[0001] Die Erfindung betrifft eine Speichervorrichtung zum Speichern queraxial-parallel
ausgerichteter stabförmiger Artikel der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere
von Filterstäben, die einen Magazinabschnitt mit einem Zuführungsbereich, dem über
einen Zuführungsweg eine Zuführungseinheit zugeordnet ist, und einem Entnahmebereich,
dem über einen Entnahmeweg eine Entnahmeeinheit zugeordnet ist, umfasst. Eine Speichervorrichtung
ist aus
GB-A-2 165 812 bekannt.
[0002] Die Erfindung betrifft ferner die Verwendung eines Transportelements in einem Magazinabschnitt
einer Speichervorrichtung für queraxial-parallel ausgerichtete stabförmige Artikel
der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere von Filterstäben, zum Vermindern
eines auf die stabförmigen Artikel wirkenden lokalen Drucks.
[0003] Schließlich betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Vermindern eines infolge des
Zuführens von stabförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere
von Filterstäben, mittels einer Zuführungseinheit in den unteren Teilbereich eines
Magazinabschnitts einer Speichervorrichtung entstehenden und auf die stabförmigen
Artikel wirkenden lokalen Drucks in einem der Zuführungseinheit zugeordneten Zuführungsbereich
sowie ein Verfahren zum Speichern von stabförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden
Industrie, insbesondere von Filterstäben, in einem Magazinabschnitt einer Speichervorrichtung.
[0004] Die Verarbeitung von stabförmigen Artikeln - etwa die Herstellung, Lagerung, Konfektionierung
und Weiterverarbeitung von Zigaretten und Filterstäben - unterteilt sich häufig in
einzelne Verarbeitungsschritte, die hintereinander durchgeführt werden.
[0005] Die Notwendigkeit, eine feste zeitliche Abfolge der einzelnen Schritte einzuhalten,
führt in der Regel dazu, dass der Ablauf des gesamten Verarbeitungsprozesses beeinträchtigt
wird, wenn Verzögerungen bei der Durchführung auch nur eines einzelnen dieser Schritte
auftreten. Um die Auswirkungen dieser Beeinträchtigung so gering wie möglich zu halten
und den gesamten Verarbeitungsablauf möglichst wenig zu verlangsamen, können die stabförmigen
Artikel zwischen einzelnen dieser Schritte temporär in Speichervorrichtungen zwischengespeichert
werden, so dass die Verzögerung eines einzelnen Schritts zunächst nicht unmittelbar
die Verzögerung nachfolgender Verfahrensschritte zur Folge haben muss. Darüber hinaus
können mit derartigen Speichervorrichtungen auch geringfügige Abweichungen bei der
zeitlichen Koordinierung der Übergabe der stabförmigen Artikel in zwei aufeinander
folgenden Verfahrensschritten ausgeglichen werden.
[0006] In Abhängigkeit von dem in der Verarbeitungsanlage verfügbaren Platz kann eine derartige
Speichervorrichtung für das Speichern der stabförmigen Artikel zum Auffüllen in horizontaler
Richtung oder in vertikaler Richtung ausgebildet sein. Bei einem Auffüllen in horizontale
Richtung wird der verfügbare Speicherbereich in horizontaler Richtung erweitert, wohingegen
bei einem Auffüllen in vertikaler Richtung der verfügbare Speicherbereich jeweils
nach oben erweitert wird; letztere Anordnung gelangt insbesondere dann zum Einsatz,
wenn anlagenbedingt für das Speicherelement nur eine geringe Einbaufläche zur Verfügung
steht.
[0007] Bei vertikal erweiterbaren Speichervorrichtungen wird der Speicherbereich vertikal
aufgebaut: Nur eine begrenzte Anzahl der zu speichernden stabförmigen Artikel findet
jeweils in einer horizontalen Lage queraxial-parallel ausgerichteter stabförmiger
Artikel Platz, beim Auffüllen des zum Speichern vorgesehenen Magazinabschnitts werden
die stabförmigen Artikel zusätzlich vertikal angeordnet. Folglich ist der jeweilige
Füllstand im Magazinabschnitt um so höher, je mehr stabförmige Artikel im Speicher
gespeichert sind. Daher nimmt mit dem Füllstand des Magazinabschnitts auch der lokale
Druck, der infolge des Eigengewichts der gespeicherten stabförmigen Artikel auf die
im unteren Teilbereich des Magazinabschnitts gespeicherten stabförmigen Artikel wirkt,
beim Zuführen weiterer stabförmiger Artikel in den Magazinabschnitt zu, wodurch es
zu einer Beschädigung der gespeicherten stabförmigen Artikel kommen kann.
[0008] Zusätzlich zu der lokalen Druckzunahme aufgrund des Eigengewichts der stabförmigen
Artikel tritt eine weitere lokale Druckzunahme auf, wenn die Zuführung der stabförmigen
Artikel nicht stets von oben, also von einer Zuführungsöffnung oberhalb des oberen
Endes des Füllbereichs, sondern innerhalb des mit gespeicherten stabförmigen Artikeln
befüllten Bereichs des Magazinabschnitts erfolgt, also im Füllbereich des Magazinabschnitts,
das heißt im Speicherstapel der stabförmigen Artikel. In diesem Fall erfolgt das Zuführen
zu speichernder stabförmiger Artikel gegen das Eigengewicht und den Widerstand bereits
gespeicherter stabförmiger Artikel, so dass die stabförmigen Artikel nur mit einem
hohen Pressdruck dem Magazinabschnitt zugeführt werden können. Da sich der Pressdruck
im Füllbereich nicht vollständig abbaut, sondern vielmehr lokal im Zuführungsbereich
erhalten bleibt, erfordert ein nachfolgendes Zuführen weiterer Artikel einen noch
höheren Pressdruck, so dass der lokale Druck gerade im Zuführungsbereich besonders
stark ansteigt, was eine Beschädigung der dort gespeicherten stabförmigen Artikel
zur Folge hat.
[0009] Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zur Verfügung
zu stellen, die diese Nachteile beseitigt, die insbesondere ein Speichern von queraxial-parallel
ausgerichteten stabförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere
von Filterstäben, in einem Magazinabschnitt ermöglicht, ohne dass die stabförmigen
Artikel infolge der Zunahme der Menge an gespeicherten stabförmigen Artikeln beschädigt
werden. Gemäß einer weiteren Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird ferner eine Möglichkeit
zum Vermindern eines auf stabförmige Artikel in einem Magazinabschnitt einer Speichervorrichtung
wirkenden lokalen Drucks gesucht. Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht schließlich
darin, ein Verfahren zum Vermindern eines lokalen Drucks, der infolge des Zuführens
von stabförmigen Artikeln mittels einer Zuführungseinheit in den unteren Teilbereich
eines Magazinabschnitts einer Speichervorrichtung entsteht und auf die stabförmigen
Artikel wirkt, sowie ein Verfahren zum Speichern von stabförmigen Artikeln zur Verfügung
zu stellen.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Gerät gemäß Anspruch 1 gelöst, bei dem
die Speichervorrichtung weiterhin eine Entlastungseinheit zur Verminderung eines auf
die stabförmigen Artikel wirkenden lokalen Drucks in dem Magazinabschnitt aufweist,
die als Transportelement mit einem zumindest im Wesentlichen vertikal aufwärts gerichteten
Förderweg ausgebildet ist, wobei Zuführungsweg und Förderweg einerseits und Entnahmeweg
und Förderweg andererseits voneinander verschieden sind. Aus dem befüllten unteren
Teilbereich des Magazinabschnitts werden stabförmige Artikel abgeführt und in darüber
liegende Teilbereiche des Speicherstapels, das heißt in den Bereich der im Magazinabschnitt
gespeicherten stabförmigen Artikel, transportiert, unabhängig davon, ob stabförmige
Artikel dem Speicher entnommen werden oder nicht. Dadurch wird der untere Teilbereich
besonders effizient entlastet und dem Aufbau eines hohen lokalen Drucks entgegengewirkt.
[0011] Darüber hinaus stellt die Anordnung sicher, dass stabförmige Artikel über die gesamte
Füllhöhe des Füllbereichs (entsprechend der Höhe des Speicherstapels) nach oben transportiert
werden. Da somit die aufwärts gerichtet geförderten stabförmigen Artikel auf dem Weg
nach oben an einer Vielzahl anderer, im Magazinabschnitt gespeicherter stabförmiger
Artikel entlang geführt werden und diese dabei auch berühren, werden die gespeicherten
stabförmigen Artikel erschüttert und rüttelnd bewegt, so dass lokale Druckunterschiede
innerhalb des gesamten Füllbereichs über die gesamte Füllhöhe wirksam abgebaut werden,
unabhängig davon, wo der Zuführungsbereich angeordnet ist.
[0012] Die Aufgabe wird also durch Einsatz eines Transportelements mit einem zumindest im
Wesentlichen vertikal aufwärts gerichteten Förderweg gelöst, das zumindest ein unteres
Umlenkelement, ein oberes Umlenkelement, ein Antriebselement und ein Gurtelement oder
dergleichen umfasst, in einem Magazinabschnitt einer Speichervorrichtung für queraxial-parallel
ausgerichtete stabförmige Artikel zum Vermindern eines auf die stabförmigen Artikel
wirkenden lokalen Drucks. Hierdurch wird der lokale Pressdruck im Zuführungsbereich
besonders effektiv abgebaut.
[0013] Erfindungsgemäß ist es günstig, wenn die Oberfläche des Transportelements für ein
reibschlüssiges Anhaften der stabförmigen Artikel während des Förderns der stabförmigen
Artikel über den Förderweg ausgebildet ist. Hierdurch können stabförmige Artikel während
des Förderns von dem Transportelement abgelöst werden, wenn etwa der Förderweg eines
geförderten stabförmigen Artikels blockiert und diese Verklemmung stärker sein sollte
als die Haftreibung, mit der der stabförmige Artikel am Transportelement anhaftet.
Auf diese Weise ist ein besonders schonender Transport der stabförmigen Artikel möglich,
bei dem die Gefahr einer Beschädigung minimiert ist.
[0014] Eine besonders einfach zu realisierende Speichervorrichtung ist dann gegeben, wenn
das Transportelement zumindest ein unteres Umlenkelement, ein oberes Umlenkelement,
ein Antriebselement und ein Gurtelement oder dergleichen aufweist. Der einfache Aufbau
des Transportelements erfordert nur ein Weniges an Wartung.
[0015] Des weiteren ist es von Vorteil, wenn zumindest einer der Bereiche umfassend Zuführungsbereich
und Entnahmebereich in einem unteren Teilbereich des Magazinabschnitts angeordnet
ist. Hierdurch wird ein gleichmäßiges Zuführen der stabförmigen Artikel erreicht,
unabhängig von der Füllhöhe, sowie die Entnahme auch solcher stabförmiger Artikel
ermöglicht, die im Magazinspeicher ganz unten gespeichert sind.
[0016] In einer vorteilhaften Ausgestaltungsform umfasst die Speichervorrichtung weiterhin
ein Ablöseelement an dem oberen Ende des Förderwegs des Transportelements zum Ablösen
der stabförmigen Artikel von dem Transportelement. Der Förderweg ist hierbei die Wegstrecke,
über die stabförmige Artikel jeweils tatsächlich transportiert werden, und nicht etwa
der maximal mögliche Förderweg, die gesamte Länge des Transportelements. So stellt
das Ablöseelement ein gleichmäßiges Ablösen der stabförmigen Artikel an einer definierten
Stelle des Förderwegs sicher, bei dem ein Beschädigen der stabförmigen Artikel vermieden
wird.
[0017] Die Speichervorrichtung umfasst weiterhin eine Parallelführungseinheit zum queraxial-parallelen
Ausrichten der vom Transportelement abgelösten stabförmigen Artikel im Magazinabschnitt.
Auf diese Weise wird eine Ablage der aufwärts geförderten stabförmigen Artikel an
dem oberen Ende des Füllbereichs erreicht, bei dem das Auftreten von nicht queraxial-parallel
ausgerichteten stabförmigen Artikeln - so genannten "Querfliegern" - verhindert und
eine Beschädigung der stabförmigen Artikel so vermieden wird. Besonders vorteilhaft
ist es dabei, wenn die Parallelführungseinheit einen ersten Endabschnitt und einen
zweiten Endabschnitt aufweist, wobei der erste Endabschnitt im Magazinabschnitt am
Transportelement oder zumindest in dessen Nähe parallel zum Transportelement verschiebbar
angeordnet ist, das heißt vertikal oder im Wesentlichen vertikal verschiebbar, und
der zweite Endabschnitt vom Transportelement abgewandt und verschiebungsfest im Magazinabschnitt
angeordnet ist. Hierdurch ist auf eine einfache Weise eine queraxial-parallele Ausrichtung
der stabförmigen Artikel im Magazinabschnitt bei unterschiedlichen Füllhöhen gewährleistet.
Dies betrifft insbesondere eine Ausbildung der Parallelführungseinheit als Kettenhemd,
wodurch eine besonders stabile und somit wartungsarme Parallelführungseinheit erhalten
wird.
[0018] Schließlich ist die Speichervorrichtung besonders geeignet, wenn diese modular ausgebildet
ist, wodurch Einbau und Ausbau in eine Verarbeitungsanlage bzw. aus dieser besonders
einfach ausführbar wird, etwa im Rahmen von Arbeiten zur Umrüstung, Anpassung, Erweiterung,
Reparatur, Wartung oder eines Komplettaustauschs.
[0019] Diese Aufgabe wird ferner durch ein Verfahren gemäß Anspruch 8 gelöst, in dem stabförmige
Artikel mittels eines Transportelements mit einem zumindest im Wesentlichen vertikal
aufwärts gerichteten Förderweg von einem unteren Teilbereich des Magazinabschnitts
in einen Teilbereich oberhalb des unteren Teilbereichs gefördert werden. Durch dieses
Verfahren wird eine Auflockerung der in dem Füllbereich gespeicherten stabförmigen
Artikel infolge des aufwärts gerichteten Transports von stabförmigen Artikeln bewirkt,
die im unteren Teilbereich des Magazinabschnitts gespeichert sind. Dieser Transport
hat einen direkten lokalen Druckabbau im unteren Teilbereich des Magazinabschnitts
und ebenfalls - infolge der Berührung anderer gespeicherter stabförmiger Artikel beim
aufwärts gerichteten Transport - eine Druckableitung auch im Zuführungsbereich zur
Folge, was insgesamt ein besonders einfaches, effektives und schonendes Verfahren
zur Druckentlastung bietet.
[0020] Hierbei werden stabförmige Artikel queraxial-parallel zueinander ausgerichtet in
einer einlagigen und einreihigen Schichtung an einem Gurtelement des Transportelements
gefördert. Durch eine einlagige und einreihige Förderung wird die Belastung der geförderten
stabförmigen Artikel während des Förderns deutlich verringert.
[0021] Weiterhin können die stabförmigen Artikel an dem oberen Ende des zumindest im Wesentlichen
vertikal aufwärts gerichteten Förderwegs mittels eines Ablöseelements von dem Transportelement
abgelöst werden. Beim Ablösen mittels eines Ablöseelements wird ein gleichmäßiges
Ablösen an einer definierten Stelle des Förderwegs gewährleistet, bei dem ein Beschädigen
der stabförmigen Artikel vermieden wird.
[0022] Wenn die stabförmigen Artikel vom Transportelement abgelöst sind, werden diese außerdem
mittels einer Parallelführungseinheit in dem Teilbereich oberhalb des unteren Teilbereichs
queraxial-parallel ausgerichtet. Dies verhindert das Auftreten von Querfliegern beim
Ablösen und kann somit auch im oberen Teilbereich des Magazinabschnitts einer Beschädigung
der stabförmigen Artikel entgegenwirken, die ansonsten etwa beim Verklemmen der stabförmigen
Artikel eintreten könnte.
[0023] Um die Belastung, die auf die stabförmigen Artikel im Magazinabschnitt wirkt, noch
weiter zu vermindern, kann das Fördern der stabförmigen Artikel mittels einer Regeleinheit
entsprechend der über die Zuführungseinheit in den Magazinabschnitt zugeführten Menge
an stabförmigen Artikeln und/oder entsprechend der über eine Entnahmeeinheit dem Magazinabschnitt
entnommene Menge an stabförmigen Artikeln geregelt werden. Auf diese Weise wird das
Transportelement lediglich dann betätigt, wenn die Anordnung der stabförmigen Artikel
im Magazinabschnitt geändert wird, und somit auf die Zeitabschnitte beschränkt, zu
denen hohe lokale Drücke auftreten, wenn also stabförmige Artikel dem Magazinabschnitt
zugeführt oder entnommen werden. Wenn keine Notwendigkeit für eine lokale Druckentlastung
besteht, wird folglich eine überflüssige Belastung stabförmiger Artikel durch den
Transport vermieden.
[0024] Schließlich wird die Aufgabe durch ein Verfahren zum Speichern von stabförmigen Artikeln
in einem Magazinabschnitt einer Speichervorrichtung gelöst, bei dem die stabförmigen
Artikel mittels einer Zuführungseinheit in einen Zuführungsbereich über einen Zuführungsweg
dem Magazinabschnitt zugeführt werden, ein infolge des Zuführens von stabförmigen
Artikeln entstehender und auf die stabförmigen Artikel wirkender lokaler Druck in
dem Zuführungsbereich entsprechend dem zuvor beschriebenen Verfahren gemindert wird,
und die stabförmigen Artikel über einen Entnahmeweg dem Magazinabschnitt mittels einer
Entnahmeeinheit entnommen werden. Mit diesem Ablauf wird das erfindungsgemäße Verfahren
zur Druckentlastung in einem Speicherelement zu einem kompletten Speichervorgang ergänzt
und kann so in übliche industrielle Fertigungsprozesse eingebunden werden.
[0025] Die Erfindung soll im folgenden unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
eines besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiels ohne Beschränkung des diesem Ausführungsbeispiel
zugrunde liegenden allgemeinen Erfindungsgedankens näher beschrieben werden. Dabei
zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt einer erfindungsgemäßen Speichervorrichtung in einem unbefüllten
Zustand und
Fig. 2 einen Längsschnitt einer erfindungsgemäßen Speichervorrichtung in einem befüllten
Zustand.
[0026] In beiden Fällen wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit von einer Darstellung der
stabförmigen Artikel in der Speichervorrichtung abgesehen.
[0027] Die beschriebene Vorrichtung dient zum Speichern von Filterstäben innerhalb eines
Prozesses zur Herstellung von Zigaretten. Bei Filterstäben handelt es sich um einzelne
Filtereinheiten oder um Mehrfachfiltereinheiten, die einzeln oder geteilt bei Filterzigaretten
zum Filtern des Zigarettenrauchs dienen; derartige Filterstäbe haben üblicherweise
Durchmesser von 5 mm bis 9 mm, insbesondere 7,5 mm, sowie Längen von 60 mm bis 180
mm, und bestehen aus durchlässigen Materialien wie etwa Celluloseacetatfasern. Ein
Speichern im Sinne dieser Erfindung beinhaltet alle üblichen Formen eines Speicherns,
also ein Speichern oder Lagern über einen längeren Zeitraum ebenso wie ein temporäres
Speichern zum Ausgleichen von zeitlichen Unterschieden zwischen einzelnen Verarbeitungsschritten
(so genanntes "Zwischenspeichem"). Anstelle der Filterstäbe können die Vorrichtungen
selbstverständlich auch zum Speichern anderer stabförmiger Artikel der Tabak verarbeitenden
Industrie eingesetzt werden, die vor einer mechanischen Beschädigung zu schützen sind,
also von Artikeln, die zumindest in einem Teilbereich durch eine längliche, im Wesentlichen
zylinderartige Stab- oder Stiftform charakterisiert sind, beispielsweise Zigaretten.
[0028] In Fig. 1 und in Fig. 2 ist eine als Modul ausgebildete Speichervorrichtung 1 für
Filterstäbe dargestellt, wobei Fig. 1 eine unbefüllte Speichervorrichtung 1 und Fig.
2 dieselbe Speichervorrichtung 1 in einem befüllten Zustand wiedergibt. Die Speichervorrichtung
1 weist einen Magazinspeicher 2 als Magazinabschnitt, eine Zuführungseinheit 3, eine
Entnahmeeinheit 4, ein Förderband 5 als Transportelement zur Druckentlastung, einen
Führungskamm 6 als Ablöseelement und ein Kettenhemd 7 als Parallelführungseinheit
auf. Der Magazinspeicher 2 ist ein mit Filterstäben befüllbarer Speicherraum mit einer
höhenbedingt festgelegten Speicherkapazität. Dem Magazinspeicher 2 werden über die
Zuführungseinheit 3 extern Filterstäbe zugeführt, die im Magazinspeicher 2 gespeichert
werden und schließlich über die Entnahmeeinheit 4 wieder aus dem Speicher ausgetragen
werden. Die Filterstäbe sind beim Speichern wie auch bei der Zuführung und Entnahme
im Magazinspeicher 2 jeweils queraxial-parallel ausgerichtet, so dass die Zylinderachsen
der Filterstäbe im Wesentlichen senkrecht zur Zeichenebene verlaufen (der Übersichtlichkeit
halber sind die Filterstäbe in Fig. 1 und 2 nicht dargestellt). Insgesamt ist die
Speichereinrichtung als Modul ausgebildet und verfügt daher auch über ein übliches
Einbaumaß, vorliegend eine Breite von 600 mm, so dass sie auf einfache Weise in branchenübliche
Fertigungsanlagen zur Herstellung von Filterzigaretten integriert werden kann.
[0029] Der Magazinspeicher 2 weist einen unteren Teilbereich auf. Innerhalb dieses unteren
Teilbereichs befinden sich der Zuführungsbereich und der Entnahmebereich. Als Zuführungsbereich
wird der Bereich innerhalb des Magazinspeichers 2 bezeichnet, der unmittelbar der
Zuführungseinheit 3 benachbart ist und in den die von außen über die Zuführungseinheit
3 zugeführten Filterstäbe in den Magazinspeicher 2 eingetragen werden. Die Zuführungseinheit
3 ist im unteren Teilbereich des Magazinspeichers 2 angeordnet, um so zu verhindern,
dass die eingetragenen Filterstäbe bei einem leeren Magazinspeicher 2 den Ort für
ihre Ablage am Boden des Magazinspeichers 2 erst nach Zurücklegen einer Fallstrecke
erreichen, wodurch die Filterstäbe ihre queraxial-parallele Ausrichtung verlieren
könnten.
[0030] Als Zuführungseinheit 3 werden vorliegend zwei Zuführungsmodule eingesetzt, ein unteres
erstes Zuführungsmodul 31 und ein oberes zweites Zuführungsmodul 32. Die Zuführung
aus den Zuführungsmodulen 31, 32 erfolgt hierbei über intermittierend betriebene drehbare
Zuführungstrommeln, wie sie etwa aus der
EP 1 397 966 der Anmelderin bekannt sind. Derartige Trommeln werden insbesondere zur Zuführung
von empfindlichen Filterstäben eingesetzt, etwa bei Filterstäben aus weichen Materialien.
Demzufolge verläuft der Zuführungsweg, also der Weg, den die Filterstäbe beim Zuführen
in den Magazinspeicher 2 nehmen, von einem Bereich außerhalb der Speichervorrichtung
1 über die Zuführungseinheit 3 in den Zuführungsbereich im unteren Teilbereich des
Magazinspeichers 2. Anstelle diskontinuierlich fördernder Trommeln können natürlich
auch beliebige andere geeigneten Zuführungsmodule vorgesehen sein, beispielsweise
solche, die eine kontinuierliche Zuführung zwischen parallel angeordneten rotierenden
Walzenpaaren ermöglichen.
[0031] Als Entnahmebereich wird der Bereich innerhalb des Magazinspeichers 2 bezeichnet,
der unmittelbar der Entnahmeeinheit 4 benachbart ist und aus dem die nach außen über
die Entnahmeeinheit 4 entnommenen Filterstäbe ausgetragen werden. Demzufolge verläuft
der Entnahmeweg, also der Weg, den die Filterstäbe beim Entnehmen aus dem Magazinspeicher
2 nehmen, von dem Entnahmebereich im unteren Teilbereich des Magazinspeichers 2 über
die Entnahmeeinheit 4 in einen Bereich außerhalb der Speichervorrichtung 1. Als Entnahmeeinheiten
4 können alle üblichen Einheiten verwendet werden, die eine Entnahme von oberhalb
der Entnahmeeinheit 4 gespeicherten Filterstäben ermöglichen.
[0032] Während des Speichems wird der Magazinspeicher 2 von unten mit Filterstäben befüllt.
Bei einem vollständig leeren Magazinspeicher 2 werden die Filterstäbe mittels der
Zuführungseinheit 3 in den Zuführungsbereich im unteren Teilabschnitt des Magazinspeichers
2 gefördert und auf der unteren Innenwand des Magazinspeichers 2 abgelegt. Werden
keine Filterstäbe entnommen, steigt mit dem Befüllen auch die Füllhöhe, also die Höhe
des mit Filterstäben befüllten Bereichs innerhalb des Magazinspeichers 2 (Füllbereich),
so dass der Füllbereich beim Zuführen von Filterstäben nach oben hin erweitert wird.
Innerhalb des Füllbereichs liegen die Filterstäbe queraxial-parallel ausgerichtet
in einer Schüttung als Filterstapel im Magazinspeicher 2 vor.
[0033] Das Förderband 5 ist als offener Riementrieb ausgebildet und weist eine untere Umlenkwalze
51 als unteres Umlenkelement, eine obere Umlenkwalze 52 als oberes Umlenkelement und
einen Fördergurt 53 als Gurtelement auf. Das Förderband 5 ist für ein zumindest im
Wesentlichen vertikal aufwärts gerichtetes Fördern ausgelegt (Pfeilrichtungen in Fig.
1 und Fig. 2) und weist daher einen Förderweg auf, der gegenüber der Senkrechten um
etwa 2 ° geneigt ist. Dieser Förderweg kann aber auch exakt senkrecht verlaufen oder
einen Neigungswinkel aufweisen, der kleiner als ein Neigungswinkel gegenüber der Senkrechten
von etwa 10 ° ist.
[0034] Der Fördergurt 53 umspannt die untere Umlenkwalze 51 und die obere Umlenkwalze 52.
Als Fördergurt 53 wird ein mehrlagiges Transportband verwendet, das an seiner Laufseite
einen Führungskeil als Längsführungselement aufweist. Grundsätzlich sind als Gurtelement
alle geeigneten Gurtelemente, Fördergurte, Riemen oder dergleichen einsetzbar.
[0035] Als Zugträger sind in dem Fördergurt 53 zur Verstärkung gegenüber Zugbelastungen
textile Gewebeeinlagen aus Leinen vorhanden. Alternativ können polymere Gewebeeinlagen
Verwendung finden, etwa solche aus Elastikgarnen, Polyamiden (etwa Aramiden wie Nomex
oder Kevlar), Polyetheretherketonen oder Polyestern, oder auch solche aus anderen
natürlichen Materialien wie etwa Glasseide oder Baumwollgarn. Der Zugträger kann bei
Fördergurten 53, die nur geringen Belastungen ausgesetzt sind, auch entfallen, bei
Fördergurten 53, die hohen Zugbelastungen ausgesetzt sind, aber auch durch Stahlseil-Einlagen
ersetzt sein. Natürlich können als Einlagen auch Kombinationen aus diesen Materialien
verwendet werden.
[0036] An der Tragseite ist der Fördergurt 53 mit einem Polymer beschichtet. Hierfür kommen
alle üblichen Materialien in Frage, etwa Polyurethane, Kautschuke (etwa Naturkautschuk,
Neopren-Kautschuk, Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk, Butadien-Acrylnitril-Kautschuk
und carboxylierter Butadien-Acrylnitril-Kautschuk), Silikone, Polyvinylchlorid oder
Polyester. Die Tragseite weist zudem eine feinstrukturierte Oberfläche auf. Dies wird
bereits durch die Wahl eines elastischen Materials für die Oberfläche des Fördergurts
53 erreicht und zusätzlich durch eine weitere Strukturierung noch verstärkt, indem
die Oberfläche zusätzlich unregelmäßig-rauh ausgebildet ist. Hierdurch wird die Reibung
zwischen den Filterstäben und der Fördergurtoberfläche vergrößert und somit auch ein
reibschlüssiges Anhaften der Filterstäbe an dem Fördergurt 53. Je nach Verwendungsart
kann die Fördergurtoberfläche darüber hinaus auch imprägniert werden und ganz oder
teilweise beschichtet vorliegen, etwa eine Mittelzonenbeschichtung aufweisen. Anstelle
der Oberflächenfeinstruktur oder zusätzlich dazu kann die Oberfläche des Fördergurts
53 zur Verbesserung eines Anhaftens auch ein besonderes Profil aufweisen, etwa quer
zur Förderrichtung eingearbeitete Rinnen, die hinsichtlich ihrer Größe mit dem Außendurchmesser
der Filterstäbe übereinstimmen. Außerdem kann der Fördergurt 53 auch zu einem kraftschlüssigen
Anhaften ausgebildet sein, etwa als Sauggurt.
[0037] Das untere Umlenkelement und das obere Umlenkelement sind hier als Umlenkwalzen 51,
52 ausgebildet. Alternativ können jedoch auch andere Umlenkelemente verwendet werden,
etwa Umlenktrommeln, Umlenkscheiben oder Umlenkscheibenpaare. Entsprechend der konkreten
Ausbildung des Fördergurts 53 können diese an ihrer Mantelfläche zur Führung des Fördergurts
53 angepasst sein, beispielsweise zur Aufnahme von Keilriemen, ballig zur Selbstzentrierung
von Flachriemen oder als Zahnrad zur Aufnahme von Zahnriemen oder Rippenriemen ausgebildet
sein. Die Umlenkwalzen 51, 52 sind beide innerhalb des Innenraums des Magazinspeichers
2 angeordnet. Stattdessen können die Umlenkwalzen 51, 52 natürlich auch außerhalb
des Innenraums angeordnet sein und über abgedichtete Öffnungen in den Innenraum hinein
und/oder aus diesem heraus geführt werden.
[0038] Vorliegend ist zudem die obere Umlenkwalze 52 als Antriebselement ausgebildet. Das
Antriebsaggregat ist für eine Drehgeschwindigkeit der oberen Umlenkwalze 52 von maximal
80 min
-1 ausgelegt, wobei die Drehgeschwindigkeit regelbar ist. Das Antriebsaggregat wird
üblicherweise mit einer Drehgeschwindigkeit aus einem Bereich von 30 min
-1 bis 60 min
-1 betrieben, vorzugsweise bei etwa 45 min
-1, woraus sich mit einem Durchmesser der oberen Umlenkwalze 52 von 50 mm eine Fördergeschwindigkeit
von etwa 120 mm/s ergibt. Selbstverständlich kann das Förderband 5 aber auch über
ein separates Antriebselement verfügen, etwa über ein eigenes Antriebsaggregat, beispielsweise
einen Elektromotor, über eine Antriebswalze oder über ein Getriebe zur Verbindung
mit einem externen Antriebsaggregat. Darüber hinaus kann das Förderband 5 natürlich
auch weitere Elemente umfassen, etwa zur Führung oder zum Spannen des Fördergurts
53. Das Förderband 5 insgesamt ist über eine Tragkonstruktion in die Speichervorrichtung
1 eingebunden.
[0039] Mit Hilfe des Förderbands 5 werden Filterstäbe aus dem unteren Teilbereich des Magazinspeichers
2 in einen Teilbereich gefördert, der sich im Magazinspeicher 2 oberhalb des unteren
Teilbereichs befindet. Im Verlauf dieses zumindest im Wesentlichen vertikal aufwärts
gerichteten Transports haften die Filterstäbe an dem sich aufwärts bewegenden vorderen
Abschnitt des Fördergurts 53 an und werden so nach oben zu dem oberen Teil des Füllbereichs
gefördert. Die Länge des beim Fördern zurückgelegten Wegs, des Förderwegs, ist hierbei
von der jeweiligen Füllhöhe abhängig und um so größer, je höher der Magazinspeicher
2 mit Filterstäben befüllt ist. Am oberen Ende des Förderwegs lösen sich die Filterstäbe
vom Fördergurt 53 und werden auf dem Füllbereich abgelegt, an der Oberseite des Filterstabstapels.
Der aufwärts gerichtete Förderweg ist also von dem horizontalen Zuführungsweg und
dem abwärts gerichteten Entnahmeweg verschieden, was zusätzlich eine wirkungsvolle
Entkopplung der externen und internen Prozesse ermöglicht, nämlich dem Transport in
die Speichervorrichtung 1 hinein und aus dieser hinaus von einer Druckentlastung innerhalb
der Speichervorrichtung 1.
[0040] Um die queraxial-parallele Ausrichtung der Filterstäbe beim Ablegen der Filterstäbe
am oberen Ende des Füllbereichs zu gewährleisten, wird als Parallelführungseinheit
ein bandförmiges Kettenhemd 7 verwendet. Der erste Endabschnitt 71 des Kettenhemds
7 ist im Magazinspeicher 2 am Förderband 5 oder in dessen Nähe mittels einer Führung
parallel zum Förderband 5 verschiebbar angeordnet. Der zweite Endabschnitt 72 des
Kettenhemds 7 ist an der dem Förderband 5 gegenüberliegenden Seite des Magazinspeichers
2 verschiebungsfest angebracht, so dass das Kettenhemd 7 als obere Begrenzung des
verfügbaren Speicherraumes dient und die Filterstäbe den Magazinspeicher 2 nicht verlassen
können. Das Kettenhemd 7 ist also an nur zwei Seiten angelenkt. Bei dem in Fig. 1
dargestellten fast leeren Speicherelement 1 hängt das Kettenhemd 7 daher in der Mitte
durch und liegt auf den wenigen gespeicherten Filterstäben auf, so dass die Filterstäbe
aufgrund des Eigengewichts des Kettenhemds 7 über die gesamte Breite des Magazinspeichers
2 verteilt werden.
[0041] Mit Ansteigen der Füllhöhe im Füllbereich wird ebenfalls der im Wesentlichen parallel
zum Förderband 5 verschiebbare Anlenkpunkt des ersten Endabschnitts 71, der parallel
zu der Förderstrecke verschiebbar ist, nach oben verschoben, wodurch sich der Füllbereich
nach oben vergrößert. Dabei "schwimmt" das Kettenhemd 7 auf der jeweils oberen Lage
der gespeicherten Filterstäbe auf und wird von diesen nach oben getragen. Ist - wie
in Fig. 2 dargestellt - die maximale Füllhöhe im Magazinspeicher 2 nahezu erreicht,
so ist der Anlenkpunkt am ersten Endabschnitt 71 des Kettenhemds 7 bis an einen Anschlag
knapp unterhalb der oberen Umlenkwalze 52 herangeführt und der Kettenhemdbereich neben
dem ersten Endabschnitt 71 beult sich infolge der bereits gespeicherten Filterstäbe
taschenförmig nach oben aus. Durch die automatische Höhenanpassung des Anlenkpunktes,
die von der jeweiligen Füllhöhe im Magazinspeicher 2 abhängig ist, wird daher bei
jeder Füllhöhe das Auftreten von Querfliegern vermieden.
[0042] Die queraxial-parallele Ausrichtung der Filterstäbe wird dadurch erzielt, dass das
Kettenhemd 7 als Parallelführung die vom Fördergurt 53 abgelösten Filterstäbe auf
die Oberseite des Füllbereichs führt und den Impuls der Filterstäbe aus Aufwärtstransport
und Ablösen gerichtet umlenkt. Die Filterstäbe haben daher beim Ablegen auf dem Filterstabstapel
keine seitlich gerichtete Impulskomponente, wie sie für das Auftreten von Querfliegern
erforderlich wäre, so dass die Filterstäbe queraxial-parallel zu den bereits an der
Oberfläche des Füllbereichs abgelegten Filterstäbe zu liegen kommen.
[0043] Der Einsatz eines derartigen metallischen Kettenhemds 7 bietet zusätzlich zu der
erhöhten Stabilität den Vorteil, dass es je nach der Größe der einzelnen Kettenringgliedelemente
möglich ist, durch die Öffnungen in dem Kettenhemd 7 hindurch optische Daten sammeln
zu können, etwa durch den Einsatz von Laserdioden und korrespondierenden Detektoren,
um so in dem Filterstabstapel gezielt einzelne Eigenschaften untersuchen und überwachen
zu können, etwa den Feuchtigkeitsgehalt der Filterstäbe oder den Füllstand des Magazinspeichers
2. Zur Erhöhung des Eigengewichts kann das Kettenhemd 7 darüber hinaus Zwischengewichte
aufweisen.
[0044] Anstelle des Kettenhemdes 7 können natürlich auch andere Arten an Parallelführungseinheiten
verwendet werden, die das Auftreten von Querfliegern verhindern können, etwa ein entsprechend
dem Kettenhemd 7 angelenktes Gurtband von hohem Eigengewicht, Führungsschienen für
die beiden Endabschnitte der Filterstäbe oder dergleichen.
[0045] In der dargestellten Ausführungsform ist der Führungskamm 6 in das angelenkte Ende
des ersten Endabschnitts 71 des Kettenhemds 7 integriert. Der Führungskamm 6 ist hierbei
als von der fast senkrechten Förderrichtung wegleitendes Kammelement ausgeführt, das
die aufwärts geförderten Filterstäbe von dem Fördergurt 53 abhebt (so genanntes "Auskämmen")
und deren Bewegung in Richtung zu der oberen Oberfläche des Füllbereichs hin umlenkt.
Infolge der Verbindung des Ablöselements 6 mit dem verschiebbaren ersten Endabschnitt
71 des Kettenhemds 7 erfolgt das Ablösen am oberen Ende des Förderwegs stets dicht
oberhalb des oberen Endes des Filterstapels. Natürlich kann das Ablöseelement auch
eine beliebige andere Ausbildung aufweisen, die ein Ablösen der Filterstäbe vom Fördergurt
53 ermöglicht, etwa als seitliche Führungsschiene oder dergleichen. Zudem kann das
Ablöseelement auch von dem Kettenhemd 7 beabstandet vorliegen und auf andere Weise
entsprechend dem Füllstand des Magazinspeichers 2 mitgeführt werden, etwa über eine
aktive Regelung.
[0046] Nicht dargestellt ist eine Regeleinheit, die den Betrieb des Förderbands 5 in Abhängigkeit
davon regelt, ob Filterstäbe dem Magazinspeicher 2 zugeführt oder diesem entnommen
werden oder nicht. Da eine besonders große lokale Druckerhöhung dann eintritt, wenn
dem Magazinspeicher 2 Filterstäbe zugeführt werden, ist eine Druckentlastung dann
besonders wichtig, wenn die Zuführungseinheit 3 in Betrieb ist und weitere Filterstäbe
in den Füllbereich einbringt. Wird daher der Betrieb des Förderbands 5 in Abhängigkeit
von dem Betrieb der Zuführungseinheit 3 derart geregelt, dass das Förderband 5 nur
dann Filterstäbe fördert, wenn auch die Zuführungseinheit 3 Filterstäbe in den Magazinspeicher
2 einträgt, kann eine etwaige Beanspruchung der Filterstäbe beim Fördern mittels des
Förderbands 5 vermieden werden. Umgekehrt kann natürlich auch für Regelung des Betriebs
des Förderbands 5 in Abhängigkeit von dem Betrieb der Entnahmeeinheit 4 gelten, dass
je nach der konkreten geometrischen Anordnung der Zuführungseinheit 3 und der Entnahmeeinheit
4 relativ zueinander eine Druckentlastung sich erübrigen kann, wenn eine Entnahme
der Filterstäbe aus dem Magazinspeicher 2 erfolgt, ohne dass von der Zuführungseinheit
3 Filterstäbe eingetragen werden. Eine derartige Regelung kann natürlich auch unter
Verwendung eines Drucksensors erfolgen und weitere, komplexere Abläufe berücksichtigen;
so kann etwa eine Hysterese in der Schaltautomatik für das Förderband 5 vorgesehen
sein.
[0047] Für das Speichern in der Speichervorrichtung 1 werden Filterstäbe aus externen Abschnitten
der Verarbeitungsanlage den Zuführungsmodulen 31, 32 der Speichervorrichtung 1 zugeführt.
Die Zuführungsmodule 31, 32 tragen mittels der intermittierend betriebenen drehbaren
Zuführungstrommeln die Filterstäbe queraxial ausgerichtet in den unteren Teilbereich
des Magazinspeichers 2 ein, so dass die Filterstäbe im Magazinspeicher 2 queraxial-parallel
ausgerichtet sind. Infolge der Tiefe des Magazinspeichers 2, die der Länge der zu
speichernden Filterstäbe zugeordnet ist, ist eine Speicherung innerhalb des Filterstabstapels
dabei nur einreihig möglich.
[0048] Sofern sich bereits Filterstäbe in dem Magazinspeicher 2 befinden, werden diese beim
Zuführen weiterer Filterstäbe von ihrem Lageplatz verdrängt, wozu eine hohe Einschubkraft
aufgebracht werden muss. Da hierfür ebenfalls die den verdrängten Filterstäben benachbarten
Filterstäbe verdrängt werden müssen, baut sich durch das Zuführen neuer Filterstäbe
innerhalb des Filterstabstapels lokal ein Druck im Bereich des Zuführungsbereichs
auf. Sind nur wenige Filterstäbe in dem Magazinspeicher 2 vorhanden, kann dieser entstehende
lokale Druck durch Ableiten an die Oberfläche des Filterstapels abgebaut werden. Je
höher der Füllstand des Magazinspeichers 2 jedoch ist, desto stärker ist das dem lokalen
Druckabbau entgegenwirkende Eigengewicht des Filterstabstapels oberhalb des Zuführungsbereichs,
so dass der lokale Druck dort nicht abgebaut werden kann.
[0049] Die Filterstäbe im unteren Teilbereich des Magazinspeichers 2, die sich unmittelbar
neben dem unteren Teil des Förderbands 5 befinden, werden infolge des inneren Druckes
im Zuführungsbereich auf die Tragseite des sich bewegenden Fördergurts 53 zu gedrückt.
Befindet sich an der Oberfläche des Fördergurts 53 noch kein Filterstab, so wird der
dem Fördergurt 53 nächstliegende Filterstab gegen die Tragseite des Fördergurts 53
gedrückt, haftet dort an dem Fördergurt 53 an und wird anschließend von dem Fördergurt
53 aufwärts transportiert. Hierdurch entsteht im unteren Bereich des Filterstabstapels
eine Lücke, die von den benachbarten Filterstäben aufgefüllt wird; es kommt somit
zum Druckabbau im Zuführungsbereich des Magazinspeichers 2.
[0050] Der Filterstab am Fördergurt 53 wird beim Aufwärtstransport an dem ruhenden Bereich
des Filterstabstapels vorbeigeführt, da die nahezu runde Mantelfläche der Filterstäbe
ein Gleiten der Filterstäbe aneinander vorbei ermöglicht. Die Folge ist, dass die
Filterstäbe queraxial-parallel zueinander ausgerichtet aufwärts transportiert werden,
und dass der Transport unter laminaren Bedingungen stattfindet, also als einlagige
Schichtung an dem Fördergurt 53. Es wird also lediglich eine einzelne Schicht aus
Filterstäben nach oben gefördert, während die weiteren Filterstäbe in dem Filterstabstapel
verbleiben. Infolge der Tiefe des Magazinspeichers 2 ist der Transport zusätzlich
einreihig, mit dem Fördergurt 53 werden die Filterstäbe daher als eine einzige einlagige
Kette aus einer Filterstabreihe gefördert. Die oberhalb des unteren Teilbereichs des
Magazinspeichers 2 liegenden Bereiche des Filterstabstapels werden dabei jedoch infolge
des Vorbeiführens der Filterstäbe beim Aufwärtstransport von letzteren berührt und
leicht gerüttelt, wodurch ein lokaler Druckabbau im Zuführungsbereich weiterhin unterstützt
wird.
[0051] Am oberen Ende des Filterstabstapels werden die vertikal aufwärts geförderten Filterstäbe
mittels des Führungskamms 6 von dem Fördergurt 53 abgelöst und gegen das Kettenhemd
7 gelenkt. Das Kettenhemd 7 lenkt die Bewegungsrichtung der Filterstäbe um, ohne dass
die Filterstäbe ihre queraxial-parallele Ausrichtung verlieren. Schließlich gleiten
die Filterstäbe an dem Kettenhemd 7 auf die obere Seite des Filterstabstapels und
werden dort druckfrei gespeichert. Der Führungskamm 6 und der erste Endabschnitt 71
des Kettenhemds 7 wird dabei entsprechend der Füllhöhe des Magazinspeichers 2 und
damit der Höhe des Filterstabstapels mitgeführt.
[0052] Infolge der lokalen Druckverminderung im Filterstabstapel und der damit verbundenen
Auflockerung des gesamten Filterstabstapels werden die Filterstäbe nicht beschädigt
und verklemmen sich auch nicht im Filterstabstapel, so dass die Filterstäbe über die
Entnahmeeinheit 4 aus dem Magazinspeicher 2 ständig entnommen werden und daran anschließenden
Verfahrensschritten zugeleitet werden können.
1. Speichervorrichtung (1) zum Speichern queraxial-parallel ausgerichteter stabförmiger
Artikel der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere von Filterstäben, die einen
Magazinabschnitt (2) mit einem Zuführungsbereich, dem über einen Zuführungsweg eine
Zuführungseinheit (3) zugeordnet ist, und einem Entnahmebereich, dem über einen Entnahmeweg
eine Entnahmeeinheit (4) zugeordnet ist, umfasst, wobei die Speichervorrichtung (1)
weiterhin eine Entlastungseinheit zur Verminderung eines auf die stabförmigen Artikel
wirkenden lokalen Drucks in dem Magazinabschnitt (2) aufweist, die als Transportelement
(5) mit einem zumindest im Wesentlichen vertikal aufwärts gerichteten Förderweg ausgebildet
ist, wobei Zuführungsweg und Förderweg einerseits und Entnahmeweg und Förderweg andererseits
voneinander verschieden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Speichervorrichtung (1) weiterhin eine Parallelführungseinheit (7) zum queraxial-parallelen
Ausrichten der vom Transportelement (5) abgelösten stabförmigen Artikel im Magazinabschnitt
(2) umfasst, wobei die Parallelführungseinheit (7) einen ersten Endabschnitt (71)
und einen zweiten Endabschnitt (72) aufweist, wobei der erste Endabschnitt (71) im
Magazinabschnitt (2) in der Nähe des Transportelements (5) parallel zum Transportelement
verschiebbar angeordnet ist und der zweite Endabschnitt (72) vom Transportelement
(5) abgewandt und verschiebungsfest im Magazinabschnitt (2) angeordnet ist.
2. Speichervorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Transportelements (5) für ein reibschlüssiges Anhaften der stabförmigen
Artikel während des Förderns der stabförmigen Artikel über den Förderweg ausgebildet
ist.
3. Speichervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Bereiche umfassend Zuführungsbereich und Entnahmebereich in einem
unteren Teilbereich des Magazinabschnitts (2) angeordnet ist.
4. Speichervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Transportelement (5) zumindest ein unteres Umlenkelement (51), ein oberes Umlenkelement
(52), ein Antriebselement und ein Gurtelement (53) oder dergleichen umfasst.
5. Speichervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Speichervorrichtung (1) weiterhin ein Ablöseelement (6) an dem oberen Ende des
Förderwegs des Transportelements (5) zum Ablösen der stabförmigen Artikel von dem
Transportelement (5) umfasst.
6. Speichervorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Parallelführungseinheit (7) als Kettenhemd ausgebildet ist
7. Speichervorrichtung, (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Speichervorrichtung (1) modular ausgebildet ist.
8. Verfahren zum Vermindern eines infolge des Zuführens von stabförmigen Artikeln der
Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere von Filterstäben, mittels einer Zuführungseinheit
(3) in den unteren Teilbereich eines Magazinabschnitts (2) einer Speichervorrichtung
(1) entstehenden und auf die stabförmigen Artikel wirkenden lokalen Drucks in einem
der Zuführungseinheit (3) zugeordneten Zuführungsbereich, wobei die stabförmigen Artikel
mittels eines Transportelements (5) mit einem zumindest im Wesentlichen vertikal aufwärts
gerichteten Förderweg von einem unteren Teilbereich des Magazinabschnitts (2) in einen
Teilbereich oberhalb des unteren Teilbereichs gefördert werden, dadurch gekennzeichnet, dass die stabförmigen Artikel an dem oberen Ende des zumindest im Wesentlichen vertikal
aufwärts gerichteten Förderwegs mittels eines Ablöseelements (6) von dem Transportelement
(5) abgelöst und nach dem Ablösen vom Transportelement (5) mittels einer Parallelführungseinheit
(7) in dem Teilbereich oberhalb des unteren Teilbereichs queraxial-parallel ausgerichtet
werden.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet dass stabförmige Artikel queraxial-parallel zueinander ausgerichtet in einer einlagigen
und einreihigen Schichtung an einem Gurtelement (53) des Transportelements (5) gefördert
werden.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Fördern der stabförmigen Artikel mittels einer Regeleinheit entsprechend der
über die Zuführungseinheit (3) in den Magazinabschnitt (2) zugeführten Menge an stabförmigen
Artikeln und/oder entsprechend der über eine Entnahmeeinheit (4) dem Magazinabschnitt
(2) entnommene Menge an stabförmigen Artikeln geregelt wird.
11. Verfahren zum Speichern von stabförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden Industrie,
insbesondere von Filterstäben, in einem Magazinabschnitt (2) einer Speichervorrichtung
(1), dadurch gekennzeichnet, dass die stabförmigen Artikel mittels einer Zuführungseinheit (3) in einen Zuführungsbereich
über einen Zuführungsweg dem Magazinabschnitt (2) zugeführt werden,
ein infolge des Zuführens von stabförmigen Artikeln entstehender und auf die stabförmigen
Artikel wirkender lokaler Druck in dem Zuführungsbereich entsprechend einem Verfahren
nach einem der Ansprüche 8 bis 10 gemindert wird, und
die stabförmigen Artikel über einen Entnahmeweg dem Magazinabschnitt (2) mittels einer
Entnahmeeinheit (4) entnommen werden.
1. Storage apparatus (1) for storing rod-shaped articles of the tobacco-processing industry
oriented with their axes transversely and parallel, in particular filter rods, which
comprises a hopper section (2) having a feed region with which a feed unit (3) is
associated via a feed path, and a removal region with which a removal unit (4) is
associated via a removal path, wherein the storage apparatus (1) further comprises
a relief unit for reducing a local pressure acting on the rod-shaped articles in the
hopper section (2), which is designed as a transport element (5) having a conveying
path oriented at least substantially vertically upwards, the feeding path and conveying
path on the one hand and the removal path and conveying path on the other hand differing
from each other, characterised in that the storage apparatus (1) further comprises a parallel-guiding unit (7) for orienting
the rod-shaped articles released from the transport element (5) with their axes transversely
and parallel in the hopper section (2), wherein the parallel-guiding unit (7) has
a first end section (71) and a second end section (72), wherein the first end section
(71) is arranged in the hopper section (2) in the vicinity of the transport element
(5) so as to be slidable parallel to the transport element, and the second end section
(72) faces away from the transport element (5) and is arranged non-slidably in the
hopper section (2).
2. Storage apparatus (1) according to claim 1, characterised in that the surface of the transport element (5) is designed for friction-locking adhesion
of the rod-shaped articles during conveying of the rod-shaped articles over the conveying
path.
3. Storage apparatus (1) according to either of claims 1 or 2, characterised in that at least one of the regions comprising feed region and removal region is arranged
in a lower portion of the hopper section (2).
4. Storage apparatus (1) according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the transport element (5) comprises at least one lower deflecting element (51), an
upper deflecting element (52), a driving element and a belt element (53) or the like.
5. Storage apparatus (1) according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the storage apparatus (1) further comprises a release element (6) at the upper end
of the conveying path of the transport element (5) for release of the rod-shaped articles
from the transport element (5).
6. Storage apparatus (1) according to claim 1, characterised in that the parallel-guiding unit (7) is designed as a chain-link flap.
7. Storage apparatus (1) according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the storage apparatus (1) is of modular construction.
8. Method for reducing a local pressure arising as a result of the feeding of rod-shaped
articles of the tobacco-processing industry, in particular filter rods, by means of
a feed unit (3) into the lower portion of a hopper section (2) of a storage apparatus
(1), and acting on the rod-shaped articles, in a feed region associated with the feed
unit (3), wherein rod-shaped articles are conveyed by means of a transport element
(5) having a conveying path oriented at least substantially vertically upwards, from
a lower portion of the hopper section (2) into a portion above the lower portion,
characterised in that the rod-shaped articles are released from the transport element (5) by means of a
release element (6) at the upper end of the at least substantially vertically upwardly
directed conveying path and, after release from the transport element (5), are oriented
with their axes transversely and parallel by means of a parallel-guiding unit (7)
in the portion above the lower portion.
9. Method according to claim 8, characterised in that rod-shaped articles are conveyed in a single-layer and single-row layered arrangement
on a belt element (53) of the transport element (5), oriented with their axes transversely
and parallel to each other.
10. Method according to any one of claims 8 or 9, characterised in that conveying of the rod-shaped articles is controlled by means of a controller unit
according to the quantity of rod-shaped articles fed into the hopper section (2) via
the feed unit (3) and/or according to the quantity of rod-shaped articles removed
from the hopper section (2) via a removal unit (4).
11. Method for storing rod-shaped articles of the tobacco-processing industry, in particular
filter rods, in a hopper section (2) of a storage apparatus (1), characterised in that the rod-shaped articles are fed to the hopper section (2) by means of a feed unit
(3) into a feed region via a feed path,
a local pressure arising as a result of feeding rod-shaped articles and acting on
the rod-shaped articles is reduced in the feed region by a method according to any
one of claims 8 to 10, and
the rod-shaped articles are removed from the hopper section (2) via a removal path
by means of a removal unit (4).
1. Dispositif de stockage (1) pour stocker des articles en forme de tiges de l'industrie
de transformation du tabac, orientés de manière parallèle à l'axe transversal, en
particulier des bâtonnets-filtres, qui comprend une partie de magasin (2) comportant
une zone d'amenée à laquelle est associée, via une voie d'amenée, une unité d'amenée
(3), et une zone de prélèvement à laquelle est associée, via une voie de prélèvement,
une unité de prélèvement (4), le dispositif de stockage (1) présentant en outre une
unité de détente pour réduire une pression locale agissant sur les articles en forme
de tiges dans la partie de magasin (2), laquelle unité est conçue en tant qu'élément
de transport (5) pourvu d'une voie de transport orientée vers le haut dans une direction
au moins sensiblement verticale, la voie d'amenée et la voie de transport d'une part,
et la voie de prélèvement et la voie de transport d'autre part, étant séparées les
unes des autres, caractérisé en ce que le dispositif de stockage (1) comprend en outre une unité de guidage parallèle (7)
pour l'orientation parallèle à l'axe transversal des articles en forme de tiges détachés
de l'élément de transport (5) dans la partie de magasin (2), l'unité de guidage parallèle
(7) présentant une première partie d'extrémité (71) et une deuxième partie d'extrémité
(72), la première partie d'extrémité (71) étant montée pour se déplacer dans la partie
de magasin (2) à proximité de l'élément de transport (5) de manière parallèle à l'élément
de transport et la deuxième partie d'extrémité (72) étant opposée à l'élément de transport
(5) et montée fixe dans la partie de magasin (2).
2. Dispositif de stockage (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surface de l'élément de transport (5) est conçue pour l'adhérence par friction
des articles en forme de tiges pendant le transport des articles en forme de tiges
sur la voie de transport.
3. Dispositif de stockage (1) selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au moins l'une des zones comprenant la zone d'amenée et la zone de prélèvement est
disposée dans une région partielle inférieure de la partie de magasin (2).
4. Dispositif de stockage (1) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élément de transport (5) comprend au moins un élément de renvoi inférieur (51),
un élément de renvoi supérieur (52), un élément d'entraînement et un élément formant
courroie (53) ou équivalent.
5. Dispositif de stockage (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le dispositif de stockage (1) comprend en outre un élément de détachement (6) au
niveau de l'extrémité supérieure de la voie de transport de l'élément de transport
(5) pour détacher les articles en forme de tiges de l'élément de transport (5).
6. Dispositif de stockage (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité de guidage parallèle (7) est conçue à la façon d'une cotte de mailles.
7. Dispositif de stockage (1) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le dispositif de stockage (1) est de type modulaire.
8. Procédé destiné à réduire une pression locale, créée par l'amenée d'articles en forme
de tiges de l'industrie de transformation du tabac, en particulier de bâtonnets-filtres,
au moyen d'une unité d'amenée (3) dans la région partielle inférieure d'une partie
de magasin (2) d'un dispositif de stockage (1) et agissant sur les articles en forme
de tiges, dans une zone d'amenée associée à l'unité d'amenée (3), les articles en
forme de tiges étant transportés au moyen d'un élément de transport (5) pourvu d'une
voie de transport orientée vers le haut dans une direction au moins sensiblement verticale
d'une région partielle inférieure de la partie de magasin (2) dans une région partielle
située au-dessus de la région partielle inférieure, caractérisé en ce que les articles en forme de tiges sont détachés de l'élément de transport (5) au niveau
de l'extrémité supérieure de la voie de transport orientée vers le haut dans une direction
au moins sensiblement verticale au moyen d'un élément de détachement (6) et, après
détachement de l'élément de transport (5) sont orientés de manière parallèle à l'axe
transversal au moyen d'une unité de guidage parallèle (7) dans la région partielle
située au-dessus de la région partielle inférieure.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que des articles en forme de tiges sont transportés, orientés de manière parallèle à
l'axe transversal les uns par rapport aux autres, selon une disposition monocouche
et sur une rangée sur un élément formant courroie (53) de l'élément de transport (5).
10. Procédé selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que le transport des articles en forme de tiges est régulé au moyen d'une unité de régulation
en fonction de la quantité d'articles en forme de tiges acheminée dans la partie de
magasin (2) via l'unité d'amenée (3) et/ou en fonction de la quantité d'articles en
forme de tiges prélevée de la partie de magasin (2) via une unité de prélèvement (4).
11. Procédé de stockage d'articles en forme de tiges de l'industrie de transformation
du tabac, en particulier de bâtonnets-filtres, dans une partie de magasin (2) d'un
dispositif de stockage (1), caractérisé en ce que les articles en forme de tiges sont acheminés à la partie de magasin (2) au moyen
d'une unité d'amenée (3) dans une zone d'amenée via une voie d'amenée,
une pression locale créée par l'amenée d'articles en forme de tiges et agissant sur
les articles en forme de tiges dans la zone d'amenée est réduite selon un procédé
selon l'une des revendications 8 à 10, et
les articles en forme de tiges sont prélevés de la partie de magasin (2) via une voie
de prélèvement au moyen d'une unité de prélèvement (4).