[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrische Startvorrichtung einer Brennkraftmaschine
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Brennkraftmaschinen mit elektrischen Startvorrichtungen sind bereits in einer Vielzahl
bekannt geworden. Wenn die Brennkraftmaschine bzw. der Antriebsmotor eines einspurigen
Fahrzeugs, insbesondere eines Motorrades mit einer elektrischen Startvorrichtung ausgerüstet
werden soll, so befindet sich der Startermotor am Antriebsmotor üblicherweise so angeordnet,
dass die Längsmittelachse der Motorwelle des Startermotors parallel zur Mittelachse
der Kurbelwelle,des Motors verläuft. Der Startermotor kann dabei in Fahrtrichtung
des Motorrads betrachtet vor der Kurbelwelle liegen oder auch, wenn er außerhalb des
Eingriffsbereiches beispielsweise vom Vorderrad des Motorrads aufgewirbelter Steine
oder dergleichen angebracht werden soll, hinterhalb der Kurbelwelle.
[0003] Bei einer bekannten Startvorrichtung kann der elektrische Startermotor über einen
Freilauf die Kurbelwelle in Drehung versetzen, wobei der Freilauf primärantriebsseitig
oder auch auf der Zündungsseite des Kurbelgehäuses angebracht sein kann. Über Zahnräder
zwischen dem Startermotor und dem Freilauf wird die Übersetzung der hohen Startermotordrehzahlen
ins Langsame auf die benötigte Startdrehzahl der Kurbelwelle realisiert. Der Freilauf
läuft dabei üblicherweise im Ölbad, weshalb sich eine derartige Anordnung normalerweise
bei Viertaktmotoren wiederfindet.
[0004] Es sind aber auch bereits elektrische Startvorrichtungen für Brennkraftmaschinen
bekannt geworden, bei denen der elektrische Startermotor über ein Winkelgetriebe unter
Zwischenschaltung eines Schubschraubtriebs mit einer Verzahnung zur Beaufschlagung
der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine in Eingriff gebracht werden kann. Bei einer
solchen Anordnung kann aufgrund des Winkelgetriebes die Motorwelle des Startermotors
auch in einer von der parallelen Ausrichtung zur Mittelachse der Kurbelwelle abweichenden
Einbausituation angebracht werden, beispielsweise in etwa rechtwinklig zur Kurbelwellenachse.
[0005] Bei solchen Anordnungen ist an der Motorwelle des elektrischen Startermotors üblicherweise
eine Schneckenspindel angeordnet, welche mit einem Schneckenrad kämmt, wobei über
das Schneckenrad die Kurbelwelle der Brennkraftmaschine in Drehung versetzt werden
kann. Bei einer solchen Anordnung ist eine exakte Ausrichtung der Schneckenspindel
zum Schneckenrad erforderlich und zwar sowohl bezüglich Achsversatz als auch Winkelversatz.
Eine solche Anordnung ist beispielsweise anhand der
DE 197 12 968 A1 bekannt geworden, die eine Hubkolben-Brennkraftmaschine mit einer Schneckengetriebe-Anlassvorrichtung
beschreibt, die über einen Freilauf mit der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine in
Verbindung steht und eine mit dem elektrischen Startermotor verbundene Schneckenspindel
beschreibt, die mit dem Schneckenrad kämmt. Ein solches Schneckengetriebe weist darüber
hinaus einen schlechten Wirkungsgrad auf und benötigt einen großen und damit schweren
Startermotor. Auch kann die Selbsthemmung des Schneckengetriebes ein Problem sein,
nämlich dann, wenn der Antriebsmotor nicht startet, sondern zurück schlägt, wie dies
bei großvolumigen Einzylindermotoren der Fall sein kann.
[0006] Anhand der
GB 782,140 A1 ist eine elektrische Startvorrichtung für einen Motorroller bekannt geworden, bei
der eine Schneckenspindel wieder mit einem Schneckenrad kämmt, wobei das Schneckenrad
eine Welle antreibt, die über eine Stirnverzahnung mit einer weiteren Welle im Eingriff
steht, an deren abseitigem Ende ein Winkelgetriebe angeordnet ist, welches wiederum
die Kurbelwelle des Antriebsmotors des Motorrollers in Drehung versetzen kann. Bei
dieser Anordnung ist daher einerseits ein Schneckengetriebe vorgesehen und andererseits
auch ein Winkelgetriebe in der Form einer Kegelradverzahnung, sodass neben der richtigen
Ausrichtung des Schneckengetriebes auch eine entsprechend aufwendige und richtige
Lagerung des Kegelgetriebes erforderlich ist, sodass ein großer konstruktiver und
Kostenaufwand zur Implementierung dieser bekannten elektrischen Startvorrichtung betrieben
werden muss.
[0007] Schließlich ist anhand der
DE-PS 1 912 228 bereits eine elektrische Startvorrichtung mit einem Winkelgetriebe bekannt geworden,
bei der der elektrische Startermotor über ein Winkelgetriebe unter Zwischenschaltung
eines Schubschraubtriebs mit einer Verzahnung zur Beaufschlagung einer Kurbelwelle
der Brennkraftmaschine in Eingriff gebracht werden kann und somit die Brennkraftmaschine
elektrisch gestartet werden kann. Bei dieser bekannten elektrischen Startvorrichtung
befindet sich die Verzahnung für ein Abtriebsritzel des Schubschraubtriebs an einer
außenliegenden Schwungscheibe der Kurbelwelle angebracht, wobei es sich bei dieser
Brennkraftmaschine um einen Rasenmähermotor handelt. Die Motorwelle des elektrischen
Startermotors verläuft dabei im rechten Winkel zur Achse der Kurbelwelle, wobei die
Abtriebswelle dieses elektrischen Startermotors direkt auf die Welle des Schubschraubtriebs
wirkt. Auch erfordert der direkte Antrieb des Schubschraubtriebs über den elektrischen
Startermotor eine Verzahnung mit großem Durchmesser, die im vorliegenden Fall an der
Schwungscheibe angebracht ist, was wiederum zu einem hohen Rotationsträgheitsmoment
führt, das bei Geländesportwettbewerbsmotorrädern unerwünscht ist.
[0008] Wenn nun eine Brennkraftmaschine zum Antrieb eines Geländesportmotorrades, welches
für Wettbewerbszwecke vorgesehen ist, eingesetzt wird, so besteht ein wesentliches
Kriterium darin, das Gesamtgewicht dieses Motorrades und damit das Gesamtgewicht der
Brennkraftmaschine niedrig zu halten. Daher besitzen solche Brennkraftmaschinen oder
Antriebsmotoren von wettbewerbstauglichen Geländesportmotorrädern üblicherweise keine
elektrische Startvorrichtung, da diese das Gesamtgewicht des Fahrzeugs deutlich steigert.
Die hier eingesetzten Antriebsmotoren werden daher üblicherweise mittels eines Kickstarters
gestartet, was bei körperlich anstrengenden Geländesportwettbewerben den Fahrer eines
solchen Geländesportmotorrads zusätzlich körperlich erheblich belasten kann, da es
durchaus vorkommt, dass ein beispielsweise unbeabsichtigt abgestorbener Antriebsmotor
vom erschöpften und unkonzentrierten Fahrer nicht beim ersten Startversuch mit dem
Kickstarter wieder gestartet werden kann. Ein solcher Stillstand des Fahrzeugs kann
dabei zu einem Zeitverlust beim Wettbewerb führen.
[0009] Ausgehend hiervon liegt der vorliegenden Erfindung nunmehr die Aufgabe zugrunde,
eine elektrische Startvorrichtung einer Brennkraftmaschine zu schaffen, die kompakt
und leicht aufgebaut ist und darüber hinaus an einer bestehenden Brennkraftmaschine
angebracht werden kann, sei dies nun werkseitig oder auch zur nachträglichen Anordnung
an der Brennkraftmaschine als add-on-Bauteil, sodass es auch möglich ist, ein mit
einer solchen Brennkraftmaschine ausgestattetes Motorrad nachträglich mit einer elektrischen
Startvorrichtung zu versehen. Auch soll nach der Erfindung eine Zweitaktbrennkraftmaschine
mit einer elektrischen Startvorrichtung geschaffen werden und ein mit einer solchen
Zweitaktbrennkraftmaschine ausgestattetes Motorrad.
[0010] Die Erfindung schafft nun zur Lösung dieser Aufgabe eine elektrische Startvorrichtung
mit den Merkmalen des Anspruchs 1, wobei vorteilhafte Ausgestaltungen hiervon in den
weiteren Ansprüchen beschrieben sind. Auch schafft die Erfindung eine Zweitaktbrennkraftmaschine
nach Anspruch 9 sowie ein Motorrad nach Anspruch 10.
[0011] Die Erfindung schafft nun eine elektrische Startvorrichtung einer Brennkraftmaschine,
mit einem Startermotor, der über ein Winkelgetriebe unter Zwischenschaltung eines
Schubschraubtriebs mit einer Verzahnung auf einem Zündungsrotor zur Beaufschlagung
einer Kurbelwelle der Brennkraftmaschine in Eingriff bringbar ist und die Motorwelle
des Startermotors weitgehend rechtwinklig zur Kurbelwellenachse angeordnet ist, wobei
das Winkelgetriebe ein Kronenrad und ein Stirnrad besitzt, die drehfest an einer Zwischenwelle
angeordnet sind und das Stirnrad mit einem Stirnrad des Schubschraubtriebs kämmt.
[0012] Damit steht der elektrische Startermotor bzw. die Motorwelle des elektrischen Startermotors
nicht direkt mit dem Schubschraubtrieb in Eingriff sondern unter Zwischenschaltung
des ein Kronenrad und ein Stirnrad aufweisenden Winkelgetriebes, was einerseits eine
motornahe Montage des Startermotors ermöglicht, also eng benachbart zu einem Zylinder
des Motors und/oder zu Rahmenbauteilen des Rahmens des Motorrads und darüber hinaus
auch eine einfache nachträgliche Montage der elektrischen Startvorrichtung ermöglicht,
da das Kronenrad eine axiale Freiheit des Stirnrads des elektrischen Startermotors
ermöglicht und damit eine einfache nachträgliche Anbringbarkeit, da die Genauigkeit
bei der Montage und der axialen Ausrichtung der Motorwelle des elektrischen Startermotors
relativ zum Kronenrad niedriger ist, als die Anforderungen bezüglich der Montagegenauigkeit
bei einem ein Kegelrad aufweisenden Winkelgetriebe. Auch kann dadurch eine elektrische
Startvorrichtung mit nur wenig Eigengewicht implementiert werden, d. h. also dem gewünschten
Leichtbau Rechnung getragen werden, da aufgrund des Kronenrads auch bei betriebsbedingten
Verformungen während des Betriebs der elektrischen Startvorrichtung das Tragbild zwischen
dem Stirnrad der Motorwelle und dem Kronenrad bei unterschiedlichen Lasten wenig beeinflusst
wird. Das Kronenrad kann beispielsweise mittels eines Kaltpressvorgangs fertig bearbeitet
werden und ist daher im Gegensatz zu einer Kegelradverzahnung kostengünstig herzustellen
und zu montieren und erlaubt größere Montage- und Fertigungstoleranzen.
[0013] Die Anordnung des Startermotors ist dabei so, dass eine Längsmittelachse der Motorwelle
in Richtung zur Stirnradverzahnung des Stirnrads des Winkelgetriebes ausgerichtet
verläuft derart, dass sich die Längsmittelachse und die Stirnradverzahnung auf einer
Seite einer Längsmittelebene des Kronenrades angeordnet befinden, sodass eine wenig
Bauraumbreite beanspruchende elektrische Startvorrichtung möglich ist, bei der der
Startermotor zylindernah und rahmennah montiert werden kann und somit auch außerhalb
des Einflussbereichs von beispielsweise vom Vorderrad des Motorrads aufgewirbelter
Steine.
[0014] Es ist dabei nach der Erfindung vorgesehen, dass das Winkelgetriebe und der Schubschraubtrieb
zwischen einem Kurbelgehäuse der Brennkraftmaschine und einem den Zündungsrotor abdeckenden
Verschlussdeckel, der am Kurbelgehäuse festlegbar ist, angeordnet sind. Mit dieser
Anordnung wird es erreicht, dass das Winkelgetriebe und der Schubschraubtrieb unterhalb
des den Zündungsrotor abdeckenden Verschlussdeckels, der auch als Zündungsdeckel bezeichnet
wird, montiert werden können und somit außerhalb des Einflussbereichs der vorstehend
erwähnten vom Vorderrad aufgewirbelten Steine liegen. Zudem bietet diese Ausgestaltung
den Vorteil, dass an der Konstruktion der Brennkraftmaschine keine Modifikationen
notwendig sind, also die Brennkraftmaschine einerseits als reine Kickstarterlösung
möglich ist, als Brennkraftmaschine möglich ist, mit nur einer elektrischen Startvorrichtung
oder auch als Brennkraftmaschine mit sowohl einer elektrischen Startvorrichtung als
auch einem Kickstarter.
[0015] Der Startermotor befindet sich dabei außerhalb des Verschlussdeckels angeordnet und
kann mittels einer Abstützung an einem Rahmenbauteil des einspurigen Fahrzeugs, bei
dem es sich beispielsweise um ein wettbewerbstaugliches Geländesportmotorrad handeln
kann, festgelegt werden. Bei dem Rahmenbauteil kann es sich beispielsweise um einen
Rahmenunterzug handeln, der werkseitig mit einem Gewindeansatz oder dergleichen versehen
ist, an dem der elektrische Startermotor mittels der Abstützung verschraubt werden
kann, bei der Abstützung kann es sich um eine nur einen Träger aufweisende Abstützung
handeln oder auch um eine zwei Stützträger aufweisende Abstützung, sodass beispielsweise
der elektrische Startermotor am Rahmenunterzug mittels einer V-förmigen Abstützung
festgelegt werden kann.
[0016] Eine solche Abstützung kann auch am Startermotor selbst vorgesehen sein, beispielsweise
an einem Gehäusebauteil des Startermotors integriert. Über diese Abstützung kann der
Startermotor dann am Antriebsmotor selbst festgelegt werden. Zu diesem Zweck kann
der Startermotor beispielsweise am Zündungsdeckel mittels Gewindebolzen festgelegt
werden. Der Zündungsdeckel wiederum kann am Kurbelgehäuse des Antriebsmotors festgelegt
werden, so dass damit der Startermotor am Antriebsmotor befestigt ist.
[0017] Die Anordnung des Startermotors am Rahmenbauteil oder am Antriebsmotor ist dabei
derart gewählt, dass er in Fahrtrichtung des einspurigen Fahrzeugs betrachtet hinter
einem Verbrennungsgasführungsbauteil und unterhalb sowie innerhalb einer Außenfläche
eines Kraftstofftanks des einspurigen Fahrzeugs angeordnet ist.
[0018] Es bedeutet dies mit anderen Worten, dass der elektrische Startermotor so nahe am
Zylinder liegend am Rahmenbauteil oder am Antriebsmotor festgelegt wird, dass er in
Fahrtrichtung betrachtet hinterhalb eines Abgaskrümmers, bei dem es sich bei einer
Zweitaktbrennkraftmaschine um eine sogenannte Zweitaktbirne handeln kann, angeordnet
ist, von der er gegen vom Vorderrad des Motorrads aufgewirbelte Steine geschützt ist
und auch unterhalb und innerhalb einer Außenfläche des Kraftstofftanks des Motorrads,
sodass der elektrische Startermotor auch bei einem Sturz des Geländesportmotorrads
nicht mit dem Boden in Kontakt kommt.
[0019] Die Anordnung des Schubschraubtriebs ist dabei so gewählt, dass eine Längsmittelachse
einer, ein Einschubritzel des Schubschraubtriebs tragenden Welle weitgehend parallel
zur Längsmittelachse der Kurbelwelle verläuft. Schließlich schafft die Erfindung auch
eine Zweitaktbrennkraftmaschine mit einer elektrischen Startvorrichtung, wie sie vorstehend
beschrieben worden ist, und Fahrzeug mit einem Rahmen und mindestens einem Vorderrad
sowie mindestens einem Hinterrad, welches die vorstehend genannte Zweitaktbrennkraftmaschine
besitzt. Die so ausgebildete Zweitaktbrennkraftmaschine für Wettbewerbsmotorräder
kann dabei - sollte es gewünscht sein - auch an einem zweispurigen Fahrzeug, beispielsweise
einem ATV (All Terrain Vehicle) angebracht werden.
[0020] Die erfindungsgemäße elektrische Startvorrichtung zeichnet sich nun gegenüber einem
beispielsweise in Fahrtrichtung betrachtet hinterhalb des Zylinders der Brennkraftmaschine
angebrachten Startvorrichtung durch viele Vorteile aus. Der Ort, an dem das Antriebsmoment
zum Starten der Brennkraftmaschine erzeugt wird, befindet sich näher an dem Ort, an
dem dieses dann Abtriebsmoment in die Kurbelwelle der Brennkraftmaschine eingeleitet
wird. Befindet sich nämlich der elektrische Startermotor - wie dies bei bekannten
Startvorrichtungen der Fall ist - in Fahrtrichtung betrachtet hinterhalb des Zylinders
der Brennkraftmaschine, so muss das Abtriebsmoment des elektrischen Startermotors
beispielsweise mittels einer Zahnradkaskade, einer Kette oder einem Zahnriemen oder
dergleichen auf die Kurbelwelle übertragen werden. Dies führt neben den damit erhöhten
Herstellkosten auch zu erhöhtem Wartungsaufwand bezüglich der genannten Kette und/oder
dem Zahnriemenantrieb. Auch bedeutet eine solche Anordnung eine Kollision mit dem
Kraftstofftank des Fahrzeugs und würde dazu führen, dass das ohnehin - zur Gewichtseinsparung
- geringe Tankvolumen eines solchen Kraftstofftanks weiter verringert werden würde.
Aufgrund des längeren Momentenübertragungswegs zwischen dem elektrischen Startermotor
und der Kurbelwelle bei einem hinterhalb des Zylinders angebrachten Startermotor ist
ein aufwendiges und komplexes Motorgehäuse erforderlich, was wiederum mit der Absicht
kollidiert, ein bestehendes Motorkonzept nachträglich mit einer elektrischen Startvorrichtung
versehen zu können. Auch könnte ein solches, einen elektrischen Startermotor hinterhalb
des Zylinders der Brennkraftmaschine aufnehmendes Motorgehäuse nur in Verbindung mit
der elektrischen Startvorrichtung benutzt werden, nicht aber als Motorgehäuse für
einen Motor mit nur einer Kickstartvorrichtung.
[0021] All die vorstehend geschilderten Nachteile werden nun durch die erfindungsgemäße
elektrische Startvorrichtung beseitigt. Die erfindungsgemäße elektrische Startvorrichtung
kann an einer Brennkraftmaschine auch nachträglich angebracht werden und der elektrische
Startermotor befindet sich außerhalb des Einflussbereiches von aufgewirbelten Steinen
und außerhalb des sturzgefährdeten Bereiches des Motorrads. Darüber hinaus können
das Winkelgetriebe und der Schubschraubtrieb unterhalb des Zündungsdeckels angebracht
werden, also in einem ölbadfreien Raum, ohne die gesamte Baubreite der mit der elektrischen
Startvorrichtung nach der Erfindung ausgestatteten Brennkraftmaschine ansteigen zu
lassen.
[0022] Der Startermotor befindet sich in unmittelbarer Nähe des mit der Kurbelwelle verschraubten
Zündungsrotors, sodass das Abtriebsmoment des Startermotors nicht über einen langen
Übertragungsweg in die Verzahnung des Zündungsrotors eingebracht werden muss, sodass
durch den Wegfall dieser langen Übertragungsstrecke auch das Gesamtgewicht der elektrischen
Startvorrichtung nach der Erfindung verringert werden kann. Die elektrische Startvorrichtung
kann sowohl werkseitig montiert werden, als auch nachträglich als add-on-Lösung an
ohne elektrische Startvorrichtung ausgelieferten Brennkraftmaschinen angebracht werden,
sodass auch eine nachträgliche Ausstattung des Geländesportmotorsrads mit der erfindungsgemäßen
elektrischen Startvorrichtung möglich ist.
[0023] Die Erfindung wir nun im Folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt
in:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform einer elektrischen Startvorrichtung
nach der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine perspektivische und teilweise geschnittene Darstellung einer Brennkraftmaschine
mit daran angeordneter elektrischer Startvorrichtung;
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung einer in einem Motorradrahmen eingesetzten
Brennkraftmaschine mit elektrischer Startvorrichtung;
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung einer Brennkraftmaschine mit einer zweiten
Ausführungsform der elektrischen Startvorrichtung; und
Fig. 5 eine Darstellung ähnlich Fig. 4, die eine Abdeckung an der elektrischen Startvorrichtung
zeigt.
Fig. 1 der Zeichnung zeigt in einer perspektivischen Darstellung eine Ausführungsform
einer elektrischen Startvorrichtung 1 nach der vorliegenden Erfindung.
[0024] Wie es ohne weiteres ersichtlich ist, weist die elektrische Startvorrichtung 1 einen
Startermotor 2 auf, der mit einem Stirnrad 2a, welches an der nicht näher dargestellten
Motorwelle des Startermotors 2 drehfest angeordnet ist, mit einem Kronenrad 3 kämmt.
Die Längsmittelachse der Motorwelle verläuft dabei entlang der Richtung des Doppelpfeiles
L.
[0025] Das Kronenrad 3 befindet sich dabei an einer Zwischenwelle 4 axial- und drehfest
angeordnet, wobei die Zwischenwelle 4 auch ein daran axial- und drehfest angeordnetes
Stirnrad 5 mit einer Stirnradverzahnung 6 aufweist.
[0026] Diese Stirnradverzahnung 6 befindet sich in einem kämmenden Eingriff mit einer Stirnradverzahnung
7 eines Stirnrades 8, welches an einer Welle 9 eines Schubschraubtriebs 10 axial und
drehfest angeordnet ist. Der Schubschraubtrieb 10 weist darüber hinaus ein Einschubritzel
11 auf, welches mit einer Verzahnung 12, die an einem Zündungsrotor 13 angebracht
ist, in Eingriff kommen kann.
[0027] Wie es Fig. 1 der Zeichnung zeigt, ist die Lage des Startermotors 2 relativ zum Kronenrad
3 des Winkelgetriebes 14 derart gewählt, dass die Längsmittelachse L der Motorwelle
des Startermotors 2 in Richtung zur Stirnradverzahnung 6 des Stirnrades verläuft und
zwar derart, dass sich sowohl das Stirnrad 5 als auch das Stirnrad 2a gemeinsam auf
einer Seite einer durch das Kronenrad 3 hindurch gelegten und die Zwischenwelle 4
rechtwinklig schneidenden Längsmittelebene befinden. Durch diese Anordnung wird eine
kompakte und platzsparende Konfiguration der erfindungsgemäßen elektrischen Startvorrichtung
1 erreicht.
[0028] Fig. 2 der Zeichnung zeigt nun in einer teilweise geschnittenen Darstellung einen
Einzylinder-Zweitaktmotor 15 mit Getriebe und einer daran angeordneten elektrischen
Startvorrichtung 1 nach der vorliegenden Erfindung.
[0029] Bei dem Motor 15 handelt es sich um einen hochleistungsfähigen Einzylinder-Zweitaktmotor,
wie er zur Anordnung beispielsweise an einer wettbewerbstauglichen Enduro vorgesehen
ist. Wie es ohne weiteres ersichtlich ist, befindet sich der Zündungsrotor 13 in Fahrtrichtung
F betrachtet linksseitig an einer nicht näher dargestellten Kurbelwelle des Motors
15 angeordnet und liegt unterhalb eines Zündungsdeckels 16, der mit dem Kurbelgehäuse
17 verschraubt werden kann.
[0030] Der Zündungsdeckel 16 deckt auch die Schubschraubspindel 10 und das Winkelgetriebe
14 ab. Wie Fig. 2 und insbesondere 3 der Zeichnung ohne weiteres zeigen, ist die Anordnung
des Startermotors 2 so gewählt, dass er einerseits nahe am Zylinder 18 und andererseits
nahe an einem Rahmenunterzug 19 des nicht näher dargestellten Geländesportmotorrads
angeordnet ist. Der Startermotor 2 kann dabei über eine Abstützung 20 am Rahmenbauteil
19 festgelegt werden oder auch mittels der Abstützung 20, die am Kurbelgehäuse 17
bzw. einem Ansatz des Kurbelgehäuses 17 verschraubt werden kann, wobei in diesem Fall
ein entsprechender Anbindungspunkt am Rahmenunterzug 19 nicht vorgesehen sein muss.
Eine solche Ausführungsform ist in Fig. 4 der Zeichnung dargestellt. Hier weist der
Startermotor 2 eine an einem Gehäusebauteil des Startermotors 2 integrierte Abstützung
20 auf. Über diese Abstützung 20 kann der Startermotor 2 am Antriebsmotor 15 selbst
festgelegt werden und zwar über den Zündungsdeckel 16. Zu diesem Zweck besitzt der
Zündungsdeckel 16 zwei Gewindebohrungen, in die zwei Schraubbolzen 23 eingeschraubt
werden können, die so den Startermotor 2 am Antriebsmotor 15 festlegen, da der Zündungsdeckel
16 über Schraubbolzen 24 am Kurbelgehäuse 17 des Antriebsmotors 15 festgelegt werden
kann. Bei dieser Ausführungsform ist also ein entsprechender Anbindungspunkt am Rahmenunterzug
19 nicht vorgesehen.
[0031] Wie Fig. 3 der Zeichnung weiter zeigt, befindet sich der Startermotor 2 in Fahrtrichtung
F des Motorrads betrachtet hinterhalb einer Abgasführungseinrichtung 21 (Zweitaktbirne)
angeordnet, sodass aufgewirbelte Steine von der Zweitaktbirne 21 abgehalten werden
und den Startermotor 2 nicht treffen können. Darüber hinaus liegt der Startermotor
2 auch unterhalb und innerhalb einer Außenfläche 22 eines nicht näher dargestellten
Kraftstofftanks des Motorrads, sodass auch im Falle eines Sturzes auf die linke Seite
des Motorrads der Startermotor 2 nicht mit dem Boden in Kontakt kommt. Der Schubschraubtrieb
10 und das Winkelgetriebe 14 sind in trockenlauffähigen verschleißfesten Buchsen im
Kurbelgehäuse 17 und im Zündungsdeckel 16 sowie einem das Kronenrad 3 abdeckenden
Deckel 26 gelagert. Dadurch wird gegenüber einer Lagerung in beispielsweise Wälzlagern
eine weniger Bauraum einnehmende Lagerung erzielt.
[0032] Fig. 5 der Zeichnung nun zeigt noch, dass der Startermotor 2 und das unter dem Deckel
26 angeordnete Kronenrad 3 mittels einer Abdeckung 25 abgedeckt werden können, die
über die Schraubbolzen 24 am Antriebsmotor 15 befestigt werden kann, die auch der
Festlegung des Zündungsdeckels 16 am Kurbelgehäuse 17 des Antriebsmotors 15 dienen.
[0033] Die erfindungsgemäß vorgesehene elektrische Startvorrichtung zeichnet sich nun dadurch
aus, dass sie aufgrund ihrer kompakten, leichtgewichtigen und wenig Bauraum einnehmenden
Bauweise an einem Geländesportmotorrad angebracht werden kann, ohne dessen Gesamtgewicht
und damit die Fahrdynamik negativ zu beeinflussen.
[0034] Aufgrund seiner Kompaktheit kann die elektrische Startvorrichtung an der Brennkraftmaschine
des Geländesportmotorrads auch so angebracht werden, dass sie vor äußerer Einwirkung
z. B. Steinschlag, Stürze, Nässe usw. geschützt ist.
[0035] Die erfindungsgemäße elektrische Startvorrichtung kann in bestehende Motorkonzepte
integriert werden, ohne dass Änderungen an dem Motorkonzept notwendig sind. Der Startermotor
kann am Motorrad so angebracht werden, dass das Motorrad selbst in keiner Weise modifiziert
werden muss, sondern nur für den Elektrostartbetrieb erforderliche Anbauteile, wie
beispielsweise eine Fahrzeugbatterie und ein Starterknopf hinzugefügt werden müssen,
ohne dass ein Ausbau des montierten Antriebsmotors aus dem Fahrgestell erforderlich
ist oder der Antriebsmotor zerlegt werden muss. Andererseits lässt sich auch ein ursprünglich
auf reinen Kickstarterbetrieb ausgelegtes Motorkonzept durch eine herstellerseitige
geringfügige Modifikation einer Kurbelgehäusehälfte im Bereich des Zündungsdeckels
nachträglich auf den Betrieb mit der Startvorrichtung modifizieren. Da die elektrische
Startvorrichtung die Baubreite des damit ausgestatteten Motorrads nicht ansteigen
lässt und leicht und kompakt aufgebaut ist, verliert das Motorrad nicht an Wettbewerbsfähigkeit
und der gesamte Antriebsmomentübertragungsweg vom Startermotor zur Kurbelwelle der
Brennkraftmaschine kann unterhalb des Zündungsdeckels angebracht werden und ist somit
vor Beschädigung von außen geschützt. Darüber hinaus benötigt die erfindungsgemäße
elektrische Startvorrichtung kein Ölbad und kann somit in den trockenen Zündungsraum
integriert werden. Der nach der Erfindung vorgesehene Schubschraubtrieb gestattet
eine vollständige Entkopplung der Startvorrichtung vom Antriebsmotor nach erfolgtem
Start des Antriebsmotors im Gegensatz zu einer bekannten Lösung mit einem im Ölbad
laufenden Freilauf, der auch im Freilaufbetrieb Reibung erzeugt. Durch die große Verzahnung
am Zündungsrotor und die nach der Erfindung vorgesehene Zwischenwelle wird die benötigte
Übersetzung der Startermotordrehzahl ins Langsame zum Starten der Kurbelwelle realisiert,
ohne dass dazu übersetzungsmodifizierende Zwischenräder notwendig sind. An der Brennkraftmaschine
sind für den Einsatz der elektrischen Startvorrichtung nach der Erfindung keine Modifikationen
notwendig, sodass sie für den Betrieb mit der elektrischen Startvorrichtung vorgesehen
sein kann, für einen gemischten Betrieb, d. h. mit der elektrischen Startvorrichtung
und einem Kickstarter oder auch für einen Betrieb nur mit einem Kickstarter, sodass
in diesem Fall auch die elektrische Startvorrichtung nachträglich angebracht werden
kann.
[0036] Hinsichtlich im Vorstehenden nicht näher erläuterter Merkmale wird im Übrigen auf
die Ansprüche und die Zeichnung verwiesen.
Bezugszeichenliste
[0037]
- 1
- elektrische Startvorrichtung
- 2
- Startermotor
- 2a
- Stirnrad
- 3
- Kronenrad
- 4
- Zwischenwelle
- 5
- Stirnrad
- 6
- Stirnradverzahnung
- 7
- Stirnradverzahnung
- 8
- Stirnrad
- 9
- Welle
- 10
- Schubschraubtrieb, Schubschraubspindel
- 11
- Einschubritzel
- 12
- Verzahnung
- 13
- Zündungsrotor
- 14
- Winkelgetriebe
- 15
- Antriebsmotor
- 16
- Zündungsdeckel
- 17
- Kurbelgehäuse
- 18
- Zylinder
- 19
- Rahmenunterzug
- 20
- Abstützung
- 21
- Zweitaktbirne
- 22
- Außenfläche
- 23
- Schraubbolzen
- 24
- Schraubbolzen
- 25
- Abdeckung
- 26
- Deckel
1. Elektrische Startvorrichtung einer Brennkraftmaschine, mit einem Startermotor (2),
der über ein Winkelgetriebe (14) unter Zwischenschaltung eines Schubschraubtriebs
(10) mit einer Verzahnung (12) auf einem Zündungsrotor (13) zur Beaufschlagung einer
Kurbelwelle der Brennkraftmaschine (15) in Eingriff bringbar ist und die Motorwelle
des Startermotors (2) weitgehend rechtwinklig zur Kurbelwellenachse angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Winkelgetriebe (14) ein Kronenrad (3) und ein Stirnrad (5) besitzt, die drehfest
an einer Zwischenwelle (4) angeordnet sind und das Stirnrad (5) mit einem Stirnrad
(8) des Schubschraubtriebs (10) kämmt.
2. Elektrische Startvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Motorwelle des Startermotors ein Stirnrad (2a) angeordnet ist, das mit dem
Kronenrad (3) kämmt derart, dass eine Längsmittelachse der Motorwelle in Richtung
zur Stirnradverzahnung (6) des Stirnrads (5) des Winkelgetriebes (14) ausgerichtet
verläuft derart, dass sich die Längsmittelachse und die Stirnradverzahnung (6) auf
einer Seite einer Längsmittelebene des Kronenrades (3) angeordnet befinden.
3. Elektrische Startvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennkraftmaschine ein Antriebsmotor (15) eines einspurigen Fahrzeugs, insbesondere
Geländesportmotorrads ist.
4. Elektrische Startvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Winkelgetriebe (14) und der Schubschraubtrieb (10) zwischen einem Kurbelgehäuse
(17) und einem den Zündungsrotor (13) abdeckenden Verschlussdeckel (16), der am Kurbelgehäuse
(17) festlegbar ist, angeordnet sind.
5. Elektrische Startvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Startermotor (2) außerhalb des Verschlussdeckels (16) angeordnet ist und mittels
einer Abstützung (20) an einem Rahmenbauteil des einspurigen Fahrzeugs oder am Antriebsmotor
(15) festlegbar ist.
6. Elektrische Startvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Startermotor (2) festgelegt ist derart, dass er in Fahrtrichtung des einspurigen
Fahrzeugs betrachtet hinter einem Verbrennungsgasführungsbauteil (21) und unterhalb
sowie innerhalb einer Außenfläche (22) eines Kraftstofftanks des einspurigen Fahrzeugs
angeordnet ist.
7. Elektrische Startvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Längsmittelachse einer Welle des Schubschraubtriebs (10) weitgehend parallel
zur Längsmittelachse der Kurbelwelle verläuft.
8. Elektrische Startvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schubschraubtrieb (10) und das Winkelgetriebe (14) in trockenlauffähigen Buchsen
im Kurbelgehäuse (17) und im Verschlussdeckel (16) sowie einem das Kronenrad (3) abdeckenden
Deckel (26) gelagert sind.
9. Zweitaktbrennkraftmaschine (15) mit einer elektrischen Startvorrichtung nach einem
der vorstehenden Ansprüche.
10. Fahrzeug mit einem Rahmen und mindestens einem Vorderrad sowie einem Hinterrad, gekennzeichnet durch eine Zweitaktbrennkraftmaschine (15) nach Anspruch 9.
1. An electric starting device of a combustion engine having a starter motor (2), which
can be brought into engagement with a toothing (12) on an ignition rotor (13) for
driving a crankshaft of the combustion engine (15) via an angular gearing (14) subject
to the intermediate connection of a screw-push drive (10) and the motor shaft of the
starter motor (2) is largely arranged at a right angle to the crankshaft axis, characterized in that the angular gearing (14) comprises a crown wheel (3) and a spur gear (5), which are
arranged on an intermediate shaft (4) in a rotationally fixed manner and in that the spur gear (5) meshes with a spur gear (8) of the screw-push drive (10).
2. The electric starting device according to Claim 1, characterized in that on the motor shaft of the starter motor a spur gear (2a) is arranged, which meshes
with the crown wheel (3) in such a manner that a longitudinal centre axis of the motor
shaft runs orientated in the direction of the spur gear toothings (6) of the spur
gear (5) of the angular gearing (14) in such a manner that the longitudinal centre
axis and the spur gear toothing (6) are located arranged on a side of a longitudinal
centre plane of the crown wheel (3).
3. The electric starting device according to Claim 1 or 2, characterized in that the combustion engine is a drive engine (15) of a single-track vehicle, in particular
off-road sports motorcycle.
4. The electric starting device according to any one of the preceding Claims, characterized in that the angular gearing (14) and the screw-push drive (10) are arranged between a crankcase
(17) and a closing cover (16), which can be fixed on the crankcase (17), covering
the ignition rotor (13).
5. The electric starting device according to Claim 4, characterized in that the starter motor (2) is arranged outside the closing cover (16) and can be fixed
on a frame component of the single-track vehicle or on the drive engine (15) by means
of a support (20).
6. The electric starting device according to Claim 5, characterized in that the starter motor (2) is fixed in such a manner that it is viewed in travelling direction
of the single-track vehicle behind a combustion gas-conducting component (21) and
within an outer surface (22) of a fuel tank of the single-track vehicle.
7. The electric starting device according to any one of the preceding Claims, characterized in that a longitudinal centre axis of a shaft of the screw-push drive (10) largely runs parallel
to the longitudinal centre axis of the crankshaft.
8. The electric starting device according to any one of the Claims 4 to 7, characterized in that the screw-push drive (10) and the angular gearing (14) are mounted in dry running-capable
bushes in the crankcase (17) and in the closing cover (16) and in a cover (26) covering
the crown wheel (3).
9. A two-stroke combustion engine (15) having an electric starting device according to
any one of the preceding claims.
10. A vehicle having a frame and at least one front wheel as well as a rear wheel, characterized by a two-stroke combustion engine (15) according to Claim 9.
1. Dispositif de démarrage électrique d'un moteur à combustion interne avec un moteur
de démarreur (2) qui peut être mis en prise par un renvoi d'angle (14) en intercalant
une commande positive électromagnétique (10) avec une denture (12) située sur un rotor
d'allumage (13) pour agir sur un vilebrequin du moteur à combustion interne (15) et
l'arbre moteur du moteur de démarreur (2) est monté en grand partie perpendiculaire
à l'axe de vilebrequin caractérisé en ce que le renvoi d'angle (14) possède une couronne dentée (3) et un pignon droit (5), qui
sont montés en résistance à la torsion sur un arbre intermédiaire (4) et en ce que le pignon droit (5) s'engrène avec un pignon droit (8) de la commande positive électromagnétique
(10).
2. Dispositif de démarrage électrique selon la revendication 1 caractérisé en ce qu' un pignon droit (2a) est monté sur l'arbre moteur du moteur de démarreur qui s'engrène
avec la couronne dentée (3) de telle manière qu'un axe central longitudinal de l'arbre
moteur est orienté dans la direction de la denture de pignon droit (6) du pignon droit
(5) du renvoi d'angle (14) de telle sorte que l'axe central longitudinal et la denture
de pignon droit (6) se trouvent disposés sur un côté d'un plan central longitudinal
de la couronne dentée (3).
3. Dispositif de démarrage électrique selon la revendication 1 ou 2 caractérisé en ce que le moteur à combustion interne est un moteur d'entraînement (15) d'un véhicule à
voie unique, en particulier d'une moto de sport tout terrain.
4. Dispositif de démarrage électrique selon une des revendications précédentes caractérisé en ce que le renvoi d'angle (14) et la commande positive électromagnétique (10) sont disposés
entre un carter de vilebrequin (17) et un couvercle de fermeture (16) recouvrant le
rotor d'allumage (13), qui peut être fixé au carter de vilebrequin (17).
5. Dispositif de démarrage électrique selon la revendication 4 caractérisé en ce que le moteur de démarreur (2) est disposé en dehors du couvercle de fermeture (16) et
peut être fixé au moyen d'un support (20) à un composant de cadre du véhicule à voie
unique ou au moteur d'entraînement (15).
6. Dispositif de démarrage électrique selon la revendication 5 caractérisé en ce que le moteur de démarreur (2) est fixé de telle manière que, vu derrière un composant
de guidage des gaz de combustion (21) et au-dessous ainsi qu'à l'intérieur d'une surface
extérieure (22) d'un réservoir de carburant du véhicule à voie unique, il est disposé
dans le sens de la marche du véhicule à voie unique.
7. Dispositif de démarrage électrique selon une des revendications précédentes caractérisé en ce qu'un axe central longitudinal d'un arbre de la commande positive électromagnétique (10)
passe en grande partie parallèle à l'axe central longitudinal du vilebrequin.
8. Dispositif de démarrage électrique selon une des revendications 4 à 7 caractérisé en ce que la commande positive électromagnétique (10) et le renvoi d'angle (14) sont montés
dans des coussinets capables de fonctionner à sec dans le carter de vilebrequin (17)
et dans le couvercle de fermeture (16) ainsi que dans un couvercle (26) recouvrant
la couronne dentée (3).
9. Moteur à combustion interne à deux temps (15) avec un dispositif de démarrage électrique
selon une des revendications précédentes.
10. Véhicule avec un cadre et au moins une roue avant ainsi qu'une roue arrière, caractérisé par un moteur à combustion interne à deux temps (15) selon la revendication 9.