht dann aus einem gemeinsamen Polymerwerkstoff.
Die Trägerelemente können als Hohlprofilteile, aber auch massiv ausgebildet sein.
Als geeignete hochtemperaturfeste Kunststoffe werden in
EP 1 106 932 A2 in Spalte 7, ab Zeile 33 bis Spalte 8, Zeile 5, einige mögliche Kunststoffe angegeben.
Ein Garofen mit einer Ofenmuffel mit einer Beschickungsöffnung zum Einbringen von
Gargut wird dann mit einer solchen Tür zum Verschließen der Beschickungsöffnung ausgestattet.
[0004] Aus
EP 0 723 116 A2 ist eine Ofentür bekannt, bei der zwei vertikal und parallel zueinander verlaufende,
im Wesentlichen U-förmige Trägerelemente aus Aluminium an einer Außenscheibe aufgeklebt
sind. Die Trägerelemente erstrecken sich bis an den unteren Rand der Außenscheibe
und nehmen unten jeweils ein Türscharnierteil mit einer Zugfeder auf. Zum Durchführen
des jeweils anderen, an dem Gehäuse des Ofens befestigten Türscharnierteils ist jeweils
ein Durchbruch in jedem Trägerelement ausgebildet. Die Trägerelemente weisen an ihren
Innenseiten Nuten auf zur Aufnahme einer Innenscheibe, die die gesamte Beschickungsöffnung
überdeckt. Zwischen der Außenscheibe und der Innenscheibe ist ein unten offener Zwischenraum
gebildet zum Kühlen der Tür.
[0005] Aus
EP 811 806 A1 ist eine Backofentüre bekannt, mit an einer Türfrontplatte verklebten Trägerelementen,
an denen ein Betätigungshandgriff befestigt ist. Dieser weist einen Belüftungsschacht
für Kühlluft auf.
[0006] In
FR 2 599 478 ist eine Backofentüre offenbart, die einen Rahmen aufweist, der aus zwei Paaren stranggepresster
Teile besteht. In diesen Rahmen wird eine oder mehrere Scheiben an den Rändern aufgenommen.
Die Rahmenteile werden verschraubt und sollen Spannungen in der Glasscheibe verhindern.
[0007] Eine weitere Backofentür ist aus der Offenlegungsschrift
DE 101 63 150 A1 bekannt. Dieses Dokument offenbart die Präambel des Anspruchs 1. Die Backofentür
weist zwei annähernd planparallele Hauptscheiben, nämlich eine Innenscheibe und eine
Außenscheibe, als Durchsichtsflächen auf. Auf der Innenscheibe sind eine obere und
eine untere Halteleiste aufgeklebt. Weiter sind auf der Außenscheibe zwei Strangprofile
mit oberen und unteren Eckformteilen aufgeklebt. Somit können die Innenscheibe und
die Halteleisten eine erste Montageeinheit der Gerätetür und die Außenscheibe und
die Strangprofile eine zweite Montageeinheit der Gerätetür bilden. Die beiden Montageeinheiten
können miteinander verbunden werden, indem zuerst die obere der beiden Halteleisten
über eine keilförmige Vertiefung in einen Vorsprung der Strangprofile eingehängt und
anschließend die so eingehängte erste Montageeinheit mit einer Schwenkbewegung auf
die zweite Montageeinheit zubewegt wird. Hierbei rastet eine sich verjüngende Rampe
der unteren der beiden Halteleisten hinter einen verlagerbaren Bolzen an zumindest
einem der beiden Strangprofile ein, so dass die beiden Montageeinheiten fest aber
lösbar miteinander verbunden werden können. Insbesondere durch den verlagerbaren Bolzen,
der zudem noch mit einer Federkraft einer Spiralfeder beaufschlagt und in Position
gehalten wird, baut die Backofentür noch relativ kompliziert. Zudem kann die Gängigkeit
des verlagerbaren Bolzens leicht durch die nicht unerheblichen Temperaturschwanken,
welche an der Backofentür zwangsläufig und unmittelbar auftreten, negativ beeinträchtigt
werden.
[0008] Bei der in der
GB 2 158 225 A gezeigten Backofentür wird ein Blechtürkörper auf obere und untere Federelemente,
die auf eine Vollglasscheibe aufgeklebt sind, aufgeschoben und hierüber an der Vollglasscheibe
befestigt. Der Blechtürkörper dient als Aufnahme eines Sichtfensters, welches beabstandet
von der Vollglasscheibe gehalten wird. Die Federelemente können zum Verbinden in Rastöffnungen
einrasten, welche an dem Blechtürkörper vorgesehen sind. Hierdurch kann eine betriebssichere
Verbindung zwischen dem Blechtürkörper und der Vollglasscheibe hergestellt werden.
Jedoch erweist sich eine Demontage der miteinander verrasteten Teile als schwierig,
da insbesondere die Federelemente im Bereich des oberen Türgriffes nur schwer zugänglich
sind.
[0009] Aus dem Stand der Technik sind daher verschiedenste Ausführungen von Türaufbauten
bekannt, die bei der Montage, sowie der Demontage mehrere einzelne Prozessschritte
benötigen. Nachteilig ist hier der zeitliche Aufwand bei Montage und Demontage und
die vergleichsweise hohe Anzahl der auftretenden oder benötigten Einzelteile.
[0010] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine neue Garofentür anzugeben,
die den Aufwand während der Montage oder Demontage reduziert und auch eine einfache
Wartung ermöglicht.
[0011] Diese Aufgabe wird durch eine Tür nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen,
Weiterbildungen und Anwendungen der Tür gemäß der Erfindung ergeben sich aus den vom
Anspruch 1 abhängigen Ansprüchen.
[0012] Die Tür zum Verschließen der Beschickungsöffnung eines Garraums eines Garofens, insbesondere
eines Haushaltsgarofens, gemäß Anspruch 1 umfasst eine vom Garraum bei geschlossener
Tür'abgewandte Außenscheibe und eine dem Garraum bei geschlossener Tür zugewandte
Innenscheibe sowie einen Türrahmen, der einen zwischen der Außenscheibe und der Innenscheibe
liegenden Türinnenraum wenigstens teilweise umschließt. Der Türrahmen oder ein Türrahmenteil
ist an der Innenscheibe befestigt und bildet mit der Innenscheibe eine erste Montageeinheit
oder vorfertigbare oder vorgefertigte Einheit. An der Außenscheibe ist wenigstens
ein Verbindungselement befestigt und bildet mit der Außenscheibe eine zweite Montageeinheit
oder vorfertigbare oder vorgefertigte Einheit. Diese beiden Montageeinheiten einheiten
sind nun lösbar miteinander verbunden oder verbindbar.
[0013] Dazu weist der Türrahmen oder das Türrahmenteil wenigstens einen Bajonettlappen auf,
der in eine Bajonettaufnahme an einem Verbindungselement an der Außenscheibe einbringbar
oder eingebracht ist, und jede Bajonettaufnahme weist einen Einführkanal zum Einführen
des Bajonettlappens in einer ersten Montagerichtung, eine Auflage am Ende des Einführkanals
und eine Ausnehmung zum Einführen des Bajonettlappens in einer, vorzugsweise zur ersten
Montagerichtung senkrechten, zweiten Montagerichtung auf.
[0014] Die Erfindung beruht also auf dem Gedanken, den Türrahmen oder zumindest ein Teil
davon vorab an der Innenscheibe zu befestigen und so eine erste vormontierte Einheit
zu bilden. Diese erste vormontierte Einheit wird dann mit einer zweiten vormontierten
Einheit aus Außenscheibe und daran befestigten Verbindungselement(en) lösbar verbunden,
so dass die Tür Trennen der beiden vormontierten Einheiten oder Montageeinheiten jederzeit
beispielsweise zu Reinigungszwecken auf einfachste Weise zerlegt oder demontiert werden
kann, wobei nur zwei einzelne Einheiten anfallen, und ebenso einfach auch wieder zusammengesetzt
oder montiert werden kann.
[0015] Die Befestigung von Türrahmen oder Türrahmenteil an der Innenscheibe der ersten Montageeinheit
und/oder von Verbindungselement(en) an der Außenscheibe der zweiten Montageeinheit
ist in der Regel unlösbar und erfolgt vorzugsweise durch Kleben.
[0016] Die lösbare Verbindung von erster Montageeinheit mit zweiter Montageinheit erfolgt
über die genannte Bajonettverbindung.
[0017] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform sind als Verbindungselemente der
zweiten Montageeinheit an der Außenscheibe wenigstens zwei Trägerelemente befestigt,
die voneinander beabstandet und vorzugsweise im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet
sind. An jedem Trägerelement sind dann vorzugsweise Verbindungsmittel zum lösbaren
Verbinden des an der Innenscheibe befestigten Türrahmens oder Türrahmenteils der ersten
Montageeinheit vorgesehen. Die Trägerelemente sind vorzugsweise säulenartig und/oder
als Profilelemente ausgebildet.
[0018] In einer besonders vorteilhafte Weiterbildung weist die zweite Montageeinheit ein
drittes Verbindungselement auf, das an der Außenscheibe befestigt ist und quer zu
den beiden Trägerelementen verläuft und/oder als Querleiste ausgebildet ist, wobei
(auch) das dritte Verbindungselement lösbar mit dem Türrahmen oder Türrahmenteil der
ersten Montageinheit verbunden oder verbindbar ist. Dadurch wird eine zusätzliche
Stabilisierung des Aufbaus erreicht.
[0019] Die Trägerelemente verlaufen bei geschlossener Tür im Wesentlichen senkrecht und/oder
das dritte Verbindungselement verläuft bei geschlossener Tür im Wesentlichen waagrecht
und/oder ist oberhalb oder im oberen Bereich der Trägerelemente angeordnet. Hierzu
korrespondiert insbesondere, aber nicht notwendigerweise, eine U-Form des Türrahmens
an der Innenscheibe.
[0020] Vorteilhaft ist eine Führung oder Bewegung des Türrahmens oder Türrahmenteils beim
Verbinden mit den Trägerelementen in einer Richtung entlang der Trägerelemente, insbesondere
ein Aufstecken oder Einführen, wobei diese Montagerichtung vorzugsweise die im geschlossenen
Zustand der Türe von oben nach unten verläuft.
[0021] Das oder die Verbindungselement(e) weisen bevorzugt Aufnahmenuten oder Aufnahmevertiefungen
zum Eingreifen des Türrahmens oder Türrahmenteils auf.
[0022] Der Türrahmen verläuft vorzugsweise an drei Seiten der Innenscheibe, bevorzugt an
den beiden seitlichen Bereichen und im oberen Bereich der Innenscheibe bei geschlossener
Tür und/oder weist eine U-Form auf.
[0023] Das oder die Verbindungselement(e) sind mit dem Türrahmen oder Türrahmenteil bevorzugt
im Wesentlichen flüssigkeitsundurchlässig oder flüssigkeitsdicht verbunden durch entsprechende
Anlageflächen und ggf. zusätzliches Dichtmaterial wie beispielsweise Silikon.
[0024] Als Materialien werden bevorzugt für den Türrahmen oder das Türrahmenteil der.ersten
Montageeinheit und/oder für wenigstens ein oder jedes Verbindungselement Metall, insbesondere
Edelstahl oder emailliertes Stahlblech, oder aus Kunststoff bestehen bzw. besteht.
[0025] In einer Weiterbildung können im Türinnenraum zusätzliche Zwischenscheibe(n) aufgenommen
sein mittels einer oder mehreren zum Türinnenraum gerichtete Aufnahmenut(en) an jedem
Trägerelement
[0026] Die Innenscheibe und/oder der Türrahmen können eine rechtwinklige Form aufweisen
oder auch wenigstens zwei abgerundete Ecken aufweisen.
[0027] Die Trägerelemente können Teile von Scharnieren aufnehmen.
[0028] Der Türinnenraum ist bei geschlossener Tür nach unten hin geöffnet, kann jedoch auch
nach unten hin geschlossen sein, insbesondere durch eine Abschlussleiste.
[0029] Unten zwischen den Trägerelementen kann auch eine Auffangrinne angeordnet sein, die
vorzugsweise eine nach unten gerichtete Ablauföffnung aufweist.
[0030] Ein Garofen, insbesondere Haushaltsgarofen, gemäß Anspruch 23 weist wenigstens einen
Garraum mit einer Beschickungsöffnung auf und eine Tür gemäß der Erfindung zum Verschließen
der Beschickungsöffnung.
[0031] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen weiter erläutert.
Dabei wird auf die Zeichnungen Bezug genommen, in deren
- FIG 1
- eine fertig montierte Türe in einer Ansicht von innen,
- FIG 2
- die Tür gemäß FIG 1 in einem vertikalen Schnitt gemäß A-A in FIG 1,
- FIG 3
- das untere Detail B der Tür der FIG 2
- FIG 4
- die Türe gemäß FIG 1 bis 3 beim Zusammenfügen in einer Ansicht von innen,
- FIG 5
- die zweite Montageeinheit der Türe mit der Außenscheibe und den beiden Trägerelementen
und der Querleiste in einer Rückansicht,
- FIG 6
- ein horizontaler Schnitt durch den Türaufbau gemäß FIG 1 bis 4
- FIG 7
- ein Detail der FIG 6,
- FIG 8
- eine weitere Ausführungsform einer Türe mit unterer Abschlussleiste in einem vertikalen
Schnitt,
- FIG 9
- ein oberes Detail B der Tür gemäß FIG 8 und
- FIG 10
- ein unteres Detail C der Tür gemäß FIG 8
- FIG 11
- ein Türrahmen mit Bajonettverbindungslappen in einer perspektivischen Ansicht
- FIG 12
- ein Trägerelement mit einem Bajonettschlitz für einen Türrahmen gemäß FIG 11 in einer
perspektivischen Darstellung
jeweils schematisch dargestellt sind. Einander entsprechende Teile oder Größen sind
in den FIG 1 bis 12 mit denselben Bezugszeichen versehen.
[0032] In FIG 1 bis 3 ist eine Tür 1 mit einer Außenscheibe 2 und einer Innenscheibe 3 die
durch einen Rahmen 31 miteinander verbunden sind, dargestellt. Der Rahmen 31 ist an
den zwei Ecken abgerundet und bildet eine auf den Kopf gestellte U-Form.
[0033] Der Rahmen 31 ist mit der Innenscheibe 3 vorzugsweise durch Klebeverbindung verbunden
unter Bildung einer ersten Montageeinheit.
[0034] Die Ecken des Rahmens 31 und/oder der Innenscheibe 3 können in einer weiteren Ausführung
auch alle scharfkantig sein. Der Rahmen 31 wird anhand mindestens einer Schraube mit
dem Trägerelement 21, 22 verbunden, um die Innenscheibe 3 zu fixieren.
[0035] Eine Auffangrinne 32 zum Auffangen von Kondensat oder Flüssigkeit ist unterhalb des
Innenraums angebracht, diese weist eine mittig angeordnete Ablauföffnung 33 auf.
[0036] Die Tür 1 wird mittels zweier Scharniere 6, die in eine nicht dargestellte Öffnung
der Trägerelemente 21, 22 greifen, mit dem Ofen befestigt.
[0037] Der Rahmen 31 ist vorzugsweise aus, insbesondere geprägtem und gekantetem, Edelstahlblech
gebildet und vorzugsweise einstückig ausgebildet, kann aber auch mehrteilig aus mehreren
Teilen zusammengesetzt sein.
[0038] Anstelle oder zusätzlich zur Schraubverbindung kann der Rahmen 31 auch mittels Rast-
oder Schnappverbindungen an den Trägerelementen befestigt werden, insbesondere in
deren unteren Bereichen mit den Scharnieren.
[0039] Das Aufschieben des Rahmens 31 mit der Innenscheibe 3 auf die Tür 1 erfolgt wie in
FIG 4 gezeigt über zwei Trägerelemente 21, 22. Das Innenteil wird von oben auf die
Trägerelemente 21, 22 geschoben und schließt mit der Abschlussleiste 32 den Türinnenraum
ab. Insbesondere kann das Innenteil im Bajonettverfahren auf die Trägerelemente aufgesetzt
werden und dann linear um einen bestimmten Verbindungsweg, beispielsweise um ca. 10
cm, verschoben werden, um eine kraftschlüssige oder Bajonettverbindung herzustellen.
[0040] FIG 5 zeigt die Außenscheibe 2 mit den daran fest verbundenen Elementen als zweite
Montageeinheit. Die Trägerelemente 21, 22 verlaufen vertikal an der Innenseite der
Außenscheibe 2 parallel zueinander und voneinander beabstandet. Die Querleiste 23
ist horizontal in einem Bereich angeordnet, der zwischen den Trägerelementen 21, 22
liegt und in einem oberen Abschnitt oder oberhalb der Trägerelemente 21, 22 verläuft.
Die Trägerelemente 21, 22 und die Querleiste 23 sind durch Klebeverbindung mit der
Außenscheibe 2 verbunden. Die Trägerelemente 21, 22 bilden vorzugsweise mit der Querleiste
23 eine U-Förm, da diese dann auf eine einzige U-Klebespur aufgetragen werden. Es
ist auch möglich die Querleiste 23 alternativ oder zusätzlich mit einer Schraubverbindung
an der Außenscheibe 2 zu befestigen. Vorteilhafterweise wird hier die Querleiste 23
mit den Schrauben, die den Türgriff an der Außenseite halten, befestigt. In den Trägerelementen
21, 22 sind zueinander gerichtet Glasaufnahmestege 41 eingearbeitet, in welche je
eine Zwischenscheibe 4 zwischen die Trägerelemente 21, 22 eingefügt wird. Wahlweise
können ein oder mehrere Zwischenscheiben 4 im Innenraum der Tür 1 angeordnet sein.
Die Abschlussleiste 32 begrenzt den Türinnenraum nach unten.
[0041] FIG 6 und 7 zeigen einen horizontalen Schnitt durch die Tür 1. Es sind zwei Zwischenscheiben
4 in zwei Aufnahmenuten 41 in oder an den Trägerelementen 21 und 22 eingefügt. Die
Trägerelemente 21, 22 weisen jeweils in Richtung des Türinnenraums eine Gestalt in
Form des Buchstaben E bzw. eines spiegelverkehrten E's auf, die zwei Aufnahmenuten
41 bildet. Es können auch eine hiervon abweichende Anzahl von Aufnahmenuten 41 und
Zwischenscheiben 4 vorhanden sein. Der Rahmen 31 ist so in die Trägerelemente 21,
22 eingefügt, dass keine Flüssigkeit von den Seiten in den Innenraum gelangen kann.
Die Trägerelemente 21, 22 weisen Aufnahmenuten 34 zur Aufnahme des Rahmens an den
zu den äußeren Seiten gerichteten Flächen auf. Der Rahmen 31 ist in seiner Form so
an die Trägerelemente 21, 22 angepasst, dass dieser in die Aufnahmenuten 34 greift
und gleichzeitig die Fläche zwischen Innen- und Außenscheibe 3, 2 überdeckt. Die zu
befestigende Kante des Rahmens 31 weist deshalb eine um 90° gedrehte T-Form auf.
[0042] Der Rahmen 31 ist an der Verbindungsfläche zur Innenscheibe um einen kleinen Betrag
von beispielsweise ca. 1mm zurückversetzt, wodurch die an den Trägerelementen 21 und
22 gehaltene(n) Zwischenscheibe(n) 4 in den Aufnahmenuten 41 geklemmt werden, wodurch
Klappergeräusche reduziert werden.
[0043] FIG 8 bis 10 zeigen eine weitere Ausführungsform der Tür 1. In dieser Ausführungsform
wird der Türinnenraum durch eine Abschlussleiste 32 nach unten hin verschlossen. Die
Zwischenscheiben 4 verlaufen nahezu durch den gesamten Türinnenraum. Der Rahmen 31
ist so mit der Querleiste 23 verbunden, dass keine Flüssigkeit von oben in den Türinnenraum
eindringen kann. Die Querleiste 23 weist zur Aufnahme des Rahmens.31 eine Aufnahmevertiefung
24 auf, in die der Rahmen mit einem T-förmig gebildeten Ende greift und den Türinnenraum
von oben verschließt.
[0044] Die Trägerelemente 21 und 22 und/oder die Querleiste 23 und/oder die Abschlussleiste
und/oder die Auffangrinne 32' bestehen in allen Ausführungsformen vorzugsweise aus
einem temperaturbeständigen Kunststoff oder einem Metall wie Stahl, insbesondere einem
korrosionsbeständigen Stahl oder einem Edelstahl.
[0045] Die erste Montageeinheit aus Innenscheibe 3 und daran verklebtem Rahmen 31 einerseits
und die zweite Montageeinheit aus Außenscheibe 2 und daran verklebten Trägerelementen
21 und 22 und Querleiste 23 sind miteinander lösbar verbunden, wodurch ein denkbar
einfacher Türaufbau der Tür 1 aus praktisch nur zwei Türuntereinheiten realisiert
ist, der sehr leicht montiert und demontiert werden kann, insbesondere zu Wartungs-
oder Reinigungszwecken.
[0046] Die Tür 1 ist vorzugsweise unbelüftet und seitlich und oben verschlossen.
[0047] Der seitlich und oberhalb verlaufende Rahmen 31 gewährleistet eine wasser- und/oder
dampfdichte Verbindung der Türscheiben, so dass Wasser, Dampf, Soße und Brühe nicht
in den Türinnenraum gelangen und somit die Türe nicht an schlecht zugänglichen Stellen
verschmutzt. Die Materialien sind robust und leicht zu reinigen. Der Aufbau mit wenigen
Einzelteilen und die Verbindungen durch Kleben und Aufschieben oder lösbares Verbinden
bringen erhebliche Kosteneinsparungen.
[0048] FIG 11 zeigt einen Türrahmen 31 vor dem Befestigen an der Innenscheibe 3. Der U-förmige
Türrahmen 31 weist einen Klebeflansch 42 zum Ankleben an der Innenscheibe 3 auf sowie
an seinen beiden nach unten verlaufenden Schenkeln jeweils drei nach innen aufeinander
zu weisende Bajonettlappen 35, 36 und 37 an dem in FIG 11 linken Schenkel und 45,
46 und 47 an dem in FIG 11 rechten Schenkel.
[0049] FIG 12 zeigt ein Trägerelement 21, das zum Verbinden mit dem Türrahmen 31 gemäß FIG
12 über eine Bajonettverbindung ausgebildet ist, vor Befestigen an der nicht gezeigten
Außenscheibe 2. Das Trägerelement 21 weist an seiner Außenseite drei Bajonettaufnahmen
55, 56 und 57 auf, in die jeweils einer der Bajonettlappen 45, 46 bzw. 47 des Türrahmens
31 bajonettartig einführbar ist. Jede Bajonettaufnahme 55 bis 57 weist eine Auflage
58 am unteren Ende eines Einführkanals 54 und eine seitlich anschließende Ausnehmung
an der Unterseite des Trägerelements 21 auf. Zur Herstellung der Bajonettverbindung
wird der Türrahmen 31 in der Montagerichtung R1 in das Trägerelement 21 und das nicht
gezeigte zweite Trägerelement 22 eingeführt, wobei jeder Bajonettlappen 45 bis 47
des Türrahmens 31 in eine zugehörige Bajonettaufnahme 55 bis 57 am Trägerelement 21
und jeder Bajonettlappen 35 bis 37 des Türrahmens 31 in eine zugehörige Bajonettaufnahme
am in FIG 11 und 12 nicht gezeigten Trägerelement 22 zunächst durch den Einführkanal
54 bis zur Auflage 55 geführt wird. Im Anschluss wird in der zur Montagerichtung R1
orthogonalen Montagerichtung R2 jeder Bajonettlappen 35 bis 37 und 45 bis 47 in die
Ausnehmung 59 der zugehörigen Bajonettaufnahme geschoben und entsprechend bajonettartig
festgeklemmt.
Bezugszeichenliste
[0050]
- 1
- Tür
- 2
- Außenscheibe
- 3
- Innenscheibe
- 4
- Zwischenscheibe
- 6
- Scharnier
- 21, 22
- Trägerelemente
- 23
- Querleiste
- 24
- Aufnahmevertiefung
- 31
- Rahmen
- 32
- Abschlussleiste
- 32'
- Auffangrinne
- 33
- Ablauföffnung
- 34
- Aufnahmenut
- 35,36,37
- Bajonettlappen
- 41
- Aufnahmenut
- 42
- Glasaufnahmestege
- 45,46,47
- Bajonettlappen
- 54
- Einführkanals
- 55,56,57
- Bajonettaufnahme
- 58
- Auflage
- 59
- Ausnehmung
- R1, R2
- Montagerichtung
1. Tür (1) zum Verschließen der Beschickungsöffnung eines Garraums eines Garofens, insbesondere
eines Haushaltsgarofens, umfassend
a) eine vom Garraum bei geschlossener Tür (1) abgewandte Außenscheibe (2),
b) eine dem Garraum bei geschlossener Tür (1) zugewandte Innenscheibe (3),
c) einen Türrahmen (31), der einen zwischen der Außenscheibe (2) und der Innenscheibe
(3) liegenden Türinnenraum wenigstens teilweise umschließt,
d) wobei der Türrahmen (31) oder ein Türrahmenteil an der Innenscheibe (3) befestigt
ist und mit der Innenscheibe eine erste Montageeinheit bildet,
e) wobei wenigstens ein Verbindungselement (21, 22, 23) an der Außenscheibe (2) befestigt
ist und mit der Außenscheibe (2) eine zweite Montageeinheit bildet,
f) wobei die erste Montageeinheit aus dem Türrahmen (31) oder dem Türrahmenteil und
der Innenscheibe (3) mit der zweiten Montageeinheit aus der Außenscheibe (2) und dem
enigstens einen Verbindungselement (21,22,23) lösbar verbunden oder verbindbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
g) der Türrahmen (31) oder das Türrahmenteil wenigstens einen Bajonettlappen (35 bis
37,45 bis 47) aufweist, der in eine Bajonettaufnahme (55 bis 57) an einem Verbindungselement
(21) an der Außenscheibe (2) einbringbar oder eingebracht ist, und dass
h) jede Bajonettaufnahme (55 bis 57) einen Einführkanal (54) zum Einführen des Bajonettlappens
(35 bis 37, 45 bis 47) in einer ersten Montagerichtung (R1), eine Auflage (58) am
Ende des Einführkanals (54) und eine Ausnehmung (59) zum Einführen des Bajonettlappens
(35 bis 37, 45 bis 47) in einer, vorzugsweise zur ersten Montagerichtung (R1) senkrechten,
zweiten Montagerichtung (R2) aufweist.
2. Tür (1) nach Anspruch 1, bei der der Türrahmen (31) oder das Türrahmenteil an der
Innenscheibe (3), vorzugsweise an einer der Außenscheibe (2) oder dem Türinnenraum
zugewandten Flachseite der Innenscheibe (3), durch Klebeverbindung angebracht ist.
3. Tür (1) nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, bei der die erste Montageeinheit mit der
zweiten Montageinheit über korrespondierende Verbindungsmittel an dem wenigstens einen
Verbindungselement (21,22,23) an der Außenscheibe (2) einerseits und an dem Türrahmen
(31) oder dem Türrahmenteil andererseits lösbar verbunden oder verbindbar ist.
4. Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der als Verbindungselemente der zweiten
Montageeinheit an der Außenscheibe (2) wenigstens zwei, vorzugsweise säulenartige,
Trägerelemente (21, 22) befestigt sind, die voneinander beabstandet und vorzugsweise
im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind, wobei vorzugsweise an jedem Trägerelement
(21,22) Verbindungsmittel zum lösbaren Verbinden des an der Innenscheibe (3) befestigten
Türrahmens oder Türrahmenteils der ersten Montageeinheit vorgesehen sind.
5. Tür nach Anspruch 4, bei der die zweite Montageeinheit ein drittes Verbindungselement
(23) aufweist, das an der Außenscheibe (2) befestigt ist und quer zu den beiden Trägerelementen
(21, 22) verläuft und/oder als Querleiste ausgebildet ist, wobei das dritte Verbindungselement
(23) lösbar mit dem Türrahmen (31) oder Türrahmenteil der ersten Montageinheit verbunden
oder verbindbar ist.
6. Tür (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 5, bei der die Trägerelemente (21, 22) bei
geschlossener Tür (1) im Wesentlichen senkrecht verlaufen und/oder bei der das dritte
Verbindungselement (23) bei geschlossener Tür im Wesentlichen waagrecht oder in der
Horizontalen verläuft und/oder oberhalb oder im oberen Bereich der Trägerelemente
angeordnet ist.
7. Tür (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, bei der der Türrahmen (31) oder das Türrahmenteil
beim Verbinden mit den Trägerelementen (21, 22) in einer Richtung entlang der Trägerelemente
(21, 22) aufgesteckt oder eingeführt wird, vorzugsweise in einer Richtung, die im
geschlossenen Zustand der Türe (1) von oben nach unten verläuft.
8. Tür (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 7, bei der das wenigstens eine Verbindungselement
(21,22,23) Aufnahmenuten (34) oder Aufnahmevertiefungen (24) zum Eingreifen des Türrahmens
(31) oder Türrahmenteils aufweisen.
9. Tür (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Türrahmen (31) an drei
Seiten der Innenscheibe (3) verläuft und/oder eine U-Form bildet.
10. Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das wenigstens eine Verbindungselement
(21, 22, 23) der zweiten Montageeinheit an der Außenscheibe (2) durch Klebeverbindung
befestigt ist.
11. Tür (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Türrahmen (31) der ersten
Montageeinheit und/oder wenigstens ein oder jedes Verbindungselement (21, 22, 23)
der zweiten Montageeinheit wenigstens teilweise aus Metall, insbesondere Edelstahl
oder emailliertem Stahl, oder aus Kunststoff bestehen bzw. besteht.
12. Tür (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Verbindung des Verbindungselementes
(21, 22, 23) mit dem Türrahmen (31) oder Türrahmenteil im Wesentlichen flüssigkeitsundurchlässig
ist.
13. Tür (1) nach Anspruch 4 oder einem von Anspruch 4 abhängigen Anspruch, bei der die
Trägerelemente (21, 22) eine oder mehrere zum Türinnenraum gerichtete Aufnahmenuten
(41) aufweisen zum Aufnehmen von mindestens einer Zwischenscheibe (4) in dem Türinnenraum.
14. Tür (1) nach einen der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Innenscheibe (3) und/oder
der Türrahmen (31) rechtwinklige Ecken und/oder orthogonal zueinander verlaufende
Kanten aufweisen.
15. Tür (1) nach einen der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Innenscheibe (3) und/oder
der Türrahmen (31) wenigstens zwei abgerundete Ecken aufweisen.
16. Tür (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 7 und 13, bei der an oder in jedem Trägerelement
(21, 22) je ein Teil eines Scharniers (6) aufgenommen ist.
17. Tür (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Türinnenraum bei geschlossener
Tür (1) nach unten hin geöffnet ist.
18. Tür (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, bei der der Türinnenraum bei geschlossener
Tür (1) nach unten hin geschlossen ist, insbesondere durch eine Abschlussleiste (32)
begrenzt ist.
19. Tür (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 7, 13 und 16, bei der im unteren, inneren Bereich
zwischen den Trägerelementen (21, 22) eine Auffangrinne (32') angeordnet ist, die
vorzugsweise eine nach unten gerichtete Ablauföffnung (33) aufweist.
20. Garofen, insbesondere Haushaltsgarofen, mit
a) einem Garraum mit einer Beschickungsöffnung,
b) einer Tür (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche zum Verschließen
der Beschickungsöffnung.
1. Door (1) for closing the loading opening of a cooking chamber of a cooking oven, in
particular a domestic cooking oven, comprising
a) an outer pane (2) facing away from the cooking chamber when the door (1) is closed,
b) an inner pane (3) facing the cooking chamber when the door (1) is closed,
c) a door frame (31) which at least partly surrounds a door interior lying between
the outer pane (2) and the inner pane (3),
d) wherein the door frame (31) or a door frame part is attached to the inner pane
(3) and forms a first assembly unit with the inner pane (3),
e) wherein at least one connecting element (21, 22, 23) is attached to the outer pane
(2) and forms a second assembly unit with the outer pane (2),
f) wherein the first assembly unit comprising the door frame (31) or the door frame
part and the inner pane (3) is connected or can be connected releasably to the second
assembly unit comprising the outer pane (2) and the at least one connecting element
(21, 22, 23),
characterised in that
g) the door frame (31) or the door frame part has at least one bayonet tongue (35
to 37, 45 to 47), which can be introduced or is introduced into a bayonet recess (55
to 57) on a connecting element (21) on the outer pane (2), and in that
h) each bayonet recess (55 to 57) has an introduction channel (54) for introducing
the bayonet tongue (35 to 37, 45 to 47) in a first assembly direction (R1), a support
(58) on the end of the introduction channel (54) and a recess (59) for introducing
the bayonet tongue (35 to 37, 45 to 47) in a second assembly direction (R2) preferably
vertical to the first assembly direction (R1).
2. Door (1) according to claim 1, in which the door frame (31) or the door frame part
is attached to the inner pane (3), preferably to a flat side of the inner pane (3)
facing the outer pane (2) or the door interior, by adhesive connection.
3. Door (1) according to claim 1 or claim 2, in which the first assembly unit is connected
or can be connected releasably to the second assembly unit via corresponding connecting
means on the at least one connecting element (21, 22, 23) on the outer pane (2) on
the one hand and on the door frame (31) or the door frame part on the other hand.
4. Door according to one of the preceding claims, in which at least two, preferably column-like,
support elements (21, 22), which are spaced from one another and are arranged preferably
essentially parallel to one another, are attached to the outer pane (2) as connecting
elements of the second assembly unit, wherein connecting means for releasable connection
of the door frame or door frame part of the first assembly unit attached to the inner
pane (3) are provided preferably on each support element (21, 22).
5. Door according to claim 4, in which the second assembly unit has a third connecting
element (23), which is attached to the outer pane (2) and runs transversely to the
two support elements (21, 22) and/or is designed as a transverse strip, wherein the
third connecting element (23) is connected or can be connected releasably to the door
frame (31) or door frame part of the first assembly unit.
6. Door (1) according to one of claims 4 to 5, in which the support elements (21, 22)
run essentially vertically when the door (1) is closed and/or in which the third connecting
element (23) runs essentially horizontally or in the horizontal line when the door
is closed and/or is arranged above or in the upper region of the support elements.
7. Door (1) according to one of claims 4 to 6, in which the door frame (31) or the door
frame part is put on or introduced in a direction along the support elements (21,
22) during connection with the support elements (21, 22), preferably in a direction
which runs from top to bottom in the closed state of the door (1).
8. Door (1) according to one of claims 3 to 7, in which the at least one connecting element
(21, 22, 23) has recess grooves (34) or recess depressions (24) for engagement of
the door frame (31) or door frame part.
9. Door (1) according to one of the preceding claims, in which the door frame (31) runs
on three sides of the inner pane (3) and/or forms a U shape.
10. Door according to one of the preceding claims, in which the at least one connecting
element (21, 22, 23) of the second assembly unit is attached to the outer pane (2)
by adhesive connection.
11. Door (1) according to one of the preceding claims, in which the door frame (31) of
the first assembly unit and/or at least one or each connecting element (21, 22, 23)
of the second assembly unit consist or consists at least partly of metal, in particular
stainless steel or enamelled steel, or of plastic.
12. Door (1) according to one of the preceding claims, in which the connection of the
connecting element (21, 22, 23) with the door frame (31) or door frame part is essentially
impermeable to liquid.
13. Door (1) according to claim 4 or a claim dependent on claim 4, in which the support
elements (21, 22) have one or more recess grooves (41) directed towards the door interior
to receive at least one intermediate pane (4) in the door interior.
14. Door (1) according to one of the preceding claims, in which the inner pane (3) and/or
the door frame (31) have right-angled corners and/or edges running orthogonally to
one another.
15. Door (1) according to one of the preceding claims, in which the inner pane (3) and/or
the door frame (31) have at least two rounded corners.
16. Door (1) according to one of claims 4 to 7 and 13, in which in each case a part of
a hinge (6) is received on or in each support element (21, 22).
17. Door (1) according to one of the preceding claims, in which the door interior is opened
downwards when the door (1) is closed.
18. Door (1) according to one of claims 1 to 16, in which the door interior is closed
downwards when the door (1) is closed, in particular is limited by a closure strip
(32).
19. Door (1) according to one of claims 4 to 7, 13 and 16, in which a collecting channel
(32'), which preferably has a downwardly directed discharge opening (33), is arranged
in the lower, inner region between the support elements (21, 22).
20. Cooking oven, in particular domestic cooking oven, having
a) a cooking chamber with a loading opening,
b) a door (1) according to one or more or the preceding claims for closing the loading
opening.
1. Porte (1) pour la fermeture de l'ouverture de chargement d'une enceinte de cuisson
d'un four de cuisson, en particulier d'un four de cuisson ménager, comprenant
a) une vitre extérieure (2) éloignée de l'enceinte de cuisson lorsque la porte (1)
est fermée,
b) une vitre intérieure (3) orientée vers l'enceinte de cuisson lorsque la porte (1)
est fermée,
c) un châssis de porte (31) qui entoure au moins partiellement un espace intérieur
de porte situé entre la vitre extérieure (2) et la vitre intérieure (3),
d) où le châssis de porte (31) ou une partie de châssis de porte est fixé à la vitre
intérieure (3) et forme avec la vitre intérieure (3) une première unité de montage,
e) où au moins un élément de liaison (21, 22, 23) est fixé à la vitre extérieure (2)
et forme avec la vitre extérieure (2) une deuxième unité de montage,
f) où la première unité de montage constituée du châssis de porte (31) ou de la partie
de châssis de porte et de la vitre intérieure (3) est ou peut être reliée amoviblement
à la deuxième unité de montage constituée de la vitre extérieure (2) et d'au moins
un élément de liaison (21, 22, 23), caractérisée en ce que
g) le châssis de porte (31) ou la partie de châssis de porte présente au moins une
languette à baïonnette (35 à 37, 45 à 47) qui peut ou est insérée dans un logement
à baïonnette (55-57) à un élément de liaison (21) à la vitre extérieure (2), et en ce que
h) chaque logement à baïonnette (55 à 57) présente un canal d'introduction (54) pour
introduire la languette à baïonnette (35 à 37, 45 à 47) dans une première direction
de montage (R1), un support (58) à l'extrémité du canal d'introduction (54) et un
évidement (59) pour l'introduction de la languette à baïonnette (35 à 37, 45 à 47)
dans une deuxième direction de montage (R2) perpendiculaire à la première direction
de montage.
2. Porte (1) selon la revendication 1, dans laquelle le châssis de porte (31) ou la partie
de châssis de porte est montée sur la vitre intérieure (3), de préférence à un côté
plat de la vitre intérieure (3) orienté vers la vitre extérieure (2) ou l'espace intérieur
de porte, par un assemblage par collage.
3. Porte (1) selon la revendication 1 ou la revendication 2, dans laquelle la première
unité de montage est ou peut être reliée amoviblement à la deuxième unité de montage
par des moyens de liaison correspondants à au moins un élément de liaison précité
(21, 22, 23) à la vitre extérieure (2), d'une part, et au châssis de porte (31) ou
à la partie de châssis de porte, d'autre part.
4. Porte selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle sont fixés, en tant
qu'éléments de liaison de la deuxième unité de montage à la vitre extérieure (2) au
moins deux éléments de support (21, 22) de préférence en forme de colonne, qui sont
espacés l'un de l'autre et sont disposés de préférence sensiblement parallèlement
l'un à l'autre, où sont prévus de préférence à chaque élément de support (21, 22)
des moyens de liaison pour la liaison amovible du châssis de porte ou de la partie
de châssis de porte fixé à la vitre intérieure (3) de la première unité de montage.
5. Porte selon la revendication 4, dans laquelle la deuxième unité de montage présente
un troisième élément de liaison (23), qui est fixé à la vitre extérieure (2) et s'étend
transversalement aux deux éléments de support (21, 22) et/ou est réalisé comme baguette
transversale, où le troisième élément de liaison (23) est ou peut être relié amoviblement
au châssis de porte (31) ou à la partie de châssis de porte de la première unité de
montage.
6. Porte (1) selon l'une des revendications 4 à 5, dans laquelle les éléments de support
(21, 22), lorsque la porte (1) est fermée, s'étendent sensiblement perpendiculairement
et/ou dans laquelle le troisième élément de liaison (23), lorsque la porte est fermée,
s'étend sensiblement horizontalement ou dans l'horizontale et/ou est disposé au-dessus
ou bien dans la zone supérieure des éléments de support.
7. Porte (1) selon l'une des revendications 4 à 6, dans laquelle le châssis de porte
(31) ou la partie de châssis de porte, lors de l'assemblage avec les éléments de support
(21, 22), est emboîté ou inséré dans une direction le long des éléments de support
(21, 22), de préférence dans une direction qui s'étend à l'état fermé de la porte
(1) de haut en bas.
8. Porte (1) selon l'une des revendications 3 à 7, dans laquelle au moins un élément
de liaison précité (21, 22, 23) présente des rainures de réception (34) ou des creux
de réception (24) pour l'engagement du châssis de porte (31) ou de la partie de châssis
de porte.
9. Porte (1) selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle le châssis de
porte (31) s'étend sur trois côtés de la vitre intérieure (3) et/ou réalise une forme
en U.
10. Porte selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle au moins un élément
de liaison (21, 22, 23) de la deuxième unité de montage est fixé à la vitre extérieure
(2) par un assemblage par collage.
11. Porte (1) selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle le châssis de
porte (31) de la première unité de montage et/ou au moins un ou chaque élément de
liaison (21, 22, 23) de la deuxième unité de montage est réalisé au moins partiellement
en métal, en particulier en acier fin ou en acier émaillé, ou en matériau synthétique.
12. Porte (1) selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle l'assemblage de
l'élément de liaison (21, 22, 23) avec le châssis de porte (31) ou la partie de châssis
de porte est sensiblement étanche au liquide.
13. Porte (1) selon la revendication 4 ou une revendication dépendant de la revendication
4, dans laquelle les éléments de support (21, 22) présentent une ou plusieurs rainures
de réception (41) dirigées vers l'espace intérieur de la porte pour la réception d'au
moins une vitre intermédiaire (4) dans l'espace intérieur de porte.
14. Porte (1) selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle la vitre intérieure
(3) et/ou le châssis de porte (31) présente des coins rectangulaires et/ou des arêtes
s'étendant orthogonalement les uns aux autres.
15. Porte (1) selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle la vitre intérieure
(3) et/ou le châssis de porte (31) présentent au moins deux coins arrondis.
16. Porte (1) selon l'une des revendications 4 à 7 et 13, dans laquelle est reçu à ou
dans chaque élément de support (21, 22) respectivement une partie d'une charnière
(6).
17. Porte (1) selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle l'espace intérieur
de porte, lorsque la porte (1) est fermée, est ouvert vers le bas.
18. Porte (1) selon l'une des revendications 1 à 16, dans laquelle l'espace intérieur
de porte, lorsque la porte (1) est fermée, est fermé vers le bas, en particulier est
délimité par une baguette de fermeture (32).
19. Porte (1) selon l'une des revendications 4 à 7, 13 et 16, dans laquelle est disposée
dans la zone inférieure, intérieure entre les éléments de support (21, 22) une rigole
de collecte (32') qui présente de préférence une ouverture d'écoulement (33) dirigée
vers le bas.
20. Four de cuisson, en particulier four de cuisson ménager, avec
a) une enceinte de cuisson avec une ouverture de chargement,
b) une porte (1) selon une ou plusieurs des revendications précédentes pour la fermeture
de l'ouverture de chargement.
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