[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Transporfibehältersystem, insbesondere
für Stückgut, welches einen stapelbaren Transportbehälter, vorzugsweise eine Steige
aufweist. Der stapelbare Transportbehälter ist dabei klappbar oder nicht-klappbar.
Derartige Steigen sind bekannt und werden insbesondere zum Transport von Stückgut
wie Obst und Gemüse verwendet Als Stückgut soll dabei im Rahmen dieser Erfindung eine
Einheit zu transportierender Güter bestehend aus einzelnen Stücken mit einer Größe
von mindestens 0,5 - 1,0 cm verstanden werden.
[0002] Die bereits bekannten nicht-klappbaren und klappbaren Transportbehälter, insbesondere
Steigen, für Obst und Gemüse bestehen aus Karton, Holz oder Kunststoff. Die klappbaren
Transportbehälter zeichnen sich dadurch aus, dass ihre Seitenwände gegen die innere
Bodenfläche der Transportbehälter bewegbar sind, wodurch eine Volumenverringerung
des Transportbehälters im leeren Zustand erreicht wird. Im aufgeklappten Zustand befinden
sich die Seitenwandteile in einem 90°-Winkel zur inneren Bodenfläche und sind durch
verschiedene Mittel miteinander lösbar verbunden Während die Bodenfläche der Transportbehälter
eine definierte Größe aufweist, existieren zur Erzielung unterschiedlicher Transportvolumina
Behälter mit unterschiedlich hohen Seitenwandteilen, wobei zwei oder vier Seitenwandteile
die gleiche Höhe aufweisen. Weiterhin weisen die Seitenwandteile auf der der Bodenfläche
abgewandten Oberseite ein Profil oder eine Vorrichtung auf, wodurch die Transportbehälter
stapelbar sind. Zur Erhöhung der Stabilität der Transportbehälter, insbesondere im
Hinblick auf deren Stapelbarkeit, weisen diese vorzugsweise Eckversteifungen auf Die
bekannten Transportbehälter besitzen ein maximales Fassungsvolumen, das durch die
Größe der Bodenfläche und die Höhe der Seitenwandteile bestimmt ist. Bei erforderlichem
größeren Fassungsvolumen müssen die Transportbehälter mit anderen, höheren Seitenwandteilen
bereitgestellt werden Damit ist eine rasche Anpassung des Fassungsvolumens der Transportbehälter
auf wechselnde Ansprüche der Verbraucher nur bedingt gewährleistet
[0003] Die Größe einer bestimmten Sorte an Obst und Gemüse variiert von Erntesaison zu Erntesaison,
abhängig von verschiedenen Faktoren, beispielsweise während der Wachstumsphase Die
Größe des zu verpackenden Obstes oder Gemüses ist durch Verordnungen der Europäischen
Gemeinschaft festgelegt Ein bekanntes Problem beim Transport von Stückgut wie Obst
und Gemüse ergibt sich damit aus der variierenden Größe des zu transportierenden Stückguts
für die optimale Befüllung von Transportbehältern. Um variierenden Anforderungen des
Stückguts Rechnung tragen zu können, werden die Transportbehälter, insbesondere Steigen,
maschinell in bestimmten Größen gefertigt, welche auch durch die Produktionsanlage
bestimmt bzw durch die Wahl der Produktionsparameter festgelegt sein können. Es ist
daher nicht möglich, die Größe der Transportbehälter und damit deren Fassungsvolumen
in großer Zahl rasch im Sinne einer von der Größe des Stückguts abhängigen optimalen
Befüllung zu verändern, ohne dass große logistische Transportprobleme oder eine aufwändige
Umstellung der Produktionsanlage und damit verbundene hohe Kosten anfallen.
[0004] Das oben genannte Problem tritt insbesondere dann mit den bekannten Transportbehältern
auf, wenn vergleichsweise einfach herstellbare Kartonverpackungen für den Transport
von Stückgut wie Obst und Gemüse durch umweltfreundlichere, aber aufwändiger herzustellende
Mehrwegbehälter aus Kunststoff oder einem für die Verwendung ähnlich geeigneten Material
ersetzt werden Eine optimale Anpassung der Transportbehälter auf die Größe des zu
transportierenden Stückguts erweist sich bei den bekannten, aus Kunststoff hergestellten
Mehrwegbehältern als besonders aufwändig und schwierig. Um eine maximale Ausnutzung
von Transportvorrichtungen zu erreichen, sind die Transportbehälter stapelbar, so
dass eine Vielzahl dieser Behälter in Containern, auf Ladeflächen, in Güterwaggons
oder ähnlichen Transportvorrichtungen transportiert werden kann Das zu transportierende
Stückgut darf dabei nicht über die Oberkante der Transportbehälter hinausragen, da
dann die Transportbehälter nicht mehr stapelbar wären beziehungsweise das Stückgut
beschädigt würde Dadurch ergibt es sich, dass das Fassungsvolumen der bekannten Transportbehälter
in vielen Fällen nicht optimal genutzt werden kann.
[0005] Mehrwegtransportbehälter des Anmelders, die in der Fachsprache als sogenannte "round
trip container" bezeichnet werden, gibt es in zumindest zehn verschiedenen Ausführungsformen,
die sich in der Höhe der Seitenwandteile unterscheiden. Die Höhe der Seitenwandteile
variiert von 8 bis 28 cm, wobei bevorzugt Höhen von 8, 10, 13, 15, 16, 18, 20 und
23 cm verwendet werden. Die Grundflächen dieser Transportbehälter sind bevorzugt rechteckig
und weisen vorzugsweise ein Außenmaß von 600 mm x 400 mm auf. Damit entsprechen sie
in etwa einem ganzzahligen Teiler des Grundflächenmaßes von standardisierten EURO-
und US-Paletten. Aber auch Transportbehälter anderer Größe wie z.B. 400 x 300 mm werden
verwendet
[0006] NL 93 00 986 beschreibt einen Behälter, welcher zumindest ein Boden- und ein Wandelement aufweist
Dabei sind an dem Wandelement Vorsprünge und an dem Bodenelement Aussparungen vorgesehen,
durch welche das Wandelement mit dem Bodenelement verbunden werden kann.
NL 93 00 986 zeigt weiterhin, wie ein umlaufender einteiliger Rahmen auf einen Container aufgesetzt
werden kann, sodass dessen Volumen, welches durch das Wandelelement und das Bodenelement
begrenzt wird, vergrößert wird.
[0007] DE 103 26 574 A1 beschreibt einen Transportbehälter, insbesondere für den Transport von Stückgut wie
Obst und Gemüse, mit einer klappbaren oder nicht-klappbaren, stapelbaren Steige, die
ein Bodenteil sowie vier Seitenwandteile, die druckstabil bzw belastungsstabil strukturiert
sind, aufweist Zur Vergrößerung des Fassungsvolumens des Transportbehälters ist ein
zu den Seitenwandteilen formkonformer Aufsatz vorgesehen, der auf die Oberseite der
Seitenwandteile der Steige aufsetzbar ist Der Aufsatz ist dabei so gestaltet, dass
er einen in sich geschlossenen Rahmen bildet, der über seine diagonalen Ecken zusammenfaltbar
ist. Dabei besteht der zusammenfaltbare Aufsatz bevorzugt aus Pappe und wird nach
Gebrauch entsorgt. Zum Aufsetzen und zum Abnehmen des Aufsatzes sind die Seitenwandteile
der Steige und die Seitenwandteile der Steige und die Seitenwandteile des Aufsatzes
lösbar miteinander verrastbar.
[0008] US 2004/0222222 A1 beschreibt einen zusammenklappbaren Transportbehälter gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1, dessen Höhe einstellbar ist. Der Transportbehälter weist eine Basis auf, welche
auch die Bodenfläche des Transportbehälters ausbildet. Der Transportbehälter weist
ferner ein sich gegenüberliegendes Paar von langen Seitenwänden und ein sich gegenüberliegendes
Paar kurzer Seitenwände auf, an welchen Seitenwänden jeweils Erweiterungswände angeordnet
sind. Die kurzen und langen Seitenwände können zusammen mit den Erweiterungswänden
flach auf die Basis abgelegt werden, so dass der Transportbehälter im leeren Zustand
ein minimales Volumen einnimmt. Die kurzen Seitenwände und die langen Seitenwände
können in eine zur Bodenfläche senkrechte Position gebracht werden, in der sie über
Verriegelungselemente, welche an den kurzen Seitenwänden angebracht sind, miteinander
verriegelt werden. Im Bedarfsfall können von den langen Seitenwänden lange Erweiterungswände
und von den kurzen Seitenwänden kurze Erweiterungswände derart aufgeklappt werden,
dass sie in einer ersten Ausführungsform eine Verlängerung der kurzen Seitenwände
bzw. der langen Seitenwände nach oben bilden. Dabei werden die hochgeklappten Erweiterungswände
über weitere Verriegelungselemente, welche sich in den kurzen Erweiterungswänden befinden,
zu einem Rahmen verrastet.
[0009] Somit kann der Aufsatz am Lieferort abgenommen und entsorgt werden. Die wiederverwendbare
Steige steht nach ihrer Entleerung und Reinigung beispielsweise zusammengefaltet und
gestapelt einem erneuten Einsatz zur Verfügung, wobei bei dem erneuten Einsatz entweder
keine Aufsätze, Aufsätze einer anderen Höhe oder die gleichen Aufsätze aber in einer
unterschiedlichen Menge benötigt werden. Daher ist es in den meisten Fällen sinnvoller,
die Steige von den Aufsätzen getrennt zu disponieren. Dabei entstehen mehrfach Kosten,
zum einen für die Herstellung der Aufsätze und zum anderen für die getrennte Disponierung
von Steigen und Aufsätzen, wobei der erhöhte Aufwand sowohl am Befüllungsort der Steigen
als auch beim Steigen-Hersteller entsteht. Auch am Entleerungsort der Steigen mit
Aufsätzen entstehen weitere Kosten aufgrund der Entsorgung der Karton-Aufsätze.
[0010] Ausgehend vom Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Steige
mit einer Vorrichtung zur Erhöhung des Fassungsvolumens vorzusehen, bei der die Vorrichtung
bedarfsmäßig zum Einsatz kommt und bei Nichtgebrauch, ohne die Abmessungen der Steige
zu beeinflussen, weder beim Transport noch bei Benutzung der Steige störend ist.
[0011] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird durch ein Transportbehältersystem gemäß Anspruch
1 gelöst.
[0012] Weitere vorteilhafte Ausführungen werden in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
[0013] Ein erfindungsgemäßes Transportbehältersystem zeichnet sich durch einen stapelbaren
Transportbehälter, insbesondere eine Steige, aus, die aus einem Bodenteil und vier
Seitenwandteilen aufgebaut ist, welche form- und druckstabil strukturiert sind. Dabei
ist die stapelbare Steige vorzugsweise klappbar, d.h. zusammenfaltbar, kann aber auch
nicht-klappbar sein.
[0014] Weiterhin umfasst das erfindungsgemäße Transportbehältersystem je Seitenwandteil
ein Aufsatzelement, so dass die vier Aufsatzelemente der einzelnen Seitenwandteile
zusammen eine Vergrößerung des Fassungsvolumens der Steige ermöglichen. Hierzu sind
die Aufsatzelemente derart klapp- bzw schwenk- und/oder verschiebbar mit den jeweiligen
Seitenwandteilen verbunden, dass die Aufsatzelemente bei Bedarf in eine auf- bzw.
hochgesetzte Position gebracht werden können, in der sie beispielsweise auf einer
Oberseite bzw oberen Auflagefläche des jeweiligen Seitenwandteils aufsitzen oder abgestützt
sind. Die Seitenwandteile weisen weiterhin Führungen auf, die die Aufsatzelemente
in der aufgeklappten oder hochgesetzten Position halten In der eingeklappten bzw integrierten
Position sind die Aufsatzelemente in das Seitenwandteil derart einklappbar bzw einführbar,
dass die Aufsatzelemente zumindest nicht wesentlich über die Dicke bzw Höhe der Seitenwandteile
hervorragen.
[0015] Durch die klappbare bzw schwenkbare und/oder schiebbare Anordnung von Aufsatzelementen
in den Seitenwandteilen wird eine variable und optimale Anpassung des Transportbehälters
an das zu transportierende Stückgut erreicht, da die Aufsatzelemente je nach Bedarf
auf- und eingeklappt bzw ein- oder herausgeschoben bzw -geschwenkt werden können Ein
logistischer oder zusätzlicher Transport-Aufwand für zusätzliche Teile - wie beim
Stand der Technik - entfällt daher.
[0016] Ein besonderer Vorteil der Erfindung ergibt sich, wenn die Seitenwandteile der stapelbaren
Steige ebenfalls klappbar sind Dabei sind die Seitenwandteile bzgl einem Bodenteil
von einer aufrechten Position, in der die Seitenwandteile im Wesentlichen senkrecht
zu dem Bodenteil stehen, in eine liegende Position klappbar, in der die Seitenwandteile
im Wesentlichen parallel zu dem Bodenteil liegen Vorzugsweise sind dabei die Abmessungen
der Seitenwandteile und der Aufsatzelemente so gewählt, dass die Aufsatzelemente derart
in die Seitenwandteile integrierbar sind, dass sie im integrierten Zustand nicht oder
nicht wesentlich über die Abmessungen der Seitenwandteile hervorragen. Hierbei bedeutet
"nicht wesentlich", dass die Aufsatzelemente allenfalls nur soweit über die Abmessungen
der Seitenwandteile hinausragen können, dass eine im Wesentlichen parallele Ablage
der Seitenwandteile zum Bodenteil für alle Seitenwandteile möglich ist, um eine leichte,
kompakte Stapelbarkeit der zusammengeklappten Steigen nicht nachteilig zu beeinflussen.
Dazu gehört auch, dass die zum Aufstellen und Abklappen notwendigen Aufstellmechanismen
sich so in die Seitenwandteile integrieren, dass sie in Dickenrichtung der Seitenwandteile
nicht über diese hinausragen.
[0017] Die eingeklappten Aufsatzelemente dürfen auch in der aufrechten Position der Seitenwandteile
nicht oder nicht wesentlich über die Dicke der Seitenwandteile hervorragen, damit
die Außenabmessungen der Steige nicht oder nicht wesentlich erhöht werden Bevorzugt
sind die Außenmaße der Steige 600 mm x 400 mm, was einem Viertel der Grundfläche einer
standardisierten Europalette entspricht Die Erfindung ist aber auch anwendbar für
kleinere Steigen, wie z.B Steigen mit 400 x 300 mm Abmessung.
[0018] Zum Stapeln der Steigen weisen die Oberseiten der Seitenwandteile ein spezielles
Profil auf, welches die entsprechenden umlaufenden Bereiche auf einer Unterseite des
Bodenteils unterstützt, und somit die Stapelbarkeit der Steigen rutschsicher gewährleistet
Damit auch im ausgefahrenen bzw. hochgefahrenen Zustand der Aufsatzelemente ein verrutschsicheres
Stapeln möglich ist, müssen die Oberseiten der Aufsatzelemente in den Bereichen, in
denen sie die Unterseite des Bodenteils einer darüber angeordneten Steige berühren,
dessen Profil "nachahmen". Mit anderen Worten: die Aufsatzelemente zeigen auf ihren
Oberseiten im Wesentlichen das gleiche Profil wie die Oberseiten der Seitenwandteile
oder wie das invertierte Profil des umlaufenden Randes an den Unterseiten des Bodenteils
[0019] Vorzugsweise wird bei Steigen dieser Art eine einfache verrutschsichere Stapelbarkeit
durch spezielle Ausgestaltung der Eckbereiche benachbarter Seitenwandteile erreicht
Damit nun auch bei aufgestellten Aufsatzelementen eine verrutschsichere Stapelbarkeit
gewährleistet ist, müssen zumindest Teilbereiche dieser Eckbereiche von den Aufsatzelementen
nachgebildet werden Hierzu ist es allerdings nicht notwendig, auch wenn dies von dem
Erfindungsgedanken umfasst wird, dass sich zwei benachbarte Aufsatzelemente in den
Eckbereichen berühren oder gar miteinander verbunden/verrastet werden. Auch wenn eine
Ausgestaltung der Aufsatzelemente zur vollständigen Nachbildung der Eckbereiche der
Seitenwandteile möglich ist, so ist es in den meisten Fällen aus Stabilitäts- oder
Rutschsicherungsgründen ausreichend, nur Teilbereiche dieser Eckbereiche nachzubilden
und auf eine Verbindung der Aufsatzelemente in den Eckbereichen zu verzichten.
[0020] Für eine stabile und zuverlässige Stapelbarkeit ist es jedoch notwendig, die Aufsatzelemente
in ihrer aufgeklappten Stellung zu fixieren Dabei können sich die Aufsatzelemente
beispielsweise in Schwerkraftrichtung direkt auf den Oberseiten der Seitenwandteile
abstützen, wobei Führungen in Richtungen, welche in einer Ebene senkrecht zur Schwerkraft
liegen, durch Ausnehmungen in den Seitenwandteilen und/oder durch die gelenkige Aufnahme
der Aufsatzelemente an den Seitenwandteilen bewerkstelligt werden können. Vorzugsweise
sind die Ausnehmungen in den Seitenwandteilen so gestaltet, dass für deren Herstellung
im Spritzgussprozess keine zusätzlichen Schieber notwendig sind Zum Beispiel kann
ein Aufklappen der Aufsatzelemente durch eine 180°-Drehung derart erfolgen, dass das
Aufsatzelement in seiner hochgeschwenkten Stellung in Richtung des Hochschwenkens
sich direkt an einem Anschlag an dem Seitenwandteil abstützt und eine Rückdrehung
durch Rastnasen, welche einen Steg oder eine Führungsstange des Aufsatzelements aufnehmen,
verhindert wird Gleichzeitig wird die Bewegungsfreiheit des Aufsatzelements in Richtung
der Drehachse durch entsprechend gestaltete Stützwände, Anschläge und Aussparungen
verhindert.
[0021] Damit weiterhin eine gute Stapelbarkeit bei aufgeklappten Aufsatzelementen erreicht
wird, ist es offensichtlich, dass die Oberseiten der Aufsatzelemente in einer gemeinsamen
Ebene parallel zu dem Bodenteil liegen müssen. Dabei ist es unerheblich, ob die Seitenwandteile
gleiche Höhen aufweisen, da dies durch unterschiedliche Höhen der Aufsatzelemente
ausgeglichen werden kann. Auch wenn im Normalfall davon ausgegangen wird, dass sowohl
die Oberseiten der Seitenwandteile als auch die Oberseiten der Aufsatzelemente, d.h.
die jeweiligen Auflageflächen für ein über der Steige angeordnetes Bodenteil einer
weiteren Steige, in je einer gemeinsamen, zu dem Bodenteil parallelen Ebene angeordnet
sind, so umfasst die Erfindung auch Ausführungen von Transportbehältern, bei denen
die Oberseiten/Auflageflächen sowohl der Seitenwandteile als auch der Aufsatzelemente
nicht in je einer gemeinsamen, zum Bodenteil parallelen Oberfläche angeordnet sind
So sind beispielsweise Steigen vorstellbar, deren kürzere Seitenwände, d h. die Stirnwände,
allein für die Abstützung und Führung der darüber abgestellten Steige sorgen Wird
z.B. eine Steige verwendet, deren Höhe der Stirnwände die Hälfte der Länge der Steige
beträgt und wird die Faltung der Steige so ausgeführt, dass sich gegenüberliegende
Seitenwandteile in der liegenden Position in einer Ebene befinden, d.h. die eingeklappten
Seitenwandteile sich nicht überlappen, so betragen die Höhen der langen Seitenwandteile
maximal die Hälfte der Breite der Steige und sind somit, ausgehend von einer rechteckigen
Steige, niedriger als die Stirnwände.
[0022] Zum Ausgleich des Höhenverhältnisses können hier an den Längsseitenwandteifen Aufsatzelemente
vorgesehen werden. Wie schon bei den Steigen, deren Seitenwandteile alle die gleiche
Höhe aufweisen, kann auch eine solche Steige durch entsprechend angepasste Aufsatzelemente
in ihrem Fassungsvolumen noch erhöht werden.
[0023] Bei der vorliegenden Erfindung ist es unerheblich, ob die Aufsatzelemente aus einer
eingeklappten Stellung von einer der Steigenöffnung zugewandten Innenseite her oder
von einer der Steigenöffnung abgewandten Außenseite her aufgeklappt werden können
In beiden Fällen muss gewährleistet sein, dass nach dem Aufklappen der Aufsatzelemente
diese in ihrer aufgeklappten Stellung so fixiert sind, dass eine Stapelbarkeit gewährleistet
ist und in der eingeklappten Stellung die Außenabmessungen des Bodenteils in Längs-
und Breitenrichtung nicht überschritten werden.
[0024] Die Aufsatzelemente können aus demselben Material wie die Seitenwandteile hergestellt
sein oder aber auch aus unterschiedlichem Material. Analoges gilt für die Farbgebung,
wobei beispielsweise die Aufsatzelemente in einer anderen Farbe gut für das Aufbringen
von Logos oder anderen Informationen für Werbezwecke einsetzbar sind.
[0025] Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass mit der Erfindung eine flexible Möglichkeit
zur Verfügung gestellt wird, wie das Fassungsvolumen einer Steige, insbesondere für
den Transport von Gemüse und Obst, schnell und auf einfache Weise variiert werden
kann. Hierzu werden erfindungsgemäß Aufsatzelemente bereitgestellt, die in einer eingeklappten
Stellung in die Seitenwandteile einer Steige integriert sind und in einer aufgeklappten
Stellung das Fassungsvermögen, je nach Höhe des Aufsatzelementes, vergrößern und dabei
die Stapelbarkeit der Steigen gewährleisten Durch den Einsatz unterschiedlich hoher
Aufsatzelemente für einen Steigentyp lassen sich individuell angepasste Lösungen erzielen
[0026] Durch ebenfalls geeignete Schwenk- bzw. Klappmechanismen oder Kombinationen von Dreh-
oder Schiebegelenken lassen sich die Aufsatzelemente beispielsweise in verschiedenen
Höhen arretieren, wodurch eine weitere flexiblere Anpassung des Fassungsvolumens an
das zu transportierende Gut ermöglicht wird Ein Dreh-Schiebe-Gelenk im Sinne der Erfindung
ist dabei ein Gelenk, welches sowohl eine Rotation als auch gleichzeitig oder nachfolgend
eine Translation des Aufsatzelementes erlaubt
[0027] Ferner kommt es bei der Ausführung des Erfindungsgedankens nicht auf die Anzahl der
eingesetzten gelenkigen Anbindungen des Aufsatzelements an die Seitenwandteile an,
sondern nur darauf, dass durch die Aufsatzelemente eine variable Anpassung des Fassungsvolumens
der Steigen an das zu transportierende Gut erzielt werden kann und diese Anpassung
reversibel und wiederholbar bzw. variabel einstellbar vollzogen werden kann, wobei
die Vorrichtungen hierzu unverlierbar mit der Steige verbunden sind.
[0028] Obwohl die Aufsatzelemente nach dem Erfindungsgedanken unverlierbar mit der Steige
bzw mit den Seitenwandteilen der Steige verbunden sind, heißt das nicht, dass sie
nicht demontiert und wieder montiert werden können. Dies kann vorzugsweise über eine
geeignete Verrastung erfolgen. Vorteilhaft ist dies insbesondere wenn ein beschädigtes
Aufsatzelement ersetzt werden muss.
[0029] Die Aufsatzelemente gemäß der Erfindung können sowohl für Steigen eingesetzt werden,
deren Seitenwandteile sich im eingeklappten Zustand überlappen, wie auch für solche
Steigen, bei denen sich die eingeklappten Seitenwandteile nicht überlappen. In dem
Falle, in welchem sich die Seitenwandteile überlappen, und unabhängig davon, ob die
Aufsatzelemente eingeklappt oder ausgeklappt sind, erhöht sich die Stapelhöhe der
zusammengeklappten leeren Steigen und verschlechtert sich deren Stapelbarkeit. Diese
Art von Steigen soll ebenfalls von dem erfindungsgemäßen Transportbehältersystem mit
umfasst sein
[0030] Exemplarisch sollen nun anhand der Figuren einige Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Steige beschrieben werden, wobei bei Teilen gleicher Funktionalität gleiche Bezugszeichen
verwendet werden. Dabei ist es für den Fachmann ersichtlich, dass auch andere Ausführungsformen
unter den Erfindungsgedanken fallen. Dabei zeigt:
- Figur 1
- schematisch eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Steige mit einem
eingeklappten Aufsatzelement auf einer Längsseite der Steige und einem aufgeklappten
Aufsatzelement auf einer Stirnseite der Steige;
- Figur 2
- schematisch eine vergrößerte Darstellung des Aufstell-mechanismus für die Aufsatzelemente
aus Figur 1;
- Figur 3
- schematisch eine analoge Darstellung der Figur 2, jedoch mit einem Drehgelenk als
Aufstellmechanismus;
- Figur 4
- schematisch eine analoge Darstellung der Figur 2, jedoch mit einem Schiebegelenk zum
Aufstellen und Absenken der Aufsatzelemente;
[0031] Figur 1 zeigt in perspektivischer Darstellung eine mögliche Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen Transportbehälters 10 Der in Figur 1 dargestellte Transportbehälter
10 umfasst eine klappbare Steige 10 mit einem Bodenteil13 und Aufsatzelementen 15,
15a, 16, 16a, welche unverlierbar an den Seitenwandteilen 11, 11a, 12, 12a angebracht
sind Wie aus Figur 1 hervorgeht, ist das Aufsatzelement 15 in einer Aussparung 33
des Seitenwandteiles 11 auf der längeren Seite der Steige 10 integriert und schließt
mit diesem im Wesentlichen in Dickenrichtung bündig ab, d.h. das Aussatzelement 15
steht, wenn überhaupt, nur unwesentlich in Dickenrichtung über das Seitenwandteil
11 hinaus So wie das Ausatzelement 15 in der Seitenwand 11 der Figur 1 aufgenommen
ist, so sind auch die Aufsatzelemente 15a, 16 und 16a in ihren jeweiligen Seitenwänden
11a, 12 und 12a integrierbar
[0032] In der abgeklappten Position der Aufsatzteile 15, 15a, 16 und 16a und der hochgeklappten
Seitenwandteile 11, 11a ,12 und 12a dienen die oberen Aufstandsflächen 23, 23a, 24
und 24a der Seitenwandteile 15, 15a ,16 und 16a als Auflager für eine darüber angeordnete
Steige 10. In der hochgestellten Position der Aufsatzelemente 15, 15a, 16 und 16a
übernehmen die oberen Aufstandsflächen 25, 25a, 26 und 26a der Aufsatzteile 15, 15a,
16 und 16a die Funktion von Auflageflächen für das Bodenteil 13 einer auf die Steige
10 abgestellten weiteren Steige 10,
[0033] In der aufgeklappten Stellung, so wie dies durch das Aufsatzelement 16 in der Figur
1 dargestellt ist, verlängert das jeweilige Aufsatzelement seine zugehörige Seitenwand
in Seitenwandhöhenrichtung und die Aufsatzelemente 15, 15a, 16 und 16a erhöhen im
aufgeklappten Zustand die Gesamthöhe der Steige 10 Die Aufsatzelemente 15, 15a, 16,
16a stützen sich dabei in Seitenwandhöhenrichtung auf den oberen Aufstandsflächen
25, 25a, 26 und 26a und über Abstandsnocken 22 (Figur 2) auf den Seitenwandteilen
11, 11a, 12, 12a ab. Senkrecht zur Höhenrichtung der Seitenwandteile 11, 11a, 12,
12a sind die Aufsatzelemente 15, 15a, 16, 16a über Schiebeführungsflächen 19 in Schiebeführungsschlitzen
20 eines Dreh-Schiebe-Gelenks 17 in Richtungen parallel zum Bodenteil 13 gehalten.
Zusätzlich zu der Halterung in horizontaler Richtung durch die Führungsschlitze 20
greifen Führungsfortsätze 28, die vorzugsweise an Endbereichen der Aufsatzelemente
15, 15a, 16, 16a angeordnet sind, in Aussparungen 27 ein und verstärken den Seitenhalt
der Aufsatzelemente 15, 15a, 16, 16a bei Belastungen parallel zur Bodenfläche 13.
Vorzugweise sind an den Führungsfortsätzen 28 Absätze angeordnet die sich gleichzeitig
in vertikaler Richtung auf den Seitenwänden 11, 11a, 12 und 12a oder auf den oberen
Auflageflächen 25, 25a, 26 und 26a abstützen .
[0034] Die Figuren 1 und 2 zeigen weiterhin, dass das Dreh-Schiebe-Gelenk 17 in einer Aussparung
der Seitenwandteile so angeordnet ist, dass es in Dickenrichtung bündig mit dem Seitenwandteil
abschließt. Dabei ist das Dreh-Schiebe-Gelenk 17 derart angeordnet, dass sich die
Gelenkfortsätze 31 sowohl in der aufgeklappten Stellung als auch in der abgeklappten
Stellung der Aufsatzelemente 15, 15a, 16 und 16a etwa parallel zu den jeweiligen Seitenwandteilen
11, 11a, 12 und 12a zum Liegen kommen
[0035] Soll das Aufsatzelement 16, wie beispielsweise in der Figur 1 dargestellt, von der
nach oben geschwenkten Stellung in die eingeklappte Position überführt werden, so
muss das Aufsatzelement 18 zuerst in Seitenwandhöhenrichtung vom Bodenteil 13 entfernt
werden, sodass die Führungsfortsätze 28 außerhalb des Eingriffs der Aussparungen 27
gelangen und die Schiebeführungsflächen 19 von den Schiebeführungsschlitzen 20 freigegeben
werden. Sind die Führungen frei, kann das Aufsatzelement 16 in Richtung der Seite
des Seitenwandteils, in die es integriert werden soll, abgeklappt werden. Gleichzeitig
mit der Drehbewegung um 180° muss eine translatorische Bewegung stattfinden, damit
die Schiebeführungsflächen 19 nicht auf den Außenflächen des Schiebeführungsschlitzes
20 aufliegen. Diese translatorische Bewegung erfolgt in Richtung auf das Bodenteil
Nach vollständiger Beendigung der Dreh- und Schiebebewegungen taucht das Aufsatzelement
16 in eine Aufnahme 34 des Seitenwandteiles 12 ein. In seiner Endlage schließt das
Aufsatzelement im Wesentlichen mit der Dicke des Seitenwandteils ab So wie sich das
Aufsatzelement 16 in die Aufnahme 34 der Seitenwand 12 integrieren lässt, so ist das
Seitenteil 15, das in Figur 1 gezeigt ist, in die Aufnahme 33 der Seitenwand 15 integriert.
Analog können die Aufsatzelemente 15a und 16a, die in Figur 1 nicht sichtbar sind,
in die Aufnahmen 33a und 34a (ebenfalls nicht sichtbar) ihrer jeweiligen Seitenwände
15a und 16a aufgenommen werden.
[0036] Wie Figur 1 zeigt, sind an der Seitenwand 11 zwei obere Aufstandsflächen 23 im Übergangsbereich
zu den benachbarten Seitenwänden 12 und 12a ausgebildet. Diese bestimmen zusammen
mit oberen Aufstandsflächen 23a, 24 und 24a der anderen Seitenteile 11a, 12 und 12a
das Höhenniveau der jeweiligen Eckbereiche und somit das Transportvolumen der Steige
10 mit abgeklappten Aufsatzeiementen Wie ebenfalls in Figur 1 gezeigt, weist das Bodenteil
13 in den Eckbereichen Ausnehmungen auf, in die die erhöhten Eckbereiche der Seitenwände/Aufsatzelemente
bei einem Ubereinander-stapeln von Steigen 10 aufgenommen werden Dadurch wird eine
rutschsichere Verbindung übereinander gestapelter Steigen 10 erreicht
[0037] Damit eine solche rutschsichere Verbindung mit aufgeklappten Aufsatzelementen 15,
15a, 16 und 16a ebenfalls möglich ist, sind an den Aufsatzelementen 15, 15a, 16 und
16a obere Auflageflächen 25, 25a, 26 und 26a ausgebildet Diese oberen Auflageflächen
25, 25a, 26 und 26a an den Aufsatzelementen erfüllen die gleiche Funktion wie die
oberen Auflageflächen 23, 23a, 24 und 24a an den Seitenwandteilen und bestimmen bei
aufgeklappten Aufsatzelementen das erhöhte Transportvolumen der Steige 10
[0038] Figur 2 zeigt eine Ausschnittsvergrößerung des aufgestellten Aufsatzelementes 16
der Figur 1, wobei nur der linke Endbereich der betreffenden Stirnseite der Steige
10 dargestellt ist Figur 2 zeigt einen beispielhaften Aufstellmechanismus für die
Aufsatzelemente 15, 15a, 16 und 16a anhand des hochgestellten Aufsatzelementes 16
Dabei ist zu erkennen, dass Schiebeführungsflächen 19, welche auf beiden Seiten des
Gelenkfortsatzes 31 ausgebildet sind, in aufgestellter Position des Aufsatzelementes
16 in Schiebeführungsschlitze 20 eingreifen, sodass das Aufsatzelement 16 in horizontalen
Richtungen, d h in Richtungen parallel zur Bodenfläche 13, dadurch gehalten und in
vertikaler Richtung geführt wird. In Figur 2 ist aus Gründen der Übersichtlichkeit
nur ein Schiebeführungsschlitz 20 dargestellt Ein zweiter, nicht dargestellter, Schiebeführungsschfitz
20 ist achsensymmetrisch zur Mittellinie des Gelenkfortsatzes 31 angeordnet und führt
/ hält die zweite Schiebeführungsfläche 19 Je zwei solcher Schiebeführungsschlitze
20 sind je Dreh-Schiebegelenk 17 vorgesehen
[0039] Eine zusätzliche, aber nicht zwingend notwendige, seitliche Führung erhält das Aufsatzelement
durch Eingreifen von Führungsfortsätze 28 in Aussparungen 27, wobei beide bevorzugt
so ausgebildet sind, dass sie die Aufsatzelemente 15, 15a, 16 und 16a in Richtung
des Abklappens abstützen, d.h ihre Abmessungen in Seitenwanddickenrichtung sind kleiner
als die Dicke der Seitenwandteile
[0040] Die in Figur 2 und 3 dargestellten Aussparungen 27 sind derart in die Seitenwandteile
eingebracht, dass zu deren Ausformung, beispielsweise in einer Spritzgießform, kein
Schieber notwendig ist Jedoch sind auch Aussparungen 27 in Form von Sacklöchern denkbar,
in die die Führungsfortsätze 28 eintauchen können, da bei einem Aufstellen oder Abklappen
der Aufsatzelemente das Dreh-Schiebe-Gelenk eine in Höhenrichtung beabstandete Zwischenstellung
der Aufsatzelemente von den Seitenwandteilen zulässt, in welcher die Führungsfortsätze
28 außer Eingriff der Aussparungen 27 sind. Jedoch erfordert die Ausbildung von Sacklöchern
in den oberen Abschlussflächen der Seitenwandteile in der Regel einen höheren Herstellungsaufwand
der Seitenwandteile
[0041] Eine weitere schieberfreie Ausbildung der Aussparungen 27 in den Seitenwandteilen
lässt die Öffnungen der Aussparungen 27 nicht wie in den Figuren 2 und 3 gezeigt in
die Richtung zeigen, in die das Aufsatzelement abgeklappt wird, sondern ordnet die
Öffnung der Aussparungen 27 so an, dass diese auf der gegenüberliegenden Seite der
Aufnahmen 33, 33a, 34 und 34a in den Seitenwandteilen 11, 11a, 12 und 12a für die
Aufsatzelemente 15, 15a, 16 und 16a zum Liegen kommt, wie dies exemplarisch in Figur
1 an dem Seitenwandteil 12a gezeigt ist Der Führungsfortsatz 28 an dem Aufsatzelement
16a ist entsprechend ausgeführt, sodass er bei aufgestelltem Aufsatzelement in die
Aussparung 28 eingreift Dadurch wird speziell ein Anschlag entgegen eines Abklappens
erreicht, der nur dadurch außer Funktion gesetzt werden kann, dass das Aufsatzelement
in Höhenrichtung von seinem zugehörigen Seitenwandteil entfernt wird. Unabhängig von
der Ausführungsform stabilisieren die Aufnahmen 27, von denen vorzugsweise je Seitenwandteil
11, 11a, 12 und 12a zumindest eine auf der Gegenseite der Aufnahmen 33, 33a, 34 und
34a in den Seitenwandteilen ausgebildet ist, die Aufsatzelemente in ihrer aufgestellten
Position. Vorzugsweise sind je zwei Aussparungen 27 auf den der Aufnahmen 33, 33a,
34 und 34a abgewandten Seite der Seitenwandteile 11, 11a, 12 und 12a in dessen Endbereichen
ausgebildet Dementsprechend sind an den Aufsatzelementen 11, 11a, 12 und 12a an den
beiden Endbereichen entsprechende Führungsfortsätze 28 ausgebildet.
[0042] Wird das Aufsatzelement 16 der Figur 2 in vertikaler Richtung von dem Seitenwandteil
12 entfernt, kommen sowohl die Schiebeführungsflächen 19 als auch die Führungsfortsätze
28 außer Eingriff und das Aufsatzelement 16 kann, wie in dieser Ausführungsform bevorzugt,
zu einer Außenseite der Transportkiste 10 um die Drehzapfen 18 geklappt werden. Da
die Schiebeführungsflächen 19 an den Außenseiten der Schiebeführungsschlitze 20 vor
Beenden einer Drehung um ca 180° anliegen, muss das Aufsatzelement 18, geführt durch
die Drehzapfen 18, innerhalb der Schiebeführungsschlitze 20 in Richtung auf das Bodenteil
13 in einer nach außen geschwenkten Position des Aufsatzelements translatorisch bewegt
werden, bis die Tiefe der Schiebeführungsschfitze 20 zurückspringt und die Drehung
um ca 180° beendet werden kann. Dazu sind an den Schiebeführungsflächen im Übergangsbereich
zu den Drehzapfen 18 Ausnehmungen vorgesehen, die eine solche Schiebebewegung zulassen
[0043] Nach vollendeter Schiebebewegung kann das Aufsatzelement 16 in die Aufnahme 34 des
Seitenwandteiles 12 hineingeschwenkt werden In Figur 1 ist am Beispiel des Aufsatzelementes
15 und der Aufnahme 33 in dem Seitenwandteil 11 die in die Seitenwand 11 integrierte
Stellung des Aufsatzelementes 15 dargestellt.
[0044] In einer anderen Ausführungsform sind die Dreh-Schiebe-Gelenke 17 als reine Drehgelenke
17a ausgebildet, wobei beispielsweise eine Rastnase 21 das Aufsatzelement 16 in der
hochgeschwenkten Position hält Je Drehgelenk 17a ist eine Rastnase 21 vorgesehen und
an dem Seitenwandteil angebracht, wie exemplarisch in Figur 3 dargestellt. An jeder
Seite der Steige 10 sind zumindest zwei Drehgelenke 17a zum Aufstellen der Aufsatzelemente
15, 15a, 16 und 18a vorgesehen und eine dementsprechende Anzahl von Rastnasen.
[0045] Das Ausführungsbeispiel in Figur 3 zeigt die an der Seitenwand 12 ausgebildeten Rastnasen
21, was aber nur ein Beispiel für eine derartige Festsetzung für die Aufsatzelemente
in ihrer aufgestellten Position darstelft. Es sind darüber hinaus sämtliche Arten
von Rast-, Klemm-, Schraub-, Bajonett-, Klett-, Adhäsionsverbindungen oder ähnliches
zur vorübergehenden Arretierung denkbar, die die Aufsatzelemente 15, 15a, 16 und 16a
in ihren jeweiligen Positionen so fixieren, dass sie jederzeit von der aufgeklappten
Stellung in die abgeklappte Stellung und umgekehrt überführbar sind, wobei die Aufsatzelemente
zumindest in der aufgeklappten Stellung arretiert werden. Es ist dabei unerheblich,
ob die männlichen oder die weiblichen Teile der angewendeten Arretierungsvorrichtungen
an den Seitenwänden oder an den Aufsatzelementen vorgesehen werden, solange je eines
der beiden Arretierungsteile an der Seitenwand und das dazugehörige andere Arretierungsteil
an dem Aufsatzelement angebracht ist.
[0046] Vorzugsweise sind die Arretierungsvorrichtungen jedoch so gestaltet, dass sie in
Dickenrichtung der Seitenwandteile nicht oder nicht erheblich über die Seitenwandteile
hinausragen.
[0047] Auch die Ausbildung des Drehgelenkes, welches um die Drehzapfen 18 dreht, ist nur
beispielhaft und es können auch andere Drehgelenke Anwendung finden, die eine Drehachse
parallel zur Bodenfläche 13 aufweisen.
[0048] In Seitenwandhöhenrichtung werden die Aufsatzelemente 15, 15a, 16 und 16a, wie im
vorangegangenen Ausführungsbeispiel, durch Abstandsnocken 22 abgestützt, wobei die
Anzahl der Abstandnocken 22 je Seite der Steige variabel ist.
[0049] Zur Verbesserung der seitlichen Führung, d.h. in Seitenwandteil-dickenrichtung sind,
wie schon im Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2 gezeigt, Aussparungen 27 und
Führungsfortsätze 28 vorgesehen Vorzugsweise sind die Aufnahmen 27 an den Seitenwandteilen
ausgebildet und die Fortsätze 28 an den Aufsatzteilen 15, 15a, 16 und 16a, wobei auch
eine umgekehrte Anordnung möglich ist Ferner können die Führungsfortsätze 28 beispielsweise
auch in Höhenrichtung der Seitenwandteile verschiebbar entweder an den Seitenwandteilen
oder den Aufsatzelementen angebracht werden, um in Aussparungen 27 eingeschoben werden
zu können, die auf dem jeweils anderen Teil ausgebildet sind. Hierdurch kann beispielsweise
eine Abklappblockierung der Aufsatzelemente erreicht werden.
[0050] Um das Aufsatzelement bei nicht blockierter Arretierung wieder in seine eingeklappte
Stellung zurückzuführen, muss zum Auslösen der Rückdrehung in diesem Ausführungsbeispiel
nur der Widerstand der Halte- bzw Rastelemente 21 überwunden werden. Die Halteelemente
21 sind dabei beispielsweise als Rastnasen 21 ausgeführt, welche durch elastische
Verformung ihrer Rastkörper einerseits die aufrechte Stellung der Aufsatzelemente
15, 15a, 18, 16a ermöglichen und gewährleisten, sowie andererseits, beispielsweise
durch eine ruckartig aufgebrachte Kraft, die Aufsatzelemente wieder freigeben, damit
sie in die entsprechenden Aufnahmen der zugehörigen Seitenwand hineingeschwenkt werden
können. In dieser Stellung können die Aufsatzelemente durch geeignete Mittel, wie
z.B. durch Rasten, Klemmen oder Verhaken mit Klettverschlüssen, etc , ebenfalls fixiert
werden, damit sich die Aufsatzelemente im abgeklappten Zustand nicht lose in ihren
entsprechenden Aufnahmen befinden und beim Handling der Steigen 10 stören, weder mit
hochgestellten Seitenwandteilen noch mit abgeklappten Seitenwandteilen.
[0051] In einer weiteren Ausführungsform, die in Figur 4 dargestellt ist, bringt eine rein
translatorische Bewegung die Aufsatzelemente 15, 15a, 16, 16a von ihrer in die Seitenwandteile
11, 11a, 12, 12a integrierten Position in die Stellung, in der sie das Fassungsvolumen
des Transportbehälters 10 vergrößern Dies kann beispielsweise durch eine Schiebeführung
17b bewerkstelligt werden, in der die Aufsatzelemente 15, 15a, 16 und 16a durch beispielsweise
Rastelemente 21, die an den Gelenkfortsätzen 31 ausgebildet sind, in den Schiebeführungsschlitzen
20 in verschiedenen Positionen arretiert werden können. Zum Wiederabsenken der Aufsatzelemente
15, 15a, 16, 96a in die integrierte Position in den Seitenwandteilen 11, 11a, 12,
12a müssen somit nur die Rastelemente 21 an den Führungsstangen 31 außer Eingriff
aus den Freimachungen 32 der Schiebeführungsschlitze 20 gebracht werden, und die Aufsatzelemente
15, 15a, 16 und 16a können abgesenkt werden
[0052] In diesem Ausführungsbeispiel dienen die Oberseiten 25, 25a, 26 und 26a der Aufsatzelemente
15, 15a, 16 und 16a sowohl in der abgesenkten Position als auch in der hochgestellten
Position bei hochgeklappten Seitenwandteilen 11, 11a, 12 und 12a als Auflageflächen
25, 25a, 26 und 26a für das Bodenteil 13 einer über der Steige 10 abgestellten weiteren
Steige 10
[0053] Geeigneterweise übernehmen die Aufsatzelemente 15, 15a, 16, 16a der dritten Ausführungsform,
wie in Figur 4 dargestellt, in der in die Seitenwandteile 11, 11a, 12, 12a integrierten
Stellung Aufgaben der Seitenwandteile, so dass in dieser Stellung vorzugsweise die
Oberseiten 25, 25a, 26, 26a der Aufsatzelemente 15, 15a, 16 und 16a den Oberseiten
23, 23a, 24, 24a der Seitenwandteile 11, 11a, 12 und 12a der vorangegangenen Ausführungsformen
entsprechen
[0054] Vorteil der Ausführungsform der Figur 4 ist, dass mit einfachsten Mitteln eine in
der Höhe variable Festsetzung der Aufsatzelemente 15, 15a, 16, 16a möglich ist Eine
solche höhenvariable Festsetzung ist besonders von Vorteil, wenn das Stückgut, welches
in den Transportbehältern 10 transportiert werden soll, stark in seiner Größe schwankt
[0055] Wie in den Ausführungsbeispielen dargestellt wurde, sind mehrere Möglichkeiten einer
Anbringung von Aufsatzelementen an Seitenwanteilen 11, 11a, 12, 12a möglich, wobei
auch hier nicht aufgeführte Ausführungsbeispiele auch von dem Erfindungsgedanken eingeschlossen
sind, solange in ihrer Position veränderbare Aufsatzelemente derart an einem Transportbehälter,
insbesondere einer Steige 10 angebracht sind, dass sie in verschiedenen Positionen
unterschiedliche Transportvolumina des Transportbehälters definieren und unverlierbar
an dem Transportbehälter angebracht sind Dabei werden die Aufstandsflächen 23, 23a,
24 und 24a der Seitenwandteile 11, 11a, 12, 12a oder die Aufstandsflächen 25, 25a
26 und 26a der Aufsatzelemente 15, 15a, 16 und 16a in Seitenwandhöhenrichtung so von
dem Bodenteil 13 entfernt angeordnet, dass das Fassungsvermögen des Transportbehälters
vergrößert oder verkleinert wird
[0056] Die Aufsatzelemente 15, 15a, 16, 16a können von den Seitenwandteilen 11, 11a, 12,
12a sowohl in der aufgestellten als auch in der in die Seitenwand aufgenommenen Position
in den jeweiligen Seitenwandteilen 11, 11a, 12, 12a nur mit erhöhtem Aufwand von den
Seitenteilen entfernt werden.
Bezugszeichenliste
[0057]
- 10
- Transportbehälter, Steige
- 11/11a
- Seitenwandteil, lang
- 1 2/12a
- Seitenwandteil, kurz
- 13
- Bodenteil
- 14/14a
- Griffaussparung
- 15/15a
- Aufsatzelement, lang
- 16/16a
- Aufsatzelement, kurz
- 17
- Dreh-Schiebe-Gelenk
- 17a
- Dreh-Gelenk
- 17b
- Schiebeführung
- 18
- Drehzapfen
- 19
- Schiebeführungsfläche
- 20
- Schiebeführungsschlitz
- 21
- Rastnase
- 22
- Abstandsnocken
- 23/23a
- obere Aufstandsfläche, lang
- 24/24a
- obere Aufstandsfläche, kurz
- 25/25a
- obere Aufstandsfläche, lang
- 26/26a
- obere Aufstandsfläche, kurz
- 27
- Aussparungen
- 28
- Führungsfortsätze
- 31
- Gelenkfortsatz
- 33/33a
- Aufnahme Aufsatzelement, lang
- 34/34a
- Aufnahme Aufsatzelement, kurz
1. Transportbehältersystem, insbesondere für den Transport von Stückgut, wie Obst oder
Gemüse, mit einer stapelbaren Steige (10), deren Bodenteil (13) und vier Seitenwandteile
(11, 11a, 12, 12a) form- und druckstabil strukturiert sind, und jedes Seitenwandteil
(11, 11a, 12, 12a) ein mit dem Seitenwandteil verbundenes klappbares Aufsatzelement
aufweist, sodass die Aufsatzelemente (15, 15a, 16, 16a) der vier Seitenwandteile (11,
11a, 12, 12a) in einer aufgeklappten Position einen Aufsatz bilden, der das Fassungsvolumen
der Steige vergrößert,
dadurch gekennzeichnet, dass die Aufsatzelemente (15, 15a, 16, 16a) jeweils auf einer Oberseite des jeweiligen
Seitenwandteiles aufsitzen und von an den Seitenwandteilen (11, 11a, 12, 12a) angeordneten
Führungen in den aufgeklappten Positionen gehalten werden, und
dass die jeweiligen Aufsatzelemente in der eingeklappten Position so in das jeweilige
Seitenwandteil integrierbar sind, dass die Aufsatzelemente (15, 15a, 16, 16a) zumindest
nicht wesentlich über die Dicke der Seitenwandteile (11, 11 a, 12, 12a) hervorragen.
2. System nach Anspruch 1, bei welchem die Seitenwandteile (11, 11a, 12, 12a) zusammen
mit den Aufsatzelementen (15, 15a, 16, 16a) von einer im Wesentlichen liegenden Position
auf dem Bodenteil (13) in eine aufrechte Position, im Wesentlichen senkrecht zu dem
Bodenteil (13), und umgekehrt klappbar sind, wobei in der aufrechten Position benachbarte
Seitenwandteile miteinander verrastbar sind.
3. System nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem die Steigen (10) mit eingeklappten Aufsatzelementen
(15, 15a, 16, 16a) stapelbar sind.
4. System nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem die Steigen (10) mit aufgeklappten Aufsatzelementen
(15, 15a, 16, 16a) stapelbar sind.
5. System nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei welchem jedes Aufsatzelement an zumindest
einer Stelle an dem jeweiligen Seitenwandteil drehbar und/oder verschiebbar gelagert
ist.
6. System nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei welchem die Aufsatzelemente (15, 15a,
16, 16a) lösbar an den Seitenwandteilen (11, 11a, 12, 12a) angebracht sind
7. System nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei welchem die Aufsatzelemente (15, 15a,
16, 16a) im eingeklappten Zustand in Aufnahmen (33, 33a, 34, 34a) integrierbar sind,
die sich an den von der Steigenöffnung abgewandten Außenseiten der Seitenwandteile
(11, 11a, 12, 12a) befinden.
8. System nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei welchem die Aufsatzelement (15, 15a,
16, 16a) im eingekfappten Zustand in Aufnahmen (33, 33a, 34, 34a) integrierbar sind,
die sich an den von der Steigenöffnung zugewandten Innenseiten der Seitenwandteile
(11, 11a, 12, 12a) befinden.
9. System nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei welchem die Aufsatzelemente (15, 15a,
16, 16a) einer Steige (10) Aufstandsflächen (25, 25a 26, 26a) aufweisen, die im Wesentlichen
formkonform zu entsprechenden Bereichen einer Unterseite des Bodenteils (13) der Steige
(10) sind.
10. System nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei welchem die Aufstandsflächen (25, 25a
26, 26a) aufgeklappter Aufsatzelemente (15, 15a, 16, 16a) einer Steige (10) im Wesentlichen
in einer gemeinsamen zum Bodenteil (13) parallelen Ebene liegen.
11. System nach Anspruch 10, bei welchem die Steigen (10) unterschiedliche Seitenwandhöhen
aufweisen.
12. System nach Anspruch 10 oder 11, bei welchem die Aufsatzelemente (15, 15a, 16, 16a)
unterschiedliche Höhen aufweisen.
13. System nach einem der Ansprüche 1 bis 12, bei welchem die Aufsatzelemente (15, 15a,
16, 16a) aus dem gleichen Material hergestellt sind wie die Seitenwandteile (11, 11a,
12, 12a)
14. System nach einem der Ansprüche 1 bis 13, bei welchem die Seitenwandteile (11, 11a,
12, 12a) und die Aufsatzelemente (15, 15a, 16, 16a) aus unterschiedlichen Material
hergestellt sind.
1. A transport container system, in particular for transporting bulk goods such as fruit
and vegetables, comprising a stackable crate (10), the bottom element (13) and four
side wall elements (11, 11a, 12, 12a) of which are structured to be dimensionally
stable and pressure-resistant, and each side wall element (11, 11 a, 12, 12a) includes
a foldable attachment element connected to said side wall element, so that said attachment
elements (15, 15a, 16, 16a) of the four side wall elements (11, 11a, 12, 12a) in a
folded-open position form an attachment which increases the volumetric capacity of
the crate,
characterized in that the attachment elements (15, 15a, 16, 16a) each rest on an upper side of the respective
side wall element and are retained in the folded-open positions by guides arranged
on the side wall elements (11, 11a, 12, 12a), and
that the respective attachment elements may be integrated, in the folded-down position,
into the respective side wall element that said attachment elements (15, 15a, 16,
16a) will not protrude substantially over the thickness of said side wall elements
(11, 11a, 12, 12a).
2. The system of claim 1, wherein said side wall elements (11, 11a, 12, 12a), together
with said attachment elements (15, 15a, 16, 16a), may be folded from an substantially
horizontal position on said bottom element (13) into an upright position, substantially
perpendicular to the bottom element (13), and vice versa, with adjacent ones of said
side wall elements being interlockable in the upright position.
3. The system as claimed in claim 1 or 2, wherein said crates (10) are stackable with
said attachment elements (15, 15a, 16, 16a) in their folded-down positions.
4. The system as claimed in claim 1 or 2, wherein said crates (10) are stackable with
said attachment elements (15, 15a, 16, 16a) in their folded-open position.
5. The system as claimed in any of claims 1 to 4, wherein each of said attachment elements
is rotatably and/or slidably mounted in at least one place on the respective side
wall element.
6. The system as claimed in any of claims 1 to 5, wherein the attachment elements (15,
15a, 16, 16a) are detachably mounted on said side wall elements (11, 11 a, 12, 12a).
7. The system as claimed in any of claims 1 to 6, wherein the attachment elements (15,
15a, 16, 16a) may be integrated, in the folded-down state, into recesses (33, 33a,
34, 34a) that are located on those exterior surfaces of the side wall elements (11,
11a, 12, 12a) that face away from the crate opening.
8. The system as claimed in any of claims 1 to 6, wherein the attachment elements (15,
15a, 16, 16a) may be integrated, in the folded-down state, into recesses (33, 33a,
34, 34a) that are located on those interior surfaces of the side wall elements (11,
11 a, 12, 12a) that face the crate opening.
9. The system as claimed in any of claims 1 to 8, wherein the attachment elements (15,
15a, 16, 16a) of a crate (10) have support surfaces (25, 25a, 26, 26a) which substantially
correspond in shape to respective areas of an underside of the bottom element (13)
of the crate (10).
10. The system as claimed in any of claims 1 to 9, wherein said support surfaces (25,
25a, 26, 26a) of folded-open attachment elements (15, 15a, 16, 16a) of a crate (10)
substantially extend into a shared plane parallel to said bottom element (13).
11. The system as claimed in claim 10, wherein the side wall elements of said crates (10)
have different heights.
12. The system as claimed in claim 10 or 11, wherein the attachment elements (15, 15a,
16, 16a) have different heights.
13. The system as claimed in any of claims 1 to 12, wherein the attachment elements (15,
15a, 16, 16a) are made from the same material as the side wall elements (11, 11a,
12, 12a).
14. The system as claimed in any of claims 1 to 13, wherein the side wall elements (11,
11a, 12, 12a) and the attachment elements (15, 15a, 16, 16a) are made from different
materials.
1. Système de conteneur de transport, en particulier pour le transport de marchandises
diverses, ou de légumes, avec un cageot empilable (10) dont l'élément de fond (13)
et les quatre éléments de paroi latérale (11, 11a, 12, 12a) sont structurés de forme
stable et stables à la pression, et chaque élément de paroi latérale (11, 11a, 12,
12a) présente un élément de rehausse rabattable connecté à l'élément de paroi latérale,
de sorte que les éléments de rehausse (15, 15a, 16, 16a) des quatre éléments de paroi
latérale (11, 11a, 12, 12a) forment, en position repliée vers le haut, une rehausse
qui augmente le volume de contenance du cageot,
caractérisé par le fait que les éléments de rehausse (15, 15a, 16, 16a) se trouvent, chacun, sur une face supérieure
de l'élément de paroi latérale respectif et sont maintenus en position repliée vers
le haut par des guides disposés sur les éléments de paroi latérale (11, 11a, 12, 12a),
et
que les éléments de rehausse respectifs peuvent, en position rabattue, être intégrés
dans l'élément de paroi latérale respectif de sorte que les éléments de rehausse (15,
15a, 16, 16a) ne ressortent du moins pas sensiblement au-delà de l'épaisseur des éléments
de paroi latérale (11, 11a, 12, 12a).
2. Système selon la revendication 1, dans lequel les éléments de paroi latérale (11,
11a, 12, 12a) peuvent, ensemble avec les éléments de rehausse (15, 15a, 16, 16a),
être repliés d'un position sensiblement à plat sur l'élément de fond (13) en une position
verticale, sensiblement perpendiculaire à l'élément de fond (13), et inversement,
des éléments de paroi latérale adjacents pouvant, en position verticale, être encliquetés
l'un dans l'autre.
3. Système selon la revendication 1 ou 2, dans lequel les cageots (10) sont empilables
à éléments de rehausse (15, 15a, 16, 16a) rabattus.
4. Système selon la revendication 1 ou 2, dans lequel les cageots (10) sont empilables
à éléments de rehausse (15, 15a, 16, 16a) repliés vers le haut.
5. Système selon l'une des revendications 1 à 4, dans lequel chaque élément de rehausse
est monté de manière rotative et/ou déplaçable en au moins un endroit sur l'élément
de paroi latérale respectif.
6. Système selon l'une des revendications 1 à 5, dans lequel les éléments de rehausse
(15, 15a, 16, 16a) sont placés de manière amovible sur les éléments de paroi latérale
(11, 11a, 12, 12a).
7. Système selon l'une des revendications 1 à 6, dans lequel les éléments de rehausse
(15, 15a, 16, 16a) peuvent, à l'état rabattu, être intégrés dans des dispositifs de
réception (33, 33a, 34, 34a) qui se trouvent sur les côtés extérieurs, éloignés de
l'ouverture de cageot, des éléments de paroi latérale (11, 11a, 12, 12a).
8. Système selon l'une des revendications 1 à 6, dans lequel les éléments de rehausse
(15, 15a, 16, 16a) peuvent, à l'état rabattu, être intégrés dans des dispositifs de
réception (33, 33a, 34, 34a) qui se trouvent sur les côtés intérieurs, orientés vers
l'ouverture de cageot, des éléments de paroi latérale (11, 11a, 12, 12a).
9. Système selon l'une des revendications 1 à 8, dans lequel les éléments de rehausse
(15, 15a, 16, 16a) d'un cageot (10) présentent des faces d'appui (25, 25a 26, 26a)
qui sont sensiblement de forme conforme aux zones correspondantes d'une face inférieure
de l'élément de fond (13) du cageot (10).
10. Système selon l'une des revendications 1 à 9, dans lequel les faces d'appui (25, 25a,
26, 26a) d'éléments de rehausse (15, 15a, 16, 16a) repliés vers le haut d'un cageot
(10) se situent sensiblement dans un plan commun parallèle à l'élément de fond (13).
11. Système selon la revendication 10, dans lequel les cageots (10) présentent des hauteurs
de paroi latérale différentes.
12. Système selon la revendication 10 ou 11, dans lequel les éléments de rehausse (15,
15a, 16, 16a) présentent des hauteurs différentes.
13. Système selon l'une des revendications 1 à 12, dans lequel les éléments de rehausse
(15, 15a, 16, 16a) sont réalisés dans le même matériau que les éléments de paroi latérale
(11, 11a, 12, 12a),
14. Système selon l'une des revendications 1 à 13, dans lequel les éléments de paroi latérale
(11, 11a, 12, 12a) et les éléments de rehausse (15, 15a, 16, 16a) sont réalisés en
matériaux différents.