[0001] Die Erfindung betrifft eine Betätigungsvorrichtung für eine Schlossmechanik, insbesondere
einer Tür oder Klappe eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eines Traktors.
[0002] In der nicht vorveröffentlichen europäischen Patentanmeldung der Anmelderin, Veröffentlichungsnummer
EP 1 568 832 A (Anmeldenummer 05101413.2) ist eine Betätigungsvorrichtung für Kraftfahrzeugsschlösser
beschrieben, welche einen Griffkörper aufweist, in dem ein Druckknopf mit einem Schließzylinder
verschiebbar gelagert ist. Der Druckknopf kann mittels eines Schlüssels, welcher in
den Schließzylinder passt, von einem ersten Betriebszustand in einem zweiten Betriebszustand
überführt werden und umgekehrt. In dem ersten Betriebszustand kann mittels des Druckknopfes
ein Schloss betätigt werden, so dass dies öffnet. Im zweiten Betriebszustand führt
der Druckknopf bei Betätigung einen sogenannten Leerhub aus, so dass trotz Drücken
des Knopfes eine Betätigung, d.h. ein Öffnen des Schlosses unterbleibt. Die zugehörende
Kraftfahrzeugtür bzw. Kraftfahrzeugklappe ist somit verschlossen. Weiterhin wirkt
das Schloss mit einer fernbedienbaren Verriegelungseinheit, z.B. im Rahmen einer Zentralverriegelung
des Kraftfahrzeuges zusammen. Die fernbedienbare Verriegelungseinheit weist einen
als Hubmagnet ausgebildeten Axialantrieb aus.
[0003] Bei bekannten Anordnungen aus Betätigungsvorrichtung und Schloss zusammen mit einer
fernbedienbaren Verriegelungseinheit ist nachteilig, dass ein großer Raumbedarf von
Nöten ist und eine Vielzahl von Teilen sowie ein hoher konstruktiver Aufwand erforderlich
ist. Weiterhin ist der Montage- und Befestigungsaufwand der Komponenten aufwändig
und umständlich.
[0004] Das Dokument
DE 11 09 053 B beschreibt eine Betätigungsvorrichtung für eine Schlossmechanik einer Tür eines Kraftfahrzeuges
mit einem Griffkörper, in dem in einem Griffkörperendbereich eine Betätigungseinrichtung
zum Antrieb eines Betätigungselements für die Schlossmechanik gelagert ist, wobei
ein bewegliches Koppelglied vorgesehen ist, mit dem die Betätigungseinrichtung außer
Funktion mit dem Betätigungselement bringbar ist, wobei das Koppelglied mit einer
fernbedienbaren Antriebseinrichtung, welche einen Elektromagneten mit einem festen
Joch aufweist, in Verbindung steht.
[0005] Eine andere Betätigungsvorrichtung mit einem durch einen Elektromagneten verschiebbaren
Riegel ist aus der
DE 10 22 117 B bekannt.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Betätigungsvorrichtung für eine Schlossmechanik
, insbesondere einer Tür oder Klappe eines Kraftfahrzeuges , insbesondere für einen
Traktor zu schaffen, welche eine fernbedienbare Verriegelungs- und/oder Entriegelungsfunktionalität
aufweist, einen geringen Platzbedarf aufweist und sehr leicht und einfach zu montieren
ist.
[0007] Diese Aufgabe wird mit einer Betätigungsvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den hiervon abhängigen Unteransprüchen
angegeben.
[0008] Im Folgenden wird die Erfindung beispielhaft anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine perspektivische Explosionsdarstellung einer Betätigungsvorrichtung gemäß der
nicht vorveröffentlichten europäischen Patentanmeldung EP 1 568 832 A,
- Figur 2:
- die Betätigungsvorrichtung gemäß Figur 1 in einer perspektivischen Zusammenbaudarstellung;
- Figur 3:
- eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Druckknopfes der Betätigungsvorrichtung
gemäß Figur 1;
- Figur 4:
- eine perspektivische Zusammenbaudarstellung des Druckknopfes gemäß Figur 3;
- Figur 5:
- eine perspektivische Explosionsdarstellung einer Verriegelungseinrichtung der Betätigungsvorrichtung
gemäß Figur 1;
- Figur 6:
- die Verriegelungseinrichtung gemäß Figur 5 in einer perspektivischen Zusammenbaudarstellung;
- Figur 7:
- einen Längsschnitt durch die Betätigungsvorrichtung gemäß Figur 1 in einer ersten
Betriebsstellung mit nichtbetätigtem Druckknopf;
- Figur 8:
- die Betätigungsvorrichtung gemäß Figur 7 mit betätigtem Druckknopf;
- Figur 9:
- einen Längsschnitt durch die Betätigungsvorrichtung gemäß Figur 7 in einer zweiten
Betriebsstellung mit nicht nichtbetätigtem Druckknopf;
- Figur 10
- die Betätigungsvorrichtung gemäß Figur 9 mit betätigtem Druckknopf;
- Figur 11
- eine perspektivische Explosionsdarstellung einer Verriegelungseinrichtung einer erfindungsgemäßen
Betätigungsvorrichtung nach einer ersten Ausführungsform;
- Figur 12
- einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Betätigungsvorrichtung gemäß Figur
11, in einer ersten Betriebsstellung mit nicht betätigtem Druckknopf;
- Figur 13:
- die Betätigungsvorrichtung gemäß Figur 12 mit betätigtem Druckknopf;
- Figur 14
- eine perspektivische Explosionsdarstellung einer erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung
nach einer weiteren Ausführungsform;
- Figur 15
- eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Druckknopfes der Betätigungsvorrichtung
gemäß Figur 14 ohne ein Druckknopfunterteil und mit einem Kopplungshebel;
- Figur 16
- eine Unteransicht der Betätigungsvorrichtung gemäß Figur 14 in einer ersten Betriebsstellung
ohne eine untere Abdeckung eines Griffkörpers;
- Figur 17
- einen Längsschnitt durch die Betätigungsvorrichtung gemäß Figur 16 mit nicht betätigtem
Druckknopf;
- Figur 18
- einen Querschnitt durch die Betätigungsvorrichtung gemäß Figur 17 entlang der Linie
A-A;
- Figur 19
- einen Schnitt durch die Betätigungsvorrichtung gemäß Figur 18 entlang der Linie B-B
mit betätigtem Druckknopf;
- Figur 20
- eine Unteransicht der Betätigungsvorrichtung gemäß Figur 14 in einer zweiten Betriebsstellung
ohne eine untere Abdeckung eines Griffkörpers;
- Figur 21
- einen Längsschnitt durch die Betätigungsvorrichtung gemäß Figur 20 mit nicht betätigtem
Druckknopf;
- Figur 22
- einen Querschnitt durch die Betätigungsvorrichtung gemäß Figur 21 entlang der Linie
C-C;
- Figur 23
- einen Schnitt durch die Betätigungsvorrichtung gemäß Figur 22 entlang der Linie D-D
mit betätigtem Druckknopf;
[0009] Eine Betätigungsvorrichtung 1 (Figur 1) gemäß der nicht vorveröffentlichten europäischen
Patentanmeldung
EP 1 568 832 A weist einen Griffkörper 2, als Betätigungseinrichtung einen Druckknopf 3 mit einem
Schließzylinder 4, eine motorisch antreibbare Verriegelungseinrichtung 5, eine Druckfeder
6 sowie eine Abdeckung 7 und ein Betätigungselement 8 auf.
[0010] Der Griffkörper 2 ist von der Seite betrachtet ein im wesentlichen U-förmiger Griffbügel
mit einem Basisschenkel 10, einem ersten U-Schenkel 11 und einem zweiten U-Schenkel
12 ausgebildet. Die U-Schenkel 11, 12 weisen jeweils Stirnseiten 13 auf, mit denen
der Griffkörper 2, z.B. an einer Türaußenhaut eines Kraftfahrzeugs befestigbar ist.
Der zweite U-Schenkel 12 weist entlang einer sich in Schenkelrichtung erstreckende
Betätigungslängsachse 14, welche auch Längsbewegungsachse des Druckknopfes 3 zusammen
mit dem Schließzylinder 4 ist, eine Einstecköffnung 15 für den Druckkopf 3 auf. Die
Einstecköffnung 15 mündet in einen Einsteckkanal 15a, der den zweiten U-schenkel 12
vollständig durchdringt. Von der Stirnseite 13 des zweiten U-Schenkels 12 erstreckt
sich eine buchsenförmige Aufnahmeeinrichtung 16, welche eine im Wesentlichen zylindrische
Außenform aufweist. Von der Einstecköffnung 15 weg, erstreckt sich in diese und nach
außen mündend eine längliche Nut bzw. eine Sacklochausnehmung 17 bis über etwa 2/3
des Basisschenkels 10, die dem Verlauf des U-Schenkels 12 und des Basisschenkels folgt.
Die Sacklochausnehmung 17 im Basisschenkel 10 steht im Bereich ihres der Einstecköffnung
15 gegenüberliegenden Endes 18 kurz über ihrem Nutboden mit einer Nutvertiefung 19
bzw. einer Nut, welche entgegengesetzt geöffnet ist bzw. sich von einer Innenseite
20 des Basisschenkels 10 und des ersten U-Schenkels 11 bis hin zur Stirnseite 13 des
ersten U-Schenkels 11 erstreckt in Verbindung bzw. dem Verlauf dieser Teile folgt.
Die Nutvertiefung 19 ist mittels der Abdeckung 7, welche im wesentlichen 1-förmig
mit einem ersten Abdeckungsschenkel 7a und einem zweiten Abdeckungsschenkel 7b ausgebildet
ist, abdeckbar bzw. verschließbar.
[0011] Die Verriegelungseinrichtung 5 ist nach Art eines Einsteckmoduls zum Einstecken in
die Sacklochausnehmung 17 des Griffkörpers 2 ausgebildet und weist ein im Querschnitt
rechteckiges Gehäuse 21 mit einem Gehäusehauptteil 22 und einem seitlichen Gehäusedeckel
23 auf. Das Gehäuse 21 ist von der Seite betrachtet im wesentlichen L-förmig ausgebildet
und weist einen ersten längeren L-Schenkel 24 und einen kürzeren zweiten L-Schenkel
25 auf. Der erste Schenkel 24 korrespondiert mit der Sacklochausnehmung 17 im Basisschenkel
10. Der zweite Schenkel 25 korrespondiert mit der Sacklochausnehmung 17 im Anschlussbereich
dieser zur Einstecköffnung 15 und kommt im zusammengebauten Zustand im Übergangsbereich
zwischen dem zweiten U-Schenkel 12 und dem Basisschenkel 10 zu liegen. Am freien Ende
des ersten Schenkels 24 gehen elektrische Leitungen 26 ab. Der zweite Schenkel 25
weist zur Einstecköffnung 15 hin eine Außenfläche 27 auf, welche konkav-zylinderabschnittsförmig
ausgebildet ist, derart, dass die Einstecköffnung 15 zusammen mit der Außenfläche
27 im Querschnitt kreisförmig ist. Aus der Außenfläche 27 der Verriegelungseinrichtung
5 ragt ein weiter unten näher beschriebener vorspringender Schieber 28 ein Stück in
die Einstecköffnung 15 hinein.
[0012] Der Druckknopf 3 weist ein Druckknopfoberteil 30 und ein Druckknopfunterteil 31 auf.
Im Druckknopfoberteil 30 sitzt der Schließzylinder 4 mittels einer Clips-Verbindung.
Außenseitig am Druckknopfoberteil 30 ist ein Dichtring 32 angeordnet, welcher mit
der Innenseite der Einstecköffnung 15 zusammenwirkt und den Spalt zwischen dem Druckknopfoberteil
30 und der Einstecköffnung 15 abdichtet.
[0013] Im Folgenden wird der Aufbau des Druckknopfes 3, der zusammen mit dem Betätigungselement
8 eine Betätigungseinrichtung bildet, zusammen mit dem Schließzylinder 4 anhand der
Figuren 3 und 4 näher beschrieben. Das Druckknopfoberteil 30 weist einen Zylinderrohrabschnitt
32a und ein Druckteil 33. Der Zylinderrohrabschnitt 32a ist ein dünnwandiges zylindrisches
Rohr mit einer Rohraußenseite 34 und einer freien Ringstirnfläche 35. Gegenüberliegend
zur Ringstirnfläche 35 ist das Druckteil 33 einstückig mit dem Zylinderrohrabschnitt
32a verbunden. Das Druckteil 33 ist im Außendurchmesser gegenüber dem Zylinderrohrabschnitt
32a größer und weist eine Stufenbohrung 36 mit der Betätigungslängsachse 14 als Mittelachse
auf. Die Stufenbohrung 36 weist innenseitig Längsnuten 37 zur Aufnahme von Schließplättchen
des Schließzylinders 4 auf. Am Außenumfang weist das Druckteil 33 benachbart zum Zylinderrohrabschnitt
32 eine Ringnut 38 zur Aufnahme des Dichtungsrings 32 auf.
[0014] Der Zylinderrohrabschnitt 32a weist sich gegenüberliegende rechteckige Fensterausschnitte
40 mit einer Unterkante 41, zwei Seitenkanten 42 und eine Oberkante 43 auf. Die beiden
Fensterausschnitte 40 haben die gleiche flächenmäßige Erstreckung. Die Unterkante
41 und die Oberkante 43 sind jeweils parallel zur Ringstirnfläche 35. Die Seitenkanten
42 sind parallel zur Betätigungslängsachse 14.
[0015] Der Schließzylinder 4 weist einen Sperrkörper 50 und einen Drehkörper 51 auf. Im
Sperrkörper 50 sind in bekannter Art und Weise Schließplättchen 51a gelagert. Weiterhin
weist der Sperrkörper 50 eine Zuhaltung 52 als Sicherung gegen Herausfallen auf, welcher
in bekannter Art und Weise ein Verdrehen des Sperrkörpers 50 im Druckteil 33 verhindern
soll. Der Drehkörper 51 weist exzentrisch zur Betätigungslängsachse 14 einen Exzenternippel
53 auf, welcher in Axialrichtung vom Drehkörper 51 ein Stück nach unten vorsteht.
[0016] Das Druckknopfunterteil 31 weist einen Stempelabschnitt 60 und einen Rohrabschnitt
61 auf. Der Stempelabschnitt 60 weist entlang der Betätigungslängsachse 14 am freien
Ende 62 des Stempelabschnitts 60 eine Gewindebohrung 63 zur Aufnahme des Betätigungselements
8 auf. Der Rohrabschnitt 61 weist einen Außendurchmesser auf, welcher mit dem Innendurchmesser
des Zylinderrohrabschnitts 32a des Druckknopfoberteils 30 korrespondiert. Der Rohrabschnitt
61 erstreckt sich ein Stück vom Stempelabschnitt 60 weg und weist korrespondierend
zu den Fensterausschnitten 40 Rastvorsprünge 64 auf, welche hinsichtlich ihrer Raumform
derart bemessen sind, dass sie mit der Unterkante 41 der Fensterausschnitte 40 rastend
zusammenwirken können. Hinsichtlich der Breite sind die Rastvorsprünge 64 derart bemessen,
dass diese in den Fensterausschnitten 40 geführt durch die Seitenkanten 42 auf und
ab bewegbar sind. Benachbart zu den Rastvorsprüngen 64 weist der Rohrabschnitt 61
etwas tiefer liegend Stirnstufen 65 auf. Die Stirnstufen 65 dienen zur Auflage einer
Schieberführung 66, welche weiter unten detaillierter beschrieben wird. In Längsrichtung
fluchtend weist einer der Rastvorsprünge 64 als Verlängerung des Rohrabschnitts 61
nach oben einen Anschlaglappen bzw. Anschlagsteg 67 auf. Der Anschlaglappen 67 weist
eine zylinderrohrwandabschnittsförmige Raumform auf und besitzt eine obere freie Stirnkante
68 und Seitenkanten 69. Direkt in Längsachsrichtung 14 benachbart zum zugehörigen
Rastvorsprung 64 weist der Anschlaglappen 67 einen nach außen vorspringenden, bogenförmigen
Stufenabsatz 70 auf, welcher eine kreisringabschnittsförmige Stufenoberseite 71 besitzt.
Im Zusammenbau des Druckknopfoberteils 30 und des Druckknopfunterteils 31 befindet
sich der Stufenabsatz 70 in einem der Fenster 40 des Druckknopfoberteils 30 (vgl.
Figur 4). Die axiale Erstreckung des Anschlaglappens 67 ist derart bemessen, dass
im Zusammenbau, wenn der Rastvorsprung 64 an der Unterkante 41 des Fensters 40 anliegt,
zwischen der freien Stirnkante 68 und der Oberkante 43 ein axialer Abstand vorliegt,
so dass ein Freiraum bzw. Spalt 72 gebildet ist (vgl. Figur 4).
[0017] Die Schieberführung 66 (vgl. Figur 3) weist eine im Wesentlichen kreisscheibenförmige
Grundplatte 75 auf, deren Außendurchmesser in etwa dem Innendurchmesser des Rohrabschnitts
60, 32a, 61 entspricht. Gegenüberliegend beabstandet zueinander sind an die Grundplatte
75 Kreisscheibensegmente 76 einstückig angeordnet, welche einen Außendurchmesser aufweisen,
der dem Außendurchmesser des Rohrabschnitts 61 bzw. dem Innendurchmesser des Zylinderrohrabschnitts
32a entspricht. Die Kreisscheibenabschnitte 76 sind dicker als die Grundplatte 75
ausgebildet und weisen gegenüberliegende parallele, plane Führungsflächen 77 auf,
welche zusammen mit der Grundplatte 75 zur verschieblichen Lagerung eines Schiebers
78, der weiter unten detaillierter beschrieben wird, dienen. Die Grundplatte 75 bildet
somit zusammen mit den Führungsflächen 77 eine im Querschnitt u-förmige Führungsnut
für den Schieber 78.
[0018] Der Schieber 78 ist ein erstes Koppelglied und weist eine im wesentlichen scheibenförmige
Raumform auf und hat gerade gegenüberliegende Führungskanten 79, welche mit den Führungsflächen
77 zusammenwirken, so dass eine Führung des Schiebers 78 zwischen den Kreisscheibenabschnitten
76 gewährleistet ist. Die Stirnkanten des Schiebers 78 sind kreisbogenförmig. Der
Außendurchmesser des Schiebers 78 zwischen den Stirnkanten korrespondiert mit dem
Innendurchmesser des Zylinderrohrabschnitts 32a. Von einer der Führungskanten 79 erstreckt
sich eine u-förmige Ausnehmung 80 ins Innere des Schiebers 78. In diese u-förmige
Ausnehmung 80 greift im Zusammenbau der Exzenternippel 53 des Schließzylinders 4 ein.
Im Zusammenbau sitzt die Schieberführung 66 mit den Kreisscheibenabschnitten 76 auf
den Stirnstufen 65 des Rohrabschnitts 61 auf. Die Schieberführung 66 ist zusammen
mit dem Schieber 78 bzgl. des Druckknopfunterteils 31 in einer Doppelpfeilrichtung
bzw. Axialrichtung 81 verschiebbar (Fig. 10), wobei die Schieberführung 66 entlang
der freien Seitenkanten 69 des Anschlaglappens 67 geführt ist.
[0019] Im Folgenden wird der Aufbau der Verriegelungseinrichtung 5 anhand der Figuren 5
und 6 detailliert beschrieben.
[0020] Das Gehäuseteil 22 weist eine von der Seite betrachtet im Wesentlichen L-förmige
und im Querschnitt U-förmige Raumform mit einer Gehäusebodenwandung 91, einer ersten
L-förmigen Seitenwandung 92 und einer zweiten L-förmigen Seitenwandung 93 sowie einer
Stirnseitenwandung 94 auf. Die zweite Seitenwandung 93 weist im Bereich der Einstecköffnung
15 die Außenfläche 27 auf, welche zusammen mit der Einstecköffnung 15 einen im Querschnitt
kreisförmigen Durchgang bildet. Die Bodenwandung 91 weist im Bereich des langen schenkels
24 einen ersten langen Bodenwandungsabschnitt 91a und im Bereich des zweiten kurzen
Schenkels 25 einen zweiten kurzen Bodenwandungsabschnitt 91b auf. Die Bodenwandungsabschnitte
91a und 91b gehen mit einem Bodenwandungsbogenabschnitt 91c ineinander über.
[0021] Die erste Seitenwandung 92 weist einen ersten langen Seitenwandungsabschnitt 92a
im Bereich des ersten langen Schenkels 24, einen zweiten kurzen Seitenwandungsabschnitt
92b im Bereich des zweiten kurzen Schenkels 25 und einen Seitenwandungsbogenabschnitt
92c dazwischen auf. Die zweite Seitenwandung 93 weist einen ersten langen Seitenwandungsabschnitt
93a im Bereich des ersten langen Schenkels 24, einen zweiten kurzen Seitenwandungsabschnitt
93b im Bereich des zweiten kurzen Schenkels 25 und einen Seitenwandungsbogenabschnitt
93c dazwischen auf, wobei der erste lange Seitenwandungsabschnitt 93a, der Seitenwandungsbogenabschnitt
93c zusammen im Zusammenbau eine mit der Oberfläche des Griffkörpers 2 fluchtende
Fläche bilden.
[0022] Die Stirnseitenwandung 94 liegt im Zusammenbau am freien Ende 18 der Sacklochausnehmung
17 bündig an. Die Stirnseitenwandung 94 weist im Bereich der Seitenwandung 92 zwei
Ausnehmungen 95 auf, durch die die elektrischen Leitungen 26 aus dem Gehäuseinneren
herausführbar sind.
[0023] Im Bereich des ersten Schenkels 24 des Gehäuseteils der Betätigungsvorrichtung der
europäischen Patentanmeldung
EP 1 568 832 A ist ein motorischer Axialantrieb 100, z.B. ein Hubmagnet mit einem Magnetkörper 101
und einer in einer zentralen Bohrung geführten, aus der Bohrung herausragenden Kolbenstange
102 angeordnet. Die Kolbenstange 102 ist außerhalb des Magnetkörpers 101 über einen
Querstift 103 mit einem Schlepphebel bzw. Schlepparm 104 verbunden, der vor Kopf auf
der Kolbenstange sitzt. Der Schlepphebel 104 weist im Bereich seines freien Endes
105 eine sich senkrecht zur Längserstreckung erstreckende Langlochausnehmung 106 auf,
in der ein sich quer dazu erstreckender Stift 107 gelagert ist, über den der Schlepphebel
105 mit einem Hebelarm 111 eines zweiarmigen Umlenkhebels 108 in Verbindung steht.
Der Umlenkhebel 108 weist eine Bohrung 109 auf, mit der er auf einem Zylinder 110a
mit einer Achse 110, welche sich im Bereich des Bodenwandungsbogenabschnitts 91c vertikal
von der Bodenwandung 91 weg erstreckt, schwenkbar gelagert ist. Der Umlenkhebel 109
weist einen dem ersten Hebelarm 111 gegenüber liegenden zweiten Hebelarm 112 auf.
Der Axialantrieb 100, der Schlepphebel 104 und der erste Hebelarm 111 des Umlenkhebels
108 sind im Bereich des ersten Schenkels 24 des Gehäuses 21 angeordnet. Der zweite
Hebelarm 112 des Umlenkhebels 108 ragt von der Achse 110 aus in den zweiten Schenkel
25 des Gehäuses 21. Der Umlenkhebel 108 weist im Bereich des freien Endes des zweiten
Hebelarmes 112 einen Betätigungsabschnitt 113 auf. Der Betätigungsabschnitt 113 verjüngt
sich zum freien Ende hin und weist eine Gleitfläche 114 auf, welche im Zusammenbau
zur Einstecköffnung 15 weist. Durch axiales Ausfahren des Axialantriebs 100 in einer
Richtung 120 wird der Umlenkhebel über den Schlepphebel 104 um die Achse 110 in einer
Richtung 121 geschwenkt.
[0024] Der zweite Bodenwandungsabschnitt 91b weist eine rechtwinklige, L-förmige Winkelnut
122 mit einem ersten kurzen Nutschenkel 122a und einem zweiten langen Nutschenkel
122b auf. Der erste Nutschenkel 122a verläuft parallel zur Betätigungsrichtung 120
des Axialantriebs 100. Der zweite Nutschenkel 122b verläuft parallel zur Betätigungslängsachse
14. Am freien Ende des ersten Nutschenkels 122a endet dieser im Übergangsbereich zwischen
dem Bodenwandungsabschnitt 92c und dem zweiten Seitenwandungsabschnitt 92b der Seitenwandung
92. Seitlich fluchtend mit dem Nutschenkel 122a ist an der Innenseite des zweiten
Seitenwandungsabschnittes 92b eine Anschlagkonsole 123 für den Schieber 28, welcher
weiter unten beschrieben wird, angeformt. Gegenüberliegend zum zweiten Seitenwandungsabschnitt
92b weist der Seitenwandungsabschnitt 93b unterhalb der Außenfläche 27 eine Ausnehmung
auf, aus der der Schieber 28 hervorragt.
[0025] Der Schieber 28 ist ein weiteres Koppelglied und weist eine Schieberplatte 130 und
einen Anschlaglappen bzw. Anschlagsteg 131, welcher sich senkrecht von der Schieberplatte
130 im Bereich des einen Endes der Schieberplatte 130 von diesem wegerstreckt. Der
Anschlaglappen 131 weist eine freie Kante 131a auf und hat eine Breite, welche kleiner
oder gleich ist der lichten Weite der Fenster 40. Im Bereich des anderen Endes der
Schieberplatte 130 ist an die Schieberplatte 130 seitlich je ein Vorsprung 132 angeformt.
Die Vorsprünge 132 laufen im Zusammenbau in der Winkelnut 122, d.h. sie stehen mit
den Winkelnutschenkeln 122a und 122b in Eingriff stehen. Gegenüberliegend zur Winkelnut
122 in der Bodenwandung 91 ist im Deckel 23 ebenfalls eine Winkelnut 122' mit einem
ersten Winkelnutschenkel 122a' und einem zweiten Winkelnutschenkel 122b' eingeformt.
Die Winkelnuten 122 und 122' dienen zur Führung des Schiebers 130. In einer Betriebsstellung
liegt die Schieberplatte 130 auf der Auflagekonsole 123 auf. Die Schieberplatte 130
weist weiterhin ein im Wesentlichen quadratisches Druchgriffsfenster 133 auf, welches
das freie Ende 113 des Umlenkhebels 108 durchgreift. Der Anschlaglappen 131 des Schiebers
28 weist eine zylinderrohrwandungsförmige Raumform auf, dessen Innendurchmesser in
etwa dem Außendurchmesser des Rohrabschnitts 61 entspricht und dessen Außendurchmesser
in etwa dem Außendurchmesser des Zylinderrohrabschnitts 32a entspricht. In Verlängerung
der Schieberplatte 130 erstreckt sich über den Anschlaglappen 131 hinaus ein Schiebervorsprung
134, welcher an seinem freien Ende eine kreisbogenförmige Auskehlung besitzt, wobei
die Auskehlung hinsichtlich ihres Durchmessers dem Innendurchmesser des Rohrabschnitts
61 in etwa entspricht.
[0026] Somit bilden das Gehäuse 21, in der der Axialantrieb 100, der Schlepphebel 104, der
Umlenkhebel 108 und der Schieber 28 gelagert sind, die Verriegelungsantriebseinrichtung
5, welche modul- bzw. kassettenartig in den Griffkörper 2 einsetzbar ist.
[0027] Im Folgenden wird anhand der Figur 7 ergänzend zu dem bisher Beschriebenen der Zusammenbau
der Betätigungsvorrichtung 1 näher beschrieben.
[0028] Im Zusammenbau stützt sich die Druckfeder 6 einendig an einer Bodenwandung der Aufnahmeeinrichtung
16 ab und steht anderendig gegen die Ringstirnfläche 35 des Zylinderrohrabschnitts
32a des Druckknopfoberteils 30 an. Das Druckknopfunterteil 31 steht mittels der vorbeschriebenen
Clipsverbindung axial in der Richtung 81 verschiebbar mit dem Druckknopfoberteil 30
in Verbindung. Das Druckknopfoberteil 30 ist mittels des Dichtrings 32 in der Einstecköffnung
15 im Zusammenspiel mit der Außenfläche 27 im Griffkörper 2 gelagert. Das Druckknopfunterteil
31 durchgreift eine Bohrung in der Bodenwandung der Aufnahmeeinrichtung 16 und steht
mit dem Betätigungselement 8 in Verbindung. Der Umlenkhebel 108 durchgreift mit seinem
freien Ende 113 die Schieberplatte 130 des Schiebers 28, wobei der Schieber 28 in
den Nuten 122, 122' im Gehäuse 21 geführt ist. Die Fenster 40 des Druckknopfes 3 sind
derart angeordnet, dass das Fenster 40, in welchem der Anschlaglappen 67 des Druckknopfunterteils
31 angeordnet ist, dem Schieber 28 gegenüberliegt. Der manuell über den Schließzylinder
4 betätigbare Schieber 78 steht mit dem Exzenternippel 53 des Schließzylinders 4 im
Eingriff und ist mittels des Exzenternippels 53 in eine Richtung senkrecht zur Achse
14 z.B. mit einem Schlüssel durch Drehen des Schließzylinders 4 hin und her verschiebbar.
[0029] In Folgenden wird eine erste Betriebsstellung ("Zentralverriegelung bzw. Verriegelungseinrichtung
5 offen") anhand der Figuren 7 und 8 beschrieben. In der Stellung gemäß Figur 7 ist
der Druckknopf 3 nicht betätigt und in der Stellung gemäß Figur 8 ist er betätigt,
d.h. eingedrückt.
[0030] Gemäß Figur 7 ist der Axialantrieb 100, d.h. der Hubmagnet unter Strom gesetzt, so
dass die Schubstange 102 eingezogen ist. In dieser Stellung ist der Hebelarm 112 des
Umlenkhebels 108 derart positioniert, dass die Gleitfläche 114 parallel zur Betätigungslängsachse
14 ausgerichtet ist. Der Schieber 28 sitzt mit seinen Führungsvorsprüngen 132 im Eckbereich
der Winkelnut 122, so dass der Anschlaglappen 131 des Schiebers 28 mit dem Anschlaglappen
67 des Druckknopfunterteils 31 zur Anlage kommt und die freie Stirnkante 131a auf
der Stufe 71 aufliegt. Weiterhin sitzt die Oberkante 43 des dem Schieber 28 zugewandten
Fensters 40 im Druckknopfoberteil 30 auf der Schieberplatte 130 auf. Außerdem liegt
der Vorsprung 134 auf der freien Stirnkante 68 des Anschlaglappens 67 auf. Somit ist
das Druckknopfoberteil 30 über den Schieber 28 formschlüssig mit dem Druckknopfunterteil
31 gekoppelt verbunden, welches wiederum formschlüssig mit dem Betätigungselement
8 verbunden ist, so dass durch Drücken auf das Druckteil 33 gemäß Figur 8 das Druckknopfoberteil
30 zusammen mit dem Schieber 28 und dem Druckknopfunterteil 31 sowie dem Betätigungselement
8 um die Länge 1 verschiebbar ist (vgl. Figur 8). In dieser Stellung befindet sich
der Schieber 28 mit seinen Vorsprüngen 132 an freien Ende des zweiten Nutschenkels
122b bzw. 122b'. Die Druckfeder 6 ist komprimiert. Durch Loslassen des Druckteils
33 expandiert die Druckfeder 6 und verbringt den Druckknopf 3 wieder in die Ausgangsstellung
gemäß Figur 7. Durch das Ausfahren des Betätigungselements 8 um die Länge 1 wird eine
Schlossmechanik betätigt (nicht dargestellt).
[0031] In der zweiten Betriebsstellung gemäß Figur 9 und 10 ("Zentralverriegelung geschlossen")
ist der Axialantrieb 100 bzw. das Hubmagnet 101 stromlos geschaltet, so dass die Schubstange
102 ausgefahren ist. Der Betätigungshebelarm 112 des Umlenkhebels 108 ist zur Konsole
123 hin verschwenkt und liegt an der Konsole 123 an. Er hat beim Verschwenken den
Schieber 28 mitgenommen, der sich um in zurückgezogener Stellung im freien Ende des
Nutschenkels 122a anstoßend, wobei die Schieberplatte 130 auf der Konsole 123 aufliegt.
In dieser Stellung ist der Anschlaglappen 131 des Schiebers 28 vom Anschlaglappen
67 des Druckknopfunterteils 31 beabstandet angeordnet, so dass die Oberkante 43 des
dem Schieber 28 zugewandten Fensters 40 frei liegt. Im übrigen befinden sich alle
übrigen Bauteile der Betätigungsvorrichtung 1 in der Stellung gemäß Figur 7. Beim
Betätigen des Druckknopfes 3 durch Drücken in Pfeilrichtung gemäß Figur 10 liegt in
dieser Betriebsstellung kein Form- oder Kraftschluss zwischen dem Druckknopfoberteil
30 und dem Druckknopfunterteil 31 vor, so dass das Druckknopfoberteil 30 relativ zum
Druckknopfunterteil 31 in der Axialrichtung 14 verschiebbar ist. Das Druckknopfoberteil
30 und das Druckknopfunterteil 31 sind mechanisch entkoppelt. Durch das Drücken gemäß
Figur 10 wird somit lediglich das Druckknopfoberteil 30 axial verschoben, so dass
die Druckfeder 6 komprimiert wird. Das Druckknopfunterteil bleibt in seiner Ausgangsstellung
gemäß Figur 9 "stehen", so dass eine Betätigung einer Schlossmechanik (nicht gezeigt)
durch das Betätigungselement 8 unterbleibt, ein Ausfahren des Betätigungselements
8 um die Länge 1 ist somit verhindert. Bei diesen sogenannten Leerhub werden die Rastvorsprünge
64 von den Unterkanten 41 abgehoben. Die Rastvorsprünge 64 und der Stützvorsprung
70 werden zwischen den Seitenkanten 42 der Fenster 40 im Zylinderrohrabschnitt 32a
geführt und relativ zum Druckknopfoberteil 30 verschoben. Durch Loslassen des Druckknopfes
3 wird das Druckknopfoberteil durch die Druckfeder 6 wieder in die Ausgangsstellung
gemäß Figur 9 verschoben. In dieser Stellung ist somit ein Öffnen einer Kraftfahrzeugtür
bzw. der Kraftfahrzeugklappe (nicht dargestellt) nicht möglich, da das Betätigungselement
8 vom Druckknopfoberteil 3 mechanisch entkoppelt ist.
[0032] In der Betriebsstellung der Verriegelungseinrichtung 5 gemäß der Figuren 9 und 10,
d.h. der Betriebsstellung "Zentralverriegelung geschlossen" kann die Betätigungseinrichtung
3, 30, 31 manuell in konventioneller Art und Weise durch Einstecken des Schlüssels
in den Schließzylinder 4 und Drehen desselben mechanisch gekoppelt werden. Nach dem
Einstecken des Schlüssels in den Schließzylinder 4 ist der Drehkörper 51 drehbar.
Durch Drehen des Drehkörpers 51 um die Achse 14 wird der Exzenternippel 53 aus der
Stellung gemäß Figur 9 (rechts von der Längsachse 14) in eine Öffnungsstellung (links
von der Längsachse 14 (nicht gezeigt)) bewegt. Hierdurch wird der Schieber 78 von
seiner in der Figur 9 gezeigten Stellung nach links verschoben, so dass dieser über
der freien Kante 68 des Anschlaglappens 67 des Druckknopfunterteils 31 zu liegen kommt.
Dabei kann er auch den Schieber 28 verdrängen, wenn dieser sich in der Stellung gemäß
Fig. 7 befindet, weil die Verriegelungseinrichtung 5 vorzugsweise so eingerichtet
ist, dass sie verdrängbar ist. In diese Stellung kann durch Drücken des Druckknopfes
3 eine Betätigung des Betätigungselements 8 erreicht werden, da das Druckknopfoberteil
30 über den Schließzylinder 4, den Schieber 78, den Anschlaglappen 67 des Druckknopfunterteils
31 mit dem Betätigungselement 8 mechanisch gekoppelt ist. Somit kann eine Betätigung
des Schlosses auch z.B. bei Stromausfall rein manuell erreicht werden.
[0033] Gemäß der Erfindung ist nun anstelle des Axialantriebs 100 ein Rotationsantrieb,
insbesondere ein Elektromotor 200, mit einer vorzugsweise in einer zentralen Bohrung
geführten und aus dieser in Richtung des Druckknopfes 3 herausragenden Antriebsschnecke
201 mit einem Antriebsschneckengewinde 203 vorgesehen (Fig.11-13). Die Antriebsschnecke
201 ist dabei zweckmäßigerweise mit ihrer Schneckenlängs- bzw. -rotationsachse 202
senkrecht zur Betätigungslängsachse 14 und parallel zu einer Längsrichtung 219 des
Griffkörpers 2 angeordnet.
[0034] Zudem weist der Umlenkhebel 108 gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung
keinen ersten Hebelarm 111, sondern gegenüberliegend zum Hebelarm 112 ein in einem
Bogen verlaufendes Zahnkranzsegment 204 auf, dessen Schrägverzahnung 205 korrespondierend
zum Antriebsschneckengewinde 203 ausgebildet ist. Das Zahnkranzsegment 204 ist derart
bemessen und angeordnet, dass im zusammengebauten Zustand die
[0035] Schrägverzahnung 205 mit dem Antriebsschneckengewinde 203 im Eingriff steht. Zweckmäßigerweise
verläuft das Zahnkranzsegment 204 dazu derart bogenförmig, dass eine Zahnkranzmittelachse
206 parallel zur Achse 110 ist, bzw. vorzugsweise zu dieser koaxial ist.
[0036] Außerdem weist das Druckknopfunterteil 31 gemäß der in den Fig. 11-13 dargestellten
Ausführungsform der Erfindung keine Rastvorsprünge 64 auf, sondern der, insbesondere
zylinderrohrsegmentförmige, Anschlaglappen 67 ist derart in Bezug zum Rohrabschnitt
61 radial nach außen versetzt angeordnet, dass der Anschlaglappen 67 über einen Ringsteg
207 in den Rohrabschnitt 61 übergeht. Der Ringsteg 207 ist vorzugsweise umlaufend
ausgebildet und weist eine umlaufende Ringstegaußenkante 209 auf. Der Außendurchmesser
des Anschlaglappens 67 bzw. der Ringstegaußenkante 209 entspricht dabei dem Innendurchmesser
des Zylinderrohrabschnitts 32a des Druckknopfoberteils 30, so dass das Druckknopfunterteil
31 gleitend in dem Zylinderrohrabschnitt 32a des Druckknopfoberteils 30 in Richtung
81 der Betätigungslängsachse 14 geführt wird.
[0037] Um das Druckknopfoberteil 30 in axialer Richtung 81 nach oben gegen herausrutschen
zu sichern sind zwei Sicherungsstifte 211 vorgesehen. Die Sicherungsstifte 211 sind
in jeweils zwei sich radial gegenüberliegenden Bohrungen 218, die im unteren Bereich
des Zylinderrohrabschnitts 32a, in der Nähe der Ringstirnfläche (35), vorgesehenen
sind, gelagert. Dabei sind die Bohrungen 218 derart angeordnet, dass die beiden Sicherungsstifte
211 zueinander parallel und um den Betrag des Außendurchmessers des Rohrabschnitts
61 des Druckknopfunterteils 31 voneinander beabstandet sind, so dass die Sicherungsstifte
211 an einer Rohrabschnittaußenwandung 61a anliegen und an dieser entlang gleiten
können. Im nicht gedrückten Zustand (Fig. 12) wird das Druckknopfoberteil 30 durch
die Druckfeder 6 in Richtung der Betätigungslängsachse 14 nach oben gedrückt, so dass
die Sicherungsstifte 211 unten an dem als Anschlag dienenden Ringsteg 207 anliegen
und das Druckknopfoberteil 30 gegen Herausrutschen nach oben gesichert ist. Bei Betätigung
des Druckknopfoberteils 30 gleiten die Sicherungsstifte 211 an der Rohrabschnittaußenwandung
61a entlang nach unten.
[0038] Des weiteren ist die Schieberführung 66 in das Druckknopfoberteil 30 integriert,
also einstückig mit dem Druckknopfoberteil 30 ausgebildet. Die Schieberführung 66
schließt sich dabei im wesentlichen nach innen an den Rohrabschnitt 32a an.
[0039] Zudem weist das Druckknopfoberteil 30 lediglich nur noch ein Fenster 40 zur Aufnahme
des Schiebers 28 auf.
[0040] Die Betätigung der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung erfolgt wie bereits oben
eingehend beschrieben bezüglich der europäischen Patentanmeldung
EP 1 568 832 A durch mechanisches Koppeln bzw. Entkoppeln von Druckknopfoberteil 30 und Druckknopfunterteil
31 durch Verschieben des Schiebers 28 mittels des Umlenkhebels 108, wobei der Schieber
28 in der in den Fig. 12 und 13 dargestellten gekoppelten Stellung auf der freien
Stirnkante 68 des Anschlaglappens 67 aufliegt und sich auf diesem abstützt. Durch
Drücken des Druckteils 33 des Druckknopfes 3 werden auch das Druckknopfunterteil 31
und mit diesem das Betätigungselement 8 über den Schieber 28 betätigt und in axiale
Richtung nach unten mitgenommen (Fig.13). In dieser Stellung befindet sich der Schieber
28 mit seinen Vorsprüngen 132 am freien Ende des zweiten Nutschenkels 122b bzw. 122b'.
Die Druckfeder 6 ist komprimiert. Durch Loslassen des Druckteils 33 expandiert die
Druckfeder 6 und verbringt den Druckknopf 3 wieder in die Ausgangsstellung gemäß Figur
12. Durch das Ausfahren des Betätigungselements 8 um die Länge l wird wie bereits
erläutert eine Schlossmechanik betätigt (nicht dargestellt).
[0041] Um das Druckknopfoberteil 30 und das Druckknopfunterteil 31 durch Bedienung per Zentralverriegelung
in die mechanisch entkoppelte Stellung zu bringen (nicht dargestellt), wird der Elektromotor
200 angeschaltet und durch diesen die Antriebsschnecke 201 in Rotation versetzt. Die
Rotationsbewegung der Antriebsschnecke 201 wird dann über das Antriebsschneckengewinde
203 an die Schrägverzahnung 205 des Zahnkranzsegments 204 übertragen und der Umlenkhebel
108 um die Achse 110 verschwenkt, so dass der Hebelarm 112 von dem Druckknopf 3 weg
bewegt wird und den Schieber 28, wie bereits oben erläutert, mitnimmt, so dass das
Druckknopfoberteil 30 und das Druckknopfunterteil 31 mechanisch entkoppelt sind. In
dieser Stellung kann das Druckknopfoberteil 30 frei nach unten verschoben werden,
ohne das Druckknopfunterteil 31 mitzunehmen, wobei der Zylinderrohrabschnitt 32a an
der Ringstegaußenkante 209 und dem Anschlaglappen 67 entlang gleitet, so dass das
Druckknopfoberteil 30 und das Druckknopfunterteil 31 ineinander verschoben werden
und das Betätigungselement 8 nicht betätigt wird.
[0042] Das Rückverschwenken des Umlenkhebels 108 in die in den Fig. 12 und 13 dargestellte
gekoppelte Stellung erfolgt durch erneutes Antreiben der Antriebsschnecke 201 durch
den Elektromotor 200 in umgekehrter Drehrichtung.
[0043] Das Koppeln bzw. Entkoppeln mit Hilfe eines Schlüssels erfolgt ebenfalls wie bereits
oben eingehend beschrieben durch Betätigung des Schiebers 78 über den Exzenternippel
53.
[0044] Die erfindungsgemäße Betätigungsvorrichtung benötigt aufgrund der direkten Betätigung
des Umlenkhebels 108 durch die Antriebsschnecke 201 sehr wenig Bauraum und ist aufgrund
der geringen Anzahl an Einzelbauteilen sehr leicht und einfach zu montieren.
[0045] Selbstverständlich liegt es dabei auch im Rahmen der Erfindung Druckknopfoberteil
30 und Druckknopfunterteil 31 entsprechend der vorher beschriebenen Ausführungsformen
mit Rastvorsprüngen 64 und zwei Fenstern 40 etc. oder getrennter Schieberführung 66
auszuführen.
[0046] Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist die Betätigungseinrichtung
zur Betätigung des Schlosses per Zentralverriegelung ebenfalls eine Verriegelungseinrichtung
5 mit einem Rotationsantrieb, insbesondere einem Elektromotor 220 auf, der eine vorzugsweise
in einer zentralen Bohrung geführte und aus dieser herausragende Antriebsschnecke
221 mit einem Antriebsschneckengewinde 222 aufweist, auf (Fig. 14-23). Die Antriebsschnecke
221 ist zweckmäßigerweise ebenfalls mit ihrer Schneckenlängs- bzw. -rotationsachse
223 senkrecht zur Betätigungslängsachse 14, aber abgewinkelt in Bezug zur Längsrichtung
219 des Griffkörpers 2 angeordnet.
[0047] Des weiteren weist die Verriegelungseinrichtung gemäß der Fig. 14-23 ein drehbar
gelagertes Zahnrad 224 mit einer zum Antriebsschneckengewinde 222 korrespondierenden
Schrägverzahnung 225 auf, dessen Zahnradrotations- bzw. -mittelachse 226 parallel
zur Betätigungslängsachse 14 ist und in Längsrichtung 219 des Griffkörpers 2 fluchtend
zu dieser angeordnet ist. In Richtung der Zahnradrotationsachse 226 nach unten schließt
sich ein Nocken 227 mit seinem Nockenzylinder 228 und seiner Nockenerhebung 229 an
das Zahnrad 224 an. Der Nocken 227 steht mit dem Zahnrad 224 in fester Verbindung
und ist vorzugsweise einteilig mit diesem ausgeführt. Dabei ist der Nocken 227 mit
seiner Nockenzylinderachse 230 koaxial zur Zahnradrotationsachse 226 angeordnet. An
der in Bezug zur Nockenzylinderachse 230 exzentrischen Nockenerhebung 229 ist ein
sich parallel zur Zahnradrotationsachse 226 nach oben in Richtung des Zahnrades 224
erstreckender, vorzugsweise zylindrischer, Mitnehmer- bzw. Führungszapfen 231 vorgesehen.
[0048] Erfindungsgemäß weist die Betätigungsvorrichtung zudem ebenfalls ein bewegliches
Koppelglied, insbesondere einen Kopplungshebel 232, auf. Der Kopplungshebel 232 ist
vorzugsweise quaderförmig und im wesentlichen langgestreckt entlang einer Hebellängsrichtung
233 ausgebildet, wobei einendig ein, insbesondere ebenfalls quaderförmiges, Betätigungs-
bzw. Führungsstück 234 angeordnet bzw. angeformt ist. Zudem ist in etwa mittig in
Bezug zur Längserstreckung des Kopplungshebels 232 eine durchgehende Lagerungsbohrung
235 vorgesehen, deren Lagerungsbohrungsachse 236 senkrecht zur Hebellängsrichtung
233 und koaxial zur Betätigungslängsachse 14 verläuft. Die Lagerungsbohrung 235 dient
zur drehbären Lagerung des Kopplungshebels 232 auf dem Druckknopfoberteil 30 um die
vertikale Betätigungslangsachse 14, worauf weiter unten näher eingegangen wird.
[0049] Das Führungsstück 234 ist in Richtung der Lagerungsbohrungsachse 236 in Bezug zum
Kopplungshebel 232 nach oben versetzt angeordnet und weist einen sich in Richtung
der Hebellängsrichtung 233 erstreckenden und zu einem Führungsstückende 234a hin offenen
Zapfenführungsschlitz 237 auf. Die Breite des Zapfenführungsschlitzes 237 entspricht
vorzugsweise dem Durchmesser des Führungszapfens 231, der in dem Zapfenführungsschlitz
237 parallel zur Richtung der Hebellängsrichtung 233 beweglich geführt angeordnet
ist, worauf später näher eingegangen wird.
[0050] Das Druckknopfoberteil 30 weist gemäß der in den Fig. 14-23 dargestellten Ausführungsform
keine Fensterausschnitte 40, sondern einen sich im Zylinderrohrabschnitt 32a etwas
unterhalb des Druckteils 33 in Umfangsrichtung erstreckenden Hebelführungsschlitz
238 mit zwei sich parallel zur Betätigungslängsachse 14 und radial zu dieser erstreckenden
Schlitzseitenkanten 239a,b, einer, vorzugsweise ebenen und zur Betätigungslängsachse
14 senkrecht angeordneten, Schlitzunterkante 240 und einer, vorzugsweise ebenfalls
ebenen und zur Schlitzunterkante 240 parallelen, Schlitzoberkante 241 auf. Dabei sind
die Schlitzunterkante 240 und die Schlitzoberkante 241 zweckmäßigerweise um den Betrag
der Dicke bzw. Höhe des Kopplungshebels 232, also den Abstand von Hebeloberseite 257
und Hebelunterseite 258, voneinander beabstandet. In dem Hebelführungsschlitz 238
ist der Kopplungshebel 232 mit seiner Lagerungsbohrung 235 koaxial zur Betätigungslängsachse
14 angeordnet und axial gesichert, also axial unverschieblich, aber um einen begrenzten
Betrag drehbar um die Betätigungslängsachse 14, geführt.
[0051] Außerdem sind in dem Druckknopfoberteil 30 zwei sich radial gegenüberliegende und
in Richtung der Betätigungslängsachse 14 erstreckende Axialsicherungsschlitze 242
vorgesehen, in denen ein Axialsicherungsstift 243 geführt ist. Der Axialsicherungsstift
243 ist zudem in einer in dem Druckknopfunterteil 31 vorgesehen Bohrung 244, die senkrecht
zur Betätigungslängsachse 14 ausgerichtet ist, formschlüssig gelagert, so dass das
Druckknopfoberteil 30 mit dem Druckknopfunterteil 31 um einen begrenzten Betrag, insbesondere
im wesentlichen entsprechend der Länge der Axialsicherungsschlitze 242, axial verschieblich
in Verbindung steht und das Druckknopfoberteil 30 gegen Herausrutschen nach oben gesichert
ist.
[0052] Das Druckknopfunterteil 31 weist gemäß der in den Fig. 14-23 dargestellten Ausführungsform
lediglich einen kurzen Rohrabschnitt 61, an den sich der zylinderwandungssegmentförmige
Anschlaglappen 67 als Verlängerung nach oben anschließt, auf. Der Anschlaglappen 67
ist dabei nicht wie im ersten Ausführungsbeispiel in einer Draufsicht in Richtung
Betätigungslängsachse 14 symmetrisch zu der Längsrichtung 219 angeordnet, sondern
das Druckknopfunterteil 31 ist derart um die Betätigungslängsachse 14 verdreht angeordnet,
dass der Anschlaglappen 67 versetzt zu der Längsrichtung 219 angeordnet ist. Insbesondere
ist der Anschlaglappen 67 in einer Unteransicht in Richtung der Betätigungslängsachse
14 der Betätigungsvorrichtung im Vergleich zur symmetrischen Anordnung gegen den Uhrzeigersinn
verschwenkt.
[0053] An den kurzen Rohrabschnitt 61 in Axialrichtung nach unten schließt sich ein Zylinderabschnitt
245 mit dem gleichen Außendurchmesser wie der Rohrabschnitt 61 und an diesen der Stempelabschnitt
60 an. In dem Zylinderabschnitt 245 ist die Bohrung 244 senkrecht zur Betätigungslängsachse
14 vorgesehen.
[0054] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung (Fig.23) weist das Druckknopfunterteil
31 zwei sich radial gegenüberliegend angeordnete Anschlaglappen 67 auf.
[0055] Des weiteren weist das Druckknopfunterteil 31 ebenfalls keine Rastvorsprünge 64 auf.
[0056] Der Drehkörper 51 des Schließzylinders 4 weist anstelle des Exzenternippels 53 einen
mittig zur Betätigungslängsachse 14 angeordneten Hebellagerungszylinder 246 auf, welcher
in Axialrichtung von einem Drehkörperboden 247 ein Stück nach unten, insbesondere
mindestens um den Betrag der Dicke des Kopplungshebels 232, vorsteht. Der Durchmesser
des Hebellagerungszylinders 246 entspricht dabei vorzugsweise dem Durchmesser der
Lagerungsbohrung 235, so dass der Kopplungshebel 232, der mit seiner Lagerungsbohrung
235 auf dem Hebellagerungszylinders 246 gelagert ist, um die Betätigungslängsachse
14 drehbar angeordnet ist. Dabei liegt der Kopplungshebel 232 zweckmäßigerweise mit
der Hebeloberseite 257 an dem Drehkörperboden 247 an.
[0057] Des weiteren weist der Drehkörper 51 zwei sich radial gegenüberliegende und sich
ebenfalls an den Drehkörperboden 247 in Axialrichtung nach unten anschließende Dreh-
bzw. Betätigungssegmente 248,249 auf. Die Drehsegmente 248,249 weisen jeweils eine
sich bezogen auf die Betätigungslängsachse 14 in Umfangsrichtung erstreckende Segmentaußenkante
250 deren Durchmesser zweckmäßigerweise dem Außendurchmesser des Drehkörpers 51 entspricht,
und zwei ebene Segmentseitenkanten 252a,252b,253a,253b auf. Dabei sind die Segmentseitenkanten
252a,252b,253a,253b derart bemessen, dass die sich nicht gegenüberliegenden Segmentseitenkanten
252a,253b bzw. 252b,253a zueinander parallel und um den Betrag der Breite des Kopplungshebel
232, also den Abstand von Hebelseitenkanten 254,255 voneinander beabstandet sind,
so dass die beiden Drehsegmente 248,249 in einer Draufsicht (Fig.18,22) entlang der
Betätigungslängsachse 14 vorzugsweise im wesentlichen dreieckförmig ausgebildet sind.
Zweckmäßigerweise gehen die beiden Segmentseitenkanten 252a,252b bzw. 253a,253b des
jeweiligen Anschlagsegments 248,249 dabei in einer abgerundeten Eckkante 256 ineinander
über.
[0058] Die Betätigung der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung gemäß der in den Fig.
14-23 dargestellten Ausführungsform erfolgt ebenfalls durch Koppeln bzw. Entkoppeln
von Druckknopfoberteil 30 und Druckknopfunterteil 31. In der mechanisch gekoppelten
Stellung (Fig.16-18) ist der Kopplungshebel 232 derart um die Betätigungslängsachse
14 verschwenkt, dass der Kopplungshebel 232 in Richtung der Betätigungslängsachse
14 fluchtend zu dem bzw. den Anschlaglappen 67 angeordnet ist und mit der Hebelunterseite
258 auf der bzw. den freien Stirnkante(n) 68 des bzw. der Anschlaglappen(s) 67 aufliegt,
wobei zweckmäßigerweise die Hebellängsrichtung 233 einen spitzen Winkel α mit der
Längsrichtung 219 des Griffkörpers 2 einschließt. Als Anschlag dient dabei zweckmäßigerweise
die Schlitzseitenkante 239b des Hebelführungsschlitzes 238, an der die Hebelseitenkante
254 des Kopplungshebel 232 in dieser Stellung anliegt.
[0059] Das Verschwenken des Kopplungshebels 232 erfolgt dabei durch Anschalten des Elektromotors
220, durch den die Antriebsschnecke 221 in Rotation versetzt wird. Die Rotationsbewegung
der Antriebsschnecke 221 wird dann über das Schneckengewinde 222 an die Schrägverzahnung
225 des Zahnrads 224 übertragen, das sich in diesem Fall in einer Unteransicht in
Richtung der Betätigungslängsachse 14 gesehen im Uhrzeigersinn dreht. Über den mit
dem Zahnrad 224 fest verbundenen Nocken 227 und den exzentrisch angeordneten Führungszapfen
231 des Nockens 227 wird dann der Kopplungshebel in Rotation um die Betätigungslängsachse
14 entgegengesetzt des Uhrzeigersinns versetzt, zweckmäßigerweise bis die Hebelseitenkante
255 an der Schlitzseitenkante 239b anschlägt.
[0060] Somit ist das Druckknopfoberteil 30 in dieser ersten Betriebsstellung über den Kopplungshebel
232 formschlüssig mit dem Druckknopfunterteil 31 mechanisch gekoppelt verbunden, welches
wiederum formschlüssig mit dem Betätigungselement 8 verbunden ist.
[0061] Im Falle von zwei vorgesehen Anschlaglappen 67 (Fig. 23) liegen sich die beiden Anschlaglappen
67 in Richtung der Hebellängsrichtung 233 gegenüber.
[0062] Damit das Druckknopfoberteil 30 auch betätigt werden kann, ist zudem der Nocken 227
gegenüber dem Kopplungshebel 232 etwas weiter im Uhrzeigersinn gedreht angeordnet,
so dass der Führungszapfen 231 nicht mehr in dem nach hinten hin offenen zapfenführungsschlitz
237 geführt ist, und der Kopplungshebel 232 von dem Nocken 227 entkoppelt bzw. frei
zum diesem axial beweglich ist (nicht dargestellt). Wieweit der Nocken 227 mittels
des Elektromotors 220 dabei gedreht wird, also wie lange der Elektromotor 220 betätigt
wird, wird beispielsweise durch einen Hall-Sensor 260 oder dergleichen Umdrehungsmesser
gesteuert, der an einem nicht dargestellten Steuerungsmodul der Betätigungsvorrichtung
angeschlossen ist und die Stellung des Kopplungshebels 232 misst.
[0063] Durch Drücken auf das Druckteil 33 ist das Druckknopfoberteil 30 nun zusammen mit
dem Kopplungshebel 232 und dem Druckknopfunterteil 31 sowie dem Betätigungselement
8 um die Länge 1 verschiebbar (vgl. Figur 19). Die Druckfeder 6 ist dabei komprimiert.
Durch Loslassen des Druckteils 33 expandiert die Druckfeder 6 und verbringt den Druckknopf
3 wieder in die Ausgangsstellung gemäß Figur 17.
[0064] Um das Druckknopfoberteil 30 und das Druckknopfunterteil 31 durch Bedienung per Zentralverriegelung
in die mechanisch entkoppelte Stellung zu bringen (Fig.19-23), wird der Elektromotor
220 angeschaltet und durch diesen die Antriebsschnecke 221 in Rotation in entgegengesetzte
Richtung wie beim Bringen des Kopplungshebels 232 in die gekoppelte Stellung versetzt.
Die Rotationsbewegung der Antriebsschnecke 221 wird dann wiederum über das Schneckengewinde
222 an die Schrägverzahnung 225 des Zahnrads 224 und somit an den mit dem Zahnrad
224 fest verbundenen Nocken 227 übertragen und der Kopplungshebel 232 über den exzentrisch
angeordneten Führungszapfen 231 des Nockens 227 um die Betätigungslängsachse 14, diesmal
im Uhrzeigersinn verschwenkt. Der Kopplungshebel 232 wird soweit verschwenkt, bis
er nicht mehr in Richtung der Betätigungslängsachse 14 fluchtend zu dem bzw. den Anschlaglappen
67 angeordnet ist und nicht mehr mit der Hebelunterseite 258 auf der bzw. den freien
Stirnkante(n) 68 des bzw. der Anschlaglappen(s) 67 aufliegt. Als Anschlag dient diesmal
zweckmäßigerweise die Schlitzseitenkante 239a, an der Kopplungshebel 232 mit seiner
Hebelseitenkante 255 anschlägt und anliegt.
[0065] Zweckmäßigerweise schließt die Hebellängsrichtung 233 dann einen spitzen Winkel β
mit der Längsrichtung 219 des Griffkörpers 2 ein, der betragsmäßig dem Winkel α entspricht
und in Bezug zur Längsrichtung 219 des Griffkörpers 2 das umgekehrte Vorzeichen hat,
der Kopplungshebel 232 also spiegelverkehrt zur Längsrichtung 219 im Vergleich zur
gekoppelten Stellung (Fig.16-19) angeordnet ist. Der Nocken 227 ist wiederum gegenüber
dem Kopplungshebel 232 etwas weiter, diesmal entgegengesetzt des Uhrzeigersinns in
einer Unteransicht gesehen, gedreht angeordnet (nicht dargestellt), so dass der Führungszapfen
231 nicht mehr in dem nach hinten hin offenen Zapfenführungsschlitz 237 geführt ist,
und der Kopplungshebel 232 von dem Nocken 227 entkoppelt bzw. frei zum diesem axial
beweglich ist. Die Steuerung des Elektromotors 220 erfolgt zweckmäßigerweise wiederum
über den Hall-Sensor 260.
[0066] Durch Drücken auf das Druckteil 33 wird in der mechanisch entkoppelten Stellung lediglich
das Druckknopfoberteil 30 zusammen mit dem Kopplungshebel 232 in Richtung der Betätigungslängsachse
14 nach unten verschoben, da der Kopplungshebel 232 an dem bzw. den Anschlaglappen
67 vorbei geführt wird. Das Druckknopfunterteil 31 sowie das Betätigungselement 8
werden nicht betätigt (Fig.23).
[0067] Bei Betätigung der Betätigungsvorrichtung per Zentralverriegelung befindet sich der
Schließzylinder 4 zunächst in einer Mittelstellung (Fig.18,22), in der er in an sich
bekannter Weise von einer Drehfeder bzw. Mitte-Null-Feder 259, gehalten wird. In dieser
Mittelstellung sind die beiden Drehsegmente 248,249 zweckmäßigerweise derart symmetrisch
zur Längsrichtung 219 angeordnet, dass in der gekoppelten Stellung des Kopplungshebels
232 die Segmentseitenkanten 252b,253a parallel zu den Hebelseitenkanten 254,255 sind
und in der entkoppelten Stellung des Kopplungshebels 232 die Segmentseitenkanten 252a,253b
parallel zu den Hebelseitenkanten 254,255 sind, so dass der Kopplungshebel 232 per
Zentralverriegelung ungehindert verschwenkt werden kann.
[0068] Die manuelle Betätigung der Betätigungsvorrichtung mittels eines Schlüssels erfolgt
ebenfalls durch Drehen des Drehkörpers 51 des Schließzylinders 4, der nach Einstecken
des Schlüssels in den Schließzylinder 4 um die Betätigungslängsachse 14 drehbar ist.
Durch Drehen des Drehkörpers 51 im Uhrzeigersinn wird der Kopplungshebel 232 beispielsweise
aus der gekoppelten Stellung (Fig.18), in der die Hebelseitenkante 255 an der Segmentseitenkante
253a und die Hebelseitenkante 254 an der Segmentseitenkante 252b anliegt, von den
Drehsegmenten 248,249 formschlüssig mitgenommen und solange gedreht, bis der Kopplungshebel
232 mit seiner Hebelseitenkante 255 an der Schlitzseitenkante 239a anschlägt, so dass
sich der Kopplungshebel 232 in der mechanisch entkoppelten Stellung befindet.
[0069] Nach Loslassen des Schlüssels dreht die Mitte-Null-Feder 259 den Schließzylinder
4 wieder in die Mittelstellung zurück.
[0070] Das Drehen des Kopplungshebels 232 von der entkoppelten (Fig.22) in die gekoppelte
Stellung (Fig.18) erfolgt analog durch Drehen des Schließzylinders entgegen des Uhrzeigersinns,
wobei die Hebelseitenkante 255 an der Segmentseitenkante 253b und die Hebelseitenkante
254 an der Segmentseitenkante 252a anliegt, so dass der Kopplungshebel 232 von den
Drehsegmenten 248,249 formschlüssig mitgenommen und solange gedreht wird, bis der
Kopplungshebel 232 mit seiner Hebelseitenkante 255 an der Schlitzseitenkante 239 anschlägt
und daran anliegt.
[0071] Nach Loslassen des Schlüssels dreht wiederum die Mitte-Null-Feder 259 den Schließzylinder
4 wieder in die Mittelstellung zurück.
[0072] Vorteilhaft bei dieser Ausführungsform der Erfindung ist, dass kein zusätzliches
Bauteil für die manuelle Betätigung der Betätigungsvorrichtung notwendig ist, was
die gesamte Konstruktion erheblich vereinfacht. Der Kopplungshebel ist sowohl manuell
als auch per Zentralverriegelung bedienbar. Zudem weist auch diese Ausführungsform
der Erfindung aufgrund der wenigen Bauteile einen sehr geringen Bauraum auf und ist
somit besonders leicht und einfach zu montieren. Selbstverständlich ist die Verriegelungseinrichtung
ebenfalls modulartig auszuführen.
[0073] Bei der erfindungsgemäßen Betätigungsvorrichtung ist folglich zusammenfassend von
besonderem Vorteil, dass diese besonders kompakt baut und sowohl die manuelle Schließung
und Öffnung als auch eine fernbetätigbare Öffnung und Schließung ermöglicht. Besonders
vorteilhaft ist, wenn die elektrisch steuerbare Verriegelungseinrichtung 5 modul-
bzw. kassettenartig ausgebildet und in den Griffkörper eingesetzt ist und somit in
einfacher Art und Weise eine Variation der Betätigungsvorrichtung mit und ohne einer
fernsteuerbaren Entriegelungsfunktionalität realisierbar ist. Durch Weglassen der
Verriegelungseinrichtung 5 und einem einfachen Verschließen der Langlochausnehmung
im Griffkörper 2 durch einen Deckel oder eine Blende (nicht gezeigt) kann die Betätigungsvorrichtung
wahlweise mit und ohne eine Fernauslösefunktionalität ausgebildet werden. Eine aufwändige
Montage z.B. in einem Türkörper eines Kraftfahrzeugs, wie sie üblicherweise erfolgt,
entfällt.
1. Betätigungsvorrichtung für eine Schlossmechanik, insbesondere einer Tür oder Klappe
eines Kraftfahrzeuges, insbesondere eines Traktors, mit
a) einem Griffkörper (2),
b) in dem in einem Griffkörperendbereich eine Betätigungseinrichtung (3, 30, 31) zum
Antrieb eines Betätigungselements (8) für die Schlossmechanik gelagert ist, wobei
c) ein bewegliches Koppelglied (28, 232) vorgesehen ist, mit dem die Betätigungseinrichtung
(3, 30, 31) außer Funktion mit dem Betätigungselement (8) bringbar ist,
d) das Koppelglied (28, 232) mit einer eine fernbedienbare Antriebseinrichtung aufweisenden
Verriegelungseinrichtung (5) antreibbar in Verbindung steht,
e) die Verriegelungseinrichtung (5) in anderen Teilbereichen des Griffkörpers (2)
untergebracht ist und
f) die Antriebseinrichtung ein Rotationsantrieb (200, 220) ist.
2. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, dass
der Rotationsantrieb (200,220) ein Elektromotor (200,220), ist.
3. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Antriebseinrichtung (200) über einen schwenkbaren Umlenkhebel (108) mit dem Koppelglied
(28)., insbesondere einem Schieber (28), verbunden ist.
4. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 3
dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen dem Umlenkhebel (108) und der Antriebseinrichtung (200) eine Antriebsschnecke
(201) mit einem Antriebsschneckengewinde (203) zwischengeschaltet ist.
5. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Antriebsschnecke (201) über ein Zahnkranzsegment (204), dessen Schrägverzahnung
(205) korrespondierend zum Antriebsschneckengewinde (203) ausgebildet ist..
6. Betätigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Umlenkhebel (108) um eine Achse (110) senkrecht zu einer vertikalen Betätigungslängsachse
(14) schwenkbar gelagert ist.
7. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 5 und/oder 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Zahnkranzsegment (204) an den Umlenkhebel (108) angeformt ist.
8. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 6 und/oder 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Zahnkranzmittelachse (206) koaxial zur Achse (110) ist.
9. Betätigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis
8,
gekennzeichnet durch
ein weiteres manuell betätigbares Koppelglied, insbesondere einen Schieber (78).
10. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Antriebsschnecke (221), die ein Antriebsschneckengewinde (222) aufweist, mit
dem Elektromotor (220) antreibbar in Verbindung steht.
11. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, das
die Betätigungsvorrichtung ein drehbar gelagertes Zahnrad (224) mit einer zum Antriebsschneckengewinde
(222) korrespondierenden Schrägverzahnung (225) aufweist, das mit der Antriebsschnecke
(221) antreibbar in Verbindung steht.
12. Betätigungsvorrichtung Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Nocken (227) mit dem Zahnrad (224) in fester Verbindung steht.
13. Betätigungsvorrichtung anspruch 1 und/oder einem oder mehreren der vorangegangenen
Ansprüche 10 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Koppelglied (232) ein Kopplungshebel (232) ist, der zweckmäßigerweise um die vertikale
Betätigungslängsachse (14) drehbar gelagert ist.
14. Betätigungsvorrichtung nach den Ansprüchen 12 und 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Kopplungshebel (232) mit dem Nocken (227) antreibbar Verbindung steht.
15. Betätigungsvorrichtung nach den Ansprüchen 12 und 13 und/oder 14,
dadurch gekennzeichnet, dass
an einer Nockenerhebung (229) des Nockens (227) ein Mitnehmer- bzw. Führungszapfen
(231) vorgesehen ist.
16. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Kopplungshebel (232) über den Mitnehmerzapfen (231) des Nockens (227) und das
Zahnrad (224) und die Antriebsschnecke (221) mit dem Elektromotor (200) antreibbar
in Verbindung steht.
1. Actuating apparatus for a lock mechanism, in particular of a door or flap of a motor
vehicle, in particular of a tractor, having
a) a handle body (2),
b) in which an actuating device (3, 30, 31) for driving an actuating element (8) for
the lock mechanism is mounted in a handle-body end region, wherein
c) a moveable coupling link (28, 232) being provided, with which the actuating device
(3, 30, 31) can be brought out of operation with the actuating element (8),
d) the coupling link (28, 232) being connected driveably to a locking device (5) having
a remote-controllable driving device,
e) the locking device (5) being accommodated in other subregions of the handle body
(2) and
f) the driving device being a rotation drive (200, 220).
2. Actuating apparatus according to Claim 1, characterized in that the rotation drive (200, 220) is an electric motor (200, 220).
3. Actuating apparatus according to Claim 1 and/or 2, characterized in that the driving device (200) is connected to the coupling link (28), in particular a
slide (28), via a pivotable reversing lever (108).
4. Actuating apparatus according to Claim 3, characterized in that a driving worm (201) having a driving worm thread (203) is connected between the
reversing lever (108) and the driving device (200).
5. Actuating apparatus according to Claim 4, characterized in that the reversing lever (108) is in engagement with the driving worm thread (203) via
a toothed rim segment (204) having an oblique toothing (205) which is designed such
that it corresponds to the driving worm thread (203).
6. Actuating apparatus according to one or more of Claims 3 to 5, characterized in that the reversing lever (108) is mounted pivotably about an axis (110) perpendicular
to a vertical actuating longitudinal axis (14).
7. Actuating apparatus according to Claim 5 and/or 6, characterized in that the toothed rim segment (204) is integrally formed on the reversing lever (108).
8. Actuating apparatus according to Claim 6 and/or 7, characterized in that a toothed rim centre axis (206) is coaxial with respect to the axis (110).
9. Actuating apparatus according to one or more of the preceding Claims 1 to 8, characterized by a further, manually actuable coupling link, in particular a slide (78).
10. Actuating apparatus according to Claim 2, characterized in that a driving worm (221) which has a driving worm thread (222) is connected driveably
to the electric motor (220).
11. Actuating apparatus according to Claim 10, characterized in that the actuating apparatus has a rotatably mounted gearwheel (224) with an oblique toothing
(225) corresponding to the driving worm thread (222), said gearwheel being connected
driveably to the driving worm (221).
12. Actuating apparatus according to Claim 11, characterized in that a cam (227) is fixedly connected to the gearwheel (224).
13. Actuating apparatus according to Claim 1 and/or one or more of the preceding Claims
10 to 12, characterized in that the coupling link (232) is a coupling lever (232) which is expediently mounted rotatably
about the vertical actuating longitudinal axis (14).
14. Actuating apparatus according to Claims 12 and 13, characterized in that the coupling lever (232) is connected driveably to the cam (227).
15. Actuating apparatus according to Claims 12 and 13 and/or 14, characterized in that a carrying or guiding journal (231) is provided on an elevation (229) of the cam
(227).
16. Actuating apparatus according to Claim 15, characterized in that the coupling lever (232) is connected driveably to the electric motor (200) via the
carrying journal (231) of the cam (227) and the gearwheel (224) and the driving worm
(221).
1. Dispositif d'actionnement d'un mécanisme de serrure,
en particulier d'une porte ou d'un volet d'un véhicule automobile, en particulier
d'un tracteur, comprenant :
a) un corps de préhension (2),
b) dans lequel, dans une région d'extrémité du corps de préhension, est monté un dispositif
d'actionnement (3, 30, 31) pour l'entraînement d'un élément d'actionnement (8) pour
le mécanisme de serrure,
c) un organe d'accouplement mobile (28, 232), avec lequel le dispositif d'actionnement
(3, 30, 31) peut être mis hors fonction avec l'élément d'actionnement (8),
d) l'organe d'accouplement (28, 232) étant en liaison par entraînement avec un dispositif
de verrouillage (5) présentant un dispositif d'entraînement pouvant être commandé
à distance,
e) le dispositif de verrouillage (5) étant monté dans d'autres régions partielles
du corps de préhension (2) et
f) le dispositif d'entraînement étant un entraînement en rotation (200, 220).
2. Dispositif d'actionnement selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'entraînement en rotation (200, 220) est un moteur électrique (200, 220).
3. Dispositif d'actionnement selon la revendication 1 et/ou 2,
caractérisé en ce que
le dispositif d'entraînement (200) est connecté par le biais d'un levier de renvoi
pivotant (108) à l'organe d'accouplement (28), en particulier un coulisseau (28).
4. Dispositif d'actionnement selon la revendication 3,
caractérisé en ce
qu'entre le levier de renvoi (108) et le dispositif d'entraînement (200) est interposée
une vis sans fin d'entraînement (201) avec un filetage de vis sans fin d'entraînement
(203).
5. Dispositif d'actionnement selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
le levier de renvoi (108) est en prise avec le filetage de la vis sans fin d'entraînement
(203) par un segment de couronne dentée (204) dont la denture oblique (205) est réalisée
en correspondance avec le filetage de la vis sans fin d'entraînement (203).
6. Dispositif d'actionnement selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications 3
à 5,
caractérisé en ce que
le levier de renvoi (108) est monté de manière à pouvoir pivoter autour d'un axe (110)
perpendiculairement à un axe longitudinal vertical d'actionnement (14).
7. Dispositif d'actionnement selon la revendication 5 et/ou 6,
caractérisé en ce que
le segment de couronne dentée (204) est façonné sur le levier de renvoi (108).
8. Dispositif d'actionnement selon la revendication 6 et/ou 7,
caractérisé en ce
qu'un axe médian de couronne dentée (206) est coaxial à l'axe (110).
9. Dispositif d'actionnement selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes
1 à 8,
caractérisé par
un autre organe d'accouplement pouvant être actionné manuellement, en particulier
un coulisseau (78).
10. Dispositif d'actionnement selon la revendication 2,
caractérisé en ce
qu'une vis sans fin d'entraînement (221), qui présente un filetage de vis sans fin d'entraînement
(222) est en liaison par entraînement avec le moteur électrique (220).
11. Dispositif d'actionnement selon la revendication 10,
caractérisé en ce que
le dispositif d'actionnement présente une roue dentée (224) montée à rotation, avec
une denture oblique (225) correspondant au filetage de la vis sans fin d'entraînement
(222), qui est en liaison par entraînement avec la vis sans fin d'entraînement (221).
12. Dispositif d'actionnement selon la revendication 11,
caractérisé en ce
qu'une came (227) est en liaison fixe avec la roue dentée (224).
13. Dispositif d'actionnement selon la revendication 1 et/ou selon l'une quelconque ou
plusieurs des revendications 10 à 12,
caractérisé en ce que
l'organe d'accouplement (232) est un levier d'accouplement (232) qui est monté de
manière à pouvoir tourner judicieusement autour de l'axe longitudinal vertical d'actionnement
(14).
14. Dispositif d'actionnement selon les revendications 12 et 13,
caractérisé en ce que
le levier d'accouplement (232) est en liaison par entraînement avec la came (227).
15. Dispositif d'actionnement selon les revendications 12 et 13 et/ou 14,
caractérisé en ce que
l'on prévoit un tourillon d'entraînement ou de guidage (231) sur un rehaussement de
came (229) de la came (227).
16. Dispositif d'actionnement selon la revendication 15,
caractérisé en ce que
le levier d'accouplement (232) est en liaison par entraînement par le biais du tourillon
d'entraînement (231) de la came (227) et de la roue dentée (224) et de la vis sans
fin d'entraînement (221) avec le moteur électrique (200).