[0001] Bei der Bekämpfung von Zielen werden Feuerkommandos, d.h., der Abgangswinkel sowie
das Moment der Schussabgabe mit der Absicht gewählt, eine möglichst hohe Trefferwahrscheinlichkeit
zu erreichen. Die Genauigkeit der Einrichtung der Waffe, die Streuung der Munition
und die atmosphärischen Einflüsse erschweren diese Aufgabe. Um diesen Störungen entgegenzuwirken,
werden Maßnahmen ergriffen, wie beispielsweise das Eichen bei der Einrichtungsprozedur
oder Messen von Luftdruck und Lufttemperatur und Wind. Hinzu kommt noch die Variabilität
der Mündungsgeschwindigkeit, welche die Flugzeit des Projektils zum Ziel beeinflusst.
In der Praxis wird daher oftmals die Mündungsgeschwindigkeit des Projektils gemessen
und bei der Feuerleitung berücksichtigt. So ist aus der
CH 691 143 A5 eine Vorrichtung zur Messung der Geschossgeschwindigkeit an der Mündung eines Waffenrohres
bekannt. Diese umfasst zwei in einem Abstand voneinander an einem Tragrohr angeordnete,
auf Veränderung eines magnetischen Flusses ansprechende Sensoren, die mit einer Auswerteelektronik
in Verbindung stehen.
[0002] Zusätzliche Fehlerquellen sind insbesondere die unbekannten Zielbewegungen zwischen
dem Zeitpunkt des Abfeuerns des Projektils und dessen Eintreffen im Ziel. So lässt
sich besonders bei längeren Flugdistanzen des Projektils die voraussichtliche Position.des
Zieles im Treffpunkt schwierig vorausbestimmen. Zur Reduktion dieser Fehler werden
Modelle der Zielbewegung formuliert und mit Messdaten des Zieles angesteuert, um die
Kinematik des Zieles zu identifizieren. Diese Daten werden dann in der Feuerleitung
zur Voraussage der Zielposition nach der erwarteten Flugzeit eingesetzt, in der Regel
extrapoliert.
[0003] Mit Ausnahme der radialen Geschwindigkeit sind die Messungen jedoch reine Positionsbestimmungen.
Im Filter werden aus diesen die Zielgeschwindigkeit und eventuell Zielbeschleunigung
abgeleitet und für die Extrapolation eingesetzt. Die Genauigkeit der extrapolierten
Daten ist besonders von der Qualität der Beschleunigungsschätzung abhängig. Sobald
das Ziel zudem manövriert und die Beschleunigungen deswegen groß sind, kann es passieren,
dass die Feuerleitung die Feuerempfehlung verweigert. Die bekannten Residuen des Filters,
d.h., die Differenz zwischen der Schätzung und der Messung, sind zu diesem Zweck daher
weniger geeignet, weil sie nur die Lagefehler zum Ziel beinhalten. Bei einem Zielmanöver
dauert es stets eine gewisse Zeit, bevor der Filter die generierten Resid>uen in Beschleunigung
transformiert. Hierbei wird vom Einschwingen des Filters gesprochen.
[0004] Die gesamte Zeitverzögerung zwischen dem Zielmanöver und der Zeit des Eintreffens
des Projektil, dessen Feuerelemente diese Manöver berücksichtigen, am Ziel setzt sich
zusammen aus
Zeitverzögerung = Einschwingen des Filters + Flugzeit des Projektils + übrige Totzeiten.
[0005] Unter übrige Totzeiten werden dabei der Zeitaufwand für die Messung, für die Datenverarbeitung
und -transmission verstanden.
[0006] Verbesserungen der Feuerleitung werden durch Testprojektile bzw. Probeschüsse vorgenommen,
was als "closed- loop" bezeichnet werden kann. Um statistisch die Messresultate der
Testprojektile zu verbessern, werden diese in einer begrenzten Zahl hintereinander
abgefeuert. Ein Feuerstoß, dessen erste Schüsse im Ziel vermessen werden, muss dabei
länger als die Geschossflugzeit sein, wenn seine letzten Schüsse von den entsprechenden
Korrekturen profitieren sollen. Je nach Anwendung sind derartige Messanlagen kompliziert
und zudem teuer.
[0007] Aus der
US 4,577 962 A (welche als Ausgangspunkt für den Anspruch 1 betrachtet werden kann) sind ein Verfahren
und eine Anordnung zur Schuss-Steuerung ein reelles oder Echtziel mit reellen oder
simulierten Projektilen bekannt. Im Rahmen insbesondere eines Schusssimulators kann
ein Rechner in Echtzeit die Ableitung der theoretischen Flugbahn des Projektils bestimmen.
Dies geschieht ausgehend von Richtelementen der Waffe, von der Ballistik etc. des
Projektils, den Vergleich zu jedem Augenblick der Lage des Projektils gegenüber derjenigen
eines bestimmten Punktes des Ziels. Die Zielinformationen werden nach der Ausrichtung
des Laserstrahls und aus dem gemessenen Abstand ermittelt. Daraus wird dann das Schießergebnis
abgeleitet. Zum Prüfen seines Schusses kann der Schütze bzw. das Geschütz zunächst
einen fiktiven Schuss durchführen. Der Rechner verarbeitet die theoretische Lage des
simulierten Projektils, wenn dessen Erreichen des Ziels erfasst ist und vergleicht
diese mit der Lage des Ziels. Danach wird ein echter Schuss mit neuen Lagedaten des
Ziels ausgelöst, wobei diese abhängig vom Ergebnis des simulierten Schusses korrigiert
werden.
[0008] Die
DE 11 65 459 B offenbart eine Einrichtung zur Vorausbestimmung des oder der Winkel, unter dem /
denen zu einem bestimmten Zeitpunkt ein Flugkörper seinen Startort verlassen haben
muss, um mit einem vorausbestimmten Ziel zu kollidieren. Dazu wird eine Anlage eingebunden
einschließlich des Ortungsgerätes für das Ziel und des Flugkörpers, die ein nach dem
Abtastprinzip arbeitendes Regelsystem verwendet. Die Extrapolationseinheit der Einrichtung
ermittelt dabei die wahrscheinliche Flugbahn des Ziels. Der die Flugbahn simulierende
Simulator kann durch eine die tatsächlichen Koordinaten angebende Einrichtung ersetzt
werden. Diese sind werden dann in Form von Lenkkommandos für den Flugkörper diesem
nachgesendet. Aus dem zitierten Stand der Technik ist bekannt, die vorausberechneten
Bahnkurven in verkleinertem Maßstabeinem Schützen visuell darzustellen.
[0009] Die
US 4,308,015 A betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren für das Training von Flugzeugrichtschützen
und akkurate Bewerten. Dabei wird der komplette Kampf zwischen den Flugzeugen simuliert
und aufgezeichnet.
[0010] Hier greift die Erfindung die Aufgabe auf, ein Verfahren anzugeben, welches einen
Operateur bei der Wahl des günstigsten Feuerstoßes insbesondere bei Zielmanövern unterstützt.
[0011] Gelöst wird die Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1.
[0012] Vorteilhafte Ausführungen sind in den Unteransprüchen aufgezeigt.
[0013] Der Erfindung liegt die Idee zugrunde, zur Bestimmung des günstigsten Moments der
Feuerauslösung auf sich bewegende Ziele einen bekannten Rechenalgorithmus eines realen
Schießens zu verwenden, jedoch dabei den Feuerbefehl nicht wirklich auszulösen. Dieser
läuft rein hypothetisch ab. Es werden dadurch Daten durch laufendes Berechnen und
Sammeln der Feuerkommandos und der damit verbundenen voraussichtlichen Treffpunkte
ermittelt und herangezogen.
[0014] Das Verfahren basiert also darauf, dass die Feuerkommandos und der erwartete Treffpunkt
berechnet werden, ohne das Feuer jedoch real auszulösen. Das Ziel wird gesucht, der
Algorithmus wird zugeschaltet und dieser berechnet alles Weitere hypothetisch. Im
Algorithmus enthalten sein kann dabei auch das Steuern der Geschütze als Grundlage
für den Feuerbefehl.
[0015] Nach der so berechneten Flugzeit des hypothetischen Geschosses wird die wirkliche
Ziellage ermittelt und der Fehlerabstand zwischen dem Ziel und dem vorgerechneten
Treffpunkt berechnet. Dieser gibt eine Aussage darüber wie genau geschossen worden
wäre. Zwar ist diese Information um die Flugzeit veraltert, kann aber laufend generiert
und wichtige Hinweise über den Verlauf der zu erwartenden Treffwahrscheinlichkeit
liefern.
[0016] Der Fehler im Ziel kann beispielsweise als ein minimaler Abstand zwischen den Trajektorien
des Geschosses und des Zieles sein. Wenn auch der Zeitpunkt im Ziel eine Rolle spielt,
wie beispielsweise bei sich zerlegenden Geschossen oder Granaten mit einem Zeitzünder,
ist der Abstand der beiden zum Zerlegungszeitpunkt maßgebend. Alternativ können Winkelfehler
in Betracht gezogen werden. Auch eine geeignete Kombination verschiedener Fehlerdefinitionen
ist denkbar, das Resultat wird aber vorteilhaft mit einer skalierbaren Größe beschrieben.
[0017] Bevorzugt werden Darstellungen mit sichtbarer Entwicklung der Fehler, beispielsweise
graphische Kurven über die Zeit, die der Korrelationszeit des Verhaltens entspricht,
da die Daten Auskunft nicht nur über den momentanen Fehler liefern sollten, sondern
hauptsächlich eine Abschätzung deren Verhalten in der nahen Zukunft erlauben sollen.
Dazu werden dem Bediener neben den hypothetischen Daten aktuelle bzw. quasi aktuelle
Zusatzdaten vorzugsweise eben via Anzeige zur Verfügung gestellt. Bei einer Automatisierung
des Verfahrens ist eine softwaremäßige Berücksichtigung im Algorithmus vorzusehen,
wobei die graphische Darstellung beibehalten werden kann.
[0018] Mit Hilfe des Verfahrens ergibt sich also ein geeignetes Maß der Trefffehler, sobald
sich das Ziel dem im Voraus berechneten Treffpunkt nähert. Das berechnete Maß der
Trefffehler wird graphisch dargestellt, laufend aufdatiert und dem Operateur bzw.
Algorithmus zusätzlich zur Verfügung gestellt. Es findet keine Korrektur der Feuerkommandos
statt, vielmehr wird ohne eine aufwendige Messung im Zielgebiet dem Bediener ein Verfahren
/ eine Darstellung zur Verfügung gestellt, welche ihn bei der Wahl des günstigsten
Moments der Feuerauslösung unterstützen.
[0019] Anhand eines Ausführungsbeispiels mit Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert
werden. Es zeigt:
- Fig. 1
- in einer blockbildartigen Darstellung die für das Verfahren benötigten Mittel,
- Fig. 2
- eine graphische Darstellung eines Feuerstoßes,
- Fig. 3
- eine Darstellung der berechneten Zielablagen in einem Zeitfenster,
- Fig. 4
- die Darstellung aus Fig. 3 mit einer ersten Zusatzinformation ,
- Fig. 5
- die Darstellung aus Fig. 3 mit einer weiteren Zusatzinformation.
[0020] Fig. 1 zeigt ein mit 1 gekennzeichnetes richtbares Geschütz, welches von einem Rechner
3 mit Daten versorgt ein Ziel 2 bekämpft. Der Rechner 3 ist mit dem Geschütz 1 elektrisch
als auch mit einem Anzeigegerät 4 für einen Bediener 5 verbunden. Im Rechner 3, der
in der Regel der Feuerleitrechner ist, sind üblicherweise die Zielmessungen mit dem
Grundtakt der Feuerleitung synchronisiert, sodass sie nicht mit den vorhersagbaren
Trefferpunkten P1 - P3 zusammenfallen. In Fig. 2 ist ein Teil eines Feuerstoßes dargestellt.
Ein selbst nicht näher dargestelltes Geschütz 1 feuert in regelmäßigen Abständen auf
ein sich näherndes Ziel 2. Die Flugzeit zum Ziel 2 beträgt im dargestellten Beispiel
zwei bis drei Feuerzyklen. Bevor die Zielablagen berechnet werden, werden die Daten
durch eine geeignete Interpolation zeitlich vereinheitlicht. Die Geschützdaten werden
mindestens für die Dauer der Projektilflugzeit aufbewahrt. Infolge der Zielbewegung
kommt es zu einer gewissen Zeitausdehnung, sodass keine oder mehrere Zielmessungen
zwischen zwei Schüssen anfallen, was bei der Datenverarbeitung berücksichtigt wird.
[0021] Fig. 3 zeigt eine mögliche Anwendung der berechneten Zielablagen in einem Zeitfenster
der Breite T
w (T
w = Zeitfenster), die in der Anzeige 4 darstellbar sind. In dieser Implementierung
werden die Daten graphisch als eine sich nach links bewegende Kurve 6 dargestellt.
Das Alter der jüngsten Daten gleicht der Flugzeit und wird auf der rechten Seite des
Fensters aufgetragen (f). Die älteren Daten mit Alter T
w + T
F (T
F= Geschossflugzeit) verschwinden aus dem Fenster auf dessen linken Rand (a). Je höher
die Kurve 6 ist, desto größer wären die Trefferfehler zu jener Zeit, wenn geschossen
worden wäre.
[0022] In dieser Darstellung läst sich erkennen, dass in (b) eine günstige aber kurze Gelegenheit
verpasst wurde, während die Zeiten in (c) und (e) besonders ungünstig gewesen wären.
Dafür hat sich der Fehler zur jetzigen Zeit (f) auf einen kleinen Wert beruhigt, sodass
der Operateur 5 mit Vorteil das Feuer auslösen könnte und eine höhere Treffgenauigkeit
erreicht.
[0023] Zur Verbesserung der veralterten Daten T
F werden bevorzugt Zusatzinformationen in das Verfahren eingebunden, welche dem Operateur
5 andere relevante Informationen jüngeren Ursprungs zur Verfügung stellen, damit der
Bediener 5 feststellen kann, ob der Zeitpunkt auch unter dem Gesichtspunkt von T
F richtig gewählt worden wäre.
[0024] Dazu werden in einer ersten Variante dem Operateur 5 zusätzlich Daten mit T
F/2 als Teilkurve (g) graphisch zur Verfügung gestellt (Fig. 4). Die Teilkurve (g)
gibt im gezeigten Beispiel an, dass das jetzige Moment nicht günstig ist, wie aufgrund
der Fig. 3 angenommen wurde, da die Trefffehler wieder ansteigen.
[0025] Eine weitere, nicht näher dargestellte Quelle für Zusatzdaten können die geschätzten
Beschleunigungen aus dem Filter sein. Diese werden laufend mit Hilfe der neuesten
Zielmessung aufdatiert.
[0026] Alternativ biete sich die direkte Beobachtung des Zieles 2 an. Bevor ein Flugzeug
2 ein Manöver ausübt, muss es seine Lage relativ zur Flugrichtung ändern. In diesem
Fall kann, wie in Fig. 5 dargestellt, ein Videobild des Zieles 2 in das Darstellungsdiagramm
der Anzeige 4 eingeblendet werden. Dieses liefert gleichfalls aktuelle Daten bzw.
Zusatzinformationen, die vom Bediener 5 berücksichtigt, ihn bei der Wahl des günstigsten
Moments der Feuerauslösung unterstützen.
[0027] Die graphischen Darstellungen nach Fig. 3 bis 5 unterstützen also den Operateur 5,
der diese angezeigten Daten so interpretiert, dass er aus der Tendenz der Abläufe
auf die zukünftige Entwicklung der Trefffehler schließen kann.
[0028] Eine alternative Implementierung der Erfindung ist, das Verfahren durch einen geeigneten
Algorithmus zu automatisieren, um das Resultat einfacher darzustellen, beispielsweise
mit einer Lampe oder zur Selbstauslösung des Feuers durch ein entsprechendes Feuerkommando.
1. Verfahren zur Bestimmung eines günstigen Moments der Feuerauslösung auf sich bewegende
Ziele (2), wobei Feuerkommandos und zu erwartete Treffpunkte (P1 -P3) eines Geschosses
mit dem Ziel (2) mit Hilfe eines Algorithmus berechnet werden, ohne einen Feuerstoß
real auszulösen, wozu
• das Ziel (2) gesucht,
• der Algorithmus zugeschaltet und hypothetisch Daten ermittelt werden,
• nach der so berechneten Flugzeit des hypothetischen Geschosses die wirkliche Ziellage
ermittelt und der Fehlerabstand zwischen dem Ziel (2) und dem vorgerechneten Treffpunkt
(P1, P2, P3) berechnet wird,
• und daraus eine Aussage darüber getroffen wird, wie genau geschossen worden wäre.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Daten graphisch und in einer Anzeige (4) dargestellt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die graphische Darstellung mit sichtbarer Entwicklung der Fehler erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass graphische Kurven über die Zeit verwendet werden, die der Korrelationszeit des Verhaltens
entspricht.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass reale und aktuelle bzw. quasi aktuelle Zusatzinformationen hinzugezogen werden können.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich Daten mit TF/2 als Teilkurve (g) graphisch zur Verfügung gestellt werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass geschätzte Beschleunigungen verwendet werden, welche laufend mit Hilfe der neuesten
Zielmessung auf datiert werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Videobild des Zieles (2) in das Darstellungsdiagramm der Anzeige (4) eingeblendet
wird.
1. Method for determining an advantageous moment for firing initiation at moving targets
(2), wherein firing commands and hit points (P1 - P3) to be expected by a projectile
with the target (2) are calculated by means of an algorithm without actually having
to initiate a firing burst, for which purpose
• the target (2) is searched for,
• the algorithm is used, and data is determined hypothetically,
• the actual target position is determined on the basis of the flight time, calculated
in this way, of the hypothetical projectile and the miss distance between the target
(2) and the previously calculated hit point (P1, P2, P3) is calculated,
• and a statement is obtained therefrom as to how accurate the shot would have been.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the data is displayed graphically and on a display (4).
3. Method according to Claim 2, characterized in that the graphics display is produced with visible development of the error.
4. Method according to Claim 2 or 3, characterized in that graphics curves are used over the time which corresponds to the correlation time
of the response.
5. Method according to one of Claims 1 to 4, characterized in that real and current, or quasi-current, additional information can be used.
6. Method according to Claim 5, characterized in that data with TF/2 is additionally made available graphically, as a curve element (g).
7. Method according to one of Claims 1 to 6, characterized in that estimated accelerations are used, and are continuously updated with the aid of the
latest target measurement.
8. Method according to one of Claims 2 to 7, characterized in that a video image of the target (2) is overlaid on the display diagram on the display
(4).
1. Procédé de détermination d'un moment approprié du tir vers une cible mobile (2), les
commandes de tir et les points d'impact (P1 - P3) attendus d'un projectile sur la
cible (2) étant calculés à l'aide d'un algorithme, sans déclencher réellement le coup
de feu, procédé selon lequel
* la cible (2) est recherchée,
* l'algorithme est mis en service et les données hypothétiques sont déterminées,
* la position réelle de la cible est déterminée d'après le temps de vol ainsi calculé
du projectile hypothétique et l'écart d'erreur entre la cible (2) et le point d'impact
(P1, P2, P3) préalablement calculé est calculé,
* et une affirmation concernant la précision du tir en est déduite.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les données sont représentées sous forme graphique et sur un afficheur (4).
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que la représentation graphique s'effectue avec une évolution visible de l'erreur.
4. Procédé selon la revendication 2 ou 3, caractérisé par l'utilisation de courbes graphiques en fonction du temps qui correspond au temps
de corrélation du comportement.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que des informations supplémentaires actuelles ou quasi-actuelles peuvent être utilisées.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que des données sont en plus mises à disposition sous forme graphique avec TF/2 comme courbe partielle (g).
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que des accélérations estimées sont utilisées, lesquelles sont continuellement actualisées
à l'aide de la mesure la plus récente de la cible.
8. Procédé selon l'une des revendications 2 à 7, caractérisé en ce qu'une image vidéo de la cible (2) est affichée par incrustation dans le diagramme de
représentation de l'afficheur (4).